1890 / 55 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

frefser*. Dienstag, den 4. März: „Gräfin Lea“

5. März: Zum 1. Male: „Scenen aus den Did ea e g Hexenfang « „«Kaudel's Gardinenpredigten®. Donnerstag, den 6. März: „Gräfin Lea“. Freitag, den 7. März: 25. Akt onnements- Vorstellung: „Scenen aus den Phönizierinnen“ , „Hexenfang“ „Kaudel’'s Gardinerpredigten*. Sonnabend, den 8. März: „Der Veilchenfresser“. Sonntag, den 9. März: „König Lear“.

Lessing-Theater

Das Repertoire wird “in der laufenden Wo i durh „Die Hochzeit von Valeni* ca E beberrs<t. Nur am Donnerstag wird Ludwig Arzengruber's Bauern- Lustspiel: „Die Kreuzelschreiber *, das während des Utrlaubs von Jenny Groß ruhen mußte, wieder zur Aufsühr-ng gelangen nachdem die Künstlerin am 3. März von ihrer Urlaubsreise wieder zurückgekehrt ist. Die nächste Aufführung des Schauspiels: „Das Bild des Signorelli ist für Montag, den 10. März angeseßt.

Friedri<h-Wilhelmstädtishes Theater.

Die kommende Woche bringt ein Jubiläums - Eceigniß. Am Donnetitag y Falles LUTMIE Jonathan“, dem es elungen i}, fi< als größter Treffer unter î 6 etten Jahre zu bewähren, zum 50. Male in iden «aaa

Die Proben die in nâdster Weise t:

Die Proben für die in nächster Woche in Scene i find im flotten Gange. Morgen findet die E Sa PpeeLUnd der uge Dane e dis gem Ser Mann“ statt. Nach

en eingegangenen etbestellungen dürfte ( ausverkauftes Haus bringen. G Lon der Sonntag eln

a A nee nous :

: n dem Komponisten-Abend, welcher gestern i eine sehr interessante Novität von dem L, rernten wir für Orchester, Klavier und Gesang bereits bekannt und beliebt ge- wordenen dänischen Tondichter Hrn. Emil Hartmann kennen Seine skandinavishe Volksmusik für Orchester bietet in vier Sägen verschiedenen Inhalts ein treues Bild von dem Volksleben der Nord- länder und zeichnet si dur Melodienreiz und originelle Rhythmen aus, für wel<he au einige nationale Motive verwandt worden sind Die Klarheit der Gedanken sowie die Vermeidung allen unzeitigen Auf- wandes rauschender Orchester-Effekte machen einen hö<st wohlthuenden Eindru> und bringen alle Feinheiten der Justrumentirung, dur< welche sih der Komponist ganz besonders auszeihnet, vollkommen zur Geltung. Die genannten Vorzüge bewährten \si< au< in seinem Wiegenlied für Streichinstrumente und Harfe, das von reizvollster Wirkung war, und in dem Ballet-Divertissement „Ein Karnevalsfest* in welhem wir den Marsch, das Intermezzo und die Mazurka deren Wiederholung gewüns<t wurde, besonders lobend hervorheben. Reicher Beifall des zahlrei erschienenen Publikums folgte jedem Sage diefer Suite, die der Komponist selbst dirigirte. Die Meyder'’s<e Kapelle bewährte in der Aufführung dieser Werke sowie einer be- reits bekannten, stets mit Beifall aufgenommenen Orhester-Suite von R. Klein und einiger anderer Tonstücke ihre anerkannte Tüchtigkeit Als Solist erntete Hr. Richter, der treffliche Cornet-Bläser wiederum reie orgen L t Kapellmeister Meyder Or

orgen bringt Kapellmeister Meyder Orchesterwerke von Web Beethoven, Wagner, Rubinstein, Mozart, Offenba, Waldteafel’ Conradi, Délibes, Neßler, Soli für Flôte (Hr. Prill), Cornet à piston (Hr. Richter) und Harfe (Frl. Lemböc) zur Aufführung. Am Mèontag veranstaltet Kapcllmecister Meyder den se<sten Komponisten - Abend.

r. Emil Hartmann, der nordische Komponist, wird an diesem Abend eine Sinfonie Rr. I. (Es-dur) unter persönliher Leitung zur Auf- führung bringen.

Frau Amalie I A

rau Amalie Joachim gab gestern einen populären Lieder- Abend, für welchen sie den Lieder-Cyklus „Winterreise®“ von Schubert zum Vortrag gewählt hatte. Die in jeder Beziehung vollendete künft- lerishe Leistung der gefeierten Sängerin noch von früher her in gutem Andenken bewahrend, hatte der Reserent nur eine leihte Aufgabe, in- dem er mit Freuden bemerkte, wie die Stimme mit derselben Kraft und demselben Wohblklang diese 24 Gesänge ausführte, obne die

Wetterbericht vom 1. März, Montag: Opernhaus.| 52. Vorstellung. Lohen- Morgens 8 Uhr. gr Romantische Oper in 3 Akten von Richard Julius Frißshe. Dirigent: Hr. Kapellmeister E erar: r Ah vom Königlichen | Federmann. Anfang 7 nb ater j i; : e

S bauspielh “it en, a ast.) Anfang 7 Uhr. Montag: Der arme Jouathan, bilharmon. Concert ODirig. u Solist: H. von Varnhelm, oder: Das Soldatenglü>. Lust- i:

spiel in 5 Aufzügen von G. E. Leisng, (Paul Residenz-Theater. Direktion: Siegmund Lauten- : 0 ; aiserlihen | burg. Sonntag: Zum 23, Male: Marquise. Concert-Haus, Leipzigerstr. 48 (fcüher Bilfe) Lustspiel in 3 Akten von Victorien Sardou. Deuts | Karl Meyder-Concert. Sonntag, 2, März: Anfang von Robert Buchholz. Anfang 7F Uhr.

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- Siationen. Wetter.

Bar. auf0 Gr. u. d. Meeres\p red. in Millim. ‘Temperatur in ? Celjius

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Muallaghmore Aberdeen . . Christiansund Kopenhagen . Stocholm . Haparanda . St. Petersbrg. Pioskau. ..

Corl,Queens- fown Cherbourg . | 766 Elder. ¿2 761 762 amburg . . | 765 winemünde | 764 Neufahrwafser| 761 Memel ...… | 762 E. 767 ünster... | 764 Karlsruhe . . | 766 Wiesbaden . 766 Münden . . | 764 Cbemrig . . | 767 Berlin... | 765 Wien ... . | 765 Breslau. . . | 762

wolkig halb bed. wolkenlos heiter wolkenlos halb bed. wolkenlos Schnee

halb bed.

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wod staatssekretär.

Nebel!) bede>t

Schnee

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Ne d'Aix. . | 770 Md. 190

1) Reif. 2) Reif. 3) Nebel. Donnerstag:

Uebersibt der Witterung. Lustspiel von Ludwig Anzengruber.

Die Luftdru>vertheilung ist auf dem ganzen Gebiet gleiGmäßig ; flahe Depressionen liegen über der

ordsee mzd Ungarn und Galizien. Bei s{<wa<hen. Wallaer-Theater. Sonntag : Neu einstudirt: S<wank in 4 Akten von J. B.

im Nordwesten südlichen, im Osten nördlihen Win- | Großftädtisch.

Werner: Hr. Pfeil, vom Deutschen P in St. Petersburg, aïs Gast.) Anfang

<auspielhaus. und romautish.

7 7 Uhr. s Bauernfeld. Anfang 7 Ubr G Deo A Raa R m s E Wenner mit Hrn. Gerichts-Referendar : i: n ildern na es

bede>t Deutsches Theater. Sonntag: Der] Unter: | Verne von Carl Pander. Musik von E. Christiani | mit Hrn. Arthur Paschke (Jacobskirh—Ober- und A. Wicher. Ballets und Gruppirungen von | Zauhe). Frl. Luise Kreisköther mit Hrn. Karl Musik-Dirigent : rohl (Thale a. Harz—Mallmit). Frl. Elise

Montag: Faust's Tod. Hr. Kapellmeister A. Wicher. In Scene geseßt vom laasen mit Hrn. Ludwig Kolley (Brühl—Duis-

wo

O s Dienftag: is ain daateferreE Fel ittwoh : n Erfolg. va Drofsen: - Frl. | Direktor Sternheim. A 7

bede>t Alwine Mélar, als R Montag: Dieselbe Bera

wolkenlos von Valeni. Stauspiel in 4 Akten von Ludwig

eringste Anstrengung spüren zu lassen, Die Vie eitigkeit in der Darstellung des ersSicdenen Inhalts der Lieder war in hohem Grade ¡u bewundern. Den frischen Aufs<wung in dem Liede „Die oft wiederzugeben, gelang der Sängerin so gut, wie der Ausdru> des Träumerischen und Zarten in dem eLindenbaum“. Ohne hier no<h Einzelnes hervorheben zu wollen, konstatiren wir nur, daß alle Gesänge mit gleichem enthusiastishem Beifall aufgenommen wurden, und daß das sehr zahlrei erschienene Publikum am Scluß ‘des

Abends die Künstlerin no< dur mehrmalige Hervorrufe auszeihnete.

Mannigfaltiges.

JFhre Majestät dieKaiserin Auguste Victoria hat, wie die „Wien. Ztg.“ mittheilt, dur Vermittelung der deutshen Botschaft in Wien dem Bundes-Präsidenten der öfterreihishen Ge- sellschaft vom Rothen Kreuz, dem Grafen Franz Falken- hayn, ein in den huldvollsten Ausdrü>ken abgefaßtes Hand- \<hreiben zustellen laffen, in welchem Jhre Majestät er- klärt, Sie glaube, bei den nahen Beziehungen der verstorbenen Kaiserin Augusta zur österreihis<en Gesellschaft vom Rothen Kreuz und bei dem besonderen Werth, den die verewigte Kaiserin auf die Ebrenmitgliedschaft des österreibishen patriotischen Hülfsvereins legte, im Sinne der verewigten Kaiserin zu handeln, indem sie zur Erinnerung an Allerhöchstdieselbe dem Vorstande der Geselischaft eine Bildnißmedaille der Kaiserin übersende, Die bei- gelegene, in Gold ausgeführte Medaille zeigt auf der Aversseite das wohlgetroffene Bild der vercwizten Kaiserin Augusta, auf der Revers- seite die Emblez e dcs Rothen Kreuzes mit Umschrift.

Die Inhaber von Zeitkarten für die Stadt- und Ring- ba bn werden auf eine im Inseratentheile unserer heutigen Zeitung befindlihe Bekanntmachung der Königlichen Gisenbahn Direktion zu Berlin verwiesen. Inhalts derselben wird den mehrfa< heran- getretenen Wünschen auf Anwendung des neuen ermäßigten Stadt- bahntarifs für die no<h im Jahre 1889 entnommenen Zeitkarten Rechnung getragen. Bei den früheren wiederholten Herabseßungen im Stadtbahntarif waren derartige Wünsche niht laut geworden, weshalb eine Preisregulirung für die laufenden Zeitkarten, wie die gegenwärtig angekündigte, unterblieb. Es lag hiernah für die Cisen- bahn-Verwaltung kein Anlaß vor, in diesem Falle die neuen billigeren Sätze ohne Weiteres auf die Zeitkarten zu übertragen.

Chemnit, 28, Februar. (Dtich. Tagebl.) Im Erzaebirge und in Thüringen wüthete heute ein fur<htbares Schnee- treiben, so .daß der Bahnverkehr überall nur mühsam aufreht er- halten werden konnte.

Paris, 28. Februar. (W. T. B ) Aus Havre wird starker an- baltender Schneefall gemeldet. Aus Lille und Dünkirchen werden Stürme und ebenfalls starker Schneefall signalisirt.

New-York, 26. Februar. (A. C.) Das Testament des verstorbenen Millionärs Astor ist veröffentliht worden. Er ver- mate dem St. Lukas-Hospital in New-York 110 000 Doll., dem Hospital für Krebskrankheiten in New-York den gleichen Betrag, 400 000 Doll. der Astor-Bibliothek und eine Summe von 160 000 Doll, ist Legaten an Freunde, Wohlthätigkeitévereine und verschiedene künst- lerishe und literarishe Zwe>e gewidmet. Den Rest des ungeheuren Vermögens erbt sein einziger Sohn.

New- York, 26. Februar. (A. C) CEia Cyclon hat im nördlichen Texas große Verheerungen angerihtet. In Santa wurden die Freimaurerhalle und das Gerichtsgebäude und in Gainesville die Eisenbahnstation und 20 Häuser vom Sturme umge- weht. Auch in Brownsville (Tennessee) zerstörte ein hestiger Orkan viele Häuser. Aus dem ganzen Südwesten der Vereinigten Staaten werden fur<tbare Stürme gemeldet.

E E E E E E E E E I L L E E E

r.

54. Vorstellung. Minna von S

Uhr.

Dienstag: Opernhaus. 53. Vorstellung. Carmen. Montag u. folgde. Tage: é Oper in 4 Akten von Georges Bizet. Text von G 18 TOIADE Ae: SPEARDS ges Meilhac und Ludovic Halévy, na< einer B ovelle des Prosper Mérimée. Tanz von Paul Belle-Alliance-Theater. Sonntag: Mit

lioni. 7 Ubr. i T L D oni. Anfang E ett Bürgerlich | gänlih neuer Ausstattung an Dekorationen, Kostümen, Familien-Nachrichten.

Musk von Carl Millö>er. Jn Scene geseßt von

F %

New-York, 28. Februar. (W. T. B.) Wie verlautet, wurde

am Tage vor der Katastrophe bei Prescott ein Bote vo Ober-Aufseher entsandt, rig die E des Thales Din E

L RO Zustande des Dammes in Kenntniß zu

eßen. Der Bote wurde auf dem Wege aufgehalten und konnte seinen Auftrag ni<t ausführen. Ein zweiter Bote, der ihm na<- geschi>t Bu kam zu spät, wurde selbs von der Fluth überras{<t und ertrank.

t New-York, 26. Februar. (A. C.) Das Wetter in den südatlantishen und östlichen Golfstaaten war geftern und beute das wärm se, welhes im Februar nals dagewesen ist. In Memphis wüthete gestern ein heftiger Wirbelsturm, welher im ganzen Distrikt großen Schaden anrichtete. Jn Folge heftigen Regens is} der Fluß Ohio im Steigen begriffen und es werden ernste Uebers<hwemmungen besorgt. Andere Flüsse im Süden und Südwesten sind bereits aus ihrem Bette getreten, wodur< mehr oder weniger erhebliher S<aden angerihtet worden ist.

Tokio. Ueber den Bau einer deuts<h-evangelischen Kirche in Tokio (Iapan) s{reibt die „Thür. Corr.“ Die Deutswen in Tokio traten vor fünf Jahren zur Bildung einer deuts{h- evangelishen Gemeinde daselbst zusammen. Se Königliche Hoheit + der Großherzog von SawGsen übernahm das Protektorat über dieselbe und gestattete, daß die Leitung der fkirhlihen Angelegenheiten dieser Gemeinde im fernen Japan dem weimarishen Kirchenregimente unterstellt werde. Geistlile wurden dorthin entsendet, die mit sehr gutem Er- folge thâtig waren. Das kirhlihe Leben in der Gemeinde kräf- tigte si< und von derselben drang der Geist des Evangeliums in immer weitere Kreise Japans und gewann dem Christenthum immer neue Anhänger. Es befremdet jedo< die Japaner, daß, mâährend England, Rußland, Frankrei<h, Nord-Amerika immer stattlihere Gotteshäuser dort errihteten, der Deutsche ein solches nicht besißt, sondern für den Gotteédienst eine kleine, abgelegene, ameri- fanis<e Kirche benußen muß. Die deutsh-evangelishe Gemeinde in Tokio hat daher den Bau einer eigenen Kirche beshlosse:, au< bereits aus cigenen Mitteln einen Bauplat für 10 000 „é erworben. Sie ist aber nit in der Lage, die Baukosten in Höhe von 60000 selbst aufzubringen. Der Kirheavorstand der Gemeinde, der Kaiserliche (Besandte von Holleben und die Herren Spinner und Hezing richten daher unter Zustimmung des Großherzoglich sähsischen Kirhenraths die Bitte an die evangelischen Deutschen dabeim, ihnen bauen zu belfen, und dadur< mitzuwirken an dem siegreichen Fortschreiten des Evangeliums zur Ehre des deutshen Namens. Es steht zu hoffen, daß die Unterstüßung des deutschen evangelishen Volkes der Gemeinde in Tokio in reichem Maße zu Theil werden wird. Beiträge sind an den Großherzogli sächsischen Kirchenrath in Weimar zu senden.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Köln, 1. März. (W. T. B.) Wie die „Köln. Ztg.“ berichtet, sind seit vorgestern auf den Saarbrü>ener fiskalischen Bergwerken Arbeiterausschüsse ein- geführt worden.

St. Petersburg, 1. März. (W. T. B.) Der „Russische Invalide“ veröffentlicht das vom Kaiser am 31. Januar be- stätigte Reglement für die Bildung von Cadres der Reichswehr (Land en Danah werden die genannten Cadres dur zwei Untermilitärs für die dereinst zu formirende Compagnie, Batterie oder Ssotnie g und ressortiren zu den Kreis-Militärchefs. Die Cadre-Mannschaften beaufsihtigen in Friedenszeiten das Eigenthum der Reichs- wehr-Abtheilungen und üben die zu Lehrversammlungen eins zuberufenden Landwehrleute erster Kategorie ein.

Concert - Anzeigen. Philharmonie. Montag, 3. März: X. (legtes)

ülow. Anfang 74 Uhr.

6 Uhr. Montag, 4. März : Anfang 7 Uhr. VI. Kom- poniften-Abend unter gefäll. Mitwirkung des Kom- ponisten Hrn. Hartmann. Sinfonie Nr. 1 (Es-dur).

Luftspiel in 4 Aufzügen von Requisiten, mas<inellen Einrichtungen u. elektrishen | Verlobt: Frl. Anna Rößler mit Hrn. Leopold

der Balletmeisterin Maria Volta.

beve>t Berliner Theater. Sonntag: Hamlet. E wolkenlos Zon T sresex. Cal-Themer: Direktion: heiter?) enstag: . onntag: Zum 16 M.: Ein gemachter Maun. 5 t L ea Bee e E RGMERO S Caen D nab Sobn L, Ben Soi wo 2 ° : n S. aelis u ¡ i Ô "S i g Tessing - Theater. Sonntag: Die Hochzeit | Fouplets von Alfred Benter. In Scene Liegt ei (aao Dito Malire A

vom Direkt : S Marco Brociner. °iMontag: Dieselbe Vorstellung. i i bin. C. H. Reichel (Leipzig), Cine-Tochter:

Montag: Die Ehre. Sgauspiel in 4 Akten heiter von Hermann Sudermann.

OEO Dienstag: Die Ehre.

Mittwoh: Die Hochzeit von Valeui.

Beleuchtungs - Effekten: Zum 2, Mal

r.

Emil Thomas.

ale: Der | Mannstetten (Dresden Harzgerode). Frl ranz Drießen (Bonn). Frl. Helene Bartsch

burg).

Verehelicht: Hr. Armand Kahn mit Frl. Jda Rappe S —Köln). Hr. Josef Jan mit U argarete Gehring (Southampton—

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Grafen Nayhauß-

rn. Johannes Küper (Bohum). Hrn, R. aegele (Wallufangen a. Q gra Otto

: Ad olph Ernsl-Theater. Dretdene rftraße 72. Atorege ga a Rhein). Hrn. Otto

l\éreiber. i; onntag: Zum 23, Male: er Goldfuchs8. : ; i

Die Krenzelschreiber. Bauern Se Ee t Suvfeie IEAR, pri e Jacobson und v 0 den 6D eibe Ka S a , e w i

Musk von Franz Roth. Anfene Sd av Görß. De une Bornemann (Harburg). Hr.

ontag : Dieselbe Vorstellung. Anfang 74 Uhr. | - Rentier Joh. Hövelmann (Xanten). Hr. Kauf-

eker Th. Schaeffer (Königsberg i. Pr ). Hr mann K. Speiser (Ludwigsburg). Hr. Stadt-

den ist das Wetter über Deutsland kalt und ver- | v. Schweitzer. Hierauf : Zum 1. Male: Die Ehre. Urauia, Invalidenstraße 57/62, geöffnet von erihtssekretär a. D. Leopold Fin>e (Berlin),

änderlih; vielfah ist S<nee gefallen. Jn Ham- La er S Pte nd in 1 Akt von 12—11 Übr. ) nfang r. cyr. M, 14, Kassel 15, München 17 Grad unter dem | Montag u. folgde. Tage: Grofftädtisch. Swahn: Ueber Erdbeben,

burg und Berlin liegt die Temperatur 10, Magde- | Julius Freund.

SéPlérpunkt und ungefähr ebensoviel unter der nor- | Die Ehre.

Theater - Auzeigen. von Alex.

Bönigliche Zchauspiele. Sonntag: Opern von ®. . x 7 . haus. 51. Vorstellung. Taunhäuser und der ia „Vieselbe Vorftellung.

tishe Oper in 3 Akten e Me V roman

Dirigent: Kapellmeister Sucher. Anfane p eger. Friedrich - Wilhelmstädtishes Theater.

Deutsbe Seewarte Pictoria-Theater. Sonntag: Zum 196. M.: Moszkowsli und Richard Nathanson

r. Jean François Vicedomini (Berlin). Hr.

Sonntag um 7} Uhr: Hr. Dr. Kaufmann Hermann Lücke (Berlin). Hr. Paul

übner (Hamburg). Hr. Friedri August arthel (Neugruna). Hr. Gustav ict (Wülfingerode). Frau VEa Nieme E

b Circus Renz, Karlitraße Sonntag: 2 große | Steffen (Berlin). Frau Lina Reichel, geb.

auspielhaus. 53. Vorstellung. Die ow's. Sonntag: Mit neuer Ausstattung; Zum | Stul- und Freiheitspferde. terländisbes Drama in 4 Aufzügen A Ernst | 46. Male: Der arme Jonathan. Operette in | Montag: Deutsche Turner.

¿Vildenbruh. Anfang 7 Uhr

3 Akten von Hugo Wittmann und Julius Bauer.

Vorstellungen. 4 Uhr Nachm. (1 Kind frei) mit drih (Gri —_— F i

Etanley in Afrika. Zeitgenmälde in 10 Bildern t Mera T Adi ir Programm: Auf viel- Klaffenba (Berlin). E aths

Raida. Ballet von C. Severini | Zaubermärchen. Abends 71 Übr: Großes L M : eutshe Turner. Große nationale Original-Panto-

mime. Jn beiden Vorstellungen :

neu engagirten renommirten Luftkünstlerinnen Ge-

‘\<wister Cast Ba a anst ; lerinnen, fomeie retten ui Berge E Künst: | Dru> der Norddeutschen Buldrukerei und Verlags-

Redacteur: Dr. H. Klee. Verlag der Expedition (S {ol z).

uftreten der | Berlin:

est. dref. Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32. Sieben Beilagen (eins<ließli< Börsen-Beilage).

zum Deutschen Reichs-Anze

M 05.

Königreich Preußen.

Bedingungen, welche bei der Vergebung von Arbeiten und Liefe- rungen im Bereiche der Allgemeinen Bau-Ver- waltung, der Staats-Eisenbahn- und Berg-Ver- waltung zur Anwendung kommen.

I.

8. 1, Persönliche Tüchtigkeit und Leistungsfähigkeit der Bewerber. i;

Bei der Vergebung von Arbeiten oder Lieferungen hat Niemand Aussicht, als Unternehmer angenommen zu werden, der nit für die tüchtige, pünktlibe und vollständige Ausführung derselben au< in technischer Hinsicht die erforderliche Sicherheit bietet.

Ginsi<t und Bezug der Verdingungsanschläge 2c. Verdingungsans<hläge, Zeichnungen, Bedingungen 2c. sind an den

in der Ausschreibung bezeichneten Stellen einzusehen und werden auf l

Grsuchen gegen Erstattung der Ss verabfolgt.

Form und Inhalt der Angebote. :

Die Angebote sind unker Benußung der etwa vorgeschriebenen ormulare, von den Bewerbern unterschrieben, mit der in der Aus- reibung geforderten Ueberschrift versehen, versiegelt und frankirt bis

zu dem angegebenen Termine einzureichen.

Die Angebote müssen enthalten: a. die cisdrüd>liche Erklärung, daß der Bewerber sich den Beo

Dai welche der Ausschreibung ¿u Grunde gelegt sind, unter- wirft ;

preisen nit überein, so sollen die leßteren maßgebend sein; c. die genaue Bezeichnung und Adresse des Bewerbers;

d. Seitens gemeinschaftlih bieteader Personen die Erklärung, daß se sih für das Angebot solidaris< verbindlih machen, und die Be- zeichnung eines zur Geschäftsführung und zur Empfangnahme der

Zahlungen Bevollmächtigten; leßteres Erforderniß gilt auch für die

Angebote von Gesellshaften;

e. nähere -Angaben über die Bezeichnung der etwa mit einge- reiten Proben. Die Proben selbst müssen ebenfalls vor dem Bietungstermin eingesandt und derartig bezeichnet je daß sich ohne

Weiteres erkennen läßt, zu welhem Angebot sie gehören ;

f. die etwa vorgeschriebenen Angaben über die Bezugsquellen

von Fabrikaten.

Angebote, welche diesen Vorschriften nit entsprechen, insbesondere solhe, welhe bis zu der festgeseßten Terminsstunde bei der Behörde nicht eingegangen sind, wel<he bezügli des Gegenstandes von der Ausschreibung selbst abweichen, oder das Gebot an Sonderbedingungen

knüpfen, haven keine Aussicht auf Berüksichtigung.

Es sollen indessen solhe Angebote nicht ausges<lossen fein, in

welchen der Bewerber erklärt, sh nur während einer kürzeren als der iu der Aus\<reibung angegebenen Zuschlagsfrist an sein Angebot ge-

bunden halten zu wollen. aa Wirkung der Angebots.

Die Bewerber bleiben von dem Eintreffen des Angebots bei der aus\hreibenden Behörde bis zum Ablauf der festgeseßten Zuschlags- frist, bezw. der von ihnen bezeichneten kürzeren Frist (S. 3 leßter

Absatz) an ihre Angebote gebunden.

ie Bewerber unterwerfen si mit Abgabe des Angebots in Bezug auf alle für sie daraus entstehenden Verbindlihkeiten der Geri tsbarkeit des Ortes, an welchem die aus\hreibende Behörde ibren Siy hat und woselbst au sie auf Erfordern Domizil nehmen

müsfsea. M 8. 5. Zulassung zum Eröffnungstermin.

Den Bewerbern und deren Bevollmächtigten steht der Zutritt zu dem Eröffnungstermin frei. Eine Veröffentlihung der abgegebenen

Gebote ist nicht gestattet. Ertheilung des Zuschlages.

Der Zuslag wird von dem ausschreibenden Beamten oder von der aus\chreibenden Behörde oder von einer diefer übergeordneten Be- börde entweder im Eröffnungstermin zu dem von dem gewählten Unternehmer mit zu vollziehenden Protokoll oder dur< besondere

\hriftlihe Mittheilung ertheilt.

Letzterenfalls ist derselbe mit bindender Kraft erfolgt, wenn die Benachrichtigung hiervon innerhalb der Zuschlagsfrist als Depesche

oder Brief dem Telegraphen- oder Postamt zur Beförderung an die

in dem Angebot bezeichnete Adresse übergeben worden ist.

Trifft die Benachrichtigung troy rechtzeitiger Absendung erft na< demjenigen gei bei dem Empfänger ein, für welchen dieser bei ordnungsmäßiger Beförderung den Eingang eines rechtzeitig abgesen- deten Briefes erwarten darf, so ist der Empfänger an sein Angebot niht mehr gebunden, falls er ohne Verzug nah dem verspäteten Ein- treffen der Zuschlags-Erklärung von seinem Rüktritt Nachricht ge-

geben hat.

Nachricht an diejenigen Bewerber, wel<e den Zuswblag nicht er- halten, wird nur dann ertheilt, wenn dieselben bei Einreichung des Angebots unter Beifügung des erforderlihen Frankaturvetrages einen

fallsigen Wunsch zu erkennen gegeben haben. Proben werden nur dana zurü>gegeben, wenn dies in dem Angebotsschreiben ausdrücklich verlangt wird, und erfolgt alédann die Rücksendung auf Kosten des betreffenden Bewerbers. Eine Rü>kgabe findet im Falle der Annahme des Angebots nicht statt; ebenso kann im Falle der Ablehnung des- selben die Rückgabe insoweit nit verlangt werden, als die Proben

des

bei den Prüfungen verbraucht find. N Eingereihte Entwürfe werden auf Verlangen zurüd>gegeben.

Den Empfang des Zuschlagsschreibens hat der Unternehmer um-

gehend schriftli zu bestätigen. Vertragsabs<{luß

Der Bewerber, welcher den Zuschlag erhält, ist verpflichtet, auf Erfordern über den dur die Ertheilung des Zuschlags zu Stande

gekommenen Vertrag eine \chriftlihe Urkunde zu vollziehen.

…- Sofern die Unterschrift des Bewerbers der Behörde nicht bekannt

ift, bleibt vorbehalten, eine Beglaubigung derselben zu verlangen.

Die der Ausschreibung zu Grunde Lene Verdin mi d Rod a

Zeichnungen 2c., welche bereits dur< das Angebot anerkannt sind, der Bewerher bei Abschluß des O0 mit zu unterzeichnen.

Kautionsstellung.

Innerhalb 14 Tagen nah der Ertheilung des Zusélags hat der Unternehmer die vorgeschriebene Kaution zu bestellen, widrigenfalls die Behörde befugt ist, von dem Vertrag zurücfzutreten und Schadenersaß

zu beanspruchen. 8.9 Kosten der Ausschreibung

Zu den dur die Ausschreibung selbst entstehenden Kosten hat der

‘Unternehmer nicht beizutragen.

Erste Beilage iger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Sonnabend, den 1. März

Allgemeine Vertragsbeding für die Ausführung der

8. 1. Gegenstand des Vertrage d des Unternehmens bildet die Ausführung der im Vertrage bezeihneten und Lieferungen. Im Einzelnen bestimm dem Unternehmer obliegenden Leistunge anshlägen, den zugehörigen Zeihnungen un trage gehörig bezeichneten anshlägen angenommenen näheren Feststellungen, wel<e Vertrage zu Grunde gelegten Bau- der betreffenden Bauwerke si ergeben. Abänderungen der Bau-Entwürfe anzu leitenden Behörde vorbehalten würfen nit vorgesehen sind, Zustimmung übertragen werden.

Berechnung der Vergütu Die dem Unternehmer zukommende Vergü wirklichen Leistungen bezw. Lieferungen unter Zugrundelegung der ver- tragsmäßigen Einheitspreise berechnet Die Vergütung für Tagelohnsar mäßig vereinbarten Lohnsägen.

Aus\<luß einer beson leistungen, Vorhalten von Rüstungen X. ; erdingungsans<lägen für Nebe Werkzeug und Geräthen, g von Zufuhrwege en sind, umfassen die verein die Vergütung für die zur ks resp für die Erfüllun n aller Art, insbesondere i beiten erforderlihen Materialien aus den lägen nah der Verwendungsstelle für Vorhaltung von Werkzeug,

Herstellung resp. fe resp. der Arbeiten t fi Art und Umfang der < den Verdingungs- d sonstigen als zum V Die in den Verdingungs- gen jedo denjenigen e Aenderung der dem Entwürfe bei der Ausführung

. Den Gegenstan

Unterlagen. : Vordersäge unterlie ohne wesentli

ordnen, bleibt der bau- welche in den Bau-Ent- können dem Unternehmer nur mit seiner

tung wird na< den

beiten erfolgt nah den vertrags»

deren Vergütung für Neben- Werkzeug und Geräthen, Insoweit in den V nleistungen, sowie für das Vorhalten von und für Herstellung und dere Preisansäze vorgeseh und Tagelohnsäte zuglei Herstellung des Bauwer hörenden Nebenleistunge schaffung der zu den Bauar auf der Baustelle befindlichen Lagerp am Bau, sowie die Entschädigung Geräthen 2c.

Auch die Gestellung der z und Abnahmevermessungen erfor liegt dem Unternehmer ob, \châdigung hierf Höhenmessungen bei

b. die Angabe der geforderten Preise nah Reichswährung, und zwar sowohl die Angabe der Preise für die Ginheiten als au der Gesammtforderung ; stimmt die Gesammtforderung mit dea Einheits-

n nicht beson- barten Preise planmäßigen g des Vertrages ge- auch für die Heran-

Unterbaltun

u den Abste>ungen, Höhemessungen derlihen Arbeitskräfte und Geräthe daß demselben eine besondere Ent- ür gewährt wird, jedoh wird diese Gestellung für die den Sa Tenn nicht verlangt. Mehrleistungen gegen den Vertrags.

Ohne ausdrückliche \criftlihe Anordnung oder Genehmigung des bauleitenden Beamten darf der Unternehmer keinerlei vom Vertrage abweichende oder im Verbindungsanschlage nit vorgesehene Arbeiten oder Lieferungen ausführen.

Diesem Verbot zuwider einscitig von dem Unternehmer bewirkte en ist der bauleitende Beamte ebenso wie die bauleitende befugt, auf dessen Gefahr und Kosten wieder beseitigen zu uh hat der Unternehmer nicht nur keinerlei Vergütung für Arbeiten und Lieferungen zu beanspruchen, sondern muß auch für allen Schaden aufkommen, welcher etwa dur diese Abweichungen vom Vertrage für die Staatskasse Oen ist.

/ Minderleistung gegen den Vertrag. Bleiben die ausgeführten Arbeiten oder Lieferungen zufolge der von der bauleitenden Behörde oder den bauleitenden Beamten ge- troffenen Anordnungen unter der im Ver zurü>, so hat der Unternehmer Anspru na<hweisli< hieraus entstandenen wirklichen Schadens. Nöthigenfalls entscheidet hierüber das Schiedsgericht.

trage festverdungenen Menge < auf den Ersaz des ihm

8. 5. Beginn, Fortführung und Vollendung der Arbeiten 2c., Konventionalstrafe. die Fortführung und Vollendung der Arbeiten und

Der Beginn, e Bedingungen festgeseßten

Lieferungen hat nah den in den besonderen Fristen zu erfolgen.

Fs über den Beginn der Arbeiten 2c. gungen eine Vereinbarung niht enthal spätestens 14 Tage nah s<riftlicher Auf leitenden Beamten mit den Arbeiten oder

Die Arbeit oder Lieferung muß im Verhältniß zu den bedungenen Vollendungsfristen fortgeseßt angemessen ge

Die Zakbl der zu verwendenden die Vorräthe an Materialien Leistungen entjprecen.

Eine im Vertrage bedungene Kon lassen, wenn die verspätete Vertragserfüllung Vorbekalt angenommen worden ist.

Eine tageweise zu bere<hnende Konven Ausführung von Bauarbeiten bleibt für : N allenden Sonntage und allgemeinen Feiertage außer

in den besonderen Bedin- hat der Unternehmer forderung Seitens des bau- Lieferungen zu beginnen.

fördert werden. : skräfte und Geräthe, sowie sen allezeit ben übernommenen

ventionalstrafe gilt nit für er- ganz oder theilweise ohne

tionalstrafe für verspätete die in die Zeit Verzögerung f

8. 6.

Hinderungen der Bauausfü Glaubt der Unternehmer sich in der or führung der übernommenen Arbeite leitenden Behörde oder des bauleitenden ehöôrige Fortschreiten der Arbeiten anderer at er bei dem bauleitenden Beamten oder der b

hiervon Anzeige zu erstatten.

_ Andernfalls werden chon wegen auf die betreffenden, angebli hindern sprüche oder Einwendungen zugelassen.

_ Nah Beseitigung derartiger Hin weitere Aufforderung ungesäumt wie

Der bauleitenden Behörde bleibt v Beschwerden des Unternehmers für begründ angemessene Verlängerung der im Vertrage frijten längstens bis zur Dauer der betre zu bewilligen. : _bei Eintritt einer bereits ausgeführten Leistungen er tragsmäßig bedungenen Preisen entsprehend verschiedenwerthige Leistungen ein na< dem Einheitspreis vereinbart, so ist unter Berü oder geringeren Werthes der ausgeführten noch rüd>ständigen ein von de prehend abweihender neuer onders zu erm

dnungsmäßigen Fort- n dur Anordnungen der b: Beamten oder dur< das nit Unternehmer behinderi, 10 aulcitenden Behörde

der unterlassenen Anzeige keinerlei den, Umstände begründete An-

derungen sind die Arbeiten ohne der aufzunehmn. orbebalten, fakls die bezü et zu erachten find, etne festgeseßten Vollendungs- fenden Arbeitshinderung

Unterbrehung der Bauausführung hält der Unternehmer die e Vergütung. t Durchschnitt beme)jener >sihtigung des _ DiE Gegen eise ent ur{<s<nittspr -

L das Geleistete be- hrende Vergütung zu

m verabredeten 2 Einheitspreis für itteln und darna<h die zu gewa

errn Ministers der öffentlichen der Ausführung von Fische Staats-Cisen-

*) Anmerkung. Dur Erlaß des H Arbeiten vom N nas sind be

Leistungen und Lieferungen für die Königlich Preu

1890.

Außerdem kann der Unternehmer im Fall einer Unterbrehung oder gänzliben Abstandnahme von der Bauausführung den Ersaß des ihm nachweisli<h entstandenen wirklihen Schadens deanspruchen, wenn die die Fortseßung des Baues hindernden Umstände entweder von der kauleitenden Bebörte und deren Organen verschuldet sind, oder insoweit zufällige, von dem Willen der Behörde unabhängige, Umstände in Frage stehen, si< auf Seiten der bauleitenden Bes hörde zugetragen haben.

Eine Entschädigung für entgangenen Gewinn kann in keinem Falle beansprucht werden.

e In gleicher Weise ist der Unternehmer zum Sadensersatz ver- pflihtet, wenn die betreffenden, die Fortführung des Baues hindernden Umstände von ihm verschuldet sind oder auf seiner Seite sih zu- getragen haben.

Ist die Unterbrehung dur Naturereignifse herbeigeführt worden, so kann der Unternehmer einen Schadenser'ay nicht beanspruchen.

_ Auf die gegen den Unternehmer geltend zu machenden Schadens8- ersaßforderungen kommen die etwa eingezogenen oder verwirkten Kon- ventionalstrafen in Anrc<hnung. Ist die Scaten8er}aßforderung * niedriger als die Konventionalstrafe, so kommt nur die leßtere zur Einziehung.

In Ermangelung gütli<er Einigung entsheidet über die bezüg* lihen AnsprüŸe das Schiedsgericht. ($. 19.)

Dauert die Unterbrechung der Bauausführung länger als

6 Monate, so steht jeder der beiden Vertragsparteien der Rücktritt vom Vertrage frei, Die Rüdtrittserklärung muß \{<riftli< und spätestens 14 Tage nah Ablauf jener 6 Monate dem anderen Theil zugestellt werden; andernfalls bleibt unbesLadet der inzwischen etwa erwachsenen Ansprühe auf Schadensersaß oder Konventional- strafe der Vertrag mit der Mafgabe in Kraft, daß die in dem- selben ausbedungene Vollendungsfrist um die Dauer der Bauunter- bre<ung verlängert wird.

F

G Güte der Arbeitsleistungen und der Materialien.

Die Arbeitsleistungen müssen den besten Regeln der Technik und den besonderen Bestimmungen des Verdingungsanschlages und des Vertrages entsprechen.

_Bei den Arbeiten dürfen nur tüchtige und geübte Arbeiter be- \<âftiat werden.

Arbeitsleistungen, wel<he der baulcitende Beamte den gedachten Bedingungen nicht entsprechend findet, sind sofort und unter Aus\{luß der Anrufung eines Schiedsgerichts zu beseitigen und dur untadelhafte zu ersetzen. Für hierbei entstebende Verluste an Materialien hat der Unternehmer die Staatskasse schadlos zu halten.

Arbeiter, welde nah dem Urtheil des bauleitenden Beamten S La müssen auf Verlangen entiassen und dur tüchtige erseßt werden.

Materialien, welhe dem Anschlage, bezw. den besonderen Be- dingungen oder den dem Vertrage zu Grunde gelegten Proben ni<ht entspre<hen, sind auf Anordnung des bauleitenden Beamten innerhalb einer von ihm zu bestimmenden Frist von der Baustelle zu entfernen.

Mehufs Ueberwabung der Ausführung der Arbeiten steht dem bauleitezaden Beamten oder den von demselben zu beauftragenden Personen jederzeit während der Arbeitsstunden dec Zutritt zu den Arbeitspläßen und Werkstätten frei, in welhen zu dem Unternehmen gehörige Arbeiten angefertigt werden.

: 8, 8, Erfüllung der dem Unternehmer Handwerkern und Arbeitern gegenüber obliegenden Verbindlichkeiten.

Der Unternehmer hat der bauleitenden Behörde und den baues,

Erfordern Auskunft zu ertheilen.

nicht oder niht pünktlih erfüllt, fo bleibt der bauleitenden Behörde das Ret vorbehalten, die von dem Unternehmer geshuldeten Beträge -

Unternehmer hat die hierzu erforderlihen Unterlagen, Lohnlisten 2c. der bauleitenden Behörde bezw. dem bauleitenden Beamten zur Ver-

fügung zu stellen, N

S9. Entziehung der Arbeit 2c. i ¿

Die bauleitende Behörde ist befugt, dem Unternehmer ¡die Arbeiten und Lieferungen ganz oder theilweise zu entziehen und den no< nit vollendeten Theil auf seine Kosten ausführen zu lafsen oder selbst für seine Re<bnung auszuführen, wenn

a, seine Leistungen untüchtig sind, oder

b die Arbeiten nah Maßgabe der verlaufenen Zeit nicht ge- nügend gefördert sind, oder :

c. der Unternehmer den von der bauleitenden Behörde gemäß 8, 8 getroffenen Anordnungen ni<t na<kommt.

Bor der Entziehung der Arbeiten 2c. ist der Unternehmer zur Beseitigung der vorliegenden Mängel, bezw. zur Befolgung der ge- troffenen Anordnungen unter Bewilligung einer angemessenen Frift aufzufordern : : ;

Von der werfügten Arbeitsentziehung wird dem Unternehmer dur eingeschriebenen Brief Eröffnung gemacht

Auf die Berechnung der für die ausgeführten Leistungen dem Unternehmer zustehenden Vergütung und den Umfang der Verpflichtung desselben zum Schadentcrsayz finden die Bestimmungen im $. 6 gleich- mäßige Anwendung. : i

Nath beendeter Arbeit oder Lieferung wird dem Unternehmer eine p: Ga über die für ihn si<h ergebende Forderung und Schuld mitgetheilt. i

Abschlagszablungen können im Falle der Arbeitsentziehung dem Unternehmer nur innerhalb desjenigen Betrages gewährt werden, welcher als sicheres Guthaben desselben unter Berücksichtigung der entstandenen Gegenansprüche ermittelt ist.

Ucber die in Folge der Arbetten Be etwa zu erhebenden vermögensrehtlihen Ansprüche entscheidet in Ermangelung gütlicher Einigung das Schiedsgericht. (F. 19.)

8. 10. Ordnungsvorschriften.

Der Unternehmer oder dessen Vertreter muß \si< zufolge Auf- forderung des bauleitenden Beamten auf der Baustelle einfinden, so oft nah dem Ermessen des Leßteren die zutreffenden baulichen An- ordnungen ein mündlihes Benehmen auf der Baustelle erforderli machen. Die sämmtlichen auf dem Bau beschäftigten Bevollmäch- tigten, Gehülfen und Arbeiter des Unternehmers sind bezüglich der Bauausführung und der Aufrehterhaltung der Ordnung auf dem Bauplatz den Anordnungen des bauleitenden Beamten Vezw. dessen Stellvertreters unterworfen. Im Falle des Ungehorsams kann ihre sofortige Entfernung von der Baustelle verlangt werden.

Der Unternehmer hat, wenn niht ein Anderes ausdrü>li ver- einbart worden ist, für das Unterkommen seiner Arbeiter, insoweit dies von dem bauleitenden Beamten für erforderlich erachtet w

selbst zu sorgen. Er muß für seine Arbeiter auf eigene Kosten: den ihm angewiesenen Orten die nöthigen Abtritte herstellen, sowis

bahn-Verwaltung besondere „Allgemeine Vertragsbedingungen“ fest-

geftelli worden.

seitigung Sorge tragen. g

leitenden Beamten über die mit Handwerkern und Arbeitern in Bes--- S tref der Ausführung der Arbeit geshlossenen Verträge - jederzeit auf

Q E Vat

Sollte das angemessene Fortschreiten der Arbeiten dadur<h Wi A5 * Frage gestellt werden, daß der Unternehmer Handwerkern oder "3. arbeitern gegenüber die Verpflichtungen aus dem Arbeitsvertragß,;— P

für dessen Rechnung unmittelbar an die Berechtigten zu zahlen. Ea

für deren regelmäßige Reinigung, Desinfektion und demnälstige Bee