1890 / 254 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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do. ron Kalifornien und Oregon nach E 72 000, do.

nach anderen

Häfen des Kontinents

Der Werth der in der vergangenen Woche ausgeführten Produkte et 8 333 003 Doll, gegen 16 110094 Doll. in der Vorwoce.

Submissionen im Auslaude. 1. Belgien.

Nächstens, Brüsseler Börse, Lieferung von Holzblöcken zu Bremsen

und Keilcn. 1)

2)

16 000 Keile B aus weichem Holz

3)

11 000 Keile B

4)

6)

94, Okto Lieferung D) 92) ca. 8) 4) ca. Näheres

(Lebte

„Fulda“ . „Werra“ „Saale . „Ems“ . S rRVe „Spree“. A, A E eMünchen“ . „Nbéli „America”

" Hohenzollern“ j

„Leipzig“ . „Grf.Bismar „Main“ .

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„Frankfurt“ /

Dbio „Weser“ . eStuttgart“ .

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„Hannover“ .

„Kronpr. Fr.

„Bayern“ eNeckar“ .

„Braunschweig“

„Sachsen“ e Dresden“

„Hobenstaufen“ i

„Dabsburg“ ,

"Kaiser Wilh. 11.“ „Karlsruhe“ .

Hamburg,

schen Dam

"90 Blöcke für Bremse Nr. 6 \ Lieferungsort.

E / Ans. 100 u

1 300 v 100 w 100

| Gentbrugge-Süd.

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1500 Blöcke für Bremse Nr. 7 000 " v "

140. » " x 1 300

Braine- le-Comte.

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9 800 Blöcke für Bremse Nr. 2 000 " " 2 000 w y w 100 » x " 6 000 Keile B aus weihem Holz 1 000 Blöcke für Bremse Nr. 3 1 000 E u 5 4 900 v v [A 200° ü " ÿ 4 500 Ble A 1500 Keile B aus weichem Holz M Deter. ; ber, 10 Uhr Vormittags. Wien. Magistrat. von: 30 000 kg roher flüssiger Karbolsäure, 10000 kg reiner frystallisirter Karbolsäure, 12 000 kg Eisenvitriol und 400 kg Stangenschwefel. an Ort und Stelle.

Guesmes.

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Schärbeek.

| Iemelle.

Verkehrs - Anstalten.

Nocddeutsher Lloyd in Bremen. Nachrichten über die Bewegungen der Dampfer.) New-York- und Baltimore-Linten :

Bestimmung.

R as / 91. Okt. in Bremerhaven. Bremen 14. Okt. von New-York. Bremen 15, Okt. von New-York. Bremen 18. Okt. von New-York. New-York 17. Okt. in New-York. New-York 21, Okt. in New-York.

New-York 16. Oft. von Southampton. New-York 19, Okt. von Southampton. Bremen 15, Okt. von Baltimore. Bremen 19, Okt. Scilly passirt. 16. Okt. in Baltimore.

Baltimore l Baltimore 18. Okt. von Bremerhaven.

Brasil- und La Plata-Linien! ¿ M ats Saa 16. Okt. St. Vincent pass. a Lissabon, f R ht dck ( werpen, Brem. 15. Okt. von Bahia. Antwerpen, Brem.| 15. Okt. Las Palmas pass. La Plaia 7, Okt. in Montevideo. La Plata 13. Okt. in Monrevideo. Rio, La Plata | 13, Okt. St. Vincent pass. Brasilien 19, Oft. in Bahia. Brasilien 19. Okt. in Rio. Rio, La Plata | 17. Oft. Las Palmas pa}. Rio, La Plata | 20. Okt. von Vigo. Antw., Coruna, Villagarcia, 2 Vigo, Rio, 20. Okt. von Bremerhaven. Moritevideo, Buenos Aires A L s Kamerun 17. Oft. Sta. Cruz pass. Linien nah Ost-Asien und Australien: A Bremen 19. Okt. von Port Said. Ost-Asien 10. Okt. in Shanghai. Ost: Asien 19. Oft. in Colombo. Ost-Asien 20. Okt. von Southampton. Bremen 21, Oft. von Port Said. Bremen 15. Okt. von Adelaide. Australien 5, Okt. in Colombo. Australien 20. Okt. von Suez. Australien 10. Okt. von New-York.

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12idmranauip

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fers von Sanf

zwischen Ost-Ofrika und Deutschland hergestellt wird.

amburg, 21. Vktober. (W. T. B.) 3 7 der Hamburg-Ämerikanishen Padcklketfahrt- Hamburg kommend, gestern in

„Croatia“ Aktiengese

T E E VoA

St. Thomas eingetroffen.

Der Postdampfer „Bohemia“ der Hamb P lake: AltlengelelliGaft ist, von New- d der Post- New-York

kanischen

York kommend, heute auf der Elbe eingetroffen un damvfer „Gothia“ derselben Gesellshaft hat, von

fommend, Mittags Lizard passirt.

22. Oftober 2. B) der Hamburg - Amerikanischen

gesellschaf

10 Uhr Scilly passirt. London, 21. Oktober. (W. T. B.) Der Unt „Svartan“ is gestern auf der Heimreije in Southampton

angekommen.

In Spielplan des i verschiedene Abänderungen notzwendig geworden. i | Oper „Carmen“, während die für diesen Tag an- gekündigte Vorstellung „Der Waffenshmied" auf dcn Freitag ver- Moltke - Fadckelzuges muß das Opernhaus am Sonnabend füc das Publikum geschlofsen bleiben ; daher findet an diesem Tage die Generalprobe des in der Wüllner'schen Bearbeitung zum ersten Male zur Darstellung gelangenden „Oberon erste Aufführung nunmehr für den kommenden Montag festgeseßt worden ist. In diesec wird Fr. Pierson die Partie der

bringt die

\choben wordea ist.

statt, dessen

Rezia singen

Am Donnersias geht Hackländer's Lustspiel „Der geheime Agent“ Die Prinzessin Eugenie giebt E Nerfon, den Grafen Steinhausen Hr. Grube, den Grafen Vêcar

in theilweise

r. Herzer.

t Yut,

Theater uud Musik.

Königliche Theater. Königlichen

Wegen des

Königliches Schauspielhaus.

r Neubesegung in Scene.

91. Oktober. (W. T. B.) Die erste mittelst deu t- ibar beförderte Poft traf heute hier cin. Dieselbe wurde vom Dampfer „Reichstag“ (deutsh- ostafrikanische Linie) am 18. d. M. in Neapel gelandet. Die Reise- dauer betrug 15 Tage 18 Stunden ab Sansibar. Diefes Resultat

beweist, daß dur die neue Linie die schnellste Verbindung

Ler Postdampfer

der Hamburg-Ameri-

W. T. B,) Der Postdampfer „Rugia“ i ; Paetfahrt - Aktien- von New-York kommend, heute Vormittag

Der Union-Datnpfer

Opernhauses sind Der Donnersta@

Berliner Theater. E : In der Freitagsausführung des „Hamlet“ spielt Friedri Mitter- wurzer die Titelrolle. Die Vorstellung dürste ein erhöhtes öInterefse dadurch gewinnen, daß Elisabeth Hruby, welhe als Jungfrau von Orleans einen so großen Erfolg erzielte, zum ersten Male die Ophelia darstellen wird. j SinäeAkädemle.

Die gefeierte Sängerin Frau Amalie Joachim gab gestern einen Lieder-Abend, in welhem sie eine reihe Auswahl von Arien und Liedern zu Gehör brachte. Von Neuem erfreuten wir uns an dem unveränderten Wohlklang und an der Kraft ihrer {önen Stimme sowie an der tief empfundenen Vortragsweise der Gesänge verschiedenen Inhalts. Daß der einst so beliebten Oratoriensängerin der Vortrag der Bach’shen Arie: „Domine fili unigenite“ und der „Weihnachtslieder“ von Cornelius vollkommen gelang, bedarf kaum der Bestätigung; too auch die Lieder von Schumann : „Frauenliebe und -Leben“, „Auf dem Wasser zu singen“ von Schubert, „Liebesflämm{hen“ von Berger und das Ständen von R. Strauß, welhes sie auf allgemeinen Wunsch wiederholte, wurden mit rauschendem Beifall aufgenommen Selbst die Lieder von R. Wagner, die der Gesangsrwoeise der Künstlerin am wenigsten zusagen, trug sie mit treuester Wiede:gabe ihres poetischea Inhaltes vor. Eine noch sehr jugendliche Sopranistin, Frl. Rein- thaler, sang mit ret wohlklingender, jedo noch nicht vollkommen ausgebildeter Stimme meyrere Arien und Lieder, die sh einer günstigen Aufnahme erfreuten; auch der stets gern gehörte Pianist Hr. Vianna da Motta, der die Begleitung aller Gesänge über- nommen hatte, unterstügte das Concert noch durch den sehr ge- lungenen Vortrag einigec Stücke von Mendelssohn und Scarlatti. Die Chopin’sche Ballade fiel leider aus. Sein Spiel erntete gleih- falls reihen und wohlverdienten Beifall. Frau Joachim gedenkt noch am 12. Dezember einen populären Lieder-Abend im Saal der Phil- harmonie zu veranstalten.

Jagd.

Bekanntmachung, 2 betreffend den Schluß der Jagd auf Rebhühner. Die diesjährige Ja L E Rebhühner im diesseitigen Re- j 8bezirk wird mit Ablauf des R Sonnabend, des 15. November 1890 geschlo}sen.

Potédam, den 16. Oktober 1890. Der Bezirks-Auss{uß zu Potsdam. Hedidcke.

Mannigfaltiges.

In Danzig beging am Geburtstage Sr. Hochseligen Majestät des Kaisers Friedrich 11, wie wir der „Voss. Ztg.“ entaehmen, die St. Reinh olds-Brüderschaft des Artushofes eine besondere Gedähtnißfeier für den heim- gegangenen Kaiser in ihrer in der Skt. Marienkirche belegenen Kapelle. Die St. Reinholds - Brüderschaft ist eine der Kaufmanns- und Seefahrer - Brüderschaften, die, wahrschein- lich im 14. Jahrhundert gebildet, sicher seit 1481 bestehend, im Meittelaltec- den Zweck hatten, sich gegenseitige Hülfe zu leisten und freundschaftlihen Verkehr zu pflegen. Die Feier bestand in der feierlihen Enthüllung eines Gedächtnißmonu- ments. Dieses trägt unter mit Kaiserkrone und Waffentrophäen geschmüdcktem Baldachin den Porträtkopf des heimgegangenen Kaisers im Medaillon, darunter die Unterschrist: „Zum Gedächtniß Seiner in Gott ruhenden Majestät des Kaisers und Köntas Friedri III. Durch Seine Huld seit dem 21, Juni 1855 Mitglied der Rhein- holds-Brüderschaft.“ Der das Ganze umschließende Rahmen zeigt unter dieser Inschrift Kaisershwert und Szepter gekreuzt.

&n dem Bericht (vergl. Nr. 251 d. Bl) über die Herstellung des Papier geldes u. |. w. ist als Schöpfer des Entwurfs zu den 1000- Marknoten ein Maler Tumbert genannt, während dieser Ent- wurf, nah einer der „, Nat. Ztg.“ zugegangenen Berichtigung von dem Architekten Prof. Lu t hmer zu Frankfurt a. M. und dem Maler Prof. Otto Knille in Berlin herrührt. Die Namen der Kupfer- steher sind Prof. Forberg in Düsseldorf, Prof. Hans Meyer und Prof. Eilers in Berlin.

Wie hiesige Blätter mittheilen, hat sih hier ein Comité ge- bildet, das dur® Erbauung von Heimathshäusern für Mädchen des arbeitenden Standes dem Uebelstand des Sslaf- stellenwesens abhelfen will. Die Heimathshäuser sollen den Be- wohnerinnen für den Feierabend und Sonntag unentgeltli4 ein freundlihes Heim bieten, worin sie gute Gesellschaft finden, hand- arbeiten, lesen, einen Brief {reiben können, für billigen Preis eine ordentlihe Schlafstätte oder noch besser ein eigenes Zimmer und ebenso billige Kost zu Morgen, Mittag und Abend gewähren. Ein geeigneter Play is in der Größe eines halben Morgens im Werth von 109 090 46 zum Bau eines solchen Heimathshauses unentgeltlih angeboten. Ein Plan ist vom Regierungs-Baumeister March, Charlottenburg, entworfen. Nah diesem soll das Heimathshaus enthalten: für 100 Mädchen eine freundliche und ge- sunde Sclafftätte, sei es in Einzelräumen oder gemeinschaftlihen S&lafräumen, einen Versammlungssaal für 400 Personen, fes größere Unterhaltungs-, Gesellschafts- und _Lesezimmer, en, Nee hospiz mit 15 Zimmern und 25 Betten (dies Leßtere aus Rüdcksichten der Rentabilität). Zweifahe Kücheneinrihtung wird die Anlage einer Kochschule ermöglihen. Die Baukosten sind auf etwa 250 000 + veranschlagt. Ein Theil dieser Bausumme kann auf das Grundstü von civer Bank aufgenommen werden. Den anderen Theil erhoftt der Vorstand des Heimathéhäuses von der Nächstenliebe, sei es in Ge- \henken, sei es in gering oder nit verzinslichen Darlehen.

Den 75 jährigen Namenstag begeht heute, wie die ¿Bos S: berichtet, tee Beiléallignct Pla, dessen Bebauung im abre 1730 begann und der ursprünglih den Namen „Rondel am Halleschen Thor“ trug. Das älteste Gebäude dieses Plaßes steht auf dem Grundstück Nr. 2 neben dem Thorgebäude. Ein großer s{chwarzer Adler mit drei eben flügge gewordenen Jungen befindet sih als Wahrzeid;en über dem Eingang des Hauses und ist von e vergoldetec Inschrift umgeben; „Unter dem „Swatten einer Flügel haben wir Zufluht gefunden 1733. Links „avon stehen dieselben Worte ip französischer Insrift : „Sous l'ombre de tes ailes nous avons trouyé asyle. Und auf der auveren Seite liest man die Worte: „C'est ici la mais0on des Mara tanneurs français Hier hatten die ersten französischen Mgr ihre Niederlaîtung und Manufaktur. Nx. 11, einst im Besiße n Berliner S{lächtergewerkls, erhielt nah seinem Wahrzeihen 6 Namen „Otfsenkopf“, den es sich au später als Are als wahrte. Der frühere jammervolle Zustand des Plaßes 00 L L, Veranlassung zu Weherufen in den Zeitungen, bis R O NAuf- lich im Mai des Jahres 1835 ihr erstes Pflaster eren ialate. die stellung der von Kantian ausgeführten Friedenssäule ( Sehr Oi nie

erstellung çgärtnerisher Anlagen, und erst vor ne a ae aen ffs die übrigen Marmorwerke, „welche dem P Chen i zahlreichen stattlihen Neubauten zur hohen Zierde gereichen.

in f i i ich, nach der

x Oranienburger Straße beginnt f ;

Vos fas, die Sahl der Häuser qui dés Zeit der erben Gilheim L

des alten Spandauer Heerweges unker KONn s y m 41. {d if e ¡ie vornehmen Häuser

zu lidtien. Besonders charafterislisch waren O R DeluSan 74 und 75 neben Schloß Monbijou mik 1 ersten )

Lt iGE Fassaden und ihrem Schmuck dur Reliefköpfe, Beide

Häuser werden jeßt abgebrochen.

j Der „Staatsb.-Zig.“ zufolge war das Thermometer im Freien

ä , bis 6 Uhr war die Erdkruste frostgehärtet, roährend die R pel N Eisdecke zeigten. Die Dächer der Stadt waren mit einer Reifdecke bezogen.

der Urania fand heute Mittag vor einem geladenen Publtum die Generalpcobe des von dem Direktor Dr. W. Meyer auégearbeiteten wissenschaftlihen Ausstattungsstülks „Die Werke des Wassers“ statt. Der überaus interessante zweistündige Vor- trag, auf den wir auéführliher zurückommen, hatte sich der bei- fälligsten Aufnahme der Anwesenden zu erfreuen. euendorf-Nowaweß. Sthneller als man hoffte wurde der A Bau eines Krankenhauses beim Oberlinhause vollendet, und das erst vor zwei Jahren begonnene Werk \teht nun, aus- gestattet mit allen Bedürfnissen eines Krankenhauses , fertig da. Gestern fand, der „N. A. Ztg zufolge, die feierliche Einweihung des Hauses in Gegenwart Ihrer Königlihen Hoheit der Prinzessin Friedri Carl, der hohen Protektorin des Oberlfuhauses , statt. Cine sehr vornehme Versamm- lung hatte sich zu dem feierlichen Akte eingefunden; war doch aus diesen Kreisen der Beitrag zum Bau und zur Aus- stattung des. Hauses ein überaus reicher und großer. So z. B. haben je cin kfostbares großes Korridorfenster in bunter Gla?malerei gestiftet äFhre Hoheit die Herzogin Johann Albrecht von Medcklenburg, die Gräflich Hohenthal’\che und die Gräflih Waldersee'sche Familie; j‘des der Fenster bringt das Wappen der Stifter, vor Allem aber einen biblishen Vorgang, wie die Geburt des Herrn, die Pflege des barmherzigen Samariters und die Heilung des Gichtbrüchigen. Die reich ausgestattete Theeküche ist gleihfalls das Geschenk einer hohen Frau, und eine andere Fürstlihe Dame stattete das Operationszimmer so voll- ständig aus, daß der Anstaltsarzt Dr. Gräff mit sihtliher Freude seinen Kollegen diesen Schay zeigte. Das dreigeschossige Gebäude enthält auch Krankenzimmer für ansteckdende Krankheiten in gesonderten Abtheilungen, Veranlaßt wurde der Bau durch die Maßnahmen der Königlichen Regierung, welche es nicht länger dulden konnte, daß im Oberlinhause selbst eins oder mehrere Kranken- zimmer bestanden, dann aber auh durch den Wunsch, für die zahlreihe Bevölkerung von Nowaweß und Neuendorf ein eigenes Krankenhaus zu besißen. Der Akt der Ein- weihung selbs begann um 4 Uhr mit dem Gesang des Schwestern- chors „Hebe Deine Augen auf zu den Bergen 2c.“, worauf die Ge- meinde die beiden ersten Verse des Liedes „Allein Gott in der Höh sei Chr'* anstimmte, der erste Anstaltsgeistlihe Pastor Hoppe die Geschichte des Hauses mittheilte, und Superintendent Peßhol die Weihepredigt über das Schriftwort „Lasset uns Ihn lieben, denn Er hat uns zuerst geliebet“, hielt, Gebet und Gesang beendete die Feier, an welhe sch cin Runt gang der Anwesenden durch die Räume des Hauses \{loß. S

Sagan, 21. Oktober. Bei dem Bahnhof Nieder-Her- wigsdorf der Sekundärbahn Sagan—Freystadt wurden, wie „W. T. B.“ meldet, die Lokomotive und ein Personenwagen eines gemischten Zuges angeblich in Folge unrichtiger Weichenstellung umgeworfen. Personen wurden niht verleßt; die Strecke ist be- reits wieder fahrbar.

Magdeburg, 17. Oktober. Der deutsche Radfahrer- Bund hat, der Schweidnißer „Täglichea Rundschau“ zufolge, die Errichtung eines Denkmals zu Ehren des Begründers des deutschen Radfahr-Sports. Carl Freiherrn von Drais beschlossen und erläßt an die Radfahrer Deutschlands einen Aufruf zur Sammlung von Beiträgen. Ein dem Bunde angehörender Bildhauer hat einen vorläufigen Entwurf für das zu errichtende Denkmal vorgelegt. Danach ist dieses Denkmal in mächtiger, monumentaler Größe ge- dacht, die Kolossalbüste in Erz oder carrarischem Marmor, das Postament in rothem \{wedischen Granit fein polirt. Als Plat wäre ein sanft ansteigendes Rasenrondel mit eingeebneten Blumen- beeten ins Auge zu fassen. Ein Comité wird die in dieser An- gelegenheit zu unternehmenden Schritte berathen.

eyer, 22. Oktober. Jn Folge der Ende yoriger Wöche ein- E R (acnadile und Scchneefälle steigt der Rhein

S B,

andauernd. Aus dem oberen Rheinthale wird, nach „W. T. Hochwasser gemeldet.

Fn den Bergen bei Klagenfurt hat es am Ÿ Bis tief herab in die Sottnihz breitet

Die Höhen der Karawanken starren in Schnee. In Lipto-Szt. Miklos in Ungarn ist am 17. d. M. ein so heftiges Scneegestöber eingetreten, daß der Boden schon des Morgens eine ffhohe_ Swneedecke trug.

Klagenfurt. i Sonnabend stark geschneit. fich das weiße Winterkleid.

berhof. Auf dem Thüringer Wald is am Sonntag und Anóviaa ‘etbebli@ee "Sinee gefallen, In Oberhof lag er einen halben Fuß ho.

. Zur Gewinnung von Entwürfen für den Bau eincs e pf London, welcer den Eiffelthurm noh überragen soll, hatte bekanntli die „Tower Company, Limited", eine zur Erbauung eines solchen Thurmes in London gebildete Geselischast, einen öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben. Von den 68 eingegangenen Plänen ist nunmehr der von A D Sklewält, J: H. Mac Laren und W. Dunn, London, mit dem ersten Preise von 500 Guineen oder 10 700 A gekrönt worden. Der Thurm foll nach diesem Entwurfe, wie die „Dts. Bztg.“ mittheilt, cine Höhe von 365 m bei acteckiger Grundform und einem äußeren Basisdurhmesser von 91 m erhalten. Fla gebogene Gitterträger bilden die quadratischen Stützen des De zur ersten Hauptgalerie sih verjüngenden Unterbaues, bessen Höbe 170 m beträgt. Ueber jener Galerie seßt sih der s{chmaler werdende Thurmbau bis zu 330 m Höhe fort, worauf eine Laterne von 35 m Höhe den Abschluß bildet. Zur Ersteigung des riesigen Aufbaues sind Aufzüge mit Dampfkraft vorgesehen. Um die Wirkung de Baues zu erhöhen, wird er mit einer 25 m hohen Mauer in arabishem Stil eingeschlossen und an den Seiten von Obelisken um-

geben werden. E

Lon don, 21. Oktober. Während des furchtba ben Stur es welch{er im englishen Kanal wüthete, wurde der Unteroffiz er Russel auf dem Panzershif „Camperdown“ über Bord E waschen. Es konnte niht einmal ein Versuch gemacht werden, 1 8 zu retten. Beim Heraufwixden der Anker gab die Winde nah, A0 die Ketten rollten mit furchtbarer Geschwinoigkeit in das Meer. E Seeleute, welche in der Nähe standen, wurden in die Ketten verwickelt ; 13 von ihnen find verleßt worden.

St. Gallen, 20. Oktober. Zwei hiesige Gymnasiasten stürzten, laut Meldung der „Frkf. Z.“, im Schneesturm n Säntis ab. Mehrere Rettungsexpeditionen mußten unverrichte Sache umkehren wegen der Schneemenge.

New-Orleans, 20. Oktober. Ein Telegr. des „Reuter'schen Bureaus" meldet: Weitere 40 Itali ener wurden, als sie in Gli Krämerladen einer Ansprache zuhörten, wegen der S a dite des Polizei-Chefs Hennessy verhaftet. c iben haben keine feste Wohnung und Subsistenzmittel n i en, gestern von Chicago angekommen Sie wurden sofor in 2 Polhei führt, auf die Beschuldigung, verdächtige Charaktere zu sein. E bie erklärt, daß Matrangas, der Führer einer aen E e (Srmordung des Poltzei-Chefs E habe. L E Pietro, Hauptver Wwdrern N ute "des des Beenten 1ôdtete «Die Palie welcher den Schuß abfeuerte, der l e Verurtbeilung

länglihes Beweismaterial zu haben, um eine Berurk. 3 og Male nog Bon den früheren 50 Nerhafteten sind die meisten wie

der entlafsen, O A

( in der Nacht vom Montag zu Dienstag bis zu ö Grad unter Null

{ gefallen. Gin dicker Reif lag bis Vormittags 8 Uhr auf den

Zweite

Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

M 294.

1. Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen.

2. Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen 3. COSE Verpachtungen, Verdingungen 2c.

4. Verloo

N) Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen.

[40132] Steckbrief.

Gegen den unten beschriebenen Töpfergesellen Her- mann Lange aus Guben, zuleßt in Flensburg in Arbeit, welcher flüchtig ist, ist wegen Betruges die Untersuchungshaft verhängt. selben zu verhaften und in das hiesige Gerihts- gefängniß abzuliefern. D. 48, 1887,

Der Lange ist 28 Jahre alt, mittelgroß, von gelbliher Gesichtsfarbe, hat dunkelbraunes Kopfhaar und einen dunklen Schnurrbart und trägt eine S(ulter etwas höher.

Kalau, den 17. Oktober 1890.

Königliches A mts gericht.

[40133] Steckbriefs-Erneuerung. Der gegen den Kellner Hermann Voigt, am 16. Dezember 1854 zu Dahlenwartleben geboren, wegen Diebstahls in actis 84 G, 2672. 84 unter dem 9. Oktober 1884 erlassene und am 1. August 1889 erneuerte Steckbrief wird hierdurch nochmals

erneuert. Verlin, den 18. Oktober 1890. Der Erste Staatsanwalt beim Königlichen Land- geriht I.

[40134] Steckbriefs-Erledigung. Der unterm 21. April 1890 hinter den Artisten Auerbach erlassene Steckbrief wird hiermit zurück- genommen. Berlin, den 18. Oktober 1890. Königliche Staatsanwalt schaft I.

[40311] Der Ersatz-Reservist Johann Gottfried Hermann Hamann, zuleßt zu Brandenburg a. H. wohnhaft, eboren am 24. Juli 1863 zu Harthau, wird besuldigt, als Ersaßz-Reservist erster Klasse aus- ewandert zu sein, ohne von der bevorstehenden us8wanderung der Militärbehörde Anzeige erstattet zu haben. Uebertretung gegen §8. 360 Nr. 3 des Strafgeseßbuchs. Derselbe wird auf Anordnung des Königlichen Amtsgerichts hierselb auf deu 10. Januar 1891, Vormittags 10 Uhr, vor das Königlihe Schöffengericht, Zimmer 41, zur R or geladen. Bei unentshuldigtem usbleiben wird derselbe auf Grund der nach §. 472 der Strafprozeßordnung von dem Königlichen Bezirks- Kommando zu Magdeburg ausgestellten Erklärung verurtheilt werden.

Brandenburg a./H., den 18, Oktober 1890.

Merten, Gerichtsschreiber des Königlihen Amtsgerichts.

[40259] Vermögensb eschlagnahme.

Dur Urtheil des Königl. Militärrevisions8gerihts Stuttgart vom 12. v. M. wurde der Musketier Conrad Huber aus Rottenadckter, O.-A. Ehingen, eines Vergehens der Faknenfluht in contumaciam für schuldig erklärt und demgemäß das ihm etwa gegenwärtig zustehende oder später anfallende Ver- mögen mit Beschlag belegt.

Infanterie-Regiment König Wilhelm (6. W.) Nr. 124.

[40256] Vermögen®sbeschlagnahme.

Durch Urtheil des Kgl. Militärrevisionsgerihts Stuttgart vom 12. v. M. wurde der Musketier Karl Albert Wahl aus Althengstett, O.-A. Calw eines Vergehens der Fahnenfluht in contumaciam für \{chuldig erklärt und demgemäß das ihm gegen- wärtig zustehende oder später anfallende Vermögen mit Beschlag belegt.

Infanterie-Regiment König Wilhelm (6. W.) Nr. 124.

2) Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl.

[40149] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung sokl das im Grundbuhe von den Umgebungen Berlins im Niederbarnimschen Kreise Band 80 Nr. 3364 auf den Namen des Tischlermeisters Friedri Schwarz hier, eingetragene, in der Straße 17 b (Stephan- straße) belegene Grundstuck am 29. De- zember 1890, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Geriht, an Gerichtsftelle Neue Friedrichstraße 13, Hof, parterre, Flügel C. Saal 36, versteigert werden. Das Grundstück ist mit 0,06 Æ Reinertrag und einer Fläche von 12 a 88 qm nur zur Grundsteuer, zur Gebäudesteuer da- geaen nit veranlage Auszug aus der Steuer- rolle, be laubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Abshäßungen und andere das Grundstü betref- fende Nachweisungen sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerihts\chreiberei ebenda, Flügel D., Zimmer 41, eingesehen werden. Alle Realberehtigten werden ausgefordert, die nicht vou selbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhanden- sein oder. Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteigerung3vermerks nicht hervorgin , insbesondere derartige Forderungen von Kapital , Zinsen , wiederkehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten

Es wird ersucht, den-

Berlin, Mittwo

widerspriht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nit berücksichtigt werden und Ie Ver- theilung des Kaufgeldes gegen die berüdcksih- tigten Ansprüche im Range zurücktreten. QDie- jenigen, welche das Eigenthum des Grundstücks be- anspruen, werden aufgefordert, vor Schluß des Ver- steigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, ‘widrigenfalls nach erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 29. De- E 1890, Mittags 1} Uhr, an Gerichts- telle, wie oben bezeichnet, verkündet werden. Berlin, den 11. Oktober 1890.

Königliches Amtsgeriht T. Abtbeilung 51.

[40165] Bekanutmachung und öffentliche Zustellung. In Sachen gegen die Schuldner Josef Joachim, Miteigenthümer des Anwesens Hs,-Nr. 29 in Titt- ling, zur Zeit wohnhaft in München, und die ruhende Erbschaft der verlebten weiteren Miteigenthümerin dieses Anwesens Namens Paulina Joachim, vcr- treten durch den Kurator Felix Riedl, Hausbesitzer in Passau wegen Subhastation, gebe ich, Unter- fertigter, als vom Königlichen Amtêgerichte Passau als Vollstrekungsgerichte, ernannter Versteigerungs- beamter unter Bezugnahme auf meine Versteigerungs- bekannimahung vom 1. Oktober 1890 hiemit be- kavnt, daß die zwangéweise Versteigerung des \{chuld- nershen Anwesens Hs.-Nr, 29 in Tittling, Steuer- gemeinde gleihen Namens, bestehend in : Pl.-Nr. 62 Gebäude zu : . 0,014 ha, 4284 b Oedung zu . 0,112 ha, 29604 Garten zu . 0,068 ha, 5138} Wald zu. 0,845 ha zusammen 1,039 ha. Ein Hektar, drei Ar und neunzig Quadratmeter unter Verlegung des bereits anberaumten Termins nunmehr am Mittwoch, den 26, November 1890, Nachmittags 2 Uhr, im Mayer'"schen Gasthause zur Poft in Tittling stattfindet. Zugleih wird, nachdem mehrfache Beschlagnahme des \chuldnershen Anwesens erwirkt wurde, gemäß Artikel 23 der Novelle zur Subh.-Ord. zum Zwecke der Verständigung über die Feststellung des geringsten zulässigen Gebotcs ebenfalls in Abänderung des früheren Termins nunmehr Termin auf Mittwoch, den 26. November 1890, Nachmittags 1 Uhr, im Mayer’schen Gafthause zur Post in Tittling, also eine Stunde vor dem Beginne der Versteigerung anberaumt, wozu die sämmtlichen Betheiligten hiemit wiederholt geladen werden. Hievon wird die als Hypothekgläubigerin be- theiligte großjährige Färberstohter Franziska Schäßle von Tittling, Kgl. Amtsgerichts Passau, deren Auf- enthalt hierorts unbekannt ift, zur Wahrung ihrer Rechte öffentlih verständigt und aufgefordert, die etwaige Kündung oder den Eintritt einer sonstigen Bedingung der Fälligkeit ihrer Forderungen, rüdck- ständige Zinsen und wiederkehrende Leistungen, sowie Koften und andere Nebenforderungen spätestens im Versteigerungstermine vor der Aufforderung zur Ab- gabe von Geboten anzumelden, widrigenfalls dite Kündung oder der sonstige Fälligkeitsgrund dem Ansteigerer gegenüber unwirksam ist, und die der Anmeldung bedürfenden Ansprüche bei der Verthei- lung des Erlöses erst hinter den bei der Festftellung des geringsten zulässigen Gebotes berücksihtigten An- sprüchen zum Zuge kommen, sowie spätestens zwei Wochen nach dieser ersten an sie erfolgten Zustellung einen Zustellungsbevollmächtigten zu den Voll- streckungsakten zu benennen, widrigenfalls eine weitere öffentlihe Zustellung an sie mit der Anheftung des zuzustellenden Schriftstückes an die Gerichtstafel als bewirkt angesehen wird. Vasfsau, den 16. Oktober 1890. Der Versteigerungsbeamte: (L. 8) Hunglinger, Kgl. Justizrath u. Notar.

(4015] Bekanntmachung. Das Zwangsversteigerungsverfahren des Sommer'- \chen Grundstücks Blumenstr. 18 Grundbuch von der Königstadt Band 92 Nr. 4639 und die Termine am 29. Oktober 1890 sind aufgehoben. Berlin, den 15. Oktober 1890,

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 52.

[40142]

In der Zwangsversteigerungssahe des Fuhrherr Heinrih Mießner’shen Grundstücks Nieder-Barnim Band 80 Nr, 3388, Badstr. und Straße 66a, sind die Termine am 29. Dezember d. I. und das Ver- fahren aufgehoben.

ch, den 22. Oktober

1890.

5. Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesells{.

4 o 6. Berufs-Genossenschaften. Eid S cefentliher N11 ét ér 7. Erwerbs- und Wirthschafts-Genossenschaften. ung, Zinszahlung 2c. von öffentlichen Papieren. + 8. Wochen-Ausweise der deutschen Zettelbanken.

9. Verschiedene Bekanntmachungen.

[40235] Berichtigu

muß es unter Nr. 4 heißen :

(anstatt 100 46). Berlin, den 17. Oktober 1890. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 49.

[40148] Aufgebot. Es ist das Aufgebot folgender Urkunden: 1) zweier Wechselformulare mit der aufgedruckten Firma H. Lasch, Erste Berliner Metall-Kapsel und Kellerei-Maschinen-Fabrik Berlin N., Kastanien- Allee 26, welche mit den Vermerken „Angenommen H. Lasch für 6 dreihundert per 15, (oder 14.) Sept.mber 1890" beziehungsweise „Angenommen H. Lasch_für 4 dreihundertneun und achtzig 40 Pf. per 23, Oktober 1890* versehen waren, von dem Kaufmann H Lasch zu Berlin, 2) des für Eggert, Wilhelmine, Fräulein, aus- gestellten Sparkafsenbuhes der hiesigen städtischen Sparkasse mit der Nr. 284 262 über ein Guthaben von 946,17 M, t von Fräulein Wilhelmine Eggert zu Berlin, 3) des vom Kaufmann W. Caplan acceptirten, d. d. Chaux de Fonds, den 16, Mai 1890, aus- gestellten, ultimo Oktober 1890 fälligen und beim Acceptanten, Kaufmann W. Caplan in Berlin, Große Präsidentenstraße 6 zahlbaren Wechsels über 696 M (ohne Ausfteller:Namen), vom Kaufmann W. Caplan zu Berlin, 4) der von der Lebensversicherungsanstalt für die Armee und Marine dem Königlihen Second- Lieutenant im 4. Garde-Grenadier-Regiment Königin i 46d Max Constantin Clarence Wilhelm Reinhold arry von Arnim in Koblenz ertheilten Lebensversiche- Tos Nr. 8778, d. d. Berlin, den 1, Januar von Frau Oberstlieutenant Freifrau von Diepenbroick-Srüter, Else, geb. von Arnim, zu Charlottenburg, 9) der von der Allgemeinen Eisenbahn-Versiche- rungs-Gesellshaft in Berlin dem Lederfärber Ernst Andreas Wilhelm Herrmann in Neue Neustadt bei Magdeburg ertheilten Lebensversiherungs - Police Nr. 12207, d, d. Berlin, den 28 November 1871, vom Herrn Ernst Andreas Wilhelm Herr- mann in Neue Neustadt bei Magdeburg, 6) des unterm - 15 September 1876 ursprünglih auf 43% Zinsen ausgefertigten, vom 1, Januar 1885 auf 4% herabgeseßten Berliner Stadtanleihe- \cheines Litt, M. Nr. 43 500 über 500 4, vom Schankwirth Johann August Gorn zu Berlin, 7) der beiden auf Herrn Franz Lichtner in Berlin, Gertraudtenstr., 8 II., gezogenen, mit den Vermerken «Angenommen Franz Lichtner“ versehenen, Hanau a./M., den 2, Juli 1890, und Hanau a/M, den 15. Juli 1890, datirten, am 2. beziehungsweise am 15. Oktober 1890 zahlbaren Prima-Wechsel über 102 4 70 A, beziehungsweise 1000 A (ohne Aus- steller:-Namen mit der eingedruckten Firma J. Sachsenweger), vom Goldroaarenhändler Franz Lichtner zu Berlin, 8) der von der Victoria zu Berlin, Allgemeine Versicherungs- Aktiengesellshaft, dem Lehrer Alexander Joseph Dobrowolski in Hagenort ertheilten Lebens- versiherungs-Police Nr. 55 080, d. d, Berlin, den 9, Juni 1883, vom Lehrer Hagenort, | 9) des von G, Günther auf Herrn C. W. Deich- mann in Berlin, Lindenstraße Nr. 37, gezogenen, mit Acceptvermerk von C. W Deichmann versehenen, in Blanco girirten, am 10, September 1890 an Ordre des Ausstellers zahlbaren Prima-Wehsels über 189 M 90 S, d. d. Berlin, den 10. Juni 1890, von der Handlung C. Epner senior zu Berlin, : 10) des dem Gärtner Franz Christian Johann Lemzer vom Kuratorium der Neuen großen Berliner Sterbe-Kasse ertheilten Sterbekassenbuches Nr. 2367, d. d. Berlin, den 5. September 1841, : von dem ehemaligen Gärtner Christoph Hein- rich Lemzer zu Berlin, 11) des von J. Knop auf Herrn Carl Goldweid in Berlin, Luisenstr. 35, gezogenen, mit Annahme- vermerk von Carl Goldweid und mehreren Indofsa- menten versehenen, am 18, Mai 1890 an die Ordre des Ausstellers zahlbar gewesenen Prima-Wechfels über 96 4, d. d. Berlin, den 18. Januar 1890, vorn Schneidermeister J. Knop zu Berlin, 12) des von L Jacobius & Sne auf Herrn Max Herms, Berlin, gezogenen, mit Annahmevermerk von

Alexander Dobrowolski zu

Berlin, den 17. Oktober 1890. i Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 51.

[24369] Aufgebot.

Wirth in Freiburg, dieser vertreten durch Rechtsanw, Ruch daselbst, hat das Aufgebot der 4/0 Bad. Eisenbahnobligation von 1862 bis 1864 Nr. 16 022 über 100 Fl. Beanfeaak Der Inhaber der Urkunde

1. Stock, Zimmer :

termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde

vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der

Urkunde erfolgen wird. i:

Karlsruhe, den 18. Juli 1890. ; a

Gerichtsshreiberei Großherzoglihen Amtsgerichts. E B R: H

E & Sohn versehenen, am 10. Juni 1890 an die : Ordre der Aussteller zahlbar gewesenen Prima- Nr. 19 680. Die minderjährige Marie Böhler, | Wechsels über 500 #4, d. d. Berlin, den 29. Ja- vertreten durch deren Vormund Joscph Möllinger, | nuar 1890,

wird aufgefordert, spätestens in dem auf den | Versicherungs - Aktien - Gesellschaft, dem Schneider- 20. Mai 1891, E ® e A 2A luce E ¡Zung in Kiel ertheilten Lebeus-

: tsgerihte Karlsruhe, Akademiestr. 2, | verfiherungs-Police Nr. 4 C Bilin, den Ta Sin Ns 1, anberaumten Aufgebots- | 25. August 1881,

5 9/0 Zinsen ausgefertigten, vom 1. Januar 1882 ab konvertirten Berliner Stadtobligation | Nr. 25051 über 150 H, Litt. G. Nr. 41105 über 25 Thaler, 4 vom Handelsmann Wilhelm Beise zu Berlin, geh. Finzelberg, zu Luckenwalde, vertreten dur den

Max Herms und 3 Blanko-Jndossamenten von L, Jacobius & Sne, Carl Schneider, Peter Harkort

von der Gutehoffnungshütte, Aktienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb zu Oberhausen, Rheinland,

13) der von der Victoria zu Berlin, Allgemeine

vom Schneidermeister Jacob Jung zu Kiel, 14) der unterm 11. Juni 1866 ursprünglich auf

uf 49%

„Des Preußishen Staats\{chulds{heins von 1842 Litt. F. Nr. 111419 über 100 Thaler“

Niederschlesisch - Märkishen Eisenbahn,

fordert, spätestens in dem auf den 23. Mai 1891,

In der Bekanntmachung des Aufgebots Preußischer | Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge- Staatsschuldverschreibungen vom 1, Oktober d. Is. | rihte, Neue Friedristraße 13, Hof, Flügel B.,

parterre, Saal 32, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden“er- folgen wird. Berlin, den 5. Oktober 1890. Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 84.

[40144] Aufgebot.

Es ist das Aufgebot des Depotscheines der hiesigen Reichs-Hauptbank Nr. 592615 vom 21. Juli 1890 über deponirte 800 4 3F 9/0 Preußische konsolidirte Staats-Anleibe mit Zins\cheinen fällig am 1. Okto- ber 1890 und folgenden von:

1) dem Kaufmann Emil Rittershaus in Barmen,

2) a Geheimen Regierungs-Rath Fischer in

era,

3) dem Redacteur B. Cramer in Friedenau,

vertreten durch den Rechtsanwalt Fedor Stern hier, Rosenthalerstraße 40, beantragt worden. Der Inhaber dieser Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den S8. Mai 1891, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Neue Friedrichstraße 13; Hof, Flügel B., parterre, Saal 32, anberäautuütén u'gebotstermine seine Nehte anzumelden “und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftkosetklä- rung dieser Urkunde erfolgen wird. Berlin, den 12. Oktober 1890. Das Königliche Amtsgericht 1. Abtheilung 49.

[1041] Aufgebot. Anf Antrag der Wittwe Elise Sengebusch, geb. Enderling, in Magdeburg und des Carl Fischer in Magdeburg, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Fehling in Lübeck, wird der unbekannte Inhaber der von der Deutschen Lebensversicherungs-Gesellschaft in Lübeck, General-Agentur Magdeburg Agentur T ausgestellten Prämien - Quittung Nr. 83582 über für die Zeit vom 1. Oktober bis 31. Dezember 1889 bezahlte Prämie von 18,75 4. für die auf das Leben des E. L. H. Sengebusch in Magdeburg laut Police Nr. 27 148 der Deutschen Lebensversicherungs- Gefellshaft in Lübeck geschlossene Versicherung im Betrage von 1000 Thlr., welche abhanden gekommen ist, aufgefordert, seine Rechte und Ansprüche auf die- selbe spätestens in dem auf Sonnabend, den 13. Dezember 1890, Vormittags 11 Uhr, angeseßten Aufgebotstermin bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, auch die Prämien-Quittung vorzulegen, widrigenfalls dieselbe für kraftlos erklärt werden wird. Lübeck, den 29, März 1890. Das Amtsgeriht, Abtheilung Il. As\chenfeldt, Dr. Veröffentliht: Fick, Gerichtsschreiber.

[4952] __ Aufgebot.

Es ift das Aufgebot folgender angebli verloren

gegangener Urkunden beantragt worden:

1) der Policen Nr. 18038 vom 28. September

1873, Nr. 21350 vom 26. September 1874, der

Allgemeinen Eisenbahn-Versicherungs-Gesellshaft zu

Berlin über je 6000 4 auf das Leben des Zimmer-

meisters Christoph Friedri Wilhelm Völkers zu

Altona nebst den Prämienrückgewährscheinen

Nr. 30466 pro 1. Dezember 1873/74 und Nr. 95022

pro 1. Dezember 1882/83, zu der Police Nr. 18038,

und Nr. 93131 pro 1. Dezember 1882/83 zu der

Police Nr. 21350 von dem p. Völkers, vertreten

durch den Rechtsanwalt Wolffgram hier, Friedri{-

straße 13, :

2) des Depotscheines des Komtoir der Reichs-

Haupt-Bank für Werthpapiere Nr. 263748 vom

17. März 1884 über 9800 Gulden 4 prozentige

Kaiser-Franz-Joseph-Bahn-Obligationen von 1884,

Interims - Quittung Nr. 88, deponirt von dem

Rentier Albert Salomon zu Wien,

von dem p. Salomon, jeßt zu Pfaffendorf bei

Koblenz, vertreten dur den Rechtsanwalt Selig-

sohn zu Wiesbaden, Kirhgafse 51, j

3) des Depotscheines des Komtoir der Meichs-

Haupt - Bank für Werthpapiere Nr. 427629 vom

29. August 1887 über 6000 4 3# prozentige Ber-

liner Stadt - Anleihe - Scheine mit Zinsscheinen per

1. Oktober 1887, folgenden und Talons von dem

Deponenten Gottlieb Walter hier, Koppenftraße 30,

4) des Sparkafsenbuches der städtishen Sparkasse

zu Berlin Nr. 34944 über 421 4 24 H für den

Arbeiter Friedri Stolp, Stromftraße 40 a,

von den Erben des angeblich mit dem p. Stolp

identishen Arbeiters Friedrich Reinhold Wilhelm

Stolz: i i

I. seiner Ebefrau Friederike Charlotte Magda-

lene, geborene Paries, hier, Wilhelmshavenerstraße

Nr. 23,

II. seinen Kindern, nämli: j

1) der verehelichten Bäckermeister Gähsler, Albertine Marie Auguste, geborene Stolz, bier, ;

2) der verehelihten Tischler Schröder, Martha Anna Bertha, geb. Stolz, bier,

3) der verehelihten Arbeiter Hecke, Magdalene Franziska Emma, geb. Stolz, hier,

4) der verehelihten Bäcker Dobra , Caroline Wilhelmine Ernestine, geb. Stolz, hier,

5) dem Schuhmacher Karl August Rudolf Stolz. ad II. vertreten dur die sub I. benannte Ebefrau,

5) der 4prozentigen Prioritätsobligation der

Serie T1.

von der vereheli@ten Rentier Rübener, Bertha,

anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger

Ln! Pi Wirth. (s E D (1: ! éd e, 2 Ï a as} | b

eantragt. Die Inhaber der Urkunden werden aufge-

echtsanwalt Schramine ebenda,

Mint