1891 / 53 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

G E E N E

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des Großherzogs vershoben worden war, wird in ! Tagen für einige Zeit wieder das Land verla}en.

erboben worden sei.

Parlamentarische Nachrichten.

In der heutigen (T78.) Sizung des

welcher der Reichskanzler von Caprivi, der Staatssekretär

Dr. von Boetticher und der Kriegs-Minister von Kalten-

born:Stachau.beiwobnten, stand auf der Tagesordnung d1e

zweite Berathung des Entwurfs eines Geseßes, i

Reihshaushalts-Etats f das S er t

TUT

Feststelung des Ftatsjahr 1891/92 und zwar der e waltung des Reihsheeres mit der Kommission für den Reichéha

rathung wird fortgesest mit Kap. 25 der ordentlichen Ausgaben Î ),

c (Naturalverpfslegung_

Die Kapitel 25—31 (Naturalverpflegung, Beklei- dung und Ausrüfiung der Lruppen, D verwaltung, Garnifonbauwe)en, Militär - Medi-

zinalwesen, V

pflegung der

wurden ohne Debatte bewilligt. Im Kapitel 32 (Ank

langte der Etatsentwurf Beschaffung

pferden für alle Offiziere eine

iweihe für das Ppreuzi® ontingent erfordert, bisher maren

Adjutanten, welche der Fuß: Artillerie oder dem Train ent-

nommen find _ Der Berichterstatter

abweihenden Beschlüsse [esteren zur Annahme.

Kriegs-Minister von Kaltenborn-Stachau trat für Pofitionen

eine unveränderte Annahme de entwur7ss ein.

Bei Séluß des Blattes ergriff Abg. Richter das Wort.

Jn der heutigen (46.) Sizung des Hauses der Ab- geordneten, welcher der Minister der öffentlihen Arbeiten Gewerbe Freî-

von Maybath, der Minister für Handel und

Reservemannschaften)

2064 286 M betreffenden Titel nur 149 862 & ausgeworfen. Die Pferdegelder jollen für jedes Pferd für Generale und Stabsoffiziere 1500 A, für Hauptleute, Rittmeister, Lieutenants u. \. w. tragen. Die Kommission für den Reihshaushalts Etat hat die

verlangten Pferdegelder nur für die Offiziere der Fußtruppen | und zwar vom Stabsoffizier auss{ließli< des Regiments- | commandeurs abwärts in der geforderten Höhe für jedes Pferd

‘bewilligt, daneben solhe in Höhe von 825 f für jedes Pferd

und auf fünf- (ftatt se<2- bezw. aht-) jährige Dauer für |

l 7. von Keudell beleuhiete aus- führlih die Forderungen des. Etateentwurss und die davon : der Kommission, und empfahl die

Reichâtages,

Der Minister für Handel

betreffend die

Garnison-

von Dienst- Vergütung,

1200 M be- L warten ließen.

Material dieser Sesfion nicht | hinzuzufügen. Den Vorj<lag | wiß wies er als in der

| Sthneefällen T des Etats3- | Eisenbahnverwaltung. Wollte

Betriebämittel schaffen, um au bei außerordentlihen Ereig- | nissen den Betrieb ungestört zu erhalten, jo würden mindeitens 500 Millionen mehr ausgegeben werden müssen. Das könne |

die Jndustrie niht verlangen,

mehr forderten,

Handels-Ministers.

Bevorzugung des Auslandes bei der Kohlenlieferung, der in | _ dem Rundschreiben des Handels-Ministers vom 2. Februar | sib b

von Tiedemann (Bomst) bezeichnete die Klagen über Wagenmangel als Uebertreibung und meinte andererseits, | 45g das, um einem Bedürfniß, das nur während weniger Wochen ; hervortrete, zu genügen, niht das rollende Material ganz er- bebli< vermehrt werden fönnte. dem Stande der Tertiärbahnvorlage.

Berlevic wies zur Berechtigung seines Rundschreibens, das | | übrigens als vertraulih verjandt worden und nicht für die | Oeffentlichkeit bestimmt gewzsen sei, auf an ihn geridtete | substantiirte Beschwerden hin, diz ihm geradezu die Verpflichtung auferlegten, eine Unterfuhung einzuleiten. Be- | mation habe er si< an die Eisenbahnverwattung gewandt, | zugleich aber au< die Handelskammern, die zur Feststellung Nr. 9 des der Thatsachen am ehesten in der Lage seien, um ziffermäßiges Material gebeten. Die Anschuldigungen gegen die Zehen mache | | er nit ohne Weiteres zu den seinigen; dieselben seien au< nicht | | gegen alle Gruben erhoben. Er würde si< freuen, wenn sie | der Train- Depots, Ver- | fh als niht begründet erwiesen. | Der Staats-Minister von Ma ybah stellte die Tertiärbahn- vorlage für diese oder die nächste Session in Aus- auf der Remontevferde) ver- | siht. Die Zahl der verlangten Wagen, welhe nicht hätten gestellt werden fönnen,

er hauptsächlich dur Elementarereignisse bedingt gewesen. Der Minister führte hierfür den zahlenmäßigen Nachweis und er- | flärte im Ans&luß daran, daß die Verkehrsverhältnisse, ab: } gesehen von vorübergehenden Erscheinungen, gesunde seien und au< für die Zukunft eine gesunde ftetige Entwi>elung er-

| ôörtert und nitt empfehlenswerth befunden zurüd. Be- | triebssiörungen in Folge von Uebers<hwemmungen und begründeten feinen

m fie brauhten. Er wandte sih dann gegen | die Kartelle und Ringe und billigte das Rundschreiben des | (Schluß des Blattes.)

| Die Wablprüfungsk ommission des Reiths- | | | |

Redner fragte dann nah

und Gewerbe Freiherr von

Die Budget-Kommission des Reichstages wendete zute dem im Marine-Etat bei den einmaligen Auëgaben des ordent- lichen Etats zurü>geftellten Posten von 1 025 000 # „zur Grwerbung eines Dienstgebäudes für das Ober-Kommando der Ma- rine“zu. Die Summe wurde dabin bewilligt, das zufolge Antrags des abn (fons.) der Titel die Bezeichnung erbält: „Zur Erwerbung eines Dienstgebäudes für das Reihs-Marineamt, das Marinekabinet und das Ober-Kommando der Marine.“ Bei dem Etat der Rei < #- ï <uld erflärte auf Anregung des Abg. Hermes (Brandenburg) der Staatssekretär Freiherr von Maltabn, daß er die Absicht habe, eine größere Anleibe nit zu begeben, als bis die volle Einzablung auf die jüngst begebene Anleibe erfolgt sei. Freili® könne er folhe Er- flärung nicht absolut bindend abgeben, da ja besondere Umstände ein- treten fönnten, wele ibn zwängen, von dieser Absit abzugehen.

Zu seiner Jnfor-

werde in übertriebener Höhe

Haarmann f.

„Centralblatts der Bauverwaltung“,

herausgegeben im Minifterium der öffentlichen Ar- beiten, hat folgenden Inhalt: Amtliches: Rund-Erlaß vom 10. Februar 1891, betreffend die Einsendung der Fragebogean über Damvfkessel, Damvfmaïtinen und Dampfkesftelerplosionen. Niht- amtlibes: Hebung der Geleise auf der Rheinbrüde in Köln und Umbau der Brüde über die Frankenwerft. Trodenlegung nafser Turnelgewölbe und Widerlager (S&luß). Neubau des Amtsgerits8- gebäudes in Kemven a. Rh. Theophil Hansen f. Ver- mis<tes: Preiëbewerbung um den Entwurf zu einer Kapelle und

Pforte für den neuen Kir{bof der Luisen-Gemeinde in Charlotten}

| angegeben, und soweit ein Mangel wirkli hervorgetreten, sei burg. Preitbewerbung um Entwürfe für Häuser mit billigen | Familicnwobnunzen in Stuttgart. Preitbewerburg um Entwürfe

&irde in Zwidau und in Enge bei Züri.

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MWaerdihte \éalldämpbfende Fabrbabnen eiserner Brü>ken. Gastav

Abg. Graf Strachwiß wünschte die Verwendung eines Theils der jährlichen Uebershüfse der Eisenbahnverwaltung | zur Vermehrung des Wagenparks, damit Kalamitäten, wie sie | im leßten Winter einget-eten seien, Tfünftig vermieden würden, |

Abg. Graf zu Limburg-Stirum bat den Minister der | öffentlihen Arbeiten, zu dem |

überreihen geseßgeberischen | no< eine Tertiärbahnvorlage | des Abg. Grafen Strach: | auh für Budgetkommission oft . er- |

Vorwurf gegen die man so viele Geleise und

dem Jnteresse der Jndustrie

stehe hier das Jnteresse der Steuerzahler gegenüber. | darauf eine

Abg. Sh midt (Hagen) bemerkte, daß die Zahl der fehlenden | herr von Berleps<h und der Finanz-Minister Dr. Miquel | Wagen deshalb E erscheine, weil die Zeéen nicht selten beiwohnten, wurde die erste Berathung, betreffend die Er- als weiterung, Vervollständigung und bessere Aus- rüstung des Staatseisenbahnneßes, fortgeseßt.

Abg. S<hmieding brachte den im legten Winter hervor- etretenen Mangel an Wagen bei Beförderung der ober- sGlesishen und westfälishen Kohle zur Sprache und ver- theidigte die Zehenverwaltungen gegen den Vorwurf der

der großen

tages beantragt: die Wahl des Abg. Hastedt im 17. Wahl- kreise der Provinz Hannover für gültig zu erklären,

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Deutsche Seewarte.

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Theater-Anzeigen.

Königliche Schauspiele. Dienftag: Opern- hans. 54. Verftellung. Der Freishüs. Oper iz 3 Akten von 6. M. von Weber. Text zum Theil ra einem Vollsmärhen: „Der Freishüß“, von

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veutitsumt bere Scer f bei wer,

| von Franz ESrillparzer. | Ober-Regisseur Mar Grube. Erste Abtbeilung :

Sturm. | Shakespeare. Na A. W. von Stlegel's Ueber- | seßung. Mußik von Wilbelm Taubert, Tanz vor | Emil Graeb. Anfang 7 Ubr.

Friedri Kind. Dirigent: Kapellmeister Kahl. Anfang 7 Ubr.

Schauspielhaus. 60. Vorstellung. Das goldene Vließ. Dramatis®es Gedi&@t in 3 Abtheilungen In Scene gesezt vom

Der Gaftfreund. Trauerspiel in 1 Aufzug. Zweite Abtheilung: Die Argonauteu. Trauer-

| spiel in 4 Aufzügen. Anfang 7 Uhr.

Mittwo<: Opernhaus. do. Vorftellung. Der Zauber - Komödie in 5 Aufzügen vo

Séausvielhaus. 61, Vorstellung. Das goldene

| Vließ. Dramatisches Gedicht in 3 Abtheilungen

von Franz Grillparzer. Dritte Abtbeilung : Medea. Trauerspiel in 4 Aufzügen. Anfang 7 Uhr.

Deutsches Theater. Dienstag: Das alte Lied. Mittwo%: Des Meeres und der Liebe Wellen. Donnerstag: Das alte Lied. Ges: Die Kinder der Excellenz. ie näbste Aufführung von Der Pfarrer von Kirchfeld findet am Sonnabend ftatt.

Berliner Theater. Dienstag: Minna von Varnhelm. Anfang 7 Ubr.

Mittwoch: Zum ersten Male: Arbeit.

Donnerstag : Goldfische.

Lessing-Theater. Dienstag: Der Probepfeil. |

Lu spiel in 4 Akten von Oskar Blumenthal. Mittwoh: Die Ehre. Stauspiel in 4 Akten von Hermann Sudermann. Donnerstag - Der Probepfeil.

Die nächste Aufführung von Der Fall Clémenucean | | G. von Moser. Musik eon R. Vial und G. Steffens. | Die neuen Couplets von A. Bender. Câfar Wichtig : | Gmil Thomas. Anfang 7$ Uhr.

findet am Freitag ftatt.

Pictoria-Theater. Dienstag: Zum 93 Male: Die fieben Raben. Romantiïhes Zaubermären in 5 Akten von Emil Pobl. Mußk von G. Lehn- hardt. Ballietcompositionen des 3, Aktes von C.

A. Raida. Ballets von C. Severini. Jn Scene |

gesezt von W. Ho>. Anfang 74 Ubr.

| Qs E i | Thomas. „Roy Blas“, Mendelssohn. „Die Sle>en Miß Helyett. Vaudeville in 3 Akten von | Maxime Bougteron. Deutsh von Richard Genée. | | thür, vorgetragen von Frl. Lembö>. Fantasie aus

Wallner=-Theater. Dienstag: Zum 25. Male:

Musik von E. Audran. Anfang 7# Uhr Mittwoch und folg. Tage: Miß Helyett.

Friedrich - Wilhelmftädtishes Theater. | Dienstag : Mit neuer Ausstattung. Z. 12 Male: | Der Vogelhäudler. Operette in 3 Aufzügen na | einer Idee des Biéville von Held und Weft. Mußk |

von C. Zeller. In Scene gefeßt von Julius Fritze. Pee: Hr. Kapellmeister Federmann. Anfang 7 E.

Mittwo<: Dieselbe Vorftellung.

Residenz-Theater. Direktion : Sigmund Lauten- burg. Dienstag: Zum 53 Male: Der selige Tou- pinel (Feu Tonpinel). S%mwank in 3 Aften von Alexandre Bifson. Deut! von Guftav von Moser. In Scene gesezt von Sigmund Lautenburg, Vorber zum 4. Male: Die Kreugter - Sonate. Schauspiel in 1 Aft von *,*. In Scene geseßt von Siamund Lautenberg. Anfrang 7+ Uhr.

Mittwo<: Der selige Toupinel. Vorher zum 5. Male: Die Kreugzer-Sonate.

Koblenz, 2. März. (W. T. B.) bahn - Betriebsamt giebt betrieb Bingerbrü> für Personen ist am 1. März die beiden leßten Tagesfahrten eröffnet, aber nur zwishen Bingen und Rüdesheim, weil Bingerbrü>—Bingen wegen niedrigen Wassers im Dunklen nit befahren werden fann. L

Leipzig, 2. März. (W. T. B.) Jm großen Saale

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Belle-Alliance-Theater. Dienstag: Zum 3. M.: Gavaüt, Minard u. Co. S8{wank in 3 Akten |

von Edmond Goudinet. Deuts von Weyl. Anfang 74 Ubr. Mittwo<: Gavaut, Minard u. Co. Donnerstag: 1. Gaftfpiel von Ernesto Rossi mit seiner Gesellschaft Otello,

Adolph Ernfst-Theater. Dienstag: Zum 138, Male: Adam und Eva. Gesangspofse in 4 Akten von Eduard Iacobïon und Leopold Ely. Couvlets von Jacobson und Gustav Görß. Mußk von Adolph Ferron. Anfang 75 Uhr.

Mittwoch: Diesclbe Vorstellung.

Thomas-Theater. Alte Jakobstraße 30, Dienstag: Zum 29. Male: Der Registrator auf Reiseu. Posse mit Gesang von A. L'Arronge,

Mittwo< und folgende Tage: Der Registrator auf Reisen. :

Concert-Anzeigen.

Concert-Haus. Dienstag: Carl Meyvder- „Im Howland“, Gade. „Mignon“,

von Helgoland“, Walzer von Simon. Fantafie aus der Oper „Troubadour“ für die Harfe ron Ober-

der Over „Rienzi“ von Wagner. "Sing - Akademie. Dienstag, Abends 8 Ubr:

IL (Goncert von Rosa Oligki, unter Mitwirkung des Pianisten Hrn. Sally Liebling.

Nah S luß der Redaktion eingegangene

Depeichen.

Das hiesige Eisen-

bekannt: Der Trajekt-

wieder

des Reichsgerihts fand heute Mittag eine Versamm- lung der Mitglieder des Reihsgerichts einshließlih der Reihs- und Rechtéanwaltschaft statt. nt Vrâfident von ODehlschläger, dur<h den Senats-Präsi- Jventen Drechsler eingeführt, leistete den Amt seid und hielt

Der neu ernannte

Ansprache, in welher er rühmend

} Verdienste feines Vorgängers gedahte, dem naczueifern in Treue und Pflichterfüllung fein eisriges Be-

mühen sein werde. Hierauf ließ fi der neue Präsident die einzelnen Herren vorstellen,

(Fortsezung des Nichtamtlicen in der Ersien und Zweiten

Beilage.)

Urania, Anstali für volkstbümli@e Naturkunde. Am Landes - Ausstellungs - Park (Lebrrer Bahnhof). Geöffnet von 12—11 Uér. Täali< Vorstellung im D Theater. Näheres die Anïs@lag- zettel,

E Familien-Nachrichten.

Verlobt: Frl. Bertha Rieke mit Hrn. Guts- besitzer Walter Lü>e (Guten#wegen—Ofter- weddingen). Frl. Margarethe Brammer mit Hrn. Sec.-Lieut. Alfred von Müller (Harburg a. E.). Frl. Adelheid Borders mit Hrn. In- genieur Cbarles de Montignp-Ferronstrée (Han- :over— Marseille). Frl. Gertrud Gaebel mit Hrn. Reg -Afsefsor Bernhard Jaup (Berlin). Frl. Elisa Scoenijahn mit Hrn. Kaufmann Friedri Wellhausen (Werne a. d. Lippe—Han- nover). Fel. Lilli Händel mit Hra. Kaufmann Richard Wiechert (Memel—Leipzig).

Verebelicht: Hr. Kapitän G. Buß mit Frl. Friederike Meyer (Hannover)

Geboren: Ein Sobn: Hrn. Mar Pilger (Berlin). Hrn. F. von Böhl (Rubtow). Hrn. Paul Julius Meißner (Leipzia). Hrn. Dr. jur. Grafen von Wartenélebzn (Berlin). Hrn. Alfred Ziegler (Berlin). Hrn. Landgerichts- Präsidenten Anton (Breslau). Hrn. R. Heide- mann (Klein-Pogul). Hrn. Oêëwald Galle (Schweidniß). Cine Tochter: Hrn. Amts- rihter P. Dannel (Bütßoæx). Hrn. Prem.- Lieut. Puder (Neife). Hrn. von Dergen-Magz- dorf (Berlin). Hrn. Otto Wirth (Motkau) E Eduard Diez (Braunschweig). Hrn. Max Tobye (Berlin). Hrn. Friy Baumaarten (Leipzig Neuschönefeld), Hrn. Richard Trübe (Leipzig).

Gestorben: Hr. Gymnasial-Oberlehrer a. D.

Friedr. Stöhr (Piauen i. V.). Frau verw.

Kreisgeriht#-Rath Gmilie Zingel, geb. Berçer

(Breélau). Hr. Rentier Friedr. Wilb, Lang-

meier (Berlin). Hr Franz von Poncet (auf

Alt-Tomyrse). Fr. verw. Sanitäts-Rath Ida

Goede>z, geb. Franfenstein (Groß-Lichterfelde).

Hr. Steuer-Rendant a. D. Julius BorSert (Wies-

baden). Hr. Rertier Ludw. Otto Herm, Strauß

(Berlin). Fr. verw. Kreitpbysikus Dr. Heine>e,

geb. Schulze (Schônebe> a. Élbe).

Redacteur: Dr. H. Klee, Direktor, Berlin: Verlag der Expedition (S<ho lz).

Drat der Norddeutsen Buchdru>erei und Verlagts Anftalt, Berlin 8W., Wilbelmstraße Nr. 32,

Acht Beilagen (inf&ließlih Börsen - Beilage). (369)

Erste Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

2 D.

Berlin, Montag, den 2. Mürz

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Königreich Preußen.

Yerzeiwniß der Vorlesungen an der Königlihen Landwirthschaftliven HohsSule zu Berlin, Invalidenstraße Nr. 42, imSommer-Semester 1891.

1) Landwirths<aft, Fotstwirthscaft und Garten- bau. Professor Dr. Orth: Spziller A>er- und Pflanzenbau. Bonitirung des Bodens. Prafktif@e Uebungen zur Bodenkunde. Lei- tung agronomisher und agrifulturhzmiser UnterfuGungen in Verbindung mit dem Assistenten Dr. Berju. Lxmndwirthichaftlicbe Exfursionez. Professor Dr. Werner: Abriß der landwirtbichaft- lien Vrodaftionslebre (Betriebslebre), Theil I. Rindoiehzucht. Repetitorium der Betriebslebre. Demonstrationen am Rinde und lantwirthbsœaftlibe Grfurßonen. Prof. Dr. Lehmann: Pferde- zut. Molkereiwesen. Schweinezuht. Repetitorium der Thierzuht- lebre inl. Fütterungélebre. Ingenieur Schotte: Landwirthschaft- lite Masthinenkunde. Maschinen und baulide Anlagen für Brauerei, Brennerei, Stärke- und Zu>erfabrikztion. Feldmeften und Nivelliren für Landzirthe ; Vortrag und Uebungen. Zeichen- und Konstruktions- Uebungen. Forstmeister Krieger: Spezielle Holzkenntniß. Forft- bus. Forsilihe Exkursionen. Garteninfipettor Lindemutb:

Ss Naturwissenschaften. a. Bota siologie. Professor Dr. Knv: Mo

nis&-mifroifovisder Kursus. Arbeiten f geschrittenere im

en Institut. Professor Dr. F Erperimental- clogie der Pflanzen. Pflanzenphbvsiologis<@es Praktitum. Arbeiten

.

Fortzaesrittenere im pflanzenphvsiclogishen Institut. Professor

Wittma>: Systemalishe Botanik, mit besonderer (

tigurg der Nuß- und Zierpflanzen. Gräser und Futterkc 7<tuna der Kulturvflznzen. Botanishe Exkursionen.

b. Chemie und Tebnologie. Geheimer Regierung®- Prof. Dr. Landolt: Organishe Ervperimental - Chemie. vemishes Praktikum. Kieines <emisces Praktikum. Profefor Dr. Gruner: Grundzüge der anorgarnishen Chemie. Dr. Herz-

Fabrikation des Zuckers. Privatdozent Dr. Havdud>: s Chemie. Privatdozent Dr. Mar>wald: Analytische

ralogie, Geologie und Bodenkunde. Prof. : Mireralogie und Gesteinékunde. Ver Boden Deutfh- ralogis - vedologishes Praktikum. Revetitorium der Geoanofstishe Erkursionen. . Profeffor Dr. Börnstein: Erverimental-Pbysik, üfalis&e Uebungen. Ausgewählte Kapitel der mathe-

Dr. \{äâdlien zucht und des 1 r gesammten Thierpkysi: i thiervbysiologiscen i Thierphvsiologishes Ke ) Veterinärkunde. Professor Dr. Die>kerboff: radisde Kranfkbeiten der Hausêtdiere. Professor Dr, Möller: Aeußere Krankheiten der Hauéthiere. Geheimer Regierurgsrath, Professor Müller: Anatomie der Hauëthiere (Knowen, Maskeln, Nervensvfiem, Sinnesorgane), verbunden mit Demonstrationen. rzt Küttner: Hufkteschlagtlebre. Privatdozent Roßarzt Gesundheitévflege der Hausthiere. und Staatswissenschaft. meine National - De E ¿wissenschaftlichen S e<hnik und Baufkfu ardt: Kulturtehnik. En Professor S {li u. Wasserbau. Landwirthf Rauwerten des Wafser-, Weg? 3. 3) Geodäsie und Mathematik. Professor Dr. Vogler: Zichenübungen. Prafktiste Geometrie. Geodä:is(e nübungen in zwei Gruppen mit dem Assistenten Friebe. bungen im Ausgleihen in zwei Gruppen mit dem Aißstenten ann. Meßübungen im Freien bei Westend. Professor

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._N.: Analysfis. Algebra. Trigorometrie. - Uebungen zur Analysis in zwei GSrurv:n mit dem Assistenten Seiffert. Uebunge zur Algebra în zwei Grupvzn. Uebungen zur analviiscwen Geo- ietrie in zwi Gruppen. : Somm-:r- Semester beginnt am 16. April 1891, ramme sind dur das Sekretariat zu erhalt | den 27. Januar 1591. : Der Riktor der Königlichen Landwirtbschaftli&en Ho Lf Wittma.

Deu:scher Reichstaa. 77. Sigung vom 28. Februar, 12 Uyr.

Am Tische des Bundesraths: Der Reichskanzler von Caprivi, die Staatssekretäre Dr. von Boetticher und Hollmann, sowie der Kriegs-Minister von Kaltenborn- Stachau.

Die Verhandlung über die Unteroffizier-Dienst- prämien wird fortgesezt. Die Regierung verlangt für das preußische Kontingent (stait der bisher ausgeworfenen 560000) 3 804 500 é mit der befannten Sfala von 5 Dienstjahren an. Die Kommission beantragt die Forderung, soweit sie 360 090 M übersteigt, abzulehnen ; die Nationalliberalen und die Reichs: partei (Dr. Hammacher und Graf Behr) beantragen 3 197 000 S zu bewilligen, indem sie in ihrer Stala die unteren Stufen der 5—Sjährigen Dienstzeit in Wegfall bringen und nur für die höheren der 9—12jährigen Prämien von 550, 800, 900 und 1000 M auzseßen ; das Centrum (Dr. Windthorst und Dr, Ortecer) beantragt, nur 2400000 M und zwar nur 1000 « Prämie nah 12 jähriger Dienstzeit zu bewilligen.

Aba. Dr. Windtborit: Der Reichstag babe si bei dem Militär-Gtat auf das Allernothwendigste zu cescränken und manwe felbst wünsHenewerthe Ausgabe zurü>zusezen. Au die Forderung für die “Pferde und au<h für die Unteroffiziere hâtte na< seiner Meinuna, als zer Etat eingebraht worden fei, wobl no< vers<oben werden fönnen. Eine bindende Grfläcung Habe er damals rit ab- geben fönnen, weil ec ni6t im Namen seiner Fraktion gespro@en habe. So ci es auc heute. Ér sei au jet no< der Meinung, daß der Reichstag alle Ursache habe, in Beziehung auf die Meilitärauêgaben die äußerste Sparsamkeit walten zu lassen. Man müsse diese Mahnung alljährli< mehrere Male wiederholen. Wenn man seiner Partei vorwerfe, daß sie dennoch ihre eigene Mabnung nit befolgt habe, so habe das eine gewisse Berechtigung. In jedem Haushalt fage jeder verständige Hauévater, jede vernünftige Hausfrau alle Tage dasselbe,

und denno kämen in jedem Haushalt tägli® neze und unabrweisliche Forderungen, und die Mahnung könne init voll und ganz aufre{t erhalten werden. Sie bleibe aber doH in ibrem Werthe und in ibrer Wabrheit bestehen und babe aub immer einen guten Erfolg. Daß man diese Forderung und in dieser Höbe mahen würde, babe er nit erwartet, und er sei darum über den Kommissionsbes{luß an si ger ni<t betrübt gewesen. Wenn er nun do< mit dem Abg. Dr. Orterer der Regierung entgegengekommen sei, so bemerke er vorweg, daß ihr Antrag von aüen bisber gestellten Anträgen der Regierung das Wenigste biete. Die Forderung der Nationalliberalen und Freikonservativen sei erbeblid böber, und das sei, alaube er, für die Mindesiforderung cine Empfehlung (Heiterkeit). Ibr Antrag babe aub vor der Skalenprämie, die auf eine Gehaltéerbößhung binaus- laufe, den Vorzug, daß in Folge desselben die Leute von selbft länger bei der Fahne blieben, daß sie die Prämie niht zu früh für andere Zwe>e verwendeten, als für die sie bestimmt sei, nämli für eine Gr- leihterung des Uebertritts in den Civildienst, und daß sie nit frübzeitig Shulden maten. Wollten Andere weniger als 1200 Prâmie geben, so lafse si darüber reden. Die verbündeten Regie- rungen bätten si seinen Antrag no< nit äußern können;

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i um fo unbefangen würden fle das S6lag8tfeld übershauen

Und als vorsßidtige L en < mindestens den Rüd>kzug dabin ofen halten. S-Minister habe gestern in so ausêÏ- gzejeiwneter sahliber die Sründe für die Bewilligung de Dienfiprämien erörtert, er (Redner) si ibm beinahe in allen Punkten anschließen könne. Lafse man aber einmal seine Gründe gelten, dann sei es am Besten, die Ford bewilligen, damit ni&t in jedem Jahre die Unteroffiziere zu bekommen, waSGse und gar le s<iebung der Forderung später größere Ausgaben herverg Außerdem fei es für il d sei f: keit gewesen, si in dieser Sache möglichst vercint zu ve iese Einmütbigkeit sei am Sichersten für seine Partei au Antra28 erreicht worden. Aber au< für die Uebrigen

autz Vermittelung dar. Bei ungen, die an den Reichstag kämen, so ; ben sein mögen, sei es do immer von großer Wittig

erung jeßt zu keit, tuctige it ¡

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Bedeutunz für die Nation, wenn eine möglist große L im Reiéêtage si dafür erkläre (Beifall), weil das dokumertire e bemübt seien, auf diesem Gebiet zur Ermunterung un der Armee zu steben, und weil er ß Verhältnisse re<t ¿we>mäßig fei, und vie daß man überall wisse: die Deutsben ftänd onarben und würden unter allen Umständen egen Iedermaun zu vertreten. (Erneuter Be in keiner Weise irgendwie ausgedrüd>t r seiner Partei, wel<e etwa aus diesem oder auungen in dieser Sache ni&t tbeilten, an- ie minder pvatriotis< seien, nderen.

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a habe in einer Versammlung de ere Grundsäße ausgesproWen. gut reftifizirt oder ihm mnvorsitig gewesen. S enberger auf den B

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Anarchie, zur thatsächlihen Revolution drängten. Den müsse man bewaffnet gegenüberstehen. Die Sozialdemokr

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tüGtiges Unteroffiziercorps b demokraten nit bestreiten. williguns erreiht, so würde bic in der Hinsict müsse ma ] 1, Wenn hier zrwoœi der tüchtigsten Generale bezeugten 8 fie bezeugt hâtten, und wenn man kböôre, daß zi f cine ih sehr noth- wendige Aufbesserung zu Gunsten der Un tz 2rzi en, dann aube er nit bereHtigt zu sein, bier niht mindestens einen Versu machen. Aber er müjje von Neuem an die Kriegêverwaltung das An- nen st¿llen, die nothwendigen Forderungen de< endaültig darzulegen, mit nit alle Jahre von Neuem cine unerwartete Forderung eintrete. Man überlege auß, ob man dem Reithttage nit Konzessionen maÿen fônane. Zunächst in de keit, Unteroffiziere zu finden Zahl der Armee-Co:ps urd [daten im V völferung zu weit gegangen sei. Indessen beute sion zu beantragen, babe er nit den Muth. Dagegi ari der Zeit, dem Gedanken der zweijährigen Dienstzei zu treten. Damit würden die Lasten des Volks wesen selbft ' dann, wenn die iweijährige Dienstzeit cinige E erforderte. Diese teten Forderungen müften aufhören, erliege unter den Lasten! (Zustimmung im Centrum.) O

Abg. Graf Behr: Die Negierung babe die Nothwendigkeit einer Forderung für Unteroffizierprämien fo überzeugend nacgewiefen, daß von verschiedenen Parteien größere oder gertngere Beträge dafür zugebilligt würden. Doch handele es si hier nit ctwa um einen Nothstand in dem Sinne, als wâre das Unteroffiziercorps nit mebr so gut wie früber; es si vielmehr dankbar anzuerkennen, daß die Regierung eben der Bers(@le>terung vorbeugen wolle. Wenn die freisinnige Partei eia Bedürfniß zur ufbesserung der

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Unteroffizierstellen nit anerkenne und andererseits einz Erböbung ibrer Besoldungen anftrebe, so liege darin ein vrinzipieller Widerspru; sie möge au< bedenken, daß eine Gebaltzerböbung, aub wenn sie zuerst nur ganz gering sein sollte, do unverbältnißmäßig mebr Kosten beanspruchen würde. Abg. Haukmann habe das Verlangen des Volks na Ersparungen betont, aber er (Redner) glaube, das Volk be- willige Alles, was für die Armee erforderli sei, gern. Der fozial- demokratisve Redner babe die Erböbung des Avbeitslobn:s geleugnet, aber ein Bli> auf die Arbeiterbäuser, die an Stelle der früberen \<ornsteinlosen Hütten getreten seien, wideriege ibn. Er gönne den Unteroffizieren ein böberes Einkommen; wolle dies aber aus d für Besoldung der bêberen Stellen bereitaestellten Mitteln men aber man fôönne do<h nit jede Thätigkeit sleicm zablen! Er sage ferner, die re@te Seite, die Aristokcaten, die böberen Offizierstellen für s selbt behalten und ki darum das Uebertreten der Unteroffiziere in diese Stellen; Offüzierftellen seien doH in Deutsland von einem Eramen 3 gebe in unserer Armee ganz demokfratis< zu, und Alles Verdienst und Würdigkeit ab. Wolle er dem Adel v: dessen Söbne von Alters ber in den Sla ihr 2 Vaterland gelaffen hätten? Enti@ädigt wor s nidt dafür, denn daher rühre ja wesent sei g. Grillenberger babe s>lierlid das V zum Unteroffizier und zum Soldaten bemängelt, Welt bestehe eine bessere Kamerads{haftlihkeit al Armee, und nit zum Geringften berubßte Si , daß der Offizier den Leuten nibt b s n au<h sonf ih für fie sorge; m : f venz Ke ihren ehemali; ich eingebend über ihr Ergeben nn ¡iun den Unteroffizier prämien gebe, sei es zu früb, damit {on nah fünfter Dierstjabre zu beginnen, weil das die Leute verfüb aus der Unteroffizierêcarrière au8zusheiden; der richtige Zeit na vollendetem neunten Dienstjahre, in f Uebe Untercffiiere in die Gendarmerie und Die Annabme des Antrags Windtborfst ne Hauptleute dadur< veranlaßt und \<neidige Unteroffiziere n um ibnen die Prämie zukomm Abg. Dr. Hammer gestellten nit, so möge man wenigft , wenn er auc zur Stü ier fci als garni@ts. iter: Der Kriegs-Mini

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‘égierungéforderung als Tüchtigkeit der Armee 3 verbreiteten Uns daß der Ñ tag von Allem dem ( thung des Militärgesetes nihts gehört A183 der Voritende der Budgetkommission im vorigen Iahre den damaligen Kriegs-Minister gefragt babe, na< den damaligen Bewilligungen no< mehr organiïe Vermehrungen des Militär-Etats in Aust ständen, babe der Kriegs-Minister von Verdy erwidert, er wolle ganz cen sagen, es seien zwei Punkte in Vorbereitung, der eine das Pen\iontwesen und der andere die Pferdegelder; also von einer organis&cn Maßregel, betreffend das Unteroffiziercorps, sei keine Rede gewesen. Man habe damals keinen Nothstand gekannt. Die z lage seine erst im April 18N tf n zu sein. Man also seiner Partei nit verü enn sie die jegige melan- Anschauung sehr \keptif naeciehen babe. Gestern habe i nzler gesagt, Deutschla *ên das beste Material roffiziercorvs haben, Reichstag er am 6. Februar 18 C sein Amitsv Rede gehalten, in s<nitt in nderen Eindru> gemacht babe : uns fein maten tann, das ist das Material Df andere Armee kann auf f nweisen, wie wir. Das Maß de l offiziere ist bei uns ein : Lande, und darin besteht Mächten, selbît wenn diese kurriren sollten.“ nicht erst das Ur zie sondern daß es stehe, Man weise nun bin, i zin einen gewissen Eindru>, aber mit demselben Ret kön

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i 1nters{<eide fi Dienstzeit, der Säßung mancher fiziere und Unteroffiziere; aber ierung Unterschiede in Bezug ständen, so gingen fie dabin,

die Regierung. Die Forderung sentlih jusammena mit der Tüch- daß seine Partei die

rwenden wolle, zeige, daß

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üdchtigkeit zu er-

qeforderten Maßregel vor-

z it bloß 7,9 o, sondern 9,6 °/o. i der Infanterie 10 °/o, Feld-Artillerie 20 °/o. Das sei

naGdem das Meich seit 1887 die Kopfstärke

60 009 Mann und damit die der Unteroffiziere um

abe. Die Batterien und Bataillone ließen s< aus

fen, niét aber föêônne man ebenso ras< Unteroffiziere

und Offiziere schaffen. 2s Heer habe jet 1936 Unteroffiziere mehr, als im I 1887 etat8smäßig verlargt worden seien, sodaß also von den mebrgescaffenen Stellen hon 1936 besegt seien. Der Kriegs- Minister babe, indem er an die alten Unteroffiziere vor einem Menschen- alter erinnert babe, angedeutet, daß deren Verhältnisse im Mesentlicen dieselben geblieben seien ; aber es liege do dazwischen die Reform zur Hebung des Unteroffizierstandes vom Jahre 1872, der er (Redner) felbst zugestimmt babe, und bei der eine große Summe aufgewandt worden sei. Uebrigens sei mit der Swaffung der 38 neuen Bataillone und 110 Feldbatterien au< ein Avancement der Unteroffiziere eingetreten; denn die Feldwebel-, Vize-Feldwebel- und Sergeantenstellen seien sämmtli besetzt, nur bei den \<le<tbesoldeten Unteroffizieren sei ein Mangel vorhanden. Der Kriegs-Minister gebe das Einkommen der älteren Sergeanten auf 2 A täglih an, dabei sätze er aber die freie Station, Wohnung, Heizung, Licht, Kleidung, ärztliche Behandlung in Krankheitsfällen u. \. w. nur auf 80 täglich das fönnte in bürgerliwen Verhältnissen Niemand für das Geld

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