1890 / 33 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

wg (10) E G 1 tee Verloosung, Zinszahlung. 2.

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Oeffentlicher Anzeiger. |

6. e! e ml . Woche: der

irthschafts-Genofsenschaften.

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H Steebbriefe und Untersuchungs - Sacheu.

[62296] Steckbrief. j

Gegen den unten beschriebenen Kaufmann Rudolf Albert Müller aus Berlin, geboren am 20. März 1854 zu Mülheim a. Ruhr, welcher flüchtig ift, ist in den Akten V. R. II. 33. 90. die Untersuungshaft wegen wiederholter Untershlagung und UÜrkunden- fälshung verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das Untersuungsgefängniß zu Alt-Moabit 11/12 abzuliefern.

Berlin, den 30. Januar 1890.

Der Untersuhungsrihter bei dem Königlichen Landgerichte I.

Beschreibung: Alter 39 Jahre, Größe 1,74 m, Statur \{lank, Haare dunkelblond, leiht melirt, Stirn hoch, Bart: dunkelblonder Vollbark, Augen- brauen dunkelblond, Nase gewöhnlih, Mund gewöhn- lid, Gesicht: stark vorstehende Backenknochen, Gesichtsfarbe blaß, Sprache deutsh. Befondere Kennzeichen: Kopf leiht nah vorn gebeugt.

O, Beschluf:. Nach Einsiht des Ersuchens des ‘Gerichts der Königlichen 15. Division vom _ 7. Januar 1890; na Einsicht des Antrages der Kaiserlichen Staats- anwaltschaft vom 20. Januar 1890, wird das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des flüchtigen Füsiliers Gabriel Fortunatus Scheideckter, geboren am 5. Dezember 1869 zu Fouday, Kreis Molsheim, bis zur Höhe von dreitausend Mark, insbesondere die ihm gehörigen Antheile an den im Bann von Fouday gelegenen Grundstüdten:

1) Sektion A. Nr. 259, 2a. 20 ca. Feld,

2) „A. Nr. 243p. 5a. 61 ea. Feld,

3) L B. Nr. 367p 10a. 4eca, Feld für den Militär-Fiskus mit Beschlag belegt.

Die Veröffentlichung dieses Beschlagnahme- beschlusses wird außer im Deutschen Reichs-Anzeiger au in dem Moléheimer Kreisblatt verordnet.

Zabern, den 21. Januar 1890,

Kaiserliches Landgerit, Strafkammer. gez. Cremer. Emminghaus. Dr. Peucer. Für rihtige Ausfertigung: (L. S.) Der Landgerichts-Sekretär : Hoffmann.

[62293] Beschluf In der Desertionsprozeßsache gegen den Rekruten Cólestin Peter Maria Houpin aus Meß wird hier- mit auf Grund des Antrages der Kaiserlichen Staatsanwaltschaft zu Mey vom 14. Januar 1890 die Beschlagnahme des gesammten beweglichen und unbeweglihen Vermögens des genannten Houpin angeordnet zu Gunsten des Militärfiskus bis zum Betrage von 3000 &, insbesondere wird angeordnet, bis zum genannten Betrage die Beschlagnahme des Erbanspruhs des genannten Houpin an dem Nach- lasse seiner verstorbenen Mutter Elisabeth Fendler, Ehefrau von Dominik Houpin. Meg, 20. Januar 1890. Kaiserliches Landgericht, Strafkammer. gez. Schaefer. Mohl. v. Huene. Zur Beglaubigungt (L. 8.) Der Landgerichtssekretär : Fischer.

[62294] Beschluf.

Fn der Desertionsprozeßsahe gegen den Rekruten Lucian Lapoiute aus St. Eloy, Gemeinde Woippy, Kreis Met, wird hiermit auf Grund des Antrages der K\l. Staatsanwaltschaft zu Mch vom 14. Januar 1890 und in Gemäßheit des §. 240 der Militär- Strafgerichtsordnung zu Gunsten des Militärfiskus die Beschlagnahme des gesammten im Snlande be- findlichen bewegliwen und unbeweglihen Vermögens des Lucian Lapointe bis zur Höhe von 3000 H an- geordnet, insbesondere werden die im Gemeindebann von Borny gelegenen Grundstücke des genannten Lapointe beschlagnahmt.

Mey, den 20. Januar 1890.

Ksl. Landgericht. Strafkammer. Schaefer. Mohl. v. Huene. Zur Vealaubigung: (L 8) Fischer, Landgerichtssekretär.

R 2) Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl.

[62361] Swwangsversieigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung S das im Geundbuche von Leer Vol. I Fol. 27 auf den Namen des Paul Friedrih Brakenhoff in Leer eingetragene, zu Leer an der Groningerstraße belegene Grundstück am 31. März 1890, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht an Gerichts- stelle versteigert werden. Das Grundstü ist mit 180 K Nuzungêwerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle , beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts fönnen in der Gerichts- chreiberei, Abth IIk., hieselbst eingeehen werden.

lle Realberechtigten werden aufgefordert, die niht von selbst auf den Ersteher übergehenden An- \pcüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintrags Vexsteigerungs- vermerks nicht hervorging, insbesondere / derartige e a von Kapital, Zinsen,

cbungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungs- termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Se- boten anzumelden, und, falls der betreibende Gläubiger widerspricht, dem Gericht glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des vie sten Gebots nit berücksichtigt werden und bei Ver- theilung des Kaufgeldes gegen die berücsichtigten Ansprüche im Range zurücktreten. Diejenigen, welche das Eigenthum des Grundstücks beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widri- genfalls nach erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in ezug auf den Anspruch an die Stelle des Grund- Ftüds tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des chlags wird am 5. April 1890, Vormittags L1 Uhr, an Gerichtsstelle verkündet werden.

Leer, den 28. Januar 1890.

Königliches Amtsgericht. T1. Hibben.

wiederkehrenden .

\ -11000 6 der 49% hypothekarishen

[62429]

Versteigerungs-Bekanntmahung. In Sachen des Banquiers Carl Strube in Braun- \hweig, Klägers, wider den Gastwirth und Vieh- händler (früberen Schuhmacher) Carl Gehrmann aus Hellenthal, z. Z. unbekannten Aufenthalts, Be- flagten, wegen Wechselforderung wird, nachdem auf Antrag des Klägers die Beschlagnahme der dem Be- flagten gehörenden Grundstücke: 1) des Brinksißerwesens No. ass. 12 in Hellenthal sammt Zubehör, 9) der Brinksizerstelle No. ass. 39 in Hellenthal sammt Zubehör, : 3) der Wiese auf Merxhäuser Feldmark „Im Hülsebruche“ zu etwa 24 Morgen zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 18. Januar 1890 verfügt, auch die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche am selben Tage erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf Sonnabend, den 3. Mai 1890, Nachmittags 3 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerihte Stadt- oldendorf in der Timmermannschen Gastwirth- schaft zu Hellenthal angeseßt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen aben. j G Termin zur Feststellung der Versteigerungs- bedingungen ist auf Donnerstag, den 13. Februar 1890, Vormittags 10 Uhr, vor unterzeichnetem Gerichte angeseßt. Stadtoldendorf, den 18. Januar 1890. Herzogliches Amtsgericht. Wolff

Vorstehende Bekanntmachung wird zum Zwecke der öffentlihen Zustellung an

a. die Ebefrau des Beklagten Gehrmann, deren Aufenthalt gleichfalls unbekannt is, wegen der der- selben auf Grund des Ehekontrakts vom 5./6, Mai 1863 an dem obigen Grundvermögen ihres Ehe- mannes zustehenden dinglichen Rechte,

b. dem Beklagten Gehrmann mit den nastehen- den beiden Anlagen: A

1 Antrag des Gläubigers : i

In Sahen Strube cta. Sehrmann (Rubrum wie vorstehend) wird auf Grund des _vollstreckbaren Urtheils Herzoglichen Landgerichts, Civilkammer, zu Holzminden vom 20. Dezember 1889 die Zwangs- versteigerung der (vorstehend bezeihneten) Grund- stücke des Beklagten wegen der dem Kläger von ihm bestellten Kautionshypothek vom 31. Oktober 1876 für dessen Forderung zu 1000 « aus dem We(sel vom 31. Juli 1889 nebst 5 °%/o Zinsen seit dem 12. Oktober 1889 und 4 H 75 H Wewsel- unkosten beantragt.

Seesen, den 14. Januar 1890,

Georg Steigerthal, Rechtsanwalt und Notar. II. Beshlagnahmebeschluß vom 18. Januar 1890.

In Sachen Strube cta. Gehrmann (Rubrum wie vorstehend), wird die Beschlagnahme der dem Be- flagten gehörigen Grundstüde, als: :

(f. Versteigerungs-Bekanntmachung), în Erwägung, daß der Beklagte laut vollstreckbaren Urtheils des Herzoglihen Landgerichts zu Holzminden vom 20. Dezember 1889, zugestellt, am 7. Januar 1890, schuldig it, dem Kläger eintausend Mark nebst 59/0 Zinsen vom 12. Oktober 1889 und 4 75 S Kosten zu bezahlen, auf Grund der Kautionshypothek vom 31, Oktober 1876,

damit behuf der Zwangversteigerung verfügt. veröffentlichr.

Stadtoldendorf, den 18. Januar 1890,

Herzogliches Amtsgericht. Wolff.

[62365]

Nach heute erlassenem, seinem ganzen Inhalte nach dur Anschlag an die Gerichtétafel bekannt gemahtem Proclam finden zur Zwangsversteigerung des dem Tischlermeister Carl Hoppe in Grabow i./M. ge- hörenden Wohnhauses Nr. 380 mit Zubehör Termine

1) zum Verkaufe nach zuvoriger endlicher Regulirung der Verkaufsbedingungen am 19. April 1890, Vormittags 11 Uhr,

9) zum Ueberbot am 17. Mai 1890, Vor- mittags 11 Uhr,

3) zur Anmeldung dingliher Rechte an das Grundstück und an die zur Immobiliar- masse desselben gehörenden Gegenstände am

; 19. April 1890, Vormittags 104 Uhr, im hiesigen Amtsgerichtsgebäude ftatt. ¡

Auslage der Verkaufsbedingungen vom 1. April 1890 an auf dec Gerichtsschreiberei, welche Kauf- liebhabern nach vorgängiger Anmeldung die Besich- tigung des Grundstücks mit Zubehör gestatten wird.

Grabow, den 29. Januar 1890.

Großherzogliches Amtsgericht.

[62360,

In Sachen des Viehhändlers Friedri Hoff- meister zu Querum, Klägers, gegen den Kothsassen Ludwig Bartels zu Lehndorf , Beklagten , wegen Forderung wird, nachdem auf Antrag des Klägers

die Beschlagnahme des dem Beklagten gehörigen-

Kothhoss No. ass. 19 zu Lehndorf nebst Zubehör zum Zwecke der Zwangsversteigerung dur Beschluß vom 13. d Mts. verfügt, au die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche am nämlichen Tage erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf Montag, deu 23. Juui d. J. , Morgens 10 Uhr, an unterzeihneter Gerichtésielle angeseßt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypotheken- briefe zu überreihen haben.

Braunschweig, den 24. Januar 1890.

Herzogliches Amtsgericht Riddagshausen. E. Kulemann. [84059] Aufgebot.

Auf Antrag des Seminarlehrers August Renner zu Hannover wird der Inhaber des von der Con- tinental-Caouthouc- und Guttaperha-Compagnie zu Hannover zu Gunsten der Bankhäuser ernhard Caspar, C. Magnus und D. Pereh daselbst aus- gestellten Bezugsshcines Läitt. B. Nr. 137 vom 93. Januar 1889 über eine von der genannten Ge- ellsdaft zu emittirende Partial-Obligation über ( nleihe von 900 000 M aufgefordert, spätestens in dem auf

Donnerstag, 1. Mai 1890, Mittags 12 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte bei dem Gerichte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, Hi prnn aus die Kraftloserklärung der Urkunde er- olgen wird. aunover, 28. September 1889.

Königliches Amtsgericht. 1 b.

gez. Jordan.

(L 8.) Ausgefertigt: Thiele, Gerichts\{hreiber Königlichen Amtsgerichts.

[62371] Vekannutmachung,

olgende Personen haben das Aufgebot der nach- stehend aufgeführten Ukunden zum Zwelke der Kraftloserklärung derselben beantragt :

1) der Gymnasial- Direktor Albrecht hieselbst, als Vollstrecker des Testaments des verstorbenen Frâu- leins Georgine Recht hieselbst, das Aufgebot des Kaufvertrages vom 24. Februar 1853 und Cessions- urfunde von demselben Tage, . laut welcher Urkunden auf dem Markworth'\hen Grundstücke Nr. 31 a in der langen Todtentwete hieselbst für die Wittwe des Hauptmanns von HPngo, Dorothee, geb. Recht, hieselbst, ein Kapital von 175 Thlr. = 525 #4 rückständige Kaufgelder nebst Zinsen zu 4% im Grundbuche der Stadt Braun- \chweig, Bl. 52, S. 759 eingetragen ist.

2) Der Satilerineister Carl Rhinow hieselbst als Ordner des Nachlasses der verstorbenen Wittwe des Sattlermeisters Schierding, Henriette, geb. Simon, hieselbst und Namens der Erben derselben, in actis benannt, das Aufgebot der Obligation vom 7. Ja- nuar 1869 über ein Kapital von 500 Thlr. = 1500 #, welches zu Gunsten der genannten Wittwe Swierding auf dem im Grundbuche der Stadt Braunschweig, Bd. 71, Bl. 98, verzeichneten, an der Friedrihstraße Nr. 3531 bieselbst belegenen Hause des Hausmanns Heinrich Balke hieselbst eingetra-

gen ist.

3) Die Witiwe des Musikus Adolf Heinemann, Christine, geb. Laue, hieselbst, das Aufgebot der geribtlihen Schuld- und Pfandverschreibung vom 1, November 1877, laut welch{er auf dem Bd, 67 A. 362 des Geriht8buches des vormaligen Stadtgerichts Braunschweig verzeichneten, an der Güldenstraße Nr. 815 belegenen Hause und Hofe sammt Zubehör des Pfandleihers Edvard Fohwinkel hieselbst für den vorgenannten Musikus Heinemann ein Kapital von 60009 „6 Restkaufgelder nebst 5 %/o Zinsen zur Hypo- thek eingetragen ist. i: 4) Der Kaufmann Hermann Hirs zu Massow in Pommern das Aufgebot des Antheilsscheins der Braunschweigishen Prämienanleißbe vom 1. März 1869, Serie 3900 Nr. 43 über 20 Thaler.

Die Unbekannten Inhaber obbezeihneter Urkunden werden hierdurch aufgefordert, spätestens in dem auf den 22. September 1890, Vormittags 10 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte hieselbst, Zimmer Nr. 26, anstehenden Aufgebotstermine ihre etwaigen Rechte anzumelden und die Urkunden vor- zulegen, widrigenfalls dieselben für kraftlos erklärt werden.

Braunschweig, den 18. Januar 1890.

Herzogliches Amtsgericht. (Unterschrift.)

96601) Aufgebot.

Auf den Antrag des Kaufmanüs J. F. Mayer aus Eupen wird der Inhaber folgender angebli verloren gegangener in Wreschen bei B. Bieberfeld zahlbarer Wechsel, näwlich:

a. über 200 6 Ende Oktober 1889

b. über 200 A am 1. Dezember 1889 | fällig,

c. über 180 4 am 1. Januar 1890 von dem Antragsteller auf den Huthändler B. Biber- feld in Wreschen gezogenen und von diesem im September 1889 acceptirt, :

bierdurch aufgefordert, seine Rechte auf diese

Wechsel spätestens im Aufgebotétermine, den 14. Juli 1890, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeihneten Gerichte, Zimmer Nr. 1, anzumelden und die Wesel vorzulegen, widrigenfalls die Kraft- loserklärung derselben erfolgen wird.

Wreschen, den 30. Dezember 1889.

Königliches Amtsgericht.

[49486] Aufgebot.

Der Einlieger Heinri& Dubbert zu Lüdenhausen, jeßt zu Asendorf, hat das Aufgebot des auf den. Namen „Heinri Dubbert zu Lüdenhausen“ aus- estellten Sparkassenscheines der Verwaltung der tädtishen Sparkasse zu Lemgo vom 12. Januar 1880, Nr. 20 057, über 300 #4, welcher na glaub- haft gemachter Angabe bei am 15. Juni d. J. in Lüdenhausen stattgehabten g zerstört worden ift, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 20. Juni 1890, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte axberaumten Auf- gebotstermine seine Rehte anzumelden und die Urïunde vorzulegen, widrigenfalls die Krafilos- erklärung der Urkunde erfolgen wird.

Hohenhausen, den 29. November 1889,

Fürstlihes Amtsgericht. gez. Kirchhof. Begl.: F. Ortmann, Sekretär.

[62357] Beschluß.

Das Aufgebot des Sparkassenbuhs der Siändischen Nebensparkasse in Sorau Litt. F. Nr. 32236 wird in Folge Zurücknahme des Antrages aufgehoben.

Sorau, den 24, Januar 1890

Königliches Amtsgericht. Abtheilung III. Schuhmann.

[92390] Aufgebot.

Der unbekannte Inhaber der unterm 1./20. April 1880 zwischen- den Kothsassen Christian Klußmann und Heinrich Riefenstahl, Beide zu Gr. Rhüden, errihteten Hypothekenurkunde über 2400 Æ, wird bei Meidung deren Kraftloserklärung, aufgefordert, seine Rechte spätestens am Mittwoch, 14. Mai d. J+- Mittags 12 Uhr, dahier anzumelden.

Bockenem, „den 29. Ianuar 1890,

Königliches Amtsgericht. Il.

__ Ansgebot. A : Der Kossäth Christian. Friedrih Siewert aus üb E Thl dan Ealgebat des GeM ia er r. aufge en dem Grundstücke E Band I. Bl. Nr. 37 Ab- theilung 11]. Nr. 5 für den Kossäthen Gottfried Christoph zu Arenödorf bestehend aus der fertigung des g OS Kaufvertrages vom 28, April 1856 nebst Wee vom 10. Mai 1856 beantragt. Der aber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 31. Mai 1890, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeih- neten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine feine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- Lu wird. j üncheberg, den 30. Januar 1890. Das Königliche Amtsgericht.

[02807] Ausgebot.

Auf Antrag des Rittergutsbesißers Eduard Klemm zu Freienbessingen soll das nachstehend bezeichnete, im Grundbuche bislang nicht eingetragene, in der Feldflur Ottenhausen belegene Grundstück, nämlich Kartenblatt 5 Parzelle 180/27 und ad 190/40 in den Herbstwiesen, Wiese (Plan 106) bezw. Chaussee, von 52 ar 20 qm und 70 qm Größe Artikel Nr. 293 der Grundsteuermutterrolle Zwecks An- legung eines neuen Grundbuchblattes aufgeboten werden.

Es ergeht deshalb an alle unbekannten Eigen- thumsprätendenten und etwaigen dinglich Berechtigten des vorbezeihneten Grundstücks hierdurch die Auf- forderung, ihre Ansprüche und Rechte auf das Grundstück bei dem unterzeichneten Gerichte spätestens in dem vor demselben hier anstehenden Aufgebots- termine am 12. April 1890, Vormittags 114 Uhr, anzumelden, widrigenfals sie mit diesen Rechten und Ansprüchen ausgeschlossen werden.

Weißensee, den 23. Januar 1890.

Königliches Amtsgericht Abthlg. T.

[62363]

[62362] Meta e

Auf Antrag der verehelihten Warfsmann Gretke Eilts zu Nordorf soll die im hiesigen Grundbuche Westeraccum Vol. II. Fol. 3181 noch auf den Nas- men des Hinrih Jürgens eingetragene Warfstelle in der Ortschaft Gründeih, Kartenblatt 1 Parzellen 70 und 71 der Slurkarte von Damsum, zum Zwecke der Besittitelberichtigung aufgeboten werden.

Es werden daher alle Eigenthumsprätendenten der Warfstelle aufgefordert, spätestens in dem auf den 27. März 1890, Vormittags 93 Uhr, an der hiesigen Gerichts|telle anberaumten Termine ihre Ansprüche und Reibte auf dieselbe anzumelden, widrigenfalls die Auébleibenden mit ihren etwaigen Eigenthumsansprüchea werden auüsgeschlossen und auf Grund des zu erlassenden Auss{lußurtheils mit der Berichtigung des Besitztitels im Grundbuche wird verfahren werden.

Esens, den 23. Januar 1890.

Königliches Amtsgericht.

[62411] Oeffentliche Ladung. “Hergenrath, den 15. Januar 1890, An den Kgl. Notar Herrn v. Holtum, : : Geilenkirchen. In der gerichtlichen Theilungssahe, welche auf unseren, der Unterzeichneten, Antrag, binsichtlich der Naqhlasjenschaften unserer zu Straeten, Bürger- meisterei Waldenrath, verstorbenen Eltern respekt. Schwiegereltern, Eheleute Franz Deckers, Schmied und Anna Gertrud, geb. Schmiß, von dem Kgl. Amtsgerichte für eröffnet erklärt worden ift, stellen wir behufs Eröffnung der Theilungsverhandlungen andurch geseßlicher Vorschrift gemäß den Anträg auf Theilung der besagten Nachlassenschaiten, in der Weise, daß diejclben in ses gleihe Theile getheilt werden, von welchen je einer dem Heinrih Deckers, der Gertrud Deers, der Cornelia Veckers, Ehefrau Christian Hubert Genskens, der Agnes Dedckers, Ehefrau Peter S(rogen und der Anna Deders, Ehefrau Heinrich Lennary, sowie der mitunterzeich- neten Ehefrau Cloot, zuzuweisen sei. Anna Maria Catharina Leckers, E Nikolaus Cloot. Mittheilung, Terminbestimmung und Ladung. Unter abschriftliher Mittheilung des vorstehenden Theilungsantrages lade ih andurch 1. 2c. e. Heinrich Deckers, Tagelöhner, früher zu Straeteu, seit 1881 ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, in’ den von mic auf Montag, den 17. März cr., Morgeus 9# Uhr, zum Beginn der Theilungs- verhandlung bestimmten Termin und zwar auf meiner Amtsstube, Hünshoven Nr. 116, unter der Ver- warnung, daß auch gegen die Ausbleibenden an- genommen werde, sie seien mit der Vornahme der Theilung einverstanden. Geilenkirchen, den 28. Januar 1890. __ (gez.) v. Holtum, Kgl. Notar. Beglaubigt: Tretrop, Gerichtsschreiber.

[LENDO) Aufgebot.

Johann Adam Schäfer zu Niederkainebacs ist am 4. Oktober 1885 mit Hinterlassung eines mit feiner Ebefrau errihteten Testaments vom 6. September 1885 verstorben, in welhem unter anderem bestimmt ist, daß der Sohn Johann Nikolaus Schäfer in Amerika als mit dem bereits Erhaltenen ausgelicfert angesehen werden und nihts mehr aus dem: Nachlaß seiner Eltern erhalten soll.

Auf Antrag der Wittwe des Johann Adam Scäfer wird nunmehr tem fraglichen Sohn JIo- hann Nikolaus Schäfer in Amerika, unbefannt wo wohnhaft, resp. dessen unbekannt in Amerika woh- nenden Erben eröffnet, daß dieselben im Aufgebots- termin Freitag, den 11. April l. J.- Vorm. 10 Uhr, so gewiß dahier ihre Einwendungen gegen das erwähnte Testament vorzubringen haben, als sonst die Anerkennung desselben unterstellt und daë- selbe in Vollzug geseht wird.

Reinheim, den 29. Januar 1890.

Großherzoglihes Amtsgericht Reinsheim. v. Grolman.

*

uchungs-Sahhen. ebote, Vorladungen u. dergl. Papieren.

en, ingungen 2c. g, Zinszahlung 2c. von öffentlichen

“zum Deutschen Reichs- ¿ A B Á

Zweite Beilage

Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Dienstag, den 4. Februar

1890.

5. Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u, Atien-Gesellsck.

; 0 Oeffentlicher Anzeiger. |{ Se megenn

9, Verschiedene Bekanntmachungea.

2) E Aufgebote, Vorladungen u. dgl.

[62359]

Das Königliche Amtsgericht theilung A. für Civilsachen, hat am 28, Januar 1890 folgendes Aufgebot erlassen:

Der am 31. März 1808 geborene Leibapothekers- sohn Joseph von Brentano-Moretto von hier ist e 4. März 1827 abgängig und sind seitdem über

ben und Aufenthalt desselben keine Nachrichten mebr vorbanden. Für denselben wird seit 4. März 1858 eine Absentenkuratel am hiesigen Gerichte geführt. Auf Autrag des nunmehrigen Kurators, Kal. Hofraths, Advokaten und Rechtsanwalts Freytag dahier ergebt nun die Aufforderung :

1) an den Verschollenen Joseph von Brentano- Moretto, spätestens im Aufgebotstermine Moutag, den 17. November laufenden Jahres, Vormittags 9 Uhr, persönlich oder \{riftlich bei bieKgem Gerichte, Sißungs- saal 18/1. (Augustinerito) sich anzumelden, widrigenfalls er für todt erklärt wird,

9) an die Erbbetheiligten, ihre Fnteressen im Auf- gebotsverfahren wahrzunehmen,

3). an alle. Diejenigen, welche über das Leben des Versbollenen Kunde geben können, Mit- theilung hierüber bei Geri(t zu maden.

München, am 30. Januar 1890.

Der geschäftsleitende Kgl. Gerichts\{reiber.

(L, 8.) Hagenauer.

(51093) Bekanntmachung.

Auf den Antrag des Rechtsanwalts und Notars Gloger zu Reichenbach i. Schles, des Pflegers über den Rallaß des am 19, Mai 1886 zu rnsdorf, Kreis Reichenbah i. Schles, verstorbenen emeritirten Erzpriesters und geistlihen Raths Adolf Maximilian Rinke, werden die Erben des leßteren aufgefordert, spätestens in dem Aufgebotstermine am 30. Juni 1890, Vormittags 11 Uhr, sich zu melden, widrigenfalls der Nachlaß den \sih meldenden und legitimirten Erben verabfolgt werden wird.

Neichenbach in Schlefien, den 6. Dezember 1889.

Königliches Amtsgericht.

[62364] Aufgebot.

Der Altentheiler Johann Jürgen Bade in Himmelpforten hat den Nachweis angetreten, daß er der einzige geseßlihe Erbe seiner dur rechts- kräftiges Urtheil des Königlichen Amtsgerichts Stade vom 13. Juli 1889 für todt erklärten Schwester, der am 26. März 1834 zu Himmelpforten geborenen Anna Bade, angeblich verehelichten Scheer, geworden sei, und zur Ergänzung dieses Nachweises ein ôffent- lies Aufgebot der unbekannten Erben beantragt

Es werden daher alle Diejenigen, welche nähere oder gleich nahe Erbansprüche auf den Nachlaß der Anna Bade zu haben vermeinen, aufgefordert, ihre Ansprüche spätestens bis zum 9. Mai 1890, Vor- mittags 10 Uhr, kei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden und zwar unter der Verwarnung, daß nach Ablauf des Termins die Ausstellung der Erb- besheinigung erfolgen wird.

Stade, den 25. Januar 1890.

Königliches Amtsgericht. T1.

[62368] Bekanntmachung. ;

In der Verwahrung des unterzeichneten Gerichts befindet sich das über 56 Jahre alte Testament des Wirths Johann Sielupps aus Schillelwethen vom 18. September 1833. ;

Da bisher von Niemandem dessen Publikation nachgesucht, auch sonst von dem Leben oder Tode des Sielupps etwas Zuverlässiges nicht bekannt ge- worden ist, so fordern wir alle diejenigen, welche ein begründetes Interesse nachweisen können, auf, die Oen des Testameñtó binnen 6 Monateu ei uns nachzusuchen, widrigenfalls mit demselben nach der Vorschrift des §. 219 Th. 1. Tit. 12 A. L. R. verfabren werden wird.

Tilsit, den 28. Januar 1890.

Königliches Amtsgericht. VI.

[62369] Vekauntmachung-

In der Verwahrung des unterzeihneten Gerichts befindet \i{ der über 56 Jahre alte Che- und Erbvertrag der Kaufmann Friedri und Caroline Amalie, geb. Mielenz-Kalkowski'shen Eheleute aus Tilsit vom 12. Juli 1833.

Da bisher ‘von Niemand dessen Publikation nah- gesucht, auch sonst von dem Leben oder Tode der Kalkowski'schen Eheleute etwas Zuverlässiges niht

- nit bekannt geworden ist, so fordern wir alle Die-

jenigen, welche ein begründetes Interesse nachweisen können, auf, die Publikation des Vertrages binnen Monaten bei uns nachzusuchen, widrigenfalls mit demselben nah. Vorsrift des §. 219 und §. 32 Th. 1. Tit. 12 A. L. R. verfahren werden wird. Tilsit, den 28. Januar 1890. 2: Königliches Amtsgericht. VI.

Bekanntma

[62370 Z In Deriväbrung des R IEEE ¿a Gerichts be-

ndet sih das über 56 Jahre alte Testament des ähters Veorge Potschka aus Naudwarrishken vom

.15, Mai 1833.

Da bisher von Niemandem dessen Publikation

i nage E tuorden, aus son von dem Seen fer Tode eorgë Potschka e uver n bekannt Se ceau e io fordern A Os enigen,

welche ein genügendes Interesse nahweisen können,

München UA., Ab-'

auf, die Feste N binnen 6 Mo-. naten bei uns nachzusuchen, widrigenfalls mit dem- selben nah der Vorschrift des §. 219 Th. I. Tit. 12 A. L. R. verfahren werden wird. Tilsit, den 28. Januar 1890. Königliches Amtsgericht. VI.

[62075] Verschollenheitserklärung. Nr. 1375. Mit Bezug auf unsere Aufforderung vom 17. August 1888, Nr. 9548, wird Othmar

Fahr, lediger Gerber von Gottmadingen, für ver-

\fchollen erklärt. Radolfzell, den 30. Januar 1890. ; Gr. Bad. Amtsgericht.

/ __v. Rüpplin. Dies veröffentliht: Der Gerichts\creiber : v. Ri ß.

[62417] Oeffentliche Zustellung.

Die Maurerfrau Friedrike Voat, geb. Bubliy, zu Neu-Shwente, vertceten dur die Rechtsanwälte Meibauer 1. und II. zu Koritz, klagt gegen den Maurer Emil Vogt, unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, das Band der Ehe zwischen Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur wündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Konitz auf den 12. Mai 1890, Vormittags 11 Uhr, mit der- Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der ös;entlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Konitz, den 30. Januar 1890.

___ Tilsner, Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[62420] Oeffentliche Zustellung.

Die Ebefrau Botilla Grimm, geb. Hoy, zu Scauby, vertreten dur den Rechtsanwalt Thoböll in Fiensburg, klagt gegen ihren Ehemann, den Sciffszimmermann Heinrih Grimm, unbekannten Aufenthalts, wegen böswilligen Verlassens der Beklagte ist im Jahre 1862 zur See gegangen und hat im Jahre 1865 zuletzt geschrieben, seitdem aber nihts von sh höôren lassen mit dem Antrage, die unter Parteien bestehende Ehe dem Bande nah zu trennen und den Beklagten für den s{huldigen Theil zu erklären und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die TI. Civilkammer des Königlihen Landgerihts zu Flensburg auf Sonnabend, deu 5. Juli 1890, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Fleusburg, den 27. Januar 1890.

Pahren, Gerichts\chreiber des Königlichen Landgerichts.

[62415] Oeffentliche De

Die verchelihte Arbeiter Henning, Wilhelmine, verwittwet gewesene JFhlenfeld, geb. Plessow, zu Lobcofsund, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Loevinson zu Neu-Ruppin, klagt gegen ihren Ebemann, den Arbeiter Conrad Henning, früher zu Lobcofsund, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Che- \heidung, die Ehe. der Parteien zu trennen, den Be- klagten für den allein \{chuldigen Theil zu erklären und ibm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die zweite Civilkammer des Königlihen Landgerihts zu Neu - Ruppin auf den 8. Mai 1890, Vormittags 97 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

s : rämer, Gerichbtsöshreiber des Königlichen Landgerichts.

[62418] Stuttgart. Oeffentliche Zustellung.

Der Steinhauer Johannes- Kienzle in Stuttgart, vertreten durch die Rechtsanwälte Fr. Haußmann und Th. Diefenba@ dort, klagt gegen seine mit unbekanntem Aufenthalt ‘abwesende Ehefrau Katharine Kienzle, geb. Friz, mit dem “Antrage, die am 9. August 1874 zwiichen den Parteien abgeschlofsene Ehe wegen böswilliger Verlassung auf Seiten der Ehefrau dem Bande nach zu scheiden, und ladet die Beklagte zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IL. Civilkammer des König- liGen Landgerichts zu Stuttgart auf Dienstag, den 17. Juni 1890, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Den 29. Januar 1890.

: Stellre@t,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[62403] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Ida Matthiefsen, geb. Witt, zu Altona, vertreten durch Rechtsanwalt Sieveking in Altona, klagt gegen ibren Ehemann, den Gold- arbeiter Claus Hinrich Theodor Matthiessen, früher zu Altona, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung auf Grund bösliher Verlassung, mit dem Antrage, die zwishen den Parteien bestehende Ehe dem Bande nah zu trennen, den Beklagten für den {huldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsf\treits aufzuerlegen, und ladet den

Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor die 11. Civilfammer des Königlichen Land-

gerihts zu Altona ¿u dem, unter

Abkürzung der

Einlassungsfrist auf 14 Tage, auf Sonnabend, den 19. April 1890, Vormittags 11 Uhr,

anberaumten Termine, mit der Auf bei dem gedachten Gerichte zugela bestellen. Zum Zweckcke der öffentl

forderung, einen enen Anwalt zu ien Zustellung

wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Altona, dea 1. Februar 1890. : __ C. Stahl, Gerichtsschreiber des Königlichen

[62419]

Landgerichts.

1 Oeffentliche Zustellung. Die verehelihte Arbeiter Franke Emilie,

geb.

Eickstaedt zu Neu-Ruppin, vertreten dur den Rehts- anwalt Paelegrimm zu Neu-Ruppin, klagt gegen ibren Ehemann, den Arbeiter August Franke, zuleßt

in Koeniy wohnhaft, jet unbekann

ten Aufenthalts,

wegen bösliher Verlassung, mit dem Antrage auf

Ehescheidung, das zwishen den Pa

rteien bestehende

Band der Ghe zu trennen, den Beklagten für den allein \{uldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rehts-

streits vor die zweite Civilkammer

Landgerichts zu Neu-Ruppin auf

1890, Vormittags 9è¿ Uhr ,

des Königlichen den S. Mai mit der Auf-

forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu-

gelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der

öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage

bekannt gemacht. : Krämer, Gerichts\{hreiber des Königlichen

[62416] Die verehelihte Marie Müller,

Oeffentliche Zustellung,

Landgerichts.

geb. Wagner, in

Bromberg, Kujawierstraße 49, vertreten dur den Rechtsanwalt Halbe in Bromberg, klagt aegen ihren Ehemann, den Steindruckergehülfen Dito Samuel Müller aus Schösndorf, gepi unbekannten Aufenthalts,

wegen bösliher Verlajsung und Unterbalts mit dem Antrage auf E

Versagung des hesheidung: die

Che der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilklammer d& König-

lihen Landgerichts zu Bromberg auf mit der Auffor-

1890, Vormittags 10. Uhr,

den 5. Mai

derung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen

Anwalt zu bestellen. Zum Zwedke Zustellung wird ‘dieser Auszug der gemacht.

Bromberg, den 30. Januar 189

der öffentlichen Klage bekannt

0.

Die Gerichts\chreiberei Abth. I. des Königl.Landgerichts.

[62402] Oeffentliche Zustellung. -

In Sachen des minderjährigen unehelichen Kindes der unverehelihten Dienstmagd Bernhardine Lisette

Salje hier, Namens vertreten dur dessen

ermann Salje, Klägers ormund, Kaufmann Eduard

Smidt zu Osnabrück gegen den Musketier Carl Großkurth hierselbst, beim 78. Infanterie-Regiment,

z. Z. unbekannten Aufenthalts,

wegen Alimente, ist

auf Antrag des Klägers. Termin zur weiteren Ver- handlung des Rechtsstreites vor dem Königlichen

Amtsgerichte Osnabrück,

Abtheilung V., auf Frei-

tag, den 28. März 1890, Vormittags 10 Uhr,

anberaumt.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieses

bekannt gemacht.

Osnabrück, den 30. Januar 1890.

F. Borchers, Gerichts\hreibergeh. Königlichen

[62401] Die Wittwe Jördens, Emilie,

Amtsgeri@ts.

Oeffentliche Zustellung. geborene Maucke,

hier, Linienstr. Nr. 117, vertreten durch den Rechts-

anwalt Grafso, Jüdenstraße 43/44, unverehelichte

Emma Valeska Swolz,

flagt gegen die früher hier-

selbst wohnhaft, zur Zeit unbekannten Aufenthalts,

29 C. 159, 90, wegen

Scadensersaßes aus einem

vertragswidrigen Verhalten der Beklagten, in Folge

dessen der Klägerin ein von der

eklagten der

Klägerin übereignetes Spinde im Werthe von 84 4

im Wege - des Prozesses Klägerin hierfür zusammen 14,80 zahlen müssen, mit dem Antrage,

98,80 M nebst 5 °%/9 Zinsen seit dem sowie vorläufige

entzogen worden is und

6 Kosten hat

auf Zahlung von

1, August 1889

Vollstreckbarkeit des Urtheils, und

ladet die Beklagte zur mündlihen Verhandlung des Rechtsftreits vor das Königliche Amtsgericht I. zu

Berlin, Abtheilung 29, auf den 14. Zwecke der öffent-

Vormittags 10 Uhr. Zum

Mai 1890,

lihen Zustellung wird diefer M der Klage

bekannt gemaht. Die 8 ‘Wochen festgesetzt. Verlin, den 25. Januar 1890.

Einlassungsfrist

ist auf

Hinke, Gerichts\creiber des Königlichen Amtsgerichts T. Abtheilung 29.

[62404]

Oeffentliche Zustellung.

Die Ecben und Rech dnacyfotger des zu Ottweiler

verlebten Gutsktesißzers Jaco 1) Charlotte Cobleny, Wittwe

Saarburg im Elsaß, später zu

Rentners Mathias Levy, sie daselb

Coblenz, als:

des früher zu aris wohnenden

9) die Kinder des zu Paris verlebten Daniel Co-

blen, als:

a. Felix Cobleny, Fabrikant, früher zu Vangenlien,

t zu Paris,

b. Pobl Ccbleuy, Rentner daselbst,

c. Simon Coblenz, Weinhändler zu

3) Delphine Coblenz, ‘Wittwe des

Bingen, zu Bingen ver-

lebten Weinhändlers Philipp Meyer, sie Rentnerin C line Coblens, W

aroline Coblent, Wittwe des zu Paris ver- ee Kaufmanns Alexis David, sie N ertarin da- e10It, ;

5) die Kinder und Erben der zu Paris verlebten Eheleute Fanny Cobleny und Leopold genannt Be- nedict Fribourg, als:

a. Georg genannt Benedict Fribourg, Rentner zu

b Îtele F b Ebef

. Atele Friboura, Ehefrau des zu Frankfur

nenden Felix O enA Frankfurt D

6) der Feltx Coblêènt, Rentner, zu Frankfurt a. M. wohnend, der obengenannte verlebte Jacob Coblentz, als gewesener Cessionar des Seligmann SaEL Handelsmann, zu Saarlouis wobnend, gemäß Cessiontvertrages errihtet vor dem Königlichen Notar Bruch zu Saarlouis am 12. Januar 1860, alle ver- treten durch ihren Generalbevollmäbtigten den ad 6 genannten Felix Coblenß, Rentner zu Frankfurt a M., dieser vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Muth zu St. Johann,

klagen gegen die Magdalena Shumacher, ohne be- sonderes Gewerbe, früher zu Ilm wohnend, Wittwe des daselbst verlebten Leinewebers Johann Wagner, jeßt zu Paris bei ihrem Sohne Nicolaus Wagner wohnhaft,

weaen Nichtzahlung des Kaufvreises der dur Akt vor Notar Bruch zu Saarlouis vom 3. Januar 1860 von der Beklagten zum Preise von 210 # erworbenen Immobilien, nämli:

Bann Ihn: 1) Flur 1 Nr. 47, 83 Ruthen 40 Fuß, Ackerland, in erster Huf in der Kommersba, beiderseits Phi- lipp S{hneider,

2) Flur 4 Nr. 22, 89 Ruthen 10 Fuß, Ackerland, zwishen den Gräthen, neben Nicolaus Grasmück und Johann Moll dem Dritten,

mit dem Antraae auf Aufhebung des vom 3. Ja- nuar 1860 vor Notar Bruch zu Saarlouis ab- ge\chlossenen Kaufakts und Räumung genannter Im- mobilien,

und laden die Beklagte zur mündlihen Verhand- luna des Rechts\treits vor das Königliche Amtsgericht zu Saarlouis auf den 20. März 1890 Vor- mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu- stellung wird dieser Auszug der Klage gemäß S. 186 Abs. 2 C. P. O. bekannt gemacht.

Saarlouis, den 24. Januar 1890.

(L. 8.) Mün, als Gerihts\chreiber des Königl. Amtsgerichts.

[62413] Oeffentliche Zustellung.

Die Eisenhandlung Carl Marburg zu Frankfurt a./Main, vertreten durh Rechtsanwalt Freund in Offenba, . klagt gegen den Schmiedemeister M. Zimmermann von Neu-Jsenburg, zur Zeit un- bekannt wo abwesend in Amerika, aus käufliher Lieferung von Eisenwaaren mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflihtig ¿ur Zahlung von 756 M nebst 69% Zinsen seit 9. September 1889 zu ver- urtheilen, das Urtheil auch gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstredbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor die Kamnér für Handelssachen des Großherzogl. Landgerichts der Prov. Starkenburg mit dem Siß zu Offenbach auf Freitag, den 28. März 1890, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. j

Stein, Geridhts\chreiber des Großherzogl. Landgerichts.

[62414] Bekanutmachung.

In Sahen des Zimmermeisters Joseph Luy hier, vertreten vom Rechtsanwalt Flefsa gegen den Bau- meister Andreas Budchinger , üher hier, nun unbekannten Aufenthalts, wegen Forderung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt und ist zur Verbandlung über diese Klage die öffentliche Sitzung der I. Civilklammer ‘des Kal. Landgerichts Münden I. vom Montag, deu 14. April 1890, Vormittags 9 Uhr, bestimmt, wozu der Beklagte mit der Aufforderung geladen wird, Ea einen bei diesseitigem Kgl. Landgerichte zugelafsenen Rechts- anwalt zu bestellen.

Ï Der fklägerishe Anwalt wird beantragen, zu er- ennen:

Der Beklagte ist s{uldig, an den Kläger 442 4 49 4 nebst 5 °/o Zinsen ab 1. Iänner lfd. Ihrs. zu bezahlen und die Kosten zu tragen bezw. zu er En Urtheil wird gegen Sierheitsleistung f

as Urtheil wird gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar erklärt. G inden, beri 0E aa er Vaud

erihts\chreiberei des K. Landgerihts München I.

Der K. Obersekretär: Rodler.

62405) Oeffentliche Zustellung.

[ Oie Mohrenbrauerei J. G. Fischer zu Coburg, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Michaelis zu Hild- burghausen, klagt gegen den vormaligen Schüßen- wirth Gustav Narro\{k, früher in Heldburg, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus einem Bierkaufge|chäfte, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 152 #4 52 H Z nebst 5 9/6 Zinsen vom 1. Januar 1890 an und ladet den Beklagten jur mite A anlung a Zee l as Herz eriht zu Heldburg auf den 17. März 1890 Vormittags IO ü , Zum Zwede der d entlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt grn t,

[hel Gerichts\chreiber des See n Amtsgerichts.

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