1910 / 68 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Luftschiffer fast genau an der Stelle, von der man aufgestiegen war. Ballon „Tschudi“ war, ohne daß es gemerkt werden konnte, in höheren Luftschichten in entgegengeseßte Strömungen geraten und zu_ seinem Ausgangspunkt zurü>kgekehrt. Da man in den niedrigen Schichten

vor der Landung denselben Wind wiederfand, mit dem man hinaus- geflogen, benutzte man ihn, um wenigstens bis na< Charlottenburg geflogen zu C Von <margendorf na< Charlottenburg in 7 Stunden darf wohl au<h als Nekordleistung angesprochen werden.

Im Verein für deutsches Kunstgewerbe spri<hst nächsten Mittwoh der Hofrat Peter Bruckmann aus Heilbronn über SIIbor maren, Ihre Dersilellung und hren Stil. Ver Vortrag wird von Lichtbildern begleitet sein und findet im großen Festsaale des Künstlerhauses Abends 8F Uhr statt.

Theater und Musik.

Lustspielhaus.

Als Nachmittagsvorstellung ging am Sonnabend „Der Liebes- tempel“, ein Lustspiel in drei Akten von Otto Rembe (Mitglied des Schillertheaters) und Anatol Nembe, zum ersten Male auf der Bühne des Lustspielhauses in Szene. Häufig kann von dem Titel auf das Stück geschlossen werden ; diesmal wurde man jedoh angenehm überras<ht. „LUebestempel“ ist ein harmloses Borkenhäuschen genannt, das dermaleinst in alten Tagen seinen Namen nicht ohne Grund ge- führt haben soll; gegenwärtig interessiert es nur als Grenzzeichen auf der Düne, die von dem Grafen von Molzahn und dem Großbauern Steinkraus heiß umstritten wird, auh i} dieser neutrale Boden dazu ausersehen, die Versöhnung zwischen den starrköpfigen Gegnern einzuleiten, die dur<h die Verlobung der jungen Komtesse Gisela mit des Großbauern Enkel, Oberleutnant Konrad, ihren Abschluß findet. Die beiden Verfasser haben in dem Stück kein unebenes Talent für unterhaltende Familienstü>e bewiesen. Manche Szene freilih enut- wi>elt sih niht natürlih, und oft genug gerät die Handlung auf alle ausgelretiene Gleise; andererses amb es Szenen voll \{<öner Ursprünglichkeit und Erdfrishe. Auch verstehen Die Bersaser, Uge Weenscèn aus die Buhne, zu stellen, troß kleiner Entgleisungen in der Charakterzeihnung. Der bâäuerlihe Troß, der von seinem Recht kein Jota abläßt, und das Selbstbewußtsein des Edelmanns, der auf seinem Schein besteht, treten in den Hauptgestalten {arf ausgeprägt hervor; das Ganze vergoldet ein \sonniger Humor, der nie aufdringli<h oder gesucht er- scheint, sondern aus einem warmen Herzen quillt. Das Lustspiel ist noch keine vollendete Arbeit, aber eine gesunde, fröhlihe Dichtung, in der die Geradheit der Gedanken wohltuend berührt. Die Dar- stellung hot föstlihe Charakterköpfe: der Großbauer wurde durd Hans Marr vom Lessingtheater und sein troßiger Enkel durch Hans Hubert Dießsch kernfris<h auf die Bühne gestellt; die alte Großmagd Dörthe fand eine ergößlihe Vertreterin in Asta Hiller; das hon mehr shablonenhaft geratene Komteßlein wurde dur Felicita Cerigioli anmutig und temperamentvoll verkörpert; auch die fleineren Rollen hatten eine vortrefflihe Besegung gefunden. An herzhaftem Beifall war nah allen Aufzügen kein Mangel.

Das 9. Symphoniekonzert der Königlichen Kapelle unter der Leitung des Generalmusikdirektors Dr. Richard Strauß findet morgen, Dienêtag, im Königlichen Opernhause Abends 74 Uhr statt. Die Matinee beginnt an demselben Tage um 12 Uhr. Das Programm lautet: 1V. Symphonie von Bru>ner; „Don Juan" von Richard Strauß; „Jupiter“-Symphonie von Mozart. Billette zu der Matinee sind morgen an der Kasse zu haben. i

Das Königliche Schauspielhaus bleibt morgen, Dienstag, geschlossen. Z i

Im Deutschen Theater wird Hebbels „Judith“ morgen und am Donnerstag sowie am Ostersonntage aufgeführt. Am Mittwoch findet eine Wiederholung von „Romeo und Julia“ ftatt. Am Kar- freitag bleibt das Theater ges<lossen, am Sonnabend geht „Faust“ in Szene und am zweiten Osterfeiertage „Don Carlos“. In den Kammerspielen des Deutschen Theaters ist für morgen und Mitt- woch sowie die Osterfeiertage „Der gute König Dagobert“ angeseßt, dessen 50. Aufführung morgen stattfindet. Donnerstag geht nah längerer Pause „Medea“ zum ersten Male in diefer Spielzeit in Szene. Am Karfreitag bleibt das Theater geschlossen. Am Sonn- abend wird „Gyges und sein Ning“ dargestellt.

Theater. Königliche Schauspiele. Dienstag: Opern-

h1us. Mittags 12 Uhr: Symphoniematinee. (Programm wie am Abend.) Abends 7F Uhr: 9. Symphoniekonzert der Königlichen Kapelle zum Besten ihres Witwen- und Waisenfonds. Dirigent: Herr Generalmusikdirektor Dr. Richard Strauß.

Schauspielhaus. Geschlossen. (Ein Theater- | ( 4 billettverkauf findet morgen nicht statt.) Theater.)

Mittwo<h: Opernhaus. 77. Abonnementsvor- stellung. (Gewöhnliche Preise.) Der Prophet. Große Oper in 5 Akten (9 Bildern) na< dem Französishen des Eugène Scribe. Musik von Giacomo Meyerbeer. Anfang 7F Uhr.

Schauspielhaus. 80. Abonnementsvorstellung. Wil- helm Tell, Schauspiel in 5 Aufzügen von Friedrich Schiller. Anfang 77 Uhr.

Neues Operntheater. Sonntag, Nachmittags 23 Uhr: 201. Billettreservesa. Dienst- und Freipläße find aufgehoben. Hänsel und Gretel. Märchen- piel in drei Bildern von Engelbert Humperdin>. ZLert von Adelheid Wette. Die Pubppenfee. Pantomimisches Ballettdivertissement von Haßreiter und Gaul. Mußfik von Joseph Bayer. Abends 74 Uhr: 202. Billettreservesay. Dienst- und Frei- pläße sind aufgehoben. Wie die Alten sungen. Lustspiel in 4 Aufzügen von Karl Niemann.

Die Rampe.

Schiller.

Deutsches Theater. Dienstag, Abends 74 Uhr: JFudith.

‘Die Konzertdirektion Hermann Wolff 4 für diese Woche folgende Konzerte usw. an: Dienstag: Saal Bechstein: Liederabend von Margarete Kirchberg, am Klavier: Nobert Erben ; Beethovensaal : Konzert des Wittenberg-Quartetts der Herren Alfred Wittenberg, Hermann Behr, Paul Herrmann, Josef Melzer; Phil- harmonie: Populäres Konzert des Philharmonischen Orchesters (Dir. : Dr. Ernst Kunwald). Mittwoch: Saal Bechstein: Konzert von Gino Francesconi (Violoncello), am Klavier: / Alexander Neumann; Beethovensaal: 111. (leztes) Konzert von Therese und Artur Schnabel ; Singakademie: Liederabend von Charlotte Boerlage- Reyers, am Klavier Otto Bake; Philharmonie: Populäres Konzert des Philharmonischen Orchesters (Dir. Dr. Ernst Kunwald). Donnerstag: Saal Bechstein: Zugunsten der Gesellschaft für Bühnenkunst E. V. Vortrags8abend von Albertine Zehme.

Mannigfaltiges. Berlin, 21. März 1910.

Seiner Majestät dem Kaiser ist von dem bisherigen deutschen Gesandten in Buenos Aires Herrn von Waldthaufen ein Kapital von 200000 4 zur Verfügung gestellt worden, dessen Zinsen zur Förderung deutscher Bildungs- und Wohlfahrtseinrihtungen in den drei La Platastaaten Argentinien, Uruguay und Paraguay, insbesondere zur Förderung deutscher Schulen, verwendet werden sollen. Seine Majestät hat, wie „W. T. B." meldet, das Kapital. dankend an - genommen und es zur weiteren Veranlassung der Schatullverwaltung

überwiesen.

Ueber die Witterung in Norddeutschland im Monat Februar 1910 berihtet das Königlich preußishe Meteorologische Institut auf Grund der angestellten Beobachtungen: Wie die beiden vorangegangeneri Monate, so war auch der Februar im ganzen Gebiete milde, dabei in den meisten Gegenden trübe und sonnenscheinarm, und bis auf das ostdeutshe Binnenland fowie Teile von Mittel- deutshland zu naß. Der Temperaturübers<huß betrug im Osten 3. bis 5¿, im Westen 2 bis 33 Grad. Auf den Berggipfeln war er etwas geringer. Größere Kälte kam nur no<h zu Anfang des Monats in Oberschlesien vor, dagegen hatte die Witterung in den Tagen vom 18.—25., besonders im Südwesten, einen frühlingsartigen Charakter. Frosttage waren im Westen selten, im mittleren Norddeutschland und im Osten wurden aber stellenweise noch 14 bis 18 notiert; Eistage traten nur vereinzelt östlih der Elbe und in der Thüringer Mulde auf. Die zeitweise leichten Schneefälle im Verein mit den Nachtfrösten und den vielfah hohen Schneelagen zu Ausgang des Vormonats bewirkten, daß ih au<h im Flachlande mit Ausnahme des Südwestens während eines großen Teils der ersten Monatshälfte der Schnee in meist dünner Decke erhielt. Auf den Höhenstationen war no< am Schluß des Monats eine Schneede>e von etwa 1 m Mächtigkeit vorhanden. Im leßten Drittel des Februar traten überall häufige und im Westen so ergiebige Negenfälle ein, daß in Schleswig-Holstein, Hannover und den Nhein- landen die Monats\summe des Niederschlags \tellenweise weit mehr als das Doppelte der normalen Menge betrug. In der Verteilung der Niederschläge zeigt ih eine starke Abnahme vom Westen nah dem Osten hin. Eine außerordentlich geringe Negenmenge hatte das südliche Posen sowie Mittelschlesien; hier befand sih ein Trokengebiet von weniger als 10 mm. 10 bis 25 mm wurden im größeren Teile von Schlesien und Posen, im mittleren West- und Ostpreußen sowie in ver- sprengten Gebieten des südlichen Brandenburg und nördlichen Vorlandes des Harzeë und Thüringer Waldes gemessen. Im größeren Teile Nord- deutschlands fielen 25 bis 50, im Westen 50 bis 100, im äußersten Südwesten \ogar 100 bis 150 mm. In den Gebirgen fand überall eine beträhtlihe Zunahme der Niedershlagsmengen statt, und zwar bis auf über 150 mm in den höheren Teilen des Harzes, der Eifel und des Hunsrü>s sowie im Bergischen Lande, wo stellenweise sogar 200 mm errei<ht wurden. Im Anschluß an die letzten Tage des Januar lag Anfang Februar die Temperatur meist in der Nähe des Gefjrierpunktes, nur in Oberschlesien beträhtli<h unter ihm. Da aber der Luftdru> über Nordwesteuropa bereits ein \ehr niedriger war, so wurde es mit Annäherung der Depressionen am 6. im Westen, am 7. und 8. aber au< im übrigen Gebiete warm und regneris<h. Mit dem Vordringen eines barometrischen Marimums aus Südwesten trat vom 9. ab wieder leihtes Frost- wetter mit stellenweise s{<wahen Schneefällen ein, sodaß in vielen Gegenden die niedrigsten Temperaturen zwischen dem 11. und 15. berbadtat wurden. Am 17. war das Barometer bei Island stark ge-

Alpengebiet ausgebreitet, sodaß südlihe Winde maßgebend wurden, die über eine beträchtlihe Temperaturerhöhung und vom 18. bis 25. die erwähnten warmen Frühlingstage bewirkten. Die anfangs noch ver, hältnismäßig niedrigen Nachttemperaturen hoben si< \<nell mit weiterer Annäherung des atlantischen Tiefdru>kgebiets und Drehung der Winde nah Südwesten. Da nunmehr ein Minimum dem andern folgte, so entwidelte si<h länger anhaltendes Negenwetter, unter dessen Einfluß die Tagestemperaturen bis zum Monats\<luß wieder ein wenig

herabgingen. R

Am Sonnabend brachte das unter der Leitung des Schriftstellers PaulBrann stehendeMarionettentheaterMünchner Künstler im Kunstsalon von Keller und Neiner das Märchendrama Die Zaubergeige“ vom Grafen von Pocci, der zu Anfang des vorigen Jahrhunderts dur< seine Puppenspiele berühmt war. Die dem Marionettenstil anhaftende reizende, ins Groteske stilisierende Art entspricht gut den launigen Absichten dieser Märchenkomödie. Es handelt n um das alte Märchenmotiv: Ein Bauern- kne<t will höher hinaus, erhält vom Berggeist eine Zauber- geige, die ihm Ruhm und Neichtum verschafft. Er miß braucht sie aber, kommt in die Gefahr, gehenkt zu werden wird ‘jedoch befreit und vom Berggeist seiner Braut und dem alten Leben wieder zugeführt. Die einzelnen von Professor Jakob Bradl entworfenen Puppen waren sehr charaktervoll und humoristis gestaltet, so z. B. der Knecht Caspar und der Handelejude, und bewegten ih innerhalb des von A. von Salzmann und A. Gruber für sie geschaffenen originellen dekorativen Rahmens, als hätten sie Lben. Das Publikum unterhielt sih offenbar ausgezeihnet und gab feine Befriedigung über das Gebotene durch herzlihes Lachen und reichen Beifall zu erkennen. 8 h

morgen, Dienstag, Abends 754 Uhr, im Königlichen Museum für Völkerkunde (Königgrägerstr. 120) ihren 277. Projektionsa bend, an welchem der Direktor Franz Goerke, Berlin, über: „Photo- graphische Studien an der Niviera di Levante“ sprehen wird. Eine beschränkte Anzahl von Gastkarten ist in der Geschäftsstelle der Ge- sellshaft, Unter den Linden 11, erhältlich.

Auf dem Programm des 247. Vortrags- und Be, obachtungsabends des „Vereins von Freunden der Treptower Sternwarte" am Mittwoch steht ein Vortrag von Dr. Ikls über das Thema: „Aus dem Gebiete der Akustik." Mit dem großen Fernfohr wird vor und nah dem Vortrag der „Negulus* im Sternbild des Löwen beobachtet. Zu diesen Vereinsabenden haben ebenso wie zu den _öffentlihen Vorträgen am Sonntag und Montag die Besucher der Stermvarte Zutritt.

Budapest, 20. März. (W. T. B.) Von dem zwischen Parkany Nana und Budapest verkehrenden Lokalzug en tg leisten heute vor der Einfahrt in den Westbahnhof vier Wagen, wobei cine Frau getötet und mehrere andere Fahrgäste leiht verleßt wurden. :

WDoryelawv, 19 M (W T. D) Der dem Fürsten von Thurn und Taxis gehörige Bohemiaschacht ist mit der Pump- station gestern abgebrannt. Die Arbeiter konnten si< rechtzeitig retten.

Sofia, 20. März. (W. T. B.) Die für heute abend von den Sozialisten und der liberalen Partei einberufenen Protestversamms- lungen aus Anlaß der Nustshuker Vorfälle find überall ohne

Zwischenfall verlaufen.

Kopenhagen, 20. März. (W. T. B.) Der àâm 12. d. M im Christianiafjord auf Grund geratene Kopenhagener Auswandererdampfer „United States" ist heute vormittag wieder flott geworden und zur Untersuhung des Schiffskörpert nah Horten geschleppt worden. Das Schif} \<eint nur un- bedeutenden Schaden erlitten zu baben.

hat hier 500 Häuser zerstört. 3000 Menschen sind obdachlos.

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und

Lessingtheater. Dienstag, Abends 8 Uhr:

Das Konzert. i) Mittwoch: Das Konzert.

Donnerstag: Die Frau vom Meere. Í t von Vvyes Miraude und Henri Géroule.

Neues Schauspielhaus. Dienstag, Abends | „Mittwoch: Das Nachtlicht, Hierauf: Der selige 8 Uhr: Die Frau im Fenster. (Gastspiel Agnes Sorma.) Mittwoh, Nachmittags 3 Uhr: Die Räuber. (Sondervorstellung für die Vereinigung „Klassisches - Abends 8 Uhr: Alt-Heidelberg. Donnerstag, Abends 7} Uhr: Alt - Heidelberg. Freitag: Der Messias. Sonnabend, Abends 74 Uhr: Zum ersten Male :

Komische Oper. Dienstag, Abends 8 Uhr:

Zigeunerliebe. j Mittwoch, Abends 7x Uhr: Zum ersten Male: Robins Ende.

Donnerstag: Tiefland.

Freitag: Geschlossen. L Sonnabend: Zigeunerliebe.

Schillertheater. 0. Dienstag, Abends 8 Uhr: Schauspiel in einem Aufzug von Schiller. Hierauf: Die Piccolomini.

n Mittwoch: Goldfische. Donnerstag :

Charlottenburg.

Neue Jugend. in 5 Akten von Tor Hedberg. Deuts<h von Her-

fallen ; gleichzeitig hatte si<h hoher Luftdru> von Spanien her über das

Dienstag, Abends 8 Uhr: Schwank in

Hierauf: Der selige Octave.

i; 5 Octave. Miraudolina.

Abends 8 Uhr:

Dienstag, drei Akten von

Operette in E. Urban.

(Mozart-Chor. : ( ; ; R E Arnold Nie, Viktor Camill.)

(Gastspiel Agnes Sorma.)

Donnerstag: Mein Leopold. Freitag: Geschlossen. Sonnabend: Mein Leopold.

- Abends: Die Dorfkomtesse. Montag, Nachmittags 3 Uhr:

Friedrichstr.)

theater.) (Wallnertheater Ea

Wallensteins Lager. Schauspiel in 5 Aufzügen von Freitag: Geschlossen.

Wallensteins Tod.

Dienstag, Abends 8 Uhr: (Johan Ulfstjerna.) Schauspiel

Hebbeltheater. Dienstag, Abends 8} Uhr:

Residenztheater. (Direktion : Richard Alexander.) i Das drei Akten von Miquel Zamacois. Burleske in 1 Akt

Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.) Die Dorfkomtesse. ( Pordes - Milo und Musik von R. Danziger. (Hauptrollen: Oskar Braun a. G., Helene Ballot, Käthe Herold, S s

Pirkus Busch. Dienstag, Abends 74 Uhr: Die berühmte Lockford-| James Leon Fillis jun., Heinrich Fillis in ihren Pro dukftionen der hohen Schule. Die Pasan j

riginal-F

dressuren. Reiterfamilie Proserpi. Zwerg Ff \ Gigerl-F

clown Alfr. Daniels. Um 9 Uhr : Die rusfische}

Mittwoch: Die Dorfkomtesse.

Sonntag, Nachmittags 3F Uhr : Charleys Tante.

Onkel. Abends: Die Dorfkomtesse.

Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Dienstag, Abends 8 Uhr: Theodore Schwank in 3 Akten von D. Armont und N. Nancey, deuts< von Erih Mog.

Mittwoch: Theodore «& Cie.

Donnerstag: Monfieur Alphonse.

Sonnabend: Monsieur Alphonse.

(Königgräßer Straße 57/58.) Kavaliere. komödie in 3 Akten von Rudolf Lothar und Nobert

Zweiten Beilage.)

Nachtlicht. | Außerordentli< Große Vorstellung. Neu: 3 Gebr. Houcke, militärischer Reitakt. Zum

ersten Male: Obergauner, Fuchshengst,

The Ri-Tchaves, AA Personen, in Barbarentäuzen.

mit neuen Schlagern. -

Normandie. Hugenottenzeit.

O Therese

Galaabeud.

Truppe. Fillis,

Ferner: Herr Ernst Schumanu,

Ihr Sechs Uhr-

cloivn Fran€ois als Kunstreiter.

Pautomime Marja.

Familiennachrichten. Verlobt: Frl. Leonore Beer mit Hrn. Neferenda! Großbothen—Leipzig).

Grafen von Einsiedel (Berlin). Eine Tochtet Hrn Hauptmann Friy von Zimmermann (Ortelb

Sport- burg). / ti Hr. Reichsgerichtsrat Max Sto

Gestorben:

Erste Beilage zun Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzei Ne Ge. 2 Berlin, Montag, den 21. März Ö V A * es aas ae aivriaier| bäder | ofvriger E f

E | E S, 4 O AOEE e | Verkaufte Verkaufs Durchschnitts- _ Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner E T EON wert 1 Doppel- niedrigster | höchster | niebrigster e S 4 Á6 h Áb M

Am vorigen Außerdem wurden Markttage “Spalie 90e e Durch, | nas überschläglicher nitts- äßung v Doppelzentner preis | dem Do E e f A M « (Preis unbekannt)

1910 März Tag

Marktorte

Die Freie Photographishe Vereinigung veranstaltet |

Yokohama, 21. März. (W. T. B.) Eine Feuersbrunst

Pirkus Schumann. Dienstag, Abends 7} Uhr: Aecrial Shaws, die vorzüglichen Amerikaner, F

in der F hohen Schvle geritten von Herrn Heß. Direktor

Alb. Schumanns neue moderne Drefsuren. | ihren V

Clowns Adolf und Coco F Um 94 Uhr: Die drei F Rivalen oder Das mysteriöse Schlofe in der F Große Feerie in 5 Akten aus der F

Carl Ludwig Krug von Nidda (Kötteriß\s, Post h

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Leutnant Alexande! Þ

Weizen. 21,30 | O80

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Mittwoch: Romeo und Julia.

Donnerstag: Judith.

Freitag: Geschlossen.

Sonnabend: Faust. Kammerspiele.

Dienstag, Abends 8 Uhr: Zum 50. Male: Der

gute König Dagobert.

Mittwoch: Der gute König Dagobert.

Donnerstag: Medea.

Freitag: Geschlossen.

Sonnabend: Gyges und sein Ring.

Berliner Theater. Dienstag, Abends 8 Uhr:

Taifun. - Mittwo< und Donnerstag: Taifun. Freitag: Geschlossen. Sonnabend: Taifun.

14,00 13,90

15,50 15,00 14,40 14,00 14,00 15,20 15,20 14,50

14,00 13,90

15,50 ! 15,10 ) "a 14/60 j D O 14,00 i 420 14,11 7500 70 13,27 16,00 L 1 15,00

Saudek. Mittwoch: Kavaliere. Donnerstag: Zum ersten Male: Ostern. Freitag: Geschlossen. Sonnabend : Zum ersten Male: Ketten.

mann Blocher. Mittwoch: Egmont. Donnerstag: Viel Lärm um Nichts.

Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstr. 12.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Die geschiedene Frau. Operette in drei Akten von Victor Léon. Musik von Leo Fall.

Mittwoch: Die geschiedene Frau.

Donnerstag: Der fidele Bauer.

Freitag: Oratorium: Die Schöpfung.

Sonnabend: Der fidele Bauer.

Luftspielhaus. (Friedrichstr. 236.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Der dunkle Punkt.

Mittwoch: Der dunkle Punkt.

Donnerstag bis Sonnabend: Geschlossen.

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E d A Verantwortlicher Redakteur - Euro E H E Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg. (T O 14,20 15,10 Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin, np i, S(hl.…. U 16,80 Dru> der Norddeutshen Buchdru>erei und Verlagf' C , 13,40 13,70 Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32 14,00 14,40 13,50 13,70 14,30 14,80 14,00 14,00

(Leipzig). Hr Hoftheaterintendant Frhr. von Meyern-Hohenberg (Coburg.) Hr. Justizral Dr. Sally Friedlaender (Potsdam). Marl Freifr von Hövel, geb. Freiin von Elverfeldt gen Beverfoerde-Werries (Junkernthal).

13,70 140 14,00 15/50 ° ; 15,20

13,50 15,00 15,00

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Konzerte.

Beethoven-Saal. Dienstag, Abends 83 Uhr: Konzert des Wittenberg-Quartetts, der Herren Alfrcd Wittenberg, Hermaun Behr, Paul Herrmann, Josef Melzer.

Saal Bechstein. Dienstag, Abends 8 Uhr:

Liederabend von Margarete Kirchberg. Am Klavier: Robert Erben.

15,20 14,50 13,80 | 14,00 14,50 | 15,00 ! 13,00 | 13,80 ; 337 15,00 | 15/00 ° 15,00 | 15,00

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Elf Beilagen (eins<ließli} Börsen-Beilage).

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