1890 / 27 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Staffel—Limburg durh Séließung des

3) Die hierfür in Betracht auf 23 556,10 km.

bis zur Landesgrenze 24,97 km.

5) Am 26. Mai 1888 ift die Strecke Nidda—Schotten (14,18 km), t fd ry e-x

auf 175 Strecke Elster- fue e | Qu79 Ei ent der ta g - ._- L hum der SUGNGe bkaibahn in R

am 1. Oktober Stockheim—Gedern (1 6) Die Angabe in Sp. 295 een C 7) Eröffnet wurden 1888: am 1. April i werda—Dresden einschließlich der Großenha 55,37 km) in das erwaltung übergegangen, am 3. Bab: Po Pl tig Lindenau (6,02 km), am 1 ahnho agwitz— Lindenau (6, , am 1. Nerchau—Trebsen (23,94 km), am 1. Dezember Grünstädtel—Schwarzenberg (2,66 km), am 15. und Waltersdorf—Obercrottendorf (5,18 km). 8s) Die Angabe bezieht ih auf- 2381,14 km. 9) Die Angabe bezieht s auf 1355,68 km 10) Dur die am 18. neuen triebsläânge um 0,58 km vermehrt.

11) Am 1. September 1888 (7,78 km) eröffnet.

Statistik und Volkswirthschaft. Zur Arbeiterbewegung.

i ; sammlung der Berg- In der vorgestrigen Delegirtenver| Bunte den Vorsiß;

darauf

i ise j i in als 1873, sprachen sich dabin die Kohlenpreise jeßt nicht so hoch sein a \ ais Bay agt, hin und wieder erregter Debatte wurde mit allen gegen 2 Stimmen eine Resolution angenommen, der folgende wesentliGePunkte entnommen sind : Die Forderung der Lohnerhöhung sei nicht zu hoch, \ckädige au die wirthschaftlihen Verhältnisse niht, sondern

leute in Bochum führte der Bergmann alle Redner mit Ausnahme eines einzigen, der

aus, daß die gestellten Forderungen berechtigt sein. wie die „Frkf. Ztg.° \

bedeute nur für die Zecbenbesizer eine mäßige Verminderung des hohen E ewinns; eine thatsählihe Vereinbarung über die Schicht- dauer zu aht Stunden (ohne Ein- und Ausfahrt) habe noch nie stattgefunden, sondern nur cin Vorschlag dur die Effener Erklärung Î , welcher aber von der Delegirten-Versammlung (der Bergleute) am 24. Mai ablehnend beantwortet worden fei. Was die Uebers chichten betrifft, so werde der freie Wille der Arbeiter nur dann beeinflußt, wenn von denselben En E

orderung, da dur die Aufforderung zu UebersGichten der freie Wille des Berg- manns beeinflußt werden solle, entspreche genau der Wahrung der In Bezug auf die Kohlen- abzüge und das Nullen wird erklärt, daß das Nullen der Kohlen- wagen wegen unrein geförderter Kohlen niht das wirksamste Dis- Auch in Bezug auf den Modus der Lohnzahlung verharrt die Versammlung bei der gestellten Forderung, der nichts entgegenstehe. Die Resolution enthält dann noch absprechende Bemerkungen über die Denkschrift über die Arbeiter- und Betriebsverhältnisse in den Steinkohlenbergwerken sowie über die amtliche Lohnstatistik und {ließt dann folgendermaßen : In Er-

vom 13. Mai v. I

gewünscht bezw. verlangt werde. Die persönlich lange entbehrten Freiheit. ziplinarmittel sei, sondern die Entlassung.

wägung, daß die Reichstagswahl bevorsteht, und

daß eine maßgebende Parole für die

Steckbriefe und Unterzuhungs-Sachen.

wangsvollstreckungen, D geote- Vorladungen u. dergl

erdingungen 2c.

1. 2. 3. Verkäufe, Verpahtungen, : | 4. Verloosung, Zinszahlung 2c. von öffentlichen Papieren.

alte Linie (1,81 km). 1889/90: am 1. Oktober Bahnhofes Rheydt-Morr 2,59 km.

zu ziehende Bahnlänge beläuft \ih 4) Eröffnet wurde am 2. Oktober 1889 die Strecke von Leutkir

September die Verbindungsbahn Leipzi November Schönfeld—Geyer

" - - S f l 9,36 km) und (9,04 km), am _ 1. Juli Grünstädtel—Oberritterögrün f: Stollbera—

Zwönit (16,59 km), am 1. Dezember Grünstädtel—Buchholz (21,44 km),

gust 1888 erfolgte Inbetrietnahme des Haupt -Personenbahnhofes in Frankfurt a. M. hat \sich die Be-

ist die Strecke Vechta Lohne

den Bergleuten un-

Oeffentlicher Anzeiger.

neuen t-Personenbabnhofes lihen Qui ist die B 14) Die auf 683,19 km. 15) Am 2. Sep

0 o Die hierfür in Betracht zu auf a km. m (11,76 km) eröffnet. 18) Di

(Bayer.

geln— | für Rechnung des Baufonds betrieb

ein—Sweina (6,41 km

(3,37 km) eröffnet.

hinwies, daß bezweckenden Arbeitsniederlegung bis

zusehen. von nah ‘haben i

14 Stunden erhalten. Der „Vofs-. daß der Ausstand Tuchfabrik, : Tagen wieder beendigt sei. lich feine Rede gewesen. Der eine neue Qualität herzustellen, weniger auf den Zoll enthalten dann, dem bisherigen Lohnsaße wollte. Die Weberinnen hätten

nit mehr

ist eine Einigung

in Anbetracht,

13 De oute det Ch in Betracht zu ziehende ge

tember 1888 is die Strecke Schwerin (24,33 km), am 1. Oktober 18839 Holthusen—Ludwigslust (26,56 km

e am 21. September 1888 Bredebro nach Lügumkloster (9,19 km) ift bis zum 1. Januar 1889

en. 19) Am 28. Oktober 1888 ifl die Strecke Themar—S@{leusingen C km), am 1. August 1889 die Zweigbahn JImmelborn—Lieben-

eröffnet. 20) Die Angabe b A fih auf 198,95 km. : 21 Am 14 Oktober 1888 ist die Strecke Tannroda—Kranichfeld

\ym pathischen Kartellparteien noch niht ausgegeben ist, beschließt di- Vers ammlung, erst den politishen Wahlkampf abzuwarten, inzwischen

b lle Bergleute aufzufordern, : ftandpunkt der Bezirks-Delegirten einzurihten, welche, zu je neun Ja Loudon wurde gestern der bekannte Führer der DodckL-

Mann, die \ich untereinander zu den Sihungen \criftlich einladen,

am Besten ihre Funktionen ausüben können,

Herbeiführung der Anerkennung und Bewilligung der Forderungen r

Aus Grevesmühlen {reibt die „Gr. Z.“ : : d. M.: Wie fast in allen Städten Mecktlenburgs, ift au hier den Fachvereinen der Maurer. l ein Antrag auf Kürzung der Arbeitszeit und Erhöhung der hne an*die hiesigen Innungêmeister gestellt. : Be! ch die Meister mit den Gesellen dahin geeinigt, daß Leßtere. von Neujahr 1890 “ab einen Stundenlohn von 30 H pro Arbeits\tunde, und in den Sommermonaten eine Mittagspause von

Ztg.“ wird aus Nieder-Schönweide mitgetheilt, der Weberinnen in der Blackburn'schen von dem neulih berihtet wurde, {hon nah zwei Von einer Lohnherabseßung war eigent»

in welcher 3 bis 4 Schußfäden

dadur niht weniger Lohn be- kommen, da sie wegen der geringeren Schußzahl mehr Stüe fertig gemacht und dadurch soviel wie bisber verdient haben würden. Je dahin erfolgt, daß die Weberinnen die bisherige Qualität weiter fabriziren und die Fabrik dafür über den bisherigen Preis hinaus noch 25 S auf das Stück mehr zahlt. :

n Reichenberg in Böhmen zerstörten, einem Telegramm der „Köln. Ztg.“ zufolge, Glas chleifer aus JIosephsthal, Albrehts-

Ÿ ersoigie Jubetricinahme des i a. M. und der bezüg-

ebslänge um 2,38 km f pem

—Criv

ziehende Bahnlänge beläuft sich

; ünde—Pößneck 93) Die Bahn 1. Oktober 1889 ift die Strecke Orlamünde—P Bes m) Wie zu 30.

1) Außerdem sind 195 488 „4 für die Dampffähr-Anlage zwischen

-Karolinenkoog und Tönning verwendet. 35) Das Anlagekapital ist von der Stadt Perleberg aufgebracht. 36) Wie zu 30. :

Die Bahn ift

(Darn: städter Bank und Hermann Bachstein) für eigene Rechnung erbaut. 38) Die Bahnen sind Eigenthum der Firma H. Bachstein, Berlin. 39) Für die Jahre 1888 und 1887 hat aus dem Betriebs-Ueber\chuß

eine Dividende nicht gezahlt werden können. Die Zinsen für die St.-Akt.

22) Di hn i 31. Dezember 1888 eröffnet. : x / etri : 2 S Ban in n 12. August 1888 eröffnet. Litt. A sind in Höhe von 3 v. H. von der Lokaleisenbahn-Betriebsgesell

24) Das Anlagekapital ift von der Gemeinde Löningen aufgebracht.

25) Die Bahn ist am 1. September 1888 eröffnet.

26) Die Bahn ift für Rechnun 1 1 Söhne in Frankfurt a. M. erbaut, nach Eröffnung des Betriebes ift

eröffnete Zweigbahn von

schaft in

g des Bankhauses Erlanger u.

Schmalkalden.

sch auf dem Organisations-

und so von einer die 1. März dieses Jahres ab- untec dem 24. und Zimmerleute

Sicherem Vernehmen

Besitzer hatte die Absicht, und wofür er

sein sollten i weniger zahlen

entsprehend , Jett

gestellt war. Triest,

mburg garantirt, während für die Zinsen der die Emissionshäuser die Garantie bis zu 4 v. H. übernommen |.aben. 4) Die Bahn bildet einen Vermögensbestandtheil der Stadt

nach und von England, wie unter gewöhnlichen Verhältnissen,

das Eigenth des Bankbauses an die Jever - Care?t===siel es Se E elsaft : d

übergegangen.

ließlich 87 400 für Betriebsmittel und Werkstat!s- i E Beteili oblen «u 2) Das Anlagekapital ift von der Stadt Ofterwieck aufgebracht

den. E 2) Die Bahn if am 14. April 1888 eröffnet. €&

2) Die Bahn ist hen Eisenbahn- vie Ae L Aa En Maa 31) Wie zu 30

ortium (Darm-

stein) für eigene Rechnung erbaut.

‘ist am 11. Oktober 1888 eröffnet. Eisenbahn-Konsortium

vom Mitteldeutschen

„St.-Akt.

dorf vux Marienberg am 25. d. M. die Schleifmük len. Sie fordern eine Lohnerhöhung. 4000 Personen ergriffen.

Von der Bewegung sind gegen

arbeiter, Tom Mann, wegen Betriebsverhinderung und Anregung zur Unruhe außerhalb des sogenannten „Hays Wharf*, wo augen- blicklich Dodckarbeiter s\triken, verhaftet ; ber, „W. T. B.* meldet, heute vom Polizeirihter wegen unzulänglicher Beweise wieder entlassen.

Land- uud Forstwirthschaft.

(F) Kopenhagen, h e Minisierium des Innern eingegangenen Berichten der Staatsveterinäre über den Ausbruch bösartiger ansteckender Krankheiten unter den Hausthieren sind im Dezember Z e von Rückenmarks-Typhus unter den Pferden, vier Fälle von Milzbrand unter dem Rindvieh und fünfundzwanzig Fälle von milzbrandartiger Rose unter den Schweinen konstatirt worden.

derselbe wurde aber, wie

25, Januar. Nach den bei dem

vorigen Jahres zwei Fälle

t Verkehrs - Anstalten.

e

In einigen Blättern ist die Mittheilung enthalten, daß der tele- arapbishe Verkehr Englands mit dem Kontinent vielfah des Orkans halber unterbrohen gewesen sei. lung etwa au auf den deutsch-englishen Verkehr beziehen soll, so muß dieselbe insofern als nit zutreffend bezeihnet werden, als die Telegraphenverbindungen zwishen Deut\chland und Großbritannien, Dank der unterirdischen Kabelleitungen, Fie Tage vollkommen unberührt geblieben sind und durch dieselben besonders au der regelmäßige Betrieb bei der Depeshenbeförderung

Wenn \ich diese Mitthei-

von dem Unwetter der

ficher

27, Januar. (W. T. B.) Der Lloyddampfer „Minerva“ ift heute früh aus Konstantinopel hier eingetroffen.

5. Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesell\ch. 6. Berufs-Genoffenschaften. E 7, Erwerbs: und Wirthschafts-Genofsenscaften.

8, Wochen-Ausweise der deutschen Zettelbanken.

9, Verschiedene Bekanntmachungen.

1) Steckbriefe und Untersuchungs - Sachen.

[61006] Steckbrief. j :

Gegen den unten beschriebenen Kaufmann Julius Holländer, welcher flüchtig ist, sh verborgen hält, ist in den Akten V. R. I. 29, 90. die Untersuhungs- haft wegen s{chwerer Urkundenfälshung verhängt. Es wird ersucht, den 2c. Holländer zu verhaften und in das Untersuchungsgefängniß zu Alt-Moabit 11/12 abzuliefern.

Berlin, den 24. Januar 1890.

Der Untersuchungsrichter kei dem Königlichen Landgerichte I.

Dr. Jungk.

Beschreibung: Alter 31 Jahre, geboren am 91. August 1858 in Neu-Landeck in Oesterreich, Größe 1 m 80 cm, Statur \{lank, nah vorn ge- beugt, Haare sckwarz, Bart: schwarzer Vollbart, Augen blau, Nase )pißy, Mund: auf eworfene Lippen, Zähne vollständig, Gesichtsbildung änglich, Sprache undeutlih es Deutsch.

[59576]

1) Der Drechsler Alex Max Gefing, am 2. Sep: tember 1862 zu Potsdam geboren. leßter Aufenthalt Potsdam, zur Zeit unbekannten Aufenthaltsortes,

9) der Musikus Ferdinand Johannes Wilhelm Kaßner, am 31. Mai 1863 zu Potsdam geboren, leßter Aufenthalt Potédam, zur Zeit unbekannten Aufenthaltsortes,

3) der Knecht Aug Ruhnau, am 6. Januar 1859 zu Braunsbera, Kreis Braunsberg, geboren, [egter Aufenthalt Göttin a./H , zur Zeit unbekannten Aufenthaltsortes,

werdén beschuldigt, zu Nr. 1 als beurlaubter Re- servist, zu Nr. 2 als Wehrmann der Landwehr, zu Nr. 3 als üktungézflihtiger Ersagreservist erster Klasse ohne Erlaubniß ausgewandert zu sein, Uebertretung gegen &. 360 Nr. 3 des Strafgeseßbuchs in Verbindung mit Ârt. I. §. 3 Nr. § des Reichsgeseßes vom 6. Mai 1880 (R. Ges. Bl. S. 103). Dieselben werden auf Anordnung des Königlichen Amtsgerichts hierselbst auf den 26. März 1890, Vormittags 9i Uhr, vor das Königlie Schöffengericht zu Potsdam, Linden- straße 54, zur Hauptverhandlung geladen. Bei unentshuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach §.472 der Strafprozeßordnung von dem Königlichen Landwehr-Bezirks-Kommando zu Potsdam ausgestellten Erklärung verurtheilt werden. j

Potsdam, den 11. Januar 1890.

(L. S) Couvreurx, |; Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts, Abth. V.

(49113] Oeffentliche Laoung-. Die Militärpf ns s

1) Anton Tuptanowski, am 18. Mai 1863 zu ¿, +Czyhen geboren, zuleßt in Brandenburg a. H - wohnhaft,

2) Seemann Friedrich Carl August Goerist, zu | Brandenburg a. H. am 23, März 1866 geboren, zuleßt in Brandenburg a. H. wohnhaft,

3) Maximilian Otto Wilhelm Lichtenberg, zu Brandenburg a. H. am 19. August 1866 geboren, zuleßt in Brandenburg a. H. wohnhaft,

4) Friedrich Paul Seliger, zu Münhenbernsdorf am 8. September 1866 geboren, zuleßt in Meß wohnhaft,

5) Karl Friedrih Wilhelm Simon, am 13. Januar 1866 zu Brandenburg a. H. geboren, zuleßt in Brandenburg a. H. wohnhaft,

6) Bürstenmacher Ernst Wilhelm Carl Ziegler, am 10. März 1866 zu Brandenburg a. H. geboren, ¿zuleßt in Brandenburg a. H. wohnhaft,

7) Ferdinand August Edmund Zwerg, geboren zu Brandenburg a. H. am 22. November 1866, zuleßt in Brandenburg a. H. wohnhaft,

werden beschuldigt, als Wehrpflichtige in der Ab- siht, si dem Eintritt in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet verlassen oder nah erreichtem militärpflihtigen Alter sich außerhalb des Bundes- gebiets aufgehalten zu haben, Vergehen gegen 8. 140 Abs. 1 Nr. 1 Str.-G-B. Dieselben werden auf den 11. März 1890, Vormittags 97 Uhr, vor die Strafkammer bei dem Königlichen Amts- gerihte zu Brandenburg a. H. zur Hauptverhandlung geladen. Bei unentschuldigtem Nusbleiben werden dieselben auf Grund der nah §. 472 der Straf- prozeßordnung von den Civilvorsißenden der Ersatz- fommissionen des Kreises Löba, des Bezirks Neu- stadt a. O. und des Stadtkreises Brandenburg a. H. über die der Anklage zu Grunde liegenden That- sachen ausgestellten Erklärungen verurtheilt werden.

Potsdam, den 26. November 1889.

Königlihe Staatsanwaltschaft.

[55367] _Laduug.

Die Militärpflitigen: i

1) der Heinrich Wrobel, geboren zu Klein- Deutschen, Kreis Kreuzburg O.-S., am 21. Sep- tember 1863, tegter Wobnort Kleia-Deutschen,

2) der Emil Alfred August Günzel, geboren zu Golfkowiß am 6. November 1863, leßter Wohnort Golkowit,

3) der Karl Polka, geboren zu_Schoenfeld am 1, Februar 1863, leßter Wohnort Simmenau,

4) der Iohann Strakîkowski, geboren zu Groß- Blumenau am 14. Mai 1864, leßter Wohnort Groß-Blumenau, e E ¿a

5) der Georg Schayer, geboren zu Kreuzburg am 3. November 1864, leßter Wohnort Kreuzburg,

6) der Johann Josef Zgodzay, geboren zu A dchfkowiß am 13. Februar 1864, leßter Wohnort Uü,

7) der Thomas Hanusa UAx., geboren zu Groß- Blumenau, am 21. Dezember 1865, leßter Wohnort

: | am 27. Juni 1865, leßter Wohnort Brinnigte,

Grofß-Blumenau, da S R A

9) der Karl Sorkala, geboren zu Brune am 21. April 1865, leßter Wohnort Brune, i 10) der Alexander Adalbert Hugo von Heine, geboren zu Schloß-Ellguth am 19. Juni 1865, leßter Wohnort Sloß-Ellguth,

11) der Karl Paul Kaczmarek, geboren zu S&loß-Ellguth am 13. März 1865, leßter Wohn- ort Schloß-Ellguth,

12) der Hermann Rudolph Kammer, geboren zu Kochelsdorf am 8. Mai 1865, leßter Wohnort Kochelsdorf,

13) der Thomas Wyrwa, geboren zu Matdorf am 13. Oktober 1865, leßter Wohnort Mabdorf, 14) der Johann Suffeda, geboren zu Ober-Rosen am 27. September 1865, leßter Wohnort Ober- Rosen,

15) der Ferdinand Emil Veschorner, geboren zu Pitshen am 19, Januar 1862, leßter Wohnort

itsen, 9 16) der Gottlieb Wienciers, geboren zu Grofß- Blumenau am 26 Oktober 1864, leßter Wohnort Kreuzburg,

werden angekiagt in den Jahren 1878 bis 1885 als Wehrpflichtige in der Absicht, si dem Eintritt in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entzichen, obne Erlaubniß entweder das Bundes- gebiet verlassen zu haben, oder nah erreihtem militärpflihtigen Alter sich außerhalb des Bundes- gebicts aufzuhalten. Vergehen gegen §. 140 Nr. 1 des Reichs-Strafgeseß-Buchs. Dieselben werden au] deu 14. April 1890, Vormittags 9 Uhr, vor die Strafkammer bei dem Königlichen Amts- genie zu Kreuzburg O.-S. zur Hauptverhandlung geladen.

Bei unentshuldigtem Ausbleiben wird zur Haupt- verhandlung geschritten werden und werden dieselben auf Grund der nah §. 472 der Strafprozeßordnung von dem - Civilvorsitßenden - der Ersaß-Kommission zu Kreuzburg O.-S., am 9. und 30. Oktober 1889 über die der Anklage zu Grunde liegenden That- faden aufgestellten Erklärungen verurtheilt werden.

Kreuzburg O.-S., den 17. Dezember 1889.

Der Königliche Staatsanwalt. [61005] K. Staatsanwaltschaft Ulm.

In der Strafsache gegen Ludwig Schmid, Mezger, geboren den 9. April 1867 in Wiesensteig, Obker-Amts Geislingen, und Johann Conrad Staude- maier, Bäcker, geboren den 2. November 1867 in Geislingen, wegen Verleßung der Wehrpflicht, ift durch Beschluß der Straskammer IL. des K. Land- gerihts hier vom 6. Dezember 1889 in Gemäßheit des 8. 140 Sélußsay des Str. G. Bs. und §. 326 der Str. P. O. zur Deckung der diese Angeschuldigten möglicherweise treffenden höchsten Geldstrafe und der Kosten des Verfahrens das im Deutschen Reich be- findlihe Vermögen derselben in der Höhe von je 600 Æ mit Veschlag belegt worden.

den %. Januar 1890,

8) der Paul Josef Gerlitz, geboren zu Brinnitze

Hilfsstaatéanwalt Hegelmaier.

2) Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl,

(61020) Bhvangsversieigerung.

Im Wege der Zwangsvcllstreckung fol das im Grundbuche von der Königstadt Band 92 Nr. 4647 auf den Namen des Kaufmanns Hermann Bache hier eingetragene, in der Blumenstr. 19 belegene Grund- su am 26. März 1890, Vormittags 104 Uhr, vor dem unterzeichneten Geriht an Gerichts\telle Neue Friedrichstr. 13, Hof, Flügel C., parterre, Saal 40, versteigert werden. Das Grund- \tück ist mit 9,09 6 Reinertrag und einer Fläche von 6 a 45 gm zur Grundsteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grund- buchblatts, etwaige Absäßungen und andere das Grundstück betreffende Nachweisungen, sowie be- sondere Kaufbedingungen können in der Gerichts- schreiberei, ebenda, Flügel D, Zimmer 41, ein- gesehen werden. Alle Realberehtigten n erden aufge- fordert, die nit von selbst auf den Erst:-ger übergehen- den Ansprüche, deren Vorhandenseia oder Betrag aus dem Grundbute zur Zeit der Eintragung des Ver- steigerungsvermerks nicht hervorging, insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wieder- kehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Ver- steigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des engen Gebots nicht berücsihtigt werden und

ei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die berüd- sichtigten Ansprühe im Range zurücktreten, Die- jenigen, welche das Eigenthum des Grundftücks beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens berbeizuführen, widrigenfalls nach ersblatem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 26. März 1890, Nachmittags 122 Uhr, an Gerichtsstelle, wie oben bezeichnet, verkündet werden.

Berlin, den 22. Januar 1890.

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 52.

[61091] Zwangsversteigerung.

Auf Antrag der Benefizialerben des am 24. Fe- bruar 1889 hierselbst verstorbenen Rentiers Heinrich Ferdinand Steinkopff soll das zum Nachlasse des Letzteren gehörige, im Grundbuche von der Friedrich- stadt Band 3 Nr. 165 auf den Namen des Barbiers Heinrich Ferdinand Steinkopff eingetragene, in der Markgrafenslr. Nr. 81 belegene Grundstück am 21. März 1890, Vormittags 10/4 Uhr, vor dem unterzeihneten Geriht an Gerichtsstelle Neue Friedrichstr. 13, Hof, Flügel C., parterre, Saal 40, zwangsweise versteigert werden. Das Grundftück ift mit 6890 4 Nuzungswerth zur Ge-

bäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige

\\

auf o ] deren Vorhandensein oder aus dem Grundbuhe zur Zeit der tragung des Versteigerungsvermerks nicht her- vorging , insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden D ebbahen oder Kosten, spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur abe von Geboten anzumelden und, falls der Benefizialerbe wider- \priht, dem Gerihte g zu machen, witrigensate dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksihtigt werden und bei Ver- theilung des Kaufgeldes gegen die berüdlsih- tigten Ansprühe im Range zurücktreten. Die- jenigen, welhe das Eigenthum des Grundstücks be- anspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Ver- steigerungBermtns die Einstellung des Verfahrens erbeizuführen, widrigenfalls nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 21. März 1890, Mittags 12 Uhr, an Gerichtsstelle verkündet werden. Verlin, den 15. Januar 1890. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 52.

[61099] Bekanntmachung. \

In Saten des Mehlhändlers Hermann Kühne in Goslar, Klägers, gegen den Bâäckermeister Christian Tilly in Wolfshagen, Beklagten, wegen Forderung, wird nach Zurücknahme des Bescklagnahmeantrags der zur Subhastation des Brinksißerwesens No. ass. 10 in Wolfshagen in der Gieseckeshen Gastwirth- \haft daselbst auf den 27. März d. J. angesebte Termin aufgehoben.

Lutter a. Bbge., den 22. Januar 1890.

Herzoglihes Amtsgericht. Hartwieg.

[61088]

In dem Verfahren, betreffend die Vertheilung des durch Zwangsvollstrekung gegen den Postsekretär Friedrih Weyl zu Berlin aus dessen Gehalt bei- getriebenen und hinterlegten Betrages von 427,15 ist zur Erklärurg über den vom Gerichte an- gefertigten Theilungêsplan sowie zur Ausführung der Vertheilung Termin auf den 12. März 1890, Vormittags 11 Uhr, vor dem Königlichen Amts- erihte hierselbst im I. Stol, Zimmer Nr. 66,

estimmt worden. Der Theilungsplan liegt vom 2, März cr. ab auf der Gerichtsschreiberei IV., B Nr. 30, zur Einsicht der Betheiligten aus.

u diesem Termine werden Sie auf Anordnung des Königlichen Amtsgerihts geladen mit dem Be- merken, daß nach dem Theilungsplan die ganze Masse nah Abzug der Kosten der Portier C. Pfeiffer in Berlin erhalten soll.

Breslau, den 22. Januar 1890.

Schur, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. An a den Agenten August Daniels, angeblich in England; b. die Uhrmaber A. Silcherodt'shen Erben aus Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts.

L45008) Aufgebot.

Auf Antrag der Landständisben Bank des Königlich Säwhsiscben Markgrafthums Oberlausiß zu Bauten wird der Inhaber der zum 1. Juli 1889 ausgeloosten Obligation der Mecklenburgishen Eisenbahnanltihe vom 1. Iuli 1870 Litt. C. Nr. 5951 über 600 #, des dazu gehörigen Talons und des Coupons zu der- selben pro 2. Sanuar 1890 aufgefordert, spätestens in dem am 27. September 18909, Mittags 12 Uhr, Zimmer 7, vor dem unterzeihneten Gericht anstehenden Aufgebotttermin seine Rechte unter Vor- legung der bezeichneten Urkunden anzumelden, unter dem Rechtsnachtheil, daß die aufgeführten Urkunden für fraftlos werden erklärt werden.

Schwerin, den 22. November 1889.

Großherzoglihes Amtsgericht. Zur Beglaubigung: (L. 8.) Fr. Heitmann, Gerichts\chreiber.

B Aufgebot.

Auf Antrag der Frau Anna Tbomas, geb. Moder, in Breslau, vertreten durch den Rechtsanwalt Alexis Täschner in Freiberg, wird der Inhaber der von der Marienberaer Silberbergbaugeselishaft dem ver- storbenen Anstaltsinspektor Carl Moder in Breslau zur Abfindung für seinen Kuxbesiy bei dem Berg- gebäude „Drei Hammwerschläge Fundgrube* ertheiiten Prioritätsobligation Nr. 6 über 80 Thaler auf- gefordert, spätestens in dem auf den 8. Juli 1890, Vorm. 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte auf die bezeichnete Prioritätsobligation anzumelden und dieselbe vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird.

Marienberg, den 20. Dezember 1889.

Königli&es Amtsgericht. Hentschel.

[28149] Aufgebot.

Bei dem unterzeihneten Gerihte baben nach- genannte Personen das Aufgebot der nahbezeineten, von dem „Vorschußvercin der Industriellen der Stadt Posen, Eingetragene Genossensbaft“ (jeßt „Bank Przemystowców miasta Poznania, spólka zapisana, Eingetragene Genossenschaft“) zu Posen, ausgestellten Depositenbüher beantragt, und zwar: 1) die Frau Ksawera Bykowska zu Lechlin, jetzt

zu Tremessen : das Aufgebot des derselben am 1. Januar 1876 ausgestellten Depositenbuhes Nr. 1894, lautend am 1. Januar 1889 über 165

27 , 2) der Arbeiter Johann Lira zu Posen : das Aufgebot des demselben am 28. No- vember 1884 ausgestellten Depositenbuches Nr. 2279, lautend am 14. September 1888 über 300 M Es werden daher die Inhaber dieser Bücher auf- efordert, bei dem unterzeichneten Gerichte spätestens n dem auf den 20. März 1890, Vormittags 114 Uhr, im hiesigen Amtsgerihts-Gebäude, Wronker Play Nr. 2, Zimmer Nr. 18, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rehte anzumelden und die

ositenbücher vorzulegen, widri eßtere Tr ‘werden ecblärt werben. pte e Posen, den 17. August 1889. Königliches Amtsgeriht. Abtheilung 1V.

E Ausgebot.

Der deutshen Faßfabrik A. G. in Gittilde in Braunschweig ist angebli am 22. Dezember 1889 ein Prima-Wewsel e den Betrag von 755 M 60 g ausgeftellt am 16. September 1889 von S. Herrmann Söhne in Karlsruhe und an deren eigene Ordre lautend, auf E. Lewisohn in Gerolz- hofen trassirt und von diesem acceptirt, am 31. De- zember 1889 zur Zahlung verfallen gewesen ge- \stohlen worden.

Auf Antrag der genannten Fabrik wird der In- baber des bezeihneten Wechsels im Hinblick auf die & 837 R. C. P. O. und Art. 73 der Deutschen Wewselordnung aufgefordert, spätestens im Aufgebots- termine, welcher auf Dounerstag, den 21. August 1890, Vormittag 9 Uhr‘, anberaumt wird, seine Rechte bei dem unterfertigten Gerichte anzu- melden und den Wesel vorzulegen, widrigenfalls leßterer für kraftlos erklärt werden würde.

Gerolzhofen, am 24. Januar 1890.

Königliches Amtsgericht.

B A E ars 5

ur Beglaubigung: Der Kgl. Gerichtsschreiber. (L. S8.) Mack.

[42252] Aufgebot.

Der Kaufmann Friß Wulf ¿zu Werl, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Bus zu Krefeld, hat das Aufgebot eines unter dem 28. Suni 1889 von Wulf an eigene Ordre auf die Firma F. W. Altgelt zu Krefeld gezogenen Wewsels über Eintausend acht- hundertse{suntneunzig Mark fünfzig Pfg., fällig am 28. September 1889, welcher von der Bezogenen accextirt worden ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, . spätestens in dem auf Samstag, den 10. Mai 1890, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Abth. IV., anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Krefeld, den 24. Oktober 1889.

Königliches Amtsgericht. IP. 4 i gez. Lauer. Für gleihlautende Ausfertigung:

ilke, Gerihts\{reiber des Kgl. Amtsgerichts,

e [42242] E Aufgebot. Die Sparkassenbücher der städtishen Sparkaffe zu

Barth a. Nr. 421 über 111,75 M Do CD08 sind angebli verloren gegangen und sollen auf Antrag der Eigenthümer, nämlich: zu a. der Chefrau des Steuermanns Johannes Buth, Iohanna, geb. Ziepcke, zu Zingsft, zu b. der Ehefrau des Kaufmanns Hermann Fischer, Elise, geb. Nobert, zu Barth, zum Zweck der neuen Ausfertigung amortisirt werden. Die Inhaber der Bücher werden aufgefordert, \pä- testens in dem auf den 31. Mai 1890, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anbe- raumten Aufgebotstertnine ihre Rebte anzumelden und die Bücher vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung derselben erfolgen wird. Barth, den 1. November 1889, Königliches Amtsgericht.

[52824] _ Aufgebot.

Das Sparkassenbuh Nr. 5996 der Sparkasse des Amtes Kirhhundem über 1000 #, ausgefertigt für die Wittwe Carl Köster zu Kirchundem, ift angeblich verloren gégangen und foll auf Antrag der Eigen- thümer, Geschwister Peter Kleffmann, nämli: Maria, Peter und Joseph: Kleffmann zu Herrntrop und Hermann Kleffmann zu Neuenrade, Erben der Wittwe Carl Köster zu Kirhhundem, zum Zwee der neuen Ausfertigung amortisirt werden.

Es wird daher der Inbaber des Buches aufge- fordert, spätestens im Aufgebotstermine, den 11. Juli 1890, Ae 12 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht seine Rechte anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung desselben erfolgen wird. Kirchhundem, den 10. Dezember 1889.

Königliches Amtsgericht.

[28153] Aufgebot. Bei dem unteèrzeihneten Gerichte haben na{- genannte Personen das Aufgebot der na{bezeihneten, von der ftädtischen Sparkasse zu Posen ausgestellten Sparkassenbücber beantragt, und zwar : 1) der Kaufmann Meyer Halle zu_Pofen: das Aufgebot des seinem Sohne, dem Schüler Max Halle hier, am 3. Februar 1886 ausgestellten Spar- fafsenbuches Nr. 70559, lautend am 31. März 1888 über 37 M 79 s, 2) das Dienstmäd@en Marianna Gardian zu Posen: das Aufgebot des demselben am 11. Februar 1884 ausgestellten SparkassenbuWes Nr. 62403, lautend am 16, April 1888 über 227 M 93 4, 3) der S(ulvocstand zu Baranowo: das Auf- gebot des für den Schulbau-Fonds dec Scul- gemeinde Baranowo bei Sady am 6. November 1884 ausgestellten Sparkassenbuhes Nr. 65407, lautend am 31. März 1887 über 90 A 71 s, 4) das Fräulein Martha Köhler zu Posen : das Aufgebot des „für die Schülerin Martha Köhler bier“ am 29. Juni 1881 ausgestellten Sparkassen- buches Nr. 50993, lautend am 10. September 1888 Da S M Q Dr 4

er Vorstand des Vereins Posener besißer zu Posen : das Aufgebot des „für den Verein Posener Hausbesitzer hier“ am 20, Januar 1887 ausgestellten Sparkassenbuhes Nr. 74546, lautend am 31. März 1888 über 310 M 953 S. Es werden daher die Inhaber dieser Bücher auf- gefordert, bei dem unterzeichneten Gerichte spätestens in dem auf den 27. März 1890, Vormittags 11¿ Uhr, im hiesigen Amtsgerichtsgebäude, Wronter Play Nr. 2, Zimmer Nr. 18, anberaumten Auf- n Ee Bete Quauelen und die Spar- assenbücher vorzulegen, widrigenfalls Letzte ü kraftlos werden erflärt béi | M Posen, den 19. August 1889.

Königliches Amtsgeriht. Abtheilung IV.

auss-

[61089]

_ Avf

Westgroßefehn, als Vormund der minderjährigen Kinder des weiland Kapitäns Johann Fr. Zimmer- mann, werden hiermit die Söhne des weil. Glas- machers Johann Friedri Zimmermann und der Josefine, geb. Courteant, aus Großefehn,

nämli: 1) Adolf Friedri Zimmermann, geboren 26. Februar 1843 zu Triangel bei Gifhorn, ver- chollen seit einer im Jahre 1869 zu Schiff ins

6sland angetretenen Reise,

A Lazare Frédéric, geboren 14. Juli 1849 zu Großefehn, verschollen seit einer aus dem Jahre 1869 herrührenden Nachricht aus Südamerika,

3) Carl Daniel, geboren 27. September 1850 zu Großefehn, angeblih im Jahre 1879 im Großen Ocean ertrunken,

aufgefordert, \sch spätestens in dem auf den 24. Februar 1891, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Termine zu melden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden E ihr Vermögen den nächsten Erben überwiesen

ird.

Aurich, den 23. Januar 1890.

Königliches Amtsgericht. III.

(61099) Aufgebot.

Auf Antrag des Seifensieders Friy Ritter in Uffenheim ergeht biedurch die Aufforderung:

1) an den verschollenen Maurergesellen Johann Georg Thomas Strebel von Uffenbeim, geb. 12. Oktober 1821, dessen Ehefrau Eva Mar- garetha Strektel, geborne Dietlein, von Krautostheim, geb. 25. März 1816, dessen am 21. März 1851 dahier geborenen Sohn Jobann Georg Strebel und dessen am 20. De- zember 1819 dabier geborenen Schwester Margaretha Barkara Strebel, Taglöhners- tohter von Uffenheim, spätestens in dem auf Freitag, den 14. November 1890, Vorm. 9 Uhr, anberaumten Aufgebots- termin persönli oder {riftli bei Gericht sih anzumelden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden,

2) an die Erbbetbeiligten, ihre Interessen im Aufgebotsverfahren wahrzunehmen,

3) an alle Diejenigen, welche über das Leben der Verscollenen Kunde geben können, Mit- theilung hierüber bei Gericht zu machen.

Uffenheim, 22. Januar 1890. Königliches Amtsgericht. gez. Fis chadchch. : Beglaubigt: (L. S) Zielbauer, Gerihtésreiber.

[57669]

Die unverehelihte, am 15. August 1843 auf Nr. 2 in Meéiersfeld geborene Caroline Tiemann ist im Jahre 1875 nah Amerika auêgewandert und hat, wie glaubhaft gemaht worden, seit dem Jahre 1877 keine Nawricht von ihremLeben in ibre Heimath gelangen lassen.

Auf Antrag ibrer Erben wird die Caroline Tiemann hierdurch aufgefordert, so gewiß bis zum 1. Auguft 1890, Vormittags 10 Uhr, si hier einzufinden oder sichere Rachriht von ihrem Leben hierher zu geben, als sonst ihre Todeserklärung erfolgen und ihr Vermögen als Erbschaft behandelt werden wird.

Detmold, 4. Januar 1890.

Fürstlices Amtsgeriht. IIL, Eberhardt.

[61097] Bekanntmachung.

Auf Antrag der Hâäuslerin Susanna Furgol, geb, Hein, zu Niewe, wird deren Sobn, der am 15. Fe- bruar 1850 zu Niewe geborene Maurer Karl Hein- rich Furgol, welcher seit länger als 10 Jahren ver- schollen ist, aufgefordert, ih spätestens im Aufge- botstermine, den 30. Dezember 1890, Vor- mittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht \hriftlich oder perfönlich zu meiden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt werden wird.

Löwen, den 16. Januar 1890.

Königliches Amtsgericht.

{61095] Aufgebot.

Der Andreas Gohres, welcher im Jahre 1877 von Arnsberg nah Amerika ausgewandert, seit Ende 1879 aber verschollen ist, wird auf Antrag seiner Ehefrau Maria, geb. Kcck, zu Arnsberg aufgefordert, sh spätestens im Aufgebotétermin am 5. Februar 1891, Vormittags 11 Uhr, bei dem unter- zeichneten Gerihte zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt werden wird.

Arnsberg, den 23. Januar 1890. Königliches Amtsgericht.

[61159] Auf Antrag der Wittwe Anna Maria Christ, geb. Kuter, in Wiese-gräflih, vertreten durch den Rechtsanwalt Vogt in Neufiadt O./S., wird gegen deren Bruder, den am 11, Mai 1823 in Wiese- gräflih geborenen Häuslersohn Joseph Heinrich e, welcher seinen Wohnort Wiese-gräflih im Jahre 1846 verlassen hat, das Todeserklärungs- verfahren eingeleitet und der gedachte Ioseph Heinrich Kuter aufgefordert, sih \pätestexs in dem Aufgebots- termin am 22. November 1890, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht im Haupt- gesbäftsgebäude, Zimmer Nr. 3, persönlih oder \chriftlich zu melden, widrigenfalls jeine Todes- erklärung erfolgen wird. Neustadt O./S., den 21. Januar 1890. Königliches Amtsgericht.

[61096] i Aufgebot.

Der am 7. November 1819 zu Obernkirchen (Becke) geborene Friedri Adolf Thies, welcher um die Mitte der 1850er Jahre von hier nah Amerika ausgewandert und scitdem verschollen ist, wird auf Antrag tes Kantors a. D. Theodor Thics, als eines vermuthlichen geseßlihen Miterben, hierdurd auf- gefordert, sich spätestens im Termin am 23. August d. J., Vormittags 11 Uhr, persönlich oder durch

einen Berollmächtigten dahier zu melden, widrigen- falls er für todt erklärt und wegen Herausgabe des

ebot o Dnbwirtbs Claas S ng aus

dabier befindlihen Vermögens desselben Verfügung getroffen L wird. e ven D E E 1890 nigli m iht. 24 Y ges Std y usgefertigt: Sauerbrey, Aft als Gerichtéschreiber. Ses

(G blaß

a aufgebot und Erbenaufruf.

Der Musketier Franz Jochen Friceeit Sectmann, gen. Gerdts, zu Roseburg, zulett in Altona, ist am 21. Dezember 1889 ledigen Standes und, soweit bekannt, ohne Erribtung einer leßtwilligen Ver- fügung verstorben Auf Antrag einer Miterbin werden Alle und Jede, welhe Erb- oder andere An- sprüche irgend einer Art an den Nadwlaß des oben- gedahten Heitmann zu haben vermeinen, hierdurch bei Vermeidung des Aus\{lu}ses von der bezeichneten Natlhlaßmafse aufgefordert, duese ibre Ansprüche spätestens in dem bierzu auf Freitag, den 14. März 1890, Vormittags 10 Uhr, vor dem hiesigen Amtsgerichte anstehenden einzigsten Termin anzumelden und gehörig zu bescheinigen. Der Auss{ließungsbes{heid wird nur an hi iger Gerichtsftelle veröffeñtlibt werden.

Schwarzenbek, den 23. Januar 1890, Königliches Preufishes Amtsgericht. s “H. Koenigsmann, Dr,

Veröffentliht: Sekretär Lange, Gerichts\chreiber.

[61160] U foproclam, + Vekanuntmachung.

Am 16. Dezember 1889 Wetfarb in Marienkooge der Landmann Andreas Christiansen, Derselbe war verheirathet mit Frauke Christiansen, geb. Strablen- dorf, und hat mit derselben am 7, März 1852 ein gemeinscaftlihes Testament errißtet, inhaltlih dessen die Ehegatten si gegenseitig in Ermangelung von Na&kommen zu Univerfalerben eingesezt haben. Dieses Testament ist von dem damaligen Diaconus Haustedt zu Niebüll errihtet worden und zwar in der später durch die Verordnung vom 4. Februar 1854 geseßlich bestimmten Form. Da in der Folge- zeit Zweifel darüber entstanden sind, ob der Diaconus Haustedt als der zur Testamertëerribtung in diesem Falle kompetente Prediger anzusehen sei, ist im

Fahre 1866 bon dem Pastor Iörgenscn in Deezbüll eine Nachtragserklärung der &beleute Christiansen dem Testamente angefügt, inbaltliG welcher die ge- nannten Eheleute vor dem Pastor ibren im Jahre 1852 erflârten Willen no&§mals anerkannt haben.

Die Ebefrau Christiansen ist bald nach dieser Er- klärung verstorben und von ihrem Ehemann auf Grund des Testament:s becbt worden.

Am 10. Dezewber 1889 hat der Landmann Andreas Christiansen ein Testament erri6tet, inhaltlih dessen, abgesehen von Legaten, das gesammte Vermögen des- selben einer Stiftung zugewendet ist.

Es ist bekannt geworden, daß von Seiten ver- sbiedener mit der verstorbenen Ehefrau des Erb- lassers verwandter Personen die Gültigkeit des im

185 ; S Iahre 7zgg errichteten Testaments bestritten und ein

Erbrecht nach der Chefrau Christiansen, geb. Strah- lendorf, in Anspruch genommen wird. _Es werden sonach Alle, welhe vermeinen, An- sprüche an den Nawlaß des am 16. Dezember 1889 verstorbenen Landmarncs Andreas Christiansen zu haben, aufgefordert, solde bei dem unterzeihneten Gerichte innerhalb 12 Wochen nach der dritten und letzten Bekanntmachung die}es Proclams anzumelden, widrigerfalls solche Arsprüche verloren gehen würden und unberücksihtigt bleiben müßten. Niebüll, den 23. Januar 1890, Königliches Amtsgericht. gez, Lorenz.

Veröffentli&t: Muesfeldt, Gerichtsschreiber.

[61156] Verschollenheitserklärung.

Nr. 1171, Unter Bezugnahme auf diesseitige Verfügung vom 12, Oktober 1888, Nr. 11 528, wird Severin Rudolf, lediger Landwirth von Gottmadingen, für verschollen erflärt,

Radolfzell, den 24. Januar 1890.

Gr, bad. Amtsgericht. gez, v. Nüpplin. Dies veröffentlickt: (L. 8.) Der Gerichtéschreiber v. Riß.

[61143] Juin Namen des Königs!

Auf den Antrog des Pastors Strecker zu Karwin bei Körlin, als Vertreter der Prediger-Wittwenkafse der Synode Körlin, erkennt das Königlihe Amts- geriht zu Kolberg durh den Amtsgerichtsrath Brandes für Ret: j «

Der 32% Pommersche Pfandbrief Gr. Jarchow, Kreis Greifenberg, Nr. 38 über 50 Thlr. wird für kraftlos eflät. Die Kosten trägt die Prediger-Wittwenkasse der Synode Körlin. Koiberg, den 16. Januar 1890.

Königliches Amtsgericht.

[61149] Aufgebotsverfahren.

Nr. 2 Durch Aus\{lußurtheil des Gr.

Amtsgerichts I11. vom 9. d. Mts. wurden der

44 9/0 Pfandbrief der Rheinishen Hypcthekenkank

Mannheim Serie XXXI. Litt. A. Nr. 222 über

9000 für fraftlos erflärt.

Mannheim, 22. Januar 1890.

Die Geri ere Gr. Amtsgerichts.

alm.

9985

[61158] Im Namen des Königs! L

In Sachen, betreffend das Aufgebot von Kux- seinen der Gewerkschaft Freie Vogel & Unverhofft bei Schüren, hat das Königlihe Amtsgeriht zu Hoerde am 24. Januar 1890 für Recht erkannt : Die Kuxrscheine über die im Gewerkenbuche der Gewerkschaft Freie Vogel & Unverhofft bei Schüren unter Nr. 852 und 853 auf den Namen der Rentnerin Wilhelmine Shmidtmann zu Dankersen bei Minden eingetragenen zwei Kuxe werden für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens werden der Antrag- stellerin Wittwe C. L. Becker zu Iserlohn auferlegt. Königliches Amtsgericht.

Im Namen des Königs!

erkündet am 18. Dezember 1889.

i: Rüdcker, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Cigarrenfabrikanten M. L. Kabacker zu Lemgo erkennt das Königliche Amts-

[61154]