1910 / 26 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Wiisman aus Amsterdam; Philharmonie: populäres Konzert des hilharmonishen Orchesters (Dir.: Dr. Ernst Kunwald). onnerstag: Saal Bechstein: Konzert von Frieda Rickertsen

(Gesang), Mitw.: Amalie Radwaner-Birnbaum, am Klavier: Dtto

Bake; Beethovensaal : Il. Liederabend der Kaiserl. u. Königl. Kammer-

sängerin Lula Mysz-Gmeiner, am Klavier: Eduard Behm; Sing-

akademie: Liederabend mit eigenen Kompositionen (Novitäten) von

Wilhelm Heinemann, ausführende Künstler: Frau Gertrud Fischer-

Mareßki sowie die Herren der Konzertvereinigung des Kgl. Hof- u.

Domchors, am Klavier: Andre Torchiana; Philharmonie: Konzert

von Arthur Nubinstein (Klavier) und Gregor Fitelberg

(Dirigent) mit dem Philharmonischen Orchester, Mitw.: Maria

Seret van Eyken. Freitag: aal Bechstein: Ill. (leßter)

Kammermusikabend des Sevcik-Quartetts aus Prag, Mitw.: Hof-

kapellmneister Franz Mikorey (Klavier) aus Dessau; Beethovensaal :

[1. Klavierabend von Severin Gisenberger; Blüthnerfaal: 11. Konzert

(Klavierabend) von Emil Frey. Sonnabend: Saal Bechstein:

Duett- und Liederabend von Sophie Molenaar und Sonja Beeg,

Mitw.: Elisabeth Kuyper (Klavier); Beethovensaal: Konzert

des Pianisten Robert Lortat Jacob (Prix Dièmer) aus

Rors mit dem Philharmonishen Orchester (Dir.: Dr. Ernst unwald); Singakademie: 11. Konzert von Arrigo Serato,

Mitw.: Arthur Schnabel und Kgl. Musikdirektor Bernhard

Irrgang (Orgel). Sonntag: Philharmonie, Mittags 12 Uhr,

öffentlihe Hauptprobe zum VIII. Philharmonischen Konzert, Dirigent :

Arthur Nikish, Solistin: Stefi Geyer; Saal Bechstein: Klavier-

abend von Harold Bauer; Singakademie: Konzert des Männerchors

ehemaliger Schüler des Kgl. Domchors (Chormeister: Kgl. Musik- direktor H. Stökert), Mitw.: Fräulein Hilde Ellger u. Anton

He0g Philharmonie: populäres Konzert des Philharmonischen rMesters (Dir. : Dr. Ernst Kunwald).

Mannigfaltiges. Berlin, 31. Januar 1910.

Im Architektenverein hält am Mittwoch, den 9., Donners- tag, den 10. und Freitag, den 11. Februar 1910 der Senatspräsident im Oberverwaltungsgeriht, Wirklihe Geheime Oberregierungsrat Dr. Strutz, Berlin, einen Vortrag über: „Etats- und Kassenwesen in Preußen und im Reiche.“ (Abends 5F bis 74 Uhr.) Teilnehmer- farten für diesen sechsstündigen Vortrag sind zum Preise von 4,50 4 im Sekretariat des Architektenvereins, Wilhelmstraße 92/93, und an der Abendkasse zu haben. 4

Im Zirkus Busch beherrscht jeßt „Marja“, das neue große Manegestück, welches die wildbewegte Pantomime „Farmerleben“ seit einiger Zeit abgelöst und in den Schatten gestellt hat, den Spielplan und schafft allabendlih ein ausverkauftes Haus. Bei all dem Glanz und vrunkvollen Aufwand an Auge und Obr berückenden szenischen Effekten, der {hon seither allen derartigen Darbietungen des Busch- hen Etablissements eigen war, jollte man meinen, daß eine Steigerung kaum noch möglich wäre. Und doV Ut dem \o. „Marja“ übertrifft fast alles an dieser Stätte je Dagewesene und dem Verfasser und Leiter dieses so groß- artig aufgebauten und bis in die kleinsten Einzelheiten sorgsam durchgeführten Schaustücks, Herrn Burckhardt-Foottit, gebührt dafür uneingeschränkte Anerkennung. Ebenso Herrn Kommissionsrat Busch, der mit nihts gespart hat, um eine folch eindrucksvolle Aufführung zu ermögliden. Alle Hilfsmittel der Technik, Beleuchtung, dekorativen und fostumlihen Ausstattung sind ihr dienstbar gemaht. Die \shnee- und eisftarrende Einöde Sibiriens, woselbst der dritte Aft der das Leben der dorthin Verbannten darstellenden Pantomime sich ab- spielt, macht in ihrer ganzen Szenerie einen fesselnden Eindruck. Ein wildes Schneetreiben, Erdbeben, von den Höhen herab- stürzende Shmelzwasser lassen den Aufenthalt jener Ausgestoßenen noch grauenvoller erscheinen. Die Tiere des Waldes flüchten zugleich mit den mens{chlichen Bewohnern jener unwirtlichen Gegend und Tämpfen gleih jenen in dem Aufruhr der Elemente um Leben und Dasein. Außer in diesen wilden Szenen bewegt sich die Handlung aber auc in friedliheren Bahnen; sie werden durch die erheiternde Wirkung von Tanz und Musik abgelöst. Namentlich sind es die russishen Balalaikaspieler und Tänzer, die durch ihre nationalen Weisen und große Kunstfertigkeit das allgemeine Interesse erregen. Ebenso führt auch ein gegensäßlich eingeshalteter s\üdländi- {er Tanz der Spanierin Rosario den Zuschauer wieder von den Eindrücken jener nordishen Regionen in fonnige Gefilde.

Die Herren Ballettmeister Riegel und Kapellmeister Taubert, welcher leere auch die stimmungsvolle Musik geschaffen hat, sind ebenfalls als Mitarbeiter an dem Ganzen mit Anerkennung zu nennen. Die beiden ersten Akte bilden eine wirksame Einleitung zu den stürmischen Schlußbildern ; ie zeigen den E Polizei gegen das Verbrechertum. Das onstige allabendlihe Programm weist gleichfalls eine reihhaltige Ge- taltung auf und bringt dem rena jedes Sportzweiges }eine Gaben, von denen die ulquadrille, Herrn Ernst Shumanns Freiheits- dressuren, die hohe ule des Herrn Heinrich Fillis sowie die Reiter- familie „Proserpi“ den rein equestrischen Teil ausgezeichnet vertreten. Jongleure, Akrobaten und Clowns \orgen außerdem noch für inter- essante Unterhaltung des Publikums.

Sorau, 31. Januar. (W. T. B.) Wie die Direktion der Mechanishen Weberei Sorau A. G. vorm. F. A. Martin mitteilt, ist die eine Weberei in der Nacht vollständig nieder - gebrannt. Der Betrieb wird jedo in der anderen Weberei aufrecht erhalten, fodaß ein aden für die Arbeiter nicht entsteht. Die Höhe

des Schadens steht noch nicht fest, er ist jedoch durch Versicherung

gedeckt. E

Weiden F TIY 31. Januar. (W. T. B.) Gestern ertranken beim Schlittshuhlaufen auf dem dünnen Eise des Mühlbaches vier Kinder, darunter drei Geschwister.

London, 30. Januar. (W. T. B.) Als der Schnellzug von Brighton nah London gestern abend mit einer Geschwindig- keit von 40 Meilen die Station Stoats Nest durchfuhr, ent- gleiste er plöglich. Zwei Wagen wurden auf den Bahnsteig

eschleudert und richteten eibe Verwüstungen an. Nach amtlicher Feststellung sind bei dem Eisenbahnunglück sieben Personen getötet und sechsundzwanzig verleßt worden.

Dover, 30. Januar. (W. T. B.) Der gestrandete Torpedobootszerstörer „Eden“ ist wieder flott geworden.

Paris, 30. Januar. (W. T. B.) Nach den amtlich bekannt- gegebenen Dlenn ist die Seine im Laufe des gestrigen Tages 13 cm gefallen. Im Laufe des heutigen Tages betrug der Nückgang im ganzen 37F cm. Auch verliert das Wasser immer mehr seinen \chlammigen Charakter. Die Nachrichten vom Oberlauf des Flusses lauten beruhigend. Das aser fällt fletig. Das Hochwasser der Marne und Yonne is bedeutend zurückgegangen, das des Grand Morin, der infolge des Regenwetters stark anges{hwollen ist, dürfte für Paris nur von geringer Bedeutung sein. Die Sitwherhéit“ dex. Pariser BrucCen tit Etaber nicht in Frage gestellt. Infolge der Ueberschwemmung der Elektrizitätswerke sind mehrere Stadtteile im Zentrum ohne Licht, verschiedene Theater, so die Große Oper, mußten infolgedessen die gestrige Vorstellung ausfallen lassen, andere behalfen sich mit Azetylengasbeleuchtung. In dem am Lyoner Bahnhof gelegenen Stadtviertel dehnen Sh die Bodensenkungen immer mehr aus, die Avenue Daumesnil droht auf eine Strecke von vierhundert Metern einzusinken. Im Untergrundbahntunnel hat sih die Lage nicht geändert. Die Kellerräume des Louvre-Warenhauses sind ebenfalls voll Wasser. Am Kai vor dem Institut de France und in der Nue Lafayette unweit. des Opetnhauses haben si Aushöhlungen- des Bodens gebildet. Die Gemeinde Genne- villers ist vollklommen vom Wasser eingeschlossen, das stellenweise 3 m tief ist. Die Situation in Alfortville bessert sih. Der Ministerpräsident Briand hat einen Eilgüterverkehr einrihten lassen, um Paris mit Mehl und Petroleum zu ver- forgen. Er will jeden spekulativen Versuch, die Lebensmittelpreise zu erhöhen, unterdrücken. Der Ministerpräsident, der Kriegsminister Brun und der Polizeipräfekt Lépine haben gestern verschiedene der überschwemmten Stadtteile besucht und festgestellt, daß alle Maßnahmen zur Sicherung der Bevölkerung getroffen waren. Briand erklärte, als er nah seiner Meinung über den Vorschlag einiger Blätter, den Belagerungszustand über Paris zu verhängen, gefragt wurde, diese Maßnahme wäre durchaus ungerehtfertigt angesihts der Nuhe, die die Pariser Bevölkerung bewahre, und angesihts der Tatsache, daß sie ih gemeinsam mit den Behörden in berwunderungswürdiger Weise am Nettungswerke beteilige. Auch der Präsident Fallières be- suchte am gestrigen Nachmittag zwei der gefährdeten Stadtteile. Die Place-de l’Opéra ist wieder für den Verkehr freigegeben. Bei Rettungsarbeiten in der Nähe ‘des Lyoner Bahnhofs wurde

die Leiche eines Ertrunkenen geborgen. Ein- Einwohner, der in ben Dachstuhl seines überschwemmten Hauses geflüchtet war, mußte, da er vor Schreken {wer erkrankte, ins Ho}pital geschaft werden, wo er bakd nah seiner Einlieferung starb. Die Be- völkerung scheint über die Hochwassergefahr völlig beruhigt. LORE haben das heitere M SEEE des heutigen Sonntags enugzt, um das Ueberschwemmungsgebiet zu besichtigen. Kais und Brücken wimmelten von Menschen. Das Wasser sinkt allenthalben, au aus den Erdgeschossen der deutshen Botschaft hat sih die Flut rgen ezogen. Vom Oberlauf der Marne und der Seine wird ein Fallen, jedoch von der Yonne wieder ein Steigen des Wassers emeldet. Im Stadtrat protestierte der Chefingenieur für die

asser- und Kanalifationsanlagen gegen das Gerücht, E cine An- zahl Kanäle geborsten sei. In Charenton hat sih die Lage gleich- falle gebessert; in den Straßen ist das Wasser um 50 tm véten. Mehrere Plünderer wurden dort verhaftet.

31. Januar. In der Rue de la Chaujsée d’'Antin haben mehrere Bankhäuser, die durch das Hochwasser gefährdet waren, Pumpen aufgestellt, um das Eindringen des Wassers in die unterirdischen Kammern, wo Millionen an Werten liegen, zu ver- hindern. Die Nachbarschaft, die dadurch um ihre Keller besorgt wurde, zerstörte die Saugrohre der Pumpen, die jeßt polizeilih über- wacht werden. Die Lage vor dem Bahnhof St. Lazare hat sich merklih gebessert; mehrere Straßen in dieser Gegend waren im Laufe des Abends fast wieder trocken geworden. Um Mitternacht macht sih das Fallen des Wassers in zahlreihen Straßen ganz deutlich bemerkbar, befonders im Quartier Charonne, Faubourg St. Antoine, Charenton und in der Gegend des Lyon-Bahn- hofes. Der Kahnverkehr ist hier hon nid mehr möglich;, aber die Straßenfeger, die die Reisenden auf ihren Schultern trans- portieren, haben viel zu tun, denn die Straßen sind dick mit Schlamm bedeckt.

__ Paris, 31. Januar. (W. T. B.) Mehrere Blätter veröffent- lichen eine Meldung aus Madrid, wonach eine spanische mit acht Pen bemannte Schaluppe von Mauren gekapert worden ei und die Negierung die Entsendung eines Kriegs\chiffes zu threr Befreiung beschlossen habe.

St. C yx, 29. Januar. (W. T. B.) Als* der Mechaniker

Legall beute mit der Entleerung des lenkbaren Luftschiffes „Zodiac“ beschäftigt war, richtete sich die Ballonhülle durch den Gasdruck plözlich auf und warf den Mechaniker gegen die Wand des Schuppens. Legall erlitt einen Schädelbruh und verstarb auf der Stelle. : __ Kiew, 31. Januar. (W. T. B.) Jn dem ausgedehnten süd- lichen Bezirk der Südwestbahnen herrscht Schneesturm. Auf mehreren Linien sind Schneeverwehungen eingetreten. Das Schnee- wetter zieht sih südwärts nah Odessa hin.

Kopenhagen, 29. Januar. (W. T. B.) Seit gestern abend herrscht in ganz Dänemark ein heftiger Shneesturm, der die ais Nacht über anhielt und viele Verkehrsstörungen zur Folge hatte. Auf Seeland war der Eisenbahnbetrieb gänzlich eingestellt, ist jedoch seitdem an einigen Stellen wieder aufgenommen worden. Die Hauptlinien nah Dez1tshland über Warnemünde und über Korsör—Kiel werden bis heute abend wieder freigelegt sein, sodaß die Züge planmäßig abgehen können.

Tanger, 31. Januar. (W. T. B.) Der Kreuzer „Chäteau- renault* ‘ist gestern früh 5 Uhr, vor der Mündung des Ued Tahadet gescheitert. Der Kreuzer befand sih auf dem Wege von Lorient nach Toulon. Nach einer Meldung des Kapitäns ist er bei Weststurm von \{hwerer See erfaßt und auf Grund geschleudert worden. Die Stelle, wo der Kreuzer Chäteaurenault gescheitert ist, liegt aht Meilen vom Kap Spartel entfernt. Der Kreuzer „Du Chayla*®" ist zur Hilfeleistung nah der Unglücksstätte ab- gegangen, desgleichen auch ein englischer Kreuzer von Gibraltar. Die Abschleppungsversuche, die durch dew Herrshenden Seegang sehr erschwert werden, sind bisher ohne Erfolg gewesen.

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten, Zweiten und Dritten Beilage.)

N 26.

Erste Beilage zum Deutschen Neichsanzeiger und Königlich Preußischen Staalsanzeig

Berlin, Montag, den 31. Januar

Verichte von deutschen Fruchtmärkten.

gering Gezahlte

Qualität

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Kernen (enthülster Spelz, Dinkel, Feseu).

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22,80 22,80 23,20 22,00 22,40 24,02

1910.

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nah überschläglicher

Am vorigen

Durchschnitts- Markttage

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Doppelzentner (Preis unbekannt)

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Theater.

Königliche Schauspiele. Dienstag: Opern- aus. 30. Abonnementsvorstellung. Auf Aller- V ten Befehl: Sardanapal. Große historische Pantomime in drei Akten (vier Bildern) unter Anlehnung an das gleihnamige Ballett D Taglionis, neu bearbeitet von Friedrich

elißsch. Choreographischer Teil von Emil Graeb. Musikalishe Begleitung (unter freier Verwertung Br E Originalmotive und einzelner Teile der Hertelshen Partitur) von Joseph Schlar. Begleitende Dichtung von Joseph Lauff. Musikalische Leitung :

err Kapellmeister Dr. Besl. Szenische Leitung : h Ballettmeister Graeb. Anfang 8 Uhr.

Schauspielhaus. 32. Abonnementsvorstellung. Der deutsche König. Schauspiel in fünf Akten von Eraît von Wildenbruh. Negie: Herr Regisseur Keßler. Anfang 7# Uhr.

Mittwoh: Opernhaus. 31. Abonnementsvor- elung. Salome. Drama in einem Aufzuge nah Oskar Wildes gleihnamiger Dichtung in deutscher Uebersezung von Hedwig Lahmann. Musik von Richard Strauß. Anfang 8 Uhr.

Schauspielhaus. - 33. Abonnementsvorstellung. Strandkinder. Ein Schauspiel in vier Akten von Hermann Sudermann. Anfang 7F Uhr.

Deutsches Theater. Dienstag, Abends 74 Uhr: Hamlet.

Mittwoch: Faust.

Donnerstag: Der Widersvenstigen Zähmuug.

Freitag, Abends 6# Uhr: Don Carlos.

Sonnabend: Der Widerspenstigen Zähmung.

Kammerspiele.

Dienstag: Frühlings Erwacheun. Anfang 8 Uhr.

Mittwoch und Donnerstag: Der gute Köuig Dagobert.

Freitag: Der Arzt am Scheideweg.

Sonnabend: Der gute Köuig Dagobert.

Berliner Theater. Dienstag, Abends 3 Uhr: Penfion Schöller.

Mittwoch: Hohe Politik.

Donnerstag: Penfion Schöller.

Preitag: Macbeth.

Sonnabend: Hohe Politik.

Cessingtheater. Dienstag, Abends 8 Uhr: Das Konzert.

Mittwoch: Tantris der Narr.

Donnerstag: Das Konzert.

Nenes Schauspielhaus. Dienstag, Abends 73 Uhr: Alt-Heidelberg.

Mittwoch: Der große Tote.

Donnerstag, Abends 77 Uhr: Fausft, 1. Teil.

M Der große Tote.

Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Für die Ver- einigung „Klassishes Theater“: Julius Cäsar. Abends: Der grofe Tote.

Komische Oper. Dienstag, Abends 8 Uhr: Golmanne Erzählungen.

Mittwoch : Tieflaud.

Donnerstag: Die Fledermaus.

Freitag: Das Tal der Liebe.

Sonnabend: Tosca.

Schillertheate. ©. (Wallnertheater.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Der Pfarrer von St. Georgeu. Schauspiel in fünf Aufzügen von Heinrich Welter.

Mittwoch: Ein Volksfeind.

Donnerstag: Der Pfarrer von St. Georgen.

Charlottenburg. Dienstag, Abends 8 Uhr: Viel Lärm um Nichts. Lustspiel in fünf Auf- rigen von William Shakespeare.

Mittwoch: Wallensteins Tod.

Donnerstag: Miß Hobbs.

Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstraße 12.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Die geschiedene Frau.

Mittwoch und folgende Tage: Die geschiedene Frau.

Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Dienstag,

Abends 8 Uhr: Der dunkle Punkt. Mittwoch bis Sonnabend: Der dunkle Punkt.

Residenztheater. (Direktion : Richard Alexander.) Dienstag, Abènds 8 Uhr: Jm Taubenschlag. Sch{wank in 3 Akten von Henneauin unt Veber.

Mittwoch und folgende Tage: Jm Taubenschlag.

Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Gastspiel des Neuen Operettentheaters: Die Dollarprinzesfin. Operette in drei Akten von Leo Fall. (Mizzi Wirth a. G., Oskar Braun a. G., Marie Forescu, Helene Ballot, Grete Ly, Joh. Junker-Schaß, Emil Sondermann.)

Mittwoch und folgende Tage: Die Dollar- prinzesfin.

Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof G Ur Dienstag, Abends 8 Uhr: Buridans

el. Lustspiel in drei Akten von R. de Flers und G. A. de Caillavet.

Mittwoch und folgende Tage: Buridans Esel.

Hebbeltheater. (Königgräßer Straße 57/58.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Frau Warrens Ge- werbe.

Mittwoh: Frau Warrens Gewerbe.

Donnerstag: Zum ersten Male: Kavaliere.

Freitag und Sonnabend: Kavaliere.

Konzerte.

Beethoven-Saal. Dienstag, Abends 8 Uhr:

Konzert des Brahms-Vereiuns. Dirigent: Fritz Rückward. Mitw.: Frau Gweudolyn Toms- Williams (Klavier).

Saal Bechstein. Dienstag, Abends 74 Uhr: Klavierabend von Marta Malatesta.

Blíithner-Vaal. Dienstag, Abends 8 Uhr: Klavierabend von Paul Schramm.

Klindworth-Scharwenka- Baal. Dienstag, Abends 8 Uhr: Konzert von Carlotta Stuben- rauch und Bruno Hinze - Reinhold. Mitw.: Elisabeth Lee (Gesang), Friß Becker (Violon- cello), Karl Kämpf (Harmonium).

Pirkus Schumann. Dienstag, Abends 74 Uhr: Gala-Novitätenabend. Neu: Der Komödien- gaukler und chines. Geisterbeshwörer Harry Lamore. Neu: Fliegender akrobatischer Akt der Franklin-Truppe. Original-Bagonghi,

der kleinste komische Reiter der Welt. Auftreten des Kommisfionsrats Gustav Steus- beck mit scinen neuen hervorragenden Schul- pferden. Um 9{ Uhr: Die drei Rivalen oder Das mysteriöse Schloß, in der Normandie. Großg Feerie in 5 Akten mit der feenhafteu Schlußapotheose.

Pirkus Busch. Dienstag, Abends 74 Uhr: Galaabend. U. a.: Herr James Leon Fillis, Schulreiter. Sisters Curtis, Luftserpentinakt. Die Morandinis. Fräulein Krembser. Ferner: L Erust Schumann, Original- dressuren. eiterfamilie Proserpi. Zwerg: clown François als Kunstreiter. Um 9 Uhr: Die rusfische Pantomime Marja.

Familiennachrichten.

Verlobt: Frl. Anne-Marie Huth mit Hrn. Leut- nant z.S. Ernst Kühnemann (Wannsee—z. Zt. Danzig). Pauline Gräfin von Bismarck-Bohlen mit Hrn. Leutnant Hartwig Grafen Ebrecht von Dürkheim - Montmartin (z. Zt. Berlin— Potsdam). Frl. Ilse- Erdmuthe von der Schulenburg mit Hrn. Negierungsreferendar Fried- rich Vogeler (Herford i. W.— Münster i. W.).

Verehbeliht: Hr. Hauptmann Ernst -Frhr. von Münchhausen mit Frl. Hildegard von Siemens (Berlin). Hr. Pastor Martin von Gerlach mit Frl. Eva von Tiedemann (Silberhammer bei Danzig-Langfuhr—Roschau).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Hauptmann Arel- Albreht Frhrn. von Maltzahn (Posen). Etne Tochter: Hrn. Landrat, Kammerberrn von Dit furth (Gut Dankersen bei Rinteln a. W.).

Gestorben: Hr. Hauptmann Richard Prescher (Charlottenburg). Verw. - Marianne Freifr. von Wintingerode, geb. Freiin von Berleps (Cassel).

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Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg.

Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin.

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlag!“ Anstalt Berlin SW., Wilbelmstraße Nr. 32.

Zwölf Beilagen (eins{ließliß4 Börsen-Beilage). (215)

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