1891 / 91 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

ebenso was dur< Strikes 2c, erzwungen und ertroßt oder dur gütliche ' Vereinbaruñg erreiht sci. Gerade in Zeiten, wo man mit Handelskrisen zu re<nen habe und es den Arbeitern \{le<t gebe, also

s En : 4 oel eine Beschränkung der Produktion nothwendig wäre, ließen die Unter- Die Abgg. Auer und Genossen wollen die Arbeit erst von nehmer den Arbeiter länger arbeiten, weil sie deren Widerstands-

6 Uhr ab beginnen und um 7 Uhr endigen lassen; ste wollen fähigkeit in solben Zeiten für geringer hielten. Wie die Freiheit

bestehenden Eincichtungen gehandelt habe, und doch 1 Nab r E L M a, voran E L e Arbellövertrages goubfebe, ewesen am, Besten Fie Ent- Der jéßt ¿ete enben Inc} da) E 2 » S / b s i 1888 889 d U ten Berit B FJaYren 1e Va arvell Ver e en, n M V B ungen er etten age n er ozia emofkratishen re je, in lei bamals die BUdu irie i A E MNIRaeE Sen fi Sabielee “Batans ZEN n, Vas die L irdsGestliben Verbältnisse au event. während der Arbeitszeit die Zeit zum Besuch der welcer Weise die Unternehmerverbände in Verbindung, mit Königlich i n MERE OREGI E, F L R kaeaiei Gei S2 Inne nd der Arbeiter in Meittel- und Oberfranken jämmerliche seten. _Wenn Fortbildungëschule gewährt werden soll. preußischen Behörden das Koalitionsrecht der Arbeiter unmögli geho, V eit babe abacnommen; ebenso werbe es au bei | wirkli Fabrifinspektoren gewünscht hätten, man möge die zehnstündige Abg. Ublendorff befürwortet einen Antrag, welcher den maten. Es heiße da, es sollten Listen _der fogenannten wüsten dio N inderier tet Le E ; n Jahre 1871 Arbeitézeit für Kinder vor 14 Jabren einführen, so beweise dies | jugendlicen Zieglern die Möglichkeit gewähren solle, ibre Arbeit auch Agitatoren aufgestellt werden, und die Presse versuche das auf jenes

ordentlichen Seelsorger für den Katehumenen- und Konfir- manden-, Beicht- und Kommunionunterriht bestimmten Stunden dürfen jugendlihe Arbeiter nit beschäftigt werden.

legener Gemeinden und Gutsbezirke Behufs Wahrnehmung | jedenfalls no< niht beginnen, bis dahin könnten die Parteien mit kommunaler Angelegenheiten ($8. 126 bis 135). ihren Vereinbarungen noh nit fertig sein. Außerdem müßten au< 8. 126 in der Fassung der Kommission lautet: die Landwirthe des Hauses einmal auf ein paar Tage nah Hause Landgemeinden und Gutsbezirke können mit nahbarli< be- | geben; denn es ständen große Kalamitäten bevor, es müßten legenen Gemeinden oder Gutsbezirken zur Wahrnehmung einzelner | vielleicht sämmtliche Felder umgepflügt werden. Wenn dadur die kommunaler Angelegenheiten nah Anhörung der betheiligten Ge- Fertigstellung der Landgemeindeordnung um einige Tage verzögert werde, meinden und Gutsbesißer durh Beschluß des Kreisaus\<usses ver- | |o sei das kein Unglück. (Lebhafter Beifall re<ts,) S bunden werden, wenn die Betheiligten damit einverstanden And. Präsident von Köller: Die Frage, wann das Haus in die dritte Wenn ein Einverständniß der Betheiligten nit zu erzielen ift, Lesung eintreten werde, bleibe einem späteren Stadtum vorbehalten, kann, sofern das öffentliche Interesse dies erheisht, die Bildung | (Heiterkeit) z M eines solWen Verbandes durch den Ober-Präsidenten erfolgen, nach- 8. 126 wird nah dem Antrage des Abg. Freihercn von dem die Zustimmung der Betheiligten im Beshlußverfahren dur< | Zedliy angenommen. den Kreisaus\{huß erseßt worden ist. : : 8. 127 Absay 2 wird auf Antrag des Abg. Bohh im Bei der Verbindung von Landgemeinden und Gutsbezirken | lezten Saß gefaßt: „Jnsbesondere können einzelne Gemeinven

“v oer v en tritt an die Stelle des Kreisausfusses der | oder Gutsbezirke im Verhältnisse zu anderen zu Voraus- G V 54 \: r) f 5 » j mili N a Vorstehende Bestimmungen finden auf die Fälle der Ver- leistungen verpflichtet werden, wenn leßtere für gewisse Ver-

änderung der Verbände in ihrer Zusammensetzung sowie der Auf- bandszwe>e bereits vor der Verbindung für si< allein in lôsung derselben sinngemäße Anwendung. genügender Weise Fürsorge getroffen haben oder aus anderen Abg. Freiherr von Huene beantragte folgenden 5. Absatz g, L geringeren Vortheil von der Verbindung

hinzuzufügen : “_| haben, als erstere“. A E Für die Bildung von Schulverbänden bleibt besondere gesctz- Jn $. 129 wird auf Antrag des Abg. Bohß beschlossen,

toren scien ni<t zuverlässig, Die Inspektionsbezirke seien so groß, aber 4 auberen Staaten seica dur< die Art der prakiishen Dur- baß bie Inspektoren gar ni<t in der Lage feien, ao iübcuna der Seseßzebung bo<h große Erleibterungen geschaffen. Man | und eîne genaue Statistik aufzunehmen. (s würden v, p m r faae, die von seiner Partei beantragten Ecleichterungen ber jugendbli<en | Kinder ia den Fabriken beschäftigt, als in der A a G “S ci Rrbeiter könnten von der Jadustcrie niht ertragen werden ; aber angegeben werde. : (Abg. Bebel : Sehr richtig!) i enn f è s vasselbe babe man früher gesagt, als es si< um die Einführung | Regierungs-Rath Landmann ni<ht an bie Degenerirung ter Arbe! er E alaube, so môge er dea Beriht des Fabrikinspektors Kopf aus

S Hus jugendlicher Arbeiter mehr entwidelt, als in fait allen Staaten,

: _135 wird auf Antrag von Zedliß das Wort „Ge- meinden“ finngemäß durh „Landgemeinden“ erseßt. Bei Titel V Aufsiht des Staats (8. 136—141) bean-

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von der Regierunz beute der Wun die Ne. 4 wieder îa das Gee aufzunehmen. GL A um éine in welchem Sinne aber dieselbe egeben werden werde, folge \<on daraus, daß der Bundesrath dieje

| l z , fast immer die Ge-

1) ¿x Anträge \éluct Partei ergehen. Im Fahre 1#71 habe e / , e : "c e 5 vf 3 vet ten Zebi inül i ( \ozi Mng Ti b Wa Loe: fat: Wenn dem Kapital 200% | nur, baß die Fabrifinspektoren den Cinflüsterungen der Unternehmer | voc 54 Uhr Morgens zu beginnen. Es bandle sich bei dem But S B A Et, s e Le Men gatum handele, fozial- au ONIETEA il 3 «H 44 - Der Nbg. Möller habe gesagt, die HAus- gewerbe nit um eine Beschäftigung unge!under atur. <QWte Zieg er emoiraliMe agttatoren on er nallonalen Fndu!trte fernzubalten. Wenn 1) ; i Ft ; ; ld j eli ie Religion N B fat a6! Ho d V at ten die | maten keinen Eindru>. Natürlih, was gegen die Religi t i d B 111 l e i Î Are tritt dann aus den Eeseven s n R E isten lber die Se “W heiligen Profits dies sei die tonangebende Religion | sondern beweglier Art. C sci nit abzusehen, warum für diese arbeitstages oder höherer Löhne unmögli zu machen. Es handele e arg Pugeadlider Arbeiter; demgegenüber ml : ls ei Arbeiter Vorschriften gelten follten, die für die landwirtbschaftlichen ih nit um fozialdemokratishe Agitatoren, sondern nur um Leute, A Li t rat ufs i i Si Was der Abg. Möller als eine s L L j O À A ( bitte er im Interesse der | bei ihnen niemals Eindcru>k machen. Was g l r : ne, en a i: _ x a S A endlich einmal i ausralen, und daru Vebertreibung habe hinstellen wollen, fei nichts Anderes gewesen, als | während der Zeit vom 1. April bis 1. Oktober beschäftigt würden. fommissionen oder Facbvereinen gestellt seten, Solche Leute si< vom Mit sel Uebertreil habe der Vorredner Leibe fernzuhalten, seien die Unternehmerverbindungen bestimmt, und bo, Möller; Mit seinen Uebertreibungen habe der WBorrebner ; Al 8) tei zu suden. | Arbeit beginnen, aber dafür während der heißen Mittagsflunden mebr ih nen Œtnt m r alaube au nit, auf | treibung sei also nit bei seiner (des Redners) Parteî z ben. |} Arbeit beginnen, aber dafi ) der heiten Mittag iden mel M ( Q) P n De N / l auf den Melchotag keinen Eindru>k gemacht, er glau : Y Kèlmme Negts ; Königs e gemeint, von eincr | der Ruhe pflegen können. Na Mittbeilungen aus Zieglerkreisen sei keinem Worke trieben die Gegner so viel Mißbrau<h wie mit i c ; : ; ; len, E Nane M Der Geheime Negierungs-Rath Dr. Königs babe ge , vol de pfles g D Wenn bei dieser Freiheit der Arbeiter lie Regelung vorbehalten. daß das Statut des Gemeindeverbandes außer im Negierungs- ler (j iht um Klnderacbeit, denn die ganze Inpdusirie jet einig in es 0 ç S k G s Gohoz vor Toéterem Bea ä Arbeitszeit. um Sklaven we üsse der Begriff der Freiheit beschrä Met "l baun 6 hanbele si< nuc darum, Ausnahmen da zu- | „zur Zeit feine Nede 10a D Oa B va Zit n zug zu geben vor ‘späterem Beginn mit längerer Arbeitszeit. Der â ne rde, müsse der Begriff der Freiheit beschränkt thrèec 4b Und! Ch ( l ( / N E N werde denn endli le Zet ommen f‘ i O d z A Ll x p s A u c f, V9 V 2 N E alien babe die Mia 20 Jahren erhoben. Wann Gesetzes zuzulassen, aber an anderer Stelle seien ebenfalls Ausnabmen Verbältnisse zu mischen habe, bâtten bei diesem Geseß nicht nur L des 2 o[chnitts zu seuen, R. _ W : in 8, 129 u. ff., sowie in der Ueberschrift des Abschnittes das M ttait hie »è ; irelditen : ? Kot Ö ave D Ee L Ls e L Et p Le a A e L S, R C s bat A onallibe 6 «dor Prot nine (BTs S R Dos Aba. von L Arns e): Be ( ten Le e ad : (, A > SIEEIN j d lerungM rern "buclelint, aber viele Mitglieder des Hauses | arbeitstages abgelchnt habe, wolle seine Partei ibr wenigstens 9e LP bereits in dem Geseze selbst festgeseßt. Aus allen diefen Gründen nationalliberale, soadern au freisinnige Elemente dur<löhert. Des- g. von Beyer (Arnöwalde): Bei der ersten Lesung habe | Wort „Landgemeinden“ überall durh „Gemeinden“ erseßt, gehende Meglerungsforderung avgerehnt, 07 ; iuaendlichen Arbei is zum 18. Lebensjahre durhseyen. Die | | : dic nung h And poen E jugendlihen Arbeiter bis zum . Lebens] Abg. Wurm: Seine Partci sei mit dem Antrage Ublendorff rung na einem Normalarbeitstag, Daß der Arbeiter davon den : N z E l ) Stadtgemeinden Anwendung finden kann ine Vort val O Nu! A e Straße Mi indern: Arbeitszeit für Arbeiter bis 16 Jz2hren empfohlen. Diese Konferenz | durchaus nicht einverstanden. Das Bitchen Ordnung, das durch das größten Schaden babe, sci nit richtig. Statifstisch fei nahgewie|en, L "6 A E I ETUEOAe zu, E O As Bei S. 131 konstatirt auf Anregung des Abg. Boh j ) ‘inde ) iggang au } Un E G E R C ; ; ; ; Loni Mt ho 2} igewcrbe 2A 2a , Mas cits bet fürzere citezei öhere Löhne e S N, f mme jetz n vie ß die Je Lc «Ul, [ür etbis, Minder am SRCER A7 "i se sei allerdings feine mustergültige Versammlung für scine Partei ge- | Gesetz in die abscheulichen Mißstände im Ziegeleigewcrbe gebracht A E e L O e D, eus Äideiter des Gub L L Sd nolntes d fu ß i | ' ! 4 5 c átc 1rden; evenso wetie der WcWwetzer Fabri Ul, Vis Ó N de nah x fele esem Ulter gar niht zu ver- Cd A : : L L x F S velcHer letzteren d au die Armenlast oblie V T La h Nor d eber 3 [l Biiraermetster J verwenden, Knaben aber selten in dtejem U { Fe E, 7 e O ; b dl s » °78 aus, als der Abga. Ukblendor mein Man welwer leßteren dann auc die Armenlast obliege. Es folle aber au Berbandsvor!| ehern eventue auh Bürgermeister zu ver: ' G4 1 L WALUIO, (8 c e: Drängen der Italiener und der anderen südlichen | sähen die Dinge anders aus, als der Abg. d eine. E " tu | d i n d 4 i j j 0 ] L ver au G ¿ wenden, wenn man sie nicht in die Fabriken s<hi>e, (Abg. Stolle: | ül L aae o 2 h werde, wenn sein Antrag Annahme finde, verlangen, daß au der zwölf auf clf Stunden in der Schweiz geknüpft, sich nicht be- p dm 1 e „zwei enh a naht ibre Tagelöbner alljährlich ( l 1 i: E , ) Verwecchselt das Bäumchen“ spielen ließen; die Tágelöhner der einen F i : e Ma hle so Tanae : F ? flärt habe. Daß der Abg. Troelts< als Groß- i : i , an L : E at C E : E E N seien die Knaben eben länger in der Schule, 10 lange, bs iFabrikarbeit er 7 D E Lt tba ; B Ï ih pu Nrhoitäzett für di dlih zôbere Produkito zi 6 < <> dadurch az C die Semeinde zôgen in die andere und umgekehrt, um beiden Gemeind sie i “irgend elne gewerblihe oder fonslige Beschästigung ein- | industrieüer füc eine Ausdehnung der Kinderarbcit eingetreten sei, | jede Kontrole darüber, ob die Arbeitszeit für die jugendlichen Ar- hôhere Produkiion erzielt einfa {on dadur<, daß man die e it dere und umgekehrt, um beiden Gemeinden 4 Bei Kindern, die in Fabriken gehen sollten, bestehe In ehme ( / 1 ¡ h d è h Ce S E S R ou od op Wukpiigf , » vporkeorts ; Maine Die kürzere Ardveit8:ei ürde Nbg, Dr. von Hevdecb J d Lasa: Seine Freunde L z O La Daus! A B Pause na H der Entlassung aus der Squle, | die Sozialdemokratie hâtte er ihm aber eigentlich U ee Vorschrift würde A Ae aen O de L N enten n E ee O erl U S he dea Sat ne ige Neeunde tragt Abg. Boh, folgenden Zusaß: ( 2 Juli {4 v L d, b u ' á F » » 2 » 7 »+ 5 er 2 Ie. , 4A Ubi U Ci - ie \ . 11BV l L e H V Ld) Ne _ - 2 : : e: —_— , r ( Was seine (des Redners) Aeußerung in der ersten Lesung betreffe, daß | bei einer unvermutheten Revision sie entdec 7 N Í s Sofern einem Gemeindeverband cine Stadtgemeinde angehört, bestehenden Zuständen ein Fahr dauere, und es [rage ih, ob man e P J An N be C isonsbes<1 Die Nachtruhe und au die nur sebr gering wäre fönne das Kapital seßr wohl tragen, zumal weiler die Sw@ulverbände von diesem Gesetz aussblicken wolle i 1 ) L Mi 'AR B Fo tände d16 Gesetz fixicen ] er Ausdr1 ebrauht in dem Sinne, daß man gegenüber der | Vorlage und der Kommissionsbeschluß. lte Lac ) i L U S T 2 a E Ï O E N; ; U c s L S eiten dieses Verbands v em Megie 8-Präfidenten. in bobe uicht mit Rücksicht auf diese bayecishen Zustände das Gesetz fixicen | er diesen Ausdru> gebrauc / M enkTie sei für die Jugend sehr nothwendig. Man bringe den im Intercsse einer Hebung der Arbeiterklasse. Die Regierung sage, | Nicht unerbeblihe Gründe recifertigten das Vorgehen der Staats- Und E E e Ben, i E A B U 1 und S 9 Bl J z em Ober- denten, unbeschadet der in E A / is Yushehnun S <uBe / l e gegen den Arbeiterstand geühte Frechheit eins ( 2a R G x K \ A A i A E G es y S Se ken zu beseitizen, In Bezug auf die Ausdehnung des Schußes | nehmerthum für seine j i; ; 15 O S N p n Betr Begengründe. Jn den Bureaux, Kanzleien, Comvtoirs werde 1- } annehmbar, weil die Kommission die Zustimmung der Selbstverwal- T | s I V rbelfor, ble bie Sozialdemokraten beantragten, be- | auf den Kopf geben müsse, daran halte er no< heute fest. Daß der | Kinder im Allgemeinen sonst fänden. Welche tiefsinnigen Betrachtungen O G A Ses A yleie e Sompioirs W rde läng EEGRES e BA e Ba De D ph eviaey ah elbstverwal Provinzialraths, geübt. der jugendlichen rbeiter, ViC Me S PIN A würden nicht darüber angestellt, daß der Gymnasiast nicht zu viel stens a<t Stunden gearbeitct, und zwar nit \><were körperliche ungsförpershaften zur Bildung folWer Verbände eingefügt habe. Nach Begründung dieses Antrages dur den Antragsteller 111 E i i (ac L Cjes 2 ages dur den Kniragitele ah j Ul ç ichti w ur, daß er (Redner) das Richtize damit ; T : ; : S s R R L ; h R h j Abg, Dv, Hirsch; Es sel hier vom sozialdenmo?ratishen Antrag L es beweise nur, ß ( ) laut, daß au< den Arbeiterkindern die Möglichkeit gegeben werde, den in den Comptoirs arbeiteten nur viel wentger als D Stunden. Landgemeinden und Gutsbezirken zu ciner Gemeinde na< $, 2 über- u dem vorllegenden Paragraphen die Rede, Fm Interesse der | 8 D Ó Körper in sol<her Frishe in die Fortbildungss{hule zu bringen, (Widerspruch bei den Nationalliberalen.) Einzelne mögen ja bier flüssig maden. Minister des Jnnern Herr furth: G : x | A Maisihas S J as ir i a S i G Z 7. 3 2 y B Die Ausführungen des Abg. Bohtz fi effend. Nachdem i träge [on vor vielen Jahren von der Fortschrilts- und der A S Fd Un t M A R E A Dahin ziele der zweite Antrag seincr Partei. Es sei bekannt, daß au Wochen und Monate nah der Riviera oder anderswobin zur | Huene aus. Schulverbände bâtten nur da gebildet werden können, : übrungen des Abg. Bokbs sind zutreffend. Nachdem im Partei gestellt worden seten und daß auch der vorliegende Antrag in | Bayern verbesserungsbedürftig sei oder nicht, darube r von Seiten der Unternehmer die Fortbildungs\hulen niht gerade mit Erbolung. Man habe ja bier im Reicbstage mitunter au< eine | wo die Sóule Sae der Gemeinde sei, aber nit, wo die Schule S Ü L j Z d daß die von den bayecischen Fabrikinspektoren ge ( längere Arbeitszeit als die gewöbnliwe Normalarbeitszeit, und diese | în der Hand von Sozietäten sei. Es liege aber kein Grund vor, | wir in Betreff der Aufsicht des Staats hier au entsprehende Bestim- Seine Partei habe sich |<on lange dahin erfiart, daß der Schuß Der gegentrekn , blen nber via 4 4 Fabriken beschäftigten Kinder 8) A2wang nôtbig, wenn au anerkannt werden tolle, daß eine größere Perren arbeiteten dann tin ihrem eigenen Interesse länger, wäbrend Swbulverbände dort nicht zu bilden, wo die Gemeinden die Schule mungen aufnebmen. Ich möhte ¡cdoh den Abg. Bobtz fragen, ob er jugendlichen Arbeiter eine Ausgabe des Staats und gesezli<h zu | brahten Zahlen über die in den Fadrile : Anzahl von Arbeitgebern den guten Willen habe, den jugendlichen l : ftionelle B b j tgeudlic | Anza on 2 ) eine redaktionelle Bedeutung babe regeln Tel. j 7 1 D " y 9) s 4 » it d i tl e ¡ : 2 Y a ° » e S A L $ s da 9 N tos Ann , Arn, Tr of J 14 f ; 1 : | N T Le A i M 7 Cd d4 wandtheit dazu, um einem amtlichen i i: b S E G e e Ene Q E R z L : dies von dem Hrn. Abg. Freiberrn. vo et dein Vorigen Ab ls ob die baverlshe Induïtrie ein Interesse hätte aa der Ablehnung E 04 A eine Srdabis zu behaupten, daß die | Die Klagen vieler Fabrik-Inspeltoren, daß die Fortbildungsschulen GLALE ein, J. 120 e flare, indem er für gefundbeitêgefäbrliwe L etriebe Minister des Jnnern Herr furth: 7 e des E eiherr von Vedlig bei dem vorigen Abschnitt i tet e er 2 A 8 Sailer unriGtia Feten : : Man die Festsezung einer kurzen Frist vorscbe, eine Art fakultativen gesehen ist, diese Bestimmung als einen Zusaßparagraphen an den c í A 6 An e B G | A, 4 T ‘oi 28 10 > e ear » e arin vorgerrac n 20) e ( e N 2 N Ï n . A b itszeit \ j t Es sollte au dur< Beschluß bes Meichstages ketne irgendwie gearte Ct ; R A TaR ¡ie Neußterun : ten, rührten daßer, daß nach zehnstündiger Arbeitszeit e m> s | 2 56} E 1 T E Pression auf Bayern ausgeübt werden, aber (s jet dle moralishe | Grillenberger und Bebel, welcher leßtere die Aeußerung des Abg. woll h ver, | L babe, denn überall werde dur die lange Arbeit3zeit die Gesund- Greiberrn von Zedliß, indem i< in Betreff der Erörterung der Be- in Betr ff der $8. 137 ff, zu modifiziren ist. J< glaube, die Sah 1 A o en e : ¿s C A Zt Wolle fonscquent fcin, so müsse S 120 L < DD [+ gure A €, e e l Ier U A A S einer Partei bei ailen Denen, die für die Fortbildung eit geschädigt. Wolle man konsequent scin, so müsse man $ 120e Grde Morer al es E G A E e u! die G-sammtzustände Nücksicht zu nehmen und dem allgemeinen } auf, ihre Behauptungen neues M D B en, A O Arbeiter Interesse hätten, Zustimmung fiuden werde. Beschränkung auferlege; denn dieser $. 126 und die folgenden Para würde Uarer werden, wenn man es nit in ÿ. 136 hinelnbrächte, ( an d d L x E c , L s E 4. M ( ; tre A B E S i E gi s M K L - liz MUTLLCYUL 5 i l Ne «D Ui C aent [94 o Zuoe des Reichs zu folgen. Das sei keine Verleßung der ver- | amtliche Berichte von Beamten, an deren Wahrheitsliebe, Gewi)sen anstrebe; da sei cs doch besser. man regele die Sache glei geseßlich. 5 omvr iftes H lli ) ; A ä mMDro L U T oe Salt A E A A e ;

: N c ; E rin G C 2 zi l, Ï L ( L Ee L i s in der Fassung: Wo bei derartigen Verbänden Stadtgeme 1 be der Reiwbbregterung zu der vorliegenden Frage werde gekennzeihnet | Grillenberger seine Meinung darauf uße, daß die Zah! der 04 bis Mi 18 M O N rinlt besonderer Gewerben es überlasend, dur freie Vereinbarung kürzere Arbeits- | wesen, und ih geböre zu denen, wel(e an diesem Ko:npromiß zu beiliat Nud, wied vi Aufi@t ats A der Weis n, r A R d ec Mt . Top inso fttaro 4 $ A 2 > :1n ô . Æ F l T : “U 2 A :0 E h, ot E : $ « „2c G f : c, : ; Ls eugt Mind, Iw E F l c er YBetlle ausge Cte s dur den in der Kommission abgelehnten Absay 4; es handele inspektoren in Bayern zu gering sei, so sei das zunächst eine Sache, g L zeiten zu erreihen; von einer Schematisirung sei dabei also keine Rede. | rütteln lovaler Weise überbaupt nitt kere{tigt und willens sind. L j i E darauf werde es do hinauslaufen in Fabriken zu beschäftigen; | Zablen der in den Fabriken Aen rate Ee En B R anca bält die Erweiterung vertrage, auf der anderen wolle man Nichts von einer Koalitions- | (i, Erörterang der zu diesem Paraaravben gestellten Ant Gd Sas Der VI. Titel ($. 142—144) enthält die Ausführungen das wäre ein direkter Nückschritt gegenüber dem jeyt Iahre lang | der Weise ermittelt, daß der Fabrikinspektor herumgehe und die Kinde eheimer Dber-Pegterung® 40. freiheit wissen und erwarte Alles von der Megierung: in der Praris ie Crôrterang der zu diesem Paragraphen gejtellten Anträge ur und Uebergangsbestimmungen.

: c : ; M „Lot 2 i das Kapital. Wenn man Alles von der Regierung erwarte, so führe | von Zedlig selbst gestell IH balte ibn, obwobl er wesentli raft, Die K isi Folgenden Qusak

s A Pans L n É - L é s 4 E « v MES V L ï 4h C Lb, U uDre Or D 18 it eit lt kat. S4) balt ibr, obwobl T W N li A a? 9 1 l j viele Kinder aud in städtishen Bezirken —, die, wenn sie mit | gesammelt würden. Er wisse niht, welche Aeußerungen des Fabrik» schäftigung der jugendlichen Arbeiter hänge davon e 05 das zur bloßen Bureaukratie, und wie au Diet {ließli immer die L S ct "D t T 6 R ain beblicbe Nepbeire 7 E l G nes e Gera S folgenden Zusaß gemacht, und 13 Jahren aus der Schule entlassen seien, nicht in die Fa- | inspektors Kopf der Abg. Grillenberger gemeint habe. Er (Redner) | die Stunden tianegehalten würden, dafur }orge der E . n L redatltioneller Natur tft, fur eine erbebliwe Berbesterung, zumal er | zwar als Rdojag 5 Und 2:

c De Mui U nl ci N Li E Sai (ne: e A s anderem Holze sei denn do< der frübere Staats - Minister i S ei R E E 5 a GTSO y A E L A c orafältig vor Ver- dem betreffenden Aufsihtsbezirk in Bezug auf die Kinderarbeit nicht S. 136 wird unverändert angenommen. L N „1E den ille, E E TE S0 (tnijte "G E Ce E n Titel beruhen, bleiben injoweit in Kraft, als diese Verwa C10 ONDTTii V werin 1 Per 1e Tal VU Hl L [ R « LOi S a1: GINCET, T Den Den , Deer (u Iededtngungen zu er- equenztent tet. 4 b sbe 5 t d 6 5 os : Men n N a Ge R O A S d ¿elt È isberigen allgemeinen und besonderen geseßlihen lotteranz und GWBerwadrtolung zu Uen. Sf Leute Cs 3 F i N E 3 S 136a, na< wel<hem für alle über 14 Jahre alten ée einen: LEtwibaas allére fa ber Sb und Oele z J O d, s: 7 d : K é : Ur eten re@tewidrigen Ct are. ti ( (de! à und (Tre 4 p Fe 2. I E g Metp v Gris de N 1nae 0 Ta Gn m 0t A 45 Arbeiter der zehnstündige Normalarbeitstag eingejuhr! werden rei bestche der elfitündige Normalarbeité die Einwer- edli in Betreff des Antrages Huene. E E E E EERAE E

91,18 ird es wagabalsia, steben i ihr Ober s<henkien. C 0 1 - A U A z 2 l ij M, N, ira wagarig, R é Bray Üebertreibungen und | seien in der Regel in luftigen Räumen oder in der freien Natur Das \ci ni<t wabr. Es handele sih darum, jede Bewegung der 000 V/a In MUgNIchT, 16 Ç 0 auf =Z-G/C1 POL L c N L Abg. Freiherr von Zedlitz beantragt: blatt au< im Kreisblatt veröffentliht werden muß. er erklärt, daß die Gutsbezirke ergültige 9 fle *tte E E do y z ; 3 die Gutsbezirke mustergültige Armenpflege bätten. | nachdem dur< die Kommissionsbeshlüsse das Geseß auch auf wird die Aufsicht des Staats über die V bestebenden Kindershup. Man sage, in der Zwischenzeit würden | zähle, sondern zum großen Theil beruhten diese Zahlen auf den Be- | der Nahtruhe, wie fie von sozialdemokratisher Seite vorgeschlagen ( ; 2 E A nd s ; r; : j Partei der Bourgeoisie nebme, dafür sci der Staats - Minif y L L ; A u Has Es Ca 5 ; riken einträten, \{on dedwegen, weil in vielen Bezirken |} könne in seinem leßken Bericht nicht finden, was seine Ansicht bekämpfe. | Für die Industrie wäre aber die Bestimmung außerordentli be Parte geoisie nebme, d Staals - Ltimiter } Zusammenhang ftebt mit dem vorläufig ausgeseßten Antrage des PriratreWte dürfen dur dieses Gesez ni<t entzogen oder ge- Dic cli a g 4/01 VCVIDEhiC á l { l VIC «C | : \orhanden feien. Dagegen werde es als ein Mißstand empfunden, Die Abgg. Auer und Genossen beantragen einen neuen a aleEit 6 a E A ( 1 : usgesprochen werden können POEVIUA A On i 98 angen, gleihviel ob mit oder n, Ordnungen, Gewobnheitsre<ten und Observanzen ab- R LU Li A L t 4 joll, und zwar vom Tage des Jnkrafttretens des Geseges an, dungen des Abz. Dr. Buhl, daß man dort mit dem Normal- ? citig mit der Landgemeindeordnung S

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handele sch hier | den beschäftigt würden. Uebrigens babe dies der Abz. Grillenberger felbst anerkannt, indem er gesagt habe, es sei ein unhaltbarer Zustand, daß ein Vakuum bestehe zwishen dem Verlassen der Schule und dem Eintritt in die Fabrik.

unz erthe dier) VONTE, ich für dieses rücschritt- Abg. Bebel: Ec habe allerdings mit gutem Grunde zu der “Beginnen kein tchrheit im Hause finden werde, | oben bemängelten Aeußerung des Abg. Grillenberger „sehr richtig“ ge- in dumpfer, | szgt Ein höherer Königlich sä<sisher Beamter habe ihm erklärt,

1 non NgA Besugniß des

ührungen des Abg. Stolle seien ) ; é r : s ; j Se rum : führung 9 tbätig, die Thätigkeit der jugendlichen Ziegler sei au kcine mübsame, Arbeiter zur Erzielung einer kürzeren Arbeitszeit oder eines Normal- j olbeve Beinacgentber müsse das Haus | bei ationalliberalen Kapitalisten verftoße, das werde di h ; ; N | \<ältlgung jugendlicher Arbeiter; demgegenübec müsse das Haus f bei den national pitalif Arbeiter nit aälten. Dazu komme, daß die jugendlichen Ziegler nur die dur das Vertrauen ihrer Kameraden an die Spitze von Lohn- iuae hen Arbeiter, die Anträge seiner Partei anzunehmen. 4 Í N K E n 5; Dann Cos di jugeobllhen Arbeiter, ble Anträg n Ci 5B + Abg. Wagener. Die Ueber- | Bei Annah des Antrages würden sie des Morgers früber die ¿in (S er Nede des konservativen g. Wagener. Q ei Annadme 8 «Anirages l LLOrA B p JELCN Vi es roin i cin Citat aus der Rede 9g N dazu hâtten sich die Königlich preußishen Behörden hergegeben. Mit N 4 nas fie bere<hnet acwesen seien. 6 handele sti D ; L E f : És Gt ; ta of : » Freibei das Publikum, sür das sie berechnet gewesen seien (58 Y a Finshränfung der Arbeitszeit bei 18 bis 18 jährigen Arbeitern könne | dem frübzeiticen Beginn der Arbeit mit geringerer Arbeitszeit der Vor- dem Worte „Freiheit“, Bundesrath es hmige, und wo nah ärztlihem Bundesrath sei zwar in der Lage, Ausnahmen von der Regel des werden. Das Prinzip, daf der Staat ih ni@t in wirtbshaftliche den Absay 3 bier zu streihen und ihn als $. 135a an den Ferner wird auf Antrag des Abg. Freiherrn von Zedlitz f d dex Bundes ) es gene Je ( j s A Z : a e Á N ulajjen, wo dex Bundesrath QCNeg mge, Nachdem man die Einführung eines allgemeinen 10 ftündigen Normal- : f; ie Annabme Ç : dürfe 1 E M E L R N iber dexr Forde» uten | feble 6 die Annabme des Antrages. halb dürfe man es au< nit aufre<t erbalten gegenüber der Forde ar E P E A L hc | entlid werbe 1 4 , MEK empfeble 1G d < F Á S Le E Q <, N E \ wollten den Kern dleser Bestimmung haben, und, ho! x | internationale Konferenz habe im vorigen Jahre fogar die 10 stündige Gr müsse das beri@tigen; die Behauptung treffe nur noh für Pom- L y A D é T S F. ten a » i Hau! 1! S L Ÿ C ' 9 2245 8 T , T 5 ° 7 5} » 4 5 î Minister N Ç 3 Mädchen, ble aus der Schule entlassen scien, könne man im Haufe wesen, es sei eine Bourgeoisversammlung gewesen. Es fei haupt- | werden könne, würde damit durhbro<en werden. In der Praxis erzielt würde, cife ) n Arbeiter des Gutes in der benachbarten Landgemeinde wohnten, der Minister des Jnnern Herrsurth, daß unter den 4 sid die Befürchtungen, die sich an die Reduktion der Arbeitêzeit von ; D den. toll U R E j ; hen find n i R Q ven S ; Nölke irü>uführen, daß man 12jährige Kinder als reif zur : a! i : L DE iz geknüp ] dT L stehen sind. Und wie ift es bei anderen Ständen) l, Mnteres Lies P Mee Juri e, s i jugendliche Ziegler so lange arbeite wie der erwachsene, Es feble ja tätigt bätten, Es werde bei kürzerer Arbeitezeit jeßt cine wesentli i nehme er (Redner) ihm nicht übel. Seine bissigen Angriffe auf | beiter wirkli< nur zehn Stunden dauere; cine Abweichung von dieser alten Mascbinen schneller laufen lasse, und no< viel mehr | die Armenlaft zu ersparen. : bald Wochen , bald Monate, in Bayern na() ben dort , L, 2 ace, R ; n Ac! L 4 G j dige Ne a 8 » cingestellt werde ften. Finen Ausfall an Profit, der sGerliH stimmen; Ke könnten aub nit für den Antrag von Huene stimmen ois va man dem Unternehmerthum eins auf den Kopf geben müsse, fo habe | Partei nehme mehr Rücksicht auf die nothwendige Nachtruße als dic gelte erden müßten. Einen Ausfall an Profit, der sicherliL amen; fe en au< ni< è g von Huene stimmen, je Verwaltung dèr Angelegen» i i R G A rve “alle diese jet bestehenden | Breutalisirung der Arbeitgeber den Spieß umkehren und dem Unter- 1 i L A x A ae A : U ; L Q E C E CieL cit solle, und er hoffe, daß es gelingen werde, alle dieje jeßt Y G ï E Z bad Aa p 8 Interesse enen, das die zur Zeit ebe es nit, das eien Ausflübte, aber keine regierung, wie es bier in Aussfit genommen sei; die Vorschrift fei S E E ARE L L L |i Kindern dec arbeitenden Klassen niht das Interesse entgegen, d 3 ges C | Y N y G + d N dea Geseßen gecrdneten Mitwirtung des Bezirksaus\<hu}ses und des ih Ani 4 vom Negier ‘ommisszr Gesagte Abg. Frei von Stumm si darüber aufhalte, finde er (Redner) i : L s , A À rute i : z A j : ¡iebe er ih völlig aus das vom Negierungskommissar Gesagte. H Ove von R S A mit Scularbeiten belästigt werde ? Nirgends aber werde der Wunsch Arbeit, fondern sebr oft nur leihte mechanishe. Die Herren Chefs f Die Bildung sol<her Verbände könne mance Zusammenlegung von nimmt a s Y da SOT N i : » ic Ane Cle ma t $ S ie n 3 $ L , G 2 a, K : en . 2 ik Grof Y f c f c Ç Wahrheit betone er, daß bicse als sozialdemokrati} bezeihneten An- Bayerisher Bundesbevollmächtigter Ober - Regierungs - Rath daß Fe den Unterricht wirkli mit Erfolg genießen könnten. und da ein paar Stunden länger arbeiten, dafür gingen sie aber Abg. Freiberr von Zedliß spriht si gegen den Antrag von ü ei Behauptung ent vorhergehenden Abschnitt die Stadtgemeinden angefügt sind, müssen ; i i aeordneten ecinagebra 2 J ‘oner ni echten, 6 etner BehauPplun;( , on < | l 4 N i : der Komm'!\sion von den sreisinnlgen Abgeordneten eingebracht sei, | Vorredner nicht re<ten Dagegen müsse er sei )auptung günstigen Augen angesehen würden. Deshalb sei hier ein gesetzlicher À \ die Arbeiter c8 im Interesse der Unternehmer thun mükten, und je | bereits Redner empfiehlt dann seinen Antrag, der ledigli | „s ,„; Fn T ; ; tf ; e 14 H eee nohAvo of ov (0 s O y i » S E DL Er A P S R E E : p E Y dad Et <4 Ve A es nidt auc für zwe tg o 4 hto » de Mt) wit Der Abg, Wöllmer habe es durchaus nicht so bingestellt, | richtig seien. Es geböôre ein hoher Grad, von E N Arbeitern die nöthige Zeit auch während der Arbeitszeit zu gewähren, länger fie arbeitet-n, desto \{le>ter werde ihre Lebensbaltung. Man | au für zwe>mäßig erachten möchte, in derselben Weise, wie L , E, C N F x A s des Antrags des Berbots der jugendlichen Arbeiter voa nicht 14 Jahren. : S ie Ab: \<le<ht besu<>t würden und die jugendlichen Arbeiter ni<ts lernen BUNi ner U j T [a l E E ati L d 1 Noisytiol des H r Gr fordere die Abgg, i Normalarbeitstages cin; das sei ein Beweis mebr, daß feine Partei Q [olge meinerjens ¡ehr gern dem Beispiel des Hrn. Aba. | Sgluß zu seßen, damit dann Alles dadur gede>t wird, was etwa < 2—3 Stunden in die Schule gchen könnten. Gr hoffe, daß 0 L j ; ; A TLUR A e N a R apt i j Se ihtig“ "Lei e, | no<h 2—3 Stunden tn dle î 0 E , S A E j N Pslicht cincs Elnzelstaats bezüglih setner Partikfulargeseßzgebunz, Grillenberger mit einem „Sehr rig begleitet habe, beit L L i 1a! stimmungen dieses überaus wichtigen Paragraphen mir die äußerste lo oft anwenden, daß man dasselbe baben werde, was seine Partei : s y e A ‘eute x n sondern als S. 141a in etwas anderer Fassung formulirte, also etw : / L E : E r Be D , 1 A tes e: R > N 9 er Antra Auer oweit er \ih auf die Jungen Leu as E Ï 2 s Y E Derbad s 7 «pr “A kont (Bp so I 4 d of E S aae ig 2E “G J \assungsmäßigen Selbständigkeit eines Einzelstaats. Die Stellung } baftigkeit und Pflichttreue niht zu zweifeln sei. Wenn der Abg, D g E Seine Partei wolle cinen Maximal-Arbeitstag festseyen, den einzelnen | r0Pven 1nd eben alls Gegenstand des t ; h t 2 i ee SAt U EA ige Sai iebe habe der i 5 E R T N B ta h aba aa : enn die | s ie Ziegeleien; für derartige Saisonbetriebe habe L O | y 10 Lene iede on ita C ih darum, 13 jährige Kinder tägli 10 Stunden lang denn | die mit dem vorliegenden Gesey niht zusammenhänge. Denn Regelung für die Zieg 1 s Auf der einen Seite erwarte man Alles von einem freien Arbcits- Ih beschränke mi desbalb ebenso wie Hr. Abg. vo Der Antrag wird als F. 141 a angenommen. | E e "G; : 4 ber fübre Beides zur # Fenlofen Ausbe: er Arbeiter di mich zunä<hst unbedinat einverstanden mit dem Antr den Freibe Nach & 9 tri Zer j : Nyril 1899 ; die Kinder verwabrlost werden; aber in Bayern gäbe es doch sehr | richten der Orts- und Polizeibehörden, die von den Fabrikinspektoren | werde, weder für nöthig, no< für zwe>mäßig. Die Dauer der Be- aver füdre Beides zur shrankenlofen Ausbeutung der Arbeiter durh | ®& zunaG L E I Ps em Anfrag, den Freiherr Ja) F. 142 tritt das Geseg mit dem 1, April 1892 in die Kinder verwahrionl werden, aver L t P E Kk (1 E ES i ur Freiberr von Berleps{< ein lchrreihes Beispiel. Aus ganz | * | werden. Oeffentli® re<tlide Verbältniffe N F feine Kabriken existirten, und diese seien do<h durchaus nicht | Es gehe vielmehr aus diesem Bericht hervor, daß Mißstände in | lästigend. i Hrn. Abg. Bobß, der meines Erachtens die ganz rihtiger werden. DeffentliG re<tliGe Verhältnisse , welhe auf : N 19 ein T E obne Anwendung von Gewalt : ¿edo etwas anderer An be at daß die Kinder, die aus der Schule entlassen scien, bloß se<s Stun- nd O O S OELEE E : G y E Abe ip E B Mi I : Ref E N eits bestehenden Ortsftatuten, allgemeinen Gewobnßeits- Vom 1. Fanuar 1894 soll der Normalarbeitstag 9, vom arvellêtage nid jurerenen lel, daß d ! Auknabmen „größer esondere Bestimmungen über die : 16 reEte un vanzen bleiben, soweit dieses Gesetz ‘ortsftatutarise n vorge 2 S ¡ei als die der Nichtauenahmen, und z namentli die Arbeite Wenn run fett Leine Aus Pelunt 4 ilen ISiallens auf bri Sha f f LRRRY L LUEIA 1. Januar 1898 nur 8 Stunden betragen. A Su ; wae Le RENIUEOO Et S S A E Wenn nun jeßt keine Aussicht v Regelung zuläßt, einstweilen, längstens auf drei Jahre, in Kraft. n Abg. Grillenberger: Für feine E zer Normal- balt a U Eike S E t E L anden ift, daß dieses Geseß gleihzeitig zur Verabschiedung gelan Hierzu liegt vor der bei $8. 126 zurü>gezogene Antrag 9 Ec »d A rb - T Ty11 42 s 01, 1 a 1CT( VON 2 clierTn L c Ven ZUNOTCT, E E N M s - es È . _— a , arbeitstag der Grund- und E>stein jedes wirkflihen ActeiterQußge]eßes. 888 d t N : s : L t von Huene, wonach das Geseg auf die Schulverbände keine

de Sctitein 1 i Ls As Zeit 1888 f O larbeitstag ftrifte Man werfe ihr vor, Palliativmittel vorzuschlagen, aber du]e Palliativ- Seit 1888 larbeitstag ftrikte

bre man in Oesterrei den Norr

zu

dge denken

»hâre einer

übrigens häufig gefördert werdez könn*,

s Aft horn v Vit C

NArdbeitermangel vor-

3 au 16 bis 18iährige

Man habe aber einen Ueber»

d deshalb könne die Indujtrie

den Antrag Auer entzogen

ad das 18. Jahr seien die

Gotwidelung, die Zeit des

rotrke für die ganze kün!kige

3 zu 13 Stunden täglich

1e der kfostbarsten Güter ?

etcdigt. In diesem Alter

; die Vinneigung und der

daß sein Appell noch)

ber kommen werde

de, daß nicht materielle

iondecn der Mensch selbît,

idealstcebende Jugend ! dayeriscen Meg

"r

ho xiernnoi Ven Wegterung®

el »> dortio 2, die dortige

Trt uno © M ARY

wiffe de beitede insofern einzuwirken, als Hinderniß einer Der Abg. 7 euren folien Antrag ute; wenn das Centruux also kon}

j timmen Gs komme

andrnann n

S 2 : R L oh or f ; T Tis Dig R eschäftigten Kinder in Dayern angegeden ave, die, fofern ion (den

Way

¡chtes andere ait

i » Cho. Do »A S u, was der Odcr-Regierungs R

d

iten schon seit Jahren detont, zu we t ibre, daß die aus der Schule entlassenen Kinder nicht zur Arbeit A)

—_— gi e f E

ommen könnten 2s sei durchaus

Lat h " S rotellt S n:olne hade n deraudgeteur M i CNyYeinen

<hâftigten Kinder

Kt A Totor 7 L l ct) hot Ia dio 3 hatsächlih seien in Bayern medr Kit b igt, als die ì

die verhältnißmäßcgen und bade abritinfpe?.

7 » 4 os 1A

d N

Döôte de hl der in den sähsishen Fabriken beschäftigten fei f umfänglihe und gewissenhafte statiftishe Auf- Die Statistiken der übrigen Bundes-

zu vergleichen, denn es würde in

a Staaten ene ganz ungleihmäßige

ndet: daß dies speziell auch für Bayern zutreffe, habe aus entnommen, daß der Ober-Regierungs-Rath Kommission bei diesem Paragraphen eine Zahl der

sein Gedättniß nicht trüge, bedeutend niedriger gewe]en dre ; j nten Beri Îloîn fh ; ir das Königreich Bayern, als im leßten Bericht allein für die

heinvfalz angegeben sei.

Ober-Regierungs-Rath Landmann: Er entsinne sh feiner

amaligen Aeußerung niht genau. Jedenfalls habe er si< auf das

ihm zur Verfügung stchende Material, auf den gedru>kten geitügt, selbstverständlich seien die Zahlen des leyten ie des vorhergehenden, i Geheimer Regierungs-Rath Dr. Königs: ônne nur bestä- tath Landmann bereits gesagt, daß Beslimmungen durchaus in die Vor- aufgerommen worden seien. Die Berichte der Fabrikinspektoren welchen \{ädlihen Wirkungen es Ci Î kein arbetiterfeindliher, tondern Vorséhlag.

M8 Totne A [ene

rverter!reun

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Abg. Srl t

r

reingestimmt

dem Ober-Regierungs-Rath Landmann nrihtiges gesagt habe, fondern nur

ommission in Widerspru ständen ent zaden

Damit schließt sion. E : r Abstinunung werden die Anträge Auer und Ge-

der Antrag Münch abgelehnt, $. 135 un-

va e

ändert angenommen.

sollen die Arbeitsfiunden der jugendlichen

vor 51/4 Uhr Morgens beginnen und nit über

ends dauern. An jedem Ardeitèztage müssen

n Arbeitstunden regelmäßige Pausen gewährt

n. Für jugendliche Arbeiter, welche nur sehs Stunden tigt werden, muß die Pause mindestens eine halbe betragen; für die anderen ift mindestens Mittags eine mittags und Nachmittags je eine halbstündige Pause

und Festtagen, sowie während der von dem

mittel nüßten wenigstens dem Arbeiter etwas, während das, was in diesem Geseze bisher geshafen sei keine einshneidende Verbesserung biete; theilweise werde sogar der jeßige Zustand dadur ?

und bezüglih der Koalitionsfreibeit fei, wenn man Regierungsvorlage zurüdgreife, eine abermalige Ber

erwarten. Man werfe ibr ferner voc, dag Ó Entwittelung niht berücsihtige, aber hätte man ihre Anträge ange» nommen, so hâäiîte man gerade einer vernünftigen succetwen orts entwikelung Vorschub geleistet. Wolle man die Versöhnung zwishen Arbeitgebern und Arbeitern, îo ? man nicht in einer scl%en organisirten Weise Alles niederitimmen, was seine Partei vorshlage. Diese Vorschläge gingen no< lange nit so weit, wie große Massen aufgeklärter Arbeiter wüntkchten, die feine Partei anfeindeten, weil sie niht weit genug gehe. Allerdings feien die Industrieverbältnisse heute so, daß no< viel ehr geboten de Ves

? werden könnte. Dec S. 136a sei einer der einshneidendîten J »r

seßes, namentli< dur< seine Abstufungen. Seine Parte! wolle nur allmädlich zum a<tstündigen Arbeitstag kommen. Sie fei deshalb vielfach gehäfsig angegriffen worden, aber Regierung und Reichstag hielten glei<hfalls für die Durchführung folhecr Reformen Abstufungen für nothwendia. Man müsse der Industrie Zeit laser, fiH darauf einzurichten. Außerdem wünf<{ten auch die Arbeiter nicht fo!<he Ver- kürzung der Arbeitszeit, so lange niht eine Verständigung darüber zwischen den Hauptkonkurrenzländern Europas herbeigeführt sei. In England sei der zehnstündige Normalarbeitstag theils dur Gesetz, ils dur Usus berrits eingeführt. Die deutsche Industrie i ständig reif für einen achtstündigen Normalarbeitstag, wie er in allen Kulturländern jeßt gefordert werde. Seine Partei wolle stufenweise vorgehn, um ih nicht derm Vorwurfe autzus segen, wollte die deutshe Industrie konkucrenzunfähig machen. In der Zwischenzeit wünsche sie, daß internationa über weitere Verkürzung der Arbeitszeit gepflogen würden. So werde man f<ließli< au zum achtstündigen Normalarbeiistage fommer. Man möge die Sozialdemokraten für Ovptimisten halten und denken, ße seien einige Jahrzehnte zu früh daran, aber das Maschinenwesen werde fortgeseßt so verbessert, daß menschliche Arbeits- kräfte frei und auf die Straße geset würden. Diesen traucigen Zus ständen könne nur mit einer fortschreitenden Verkürzung der Arbeits- zeit entgegengetreten werden. Schon Helvetius habe vor hundert Jahren erklärt, daß die Arbeitöloßfigkeit nur dur Verkürzung der Ardeitszeit gemildert werden könnte. In zahlreichen Industrien Deutschlands fei der zehnstündige Normalarbeitstag bereits etageführt, in weniger zahlreichen der neunstündige und in einzelnen Betrieben sogar der actstündige. Man sage, man könne dies also dem freien Arbeitdvertrag überlassen; es würde {h dies au ohne gesepliche Regelung von selder machea; aber einerseits der Unverstkand der Massen, andererseits die Profitwuth der Unternehmer hindere ein Eins treten zum Besten der Arbelter. Nur dur Eingreifen der Geseßgebung

könne etwas Fruchtbares und Dauerhastes geschaffen werden.

Die fretwilligen Zvgeständulsse könnten jeder Zeit zurü>gezogen werden,

ta dur, in der S{weciz bestehe eine lebbafte Agitation, um zum zebn- stündigen überzugehen, und der Gebeime Regierungs-Rath Dr. Königs selbst gebe zu, daß man si dort gegen den zebnstündigen Normal- arbeitstag nur \sträube, weil man die Konkurrenz Deutschlands, wo man gar keinen Normalarbeitstag babe, fürhte. Dann sei der Widerstard der Regierung und des Geheimen Regierungs-Raths Dr. Köntgs selbst unbegreifli<, er erkläre si<{ nur aus ihrer Furt vor dem allmächtigen Kapitaliëmus, Dieser Vorwurf könne der Re- gierung nicht erspart bleiben, Hier, in der Presse, in Ver- fammlungen werde man ihn stets wiederholen. Für die Bergleute fordere seine Partei Nichts, als was sie {hon Jahrbunderte larg besessen und was thnen nur die Profitwuth der Unter- nehmer genommen habe. Nun hâtten sh die Vertreter der Bergwerklsindustrie neuerdings wieder zusammengethan und im Einverständniß mit Regierungsvertiretern erklärt, sie würden auf die ahtstündige Schicht der Bergleute ni<ht eingehen. Dem gegenüber müsse do<h auf eincn Namen hingewiesen werden, der allein ein ganzes Programm bedeute: Müllensiefen, der habe diese Forderung und die Forderung böheren Lohnes für Ueberschichten zugestanden, er habe es mit übernommen, für diese Forderungen einzutreten ; natürlich bâtten die Nationalliberalen, die seine Wahl unterstüßt, diefe Verpflichtung mit übernommen, und sie würden also einstimmig die O der Bergleute zuge\tehen. In England seien die Arbeits- tunden unter Tage 8 Stunden 36 Minuten, die wirkliche Arbeitszeit 7 Stunden 25,8 Minuten, und das Alles ohne geseßlihen Normal- arbeitstag, nur dur die ftrifkte Durhführung des Koalitionsre{<ts, In der so ho< entwi>elten englishen Maschinenindustrie be- trage die täglihe Arbeitszeit weniger als neun Stunden, die Forderung des zebnstündigen Arbeitstages könne nit aus Furt vor Konkurrenz zurü>kgewicsen werden, Schon Cobden habe gesagt, daß der Normalarbeitstag bessere Arbeitsverhältnisse herbeiführen werde, und gerade diese strebe seine Partei an, gerade sie würden aber von der Klasse der Arbeitgeber, gegen wel<he auch _der einzelne bumane Arbeitgeber niht aufkommen könne, bckämpft. Seine Partei erwarte und hoffe, daß die Zeit niht so fern sein werde, wo die Regierung und die Mehrheit nahgeben müsse, wenn sie niht die Leben?haltung der Arbeiter und alîo der ganzen Nation aufs Tiefste zerrüttea wolle, Nach dieser Rede wird um 51/4 Uhr die Fortseßung der Verathung auf Freitag 11 Uhr vertagt. Haus der Abgeordneten. 0, Sißgung vom Donnerstag, 16. April. Der Sißung wohnt der Minister des Jnnern Herr- furth bai. __ Die zweite Verathung der Landgemeindeordnung wird fortgesezt beim TV, Titel: Verbindung nacbarlih be-

erscheinen, nunmehr fe cines Volk#s d

ie Bil

S T

durchaus einver- landre@tlihen J ( indeordnung keine An- wendung vesentlih nur um die Provinzen Ostpreußen und Wefipreußen handeln Aber au< für diese mêöHte i glauben, ß eine An dun Bestimmungen dieses Paragraphen auf die Sw@ulverb i unli< ift, und zwar

‘entli dem Grunde, C

der genügende weil i< glaube,

vorübergebenden in Zwe>- vorkommen kann ? elf ommen wird,

für die Bildung v: Hulv i eignet. itde deshalb einen Widerspru gegen den Antrag idt erheben, allerdings aber mit dem Hrn. von Zedlitz annehmen, daß er besser bei den Uebergang2becfiimmungen, etwa bei 8, 142 seine Stelle finde. Wenn ih mi<h bierauf beschränke, so geschieht es aber au< ferner no< aus dem Grunde, weil i< sebr großen Werth darauf lege, daß beute die Landgemeindcordrung in der zweiten Be- rathung abges{lofsen werde und wir spätestens zu Beginn der nâhsten Woche in die dritte Berathung treten können. Denn, meine Herren, die Geschäftslage des Herrenhauses ift eine solhe, daß die Verzögerung der dritten Berathung bier um wenige Tage eine Ver- zôgerung im Herrenhause um mebrere Woten zur Folge haben und sogar das Zustandekommen des Gesetzes selbft gefährden könnte. Ich werde mi deshalb au< bei den folgenden Paragraphen, wenn ih Veranlassung babe zu spre<en, immer mögli{ft kurz fassen. Abg. Freiherr von Huene zieht seinen Antrag bei diesem $, 126 zurü> und beantragt, ibn im S. 142 einzufügen. Den $. 126 werde das Centrum jeßt annehmen, da die Anwendung desselben auf die Sculverbände ausgeschloffen fet. Abg. Sombart bedauert, daß die Regierung sib auf cin solches Kompromiß eingelafsen babe, und empfiehlt ftatt der Zwe>verbände die Sammtgemeinden, welche viel besser fungiren würden, als die für einzelne kommunale Zwe>e zusammengelegten Gemeinden.

Abg. von Rauchbaupt erklärt, die Konservativen wünsten, daß die Schullaft eine Kommunallast werden solle. Die dritte sung

itanden,

ritt PrinziÞe

der Vorlage dürfe nit überftürzt werden. Am Montag könne sie

Suloesetes dis | Anwendung finden soll.

Nah dem von der Kommission gemachten Zusaß be- antragt: 1) Abg. Dr. Avenarius: Den Absag 3 zu streichen und im Absaz 4 hinter „die“ einzuschalten „bei Verkündigung dieses Gesetzes“, : 2) Abg. Smidt (Warburg): Jn dem Absagz 3 statt Säße 2 und 3 folgenden Sag zu seßen :

„BDeffentlih re<tlihe Verbältnisse, welde erweisli$ nicht _Recbtsnormen (gesezliten Vorscriften, Gewobnheitsre<{ten, bservanzen), fondern auf besonderem Titel beruben, bleiben in

Kraft.“ _3) Abg. Freiherr von Zedliß: Den Eingang des dritten Absatzes folgendermaßen zu fassen : „Rechte und Pflihten, wel<he auf besonderen Titeln des L 1, O, Wie In

el öffentlichen Rechts beruhen, bleiben insoweit* u. en Kommi'sionébeshlüfsen. _ Abg. Freiherr von Huene empfiehlt seinen Antrag, dessen Annahme der Minister ebenfalls angerathen habe. g. Dr. von Hepdebrand und der Lasa bittet Namens der tiven, den von der Kommisfion bes<lofsenen Zusatz anzu-

An- Bes

g. Freiberr von Bi empfieblt die Ablebnung trages von Huene. Na< der Regierungsinstruktion bätten zirksregierungen {Gon jeßt Einfluß auf die Veränderung von Sthul- verbänden, könnten also auc bei Zwe>verbänden für die Schule ibre Meinung geltend machen. Es sei aber ¡we>mäßig, son jetzt fole Schulverbände auf Grund dieses Zusaßzes in einzelnen Fällen bilden zu können. Redner bittet um Annabme seines Antrages zum Absatz 3. : Minister des Jnnern Herr furth:

Ih kann zunächst nur die Bitte wiederholen, den Antrag des Hrn. Freiberrn von Huene anzunehmen. Der leßte Absatz des $&. 142 in der Regierungévorlage ging von der Vorautsezung àâus, daß das glei@zeitig mit der Landgemeindeordnung vorgelegte Volks\{ulgesetz nun zum Abs{@luß kommen würde, und bierauf, auf das Volks\{ul- geseß bezieht sich die Bezugnahme in dem leßten Absaz. Wenn Sie jegt, naGdem es sier ift, daß das Volksshulgesez n i < t {on in dieser Session zum Abs{luß gelangen wird, eine derartige Be- stimmung nit aufnehmen, so kommt man allerdings zu der Folgerung, die, wie ih glaube, ganz rihtig von dem Hrn. Frhrn. von Zedlitz gezogen worden ift. Ven den Provinzen, in welchen die Landgemeinde- ordrung Geltung erlangen soll, findet in Betreff der S@ule dieses Gese keine Anwendung für die Sozietätsshulen in Posen, Stlesien,

D 110

r

Pommern, Brandenburg und Satsen, es findet aber An-