1890 / 79 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

ärften Mefsungen von Schnee- und Reg-nmengen Ich will das nur anführen ; sie vertheilen

daß der Meteorologie ntwi>elung zufällt. der leßten Jahre haben au Vorauésagungen von

JInstrumente zu vers 7100 Æ eingestellt sind. ationen verschiedener Ordnung.

err Vorredner hat darin Ret, eine große Aufgabe für die Kulture elementaren Ereignisse für die Bedeutung retzeitiger Uebers<hwemmungen, nden Ers{cinungen geöffnet, und in in den Kreisen der Betroffenen, ein

Direktor des Instituts eine Denk- Verhütung der Uebers<hwemmungen Meteorologishen Instituts dabei Jahres eingereiht. <en Herren, d Ich glaube, die

sh auf St

Thatsachen, die unsern Bli>k Witterungseinflüssen, j elementaren, zum Theil vernichte den weitesten Kreisen, ni<t bloß Verständniß dafür verbreitet. Ueber diese Frage hat der \chrift über die Maßregeln zur Mitwirkung des verfaßt und mir Ich bin gern bereit, dem afür interessiren, ein f ist der Beachtung werth Gebirge wohnen, wel<e in der daraus eine ganze Reihe nüßlih Ih kann damit \{ließen, Jnteresse, wel<hes für das M gaben ausgesprochen worden ist.

Dem Abg. Sombart erwiderte der Minister der geist-

EV?

beiten Jahre te<nif hen \e<sflassige höhere Bürgersh < will darauf nicht daß eine Reihe von Fabrikanten Auffassung haben. Aber ih muß on Neuem erheben. Ministerium unterstellt ge- bergegangen im ganzen mit ih habe nur bunden waren mit se{<s- dels-Ministerium diese se<skla]sigen Aber ich bin absolut n der Lage, diejenigen An- deren Nüblichkeit ih Hülfe dazu gewähren, aber sie innerhalb meines Refjorts zu fördern.

Herrn Vorredner und sol Exemplar zu überreichen. ; namentli die Herren, Nähe von Flüssen wohnen, praktisber Anregungen empfangen. womit ih begann: ih danke für das eteorologishe Institut und seine Auf-

n Dr. von G

lien 2c. Angelegenheite Ÿ gelegen) die Nüvlichkeit der

Meine Herren! Ueber Unterrichts, anges herrschen in der T

<lossen an die j hat vershiedene Mei weiter eingehen, sondern nur hinzufügen, in wichtigen Indestriebezirk leider den negativen Kom

en eine andere petenzkonflikt v erri<tswesen ist dem Kultus- s 1885; dann ift es ü f das Handels-

te<nis<e Unt wesen von 1879 bi sehr wenig Residuen au 3 5 Gewerbes<ulen behalten, weil di ürgershulen und das Han len als das Wesentliche bet Ressortverhältnissen nicht i nden und zu fördern, von kann nur meine gute

Ministerium; eselben ver klassigen B Bürgerschu nach den jetzigen stalten neu zu grü überzeugt bin. ih bin nit in der Lage,

Geographischer Monatsbericht.

von Dr. A. Petermann’s Mittheilungen 36. Band,

(Auf Grund 1 III. 1890 und Ergänzungsheft 1890.)

mmer zu Paris stattgebabten geographischen ulbar’'s ein „Aperçu des travaux géogra- legt, wel<es einen wichtigen Beitra hie und geegraphishen Forshung in Ruß- thält auch eine historishe Darstellung der den kaukasischen Ländergebieten. Fortscrit1e kaukasischen

dem Vordringen ndergebieten, ¿tweise folgte der siegreihen Armee, h oft die Wege cbnete,

Dem im vorigen So Kongresse hat Baron Ka hiques en Russie“ vorge eshi<te der Kartograp Dasselbe en kartographishen Arbeiten in dem Lichte fartographischen

land bildet.

Wahrnehmung, Darstellung

daß stets der Mappeur \<ri ja derselben als rekogno dürfte jenem Vorgange er immer reiheres topograp na< der vollständigen Pazi Arbeiten nunmehr in systematischer, Anfordérungen entspre<ender Weise v General Chodzko ausgeführte, K< dann auf das ganze Triangulation bildet zwei Vollendung der ausgezei einen neuen Impuls gegeben hat. t vers<iedener Genauigkeit ausgeführten Originalauf- 0 000 (5 Werst auf den Von großer Zuverlässig- n den südlihen Gebieten und überhaupt do<h s<windet diese Genauigkeit, Berechtigt sind daher fol- < dargestellt

8zirender Topograp höhte Bedeutsamkeit beizumessen sein. hishes Material wurde angesammelt, bis fizirung Kaukasiens die kartograpkbishen den höheren wissenschaftlichen ollführt wurden. / früher theilweise begonnene, sishe Ländergebiet erstre>ende große fellos den Glanzpunkt des Werkes, zu l <nete Nachfolger Chodzko’s, General Stebnitky, Veröffentlicht wurden die mi nahmen als Spezialkarte im Maßstabe 1: 21 Zoll), gewöhnlich die 5 Werstkarte genannt. eit erweisen dieselben sih_i im bewohnten, kultivirten Terrain, < dem Hochgebirge nähert. 1) Aeußerst mangelhaft, oft ganz fal Gietsherwelt des Kaukasus (nur wenige P : und Gletscherbede>ung is} !). 2) die Nomwmenklatur ist eine lü>enhafte, Begriffe über die orographischen und physischen Hochgebirges hat si in Folge dessen einges<hlihen. der Stelle diese Mängel bekannt wurden, ordnete der eine Neuaufnahme an. den nördlihen Querthälern des centralen Kaukasus eifrig mit der Ausführung derselben beschäftigt der unwirthlihen Natur des kaukasischen alpinishen Schwierigkeiten dieses Terra eneral S<danow,

je mehr man si gende Ausstellungen: ist die Berg- und {find gemessen worden, unrihtig wiedergegeben eine Menge fal\<

Als an leiten Generalstab Seitdem sind die Mappeure în ,_erfolgreih kämpfend mit n Hochgebirges und mit allen ins. Leiter dieser d der die mililtär-topographische reinigen weiß mit den Anforderungen der ie Neuaufnahmen die südlichen und das nördliche terbebungen des Koschtantau und Dy(tau. ntniß der zur Darstellung ge- matis< genaue Darstellung Welch ein wichtiges Material Forschungen der legten bekanntli ih die Begehung centralen kaukasishen Hochgebirges bedarf hier wobl nur der Andeutung, wobei t bleiben dürfen die Namen jener Männer, welche ßerordentlih \<hwere Aufgabe der Erringung solchen th und Ausdauer löflen : es sind die Topographen Sicher ist, daß die Ver- : Aufnahmen des russischen gen Gebiete epo<hemachend sein wird. Aufnahme und geologische Unter- ufgabe einer vom Obersten Juli v. I. begab dieselbe si von Jarkaud, passirte Kargalik und in Aktischi - kabak

geographische che und andere d botanishe und Seitenreise

S Neuarbeiten ist gegenwärtig G Aufgabe vortrefflich zu ve Wissenschaft. Bis jeßt umfassen d östlihen Abhänge des Ell Bessingithals mit den Grani ] ß auf Grund eingehender Ken langten Gebiete zuerkannt werden: und vollendete te<nis<he Ausführung. diesem hervorragenden Werk Expeditionen bieten, höchsten MRegione als Ziel geseßt ha aber ni<ht ungeda<h als Forscher die au Materials mit M Dichukoff, Golombieffsky und Bagdanow. öffentlihung der hie Generalstabs im eins{lägigen Die geographische su<hung dieses Gebiets ift bekanntli<h A Piewzow geleiteten Expedition. in die gebirgige Gegend süd Kok-jar (Kugiar), (ungefähr 50 km von Pjewzow und seinen Aufnahmen, sowie verschiedene astronomische, wissenschaftlihe Beobachtungen vorgenommen un ¿oologishe Sammlungen gem aber machte wieder Vogd von Ladak hin. Nebenthäler, und Alpenwiesen bede>te,

Thal Papa bestieg er d gino von hier nah dem oberen binab, um längs desselben den Fluß hin doch der Hochftand des Wassers nöthi Bogdanowits erkundete somit eine

ngsgebiet der Gebrüder Schlagintweit im O. und Gro W. unerfors<ht geblieben war: ein hohes, verwi>eltes, Ueber Chotan na< Kerija gelan < 8. zwischen Nija d. I. möglicherweise

brusmassiv®, Gebiet des

Jhnen mu

r beschriebenen Neu-

langen Aufenthalt von Kok - jar

aht wurden. Eine große its<, und zwar bis na< den Grenzen | <ritt den Tisnab und erforshte dessen da eine außerordentli reihe, mit Tannenwäldern bevölfkerte Gegend vorfindend. Durch das en 4800—5000 m hohen Tachtakorumpaß, Jarkaud-Darja (Raßkum-Darga)-Thal auf den Jungpaß zu erreichen ; dkehr auf altem Wege. egend, wel<he zwishen dem For- mtschevsfij’s

\<nittenes Gebirgëmassiv. Nidtigt die Expedition nah Erforshung der na und “Ts\chertschen gelegenen Gebirge einen guten, passirbaren Gebirgópa

im Frühling $ nah Tibet aufzusuchén.

Afrika.

Abessinien. Hervorragendste Erscheinung auf diesem Fors<ungs- gebiet, wel<hes z. Z. eine europäishe Großmacht seinem Einfluß zu unterwerfen beabsichtigt, ist jedenfalls die von dem Privatdozenten der Geographie und Klimatologie an der Friedrih-Wilbelms-Universität zu Berlin, Dr. Karl Dove, vollführte Festlegung und Beschreibung der „Kulturzonen von Nord- Abessinien“, wodur die DA na< der Abgrenzung und dem Kulturwerth der drei bekannten Zonen Abessiniens : Quolla, Woina-Dega, Dega in dankenéwürdiger Weise ihrer Lösung entgegengeführt wird. Die eigent- lie Klimatologie Abessiniens hat übrigens neuestens eine übersichtlihe Bearbeitung _durh R. Nordmann erfahren, welche leider der Oeffentlichkeit bislang nit zugänglih gemacht ist. Den Spuren der Dove'schen Mittheilungen und Zeichnungen na<- gehend, vermerken wir 1) bezüglich der „Zonengrenzen“: daß die SFsotherme der Jahrestemperatur von 209 als Grenzlinie für die Quolla, aber als untere Grenze der Dega (der fühleren Region) die Höhe zu betrachten ist, in welcher die Temperatur des wärmsten Monats nur no< 20° beträgt ; 2) betreffs der „Einordnung Abessiniens in die afrikanishe Tropenzone“ : daß der größte Theil des Landes

einem Gebiet liegt, [< für das heißeste der Erde gilt ; 3) binsihtlih der „Vegetation und des Anbaues in der Quolla“ : daß die abessinishe Tropenzone eine reihe Anzahl von Holz- gewächsen (etwa 200 Arten) besißt, darunter hostämmige Akazien mit ihren Verwandten (Cassia, Zizyphus U. a.) Bambusdscungeln und besonders die Tamarinde, ein rehtes Geschenk der Natur für die Fiebergegend der Quolla; daß das Hauptprodukt des A>erbaues in der ganzen Quolla Abessiniens die Durrah (Sorghum vulgare) ist, ein eht tropishes Getreide mit 3 m hohem Stengel, einem _1 kg {weren Kolben mit sogar 4—5000 Körnern (leider wegen Steuer- dru>s zu wenig angebaut), und daß als wictigstes Erzeugniß für die Weltwirthschaft die Baumwolle zu erwähnen istzy 4) be- züglih der Temperatur der „Woina - Dega“: daß das schr milde Klima eine außerordentliche Heilkraft bei Wunden bewährt, aber dur< seine ungestörte Gleichförmigkeit doch auf die Dauer das Nervensystem ers<laft und die Bewohner in Gleich- gültigkeit und Energielosigkeit verfallen läßt: ein gefährlites Geschenk aller milden Himmelsstrihe; 5) betreffs der Natur der „Dega“, zu deren umfassender Beurtheilung nur geringfügiges Material vorliegt : daß unter dem sehr günstigen Klima dieser Zone Bäume und Ge- treidebau zu fast unglaublicher Höhe gelangen, die oberen Regionen den Charakter . der s<öneren europäishen Hochgebirgspartien vergegenwärtigen, die unteren Landschaften mit Oelbäumen, Rosen, Jasmin, Rhododendron, riesigen Kugeldisteln (Echinops giganteus) und mit Lilien ges&mü>kte Wiesen dem Auge darbieten; 6) daß eine trübe, interessante Erscheinung der Alpen Abessiniens das Auftreten entstellender Kröpfe ist, dessen Ur- sache wahrs{einli< in den \{mutigen, liht- und lustlosen Wohnungen der Einwohner zu suchen ist, und endlih 7) den Wunsch, daß die friedlihen Beziehungen zwishen Abessinien und Ftalien zum Vortheil beider bald cine feste und dauernde Gestalt annehmen möcten. Der daraus folgende Kulturgewian wird nicht zum kleinsten Theil der geographischen Wissenschaft zu Gute kommen.

Sahara. Zum Zwe>k der Erforshung dieses noh fast ver- \{lossenen Gebietes ist {on häufig der Vorschlag gema<t worden, Eingeborene aus Algier na< Art der indishen Punditen für topo- graphis<he Aufnahmen auszubilden und dur sie alsdann die er- wüns<hte Erforshung vollführen zu lassen. Ein neulicher , inter- essanter Vorgang ist nit ungeeignet, dergleichen Vorschläge zu unterstüßen. Wie in „Bull %Soc, géogr. commere. Bordeaux 1889, S. 665—670“ zu lesen, gelang es einem algierischen Soldaten, welcher in Khayes am Senegal desertirte, einen von Euro- päern no< niemals begangenen Weg dur<h die westlihe Sahara zu Fuß zurü>zulegen und na< 10 monatlihem Marsch seine Heimath zu erreihen, wo er jedo<h als Deserteur zur Rechenschaft gezogen wurde und starb. Doch hat er über seine Wanderung Aufzeihnungen hinterlassen, welche mit Erkundigungen aus diesem Gebiet kaum in Einklang zu bringen sind.

Nordost-Afrika. Der Besitnahme und Ausdehnung des Schuhgebietes am Rothen Meere, wel<hes dur<h Dekret vom 2. Januar 1890 die offizielle Bezeichnung Erythrea erhalten hat, läßt die italienishe Regierung eine topographis&e Aufnahme auf dem Fuße folgen. In erklärliher Weise beginnt diese mit der Umgegend von Massaua, dem wichtigsten Theil der Besißungen. Im Auftrage des Militär-Geographischen Snstituts in Florenz hatte Lieutenant Lavallea bereits im Winter 1884/85 eine Aufnahme der Umgegend von Massaua und Montullo im Maßstabe von 1: 10009 unternommen und diese 1888 bis Sahati im Westen und Arkiko im Süden ausgedehnt ; jedoh beschränkte si< diese Aufnahme auf eine je 3 km breite Zone zu beiden Seiten der Eisenbahn WMassaua— Saati. Zweds Sicherung weiterer Ausdehnung der italienischen Herrschaft, geknüpft an möglihst genaue Kenntniß des Landes, ent- sandte das Militär-Geographische Synstitut bereits im Herbst 1888 eine größere Expedition unter Führung von Kapitän Quaglia, welcher zunächst cine Basismessung vornahm und dann zur Triangulation des Gebietes zwischen Emberemi im Norden, Arkiko im Süden und Dogali im Westen {ritt (3000 qkm im Maßstabe von 1 : 50 000). Im Herbste 1889 i} Kapitän Quaglia mit einer größeren Expedition wieder hinau8gegangen, um die geodätishen und topographisden Auf- nahmen fortzuseßen (\. Bull. 8ez. Fiorent. Soc. Afric. d’Italia 1859. V, &. 201).

Aequatoriales West-Afrika. Laut telegraphisher Na<- ri<t ift Dr. Zintgraff im Januar d. I. mit dem Erfolge nah Kamerun zurü>gekehrt, die lang erstrebte Verbindung zwischen dem Hinterland von Kamerun und dem Benue z. Th. auf zwei abweichenden Wegen hergestellt zu haben.

Die Pariser Geogr. Gesellschaft (s. Bulletin 1889, S. 279) ver- öfentli@t in Unlaß der von de Brazza und seinen Gefährten im Gebiete des Ogowe ausgeführten Forschungsreisen eine ausführliche Zuf der ersten unter Lt. Serval vollführten Erforschung dieses

uses,

Fourneau's Reise im Hinterlande von Gabun ist außer- ordentli< \<nell zu Ende geführt worden: in nur 65 Tagen ift Fourneau von Ndjole am untern Ogowe aus nordwesllid zum Quell- gebiet des Campo vorgedrungen und zur Küste an der Campo-Mün- dung gelangt. Ergebniß diescs Forshungszuges ist eine genauere Bestimmung des Quellgebiets der zum Gabun, Muni, Benito und Campo \trömenden Flüsse. (C. R. Soec. géogr. Paris 1890, S. 29.)

Eine Inspektionsreise na<h dem oberen Congo hat der General-Gouverneur des Congo-Staats, Janssen, im November 1889 ausgeführt, bei dieser Gelegenheit den nördlihen Lomami (Grenfell’s Boloko) bis zur Grenze der Schiffbarkeit (49 27'S. Br. befahren und somit den fernsten Punkt von Delcommune wesentli überholt. Begleitct ist diese Fahrt von bestem Erfolg: durch sie ist mit Gewißheit erwiesen: 1) daß eine bequeme Wasserstraße bis auf die Breite von Njangwe besteht, 2) daß dieses Handelscentrum viel leihter und \{<neller von Lomami als von Stan- ley Falls aus erreicht werden fkann!, und 3) daß es ih für unternehmungslustige Handeleégesellshaften am oberen Congo dringend empfiehlt, direkte Verbindungen mit Njangwe anzuknüpfen. Die Abgeschlossenheit des oberen Congogebiets, worin bislang die Araber unter Tippu Tip unumschränkt walteten, dürfte damit bald ihr Ende erreichen. E ;

Bei den Bana Kamba (ca. Br.) ist eine Station angelegt, von wo aus eine Verbindung mit Lt. Marinels-Station am

Sankuru hergestellt werden soll. Australien und Polynesien.

Festland. Eine A von Süd-Australien auf neuer Linie quer dur< den Kontinent bis zum Carpentaria-Golf führte einst David Lindsay zur Erforschung des Unterlaufs des Fine bis zur Mündung in den Treuer und Vermessung der betreffenden Land- komplexe. Gegenwärtig ist dieser damals (1885/86) noch ôde Distrikt neu befiedelt. Ausfuhrort ist z. Zt. Queensland, do< wird Boroloola an dem für kleinere Flußdampfer befahrbaren Arthur River jeden-

cs Gebiets werden. (Proceed. R. Y. L. Brewr Exrkursion um guten Abschluß ge- beúte derselben ist freilih gering- g auf Erzfundstellen blieb unerfüllt, dagege läße entdi>t worden (Colonies and India,

r dur< A. Weston besonders auch im

Eine reiche Auch i}t fest- f 1650 m, des South

falls das Handelscentrum dief gr London 1889. Des südaustralishen Staatsgeologen H. in das Musgrave-Gebirge ist Die mineralogishe Aus

Dritte Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staals-Anzeiger.

N “9.

S. 650, mit Karte) nunmchr z

fügig; die Hoffnun werthvolle Weidep zember 1889).

Berlin, Donnerstag, den 27. Mârz 1890.

dliche Queensland ift von eine n in verschiedener Ricbtung,

durbforsht worden. eute ist heimgebrat.

geleiteten Erpeditio Bellender Kerr Range“ zoologishe und botanis<e Ausb daß die Höhe des Centre Pea d des Mt. Sophia 1240 m beträgt.

Aufnahmen in Britis{-Neuguinea, Gebiet zwis{en Port Moresby und

um zu erkennen, daß si der Verband in stark Viel scheint dazu das feste Auftreten ber den sogenannten Delegirten bei- die den evangelis<hen Arbeiter- igen Bergleute ganz zurü>gezogen haben und die <hristlih-sozialen (katbolishen)

no< nit cinmal einbezogen werden. wohlhabenden Schichten der Bevölkerung ein starker Drang na den Berufen, wel<he akademische Bildung erfordern. seine Erklärung theils in der jahrbundertelang fortgeseßten Erziehung des deutschen Volkes zu der Ansicht, daß der „Studirte etwas Be- sonderes sei*, theils in dem im Volke noch ticf wurzelnden Jdealismus und in den Hoffnungen auf die wirklihen und vermeintli<hen Vor- theile der „studirten“ Laufbahn. L

An Zuführung von frishem Blute in die akademischen Kreise ist wie aus dem Vorstehenden S, kein Mangel. ;

Im Sommer-Semester 1887 betrug die Zahl sämmtliche den preußishen Universitäten Rudivenbes L E n gehörten der evangelis<-theologis<hen Fakultät 20,7 9/0, der fatholis<- theologischen 5,3 9/0, der juristischen 15,5 °/0, der medizinischen 98 4 v%/0 und der philoscvhishen 30,1 9/6 an... S s

In den einzelnen dur ihre Söhne verhältnißmäßig am stärksten vertreten :

In der evangelisch-theologishen Fakultät: die Geistliben mit Beamten ohne akademi!che C S S Beamte: e akfadem Bildung mi Z9 Î ständi Industriellen mit 1 s O

Index katholis - theolozis<en Fakultät: die selbständigen Jn- duftriellen mit 27,0 9/0, die Bauern mit 18,4 °/o, die Gutsbesitcr mit 11,2 %/o, die Lehrer ohne akademishe Bildung mit 10,6 °/0 und die Beamten ohne akademische Bildung mit 10,1 2%.

Fn der juristis<en Fakultät : beamten _ mit afademischer Bildung und Recht2anwälte mit 19,9 9/0 die selbständigen Kaufleute 1nd Gastwirthe mit 16,5 "/o, die Suts- C die selbständigen Industriellen mit 11,6 9% und die E ohne E Bildung mit 11,2 %o

_In der medizinischen Faftultät: die selbständigen Kaufleute un Gastwirthe mit 23,8 9/0, die selbständigen IndustrielUen n e L und die Beamten ohne akademische Bildung mit 11,8 % :

In der philosophischen Fakultät: die selbständigen Industriellen mit 19,4 9%, die se!bstständigen Kaufleute und Gastwirthe mit 17,4 9%%o und die Beamten ohne akademische Bildung mit 15,5 %.

Es ist, wie die Verhältnisse in Preußen liegen, ganz natürlich, ß Söhne vo ten mit afademisher Bildung häufigsten Juristen werden. Daß die Söhne von Geistlichen Theologie, diejenigen der Aerzte Medizin studiren, die Söhne von Äpothekern und Lehrern mit akademisher Bildung s überwiegend der phbilo- sophischen Fakultät zuwenden, ist gleihfalls naheliegend. Gleiches mat sih auch bei Söhnen von Militärärzten bemerkktar. Freilih wenden diese 6 auch ebenso stark der juristischen und philosophischen wie der medi- Diese Eigenthümlichkeit theilen mit ihnen nur no<

Bemerkenswerth ist weiter das Verhalten der Beamten und Lehrer obne akademis<he Bildung keineswegs die juristische, sondern vornehmlich die philosophische, dann die medizinishe und in demselben Maße die evangelis-theologische Fafultät, Zu leßterer dagegen neigen die Söhne von Lehrern obne afademi\<e Bildung ganz besonders stark, offenbar aus finanziellen

soziale und vsychologishe hinzu- Offiziers\öhne

großen Sehergabe, absteigender Richtung bewegt. der Bergwerksverwaltungen geaenü ‘dann aber au, daß sich

Statistik und Volkswirthschaft. Es liegt also in den weniger

Zur Arbeiterbeweguns.

Ueber die äußere Veranlassung des auf ausgebrochenen folgendes Nähere: I ganz geringen T

gestelit worden, Peak 1550 m un

Neuguinea. Die jüngsten namentli<h die von Forbes im der centralen Gebirgsfette, sowie die von Cuthbertson und von W. Mc Gregor ausgeführten Rekog eldmesser in Brisbane zu einer gro ülf8mittel für künftige Reisende verwerthet worden.

Polargebiete.

Endlich \heint eine regere Thätigkeit auf dem Gebiete der polaren Forseung 0 zu regen :

Binneneis, will mit einem Sch die Behringsstraße nah den Neusibiris<hen I da aus den Nordpol zu erreichen suchen. 2 Jahre projektirt. I C. Ryder,

unbekannte

Dieser Drang findet

vereinen angehöri Anhänger der mehr um den frühern Bergmann Weber au zur Gründung e \chnurstra>s entgegenge Aus Staßfurt meltet , der Strike auf Swacht „Ludwig I1[* als beendet angesch In Breslau beschloß am Arbeitern der Oberschlesishen Eisenbahn ein an Se. Majestät den Kaiser zu senden, wel<her wir nach der Ztg.“ Folgendes entnehmen: „Ew. Kaiserlihen König- j t erlauben si die an circa 3000 Mann zählenden Eisen- bahnarbeiter der hiesigen Haupt- und Nebenwerkitatt, Direktions- ihr unterzeihnetes Comité in tiefster Ehrfur@t zu übermitteln für den Edelmuth rselbe dur<

Möge mit Gottes : ) 1 zusammengetreten? die besten Erfolge zum Wohle der Arbeiter

der Zeche Consoli- Strikes berichtet die besuhten Ver- [l der Belegschaft bei der Verwaltung der Ze< \{<en Vereins-Vorstand acbtstündige Schicht Zechenverwaltung {8 unannehmbar einen Theile der <ten kônne, im derartige Forderungen zu stell darauf hin, die Löhne im Verhältniß 3 ise zu erhöhen, wie

Kohlengeschäfte Drohung, daß,

Richtung si<h mehr und Vorsitzenden des Centralausitandêcomité3, | 8 Boum, shaaren, welcher ernste Schritte nes der sfozialdemokratishen Leitung des Verbandes eßten Gegenverbandes übernimmt.

W. T. B.* vom gestrigen Tage, daß „Neu-Staßfurt“ en werden kann. Sonntag eine Versammlung von

dation bei „Rh.-Westf. Ztg.“ ) sammlungen waren von einem „Deputirte“ gewählt worden, \chriftli<h die b angeregten Forderunge eins{ließliÞh Ein- un i lehnte ein Eingehen auf diese daß sie die von einem v lten Deputirten nicht als Belegschaft wies aber

sind vom General- ßen Karte (1 : 280 000) als gutes

noscirungen

dem bergmänni n einer 50% Lohnerhöhung, d Ausfahrt 2c., stellten. Forderungen a ers<hwindend kl befugt era

ekannten, von und Schacht

reibe Dur<querer von Grönlands von besonderer Konstruktioa dur< nseln steuern und von Die Expedition wird auf will der dänishe Marine- Miterforsher Westgrönlands,

3 Booten Küstenstre>e und 7309 N.) zum Ans<hluß an die Polarexpedition Freiherr A.

und erklärte, Belegschaft gewäh Namen der Verwaltung der unbeirrt fortfahren werde, Inkrafttreten b:sserer Verkau der Besserung von 14 Tagen tlih wiederholt mit der niht bis Mitte März bew Kündigung erfolgen Nachdem die hatte, wurde dündigung Seitens de Belegschaft brief hatten nur die vier verwaltung mate darauf dur die Kündigung der untershrieben hätten, Arbeiter nicht als ordnungs: Deputirten erließen dann 1 in welchem sie die Arbeiter zu ihnen zu halten den fortænährenden tirten am Sonnabend, ferneren Dienste für

"Mors. Alla, Fakultäten waren folgende Berufsstände Fahren au lichen Majestàä Qohyo Ly

bezirkBreslau, durh Tite und allerunterthänigst den innigsten Dank und die Erhabenheit der Gesinnungen, womit Allerhöchitde arbeiterfreundlichen Erlafje gedrü>ten Arbeiterstandes herbeizuführen wünscht.

edelmüthigen

getban hat. Forderungen no- wenn dieselben um 1. April die ort hierauf erfolgte nicht. Drohung keine Folge gegeben 15. März Abends die Namen der Kündigungs- Die Zechen- g\haft bekannt,

Expedition Ostgrönland Aufnahmen

bestehenden

: ( blauf (zwischen 669 N. mals schri i Endli auch betritt Professor \kiöld, der erfahrungsreihste Polar listen Erfolge eines fast 30jährigen Z den Schauplay seiner Erf hat denselben gewonnen, die Expedition zur Ausführung zu brin diese Expedition aufbrehen; über den si< Nordenskiöld in cinem dischen Akademie nicht ausgesprochen. läßt wohl auf Süd-Viktoria-Land {l vorgedrungen. (\. Ymer 1889, sehr hübschen Erf wegisher Walroßjäger, davongetrage gelang, mit seinem Dampfer die Grönland zu durhqueren und 1869/70 unter Kpt. Ostgrönland zu erreichen. weitere Erforshung Ostgrönlands eine neue Anregun Der Seeweg na<h Sibirien if au sucht worden, und zwar nit ohne Erfolg; festhaltenden Kapitän Wiggins ist es ge ._I. mit seinem Dampfer die Jenissei- wieder na< Norwegen zurückzukehren. Komme Unternehmen nicht ausgeblieben, hätte nicht der lih auf das Eintreffen eines Flußdampfers warte vom Eise an der Rü>fahrt gehindert zu So is} zwar die Sibirien nun gefun

eine Verbesserung der Eine Antw

haft selbst dieser

bei der Zechenverwaitun i v f Deputirten

bezüglichen tirten unterschrieben. Anschlag an die Bele vier Deputirten,

von Norden- forsher, welcher auf die glüd- eitraums zurü>bli>en kann, Ein Comité in Melboarne antarktisc<e bste 1891 soll Angriffspunkt derselben n Vortrage vor der \<hwe- idsihtnahme auf Australien ießen, wo Roß am weitesten S. 122—128).

olg hat Kpt. R. Kundser n, dem es Mitte ibeismassen an der O so die seit der deutschen Koldewey niht wieder besuchten G Es ift zu erwarten,

Arbeitershutz- Konferenz die Staais- und Kommunal-

olge wieder.

dort seit Jahren geplante ner Versammlung der strikenden

eipzig wurde in ei 1 Bericht erstattet, dem zufolge die

Tavpezierergehülfen vorgestern ein Strikes eine baldige Beendigung des\elb Am Ausstand betheiligt haben ih ( von ‘wel<en 39 abgereist und etwa 80 no< außer Arbeit sind, während 80 na Bewilligung und 14 ohne der aufgestellten Forderungen die 30 zugereiste Gehülfen mit Reiseuntecstüßung haben. Die Versammiung bes<loß, daß die aufgenommen werden folle, roo die Forderungen bewilligt worden n einer Versammlung der Zimmerer Leipzigs wurde über den Stand der Lohn- nad Acbeitsverhältnisse berichtet. vorigen Jahre vereinbarte Stun längst wieder auf 33—42 gehen der Organisation ge früher aufgestellten For zuhalten, auf Beseitigung der Ueber arbeitea und die Organisation dur< Ecnenn

Schließlih wurde no<h der Zwe>k und Nußen < Gotha einberufenen deuts<hen Zimmerer- des Kongresses durch

: besißer mit 12,7 %%o, B ba en zu Gunsten der Gehülfen erwarten läßt.

diesbezügliche 920 Gehülfen LU L en,

der Übrig?zn Bewilligung Arbeit wieder aufge:ommen und Leipzig wieder verlassen Arbeit nur da wieder

smáßig geschehen : n e Kauen der Zeche einen Ans(<hlag, in aufreizender Weise aufforderten, treu bewog di? Zechenverwaltung, um nde ¿u machen, dreien Depu»

zu erklären, daß sie auf ihre ingszeit bis zum 1. April

1, ein nor- Juli v. I. stküste von Expedition

.\ w. Das

Aufreïzungen ein E

daß Söhne von Staatsbeamten

den Rest der Kündigu L c T

j denlohn von 45 -Z wäre darna< f<on herabgesunken, au wurde über das klagt. Die Versammlung beschloß, an der bereits derung eines Stundenlchnes von 48 4 fest- stunden und Sonntagsarbeit hin- ung von Vertrauent-

daß hierdur< die erhalten wird. ahre 1889 ver- h an seinem Plane lüd>t, Anfang September ündung zu erreihen und rzicller Erfolg wäre diesem Dampfer 12 Tage vergeb- n, und endli, um den, mit seine. F kfürzeste und billigste den; aber der kommerzielle. stehen nit allein die Cisverhältnisse der Kara- < die ungeregelte Flußschiffahrt entgegen.

jeßt auszahlen wolle. lung sämmtlicher Bergarbeiter voin Nachmittag dur< Vertheilung von «Stellungnahme zur von notoris< sozialdemokrati]<e Brodam-Gelsenkirhen u. a. geleit ft feststeht, von einer seh: Man beî<loß, die Deputirten zu fordern, andernfalls niederzulegen. indem auf d

„Consolidatioa“ auf Dienstag, Plakaten mit der Tagesordnung : *’der Deputirten“ eingeladen. Dieîe, vie Siegel-Dorstfeld, lung war, wie un- r großen Anzahl auswärtiger Ar- deranlegung der och die Arbeit Grundangabe d II die Belegschaft zwar zur ge- dann aber drei der Zechenverwaltung Auf Scha<t IIl ist die Von der Nachmittags- cin geringer Theil Auf Sc(act von 119 über a 300 unter Tage 237, von riften von der Morgenshicht von 19, von 103 über Tag hit unter Tage 470 Bergleuten de

« » Maßregelung“ hen Führern, 1 te Versamm

C zinishen Fakultät zu. personen zu heben. die Gutsbesitzersöhne. des für Oiterin na Kongresses dargelegt und die Beschi>kung drei sofort gewählte Delegirte beschlossen.

Ina Frankfurt a. M Volksversammlung statt, in welcher, der „F der Reichstans-Abgeordnete Wilhelm Schmidt über den Arbciters<ußz und den a<tstündigen Arbeitstag spra. Die Versammlung beshloß, den 1. Mai als Arbeiter-Fetertag zu bezehen und dafür ein- zutreten, daß dieser Feiertag ei Ausstand

: l Erstere bevorzugen sofortige Wie

beiter besucht. luN am Mittw

eine offentliche

Frkf. Ztg." zufo

umkehren müssen. d am 214. d. M.

Verbindung mit Ausnutung derf See, sondern au

ein Schälten 1“ un Frühs<i<t ziemli<h v elben die Zeche wieder verl gestellt zu haben. llzäblig angefahren. allen drei Schächten nur Arbeit begonnen. morgens von 420 Bergleuten unter T in der Nawmittagss{icht 30 über Tage 5; auf Schacht 410 Bergleuten unter Tage 3 980 Bergleutez der Nachmittags Niemand; voa Schacht III. von unter Tage 16, voa 132 über mittagésc<i<t unter Aub auf der der Berg ehe „Hibernia“ sind von Mann nicht angefahren. gestrikt wird.

Studirende

ießen, obne e Juristen, wenden si<h aber

Viertel der} gegenüber Forderungen Frühshi<t nahezu vo \chi<t hat dagegen auf der Belegschaft

vielfa<h der L en Söhnen der i Söhne von Militärs im Unter- irdigerwceise ¿zu einem Drittel das theure Fakultät suchen sie ebenso er Bauern und der i y onals in der Landwirtbschaft theilen ihr Interesse ziemli gleihmäßig zwischen der evangelish-theologishen, der medizinishen und der philosophischen Fakultät. gend der philosophischen Fakultät zu. S : Arbeitern gehen weder zur juristishen no< zur medizinisen Fakultät, sie neigen am stärksten vielmehr zur philo- sophishen Fatultät.

Verhandlungen

n allgemeiner werde. befindlichen Militärbeamten bévorzugt w ffiziersrange ergreifen merkwiü medizinishe Studium; die philosophische häufig wie die Offizierssöhne auf. Aufseßer und des Gehülfenpers

e ; ScHiffszimmerleute Stettins bielten vorgestern eine öfentlihe Versammlung ad, in welcer zur Sprache gebra<ht wurde, daß von den auf der Werft von Möller u. Holberg besbâftigt gewesenen Arbeitern einzeine den Versuch gemadht hätten, mit Vertretern der Werft in Unterhandlung zu treten. Die Lohnkommission, welhe sich hierdur< zurü>gesept glaubte, dankte in Folge dessen ab; ; wurde, wie die „Ostsee-Ztg.“ miitheilt, gewählt, welche es sih zur Bedingung mate, nur dur< sie gepflogen werden dürften. den einzelnen Werften, wie angeführt wurde, nicht zu Stande gekommen, wurde bes&lossen, im um denselben energis<h dur<hzuführez, wählte die aus $8 Mitgliedern bestehendes St welche nur \{<wa< besu<t war, ma Eindru>k größter Uneinigkeit,

Aus Augsburg wird der Münchener Seit einigen Wochen ift in unserer Stadt ein zie wenn aud anerkennenswerther>weise ruhig und ohne geführter Lohnkampf entbrannt, Zimmerleute, Lapezierer, Schmiede betheiligten. gütlihes Uebereinkommen m gesellen sind auf dem besten Wege dazu.

Entscheidungen des Reichsgerichts. Die Söhne

Abneigung eines Ehe- Urtheil des Reichsgerichts, T ber 1889, um als EChescheidungs- nen, im Geltungsberei< des Preußischen Allge- batsahen motivirt sein, welhe as Vorhandensein eines tief s objektive Recht -

e Niemand, von 271, über Tage r Morgenschiht 230 Bergleuten der Nach-

Die einseitige unüberwindlice gatten gegen den anderen muß, IV. Civilsenats, grund gelten zu kön meinen Landrechts durch erhebli<he T nit als bloße Erkenntnißmittel für d erwillens, sondern zuglei<h al de des Widerwillens sich darstellen.

na ziemlich erregter Diékussion Die Rentiers- eine neue Lohnkommission erhandlungen a im Uebrigen mit eine Einigung no< Strike zu beharren ; Versammlung éin Bersam1nlung, dite, wie das Blatt hinzufügt, den

nach einem \öhne wenden si überwie

vom 19. Dezem von niederen Beamten und

Tage 8, von on 132 über Tage 8.

3gesellshaft Hibernia gehörenden 500 Bergleuten in der Nachmittags- Grund: „weil auf der Nahbar-

Tage 16, v

der deuts<hen Abtheilung der internationalen kriminalistishen Vereinigung haben, wie „W. T. B.“ meldet, gest:rn in Hall gerihts-Raths Stellmacher begonnen. reden berichtete der Geheime Justiz-R theilung und trat für f Staatsanwolt Blume und die Redner, welche nur Professor

drei Thesen bejaht:

eingewurzelten Wid fertigungsgrün Nhicat 920 ze<e „Consolidation“

Einer heutigen Meldung des »

richtet dasselbe Blatt weiter, daß h

e unter dem Vorsißze des Reich8- Nach verschiedenen Begrüßungs8- ath Wirth über die bedingte fo der Korreferent ih an der Debatte betHet- von Kirchenheim-Gießen. 1) It eine Abänderung ntli in der Richtung ciner Ein- empfiehlt fh Verurtheilung wird Verurtheilung mit bedingtem erstens bei Gefängniß bis drei

30. Jahresberiht der Deutschen Frkf. Ztg.“ Folgendes: Der n im Jahre 1889 auf Unter- beläuft sh auf 39 475 46 Davon entfielen Pensionen 10 050 4, auf andere Zuwendungen verausgabten Centralbank belief

1330 000 A an Unterstüßungen verwendet. heute nah dreißig daß die stetige Antheil- Werk, wenn nicht

Wolff'\<hen Bureaus“ zufolge be- eute auf der Zehe „Consoli- Morgen\c<i<t von 410 mit der on 470 mit der Schicht drei „Hibernia“ bei en 400 Mann von 500 der Belege Zeche „Consolidation“ theilt ihren Folge des Ausstandes di

„Allg. Ztg." geschrieben : deren Einführung einz eben mlich ausgedehnter, Betriebsstörunrg an dem si& nacheinander die inmeßzen und

Sanitäts-, Veterinär- und Quarantänewesen. und 210 Mann v

Schiczt zwei i a Auf der Zeche

unter Tage angefahren sind. enkirhen sind heute Morg chaft nit angefahren. Abnehmern mit, i

Es wurden folgende des Strafsystems geboten, name schränkung der kurzen Fre init bedingtem Strafvollzug; 3) Strafvollzug als zulässig erachtet, Monat, zweitens bei Haftstrafe. -— Dem soeben erschienenen

Stiller - Stiftung entnimmt die , den der Vorort Münche

Schweden.

uerngut Likla Lundbyskog im Kirchspiel Vestra Provinz Nyköping is der Milzbrand

Shreiner, Ste n un Zimmergehülfen haben bereits ein it ibren Meistern erzielt; die Schreiner-

Auf dem Ba Cafes 9 Wingäker der \{<wedis<en iheits\tcafen; 2)

ausgebrochen.

e Lieferung von „Shamrod>“, arbeitet Alles

„Köln. Ztg.“, daß der Vor- hr cuf die b Bozrsißenden des ber, geantwertet hat. Die Ant- 2 weist den Vorwurf zurü>, Weber theilen wollen, er habe <um und Dortmund Rerbleib ter zur Unter- n Gelder (für Dortmund 1 Genoffen die Auskunft,

und „Victoria“ \<hreibt man der unte des Bergarbeiterverbandes nunme hnten Beschuldigungen vorstandes, Bergmanns wort ist wenig klar gehaiten ; als habe er 307 4 Unterstüzungêgelde die Wendung „Theilen“ nur dahin verstan gleiche Theile erhalten f {tüßung der Auéständish etwa 18 000 4) verweigert da Weber nicht befugt sei, Antwort nur leere Redensarten. Vertheilung der Unterstützungszelder, hin zu wünsch Zum Sonntag, den 23. der „Rh.-Westf. Ztg." aus Brakel b eine Versammlung der Bergleute Schleswig und Holstein der Ze einberufen, an der si fas chaft nur etwa 60 bis 70

Süd-Amerika. Wilhelmine" Dur eine im „Diaro Oficial“ us Bocwum epublif Paraguay vom \he Provinz Matto Grosso seiner Zeit angeordnete (Vergl. „R.-A.“ Nr. 299 vom

Kunst und Wissenschaft.

Beruf und Berufsfstellung der V Semester 1887 auf ben preußis< studirenden Preußen,

Statistik der preußis<en

veröffentlihte Verordnung des

4, Februar 1896 ist die sigende B

früher erwä Gesammtbetrag,

stüßungen verwendete, lebenélänglihe 21625 J. und Zweigstiftungen Kavitalienstand der

Präsidenten der R des frü heren gegen die brasiliani / Quarantäne aufgehoben worden.

14. Dezember 1889.)

äter der im Sommer- en Unver Cen auf transitirende

7800 6 Die Landes-Univer- 420 Fl. ô, W. ogish-philosop fi< Ende 1889 Lyceum Hosianum in Michaelis 1886/87“ ge» reußischen Universitäten im Preußen dem Berufe na an: mit akademis(er

Nach der sitäten mit Einschluß der theol Akademie zu Münster und des Braunsberg für das Studienjahr hörten von den Vätern der auf d Sommer-Semester 1887 studirenden 6,9 % den Staats- Bildung und

1,1 9/9 den Apothekern, 0,9 °/o den Offizieren Kaufleuten und Gastwirthen, 0,8 °/o dem Gehülfen der Kaufleute und S Industriellen, 1,6% dem Aufsichtspe 8,1% den Gutsbesiße Landwirthen, 9,3 °/o den Bauern, 0,7 den Gehülfen in der Landwirthschast, 9, den Beamten ohne akademische akademishe Bildung und 2,0 %/o offijiersrange, Militärbeamten, Zunächst fällt, abgesehen vo der hohe Prozentjaß Auge ; dabei ist jedo<h zu beat 19,1% der gesammten B Verhältniß der höheren sowie das der Lehrer mit a solhe bemerkenswe langen, als d Anschauung. der höheren zu derjenigen gefähr wie 1: 4 verhält. __ Rethnet man die Beamten un die Militärs im Unteroffiziersrange, leute, Industriellen und teten und Arbeiter zusammen, ttel der Studirenden d nur ausnahmsweise mi Dabei sind die kleinen Kaufleu

den, daß Bo Handel uud Gewerbe. en eingegangene Hr. Bunte seinen äm Uebrigen enthält die Abre<hnung über die meint das Llatt, wäre immer-

Stiftung mehr Es heißt in dem B Jahren die alte K nahme der Nation an dies Janz erkaltet und erstorben, do thätig geblieben, daß wir heut ein Blübhen und Gedeihen der Stiftung r meldet wird, ist fast allerorten, wo u Kreis von Vereinsmi Rückgang begriffen , \{<ränkung der jeßigen

eriht u. A.: „Wir können auch lage ni<ht unterdrü>en, em ihrem segensreihen < ni<t in dem Grade warm und von wachsendem

Wie uns ge-

lung der Vereinigten Baußner . M. wurden unter Entlastung der träge genehmigt; demnach gelangen 21 4 pro Aktie zur Einlösung. T. B) Kammzug-Termin- Grundmuster B. pr. April 4,92} H, pr. uni 4,924 4, pr. Juli 4,924 #4, pr. August r 4,90 Æ, pr. Oktober 4,90 4, pr. November 4,90 46 Umsay d 000 kg. Ruhig. T. B.) An der Küste 2 Weizen-

(W. T. B.) Bei der heute von der lsgesells<haft abgehaltenen Zi 7 400 Blô>ke Barcazinn zu 544 à 55 durch >e Billitonzinn zu 54} verkauft.

._ T. B.) Weizen - Ver- ou den atlantishen Häfen der britannien 5000, do. nah äfen des Kontinents 54 000, 6 000, do.

In der Generalversamm Papierfabriken vom 25. d Verwaltungsorgane sämmtlihe An die Dividendenscheine mit 7 ?%/o =

Leipzig, 26. M

Mai 4,92} Æ, pr. I 4,90 MÆ, pr. Septembe 4,90 4, pr. Dezember London, 26. März. (W. ladungen angeboten. Amsterdam, 26. März. Niederländis< auktion wurden 2 li<h 55 und 884 Bld

s<iffungen der leßten Woche v Vereinigten Staaten na< Gro Frankreih 11 000, do. do. von Kalifornien un nah anderen Häfen des Kontinents Q

Eine genaue Ab | und Kotmnmunalkteamten Rechtsanwälten,

den Geistlichen, Recht hätten,

eden zu können. W l m den Vorstand ein weiterer die Zahl derselben im

Aussicht steht.“

3,1 9% den Aerzten, 17,1 9% den selbständigen Aufsichtspersonal und den 16,2 9% den selbständigen d den Gehülfen der und diesen gleistehenden 0/9 dem Aufsichtspersonal und 99/9 den Rentiers, 13,4%/0 8,4 %% den Lehrern ohne den Thierärzten, Militärs im Unter- iederen Bediensteten e. n den Beamten ohne akademische der Kaufleute und Industriellen ins en, daß diese Kateg [kerung umfassen. zu den nieder fademiscer rth; der Wuns, zu er des Vaters ist,

Es darf indessen ni der übrigen

Dasselbe triff

der Bergmann Hund, wie ei Hörde berichtet wird, den Schächten Hörder Kohlenwerk 1500 Mann s\tarten Beleg- betheiligten. Handwerkern Versammlung Forderungen angegeben ,

Dortmund das erwärmen ver- Bemerkungen laut. Schröder Wahl von Delegirten zu keiner geneigt zu sein s. Ohne irgendwelhen Beschluß Versammlung ges<lossen Charakter dieser Versammlung ent wel<e der „Köln. Ztg.“ ersammlungsunw

d. M, haite

tgliedern thätig war, ( sodaß leider für die Zukunft Mittel, als eine Vermehrung in

d Gastwirthe,

aber von der fast Bergleute dieser Zehe

Als Zwe>

von dem Einberufer fühl aufgenommen annten Sozialdemokraten Schröder aus Wort ertbeilt, welher jedo< die Zuhö mochte. Im Gegentheil wurden höhnische bemühte sih sehr, die Versamml aber es schien unter den

hen Posten

Industriellen,

Handel und Gewerbe.

A. Shaaffhausen's<en Bank- und Verlust-Conto pro 1889 vorgelegt + Vortrag aus 1888 17 615 4, Cour- sen (Erträgniß der diëcontirten Wechsel Wechsel (Zinsen des ins-Conto 1449284 M, Immobilien - Revenuen 840 4, Gewinn auf Kommanditbetheili- f Effetten-Conto über 4 %/9 Zinsen zusammen 3967386 K Hiervon sind zu kürzen: Depositen-Zinsen 40 069 #, zus: so daß verblieben 3477922 6 Ferner

ein Rein- bevorstehenden

Neugierigen gestellt. en Hande Stellungnahme

Dem Aufsihtsrath des vereins wurde das Gewinn- in folgender Zusammenseßung

rer niht zu M, Disconto-Zin

tage 12 433 in Köln) 89 533 Æ#, feuille) 310824 #4, Z 104 935 4, Provision 741 gungen 2373495 #, bieraus 1003 573 M, Handlungs-Unkoste ammen 489 463 M,

Effekten-Contos

Sodann ist das Gewinn auf

ttleren Beamten, Bildung zu denen ohne eine einem höheren Berufe zu ge- t bier zu besonders deutlicher n werden, daß die Zahl ten überhaupt \i< un- t au< für die Lehrer zu. hne akademische Bildung, das Aufsihhtspersonal der K die Bauern, d

na< anderen

d Oregon na< Großbritannien Anwesenden

bestimmen, t zur Uebernahme eines solc haben, wurde die

Gewinn au

folgende Bemer- aus Essen zugehen: D esen ist von der Veranstaltung und verkrümelt \si{< mehr und lner Belegschaften und Zahlstellen. Das

mende Betheiligung den sogenannten Verbands- Abâänderung, m leßten Sonntag h Die Gesammt- e und es bedarf keiner

<t übersehe n 449 394 M,

Verkehrs - Anstalten.

(W. T. B.) Der Castle-Dampfer e auf der Ausreise von London und partan* von Madeira abgegangén. ist heute auf der Heimreise

Minderbewerthung

2264617 M lversammlung soll vorge\{lagen werden, 1 800 000 Æ‘= 5 % die Aktionäre zur Vertheilung zu bringen, 300000 6 onds zuzuweisen und den na< VerreWnung der statut- figen Tantièmen verbleibenden Rest von 38 977

männische V großer Kundgebungen mehr in Versammlun präge derse

London, 26, März. eNorham Castle* ist heut der Union-Dampfer „S Der Union-Dampfer „Pretoria“ in Southampton angekommen.

lben ist abne

te und Zustimmung zu ie niederen Be-

iebt es ih, daß rund ein en angehört, wel <e

d die Handwerker

allgemeine Ge der Bergleu forderungen dies war au vershiedenen Stellen abgehaltenen heit der Bergleute ist versamm

Dividende an dem Reservef und vertragsmä auf neue Rechnung vorzutragen.

en Ständ t Glüdsgütern te und Gastwirthe un

erlauf der a

lungsmüd