1891 / 94 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

an der Ostbahn, vertreten dur den Rechts- anwalt Guttmann bier, Alexanderftr. 28 a. s

7) Des Sparkassenbuches der ftädtishen Spar- kasse zu Berlin Nr. 163 930 über 393,62 4, lautend auf August Wuthe, Sohn der Wittwe Wuthe, geb.

son aus der S@wierigkeit des Landtransports. Weniger leiftun ger widers

fähig als für Weizen ote Fs Rußland im verflossenen Monat fr widrigenf b

Roggen. Vom 1. bis 28. März 1891 kamen 281 750 Quarters zur Gebots aiût berücksih werdm

Ausfuhr gegen 22 756 Quarters im März 1890. Gegenüber der Seilg Kaufgeldes gegen die berücksihtigten großen Frage,

welche sch an den süd- und nordrussishen Häfen nsprühe im Range zurüdcktreten. Seitens Deu weite: das. Eigenthum des Grundstü e Drweillat,

Frankrei Belt ia A Bre ea E Ae ian _ anspruhen, werd fgefor dert, Schluß d

ran 8 entwidelte, obiges uhrquantum nur en aufgefordert, vor es v ;

nennen. Libau hatte wäbrend einiger Wochen {hon stärkere Sen-- Versteigerungstermins die Einstellung des Ver- Watbe n E E Richard August

dungen; allein dieselben sind für den großen internationalen Be- fahrens herbeizuführen, widrigenfalls nah erfolgiem | 8) Des von dem Ziegeleibesizer Hermann Maecker

darf an Roggen niht von Bedeutung. E Zuschlag das Kausgeld in Bezug auf den Anspru | in Heegermühle bei Eberswalde ausgestellten, von In England, dessen ungenüaende Versorgung bereits erwähnt an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil | Eugen Jung in Charlottenburg Charlottenburger

wurde, betrug die auswärtige“ Zufuhr zufammen an en über die Ertheilung des Zuschlags wird am | Ufer 5, acceptirten, bei W. Jung hier, Danziger

3 088 768 Ctr. gegen 3 270056 Ctr. im März 1890 und 4 481 87L 17. Juni 1891, Nachmittags 12} Uhr, au | Straße 138/139 zahlbaren und mit wid Ses

Ctr. 1889; an Mehl zusammen 1 689 450 Ctr. gegen 1 746 144 Ctr. Gerichtsstelle, wie oben bezeihnet, verkündet werden . | Antragstellers versehenen Wetsels über 680

Berlin, den 1. April 1891. Von dem Tis@lermeister Rudolf Weise hier,

im März 1890 und 862676 Ctr. gleichzeitig 1889. Vom Inlande i j haben die Leistungen der Farmer, welche in den ersten Monaten der Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 51. vertreten durch den Rechtsanwalt Arndt hier Friedrichstr. 129. ;

ie sehr C gamen waren “teen M

anden im März hinter denen des Vorjahres zurück. Preije 9 fa, im Laufe des Monats für alle Getreidearten um 4—5 Sh. und wurde f D S de Aas der x ee damit eine Reihe großer auswärtiger Waarenerwerbungen eingeleitet. Dâänischer Staats-Obligationen von 1887 mit Zing- Das ziffermäßige Bild, welhes man si dabei von den Weltvorräthen, seinen fällig 11, Zuni 1889 folgenden und An- soweit dieselben kontrolirbar sind, mate. war keineswegs \sonderlih weisungen binterlegî von dem Korvetten-Kapitän ungünstig. Letztere betrugen am 31. März zusammen 14 494 000 Band 21 Blatt Nr. 803 auf den Namen 1) der | von Prittwiß in Kiel a Quarters gegen am 1. März 14 378 000 Quarters, 1890: 13 692 000 rau Maurermeister Anna Marie Riege, geb. Jaeger, von dem 2c. von Prittwiß in Wilhelmshaven can D 005 000 Quarters, und 1889; 15 369 000 resp. 17 233 000 Lar Be g a e S Friv Bergis hier Adalbertfir. 4 a ;

uarters. : l jene, er Urbanftraße (Nr. elegene ,

In Frankreich is der Landwirth mit feinem Getreide theil» Grundstü am 11. Juni 1891, Vormittags Kreises Bos e E e 235 08 w weise zum Spekulanten geworden. Die zweifellos sebr s{lechten Ernte- 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Geriht, an Ge- | lautend auf den Cisenbahns&affner Friedri Oeter aussihten, welhe sich dem Lande bieten, veranlassen die Dekonomen ritsftelle, Neue Friedrichstraße Nr. 13, Hof, | in Charlottenburg, Kir{str. 30, /

von dem 2. Oeter, jeßt Spreestr. 25.

zur Zurückhaltung ihrer Waare vom Markt. Die Verforgung des Bibae! C., Erdgeschoß, Saal Nr. 40, versteigert , a

des Jahres unterwegs gewesen.- Anders {hauen sich die Verände- b a e für Europa \{wimmenden Zufuhren im März an._ Es waren unterwegs zum Beginn des März zusammen 3 127 000 Quar- ters, zum S des Monats zusammen nach Eng- land und nach dem Kontinent 4576000 Quarters. Gleichzeitig im Vorjahre waren 3 303 000 Quarters auf dem Wege nah unserem Erdtiheil. Daß von diesen wachsenden sichtbaren Zufuhren ein drückender Einfluß auf die Stimmung in England nit ausging, ift Angesihts der Bestandverringerung im Lande nur erklärlich ; daß aber auch in Frankrei, für welches der weitaus größte Theil der für den Kontinent \{chwimmenden Quantitäten bestimmt ist, si die großen Importeure von weiteren Ankäufen auf sofortige und spätere Liefe- rung dadurch nicht abhalten ließen, zeigt die tiefe Ueberzeugung, welche in diesem Lande von den mächtigen Schäden an der Ernte sowohl

part.,, Saal 32, anberaumten Aufgebotstermine

Ni , Air, ° thre Rehte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, bneoramp, Acir, 24 a 46 qu Zwess Besigtitel

beritigung beantragt.

Alle Eigenthumsprätendenten werden daber aufge- fordert, ihre Anfprühe und Rechte auf das Grund- \tück spätestens in dem auf den 26. Juni d. F., Vormittags 10 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle Zimmer Nr. 4 anberaumten Termine anzumelden und ihr Widerspruchsrecht zu bescheinigen, widrigen- falls dieselben mit ibren Ansprüchen auf das Grund- stück ausges{lofsen werden und der Antragsteller als Eigenthümer ins Grundbuch eingetragen wird.

Warendorf, den 16. April 1891.

Königliches Amtsgericht.

Das 2. Vierteljahrsbeft 41. Jahrgangs 1891 der „Z eit chrift ür Bauwesen“ E en im Ministerium der öffentlichen rbeiten; Redacteure: Otto Sarrazin und Oskar Hoßfeld; Berlin,

Verlag von Wilhelm Ernst u. Sohn) hat folgenden Inhalt : Die Entstehung und Ausbildung der gothishen Baukunst in Frankreich. Beiträge zur Denkmalkunde und zur Entwickelungsgeshihte des Stils, vom Architekt G. von Bezold in München; Das Kasernemenk des Garde-S{ügßen-Bataillons in Groß-Lichterfelde bei Berlin; Salon- wagen Seiner Majestät des Deutsben Kaisers, Königs von Preußen, vom Eisenbahn-Direktor Büte in Magdeburg; Die Hauptbahnhofs- Anlagen in Frankfurt a. M., Fortseßung: I. Die Güter-, Verschub- und Werkstätten-Bahnhöfe, vom Regierungs Baumeister H. Wegele in Frankfurt a. M.; Versuche über den Siffszug auf Kanälen durch

i i s8- und Baurath Mohr t R E ad Ufer a n E a den ‘Verlauf der Hob- | als von dem hierdurch nothwendig werdenden riesigen Bedarfe- herr\{cht.

ä i8gâ oberen Oder, vom Wasser-Bauinspektor A. An den Terminmärkten der Vereinigten Staaten wise a D SEI ine de Becwveubiieà von Holz an Pflasterungen, vom | Amerikas brahie der Beginn des März eine nicht unm Be Stadt-Bauinspektor Gottheiner in Berlin; Die Bewäfserung hollän- | Steigerung, welche hauptsählih darauf zurückgeführt E ç ie disher Niederungen mit dem Hohwasser des Rheins, vom Regierungs- | derzeit zuerst laut werdenden Ernteklagen aus Süd-Ruß g a Baumeister Danckwerts in Königsberg; Statistishe Nachweisungen, | später der guten Verwendung einer reihlihen G mes as betreffend die in den Jahren 1881 bis einschließlih 1885 vollendeten | günstigere Aussichten stellten. Die transatlantische Spe e N und abgerechneten preußischen Staatsbauten aus dem Gebiete des | bedingt durch die Verhältnisse in Rußland , welches in É N Hochbaues. Im Anftrage des Ministers der öffentlihen Arbeiten | Versorgung Europas Amerika den Rang abgelaufen H ; aufgestellt vom Land-Bauinspektor Wiethoff in Berlin. (Fortseßung: | und dur die Ernten unserer westlihen Konsumdistrikte, we che den

indviebstä f â taus arößten Prozentsaß der Uebershüsse anderer Länder absorbiren. Sbeniten, Gügiliäls, A tri gianahas welinns geen Beet Bedenken vorlagen, besonders aber England

d rankrei einen \charfen Konkurrenten erhält, so nahm man in New- Be wobl i au in Chicago keinen Anstand, die an und für sch \chon höheren Preise aufs Neue zu treiben. Indessen dauerte es nit lange, daß die eigenen frohen Erntehoffnungen ibren Einfluß übten,

widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden er- g wird. erlin, 5. Januar 1891.

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 49.

Ne Wittwe des fieBoR: [l | le Witlwe des früheren Müller, späteren Hütten- arbeiters Wilh. Carl Leovold Ernst N LEE Henriette, geb. Hase, aus Lerbah hat das Aufgebot der angebli verloren gegangenen Police Nr. 17274 der Caisse Générale des Familles, Lebensversihe- rung8gesellschaft zu Paris, Rue de Ila Paix Nr. 4 lautend auf 2000 Francs beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, svätestens in dem auf Mittwoch, den 23. Dezember 1891, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeicneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Osterode a. H, den 11. April 1891, Königlies Amtsgericht. 111.

[5103] N Aufgebot.

Das Königliche Eisenbahnbetriebsamt zu Wesel Namens des Königlich Preußischen Eisenbahn-Fiskus hat das Aufaebot der folgenden zur Eisenbahnitrecke Duisburg—Quakenbrück gehörenden Parzellen

1) Flur 32 Nr. (6) 66 Gemeinde Klein - Reeken, groß 1,30 a, früher Küsebach, jeßt Eisenbahn,

2) Flur 19 Nr. E Gemeinde Groß-Reeken, groß 0,96 a, früher Bach, jeßt S{ienenweg,

3) Flur 23 Nr. Gie Gemeinde Groß - Reeken,

15095] Zwangsverfteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von der Hasenhaide und den Weinbergen

[59033] _ Anfgebot. Es ift das Aufgebot folgender Sparkassenbüher

Rundschau über den internationalen Getreidehandel im der hiesigen ftädtishen Sparkasse beantragt worden:

März 1891.

Au im März ist das Frühjahrëwetter immer noch ausgeblieben.

E Schnee, L Regen, nur einzelne sonnige Tage das war die Witterung, welhe die Befürchtungen für die jungen Saaten in bedenklicher Weise er- Besonders das kontinentale West-Europa fürchtet eine und wenn au kommendes günstigeres

Frostige Nächte, etwas mildere Tagestemperatur,

Zten ae n mälerung sciner Ernte, : Metter Vieles bessern kann, so ift doch unzweifelhaft, Reihe Frankrei, als lihe Ausfälle zu erleiden haben werden.

Witterung, und

ünsti Einfluß der el Feldstand

Ungarn, wo anfängliG der 1 wurde, lauten die leßten Meldungen für günstig. Von Rußland liegen neben dem , dortigen Süden mant§e bedenkliche

wele sie eventuell für Sommerweizen baben würde.

länder.

der Rocky mountains ist das Areal wesentlich größer als im / {äßt man den gegenwärtigen Stand des 96% gegen ca. 809% gleizeitig

Vorjahre.

Indien ist die Ecnte nunmebr im vollen Zuge,

Mittheilungen im nächsten Monat abgewartet werden. L boffnung seßt man daselbst diesmal auf die Punjab-Provinz, wo über 1 Million Acres mehr mit Weizen kultivirt worden sind als im vorigen Jahre. Im Großen und Ganzen glaubt man, jährige Ertrag den Ÿ Cl in O a

erth ift, daß au ile in diesem Jahre eine recht ( m EE y bereits gegen Schluß des Monats

verzeihnen hat und daß England

von dort größere Anstellungen von Weizen empfing.

Der Geschäftsgang des internationalen Weizenmarkts im deutli die allmählihe Zuspißung der Situation, wie Fe bereits durch die bon im Februar gekennzeihneten bösen Verheerungen des überaus herben Winters in den westlihen Konsumèêdistrikten, zu denen s einz immer weitere Ausdehnung der Eingangs erwähnten Klagen gesellte, einerseits gegeben war und wie sie andererseits durch Verringerung der europäishen Bestände an dea Von jeher ift der Hauptkäufer für Weizen in den überseeischen Exportgebieten Großbritannien gewesen ) leßteren Seitens anderer Länder ge- macht wurde, bedeutete doch immer nur einen fleinen Bru@{tbeil von Quantum. i besonders durch Frankrei, in zweiter Reihe auch durch Belgien und andere kfontinentale Länder fo enormes Quantum entzogen,

März zeigte

die sih fortsezende Stapelpläßen bedingt wurde.

und die Konkurrenz, welhe dem erworbenen

dem Seitens Englands _ hat fi aber die Sachlage geändert;

wird dem englishen Bedarf ein

daz England \chließlich gezwungen war, durch

Weizenmengen zu sorgen. Die Versorgung des

bestandes verringerte, gegangen. Von Mebl if allerdings im ersien geringe Vermehrung eingetreten; an den pool, Hull, Bristol, Newcastel und pool und Stockton und Glasgow befanden 612 613 Sat gegen am 1. Januar 565 824 Sa. Weizen und Mehl zusammengerehnet

alsdann auch Belgien und Holland ganz empfind- i Auch in Deutschland haben besonders die westlihen Gegenden erbeblide Schäden zu be- klagen, nicht minder Es fe M und A

ise rovinzen schen namentli ur Roggen einen fehr un- Pein S i, auch aus Oesterreih- außerordentlich Í Roggen weniger

b biigir 09 vor. e Ganzen geht in Rußland der Ernte von Winterweizen, auf welch@e ei irlih die Klagen nur beziehen, jedoch diejenige Bedeutung ab, Es ist D de fe cu L 1 See Me werth find die meist günstigen Ernteaussichten der überseeischen Expork- 4 Fn Amerika lobt namentlich Kalifornien seinen Weizenstaud

außerordentlich. In einigen der größten Winterweizenstaaten diesseits zur Weizenkultur herangezogene

Winterweizens auf im Vorjabre,

auf diese Angaben im Allgemeinen nur wenig Werth zu legen. In und müssen nähere

d. Bemerkens-

_eine_ bedeutende Steigerung sciner Notirungen für rechtzeitige Abs{lüfe größerer

großbritannishen Reis war im März so ungenügend, daß beispielsweise in Liverpool der Vorrath \sih im leßten Monat bis auf die Hälfte feines Anfangs- Thatsächlich sind die Vorräthe an den englis@en Seehäfen bis auf ein fast gefahrdrohend geringes Quantum zurüd-

Häfen in London, Liver- Sunderland,

Immerhin find do nur 895000 Q

wodur die Spekulation zu energi

Fräftigen Anlauf nach oben.

wirthe hielten [ noch auf einer ungewöhxlichen zeitigen der sie eine Verringerung, leßte Woche vor dem

daß in erster

gelobt | Getreidearten zu bringen pflegte.

Ce Tbe 1890 und 646500 fein Wunder ,

dieser

gleichzeitig in Folge März 1891 504 410 Busbels gege 1890, Der

Ganzen | \{chifffungen Kaliforniens und Oregon A i Vorjabre, während er von Mehl jedo ift

Vereinigten Staaten wurden im

Die Haupt- | sammen 348 000 Quarters gegen

daß der dies- | Im

gute Ernte zu 4 Erscheinung ist das foloftale

sählich nah Frankrei. M aus den altlantishen Häfen Großbritannien nach wie vor Mebl im März 1891 zusammen z 1 092 090 Sack im März 1890. Ostindien hat aus alter Ern

als im März 1890. Aus Indien k britannien und dem Kontinent zu Versand gegen 150 000 OQuarters

Nunmehr

Australien hat sich weiter Neuere Nachrichten über die dortige

gewonnen haben will.

geworden. 1 026 084 Duarters gegen 859 742 gleichzeitig 1889.

Quartal eine

W. Harile-

ters am Schlusse des März gegen 1550 000 Quarters zum Beginn erklären si die kleineren Zufuhren

1. VntersuGungs-Sachen.

2. Aufgebote, Auftellungen u. dergl.

3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5. Verloosung 2c. von Werthpapieren.

Beffentlicher Anzeiger.

{erem Vorgehen angeregt wurde, sodaß während des ganzen Monats si die Notirungen nach Abbröte- lung ihres ersten Gewinnes in verhältnißmäßig engen Schwankungen bewegten; erst zum Schlusse des Monats, als sich in Europa die Situation mehr und mehr zuspitte,

sich während der Höhe e Vorjahre bei Weitem überlegen; erst danach zeigen die um so auffallender ist, als gewöhnli die Quartalswehsel in Folge des vergrößerten Geldbedürfnisses eine erhöhte Zufubr in irgend einer der Haupt-

Westens, Chicago, Milwaukee, Toledo, Detroit, Cleveland, St. Louis,

d ile eoría und Duluth trafen in den fünf Wochen 1. März bis 4. April L E N Weizen zusammen 1160500 Quarters ein gegen 881 125 Quarters

daß sich die starken Ablieferungen im Laufe des Monats vermindert haben.

Export der Vereinigten Staaten war nit fonderlih lcbhaft, immerhin aber war er von Weizen in Folge größerer Ver-

amerikanische Mühlenindustrie war lebhaft für das Inland beschäftigt, wo man theilweise höhere Preise zahlte als in Europa. 2 Márz naÿ England exportirt : zu- 481 000 E Magen im Sahre 1890, während nach dem Kontinent im März zusammen 565 000 Quarters vershifft wurden gegen 220 000 Ouarters in 1890. Ganzen wurden diesmal 913 000 Quarters Weizen gegen

701000 Quarters gleichzeitig 1890

Kaliforniens nach dem europäishen Kontinent (im März 1891: 492000 Quarters gegen 45 000 Quarters im März 1890), und zwar baupt- Für fertiges Mebl, das allerdings fast nur

zum Versand gelangt, der Hauptabnehmer.

bekundet und namentli für England no& mehr Waare übrig gehabt,

Verschiffung aus neuer Ernte sind gegen Swluß des Monats nicht unerhebliche Abschlüsse zu Stande gekommen, für welche wesentlich bessere Preise als in voriger Saison erzielt wurden.

Südaufstralien hat nur \{wache Erträge, ; wäkrend Neuseeland ca. 25 bis 30/0 weniger als in den Vorjahren

¿lands Ausfuhr ist für Weizen wieder zunehmend bedeutend vir Es ebra e L bis 28. März 1891 von dort exportirt : 778 102 Quarters im März 1890 und Dem gegenüber will es nur {wer glaublich erscheinen, daß die Bestände im Inlande stark reduzirt sind und ver- bältnißmäßig nur wenig zum Export noŸ übrig sein soll, wie dies neuerdings in dortigen Meldungen vielfa behauptet wird. Allerdings fich am 31. März | sind die Vorräthe an den südrussishen Stapelpläßen bis auf ein sehr niedriges Niveau zurückgegangen, und dîe Zufuhren waren bisher now verbältnißmäßig {wah ; aber nah dem Scchmelzen der Schneemassen

gewesen. jahres bis

nahmen sie aufs Neue einen Die Ablieferungen der Land- ersten drei Märzwochen

und blieben den gleih- | die

anlaßte

fuhrenz bi

von Hol An den acht Hauptpläßen des | Zufuhren, für diese die Abs{l

im JIahre 1889. kfontrolirten Bestände

nur ganz unbedeutend Diese Abnahme betrug îm n 1 884 290 Bushels im März

Quarters

s stärker als der gleichzeitige im den Letzteren nicht erreihte. Die Am Aus den

Zukäufe,

weise fa stehende Monats

auffallendste

exportirt. Die Versendungen

Anwachsen der

bleibt Es ftamen an um Export 825 000 Sack gegen

te noŸ

Waare, mäßige Leiftungsfähigkeit amen im März 1891 nah Groß-

fammen 226 009 gleichzeitig 1890.

Quarters zum Auf spätere

ziemli leistungsfähig erwiesen. Ernte liegen nur s\pärlich vor. Victoria aber sebr gute, auch den

die Konk in Rußl Marfkt a

na den Transportstationen allein | ca. 9M

(umgerenet) } in 1889/90 und 3 620 370 resp 143 009 Duarters in 1888/89. Belgiens dur die \{chlechte Witterung beeinflußte Ernte ver- den Waarenbesitzer im Auslande

mußten wiederholt die Bestände aushelfen.

fortgeseßte I mit der Eingangs geschilderten Bewegung des Weltmarktes zeigten den ganzen Ernst der Situation, und da Süddeutschland und aroßen Bedarf e wenn au bei Entgegenkommen der Befißer, \chwer ers{heinen ließen, knapper mate, i hatte damit den hôchsten Monatsftand erreicht. Bericht sehen werden, war dies jedoch erst der Anfang der bald folgenden ffürmishen Bewegung. i en ( l dem Vorgange der laufenden Sicht und zeigen s{chließlich au einen Fortscriit um ca. 10 M

Roggen kam in den eingewintert gewesenen Ladungen und aub sonst in frischen inländischen Sendungen eine Ee Derlorgmis der Mühlen, augenblicklichen Bedarf Bon Rußland kamen zum Beginn des Monats, als die Weizenhaufse

zu Stande, die au zu i i aber doch für den allgemeinen Bedarf kaum ins Gewicht fallen. 3 dem die Course ihre erste Steigerung unter vielfachen Shrmankungen bis zur dritten Märzwoche nit hatten behaupten können, \@ließilih wieder eine erneute Aufwärtsbewegung, Artikel ih ein größeres Hausse-Interesse in einer Hand befand, und

Konsums ist daher schwach und die Tendenz eine feste und steigende

Der Import Frankreihs betrug seit Beginn des Ernte- Ende Februar 1890/91 an Weizen 2 916 727 und an Mehl 149 624 Quarters gegen 1 970 351 resp. 84 500 Quarters

vecstärkten Käufen, denen gegenüber recht zurückhaltend waren. Größere Käufe versprehen für die nähste Zeit vermehrte Zu- sher waren dieselben für den Bedarf kaum genügend und Genau dasselbe gilt au Feldberichte, kleine Roggen

Bedarf zu

land. Ungünstiges Weiter, klagende h große Nachfrage; alles dies galt mehr noch für

als für Weizen an den holländisGen Getreidemärkten. Die Preise

Getreideart erhöhten sich zeitweise \prungartig; wenn üsse ab Rußland troßdem nit allzu groß wurden, so lag

dies hauptsächlich an der gleihfalls theuere Preise zahlenden norwegi- \{chen Konkurrenz. i: °

In Oesterreih-Ungarn ging man im Allgemeinen nur zögernd mit der Steigerung am Weltmarkt mit. Die kleinen Zu- fuhren, welche die dortigen Märkte bisher erhielten und die gering- fügigen Bestände, pläte haben, 1 leßter Reihe Pest hatten ohnehin die Preise {oa in einer Höhe ge- halten, welche den Export unlohnend mate. : Berliner Markt herrshte hon zum Beginn des Monats das Bewußtsein einer sehr ernsten Lage des April-Mai-Termins, für welhen man fih auf Forderung der gekauften Terminquantitäten in Waare Seitens der Haufsepartei gefaßt mate. Theils der Lebteren

welde dort alle Stapelpläte haben, und nicht in

theils Deckungen, theils die feste Situation West-Guropas

steigerten bis zur Mitte des Monats die Preise um ca. 10 F, gaben

dadur aber Anlaß zu stärkeren Abs{lüssen, h z wodurch wieder größere Beruhigung eintrat und der Gewinn zeit-

hauptsächlih aus Sachsen,

Erst der unmittelbar bebvor- rüttelle zum Schluß des aus seiner Sorglosigkeit; die Hausse-Interesses im Verein

st|st wieder verloren ging. Beginn der Aktion wieder den Markt

Vergrößzerung des

Rheinland bekundeten und die Verwendung der eintreffenden als nit zu außerdem aber in Sachsen sich nunmehr so erhôbte sih der Werth wieder um ca. 8 M und Wie wir im nächsten

Im Ganzen folgten andere Termine

heran; es ergab sich meist obne daß aber über den hinaus Waare sich hätte ansammeln können.

Werth des Roggens ins Steigen brate, mehrfache ALlGUne gaven,

iGiedentlihen Realisationen Anlaß versciedentlih s aben entwickelte f} da auch für diesen

urrenz, welche uns Holland, Skandinavien und andere Länder and boten, alle Anstellungen des leßteren vom Berliner blenkte. Die ungünstige Witterung brachte auch für spätere

Sitten größere Kauflust in den Markt, sodaß der anfänglihe Mehr- werth des Frühjahrstermins gegen September-Oktober von 13 auf

zurücging.

S E E C E E I 6. Kommandit-Geet Walen auf Aktien u. Aktien-Gesell\ch. irt

7. Erwerbs- und Wirthschafts-Genossenschaften. 8. Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten.

9. Bank-Ausweise. 10 Verschiedene Bekanntmachungen.

1) Untersuchungs-Sachen.

[5076] Bekanntmachung.

Das Ersuchen, betreffend die Ermittelung der- jenigen Personen, welhe am 23. März 1891 auf dem Wege zwischen Stehow und Nennhausen den Kürscner Fischer beraubt haben, ist durch Ergreifung der Thäter erledigt.

Potsdam, den 17. April 1891.

Königliche Staatsanwaltschaft. [5077]

An den Tagelöhner uud Ziegelarbeiter Johannes Fey aus Gehau, Kreises Eschwege. Sie werden beschuldigt, als beurlaubter Reservist ohne Erlaubniß ausgewandert zu sein, ohne von der bevorstehenden Autwanderung der Militärbehörde Anzeige erstattet zu haben, Uebertretung gegen §. 360 Nr. 3 des Strafgeseßbuhs. Sie werden auf Dienstag, deu 29. September 1891, Vormittags 10 Uhr, vor das Königlie -Schöffengeriht zu Freiburg a./d. Elbe zur Hauptverhandlung geladen. Bei unents{uldigtem Ausbleiben werden Sie auf Grund der nach §. 472 der Strafprozeßordnung von dem Königlichen Landwehr-Bezirks-Kommando zu Stade ausgestellten Erklärung verurtheilt werden.

Freiburg a./d. Elbe, den 17. April 1891,

Der Königliche Amtsanwalt. (Unterschrift.)

5078

E. Württ. Staatsanwaltschaft Ravensburg. Vermögensbeschlaguahme. /

Dur Bes(luß der Strafkammer K. Landgerichts bier vom 13. April 1891 ift das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des am 27. März 1866 zu Aulendorf, O.-A. Waldsce, geborenen, zuleßt allda wohnhaft gewesenen, mit unbekanntem Aufenthalts- orte abwesenden Franz Lorenz Davidshofer, ge- mäß S. 326 der R-St.-P.-O. wegen Vergebens der Verleßung der Wehrpflicht mit Beschlag belegt worden.

Den 16. Avril 1891.

Staatsanwalts-Geh.: He pp.

9) Ausgebote, Zustellungen und dergl.

[5390] Zwangsversteigerung. : Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbue von den Umgebungen Band 161 Nr. 7047 auf den Namen des Bauunternehmers Siegfried Wohlfarth hierselbst eingetragene, an der Straße 30, Abtheilung X1 des Bebauungsplanes, angeblich

straße 13, Hof, Flügel C.,

zur Grundsteuer veranlagt. Auszug Ede ublatts, Grundstück betreffende Nachweisungen, fondere Kaufbedingungen können in der \chreiberei ebenda, Flügel D,

den, C die nitt von selbst auf den Ersteher überz

Ansprüche, deren Vorhandensein oder As dem Grundbue zur Zeit

wiederkehrenden He

gabe von Geboten anzumelden und, treibende Gläubiger widersprit, laubhaft zu machen, eststellung des geringsten G werden und bei Vertheilun die berücäsihtigten Ansprüche im treten. Diejenigen , Grundstücks beanspruchen , vor

Range

werden aufg

nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in

den Anspru / tritt. Das Urtheil über die

Hausnummer 46, belegene Grundstück am 19. Juni

1891, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter-

\chlags wird am 19. Juni

zeiGneten Gericht an Gerichtsftelle Neue Friedri» parterre, Saal 36, versteigert werden. Das Grundstück ist mit 12,60 „M Reinertrag und einer Fläche von 17 a n qut beglaubigte Abschrift des Grunde

d andere das etwaige Abschäßungen un sowie be-

Gerichts- Zimmer 41, eingesehen Alle Realberehtigten werden aufgefordert,

s as Eintragung des Versteigerungsvermerks nicht Hervorging , dere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, e rbrenden è gd oder Kosten, spätestens im Nexrsteigerungstermin vor der Auer zur e dem Gerichte / widri enfalls Diesen tici treffende Nachweisungen, des Kaufgeldes gegen

das Eigenthum des welche g cforbert, luß des Versteigerungsterucins die Cin- stellung Pud terfabrens herbeizuführen, widrigenfalls

an die Stelle des Grundstücks Ertheilung des Zu- 1891 , Mittags

124 Uhr, an Gerichtsstelle, wie oben bezeichnete verkündet werden. i Berlin, den 4. April 1891. | Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 51.

[5387] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von Alt-Schöneberg Band 31 Nr. 1257 auf den Namen des Bildhauers Adolph Paul Hausmann hier eingetragene, in der Steinmeß- straße Nr. 41 belegene Grundstück am 17. Juui 1891, Vormittags 105 Uhr, vor dem unterzeihneten Geri an Gerihtsftele Neue Friedrihftraße 13, Hof, Flügel C., part. Saal 36, versteigert werden. Das Grundstück ist mit 11,64 M Reinertrag und einer Fläche von 8 a 26 qm nur zur Grundsteuer ver- anlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglau- bigte Abschrift des Grundbuchblatts, evaige Ab- schäßungen und andere das Grundstück be-

sowie besondere Kauf- D ne ta Fen Ee ens,

lügel D., Zimmer 41, gesehen werden.

zurüd- Veabere(tigten werden aufgefocdert, die nicht von selbst auf den Ersteher Deren Ansprüche, deren Vorhandensein oder etrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Gintragung des V es rungsvermerts nit hervorging, insbesondere d e Forderungen. von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen s n E gr Berges P termin vor der Aufforderung zur a boten anzumelden und, falls der betreibende Gläubi-

ehenden Betrag

ins-

Bezug

: Grundstück ift Reinertrag und mit einer Fläche 98 qm zur Grundsteuer, zur

aber no® nicht veranlagt.

von Auszug blatts ,

sondere Kaufbedingungen rihts\chreiberei ebenda, gesehen werden. Alle aufgefordert,

Zimmer Nr. 42, Realbere{tigten

werden und bei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die berücksi@tigten Ansprühe im Range curli@ttreten. Diejenigen, welhe das Eigenthum des Grundstücks beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nach erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Uctheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 15. Juni 1891, Nachmittags 127 Uhr, an obenbezeih- neter Gerichtsstelle verkündet werden. Verlin, den 15. April 1891. Köngliches Amtsgericht T. Abtheilung 53.

[5100] Aufgebot.

Der Wirth Karl Beutelstetter in Königshofen 127 Bann Straßburg wohnend, vertreten durch Rechts- anwalt Meyer in Straßburg, hat das Aufgebot des 4 9/6 Pfandbriefes der AktiengesellsŒaft für Boden- und Kommunalkredit in Elsaß-Lothringen zu Strafß- burg i./E. Nr. 1850 Serie III. Litt. C. aus der Pfandbriefanleihe vom Jahre 1883 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Donnerstag, den 31. Dezember 1891, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeiHneten Ge- riht zu Straßburg i /E., alter Bahnhof, Civil- sißungêsaale, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- folgen wird.

Straf;burg, den 28. März: 1891.

Kaiserliches Amtsgericht.

[5094] _ __ Nusfgebot.

Es ift das Aufgebot folgender ançeblih verloren gegangener Urkunden beantragt worden :

1) Des Sparkafsenbuhes der städtishen Spar- kasse zu Berlin Nr. 524 539 über 329,84 f, lautend auf den Juwelier Johann Rauner hier, Potdamer- strafe 132,

von Frau Henriette Rauner, geb. Höhne, zu Potsdam, am Kanal 27, für ihren genannten Ehemann. :

2) Des Sparkassenbubes der städtis&en Spar- kasse zu Berlin Nr. 122057 über 359,96 4, lau- tend auf Fräulein Auguste Meyer hier, Brunnen- straße 137,

von der 2c. Meyer bier, Brunnenstr. 137.

3) Der Police Nr. 376 der Lebensversicherungs- Anstalt für die Armee und Marine über 100 Thaler, lautend auf das Leben des Königl. Second-Lieutenants im 4. Oberschlesishen Infanterie - Regiment Nr. 63 Richcard Maximilian Schmiedicke in Neiße, geboren am 21. November 1848,

von dem Bank-Affsessor Oskar Shmiedike bier, vertreten durch den Rechtsanwalt Auerbach I. hier, Kommandanterstr. 5 a,

4) Der von dem Komilé der Vereinigung von Besitzern 6 %/oiger St. Louis Arkansas und Texas I. Mortgage Gold Certificates unterzeichneten Quittung Nr. 7410 über die bei der Berliner Handelsgesell\chaft erfolgte Niederlegung des Cer- tificats Nr. 1520 über 1000 Dollars, lautend auf den Inhaber,

von dem Sprecher der Humanistishen Ge- meinde Georg Schäfer hiec, Leipzigerstr. 135, vertreten durch den Justizrath Wegner hier, Probststr. 6.

9) Der zwei Herzogl. Sahsen-Meininger 7 Gulden-

loose Serie 3915 Nr. 42 und Serie 4270 Nr. 16 von dem Kaufmann Moriß Markus zu Stettin, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Primo daselbst. /

6) Des am 1. Dezember 1890 von der Fîrma Emil Schwander & C°_ hier, Bischofftr. 22, ausge- stellten, von der Firma Otto & C°_ hier, Bernauer Straße 41/42, acceptirten, am 31. März 1891 fälligen, mit dem Blanco-Giro der Antragstellerin versehenen Wechsel über 28 6 /

mit 4,17 M Da Gele aus er Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbu(- __ etwaige Abschäßungen und andere das Grundftück betreffende Nachweisungen , sowie be- können in der Ge- ein-

l e werden 1 die nicht von selbft auf den Er- steher übergehenden AnsprüGe, deren Vorhanden- fein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungévermerks nit hervor- ing, insbes ondere derartige Forderungen von Kapital,

insen, wiederkehrenden Hebungen oder Kosten \pä-

testens im Versteigerungstermin vor der Aufforde- rung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspriht, dem Gerichte laubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Fest- ellung des geringsten Gebots nicht berücksitigt

11) Des von der Lebens8versiherungs-Anstalt

zember 1878, lautend auf den Königl. Rittmei Clemens von Voigts-NRhetz, gl. Rittmeiste

mandeur von Voigts-Rhéy in Züllichau.

R gestellten, von dem Kaufmann Louis Ehrlich hie acceptirten, am 26. September resy. 5. Oktobe

15 524,63 4,

Posen und der andere von Siegfried Wei

Ehrlih'’shen Konkurse versehen waren, von dem Kaufmann Siegfried Weiß ¿zu Schöne berg, Helmstr. 4, vertreten durch den Rechts anwalt Dr. Rofenstock hier, Charlottenstr. 50/51

Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spä

testens in dem auf den 4. Dezember 1891, Vor

anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigen

wird. Verlin, den 4. April 1891. Königliches Amtsgericht I.

Abtheilung 49.

[59274] Aufgebot...

gekommener Urkunden beantragt worden:

Fräulein Adelgunde Galle, Köpenickerstraße 54,

__ Wegener zu Rirdorf, Zietenstraße 32; 2) der Depotscheine des Comtoir hauptbark für Werthpapiere bier:

Stadtanleihe von S 1, Oktober 1889 folgenden und Zins- eisten, b. Nr. 518278 über 1000 A 4 9/9 Anleibe der

Stadt Berlin von 1882 mit BOe Bee fällig 1, Juli 1889 folgenden und Zinsleiste, beide auf Clara Lubach bier ausgestellt,

von Frau Clara Plat, geb. Lubac, hier ;

3) des Sparkassenbuhs der hiesigen städtischen Sparkaffe Nr. 79559 über 314,65 4, lautend auf den Stadtrath Loewe,

von dem hiesigen Magistrat;

Nr. 4 fällt fort ;

5) des Prämien-Rükgewährsheins Nr. 10454 der Allgemeinen Eisenbahn-Versicherungégesells{haft zu Berlin über 49 Tblr. 15 Sgr. für Joh. Carl Ed. Scholz zu Breslau vom 15. November 1867 zur Police Nr. 5860 über 2009 Thlr,

von dem Rechtsanwalt Henschel als Verwalter

der Eduard Scholz’\{en Konkursmasse zu Breslau, vertreten durch den Rechtsanwalt Wolffgram hier. Friedrichstraße 13; 6) des von G. Martinus hier am 15. August 1890 auf G. Bisutti & Figli hier gezogenen, von den leßteren acceptirten, am 18, Oktobec 1890 zahlbar gewesenen Primawecsels über 1100 4, ver- ten mit den Giros von G. Martinus und Gebr. eB, von dem Shuhmachermeister Gustav Martinus

hiex, Friedrichstraße 125;

7) des Depotscheins des Comtor der Reis- Hauptbank für Werthpapiere hier, Nr. 480569 über von dem Fräulein Mary Wachs in Charlottenburg in Aufbewahrung übergebene 21700 #Æ# 4% Preußische konsolidirte Staats-Anleihe mit Zins- \cheinen, fällig am 2, Januar 1889 und folgenden nebst Zinsleiften,

von Fräulein Mary Wachs bier, Bülow-

ftraße 100;

8) des von F. Eust Hoffmann am 25. oder 26. August 1890 auf Müller & C°_ hier gezogenen, von den leßteren acceptirten, am 2. November 1890 zahlbaren und mit dem Blanco-Giro J. G. Hoff- mann versehenen Primawechsels über 100 #, von dem Maler Friedrih Stickdorn hier, Stein metstraße 32; N 9) des Depotscheins Nr. 2314 d der Kur- und Neumärkischen Rittershaftliben Darlehnskasse über 12 000 Æ 4/0 Hypotheken-Antheil- Certifikate der Preußishen Hypotheken-Versicherungs-Aktien-Gefell- schaft in Berlin mit Coupons per 1. Oktober 1890 folgenden und Talons April—Oktober, zur Auf- bewahrung übergeben von dem Königlichen Lieutenant der Reserve Paul Oehme, Domäne Gorrenberg, von dem 2c. Ochme zu Elisenbof bei Münche- berg, vertreten durch den Rechtsanwalt Heinitz hier, Mohrenstraße 56.

Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 25. September 1891, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeihneten

von der Handlung Ullmann & C°_ zu Altcarbe

die Armee und Marine hier ausgestellten Spar- kassen-Dokuments Nr. 720 über 100 ( vom 1. Do:

von dem Oberstlieutenant und Regiments-Com-

12) Der beiden von dem Kaufmann Siegfried zu Posen am 28. Juni 1875 hierselbst aus-

1875 fälligen Wechsel über 1552462 und ) _von denen der eine von Siegfricd Weiß zu Posen an das Rei{sbank-Comtoir zu an F.

Bernstein zu Danzig girirt war, und welhe beide mit dem geri@tlihen Feststellungëvermerk in dem

mittags 115 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel B, parterre, Saal 32, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte

falls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen

Es ift das Aufgebot folgender angebli abhanden

1) des Sparkafsenbuchs der hiesigen städtischen Sparkasse Nr. 20758 über 360,41 M, R O

von der 2c. Galle, jeßt vereheli{ten Maurer

der Reichs-

a. Nr. 518277 über 1500 ( 49% Berliner 1875 mit Zinsfch{einen

T

L Reißmann, Weißenburgerstraße 35;

2c. Maÿnke, Georgenkirstraße 25;

L Kutscher August Meschkat, Sönleinstraße 6 ;

r | Wirthschafterin Auguste Schirmer,

von dem 2. Streckenbach, Kottbuser Ufer 62;

Oppelnerstraße 29; 7) Nr. 556 635 über 6,58 #, lautend auf Minna * | Rosenberg, Hollmannstraße 35, von dem Kauf-

mann Bernhard Rosenberg, Planufer 60; 8) Nr. 115 164 über 75,44 4, lautend auf Alwine Nagel, geb. Förster, Marheinickeplay 10, von der Wittwe Nagel, Alwine, geb. Förster, Gneifecnau- straße 59. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 25. September 1891, Vormittags 11Î Uhr, vor dem unterzeichneten Ge- rihte, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel B. rart,, Saal 32, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rete anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Berlin, den 5. Januar 1891,

Königliches Amts8geriht T. Abtheilung 49.

:

( 5101] Aufgebot. Seitens des Oekonomen Th. Middendorf, gnt, Wering, ist das Aufgebot des Quittungs buches der städtischen Sparkasse zu Werne Nr. 90, später 339, demnächst 1634 über 91 M 64 A, lautend auf den Namen des Oekonomen W. Middendorf, gnt. Wering, welches angeblih verloren gegangen ift, beantragt. Der unbekannte Inhaber des Buches wird auf- gefordert, dasselbe spätestens in dem auf den 22. De- zember 1891, Vorm. 11 Uhr, vor dem unter- zeichneten Gericht anberaumten Termine vorzulegen und seine Rechte daran anzumelden, widrigenfalls es für kraftlos erklärt werden wird. Werne, den 11. April 1891, Königliches Amtsgericht.

[5098] _ _ Aufgebot. _Das Spatrkafsenbuch Nr. 8103 der Kreissparkasse Kulm über 255 F 61 4, ausgefertigt für den ver- s{hollenen Ferdinand Fisch, soll auf Antrag des Ver- lierers Müllergesellen Ferdinand Fish in Stein- waage bebufs neuer Ausfertigung aufgeboten werden. Der Inhaber des bezeihneten Sparkafsenbuhes wird aufgefordert, spätestens im Termin den 15. März 1892, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeih- neten Gericht, Zimmer Nr. 3, feine Rechte anzu- melden und das But vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung defselben erfolgen wird.

Kulm, den 16. April 1891.

Königliches Amtsgericht.

[72625] Aufgebot.

Der Schneider Joseph Wehmeyer zu Mettingen und der dortige Kriegerverein haben das Aufgebot des auf den Namen des ersteren mit dem Vermerk »Kriegerverein“ lautenden, angeblich dem genannten Kriegerverein gehörenden Quittungsbuches der Kreis Tecklenburger Sparkasse zu Ibbenbüren Nr. 5147 über Einlagen :

von 90 M am 1. Februar 1874

V O 10. g 1875

und mit einem Bestande von 263,02 A am 1. Ja- nuar 1891 beantragt.

_Es werden hiermit alle, welche Rechte und An- sprüche auf das bezeichnete, angeblich verloren ge- gangene Sparkafsenbuchß zu haben glauben, aufge- fordert, folche spätestens in dem vor dem unter- zeihneten Gerichte auf den 30. Oktober 1891, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, anzumelden und das Sparkafsenbuch vorzulegen, widrigenfalls dasselbe als kraftlos erklärt und an dessen Stelle den Antragstellern ein neues ausgefertigt werden wird. :

Ibbenbüren, den 12. März 1891.

Königliches Amtsgericht.

[5106] Aufgebot.

Der Handelsmann Heinri Bunte zu Harsewinkel hat das Aufgebot des im Grundbuhße von Harse- winkel Band 8 Blatt 2062 auf den Namen des Wirthschafters Johann Heinrih Windau gent. Brüg-

Gerichte, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel B.,

1) Nr. 138 935 über 66,40 Æ, lautend auf Marie Karoline Emilie Reifimaun, Mündel ey Fabri- kanten August Nönnig, Markusstraße 38, von Marie

2) Nr. 319 442 über 125,83 M, lautend auf den Arbeiter Albert Mahnke, Königstraße 28, Ca

3) Nr. 604 711 über 69,35 F, lautend? auf den Rentier August Meschkat, Prinzenstraße 8, von dem

4) Nr. 156 025 über 153,96 #4, lautend auf die le Landsberger- straße 114, von der 2c. Schirmer, Grünauerstraße 34; 5) Nr. 969 936 über 103,17 Æ, lautend auf den Zimmerer Heinri Streckenbach, Junkerstraße 20,

6) Nr. 164 321 über 22,77 #, lautend auf den Arbeiter Wilhelm Miersch, Kottbuser Ufer 27, von dem Vormunde desfelben, Eigenthümer Carl Panzlaff,

groß 0,19 a, früher Das, jeßt Parallelweg, 4) Flur 23 Nr. 0) 16 Gemeinde Groß - Recken

groß 0,37 a, früher Bach, jeßt Schienerweg,

beantragt. : Die Parzellen sind zum Grundbuße noch nit übernommen. Alle diejenigen, welche das Eigenthum oder sonstige dinglihe Rechte an den genannten Grundstücken in An|pruch nehmen, werden daher aufgefordert, ihre Rechte und Anspcüce auf die Grundstücke spätestens in dem auf den 2. Oktober 1891, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine bei dem unterzeihneten Amtsgerichte anzumelden, widrigenfalls dieselben mit ibren Ansprüchen und Rechten auf die genannten Grundstücke ausgeschlossen werden. Borken i./W., 11. April 1891.

Königliches Amtsgericht.

[5105] Kohlenbergbaureckchßt betr. Nachdem der Musikdirektor Franz Richard Egmont Vogel azs Wildenfels, zuletzt in Brooklyn (Nordamerika) wohnhaft, auf sein Ret am Nah- lasse seines Vaters, des Cantors Christian Friedri Vogel verzichtet, werden die unbekannten Erben des genannten Franz Ricard Egmont Vogel in Ge- mäßheit der FS. 1,.5, 6 Art. TIT. des Königl. Sä. Gesehes am 18. März 1887 hierdurch auf- gefordert, binnen eiuer Frist vou drei Monaten und spätestens bis zum 31. Juli 1891 si anher darüber zu erflären, ob fie das zu dem Nachlasse des am 14. Juni 1877 in Dresden verstorbenen Cantors Christian Friedri Vogel gehörige Recht zum Abbaue der unter den Grundftücken Fol. 8, 36, 39 des Grund- und Hypothekenbuches für Nieder- zihoden, und Fol. 123 und 124 desjenigen für Zs{hockden Grünh. Anth. etwa befindlihen Stein- foblen aufgeben oder noch ferner aufrccht erbalten wollen ? Dieselben werden darauf hingewiesen, daß die Unterlassung der geforderten Erklärung für sie zur Folge hat, daß fie bei Anlegung eines Foliums für jenes Steinkohlenabbaurecht unberücksichtigt bleiben und vorbehältlich ihrer Ansprüche gegen die als Be- rechtigte eingetragenen Interessenten die von denselben über das Bergbaurecht getroffenen Verfügungen im Verkbäliniß zu Dritten gegen sich gelten laffen müssen. Harteuftein, am 18, April 1891,

Königliches Amtsgericht.

Mertig.

[5097] Der Hüttner Georg Leister zu Neukirhen hat Einleitung des Aufgebotsverfahrens zum Zwecke der Todeserklärung des Adam Leister, geboren am 2. August 1819 zu Mauers, des Sohnes des Iohannes Leister und der Apollonia, geborenen Ruppel, von Mauers, mit der Behauptung bean- tragt, daß der Adam Leister im Jahre 1850 von Mauers nach Amerika ausgewandert und seit dem Iabre 1865, in welchem die leßte Nachricht von ihm nach Mauers gelangt, verschollen sei. Der Adam Leifter wird aufgefordert, in dem auf den 29. Oktober 1891, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzei@neten Gericht an Gerichtsstelle be- stimmten Aufgebotstermine zu erscheinen oder \ih dur einen Bevollmä@tigten vertreten zu lassen, wideidans der Adam Leister für todt wird erklärt erden. Eiterfeld, den 15, April 1891.

Königliches Amtsgericht.

Grohne.

[5096] Aufgebot.

Auf den Antrag der Wittwe Anna Bordiehn, geb. Gehrmann, von Wartenburg, wird deren Bruder, der Bäckergeselle Johann Gehrmann von Warten- burg, welcher vor etwa 18 Jahren si von bier auf Wanderschaft begeben hat, aufgefordert, si spätestens im Aufgebotstermine den 3. Februar 1892, Mittags 12 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte zu mektden, widrigenfalls seine Todeserklärung er- folgen wird.

Wartenburg O.-Pr., den 13. April 1891. Königliches Amtsgericht.

[5093] Aufgebot. Es sind Anträge tellt ende ü todt M erflâin: ge gestellt, folgende Personen für l) den früheren Bäckermeister, zuleßt Arbei S Golde n De Schott, En am 1 Juni 1898 in Pommern und zuleßt 1876 in Berli Qn Bie! gewesen l ea on dem Psleger desselben, dem Rentier Wil- helm Klose hier, Biesenthalerstr. 18, a 2) den Kaufmann Erih Schirmer, Sohn des verstorbenen Landshaftsmalers und Professors Wil- belm Stwirmer und seiner Ebefrau Ieannette, geb. Dunin v. Przyhowska, geboren am 19. November 1851 zu Berlin und im Herbst des Jahres 1874

genwirth zu Harsewinkel eingetragenen Grundstücks der Gemeinde Kspl. Harsewinkel Flur 15 Nr. 168,

über Rudolstadt nah Amerika ausgewandert, von der Halbshwester desselben, der ver-