1889 / 237 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Oefterreih-Ungarn. Wien, 4. Oktober. (Prag. Abdbl.) Das Namens fes Sr. Majestät des Kaisers wurde hier ste und Schulfeierlichkeiten feierlih begangen ; dem Hochamte in der Stephanskirhe wohnten die Hof- und Staatswürdenträger , Andächtige den Hochwild Dispositionen, erst

durch Gottesdien

(A. C.)

glänzender werden soll. Jn den le Schaugepränge wesentlich eing große Schaustellung- des Amerikaners Barnum für den verwandt werden, in welchen sich u. A. auch eine starke ordnung der Docarbeiter einreihen wird, um ihre Dankbarkeit für die Bemühungen des neuen Lordmayors in ihrem Jnteresse zu bezeugen. Sir Henry hat bereits mitgetheiit, daß sie da- durch keinen Pfennig Lohn einbüßen sollen.

Frankreih. Paris, Kriegs-Minister de Débats“ meldet

einer in einer boulan

Eau werde.

enerals, mit den seinem Ran Ehrenbezeigungen statt. Feier bei.

Jtalien. Rom, 4. Oktober. (W. T. B.) Aus Anlaß des heutigen Namensfestes des Kaisers Fra von Oesterreich fand Messe und ein Tedeum statt. sowie vom Papst wurden Glü an den Kaiser abgesandt

Schweiz.

gedenkt,

Darnach

in anderen Silbermün Goldbarrenvorrath vo Deckung der Goldzertifikate zufolge haben amerikanische hauptsächlih für Rechnung d oll. verausgabt.

Die Regierung von Ec

von Chinesen verboten.

Afrika. Marocco.

leuten und Marinesoldaten des briti Kasbah-Esplanade in Gegenwart de des britishen Gesandten, Sir N. K Sultan erklärte

spiele. Am 10

berichtet :

er Gouverneur Osman Digma und seine Anhänger,

Scheichs ,

blieben ist. messen, und man hofft sogar, Lande herrscht jeßt vollkomme Feen eingestellt, wern nit endgülti uésiht auf Rube wird befestigt dur den re für den Ackterbau günstigen Verhältnisse. dem Besteklen ibrer Feider be Fleißes nicht so leiht wieder

Sachsen-Meiningen. Meiningen, 4. Oktober. Hoheit der Herzog begiebt sih, wie wir der „Weim. Z

entnehmen, morgen auf kurze Zeit nah Schloß Altenstein. Sachsen - Coburg - Gotha.

W. T. B.) Se. Königliche Hoheit der Herzog und Jhre aiserlihe Hoheit die Herzogin von Edinburg sind mit

dem Prinzen Alfred heute Abend nah Berlin abgereist.

welche in Folge der gestiegenen Kohlenpreise in Bergwerksaktien statt- und zugleih werden die Mittel erwogen, tionen sicher zu gewärtigenden Schädigung g vorgebeugt werden kann. „Vossishen Zeitung“

» Die neuerlichen Courstreibereien an der Börse beginnen in hohem ße die ôffentlihe Meinung zu beschäftigen und zu erregen. haben \sich an einzelnen Börsenplätzen Vor- e mit Recht allgemeine Entrüstung hereor- Hamburger Kaffeebörse sind windel von Magdeburg, und 8s Treiben auf dem Kohlenmarkte die Augen

wird man auch heftige Ausfälle begreifen, Kreuz-Zeitung Inwieweit die heutigen n des Jobberthums entgegenwirken

und somit duktion, die gleichbeder.tend mit Erbhsöh es kann auch dem verderblichen der Fabrikarbeit ein Damm geseßt werden eines Gewerbestandes ein wirk bestimmend, event.

Verringerung

ung des Preises, Einfluß des Gro [: , indem die : fames Gegengewicht bildet, zwingend der Ausbeutun

damit verbundenen- \chlechten und billigen Masse wie immer gearteten wu Für das Kleingewerbe,

finden, aufmerksam gemacht, wie der von solchen Spekula weiter Kreise der Bevölkerun aus der man(hefterli- fort was folgt:

Coburg, 4. Oktober.

: nfabrikatio herischen Ausbeutung entgegen das seine Selbständigkeit verlor im Dienste des Großkapitals steht, is die Reorganisation Untergange. vielen Branchen des Kaufmannssftandes. sation niht nur eine, durch Geschlossenhei rein persönlihe Macht bedeutet, re wendigen Hülfs-, Vorschuß- und mancher dur die Un des Ruins stehende Geschäf sich mit Leib und Seele ir gleih ganz betteln zu gehe die nöthige Hülfe und Unter

treten kann

rzen Zwischenräumen en und gan;

gânge abgespielt, welch rufen mußten.

Die Jobbereien an der ebenso unentshuldbar wie der Zuders{ch wenn nunmehr ein wilde

der Zuschauer fesselt, so

gegen die Börse gemaht werden Börsenbebörden den Aus\chreitunge ) ist vielfa streitig. Allein, daß sie in der Z zur Ultimo-Spekulation vorsihtiger als bisher zu handeln Es ist weder nöthig noch nüßlich, ankpapieren oder Bergwerksaktien eföôrdert werden. so oberflächliche,

g vor dem

Und da eine fol t und Stärke g präsentirt sie auch dur di und anderen Kassen eine finanziell gunst der jeßigen Verhältnisse am ismann wäre dann nicht mehr g gead einem Kapitalisten zu verschr sondern er fände innerhalb seine

Gemeinderäthe jagden in Steiermark dürfte, nah den bisherigen Ung Kauer gegen Mitte der nähsten Woche erfolgen. Die Abreise nah Meran zum Besuche Jhrer Majestät der Kaiserin und der Erzherzogin Marie Valerie Mitte dieses Monats in Aussicht genommen.

Großbritannien und Frland. London feiert 700jährigen Bestehens der City. mayor, Sir Henry Jsaacs, hat deshalb beschlossen, daß au sein übliher Umzug durch die Marken der City ein besonders ten Jahren wurde das romantische e)chränkt. Wie es heißt, soll auch die

unterliegt keinem Zweifel.

daß Zeitgeschäfte in bestimmten B oder Eisenbahnwerthen künstlih g beutige Prüfung von Prospekten eine werthlos und durch den falshen Schein geradezu {ädlich ist ob niht in der Zulassung von neuen r Notirung an der Börse

ist für die Ebenso ist die

London, 4. Oktober: ahre das Fest des er neuerwählte Lord-

minder erscheint es fragli,

Werthen zum Handel und zu Grundsäye als bisher maßgebend jecin sollten Courstreibereien sind auf dem Bergwerkêmarkte zu verzeihnen. Man Law erinnert und an die he den angebli entdeckten großen Smoragdfelsen l Als ob in jedem Kohlenschachte heute Smaragd gefunden würde, werden die Course der Kohlenaktien zu geshnellt, niht etwa durch Leute, welche in Bergwerksaktien ihr Vermögen anlegen wollen, jene waghalsigen Jobber, welhe nur kaufen, bekümmert um den inneren Werth der Waare, des s{chwindelhaften Preises, aber immer in der H: mit neuem Gewinne den Besiß einem Dritten aufzuladen. genau, daß der Krach kommen wird.

jo tiefer stürzen werden, je böher sz man wähnt, bis zu jenem Zeitpunkt \sich längst der gefährlichen Waare entäußert zu haben und im Genusse des Gewinnes zu bleiben. . ..*“

_ Ueber die bevorstehende Tagung des wir in der „Elberfelder Zeitung“: „In drei Wochen tritt der Reichstag zu seiner le der alten Legislaturperiode zusammen. stark unter dem Zeichen der Wahlag gut, daß ihre Auédehnung eine sehr beschrän daß sie wirklich \{chon vor Weihnachten geshlossen werd sie nah Neujahr noch einige Wochen zu tagen hat. Die Oppo- ken werden es sich nicht entgehen lassen, die sie in der Wahlbewegung in ihrem Interesse ausnuzßen zu können hoffen, durch ein Vors wirkungsvollen Hintergrund zu geben; dahin theuerung der Lebensmittel, der Der Etat oder selbständige Antr diese Gegenstände zu verhandeln, „Kartell Reichstag“ wird es nicht fe Zum Glück sind die als daß sie sih noch so leich Der Kartell-Reichstag kann

Der Besuch Jhrer Majestäten in Ludwigslust,

E. Ludwigslust, den 4. Oktober, suchs brate weni erbstwi Strahlend leuhtete die Sonne von dem osen Firmament herab, als gleitung Sr. dem Bahnho nah Jasnitz brachte. Hoch auf den erlauchten huldvollst dankte, meisters von Maltahn und des Obe Pürschwagen in die ausgedehnten parks. Hier pürshte der K hatten die erlauhten Herren genommen. Um Ubr erfolgte nabdem im Schlosse im Kreise der Abschiedsdiner eingenommen war, fuhren unter dem Jubel der Einwohner,

glänzend illuminirt hatten,

in diesem Die tollitea

Der leßte Tag des Kaiserbe

wird bisweilen an die T erbstwetter.

„Mississipiens“, wel Arkansasflufse

gstens herrlihes blauen, wolfens aiser in Be- 10 Ubr nah rin È Stunde Ortsévorstand i Allerhöchstderselbe es unter Leitung des Ob

rförsters von Oerßen auf Wälder des Großherzogli aiser bis Nachmittags 3 Uhr; gegen Jagdwagen ein einfaches Frühs Rückkehr nach Ludwigslust, und Großberzoglihen Familie das IhreMajestäten um 62 Uhr 1 welche ihre Häuser wiederum mittels Sonderzuges nah Potsdam ab.

age von John

) Se. Majestät der K Hoheit des Herzogs Johann Albrecht um o der Sonderzug die hohen Jäge Hier am Bahnhof brachte der Monarhen aus, wofür und dann ging

¿eéscomptirten“.

wahnsinniger Höhe empor f fuhr, von w

sondern dur um zu verkaufen, un- sogar im Bewußtsein Hoffnung, immer noch 1 Man weiß Man weiß, daß die Course um

3, Oktober. jeßt emporgetrieben sind. Aber

(W. T. B.) Der Freycinet hat, wie das „Journal des ,„ angeordnet, daß Laisant, welher den Rang eines Stabsoffiziers in der Territorial-Armee bekleidet, wegen gistishen Versammlung im Château- gemachten Aeußerungen vor ein Kriegsgericht gestellt

Die feierlihe Beisezung der Leiche Na fand heute in Lille, der Geburtsstadt des ge entsprehenden militärischen

Zahlreiche Deputationen wohnten der

Reichstages lesen

i ten Tagung in Die S@lußsesjion wird {hon stechen, und darum ist es tte sein wird;

Ministerial-Blatt für die tung in den Königlich preußis im Bureau des Ministeriums des : I. Verwaltung der Kommunen, Korporationen und Institute. kanntmachung, betr. den Namen der Stadt Li bezirk Kassel. I]. Polizei-V Cirkular, Au3übun B. Seeshhiffahrt. deutschen Leucht

; sei es nun,

esammte innere Ver wal- en fann, fei

en Staaten. Herausgegeben

arteien auf der Lin

denjenigen Fragen, chtenau, Regierungs-

erwaltung A. Polizei der öffentlichen g polizeilicher Funktionen auf den Bahn- Flaggenführung auf den für Handel und Gewerbe, t Anlegung von Dampf Revision der Dampffkessel- : Verwaltung für Landwirth- Cirkular, Beschränkung der Anzabl ßdienste zuzulassenden Anwärter. Bekanntmachung des anstalten, welche zur tlihe Befähigung für

piel im Reichstage einen wird namentlich die Ver- Steuerdruck, die Militärlast gehören. ge werden reihlich Gelegenheit geben, unv an S@{mähungen über den

nz Joseph in der Kirche dell’ Anima eine Vom König Humbert ckwunsh-Telegramme

Verfügung, 1hts{hifffen. III. Verwaltung Sicherheits-Vorrichtungen bei einrichtungen. Verfügung,

besondere von Dreschmaschinen schaft, Domänen und Forsten. der zur Ausbildung im Forstshu V, Militär-

Anlagen, ins- hler in ihrer Mehrzahl doch zu einsichtig, t von Agitationéphrasen bethören ließen. sich mit seinen Thaten vor dem Volk wohl schen lassen. Die Nothwendigkeit der neuen Militärlasten, die auf uns nehmen mußten, ist auch von t t bestritten worden; sie haben bei großen Theil derselben mitgewirkt und \ich stets ent- l gen den Vorwuf, gewehrt, als wollten sie dem Vaterland die genügenden Mittel zur Abwehr äu In diesen und anderen neuen Betürfni der gesammten Finanzlage des leßteren unvermeidlicher Einnahmeguellen wieder unter den der indirekten Steuern, Das Reich militärisch

König Milan von Serbien is am 2. Oktober im „Schweizerhof“ in Luzern abgestiegen und wie „Tagbl.“ bemerkt, einige Tage dort zu bleiben, insofern das Wetter eine günstige Wendung nehmen wird. Zwei der Verbreitung anarchistisher Schriften an- geschuldigte Personen, ein Badenser, und ein Schc von Luzern Der eidgenössische „Basler Nachr.“ Amtes zu walten.

Türkei. Konstantinopel, 5. Oktober. Der Ministerrath hat \ih vorgestern mit d Einführung gewisser lokaler Reformen in beschäftigt, die insbe und die Ausübung werden fortgeseßt.

Amerika. Regierung für d stiegen die im ent 16 980 000 Doll. welche 10 568 000 Doll. absorb nahme diente für Heeres- verbesserungen.

und Marine - Angelegenheiten. Gesammt-Verzeichnisses derjenigen höheren Lehr Ausstellung von Zeugnissen über die wiffsen\schaf den einjährig-freiwilligen Militärdienst berehtig

wir bei der heutigen Weltlage den Oppositionsparteien nich

seines Berufs Schneider, einer aus Preußen, sind am Dienstag Abend Zürih nah Basel ausgeliefert worden. Favey is}, wie die melden, ebenfalls dort eingetroffen, um seines

rer Gefabren verweigern. en des Reichs, sowie in und aller Einzelstaaten

ersließen , estehenden Verhältnifsen nur auf dem Gebiete insbesondere im Branntwein, gefunden werden. und finanziell befestigt und eine Aufgabe gelöst zu haben, an der man lange Jahre in unfruhtbarster Weise gemüht hat, ist eines der eatscheidendsten Verdienste dieses Rei und die Branntweinagitation der Geaner ist bei allen ver Männern längst wirkungslos abgeprallt.

eistung von ganz hervorragender Bedeutung, über deren s nah so vielen Erörterungen niht mehr zu verbreiten Inbvaliditätsversicherung

friedigende Lösung der Sozialistenfrage Wirthschaftegenossen\chaftsgefetzes stung bingewiesen werde

Untersuhungsritte Entscheidungen des Reichsgerichts. Im Civilprozeß ist, nach einem Beschluß des

Reic8gerihts, Dezember 1888, hinsichtlich

des festgesetzten Erhöhung des zulässig; nur seinem eigenen des festgeseßten at im Falle e \hwerde-In- Läßt die auf Erhöhung des Wecthes gerich{tete ob der Anwalt sie im eigenen Namen, anten erhoben hat, so ist anzunehmen, m Namen erhoben hat.

, in dec rechts8widcigen Absicht, den B. zu den C), den er für den B. hält so ist er nach einem Urtheil des April 1889, wegen vors ätz- zu bestrafen. einer Körperverleßzung des B. litigenden Umstände ebenfalls

VI. Civilfenats, vom 10. Wertbes des Streitgege Wertbes gerichtete Beshwerde der Partei nicht dem die Partei vertretenden Rechtsanwalt ist in Interesse die Beshwerde zum Zwecke der Erhöhung gezeben, und der beichwerdeführende Anwalt h glosigkeit seiner Beshwerde die Kosten der Be stanzen zu tragen.

Beschwerde nicht erk oder im Namen seines Mand daß sie der Anwalt in eigene

Mißhandelt A. mißhandeln,

(W. T. B.) er Frage der f Armenien sondere den öffentlichen Sicherheitsdienst der Justiz betreffen. Die Berathungen

(A. C.) Die Ausgaben der amerikanishen | Werth wir un

as mit September endigende Quartal über: sprechenden Zeitraum des Vorjahres um hauptsähhlich durch Pensionen, irten. Der Restbetrag dcr Zu- und Flottenzwecke sowie sür Hafen- Ausweis des Direktors der amerikanishen Münze malt Angaben über die Gold- und Silbervorräthe

vorhanden

hinzukommen.

einen Dritten (den C ), Irrthum in der Person), eidh8gerichts, I. Straf liher Körperverleßung ung sind allerdings die bei ten des Thâters (A.) zu berück zu berücksichtigen.

Als novelli des Gesetzes, betreff 11. Juni 1870 (, zelner Artikel aus

auf eine bedeutsame Lei Sicherung unseres Kolonialbesites ergriffenen diesen Thaten bedeutsamster Art vergleiche und unfruckchtbaren Reichstagsarbeiten in de Wahrhaftig , __ Reichstagsmehrkeit ihren Wählern zu rechtfertigen und sie erfolgreich

mit den vorangegangenen Jagren aufzufordern. werden die

ihr Urtheil ab

n, eberso auf die zur Maßnahmen. man die unerquicklichen n ersten und mittleren

senats, vom 25,

Vereinigten Staaten. 617 000 000 Doll. stücken, 340 000 000 Doll. in Silberdollars, 76 000 000 Doll. zen, während das Schaßamt über einen n 64 000 000 Doll. ver

zu einem Vergleich In wenigen Monaten Sie mögen daun geben, ob ter Kartell-Reichstag besser war oder die

unter der Herrshaft von Windthorst, Richter und Bebel.“

Handwerker-Zeitung“ redet er Handels- und Gewerbe-

]stisbes Erzeugniß im Sinne des S. 7b ‘esfend das Urheberreht an Sthriftwerken, vom 18s Nachdruck ist niht anzusehen der Ubdruck ein- Zeitschriften und anderen öffentlihen Blättern, TlistishenErzeugnissen u. w. *), Reichsgerichts, I. Strafsenats, vom 2. Mai Prosadichtung, gleichviel von welchem ge und von welchem inneren Werthe, zu verstehen ; lehte Novellen genießen den Schuß des gedachten

N Wähler an die Utne berufen werden. fügt, der zur dient. Einer ungefähren Schäßung Touristen dieses Jahr in Europa er Pariser Ausstellung 70 000 000

Ausnahme von novelli ist nah einem Urtbeil des 1889, eine erzählende

„Allgemeine dem Zusammenschluß d Selbsthülfe das Wort : gegenwärtigen \{lechten Gesbäftslage des des liegen niht zum kleinsten Theile in der ch immer mehr überbietenden Konkurrenz, _Jebigen Unnatur der einzelnen Branchen und Die Versteigerungen, Swleuderausverkäufe und Mèanipulationen sind ebenfalls Konsequenzen der Konkurrenz. zur Steuerung dieser Auswüchse bieten, Aber nicht die Selbsthülfe des en wird und muß, sondern die nn nur auf dem Wege der fest- Ob nun diese Organisation den oder irgend eine andere e bleibt, daß nicht blos sih zu handeln versucht, sondern daß Alle für Alle

Das ift aber leider das bekannte Loos de au A aNe liegen.“ Niemand bückt sich darn

Und doch bietet jeder Tag Hunderte

stände dur „Tie Ursachen der

Handels- und Gewerbestan Ueberproduktion, in der

die wieder nur aus der jegi Gewerbe resultirt.

sonstigen unsauberen betriebenen stehenden Gesege keine Hülfe jo bleibt eben nur die Selbs Einzelnen, die immer fruchtlos bleib des gesammten Standes, und diese ka gegliederten Organisation geschehen. Übrigens gut deutshen Namen „J ( Bezeichnung führt, ist gleihgültig. Hauptsach der Einzelne für

uador hat die Einwanderung au kurze,

Ein Telegramm des Bureaus“ aus Tanger, vom 3. Oktober, Heute Nachmittag wurde ein Schein gefecht von 200 See- \hen Kreuzers „Phaeton* auf der s Sultans, der Minister und Kirby Green, ausgeführt. sih höchst befriedigt von dem militärishen Schau- « d. wird der Sultan von hier abreisen. Aus Suakim wird dem „Standard“ unterm 2. d.

erbielt die

„Reuter'schen

Statistik und Volkswirthschaft.

Haushaltungsunterrict. An den Vorsißenden der Kommission für des Deutschen Vereins für Armenpflege und tags-Abgeordneten Kalle, ist, wie die stehendes Schreiben des Ministers für H dem 25. September ergangen: „Ew. Hochwohlgeboren Ober-Bürgermeifter Ohly in D haltungsunterrihts-Kommission d pflege und Wohlthätigkeit unterm Minister der geistlichen, die Bitte gerichtet, in dem Etat der Un trag zur Förderung des hauswirthschaftl aus deu ärmeren Volksklassen auswerfen Minister hat Ihre Vorstellung und die Einziehung näherer Nachrichten über da Großberzoglich badische zur weiteren Entschließung übersandt, da es eine Angelegenheit des Unterrihts noch \{chulp

auéhaltungsunterriht ohlthätigkeit, Reichs- N. A. Z.* mittheilt, nach- andel und Gewerbe unter

haben gemeinschaftlich mit dem Hrn. armstadt im Austcage der Haus- es Deutichen Vereins für Armen- 15. November v. J. an den und Medizinalangelegen terriht8verwaitung einen Be- ¡hen Unterrihts der Mädchen Der Herr Anlagen derselben nach s von Ihnen erwähnte Staats8regierung ih hierbei nit um ihtiger Kinder, son-

authentische darunter die angesehensten

während Abuh Girgeh mit einer Anzahl Baggaras wird wenig Wichtigkeit beige- daß jener friedlich gesinnt ist. und es scheint, daß alle

aufgegeben sind. Die dlihen Regen und die â Stämme sind mit schäftigt und dürften die Früchte ihres

r Wahrheiten, „die ah, weil fie zu ein-

rte von Beispielen, die diese Ein Blick in die Geschihhte, in die uns um- vom Ganzen abgelöste esammtheit aer unbe- die uns kaum , tausendfahen Vereinigung ahtunggebietenden Strom,

Unterrichts-

ne Ruhe,

Wahrheiten erproben. Natur lehrt uns, daß der einzelne, Theil für sih ohne Bedeutung, in der G zwingbar wirken Fuß neten, und Verdoppelung

elnen Wellen,

Die Presse be 1 B. die „Shlefisd « D. die enlsche Zeitung“ / „Selbst in Blättern, e ß thume das Wort reden,

dern um die Förderung des Wobls der arbeiten einen fahlihen Unterricht handelt. anschließe, theile ih Ew. Hochwohl Dankes für die Ihrer Eingabe angeschlossenen Dru ih die Wichtigkeit der auf die h nterweisung der Töchter Unbe teten Bestrebungen für das Wohlergehen und die lihkeit der arbeitenden Klassen, wie der Industrie niht verkenne und bereit Zweck bestimmten Schulen thunlihft zu unterst

den Klassen bezw. um Indem i dieser Auffassung mi Hinzufügung meines ckschriften ergebenst auswirthschaft- mittelter

elementarer Möchten doch alle jammern und klagen, bedenken, sie selbst Atome fi Zusammenschließen Kraft und Macht g vermag nihts, die Gesammtheit kann Alles erreichen, äftiges Zusammenwirken, der Ungesundheit der einzelnen Handels gesteuert, indem die einzelnen unfähig

ch selbst durch Felsen einen Weg bahnt. die Über die \{chlechten Geschäfte daß ihre Klagen nutlos verhallen, daß ereinigung, durch festes

Nicht allein durch stramme Organisation branhen und Gewerbestände unbrauchbaren Elemente

HZeitungsftimmen.

\chäftigt sich neuerdings vielfah mit den dieser Beziehung schreibt Folgendes :

1 jonst dem schrankenlosesten Manthester- wird jeßt auf die unerhörten Ceurstreibereien,

geboren unter die nur durch V r Börse.

wird dur für das Gedeihen

üßen. Die Bildung

ierfür aus\ließlich bestimmten Fonds in dem Etat

cines beso rend Gewerbeverwaitung ist indessen zur Zeit nit E derlich, da der zur Förderung vorr Handel und Gewerbe, sowie erfor nischen Unterrichts bestimmte Diépositionsfonds voraussichtlich E ilen noch ausreichen wird, um neu entstehenden Ar- einsiwe! bezw. Haushaltungs- und KoGschulen Beihülfen 6 y währen, wie sol&e hon derartigen Anstalten in Altenessen, E Lennep, Herne, Hochneukirch, Balduinstein und neuerdings Dorf gewährt worden sind. Ew. Ge engetortn würden mi D weitere Mittheilungen über die Bestrebungen des Vereins auf def m Gebiet und die Ergebnisse derselben verbinden. diese Der Minister für Handel und Gewerbe.

n Vertretung :

agdeburg.“

Woßhlfahrts-Einrichtungen für S A i abresberihte der Gewerberäthe beschäftigen si, wie E n es in besonderen Abschnitten wied-r mit Wobl- F hrts-Einrihtungen von Unternebmern für Fabrikarbeiter. Diese Eve en sih bauptsächlih in zwei Richtungen, in der Ausbildung des Char und Pensions-Kassenwesens und in der Fürsorge für das förperlihe Wobl der Arbeiter. : A Die Berihte über Fabriksparkassen lauter niht allenthalben instig, mancher Arbeitgeber hat hierbei Enttäuschungen erlebt, und d mentlich wo die Sozialdemokratie Einfluß hat, ist es \{wierig, bei Arbeitern Verständniß dafür beizubringen, daß Spären nit leihbedeutend mit Darben ist, Dagegen haben z. B. die Baumwoll- f innerei von Lagaß im Kreise Sorau und die Spinnerei von Weiß lis u. Co. in Langensalza mit ihren Fabriksparkassen vorzügliche Re- fultate erzielt, und die Seidenweberei von Gebr. Bartels in Gütersloh hat eine Fabriksparkasse, für weldbe von jedem Wochenlobn der zwan- igste Theil abgezogen und ein gleich hoher Betrag von dem Arbeitgeber j eschofen wird, und in welcher manche Sparkassenbücher über mehrere 1000 é lauten Die Spindler'sche Fabrik in Spindlersfeld bei Berlin bat cine Arbeitersparkasse und eine Sparkasse für die Angestellten der Fabrik; für jene wird von dem Wochenlohn, je nah Verdienst, cine halbe oder eine ganze Mark einbehalten und die Einlage mit 6 9/0 verzinst ; das durchschnittlihe Guthaben beträgt 100 #4 und der zehnte Theil der Arbeiter hat bis zu 300 4 gespart ; in der Sparkasse der Angestellten beläuft sih das durchschnittliche Guthaben auf 400 M, und für die Verzinsung der Einlagen werden von den Unternehmern ¿ährlih 6000 M aufgewendet. Aus dem Invalidenfonds der Fabrik, Ä dessen Gründung die Besißer 150 000 4 hergegeben baben, und zu welchem sie einen Jahreébeitrag zahlen, der si im Jahre 1887 auf 42 200 -# belaufen hat, be¿ogen im genannten Jahre s Invaliden eine durchschnittlihe Pension von je 878 4, und 23 Wittwen eine E \hnittlihe Unterstüßung von je 408 A Au sonst hat die Ba Einrichtungen aufzuweisen, welche als Beweis großer Humanità gelten müjsen. Sie unterhält eine Fortbildungsshule, in welcher 56 Lehrlinge und 18 Comptoiristen in vier Abtheilungen Unterricht empfangen, und eine Bibliothek, in welcher“ täglid 86 Bücher aus- gegeben werden. Die Krankenkasse der Fabrik bat 1916 Mitglieter und cine Jahreseinnahme von 43474 4; den ausgelernten Lehrlingen werden die Mittel gewährt, ihre Kenntnisse in der Chemie und Physik auf der Berliner Färber-Afademie zu erweitern; den zum Militär- dienst einberufenen verheiraiheten Arbeiten wird die Hälfte ihres Lohnes fortgezahlt ; Beamte und Arbeiter erbalten je nach der Dauer ihrer Thätigkeit im Geschäft einen Sommerurlaub bis zu zwei Wochen. s | L ür gute und billige Ernährung sorgen Arkteitermenagen. In der Mer ebreafabrik von Schäffer und Budenberg in Budckau befindet ih eine vorzüglich eingerichtete Arbeiterküche, aus welcher 150 Arbeiter kräftiges Mittag- und Abendbrod für 40 Pfennige erhalten und eine Badeanstalt mit 27 Douchezellen, welche täglich von etwa 100 Arbeitern benußt wird. Die Arbeitermenage des Hüttenwerks Thale gewährt den unverheiratheten Arbeitern für 60 Pfennige volle Beköstigung, außerdem hat das Werk eine Arbeiterkaserne, _welche gesunde Sslas- räume für 300 Arbeiter enthält, nebît 15 Familienwohnungen zu einem Miethspreis von 54—108 4 aufs Jahr. Aus Freiburg i. S&l. wird von einem Heimathshause berichtet, wclches Fräulein von Kramsta für Arbeiterinnen der umliegenden Ortschaften errichtet hat, die ia e Kramsta’schez Leinenfabrik beshäftigt werden und in dem e bause gesunde Wohnung, nahrhafte Kost, körperlihe und sittliche Pflege finden. Die Anlage ist auf 200 Mädchen berechnet und ent- bält, außer den Wirthschaftöräumen, luftige Sclafsäle und einen geräumigen Sp-isesaal. Das Gebäude wird dur Luftheizung er- wärmt, im Sommer steht den Mädchen ein Garten zur Verfügung ; für Unterhaltung an den Avenden wird durch Bücher, Musik und und Gesang gesorgt, in leihteren Krankheitéfällen wird gene Verpflegung gerährt. Die Mädchen haben wöchentlich 1,60 E für ein Bad 10 4 zu zahlen. Wie aus Düsseldorf mitgetheilt wird, hat eine große Kammgarnspinnerci des Bezirks ein R heim für achtzig Arbeiterinnen gegründet, in welchem : ie Swlafzimmer für je fünf Mädten eingerihtet sind; fr Beköstigung werden täglih 55 &$ bezahlt, und hierfür gewähr die Fabrik zum Frühstück ein Loth Kaffee und vier Butterbro. e, u Mittag Fleish, Gemüse und Kartoffeln, zum Vesperbrod ein Lot Kaffee und. drei Butterbrode, zum Avend Suppe und Kartoffeln. Logirhäuser für unverheirathete Arbeiter und Fabrik-Konsumvereine sind an vielen Orten auch in der Provinz Brandenburg entstanden ; in Bielefeld und einem Vororte ist je eine neue Volkskaffeeküche er- rihtet; im Düsseldorfer Bezirk wird der Gründung von Speise- anstalten und Kaffeehäusern erhöhtes Interesse zugewendet. m, Hoffentlih roerden, so sagt der Kölner Bericht, derartige Be strebungen zum Wohle der Vitmenshen au in denjenigen Kreisen

dankb kennung finden, welchen sie in erster Linie zu Gute Dia A N auch die Freudigkeit und Bereitwilligkeit

zur Schaffung ähnlicher Liebeswerke wachsen und immer mehr er- freulihe Früchte tra zen.

Verbreitung der Knabenhandarbeit. : Auf dem deutschen Kongreß für erziehlihe Knabenhandarbeit,

welher am 29. und 30. September in Hamburg abgehalten wurde, berihtete dessen Geschäftsführer von Stenendorff, wie wir der „Soz. Corr.* entnehmen, über den Stand und die Ausbreitung der

Schülerwerkstätten in Deutschland. Die meisten Arbeitsshulen be-

stehcn im Königreih Sachsen, danach folgen die Provinz le

r } Do den Swülerwerkstätten, die mit Privat- und Erziehungsanstalten

ovinz Sachsen, Elsaß-Lothringen und die thüringischen nicht in Verbindung stehen, sondern von Vereinen 2c. unterhalten werden,

befinden sich 65 in 60 Orten Zu den Lehr- und Er iehungsanstalten, die sich a der Knabenhandarbeit beschäftigen, iet

arbeiten, wie Modelliren. Zur Arbeiterbewegung.

ung deutscher Industrieller bestehend aus den dul C WEE aus Berlin, Theodor Moeller aus Kupfer- bammer, Dr. W. Beumer aus Düsseldorf und Walther Caron us Rauenthal hat sich nah England begeben, um die og e stehenden Verhältnisse zwishen Arbeitgebern und Ar- beitern zu studiren und sich namentlich mit der Einrichtung des

sogenannten Versöhnungsrathes bekannt zu machen.

i mmlung der Bediensteten der Tramway- und De rie G sellfchaften unter Vorsiß des Lord Rosebery statt, welche sehr zahlrei besucht war. Lord Rofebery erklärte, die Zahl der Arbeitéstunden der Angesteliten sei eine übermäßige und eine Schmach für die Civilisation. Der Strike der Dodtarbeiter zeige die Macht, welche einer Koalition gegen die Bedrückung beiwohne, er wünsdhe den Bestrebungen der Angestellten der Tramway- und Omnibus-Gesellshaften Erfolg. Eine Resolution auf Herabseßung der Yan der Arkbeitsstunden auf 12 wurde angenommen.

/ nbezirk Belgiens eine Arbeitseinstellung bevor. Die Haupt- fübrer Vi Se einem Strike nur unter Voraussetzung vorheriger fester Organisation zustimmen, weil er ihnen font zu gewagt erscheine. Vorerst ist es am Sonntag in Mons zu einer großen Manifestation, an der ‘si 2% 000 Personen betheiligten, gekommen.

haben für das in Bonn zu errihtende Denkmal tür den verstor- benen die der evangelischen Theologie Dr. Christlieb, der „Elberf. Ztg.* zufolge, einen Beitrag von 400 A gespendet.

Ausland dem deutsben Scbulwesen zollt, kommt auch in dem von Jahr zu Zahr wacsenden Besuch der deutschen technischen Hochshulen durch ausländishe Studirende zum klaren Ausdruck. Namentlich auf der Technischen Hoschule in Berlin hat der Zuzug fremdläcdisher Studirender in der leßten Zeit stark zu- genommen, wie eine im Centralblatt der Bauverwaltung mitgetheilte Uebersicht aus den 8 Jahren 1851/82 bis 1888/89 zeigt, wobei der früher fast gänzli unbekannte, jeßt alljährlih steigerde Besuch englischer Studirenden besonders auffallen muß. Der Zahl nah nehmen die Russen den ersten Play ein (1882 15, 1859 42) Diesen zunächst folgen die Norweger, die in den beiden lezten Halbjahren in einer Stärke von 25 bezw. 22 vertreten 1aren. Hierauf kommen die Studirenden aus Nord-Amerika, deren Zahl im Laufe der acht Iahre nicht erheblich geschwanfkt hat und im leßten Jahre 9 bezw. 7 be- trug. In derselben Stärke hält sh der Besuch aus Oesterreich- Ungarn, worauf dann mit etwas abnebmenden Zahlen Süd-Amerika, Serbien, die Schweiz, Schweden und Italien folgen. Geringer und wehselnd war der Besuch aus Rumänien und Spanien. Einige Länder, die in der ersten Hälfte ter actziger Jahre gar nit oder nur sehr s{chwach vertreten waren, weisen in der leßten Zeit regel- mäßige und meist wachsende Zahlen auf. So hatte sih aus Asien bis zum Jahre 1885 nur ein vereinzelter Studirender eingefunden, während seitdem ununterbro&en deren 4 bis 8 vorhanden sind, meist Japaner und Siamesen. Auch die Niederlande, Luxemburg und Griechenland haben in den letzten Jabren regelmäßig eine Anzahl von Besuchern ent- sandt, darunter die Niederlande in den leßten beiden Halbjahren je 9. Besonders bemerkenswerth ist, wie hon erwähnt, der Zuzug aus Eng- land in den Jahren seit 1885/86. Während si în der frühern B nur ganz vereinzelt ein Engländer auf die Berliner Technische

in. Die beiten Halojahre 1885/86 brachten je 2, 1886/87 S 1887/88 8 M 10, und im leßten Jahre betrug ihre Zahl 11 und 13. Die Mehrzahl derselben waren Maschinen- Ingenieure, andere Architekten, Chemiker oder Hüttenleute, während Bau-Ingenieure bis jeßt noch seltener waren. _ Bekanntlich giebt es in England technishe Hochichulen in unserm Sinne überhaupt nit, obschon die berufensten dortigen Fahmänner ihre Stimmen für Schaffung derartiger Anstalten {on seit Jahren laut und dringend erheben. Die Zahl der Ausläuder auf der Tetniscen Howbschule in Berlin bildet gegenwärtig von der Gesammtzahl der Studirenden einen erheblichen Bruchtheil, der ih beispieläweise im verflossenen

der ausländischen Studirenden sei noch angeführt, daß ihre D von 33 im Sommer 1882 auf 129 im Sommer S gegens- wärtigen Jahres gewachsen ist, sich gegen damals also nabezu ver-

ishen Akademie der Wissenschaften in München ise der M „Allg. Ztg.* zufolge am 2. Oktober zu ihrer 30. Plenar- versammlung zusammengetreten Es sind dazu erschienen: von auêwärts

ôren vi 4 seminare, 13 Volks- und Privatshulen, 14 Waisenbäuser,

Knabenhorte und verschiedene Woblthätigkeits- Anstalten. Im Ten gab es im verflossenen Jahre in Deutschland wenigstens 180 Schü fi werk stätten in 107 Orten mit mebr als 5500 Zöglingen. Als Gründer der seit 1879 entstandenen Schülerwerkstätten finden wir außer etnen und einzelnen Personen vershiedene Staats- und städtishe Behör atn. Als Unterrichtende waren außer 199 Lehrern noch 48 Handwerker thätig. Legtere werden mehr und mebr dur Lehrer erseßt. Im Jahre 1888 wurden 244 Lehrer praktish im etage A ar gebildet, im Ganzen nah der vorliegenden Statistik seit 1881 bereits 1370 Lehrer. Die in den Werkstätten gelehrten Luer gte Ge waren namentlih Papier-, Papp-, Schnit-, Hobelbank- und Metall-

In London fand am Sonnabend, den 5, früh um 2 Ukr,

ah dem „Hamburger Correspondenten“ steht in dem südlichen

Kunst und Wiffenschaft. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin

Die „Köln. Ztg.“ schreibt: „Die hote Achtung, welche das

ochschule verirrte, finden sie sh seither alljährlich in wachsender

Sommecr-Halbjahr auf 15 °/9 belicf. Als Beispiel für die bedeutende

vierfaht hz. Ihre Gesammtzahl in den aht Jahren 1881/82 bis

8/8 g 1224. E i O tis Die iforiide Kommission bei der Königlich

er Kommission Wirklicher Geheimer Ober-MNegierungs- E A Sybel, A die Geheimen Regierungs-Räthe Dr MWattenbah und Dr. Dümmler aus Berlin, Hofrath Dr. von Sidckel aus Wien, die Professoren Dr.. Hegel aus Erlangen, Dr. von Wegele aus Würzburg, Dr. von Klucthohn aus Göttingen, Dr. von Wyß aus Züri und Dr. Baumgarten aus Straßburg, Freiherr von Lilien- cron aus S(bleswig Von den Münchener ordentlichen Mitgliedern der Kommission betheiligen sih an den Sißungen: der Sekretär ter Kommission, Geheimer Rath Dr. von Giesebreht, Prof. Dr. von Druffel, Ober-Bibliothekar Dr. Riezler und Hrof. Dr. Stieve, Ferner nehmen Theil die auferordentlichen Mit- glieder Prof. Dr von Be¿old aus Erlangen, Dr. Quidde aus Königstkterg i. Pr. und Dr Lossen aus München, Eröffnet wurde die Versammlung dur einen warmen Nachruf des Vorstandes auf das erst vor wenigen Wochen in Kissingen verstorbene langjährige und um die Kommission, insbesondere um die von ihr herausge- gebenen Reichêtagsakten, bochverdiente Mitglied Professor Weisäker. Der Rath der Stadt Leipzig hatte beschlossen, die Errich- tung eines Mendelssohn-Bartholdy- Denkmals vor dem neuen Gewandhause zu genehmigen und einen Beitrag zu den Kosten in der Höhe von 5000 M zu bewilligen. Die Stadtoerordneten sind, wie die „Leipz. Ztg.“ mittheilt, di:sem Rathsbeschlusse cinstimmig beigetreten. / : =- o Wimken-Denkmal in der Stadtkirde zu Jever, A p Y als ein großes Kunstwerk des Mittelalters längst die Aufmerksamkeit weiterer Kreise auf sih gezogen hat, wird, wie die „Wes. Ztg.* berichtet, augenblicklich einer Renovation unter- worfen. Zu Anfang des 16. Jahrhunderts, unter der Herrschaft von Frl. Maria von Jever, deren Vater, bezw. Vorgänger in der Regie- rung Edo Wimken bekanntli war, erbaut, hat dies berrliche Denk- mal durch die Ungunst der damaligen Verhältnisse in Material nicht so ausgeführt werden können, um dem Zahn der Zeit auf Jahr- hunderte hinaus mözglichsst Widerstand zu leisten, Die jeßige Renovation, die übrigens mit bedeutenden Kosten verknüpft ist, hat daber den Zweck, an dem steinernen Sarkovhag die schadhaften Stellen kunstgerecht auszubessern, und das stellenweise \{chlechte Ma- terial, soweit dies ohne Beeinträchtigung des Kunstwerthes überhaupt geschehen kann, durch besseres zu erseßen, sowie ferner das n Sarkophag umgebende, aus Holz gefertigte reiche Ornamentwerk, welches ebenfalls stark dur die Zeit gelitten, in seiner ursprünglichen Schönheit möglichst wieder herzustellen,

Land- und Forstwirthschaft.

Deutsche Pferde-Ausftellung. L

Der Union-Klub hierselbst beabsichtigt in den Tagen vom 12. bis

22. Juni k. J. eine allgemeine deutshe Pferde-Aus\tellung hier zu veranstalten. Der Minister für Landwirthschaft, Domänen und orsten hat hiervon unter Beifügung eines Eremplars des Prämiirungs- lans für diese Ausstellung die landwirthschaftlichen Central-Vereine mit dem Ersuchen in Kenntniß geseßt, auf Beschickung derselben aus den dortigen Veréins-Bezirken nah Kräften hinzuwirken.

Handel und Gewerbe.

' eizerishe Bundesrath hat durch Beschluß vom Dg E O Müsicht auf die Verbreitung der

- und Klauenseuche in Böhmen bis auf Weiteres e Einints a A Transit von Rindvieh, Schafen,

Schweinen und Ziegen aus Böhmen verboten.

Berlin, 4. Oktober. Amtliche Preisfeststellung für

Butter, Käse und Schmalz. Butter: Hof- und Genossen- \chaftsbutter Ia. 114—118 Æ, IIa. 110—113 #4, ITla. E do. abfallende 95—100 Æ, Land-, Preußische 85—90 A, g ved, e 85—90 M, Pommer\he 80—83 M, Polnishe —,— , Dava Sennbutter —&, do. Landbutter #, Shlesisbe 85—90 t, Galizische 65—70 4 Margarine 45—75 4 —- Käse: Seer Emmenthaler 90 —95 Æ, Bayerisher 70—75 H, do. Ost- und Y a preußischer Ia. 70—75 Æ, do. Ila. 60—65 #Æ, Holländer 75—85 M, Limburger 42—50 A, Quadratmagerkäse 25—30 Schmalz: Pri na Western 17 9/o Ta. 42,00 K, reines, in Deutsch- land raffinirt 46,50—49,50 4 Berline: Bratenschmalz 48,50—952,50 4 Fett, in Amerika raffinirt 41,00 Æ4, in Deut\&land raffinirt 45,00— 46,00 A Tendenz: Butter: Mit dem Quartalswecsel bat eine lebhaîtere Nachfrage für Hofbutter eingeseßt, Landbutter wenig begehrt. Schmalz: Lebhaftes Geschäft.

Vom Berliner Prandbrief-Institut sind bis

24. September 1889 14 388 900 M 3# %/o ige, 20 599 200 49/0 ige, ia 95S 80D M 449%oige und 9537600 d59/oige, zusammen 89 458 500 e Pfandbriefe ausgegeben, wovon noch 14 091 600 M s49%oige, 15693300 M 4°/oige, 21 535200 Æ 4¿/oige und 3515 100 M 95 oige, zusammen 54 745 200 Pfandbriefe Seitens der Grundstückseigentbümer verzinslih sind. Es sind zugesithert, aber no niht abgehoben 473 400 Æ, im Laufe des Monats September 1889 angemeldet 1 Grundstück mit einem Feuerversicherungswerth von 31500 M

Vom oberschlesischen Eisen- und Metallmarkt be-

rihtet die „Schles. Ztg.": Die geschiftlihe Lage des Cisenmarktes bat ihren cânitigen Boitand beibehalten, und die E E dingungen lassen derselben auch für die fernere Zukunft die dermaligen Aussichten gesichert erscheinen. Die Regsamkeit des Geschäfts E die steigende Preisrichtung hielten an. Für den Roheisenmarft wird der legteren, wie wir dics shoa mehrfach andeuteten, etne neue Preisvereinbarung Rehnung tragen, welche zwischen der _Donners- marck- und der Tarnowiger Hütte und dem Oberschlesischen Walzwerksverband stattfinden wird, um den beiden genannten Werken, welhe ihr Roheisen noch immer zu dea vor Jahr und Tag geltenden Preisen an den Walzwerksverband zu ver- kaufen gehalten sind, diejenige Preis8aufbesserung zuzugesteben, welche durch die biéherige Vertheuerung von Löhnea, Kodblea und Erzen be- dingt ist. Der Umfang der Roheisenerzeugung und die Zahl der \hmelzenden Hoböfen hat sih nit geändert. _Dennoch vollzieht Ö ein allmäbliher Umschwung, insofern, als an Stelle der alten nieder gelegten Oefen leistungsfähigere Oefen in Verbindung. mit steinernen Winderhißern erbaut werden; neuerdings geht die Julienhütte mit der Errichtung eines solchen Ofens mit drei Windwärmapparaten vor. Die Hütten sind bei dem flotten Schméelzbetriebe ausreibend mit Erzen versehen. Die frishe Pr: duktion wird von den Walz- und Stahlwerken glatt übernommen; Roheisen bleibt begehrt, sodaß fur freihändige Abgaben {wer anzukommen ist. Die Beschäftigung der Eisengießereien blieb eine befriedigende, stellenweise sogar angestrengte, da die Maschinenbau-Anstalten medr- fach Aufträge zur Anfertigung von s{chweren und leichten Gußstücken abgaben; auch gingen in laufender Handelswaare, jowie in Röhren und Armaturen größere Posten zur Versendüng. Die Eisenwalz- werke und Stahlhütten arbeiteten mit vollster Ausnußung ihrer Betriebêanlagen, da in allen Betrieb8zweigen die große Nachfrage der Erledigung vorhandener Aufträge vorauseilt. Neben dem Absatz in Han- delseisen, sowie profilirtem und flabem Baueisen übernahmen mehrere Werke neue Aufträge in Schienen, Eisentahnshwellen und zugehörigem Kleineisenzeug. Der Bedarf in Grob- und Feinblechen war gleichfalls be- bedeutend. Auf der Bismarckhütte sollte das neue Walzwerk dieser Tage dem Betriebe übergeben werden. Ungeachtet der umfangreichen Be- schäftigung erscheint Angesichts der fortschreitenden Vertheuerung von Löhnen, Brennmaterial und Rohstoffen der Betrieb für die meisten

Artikel niht mehr lohnend; man sieht für die kommende Woche einer erneuten Selisllung höherer Preise entgegen. Bisherige Preise: Stabeisen (im gemeinsamen Gebiet) Grundpreis 15,50—15,09 K, Kessel blehe 21—22 M, Staßlschienen 140I—14,50 A Der auf dem Zinkmarkt in London eingetretene Preiédruck war nur von furzem Bestand und vermochte nit, die Hoffnungen des ihn in Scene seßzen- den Spekulationékreises zu erfüllen. Nachdem Zink auf 21 Litrl. ge- fallen war, stieg cs nah drei Tagen bereits auf 217/64, und ist be- gründete Hoffnung auf weitece Preisaufbesserung vorhanden. Auf die hiesigen Notirungen blieb der Londoncr Preiefall im Algemeinen ohne Einfluß. Von den Zinkhütten kamen regelmäßige Ablieferungen nah den Walzwerken, Farbfabriken und den Verzinkereien zum Ver- sandt und lagern auf den Werken die Vorräthe zum größten Theile in verschlossener Waare. Die Stimmung für Blei ist nur eine mäßige, doch konnten sih die Preise behaupten. Rohzink galt in Ia. W. H. Georg von Giesbe's Erben 45,50 #, andere raffinirte Marken 43,50 4, Blockblei 25,50—26,50

Der Aufsichtsrath des Eisenhüttenwerks Thale be- \ch{loß, in der Generalve: sammlung die Vertheilung einer Dividende von 12 %% auf die Beo R 6 °/0 auf die Stammaktien

i reihlihen Abscreibungen vorzu)hlagen. 0 as Geschäftsbericht der Rosiger Braunkohlenwerke für das leite Betriebsjahr entnehmen wir Folgendes: Mit der im Vorjahre beendigten Erweiterung der Briquettes-Fabrikanlage und der nach dem Wasserdurhbruch geshaffenen Bergbau-Neuanlage wurde eine Steigerung der Produkiion an Kohlen und Fabrikaten ermöglicht und hierdurch ein böherer Gewinn erzielt. Der Gewinnüber\chuß überstieg das Vorjahr um 17670 Eine Vergleichung der Förder- und Produftionéquantitäten mit dem Vorjahre ergiebt, „daß an Kohlen 1888/89 92 204 kl oder 129 085 Ctr. mehr als in 1887/38 zur Förderung gelangten. Gcgen das Vorjahr warden 47 418 h! oder 66 385 Ctr. mehr verkauft, 121030 b1 odec 169442 Ctr. mehr an die Pressen abgegeben, während der Selbstbedarf an Koblen trog er- höhter Förderung sich um 1780 k] oder 2492 _Cte. niedriger stellte. An Naßpreßsteinen wurden 370 000 Stück weniger produzirt, und 455190 Stü weniger zum Verkauf ge- braht, dagegen an BVriquettes 11 875 935 Stück oder 79 200 Centner mehr produzirt, und 11364 545 Stück oder 75 760 Ctr. mehr verkauft Die Verkaufspreise ergaben, dem Vorjahre gegenüber, bei Koblen eine Preisaufbesserung von 0,79 -Z per Hektoliter, E Naßpreßsteinen eine Preisaufbesserung von 0,05 S per nog D ; Der Gewinnübershuß im Jahre 1+88/89 beträgt influsive es Ge- winnvortrages aus 1887/28 148 180 Æ, aus welchem eine Dividende ron 43 °/6 an die Aktionäre ¿ur Vertéeilung gelangt, zu Abschrei- bungen 60051 4, zu Tantièmezablungen 10000 , zur Dotirung des Reservefonts 4392 Æ verwandt und 169 # auf reue Rechnung wz2rden. , : beri i. Pr., 4. Oftober. (W. T. B.) Die Betriebs einnahmen der Ostpreußischen Südbahn pro September 1889 betrugen nah vorläufiger Feststellung im Personenverkehr 81 641 M, im Güterverkehr 234 65% #4, an Extraordinarien 18000 G, jus fammen 334297 #, darunter auf der Strecke Fishhausen—Palmnitcken 5806 M, im Monat September 1888 provisorisch 505 153 H, mithin gegen der. entsprehenden Monat des Vorjahres weniger 170 855 #, im Ganzen vom 1. Januar bis 30. September 1889 3 687 415 4 (definitive Cin- nahme aus russishem Verkehr nach russishem Stil), gegen provisorisch 3749 677 4 im Vorjahre, mithin gegen den entsprehenden Zeitraum des Vorjahres weniger 62262 #, gegen definitiv 3913503 4, mithin I \

R S Do Stiober (W. T. B.) Ausweis der österr eichi s ch- ungarishen Staatsbahn in der Woche vom 24, bis 30, Sep- tember : 864 016 Fl., Mehreinnahme 12412 Fl. / i

London, 4. Okiober. (W. T. B.) ollauktion. Preise fest, behauptet. Z

Manchester, 4. Oktober. (W. T. B.) 12r Water Taylor 7#, 30r Se Tier 94, 20r Water Leigh 8F, 30r Water Clayton 9% 32r Mock Brooke 9, 49r Mayoll 9F, 40r Medio Wilkinson 104, 32r Warpcops Lees 83, 36r Warpcops Rowland 94, 40r Double Weston 10, 60r Double courante Qualität 133, 32° 116 yds 16 K 16 gr*y Printers aus 32r/46r 178. Stetig.

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