1890 / 51 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

von Bütow aus nach Karthaus wird vielleiht gar nicht ch verschiedene Linien vorhanden Finger legen und sagen kann: sen nothwendig noch ausgeführt werden, es

Uebernabme der Privatbahnen an den Staat Uebershüsse gebabt, die zum Theil dur Abschreibungen, zum Theil durch anderweitige Ver- wendung in Anspruch genommen sind, die nahezu das gesammte welches wir für die Neubauten gebrauht haben. Wir haben im Extraordinarium und dur besondere Kredite, von dieser Vorlage, niht weniger als 995 Millionen ich will in runden Zahlen sprechen in Anspru genommen. Dem steht gegenüber | Le! zum sogenannten Garantiegeseß, von über 63 Millionen; es stehen gegenüber die Aktivfonds, die wir mit dem Ankauf der Bahnen gewonnen haben, von über 1832 Millio- nen, die Abschreibungen, die im Staatseisenbahnkapital erfolgt sind, von rund 619 Millionen; es tehen gegenüber die Amortisationen von h. also respektive Cn dem gun, 1 umma ungefähr illionen. Das Defizit also, was si da herausstellt g nfibot den Erträgen der Staatseisenbahnverwaltung, und was den lasten würde, beläuft sih auf etwa 50 Millionen. Nehmen Sie die Vorlage dazu, nehmen Sie dazu-auf der anderen Seite, was  ; an Ueberschu Aussicht nebmen, so wird dennoh immerhin der aa ter dur die Uebershüsse niht gedeckt wird, einige 60 bis 70 Millionen Daneben dürfen wir noch berücksichtigen, meine Menge von Vortheilen gehabt haben an Zins: Bestände und an Meliorations-Anlagen, d laufenden Erträgen gedeckt haben, die man anderweit sonst durch Baufonds zu beschaffen pflegt, welche nicht weniger als E Millionen da Z j

enn wir also so die Rechnung anlegen, so dürfez wir sagen, s das, was wir seit 1880 geleistet haben zur Erweiterung VuE Staatsbabnnepes, in der That dur die Ueberschüsse st. Freilih sind die Abschreibungen nicht gleich be- 1 großer Theil der Ueberschüsse für andere Zwecke nah dem Garantiegesetze in Anspru genommen werden mußte. Einzelheiten hier vorweg zu bemer Anregungen, die

wie überhaupt no

zu umgehen sein, i; ie man gewisserm

sind, auf di: ¡ Diese Verbindungen liegt auf der Hand

Es kann in feine Rede sein und dann

Kapital gewährten,

der That von einer ungleihmäßigen Vertheilung laube ih auch, indem ich mich dem rüber in gleicher Weise Sie bitten zu sollen, schen den einzelnen Provinze Eisenbahnen dahin bringen wo si libsten sind. Heut kommt diefe, Reihe. Ferner sind über die den laut geworden; es ist verlangt worden, man môge nah denen die Beiträge hon früber gethan, bei a macht worden sind dies ist die elfte, aben wir immer denselben Grundsaß be- t da, wo die Opfer für die Staatsver- falls: die Interessenten niht etwas dazu d, wo überdies ibr Interesse so stark billig angesonnen werden kann. } das eine Mal ift lediglich dere Mal noch ein baarer a 5 bis 10 000 A, ein anderes den Grund und Boden ver- chuß von den Anschaffungskosten affenbeit des Falles. Sie finden nachträglihe Zuschüsse zu den Grund» ie Interessenten nicht im Stande sind, Unser Verfahren ist einfach nach dem deren Staaten eingerichtet. O hnen haben wir mit den Provinzial- e Prüfung anstellen lassen über die Leistungsfähigkeit, Über die Verkehrs-

Das sind die drei G ütt, die wir Ihnen demnächst alls na Möglichkeit zu daß man die Interessenten auch nit d, nachher diejenigen die nothwendig sind, so daß man ihnen Und da komme ih auf einen 2, auf die Anforderung, Bahn weit entfernt ist, das Shüttung2- tgeltlih beshaft werden soll. Ich ch der gegenwärtigen Lage der Geseßgebung solche Aufforderung nit ganz berechtigt ist ; Herr Abgeordnete mittheilt, will zur Beruhigung mittheilen, die Eisenbahnbehörde gegeben habe, Folge haben wird. wir möchten gerade Ich glaube, wenn . igt, was gerade im Osten seit bahnsystems geschehen ist, so wird er zu- glaube i, geleistet Das ist geschehen r im Westen bessere Erträge hatten und ch finanziell als fruhtbarer erwies, als angenommen Verwendung d : ke seine rihtige Bestätigung findet, indem eren Landestheile das bietet, was dem lehteren ß damit die einzelnen Provinzen ch bitte, die justitia distributiva ls unsere Rihtshnur ansehen zu ärtige Vorlage als von diesem Gejichtspunkt diktirt hr \chlißlih die Zustimmung nicht zu ver}agen.

der Eijenbahn-Uebershuß, bis / s eine solche

n nit cintreten zu lassen. e nothwendig sind, das nächste Beiträge von Inter-

gesprochen hat, Abrechnung zwi Wir müssen die wo fie am dring andere an die essenten Beschwer do die Grundsätze angeben, Ich glaube, das hab im Laufe der Jahre ge Ehre baben, Jhnen vorzulegen h folgt, wir haben Beiträge verl waltung zu groß sein würden, geben und dazu im Stande ist, daß die Leistung ihnen haben die Sache verschieden der Grund und Boden verlangt, ushuß gefordert, pro Kilomter etw al wiederum haben wir zwar

aber einen erheblihen Z gegeben überall je nah Be au in dieser Vorlage wieder

erwerbsfkosten aufgeführt, weil d mehr als gesehen, zu praktishen Vorbilde în an Mehrforderungen für Nebenkta und Lokalbehörden eine genau Lage der Interessenten, ihre

ationen, d.

Aktien und Obli e 124 Millionen, in S

von über 123, na ) efordert werden.

en Volagen, die

taatsfredit definitiv b bie uit: bie

niht übersteigen. Herren, daß wir eine ersparnissen, an Zinsen der die wir aus den

gehandhabt ;

Verbesserung unseres Staats aufgebracht worden i r deutende, weil ein großer T Bezüglich der git ja M Fch R ( 4 mir erlauben, das glet ken, daß ich au heute mi enthalten muß, 4 die eiten hier an uns gekommen rten, 1, weil mir das Material fehlt, ih nit ermächtigt bin, Jhnen eine irgend maß- welde Sie befriedigen oder auch Sie können versichert sein, daß wir alies erden, die Möglichkeit, die Angängigkeit zu t sih ja mit der Zeit Dieses und Jenes. Anforderungen, welche das gegenwärtige Geseß enthält, zer- : è l in eine ganze Serie von neuen Eisenbahnen, nicht w niger als 30, Mit diesen 30 erhöht sih die seit dem Jahre 1880 zur Ausführung zur Ausführung bringen wollen, auf di ns niht den Vorwu:\ wird maden fönnen, daß wir lässig, daß wir nicht flcißig gewesen seien, und ih das Zeugniß werden an meincr

nit eingehen;

von verschiedenen des Interesses für die Betheiligten. Faktoren, auf welche si schliefl vorschlagen. Di Fch bin der Meinung, drücken soll, so daß sie zur Bahn anzulegen, rÉlich eine Wohlthat erweist. Punkt, den au der Hr. Abg. daß, au selbst wenn er von der l der Kies uncn will nit leugnen, daß na es zweifelhaft ist, ob eine aber wenn sie so gestellt wird, wie so balte ih sie nidt für billig un daß ich bereits Anweisung an welche in dieser Beziehung Remedur zur Fc Sodann, meine Herren, ist noch erwähnt, die Provinzen im Osten besser bedenken. einmal veraegenwärt

ch die Forderung

und dann, weil Billigkeit hat dabei ebenf

gebende Antwort zu geben, « befriedigen wird.

Vorgetragene erwägen w niht mehr im Stande sin

fallen in drei Gruppenz Wüsten betonte, Ziffer der Eisenbahnen, die wir gebraht haben respektive jeßt 7ch glaube, daß man un

l gearbeitet haben, Fleiß und Erfolg gearbeitet haben. Wir haben dann au besserung in Bezug auf die Geleise, die Anlage zweiter, dritter und vierter Geleise vorge\chlagen. Das sind Anforderungen, die si Zeit dur die ungeheure Verkehrszunahme geistelt haben, zur Dur{führung eines regel- zur besseren ndenen Apparats und auch um dem Verkehr nah aklen cht zu werden. Ih habe mir neulih {on erlaubt zu Wagenlauf,

Abgeordnete sich Einfükrung des Staatseisen geben, daß wirkli sebr viel und sehr viel mehr, worden ist als man in früheren Jahren erwartete. und fonnte gescheben, weil wi weil das Staatsbahnsystem fi fruheren Stadien durch diese Staatéëgedan der reihcre dem ârm font versagt werden müßte, und da fester aneinander gekettet werden. auch künftig ta wollen, die gegenw zu betraten und i

in der leßten als unerläßlich beraus mäßigen Betriebes na nußung des vorha Seiten besser gere bemerken, daß beispielsweise wesentlich beeinträchtigt wird, wenn wir nicht ge- _nicht die Auêweichungen und genügende Weise vermehren können. mus aber vnser Bestreben gerichtet sein, den gegebenen Apparat na Möglichkeit auszunußen und uns durch eine Reserve zu erhalten. Diese Reserve kann auch darin bestehen nicht taß wir uns un- Lokomotiven und Wagen anschaffen, wozu ja, auh noch andere Dinge

Richtungen ,

Ausnuzzung der Wagen nügende Geleise haben, wenn wir damit die Züge auf

gezäblte Mengen von 1 diescm Sinne a wie ih mir {on zu erwähnen erlaubte, als Lokomotivshuppen, Wagenschuppen und was noch

gehören würden, es wejentlich darauf ankommt,

weiter zu nennen wäre, sondern daß das, was wir haben, in einen Zustand zu bringen, daß wir es noch stärker ausnußen können als bisher. Ich will beispielsweise erwähnen, was vielleibt Manchem entzeht. Unsere Lokomotiven werden ja nit überall soweit ausgerußt, als die Lokomotiven es leisten fönnen, der Lokomotive

Dem Abg. Bachem entgegnete der Minister der öffent- lihen Arbeiten von Maybach: Der Herr Vorredner hat eine

Frage an mi gerihtet, über die ein Ressort fällt, äußern möchte, um Mit der Tendenz, daß wir den Ar- dustriestädten die Möglichkeit g zu besitzen, dorthin zurüdck- bin ih ganz einverstanden. n der eigenen Verwalturg Möglichkeit

ih mi, soweit die Sache in m erstanden zu werden.

beitern in den großen In Heim in der Nähe der Arbeitsftätte zufebren und in der Familie zu weilen, Ih balte es für richtig, und habe i danach gebandelt, den Arbeitern, die wir beschäftigen, die zu gewähren, möglichst jeden Tag, mindeslens aber in gew abs(nitten, zu ibrer Familie zurückzukehren und dort das z und zu finden, was ein gutes F Dieses Bedürfniß tritt lebhafter hervor b städten, wie der Herr Vorredner erwähnt hat und auch anderswo haben wir on meiner eigenen Verwaltung, die noch Arbeiterzüge zu den billigsten Preisen zu ichten, und wir werden darin auch noch weiter

der Mann,

Lage, obgleich es sonst Manches gegen zwei Personalen zu beseßen und die L Es ift das aber cin Aushülfêmittel

wohl aber sich bat, die Lokomotive mit Pren, Un okomotiven länger laufen zu , zu dem man nit gern bikel gern in der Hand desselben bewährten fennt uno dem gegenüber eine Kontrole

lso nothwendig haben. Bei an welche ja die Sache näher aufzuklären,

greift, weil man jedes Ve

Mannes lâft, der

der Bedienung möglich bleibt.

Diese Dopvelgeleise müssen wir a

der Spezialdisfkussion in der Kommission,

verwiesen werden soll, wird ja Gelegenheit sein,

_- daß sie erforderli sind, um den Betrieb auf der rihtigen Höhe zu balten und den Verkebrsansprüchen zu genügen.

amilienleben zu bieten im Stande ift. ei den großen Industrie Bei Berlin ins-

ih sprehe nit bloß v weiter gegangen ift —, gelegener Zeit einzur

Menge von Bau- j j welche durch die außer- ordentlihe Verkehrszunahme herbeigeführt sind, auch von Dabei ist vorher erwähnt worden von dem cht zweckmäßiger sei, diese Beträge in Ich habe nun schon für die Eisenbahnverwaltung an b fie einen Betrag in das Extraordinarium denselben aufbringt; das

. ausfübrungen , und größere, hören und dergleichen. Hrn. Abg. Wüsten, das Extraordinarium des Etats zu verwei)en. früber auétgeführt, durchaus gleichgiltig ift, o

“einstelt oder ob sie im Wege des Kredits Eine wie das Andcre wähst der Eisenbahnkapitalshuld zu. Sie werden zugeben, daß es doch

des plöblih

großem Aufwand nöthigt,

Vorredner als für die 8 geeignet bezeihnet hat, iegt einzugehen, Der Herr Vorredner wird das begreifen, wenn ih daran erinnere, daß Köln Festung ift und daß wir in Bezug auf die Ausführung von Eisenbahnlinien in der Nähe von Festungen d Die Frage, was bei Köln im Besonderen geschehen kann und muß, ist im Augenblick in der Verhandlung begriffen und, soweit ih sehe, wird das Bedürfniß, welches vorliegt, nit allein dur einige Sekundärbahnlinien, sondern auch durch Dampfstraßen- bahnlinien sich erfüllen lassen, und diesen leyteren entgegenzutreten, hat die Königlihe Staatsregierung, soweit ih es übersehen kann, Es ist nicht unsere Meinung, auch diese in die Hand zu nehmen; wir können der Privatindustrie in dieser Beziehung eine gewisse freie Hand lassen, soweit es das Staatsinteresse gestattet. Also ih wiederhole, mit der Tendenz des Herrn Vorredners bin i vollkommen einverstanden und bin bereit, mit meinen Kräften dahin zu wirken, daß dieselbe nach Möglichkeit in Erfüllung gehe.

Auf die einzelnen Linien, die der Herr Zwette von Köln besonder muß ih mir versagen.

nicht unabbängig sein können.

Ding wäre, wenn anwachsenden Verkehrs,

ein wunderbares

in würde ganz folossal

Extraordinarium zu bringen ; das Extraordinariu | ch ungúünstiges

ans&wellen und das Bild des Etats ein ganz außerordentli werden. Aber abgesehen davon, Sie baben es ja bei der Berathung daß das Extraordinarium bedeutend ver- Millionen gebracht,

keine Veranlassung.

des Eisenbahn-Etats gesehen, stärkt ist wir haben es von 11 auf beinahe 18 Sie finden dort große Positionen gerade für Bahnhofsu Andere Beträge der Vorlage gehören, glaube ih, rationell in das Extraordinarium und zu diesen rene ic die Mehrkosten, sub Nr. 7, 8, 10, 12 und 13 für bereits im Bau befindliche Bahnen ge- fordert worden sind, weil die Anschläge nicht zureichen Angesihts der Diese Summen müssen jedenfalls dem ursprüng- Es wäre, glaube ih, nit

Statistik und Volkswirthschaft.

Zur Arbeiterbewegung.

Aus Bochum berichtet die „Rhein.-Westf. Ztg.“ Bergarbeiterversammlung für die Belegshaften der Zechen „Ritterburg“, welche mit einem

gesteigerten Kosten. lichen Anlagekapital zugerechnet werden. korrekt, wenn man diese Summen in das Extraordinarium verweisen was die Vorlage im Großen und ß wir nicht zuviel ge- des wachsenden Verkehrs.

Ich mödte sagen, daf, Ganzen betrifft, Sie überzeugt sein werden, da fordert haben Angesichts

Nun höre ic allerdings klagen, es der Provinzen gegen einander eingetreten. möte ih mi ein für alle Mal, wie früher, wahren, daß wir die Provinzen niht gereht abwägend bei jeder Vor- lage b: 1. Es giebt Provinzen, von dene ist das Bedürfniß nahezu ershöpft, was an bringen ift, ift vorhanden mance Landestheile im Osten die no Aber das Alles läßt ih nit auf einmal maten. Ich habe in einer Provinz Westpreußen darüber klagt, glaube aber, daß gerade die Provinz

_von Preuß Hoch auf Se. Majestät den Kaiser eröffnet Der Bergmann Fürkötter hob in seiner Ansprache unter dem Beifalle der Anwesenden hberor, daß sie kei ne Sozialdemokraten seien, und entwickelte sodann seine Ansichten über die bekannten Forderungen Ihre Delegirten seien nunmehr bei den Zechenver- waltungen gewesen; diese aber hätten die Forderung von 50 9/0 Lohn-

] Es sei diese Forderung aber nicht, wie von mancher Seite behauptet würde, unvershämt. Da si dieselbe jedoch nit sofort werde erreichen lassen, solle man zuerst nur 25 9/0 fordern, Nach 6 Monaten könne man ja von Neuem vorgeben. (Widerspru.) Bezüglich der übrigen Forderungen ahtstündige Schiht, Verbot der UVeberschichten, Kontrolirung des Wagennullens steht Redner absolut auf dem Standpunkt des Centralvorstandes. Ein viermaliges Auszahlen des Lohnes im Monat nennt er Unsinn. (Beifall) solle auêreihender Schuß zu tbeil

„Karoline“,

sei cine ungleihe Behandlung Meine Herren, dagegen ch heute, ver- der Bergleute. lage bedenfen. n man sagen fann, es Eisenbahnen hereinzu- t es andere h ch zu bedenken sein möchten.

erhöhung abgelehnt. Dagegen gieb

Zeitung gelesen, daß man in der es fei jür fie nit gesorgt, Westpreußen in den leyten Jahren nicht schlecht beh Sie bat eine ganze Menge neuer Eisenbahnen erhalten, auch noch Jahre 1887 oder 1883 eine ziemlich umfassende Linie von Marienburg nach Maldeuten und Elbing ausgehend, aber in Westpreußen liegt allerdings noch fennen fann.

andelt worden ist, Den D

en Delegirten c : v werden, auch die Belegschaften müßten energischer hinter ihnen stehen. Redner wünschte für die Delegirten weitgehende Rechte. Viele Redner meldeten sich noch zum Wort. Es wurde namentli betont, daß die Lohnerhöhung um 50 ©°/% nit durh- Bemerkenswerth ist die Forderung nach Einrittung

welches man aner- werden mir cine Verbindung wie

Bedürfniß voc,

Die Herren, die da zu

führbar sci.

eines Kontrolaus\{u}es, welcher alle 14 Tage nah Feststellung der Gedinge an Ort und Stelle die Verhältnisse prüfen soll, damit dem Ginzelnen dabei sein Ret geshähe. Jhre versäumten Swichten solle die Belegschaft den Mitgliedern des Auéschusses bezablen (Beifall. ) Eine Abstimmung fand nit statt, auch war die Versammlung niht besonders zahlrei besucht. Es wurden schließlich noch die Delegirten für die drei Zeden gewählt.

Eine große Bergarbeiterversammlung, wele am lehten Sonntag in Essen abgehalten werden sollte, konnte, da der Besißer des Versammlungsraums feinen Saal nicht zur Verfügung stellte, nicht stattfinden. Dafür hielten, wie wir der „Rh. u. R.-Ztg.* ent- nehmen, fämmtlihe Zahlstellen des Borbecker Reviers eine Besprechung über die Haltung des Verbandsorgans; auf der Tages- ordnung stand ferner: „Stellungnahme zur Spiße des Verbandes und zu den Lobnforderungen des leßtern, sowie Wahl der Delegirten zu der am 8. März stattfindenden Generalversammlung.“ Die Versammlung wurde mit einem Hoch auf Se. Majestät, den Fürsorger der Ar- beiter, eröffnet und beschloß, den Vorsitzenden zu ermächtigen, das Verbandsorgan für ganz Borbeck abzubestellen. Beim zweiten Punkte wurden die Verdienste des jeßigen Vorstandes des Verbandes zwar anerkannt, dessen Bekennen zur ozialdemokratie aber \charf getadelt. Schließlich gelangte folgende Resolution zur Annahme: „Versammlung steht auf dem Boden des Christenthums und der Königstreue und erkennt den jeßigen Vorstand des Verbandes, welcher sih auf den Boden der Sozialdemokratie gestellt hat, niht mehr als dessen Spitze an.“ Zu den Lohnforderungen bemerkte der Vor- sigende, daß dieselben von verschiedenen Seiten als zu boch an- gesehen würden, wurde aber durch heftige Zurufe dahin belehrt, daß die Versammelten in denselben keine Maßlosigkeiten erblickten, worauf er erklärte, daß es nicht Sache des Verbandes sei, dieselben durchzuführen, sondern Aufgabe der cinzelnen Belegschaften und deren Deputirten. Hierauf wurden die früheren Generalversamm- lungs-Delegirten Borbeck, B.-Borbeck und Fintrcp auf Vorschlag des Knappschafts- Aeltesten Bruchhagen wiedergewählt, und denselben ans Herz gelegt, auf der Generalversammlung dur Wahl nur christlich und königstreu gesinnter Männer zu Vorstands- Mitgliedern, die Interessen des so nothwendigen Verbandes zu wahren. Zum Schluß beschloß die Versammlung, die Beiträge bis nah Regelung der Frage wegen des Verbandsorgans, für dessen Vertrieb Schröder bedeutende Revenüen beziehen sollte, wodur er in die Lage gesett sei, für sozialistishe Ideen Propaganda zu machen, zurückzuhalten.

Aus S pandau wird der „Voi. Ztg.“ mitgetheilt, daß gestern der General-Major Gerhard s, Chef der technishen Abtheilung im Kriegs-Ministerium, dort eintraf, um die Königliche Artil- leriewerkstätte zu besichtigen, sowie mit der Direktion derselben betreffs Erhöhung des Lohnes für die Arbeiter in Unterhand- lung zu treten. Nach einer Meldung des „Anz. f. d. Havell.* sind die Tischler und Stellmacher der Artilleriewerksiatt in Spandau in eine Lohnbewegung eingetreten. Die- selben verdienten bisher 40 & Z die Stunde bei 13 stündiger Arbeitszeit; seit einigen Tagen sind aber die Ueberstunden abgeschafft, und es is der 10stündige Arbeitstag eingeführt worden. Da die Stücklöhne dieselben wie früher geblieben sind, fo verdienen die Leute jeßt weniger. Sie haben daber bei der Direktion die Erhöhung der Stüklöhne beantragt ; sie wünschen, daß sie für die Stunde auf einen Verdienst von 50 kon. men.

Man schreibt der „Mgdb. Ztg.“ aus Hannover unter dem

93. d. M.: Die Lohnkommission der Schneidergesellen hatte über eine dortige Firma die Sperre verhängt, weil die Firma, wie übrigens alljährlich, ihre Kunden ersucht hatte, ihre Bestellungen bald zu maten, damit eine pünktlihe Bedienung mögli werde. Eine in Aussicht stehende Arbeitseinstellung lasse dieses Ersuchen besonders gerehtfertigt ersheinen. Die Vorstellungen der Geschäftsinhaber hatten keinen Erfolg. Die Gesellen erwiderten, fie würden gerne weiter arbeiten, aber sie dürften nit! Die Innungsmeister wurden von diesem Verfahren der Gesellenkommission in Kenntniß geseßt, und gestern antworteten sie mit einer Entlassung sämmt=- licher Gesellen und mit der Erklärung, daß keiner dieser Ge- sellen wieder in Arbeit genommen werde, bevor niht die Sperre über das eine Geschäft aufgehoben sei. Dieses genoffenschaftlihe Zusammen- balten der Meister hat hier in allen Geschäftskreisen einen sehr guten Eindruck gemacht. i Einer Meidung des „Kottb. Anz.“ zufolge haben die Besißer der großen Tuhfabriken in Kottbus sih in Folge des Ende des abgelaufenen Jahres in Scene gesegten Ausstandes der Arbeiter einer dortigen großen Kammgarnweberei, welcher si óorzugsweise gecen die Abschaffung von Strafabzügen für bei der Arbeit gemachte Webes: 2c. Fehler rihtete und nah kurzer Dauer dur wesentlihe Ermäßi- gung dieser Abzüge gütlich beigelegt wurde, gezensecitig solidarisch verpflih- tet, im Falle eines künftig auébrechenden Ausstandes sämmtliche Fa- briken stehen zu lasten. Zur Sicherung dieses Uebereinkommens ift die Hinterlegung einer je nach der Zahl der Webstühle antheilig auf- gebrahten Kaution von einer halben Million Mark bei einem Geld- institut erfolgt. Kein Arbeitgeber darf im Falle cines Ausstandes, bei Verlust des eingezahlten Kautionsbetrags, seinen Betrieb eher wieder eröffnen, als bis ein allgemeiner Ausgleich im Sinne der Fabrikanten stattgefunden hat. Die lepteren haben im Anschluß bieran eine mit 60 Unterschriften versehene Bekanntmachung in ihren Arbeits\älen aushángen lassen.

_In Wismar herrsht unter den Maurer- und Zimmer- gesellen seit Woten eine Lohnbewegungz; die Gesellen hatten, wie wir dem „M. T.“ entnehmen, einen 1ôftündigen Arbeitstag und einen Stundenlohn von 35 - gefordert, während die Meister an einem 11 stündigen Arbeitstag festhielten , feinen Stundenlohn, aber eincn Durschnittslohn von 3,50 A gewähren wollten. Durch beiderseitiges Entgegenkommen ift die Differenz zwischen den Maurermeistern und Gesellen beigelegt, so daß die Gesellen den Durchschnittslohn axgenommen baben, andererseits wird ihnen cine 1¿\tündige Mittagépause statt der bisherigen 1stündigen gewährt. Die Zimmermeister boten ihren Gesfelicn dasselbe Abkommen an, diese blieben jedo bei ihren Bedingungen und legten am leßten Sonnabend die Arbeit nieder.

In Neubrandenburg fand am 18. d, M. eine Versammlung von Maurer - und Zimmergesellen ftatt, in welher ein von Hamburg entsandter Redner, wie die „M. Nr.“ melden, aufforderte, dem großen Verbande der Gesellen in Deutscland beizutreten, damit die Arbeiter den von den Arbeitgebern vielfa gebildeten Innungen 2c. geshlossen gegenüberstehen und dann mit diesen über Lohn und Arbeitszeit verhandeln könnten.

Eine Anzahl Maurer in Malchin, die wegen ciniger Differenzen die Arbeit bei den Meistern nicht wieder aufnehmen wollen, haben nah der „M. Z.“ einen Aufruf an die dortige Ein- wohnerschaft erlassen Zwecks Uebertragung von Maurerarbeiten. Sie begründen dies mit den Angaben, daß sie ihren Verdienst in der Stadt lassen, während fremde Gesellen mit gespicktem Bündel erscheinen und das Geld mit nah Hause nehmen; ferner arbeiten Leßtere weniger, weil fie die Her: und Hinreise mit in Anrechnung bringen.

Im Anschluß an den Ausstand der Berliner Militär- \chneider sind, wie die „Voss. Ztg." berichtet, nun auch die Militär - lieferungss{neider, welhe die Beamtenuniformen herstellen, während die Militärshneider nur Offizieruniformen arbeiten, in eine Lohnbewegung eingetreten. Cine Kommission hat einen Lohntarif mit 20 bis 25% Aufschlag aufgejeßt und dieserhalb mit den Lieferanten Unterhandlungen angeknüpft, jedo sind die Forderungen als „zu sro“ bisher zurückgewiesen worden. Um auf alle Fâlle gerüstet zu sein, wird jegt eifrig dafür gewirkt, daß die Militärlieferungss{hneider in Berlin, deren Zahl auf 600 ge- \chäßt wird, dem Verein der Militärschneider beitreten, um eine große Gesammtorganisation aller Militärschneider zu {afen und cinen gegenseitigen Rückhalt zu gewinnen. In einer Versammlung am Scnntag erklärten si die Militärlieferungéschneider mit den Militär- \neidern jolidarisch und verpflichteten si, fo lange diese im Aus- stand si befinden, keine Arveiten an deren Stelle zu übernehmen.

Die Hypothekenbewegung in Preußen 1886/87 bis 1888/89. : (Aus der Stat. Corr.)

Die wirthschaftlihe Lage der Grundbesißer, - insbesondere der ländlichen, weldhe bei der in Preußen vorherrschenden Bewirth\{caf- tung dur die Besiger selbst zugleih einen so großen und wichtigen, aufs Engíte mit dem vaterländischen Boden verwalsenen Beftandtheil der \produktiven Bevölkerung ausma(en, ist mit Ret von jeher der Gegenstand besonderer Aufmerksamkeit gewesen. Mit Sicherheit würde. fih tieselbe freilich erst übersehen und verfolgen laffen, wenn Aufnahmen über sämmtliche Aktiva und Passiva, d. h. über den Werth des Grundbesiges und sonstigen Mermeons einerseits, die Real- und Personalschulden anderseits vorlägen. An die Erfüllung dieser Vor- aussezung ist natürli nit zu denken. Nur für einen Theil derx Grundbesiper, nämli die absterbende Generation, vermöbhte dieselbe in befriedigender Weise und ohne zu große Mübe verwirkliht zu werden, und zwar auf Grund der Akten über Nachlaßregulirun gen, bei welchen ja die Vermögensverhältnisse ohnehin ihrem ganzen Um- fang nah den Behörden bloßgelegt werden. Hierbei dürfte freilih nit übersehen werden, daß die Vermögenslage jener Generation nicht obne Weiteres als typish für diejenige der lebenden und erst aufftrebenden genommen werden kann, vielmehr im Allgemeinen wohl etwas günstiger als diese leßtere sein wird.

Es waltet aber wohl kein Zweifel darüber ob, daß im Allge- meinen der Grundbesiß und dessen Verschuldung weitaus die wichtigsten Posten in der Vermögensrehnung des Grundbesißers ausmachen, und daß dem gegenüber eigenes Vermögen bezw. Personal- schulden desselben in ibrer Bedeutung weit zurücktreten. Für den Werth des Grundbesißes nun liefern bekanntli die iffern des Katasters einen gewissen, wenn hon mangelhaften Ankalt, der durch Vergleichung mit den thatsächlich gezahlten, zum Theil ja aus den Grundbüchern ersihtli&en Erwerbspreisen fontrolirt und ver- bessert werden könnte. Die Verschuldung des Grundbesiges und zwar des ländlihen ist probeweise für eine Anzahl von Amts-

eribten im Jahre 1882 ermittelt worden, (vergl. landwirtbschaftlihe ahrbücher, Jahrgang 1883, XIII. Supplementheft), während eine auf den ganzen Staat erstreckte Erhebung bezügli der Bewegung der Verschuldung in Preußen nunmehr für die dret Jabre 1886/87 bis 1888/89 vorliegt. Zwar deckt sih die buhmäßige Verschuldung und deren Bewegung keineswegs mit der wirklichen ; manche in einem Jahre abgezablte Hypotheken bleiben zunächst ungelöscht; es stehen diesen aber siher au viele in demselben Jahre gelöschte, în Witrk- libfeit schon früher abgetragene Schulden gegenüber, und man wird annehmen dürfen, daß diese und andere Abweichungen der buchmäßigen von den wirklichen Verhältnissen, wenn nit in einem einzelnen Jahre, so doch je länger je mehr sid ausgleihen werden, ‘fo daß eine längere Zeit fortgeseßte Statistik der Hypothekenbewegung in der That ziem- li zuverlässig über den Gang der Verschuldung unseres Grundbesiges unterrihten würde. / ; A

Das Ergebniß der bezeichneten Erhebungen zeigt nun für jene drei Jahre zusammen in den Städten einen auf 1725,05, in den ländlichen Bezirken einen auf 342,22 Mill. Mark bezifferten Ueber - {uß der Eintragungen über die Löschungen, weile leßteren in den Städten nur 50,4, auf dem Lande nur 80,7 9/9 von ersteren erreihten. Die Zunahme der Verschulduag betrug in den städtischen Bezirken der Landgerichte Berlin T und 11 allein im Jahre 1888/39 336,94 Mill. Mark, alfo faît ebenso viel, wie in den ländlichen Bezirken des ganzen Staates während aller drei Jahre zusammen. Offenbar ist dieses Ergebniß für Berlin und die Städte an und für sich noch kein Zeichen eines sich entwickelnden Mißver- bältnifses zwischen Besitwerth und Verschuldung; der Zuwachs an Grandstückswerthen durch Bebauung und Steigen der städtischen Grundrente, welcher anerkanntermaßen stattgefunden hat, kann noch größer gewesen sein als die Zunahme der Verschuldung. Was die ländlichen Bezirke anbetrifft, so sei zunächst bemerkt, daß in den einzelnen Ober-Landesgerichtsbezirken, und zwar :

der Ueberschuß (+)

die die oder Minder-

Eintragungen Löschungen betrag (—) der in Eintragungen betrugen: Millionen Mark Königsberg . . . . 129,16 92,38 36,78 Marienwerder . . . 100,66 88,82 + 11,84 Berlin, Kammergeriht 151,04 105,99 —+ 45,05 Sein L A 60,42 + 14,39 Doe 22960 138,65 15,69 Breslau . .. « «- 306,94 237,99 —+ 68,95 Naumburg a. S. . . 189,87 129,27 + 60,60 G 9086 64,06 —+ 26,30 G 10220 83,67 —+ 48,56 Unn N 118,18 84,54 + K DIOE 69,22 Franffurt a. M... 06,64 592,62 Son a BAOT 222,63 Jena, preußischer Theil 2,68 1,42 + 0, im gauzen Staat 1774,95 1432,68 + 342,22.

Hiernach waren nur in zwei Ober-Landesgerichtsbezirken die Löschungen im Vorsprunge vor den Eintragungen. Dies ift nah den vorliegenden behördlihen Beridbten jedoch auf besondere Umstände, in Posen nämlich auf zablreive Löschungen bei den dort ver- hältaißmäßig sehr häufigen Subhastationen, sowie bei Erwer- bunaen von Grundbesiß durh die Ansiedelungskommission , in Kassel auf die Grundbuc&r:gulirung zurückzuführen, bei welcher eine besonders große Anzahl längst abgezahlter Hypotheken zur Löschung kam. Wie aber hier keineswegs ein jenen Zif- fern entsprechender Rückgang der Verschuldung stattgefunden bat, so berubt umgekehrt auc in einzelnen Landeëêtheilen, namentli im Nordwesten des preußischen Staates, nach jenen Be- richten der Ucbers{uß der Eintragungen zum Theil nur auf er- leitertem Realkredit und daraus folgender Ümwandlung perfönliher in Realschulden, also auf keiner wirklihen Zunahme der Versc{uldung im Ganzen, sodaß in diesen Gebieten die wirklihe Bewegung eine günstigere, in jenen eine ungünstigere gewesen ist, als die vorstehenden Ziffern erkennen lassen, während für das Gesammtgebiet wiederum auf einen gewissen Ausgleich dieser Abweichungen gegen einander zu rechnen sein wird.

Nehmen r:ir hiernach an, daß die oben nachgewiesene buchmäßige Zunahme dec Verschuldung des ländlichen Grundbesiges den wirk- lichen Gang der Bewegung derselben ziemlih genau widerspiegeln wird, so wäre ein Uebershuß der Eintragungen von 342 Millionen Mark in drei Jahren an und für sich nit gerade bedenklih, da er now bei Weitem niht an den Grundsteuer-Reinertrag eines Jahres beranreiht, der sich für die gesammten ländliben Bezirke des Staats- gebiets auf 408 896 431 Millionen Mark beziffert. Bei einer auf- steigenden Entwickelung, wie die Bodenrente sie um die Mitte des laufenden Jahrhunderts auch auf dem Lande und in den leßten Jahr- zehnten noch in den größeren Städten genommen hat, würde ein jolcher Zuwachs der Verschuldung \ozar verhältnißmäßig geringfügig erscheinen. Eine schr ungünstige Bedeutung gewinnt aber naturgemäß auch die kleinste Vermehrung der Hypethekenlast, sobald die Bodenrente zurückgeht, der Grundbesiß also nur dur ent-

_ sprechende Verminderurg der auf ihm lastenden Schulden seine Stellung

einigermaßen zu behaupten vermag.

Deutscher Landwirthschaftsrath.

Im weiteren Verlauf der gestrigen Sipung befürwortete Do- mänen-Rath Rettich (Rosenhagen in Mecklenburg) folgenden Antrag :

„A. 1) Der §. 409 des Entwurfs ift zu streihen; 2) an Stelle des 8. 409 hat folgende Bestimmung zu treten : Ein allgemeines Ver- spreen des Veräußerers, wegen aller Mängel haften zu wollen, ift auf alle, auch nit in der Kaiserlicen Verordnung bcnannten an- geblichen und verborgeren Mängel zu beziehen, ;

B. Für §. 402 des Entwurfs ist cine Abänderung dabin zu treffen,

daß der Erwerber verpflihtet werde, den Mangel ungesäumt nah Wakbrnehmung dem Veräußerer anzuzeigen.“

Justiz-Rath Bahmair (Neumarkt in Baiern) und Oekonomie- Rath Dr. Franz; (Weimar) traten für das deutsh-re{chtlihe, Professor Dr. Diederhoff (Berlin) von der thierärztlihen Hohshule und Pro- fessor Dr. Orth (Berlin) für das römisch-rechtlihe Prinzip ein.

Der Kommissionsantrag sub 3: „den §. 409 des Entwurfs fest- zubalten“, wurde alsdann in namentlicher Abstimmung mit 34 gegen 14 Stimmen und hierauf der gesammte Kommissionsantrag mit großer Mehrheit angenommen. : : e

Domänen-Rath Schumawer (Zar(lin) berihtete hierauf über das Mieth- und Pachtreht und befürwortete im Namen der Kommission folgenden Antrag:

„Der deutsche Landwirthschaftsrath wolle, unter Aufrehterhal- tung des Beschlusses der vorjährigen Plenarversammlung bezügli der Verwerfung des Grundsates: „Kauf bcicht Miethe“, erklären: 1) das Zurüdckbehaltungsrecht des Pächters, nah Maßgabe der §8. 233 und J38 ift abzulehnen. 2) Das Recht des Pächters, einem Anderen den vertragsmäßigen Gebrauch der gepachteten Sache zu überlaffen, ist abzulehnen. Unberührt bleibt das Recht der Erben, in den Pachtvertrag des Erblassers einzutreten. 3) Die Kündi- gungsfrist, welche nach S. 537 nur 6 Monate betragen sell, ist auf ein volles Jahr zu bemessen. 4) §. 541 des Entwurfs ist abzulehnen. 5) Es ersheint wünschenswerth, daß durch die Konkursordnung dem Pächter ein Vorrecht eingeräumt werde, wegen im leßten Jahre vor Eröffnung des Konkursverfahrens im Interesse des Grundbesigzes vertrag8mäßig ausgeführter Aufwendungen“.

Während der Rede des Referenten erschienen der Minister für Landwirthschaft 2c. Dr. Freiherr Lucius von Ballhausen und der Geheime Ober-Regierungs-Rath Dr. Thiel vom landwirthschaft- lichen Ministerium.

Nach längerer Debatte, an der außer dem Referenten Justiz-Rath Basmair und Profefor Dr. Orth Bedenken gegen die Ausführung des vom Referenten vorgeschlagenen Retentionsrechts geltend matten, gelanat der Antrag in Ziffer 2 zur Annahme.

Es nahm alsdann das Wort der Minister für Landwirthschaft, Freiherr Dr. Lucius von Ballhausen: Gestatten Sie mir, Sie Namens der Königlih preußisben Regierung bei Ihrem Zu- sammentreten wieder zu begrüßen und meiner Freude Ausdruck zu geben, Sie hier wieder zu sehen. Ihre Tagesordnung umfaßt wie immer die wichtigsten, die deutshe Landwirthschaft und den Grund- besiß betreffenden Fragen. Die Verhandlung über das bürgerliche Gesegbuch sind zum Theil vorbereitet durch die ausführlichen und gründlihen Erörterungen, welche im preußischen Landes-Oekonomie- Kollegium stattgefunden haben. Und wie ich dort meinen Eindruck babe zusammenfassen können, daß ih die Empfindung gehabt habe, daß diese Berathungen mit einer außerordentlichen Gründlichkeit und Saékunde geführt wurden, so ist dieser Eindruck au hier in der heutigen Berathung verstärkt worden. Es wird jafunter keinen Umständen mögli sein, ein einheitlihes Recht zu hafen für ein so mannigfaltig gestaltete Land wie es Deatschland ijt, ohne daß schließlich doch eine große Reihe von Verzichtleistungen stattfinden, meist auf liebgewordene Anschauungen und Einrichtungen. Wir werden in jedem Falle, Jeder von uns sih darauf gefaßt machen müssen, beim Zustandekommen eines einbeitlien bürgerlihen Geseßbuhes auf viele Dinge zu ver- zihten. Darum halte ih es aber doch für durdaus rihtig, daß in diesem Kollegium, wo alle Theile des Reichs vertreten sind, die Anschauungen, die hier und da vorhanden sind, die sich gründen auf Jabrbunderte lange Erfahrungen und Rechtsentwickelungen, au zur Geltung gebracht werden. Ich glaube sagen zu dürfen, daß jedenfalls auch die verbündeten Regierungen Ihren Beraihungen mit großer Aufmerksamkeit folgen werden, und daß seiner Zeit alle die Ausführungen, die hier von \sachkundiger Seite gemacht werden, die eingehentste Berücksichtigung und Erwägung finden werden. Ich \chließe mit dem Wunsche, daß Ihre Berathungen, wie immer, so auch in diesem Jahre, zur Förderung und Hebung der deutsben Land-

wirtbschaft beitragen mögen. (Lebhbaftes Bravo )

Es folgte der Erwerb und die Belastung des Grund- eigenthums. Landrichter Dr. Andrae (Berlin) befürwortete folgen- den Antrag: „1) die Ausschließung der Ersißung als Erwerbsart des Grundeigenthums bietet zu Bedenken keinen Anlaß; 2) die Ersißung von Grunddienstbarkeiten und das Erlöschen nicht eingetragener Grund- dienstbarkeiten durch Nichtgebrau ist zuzulassen; 3) die Begründung, das Erlöschen und das Bestehen von Grunddienstbarkeiten ist niht von der Eintragung und Löshung im Grundbu abbängig zu machen, die Eintragung aber für zulässig zu erklären.“ Nach längerer Debatte wurde der Antrag sub 1 angenommen, der übrige Theil des Antrages

jedoch abgelehnt.

Amtsrihter Schneider (Nienburg) befürwortete hierauf betreffs „Rentengut und Rentenprinzip“ folgenden Antrag: „Der deutsche Landwirthshaftsrath findet, solange die sogenannte fapitaliftishe Vers\{uldungsform herrschend bleibt, feine Veranlassung, zu den Bestimmungen des §. 1051 und §, 871 des Entwurfs des B. G.-B. in Verbindung mit Artikel 70 des Entwurfs eines Einführungs-

gesetzes Ausstellungen zu machen.“ -

Nath längerer Berathung gelangte auf Antrag des Landraths a. D. von Röder (Ober-Ellguth in S(hlesien) folgender Artrag zur An- nahme: „1) Im Hinblick darauf, daß die Belastung des städtischen und ländlichen Grundbesitzes sih in ganz Deutschland in der Form der Kapitallypothek bis jeßt vollzogen hat und in Anbetraht, daß diese Belastungsform für die städtishen Grundstücke wenigstens unter allen Umständen auch für die Folge allgemein üblich bleiben wird, muß es als nächste Aufgabe des Entwurfs des neuen Geseßbuches betrahtet werden, die Belastung der Grundstüdke in Form der Kapitalschuld geseßlich zu regeln, und erscheinen die im Allgemeinen f Bedürfnüsse des Verkehrs entsprechend. 2) Da indessen die Kapitalhypothek der Natur des landwirthschaft- lichen Betriebes weniger entspriht und, wie die Erfahrung gezeigt bat, leiht zur Ueberlastung des ländlichen Grundbesitzes mit Schulden führt, jo erscheint es dringend wünschenswerth, daß das neue Geseßz- bu, der aus landwirtbschastlihen Kreisen gegebenen Anregung folgend,

bezüglichen Bestimmungen des Entwurfs

zwcckmäßig und dem

auch die der Landwirtbschaft zusagendere Form der Grundverschuldung miitels Seitens des Gläubigers unkündbarer Renten weiter ausbildet, als dies dur §. 1051 des neuen Gesepbuhs und Art. 70 des Ein- führungs-Geseßzes geschehen ift ; insbesondere ist die Rentenforderung dur Einführung von Rentenbriefen verkehrsfähig zu machen. 3) Da- gegen findet der Deutsche Landwirthschaftsrath in Bezug auf die Auê- bildung des sogenannten Rentenguts zu den Bestimmungen der S8 1051 und 871 des Entwurfs des B. G.-B,, in Verbindung mit Art. 73 des Einführungê:Gesetzes, keine Veranlassung Ausftellungen zu machen.“ _ ;

Den ersten Gegenstand der heutigen Tagesordnung bildete die Frage, betreffend die Strafbarkeit der Verfälschung von Futter- mitteln. Der Referent, Oekonomie-Rath von Langsdor]! (Dreéden), befürwortete folgenden Antrag: „Der deutsche Landwirth» schaftsrath wolle an die Reichsregierung die Bitte rihten, in Er- wägung ziehen zu wollen, inwieweit der Handel mit Futtermitteln dur ein Gesey nah Analogie der menshlihen Nahrungsmittel der bebördlihen Aufsicht zu unterstellen sei*.

Kongreß deutscher Landwirthe. __ Der Kongreß deutscher Landwirthe trat heute Vormittag 10 Uhr im Saale des Architektenhauses, Wilhelmstraße 92/93, zu setner 21. Hauptversammlung zusammen. Freiherr von Manteuffel er- öffnete die Versammlung mit einer Ansprache, melche mit eineut von der Versammlung mit “dien aufgenommenen Hoh aus

. Se. Majestät den Kaiser {lo

Auf Antrag des Hrn. von Sydow-Beerfelde wurde der bisherige Vorstand dur Zuruf wiedergewählt. Derselbe besteht demnach aus den Herren: Freiherr von Manteuffel- Krossen (1. Vors.), n e00 Lan (2. Vors.) und Alfieri-Koppers-

agen (3. Bor!.). ; i:

Den ersten Punkt der Tagesordnung bildete die Deichfrage,

die Frage der regelmäßigen Einlassung des Frühjahrshohwafssers in

die Niederungen, die Frage der Einrichtung der Sommerpolder, die jeßt unsere landwirtbschaftliben Kreise lebhaft bewegt und namentli dur die Gerson'she Schrift „Wie es hinter unseren Deichen aussehen müfte!*“ in Fluß gefommen ist. Das Referat und Korreferat hatten der Professor Schlichtin von der Technischen Hoschule zu Charlottenburg, die berufenste Autorität auf diesem Gebiet, und Rittergutsbesißer Berthold Graf Bern- storff- Wehningen übernommen. Ihre Ausführungen gipfelten in folgenden Vorschlägen: „Der Kongreß deutscher Landwirthe beschließt : Sr. Excellenz dem Minister für Landwirthschaft, Domänen und Forsten für die bisherige wirksame Förderung der Bestrebungen, welche die Verbesserung der gesammten VWasserwirthschaft be- zwecken, verbindlihsten Dank abzustatten. Er beshließt ferner, unter Zustimmung zu den vom Königlichen Landes - Oeko- nomie - Kollegium und Landwirtbschaftsrath bezüglich der Wasserwirthshaft gefaßten Beschlüssen, die ehrerbietigste Bitte an den Herrn Minister zu rihten: 1) auf Errichtung von &Stromämtern hinzuwirken, welche alle Interessen vertreten und von einer einheitlihen Centralinftanz refsortiren; 2) zu der im Interesse des Allgemeinwohls nothwendigen Dur&führung praktischer Ver- suhe zum Einlassen von Hochwasser in durch Winterdeiche abgeshlossene Flußniederungen weitere Anregung zu geben, und 3) den Erlaß von Vorschriften in Erwägung zu nehmen, wonach in neuanzulegenden Winterpoldern, zur Vermeidung der bisherigen Naththeile, -Einrichtungen zum Ein- und Auslafsen des Hochwasfsers und Querdämme gegen Durcströmung der unterhalb be- legenen Niederungen herzuftellen und in allen bereits eingedeihten und noch einzudeihenkten Niederungen Wohn- und Wirthscha ftsgebäude bei Neu- und Hauptreparaturbauten auf wasserfreien Terrains oder Erdschüttungen, unter Gewährung ftaatlißer Bauprämien, zu erbauen sind.“ Diese Resolution wurde nah kurzer Debatte mit großer Mehrheit angenommen. L __ Der fog. Mosel: Landtag,

d. i. die Konferenz der im Gebiet der Mosel ansässigen wirtbschaft- lichen Interessenten, trat, wie die , Köln. Ztg.“ Lerihtet, am 24. Februar in Koblenz zusammen. Es waren mehr als 190 Theilnehmer erschienen. Der Ober-Präsidial-Rath Freiherr von Estorf leitete als Stellvertreter des Ober-Präfidenten die Verhandlungen. Nachdem derselbe einen Neberblick über den biéberigen Stand der Moselfrage gegeben, bezeihnete er als die beutige Aufgabe, die Widersprüche der Gutachten aufzuklären. Die erste Frage lautet: „Inwieweit erscheint die Fortentwicklung des basishen Befsemerverfahrens für die Wett- bewerbsfähigkeit und die Erbaltung des Außenhandels a. der rheinisch- westfälishen Eisenindustrie, b, überbaupt der deutschen Eisenindustrie erforderli ?* General-Direktor Brauns aus Dortmund führte den Nachweis der Wichtigkeit des Thomaëprozesses, der für Deutschland eine wirthschaftlibe Notbwendigkeit sei. Freiherr von Stumm widersprah; die Shweißeiscnfabrikation müsse befördert werden. Dr. Beumer führte aus, daß der Thbomasprozeß für die Klein- eiscnindustrie in Rems\ceid, Hagen und Solingen zur Erhaltung der Avsfuhr unentbehrlich sei Die Behauptung, daß der Mosel- kanal nur dem Niederrhein und Westfalen zugute kommen würde, sei ganz unbegründet. Weiter wandte #ch Servaes-Ruhrort gegen die Ausführungen des Frhrn. von Stumm. Die Fortentwicklung des Thomasversahrens fei kein Vergnügen, sondern eine wirthschaft- lihe Nothwendigkeit. Kirdorf-Aachen, der dies leugne, stelle selbst monailich 14 000 t Thomasstabl ber, ohne leßtern wäre die Ausfuhr geradezu unmögli. Brauns sprach auch gegen Hrn. von Stumm. Dr. Gôde meinte, Frankreich und Belgien gegenüber seien wir ge- ¡wungen, das Thomaëverfabren zu entwickeln; wir marschirten in diesem Verfabren an der Spige. Die Verhandlung wird mindestens zwei Tage in Ansvruh nehmen.

2 Land- und Forstwirthschaft.

Internationale Ausstellung von Säemaschinen in Foggia (Apulien), :

Wie das amilie italienishe „bollettino di notizie agrarie“* mittbeilt, wird vom 20. Oktober bis zum 30. November d. I. zu Foggia in Apulien eine internationale Ausstellung von - Säemaschinen (macehine seminatrici) stattfinden. Zur Aus- stellung, sowie ¿ur Prämiirung werden nicht nur die Erfinder und Fabrikanten folder Maschinen, fondern au kaufmännishe Ver- treter, welche sib mit deren Vertrieb bcfassen, zugelassen, und anderer- seits, neben Maschinen für Reihensaat, auch solhe für Streusaat und Düngerstreuuna. Das Ausstellungs-Comité foll aus dem Direktor - der Königlichen Ackerbaushule in Cerignola und ferner aus Delegirten des Provinzialraths, der Stadtgemeinde, der Handelskammer und der Königliben società economica di Capitanata bestehen. Laut König- lihem Dekret sind an Prämien ausgeseßt:

a. Je ein Ebreadiplom für die fünf besten Säemaschinen, welche letztere überdem von der Regierung angekauft werden sollen;

b. zwei silberne Medaillen nebst je 200 Lire Geldprämie ;

c. zehn Preise zu je 30 Lire für diejcnigen Bauern, welche während ter Probeleistungen der ausgestellten Maschinen si in deren Bedienung am besten geübt haben. :

Ueber die Vertheilung gedachter Preise wird eine von der Re- gierung cinzusczende Prüfungskommission entsheiden, vor welcher die Maschinen sowohl in der Ebene, als in bergigem Terrain erprobt werden sollen.

Die aus dem Tranéport der zur Ausstellung gelangenden Ma- \dinen nah Foggia und zurüdck entstebenden Unkoften haben die Aus- steller zu tragen; doh sind von Seiten der italienishen Eisen- babnen und der in Betraht kommenden italienischen Sciff- fabrtsgesellshaften sowobl zu Gunsten der Mashinentransporte, als au der zureisenden Aussteller und ihrer Vertreter oder Arbeiter gewisse Vergünstigungen in Aussicht genommen. Diejenigen Aus- lagen, welche die Erprobung der Maschinen am Ausstellungsort mit fit bringt, trägt das Comité,

Etwaige Anmeldungen haben unter Angabe des beanspruchten Raums bis spätestens zum 15. September d. J. an das „Comitato ordinatore* zu erfolgen.

Literatur.

Der Verein für Lübeckishe Geschichte und Alter- thumsfunde hat das 1. Heft 6. Bandes seiner Zeitschrift publizirt (Lübeck, Edmund Schmersabl). Wir finden darin ein voll- ständiges alphabetishes Verzeichniß sämmtliher Straßennamen der alten Hansestadt nebst etymologishen Erklärungen ihrer früheren und jeßigen Bezeihnungen und geshichtlichen Erläuterungen. Auch statistische Angaben über die Zahl der Häuser und ihrer Bewohner aus ver- schiedenen Jahrhunderten bis zum Jahre 1885 hat der Verfasser, Senator Dr. W. Brehmer, hinzugefügt. Staatsarhivar Dr. Wehr- mann bandelt über den Memorienkalender oder das Nekrologium der Marienkirche in Lübe, d. h. das Verzeichniß der Messen und Fürbitten, welche legtwillig für Legate von Verstorbenen aus der Parohie an- geordnet wurden und über wel@e zur Jnnehaltung der Tage, für die sie bestimmt waren, kalendarishe Aufzeihnungen nöthig waren. In Lübeck haben sich zwei solcher Kalendarien erhalten, eines aus der Domkirche, welches jeßt in der Stadtbibliothek aufbewahrt wird, und das oben erwähnte, welches in der Zeit zwischen 1447 und 1482 an- gelegt worden ist. Dr. Carl Curtius beschreibt alsdann den im Jahre 1887 im alten Siehenhause bei Travemünde gemachten werthvollen Münzfund und sucht die einzelnen Stücke näher zu bestimmen. Der * Fund umfaßt aus\{ließlich kleinere Silbermünzen und zwar 253 Hohlmünzen oder Brakteaten und 237 zweiseitig geprägte Münzen. Die meisten sind gut erhalten und reihen bis in den An- fang des 15. Jahrhunderts zurück. Die älteste ist ein unter dem Herzog Casimir V. von -Stettin (1413—35) geprägter Wittenpfennig, eine der jüngsten ein Berliner Groschen von 1517, Am zahlrei{sten vertreten sind die Prägungen von Lübeck

und den mit Lübe durch Münzkonvention verbundenen Hansafiädten Hamburg, Lüneburg und Wismar sowie von den denen Hanse

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