1890 / 79 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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zablrei< besu<t waren, daß die Räume die Theilnehmer niht zu fassen vermobten.

In Quedlinburg, woselbst die 3. und 4. Escadron des Regiments garnisonirt ist, fand aus gleichem Anlaß eine Feierlichkeit statt. Gegen 12 Ubr erfolgte na< Ankunft des Halberstädter Zuges, welcher zahlreihe Gäste brachte, vom Bahnhofe aus unter den \{<met- ternden Klängen der Regimentsmusik, unter Voranritt des gesammten Offizier-Corps, der Einzug durch die reihbeflaggten Straßen der Stadt und j dem L Martens, E Ges U eus E M E

chängte Neß unten geöffnet und sein Inhalt in reiberr von Bothmer na< einer An]prae ein o au e. L iibaliene Kübel L iet und nun* beginnt die Arbeit des Majestät den Kaiser aus. Nah dem Vormars<h in Parade- Gelehrten}, der das gefüllte Nep mit der größten Spannung | auffstellung erfolgte der Abmarsch in die Kaserne. Im Hotel „Zum erwartet hat; bietet do ein glü>liher Fang oft die Lösung so manes Bär“ fand sodann gemeinsames Frühftü>, Nachmittags die festliche no< ausstehenden Problems. Die Tiefe des Meeres fteht der höber Speisung der Mannschaften, leßtere auf Kosten der Stadt, statt. gelegenen Zone nidt an Mannigfaltigkeit na, selbst der Farbe ent- | Am Abend wurde eine Ballfestlihkeit für die beiden S<wadronen behren diese im Dunkeln und Kalten lebenden Ges<öpfe nit, ob- | veranstaltet.

| “e e lebenden Tbierwelt wohl t'niht S wohl fie darin der höher lebenden Thierwelt wohl an PraVt nis Ulm, 23. März. (St.-A. f. W.) Gestern ist die obere Kreuz-

gleihkommen. Eine merkwürdige Erscheinung da unten sind die , s t i in ziemlihes Licht von eben. Die | blume für den Hauptthurm des Münfsters fertig gestellt worden. leutenden Fishe, wehe A x 9 Ms 4 Sie hat einen Durchmesser von 3 m und ift aus Einem Stein ge- hauen. Die untere Kreuzblume, wel<he aus 4 Steinen zusammen- geseßt und einen Durchmesser von 4,24 m baben wird, wird ebens falls demnächst fertig. 3 Steine sind {on behauen, der vierte ist seiner Vollendung nahe. gur Bemalung der Vorhalle des Haupt- thurms ift gestern mit der ufstellung des Gerüstes begonnen worden.

lichen Untersubung zu bolen. Ein sol<es S@leppney wurde im Bilte dargestellt ; es ist einige Meter ho< und hängt an einem starken eisernen Rahmen. Nah ftundenlanger Arbeit bis auf den Boden des Meeres herabgelassen, wird es von dem ganz langsam fahrenden Dampfer stundenlang dur die Tiefe gezogen, wobei die arößte Vor- sicht geboten ist, da das Reißen des Taues die ganze Mühe umsonst

mat. Dann beginnt das beshwerliche Werk des Aufhaspelns, wobei

Dem Aufsi<tsrath der Magdeburger Lebens-Ver- siherungs-Gesells<{aft wurden von der Direktion der Rech- nungsabs<luß und die Bilanz für das Jahr 1889 vorgelegt und Seitens des Aufsichtsraths genehmigt. Dana beziffert sih_ der Reingewinn auf 461 941 4, wovon na< Dotirung des Reservefonds und Zahlung der statutenmäßigen Tantièmen den mit Gewinnantheil Versicherten 267 957 #4 überwiesen und 100 000 Æ oder 25 # pro : : Aktie, gleih 8} °/o als Dividende an die Aktionäre vertheilt werden | glei{falls die größte Vorsidt erforderli ift, weil die heraufgezogene sollen. asse außerordentli {wer ist. An Bord gezogen - wird

Mannigfaltiges.

Der gestrige Vortrag in der Urania gehörte zu den interessantesten und am leichtesten verständlichen in der großen Reihe der biéher dort gehaltenen. Dr. R. von Hanstein spra über „die Thierwelt des Meeres“ und hat dies vielseitige und umfangreiche Thema, wenn au<, wie nahe liegt, nur in großen Umrifsen mit Betonung der bauptsächli<hsten Dinge, so do< in so lihtvoller und anscaulicher Weise bebandelt, daß ihm das Publikum mit Leichtigkeit folgen 1 : : konnte. Gleih im Beginn seines Vortrages hob der Redner die | des Meeres bewirken. Die Bedingungen, unter welchen die Wesen außerordentlihe Mannigfaltigkeit des Thierlebens im Meere hervor, | da unten existiren, unterscheiden si zum Theil von den indem er zunäbst die in den weniger tiefen Regionen vorkommenden | für die oben existirenden, besonders in Betracht kommt Dru> des Wesen einer Betrachtung unterzog. Er unterschied \<webende und | Wassers, Licht und Temperatur. Die Gestalten der Tiefe sind wo- festsizende Thiere und \<ilderte sie je na< Art und Lebensweise. | mögli no< arotesker, namentli fallen die ilde auf, bei denen der Nawdem er die Seerosen oder Aktinien besprocen, ging er auf einen | Kopf und S({lund ungeheuer erscheint im erhältniß zu dem Leib der interessantesten, den Zuhörern dem Aussehen na< wohlbekannten | und Schwanz, wel<e ihre ursprünglide Kraft und Gestalt Meeresbewobner über, auf die Koralle. Dieses \o kleine Geshöpf, | in Folge der Lebensweise der betreffenden Thiere eingebüßt von denen Milliarden zusammenwirken, um die berüchtigten Korallen- | und verändert haben. Auch da unten giebt es Krebse, Seesterne, | gehörig, ist am 15. d. M. bei 251,50 m Teufe eine Springöl- riffe zu bauen, lernte man hier etwas näher kennen. Man erfuhr | Seewalzen, Seelilien, S<wämme und Korallen. Mit einem elle erbohrt worden, welhe in gleiher Weise wie die Oelquellen Genauercs über seine Form und seine, Thätigkeit, wie es ih fort- | Bli>k auf die mikroskopische Thierwelt des Meeres, welde in Bezug Lei Peelbronn circa 50 Faß freiauefließendes Oel pro 24 Stunden pflanzt und unermüdli Kalk ausfcheidet, der in umer größeren | auf die Zahlen der unendli kleinen Thiere unser Begriffsvermögen | [jefert, Dieser Aufshluß is infofern von größter Wichtigkeit, als Massen dann jene für den Schiffer verderblichen Riffe bildet, aber | übersteigt, und mit eiver Betrahtung über den no< etwas rätbsel- | dadur nunmehr festgestelt ist, daß si< au im Hagenauer Walde au< zuglei das Material zu dem so beliebten S<mu> für | haften Bathybius {loß der Redner \cinen dankenswerthen Vortrag, | reiche, unter hohem Dru>e stchende Oellager, ähnlich wie diejenigen Damen liefert. Ein geschästiges Leben herrs<ht auf sol<hem | indem er betonte, daß der Wissenschaft hier no<_ ein weites, unbe- Pechelbronns bei einer Entfernung von 5 km von leßterem Octe, Korallenrif, welhes eine willkommene Niederlafsungsstätte | kanntes Feld der Fors<hung vorbehalten sei, dessen nupbare Er- | porfinden.

für allerhand andere Geschöpfe bildet, \hließli< au<, sobald | \{<{ließung erst dur verbesserte Fangapparate möglich sci. E es über das Wasser herausragk Pflanzen trägt und für Paris. Eine französische Zeitung giebt Auskunft über die industrielle Verwerthung alter Schuhe, welche in einem

Menschen bewohnbar wird. Jene interessante Erscheinung der in einem mätigen Kreise ih aus der Oberfläche des Meeres heraue zum direkten Gebrau<h absolut unverwendbaren Zustande auf der Gasse aufgelesen werden. Man trennt sie zunä<hst; das alte

hebenden Korallenriffe in der Südsee, welhe na< Darwin angebli dur eine Senkung des Meeresbodens entstanden, während neuere Leder wird einer umständlihen Bearbeitung unterworfen, wodur Forscher dieje Ansi®t bekämpfen, wurde in einem großen Lichtbilde cs in eine \<miegsame Masse umgewandelt wird, aus der man eine vorgeführt; die bildlihe Darstellung dec Korallen fowie aller Art künstlichen Leders gewinnt, welhes, dem Aussehen nah, dem übrigen besprohenen Wesen war überhaupt gestern von erer EANEE \<önsten Corduanleder gleicht. Auf diesen Stoff dru>t man in ordentlihen Genauigkeit und Scönheit der Ausführung. Von den Amerika die besten Muster auf. Die französishe Industrie, in dieser Korallen ging der Redner über auf die Polypen 2nd auf Richtung weniger vollkommen als die amerikanishe, begnügt sich die au< den Besuchern unserer heimischen Seeküsten be- damit, dieses Leder als U-berzug auf Koffer und Reisetashen zu farnten Qualen, deren Bau und Ernährungsorgan im Bilde verwenden. Die alten Schuhe werden au auf eine andere Art ver- dargestellt wurde. Dann wurden die Schwämme besprochen, die man wendet indem sie zu neuen Schuhen umgearbeitet werden. Damit faum für Thiere zu balten gencigt ift, ferner die Seeigel und See- : ) beschäftigen si< die Gefangenen in den Strafhäusern Mittelfrank- sterne, Seewalzen, Haarsterne; ibnen {loß si eine Betra@tung über | den Kaiser aus. Vorher erfolgte die Üebergabe deir | reichs, wel<en die alten Schuhe zumeist aus Spanien geliefert werden. die Würmer und Krebse an, über deren Lebenêwei|e Näheres mit- | Geschenke. Der Chef des Regiments, der Herzog voln | Man trennt sie auf, nimmt alle Nägel heraus, dann läßt man sie getheilt wurde ; die Muscheln, Schne>en und Fische wurden gleihfalls | Coburg -Gotha, hat dem Regiment außer einem praht- | im Wasser weichen, um sie geshmeidiger zu ma Hen, und sneidet nit vergessen. Etwas länger verweilte der Redner bei dem aben- | vollen Silbergeschenk (es ist dies ein großer silberner Swild, | daraus Oberleder für Kindershuhe zu. Auch die Sohlen werden teuerlihen Tintenfish mit seiner sheußlihen Gestalt ; hiervon sollen | welher in getriebener Arbeit einzelne Episoden der Schla>t bei | yerwerthet, indem man aus den kleineren Stücken sogenannte Exemplare von einigen Meter Größe gesehen worden sein und für | Mars la Tour verherrliht) mehrere Ordensautzeichnungen verliehen. | Louis XV.-Absäße macht, die größeren und dünneren Stüd>e aber zu feine Kraft spricht es, daß er im Stande ift, große Krebse zu | Die Stadt Halberstadt hat dem Regiment einen Metallabguß Sohlen für Kindershuhe verwendet. Was die Nägel betrifft, so verzehren. l : j (von Gladenbe>-Berlin) der Schaper sen Büste des Generals von | \heidet man, vermittels eines Magneten, die Eisennägel von den War der erste Theil des Vortrags der oberen Region gewidmet, | Seydliß in der Ruhmeshalle verehrt. Von den ebem aligen | Ledernägeln und kann die leßteren zu einem guten Preis anbringen. so führte der zweite in die Tiefe des Meercs, zu feinem Boden hinab, | activen Offizieren des Regiments erhielt das Offizier- | Her Uebernehmer des Militärgefängnisses in Montpellier behauptet, wobei der Redner glei voraus\idte, daß man si über die Tiefe | Corps in zwei eichenen Beste>kasten mit Silbers<hildern und | daß der Preis, den er dabei herausshlägt, allein schon die Einkaufs- des Ozeans oft irrige Vorstellungen mae; thatfähli übersritte entspreWender Widmung je cin nassiv silbernes, se<s8theiliges Beste. kosten der alten Schuhe vollständig de>t. Es bleiben dann noch die fie das Maß von 8000 m nibt. Die Fahrt des englishen Schiffs | Jedes Stück trägt auf der Vorderseite Wappen, auf der Rüdseite | [egten Abfälle, welhe man hinauskehrt. Auch diese finden ihre Ver- „Challenger“ bildete den Autgangépunkt des zweiten Abschnitts. Da | Namen und Dienstjahre des Gebers. Von dem Reserve- bezw. werthungz sie bilden nämlich ein gutes Mastfutter ! man in folhe Tiefen, wie sie das Meer ausweit, nit dringen kann, | Landwehr-Offiziercorps ist dem Regiment ein prachtvoller, eine wissens<haftlihe Erforshung der Tiefscee aber do< ge: | shwerer silberner Tafelaufsay mit Kürassier-Emblemen_ am Soel boten erscheint, so bedient man sih des sogenannten S{<hlepp- und einer Victoria gewidmet. Am Abend hatten die Sc<hwoadronen neßzes, um aus den Tiefen heraus Material zur wissenshaft- | in einzelnen größeren Lokalen Festli<hkeiten veranstaltet, welche so

Leubtorgane von Thieren sind es au, welhe das sog. Leuten

Straßburg i. E., 2%. März, Im Felde des Bergwerks Oberstritten im Hagenauer Walde, der Gewerkschaft Rudolf

S@{weidniß, 26. März. Der Kreistag des Kreises Schweidniy hat V aíe, der „Täglichen Rundshau für Stadt und Land“ zufolze, den Betrag von 190 000 M als Beitrag zur Erwerbung des Grundes und zu den Baukosten der projektirten Linie Ströbel—Schweidniy bewilligt. Der Bau der Linie \<ecint somit gesichert.

Halberstadt, 25. März. (Magd. Ztg.) Bei dem Seitens ‘des Offizier-Corys im Hotel „Prixz Eugen“ veranstalteten Festmable aus Anlaß des 75jährigen Jubiläums des Magdeburgischen Kürassier-Regiments Nr. 7 von Seydlit, brachte der Regiments-Commandeur von Runstedt das Hoch auf Se. Majestät

Triest, 26. März, (W. T. B.) Heute Abend 9 Uhr 20 Min. wurde hier ein heftiger Erdstoß verspürt.

5. Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesellsch. 6. Berufs-Genofssenschaften.

7. Erwerbs- und Wirthschafts-Genossensaften.

8. Wochen-Ausweise der deutschen Zettelbanker.

9, Verschiedene Bekanntmachungen.

Ste>briefe und Untersuhungs-Sachen.

; 0 ® 2, Zwangsvollstre>ungen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl. Î c cer Nerkäufe, Vervachtungen, Verdingungen 2c. +

. Verloosung, Zinszahlung 2c. von öffentlihen Papieren.

findli®e Vermögen der Angeklagten mit Beschla der Schulstraße Nr. 103 belegene Grundstü>k am ni<t von sclb#t auf den Ersteher übergehenden An- belegt. 29. Mai 1890, Vormittags 10 Uhr, vcr dem | sprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Kleve, den 6. März 1890. unterzeichneten Geriht an Gerichtsstelle Neue Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs- S > en : Königliches Landgericht. Strafkammer. Friedrichstraße Nr. 13, Hof, Flügel C., Erdgeschoß, vermerks ni<t hervorging, insbesondere derartige [74107] Stebriefs-Erledigung. c gez. E. Brixius. Grütering. Bir. Saal Nr 40 versteigert werden. Das Grundstück Forderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Der gegen den Ubxenbändler Robert Gustav Zur Beglaubigung : ist 3 a 58 qm groß und gegenwärtig weder zur Grund- | Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungs- Wahle, aus Waldau gebürtig, wegen Unterschlagung | (1, 8) Heidenrei<, Assistent, als Gerictsschreiber. | steuer noch zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus | termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge- in den Strafaften wider Wahle I. IV d. 657 1883 | NRorstehender Beshluß wird in Gemäßheit des | der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuch- | boten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger unter dem 12. November 1884 erneuerte Ste>bricf | & "326 der Strafprozeßordnung zur öffentlichen | blatts, etwaige Abschäuungen und andere das | widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, wird zurü>genommen. Kenntniß gebracht. Grandstü> betreffende Nachweisungen, sowie be- | widrigenfalls dieselben bei Feststellung des ge- Bertin, den 22. März 1890. Kleve, den 20. März 1890. sondere Kaufbedingungen können in der Gerichts--| ringsten Gebots niht berü>sitigt werden und Königliches Landgerit I. Der Erste Staatsanwalt. schreiberei, ebenda, Flügel D., Zimmer 42, eingesehen | bei Vertheilun des Kaufgeldes gegen die be- Der Untersuchungsrichter. ————————— werden. Alle Realbere<tigten werden aufgefordert die | cüksichtigten Ansprüche im Range zurücktreten. [74106] Veschlufz. nicht von selbst auf den Ersteher übergehenden An- Diejenigen, welche das Eigenthum des Grundstü>s [74109] Nah Einsicht des Antrags des Gerichts der | spcüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem | beanspruchen, werden aufgesordert, vor Schluß des K. Württ. Staatsanwaltschaft Navensburg. 30. Division zu Mey vom 4. Februar 1890, bezw. Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs- Versteigerungs8termins die Einstellung des Verfahrens Dur Urtheil der hiesigen Straskammer vom | 8. Februar 1890; na< Einsicht des Berichts | vermerks niht hervorging, insbesondere derartige herbeizuführen, widrigenfalls nach erfolgtem Zushhlag 91. Dezember 1889 wurde das Vermögen des mit | des Bürgermeisters zu Dehlingen vom 20. Februar eo von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden | das Kaufgeld in Bezug auf den Anspru an die unbekanntem Aufenthaltsort abwesenden Militär- | 1890; na< Cinsicht des Antrags der Kaiser: | Hebungen oder Kosten, spätestens im Bersteigerungs- Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über vflibtigen Karl Guftav Moriz Theodor Verner, liden Staatsanwalts<haft vom 25. Februar 1890; | termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge- |-die Ertheilung des Zuschlags wird am 2. Juui Matrose von Baienfurt, O.-A. Ravensburg, geboren na< Einsicht des Gescßes vom 6. Dezember j boten anzumelden, und, falls der betreibende Gläubiger 1890, Nachmittags 14 Uhr, an Gerichtsstelle den 16. September 1863, bis zum Betrage von | 1873, des $. 246 der Mil.-St.-G.-O. bezw. $. 1 des | widerspricht, dem Gericht glaubhaft zu maden, | wie oben bezeichnet verkündet werden. 380 Æ# mit Beshlag belegt. Gesetzes vom 11. März 1850 und der 88. 325, 326 | widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Berlin, den 19, März 1890. : Den 22. März 1890. St.-ÞP.O.; nah gehaltener Berathung; in Er- | Gebots nicht berüsichtigt werden und bei Ver- Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 51. Hülfs-Staatsanwalt S <eurlen. wägung, daß dem Antrage der Kaiserlichen Staats» | theilung des Kaufgeldes gegen die berü>sichtigten anwalticaft nichts entgegensteht ; aus diesen Gründen | Ansprüche im Range zurücltreten. Diejenigen, welche : verordnet die Strafkammer des Kaiserlichen Land- | das Eigenthum des Grundstücks beanspruchen, werden | [74129] Zwangsversteigerung. [74108] Veschlufß. | gerihts den Arrests<hlag auf das Vermögen des aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins | ; llstre> ll das i Auf Antrag der Königlichen Staatsanwaltschaft wird | vermißten Dispo ¡tionsurlaubers Heinrih Jfffel, | die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widri- | Im Wege der Zwangsvollstre>ung u Bl n gegen geboren am 15. August 1866 zu Dehlingen, Sohn lg nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Grundbue von den Umgebungen A r vers 1) den Josef Wilbelm Jena zu Dülken, geboren | von Heinrih Isel und Maria Elisabetha Nehlig, | Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grund- Nr 6427 auf den Namen des q e D er am 27. April 1865, ohne Vermögen, jeßt unbekannten | insbesondere auf die von seiner Mutter ererbten | sü>s tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Rudolf Faber hier eingetragene, in e A M Aufentbaltes, Grundstücke, bis zum Betrage von Dreitausend ein- Zuschlags wird am 29. Mai 1890, Mittags und Demminerstraße belegene Bray süd ou 2) den Carl August Iohann Gehring zu Dülken, | hundert Mark. Gegen Hinterlegung von Dreitausend | 2 Uhr, an obiger Gerichtsstelle verkündet werden. 22. Mai 1890, Vormittags 10 thr, ore geboren daselbft am 17. Juni 1866, ohne Vermögen, | einhundert Mark wird die Vollziehung des Arrestes | Berlin, den 13, März 1890. / unterzeichneten Geriht an erichtost elle aa eue jeßt unbekannten Aufenthaltes, ehemmt und wird der vorgenannte Vermifßte zum Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 53. Friedrichstraße _13, Hof, Slügel Q par L 3) den Peter Anton Brünfing zu Aue D ntrage auf Aufhebung des vollzogenen Arrestes a0) A PEREDR T E M E ee n Georg, geboren daselbst am 27. September 1864, | berechtigt. i Zwangsversteigerung. 5a 59 qm zur Grundsteuer, zur Gebäudesteuer Im Wege der Zwangsvollstre>ung soll das im | aber no< nicht veranlagt. Auszug aus der

tine Vermögen, jeßt tbeaeten O Saargemünd, den 1. März 1890. Ö r p i i i vg L 9 : : D. , . s R 2 gui O67 ie Veriidoei, A M: Anne U i le 8. Grundbuce von den Umgebungen Berlins im Kreise | Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuch- jeßt unbekannten Aufenthaltes ; L Für ri&tige Abschrift: Niederbarnim Band 84 Nr. 3500 auf den Namen blatts, etwaige Abshäßungen und andere das 5) den Hermann Hubert Wonters zu Grefrathb, Saargemünd, den 3. März 1890 is Aa eiters Sit R E er n eine ge ail Na wegen C C ten eb \ ¿Gt Rd C i etragene, in der raße ¿ elan<hthon- | Kaufbedingungen können in der Ser hre g a lets Ta 1867, vermögend, | (L. 8.) Der Landgerichtssekretär : Jacoby 9) belegene Grundstü am 2. Juni 1890, | ebenda, Flügel D, Zimmer 42, eingesehen welde binreihend verdächtig ersheinen, als A Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeih- | werden. Alle Realbere<htigten werden ausge- Wehrpflichtige in der Absicht, s dem Eintritt in| neten Gericht an Gerichtsftelle Neue Friedrich- | fordert, die niht von selbst auf den Ersteher über- den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu 2) Zwangsvollstre>ungen, straße 13, Hof, Flügel C., parterre, Saal 36, gen Ansprüche, deren Vorhandensein oder entziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet verlassen | Y{ bote, Vorladungen u dgl versteigert werden. Das Grundstü> is mit | Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung zu haben und na erreihtem militärpflihtigen Alter ufge ote, or g # ° | 4,68 M Reinertrag und ciner Fläche von 7 a | des ersteigerungsvermerks niht hervorging ins- fih außerhalb des Bundesgebiets aufzuhalten, Ver- | [74127] 98 qm nur zur Grundsteuer veranlagt. Auszug | besondere derartige orderungen von Kapital, Zinsen, 2 chen gegen $. 140 1 St.-G.-B. das Hauptver- Zwangsversteigerung. aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des | wiederkehrenden be ungen oder Kosten, spätestens im 2 abren vor der Strafkammer des Königlichen Land- | Im Wege der Zwangsvollstre>ung soll das im Grundbu(blatts, etwaige Abshäßungen und andere | Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Ab- * gerihts bierselbst eröffnet und wird auf Grund der | Grundbuche von den Umgebungen Berlins im Nieder- das Grundstü> betreffende Nachweisungen, sowie gabe von Geboten anzumelden und, falls der be- êe 140 leßter Absay St.-G.-B. 480, 325, 326 | barnimschen Kreise Band 17 Nr. 966 auf die Namen besondere Kaufbedingungen können in der Gerichts- | treibende Gläubiger widers. Ln dem Gerichte St. - P, -O. in Ermangelung na<weisbarer ein- | des Kaufmanns Natban Friedlaender hier und des \<hreiberei, ebenda, Flügel D., Zimmer 41, eingesehen glaunbett zu machen, widrigen alls dieselben zelner Vermögensstü>ke das im Deutschen Reich be- ! Maurerpoliers Friy Froehlih hier eingetragene, in ! werden. Alle Realbere<tigten werden aufgefordert, die ' Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt

1) Steebriefe und Untersuchungs - Sachen.

werden und bei Vertheiluna des Kaufgeldes gegen die berü>sitigten Ansprüche im Range zurü>- treten. Diejenigen , wel<e das Eigenthum des Grundstü>s beanspruchen , werden Bes, vor S<{luß des Versteigerungstermins die Ein- stellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls na< erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspru an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zu-

‘\<lags wird am 22. Mai 1890, Mittags

12 Uhr, an obenbezeihneter Gerichtsstelle ver- kündet werden. Berlin, den 13. März 1890. Könialiches Amtsgeriht 1. Abtheilung 53.

[74145]

Auf Antrag eines Gläubigers ist die Beslag- nahme der dem Mühlenbesißer Schwebke, früher hieselbst, jeßt in Grünow, gehörigen Bo>kwindmühle Nr. 8 allhier zum Zwette der Zwangsversteigerung verfügt. WVerkaufstermin am Mittwoch, den 4. Juni 1890, Mittags 12 Uhr. Ueberbots- teznin am Mittwoch, den 25. Juni 1890, Mittags 12 Uhr. Ausführlihe Bekanntmachung in der Neustreliger, der Neubrandenburger und der Woldegker Zeitung.

Woldegk, den 21. März 1890.

Großherzogliches Amtsgericht. A. Willert.

[32413] Aufgebot. j

Die Handlung Erlanger & Söhne in Frank- furt a. M. hat das eo der vierprozentigen unkündbaren Hypothekenbriefe der E Boden- Credit-Aktien-Bank zu Berlin Serie IX. Litt. C. Nr. 315 und 316 à 2000 4 und Serie IX. Litt, D. Nr. 1610 à 1000 4 beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf

den 7. Januar 1893, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeilhneten Gerichte, Neue Friedrih- straße 13, Hof, Flügel B., parterre, Saal 32, an- beraumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigensalls die Kraft- logerklärung der Urkunden erfolgen wird.

Verlin, den 19. September 188.

Das Königliche Amtsgericht I. Abtheilung 48.

[63955] Aufgebot. 5

Die Actie Nr. 10 875 der Oberschlesishen Eisen- bahn-Bedarfs-Actien-Gesellshaft über zweihundert Thaler Pr. Courant (Vereinsthaler) folgenden Wort- lauts: „Actie Nr. 10 875 der Oberschlesishen Eisen- bahn-Bedarfs-Actien-Gesellshaft über zweihundert Thaler N Courant (Vereinsthaler). Der In- haber dieser Actie ist nah Verhältniß des Betrages derselben an dem gesammten Eigenthum der Actien- gesellschaft : Oberschlesische Eisenbahn-Bedarfs-Actien- Gesellshaft und an dem Gewinne und dem Verlust derselben na< Maßgabe des Statuts betheiligt. Breslau, den 15. Februar 1871. Der Aufsichtsrath. (Siegel. Unterschriften.)" ist angebli< am 31. De- zzmber 1887 verloren gegangen und soll behufs Neu- auBeriigung und Neuausreichung für kraftlos erklärt werden.

Auf Antrag des leßten Inhabers dieser Actie, des Hauseigenthümers Carl Köhler zu Berlin, wird der aae Inhaber derselben O seine

nsprühe und Rechte spätestens im Aufgebotstermin

den 27. Juli 1891, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeihneten Gericht anzumelden, widrigen- falls die Kraftloserklärung der Aktie erfolgen wird.

Beuthen O.:S., den 19. März 1888.

Königliches Amtsgericht.

[67378] Aufgebot.

Die Wittwe Anna Louise Bender, geb. Haupt, zu Vorhalle, Kreis Hagen i./W., vertreten dur< Rehts- anwalt Dr. Neumann dahier, hat das Aufgebot des von der „Providentia“, Frankfurter Versicherungs- gesells<aft zu Frankfurt a./M., am 11. April 1881 auégestellten Legescheines, laut dessen die von der Providentia auf das Leben des Albre<t Bender, Wirth und Kaufmann in Vorhalle bei Herde>e, unter dem 27. August 1875 ausgestellte Police Nr. 31741 im Betrage von 4 6000, von dem Letzteren der Providentia für ein Darlehn von M 350.— nebst Zinsen zu 5 °/9 zum Faustpfand gegeben ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 4. September 1890, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Zimmer 27, an- beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftl-oserilärung der Urkunde erfolgen wird.

Frankfurt a./M., den 12. Februar 1890.

Königliches Amtsgeri<t. Abtheilung IV.

[60803] ; 7 Das Königliche Amtsgericht München I., Abtheilung A. für Civilsachen, be g am 20, Januar 1890 folgendes Aufgebot erlassen:

Es ist zu Verlust gegangen ein Depositenschein der bayerischen Hypotheken- und Wechselbank dahier Nr, 4293 vom 23. Juni 1887, gezeihnet Pühn und Hoppe, wona< Privatier Josef Schilling dahier Wertbpapiere im bezifferten Werthe von 2375 M als offenes Depot bei genannter Bank zur Verwah- rung und Verwaltung hinterlegt hat, na< Zurüd- ziehung cines weiteren früher gemahten Depots. Es wird: nun auf Antrag des Josef Schilling der allen- fallsige Inhaber dieses Depositenscheines aufgefordert, seine Rechte bis längstens im Aufgebotstermine am Freitag, 19. September l. J., Vor- mittags 9 Ubr, im diesgerihtlihen Sißungszimmer Nr. 18/1 (Augustinersto>) anzumelden und eventuell den Depositenshein vorzulegen, widrigenfalls dessen Kraftloserklärung erfolgen wird.

München, am 21. Januar 1890.

Der geschäftsleitende Königlihe Gerichts\chreiber.

(L. 8) Hagenauer.

[55740] Aufgebot. De Sparkassenbücher der städtishen Sparkasse zu Köln: a, Litt. A. 6 Fol. 396 über 1119,50 4, lautend auf Johann Willmann, b. Ltt. A. 13 Fol. 416 über 152,30 4, lautend auf Melchior Badorf, i c, Litt. A. 42 Fol. 80 über 307,29 M, [autend auf Friedri< Wilbelm Schlächter, sollen auf Antrag der Eigenthümer, nämlich : a, des Screinergesellen Johann Willmann, b. des Tagelöhners Melchior Badorf,

c. des Friseurs Friedri< Wilhelm Sw{lechter

zum Zwe>e der Kraftloserklärung aufgeboten werden.

Die Inhaber der Sparkassenbücher werden auf- gefordert , spätestens in dem auf Montag - den 14. Juli 1890, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeilneten Gerichte an ordentlicher Gerichts- stelle anberaumten Balg ne ihre Rechte an- zumelden und die Sparkassenbücher vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgen

wird. Köln, den 19. Dezember 1889. Das Königliche Amtsgericht. Abtheilung 16.

[55741] Aufgebot.

Die Firma H. Deninger &- Comp. zu Lorsba®, vertreten dur< Rechtsanwalt Dr. Heht in Frank- furt am Main, hat das Aufgebot eines Wechsels über A 121,20, ausgestellt von Erlanger & Comp. an eigene Ordre, datirt Frankfurt om Main, den 15. September 1889, zahlbar am 1. Dezember 1889 bei dem A. Schaaffhausen’shen Bankverein zu Köln, acceptirt von der Firma Filsten Briuk in Essen, beantragt. Der Inhaber des Wechsels wird auf- gefordert, spätestens in dem auf Montag, den 14. Juli 1890, Vormittags 11 Uhr, vor dem untenzeihneten Gerichte an: ordentliher Gerichtsstelle anberaumten Aufgebotstermine seine Rehte anzu- melden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.

Köln, den 19. Dezember 1889.

Das Königliche Amtsgericht, Abtheilung 16.

[74147] Aufgebot.

Auf dem dem Arbeiter Christian Sonnenberg in Kleinmüblingen gehörigen, Band I. Blatt 2 des Grundbu<@s von Klein-Mühlingen geführten Wohn- hause mit Zubehör P.-Nr. 90 B.-Nr. 92 K.-Nr. 60 stehen für Marie Magdalene Schie- mann, geb. Kubbe, in Thießen aus dem Hypotheken- schein vom 18. Juli 1835 mit Sculdübernahme vom 10. September 1853 15 4 hypotkhekarish ein- getragen. i

Auf Antrag des Eigenthümers, welcher die Tilgung der gedachten Hypothek behauptet , dies aber dur eine beglaubigte Quittung der eingetragenen Gläu- bigerin oder deren Rehtsnahfolger niht nahweisen fann, weil ihm dieselben ihrer Person und ihrem Nufcnthalte na< unbekannt sind, werden Diejenigen, welche an der obgedahten Hypothek Rechte zu haben vermeinen, hierdur< aufgefordert, ihre Ansprüche geltend zu mahen und die in Betracht kommenden Ürkunden vorzulegen, und zwar spätestens in dem auf Dienstag, den 7. Oktober 1890, Vor- mittags 104 Uhr, vor dem unterzeihneten Amts- geriht, Zimmer Nr. 11, anstehenden Aufgebotstermine unter der Verwarnung, daß die Ausbleibenden mit ihren Ansprüchen auf die Hypothek ausgeschlossen werden sollen und die Hypothek in dem Grundbuche

elöst, auch die über sie etwa vorhandenen Urkunden Ur kraftlos erklärt werden. Bernburg, den 209. März 1890. Herzoglich Anhaltishes Amtsgericht. gez. C. Vierthaler. Aus3gefertigt :

Veruburg, den 20. März 1890.

(L. S8.) Güäbe, Sekretär, Gerichts\hreiber Herzoglichen Amtsgerichts.

(O) Aufgebot.

Der Tischlermeister Ernst August Bo>k, welcher zu Heiligenhafen am 10. Juli 1814 geboren, von Pritzwalk, seinem leßten Wohnorte aus, im Jahre 1862 nah New-Orleans ausgewandert und seit 1853 verschollen ist, wird nebst seinen unbekannten Erben auf den Antrag seiner zu Berlin lebenden Ehefrau aufgefordert, sich bei dem unterzeihneten Gericht \<riftli< oder persönlih spätestens in dem auf den 15. Januar 1891, Vorm. 10 Uhr, bestimmten Termine zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird.

Pritzwalk, den 19. März 1890.

Königliches Amtsgericht.

E Aufgebot.

Der Tapezier Oswald Adolph Theodor Lore> aus Sorau, welcher si< im Februar 1863 obne Abmel- dung von hier entfernt und die leyte Nachricht in einem Briefe vom 14. August 1878 aus San Fran- cisco in Amerika von ih gzgeben hat, wird auf den Antrag seines Sohnes, Buchbinders Arthur Oswald Theodor Lore>, zur . Zeit zu Baumholder, Regie- rungsbezirf Trier, wohnhaft, aufgefocdert, sh spä- testens im Aufgebotstermine den 21. Jauuar 1891, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzei<- neten Gerichte, Terminszimmer Nr. 111, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird.

Sorau, den 21. Marz 1890.

Königliches Amtsgerit. Abtheilung II1.

(141321 Aufgebot.

Auf den Antrag der verehelihten Büdner Schwabe, Pauline, geb. Kerber, zu Buchwalde, der verehelich- ten Häusler Bräunig, Bertha, geb. Kerber, zu Wiesau, der verehelihten Häuéëler Sägel, Marie, geb. Kerber, zu Wiesau und des Häuslers Reinhold Kerber zu Zessendorf wird deren Bruder, der am 13, September 1844 geborene Maurer Nugust Kerber, welher im Jahre 1876 si< aus Zossendorf, seinem Wohnorte, entfernt und seitdem keine Nach- riht gegeben hat, aufgefordert, sih spätestens im Aufgebotstermine den 25. März 1891, Vor- mittags 10 Uhr, bei dem unterzeihneten Gerichte (Zimmer Ne. 3) zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. -

Pricbus, den 20. März 1890.

Königliches Umts3gericht.

[74148] Aufgebot. Von dem unter,eihneten Königlichen Amtsgerichte

ist behufs Todeserklärung

1) des am 16. Dezember 1812 in Zeiß geborenen Klempners Emilius Pein, welcher si< im Jahre 1848 von Zeiß weg auf Reisen begeben hat, und in deren Verlauf nah Amerika ausgewandert, von dessen Leben aber seit mehr als 20 Jahren eine Nachricht nicht anher gelangt ist, des am 6. Mai 1845 in Holzhausen geborenen und am 283. Juni 1864 von Leipzig weg na Amerika ausgewanderten Copisten Gustav Adolf Hahn, über pehen Leben seit dem Monat Apri 1869 eine Nachricht niht vorhanden ist,

3) des am 10. September 1838 in Leipzig geborenen Böttcers Ernst Julius Freiberg, wel<her im Jahre 1867 nah Amerika ausgewandert ift und die leßte Nachriht am 17 Januar 1869 von Oxford im Staate New-York von si<h ge- geben kat,

ad 1 auf Antrag des Herrn Dr. med. Eduard Kreußler in Leipzig und des Herrn Dr. med. Christian Gottlieb Kupsh in Leipzig-Reudnit,

ad 2 auf Antrag Frauen Johannen Rosinen, verw. Hahn, geb. Rödler, zu Dresden,

ad 3 auf Antrag Frauen Anna’n Ottilie’n Clara’n, Le Bahnwärter Wittig, geb. Freyberg, zu

urzen,

das Aufgebotsverfahren einzuleiten beschlossen worden.

Es werden daher die gexannten Verschollenen, be- ziehentlih deren etwaige Abkömmlinge, Erben oder

Rechtêna<folger biermit geladen, in dem auf deu

22. Januar 1891, Vormittags 11 Uhr, vor

dem unterzeichneten Amtsgerichte, Zimmer 119, an-

beraumten Aufgebotstermine ihre Ansprüche anher anzumelden, widrigenfalls auf weiteren Antrag die

Verschollenen werden für todt erklärt und deren Ver-

lassenshaften an die Erben derselben beziehentlih

deren Rechtsnachfolger werden verabfolgt werden, Leipzig, am 13. März 1890. Das Königliche Amtsgericht. Abtheilung II. Steinberger.

[74146]

Der Landwirth Arnold Wüstney, geboren am 21. April 1819 in Penzlin als Sohn der wailand Pastor Ehrhardt Johann August Wüstney'schen Eheleute daselbst, ist im Jahre 1842 nah Venezuela ausgewandert und hat dort theils in Valencia, theils in Monte Caballo gewohnt. Seit dem Jahre 1849 sind keine Nachrichten von seinem Leben und Aufenthalt mehr an seine Angehörigen gelangt und ift er seitdem verschollen.

Fn der hier anbängig gewesenen Sache, betr: fend die Ordnung des Nachlasses des bierorts verstorbenen Fräuleins Marie Held hat derselbe die Summe von 534,65 M geerbt, welhe von dem ibm seitens des unterzeihneten Eerichts zum Abwesenheitecurator bestellten Landkastenkontreleur Vaade in Rosto für ihn erhoben worden ist und verwaltet wird. Nach- dem nun der Arnold Wüstney am 21. April 1889 das 70, Lebensjahr bereits vollendet gehabt hat, wird derselbe zwe>s Auflösung der angeordneten Curatel auf Antrag scines genannten Curators hierdur< geladen, si< binnen 6 Monaten, spä- testens aber in dem auf Freitag, den 3. Oktober 1890, Mittags 12 Uhr, angeseßten Termine in Person zu melden oder von seinem Aufenthalte Kunde hierher gelangen zu lassen, unter dem Nach- theil, daß er für todt erklärt und seinen si< mel- denden und legitimirenden Erben sein genanntes Ver- mögen überwiesen werden toird.

Neustrelitz, den 20, März 1890.

Großherzoglih Me>lenburg-Streliß'shes Amtsgzricht. Abtheilung I. C. Jacoby.

[74133] Aufgebot.

Der Hauszimmermann Simon Friedrih Carl Fischer, welher am 11. Oftober 1838 zu Lübe als Sohn des Zimmermanns Joachim Hinrih Peter Fischer und dessen Ehefrau Anna Elsabe, geb. Hilde: brandt, geboren ist, hat si< glaubhafter Anzeige zu- folge im Januar oder Februar 1877 von hier ert- fernt, um si angebli nah New-York zu begeben, wo er bereits früber eine Zeit lang si< aufgehalten

hatte.

Derselbe hat seitdem keinerlei Nahri@t von h gegeben und ift scin Aufenthalt unbekannt geblieben. Aus dem Nachlasse seines am 23, Juni 1878 ver- \stocbenen Vaters is ihm ein Erbtheil zugefallen, welhes noh unerhoben ist.

Als nächste, hier vorhandene Blutsverwantte des Verschollenen sind bis jtt ausgewiesen fünf Kinder einer im Jahre 1886 verstorbenen Schwester des- selben, der Ehefrau des Glasfermeisters Friedrich Hermann Conrad Schröder, Amalie Anna, geb. Fischer, nämlich: S

1) Joachim Carl Schröder,

2) Jozannes Peter Friedrich Shröder,

3) Anza Johanna aria, geb, S<hröder, des Brauers Christian Heinrih Hermann Bade Ehefrau,

4) Anna Frida Schröder,

5) Martha Elisabeth Pauline Schröder,

sämintlih in Lübe> wobnhaft.

Auf Antrag des vorçenannten Glafermeifters Friedri< Hermann Conrad Schröder, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr, Lindenberg, werden hierdur< alle Diejenigen, welde Nachrichten über den Ab- wesenden besigen, zur Mittheilung folcher Nathrichten aufgefordert, zugleich aber 8 :

1) der abwesende Simon Friedri Carl Fischer,

2) dessen etwaige Erben, joweit se gleiche oder bessere Anrehte als die obgenannten fünf Schwesterkinder zu haben glauben,

3) dessen etwaige Gläubiger

aufgeforde:t, binnen se<8 Monaten vom Erlaß dieses Aufgebots angerechnet, spätestens aber in dem auf Donuerstag, den 11. Dezember 1890, Vor- mittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine bei E O Gerichte sh zu melden, widrigenfalls

7 Simon Carl Friedrih Fischer für todt erflärt,

b. die nicht angemeldeten Erbansprüche bei der Regelung des Nachlasses nicht berüd>sichtigt und der Nactlaß seinen obgenannten fünf Schwestcrkindern auëgeantwortet werden soll,

die nit angemeldeten Gläubiger ihre An- sprüche an den Nachlaß nur no< insoweit geltend mahen können, als derselbe durch Befriedigung der angemeldeten oder bekannten Ansprüche nit erschöpft ist.

Lübe>, den 21. März 1890.

Das Amtsgericht. Abtheilung Il. Asjchenfeldt, Dr. Veröffentlicht: F i >, Gerichtsschreiber.

[74136] Ausschlußurtheil.

Verkündet am 21. März 1890. Arenhöôvel, Gerichtsschreiber.

In Sahhen der Ilsabe Harden, geb, Steffens, und Elisabeth Elvers, geb. Steffens, in Hamburg, ver- treten dur<h die Rechtsanwälte Dres. Heinsen, Moen>eberg und Brandis daselbst, wegen Aufgebots zur Meldung des verschollenen Otto Steffens «aus

l | Altengamme, erkennt das Amtsgeriht zu Berge:

dorf dur< den Amtsérichter Dr. Lamprecht für Recht :

1) der am _ 20. August 1834 in Altengamme geborene Otto Steffens wird hiemit für todt und eine etwa e ibm eingegangene Ebe für aufgelöst erklärt.

(gez.) Lampre<t, Dr. Zur Beglaukigung: Arenhövel, Gerichtsschreiber.

[74140] Bekanntmachung.

Daß das Verfahren betreffend das Aufgebot der Gläubiger des hierselbst verstorbenen Louis Bülow dur< Erlaß eines Aus\<lußurtheils beendet ist, wird bekannt gegeben.

Pritzwalk, den 20, März 1890.

Königliches Amtsgericht.

[74152] _ Vekanntmachung.

Durch Aus s{lußurtheil des Königlien Amts- rier Berlin 1., Abtheilung 49, vom beutigen

age, ist die Police Nr. 9365 der Lebensversicherungs- Anitalt für die Armee und Marine über 500 4 vom 1. April 1881 auf den Königlichen Seconde- Lieutenant im 3. Greßberzoglih Hessishen Infarterie- Regiment Nr. 117- Carl Ludwig Paul Simons in Mainz, geboren am 22. Juli 1859, für kraftlos erklärt.

Berlin, e 17. März; 1890.

__ Thomas, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts T. Abtheilung 49.

[74143] Bekanntmachung.

Der aufgebotene Kuxschein Nr. 96 der Stein- fohlenzehe „Vereinigte Wieshe“, zu Heissen einge- tragen im Gewerkenbuche der gent. Zehe pag. 139 für den Oekonomen Franz Conrads zu Bedburg ist für kraftlos erflärt worden.

Mülheim a. d. Ruhr, den 11. März 1899.

Königliches Amtsgericht. Pescatore.

74134] Bekanntmachung.

Dur Auesclußurtheil vom 18. März d. I. ift das Sparkaf}enbu der stâdtishea Sparkasse zu Breslau Serie C. Nr. 26 774, ausgefertigt füc die Wäscerin unvereßeliite Anna Gabriel am 20. Juni 1883 über ursprünglich 174 4 und na den dur Zu- und Abschreibungen erlittenen Veränderungen Ende Dezember 1858 einschließli< der bis dahin aufgelaufenen Zinsen über 318,81 F lautend, fir kraftlos erklärt worden.

Breslau, den 22, März 1890,

Königliches Umtsgericht.

(7418) Bekanntmachung.

Dur Auss\@{lußurtheil vom 19. März d. J. ist das Sparkassenbuh der städtishen Sparkasse zu Breslau Ser C. Nr. 72 775, au3gefertiat für den Steindru>ker Anton SDüttler zu Breslau am 10. Des zember 1887 über ursprünglih 800 4 und nah den dur< Zu- und Abschreibungen erlittenen Verände» rungen Ende Dezember 1888 einschließli der Zinsen no< über 58869 4 lautend, für kraftlos erklärt worden.

Breslau, den 22, März 1890.

Königliches Amtsgericht.

[741422] Bekanntmachung.

Dur Auss{lußurtheil des unterzeihneten Geo rihts vom 22, März 1890 ift das Sparkassenbu< Nr. 6945a der fiädtishen Sparkasse zu Sagan, über 491 M 70 „& lautend, ausgestellt für den Scäferkne<t Gottlieb Nöther in Dober, für krafts los erflârt worden. Sagan, den 22. März 1890, Königliches Amtsgeri<{t.

(78267) Bekanntmathung.

Dur Auss{lußurtheil des unterzei(neten Ges richts vom 24. d. Mts. ist die Urkunde über die Hypothek vom 11. Juli 1860 bezw. 2, April 1862 wegen 4300 Thaler nebst 5/0 Zinsen zu Gunsten der Gebrüder Konrad und Wilbelm Kunz in Braun- fels und zu Lasten der Eheleute Peter Dörr und Elisabeth, aeborene Walter, in Burgfolms für kraftlos erklärt.

Braunfels, den 24. Februar 1830.

Königliches Amts8geriht.

[73892] : Bekanntmachung.

Dur Ausschiußurtheil vom 14. Februar 1890 sind folgende Hypothekenposten:

a. Die im Grundbuche von Magdeburg Band 45 Blatt 2667 Avth. 1:1. Nr. 8 ciagetragenen 213 Thlr. 13 Sgr. 6 Pf. rü>kitändige Kausgelder nebst Zinsen für den Schäfer Wilbelm Kliyke zu Dfterfelde,

b. die im Grundbuße von Pchau Band 1 Blatt 463 Abth. 111. Nc. Sa. und im Grundbu(ße von Gübs Band 1 Blatt 118 Abth. 111. Nr. 10a. eingetragenen 25 Thlr. rückítändige Kaufgelder nebst Kosten für die Wittwe Ihlau, Christiane Elisabet geb. Möhring, zu Pechau,

c. die im Grundbu: von Hokßendodeleben Theil I. Nr. 13 Abth. 111. Nr. 3 eingetragenen 50 Thlr. Courant nebst Zinsen, Rest von 150 Tklr., für den Organisten Schlüter in Wolmirsleken,

d. der im Grundbuche von Feldmark Diesdorf Band 2 Blatt 74 Abth. 111. Nr. 2 eingetragene Arrest von 17 Thlrn. fär die Künne'’schen Admis nistrations-Interes)enten, :

für erloschen erklärt und die etwaigen Berechtigten mit ibren Ansprüchen auf die Posten ausgeschlossen.

Gleichzeitig ist das Hypotheken-Dokument über die oben zu b. aufgeführten 25 Thlr. rü>kständigen Kaufgelder der Wittwe Ihlau für kraftlos erklärt.

Magdeburg, den 14. Februar 1890.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 6.

[73866] Jm Namen des Königs! Verkündet am 15. März 1890. , an S A J nd, N A

n Sachen, betr. das Aufgebot verlorener thekenurkunden, auf Antrag Hypo

1) der Wittwe Köthners Heinri< Cordes, geb.

Stein, und deren Töchter : B E

a. Ehefcau des Brinksigers Nicolaus Meyer,

Katharine Margarethe, geb. Cordes, M EBA A b, Ehefrau des Kleinköthners Wilbelm Kör,

Anna Margarethe, geb. Cordes, sämmtli zu Bardowi>,

2) der Wittwe des Schuhmachers Chri Gewe>e, Marie, geb. Fisser, zu Lüneburg, ven