1889 / 192 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

bis an die äbersdorf über ungsre<t

und Bo>au in der Richtung auf Grenze des Kreises Schweidniß, Försthen nah Rauske, beschlossen hat, das Entei für die zu diesen Chausseen erforderlihen Grun egen Uebernahme der künstigen <hausseemäßigen Unter-

geldes auf denselben nah den Bestimmungen des Chaufseegeld- tarifs vom 29.

die Befreiungen, sowie der sonsti orjchriften vor ämmtlihen voraufgeführten Bestimmungen Auch sollen die dem Chausseegeldtarif vom 29. Februar 1840 angehängten Bestimmungen wegen der Chaussee - Polizei- | der Kriegs-Minister Verdy du Vernois, der Graf Paar, der Chef des Generalstabes Graf von Waldersee, der öster- reihishe General Bollfraß und der Ober - Quartier- meister Graf von Haeje:er. Zur Linken des Grafen Kálnoky saß der General-Feldmarschall Graf von Moltke, und abwechselnd mit österreichishen Offizieren und Staats- beamten der Oberkommandirende in den Marken, General- Oberst von Pape, der kommandirende General des Garde- Corps, Freiherr von Meerscheidt-Hüllessem, der Staats-Minister Graf von Bismar>, an welchen sih auf der Kapellenseite die Minister von Boetticher, von Schelling, Freiherr Lucius von Ballhausen, ferner der Staatssekretär Freiherr von Malßahn- Gülg, der Präsident des Reichstages von Levezow anschlossen. An der Fensterseite saßen die General-Adjutanten und die Obersten Hof- und Ober: Hofchargen Sr. Majestät, die General-Lieutenants von Wittih, von Hahnke und Graf Schlieffen, der russische General-Adjutant Graf Kutusow, der diesseitige Gesandte in München Graf von Rangzau, der General-Lieutenant von Rauh u. st w. Gegen Ende der Tafel erhob Sih Se. Majestät der Kaiser und König, ergriff Sein Glas und brachte fol- genden Trinkspru< auf Se. Majeftät den Kaiser Franz Joseph

verleihen.

Vergehen auf die gedahten Straßen zur Anwendung kommen. Die eingereichte Karte erfolgt anbei zurü. An Bord Meiner Yacht „Hohenzollern“, Aspö Fjord, den

Wilhelm R. von Maybach. An den Minister der öffentlihen Arbeiten.

24. Zuli 1889.

Ministerium der geistlihen, Unterrihts- und Medizinal-Angelegenheiten.

Der Kustos am Königlichen Botanischen Garten in Berlin, fessor Dr. Urban, ist zum Unter-Direktor des Botanischen rtens und des Botanishen Museums daselbst ernannt

Der1 e Privatdozent Dr. Ulrih Wil>en zu Berlin is zum außerordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Universität Breslau ernannt worden.

Die Beförderung des ordentlichen zu Kreuzburg O.-S.,, Wilhelm Raumm, zum Oberlehrer an derselben Anstalt ift genehmigt worden.

Der bisherig

e Lehrers an Gymnasium

Aichtamtliches. Deutsches Reich.

t 14. August. der Kaiser und König begaben Sich gestern zu na< dem Tempelhofer Felde zu der um 9 Uhr statifindenden Parade des Garde-Corps. Gleich nah der Nü>kehr empfingen Allerhöchstdieselben im hiesigen Schlosse den Prinzen Sye Sanitwongse von Siam nebst Gefolce in Audienz. 41/2 Uhr empfingen Se. Majestät den Minister des Kaiserlich österreihishen Hauses und des Aeußern, Lieutenant Grafen Kálnoky und fuhren um Sr. Majestät dem Kaiser von Oesterreich na< Charlottenburg, um das Mausoleum zu besuchen. Tafel im Weißen Saale und in der Bilder-Galerie statt.

Heute früh um 8 Uhr begaben Sich Beide Kaiserliche Majestäten mittelst Sonderzuges na< Spandau, um dort einer größeren Felddienstübung der Truppen des Garde-Corps beizuwohnen.

Vie „W. T. B.“ aus Spandau meldet, trafen hre Majestäten der Kaiser Wilhelm und? der oseph heute Morgen 81/2, Uhr unter dem Geschüßsalut der estungswälle daselb Herrschaften begaben Sich guf die Kaiserliche Yacht „Alexandra“, fuhren zur Landungsbrüd>e bei Gatow, verließen alsbald da- selbst die Yacht, stiegen zu Pferde und ritten zu den Truppen- j Jhre Majestäten wurden von dem zahlreihen Publikum enthusiastis<h begrüßt. Die Gefechtsübung dauerte bis gegen 12 Uhr, worauf in einem eigens hergerihteten Zelte das Frühstü> eingenommen und sodann die Rü>fahrt mittels Sonderzuges angetreten

Preußen. Majestät

Berlin,

Feldmarschall- 5 Uhr mit

Um 7 Uhr fand Gala-

aisec Franz Die Allerhöchsten

übungen, welhe um 9 Uhr begannen.

Zu Ehren Sr. Majestät des Kaisers Franz Joseph von Oesterreih, Königs von Ungarn fand gestern im Weißen Saale des Königlichen Schlosses ein Gala- Der Weiße Saal bot dasselbe farbenreihe und prunkvolle Bild, wie es bei besonderen Anlässen an unserem Kaiser-Hofe der Fall ist. Die mächtige ergoß sih über das .shneeige Damastgede der Silberschaß unseres Königshauses inmitten geshma>voller Arrangements von frischen Blumen prangte. Der Thronbaldachin zeigte die Farben des Deutschen Reihs mit den eingewirkten Reichsadlern, und vor den Pläßen Zhrer Majestäten stand als Tafelaufsay das glü>bringende Schiff, gefüllt mit den herrlich- Um 7 Uhr erschienen, aus dem Nittersaal kommend, unter dem Voriritt der Obersten Hof-, der Ober- i Se. Majestät der Kaiser Franz Joseph in der Uniform Seines Schleswig-Holsteinischen

usaren-Regiments, Jhre Majestät die Kaiserin und

Diner statt.

ülle elektrishen Lichts der Tafel, auf welcher

sten Rosen. Hof- und Hofchargen,

eine Robe von elfenbeinfarbener Seide mit Brillanten dem Haupte Diadem von Diamanten, Agraffen von seltenen Perlen

kronenartiges rend an der Schulter große ; efestigt waren. Die Hohe Frau war mit dem Bande des hohen Ordens vom Schwarzen Adler und dem Diamantstern dieses Ordens geshmüd>t. jestät der Kaiser und König, Allerhöchstwelher Jhrer Königlichen Hoheit der Frau Prinzesfin Friedrich Leopold den Arm gereicht hatte, erschien in der Uniform Seines Gardes- mit dem Bande und Stern des St. : Hoheit der Erz- ranz Ferdinand von Oesterreich-Este führte liche Hoheit die Frau Prinzessin Albrecht von Preußen. nter dem Thronbaldachin nahm Se. Majestät der Kaiser Franz Joseph zwishen Jhren Majestäten dem Kaiser und König und der Kaiserin und Königin Pla. Kaiserin saß der Erzherzog von Oesterreich-Este, Jhre König- Frau Prinzessin Albreht, Jhre Königlichen riedrih Leopold und der Prinz Alexander, | erzog Johann Æbreht von Me>lenbu werin und der Erbprinz von Sachsen-Meiningen, Se. Dur lauht der Erbprinz von Walde>, Se. Hoheit der Prinz von Anhalt und Se. Durchlaucht der Erbprinz von Reuß. Zur rechten Seite Jhrer Königlichen Hoheit der Frau Prinzessin Friedrich Königliche Hoheit der Prinz Heinrich ; ifo __Höd verliehenen K. K. österreichishen Jnfanterie-Regiments Nr. 20, dessen

haber so viele Jahre Sein Erlauchter Vater, weiland Kaiser

riedri 1II. gewesen ist; es folgten Se. Königliche Hoheit

Se. Ma-

du:Corps-Regiments, Stefans-Ordens. herzog F hre König

Se. Kaiserliche

Zur linken Seite der lihe Hoheit die

Hoheiten der Prinz e Hoheiten der

Höchstihm

aus:

scharfen Soldatenbli> Ew. Majestät stellen zu dürfen.

fehten haben wird.

Unserer braven österreichish-ungarishen Kameraden !“

Trinks folgenden Worten:

Herzen so nahestehenden Freundes und Alliirten, auf die un- trennbare Verbrüderung und Kameradschaft zwishen dessen tapferem Heere und Meiner Armee und auf die Mehrung und Festigung der Friedensbürgschaften zum Heile und Segen der verbündeten Staaten und Völker, sowie des gesamniten Europa: Se. Majestät der Deutsche Kaiser und König von Preußen, Jhre Majestät die Kaiserin-Königin und das Erlauchte Herrscherhaus leben hoh, hoch, hoch!“

Die Musik spielte hierauf „Heil Dir“ im Siegerkranz“. Um 81/2 Uhr erreichte das Mahl sein Ende. Jh:e Majestäten begaben Sich alsdann in die anstoßenden Gemächer, um dort Cercle abzuhalten und den Kaffee einzunehmen.

Der heutigen Gefechtsübung bei Spandau la folgende General-Jdee zu Grunde: s 9

„Ein Ostheer ist im Vormarsh von der Oder her auf Berlin. Ein Westheer versammelt si<h bei Stendal und Wittenberge. Berlin ist von Westtruppen {wach beseßt, die E m gehörige Feftung Spandau in der Armirung egriffen.“.

Für die Ost-Division war folgende Spezial-Jdee ausgegeben:

Das vorausgesandte Oft-Corps hat die bei Berlin stehenden \<wahen feindliden Kräfte auf Spardau ¡zurü>gedrängt, die Haupt- stadt beseßt und am 13. August die Eins<ließung Spandaus auf dem linken Havel-Ufer begonnen. Auf die Nachricht, daß Truppenzüge in Spandau eintreffen, ertbeilt der kommandirende General der 2. Garde- Infanterie-Division Ost-Division den Auftrag, in der Nacht zum 14. bot ia und am frühen Morgen des 14. unter Benußung des gesammten Brü>kenmaterials - des Armee-Corps füdli<h Gatow über die Havel zu gehen und si< womöglih dur einen Handstreih der Feftung zu bemächtigen, jedenfalls aber \si< in den Besiß der süd- westlih Spandau gelegenen Höben zu seßen und die Einschließung auf dem re<ten Havel-Ufer einzuleiten.

Die der Osft-Division zugebörige Kavallerie-Brigade mit 1 reiten- den Batterie, welhe auf Potsdam bereits angeseßt war, erhält die Weisung, den Uebergang der Division bei Gatow zu sihern, die auf dem rehten Havel-Ufer na der Feftung führenden Straß-n zu be- seßen und die Eifenbahn- Verbindungen mit Wittenberge und Stendal zu unterbre<hen. Am 13. August Abends hatte dieselbe nach Zurüd- werfung einzelner feindliher Eêécadrons_ die Linie Gatow—Dallgow erreit; ibre Patrouillen bekamen aus Staaken sowie von den Höhen des Hahne- und Weinberges Infanteriefeuer.

Bemerkung: Fort Hahneberg ist no< unfertig und niht armirt. Führer: General-Major Bernhard Erbprinz von Sachsen- Meiningen, Hokeit.

der Prinz Albre<t von Preußen, Regent von Braunschweig, Se. Durá(laucht der Prinz Friedrih von Sachsen-Meiningen ht | und Se. Durchlauht der Prinz Albert von Sachsen-Altenburg, >e sowie | Se. Hoheit der Herzog von Oldenburg, Se. Durchlaucht der i Erbprinz Reuß j. L. und Graf Otto zu Stolberg - Wer- ltung der Straßen das Recht zur Erhebung des Chaussee- | nigerode. Den Majestäten gegenüber saß der Reichs- kanzler Fürst von Bismar> in der Uniform des Kürassier- fs 1 Februar 1840 (Gesez-Samml. S. 94 f.) ein- | Regiments von dliß, # seiner Linken der österreichische \chließlih der in demselben enthaltenen Bestimmungen über Minister des Aeupern

en, die Erhebung betreffenden hiesige österreichish-ungarische ehaltlih der Abänderung der | Linken folgten General-Feldmarshall Graf von lumenthal, der Chef des österreihishen Generalstabes Feldzeugmeister Freiherr von Be>, der General der Fnfanterie von Strubberg,

4 Kálnoky, zur Rechten der otshafter Graf Széchényi. Zur

„Mit freudig bewegtem Herzen heiße Jh Ew. Majestät willkommen in Meiner Residenz und an der Stätte, an welcher Mein hochseliger Großvater Sie zuleßt begrüßt hat. Bei dem jubelnden Empfang Meines Volkes werden Ew.- Majestät empfunden haben, wie warm und lebendig das Gefühl für die shon seit Hunderten von Jahren zwischen Unsern ‘Völkern bestehende Freundschaft zum Ausdru> kommt. Vor Allem aber ist Mein Heer, von dem Ew. Majestät einen Theil zu sehen Gelegenheit hatten, stolz darauf, fih dem

Jn Meinem Volke, wie in Meinem Heere wird fest und treu an der von Uns geschlossenen Bundesgenossenshast ge- halten, und leßteres ist sih bewußt, daß es zur Erhaltung des Friedens für Unsere Länder, vereint mit der tapferen öster- reichis<-ungarishen Armee, einzustehen, und, wenn es der Wille der Vorsehung sein sollte, Schulter an Schulter zu

gn dieser Gesinnung erhebe Jh Mein Glas und trinke auf das Wohl Ew. Majestät, Jhres gesammten Hauses und

Die Musik intonirté--hierauf die österreihishe National- hymne. z Se. Majestät der Kaiser Franz Joseph erwiderte den Ku Sr. Majestät des Kaisers und Königs sofort mit

„Dankbar für den mit den wärmsten Worten an erinnerungsreiher Stelle ausgebra<hten Trinkspru<h Meines Kaiserlichen Bruders, für die in so glänzender, erhebender Weise bethätigte Begrüßung; dankbar für den Mir auch Seitens der Bevölkerung gewordenen wohlthuenden Empfang und für die große Herzlichkeit, welhe Mich hier inmitten treuer Bundesgenossen umgiebt; in dankbarer Erinnerung endli<h an die Mir von den Angehörigen dieses weiten Reichs bewiesene aufrihtige Theil- nahme, erhebe Jh das Glas auf das Wohl des Meinem

1. Garde-Feld-Artillerie-Regiments Major Leopold Graf

ulenburg, 1 reitende Batterie zu 6 Geschüßen

Stra®e Glieni>e—Spandau bei Rehbaumftü>ken.

eingeschifft zu werden.

ausgegeben :

Eisenbabn eingetroffen sind.

Aufklärung.

auf dem re<ten Havel-Ufer zu verbindern.

Führer: Oberst Freiherr von Wilcze>

Regiment Major Graf ven Lütticau. 11. Abtheilung 2. Garde- Feld-Artillerie-Regiments Major Hoyer von Rotenheim. 5. Garde- Pionier-Compagnie.

Sammelplat: Ererzierplaß bei Spandau.

auf Vorposten in der Linie Habneberg—Weinberg, Kavallerie zurüd>- gezogen ; 1 Flaggeui-Compagnie Staaken mit Feldwahe gegen Dalugow. Das Kavallerie-Regiment am Nordhang der Höhen; die Infarterie- Spitzen baben die Wege-Gabelung nah Glieni>e und Gatow soeben über)<ritten

Die Uebungen begannen um 9 Uhr Vormittags und dauerten bis gegen 12 Uhr.

_— Die vom preußischen Domänen-Fiskus mit seinen Pächtern abgeschlossenen Pachtverträge, nah welchen der Pächter alle den Pachtstücken obliegenden Abgaben und Lasten zu tragen hat, verpflihten na. einem Urtheil des Reichs- gerihts, V. Civilsenats, vom 29. Mai d. J., die Pächter nicht zur Zahlung der Gemeinde-Einkommensteuer, welhe dem Staatsfiskus als Eigenthümer der Pachtgüter durch das Kommunalsteuer-:Nothgesez vom 27. Juli 1885 auf- erlegt ist. Dasselbe gilt für die Pachtverträge gleichen Jn- R Erwerbsgesellschaften oder juristischen ersonen mii den Pächtern ihrer Grundstü>e.

_ Nah der im Reihs-Eisenbahnamt aufgestellten, in der Ersten Beilage veröffentlichten Nachweisung über die im Monat Juni d. J. auf deutshen Bahnen (auë- en der bayerischen) beförderten Züge und deren er]pätungen wurden auf 42 größeren Bahnen E. Bahn- neßen mit einer Gesammtbetriebslänge von 34 587,82 kw befördert: An fahrplanmäßigen Zügen: 17 777 Courier und Schnellzüge, 154 567 Personenzüge, 79 845 gemischte Züge und 129 527 Güterzüge; an außerfahrplanmäßigen ügen: 10115 Courier-, Schnell-, Perjonen- und gemi)hte Züge und 32568 Güter-, Materialien- und Arbeitszüge. Jm anzen wurden 886 058 968 Achsfilometer bewegt, von denen 285 673 183 Achskilometer auf die fahrplanmäßigen Züge mit Personenbeförderung entfallen. Von den 252 189 fahrplan- mäßigen Courier-, Schnell-, Personen- und gemischten ügen verspäteten im Ganzen 4843 oder 1,92 Proz. (gegen 0,64 Proz. in demselben Monat des Vorjahres und 0,46 Proz. im Vormonat). Von diesen Verspätungen wurden jedo 1873 dur< das Abwarten verspäteter Anshlußzüge hervorgerufen, sodaß den aufgeführten Bahnen nur 2970 Verspätungen = 1,18 Proz.) zur Last fallen gegen 0,31 Proz. im Vormonat). in demselben Monat des Borjahres verspäteten aus eigenen Stre>en der in Vergleih zu ziehenden Bahnen von 231 872 beförderten fahrplanmäßigen Zügen mit Personen- beförderung 924 oder 0,40 Proz., mithin 0,78 Proz. weniger. n Folge der Verspätungen wurden 2400 Anschlüsse versäumt egen 653 in demselben Monat des Vorjahres und 6H 1m ormonat). Bei 6 Bahnen find Zugverspätungen und 11 Bahnen Anschlußversäumnisse niht vorgekommen. der Nahweisung sind diejenigen Bahnen, auf welchen Zug- verspätungen vorkamen, nah der Verhältnißzahl (geometrisches Mittel) zwischen der Anzahl der auf je eine Verspätung ent: fallenden Züge und Achskilometer geordnet; danah nehmen Unterelbe)he, die Hessishe Ludwigsbahn und die Med>len- burgishe Friedrih-Franz-Bahn die ungünstigsten Stellen ein- Wird die Reihenfolge der Bahnen statt nah der ahl der Verspätungen nach der Plau der Anschlußversäumnisse estimmt, so treten die Güstrow-Plauer, die Me>lenburgische Friedri- Franz-Bahn und die Hessishe Ludwigsbahn an die un- günstigsten Stellen. Jn den vorstehenden Angaben sind die Verspätungen bei denjenigen Zügen, welche in olge von Beschädigungen der Geleise durch Wolkenbrüche ausfielen, Un berüdsihtigt geblieben. Aus diesen Gründen sind 21 Ne

ganz und 245 Züge stre>enweise ausgefallen ; 87 Anschlüsse wurden verfehlt und 163 Züge erlitten Vèrspätungen.

|

Trr: ppen (weiße Helmüberzüge): 3. Garde-Infanterie-Brigade; Oberst Ble>en von Schmeling, Kaiser-Alexander-Garde-Grenadier- Regiment Nr. 1 Oberst von Rauchaupt, 3. Garde-Grenadier-Regi- ment Königin Elisabeth Oberst von Lüt>ken. Kaiser-Franz-Garde- Grenadier-Regiment Nr. 2 Oberst-Lieutenant Freiherr von Rit5ofen Garde-Schüten-Bataillon Major von Stholten. I. Abtbeilung

eresse der Versorgung des oberschlesischen einshließlih des Kreises Tarnowiß, mit einefleis<h wird noch im Laufe dieses n-Direktionsbezirk Breelau versuhsweise ein ßigter Frahttarif für nah diesen mte Schweinesendungen eingeführt werden.

Gesandte in Oldenburg, Graf zu ihm Allerhöchst bewilligten Urlaub

Im Int 4ndustriereviers ,

n Eisenbah

gistrikten bestim

Der Königliche

Eulenburg, hat einen en.

Edler Herr zur Lippe - Biestcrfeld. 1I1I. Abtheilung 1. Gai Feld - Artillerie - Regiments Major Heinze von Krensfi, Garde-Pionier-Bataillon (ohne 5. Compagnie) mit 90 Pontons Oberst-Lieutenant von Kleist. Kavallerie-Brigade: Oberst-Lieutenant von Kote, 1. Garde-Dragoner-Regiment Königin von England Major

i i A eneral - Lieutenant von Teihman und firidere von Zedtwit, 2. Garde-Ulanen-Regiment Major Graf zy Der Genera <

¿ogishen, Inspecteur der 1. Fuß-Artillerie-Jnjpektion, hat ;ne Dienstreise angetreten.

_— S. M. Kreuzer- Fregatte „Le ipzig“, Flaggshiff des Chefs ders, Contre-Admirals Dei nhard, Komman- See Plüddemann, ist am 13. August d Kapstadt in See gegangen. E Kommandant Korvetten-Kapit! iedel von Zanzibar aus die Heimreije zer-Korvette „Olga“, Komman- Freiherr von Erhardt, ist am id eingetiro}sen.

August. (Köln. Z.) Se. König- Cambridge ijt hier zur K1 stattete Jhrer Majestät der Kaiserin < einen Besuch ab.

Köln, 183. August. gónigin von leitung des Fürsten vo1 und sezte nah kurzem

Sammelplätße: Kaiser - Alexander - Garde - Grenadier - Regi- ment Nr 1, 3. Garde-Grenadier-Regiment Königin Elisabeth, I. Abih 1. Garde-Feld-Artillerie-Regiments, südli< Gatow, 1 Bataillon Königin Elisabeth an der Landungsftelle. Kaiser-Franz-Garde-Gre- nadier-Regiment Nr. 2, Garde-S<üßen-Bataillon, 1. Abth 1. Garde-Feld-Artillerie-Regiments, Garde-Pionier-Bataillon (obne 5. Compagnie), Holzablage Lieve. Kavallerie-Brigade an der

pes Kreuzergeshwa dant Kapitän zur con Zanzibar nah reuzer „Mö we“, at am 13. August d. J. . M. Kreu Korvetten-Kapitän

August d. J. in Port

Homburg v. d. H., 13. (ije Hoheit der H

itän Riedel,

Lage bei Beginn der Uebung: Kavallerie - Brigade: Escadrons in der Linie Gatow—Seeburg. 1 Zug gegen Staaken, Gros verde>t an der Straße Glienide—Karolinenböhe. 4 Bataillone und 1 Artillerie-Abtheilung versammelt bei Gatow, 1 Bataillon vor- ges<oten, 1 Bataillon im Anmars< von der Landungssftelle ber,

4 Bataillone, 1 Artillerie-Abtheilung bei Hol;ablage Liepe im Begriff, erzog von

Für die West-Abtheilung war folgende Spezial-:Zdee

Ihre Majestät die

(Köln. Ztg.) f ges! ahmittag in Be-

Rumänien traf gestern I / 1 Wied auf dem hiesigen Bahnhof ein Aufenthalt die Reise na< Amster-

Die bei Berlin stehenden Westtruppen eine Brigade sind vor überlegenen feindlihen Kräften am 13. August auf Spandau zurücgegangen, woselbst bis zum Abend des 13. no< mebrere Bataillone und 1 Kavallerie-Regiment von Wittenberge her mittels

_ Auf dem linken _Havel-Ufer hat der Gegner seine Vortruppen bis an die vordere Befestigungslinie heranges@oben; auf dem rechten Ufer kalten die Infanterie-Vorpoften der Festung die die Straßen na Nauen und Potsdam beherrsWenden Höben beseßt, nahdem die vorg-\<obenen Escadrons von stärkerer feindliher Kavallerie, die von ‘dotêdam her anmarscirte, zurü>geworfen waren. Leßtere rü>te am

bend bis in die Linie Gatow—DalUgow und verhinderte jede weitere

(Rh. - Westf. Ztg.) erren Ober-Präsident Studt aus s-Präsident Freiherr von Berleps< aus d Regierungs-Präfident Winzer aus Arnsberg begaben fich sofort zum Stadthause, wo im mmer eine längere Konferenz statt- Herr Berghauptmann Eilert vom Massenstrike Wie es heißt,

Dortmund, 13. August. Yahmittag trafen Nünster, R Düsseldorf un pier ein und | ; Nagistrats - Sißungszi

_ Auf die am frühen Morgen des 14. Auauft eingehende Meldung, daß der Gegner bei Gatow Infanter!e und Artillerie über die Havel seße, entsendet der Kommandant von Spandau feine verfügbaren Kräfte, 8 Bataillone, 6 Escadrons und 1 Abtheilung Artillerie, auf Gatcw, um dem Uebergange entgegenzutreten und die Einschließung

amtlichen Vertreter de Di ute betroffenen Kreise theilnahmen. der Konferenz um die Feststellung bezw. tlih vorliegenden Enquete- ber die Beshwerden der Bergarbeiter im 0ber-Bergamtsbezirk Dortmund.

n, 12. August. (Shw. Merk.) Se. Hoheit ohenzollern hat fi na<h der Schweiz Bruder, dem Könige von en, und dem Kronprinzen von Rumänien zu- jammentreffen wird, um einige Tage mit denselben zu ver- velen. Se. Majestät, sowie Se. Königliche Hoheit der Kron- prinz von Rumänien gedenken sodann nah Bukarest bezw. nah Schloß Sinaia zurü>zukehren.

Bayern. München, 13. August. Königlihe Hoheit der Prin z- beiden erlauhten Söhnen, den Prinzen Leopold, Königlichen Hoheiten, übermorgen Mitta Ammerthaler Walde zurü>. Heute Prinz und Prinzessin Ludwig Ferdinand woselbst die übrigen Glieder der Am Donnerstag Ludwig Ferdinand mit dem lvira hieher zurü. n von Montpensier, , sind über Lindau und < furzer Aufenthalt genommen wird, nah

handelte es sih bei D der nunmehr sämm gerichte ü Bemerkung: Fort Hahnebkerg ift no< unfertig und nit armirt.

Sigmaringe der Fürst von H L woselbst er mit seinem

Truppen: 2. Earde-Regiment :. F. Oberst von Petersdorf. 4. Garde-Regiment z. F. Oberst Freiherr Boe>klin von Boc>linsau, Garde-Füsilier-Regiment ohne II. Bataillon Oberst Graf von Keller. 4. Escadron Regiments der Gardes du Corps. Garde-Kürafsier-

Lage bei Beginn der Uebung: 1 Bataillon, 1 Escadron (Allg. Ztg.) Se. Negent kommt mit seinen Ludwig und

Jagden im

na< Berchtesgaden begeben, Prinzessin Adalbert’shen i: Abend kehren Prinz und Prinzessin Lu Prinzen Al phons und-der Prinzessin E Der Herzog und die Herzog Tagen hier weilten

Familie weilen.

welche seit acht Luzern, wo no Florenz zurüdgereist.

Württemberg. Majestät der König empfing in die Schönbuchsreviere Einsiedel, Weil im Schönbuch und Bebenhausen hier eingetroffenen Theilnehmer an der gegenwärtig in Tübingen tagenden 10. Versammlung des Vürttembergishen Forstvereins. Dieselben kamen um im Sommerrefektorium

12, August.

Bebenhausen, j E heute die von einer Exkurfion

hier an und

h Während des Mahles erhob s< der König und trank auf das Wohl der Versammlung sowie das Ge- uf der Vereins-Präsident dem Forstwirthe für die vielfache ner Regierung dem Ausdru gab und

deihen des Forstwesens, wora Dank der württembergischen Förderung, welche der König während fei gorstwesen habe zu Theil werden lafsen, / an begeistert ausgenommenes Hoh auf Se. Majestät aus-

_ Vaden. Karlsruhe, 12. August. Königlihe Hoheit der Großhe Se. Majestät den Schah von weiches von der Stadt zu Ehren der Anwesenhe anitaltet worden war.

(Karlsr. Ztg.) Se. rzog begleitete gestern Abend Persien zu dem Gartenfest, Baden und dem Kurcomité daselbst it der Allerhöchsten Herrschaften ver- enitaite Allerhöchstdieselben wohnten auf der Terrasse des Kurhauses dem Concert und der Beleuhtung bei, unternahmen hierauf einen Rundgang dur die Säle Gartenanlagen und kehrten \

Schlosse zurü. n und traf um 11!/, Vormittag 11 Uhr besuchte

päter nah dem Großherzog- Sodann verließ der Großherzog Uhr in Karlsruhe ein. Heute y Se. Königliche Hoheit hierselbst die mit dem 8. Centralverbandstage des deutshen Bäerver- ¡andes „Germania“ verbundene, in der städtishen Ausstel- ungshalle stattfindende Ausstellung von Erz darfsarlikeln der Bä>erei, Ros Der Großherzo

orjiände der Bä>ergenossenschast Karlsru sstellung eingehend und v Ímittags fehrte Se. König

. Elsaß - Lothringen. Straßbu gestern au2gegebene Nr. 13 des „Gese g dringen“ veröffentliht das Geseß, Srundeigenthum und Hypotheke

piariatsgebühren, vom 24. Juli

reffend die Hypothefengebühren, vom 24.

eugnissen und Be- Konditorei und verwandter Ge- besichtigte unter D he die reichhaltige i Stunden daselbst.

liche Hoheit nah Baden zurüd.

rg, 13. August. gblatts für Elsaß- betreffend das nwesen, 1889, und das Gese Juli 188

erweilte etwa zw

. London, 13. August. essen traf gestern, von d stieg im Buckingham

g ffa t und J , : rinzessin Alix von Tarmstadt kommend, in London ein un

der Königin und wird ihre Großmuiter na< Nord-Wales und Balmoral begleiten. Der Parlaments-Aus\<huß zur Untersuhung der Einwanderung und Auswanderung hat seinen Bericht vorgelegt. Es ist dem Ausschuß nicht mögli ge- wesen, die genaue Zahl der im Vereinigten Königreich lebenden Ausländer ausfindig zu machen. Die Mehrzahl derselben hat fh jedo< in wenige Städte zusammen- gedrängt und mat ihren Einfluß au< nur in einigen Ge- werben, wie im Schneider, Shuhmacher- und Tischler- handwerk, fühlbar. Der Aus\{uß s{lägt vor, eine jährliche Statistik über die ausländishe Bevölkerung auszuarbeiten. Auf Antrag des Ausschußmi“gliedes S. Smith wurde dem Bericht ein Anhang beigefügt, in welchem es heißt, daß der Ausschuß einstweilen keine derartigen Gesege zur Be- schränkung der Einwanderung empfehlen könne, wie fie die Vereinigten Staaten von Nord-Amerika erlassen hätten. Es möhten aber solhe Geseze 1n Zukunft Angesichts der Uebervölkerung der englischen Großstädte, des großen Kampfes der untern Klassen ums Dasein und der Gefahr, daß die Einwanderung von mittellosen Ausländern die Löhne no< weiter herabdrü>e, wohl nöthig fein. 9 Ausschuß- mitglieder stimmten für diesen Anhang, 4, darunter Bradlaugh, gegen denselben. : 4

In der heutigen Unterhaussißung erläuterte der Kriegs-Minister Stanhope den vom Kriegs-Ministerium entworfenen Plan für die Herabminderung der Zahl der Generale im britishen Heere. Darnah soll vom Jahre 1891 ab kein Avancement zum General-:Majors- rang erfolgen, auegenommen zur Ausfüllung einer Vakanz. Die Herabminderung würde allmählih von Statten gehen, jo- daß \hließlih die Armee nur 10 Generale und ein Maximum von 20 General-Lieutenants und 70 General-Majoren haben würde, während gegenwärtig die Zahl der Generale 140 be- trägt. Das finanzielle Ergebniß des neuen Arrangements würde cine jährlihe Ersparniß von 22 000 Pfd. Sterl. fein.

14. August. (W. T. B.) Der Prinz von Wales ist gestern zu einer mehrwöchigen Badekur na< Homburg abgereist.

Frankreih. Paris, 13. August. (W. T. B.) Der Staatsrath hat die Wahlen Boulanger's zum Generalrath für ungültig erklärt, da Boulanger nicht den von dem Geseßze vorgeschriebenen Bedingungen für die Wählbarkeit entspreche. : ; /

In der heutigen Sißung des Obersten Gerichtshofes verlas der Präsident ein Schreiben des Senators Kerdrel, welcher im Namen der Mitglieder der Rechten erklärte, daß e es ablehnten, an den Sißungen des Obersten Gerichtshofes weiter theilzunehmen. Hierauf erfolgte eine längere Berathung über die Frage des Verfahrens und der Kompetenz. Schließlich wurde mit 201 gegen 7 Stimmen und 2 Stimmenthaltungen entschieden, daß der Gerichtshof für alle Anklagepunkte kom- petent sei, und beschlossen, mit der Prüfung derjeniaen Thatsachen zu beginnen, welche die Anklage wegen Komplots begründen, und darauf über diz Anklagen wegen Attentats und Veruntreuung zu verhandeln. Jm wei- teren Verlauf der Sizung wurde sodann in na- mentliher Abstimmung mit 206 Stimmen gegen 6 Stimmenthaltungen Boulanger des Komplots für \<uldig erkannt. Jn weiterer namentlicher Abstimmung wurden Dillon und Rochefort der Mithülfe am Komplot, und Boulanger sodann mit 198 gegen 10 Stimmen wegen Attentats anläßlih der bekannten Vorgänge am Lyoner Bahnhofe für {huldig erklärt. Die Sizung wurde sodann auf morgen vertagt.

Rußland und Polen. St. Petersburg, 14. August. (W. T. B.) Der Kaiser und die Kaiserin sind mit dem Großherzog und der So ertogs von Me>lenburg-Schwerin sowie dem Großfürsten Michael Nikolajewitsh gestern Abend zu den Flotten-Manövern bei Sweaborg abgereist.

Ftalien. Rom, 13. August. (W. T. B.) Der König besichtigte heute in Begleitung des Kronprinzen, des Herzogs von Genua und des Marine-Ministers das neue große Hafen- Bassin in Spezia, die Erweiterungsarbeiten für das zweite Do> daselbst, die Artillerie:Werkstätten, das neu erbaute Kanonenboot „Castore“ und das im Bau begriffene Kanonen- boot „Sardegna“, sowie die Befestigungsarbeiten

Der russische Botschafter, Baron Uexküll, ist hierher zurüdgekehrt.

Der „Osservatore Romano“ erklärt die Mittheilung der „Ftalie“, daß die Gesundheit des Papstes täglich ab- nehme, für unbegründet und fügt hinzu, daß der Papst troy seiner 80 Jahre re<t rüstig sei.

Türkei. (W. T. B.) Wie das „Reuter'she Bureau“ meldet, hat die Pforte ihren Vertretern bei den auswärtigen Mächten, als Antwort auf die Note der griechischen Regierung, betreffs der JZnsel Kreta, eine Cirkularnote zugehen lassen, in welcher die Bes hauptung zurü>gewiesen wird, daß die ottomanische Re- gierung für die Ausbreitung der aufständishen Bewegung auf Kreta verantwortlih sei. Die Note theilt sodann die Ernennung Schakir Pascha's zum interimistishen Oberbesehlshaber und General - Gouverneur von Kreta mit und hebt ferner hervor: die Pforte hätte eine Mission na Kreta abgesandt und alle Mittel angewendet, um die Ruhe und Ordnung wieder herzustellen. Sie sehe nicht ein, wie Griechenland jeßt die auf Kreta vorgekommenen Unruhen der Apathie und Säumigkeit der Pforte zuschreiben und das Recht in Anspru nehmen könne, aus eigener Malht- vollkommenheit auf wesentli<h innere Angelegenheiten der Türkei betreffende Maßnahmen hinzuweisen, zumal da kein einziger völkerre<tliher Grundsaß irgendwem die Befugniß ebe, die Verhältnisse in einer Provinz, welhe einer be-

eundeten Macht gehöre, nah seinem Belieben zu inter- pretiren.

Serbien. Belgrad, 13. August. (W. T. B.) Der neu ernannte österreihish-ungarishe Gesandte, General- Major Freiherr von Thömmel, überreichte heute den Regenten Protitsh<h und Belimarkovitsh im Beisein des Ministers des Auswärtigen Gruitsh sein Beglau- bigungsshreiben und betonte in seiner Ansprache, da er beauftragt sei, bei jeder Gelegenheit die aufrihtige und wohlwollende Freundschaft zu manifestiren, für welche Oesterreih-Ungarn Serbien gegen- über stets Beweise geliefert habe. Der Regent Protits erwiderte: die Regentschaft sei von der Wichtigkeit herzlicher Beziehungen der beiden Nachbarländer überzeugt. Die Ge-

b. Jhre Hoheit begiebt sich nah Osborne zum Besuch

sandtschaft könne auf die Unterstügung der Regentschaft

und der Regierung nit nur für die ungeshmälerte Er- ltung, sondern au< für die Weiterentwid>elung der freundschaftlihen Beziehungen rehnen.

_ Schweden und Norwegen. St o >holm, 12. August. (F.) Die Einnahmen der Staatskasse in den ersten sieben Monaten dieses Jahres haben betragen: aus den Zöllen 93 459 934 Kronen gegen 17 919023 Kronen, der Branntwein- steuer 5 943 985 Kronen gegen 6 210 534 Kronen und den Staats-Eisenbahnen 4 200 000 Kronen gegen 4 100 000 Kronen 33 603 919 Kronen gegen 28 229 557 Kronen in der gleichen Zeit des Vorjahres.

Afrika. Egypten. E meldet ein Telegramm des „Reuter’shen Bureaus“: General-Major Sir F. Grenfell tra i Wad-el-Njumi, der in der Tosfi getödtete Führer der Derwische, hat auch diejenigen Derwische Hi>ks Pascha verniteten, sowie diejenigen, Alle britishen Truppen haben jeßt In Korosko verbleiben 700 und in Asfsuan Saleh Bey hat die Ham'ed rekognoëcirt und meldet, daß der Feind leßteren Ort mit einer Kanone beseßt bält.

oder zusammen

Aus Kairo, vom 12, August, f beute von Wady Halfa in Korosko ein. Sé&latÞt bei befehligt, wele die Armee von wel<e Khartum nabmen. Assuan geräumt.

1200 Gefangene. Gegend tis

Zeitungsftimmen.

Die beiden Trinksprüche, welhe Jhre Majestäten der Kaiser Franz Joseph und der Kaiser und König gestern beim Gala-Diner im Königlichen S<hlosse ausbrachten, werden, wie „W. T. B.“ meldet, von dem Wiener „Fremden- blatt“ zum Gegenstande einer Betrachtung gemaht, in der

„Mit Worten, wel<he mätig in die Welt hinauëtönen werden, ift im Königlichen Residenzshlofie zu Berlin die unauflöëlie Freunds<aft und uners{ütterlibe Bundestreue bekundet und“ besfiegelt worden, wel&e die Herrscher der Völker Deutschlands und Desterreih-Ungarrs beseelt. Klarer, berzliber und ergreifender konnte die Inxigkeit und Kraft dieses Bundes nicht betont werden; bo< ertaben über Formeln der Etiguetie und Konrenienz sind diese Worte volle Stärke und Beteuturg der Allianz und jene wabrbaft brüterlihe Gesinnung ausspricht, ele die Morarten erfüllt und zum untrenn- baren Bunde vereint. In der Antwort des Kaisers von Oefterreih prägt si< das Wesen, die Kraft und das Ziel des teuts@en Vündnifses aller Welt klar europäischen Völker, welhe de Erbaltung des Weltfriedens bofen und ersebnen, dürfen auf die Monarchen vertrauen, wele die fur<t- bare Matt ibrer Hecre diesem großen Zwe>e weißen. Wärme und Begeisterung. weilte die Bevölkerung Berlins und des unserm geliebten Monarchen erwidern wir Oesterreiher die Sympathie unserer Natbarn, mit derselben Herzlichkeit danken wir Herrscher für die innigen Worte, die er un!erm ‘tapferen Heere und tem Bunde der beiden Reiche gewidmet kat.“

Wie das „Fremdenblatt“ heben, laut einer Meldung des auch die meisten anderen Wiener Morgen- den Kaiser-

in denen sich die

ofterreiwiid-

Mit derselben

Gruße zeiat, u ibrem erlauchten

„W D B, blätter den besonders herzlihen Ton der bei rinfsprúhe hervor und betonen die in lapidarischer enthaltene wiederholte feierliche Friedensprogramms, was nicht of geschehen fönne.

Auch die gesamm tung der Berliner Kaiser- jeder Herausforderung, den Frieden zu wahren. die Opposition halte an der Alliance e der Krone.

Wir schließen hieran noch eine süddeutsche Zeit über die Bedeutung des Kaiserbesuchs. „Allgemeine Zeitung“ schreibt:

„Von der Köngtaue bis zu ten Alpen zu den Vogesen giebt es keine deutshe Zeitun euts>@en Fürsten und dzut politis denkenden D t willfommen“ zuriefe. In allen deuts&en niß der deutsden Ge1<iüte“ wieder, von Oesterrei Ungarn ais den äâtteiter, ands begrüßen Iäßt. f Î zehnjährige Lündniß, sie hat tem lezteren seinen Weibe gegeben, sie bildet für die künftigen Sen gekittete Fundament zu einem treuen und b

er „Allgemeinen Zeitung“ finden [l mit der Ueberschrift: „Ein neuer

_ Verkündigung des t und nicht eindringlih genug

te ungarische Presse hebt die Bedeu- Toaste hervor, die, weit entfernt von ntshlofsenheit kundgeben, Auch die oppositionelle Presse erklärt, benso fest wie die Räthe

die feste E

ungsstimme Münchener

und vom Memelfluß dis g. keinen deutshen Gau, ja überbaupt keinen [éer nicht dem Kaiser ein „Herzlich Herzen klingt „das Vermäwt- welches uns den Beherrscher treuesten und besten Freund aft ift älter als das Gehalt und feine erationen das fest-

ç 2 mmiò L 29 8 Zu ammensteben.

schen Stamm, eutschen, wée

(T CE t Diese Freun

Jn der Danzi wir folgenden Arti Kassandraruf“: 31s im JFatre 1879 Deu!s&!and, d dem eigenen Triebe, erdlih dazu üb-rging, zu icaffen, welche lein wirtbshaftli<hes Leb erovbezeiten die Freibändler er und mit ener Sicherheit, welde dem Gefükil i entspringen sien, daß nit nur der Handel un dern das ganze wirtbs@aftlihe und staatliche scinem Untergange entgegen gehe. _ baben sich nun die Berkäi Es ift dies \<on bundertmal gesagt wor genug gesagt werden. wo er 2821 Mill. Mark betrug, 1888 gesteizert, also um 531 Mill. Mark. ¿um Jahre 1879 von auélärdi! Iahre betrug d l œurde sie eingedämmt, sie betrug in ¿ Jahre 1888 bat sie sid wieder auf 3439, immer no< um 458 Mi dcs Jahres 1879 bat die Koblerproduktion genommen, foblen vermehrte si< von 42 Mill. 58,3 Mill Tonnen im Jahre 18%; bob si in diesem Zeitraum von 9 g. Die mittiere Belegschaft in den S hôbte si< von 170 509 auf 21 von 30255 auf 36 072 Köpfe. In d der Güterverkehr von 544 auf 670 Mill. Mark. gang weist die Zaßl der V 1886 um 13,5 °% troß d Spa: kasseneinlagen in Preu Mark im Iahre 1876 auf 2672,6

Wo bleiben ta die Prophezeiungen ? A i: >icser üblen Crfabrungen versuchen es die freibändlerishen Blätter abermals mir der Kafsandra-Rolle. | doner „Economifst“ über den Handel Deutschlands und Englands fommt ihnen sebr zu statten, weil er folgende Stelie enthält: „Wir seben einerseits den Handel Großbritanniers fc ras< entw->eln, während der ¿Erport Deutschlands anfängt, hauptsächlich

\&ließlides

id diejenigen Bedingungen citen konnten, im Reichêtage eriter Ueberzeugung zu d die Induftrie, son- Deutsclands

Barnberger und Genoffen

1 Wirklichkeit entwickelt ? den, aber es fann nidt oft r hat sih von 1879, auf 3352 Mill Mark im Jabre Deuts land übers<wcmmt; in jenem ; dur die Schußtzzölle Iabre 1886 2944 Mill, im Mill. Mark erboben, l. Mak binter der- Aufsc{wung

die Förderung von Stein- Tonnen im Iabre 1879 auf die Produktion von CEisenerzen ,8 Mill. Tonnen auf 9,1 Mill. teinfoblenvergwerken er- 8 725 Köpfe, in den Eisendergwerken In dem gleichen Zeitraum hob si Einen großen Rüd>- ermögentverbre{en na, von 1882 dis auf ¿8 Wackthums dec Bevölkerung. Die en entli baben si von 1222,4 Mill. Mill. Mark im Jahre 1887/88

Der Werth der Auéfub wurde bis

ie Einfuhr 3893 Miü. Mark

bleict ater

Ein Artikel des Lon-

in Folge auSsgepragten ) f niemals länger

ringer, Wirkungen zoll politif,

von Seiten der freibändlerishen Organe, die weder die von dem