1890 / 241 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

wesenden neigte der bejahenden Ansicht zu. Man ging dabei von der. Auffassung aus, daß $. 109 Absaß 2 des G.seßes nur die Entwerthung derx einzelnen Marken bei ihrer Verwendung behandele. Bei der erheblichen Tragweite dicser Frage und der Belästigung, welche eine obligatorishe Entwerthung der Beitragsmarken für sämmtliche Arbeitgeber zur Folge haben könnte, habe das Gesetz hierüber die Entscheidung dem Bundesrath vorbehalten und denselben ermächtigt, die Befolgung etwaiger diesbezüg- lier Ano1dnungen durh Strafe zu erzwingen. Dagegen sei es offenbar nicht die Absicht des Gefeßes gewe)en, den Ber- siherungsanstalten die Befugniß zu versagen bezw. die Ge währung derselben demBundesrath vorzubehalten, zuihrer eigenen und der Versicherten Sicherheit die auf den abgeschlossenen in ibrem Gewahrsam befindlichen Quittungskarten eingeklebten Marken zu perforiren, mit einem Stempel oder anderweiten Zeichen zu versehen, um hierdurch ihre nochmalige Verwendung unmöglich zu machen, sofern nur deren deutliche Erkennbarkeit nit leide. : L L ; j Vunkt 7. Bei der Besprehung der Frage über die bei den Versiherungsanstalten zu führende Statistik wurden zUnuMGft von einem Ver treter des Reichs Versicherungsamts an der Hand eines vor'äufig entworfenen Quittungskartenregisters die für die fstatistishen Arbeiten der Versicherungsannalten wesentlichsten Vunkte erörtert und die Führung einer Statistik nôber erörterten Grenzen für unentbehrlih erachtet. offer Auffassung traten einzelne Vertreter von Versicderungs- Sie wiesen insbesondere darauf hin, daß auch

des aus den bei den VersicherungLanstalten

rten (8. 107 des Geseßes) ersicht

rlässige Statistik unentbehrlich

rforderlih, daß sofort

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wenn es sich um die Pensionizung handelt. Die Einholung einer Allerhöhsten Entscheidung zum Zwedcke der Zusicherung für den Fall der etwaigen Pensionirung ist unzulässig.

Der Minister des Fnnern hat Betresss der Berichtigung der Strafregister, dem Wunsche des Justiz-Ministers ent- sprechend, Folgendes bestimmt :

1) Viesenigen Standesämter, deren Verwaltung sih nicht mit der Verwaltung der Ortspolizei in einer und derselben Hand be- findet, haben halbjährlih, und zwar bis zum 15. Januar und bis zum 15. Juli jedes Jahres, Listen sämmtlicher in ihren Bezirken während des vorhergegaugenen Kalenderhalbjahres 1. Juli bis 31, Dezember, 1, Januar bis 30. Juni verstorbener Personen, welche zur Zeit des Todes \trasmündig waren, also das zwölfte Lebensjahr vollendet hatten, an die Otts-Polizeibehörden, mithin in der Provinz Hannover, soweit es ih um ländlihe Bezirke handelt, an die Kreis-Landräthe, zu übersenden, Die Listen müssen hinßichtlih jeder in dieselben auf- genommenen Perfon enthalten:

a. den Vor- und Familiennamen bei Frauen den G eburts- namen und Namen des Chemannes,

b. die Vor: und Familtennamen der Eltern,

0, das Lebensalter,

d, den Monat und Tag (das Datum) des Todes,

9) Die Orts- Polizeibehörden haben dur Vergleichung der über- sandten Listen oder der von ibnen selbst in der Eigenschaft als Standes- beamte geführten Sterberegister mit den thnen von den Staatsanwalt- {aften zugestellten Mittheilungen über rechtskräftige Bestrafungen halb- jährli festzustellen, ob und welche der in ihren Bezirken wohnenden bestraften Personen während des verflossenen Kalenderhalbjahres ver- slorben sind. Die Verstorbenen sind in eine Nachweisung einzutragen, welche über jede Person alle in dem meinem Erlasse vom 11, Juli v. J. beigefügten Formulare vorgesehenen Angaben zu enthalten hat und bis zum 1. August, bezw. bis zum 1, Februar jedes Jahres unmittelbar an die Staatsanwaltschaft desjenigen Landgerichts einzureichen ist, zu dessen Bezirk der Orts-Polizetbezirk gehört.

Ist während des betxeffenden Halbijahres keine dex im Polizei- bezirk wohnenden beftraften Personen mit Tode abgegangen, so hat die OrtsePolizeibebörde der Staatsanwaltschaft jedeömal bis zu dem

S ¡ erwähnten Termine Fehblanzeige zu erstatten. zu Tage, es

3) Die Direktionen «der Straf- (Gefangenen-) Anstalten sowie

| der Vesserungs- (Arbeits-, Korrektions8-) Häuser haben halbjährlich | NaHweitungen der in ihren Anstalten während des verflossenen | Kalenderhalbjahres | des ecrwähaten

| Naweisurgen bis zum 1. August und bis zum 1. Februar jedes | Jahres unmittelbar an die Staatsanwaltshaften der für den Ort | der Anftalt zuständigen Landgerichte einzureichen oder denselben bis zu

verstorbenen P Formulares aufzustellen und

Personen unter Benugung ebenfalls diese

diesen Terminen Feblanzeigen zu erstatten.

4) Die Einrichtung tritt mit dem 1, Januar 1891 dergestalt ins Leben, daß die Liften und Nachweisungen zum ersten Male für das dalbjabr vom 1. Juli bis zum 31, Dezember 1890 agufzu-

ind.

T n Ci

Demgemäß find die Standesämter, die Polizeiverwaltun-

gen und die Direktionen der b:zeihneten Anstalten, soweit

diese ihnen nachgeordnet sind, mit Anweisung versehen,

zierbei au die Polizeiverwaltungen und Anstaltsdirektionen

10 besonders darauf aufmerksam gemacht worden, daß in die

ie Staatëanmwalischaften bestimmten Nachweisungen nur

n 1. Oktober 1882 bestraften Personen aufzunehmen

Strafregister Vermerke über die vor diesec Zeit rurtheilungen nicht enthalten.

daiserlihe Gesandte am Königlih rumänischen Hofe,

, ist von dem ibm Allerhöchst bewilligten Urlaub ïa zurüdgekehrt und hat die Geschäfte der Gesandt- er übernommen.

zu Danzig ist an die

“, Kommandant Korvetten- htigt am 7. Oktober von Nagasaki

zen Nummer des „Reihs-

ono CDCTI

sicht über die Zudcker- 16. bis 30, Septembzr

us Niederlagen gegen Verkehr zurückgebracht

ur 4 cxw meen, 1 dos Miniaturmonument, unter ge- nauer Snnéhaltung ver Berhältnifse, dem Original mit auper- pruentiier Zreu bildet und in Mobellirung wie Aus- Ut Vg glei UnDeTntE erth Das Geschenk findet Auf- fielung cvf inem Vntersoy von Ebenholz, der mit einer aus eerbeiteten Cáule bie Höhe von 129 ecm

Zer Yaterloy enthält auf ciner vergoldeten Platte \cheipenven fommandirenden Herrn Verehrung und Dankbarkeit die Militär- und Civilbeamten des

gierem Winter 2E) e Gr 3910 erer v0: / Tuer, Zora T ere Dm C Bayern. : Münten, v Dover, Se. Königliche Hoheit der Tae Me 204 0e Yeute Tormittag mittelst Sondverzuges 0%, v wee 6) Heiéenyall und von bort m1 Wagen ri) P0020 ri leren,

Zatisen. i B&M 14 Se Königliche Hoheit der / 2 y s E 1 4 V4 Prinz D919 999 Preußen isl, dem „W1esb, „jou,“ Wo, 900 E46) PhenDd von 119A Ver anaetommen mo m Gre Ble abge egen, 9e obeit bie D496 Vvelheis u S168 wig- D911 eIn 11 beute Des 0% Vie Vier Angri en, Budleuvurg Chir.

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nach den „Meckl. Nathr.“, heute Abend in Rab enstein- feld ein.

Sachseu-Weimar-Eisenach.

Weimar, 6. Oktober. Jm November d. J. tritt, der „Th. C.“ zufolge, die fünfte ordentliche evangelische Landes -Sy node hier zusammen Die Wahl der Wahl- männer zur Wahl der Abgeordneten findet am 15., die der Abgeordneten felbst am 27. Oktober statt. Auch die theologische: Fakultät der Universität Jena wählt an diesem Tage ihren Abgeordneten zur Synode.

Mecklenburg-Strelitz.

Neustreliß, 5. Oktober. Se. Königlihe Hoheit der Großherzog hat, nah den „M. L.“, Ostende verlassen, weilt jeßt in Brüssel und wird in einigen Tagen. sich nah Paris begeben.

Sachsen-Coburg-Gotha.

Coburg, 7. Oktober. Jhre Könialichen Hoheiten die Prinzessinnen Victoria und Margarethe von Preußen sind, wie „W. T. B.“ berichtet, heute Morgen bei dem Herzog und der Herzogin von Edinburg hierselbst zum Besuch eingetroffen.

Lippe-

Detmold, 7. Oktober. Ueber die Sißung des Land- tages vom Sonnabend wird dem „Hannov. Cour.“ berichtet :

In der Fortsetzung der Debatte üver das Regentschafts- aeseß brachte zunähst der Abg. Klingenberg einen Fall zur Sprache, der vor einigen Wochen das ganze Land, und besonders die Stadt Lage, in große Aufregung versetzt hatte. Die dortige Gemeinde hatte den Pastor Steinhagen mit außerordentlich großer Majorität zum Pfarrer gewählt, der Fürst hatte diese Wahl nicht bestätigt. Alle Borstellungen waren bisher ohne Erfolg geblieben, Eine Petition der Gemeinde liegt nochþ vor. Abg, Klingenberg meint nun, man kônne nur \{chweren Herzens der Negierung Konzessionen machen im Angesicht eines folchen Vorganges, dennoh sei er bei Entgegen- kommen der Regierung zu Zugeständnissen bereit, Abg. Wipper- mann hat einen anderen Geseßentwurf erwartet, als diesen, der sih in Widerspruch seße mit den Rechten des Landes, Prösident von Lengerke bespriht die Eingabe des Grafen zur Lippe- Weißenfels, Petent behauptet, daß der nächste Agnat nach dem gemeinen Recht Regent werden müsse, man dürfe tem Fürsten keine Wabl zugestehen aus sämmtlihen Agnaten, wobei vielletcht die beiden zunächst berchtigten Linien (Biesterfeld und Weißenfeld) über- gangen würden. Ferner legt der Graf klar, weshalb alle Bedenken gegen die Ebenbürtigkeit der erbherrlihen Linien ganz unbe- gründet wären. Präsident v. Len gerke muß anerkennen, daß aus den vorliegenten Briefen unb,. dingt hervorgehe, daß die beiden Linien noch bis zur Mitte dieses Jahrhundert von Lippe und Schaumburg als ebenbürtig anerkannt seien. Man dürfe sich in der Thronfolgefrage nur dur das Mecht, nicht dur andere Gründe leiten lassen; \{lieflich bestreitet von Lengerke das souveräne Recht des Fürsten, einen Regenten zu ernennen. Minister von Wolf- gramm weist auf das pactum tutorium hin, nach welchem dem Fürsten dieses Recht eingeräumt sei; außerdem sei dem Grafen Simon V. zur Lippe von den Ständen zugestanden, aus den Cognaten (Agnaten waren nicht mehr vorhanden) einen Thronfolger selbst zu ernennen. Den Auslassungen des Grafen zur Lippe-Weißenfeld kann ih der Minister nicht anschließen; der Graf wünsche nun, daß eine Anzahl juristisher Autoritäten oder der Bundesrath über die Thron- folge entscheiden müsse. Ein Thronfolgegescß sei nur eiazubringen, wenn cin Ausgleih zwishen drei Prätendenten bestände. “Abg, Bürten tadelt die Mißwirthschaft, die in der Forstwirtb#\caft des Landes herrsche. Abg. Asemissen hat aus dem Studium alles vorhandenen Materials die feste Ueberzeugung gewonnen, daß die Biesterfelder Linien nicht zu umgehen seien, Das habe ihm der verstorbene Archiv-Rath Falkmann bestätigt; derseiben Ansicht seien die sämmtlihen Juristen des Landes. Es könne und dürfe nur der Regent aus der zunächst erbberehtigten Linie gewählt werden ; es müsse der Regent sein, der später Fürst würde, Redner verliest ein Scriftstück, n onah den Sommerfrischlern in den Luft- kfurorten tes Landes aufgegeben ‘wird, im Walde sich ruhig zu verhalten. Es dürsten also um des Wildes halber in dem“ alten lippeshen Walde keine Lieder mehr gesungen werden; auf dem Hermannsdenkmal, dem dcutshen Nationaldcnkmal, müsse man sih aanz still verhalten, weil das Wild kein Geräusch vertragen könne, Minister von Wolfgramm brochte ein ärztlices Attest zur Ver- lesung, aus dem die Geisteékrankheit d«s Prinzen Alexander hervor- gebt. Abg: Asemissen hält es für das Beste, überhaupt nit in die Spezialberathung des Gesetzes einzutreten, sondern das ganze Geseh am Montag einfa abzulehnen. _

Jn der gestrigen Abendsißung des Landtages stellte, wie „W. T. B.“ meldet, bei Fortsezung der Berathung über das Regentschaftsgeseyß die Linke den An- trag: es möge die Bestimmung der Vorlage, welche dem Fürsten die Befugniß zur Berufung eines Regenten aus der Zahl der successionsberehtigten Agnaten des Fürstlichen Hauses einräumt, durch die Einrichtung eines vom Land- tage gewählten Regentschaftsraths beshränkt werden,

Bei der heutigen Spezialdebatte über die Regentschafts- vorlage spra sih, dem „W. T. B.“ zufolge, der Landtags- Präsident von Lengerke gegen jede Personalunion zwischen Lippe-Detmold und einem der benabarten kleinen Fürsten- thümer aus. Die Bevölkerung von Lippe-Detmold wünsche, daß der zu erwählende Regent mit seinem ganzen Herzen ihrem Lande angehöre.

Helgoland.

Die erste Nummer des „Helgolander Wochenblatt s“, welche in Cuxhaven gedruckt und herausgegeben wird, ist am 6, Oftober erschienen, Sie bringt folgende amtlihe Bekannt- machung:

És wirb hierdurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß die Beröffentlihung der amtlihen Bekanntmachungen fortan in dem „Hel- golander Wochenblatt“ erfolzen wird, Helgoland, den 1. Oktober 1890 Der Gouverneur Geiseler, Der RKaiserlihe Kommissar Dr, Rel,

Oesterreich-Ungarn.

Wien, 7, Hftober, Jhre Kaiserlichen und Königlichen Hohelten die Erzherzoge Wilhelm und Nainer statteten gestern Mittag Sr, Majesláät dem König von Griechenz land einen Besuch ab, Bei Sr, Königlichen Hoheit dem Prinzen von Wales sand, dem „W, T, B,“ zufolge, aesltern Nahmiitag vor dessen Abreise nah St, ¡Johann ein Déjeuner stait, welhem auch So, Majestät der König und der Prinz Nikolaus von Griehonlanh beiwohnten,

Jn elner gestern Nachmittag siallgehablon Konferenz wishen dem bslerreihischen und bem ungarischen Finanz-Minisier wurds die Einberusung einer österreihischen und einer ungarifchen Bn gu aide Ds Um TTOR in her Angelegenheil hev Valuta-Regus- lixung bestimmt, Ferner wurhe Die Konvertirung einzelnev

Eisenbahn-Papiere für den Fall einex entsprehenden Gestaltung der europäischen Geldverhältnisse besch! ossen.

Der deutsche Botschafter Prinz Reuß richtete an den Gründer der freiwilligen Rettungsgesellshaft;, Grafen Wilczek, ein sehr verbindlihes Schreiben, in welchem er demselben mittheilt, daß Se, Majestät der Deutsche Kaiser, Allerhöhstwelhem das segensreihe Wirken der Gesellschaft vielfah zur Kenntniß gelangt sei, derselben 500 # zur geeigneten Verwendung zu- Ne: habe. Graf Wilczek dankte dem Prinzen teuß für diese Mitlheilung und bat denselben, seinen und der Gesellshaft Dank für die Gabe Sr. Majestät dem Kaiser Wilhelm zu unte: breiten. :

Bei der Stichwahl im 3, Wiener Gemeindebezirke wurde Pater Schnabl (antilib.) mit 2738 Stimmen in den O gewählt. Der Liberale Dr. Grübl erhielt 2490 Stimmen.

Großbritannien und Jrland.

London, 7. Oktober, Der Prinz von Wales reiste am Sonnabend zur Jagd auf den Gütern des Grafen Festetics nach Ungarn ab, :

Die Königin von Rumänien beabsichtiat, dem „W. T. B.“ zufolge, heute Abend die Rüdckreise nah Bukarest anzutreten. j

Das Parlament tritt am 25, November wieder zu- sammen.

Frankreich.

Paris, 7. Oktober. Den gestrigen Abendblättern zufolge wird, wie „W. T. B.“ meldet, der Finanz-Minister Ro uvier den durch die Herabsetzung der Grundsteuer entstandenen A u s- fall im Budget nicht, wie ursprünglih verlautete, durch eine Uebertaxe auf Alkohol decken, sondern dur andere Mittel das Gleichgewicht im Bud get herzustellen trachten.

Der Deputirte La ur wird bei Eröffnung der Kammer beantragen, daß gegen ihn und gewisse boulangistishe Depu- tirte die Untersuchung eingeleitet werde.

Der oberste Kriegsrath soll sih gestern mit mehreren Projekten betreffs Abänderung des Vertheidigungs- systems an der Südostgrenze beschäftigt haben. Wie verlautet, soll der Admiralitätsrath aufgehoben und dasür ein oberster Marinerath eingeseßt werden.

Der Kriegs-Minister hat den Gebrauch des Stoß- degens bei Dffiziersduellen verboten.

Der Efsfektivbestand der Expeditionstruppen iu Dahomey soll erheblich verringert werden. Ebenso ver- lautet, daß die meisten dort stationirten Schiffe in ihre Stationen, resp. zu ihren Geshwadern zurückkehren werden.

Der Kapitän Tr1vier, welcher kürzlih allein quer dur Afrika reiste, zeigt, wie „W. T. B.“ aus Bordeaux meldet, in einem Briefe an, daß er am 10, November d. J. von dort abreisen wird, um eine kommerzielle Forshungsreise an der West- und Ostküste von Afrika anzutreten. Diese Reise, welhe auf Kosten von drei Handelskammern und dem Stadtrath von Paris unternommen wird, hat nicht nur geographishe Studien, sondern auch kommerzielle nteressen zum Zweck. Kapitän Trivier geht nah Afrika, um fh über Ein- und Ausfuhr von Waaren, über Hafenabgaben, über Eingangs- und Ausgangszölle und über alle anderen die Einfuhr und Ausfuhr von Waaren belastenden Kosten zu unterrichten. Kapitän Trivier wird außerdem die Reise be- nugen, um naturwissenschaftlihe und geographische Forshungen anzustellen. i

Rußland und Polen.

St. Petérsburg, 5. Oktober. Wie die „Nevaler Ztg 4 erfährt, sollen in der demnächst zu eröffnenden Session des Reichsraths mehrere Vorlagen berathen werden, die die Arbeiterschußz-Geseßgebung weiter auszubauen bestimmt sind. So sollen wesentliche Bestimmungen der auf die Arbeit Minderjäyriger in Fabriken bezüglihen Geseße auch auf die Handlunaslehrlinge ausgedehnt werden, so insbesondere die Verpflihtung der Prinzipale, den Lehrlingen, welche den Kursus einer Elementarshule nicht abgemacht haben, die Möglichkeit zum Schulbesuch zu gewähren, Auch wird als wünschenswerth erkannt, die bezüglih der Maximalarbeitszeit der Minderjährigen und jugendlihen Arbeiter in Fabriken geltenden Bestimmungen auch jenen Lehrlingen zu Gute tfommen zu lassen, was insbesondere für diejenigen Städte, wie z. B. St. ‘Petersburg, von besonderer Bedeutung wäre, in welchen die Läden (zumal die mit Lebensmitteln handeln), bis tief in die Nacht ofen gehalten werden. Die Vorlage, betreffend die Entshädigungspfliht der Unternehmer bei Verleßungen, die die Arbeiter ohne eigene Verschuldung erleiden, soll in einigen Punkten Veränderung erfahren haben gegenüber den bekannt gewordenen Bestimmungen.

Die „Now. Wr.“ exfährt, daß im Ministerium der Kom- munikationen eine besondere Kommission niedergeseßt wird, die sich mit der Reorganisation der Wasserstraßen resp. Kanalsy steme der Beresina, des Dnjepr, von Wyschne- wolotshok und Tichwin zu beschäftigen haben wird, um ihre Pro- jekte dann dem Reichsrath vorzulegen. Demselben Blattzufolge werden in sämmtlichen russishen Kadetten-Corps vom be- gonnenen neuen Lehrjahr an allmählih Handarbeiten einge- führt. Die Kadetten der älteren Klassen werden das Tisthler-, Drechsler: und Schnißerhandwerk erlernen, die der jüngeren Klassen Cartonnage-Arbeiten. Ferner soll auch ein prak-

tisher Kursus der Gartenbaukunst (in den Sommermonaten) eingeführt werden.

R 2 O Ftalien.

om, 6, Oftober. Die english- italienischen Verhandlungen über die afrikanischen Angelegen- heiten wurden heute in Neapel wieder aufgenommen.

Die Cholera-Epúüdemie, welhe in Massovah aus- gebrochen war, ist Dank den weisen und sehr strengen Maß- regela der Regierung erlo\schen. Am 28. v. M. hat der Sanitäterath die Epidemie in der italienisch:afrika- nishen Kolonie als erloshen erklärt. Auch die poli- tishen Nachrichten, die der „Pol. Corr.“ von dort vorliegen, find gut. Die Ruhe ist nah wie vor eine ungestörte, und der italienishe Minifter-Resident bei dem Negus Menelik, Graf Salimbeni ist (wie schon telegraphisch gemeldet) in Autoto, der Residenz des Kaisers 10on Aethiopien, glüdtlih angelangt. Graf Salimbeni hat also niht nur ganz Abessynien und Schoa von Massovah aus über Adua und dur das Junere bereist, ohne der geringsten Gefahr zu begegnen, sondern wurde überall mit Ehren empfangen, als Freund und Beschüßer be- grüßt. Es ist zum ersten Mal, daß eine ähnliche FHeije unter diesen Bedingungen in Aethiopien gemacht

Wenn. man bedenkt, welchen Schwierigkeiten die Engländer, die Egypter und selbst die FJtaliener begegneten, als sie nur bis Aoua gelangen wollten, und wie groß die Feindseligkeit der Eingeborenen gewesen ist, dann wird man auch ermessen können, welcher Erfolg errungen worden ist, damit eine Reise, wie jene des Grafen Salimbeni, möglih werde. Es ist zweifellos, daß das Ansehen der Jtaliener und Menelik's ‘in ganz Aethiopien ein sehr großes ist, in der Kolonie aber vollständige Nuhe herrscht.

Portugal.

Lissabon, 6. Oktober. Wie verlautet, ist es Martens Ferraro nicht gelungen, ein neues Kabinet zu bilden. Der König hat in Folge dessen, wie „W. T. B.“ meldet, den General Abreu e Souza (einen gemäßigten Progressisten) mit der Bildung eines Versöhnungs-Ministeriums beauftragt. ;

Der „Pol. Corr.“ wird über die Lage in Portugal ge- {rieben : „Die spanisch-portugiesischen Republikaner mit ihrer Schwärmerei für die iberishe Republik suchen gegenwärtig im Jnlande wie im Auslande den Glauben hervorzurufen, daß das leßte Stündlein der auf der iberishen Halh- insel bestehenden Dynastien geschlagen habe und die Aus- rufung der Republik unter endgiltiger Hinwegräumung der Spanien von Portugal irennenden Grenz;scheide nur noch eine Frage kurzbemessener Frist sei. Genaue Kenner der Verhältnisse, die sich von der in Madrid und Lissabon herrschenden, künstliÞ angefahten und genährten Aufregung nicht beirren lassen, legen dem republikanischen * Lärm aber keinerlei Bedeutung bei. Die südliche Lebhaftigkeit des Volks- temperaments ergeht sich ebenso leiht in maßlosen Ueber- treibungen nah der einen wie nah der anderen Seite; im Grunde ist die spanishe wie auch die portugi.sishe Nation ebenso monarchish als konservativ gesinut; auf beiden Seiten nimmt man gern den Mund recht voll, aber von großen Worten zu entsprechenden Thaten ist der Weg nirgends weiter als jenseits der Pyrenäen. Die spanischen Republikaner haben den Zeitpunkt, wo Portugal durch Großbritannien in eine mißliche Lage gedrängt worden i}, für passend erachtet, mit den Lijaboner Gesinnungsgenossen offener als sonst zu liebäugeln und von der republifanishen Presse beider Nationen wird das Thema der iberishen Republik bis zum Ueberdruß behandelt. Das Papier ist geduldig, die Wirklichkeit aber weit weniger, und sowohl Spanier als Portugiesen wissen aus der Geschichte der Vergangenheit, daß getrennter Haushalt ihren Neigungen und Fnteressen besser zusagt als ein gemein- schaftliher. Die iberishe Union findet daher in der großen Masse des Volks weder Verständniß noch Freund- schast. Die spanische Bevölkerung ist mit den geord- neten, regelmäßigen Verhältnissen, in denen sie unter der Regentschastsführung der Königin Christine lebt, zufrieden, und die portugiesische wünscht nichts sehnliher, als daß es der Negierung des Königs Carlos gelingen möchte, den Handel mit England sobald und gründlich wie möglich aus der Welt zu schaffen. Spanien hat vor Portugal den Vor- theil, daß es in dem konservativen Staatsmann Canovas del Castillo einen leitenden Minister besißt, der sich durch den Phrasenlärm einiger ehrgeiziger Straßenpolitikec nicht irre machen läßt Wenn der neue portugiesishe Premier mit fühlem Blut und klarem Blick ans Werk geht, so dürften die scheinbar hochgethürmten Schwierigkeiten einen bescheideneren Umfang annehmen und eine Rückkehr normaler Zustände in Aussicht stehen.“

Schweiz.

Bern, 6. Oktober. Bei der gestrigen Volks abstim- mung im Kanton Tessin wurde, wie „W. T. B.“ meldet, mit großer Mehrheit beschlossen, daß die Revision der Verfassung niht durch den Großen Rath, sondern dur einen besonderen Verfassungsrath vorzunehmen sei.

Niederlande.

Haag, 6. Oktober. Nach einer Meldung der amtlichen Zeitung hat sih der Zustand des Königs wenig verändert. Das Nierenleiden ist 1n den leßten 8 Tagen stärker aufgetreten und nöthigt den König, das Bett zu hüten; die Ernährungs- verhältnisse und der Krästezustand sind befriedigend.

Velgien.

Brüssel, 7. Oktober. Der M inister des Ackerbaues und der öffentlihen Arbeiten de Bruyn, welcher sich gestern zur Einweihung der Wasserbauten nah Mecheln begeben hatte und von den Lokalbehörden begleitet war, wurde, wie „W. T. B.“ meldet, von einem Theil der Be- völkerung mit hestigem Pfeifen und Zischen empfangen. Jm Laufe des Abends kam es zu einigen Ruhestörungen; die Gendarmerie mußte wiederholt von der Waffe Gebrau machen, wobei mehrere Personen verwundet und einige 20 verhaftet wurden.

wurde.

Numänien.

Bukarest, 7. Oktober. Der König und der Prinz Ferdinand reisen morgen zu den Manövern nah Pitesti ab und kehren am 18. Oktober nach Sinaja zurück, woselbst auch am 19. Oktober die Königin eintrifft.

Serbien. Belgrad, 7. Oktober. Die Könige Alexander und

Milan werden, dem „W. T. B.“ zufolge, heute aus dem Militärlager nah dem hiesigen Konaëk übersiedeln. Schweden und Norwegen.

(F) Christiania, 2. Oktober. Die Zolleinnahmen in den drei ersten Monaten des laufenden Finanzjahres be- trugen 5302024 Kronen gegen 5478 286 Kronen in der gleichen Zeit des Finanzjahres 1889/90. 2

Durch Königliche Resolution vom 30. v. M. if die Ein- fuhr von Lumpen allex Art aus Spanien verboten worden.

Dánemarêt.

Kopenhagen, 6. Oktober. Jm Folkething ist Högsbro mit 43 Stimmen zum Präsidenten wiedergewählt worden. Jm Landsthing wurde Liebe mit 46 Stimmen zum Präfidenten wiedergewählt; die Opposition im Landsthing enthielt si dabei der Abstimmung.

Amerika.

Vereinigte Staaten. New-York, 5. Oktober. Das neue Tarifgeset trat heute um Mitternacht in Kraft. Das Zollamt blieb bs zu dieser Stunde geöffnet, um die Ein- Byr von Waaren unter dem alten Zolltarif zu ermöglichen.

er Cunarddampfèr „Etruria“ lief 50 Sekunden vor Mitter- sodaß die an Bord befind-

naht in den Hafen ein, 0 alten Zollsäßen ver-

lihen Waaren noch zu den

steuert werden konnten, Mr. Reed, der Präsfi- dent des Repräsentantenhauses, hielt vorgestern in New-Haven eine Rede, worin er, nah der „A. E sagte, das MecKinley's Tarifvorlagé jeßt Geschichte geworden sei und hoffentlih lange genug in Kraft bleiben würde, um die Vortheile zu sihern, die sie siherlich im Gefolge haben werde. Der Erfolg der Bill, {loß er, hängt von der Wachsamkeit der Wähler ab. Wir dürfen niht s{lummern, während der Feind bereit ist, an jedem Punkte Vortheile zu erlangen.

Unterm 6, Oktober meldet „W. T. B.“: Die deutschen Bürger der Vereinigten Staaten feierten heute in ver- schiedenen Städten den 200. Fahrestag der Landung der ersten deutshen Einwanderer.

Afrika,

Egypten. Kairo, 3, Oktober. Einer Drahtmeldung des „R. B.“ aus Suakim zufolge fiel gestern der briten- fceundlihe Scheih Saleh mit 150 Mann in Abu Hamed ein, wo ein Treffen mit den Derwischen stattfand, in welchem mehrere der leßteren getödtet wurden. Der Scheich und seine Gefolgschaft kehrten alsdann nach dem Norden urüd. / Maroceo. Nach in Madrid eingetroffenen Meldungen aus Tanger hat sich das Leberleiden des Sultans ver- s{limmert.

Kunft und TWissenschaft.

Im Na&stehenden bringen wir einen Auszug aus dem Statut für das Arhäologische Institut, betreffend die damit verbundenen RNeisestipendien:

S. 19, Um die archâologishen Studien zu beleben und die anshauliche Kenntniß des klassischen Alterthums möglichst zu ver- breiten, insbefontere um für das Institut für arhäologishe Corre- spondenz leitende Kräfte und sür tie vaterländishen Universitäten Lehrer der Ar@äologie heranzubilden, werden mit dem genannten Institut fünf jährliche Reisestipendien, ein jedes im Belauf von breitausénd Mark, verbunden, welhe den nachstehenden Bestim- mungen gemäß vergeben werden sollen.

8. 20. Zur Bewerbung um vier der gedahten Stipentien wird der Nachweis erfordert, daß der Bewerber entweder an einer Universität des Deutschen Reichs, bezieheutlich an der Akademie zu Münster die philofophische Doctorwürde erlangt oder das Examen pro facultate docendi bestanden und in demselben für den Unterricht in den alten Spracen in der obersten Eymnasialklasse die Befähigung nahgewiesen kat. Der Bewerber hat ferner nahzuweisen,. daß zwischen dem Tage, an welchem er promovirnt worden oder das Oberlehrer- Examen abfolvirt hat, eventuell wo beides stattgefunden kat, dem späteren von beiden, urxd tem Tage, an welchem das nachgesuchte Stip:ndium für ibn fällig werden würde (8. 26), höchstens ein trect- jähriger Zwischenraum liegt.

Für das fünfte der jährlich zu vergebenden Stipendien, welbes in erster Reike bestimmt is, die Erforschung der christlichen Alterthümer der römischen Kaiserzeit zu fördern, wird er- fordert, daß der Bewerber an der thcologishen Fakultät einer Uni- versität des Deutsczen Reichs den Kursus der protestantischen oter der fkatholiscen Theologie absolvirt, das heißt nach Ablauf mindestens des afkfademiscen Trienniums in ordnungëmäßiger Weise die Ex- matrifulation bewirkt hat, und taß er an dem Tage, wo das Stipen- dium fällig wird, das dreißigste Lebenéjahr noh nit überschritten hat.

S. 21. Der Bewerber hat fcrner die gutachtlihe Aecußzrurg der philosophis{hen, resp. theologisen Fakultät einer Universität des Deutschen Reichs, oder der Akademie zu Münster, oder au einzelner bei einer folchen Fafultät angestellter Professoren der eins{laçcerten wissenschafstlichen Fächer über scine bisherigen Leistungen und cine Befähigung zu erwirken und scinem Gesuch K ivikera, aud, fallë ez \chon literarishe Leistungen aufzuweisen hat, womöglih tizielben mit einzusenden. Ferner sind in dem Gesuche die besonderen Reisezweckez kurz zu bezeichnen. Daß unter den Reisezielen in der Regel Rem mit einbegriffen sei, liegt im Geiste der Stiftung. :

Bei Gesuchen um Verlängerung des Stipendiums fintenr diese Bestimmungen keine Anwendung. Dagegen ift bier cine ütbersiEtlite Darstellung der bisherigen Reiseergebnisse in das Gesu aufzunehmen, und wird, falls der Stipendiat bereits in Rom oter Atber fb auf- gehalten hat oder no aufhält, über scine Leistungen und feine Des fähigung das Gutachten des Sefkretariats des Instituts zrfcrtert

$. 22. Die Gesuche um Ertheilung des Stipentiums finb im

jedem Jabre vor dem 1. Februar detselben an die Central-

Direktion des arckäologishen Instituts na& Eerlin einzufenten, welche die Wabl na vorgenommener Prúfung der Qualts Bewerbers in der Gesammtsitung vornimmt x. Bei glei scha¡tliher Tücktigkeit wird die Central-Direktion terterizer Eewerfern den Vorzug geben, die neben der unerläëtliben vhisclecEAer A5; sich bereits einen gcwifsen Grad funftgescidtlider F- F monumentaler Anschauvngen zu eigen gematt bcbez

archôäologiscen Institute oder den deuten Les

Museen dereinst nütlih zu werden versprecen.

__F 23. Die Stipendien können nit famulirt

längeren Zeitraum als ein Fahr vergeben werder

die Wiedergewäbhrung cines Stipendiums für cin zweitz

__ Die Wiedergemähru=g des im- &. 20 bezeibnetzz tinter S diums auf cia zweites Jabr kann auth erfolgen, wem ter S bei eintretender Fälligkeit des zweiten StivendiumE è jahr bereits überschritten haben sollte.

S. 24. Diépensation von den in den $8 20 21. 23 Vorschriften ertheilt in besonderen Fällen tas Auämeärtire Anhörung der Gentraldirektion. 4 :

S. 29. .. . . Die s{liflihe Eatsheituxa vor Ablauf des Iuli-:Monats ten Emwpfängerz Namen in dem „Reichs-Anzeiger“ veröffentlit wezd

J 26. Das Stipendium wird 6

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fällig, und der ganze Jahresbetxzg anf e Bewmerder 2er jeinem gehörig legitimirten Bevollmättigten tar die Sgatims- Kasse gegen Quittung ausgezahft. e 96 Q ck H mom S e pr Fa c f T7

__ F 29. Der Stipendiat ifff rerpsliétet, se lame = ür Are oder Athen verweilt, an den Sitwngen des Jrstituts (S. S, ® ragui mäßigen Antkeil ¡u nehmen r hat öberties wären fetrer Wiz die Zwedcke des Instituts mac Möglich ir cer unt nad Beendigung derselten über deren Exgetnif cinem fummacisSur Suräißt an die Centraldirefticn ciuzzsezden.

(J Li Ée Verein“ zu enlenl hat fe id. Faúcz2süeriät arfißetnezr laffen. Das im Auaftcage tes Vereinêrerfiante®s wum Vfarzer Mi Dietrich herauégeg Oft bringt am afer Silz ter Mircadt eines Bortrage# r Serzer EStumafiallefrar unt Caullaü min Heinrih Berthold Auer r ter Oauotterfimmmüun:r vom: 27. TugutE v. I. gehalten bat p Gautelt wum: ten inie: Fang im 15. Jahrbundert, räzlià ter etter unt qund Tuatez» drüctung des deutsdes Varermrfiantes, tüz gr tom: gran Siucemtiigecina

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