1870 / 171 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Abgang aus Stralsund: Montag, Mittwoch und Freitag mit Tagesanbruch nah Ankunft des lehten Zuges aus Berlin. An- funft in Malmoe: Montag/ Mittwoch“ und Freitag gegen Mittag,

zum Anschluß an den um 2 Uhr Nachmittags abgehenden Eisenbahn-

ug nach Stockholm. s E B Malmoe: Dienstag, Donnerstag und Sonn-

abend mit Tagesanbruch, na Ankunft des Schnellzuges® aus Stok- holm, spätestens um 3 Uhr früh. Ankunst in Stralsund: Diensiag Donnerstag und Sonnabend gegen Mittag, zum Anschluß an den um 1241 Mittags nach Berlin abgehenden Schnellzug; Ankunft in Berlin 6 Uhr Nachmittag®. t i

Durch die Pojt-Dampfschisfahrten zwischen Stralsund und Malmoe wird imi Anschluß an die, zwischen Malmoe und Kopen- hagen coursirenden Dampfschiffe zugleich eine günstige Reiseverbindung mit Dänemark geboten. : 2

Personengeld zwischen Stralsund und Malmoe: I. Plaß 45 Thlr. 11. Plaß 3 Thlr., Rorde>plaß 14 Thlr. ; für Tour- und Retourbillets, 14 Tage gültig, I. Plaß 75 Thlr.) 1L. Plaß 5 Thlr.

100 Pfund Reisegepäk sind frei. ' i

Sofern Gesellschaften zusammentreten y die mindestens aus 30 Personen bestehen, wird ein ermäßigtes Personengeld von 3 Thalern für ein Billet 1. Klasse und von 5 Thalern für ein Tour- und Retourbillet I. Klasse entrichtet. Den gegen diese ermäßigte Taxe rei- senden Personen können Bettpläße auf dem Postdampfschiffe nicht zu-

rt werden. / : gel uf dem Stettiner Bahnhof in Berlin werden direkte Billets

für die Tour bis Malmoe, sowie Tour- und Retourbillets, 14 Tage gültig, für die Fahrt bis Malmoe ausgegeben. A Sl engl Torgen.

Die Ueberfahrt erfolgt in unden. j

Die Sébrien finden in beiden Richtungen t ägli < statt.

Abgang aus Flensburg: täglih 11 15 Uhr Nachts nach An- funft des um 5 55 Uhr Nachmittags aus Altona abgehenden Zuges. Ankunft in Korsoer gegen 75 Uhr früh. Anschluß an den Morgenzug nach Kopenhagen y Ankunft daselbst um 10 35 Uhr Vormittags. Ab- gang aus Korsoer tägli<h um 10 Uhr Abends nach Ankunft des leßten Quges aus Kopenhagen. Ankunft in Flensburg am nächsten Morgen gegen 7 A Ea an den um 910 Uhr Vormittags nach Altona abgehenden Eisenbahnzug. :

q Personengeld zwischen Flensburg und Korsoer: I. Play 3% Thlr. Pr. Crt., Decfplaß 15 Thlr. Pr. Crt. Linie Lübe>-Kopenhagen-Malmoe. ;

Die Ueberfahrt zwischen Lübeck und Kopenhagen erfolgt in 14 bis 15 Stunden.

Die Fahrten finden in beiden Richtungen se<hsmal wöchent- lih statt.

> Nb ang aus Lübe: täglih außer Sonnabend um

4 Uhr Nachmittags nach Ankunft des um 745 Uhr Morgens aus Berlin abgehenden Eisenbahnzuges. Ankunft in Kopenhagen täglich qußer Sonntag Morgens: am Mittwoch und Sonnabend in Kopenhagen. Anschlüsse an die Post-Dampsfschiffahrten nach Christiania.

Weiterfahrt von Kopenhagen nah Malmoe Vormittags. Jn Malmoe Ans(lus an den um 2 Uhr Nachmittags nach Stockholm

enden Eisenbahnzug. ' abge enen lis Malmoe Vormitiags. Weiterfahrt von Kopen- hagen tägli< außer Dienstag um 2 Uhr Nachmittags. An- funft in Lübe täglich außer Mittwoch früh zum Anschluß an den um 7 Uhr Morgen? O Berlin abgehenden Eisenbahnzug, in Berlin 340 Uhr Nachmittags. :

: pr R zwischen Lübe und Kopenhagen: Hütte 6 Thlr., I. Salon 5 Thlr. 8 Sgr. 11. Salon 3 Thlr. 224 Sgr., De>plaÿ. 2 Thlr. 8 Sgr. S | |

Linie Flens burg-Christiania (direkt). ie Fahrten finden in jeder Richtung einmal wöchentlich statt. N M Slensburg jeden Sonntag um 1115 Abends nah Ankunft des um 555 Uhr Nachmittags aus Altona abgehenden Quges, welcher doe Uhr Abends in Flensburg eintrifft. Ankunft in Chustiania: jed Dienstag Nachmittags. Abgang aus Christiania: jeden Donnerstag um 9 Uhr Vormittags. Ankunft in Flensburg: jeden Sonnabend früh. Personengeld D Se und Christiania: I. Plaß 15 Thlr., 11. Plat 10. Thlr., 111. Pla L. af den Linien Stralsund -Malmoe/ Flensburg - Korsoer und Flensburg-Christiania coursiren die von den betreffenden Postverwal- tungen eingestellten Post-Dampfschisfe- auf der Linie Lübe>-Kopenhagen- Malmoe die zur Postbeförderung benußten Dampfschiffe der Halland- chen und Ne E, N dd Berlin, den 20. Juli 150(V. j General-Post-Amt. Stephan.

Das 28. Stück des Bundes8-Geseßblattes des Norddeutschen Bundes, welches heute ausgegeben wird, enthält unter

Nr. 533 die Verordnung, betreffend das Verbot dex Aus- fuhr und Durchfuhr von Hafer und Kleie Über die Grenzen von Memel bis Saarbrücken , beide Orke eingeschlossen , und von Getreide und Hülsenfrüchten , von Mühlenfabrikaten aus Getreide und Hülsenfrüchten und von Rindvich, Schweinen und Schafvieh über die Grenze von Nordhorn bis Saarbrücken, beide Orte eingeschlossen. Vom 20. Juli 1870; unter

Nr. 534 die Bekanntmachung - betreffend die Ernennung von Bevollmächtigten zum Bundesrathe des Norddeutschen Bundes. Vom 18, Juli 1870; und unter

Nr. 535 die Ertheilung des Exequatur als persisher Ge- neralkonsul in Berlin an den Kaufmann Otto Ludwig Volckart.

Berlin, den 21. Juli 1870. Jeitungs-Comtoir.

Ministerium des Junern,.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Vorschrift zu Nr. 3 der Instruktion vom 8, Januar 1854 wegen Eng des Gesetzes über die Kriegs8leistungen vom 11. Mai 1851 bestimmen wir hierdur<, daß die nah $$. 4 und 16 des Geseßbes den Kreisen obliegenden Lieferungen an Fleisch, Brodmaterial, Hafer, Heu und Stroh vom 1. August d. J. ab zu beginnen haben.

Die Bedarfsrepartitionen für den Monat August sind den Herren Ober - Präsidenten gemäß $. 5 des Geseßes durch den mitunterzeichneten Minister des Innern zugegangen.

Berlin, den 21 Juli 1870. i

Der Kriegs-Minister. Der Minister des Jnnern. von Roon. Graf zu Eulenburg. Der Finanz-Minitter. Camphausen.

Verbot der Ertheilung von Entlassungs8urkunden und Auslands8pässen 2c. an Personen im militär- pflichtigen Alter.

Unter Hinweis auf den $. 19 des Geseßes vom 31. De- zember 1842 (Nr. 2319) bestimmen wir hierdurch , daß Ent- lassungs8urkunden an ersaß- reserve- und land- resp. scewehr-

pflichtige Personen bis auf Weiteres nicht ertheilt werden dür-

fen. Eben so dürfen. für ersaß- und reservepslichtige Personen fa weder Auslandspässe bezw. Paßkarten noch Heimath- cheine au8gefertigt werden. L ° Beide Maßnahmen haben auch auf diejenigen im Jahre 1839 und später geborenen Jndividuen Anwendung zu finden, welche auf Grund der $Y. 67 resp. 68 der Militär - Ersaß - Jn- struktion vom 9. Dezember 1858 bezw. der $F$. 47 und 48 der Ersaß-Instruktion für den Norddeutschen Bund nur für Frie- denszeïten vom Militärdienst entbunden und demgemäß der Ersaßreserve, resp. der Seewehr überwiesen sind. Berlin, den 19. Juli 1870. i Der Kriegs- und Marine-Minister. Der Minister des Jnnern.

v. Roon Graf zu Eulenburg. Ministerium für Handel, Gewerbe und öffeutliche

Arbeiten.

Dem Fabrikanten Augu st Deininger in Berlin ist unter dem 18. Juli: 1870 ein Patenl l i auf ein dur< Beschreibung und Zeichnung nachgewiesenes Verfahren zur Bereitung von Strohhalbzeug für die Papier- fabrikation, soweit dasselbe als neu und cigenthümlich er- fannt worden, und ohne Jemand in der Anwendung be- kannter Hülfsmittel zu beschränken, auf drei Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für den Umfang des preußischen Staats ertheilt worden.

Justiz-Ministerium.

Der Rechtsanwalt und Notar Baur in Sigmaringen ist unter Verleihung des Notariats für den Bezirk des Appel- lationsgerichts in Hamm als Rechtsanwalt an das Kreisgericht

in Wesel mit Anweisung seines Wohnsißes daselbst verseßt

worden. Ministerium der geistlichen, Unterrichts - und Medizinal - Angelegenheiten.

Der praktische Arzt Dr. Heymann zu Friedeberg N.-M. ist zum Kreis-Physikus des Kreises Friedeberg ernannt worden.

Bekanntmachung i In Folge der Bekanntmachung vom 11. Juli d. J. wird hierdurch kundgegeben, daß die Wagenersche Gemäldesammlung und National-Galerie nunmehr in dem Jnterimslokal, Univer- sitäts\ftraße Nr. 7, M Treppen, vom Sonntag, den 24. Juli ab, täglih in den Stunden von 11 bis 2 Uhr dem besuchenden Publikum wieder geöffnet ift. Berlin, den 20. Juli 1870. E Die Königliche Akademie der Künste. Im Auftrage: Ed. Daege. O. F. Gruppe.

Kriegs- Ministerinm.

Der überzählige Geheime exvedirende Sekretär Siekmann zum etatsmäßigen Geheimen expedirenden Sekretär und

i} | Ralfulator ernannt worden.

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Bekanntmachung. : Wohlthätigkeit.

Der hierselbsst| im Jahre 1820 verstorbene Mäkler Leff- mann-David hat in einem Nachtrage zu seinem im Jahre 1815 errichteten Testamente für Hülfsbedürftige, in den Feldzügen von 1813/15 erblindeten Krieger ein Legat von jährlich

4 Jweihundert Thalern aus der Masse, so lange solche dauern wird, ausgeseßt, und es ist dieses Legat, wie bisher alljährlich geschehen, auch in diesem Jahre zur Zahlung gelangt, wodur< 50 erblindete Invaliden mit i Betrage von je 4 Thlr. haben berücksichtigt werden

Das Kriegs-Ministerium fühlt sich gedrungen, dieses Aktes wahrhaft patriotisher Gesinnung des Testators aufs Neue Sffentlih Erwähnung zu La

Berlin, den 12. Juli 1870.

Kriegs-Ministerium, Abtheilung für das Jnvalidenwesen.

Angekommen: Der Ministerial-Direktor Ober -Land- Forstmeister von Hagen aus der Rheinprovinz. 5

Berlin, 21. Juli. Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: dem Geheimen Kabinets-Rath von Wil- mowski die Erlaubniß zur Anlegung des von des Herzogs von Sachsen-Coburg-Gotha Hoheit ihm verliehenen Kom thur- kreuzes erster Klasse des Herzoglich Sachsen-Ernestinishen Haus- ordens zu ertheilen.

Bodo Mo-Ann aae en 8 O G 1 22, d. M. ab kann die Einlieferung der Postsendun a nachbezeichneten Stellen statifinden : Y V A A. Unbeschränkt: Im Haupt - Postgebäude und bei den Postexpeditionen auf den

Eisenbahnhöfen :

a) gewöhnliche und rekommandirte Briefpostsendungen,

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c) gewöhnliche Sendungen unter Postvorschuß

d) Geldbriefe und Geld- und Werthpackete, |

6) Postanweisungen. B. Beschränkt: Bei den Stadtpostexpeditionen :

Krauseustraße Nr. 42 und 43, Neue Schönhauserstraße Nr. 2, Dorotheenstraße Nr. 71, Königin Augusta-Straße Nr. 30, L Nr. 26, ebastiansstraße Nr. 78, S S eda o Nr. 91, ägerstraße Nr. 22, Chausseestraße Nr. 64,

a) gewöhnliche u. rekomman- dirte Briefpostsendungen,

b) gewöhnliche Päereien,

c) gewöhnlihe Sendungen unter Postvorschuß,

d) Geldbriefe nah außerhalb bis zur Höhe von 500 Thlr., Geldbriefe nach Berlin bis zur Höhe von 50 Thlr.

0) Postanweisungen.

a) gewöhnliche u. refomman“" dirte Briefpostsendungen, b) gewöhnliche Päckereien, c) gewöhnlihe Sendungen unter Postvorschuf, d) Postanweisungen, und zwar die unter b, und d bezeichneten Sen- : dungen, soweit solche für ; den Potsdam - Magde- burg - Cölner Cours und für die Zweigrouten be- stimmt sind.

Flottwellstraße Nr. 8,

Oranienburgerstraße Nr. 35 und 26, Taubenstraße Nr. 42, Louifenstraße Nr. 22, Hollmannsstraße Nr. 13, Alte Jakobstraße Nr. 75, Adalbertstraße Nr. 35 a., Alte Leipzigerstraße Nr. 15, \ nur gewöhnliche u. rekomman- Am Königsgraben Nr. 2, dirte Briespostsendungen. Oranienstraße Nr. 182, Blumenstraße Nr. 84, Brunnenstraße Nr. 121, Belle-Alliancestraße Nr. 98, Potsdamerstraße Nr. 115, Sc<hsnhauser-Allee Nr. 173, Berlin, den 20. Juli 1870. Der Ober - Post - Direktor. Sachße.

Bekanntmachung. Bei der dem Plane gemäß am heutigen Tage vor Notar und

am 1. Juni d. J. gezogenen 100 Serien die im beigesügten Ver- zeichniß I. aufgeführten Prämien gefallen.

__ Die Auszahlung dieser Prämien in Thalerwährung findet, gegen Rückgabe der Prämienscheine, vom 15. Dezember d. gn ab täglich, mit Ausnahme der Soun- und Festtage, bei dem obengenannten S Ianie oder bei der Königlichen Regierungs-Hauptkasse dahier

__ Die Erdebung der Prämien fann jedo< au< bei allen übrigen Königlichen Regierungs- und bezw. Bezirks-Hauptkafssen, sowie bei der Kreisfasse in Franffurt a. M. und der Königlichen Staats\chulden- tilgungsfasse in Berlin geschehen, in welchem Falle die Prämienscheine bereits vom 1. Dezember d. J. ab bei der betreffenden Kasse einge- reiht werden können, da dieselben zunächst an die Regierungs-Haupt- kasse in Cassel zur Feststellung übersandt werden müssen.

_ Zugleich werden die Jnhaber der im weiter beigefügten Verzeich» niß 11. aufgeführten, in den ersten 33 Prämien-Ziehungen herausge- fommenen Prämienscheine, von welchen die darauf gefallenen Prämien bis jeßt no< niht erhoben worden sind, zur baldigen nachträglichen

Erhebung der betreffenden Beträge n Abli Prâmien- cheine hiermit aufgefordert. Bee As SNAETING-A6S, PEONEN

Cassel, am 1. Juli 1870. Königliches Regierungs-Präsidium. Die Verzeichnisse L Jud L lge ie Verzeichnisse 1. un . [iegen der ti - mer dieses Blattes besonders bei. f E

Nichtamtliches.

Preußen. Berlin, 21. Juli. Se. Majestät der eut arbeiteten gestern mit dem Militärkabinet, empsingen hierauf den Großherzog von Me>lenburg-Schwerin, den Fürsten zu Schaumburg-Lippe und mehrere höhere Militärs, nahmen alsdann die Vorträge der Hofmarschälle Grafen Pückler und Perponcher, des Geheimen Kabinetsraths v. Wilmowski, des Geheimen Hcfraths Bor>k entgegen und ertheilten Mittags 12 Uhr dem Präsidium des Reichstags des Norddeutschen Bundes zur Ueberreichung der Adresse Audienz. Später konfe- rirten Se. Majestät mit dem Bundeskanzler Grafen Bismark und dinirten um 5 Uhr mit dem Großherzog von Meklen- burg-Schwerin, den Prinzen Albre<t Vater und Sohn und anderen Fürstlichkeiten im Schlosse Bellevue.

T3 re Majestät die Königin i Coblenz Ten Abend verließ, R dort C, oie in Bonn und Cöln von der Bevölkerung enthufsiastis<h begrüßt. In Potsdam besuchte die Königin Jhre Königliche Hoheit die Kronprinzessin und die Königin-Wittwe. Von Sr. Königlichen Hoheit dem Kronprinzen hierher geleitet und von Sr. Majestät e empfangen, traf die Königin um 3 Uhr in Ber-

Se. Majestät der König haben an des Königs von Bayern Majestät in München folgendes Telegramm gerichtet :

Nach erhaltenem Telegramm von Jhrem Ministerium habe ih sofort das Kommando über Jhre Armee Übernommen und dieselbe der unter meinen Sohn gestellten 111. Armee über- wiesen. Wir sind dur< unerhörten Uebermuth aus dem tief- sten Frieden in den Krieg geworfen. Jhre ächt deutsche Hal- tung hat auch ihr Volk elektrisirt, und ganz Deutschland steht einig zusammen, wie nie zuvor. Gott wolle unsere Waffen segnen in den Wecselfällen des Krieges! Ihnen persönlich muß ih aber meinen innigen Dank aussprechen, für die treue Festhaltung der zwischen Uns bestehenden Verträge, auf denen das Heil Deutschlands beruht.

gez. Wilhelm Rex. Se. Majestät der König von Bayern erwiederte darauf: München, den 20. Juli 1870. Sr. Majestät dem Könige von Preußen.

Ihr so eben erhaltenes Telegramm hat in meiner Brust den freudigsten Wiederhall erwe>t. Mit Begeisterung werden meine Truppen an der Seite Jhrer ruhmgekrönten Waffen- genossen für deutsches Recht und deutshe Ehre den Kampf aufnehmen. Möge er zum Wohle Deutschlands und zum Heile Bayerns werden. Ludwig Rex.

Ihre Majestät die Königin hat bei Jhrer Abreise

von Coblenz an die dortigen Einwohner nachstehende , an der

Spiße der »Cobl. Ztg.« mitgetheilten AbschiedSworte gerichtet: An die Einwohner von Coblenz! Seit zwanzig Jahren weile i< in Eurer Mitte. Ihr habt

i L e gemaß Wi t k "in dieser Zeit dem Könige , „unfern Kindern und mir durch Zeugen sta!tgefundenen 39. Prämienziehung des vormals kurbessis<en, | D ge 7 bei dem Bankhause M. A. von Rothschild & Söhne in Franf- | furt a. M. aufgenommenen, Staats: Lotterie-Anlehens vom Jahre |

1845 sind auf die 2500 Numnuern der am k. Dezember v. J. und | zurück

Eure Anhänglichkeit bewiesen, \welche feste Bande zwischen uns bestehen. Für mich ist es imnuter eine wahre Freude, zu Euch zurückzukehren, weil ih den vhllen Werth unseres hberrlichen Rheinlandes shäße. Gern bliebA ich gerade fekt bei Euch, um

nach Kräften zu helfen, aber ande ernjie Pflichten rufeä mich

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