1890 / 30 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Belle-Alliance-Theater.

Trotz der außergewöhnlichen Zugkraft, wel<he Morré ftüd „'8 Nullerl“ in der D rirtrliEeO Darstellung „Münwener “andauernd auf das Publikum ausübt, wird dieses Stü>k mit Hans Neuert in der Titelrolle Sonntag, den 2. Februar, bereits zum leßten Male gegeben. Das Gastspiel der „Münener“

eht bald zu Ende und no< harrt eine Anzahl älterec, bewährter epertoirestü>e der Aufführung. So kommt am Montag Al raus< und Edelweiß“ an die Reihe, woran si<h demnächst „Der

roßenbauer“ schließen dürfte. Es Central-Theater.

Herr Direktor Thomas hat die bisheri E Frl. Alvine Bartels für sein Theater ae e

Künstlerin wird die von Fr. Damhofer in der zugkräftigen Posse „Berolina* bisher gespielte Titelrolle übernehmen und bereits am

nächsten Montag darin auftreten. Sing-Akademie.

Vier junge Damen hatten sih gestern zu einem Concerte ver- einigt, in welhem sie zum ersten Mal vor dem hiesigen Publikum ershienen. Es waren die Sopranistin Frl. Margarethe Oeh die Altistin O. Ida Rosenmund und die Geschwister Frieda

1 ilhelms8mann aus Dresden, welhe dur< Klavier- und Violinspiel das Concert unterstüßten. Leßtere eröffneten den Abend dur< den Vortrag zweter Sonatensäße für Violine und Klavier von Grieg und traten außerdem no<h vorträgen hervor, in denen sie sih als begabte, jedo tetnis< no< nicht weit genug entwi>elte Spielerinnen zeigten. trug mit wohlklingender und umfangreiher Stimme die Sopran-Arie „Jerusalem“ aus Mendelssohns Oratorium „Paulus“ und drei Lieder

ntonation und Scattirungsweise ließen Manches zu_ wünschen a Frl. Rosen- mund, die längere Zeit in England thätig war und seit Kurzem in Berlin als Gesanglebrerin wirkt, gebietet über eine sehr ausgiebize und mehr als zwei Oktaven umfassende Altstimme, die nur noch der Vollendüng in der Ausgleihung der Register bedarf. Mit reiner JIntonation, sehr deutlicher Aussprache und lebendiger Ausdru>cweise frug die Sängerin Meyerbeer's Arie „Ah, mein Sohn* aus der Ocer „Der Prophet“ und zwei Lieder von Schubert und Brabms vor, denen sie nah lauten Beifallsbezeugungen no< das beliebte Lied „Er ist gekommen“ von Franz hinzufügte. Beide hatten fi o: On zu cinem Duett aus „Aïda® von Verdi ver- ortrag si glei< dem aller anderen Leistungen dieses

Abends einer sehr günstigen Aufnahme zu erfreuen hatte.

und Lilly

von Schumann, W. Taubert und Kirchner vor.

einigt, dessen

Mannigfaltiges.

Die Jahresversammlung des elektrotehnischen Vereins fand am Dienstag, 28. Januar, im großen Hörsaale des Postgebäudes, Attilleriestraße 4b, statt. Die Sitzung wurde dur< den Ehren- Präsidenten des Vereins, Staatésekretär Dr. von Stephan, mit einer Ansprache eröffnet, in der er Ihrer Hochseligen Majestät der Kaiserin und Königin Augusta gedachte und ein s{öônes Charakterbild entwarf. So führte der Redner u. A. aus, wie sich bei der geistigen Eigenart der erhabenen Fürstin mit ihrem Wirken und Schaffen stets cin eindringendes und umfassendes Denken vereinigte, das allen Erschei» nungen die geistige Seite abzugewinnen wußte oder do<h suchte, tas na< dem böheren Zusammenhange der Dinge fors{te, und das das Große und Ganze über dem Detail des Nutens nicht vergaß. hierher gehörig möchte ih nur erwähnen, daß sie in dem großartigen

Verkehrswesen unserer Zeit, über wel<hes sie

l si statistishen und graphischen Darstellungen unterrichten niht nur ein mä<htiges Instrument des Handels und Wandels, des Geschäfts und Austausches, sondern bei weitem mehr einen gewaltigen Hebel der ganzen Civilisation, ein sittlihes Kraftelement,

ein Werkzeug der Vorsehung erbli>te.

IF< möcte so fuhr der Staatssekretär fort ein Beispiel hierfür anführen. Bald nah der Gründung des Weltpostvereins. im Jahre 1874, war es bei einer Meittagstafel im Scblose zu Koblenz, wo die Hohe Frau mir Folgendes sagte : r «Sehen Sie, es ist ja nicht das, daß hier für alle Länder der Erde ein billiges und gleiwmäßiges Porto hergestellt ist; das ist an si gewiß fehr gut für die Sciffs-

Wetterbericht vom 31. Januar, Moraens 8 Uhr.

I ——————

red. in Millim.

tus

T. = 4°R.

eratur

Stationen. Wind. Wetter.

in 9 Cel

Bar. auf 0 Gr. u. d. Meeres\p Temp

Mullaghmore| T7í Regen Aberdeen . . | 766 vo Christiansund | 755 vede>t Kopenhagen . | 771 wolkenlos Stockholm . | 769 |W halb bed. Parana 767 ill |bede>t

t, Petersbrg.| 764 sede>t Moskau... | 758 bede>t

Cork, Queens-

town ... | 773 heiter Cherbourg . | 771 beded>t Helder. ... | 771 Nebel Sylt 771 halb bed. Hamburg .. | 772 Nebel!) Swinemünde | 771 beiter Neufahrwasser| 768 halb bed. Memel .…. | 778 'beded>t Paris .... | 70 ¡bede>t Münster. . . | 770 beded>t Karlsruhe . . | 768 Schnee Wiesbaden . | 769 wolkig München . . | 768 wolkig Chemniy . , | 762 Nebel Berlin... | 771 wolkenlos

Schnee

Wien .... | 768 Breslau. . . | 767 beded>t Regen

Jle d'Aix. | 772 NO Triest ... . | 764 |ONO wolkenlos

1) Gest. Schnee und Regen.

Uebersicht der Witterung.

Ein barometrishes Marimum über 774 mm liegt vorm Kanal, einen Ausläufer nah der west- lichen Ostsee entsendend, während im hohen Norden und über dem Mittelmeer der Luftdru> am niedrigsten ist. Bei {wacher Luftbewegung aus veritabler Richtung ist das Wetter in Central-Europa vor-

i j

Gn Go! bo Mo bo E s b 5 b bs | C15 DD M b E bd 1 QD

wiegend trübe und vielfa nebelig; in Deutschland

herrscht meist Frostwetter, Magdeburg meldet minus 11 Grad. Scneechöhe in Hamburg 1, Bam- berg 3, Magdeburg 4 ecm.

Deuts<e Seewarte

R ——— Theater - Anzeigen. -

Königliche Schauspiele. Sonnabend: Opern- haus. 23. Vorstellung. Zum 1. Male: Othello. Oper in 4 Akten von Giuseppe Verdi. Text von Arrigo Boito. Für die deutsche Bühne übertragen von Marx Kalbe>k. In Scene gesezt vom Ober-

G Lana

au: Ausstellung, wel<he Ausstellungsgebäude statt- Kaiser und -Köni

im Gartenbau bewilligt. nisterium für Landwirth\<aft silberne, zur Verfügung ge- find 95 goldene, 345 große 8 Diplome Gndlih sind no< insgesammt 1073 Preise Ehrenpreis in Höh Rath Benary-Erfurt, zwei Ehrenpreise zu je eibesißer Dreher und Frau gestiftet. Das enehmigt, daf die Pflanzen, welhe aus ni<ht zur Reblauskonvention gehörenden Staaten kommen, niht sondern erst im Ausftellungsgebäude der vors g unterzogen werden.

ßeallgemeine Gartenb

8, wie für die Gelebrten, die Srift- bis 5. Mai im Königlichen

au für die Familien ; aber es daß die verschiedenen me übereinstimmende ewußtsein eines ihnen Allen gemein- an die freiwillige Unterwerfung unter und an das Arbeiten nah einer großen, Alle darin liegt der fru<tbarste Keim und die mi< so, daß ih eripiderte : d der erste Mensch, der mir das gesagt hat, und es lihe Ideen mir vorges<hwebt haben, n ander Mal, als- i Gelegenheit das in Berlin ershienen war ken und Wesen, ihrer Ge- geruhte sie mir zu schreiben er lehten eigenhändigen Unter- Verblichene abgegeben hat, weshalb ih au< besor.derer Pietät bis an mein Lebeusende auf-

rheder, die Kaufleute, die Bankier steller, die Zeitungen und ist niht die Hauptsache ; Völker hier gewöhnt werden an Thätigkeit, an das beständige schaftlichen Interessengeb ein gemeinsames Geseh, umfassenden Organisation; Saat für die Z Ew. Majestät fin ergreift mich tief, als ih ans Werk hatte, ihr ein und die Verke \hi<hte und Gegenwart es isst dies wohl z \<riften, die die Hohe dieses Dokument mit

bewahren werd : habe das Bu mit dem Gefühle besonderer Anerkennung einem für die Kultur- Gebiete gebührt, vnd ih freue mih über Entwi>elung dieser Verhältnisse, deren ersehbar große genannt werden kann.

vom 25. Apri finden wird, hat Se. Majestät der e goldene Medaille für Leistungen erdem sind dem Comité ron dem Mi 80 Staatsmedaillen, -darunter 10 gr stellt. Von Seiten des Comités sel silberne, 291 kleine silberne und und 3260 M für 77 Ehrenpreise vorgesehen. Es werden fomi Vertheilung kommen k 300 e hat Kommerzien- 100 Gulden haben Reichsamt des Jnnern hat g

Erste Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger. l fl

i Berlin, Freitag, den 31. Januar

denn diese liegt darin eine gemein

142 bronzene Medaillen,

Das ergri 34 Geldpreise ausgeseßt.

Me 30.

Parlamentarische Nachrichten.

estrigen (7.) Sißung des Hauses der Fortseßung der zweiten Berathung des | fs des Staatshaushalt Jahr 1890/91, und zwar des \haftlihe Verwalt Kap. 104 „Förderung für Landwirthf hausen: Meine Herren!

weil gerade ähn

läße in der Provinz nicht zur ner gesunden „Konzentrirung“ ei allen Ministerien. trirung anzusehen. Hauptstadt Berlin is ein

fallen, dann können die Rennp Entwi>elung kommen. bören wir bei allen Gelegenheiten und b Dies ist aber als eine ungesunde Diese künstlihe Entwi>kelung der Nachtheil für das Deutsche Reich. Abg. Tramm: außerhalb Berlins 110 000 4 jährlih ve partizipiren Baden-Baden, Hamburg Summen, daß an die kleinen P 30 000 M gelangen. Abg. von Oertzen welhe den Provi werden, geben diese Preisen den Vorzug, sind. Wix müssen uns hüten, Provinz zu treiben, sind für die Rennpferdebesißer seh Interesse im Auge und nehmen auch Warten Sie ab, ob nicht in diesem

Buch zu übersenden, hrsanstalten in ihrem Wir zum Inhalt h iemlich eine d

- Schlußbericht der Abgeord

der Grenze, Entwur

mäßigen Untersuchun s-Etats für das

ial:Etats „Landwirth- __ Bei der Berathung über der Viehzucht“ bemerkt der Minister haft 2c. Dr. Freiherr Lucius von Ball-

Diese Vergünstigung englishen Züchter sind hon jeßt in ungewöhnli< großer der Meldungen erst uéstellung ist der städtische außerdem sind für die 14 Abtheilungen,

Meldungen Zahl eingegangen, obglei der Schlu 1. März stattfindet. Garten-Direktor Mättig; in die die Ausstellung zerfällt, besondere O das Comité is Prof. En Gartens, eingetreten.

der Landwirihschaftlich

Leiche - des Dr. Westphal ist beute früh hier ein ahnhof na< der Wobnung in

llerdings an Rennpläße rtheilt, aber daran mit so erheblichen rovinzialpläge höchstens

Es werden a

entgegengenommen, die dem Wirken auf Generalordner der te so wichtigen eine Zusammenstellung der Tragweite eine unüb A ugusta.“ Í Sie erschen hieraus, mei erhabenen Fürstin der tiefere von dem großen Zusammenhange der Kulturarbeit der Menschheit sie begeisterte. der edlen Deutschen Kaiseria ist dahin Geist und ihre Thaten, sie wer Zeiten, sie w Marmor eîn l Volfs, ja, man kann sagen, im Nach einigen geschäftlichen Direktors im R

rdner eingeseßt. Direktor des Botanischen Generalsekretariat befindet si< im Gebäude en Hohschule in der Invalidenstraße.

Medizinal-Raths getroffen und um 7# Uhr vom der Kaiserin-Augui|tastraße 59 wo morgen Vormittag um 104 Uhr die Trauer-

Das Rennwesen hat ja eine außerordentli

gler. der neue Rennwesen

Bedeutung Landespferdezuht bervorgegangen , dur< ein von s Köäig Wilhelm erlassenes Reglement ge der Meinung, daß die Grundlage der Zu allen Umständen die Vollblutzucht ist. ibrem Werth nah niht anders klassifiziren, die die Flahrennen bieten. Von diesem G das staatlihe Reglement erlassen worden. Aus diesen wenigen Säßen geht son fein Interesse auf die Seite der Frage z Pferdezutt von Bedeutung isl ; und die Flachrennen die Hauptbedeutung. und der Hindernißrennen liegen auf ißre Bedeutung

(Jüterbog): Von den Rennpreisen, l-Rennpläßen zur Versügung gestellt denen des Unionklubs vor den Gradißer weil leßtere auf Jnländer beschränkt den Haupt-Rennsport in die denn die Kosten des Pferdetransports 2c. x erheblih. Wir haben das auf die Pro-

mit Solo’ ne Herren, wie bei den Auffassungen der bestimmend Sinn das Beherrshende war, wie si der Dinge ausging, und wie die Die \terblie Hülle aber das Unsterbliche, ihr wir‘en bis in die spätesten Verblichenen besser als in Erz und baren Gemüth des deutschen Menschheit !“

Rennwesen

hochseligen ordnet worden ift. <t des edlen Pfertes unter Nollblutpferde kann man als dur die Kraftprobe, esihtspunkt ausgehend, ift

das bervor, daß der Staat bes<ränken hat, die für die für diese haben in erster Linie Die Frage des Traberrenncns

für die Landespferdezu<ht, r die kavalleristishen Zwee, twidelung des Interesses des für die Landespferdezuht; im nen die höchste Bedeutung. Die Rennwesen in einer rollständig bnlih wie der Landwirths<aft8- die für allgemeine Thierzucht, für landwirihscast- [. bestimmt sind, an die einzelnen st nah cinem gewissen Maßstabe ung dieser Mittel überwacht, so Organifarionen Verkörperung haben uë\s{<uß, der wesentli aus den Pferdezüchtern der anden und als herpvor-

Ortes findet bei der

Frl. Oehme

überführt worden, feier stattfinden wird.

Köln, 31. Januar. beträgt hier 6,47 m, das Wasser i Wasserstand bei Kehl ist 3,10 m, bei 5,74 m; das Wasser fällt.

Mainz, 31, Januar. beträgt heute 3,46 m, diejeni 4,20 m, bei Würzburg 3,80 m, Haßfurth 3,90 m. Die Höhe des Ne Wasser ist überall tm Fallen begriffen.

Rom, 2. Januar. (Frkf Ztg) verein wurde geftern Abend in Anwe \<haftrrs Grafen zu Solmé- von S(lözer, deutshen Konsuls Kaisers Friedri nah einer Anspra mitgliedes feierli<h enthüllt. Die Büst Gönners des Vereins, des Hrn. Grünert Künstlerverein au< manche andere Zuwendun hier an'ässigen Wiener Bildhauer, edlem Marmor ausgeführt worden und hung vortreffli< gelungenes Kunftwer? feierlihen Akt fand ein Concert statt.

(B. Börs.-Ztg.) Unser prächtiger Winter-

Eisenbahnneß so vielen Leidenden rt von der Station

allgemeine vinz gebührend Rüdsicht. Jahre si< das Rennen in Hannover hebt. Das Kapitel wird bewilligt. Bei dem Titel „Förderung kommunalen Flußregulirun Wedell: Malchow, daß Position für ein S gestellt ist. Minister für Landwirthschaft 2c. Dr. Freiherr Lucius von Ballhausen Meine Hcrren! nidt mögli gewesen ist, die von ihm gewünsche Posit aaten in das Extraordinarium diese ber nit die Schuld irgend eines Zweiges der Frage genommen hat. ober angenommen, Ministerien erzielt tsprehende erste Rate figuriren ischen Bearbeitung des Hokbensaatener Wehrs,

Denkmal seßen im dan Herzen der ganzen x Mittheilungen Seitens des Vereins- eihs-Postamt Hake, aus denen wir Monat Januar 27 neue Mitglieder Verlesung der Kassenübersiht für 1889 und Hierauf wurde zu den auf der Der Vorstand wurde in Vereinsjahr wieder- s\<uß fanden einige Neuwahlen statt. h Wabner den angekündigten Vertrag Redner gab ein an- >en, welche er gelegentlih einer im Post- und Telegraphenvzrwal- Amerika von dem Stande des Er bescrieb den sowobl bei oberirdisher wie au< besprah ferner die te<zis<en Einrich- stalten und dér Theilnehmerstellen und Betriebes im Stadt- und im Fernverkehr ie wesentlihsten Unterschiede zwischen kanishen Einrichtungen in technisher Be- seiner interessaaten, von der r Darstellungen begleiteten Mit- in Amerika 1) allgemein der 2) dur das massenhafte Vor- wee der elektrishen Beleuch- hn-Anlagen in allen Städten die Herstellung Doppelleitungen den Vermittelungsanstalten eine Wie der Vortragende nach wonnen tat, daß die deutschen Ein-- <wesens in keiner Bezichung den gleichen Eindru> wohl

(W.T. B.) Der Wasserstand des Rheins 10 cm gefallen. Marau 4,97 m, bei Mannheim

Die Höhe des Rheins ains bei Aschaffenburg bei Schweinfurt 3,45 m, und bei >dars beträgt 2,92 m. Das

vorsitenden, hervorheben, daß tem V beigetréetcn sind, folgte die des Budgei-Entwurfs f ( Tagesordnung steherden Wahlen g-\>ritten. seiner bisherigen Zusammensey gewählt; für den tehnis<hen Nunmehr hielt Postra1 „über das Fernspre&wesen in N \haulies Bild vv Sommer 1889 im tung unternommenen wesens jenseits des Oceans Linien- und Leitungsbau in A bei unterirdis<er Führung, tungen der Vermittelungsan berichtete über die Gestaitung des sowie über das Tarifwesen. den deutshen und den ameri ziehung faßte Hr. Vorzeigung zahlreicher photographische theilungen dabin Induktionsbetrieb angewendet werde, handensein oberirdis< tungs- und Straßenba Spre<leitungen und 3) der Vielfahbetrieb bei größere Verbreitung gefunden h seiner Angabe die Ueberzeugung gewor rihtungen auf dem Gebiete des Fern'pre den amerikanischen nachstehen, so hat er au bei allen scinen Zuhörern Ein weiterer auf der Tage

der genossenshhaftlihen und ] bedauert der Abg. <t in das Extraordinarium eine <öpfwerk am Hohensaatener Wehr ein-

(W. B. B

baben au< allein sie dienen vielmehr und zugleich f des Reitergeistes, zur En roßen und Ganzen aber engeren Sinne haben nur die Flaren Königliwe Staatsregierung steht dem orm gegenüber.

Sängerinnen ü Sangerinne ung sür das neue ó zur Förderun

Volkes, im

Im deutschen Künstler- serheit des deuts<hen Bot- des preußis<hen Gesandten ten von Podewils und des Marmor büste <he Seitens eines Vereins e ist das Geschenk eines in Magdeburg, dem der gen verdankt. Sie ift Feuerstein, in darf als ein in jeder bezeihnet werden. Nach dem

ord-Amerika.“ n den Eindrü Nuftrage der Reichs- Stvodienreise nah empfangen hat.

F< bedauere mit dem Herrn Vorredner, daß es ion für ein 8s Etats zu

organifirten Minister die Fonds,

lites Unterrichtswesen und derg

Centralvereine der Provinz überwei

und blos die zwe>mäßige Verwend Landwirth\<hafts-Mirister des Mennwesens gegenüber , dem großen Schiedsgericht und in dem A den Mitgliedern des Unionklubs und aus Provinz gebildet ist, die auf diesem Gebiet vorh ragende Facleute anerkannt sind.

Eine besondere Begünstigung eines einzelnen npreise nicht statt; allein es liegt in der Natur | Renrwesen si< an größeren Orten konzentriren muß. Es ist kein staatlihes Interesse, in jede unbedeutende Rennen zu haben. die sportliebende Bevölkerung, nicht feirdlih, niht hinderlih sein, aber au< auf d nit besonders förderlih. Eine gesunde Kcnzentriru Landeépferdezubt, im Inte Sie wollen \si< vergegenwärtigen, daß die es ganz außerordentlich kostspielig ist daß nur

itteln es möglich ist, ähnlih wie in H die jederzeit einen guten Die Anlage von

Sonnewalde,

des bayeris@en Gesand Schöpfwerk bei Hohens

Es ift das a Veiwaltung, « sondern des Verlaufes, den diese I habe no< im vorigen September oder Okt na<hdem Uebereinstimmung in den war, daß in diesem Etat eine en würde. Es hat si aber bei der weiteren te<n daß die Fundamentirung des einen Theil des Schöpfwepks zu tragen, wel<he mit einem Dampf- Es ist also ledigli ein te<hnisher

betheiligten

Projekts ergeben, welches bestimmt war, stark genug war, betrieb verbunden sind, zu tragen. Einwand, der erçab, daß das Xrojekt tehnis< noh nit ge dur(gearbeitet sei, wel<her die Sache verzögert hat. stattgefunden, und ohne taß ei nisterien versuldet ist, hat das Proiekt an den betreffenden Dezernenten der Regierung in Frankfurt zurüdctgeben und dort wind es zur Zeit no< si in Arbeit befinden. Die Herren, die si speziell für die Sache interessiren, Seitens der Königlichen Staatsregierung d sehr wichtige Werk

< den Klagen des daß man nicht die

Wabner am Sélusse

um die Erschütterungen, Vertheilung der Ren \{ g

Ar co, 27. Januar. der Sache, daß das

kFurort wird binnen Kurzem Anschluß an das große erbalten. Bisher war Arco, das im Winter von aufgesuht wird, nur dur< Mori aus zu erreichen.

i 2 er Leitungen für 53 m fleinen Ort kleine

nteresse haben für und dem wird die Staatsregierung

Oktober vorigen Jahres n Verzug von

einem der ketheiligten Mi

eine mübselige Wagenfah kann ein I

Fett hat die österreihishe Regierung den Bau einer Eisenbahn na< Arco, die {hon bis zum Herbst 1890 fertig gestellt sein

nit allein den Kran

er andern Seite des Rennwesers

Bahn dürfte resse der Züchter

dern au< allen r als sie bis

liegt im Interesse der können aber ver- und der Pferdebesigzer. Anlage eines Rennpla mit sebr bedeutenden garten, eine gute Grasnarbe zu erzielen, Boden, ein „gutes Geläufe“ Ställen, Padox, Tribünen un um das Publikum auf die wel<he allein in größeren geleistet werden können. Richtung irgendwie beson selbst geschehen, daß Berlin

entwidelt hat. darauf hingewirkt worden, ta vorzugsweise in Provinzial-Hauptstädten, die Pferdezuchtinteressen pflegen, Königsberg, Aachen, F erhebliche Rennpläßte

fen sehr willkommen sein, son Bewohnern des Arcothales zugute kommen, Riva am Gardasee fortgesetzt wird.

sichert sein, daß seben wird, um dieses für die dortige Gegen nah Möglichkeit zu fördern. Abg. von Risselmann schließt fi von Wedell an, es sei zu beklagen, umme für das Schöpswerk in den Etat ein- Käme dieselbe auch in diesem Jahre gar nicht falls das Projekt nit fertig werde, jo könne Etat als Ersparniß übernommen werden. bewilligt, ebenso der Rest der ordentlichen

hinterlassen. sordnung stehender Vortrag mu

vorgerü>ten Stunde wegen auf Dienstag, den 25. ebruar, ver 5 i P A s : E s für Rennzw.>e bietet.

d allem, was darumhängt, Wegen, Anlagen, ¡äße zu fübren, das sind alles Au tädten mögli, und von größeren Vereinen

Es ist also, ohne daß der

dere Begünstigung nöthig gehabt hat, von

si zum größten Rennplay der Monarchie auch grundsäßli< von der * Centralstelle

ß in größeren Provinzialstädten, also

besonders in den Provinzen,

eine Hannover, Breslau,

M., Leipzig, sich auch große und

entwidelt baben, die zablrei< beshi>t werden.

>elung des Rennwesens würde Pferdezucht den verschieder.sten vollen Pferden bi:tet immer ein gewisses Risiko, sodaß meines Erachtens die Interessen des

Pferdezuht darauf hinweisen,

e Provinzialstädte beschränkt.

\{lossenen Summe dem be-

dem daselbe einen Vertheilungs-

\i< im Wesentlichen anschließt an die

denn es ift beim Rennwesen ja natur-

en Organisation, daß es nüßlich ist,

e auf eine gewisse Reihe von Jahren

auf dieselben Unterstü

Das geschieht sowo

(Forisezung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

erforderlihe S gestellt habe. zur Verwendung, sie in den nächsten

Der Titel wird Ausgaben.

Unter den „Einmaligen Ausga der Land- und Forstwirthschaft im Eifelgebiet“ 200 000 M

Knebel bittet, das Gebiet des Hunsrü>, das si e das Eifelgebiet befinde, ebenfalls zu be-

1 : Jch möchte bei diesem Titel die mkeit auf den Ring zur Verwerthung der Thomas- Die Landwirthe thun nicht allein Unrecht an sondern schädigen au si< selbst, wenn Phosphor-

fwendungen,

T

Refsidenz-Theater. Direktion : Siegmund Lauten- Sonnabend: Die arme Löwin. (Les lionnes Schauspiel in 5 Akten von Emil Augier, bearbeitet von Paul Lindau. cene geseßt von Sigmund Lautenburg. Anfang

Concert-Haus, Leipzigerstr. 48 (früher Bilse). taat nach dieser Sonnabend, 1. Febr. : Karl Meyder- Concert. Ouvert. v. Taubert. / „Nebucadnezar ue f. Flôte v. Andersen, „Bei uns z'Haus*, W t „Dann s{<au' ins Auge deinem Kinde“ f. Piston v. Häfer, vorgetr, v. Hrn. Richter.

Regisseur Teßlaff. Dirigent: Kapellmeister Suger.

r.

\spielhaus. 24. Vorstellung. Colberg. Historishes Schauspiel in 5 Anfang 7 Uhr. Opernhaus. Die Hugenotten. 5 Akten von Meyerbeer. Text nah dem Franzö- t von Castelli. Tanz von von Valois: Frl. Amy

Die Räuber.

z. Tiek's „Blaubart“ Fantas. drôlati tr. v. Hrn. Prill.

Allein es ist

Aufzügen von Paul x r zie deutshe Bühne

- 94. Vorstellung. ben“ werden zur „Förderung

hr. Sonntag, leßte Sonntags - Aufführung : Die arme Löwin.

Belle-Alliance-Theater. Sonnabend: 27. Gaft-

„Münthener“ unter Leitung des Königl. bayer.

Hrn Marx Hofpaur.

olks\tü> mit Gesang in 5 Aufzügen

Musik nach steierishen Motiven Anfang 7F Uhr.

"8 Nullerl.

sischen des Scribe, überse Emil Graeb. Sbhermin, als Gast.) Anfang 7 Uhr. Schauspielhaus. 25. Vorstellung. piel in 5 Aufzügen. von Schiller.

in ähnlicher Lage wi rü>sichhtigen. von Kardorff:

Familien-Nachrichten. Verlobt:

(Margarethe

Das Sitten zu entlegensten pläßen von werth mat erhebliche Kosten, Züchters wie der gesammten Rennwrsen si< auf gewisse größer werden also diese Rennpreise in treffenden Comité überwiesen, nachweis aufgestellt hat, der Zuwendungen der Vorjahre, de gemäß gerade so, wie bei jeder sfiänd daß die einzelnen Vereine wissen, ungefähr auf dieselben Mittel, des Staats re<nen 210 000 M, als wie au. mit den’ sogenann preisen, die ja das Resultat sind de Gestütspferde gewonnen word Kosten wieder zu dem uriprüng pferdezuht zurückgegeben werden. dürfte das wohl hervorgehen, preise ganz nah objektiven ung von Berlin nicht stattfindet. die Ausführungen des Hrn. Ab er den Wunsch ausgesprowen hat, man möge Rennwesens beschränken, und vielleiht dur geben haben, so sympat au< der Meinung, da wi>elung des Ren Hazardspiel binzufinden, welche keiner! ledigli aus gewinnsüchtig betheiligen. Ich kann bei d Oertzen \<on betont hat, hier Auswücbse, welche gera hervorgetreten sind, \o Verwaltungsorgane au

Gesellschaft das _ unsahgemäßer unsabgemäßer t, wenn es als Glü

Hofschauspielers ’8 Nullerl. von Carl Morré

von Vincenz Pertl.

\chlade lenken. ihren Beru sie zu dem säure in den die in der Thomasschla>e enth es entschieden nüglicher ist, Die „Einmaligen Ausgaben willigt, ebenso der Et Schluß 3 Uhr.

Frl. Marie Klänhammer mit Hrn.

Landwirth Adolf Simonis (Neubrandenburg— Rosto>). Frl. Klara von Krieger mit z Hauptmann Hans von Gots< (Wollstein). Frl. Fosie Weber mit H land (Berg.-Gladba<—Münster i. : Ellen Rawnsley mit Hrn. Haupt-Steueramts8- Assistenten Wilhelm Vagt S<hwerin). Frl. Grethen Fuchs mit Hrn. v. Napolski (Merzig a. d. S Jonas mit Hrn. Zablmeister-Aspiranten Karl Hoyer (Magdeburg).

Verehelié>t:

fsgenossen, hohen Preise Thomasschla>e kaufen. Superphosphaten is zwar scheinbar theurer, aber altene ist so wenig löslih, daß Superphosphate werden ohne Debatte be- at der Gestütsverwaltung.

Nächste Sißung Montag 11 Uhr.

Deutsches Theater. \<hulden. Der Tartüff.

Sonntag: Krieg im Frieden.

Montag: Das Käthchen von Heilbronn. Nächsteuliebe.

Sonnabend: ra. Landmesser

Central-Theater. Direktion: Emil Thomas. Mit vollständig neuer Ausstattung an Kostümen, Dekorationen und Requisiten, zum Posse mit Gesang in4 Akten von Jean Kren. Musik von G. Steffens. J geseßt vom Dircktor Emil Thomas. Verolina.

zu kaufen.

Sonnabend:

e<tsanwalt Rudolf ungen Seitens

l mit diesen ten Gradißer Gestüt3- die dur< Königliche und die bloß mit Abzug cinîiger liden Zwe>, zur Hebung der Landes-

< glaube, aus dem Gesagten ß wir bei Vertheilung der Renn- Fsichten verfahren und eine besondere

.¿ BVerolina.

Sonnabend:

Der Veilchenfrefser. Montag: Zum 1. Male:

Berliner Theater. Anf. 74 Uhr. BVoranzeige. Dienstag: Benefiz für Herrn Georg Tyrkowéky. Zum 40. Male: Verolina.

Adolph Ernst-Theater. Dresdenerstraße 72. Sonnabend: Zum 157. Male: Flotte Weiber. Akten von Leon T Musik von Franz Roth.

der gestrigen Sißung des Hauses der Ab- erwiderte bei der Berathung der dauernden der landwirthschaftlichen Verwaltung und zwar bei Ministerium“ auf die Bemerkungen der Abgg. Bork Lupiz) dr Minister für Landwirthschaft 2c. ucius von Ballhausen:

Fc wollte mir erlauben, in der Reihenfolge, wie die Herren meine Erwiderungen abzugeben.

Hr. Abg. Bork, hat die Frage der Ver- alförster in Anregung gebracht. daß die Schwierigkeit der Ver-

Hr. Dr. med. Panne> mit Frl. Martha May (Zabrze, O.-S.). {— Hr. Landrath l Gerhard v. Schwergell zu Willingshausen mit Frl. Elisabeth v. Reutern (Basel). H Bürgermeister Peter Ott mit Frl. S (Rosba<h—Köln-Riehl).

Ein Sohn: Hrn. Gustav Plüs{ke (Spremberg i. L.). Hrn. Grafen Karl v. Hohen- thal (Sloß Wartenberg a.- d. Elbe). . Hollmann (Hammer bei Kiel). agner (Rittergut Giersleben) r: Hrn. Karl Bielenberg (Chemnitz). Hrn. Friy Prasser (Chemniß). H a. D. Eugen v. Koppy (Chechlau). Hrn. Lehrer Eisenmann (Hechingen). Gestorben: Hr. Postmeister a. D. Ferdinand Krause (Namslau). Hr. L . D. Hermann Shluppe (Berlin). Frau Elise Jäger, geb. Hyner (Goslar). H mann Friedri Dreyer (Malchin). Frau Wittwe Magdalena Rübi>e, geb. Heer (Berlin). Hrn. Karl Scliemann Tochter Hedwig (Hannover). Hr. Rittergutsbesiger Gustav v. Zasirow (Sängerhof bei Dinker i. Westf.).

eordneten Ausgaben Kap. 99 und Schul Dr. Freiherr

Gräfin Lea.

ssing - Theater. Sonnabend: Die Ehre.

Schauspiel in 4 Akten von Hermann Sudermann. Die Ehre. Die Ehre.

Die nächste Aufführung Clémenceau findet Dienstag statt.

r. ibylla Pohl

g. Tramm betrifft, inf ofern die Auswüchse des tlichen Trabrennen ße Häufung von Hindernißreunen er- hisire i< mit ihm darin vollständig und b die größten Gefahre 8 darin liegen, daß Lotteriespiel wird, daß sih unlautere El he Interessen pflegen, sond h bei diesen Angelegenheiten egenheit au<h das, was Hr. von eser Stelle wiederholen, daß die end von Berlin in den le kf\amkeit der daß die na Unter-

Ben. fizium des Totalisators diéses Institut wird das ls Lotterie behandelt Beträge nicht für Zwe>ke der ung der Spielsuht und dem

Gesangspofse in Geboren: Couplets vor: Gut. Görß. Anfang 7$ Uhr. ,

Sonntag: Dieselbe Vorstellung.

In Vorbereitung :

gesprochen haben, auch Der erste Herr Redner, besserung der Stellung der Kommun Er hat bereits selbst hervorgehoben, besserung dieser Stellen nit sowohl in der Macht der Regierung liegt, als wie in der der Gemeinden. Die Königliche Staatsregierung hat aber diese Frage seit Jahren verfol i die Stellung dieser Beamten zu ver mögli, ohne dabei die Leistungen der Gemeinden übermäßig zu

des Schauspiel Der Fall

e ih bei gelegen Der Goldfuchs. _— Ene eine zu gro n für eine gesunde

aus dem Rennwesen ein

Walluer-Theater. Sonnabend: Zum 8. Male: Schwank in 4 Akten von <struth und Hermann v. Anderten.

Sie wird geküft !

Urania, Invalidenstraße 57/62, geöffnet von 12—11 Uhr. Sonnabend: Von 1—3 u. 5#—8t Uhr: Der neue Phonograph. Um 7# Uhr: Die Ge- \chichte der Urwelt.

Sie wird Natalie v.

Sonntag und Montag:

gt, und zwar in dem S

le keinerlei hippologis bessern und zu sichern soweit

olizei-Hauptmann H e Wünse der Kommunalförster gehen ja nit allein auf

tseinnabmen, sondern besonders au< auf bere<tigung und auf Versorgung ihrer en ist Seitens der Königlichen in der Rheinprovinz

Verbesserung ihrer Gehal Verleihung der Pensions In allen diesen Beziehung Staatêregierung sowohl i Möglichste Wünschen entgegenzukommen. nafsauischen Kommunal-Landtage ei aber, ih weiß cs im Augenbli> ni<t genau, oder abgelehnt worden ist. Ich sage das nur, um zu bestätigen, diese Frage die volle Auf in Anspruch genommen ha um diese bere<tigten Wünsche zu erfüllen, wie gesagt, ohne ‘cine Ueberlastang der G _ Der Hr. Abg. Schuly (Lupiß Diskussionen, die wir im vorigen Ja Mängel, die unserer Waßserwirthschaft anhasten. der Denks%rift üb erathvig über das

de in der Geg fort au< die Aufmer f si gezogen haben,

Circus Renz, Karlstraße. Sonnabend, Abends

74 Uhr: Gala-Vorstellung mit einem speziell aus- erwählten Programm unter Mitwirkung der vorzügl. Reitkünstlerinnen und Reitkünstler. Deutsche Turner. tomime vom vom Direktor

Picioria - Theater. Sonnabend: Stanley in

Zeitgemälde in 10 Bildern und Richard Nathanson. C. A. Raida. Ballet von C

74 Uhr. * Souatia: Dieselbe Vorstellung.

Moszkowski MuKgk von berehtigten Es is vor einigen Jahren dem ne Vorlage gema<ht worden, die

dort unerledigt geblieben

sein werde, jeder

mißbraucht Institut mißbrau< wird und wenn die daraus gewonnenen h Kk ns ume, o egender Zwecke ausgegebe i Í j Hause versichern, daß ih als des vernünftigen, gesunden Landespferdezucht liegt, Alles <se zurü>zuhalten und zu

len des Abg. Tramm sind 000 M allein nah Berlin

Große nationale Oi ginal-Pan- ofballetmeister A. Siems, inscenirt or E. Renz. Vorführen der 6 Vollblutspringpferde dur<h Hrn. Franz Uhr (1 Kind frei): Aufführung der komisch. Ballet-Pantomime Harlekin. Abends 7# Uhr:

merksamkeit der Königlichen Staatsregierung t und daß unsererseits gern Alles geschieht, so weit wie es mögli ift,

Landespferdezuch Rennwesen fernl < fann also nur dem boben Ressort-Chef im Interesse Rennwesens, wel thun werde, um

Friedrich - Wilhelmstädtishes Theater. Mit neuer Ausstattung : e Jonathan. Operette in Witimann und Julius Bauer.

cene geseht von Hr. Kapellmeister

Redacteur: Dr. H. Klee.

Verlag der Expedition (S <0lz).

Dru> der Norddeutschen Bubdru>erei und Verlagkeo Aelt, Berlia L, Wilbelmiteahe Nr. 32,

Sechs Beilagen (einshließli< Börsen-Beilage).

Sonnabend: 17, Male: 3 Akten von H Musik von C ulius Frigsce. Anfang 7 Uhr. Sonntag: Der arme JFonathan.

Der arme Deu!sche Turner.

der Pflege diese {hädlihen AuswÜü

knüpfte seinerseits an an die bre hier gehabt haben über die

Concert - Anzeigen.

Sing-Akademie. Sonnabend, 1. Febr. : Concert

von Cécile Braham (Gesang), unter gütiger Mitw. des Hrn. A. Victor Benham (Klavier) Anf. 7x Uhr.

< er die Verwendung des Nothstands

jeßt im Herrenhause wieder eingebrachte

Abg. von Eynern: niht widerlegt worden. Wenn 20

A

890.

Gese über die \{lesis{en Flußregulirungen wird uns roh aus- reihend Gelegenheit geben, diese Frage ex profess0 zu e Á i will aber heute do< \<on auf die Bemerkungen antworten, die der Hr. Abgeordnete als besonders erwüns<ht betont hat. Er hat hingewiesen auf bie Nachtheile, welhe die eingedeihten Nie- derungen zum Theil erleiden dur< das Eindringen tes Qualmo wassers, welches nicht befru<tend, sondern auslaugend auf die Niederungen wirkt. Diese Thatiache ift vollkommen rihtig, und sie ist {on in sehr interessanter und anscauli<er Weise erörtert worden in der au< von dem Herrn Abgeordneten citirten Broschüre des Hrn. Gerson. Die dort gegebene Anregung ist nit unbeachtet geblieben, allein die Durchführung der;elben Æößt si an dem Wider- streben der betreffenden Deichinteressentcen. Es ift bis jeßt noch keine eingedeihte größere Flußniederung gekommen, die aus eigener Initiative ähnlihe Anlagen wie Wasserablässe gewünscht hätte, sondern im Gegentheil, wo regiezungsseitig diese Anlagen gegeben sind, da sind fie auf den entschiedensten Widerspruch gefteßen Sie sind entweder völlig abgelehnt oder es ist nur unter der Vorausfeßzung cine Ge- neigtheit hervorgetreten, daß der Staat nit nur die gesammten Kosten sol<er Anlagen übernehmen solle, sondern außertem au< nc< in jedem Falle das Risiko für alle Schäden, die twa in Zukunft hervortreten könnten. Da ez sich nun bier um Interéfsentenangelegen- beiten handelt, in denen die Deichverbände geradezu souverän sind, so werden Sie es begreifen, daß hier Schwierigkeiten vorliegen, die von dem guten Wiklen der Regrerung unabhängig sind, sondern in erster Linie von der Vereitwilligkeit der Interessenten selbst abhängen. Und, _ meine Herren, selbst wenn man in diesem Falle den Say beneficia non obtruduntur bei Seite seßen wollte, wenn man im Interesse eincs Versuches mit großen Mitteln hier operiren wollte, so würde man immer no<, soweit meine Erfahrungen reichen, crheblihem Widerstand begegnen. Bereitwillige Verbände. auf jolhe Anregungen einzugehen, sind mir nur vorgekommen in Gestalt einiger gemeinnüßiger howintelligenter Großgrundbesitzer, wel<e avancirte wirthschaftliihe Anschauungen haben, die bahnbre<hende Ideen auf diesem Gebiete entwi>elt haben und denen ih meinerseits gern jede Förderung zu Theil werden ließe. Aber au diese befinden si<h den anderen Intereïsenten gegenüber in der Minorität. Ja, Hr. Abg. Schulg-Lupiß, Sie shütteln mit dem Kopf, ih glaube aber, ih bin meinerseits in dieser Beziehung am genauesten unterrihtet ih erkläre hier éffeotlih: ih bin bereit, die nöthigen Mittel zu hafen nit g2nz, aber zum größeren Theile für einen solhen Versu, wenn si< mir ein Verband bietet, der im Uebrigen das Risiko der Ausführung und Unterhaltung übernehmen könnte. Das ift mir bis jeßt no< nit begegnet und insofern bin ic au< nicht in die Lage gekommen, hier mit großen Mitteln zu operiren. Denn das, glaube ich, ist cine irrige Ansbauung, daß auf diesem Gebiete Versuche mit kleinen Mitteln möglih wären. Hier handelt es si< um große Summen, große Interessen; und wenn man auf dem Gebiete Versue, die Bahn bre<hend sein sollten, mahen will, dann muß man mit fehr großen Mitteln oprriren.

Also, ih saze das zur Erklärung dafür, daß i< weder in dem Vorarbeitsà- no< in dem Meliorationéfonds besondere Beträge für diese Zweke eingestellt habe. Soweit die Bereitwilligkeit von be- stimmten Korporationen bervortritt, kann ih nur erklären: an der Bereitwilligkeit der Königlichen Staatêregierung oder meiner felbst wird es niht fehlen.

Dann hat der Herr Abgeordnete auf die Moorwirthschaft hin- gewiesen und hat anerkannt, daß auf diesem Gebiet in der That mit verbättnißmäßig geringen Mitteln Bedeutendes geleistet worden ift, er hat gewünscht, daß die betreffende Etatéfumme cine Steigerung er- fahren hätte. Ich glaube in der Beziehung darauf hinweisen zu müssen, daß ih eine Steigerung dieser Eta1ssäße wohl empfehlen könnte; allein, wie s<on der Herr Finanz-Y inister neulih be- merkt ‘hat, is der Etat in seinem Ordinarium zu einer Zeit aufgestellt, wo die Finanz;lage augens<einli< eine ungünstige war, und wo mein Ressort, wie alle anderen, sih die Beschränkun hat auferlegen müssen, seine Mehrforderungen auf das thunli<hste Ma zu beschränken. 8 A

Jch bin also meinerseits durchaus bereit, diese Fonds bei geeigneter Finanzlage zu erhöhen. Inzwischen genügen die Fonds zu den laufen- den Zwe>en, und i glaube, daß verbältnißmäßig so viel mit diesen e LUNNE wird, als faum mit einer anderen Summe, die im Etat steht.

Auth den Hinweis, daß fiékalishe Moore zur Kolonisation aus- gegeben werden mögen, nehme ih dankbar an. Ich kann aur er- widern, daß bereits die Kolonisationsarbeiten in vollem Gange find, es ist in Hannover das Wiseder-Moor zur Kolonisation vorbereitet und auzgewiesen, mit der weiteren Bearbeitung ist die General- kommission seit eiwa 14 Jahren beschäftigt. Ih hoffe, daß vielleicht \{on in diesem Sommer ein Tpeil dic]es Moores zur Kolonisation

ausgegeben werden kann. i: Aehnlich verhält es si< mit dem Rupkallener Moor in Ost-

reußen. : Was die Ausführungen des lezten Herrn Redners, des Abg. Halem betrifft, so erlaube i< mir zu bemerken, daß die Frage der Förderung des landwirtkf <aftlihen Unterrihtêwesens gerade in der leßten Sizung des Landesökonomie-Kollegiums eingehend diskutirt worden ist, und daß allseitig aus allen Provinzen die größte Bereit- willigkeit zur Förderung dieser Frage hervorgetreten ist. Es sind in einzelnen Provinzen sowobl die Wintershulen, wie die Fortbildungs- \{ulen in einer großen Auédehnung gebildet. Das betrifft besonders die westlihen und die mittleren Provinzen, während in den östlichen rovinzen sowohl das Mittelschul-, wie das Wintershul- und das S retbilvungssulwesen noch nit die Ausdehnung erreicht hat, die es wohl mit der Zeit bekommen sollte. Die Herren, die sh in dem Landesöfonomie-Kollegium über diese Frage geäußert haben, haben fich dur<weg sehr zu Gunsten der bisherigen Leistungen geäußert und haben zuglei< die weitere Ausdehnung und Steigerung als sehr wünschenêwerth betont. Es liegt aber wohl auf der Hand und ift leiht erfläclih, wenn dieses Schulwesen in enger be- völkerten Gegenden mit ausgebildeten Wegeneßen, mit nabe bei einander liegenden Ortschaften und Häusern cîne höhere Aus- dehnung bereits gewonnen bat, als die im Osten, wo meilenweit die Betreffenden zu gehen haben, um an einen solchen Centralort zu kommen; aber au< in den östlihen Provinzen, kann ih nur sagen, ist bei den landwirtbschaftlichen Vereinen die volle Bereitwilligkeit, diese Angelegenheit zu fördern. Seitens der Provinzen zweifle ih auch nit, daß das, was ihrerseits in dieser Beziehung zu geschehen hat, bereitwillig ges<eben wird.

Bei Berathung des Kap. 101 „Generalkommission“ ent-

egnete der Minister für Landwirthschaft 2c. Dr. Freiherr Lucius von Ballhausen den Vas Sombart und Dr.

Enneccerus: cid ® 4 Meine Herwn! Diese Frage bildet, wie eigentli selbstverständli ist, Sekte der kommissarishen Berathungen, die bestimmt sind, die Konscquenzen von Gehalten auf alle gleihartigen Kategorien zu ziehen. Also insofern kann ih die Anfrage des Herrn Vorredners bejahend beantworten. i Im Uebrigen glaube ih aber do< betonen zu müssen, daß ein Mangel an Reflektanten für diese Stellen ebenso wenig da ist, wie