1890 / 240 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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London von verdächtigen Personen, ‘die er für Polizei-Agenten halte, umgeben .sei und daß die Leute die Köpfe zusammenstecken, wenn er vorbeigehe. Dadurch werde er in seinen Interessen {wer geschah indem die beste Gesellshaft sein Haus besuche. Er hoffe ust, er Fee) Daran veri es “g E ah weizerbürger in eine unverdiente e ; „Dovere“ protestirt Castioni dagegen, daß er auf Rossi gescossen

abe. Erwiesen ist bekanntli noch nichts. Der Auslieferungs- Sitrg mit l Enolant, der für die Auslieferung Caftioni's maß- gebend ist, hat in dem entscheidenden Artikel folgenden Wortlaut : „Ein flüchtiger Verbreher soll nit ausgeliefert werden, wenn die strafbare Handlung, wegen deren seine Auslieferung verlangt wird, einen politishen Charakter an si trägt oder mit einem derartigen Verbrechen zusammenhängt, oder wenn er nachweisen kann, daß der Antrag auf seine Auslieferung in Wirklichkeit mit der Absiht gestellt worden ist, ihn wegen eines Verbrech ens oder Vergehens politischer

atur zu verfolgen oder zu bestrafen.” L W. T. B.“ erhält über diese Angelegenheit aus London

I 0 , olgendes, vom 4. d. M. datirte Telegramm: „Die Ver- taa "legen den shweizerishen Unterthan Castioni wurde nach Wiederaufnahme derselben dem Antrage des Ver- theidigers gemäß auf 8 Tage vertagt. Der Vertheidiger mate geltend, es würde vielleicht eine politische Frage auf- geworfen werden, da Castioni_ 17 Zahre hindurch als Bild- hauer in England gewohnt habe.

Niederlaitde. i

Haag, 5. Oktober. Nah Privatnachrihten aus Loo, welche „W. T. B.“ weiter verbreitet, hätte der König zwar fein Fieber, leide aber an Anfällen. An eine unmittelbare Gefahr glaubt man niht. Die Königin und die Prin- zessin maten heute eine Ausfahrt. Der König werde si in den nähsten Tagen voraussihtlich niht mit Staats- geschäften befassen können, und es seien Maßnahmen der Re- gierung zu erwarten, um den regelmäßigen Fortgang der Ge-

ä sichern. e de 19 Türkei.

Konstantinopel, 5. Oktober. Der Admiral Du- perré ist, wie „W. T. B.“ meldet, mit dem fra nzösishen Ge- schwader nah der Besika - Bai zurückgekehrt. Derselbe ist vom Sultan dur Verleihung des Großkordons des Os- manie-Ordens ausgezeihnet worden; auch sein Gefolge wurde dekorirt. _——

Serbien.

Belgrad, 5. Oktober. Gegenüber den aus oppositio- nellen Kreisen stammenden Versionen über angeblihe Diffe- renzen zwishen dem König Milan und der serbischen Regierung fowie über Maßnahmen der Regierung Behufs Klärung der Sachlage wird kompetenterseits auf das Be- stimmteste versichert, daß die Verhältnisse des Landes und die wiederholten loyalen Versicherungen König Milan's diesen Muthmaßungen jede Berechtigung entziehen.

Amerika.

Vereinigte Staaten. New-York, 3. Oktober. Der Graf von Paris traf heute hier an Bord des Dampfers „Germanic“ ein. Der Zolleinnehmer Mr. Erhardt begrüßte ihn Namens des Präsidenten Harrison und der Regierung.

Kunft und Wissenschaft. ckx Die jährlihe Ausstellung von Schülerarbeiten der Königlihen Kunstshule und Lehranstalt des Kunstgewerbe-Museum s. Die in Nr. 238 des „R. u. St.-A.“ angekündigte diesjährige Ausstellung von Schülerarbeiten ift außerordentlich reich und

mannigfaltig, Bei der Menge des Gebotenen is es s{chwer, auf die Einzelheiten einzugehen. Die neun Fachklassen bieten naturgemäß das Junteressanteste, da wir hier niht mehr trockene Uebungen von Anfängern vor uns haben. Unter diesen ist die vielseitige Schule des Professors Behrendt am interessantesten. Zwar finden wir eigentlich Neues wenig oder garniht, doch is wohl ersihtlih, wie dur Hinweis auf die geschmackvollsten Muster der Renaissance und des Rokoko der Geschmack und nicht nur die Ge- chicklichkeit der Schüler gebildet werden sollte. Jn unserm jungen Deutschland, welches den Reichthum und den ihn begleitenden Luxus seit kaum einem Menschenalter kennt, sind neue Stilformen noch nit gefunden, und man greift daher für das Reiche, Prächtige und Dekorative gern zu den übergoldeten Muschelformen der Rokoko- zeit zurück. Die Email-Malereien der Bastanier'shen Schule, wenngleich wenig zahlreih, zeihnen sich durch Tünstlerische Behandlung aus und fordern zum Vergleih mit den alten Limousiner Arbeiten, welhe sich in demselben Gebäude be- finden, heraus. Die Gouache- und Agquarell-Malereien nah Blumen, Vögeln 2c. der Müller'shen Schule sind von ange- nehm harmonishem Kolorit und die Strandlandschaft, in welher eine fliegende Möve die Hauptsache ist, möchte wohl jeder gern unter Glas und Rahmen in seinem HZimmer hängen haben. Die Radirungen der Geyer- hen Schule sind zum großen Theil Zeugen eifrigen Studiums. Die malerische Richtung, welche in solchzen Maipsérs radirungen unserer Zeit, hauptsählih durch die Professoren Raab und Unger vertreten ist, wird hier freilih nicht in gleihem Maße angestrebt, wie dies auch sachgemäßer Weise geboten ist. Die stilistishen Zeihnungen der Abtheilung des Professors Wolff sind ret geschmackvoll ausgewählt. Wenn das Beste erreiht wurde, was in der langen Zeit seit 1520 auf diesem Gebiet geschaffen wurde, dann war sein höchstes Lob, daß es an die Raffael'shen Loggien erinnerte. Jn dieser Richtung arbeiteten auch die Schüler der Baumeister Andrée und Hoffacker. Die mit Wischer in s{chwarzer Kreide ausgeführten Zeihnungen der Wilberg'shen Schule lassen auf einige malerish:begabte Schüler seiner Abtheilung schließen. Die Akt-Studien der Schule Koh's sind fleißig und unter guter Leitung durchgeführt, doch kranken sie an dem Uebelstande zu tiefer Schatten, wie sie bei künstlicher Beleuchtung entstehen. Abgesehen davon, daß die tiefen Schatten ein gründlihes Studium durch das Auge des Künstlers ausschließen, dürfte es doch wohl an der Zeit sein, einzusehen, daß ein für die Kunst zu shulendes Auge am Meisten an der Natur lernt und daß für dieses Studium der helle Tag und ein größeres Format geboten ist. Welchen Werth die unerreihten alten Meister auf das Studium des menshlichen Körpers legten, geht am Deutlichsten daraus hervor, daß sie ihn in der Art auswendig lernen ließen, daß das Modell, nachdem es am Tage gründlih durchstudirt war, Abends in gleicher Stellung vor eine helle Wand placirt wurde; nun brachte man die Beleuchtung hinter dem Körper an, so, daß der Schüler nur die Umrisse sah und abzeichnen konnte. Jn diese Umrisse mußte er nun die ganze Plastik aus der Erinnerung einzeihnen. Nur in diesem Sinne hat das abendlihe Akt-Zeihnen Sinn und Werth. Sehr tüchtige plastishe Arbeiten, welche auf dem s{chwierigen Wege der Umarbeitung nah Zeichnungen 2c. hergestellt sind, darunter auch größere Gefäße, . liegen uns vor. Noch sind die zum Theil recht ges{chmackvollen bunten Zeichnungen für Teppiche aus den Schulen Homolka's, Gosch's

die mit Wisher und Kreide hergestellten ne nah lebendem Modell der Schulen von Run und Tschautsh zu erwähnen, ebenso die vortrefflichen Basreliefs 2c. der Jauer, Ohmann und Professor E Schule und u. A. die gründlichen anatomishen Zeihnungen der Schule des Professors Herter.

Die 62. Ausstellung der Königlihen Akademie der Künste im Landes-Ausstell ungspark am Lehrter Bahnhof wurde gestern ge\chlosfen.

Wie bereits telegraphisch mitgetheilt, ist der Kardinal Hergenröther am Freitag Abend im Cisterzienserkloster Meheran bei Bregenz gestorben. Kardinal Hergenröther war am 15. Septem- ber 1824 zu Würzburg geboren, fstudirte auf der Universität seiner Vaterstadt und später in Rom Theologie und empfing 1848 die Priesterweihe. 1850 wurde er Doktor der Theologie und Privatdozent in München, 1852 zum Professor des Kirtenrehts und der Kirchengeshihte in Würzburg ernannt. Von diesem Posten wurde er 1879 vom Papst Leo XIIL. abberufen und zum Kardinal und Präfekten der apostolishen Archive ernannt, Auf Hergenröther's Anregung und Fürsprache is es wohl wie die „Nat. Ztg.“ meint, zurückzuführen, daß in der Ausnüßung der in den väpstlihen Archiven und Bibliotheken enthaltenen Schätze größere Freiheit als früher gewährt wurde.

Im JIardin du Luxembourg zu Paris wurde, „W T. B.“ zufolge, am 5. Oktober die Statue des Malers Delacroix feier- lih enthüllt. Der Untercichts-Minister entwidckelte hierbei in längerer Rede das Wirken des Künstlers.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Wien, 6. Oktober. (W. T. B.) Der König von Griechenland empfing heute Vormittag den Erzherzog Albrecht und darauf in nahezu einstündiger Audienz den Minister des Aeußern Grafen Käálnoky.

Der Prinz von Wales besuchte heute die Kapuziner- gruft und legte am Sarge des Kronprinzen Rudolph einen Kranz nieder. Heute Nachmittag folgt derselbe einer Ein- ladung des Barons Hirsh zur Jagd nah St. Johann.

Der Kronprinz von Schweden ist von scinem Fagd- ausflug zurückgekehrt. Morgen Abend reist derselbe nah Neuwied ab.

Der Bürgermeister Dr. Prix stattete h2ute dem Bot- schafter Prinzen Reuß einen Besuch ab und bat, Sr. Majestät dem Kaiser Wilhelm seinen ehrfuhtsvollsten Dank für die ihm verliehene Ordensauszeihnung übermitteln

zu wollen.

Haag, 6. Oktober. (W. T. B.) Das Befinden des Königs ist seit gestern unverändert. Gerüchtweise verlautet, der Ministerralh werde sih demnähst mit der Regent- schaftsfrage beschäftigen.

Konstantinopel, 6. Oktober. (W. T. B.) (Meldung der „Agence de Constantinople“.) General Wendt Pascha, der älteste Deutsche in türkishen Diensten, ist im Alter von 79 Fahren gestorben.

Kopenhagen, 6. Oktober. (W. T. B.) Der RNeichs- tag ist heute eröffnet worden. Der Finanz-Minister wird morgen das Budget vorlegen. Dasselbe weist auf: an Gesammteinnahmen 541/5 Millionen Kronen, an Gesammt- ausgaben 59 Millionen. Es ergiebt sih mithin ein Defizit von 41/2 Millionen. Als zweiter Beitrag zur Befestigung Kopenhagens von der See sind 3 Millionen veranschlagt. Der Kassenbestand ist mit 30 Millionen, der Reservefonds mit

18 Millionen angegeben. (Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

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. Oktober 1899, Text vom Freiherrn von Braun. }

direktor Wegener. Hierauf: Das schlecht bewachte Pantomimisch - komishes Ballet in 2 Aufzügen und 4 Bildern von Musik von P. Hertel. Anfang 7 Uhr. Swauspielhaus Trauerspiel in 5 Aufzügen von Anfang 7 Uhr. Opernhaus. 197, | Carmen. Oper | Text von Henry Meilhac und Ludovic Halévy, nah einer Novelle des Prosper Mérimée. Anfang 7 Uhr. Schauspielhaus.

Deutsches Theater. Dienstag: Die Hauben-

Mittwoch: Das Wintermärchen, Donnerftag: Die Haubenlerche. Die Stützen der Gesellschaft.

Berliner Theater. Dienstag: Die Räuber. Mittwoch: Roseukranz und Güldeufteru. Eva.

Tessing - Theater. Dienstag: Der Fall Séauspiel in 5 Alten von A. 206 und A. d’Artois. Mittwoch@%: Das zweite Gesicht.

2 Aftten von Oskar Blumenthal Donnerfiag; Zum ersten Male; avre in 3 Aftten von Hugo Lubliner.

Wallner-Theater, Dierstag; Gastspiel Felix Zum 1, GSeoréiild mit Gesang _(Œe04 Dolliager: Felix Shweighofer, a G.) t: Zom 1, Male: Pension Echöller. Posse Carl aufe, S) Agíang 7 Uhr die folgenven Lage : Gastspiel Felix Der Bauernvoktor,

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Vicdloria-Theater. Táenstag : Zum 43. Male: Tie Million, von Alex, Moskowski und » Tatatos, Vit von G, A, Mativa, Ballet von Etui. Aan

Tittel: Videbe Vorftellung.

Dirigent: Mufsik-

Direktion Julius Fritz\he.

Paul Taglioni,

200. Vorftellung. Wallen-

Gaul.

Vorstellung. Z. Haßreiter, K. K.

in 4 Akten von Georges Bizet.

Tanz von | Puppenfee.

Sonnabend : Operetten.

201, Vorftellurg. Die zärt- Zum 1.

gestellt von Emil Pobl.

Sardou. burg. Anfang 74 Uhr

Belle-Alliance-Theater.

Hasemann.

Treptow und L. Herrmann. Anfang 7f Uhr.

Maun.

Anfang 7 Ur. | Lustspiel in Adolph Ernst-Theater. Im Spiegel, i 4 Alten a6

Ferron. Anfang 7# Uhr.

Thomas-Theater. Alte

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Dex Baneru- is 1 Aft von Ed.

Die Strohwittwe. Misch und Wilhelm Jacoby. Oberregisseur A. Kurz.

(Flappro1h; Felix

Pension

Friedrich - Wilhelmftädtishes Theater. : Dienstag: Die Fledermaus. Komische Operette in 3 Akten von Ioh. Strauß. Regie: Hr. Binder. Kapellmeister Federmann. Hierauf: Zum 46. Male mit durchaus neuer Ausftattung: Die Puppenfee. Pantomimisches Divertifssement von Haßreiter und Musik von Jos. Beyer. Hofbolletmeister aus Wien. Dirigent: Hr. Kapellmeister Wolfheim. Anf. 7 Uhr.

Mitiwoch: Die Fledermaus.

Male: i; agde ver ten E Musikalishe Erinnerungen in 2 Ab- | M ¿fi ) i i

R Sevi S 7 in 3 Aufzügen von | eilungen, einem Vorspiel und Prolog, zusammen-

Residenz-Theater. Direktion: Sigmund Lauten-

burg. Dienstag: Zum 25. Male: Pariser Sittenbild in 4 Aufzügen von WVictorien In Scene geseht von Sigmund Lauten-

Mittwoch: Dieselbe Vorstellung.

Dienstag: Gastspiel von Mitgliedern des Wallner-Theaters. Zum 7. Male: Mein junger Maun. Pofse mit Gesang in 4 Akten von Leon Musik von Th. Leprez.

Mittwoch und die folgenden Tage: Mein junger

Dienstag: Zum

32, Male: Unsere Don Juans. Leon Treptow. Couplets von

Gustav Görß. Mußk von Franz Roth und Adolph Mittwoch : Dieselbe Vorstellung.

Jakobstraße 30,

Direktion: Emil Thomas, Dienstag! Zum 1. Male: Posse in 3 Akten von Nobert In Scene geseht vom

Mittwoch: Zum 2, Male; Die Strohwittwe,

Singakademie. Dienstag, Abends 74 Uhr. (Kammermusik-Abend.) Joh. Kruse, Carl Markees, Ad. Müller, H. Dechert unter gütiger ¡Mitwirkung

Dirigent: Hr. | des Baritonisten Hrn. Rudolf von Milde.

Urania, Anstalt für volksthümlihe Naturkunde.

Am Landes-Ausftellungs - Park (edenen Bahnhof). Geöffnet von 12—11 Uhr, Täglich Vorftellung im wissenshaftliGen Theater. Näheres die Anschlag- Hierauf: Die | ¿cttel.

Grof;vaters

Arrangirt von

Familien-Nachrichten.

Verlobt: Frl. Elise Weigele mit Hrn. Fabri- kanten Karl Wiese (Berlin). Frl. Martha Ruppert mit Hrn. Julius Schmiedel (Neustadt, Westpr.)

Verehelicht: Hr. Lieut. Heinrih von Holleben mit Frl. Frieda Wtemann (Frankenhausen). Hr. Prem.-Lieut. Wangemann I. mit Frl. Frieda JIaenide (Frankfurt a. O.). Hr. Franz Senst mit Frl. Klara Buchhorn (Stralsund —Schwerin).

Ferréol.

Direktion: W. Hr. Prem.-Lieut. Wilhelm Bronsart von

Scellendorff 1, mit Gräfin Eckbreht von Dürk- heim-Montmartin (Schloß Neumühlen b. Altona).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Landgerichts- Rath Janéske (Oppeln), Hrn. Hauptmann von Douop (Neu-Ruppin). Hrn, Paul Beck (Mechau). Eine Tochter: Hrn. P. Lind- horst Hrn. Reg eRath Besser (Kassel). Hrn, Paul Vogt (Trebniß). Hrn. Gust. Kettler (Hamburg).

Gestorben: Hr. Dr. med, Herm. Theodor Kröndke (Otterndorf) Frav Gutsbesitzer Ida Gummig, geb. Nudolph (Kontshwiß), Frau Ottilie von Stegmann und Stein (Heinrihau), Frau Dr. Auguste Oldenbura, geb. Bouchholz (Schwerin). Hr. Lieut. a D, Bernhard von Greiffenberg (Groß-Lichterfelde). Hr, Oberförster Hermann von Bothmer (Schloß Bothmer), Frau Johanna Hildebrandt, geb, Treskow ( e _— Hr. MRentler M, H. L, Basedow (Berlin), Hr. Rentier Karl Gustav Gollmert (Berlin), R (Yärtneretbesitzer Franz Fetter (Berlin), HÞr. Mentier Adolf Haase (Königsberg). Frl, Antonie Johannsen (Köntgöberg),

Gesangsposse

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Concert-Haus, Dienstag:

PViovernes Ausstattungsftück in Rid

„reis“, Weber, "2igeunerstänbchen" y, Nehl, | y, Bluet

74 Uhr.

Concert-Anzeigen.

Concert, Quv, „Nachtlager y, Granada", Kreuzer, „Ruy Blas“, Mendelssohn, | Fantafle j, Mantasle a, „Lroubabour“ f, Harfe yon | Oberthüic, vorgetr, v, Frl, Lemböd, ! ncht* f, Piston v, Suppe, vorgetr, v, Hrn, Richter,

Nedacteur: Pr, H, Klee, Berlin: Nerlag der Expeditlon (S ch{ho1lz).

Druck der Norbdeutshen Buhdruckerel und Verlags- Anstalt, Berlin 3W,, Wilhelmstraße Nr. 32,

Sechs Beilagen (elns{chlleßli) Börsen - Bellage),

Karl Meyder-

„(Garmen“

„VBergisimeln-

(10424)

Erste Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Slaals-Anzeiger.

.¿ 240.

Berlin, Moutag, den 6. Oftober

1890.

Königreich Preußen.

Privilegium wegen Ausgabe auf den Inhaber lautender Anleihe- cheine der Stadt Guben im Betrage von 650000

Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen ‘2c.

Nachdem die städtis@-n Behörden zu Guben beschlossen haben, eine Anleihe von 650000 #4 aufzunehmen, um ein öffentliches Sc{hlahthaus zu errihten, cin neues Schulhaus zu erbauen, sowie verschiedene Gemeindecinrihtungen zu verbessern und zu erweitern, wollen Wir auf den Antrag des Magistrats :

¿u diesem Zwecke auf den Inhaber lautende, mit Zinsscheinen versehene, Seitens der Gläubiger unkündbare Anleihescheine im Betrage von 656 000 M ausftellen zu dürfen, da si hiergegen weder im Interesse der Gläubiger noch des Shuld- ners etwas zu erinnern gefunden hat, gemäß $8. 2 des Geseßes vom 17, Zuni 1833 zur Ausstellung voa Anleihes{einen zum Betrage von 650 090 , in Buchstaben: „Sechshundertundfünfzig Tausend“Mark“, welche in folgenden Abschnitten : 200 000 Æ zu 2000 A = 100 SGtüd, 200 000 M zu 1000 A = 200 Stüd, 250 000 Æ zu 500 # = 500 Stüd, 650 000 A 800 Stück nach dem anliegenden Muster auszufertigen, mit drei und einem halben Prozent jährlid zu verzinsen und nah dem festgestellten, gleichfalls beiliegenden, von der Kämmereikasse zu Guben am 22. November 1888 aufgestellten Tilgungsplane rom 1, April 1891 ab, spätestens bis zum Jahre 1935 zu tilgen sind, durch gegenwärtiges Privilegium Unsere landesherrliwe Genehmigung ertzeilen, Die Ertheilung erfolgt mit der rechtlichen Wirkung, daß ein jeder Inhaber dieser Anleihe- scheine die daraus hervorgehenden Rechte geltend zu machen befugt ift, ohne zu dem Nahweife der Uebertragung des Eigenthums verpflichtet zu sein.

Durch vorstehendes Privilegium, welches Wir vorbehaltlih der Rechte Dritter ertheilen, wird für die Befriedigung der Inhaber der Anleihescheine eine Gewährleistung Seitens des Staats nicht über- nommen.

Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem Königlichen Insiegel.

Gegeben Neues Palais, den 31. August 1890,

(L. 8.) WilhelmKR. Herrfurcth. Miquel. Regierungsbezirk

Provinz Frankfurt a./O.

Brandenburg. Anleiheschein der Stadt Guben. l r E D

über M. Ausgefertigt in Gemäßheit des landesherrlichen Privilegiums vom 31. August 1890. (Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Frankfurt a./D. vom . . Stüd .. Seite... und Geseß-Sammlung E18 Ce. Ne. Der Magistrat der Stadt Guben beurkundet und bekennt hiermit auf Grund des zustimmenden Beschlusses der Stadtverordneten- Versammlung vom 4. Dezember 1888, daß die hiesige Stadtgemeinde

* Gubener Tagetlait und der Gubener Zeitung

dem Inkaber dieses Anleibescheines die Summe von

geschrieben . .. …… . . . Mark, verschuldet. Diese Schuld, welche Seitens der Gläubiger nit gekündigt werden kann, bildet einen Theil der durch das oben angezogene Allerhöchste Privi- legium vom 31. August 1890 in Höhe von 650 000 Æ genehmigten Anleihe. Die Rückzahlung erfolgt nah Maßgabe des in diesem Privilegium genehmigten Tilgungsplanes vom 22. Nooember 1888, vom 1. April 1891 ab durch Nusloosun1 oder Ankauf in 44 Jahren. Die Stadtgemeinde behält fich indeß das Neht vor, den Tilgungs- stock zu verstärken, oder au sämmtliche noch im Umlauf befindliche Anleihescheine auf cinmal zu kündigen

Die ausgeloosten sowie die gekündigten Anleihesheine werden unter Bezeichnung ihrer Bucstaben, Nummern und Beträg? fotoie des Termins, an welchem die Rücfzahlung erfolgen foll, öffentlich bekannt gemaht. Diese Bekanntmachung erfolgt in Zeiträumen von ses, drei, zwei und einein Monat vor dem Zablungstermin in dem „Deutschen Reichs- und Preußischen Staats - ANnzeiger“‘, dem Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Frankfurt «. O., dem Geht eines dieser Blätter ein, so wirb an desscn Statt von dem Magistrat zu Guben mit Genehmigung des Präsidenten der Königlichen Regierung zu Frankfurt a. O. ein anderes Blatt bestimmt.

Bis zu dem Tage, wo solchergestalt das Kapital zu entrichten ist, wird dasselbe in halbjährlihen Terminen, am 2. Januar und 1. Juli mit 34 Prozent jährlich verzinst.

Die Auszahlung dec Zinsen und des Kapitals erfolgt gegen Rückgabe der ausgegebenen Zinsscheine bezw. dieses Anleiheshcines bei der Kämmereikasse zu Guben und den dur die obengenannten Blätter etwa noch bekannt zu machenden anderweiten Zahlstellen, und zwar au in der nach dem Eintritt des Fälligkeitstermins folgenden Zeit. Mit dem zur Empfangnahme des Kapitals eingerceihten An- leihescheine sind die dazu gehörigen Zinsscheine der späteren Fällig- feitstermine zurückzuliefeen. Für die fehlenden Zinsscheine wird der Betrag vom Kapital abgezogen. Die dur Ausloosung zur Rüdck- zaÿlung bestimmten, sowie die gekündigten Kapitalbeträge, welche innerhalb dreißig Jahren nah dem Rückzahlungstermine nicht erhoben werden, sowie die innerhalb vier Jahren nach dem Ablauf des Kalenderjahres, in welchem sie fällig geworden, nit erhobenen Zinsen verjähren zum Vortheil der Stadtgemeinde.

Das Aufgebot und die Kraftloserklärung verlorener oder pver- nihteter Anleihescheine erfolgt nach Vorschrift der $8. 838 f. der Civilprozeßordnung für das Deutsche Reih vom 30. Januar 1877 (Reichs-Gesetblatt Seite 83) bezw. nach $. 20 des Ausführungs- geseßes zur Deutschen Civilprozeßordnung vom 24. März 1879 (Gel.-Samml. S. 281).

Zinsscheine können weder aufgeboten noch für kraftlos erftlärt werden; doch soll Demjenigen, welcher den Verlust von Zinss{cheinen vor Ablauf der vierjährigen Verjährungsfrist bei dem Magistrat an- meldet und den stattgehabten Besitz der Zins\heine durch Borzeigung des Änleihescheins oder sonst in glaubhafter Weise darthut, nach Ablauf der Verjährungsfrist der Betrag der angemeldeten und bis dahin nicht vorgekommenen Zinsscheine gegen Quittung ausgezahlt werden.

Mit diesem Anleihescheine sind zwanzig halbjährlihe Zinsscheine ausgegeben. Die Ausgabe einer neuen zehnjährigen Reihe von Zins- scheinen erfolgt bei der Kämmereikasse zu Guben gegen Ablieferung der, der älteren Zins\ceinreihe beigedruckten Anweisung. Beim Verlust der Anweisung erfolgt die Aushändigung der neuen Zins\cheinreihe an den Inhaber des Anleihescheines, sofern dessen Vorzeigung reht- zeitig gesehen ift.

Zur Sicherheit der hierdurch eingegangenen Vervflichtungen haftet

Verzinsungs- und Tilgungs - Plan

für ein mit 37 Prozent verzinsli@es Kapilal von 650000 #, von welhem

jährli unter Hinzurechnung der durch die fortschreitende Amortisation ersparten Zinsen getilgt werden.

250 000 A mit 3 Prozent, 400 000 M mit 1 Prozent

die Stadtgemeinde Guben mit ihrem gesammten Vermögen und ihrer Steuerkras.

Urkundlih ausgefertigt.

Guben, den 0,

(L 8 Der Magistrat. L i (Eigenhändige Unterschrift des Magistrats-Dirigenten und eines Magistrats-Mitgliedes unter, Beifügung der Amistitel.) Eingetragen Ausgefertigt Kontrolbuch Blatt Der Kämmereikassen-Rendant.

Der Kontrolbeamte. - _-- (Unterschcift.)

Regieruagsbezirk Franffurt a./OD. ._. Erster (bezw. zweiter und ff.) Zinsschein Nt. - 5 zum 32 % Anleihescheine der Stadt Guben vom Jahre .. .. Nr... Uber... Witt. : íSFn%aber empfängt gegen Rückgabe dieses Zinssck@eines am 2. Ja- nuar 18 . . (bezw. 1. Juli 18 , .) an halbjährlihen Zinsen aus der Kämmereikasse der Stadt Guben . . .,

Guben, den z Der Magistrat. Facsim.

Zweiter Bürgermeister.

Provinz Brandenbura. Reihe .

Facsim. Erster Bürgermeister.

(Coupon-Stempel.) A Eingetragen Kontrolbuch Biatt . (Eigenhändige Unterschrift des Kontrolbeamten.) Dieser Zins\chein ift ungültig, wenn dessen Geldbetrag nicht inner- halb vier Jahren nah Ablauf des Kalenderjahres dec Fälligkeit er- hoben wird.

Provinz Regierungsbezirk Brandenburg. ; Frankfurt a./D. j Anweisung

zum 3# 9/0 Anleihescheine der Stadt Guben, Bu@hstabe . vom Jahre... N. Ret L A Inhaber empfängt gegen Nückgabe diefer Anweisung zum vor- bezeicneten Anleihesheine die Reihe Zinsscheine für die Zeit vom 18. Dis 19 .. bei der Kämmereikasse zu Guben, Beim Verlust der Anweisung erfolgt die Aushändigung der neuen Zinsscheinreihe an den Inhaber des Anleihesceins, sofern dessen Bor- zeigung rechtzeitig gesehen ist, gegen besondere Quittung. f Guben, den 18 (Coupon-Stempel.) acsim. Facsim. Erster Bürgermeister. Zweiter Bürgermeister. Eingetragen Kontrolbuh Blatt . 118 (Eigenhändige Unterschrift des Kontrolbeamten.) Die Anweisung ist zum Unterschiede auf der ganzen Blattbreite unter den beiden leßten Zinsscheinen mit davon abweichenden Lettern in nachstehender Art abzudrucken:

. „ter Zinsschein. | ter Zinsschein.

Anweisung.

Aufgestellt: Guben, den 22. November 1888. Kämmerei - Kasse. Scchmolling.

I. Das Kapital von 250 000 s bei 3 9% jährlicher Tilgung mit ersparten Zinsen.

IT Das Kapital von 400 000 6 mit 1/0 jährliher Tilgung mit ersparten Zinsen.

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weniger

A M Mt M

8 750 7 500 8 487,50 262,50 7 762,50 8 207,50 542,50 7 805 1894 | 226 500 7 927,50 822,50 8 127,50 1895 | 218 500 7 647/50 1102,50 8 730 1896 | 210 000 7 350 1400 9 136 1897 | 201 000 7035 1715 9 345 1898 | 191 500 6 702,50 9 047,50 9 392,50 1899 | 182 000 6 370 9 380 9 772,50 1900 | 172 000 6 020 2730 10 002,50 1901 | 162 000 5 670 3 080 10 582,50 1902 | 151 500 5 302,50 3447,50 | 11030 1903 | 140 500 4 917,50 383250 | 11 362,50 1904 | 129 000 4515 4 235 11 597,50 1905 | 117500 4 112,50 4637,50 | 12235 1906 | 105 500 3 692,50 b 057,50 | 12 792,50 1907 | 92 500 3 237/50 5512,50 | 12805 1908 | 79500 9 782,50 5 967,50 | 13 272,50 1909 | 66 000 2 310 6 440 13 712,50 1910 | 52500 1837,50 6912,50 | 1462 1911 38 000 1 330 7 420 15 045 1912 | 283 000 805 7 945 15 490 1913 7 500 262,50 8487,50 | 15 977,50

1891 | 250 000 1892 | 242 500 1893 | 234 500

1891 400 000 14 000 1892 396 000 i 1893 392 000 127,50 1894 387 500 230 1895 383 000 130 1896 378 500

13 562,50

13 247,50 1897 | 374 000 : 1898 | 369 000 : 1899 | 384 000

2,501 1900 | 358 500 82/50) 1901 | 353 000 30 1902 | 347 500 : 1903 | 341 500

97,50) 1904 | 335 500 235 1905 | 329 500

i: 1906 | 323 000 1907 | 316 000 : 1908 | 309 500 212,50|| 1909 | 302000 125 1910 | 294 500

45 1911 | 287 000

12 547,50

12 162,50 11 952/50 11 742,50 11 532,50

10 832,50 10 307,50 8477,50] 1913 1914 9262 500

1915 253 500 1916 244 500

9 187,50 8 872/50 8 557,50

1920 204 500 1921 193 500 1922 182 500

7 157,50 6 772,50 6 387,50

1929 146 500 1926 133 500 1927 120 000 4 200 1928 106 500 3 727,50 1929 92 000 3 220 1930 77 500 2 712,50 1931 62 000 2 170 1932 46 000 1610 1933 30 000 1050 1934 13 000 4559

5 127,50 4 672,50

115 272,00 | 80 97100 | 258 09D

13 860 140 13 720 280 437,50 13 405 595 ] 752,50 4 705 205 13 090 910 12915 1085 12 740 1260 1452,50 12 355 1645 1 837,50 5 895 2 047,50 ; 2 257,50 6 200 200 2 467,50 11 305 2 695 11 060 2 940 3 167,50 7 470 10 570 3 430 3 692,50 10 045 3 955 1912 | 279 000 9 765 4 235 271 000 9 485 4515 i 4 812,50 9110 i 110 5 127,50 ; 5 442,59 9 680 : 180 1917 | 235 000 8 2% 5 775 1918 | 225 000 7 875 6125 1919 | 215 000 75% 6475 6 842,50 7 227,0 7 612,50 1923 | 171 000 5 985 8015 1924 | 159 000 5 565 8 435 8 872,50 9 327,50 9 800 10 272,50 10 780 11 287,50 11 830 12 390 12 950 13 545

4 000 i : 4 140 ; 140 4 420 : 4 357,50 4 452,50

5 115 l 115 5 200 ; 200 5 460 i 5 412,50 ; 5 557,50 57,50

5 942,50 6 667,50

6 862,50 6 802,50

167,50 302,50

7 400 | 7 592,50 i 92,50 8 047,50 i 47/50 8 282,50 ; 282,50 8 797,50 297/50 9 237,50 237,50 9 955 ; 10 080 ; 80 10 555 55 10 897,50 | 11125 1% 11 737,50 2 237,50 12 252/50 252,50 12 687,50 i 187,50 13 060 60 13 387,50 ; 13 687,50 187,50 14 460 : 14 740 : 240 15 527,50 27,50 15 857,50 j 16 247,50 247,50 197,50

17 197,50 17 742,50 4 742,50

387 297,50 | 228 742,50

408,005 V 1 270

8 005