1891 / 61 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Dritte Beilage

6. Kommandit-Gesellshaften auf Aktien u. Aktien-Gefellsch.

1. Untersuhungs-Sacen. 7. Erwerbs- und Wirthscafts-Genofsenshaften.

I L Deffentlicher Anzeiger. | S zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Mittwoh, den 11. März 1891.

5, Verloosung 2c. von Werthpapieren. S S termin vor d derung zur Abgabe von Ge- | Theilungéplan sowie zur Ausführung der Vertheilung Der im Aufgebote vom 6. Februar 1891 auf den O 1) Untersuchungs-Sachen. tis wox dex Aner e E E l 1 25, September 1891 anberaumte Aufgebotstermin „M G61.

Ai ae 7 i wee fa He IEDAANe E 1G i auf g I0, pen LBEE, E h 26 48 r Anr widerspricht, dem Gericßte glaubbaft ¿zu machen, r, vor dean Königlichen Amt8gert{kte bier- | wird aufgedoven. L : [70057 a“ L: Steckbrief | widrigenfalls dieselben bei Feststellung des ges | selbst im. I. Stock, Zimmer Nr. 66 bestimmt | Schöppenstedt, den 9. März 1891. unis qu nea Der am 7. Oktober 1885 erlaffene SteGatie! ringsten Gebots nickt berücksichtigt werden und | worden. Der Theilungeplan liegt vom 20. April Herzogliées Amtsgericht. | 311 113laB1lal uug 129 28101 gegen den Eisenbahn: Atjunkten a. D. Elias Christian | hej" ertbeilung des Kaufgeldes gegen die be- | ab auf der Gerichts\chreiberei 1V. Zimmer 30 zur | i gez. P. Peßler.“ I5= [24126 210 Uta(p]aau (Pru ‘9g qun ag ua1INdD Knorz aus Stadtlauringen ift h rüdsitigten ÄAnsprühe im Range zurücktreten. | Einsict der Betheiligten aus. Zu diesem Termine | wird damit veröffentlicht. |fuag u1 uagvBup, 124 1211116 S2Þpl1142u102@ Frankfurt a./M., den 6. März 1891, Dietenigen, welHe das Eigenthum des Grundstücks | werden Sie auf Anordnung des Königlichen Amis- | Schöppenstedt, den 9. März 1891. i Königlicte Staatsanwaltschaft. beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des | gerichts geladen mit dem Bemerken, daß nab dem | Der Gerihtsichcciber Herzoglichen Amtsgerichts. | Nhles. Bersteigerungstermins die Ginstellung des Verfahrens | Theilungsplane die Masse abzüglih der Kosten dem C. Jeimke. : Portier c. Pfeiffer in Berlin und der Preußischen Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft in Berlin zufällt.

5 777/20

9 840] 7 3 554 294] 30 632/21 1915 304] 12 378

7143 6 1653 226] 10 206] 8

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2

Anzeigen.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

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Unfällen 1 330 050]

388 290

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(Sp.

herbeizuführen, widrigenfalls nah erfolgten! Zuschlag

5as Kaufgeld in Bezug auf den Anspru an die

2) Aufgebote, Zustellungen | und dergl.

[70102] Zwangsverst-igerung.

Im Wege der Zwangevollstreckung soll das im Grundbuche von den Umgebungen Berlins im Nieder- barnimschen Kreise Band 87 Nr. 3598 auf den Namen des Maurermeisters Carl Heuer zu Berlin eingetra- gene, in der Lehrterstraße belegene Grundstück am 29. Mai 1891, Vormittags 10} Uhr, vor dem unterzeibneten Seri&t —— an Gerihtsftelle Neue Friedricftraße 13, Hof, Flügel C., parterre, Saal 36, versteigert werden. Das Grurds:ück ist mit 1,29 A Reinertrag und einer Flähe von 5 a 54 qm zur Grundsteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grund- buchblatts, etwaige Abschätungen und andere das Grundftück betreffende Nacweisungen, sowie be- sondere Kaufbedingungen können in der Gerichts- (reiberei, ebenda, Flügel D., Zimmer 41, eingeschen werden. Alle Realberehtigten werden aufaefordert, die nit von selb auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorbandensein oder Betrag aus dem Grundbut®e zur Zeit der Eintragung des Ver- steigerungsvermerks nit hervorging, insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wieder- kehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Ver- steigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspriht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des

eringsten Gebots nickt berüdcktsichtigt werden und

ei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die berück- sihtigten Ansprüche im Range zurücktreten. Die- jenigen, welhe das Eigenthum des Grundftücks beanspruc;en, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 29. Mai 1891, Mittags 123 Uhr, an Gerichtéstelle, wie oben angegeben, verkündet werden.

Verlin, den 12. Februar 1891,

Königliches Amtsgericht T. Äbtheilung 51,

[70100] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvolistred'ung soll das im Grundbue von den JInvalidenhaus - Parzellen Band 10 Nr. 370 auf den Namen des Zimmer- meisters Friedri Wilkelm Schneider hier einge- tragene, in der Straße 2 Abtheilung 1X, angebli Pflugftr. Nr. 11, belegene Grundstück am 1. Juni 1891, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter- zeichneten Geribt an Geridtsftele Neue Friedri straße 13, Hof, Flügel C., parterre, Saal 36, versteigert werden, Das Grundstück ift mit einer Slähe von 8 a 54 qm weder zur Grundsteuer roh zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grund- butbblatts, etwaige Abschätßungen und andere das Grundstück betreffende Nachweisungen , \#o- wie besontere Kaufbedingungen können in der Ge- rihtsschreiberei ebenda, Flügel D, Zimmer 41, eingesezen werden. Alle Realberehtigten werden aufgefordert, die nit vou felbst auf den Er- steher übergeßkenden Ansprüche, deren Vorhan- denscin over Vetrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks nicht kervorging, insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungstermin vcr der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widecspribt, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nit berücsihtigt werden und bei Ber- theilung des Kaufgeldes gegen die berüdfich- tigten Ansprüche im Range zurücktreten. Die» jenigen, rwelche das Eigenthum des Grundstücks be- anírru@en, werden aufgefordert, vor Schluß des Ver- fteigcrungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nach erfolgtem Zuschlag dcis Kaufgeld in Bezug auf den Anspru an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtbeil über die Ertbeilung des Zuschlags wird am 1. Juni 1891, Nachmittags 1¿ Uhx, an Gerichtéttele, wie oben bezeichnet, verkündet werden.

Berlin, den 24 Februar 1591.

Königliches Umtêgericht I. Abiheilung 51, [70101] Zwangsverfteigerung.

Im Wege der Zwangsvoliitretung soil das im Grundbuce von den Umgebungen Band 73 Nr. 3738 auf den Namen des Vtaurermeisters Heinri Wußzo bierselbst eingetragene, in der Gubenerstraße Nr. 13 belegene Grundstü am 29. Mai 1891, Wormit- tags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, an Gerichtéestelle, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel C., parterre, Saal 36, verstcigert werden, Das Grund- id ift für das Etatsjahr 1893/94 mit 17 500 F Nuzungéwerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der SteuerroVe, beglaubigte Abschrift des Grund- bublatts, etwaige Abschäyßzungen und andere das Grundstúd betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiberei, ebenda, Flügel D, Zimmer 41, eingesehen werden. Alle Mealberectigten werden aufgefordert, die nit von seibst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, decen Vorbandensein oder Betrag aus dem Grund- buce zur Zeit ver Eintragung des Versteigerungs- vermerfs nicht hervorging, insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungs-

Stelle des Gcundstücks tciit. Das Urtheil über die Ertbeilung des Zuschlags wird am 29. Mai 1891, Nachmittags 14 Uhr, an Serichtsstele, wie oben bezeichnet, verfündet werden. Berlin, den 26. Februar 1891, Königliches Amtsgericht I. Ävtbeilung 51.

[70103] Zwangs&verstcigeruug.

m Wege der Zwangsvoujtreckung soll das im Grundbuche von den Umgebungen Berlins im Nieder- barnimschen Kreise Band 84 Blatt r. 3505 auf den Namen des Bauunternehmers Franz Nürnberg zu Berlin eingetragene, zu Berlin in der Pankstraße (Nr. 32 c) belegene Grundstück am 30. April 1891, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Geriht an Gerichtsstelle Neue Friedrichstraße Nr. 13, Hot, Flügel C., Erdgeschoß, Zimmer 40, versteigert werden. Das Grundftück ist für das Etatsjahr 1892/93 mit 14710 #4 Nußtungswerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbu@- blatts, etwaige Ab\chäßungen und andere das Grundstück betreffende Naweisungen, sowie be- sondece Kaufbedingungen können in der Gerichts- schreiberei ebenda, Flügel D., Zimmer 42, ein- gesehen werden. Alle Realberehtigten werden auf- gefordert, die nit von felbst auf den Ersteher über- gehenden Unsprücße, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Bersteigerungsvermerks niht hervorging, ins- befondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Ab- gabe von Geboten anzumelden und, falls der be- treibende SEläubiger widerspriht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Heststelung bes geringsten Gebots niht berücsihtigt werden und bei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die berüdäsihtigten Ansprüche im Range zuruü- treten. Diejenigen, welche das Eigenthum des Erundftücts beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die CEin- stellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalis nach erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspru an die Stelle des Grundstücks triti. Das Urtheil über die Ertheilung des Zu- \chlags wird am 4. Mai 1891, Nach: mittags 123 Uhr, an obkenbezeihneter Gerichts stelle verkündet werden.

Berlin, den 28, Februar 1891.

K&öniglihes Amtsgericht 1. Abtheilung 93.

[70093]

Nach heute erlassenem, seinem ganzen Inhalte nach durch Anschlag an die Gerichtstafel und durch Abdruck in den Mecklenburgishen Anzeigen bekannt gemachtem Proklam finden zur Zwangsversteigerung des dem Maurer Friy Rieck in Malchow gehörigen Wohnhauses ‘ir. 418 an der Teterower Chaussee hieselbst mit Zubehör Termine:

1) zum Verkaufe na zuvoriger endlicher Regu- lirung der Verkaufsbedingungen am Don- nerstag, den 4, Juni 1891, Vormittags 10 Bhr,

¿zum Ueberbot am Donnerstag, deu 25. Juni 1891, Vormittags 11 Uhr,

zur Anmeldung dingliher Rechte an das Grundslück und an die zur Immobiliarmasse desselben gehörenden Gegenstände am Don- nerstag, den 4. Juni 1891, Vormittags 10 Uyr,

statt.

Auélage der Verkaufsbedingungen vom 20. Mai 1891 an auf der Gerichtsschreiberei. Die Besichti- gung des Grundstücks mit Zubehör wird gestattet-

Malchow, den v, März 1591.

Großherzoclih Mecklenburg-Schwerinsces Amtsgericht.

[70086]

In Sacen, betreffend die Zwangsversteigerung des dem Maurer Wilhelm Köppen zu Strasen ge- hörigen, daselbst sub Nr. 4 belegenen Hauses e. p. wird der auf Sonnabend, den 28. März 1891, Vormittags 11 Uyr, vor urs anstehende Ueberbots- termin mit dem Wemerken in Erinnerung gebracht, daß in dem ersten Verkaufstermine ein Gebot nicht abgegeben ist.

Fürstenberg, den 7. März 1891,

Großherzogalihes Amtsgericht. Giehrke.

[70092]

In Sawcn, bétreffend die Zwangsversteigerung der auf hies. Stadtfeltmark belegencn Udkerstücke Nr. 903, 1093 und 1160 hat das Großherzog- lihe Amtsgericht zur Abnahme der Rechnung des Sequesters, zur Erklärung über den Theilungs- plan, fowie zur Vernabme der Vertheilung Termin auf Mittwoch, den 25. März 1891, Vor- mittags 11 Uhr, bestimmt. Ler Theilungsplan und die Rechnung des Sequesters werden von heute an zur Einsicht der Betheiligten auf der Gerichteschreiberei niedergelegt sein.

Stavenhagen, den 9. März 1891,

Schulze, Gerichtsschreiber des Großherzegl, Mecklenburg-Schwerinschen Amtsgerichts. [70039]

In dem Verfahren beireffend die Vertheilung des dur Zwangévollstceckung gegen den Postsekretär a. D. Friedrich Weyl in Berlin aus dessen Gehalt bei- getriebenen und hinterlegten Betrages von 386,87 H ist zur Erklärung über den vom Gerichte angefertigten

Breslau, den 27. Februar 1891, : Scur, L Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgeri&ts.

An 1) den Agenten August Daniels, angeblich in England, . 2) die Schuhmacher A. Silwerodt’\{en Erben aus Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts.

[60467] Nufgebot.

Es werden folgende Sparkafsenbücher hierdurch zum Zwecke der Kraftloserklärung resp. Neubildung aufgebotea : 5

1) Das Sparkassenbuch Nr. 3583 der Städtischen Sparkasse zu Grünberg, lautend auf den Namen des Antragstellers Max Adam zu Bistriz, Sohn des Domänenraths Adam, welches am 5. November 1860 ausgestellt, dem Antragsteller im Laufe der Jahre angeblich verloren gegangcn i und ultimo Dezember 1889 nebst den aufgelaufenen Zinsen über ein Gutbaben von 75 M 7 S lautete.

Auf Antrag des Max Adam zu Bistritz bei

Neuern in Böhmen, vertreten durch den Rechts-

anwalt Kleckow zu Grünberg.

2) Das auf den Namen des Dienstmädchens Marie Klose zu Grünberg, später verehelichten Schuhmachermeister Friedrich Richter zu Lucken- walde ausoestellte, angeblich verlorene Quittungsbuch der Städtischen Sparkasse zu Grünberg Nr. 8469 über ein Guthaben, welches ultinio Dezember 1889 incl. der aufgelaufenen Zirsen 485,37 4 betrug.

Auf Antrag der Intestaterben der Marie Klose,

später verehelichten Schuhmachermeister Richter,

nämlich:

a. deren Chemanns, Shubmachermeisters Friedrich

Richter zu Lackenivalde,

b, deren Schwestern :

a. der verwitiweten Arbeiter Ernestine Woits@ack, geb. Klose, zu Ebertdorf, Kreis Sprottau,

f. der verchelichten Scäfer, Auguste Iobke, geb. Klose, zu Dominium Bolkwitz bei

: Neustädtel, sämmtli vertreten dur den Rechtsanwalt Creuß- berger zu Grünberg.

Die Inhaber der vorstehend bezeiGneten Urkunden werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche auf dieselben spätestens in dem auf den vor dem unter- zcihneten Gericht, Zimmer Nr. 19, auf den 19. September 1891, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine anzumelden, und die Urkurden vorzulegen, widrigenfalls in Ermangelung der Anmeldung von Rechten bezw. Vorlegung diefer Urkunden deren Kraftloëerflärung erfolgen wird.

Grüaberg, den 21. Jauuar 1891.

Königliches Amtsgericht. III F.

[70089] Aufgedvot.

Dos am 18, Oktober 1884 für den Pfänder Jürgen Schröder ¿zu Göddingen von der „Bleckeder Sparkasse“ ausgestellte Sparkassenbuch Nr. 4210 über Einlagen mit Zinsen bis Ende 1887 zum Ge- sammthetrage von 195 4 16 &, cventucll 198 58 S ist verloren.

Auf Antrag des Dienstknechts Jürgen Heinri Schröder zu Göddingen wicd der Inhaber diefes Buchs aufgefordert, spätestens in dem auf Donnerstag, den 30. April 1891, 10 Uhx Morgens, an- beraumten Termine seine Rechte hier anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraft1- loserklärung des Buchs erfolgen wird.

Bleckede, den 6. März 1891.

Königliches Amtsgericht.

[70098] Nufgebot.

Das folgende, angeblih verloren gegangene Spar- fassenbuch der Beckumer Sparkasse Nr, 6270 über 1122,70 Æ, ausgefertigt für Gerhard Kösterkamp at. Westerhoff zu Kspl. Herzfeld, sol auf Antrag der Verliererin, der Wittwe Gerhard Kösterkamp, behufs neuer Auéfertigung aufgeboten werden. Die Jn- haver des bezeichneten Sparkassenbuhs werden auf- aefordert, spätestens im Aufgebotstermine deu 6. Oftober 1891, Vorm. 9 Uhr, bei dem unterzeicneten Gerichte ihre Rechte anzumelden und das Buch. vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung desselben erfolgen wird.

Beckum, 5. März 1891.

Königliches Amits8gericht. [79079] Nachstehendes Aufgebot

„Der Halbspänner Hermann Nolte in Hessen hat glaubhaft gemaGt, daß das im Grundbuche von Hessen Band 1. Blatt 33 bei seinem Halbspänner- bofe No ass 68 daselbst aus dem notariellen Doku: mente vom 8. Juli 1808 zu Gunsten des gemüths- kranken Amtmann Georg Fried rich Floibo in Han- nover eingetragene Hypothektkapital von 150 Thlr. Konventionêmün:e = 462 M 50 S vor dem 1. ODf- tober 1878 bereits zurückgezablt, und der Inhaber der gedachten Schuid- und Pfandurkunde vom 27. Jeli 1808 unbekannt ift.

Auf scinen Antrag werden daher die unbeëannten íöInhaber gedachter Urkunde und Alle, welche auf die Hypothek Anspru machen, damit unter dem Rechts- nad:heile, daß die Hypothekurkunde dem Eigenthümer gegenüber für fraftlos erklärt, die Hypothck aber gelöscht werde, geladen, ihre Ansprüche spätestens in dem auf den 22, Dezember 1891, Vormit: tags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine unter Borlegung der aufgebotenen Urkunde geltend zu machen. .

[70091] :

Auf zulässig befundenen Antrag des Pastors a. D. Amelung in Dalwiy bei Walkendorf i. M. werden Alle, welche der Kraftloz3erklärung der angeblich ver- brannten Hypothekenscheine über die zu Fol. 2, 3 und 4 des Grund- und Hypothekenbuchs der Büdnerei Nr. 311 im Prinzengarten zu Doberan für den Pastor Ludwig Amelung eingetragenen Forderungen von je 39010 6 widersprewen zu können vermeinen, hierdurch aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte an diesen Hypotheken\heinen spätestens in dem auf Soun- abend, den 13. Juui d. Js., 11 Uhr Vor- mittags, angesetzten Aufgebotstermine anzumelden, unter dem Nachtheile, daß andernfalls die Hypoe thekenscheine für ungülti« erflärt werden sollen.

Doberan, den 6. März 1891,

Großherzogli Meckl. Sw. Amtsgericht.

[70980]

Nachstehendes Aufgebot :

„Der Tischler Hermann Paulmann aus Evessen hat glaubhaft gemat, daß das im Grundbude von Evessen Band 1 Blatt 35 bei seinem Brinkfißer- wesen No. ass. 39 daselbst aus dem Kaufvertrage

12. April vom —F— Ma 1825 zu Gunsten des Roß-

händlers Auguit Heinrih Oppermann zu Mönhhe- NVahlberg ais Kaufgeldrückstand eingetragene Hypo- tbekfkapital voa 100 Thlr. Konventionsmünze = 308 66 S vor dem 1, Oftober 1878 bereits zurückgezahlt, und der Inhaber der gedahten Schuld- 7 __12. April 1825 b und Pfandurkunde vom 15. Mai 25 unbe- kannt ift.

Auf seinen Antrag werden daher die unbekannten Inkaber gedachter Urkunde vnd Alle, welche auf die Hypothek Anspruch machen, damit unter dem Recht2- nachtheil, daß die Hyvothekurkunde dem Eigen- thümer gegenüber für kraftlos erklärt, die Hypothek aber gelo\cht werde, geladen, ihre Ansprüche späteftens in dem auf den 22. Dezember 1891, Vormit- mittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine unter Vorlegung der aufgebotenen Urkunde geltend zu machen.

Der im Ausgebote von 6. Februar 1891 auf den %. Septemb:r 1891 anberaumte Aufgebotéternin wird aufgehoben.

Schöppenstedt, den 9. März 1891.

Herzogliches Amtsgericht. gez. P. Peßler“ wird damit veröffentlicht. L

Schöppenstedt, den 9. März 1891.

Der Gerichtsschreiber Herzogl. Amtsgerichts. C. Jeimke.

[70090]

Nachdem der Pastor a D. Amelung ¿u Dalwitz bei Walkendorf i /M. als Besißer der Büdnerei Nr. 18E. zu Dokteran glaubhaft gemacht hat, daß die Hypothekenscheine über die zum Grund- und Hypothekenbuch der genannten Büdnerei eingetragenen Forderungen von 2000 zu Fol. 1A. für die Frau Caroline Beckmann zu Doberan, von 1090 # zu Fol. 1B. für den Borstand der Ersien Todten- beliebung zu Doberan, von 3000 4 zu Fol, 2 für die Erbpächter Johann Baate zu Reddelich und F, Westendorf zu Aöndorf als Vormünder Haus- wirth Baade Reddeliber Minorennen, von 1800 M zu Fol. 3 für den Zimmermeister Baade zu Doberan von 120 6 zu Fol. 4 für den Väer- meister August Fahl zu Doberan durch Brand vitergegangen sind, und nachgewiesen hat, daß die eingetragenen Gläubiger bezw. deren Erben aus den Eintragungen überall keine Rechte herleiten, werden in Gemäßheit des $, 20 des Gesetzes vom 2. Ja- nuar 1857, betreffend dle Grund- und Hypotheken- bücher für den Privatgrundbesiß in den Großherzg. Mecklbg. Schwerinshen Domänen, Alle, welche der Mortifikation des eingetragenen Rechts bezüglich der oben näher bezcichneten Forderungen widersprehen zu können vermeinen, hierdurch aufgefordert, ihre An- sprüche und Rechte auf die Intabulate spätestens in dem cuf Sonnabend, den 13. Juni 1891, Vormittags 11 Uhr, bestimmten Aufgebotstermin anzumelden unter dem Rehtsnachtheil, daß andern- falls die bezeibneten zu Fol, 1A,, 1B., 2, 3 und 4 der Büdnerei 18E. zu Doberan eingetragenen Rechte arn Aus\c(lußurtheil für erloschen erklärt werden ollen.

Doberan, den 6. März 1891, | Großherzogl. Mecklenburg. Schwerinsches Amtsgerit.

[69241] Oeffentliche Ladung.

In Sathen betreffend Anlegung des Grundbuchs für den Gemeindebezirk Beeck fol der Bäkergesell Joseph Wimmers avs Beck, dessen jeßiger Aufs- enthalttort unbekannt ist, über sein Miteigenthun an dem unter Artikel 1423 der Srundsteuermutter- rolle auf den Namen Hermann Joseph Wimmers zu Becck eingetragenen Grundbesiß Flur 7 Ne. 177/119 Aer, groß 21,14 a und Nr. 226/113, Haus und Hausgarten, groß 1,35 a vernommen werden.

Termin ist bestimmt auf den 1. Mai 1891, Vormittags 10 Uhr, im hiesizen Gerichtsgebäude.

Zu diesem Termine wird der Jos. Wimmers hier- mit öffentlich geladen.

Wegberg, den d. März 1891. : Gerichts\@reiberei des Königlichen Amtsgerichts, Abtheilung för Grundbuchsachen, MWeferling,

Aktuar, als Gerichtsschreiber.

Reichs-Eisenbahnanit.

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anuar 1891, aufgestellt

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Nachweisung der Unfälle beim Eisenbahn-Betriebe (mit Aus\{luß der Werkstätten) auf deutschen Eisenbahnen (aus\{ließlich Bayerns) im Monat D1GIT|81S9 [1011 :

beim Eisenbahn-

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32 122 91 61 62 61 60 68 48 99 113 149 93 115 264 80

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1 759 987 2 242 791

3 511 489] 3 39 D

1 798 031 2 838 582 2 251 297 1370 729 5 930 975 2 697 019 1 395 283 1 482 733 5 397 329 4 374 516

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Unfälle beim Eisenbahn-Betriebe.

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Betriebs- länge

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Kilometer

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1632,56| 1 316,59

2 332,38 1235,69 2 336,33 1577,31 1851,49 1379,25 1450,86 1332,57

Bezeichnung

Eisenbahpy

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Kal. Frank- Friedri

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13 Bahnen ohne Unfälle mit

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[70082] - Veschlufß.

Auf begründêt befundenen Antrag des Großköthners Heinrih Peter Cordes zu Erbstorf werden diejenigen Personen, welche an dem in der Gemarkung Erb- \storf belegenen Grundftück, Kartenblatt Nr. Il. Parzelle Nr. 24, Acker „am Rishkamp“ groß 4 ha 19 a 36 qm, eingetragen im Grundbu von Erb- storf Band I. Blatt 6, als * Zubehör der Groß- föthnerstele Nr. 7 daselbst, servitutishe Rechte zu haben vermeinen, aufgefordert, solhes spätestens in dem auf Sonnabend, den 2. Mai 1891, Vor- mittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine beim unterzeihneten Gerichte anzumelden, widrigen- falls für den sich nicht Meldenden im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grundstücks, dem Bäter- meister und Ziegeleibesißer Heinrich Tiedge zu Lüneburg, die bezüglihen Rechte verloren gehen.

Lüneburg, den 28. Februar 1891,

Königliches Amtsgericht. IIL.

[70095] Grundbuch von Barmen.

Die unbekannten Erben des Wirths und Konditors Friedri Constantin Scchmalenberz zu Barmen werden zur etwaigen Geltendmachung von Ansprüchen auf die Parzellen 1/2 353/192, 354/192, 355/192 und 1/27 637/221 der Katastergemeinde Barmer, welche im Flurbuch auf den Namen des genannten Schmalenberg eingetragen sind, hierdurch zu dem auf den 14. April 1891, Vormittags 11 Uhr, im Geschäftshause, Wertherstraße 13, hierselbst an- geseßten Termine öffentlih geladen. Erscheinen die- selben nicht und werden Ansprüche auf die Parzellen ihrerseits niht angemeldet, so erfolgt die Eintragung der seit zehn Jahren im Eigenthumsbesitze befind- lihen Wittwe des genannten Schmalenberg Lisette, geborene Weber, hierselbst, als Eigenthümerin im Grundbuche.

Barmen, den 26. Februar 1891.

Königliches Amtsgericht. VII. Beglaubigt: Beer, Aktuar.

[70097] Aufgebot.

Der Schuhmacher Ludwig Werner aus Kerst- lingerode beabsichtigt folgende ihm gehörige Grund- stücke zu veräußern:

I. In der Feldmark Kerstlingerode:

1) Kartenblatt 2 Parzelle 3 Südlih am Suhl, Wiese = 27,80 ar,

9) Kartenblatt 2 Parzelle 166/4 daselbst, Aker = 1,5250 ha,

3) Kartenblatt 2 Parzelle 17 Ueberm Schäferhofe, Adcker = 89,60 ar,

4) Kartenblatt 3 Parzelle 46 Im Dorfe, Aer = 13,30 ar,

5) Kartentlatt 3 Parzelle 47 daselbst, Hausgarten = 1453 at

6) Kartenblatt 3 Parzelle 48 daselbst, Hofraum, Haus Me 11 = (92 ar;

7) Kartenblatt 3 Parzelle 45 daselbst, Hofraum, Haus Mr. 9 = 308 ar.

IT. In der Feldmark Bischhausen:

Kartenblatt 6 Parzelle 14 An der Langenmahn, Acker = 29,40 ar.

Auf Antrag des genannten Eigenthümers werden Alle, welche an den bezeichneten Grundstücken Eigen- thums-, Näher-, lehnrehtlihe, fideiklommissarische, Pfand- und andere dinglide Rechte, insbesondere auch Servituten und Realberehtigungen zu haben vermeinen, aufgefordert, diese Rechte spätestens in dem vor unterzeihnetem Amtsgerichte auf Mittwoch, den 6. Mai 1891, Vormittags 11 Uhr, anbe- raumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls für den sich nicht Meldenden im Verhältniß zum neuen Erwerber das Recht verloren geht,

Reinhausen, den 28. Februar 1891.

Königliches Amtsgericht. Ik. Swchmidt.

[43919]

Hermann Weibezahl, Sohn des Pfarrers Louis Weibezahl in Sundhausen, 1834 daselbst geboren, ist nah Versiherung seiner Angehörigen in der Mitte der funfziger Jahre nach Amerika aus- gewandert und hat später in New-York gewohnt, es ist aber seit länger als 10 Jahren keine Nachricht über ihn an seine Angehörigen gelangt.

Es haben daher Dieselben, nämlich seine beiden S{chwestern Frau Therese Krauß, geb. Weibezahl, in Friedrihroda und Frau Franziska Gigling, geb, Weibezahl, in Vacha, sowie die Kinder seines ver- storbenen Halbbruders, des Oberförsters Gustav Weibezahl zu Gräfenhain, sämmtlich vertreten dur den Rechtsanwalt Heller hier, die Einleitung des Aufgebotsverfahrens beantragt. Es wird deshalb Aufgebotstermin auf den 18. November 1891, Mittags 12 Uhr, anberaumt. Hermann Weibe- zahl und dessen Erben werden hiermit geladen, in diesem Termine vor dem unterzeihneten Herzog- lihen Amtsgericht zu ersheinen und ihre Ansprüche anzumelden, widrigenfalls Hermann Weibezahl für todt erklärt und sein Vermögen an die ih legitimirenden Erbberehtigten oder in Ermangelung folher an den Fiskus ohne Kaution überlafsen werden wird, seine Erben aber, welche sich nit melden,

it ihren Erbansprüchen ausgeshlossen werden. Eine Wiedereinse ung in den vorigen Stand gegen das zu ertheilende Aus\chlußurtheil ist unzulässig. i

Auswärtige Betheiligte haben bei Verlust ihres Anspruchs einen Bevollmächtigten am Siye des Gerihts zur Annahme künftiger gerichtlicher Aus- fertigungen zu bestellen.

Gotha, den 31. Oktober 1890,

Herzogl. S. Amtsgericht. VII. Jusat.