1910 / 88 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Außerdem wurden am Markttage

Am vorigen

Da nitts - Markttage

Marktorte Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

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zung verkauft Doppelzentner (Preis uubekannt)

für 1 Doppel- oppelzentner] ntn

(enthülster Spelz, Diukel, Fesen). 22

Weißenhorn Langenau...

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Kaufbeuren Í MWeißenhorn -

Winnenden .

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teilt. Der Dur(hschnittspreis wird aus d Punkt (. ) in den leßten ses Spalten,

en unabgerundeten Zahlen berehret. daß entsprechender Bericht fehlt.

e Mark abgerundet mitge <t vorgekommen ist, ein

d der Verkaufswert auf voll daß der betreffende Preis ni

Kaiserliches Statistisches Amt. van der Borght.

nge wird auf volle Doppelzentner un alten für Preise hat die Bedeutung,

Die verkaufte Me (—) in den Sp

Berlin, den 15. April 1910.

Bemerkungen. Ein liegender Strich

Hafer, englis <er weißer

Budapest. Gerste, Futter-

Roggen, Mittelware

Getreide an deutschen und fremden Börsenplätzen für den Monat M ä <enden Ang

1000 kg in Mark. (Preise für greifbare Ware, soweit nich

D: iw Dex 0/0 Eo M S A R

Grofßhandelspreise von

ape, (P4842) 16919 | Gerste, Suiter- | Kurradee - ea

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amerifan., E N La Plata, gelber

Chicago-

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nebst entspre aben für den Vormonat.

nir r ae D 1IOA0 B00 1e Goc oe a E

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Odessa. 71 bis 72 kg das hl 75 bis 76 kg das hl

as anderes bemerkt.)

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Weizen, L 6 bis 76 kg dw Hl: . - - :/+ «J: TOLSE LOOEO, L Metzer, Sea F September 04+

September

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Neu Yorfk.

roter Winter- Nr. 2 Nord Frühjahrs- A, 1

Weizen, Lieferungsware \

Roggen, 71 bis

Königsberg- Weizen, 78 bis

sunder, 714 g das 1 r, 749 bis 754 g das 1 under, 447 g das 1 647 bis 652 g das 1

S A Me O S5 Mac

oggen, guter, ge eizen, guter, b fer, guter, ge]

erste, Brenn-,

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| lieferbare Ware des laufenden Monats

Antwerpen. Donau, mittel

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September

Lieferungs8ware | Roggen, Mittelware

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Kanjas Nr 2

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Buenos Aires. | Durchschnittsware

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andere (Futter- usw.) . - -

amerifaniser

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Bemerkungen.

die Weizennotiz von engl. Weiß- Plata und Australier (Baltic den Umfäyen an 196

Durchschnittsprei] it 1 Imperial Q Gerste = 400 Pfund eng Bushel Mais = 56 P 1 Last Roggen =

O Se B M E E R E

1 Imperial Quarter und Rotweizen = %04 480 Pfund engl. g orten des Königret Getreide (Gazet 480, Hafer = 312, Weizen = 60, 1 englis<h = 453,6 8; Mais = 2000 kg.

Bei der Umrechnung der Pre den einzelnen Tagesan i n Durchschnittswech ar für Wien u iverpool die Kur Kurse auf Neu York,

Roggen, guter, gesunder,

P R S

mindestens 712 g da8 1. Ÿ 755 g das 1. 450 g da8 1 .

amerifanis<er Winter- amerifanisher bunt

London. Prod ufktenbörfe. G (Mark Lane) La Plata an der Küste

O L N für die aus

<s ermittelten te averages)

Mannheim. russischer, bulgarischer, mittel . .

Roggen, Pfälzer, 5 i: l r, amerif., ruman., mittel .

vfälzer, russis< cher, russúcher, mittel Gerste dische, Pfalzer, mittel

| russische, Futter-, mittel

München. Roggen, baveriscer, gut mittel

< angeseßt. d engli; 2100, Weizen = 2400

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Hafer, badi

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engl. weiß hrung sind die aus

ise in Reich8wä / ermittelten monat-

Reichsanzeiger" Berliner Börse zugru Budapest die Kurse auf Wi se auf London, für Odessa Antwerpen un Buenos Aires un

Berlin, den 15. April 1910.

Kaiserliches Statistisches Amt. van der Borght.

aben im , elfurse an der

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| (Baltic) . \

G E O.

für Chicago und. Neu iga die Kurse au Amsterdam die

Berücksichtigung

Mittelpreis aus 196 Marktorten

(Gazette averages)

Liverpool.

O s a4 St Peieee der Goldprämie.

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roter Winter Nr. 2 Manitoba Nr. 2

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Stoggen, Pester Boden + + e 80s

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fer, ungariider I rste, slovakische Mais, ungarischer

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Deutscher Reichstag- 63. Sizung vom 14. April 1910, Mittags 12 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegraphishem Bureau.)

Nach Vertagung der Jnterpellation, betreffend das Eisen- ahnunglüd> bei Mülheim am Rhein, set das Haus e erste Beratung der esegentwürfe, betreffend die Zu- ándigkeit des Reichsgerichts und Aenderungen der j te<htsanwaltsordnung, fort.

Ueber den Anfang der Verhandlungen is in der gestrigen mmer d. Bl. berichtet worden.

Abg. Laitmann (wirt. Vag.): Einig sind wir alle in der (nerfennung der Ueberbürdung tes Reichsgerichts, verschiedener (nsiht nur über die Mittel der Abhilfe. ciner Vermehrung der P aelienate fann ih nicht zustimmen; ih folge hier ganz r Vorlage, die ih keineswegs auf-- sidfalicher Gesichts- unkt {tüht, sondern auf den, daß das I eihsgericht in erster inie ur Aufrechterhaltung der Rechtseinheit berufen ist. Für n Reichstag muß au< dieser Gesichtspunkt maßgebend sein. Die Rechtseinheit kann aber nur garantiert werden, wenn das Reichs- jeriht nicht zu geo ist. Gang man einmal mit einer Vermehrung ver Senate an, 10 ist ein nde ‘der Vermehrung gar nicht abzusehen. agegen würde es sich empfehlen, Hilfsfenate ohne Nermehrung der iter einzurichten, indem man die Zahl der Richter in den Senaten pon 7 auf 5 vermindert. In dem Rorentwurfe, dessen Begründun uns versehentlih hierherges<i>t war, war diese Verminderung von quf 5 son vorgesehen. Die ganze Frage er eint mir über- haupt no<< niht ganz _spruchreif für die eratung einer Neichstagsfommission; zunächst sollte sie dur< eine freie Kom- misfion, us Richtern und Rechtsanwalten, geprüft werden. Von den vorgeschlagenen kleinen Mitteln nimmt die Reichsregierung 1a selbst nicht an, daß sie zu einer dauernden Gntlastung des Reichsgerichts fübren werden. Das alte Mittel der Erhöhung der Revisionssumme würde nur dann helfen, wenn die Revisionsfumme sehr bedeutend erhöht würde, dafür ist aber im Reichstage feine Aussicht vorhanden. Durchaus verwerfli<h erscheint uns das Mittel, die mündlichen Verhandlungen beim Reichsgericht zu beschränken. Nicht minder _ bedenklich erscheint mir die Herauf- \hraubung der Kosten- Würde das Difformitätäprinzip durchgeführt, so würde allerdings die Zahl der Revisionsfachen beim Reichs- geriht um 50 9/6 vermindert, 1a, es ift sogar wahrscheinli, daß es mit der Zeit zu einer Verkleinerung des Reichsgerichts führen fönnte. Die Regierung ist sich selbst darüber nicht im unklaren, daß dies Prinzip Bedenken gegen sih halt. Diese Bedenken find so gewihtig und bis jeßt so wenig geflärt, daß die Parteien ich hüten sollten, vorzeitig Stellung zu der Vorlage zu nehmen. Daß die Rechtseinbeit gestört werden könnte, wenn in vielen Sachen das Oberlandesgeriht * als oberste Snstanz entscheidet, ist zuzugeben, anderfeits muß _ zugestanden werden, daß dann auh das Nerantwortungsgefühl der Oberlandesrihter wächst. Das statistische Material der Regierung genügt zur Beurteilung der Frage nicht. Eine Eingabe des deutschen Anwaltsvereins warnt mit Recht davor, nur ein Jahr zur Grundlage der statistischen Erhebungen

¡u machen. Bei der Fülle der Streitfragen wird es kaum möglich sein, den Gese entwurf vor Plingsien zu erledigen. Ich würde vor- \<lagen, die Borlage nicht der überlasteten Fustizkommission, fondern einer besonderen Kommission zu überweisen. Es wäre überhaupt richtiger, der Oeffentlichkeit Zett zu geben, die Sache in Vereinen ind in der Literatur eingehend zu prüfen. Im übrigen sind wir unserfeits gerne bereit, an dieser wichtigen, die nteressen unferes Volkes tief berührenden Frage mitzuarbeiten.

Abg. Seyda (Pole): Der Geseßzentwurf, betreffend die Zu- ständigkeit des Reichsgerichts hat insofern eine große Bedeutung, als er anerkennt, daß der oberste Gerichtshof nit im stande-ist, seine Auf- gaben ordn ¿zmäßig zu erfüllen; „von noch größerer Bedeutung ift dies für eine Bevölkerung wie die polnische, die alle Ursache hat, sich über eine syftematische politische Ünterdrü>ung zu beshweren; dieser Teil der Bevölkerung sieht das Neichsgericht als den leßten Hort an, wo €s Necht finden fann. Leider haben wir feststellen müssen, daß die Gerichte, / auch das Reichsgericht, politischen Einflüssen nicht imzugänglih geblieben sind. Menn wir uns aber auch nicht mit allen seinen Entscheidungen einverstanden erklären können, 19 haben wir do ein Interesse daran, daß es im {tande ist, seine Aufgabe voll- fommen zu erfüllen. Daß eiue erhebliche Ueberlastung des Reichs- gerichts vorhanden ist, kann nit bestritten werden, 1908 ware 3708 Sachen unerledigt geblieben ; das ist ein Notstand. Veranlaßt ist dieser dur die {teti wachsende Bevölkerung und die damit verbundene wachsende Zabl der drozesse und dur< die Einführung des B. G.-B. (s ift anzunehmen, daß die Vermehrung der Geschäfte des Reichs- gerichts nicht in demselben Tempo fortschreiten wird. Der Gedanke an vorübergehende Abhilfsmittel dur< Hilfssenate liegt daher sehr nabe; das Argument, das Neichsgericht et hon jeßt das größte Gericht, das jemals eristierte, hat nichts Ueberzeugendes-. Das Reichs- gericht hat in hôdster Instanz im Cinzelfalle dem Unrecht zu steuern, deshalb ift es auch nicht dem französischen Kassationshof nachgebildet. Jede Partei soll rundsägliy das Reichsgericht anrufen können, wenn sie ih dur die Urteile des Landgerichts und Oberlandes- gerichts verleßt fühlt. Deshalb sind auch alle Mittel von der Hand zu weisen, die die Zahl der Urteile, die dem Reichs- gericht unterbreitet werden fönnen zur letinstanzlichen Ent- \cheidung, vermindern. Die vorgeschlagenen Jogenannten fleinen Mittel können akzeptiert werden, weil eine Schädigung der Nechtspflege davon nit zu befürhten ist. Dagegen sind wir entschieden gegen eine Beschränkung der mündlichen Verhandlung, weil wir diese als ein wertvolles Mittel zur ers<öpfenden Erörterung der Rechtsstreitigkeiten ansehen. Ferner sind wir gegen die Be- stimmungen, die darauf abzielen, die tatsachlichen Fest\tellungen der Oberlandesgerichte in ihren Urteilen au< ‘dann für das Reichsgericht maßgebend sein zu lassen, wenn diese Feststellungen unter Verleßung des Geseßzes zu slande efommen sind. Bezüglich des Difformitäts- prinzips teilen wir alle Bedenken der Norredner in vollem Umfange. Wenn das Oberlandesgeriht vor der Alternative steht: ändern wir das erste Urteil ab, so geht die Sache an_das Reichsgericht, dieses bebt das Urteil auf, und wir haben die Sache noch cinmal zu ver- handeln ; bestätigen wir aber, dann ist die Sache definitiv entschieden jo wird in vielen Fällen die Tendenz bestehen, das erste Urteil zu be- stätigen. Es wird den Oberlandesgerichten fein Borwur] gemacht, wenn wir auf diese Gefahr hinweisen. Die gesamte Anwaltschaft im ganzen Reich lehnt ohne Ausnahme das Differmitätsprinzip ab.

Staatssekretär des Reichsjustizamts Dr. Lisco:

Meine Herren! Der Herr Vorredner hat zwar mehrfa<h hervor- gehoben, daß er gegen die Oberlandesgerichte einen Vorwurf nicht er- beben wolle, aber sließli< gingen seine ganzen Ausführungen{doch dabin, daß die Oberlandesgerichte in einem einzelnen Prozeß, in dem das Reichsgericht der ¿Revisionssumme na< noh angerufen werden fönnte, bei Einführung des Difformitätsprinzips leiht zu einem kfon- formen Urteile gelangen würden, obwohl der Erlaß eines difffformen Urteils nah Lage der Sache am Platze gewesen wäre. Meine Herren, unsere Oberlandesgerichtsräte, die ih do< au< einiger- maßen zu kennen glaube, find viel zu pflichttreu, als daß sie sich der- artigen Erwägungen hingeben könnten.

Es ist au< gesprochen worden von der Möglichkeit der Bildung einer Sonderre<tspre<ung für den Fall der Einführung des Difformitätsprinzips, und es ist erwähnt worden, daß der frühere Abgeordnete Miquel 1875 bei Beratung der Reichsjustizgeseye gesagt hat, er befür<hte bei Einführung des Difformitätsprinzips die Bildung einer Sonderre<tspre<hung. Meine Herren, damals waren seit der Gründung des Deutschen Reichs erst 9 Fahre vergangen und ein

eder die Zahl der Erkenntnisse, die jährlich mebr geleistet werden fön die Zahl der Urteile,

Urteilen hinaus mehr geleistet

Dadurch verringert \sih wi i nannte vorher 216 den angestellten Berehn über die jeßt geleistete werden könnte, dann nur no Also, meine He erheblihe Entlastung in fi ohne daß der Ihnen vorge zustande käme. Bei dem Wunsche na einige Herren viellei dacht. Im Jahre 1 gerihtet worden behuf den obersten Landesgerich und zu diesem Zeitpu Behufs Einrichtung die gerihtsräte und andere hôhere staaten nah Leipzig kommittiert, geriht Herren als Hi

nit; man konnte Jett besteht das Generation von r NReichseinheit ist daß na< meiner tstehung einer Sonder-

Bürgerliches Gesegbuh besaßen wir datnals no< damals wohl no< solche Befür Deutsche Reih fast 40 Jahre, Richtern ist herangewah allen so in Fleis<h un Meinung eine befondere Gefahr re<tspre<hung nicht besteht. revisiblen Sachen irgendwo eine gerihten und Oberlandesgerichten Das ist absolut nicht der Fall. M rehtspre<hung in weder bei den Sa no<h bei denen, und die, weil der Beschwerdegegensta gar nur 1500 betrug, Wenn, auf einzelne Fälle, Fall, hingewiese sie werden gu Meine Herren, ih ko eigentlih zum Wort gemeldet hat die drei ersten Redner zu der Ge Reichstag fortgegangen in der Hoffnung, oder weniger begründeten Bedenken Vorlage es sich do< ermò der Vertagung des Reichs ih heute gehört h lungen scheint das

tungen hegen.

ungen würde die jährlich Zahl von 2520: < 141 betragen. irgt einmal feine irgendwie t herbeizuführen sein,

in irgend einer Form

er Gedanke unsere d Blut übergegang für die En rren, diese Maßregel <, sie würde auch ni <tspre<ung bei den Land- legte Gesetzentwurf (Sehr richtig! re<ts.) twas von eiuer Sonder- len Sachen zu Ohren gekommen, ><t an das Landgericht gehen, das Oberlandesgericht gehen, oder früher \o- Reichsgericht gedeihen konnten. ft erwähnten Hamburger

g vereinzelte Fälle und

(Sehr richtig < der Errichtung von Hilfsfenaten haben ate des Jahres 1879 ge- sgerichte Hilfssenate ein- 1. Oktober 1879 bei hängig gewordenen jesenen Sachen- [8 Oberlande®ê- schiedenen Bundes- ine gewisse Zeit gt, die nicht Neichs- haben wir die a18- <ter nit be- wenn Sie sh die Frage bei dem Reich8- daß Sie einer Wir haben lfsrihter nicht gedaht. Es Oberlandesgerichten zu viel und ebenso wird es als ein Landgerichten und bei den Affessorea beschäfti Mitglieder von Oberlandesgerichten Reichsgeriht abgeordnet würden, den unteren Gerichten vorhandenen nehrt werden. ih habe nah dieser Richtung bishe en verbündeten Regierungen genommen, bündeten Regierungen aus grund- n werden, eine derartige Be- Notlagé des Neichsgerichts in

ir ist nie e auc an die Hilfssen 879 sind bei dem Reich 8 Erledigung der vor dem ten. der Bundesstaaten an kte dem Reichsgericht überw ser Hilfssenate wurden d Richter- aus den ver und so wurden für e lfsrichter beschäfti Im Gerichtsvetfassungsgeseß ; beim Reichsgericht Hilfsri Meine Herren, hr wieder derartige Hilfssenate werden sollen, so möchte ih meinen, el ablehnend gegenüberstehen werden. ije Zuziehung solcher Hi lagt, daß bei den

den nit revisib <en, die vom Amtsgeri die vom Landgericht an nd nur 2500 nicht -an-das wie auf den o sind dies eben völli in Zukunft vereinzelt bleibeu mme zu dem Pun te. Ich bin vorge age gehört hatte, aus dem daß troy der vielen mehr die Einzelvorshläge der setesvorlage no< vor Nach dem, was en Mittei-

2

n wird, \o

ft, wegen dessen ih mich stern, nahdem ich

beim Reichs gerichtsräte waren. drücliche Bestimmung, daf schäftigt werden

gericht errichtet solhen Maßreg jedenfalls an d wird vielfa darüber gek Hilfsrichter beschäftigt bezeichnet, daß bei den viel Hilfsrichter in Gestalt von nun aus den Bundesst als Hilfêrichter an das dadur< die Zahl der bei Hilfsrichter noch vert Meine Herren, Weise Fühlung mit d ist meine Ueberzeugung, hen Erwägungen nicht Hilfsrichtern wegen der

glichen werde, tags zustande zu bringen. stigen mir zugegangen willt zu sein, vor der Vertagung der Vorlage , einzutreten. orlage erst während des Sommers st im Laufe des nächsten Winters ol<hes Vorgehen würde ih tief seres RNReichsgerichts.

ih habe dies bereits

abe, und nach son hohe Haus nicht ge in eine eingehende Beratung

u bestehen, die V Amtsgerichten zuw

scheint die Absicht z gt sind. Wenn

oder im Herbst zu beraten und sie er Meine Herren, ein f auern im Interesse un nmal wiederholen am Anfang dieses Fahres sin Fahr herübergegangen- 3241 Re-

zu verabschieden. aaten wieder

beklagen und bed

Jch kann nur no< ei vorgestern mitgeteilt —: unerledigte ih bereits

E83 werden nung jedenfalls 4 Jahres an si<h beim Ne werden 8000 Revisionen, zu denen hinzukommen die neuen man die bisherigen Erfahrun des Jahres erledigt und am ganz gewiß nicht weniger in Nun waren am nde Mai nächsten Herren, daß, wenn jene das neue Jahr

mit ins neue r in keiner

daß die ver geneigt sei

in diesem Jahre sionen eingehen, fodaß i ichsgericht zur Erled nämlich die 3100 am

m Laufe dieses igung vorhanden sein Anfang dieses Jahres, 4900. Von diesen werden, wenn de legt, rund 4500 im Laufe er werden rund 3500 Sachen das Jahr 1911 mit berübergenommen 31. März d. I. die Termine bereits Jahres, und Sie fönnen Vver- 3500 Sachen am Ende erden müssen,

900 neue Revi \{affung von Erwägung zu nehm Nach alledem Errichtung mehrerer lange? Ich fürchte, d würden, wir sehr lange würden warten können. {on vorgestern auêsgefü ondern wir müssen den Zugang z estalten, denn es 1 chaffen kann. man auch sagt, daß ñ

Hilfssenate zu beschaffen dur a, zur Aushilfe auf wie zwei neue Senate errichtet gung dieses Gesezentwurfs

Mir können und dürfen ih habe daë hrt eben nicht die Nichte um Reichsgericht etwa! es die Arbeit nicht mehr ar zu leicht zu Dauersenaten, wenn all kommen sollen.

bliebe nur übrig, Senate zur Aushilfe. aß, wenn jeßt auf die Erledì

gen zugrun 31. Dezemb

werden müssen- hinausgeseßt bis E sichert sein, meine dieses Jahres in dann bereits zu Anfang des näch des nächsten Jahres beseßt sein we r des nächsten Jahres erst in den ersten Monaten anberaumt werden Xônnen. ist absolut notwendig, und je das ift au unzweifelhaft —, normale Verhältnifse her den leßteren Gesichts8pun achten: je mehr N sein, normale Nerhältnisse Nun, meine Herren, b rihtung von Hilf es der Herr Abg. lih sein werde, Anzahl der Mitglieder Diese Herabsetzung der Mitg Gesetz nicht erfolgen X Bestimmungen muß je von 7 Richtern entscheiden. Meine Herren, es ist gründung der Gesetzes durchweg übereinstimm lastung des regel der Herabseßz von 7 auf 5 Dies verbündeten Regierungen ge zeugung fam, daß er im erster Linie Immerhin ift nit zu verkenne ge eine entlastende

r vermehren, \{<wieriger st so überl Hilfssenate werden g e später wieder in Wegf

hinübergenommen w hres die sämtlichen Termine

cingebenden Revisionen werden April des Jahres 1912 Also diéè Vornahme einer Abhilfe mehr sie hinausgeschoben wird desto s{<werer wird es sein, wieder (Sehr richtig! rechts.) Gerade n do<h ret zu be- ird es möglich

nit zugleich einscneidende der Revisionen zu vermindern. werden statt dessen jet zwei baben wir in zwei Fahren einen bis zum 15. und 16. Senat Regierungen Willen kundgegeben,

sie auch

Wenn das nicht geshieht und es

dritten Senat, und so geht es weiter fann unmögli geschehen. Die baben seit Jahren aus wohlerwogenen keine neuen Senate zu

bei dem gegenwärtigen ein sol<hes Mittel der Abhilfe ins.

beizuführen. ft möchte ih Sie bitte sind, desto weniger w herbeizuführen. in ih gefragt

verbündèten Gründen ihren festen afen, und ih bin überzeugt, d Stande nicht gewillt |\ Auge zu fassen.

F< möchte also lage auf den L müsse die Vorschläge meine Herren, wer 1 hohen Hauses Kommissionsbericht ü lesen hat, der ist über alle uns jeß Auch ih habe n diesem trefflichen

efte vorhanden worden, wie ich zu der Er- ein würden, Menn ih mi re<t erinnere, war vorlegte, ob es mög- daß die entscheidende on 7 auf 5 herabgeseßt wird. de indessen ohne

ssenaten stehe. Lattmann, der mir die Frage Hilfssenate dadurch der Senate v lieder von 7 auf wür

denn na< den bestehenden geseßlichen Reichsgerichts in der Beseßung

Vertagung dieser Vor Es wird gesagt, man arten. Ja, an den Verhandlungen dieses er den eingehenden vorzüglichen Jahres 1905 ge- t wieder beschäftigenden Fragen a< meinem Dienstantritt im Bericht über die ein- Statistishes Material will ih efern, soviel Sie haben wollen. ohen dahin kommen können, Es gibt eben nur drei Mittel die die meisten der Herren Redner d erachtet haben, um der Senate und der Mitglieder des habe ih Ihnen mitgeteilt. d endlich die Einführung Bei der Erhöhung der Revisionsfumme den horizontalen Strich zwischen her hinaufrü>en; da würden Sie 4 kommen müssen, und bei Ein- zichen wir unter Belassung der auf der einen Seite die fon- des Strichs die difformen d alles rein äußerliche aber anders geht

dringend bitten, nicht die Aussicht zu nehmen. gründlih erwägen und die Kritik abw m Jahre 1898 teilgenommen hat, w der Senat des ber die Entlastungsvorlage des se zunächst eine Be- t der Vorlage nicht Mitteln, die behufs Ent- befand sih auch die Maß- Mitglieder eines Senats < im Schoße der weil man zu der Ueber- Entlastungsmaßregel, eine organisatorische Maßregel war. n, daß jene Maßregel auch in einem MPirkung insofern ausgeübt haben <sgeri<ts in der Lage gewesen sein ls dies bei der gegenwärtigen Besetzung eßung werden jeßt pro Jahr die Zahl der entscheidenden t es zugleih bei den Urteile mehr gefertigt werden aßregel allerdings niht haben, slen vorgenommenen Berech- <t näher vorrehnen, da Sie müssen es mir, {hon glauben.

Herren, ob, wenn man die Senate nd 4 Mitgliedern entscheiden denen jeßt meist 1 Präsident Es würde dann, wie ein dauernder Wechsel in der Besetzung und deswegen hat es naturgemäß gewisse Man könnte dann Man könnte sagen: wir haben <üssige Mitglieder; aus den Das sind dann

völlig informiert. November 1909 mich aus s{lägigen Frage den Herren zur

F< glaube,

Jhnen irrtümlicherwei vorlage zugegangen, te. Unter den vielen Reichsgerichts erwogen waren,

der entscheidenden aber {ließli

n gern informiert. Kommissionsberatung li daß wir in wenigen den Geseßzentwurf zu verab neben den übrigen kleinen ebenfalls ni<t für genügen Einmal die Vermehrung gerichts. Warum das ni Meiter die Erhöhung der des Difformitätsprinzips. müssen Sie, revisible und irrevi zu ciner Nevisionsfumme von 5000 führung des Difformitäts Revisionssumme den vertik t revisibeln, auf der andern Seite Sie werden sagen, das hin Natürlich, das sind sie auch, au die Erhöhung der Revisionssumme von ÁÆ war ein äußerliches Mittel und hat un i>lung_ nicht den mindesten ih möchte Sie dringend bitten: t nit zu beraten, fallen, in; wenn wir fleißig arbeiten, werden erzeugt, zu einem Resultat kommen. < die Aufgabe, dem Herrn Abg. Ablaß gegen- mlich vorgestern gesa ung, daß die

er Vorschlag ist strichen worden,

Grunde nit eine Not abzuhelfen.- <t geschehen kann,

gewissen Umfan Revisionssumme un

würde, als die Mitglieder des würden, etwas mehr zu leisten a Fall ist. Bei dieser Bes

so möchte ih sagen, der Senate der sible Sachen etwa 2520 Urteile gefertigt. Mitglieder von 7 au 7. Senaten, so können Einen: größeren Erfolg das steht nah den an v nungen durchaus fest ; ih wir bier kein Rechnung Zahl Ihnen auch niedrig erscheint, Nun fragt es sich aber, meine in der Besezung von 1 Präsidenten u läßt, man gleihwohl die 7 Zivil und 7 Mitglieder angeh Sie anerkennen werden, Senate erfolgen müssen, Bedenken, diese sieben Senate bestehen organisatoris< auch jeßt in jedem der fi überschießenden Mitgliedern b wohl die beiden Hilfs\ geordneten erwähnt wor zwei Präsidenten haben müssen, zwei Reichsgerichtsratsstellen in wandeln; wenn man dies aber zwei Reichsgerichtsräte tragt werden müssen. an der Fertigstellung

Sett man b und beläß hrli<h 216 rde die M schiedenen Ste fann Ihnen dies

alen Strich; formen nich revisibeln Urteile. mechanische Mittel. es nicht zu machen; 1500 46 auf 2500 Rechtsentw Meine Herren, Gedanken, die Vorlage jeß wenigstens in die Ber wir, davon bin ih üb Ih habe leider no überzutreten. Er hat „Ich habe die Ueberzeug darauf ausgeht, dieser gewa Schöpfung des Rei diese Verminderung Zerstörung gleichkommt." Aeußerung f andlungen aus dem Ja iemals von den Erkläru amens der verbündeten

sbureau find;

Abtrag getan.

lassen Sie den treten Sie bestehen läßt.

Neichsregierung bewußt [tigen Rechtsgarantie, die wir in der sitzen, derart Abbruch zu tun, daß 8 des Reichsgerichts beinahe einer

anders vorgehen. eben Senate 2 übers ilden wir zwei Senate. die vorher hier von einem Herrn Ab- se beiden Hilfssenate würdên e deshalb nôtig sein, Senatspräsidentenstellen au ni<t wollte, so würden Leitung dieser Senate beauf- Die Vorsitenden dieser Hilfssenate würden der Urteile niht mehr teilnehmen können.

<8geri<ts be des Einflusse den sind? Die i ; und es würd ür unbegreiflih. Hat denn der Herr hre 1898 und 1905 nicht ngen gehört, die mein Regierungen abgegeben das Reichsgericht zu heben und es Aeußerung des Herrn Abg. Ablaß

F< halte die Abg. Ablaß die Verh

verfolgt? Hat er n Her? Amtsvorgänger n hat, und die alle darauf ausgingen, in seinem Ansehen zu stärken? Die

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