1890 / 248 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

dur Darlegung der Umstände, unter welchen die Aeußerungen, welche den Angriffen zu Grunde liegen, gefallen find. Nah persönlichen Bemerkungen und einem Sélußwort Singer's wurde, s gef e bereits unter den Telegrammen „nach Súluß der Reda n B

S a Bau on imer einstimmige Reésolution

ollmar gegen zwe mmen ar ten.

in In der gestrigen Namittagssizung führte Reihstags-Abgeordneter Singer den Vorsiß und theilte mit, daß die Zahl der ausländischen Gäste ich vermehrt hat um Frau Marx-Aveting als Vertreterin der Gasarbeiter Londons, Jules Guesde und Ferroul als Vertreter des französishen Nationtalkongresses zu Lille und Wulls{läger als Nertreter der Schweiz. Jules Guesde begrüßte den Kongreß in einer französishen Ansprache im Namen und Auftrage des soeben beendeten französischen Arbeiter-Kongresses. Liebknecht überfseßte diese Nede wie die spätere Ferroul’s ins Deutshe. Wir entnehmen der Wiedergabe im „Berl. Volksbl.*“ Folgendes : Die französischen Arbeiter haben von Anfang an den Kampf, den die deutshe Sozial-

Willkür und Despotie führte, mit Aufmerksamkeit detsolgt. Das Zie ist büben wie drüben dasselbe. Hier wie dort weht der

G st des großen Denkers, dessen Spru: Proletarier aller Länder vereinigt ‘E! uns ums{lingt. Unsere Heimath is die Welt, unser Ziel die Menschheit! Die französisWe Bourgeoisie hat gelogen, wenn se von den Spaltungen der deuts{hen Partei sprach. Nie war, wie wir sehen, die deutshe Sozialdemokratie einiger als hier. Wir folgen derselben Taktik wie Sie. Wir betbeiligen uns an allen Wablen, ohne deshalb unser Ziel außer Augen zu lassen. Guesde dankte der deuts{en Sozialdemokratie noch besonders, daß sie in dem Augenblicke, wo die Pariser Kommune in Blut er- ftidt laa, si solidarish mit ihr erklärte. Nur einen Feind bat das roletariat: seine Uneinigkeit. Sind die Arbeiter aller Länder einig, jo Tann ihnen keine Macht widerstehen. Guesde bestreitet, daß der antzzsishe Arbeiter eine Vorliebe für das barbarische Rußland babe das er als das eigentlihe Rückgrat des europäishen Despotismus ansehe. Liebknet brate alsdann ein Hoch auf die internationale Sozialvemokratie und ein Hoh auf das fozialistishe Frankreich aus und riGtete Beagrüßungsworte an Guesde und Ferroul. Ferroul, als französises Kammermitglied, wiederholte, daß die Franzosen mit der größten Aufmerksamkeit dem Kampfe des deuten Proletariats folgten. Sie hätten si die deutschen Arbeiter, ihre Organisation, ibren beldenbaften Widerstand gegen die fozialisten- geseblihe Verfolgung zum Vorbild genommen 2c. Z : | Die Mandats-Prüfungskommission erstattete hierauf Beritt: dana find £410 Delegirte anwesend, welche 235 Wahlkreise vertreten. Der Parteitag erklärte die vier Mandate der Arbeiterinnen

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Kunst und Wissenschaft.

x „Was ist Wahrheit?“ i Gemälde von Professor Nicolai Ge.

Jm Hause der Germania, Ecke der Französishen und FOOL E ist bei elefktrisher Beleuhtung ein für diesen fekt gemaltes Bild von einem bisher unbekannten russischen Maler Nicolai Ge ausgestellt worden. Das Zimmer, in welhem si das Bild befindet, ist vollständig finster, während das Gemälde durch ein verdecktes elektrishes Licht seitlich er- leuchtet ist und zwar in der Art, daß die Schatten auf dem

Bilde beschattet sind. |

Betrachten wir das Gemälde zunächst vom künst- lerishen Standpunkt, ohne zu untersuhen, ob Beleuch- tungs-Künsteleien für ein gutes Gemälde statthaft sind. Die Gesammtwirkung erscheint nüchtern und leer, das Kolorit ist für die Stimmung und das Thema nicht gewählt genug, die Komposition ist nicht künstlerish, Licht: und Scatten- vertheilung, um Wirkung herbeizuführen, fehlt änzlich, Zeichnung und Technik entzieht sih bei der großen Entfernung, in welher man dur besondere Vorkehrungen gehalten wird, der Prüfung. N

Ein Anfänger in der Kunst der Malerei würde kaum den Fehler machen, einen mit Toga bekleideten Römer unkörperlich (wie ein Transparentbild) erscheinen zu lassen. Wenn das Bild nicht „Christus vor Pilatus“ vorstellen sollte, dann würde einiges lobenswerth erscheinen. Hätten wir z. B. einen , röômishen VBonvivant vor uns, der einem halbverhungerten Verbrecher, welher sso- eben aus einem fkleinasiatishen Zuchthaus entsprungen ist, ein Almosen zugeworfen hat und nun eilt, den unangenehmen Anblick des verkommenen Subjekts loszuwerden, dann könnte man sagen: der Römer ist das Prototyp eines fetten und reihen römischen Lebemannes, aber den Verbrecher hätte man in Rücksiht auf das ästhetishe Gefühl gebildeter Be- \hauer weniger ekelhaft darstellen solle.

Die bisherige Kunst krankt daran, daß so viele unbereh- tigte Richtungen entstanden find, z. B. Schnellmalerei um des Brotes willen, trockÆener Naturalismus aus Mangel an Bil- dung u. s. w. u. \. w.; jeßt schen wir wieder eine neue Rich- tung entsteben: die politische oder kunstlose Malerei! Es ist nit zu viel gesagt, wenn wir behaupten, daß ein ganz un- gebildeter, aber ehrliher und dem Christenthum ergedener Tagelöhner s{ch mit Absheu von einer folhen Darstellung seines Heilandes, wie sie ibm hier geboten wird, ab- wenden würde, um so mehr, als das Bild nicht ein Streben na äußeren Schönheiten verräth und darin wirklih auch nur Das erreiht, was ein mangelhaft veranlagter und noch managelbafter ausgebildeter Maler erreichen kann. Gegen diese

jedenfalls in damaliger Zeit als Zahlungsmittel verwendet wörden, Das erhaltene Stück des Ringes ist mit erhabenen Ornamenten ver- ziert. Das altnordische Museum in Kopenhagen hat dem Finder für den Schmuck, der 177,7 g wiegt und etwas mit Silber gemischt ift, den Werth mit 387 Kronen auszahlen lassen.

„Die Kunst für Alle“, herausgegeben von Fr. Pecht (Verlagsanstalt für Kunst und Wissenschaft, vorm. Fr. Bruckmann in Müntenz vierteljährlich 6 Hefte, Preis 3 #4 60 K), überrascht die Abonnenten auf den soeben beginnenden sechsten Jahrgang mit einer Sonderbeilage in größtem Format, einer trefflichen Nachbildung des berühmten Porträts der Miß Grant von Hubert Herkomer., Das Heft enthält in seinem weiteren illustrativen Theil aus\chließlih Werke dieses Malers, darunter solche, die noch nicht veröffentliht worden sind, Wir nennen: das Seitenstüuck zur Miß Grant, die „Dame in Schwarz“, das Bild, das den Ruhm des Künstlers begründete, dann die „Leßte Musterung“ (Doppelformat), „Die Enkelin“, „Henry M. Stanley“, „Richard Wagner“, „Schwere Zeit“, zahlreihe Skizzen, Ansichten des von ihm erbauten „Mutter “-Thurmes zu Landsberg u. |. w. Textlih interessant sind außer der beigegebenen Biographie Herkomer's, die den Künstler meist mit eigenen Worten s\prechen läßt, ein Bericht Dr. Schumann's über die Dresdener internationale Aquarell-Ausfstel- lung, Distichen von Arthur Fitger, „Poveretto", Novellette von Rudolf Presber sowie die Personal- und Ateliernacrichten.

Sanitäts-, Veterinär- und Quarantänewesen.

(F) Kopenhagen, 13. Oktober. Dur die Berichte, welche während der leßten Zeit bei dem Ministerium des Innern bezüglich vorgekommener Fälle von milzbrandartiger Rose unter den Schweinen eingegangen sind, is die Aufmerksamkeit des Ministeriums darauf hingelenkt , daß oft anzunehmen sei, der Ansteckungsstof von dieser Krankheit rühre von den auf vershiedenen Stellen im Lande errichteten Sweineschlähtereien her, besonders von dem Abfall, der von diesen S{hlächtereien abgegeben und als Schweine- futter benußt worden sei. In diefer Veranlassung hat das Ministerium die Amtmänner ersucht, daß sie außer den Fon neen im Allgemeinen die diesen obliegende Pflicht einshärfen, in Fällen von ansteckenden Krankheiten unter den Hausthieren, den Ursprung der Ansteckung genau zu erforschen, und daß sie den genannten Be- amten auch zur Pflicht machen, bei den von ihnen angestellten Untersuhungen, in Fällen von milzbrandartiger Rose ihre besondere Aufmerksamkeit darauf zu richten, ob angenommen werden kann, daß die Ansteckung in dem vorliegenden Fall von einer Schweineshlähterei berrühre, und namentlich ob die Besißer der betreffenden Schweine in der dem Ausbruch der Krankheit zunähst vorhergegangenen Zeit Fleis oder Abfälle von einer solhen möchten empfangen haben, sowie {ließli darauf zu achten, inwieweit das Empfangene oder ein Theil davon als S{weinefutter verwendet worden ift,

Handel und Gewerbe.

Die „Rhein. - Westf. Ztg.“ berihtet vom rheinisch - west- fälishen Eisen- und Stahlmarkt: Der rheinish-westfälische Eisenmarkt verharrt im Ganzen und Großen in seiner lustlosen

554, Ablauf 57 à 58, 24 B. B: S. und Diverse, New-York, 14. Oktober, \schiffungen der lezten Wohe Vereinigten Staaten nah Großbritannien 28 000 Frankreih —, do. nah anderen Häfen des i do, von Kalifornien und Oregon na nah E Häfen des Kontinents 14 000 Orts. er Produkte der Vorwoche.

(W. T. B.)

betrug 16110094 Doll. gegen 8 833 008 Doll,

Submissionen im Auslande.

: Niederlande. 1) 21, Oftober, MittagsA12. Ukr. van Militaire Kleeding, Uitrusting enz. in Amfterdam |

Lieferung von 32 009 Paar Halbsohlen in 5 Abtbeilu „Lief 7 006 i | ) ngen zu je 6400 Paar fowie von 45 000 Paar Stiefelhacken in

5 Abtheilungen zu je 9000 Paar für die Truppen

Bedingungen fkäuflich für 50 Cents im genannten Magazin.

Einschreibung muß dur in Holland wohnhafte Personen erfolgen.

2) 31. Oktober, Nachmittags 1 Uhr. Ministerie van Water-

staat, Handel en Nyyverheid im Haag. Lieferung von Papierumsch{lägen für

der Jahre 1891, 1892 und 1893.

Bedingungen zu beziehen von den Buchhändlern Gebrd. van Cleef

im Haag,

Verkehrs - Anstalten.

Laut Telegramm aus Kaldenkirchen is} englische Poft vom 14. geblieben; Grund: Nebel auf See.

Norddeutscher Lloyd in Bremen. (Leÿte Nahrichten über die Bewegungen der Dampfer.) New-York- und Baltimore-Linien ; Bestimmung. Bremen 14, Okt. von Southampton. Bremen 8, Oft. von New-York. Bremen 11, Oft. von New-York. New-York 9, Okt, in New-York. New-York 10, Okt. in New-York. New-York 14. Okt. in New-York. New-Vork 9, Okt, von Southampton. New-York Oft. von Southampton. Baltimore Oft. in Baltimore. Bremen Okt. Scilly passirt. Bremen Okt. von Baltimore. Baltimore Okt. von Bremerhaven. Brasil- und La Plata-Lixien:

„Eider“ . „Aller“ „Fulda“ „Werra „Saale „Ems“

B s O „Spree. „München“ . „Hohenzollern“ - „Rhein“

„Ameéerica“

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„Straßburg“ Bremen

M à 634, Ablauf —, 2208 B. do. Demerary aard, Taxe 534 à

a 4 do. Liberia, Abl do, Ordinär und Triage, Taxe 46 à 554, Ablauf 52 f E 2731 B.

Weizen - Ver- voa den atlantishen Häfen der do. nach Kontinents 8000, Großbritannien 40 000, do,

Werth der in der vergangenen Woche ausgeführten in

's Ryks Centraal-Magazyn

Telegramme zur Deckung -des Bedarfs der Reihs-Telegraphenbehörten während

enftirch die erste ab London 7,45 Vormittags, aus-

wurde, beeinträhtigte die Wirkung nur wenig. Hr. Dr. Devrient spielte den Nathan in erster Linie nicht auf den Juden, sondern auf den „edlen Menschen“ hinaus; er hielt si in Miene und Geste jealiher typischen Eigenart fern, welche sonst wohl die Darsteller in die Rolle bineinzulegen pflegen. Nach dem dritten Akt, nah der Er- zählung von den drei Ringen, brauste lauter, andauernder Beifall durch das Haus, welher gleichmäßig den Worten des Dichters und dem Darsteller galt. Eine vorzüglihe Leistung bot Hr. Ludwig als Sultan Saladin“, welchen er ebenso männlich wie klug in Rede und Spiel wiedergab. Hr. Matkowsky stellte als junger Tempel- herr den aufbraufenden, unbedachten Jüngling wirkungsvoll dar; nur müßte er sih bei seiner leidenshaftlihen s{chnellen Sprehweise, welche dem Charakter jugendliher Helden sehr wohl entspricht, einer arößeren Deutlichkeit der Aussprache befleißigen. Hr. Kahle als | Derwisch verdient ebenso lebhafte Axerkennung wie Hr. Oberländer | als Patriarch. Der Klosterbruder des Hrn. Eichholz zeichnete si | dur Sé{lichtheit der Darftellung und rührende Einfalt des Tons | aus. Die weiblihen Rollen waren mit den besten zu Gebote stehen- | den Kräften beseßt. Fr. von Hochenburger spielte die Reha mit zärtliher Empfindung, besonders in der Sch{hlußscene des letzten Aktes, als fie die Trennung von Nathan befürchtet; ihrem jungen Lebensretter, dem Tempelherrn gegenüber, ersien der Gefühlsausdruck nicht natürlich genug. Eine vorzüglihe Daja war Fr. Seeba ch troy ihres manhmal zu s{chwach erscheinenden Organs Sie brachte die Dankbarkeit und Verehrung, welche sie troß ihres christlihen Ge- | wifsens gegen Nathan fühlt, in kleinen treffenden Zügen sehr glücklich | zur Geltung. Frl. Poppe als „Sittah“ spra sehr verständig und | herzlih und verlieh dadurch auch dieser Rolle das ihr eigene Gepräge der Güte und Klugheit. „Die Inscenirung verkündete ebenso viel Geshmack als weise Mäßigung; sie war nirgends aufdringlich und nirgends mangelhaft. | Die Darsteller fanden lebhaften Beitall und mußten nah jedem Akt- {luß wiederholt vor der Gardine erscheinen. 7 l Victoria-Theater. | Gestern fand die Jubiläums-Vorstellung der fünfzigsten Auf- | führung der „Million“ bei gutbeseztem Hause statt. Die Darsteller | sowohl wie die Ballets wurden von den Zuschauern während des Abends mit vielem Beifall ausgezeichnet. 7 N Sing-Akademie. Der Pianist Hr. L. Hirschberg und der Violinist Hr. A. Moser, beide dur ihre künstlerishen Leistungen bereits vortheilhaft | bekannt, verbanden sih gestern zu einem Concert, für welches sie sowohl klassische, als auch neuere Werke gewählt hatten. Hr. Moser | besißt eine musterhaft ges{ulte technishe Fertigkeit; sein zarter, geräuschlofer Bogenstrih, die Klarheit des Spiels auch in den f{nellsten Paffagen, sowie die tiefempfindende Ausdrucksweise kamen besonders in dem Concert von Mezadelsfohn zur Geltung, na dessen vortrefflihem Vortrag lauter Beifall ershallte. Die Fuge von Bach für Violine allein, die wohl mehr für das Studirzimmer, als für den Goncertsaal geschrieben if, da das mühsame Zusammenraffen der Unterstimmen immer nur auf Kosten des Woblklangs erfolgen kann, spielte der Künstler mit großer Beherrshung der Sch{wierigkeiten. Daëeselbe Lob verdient die Ausführung zweier Säße aus dem 11. Concert von Spohr. Hr. Hirschberg zeichnet sich dur ein sauberes und sehr fein schattirtes

IIT. Oktober-Verkaufs-Handicap. Klubpreis 2000 4 Se Zwei- und Dreijährige. Sieger für 2000 4 käuflih. 1000 m. r. Warren's F.-St. „Miß Emily*“_ 1.,, Hrn. Albert's br. St. „Minna“ 2., Hrn. W. Hiestrih's br. St. „Bellaria“ 3, Gewann leiht mit zwei Längen; „Bellaria“ eine halbe Länge zurück Dritte. Werth: 2540 # Die Siegerin wurde für 2500 M4 von Hrn.

H. Suermondt gefordert. : 1IV. Marketenderin-Rennen. Klvbpreis 2000 A Sieger Rittm. Suermondt's F.-W.

für 6000 A fäuflib. 1200 m. t „Marcel“ 1., Kapt. Joë’'s F.-H. „Fiasco* 2, Frhrn. E. von Falken- hausen’'s F.-St. „Renchen“ 3. Im Handgalopp mit zwei Längen ge- landet; vier Längen zwischen „Fiasco* und „Renhen“. Werth: 2690 A „Marcel“ wurde für 2800 M zurüdckgekauft.

V, C-dur-Handicap. Klubpreis 3000 4 1400 m. Kapt. Ioë's F.-H. „Orcan“ 1, Frhrn. Ed. Oppenheim's s{chwbr. H. „Battenberg“ 2., Hrn. W. Hiestrih's br. H. „Bielau" 3. Leicht mit fünfviertel Längen gewonnen; eine Länge zwishen „Battenberg“ und „Bielau“. Werth: 3000 # dem Sieger, 818 A dem Zweiten, 512 M dem Dritten.

VI, Mönchsheimer Jagd-Rennen, Klubpreis 3000 Handicap. Herren-Reiten. 3000 m Lt. Schlüter's dbr. St. „Geduld“, Lt. v. Ey. 1, Hrn. I. Saloschin's dbr. St. „Actreß“, Lt. Hanson, 2., Hrn. v, Tepper-Laski’s F. H. „Ginster“, Hr. peigell 3. Leicht mit anderthalb Längen gewonnen. „Ginster“ eine halbe Länge hinter „Actreß“ Dritter. Werth: 3060 M der Siegerin, 520 4 der Zroeiten, ¡220 M dem Dritten.

Mannigfaltiges,

Ober-Bürgermeister von Forckenbeck hat in Sachen der Adreffe an den General-Feldmarschall Grafen Moltke sämmtlihe Bürger- meister des Deutschen Reihs und zwar von allen denjenigen Städten, die über 50 000 Einwohner haben, zu einer großen Versammlung nach Berlin eingeladen. Die Versammlung foll, hiesigen Blättérs“ zufolge, am Sonnabend, den 18. d. M, Nachmittag, im großen Sale des Rathhauses stattfinden. Auf derselben foll fegestellt werden; welcher Weise sh die bezeihneten Städte an den demnächst Autls habenden Ovationen für den greisen Feldmarshall zu betheiligen ge» denken. In der bez. Mittheilung des Dber-Bürgermeisters heißt. es;

„Berlin beabsichtigt nah dem vom Magistrat gebilligten Beschlusse einer gemischten Deputation: 1) bei der Alterverfsorgungs- Anstalt. dêr Kaisec Wilhelm- und Augusta-Stiftung eine Zweigstiftung untér der Bezeichnung „Moltk-Stiftung* zu errihten und dieselbe mit änem Kapital von 50 000 Æ auszuftatten, zugleich mit der Bestimmung, daß die Auswahl der Aufzunehmenden dem Herrn Grafen von Moltke für seine Lebenszeit zustehen soll; 2) dem Moltke-Comité in Parchim einen Beitrag von 10000 #4 zu der in Parchim in Anknüpfung an die Geburtsftätte des Grafen von Moltk- zu errichtenden gemeinsamen Moltke - Stiftung zur Verfügung zu tellen; 3) dem Feldmarshall Grafen von Moltke an seinem Geburts- tage eine Glücckrwounsh-Adresse durch eine Deputation beider Gemeinde- behörden überreichen zu lafsen. Ueber diese Beschlüsse wird in nâlhfter Sißzung der Stadtverordneten-Versammlung Beschluß gefaßt werden. Ferner foll ein neues Comité zur Ordaung der Angelegea- heit gebildet werden, :

. Okt. in Antwerpen. Oft. von Bahia. Sept. in Bahia. erper Oft. von Santos. Brasilien Okt. in Montevideo. La Plat Okt. in Rio. Rio, La Plata 3. Okt. St. Vincent paff. Brasilien l. Okt. Vincent paff. | Brafilien 6. Okt. Palmas paff. i B. L. B bis auf

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Spiel aus, das im Vortrag der bekannten Sonate mit Violine (op. 24) von Beethoven, wie in verschiedenen Klavierstücken von Kiel, Glueck- Sgamkbati, Schumann, Lifzt und Chopin zu erke. nen war. Ihm #o- wohl, als seinew Kunstgenofsen wurden reiche und wohlverdiente Bei- fallsbezeugungen zu Theil.

Darstellung verswindet selbst die Mißgestalt, die seiner Zeit Liebermann uns als Christus-Knaben auftishte; denn dieser war do wenigstens noch talentvoll gemalt. . Das Bild durfte in Rußland nicht ausgestellt werden. dies, um der Profanirung der christlihen Kirche in

erson ibres Begründers einen Riegel vorzuschieben, oder

dort er auffteimenden Kunstgeshmack nicht zu s{ä-

Wir Die Aussteller müssen do

Gewi empfunden haben,

enig und sj lehtes für 50 S

t Besuchern außer

Lœinwand auch Broschüren Tolstoy: I. „Die ie leere

6 VET Chri ai I0T ati i DIEC ] t onate ,

Stimmung. Noch immer entschließen die Abnehmer sih nicht mit größeren Posten an den Markt zu treten, wenngleich in einzelnen Be- trieben eine geringe Besserung der Nachfrage verspürt wird. Die Tendenz der Preise hat fih wenig geändert, doch scheint es, als ob man allmäblich einzusehen beginne, daß weitere Rückgänge nicht e O wobl erwartet werden können. Die Nawhfrage nach Eisen- j „Frankfurt“ . erzen bat sich in unseren Distrikten noch niht gehoben, da : „Obio“ die HoGöfen no§ wenig an Shmelzmaterial bedürfen. Die Preise s s baben {wae Tendenz. Luxemburg-Lothringer Minette ift fest im Rio, La Plata | 10. Oft. Béeiweclanee Preise, cinige Sorten haben sogar in leßter Zeit bei flottem Absatz i E j Goruna Vigo, f ¿5 cas, ; im Preise angezogen. Das Rohbheisengeschäft ist unverändert E E u A E] La Vlata ( I. 17 Fil. Die Nawfrage hält fich in engen Grenzen und erstreckt #ich on) : immer noch auf den augenblicklichen Bedarf, Die Lagervorrätbe nebmen in den meisten Sorten zu. Spiegeleisen ist ruhig; au Puddelrobeisen ist wenig g-fragt. Den regelmäßigsten Absaß sowie Bayern“ die aröste Stetigkeit der Preise zeigt Gießereiroheisen. Das Walz - "Nedar“ cisengeschäâft hat sih nur sehr vereinzelt um ein weniges belebt, "Brauni@weia“ immerbin wäre es zu wünschen, daß dies eine endgültige Wen- Dit zum Besseren bedeute und das Vertrauen der Käufer " Hobenftaufen augenblicklihe Situation wieder zurückehrte. Die A Auftralt ne atte vie t atte Preisherabsezung für Walzeisen, welche in leßter Zeit s wird auch den außer dem Verbande stehenden Werken den auf unserem Markte erschweren, Es sollen übrigens ntdlungen \{chweben, auch diese zum Beitritt in den Verband zu Daß derselbe nur dann seine wahre Bedeutung hat, ist f dem Stabeisenmarkt ist ziemlich Alles beim Alten Nachfrage ist hier und da etwas besser geworden, E noch viel zu wünschen übrig. Dasselbe gilt von H i . a ant cinens Nellllutilerh Die Nachfrage nach Bandeisen hat si D i Königlich heater. L j n kel Ererem abgelaufenen Woche etwas reger gestaltet und man F niglihen Opernha in de N : n dies als cinen Beweis, daß der heutige Preis als NBerhältnissen entsprechender angesehen wird. In Grob- n bat sich wenig geändert. Auh im Feinblechge\chäft = was Preis und Nachfrage anbelangt, nihts verändert. Ueber ht, gezogene Drähte und Drahtstifte ist nichts erihten,. Für Weißblech hofft man eine Zunahme der rage von Amerika her, weil der beschlossene höhere Zoll erst am Ftuli nächsten Jahres in Kraft tritt und man annimmt, daß dle emer in Amerika ih bis dahin möglichst gut versorgen werden. Beschuftigung der Œisengießereien uny Maschinen-

Die Feier der Enthüllung des Lessin

\{loß geftern mit einem Festmahl im Kaiserhof.

dieses Mahles werden genannt: Der Urheb Profeffor Lessing, die Mitglieder des Senats u j ie der Künite,

E „Grf.Bismardck“ „Main“ „Hermann“

Vigo, Antw., Brem Brasilien Antwerpen. Brem.

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Dfktoher, (W, T. B.) Die „Köln. Volköztg,“ meldet : findet in Köln die Generalversammlung des w e |t- 2 lechverhanbes statt, in welcher der von fast damtt dem tunen S der Siegener Gruppe des Verbandes unterstüyte Reichshauptf wohlgelungenen des Verbandes verhandelt werden soll, Ver und C Mel worden. war 2 einzelnen Salto mortales Yuflölunga, wozu nur elne einfahe VYehrheit erforDerlid) der WŒecdante Qr DHott9old Sp t u L etn ¡, an [ein | funstvollen Sprüngen her Leven ut Streben tim n Dorder 1d Jjeruit, un nan war eine flotte ; : Oftober, (W, T, B) Fammzuge-eLTermin- ; erwarke1 urfer 1 e ¡uTe we im Allgemeinen durch Clowns SHrundmuster B, pr, Dftober 4,024 M, pr, Y Hervorragen dern endigung der Abendvorstellung führte de 3 Dezember 4,824 M, per Januar 4,00 6, / des Bolkes d das Zan | Direktor in einer besonderen Generalprobe per Kehruar 44T5 M, per Müri 4,06 M, per Upil 4,00 M, Pt E pflegen, den Tag dur die Au ung eines Jen n chramas } Carouffelvorstellung unter Mitwirkung von Mai 460 (A, pr, Juni 400 M, pr, Zuli 4,00 A Umsay : fetern Uri : ¡Le zen DEerpsrQtung Pferden vor. Wir hatten das Vergnügen, d 40 909 ke. Muh uner and müssen zugestehen, daß, so {wer es L9n998, 14, Dftoher dur die biete Neues zu bringen, hier die \{einbar unl 048 angchoten «Nathan artiger Weise gelös worden ist. Um ein alo b und Poftament, das nur für einen Reiter Raum gewäh Maler # das Publikun ( : n vem i : des Caroufsels zu Pferde bält, bewegen fi die rei Zx Mod Broole 9, 40x Wlayall 94, 40er Wlebio der freudigen Verehrung sür demn deutschen Geisteshelden, weile | vier verschiedenen Abtheilungen in s{chärffter Gan Dr Parycoys Les d, 61 Warpcops Mowland deut} e Kun voir dem franzen}Qer Barrièren überspringend und in entgegengeseßter Ri ¿ Poel 10, Gx Double (Qouranie #2uglilûl Lf, d vetdeit, u neue Ueberra\chung wird niht verfehlen, dem L S B v6 16 d 16 grey Prigtecs aus #21/46x 176, Wes gegeben Werdet | QUIE | Freunde zuzuführen. Krone, 12 WeT0ber ie: tir Nr: B47 des, Me t: StockWM 14019 am , 4 oba, (1, L D) Dle heute von Der Leiug ® „Nathau", in Î A theolo- } j g Ldete FeuwerToruntt t 2 ; - h a, Wg: Ma u 011 M ( nuHaudelsgelell1 0 h abgchallene il j Ion gie S A G at Ht wre, iw O Rennen zu Hoppegarten. U. | rb j 516 Ballen av 6640) Pollen Miengbgr, 110 Mien uno einen MegreiWen Zug Uber die Duühnen Veutswlands me d s Ct R ee S G Ï ' während der scredtidet Brandftta:tropi ¿Fzcdtete. Nicht u P A Res {0 ls A M (L E Geiste dee Milde und Duldung, der wahren Weisheit, welche aus dés Dienstag, 14. Oftober, Nachmittags L uhe. L : fast die l! tadt ift eingeäsert, fondeen nux: zig Viertel dex N i / ì | Dichters Worten yrtht, zu verdaulen, al® feiner etgentlihen drama- L, Weltmann- Handicap. Klabpreis 2000 «Á Für Zweï- 1, Mk +Friedland, welthe® über: W900 Etuwobuer- bit: bat- cine jährige. Dist. 1400 m. Hrn. V. May's Sch.-H. „Königftcin* L, It F Uumies: Viertel

u As f ; ¡1 1), Mhblauj 4716 allen MNeuaoo, (Sni 004 à T0 Qui e i / E A J S400 Wange Don, Mar (dent nien Krast aud Handlung: Leg neun den Nathan“, zu welchem n e S Q “o G À An D A L Ras er due cue Novelte des Boccoccio angereat worden war, und in | Frhrn. E. v. Falkenhaufen's F.-St. „Luna“ 2., Hrn. Dalduin's br. H. ch in benadbarten Straßentheiltn fund viele: Häuier- beicizudigt „Barcarolle“ 3. Nach Gegenwehr sicher mit einer halben Länge ge- anzen find gegen 7E Sebäude miedergehrau: Dag

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