1911 / 42 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

im Beethovensaal den Versuch, die Zuhörer zur kritishen Be- urteilung unmittelbar nacheinander gesungener verschiedenartiger Ver-

Sie stellte j ) eidvoll“ Beethoven, Schubert, Liszt ein- ander gegenüber, in „Mondnacht“ Brahms und Schumann, in „Traum dur die Dämmerung“ „Witegenlied" „Glückes genug“ Richard Strauß und Max Reger usw. und bot hierdurch in der Tat ihrem den vorgetragenen

tonungen gleicher Gedichtterte zu veranlassen. Weise in „Freudvoll und

eine recht interessante Anregung ,

D

efängen als abwägende Kunstrichter zu lauschen. der Wage, das sich hier durch mehr oder minder starke Beifallg- bezeugungen fundtat, neigte bald zu diesem Komponisten, bald zu jenem, gab aber von dem gesunden musßikalishen Urteil des zahlreich i 1 [ è Die geshäßte Sängerin fowie ihr Klavierbegleiter, Herr Professor Max Neger, nahmen sich aller Vertonungen gleich unparteiisch und liebevoll an. Konzertgeberin anscheinend indisponiert, sodaß sie sich bei ihrem Vor-

erschienen Konzertpubltkums Zeuanis.

trage einige Zurückhaltung auferlegen mußte.

Egon Petri füllte das Programm feines zweiten Klavierabends, welcher am Mittwoch im Bee1hovensaal stattfand, mit Original- komposittonen und Bearbeitungen von Ferruccio Busoni. Zum größten Teil handelte es sich um Bearbeitungen von Bach und Liszt, bei denen j é ) Egon Petri erwies sh in der Wiedergabe dieser {chwierigen Werke als ein glänzender VBirtuose, dem Kraft und Modulationsfähigkeit des Er bekundete au geistige Ueberlegenheit in l wie_ Zwang er auch nit immer die Herzen, so fesselte er doch durch die kluge Gedanken- seines

er gleidzeitig von Johannes Doebber in der Singakademie gegebene Liederabend reate durch das musikalis{he Feingefühl im Vor- trag und durch die Zusammenstellung des Programms lebhaft an. Den Komponisten der Gegenwart war der weitaus größte Naum vor- behalten worden, den sie auch durchaängig mit Chren behaupteten. Der Be war ein warmbherziger Interpret auch dieser Gesänge; er wirkte in erster Linie durch die strahlende Wärme seines Vortrags; dabet war jede Nuance künstleris{ch fein abgewogen und zielte doch auf ein sorfältig abgerundetes musikalishes Gesamtbild hin. das Organ des Sängers \prach wieder dur seinen sympathischen Klang an, dessen wohltuender Eindruck durch eine vereinzelt auftretende Neigung zur Sprödigkeit nicht gemindert wurde. Stimmung in P. Ertels „Trinklied der Landsknechte“ wurde vom Sänger ebenso charakteristisch getroffen wie das {lite Gefühl in Leßmanns „Wegewart“ und der kecke Humor in Wolfs „Gesellenlied“ und im „Tambour“. Elly Thomas, einer jungen Sängerin, die ebenfalls am Mittwoch im Klindworth-Scharwenkasaal auf trat, fehlt es niht an Begabung und \stimmlihem Reiz, wohl aber Von den vorgetragenen Liedern gelangen ihr die Die Klavierbegleitung des Herrn Friedrihch Schirmer unterstüßte sie nah Kräften.

Busont ein ungewöhnliches Ge\{h|ck entwickelt hat.

Maße zu Gebote stehen. der Art, wie er den Inhalt zielbewußt klarlegte. und durch die

liederung Großzügigkeit

noch Gewandtheit von Schubert und Schumann am besten.

Wetterbericht vo

n dieser

Vormittags 9} Uhr.

m 17. Februar 1911, Name der

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Name der Wind-

Beobachtungs- station

in 45° Breite

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niveau u, Schwere

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24 Stunden

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Witterungs- verlauf der leyten 24 Stunden

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Archangel

Wind- i Witterungs- rihtung, . verlauf ind- t der leyten stärke 24 Stunden

Barometerstand auf Meere3s niveau u. Schwere in 45° Breite

5 NiedersGlag in 24 Stunden

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729,7 [W 2\wolkig TOTA ¡W 2bedeckt

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Hamburg Swinemünde Neufahrwafser Memel

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Hannover 755,9 Berlin _ Dresden "1 Tones in hohem | Dreëtau_ Bromberg Met W 3,7 |[SW 7\Re

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anhalt. Niederschl. anhalt. Niederschl. Nachts Niederschl. Nachts Niederschl. Vorm. Niederschl. ___ Schauer Nachts Nieders]. 7Nachts Niederschl. Nachts Nieders. 3|_ meist bewölkt _meist bewölkt |_0 meist bewölkt | 0769 meist bewölkt | 0772

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Perpignan _ Belgrad

(Wustrow i. M.) Nachts Niederschl. (Königsbg., Pr.) / _Schauer (Cassel) | meist bewölkt 0/748

Kuopto

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fg |_9_ meist

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Isle d'Aix 776,1 [W

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(Mülhbes hi El ) j Säntis ülhaus., Els. R 7) meist bewölkt | Dunroßneß

SGRGMTNG E R ASE A E 2m R I G L C R E E A E M ETEE R

Mitteilungen des Königlichen Aëöronautischen

Observatoriums,

veröffentliht vom Berliner Wetterbureau. Drachenaufstieg vom 16. Februar 1911, 8}—10 Uhr Vormittags.

[Station | Seehöbe

Temperatur (0%) | 1,3 0 A1 189

Mel S O) 8 N 6 | 837

Wind-Richtung .| W | Geshw.mps| 9

|16—17| 15 14

Himmel größtenteils bedeckt, untere Wolkengrenze anfangs in Zwischen 820 und 1000 m Temperatur- zunahme bon 4,0 bis 3,1, zwischen 2520 und 2760 m überall zwischen 3300 und

540, zuleßt in 350 m Höhe.

N een 2970 und 3200 m 500 m 14,2 9,

- 13,3,

3000m | 3880 m 130168

| 122 m | 500m |1000m | 2000m |

zwischen WNW und NW

St. Mathieu

773,1 |WSW 4 [Nebel 9)

(Friedrichshaf.) 9| meist bewölfkt

Moskau Neykjavik

Grisnez Paris

Helder

763,1 SW 7 beded t 8 s|_meift bewöltt Paris ___|_770,0 |/SW 4 bedeckt | Vlissingen | 762,1 [WSW 7 bedeckt |

[F 5; S ESRTEG EPEPTP O E TEEA PEREA 7 (5 Uhr Abends) | (Bamberg) Portland Bill Rügenwalder- N münde

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Thorshavn | 751, [778,0 |[SW Hermanstadt |_

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L. Üntersuhungssachen.

S Es Berlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 4. Verlosung 2c. von Wertpapieren.

5. Kommanditgesellshaften auf Aktien u. Aktiengesellschasten.

_738,6 [WSW 8 bededt |__ Ko gen __ _741,9 WSW 6[Dunst Stocholm 730,5 [WSW 6lbedeckt [730,1 |NNW 4|Schnee | 733,6 |NNO 2 bededt |—16 358 |[SW 8lbedeckt

Öffentlicher Anzeiger.

Preis für den Raum einer 4gespalteneu Petitzeile 30 H. 10

d. Erw

. Ban

1) Untersuchungssachen, )587]

[9958 J. 250/11. In der Strafsache gegen den Wirt und Kesselschmied Friedrich Klein in Worms und 1 Genossen wegen Kuppelei ergeht

Beschluß :

Gemäß § 332 St.-P.-O. wird das im Deutschen Neich befindlihe Vermögen der abwesenden Eheleute Friedrih Klein und Margareta geb. Spät, zulegt in Worms, gegen die öffentlihe Klage wegen des Verbrehens und Vergehens der Kuppelet erhoben und Hastbefehl erlassen worden ist , mit Beschlag belegt. Dieser Beschluß ist durch den Deutschen Reichsanzeiger und die Wormser Zeitung öffentlich bekannt zu machen.

Mainz, den 11. Februar 1911.

Großh. Landgericht. Il. Strafkammer. (gez) Obenauer. Dr. Brun. Dähn. Für die Ausfertigung: Mainz, den 11. Februar 1911. Großh. Landgerichts\chreiberei. (L S) Nodnagel.

[99981] Oeffentliche Ladung.

Die Wehrvflichtigen :

1) Xaver Edmund Pinkert, geboren am 3. De- zember 1886 in Lodz in Rußland, zuleßt in Görliß aufhältlich,

2) Willy Hauck, geboren am 24. Mai 1889 in Görliß, zuleßt wohnhaft in Hohenboda, Kreis Hoyerswerda,

3) Gustav Otto VBorrmaun, geboren am 30. Sep- tember 1889 in Görliß, zuleßt wohnhaft in Lauban, 4) Viktor Ullrih Detlef von Fraukenberg- Ludwigsdorf, geboren am 1. Oktober 1887 in Nieder-Bellmannbdorf, Kreis Lauban, zuleßt wohn- haft in Hamburg,

\ämtlih unbekannten Aufenthalts,

werden beschuldigt, als Wehrpflichtige in der Absicht, sih dem Eintritt in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubnis das Bundesgebiet verlassen oder nah erreichtem militärpflichtigen Alter a außerhalb des Bundes- ebiets Aufachaïten zu haben Vergehen gegen & 140 Nr. 1 N.-St.-G.-B. Dieselben werden auf den 31. Mai 1911, Vormittags 9 Uhr, vor die 1. Strafkammer des Königlichen Landgerichts in Görlig, lot 18, Zimmer 69, 2. Stock, zur L tverhandlung geladen. Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nah 8 472 der Strafprozeßordnung von dem Zivil- porsenen der Ersaßkommission des Aushebungs- bezirks Stadtkreis Görliß bezw. Kreis Lauban über

die der Anklage zugrunde liegenden Tatsachen aus- gestellten Erklärungen verurteilt werden. 5. J. 267/10. Görlitz, den 14. Februar 1911. Der Königliche Erste Staatsanwalt : Hannemann. [99978] _In der Untersuhungs|ahe gegen den Rekruten Mathias Berchtold aus dem Landwehrbezirk Wies- baden, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 88 69 ff. des Militärstrafgeseßbuhs sowie der SS 356, 360 der Militärstrafgerihtsordnung der Beschuldigte hierdurh für fahnenflüchtig erklärt. Frankfurt a. M., den 15. Febr. 1911. Gericht 21. Division.

[99980] Verfügung.

Der Kanonier 11. Kl. Eugen Simon der 2. fahr. 5. Feldart.-Regts. wird gemäß § 360 M.-St.-G.-D. für fahnenflüchtig erklärt.

Landau, Pfalz, 14. 2. 1911.

Kgl. Bayer. Gericht 3. Division.

[99979] Verfügung. In der Untersuhungssahhe gegen den Dragoner Hermann Adolf Fandrich 1. Drag.-N. 13, geboren 24. Januar 1890 zu Magdeburg, wegen Fahnenflucht, wird die unter dem 4. November 1910 erlassene Fahnenfluchtserklärung aufgehoben.

Meg, den 15. Februar 1911.

Gericht der 33. Division.

2) Aufgebote, Verlusi- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

(99692] Zwangsversteigerung.

_Im Wege der ZwangsvollstreckEung \oll das in Charlottenburg, Beusselstraße 78, belegene, im Grundbuche von der Stadt Charlottenburg (Berlin) Band 6 Blatt Nr. 140 zur Zeit der Cintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Frau Kaufmann Emilie Flöricke, geb. Böhme, zu Berlin eingetragene, jeßt herrenlose Grundstück, bestehend aus Vorderwohnhaus mit Hofraum, am 21. April 1911, Vormittags 10 Uhr, dur das unter- zeihnete Gericht, Neue Friedrichstr. 12—15, III (drittes Stockwerk), Zimmer Nr. 113—-115, versteigert werden. Das Grundstück Gemarkung Charlotten- burg ist unter Artikel Nr. 3812 der Grundsteuer- mutterrolle als Kartenblatt 11 Parzelle 999/34 mit einer Fläche von 3a 95 qm nahgewtesen und unter Nr. 2977 der Gebäudesteuerrolle bei einem jährlichen Nugzungswert von 8880 4 mit 336 4 Jahresbetrag

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Nord- und Mitteleuropa.

_Ghhalbbed.| 9 ckW 5 |bededt | 17| 2|Nebel 3| —- h ostwärts vorgeduungene Depression, mit 730 mm über Mittelshweden und Finnland,

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nirgends berrsht Frost. Deutsche Seewarte.

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1 er58- und Wirtschaftsgenoffenfchaften. . Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten. . Unfall- uno Invaliditäts- 2c. Versicherung.

fausweise.

Verschiedene Bekanntmachungen.

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zur Gebäudesteuer veranlagt. Der Versteigerungs- vermerk ist am 17. Januar 1911 in das Grundbuch etngetragen. 85. K. 6. 11.

Berlin, den 11. Februar 1911.

Königliches Amtsgericht Berlin-Mitte. Abt. 85.

[99661] Aufgebot.

Der Spediteur und Fuhrherr Paul Schroeder in Dberschönewetde b. Berlin, vertreten durch den Lotteriekollekteur Dtto Schnell, Berlin, Neander- straße 38, hat das Aufgebot des Lotterieloses Nr. 227 409 der Posener NRathauslotterie beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, späte stens in dem auf den 27. September 1911, Vormittags A1 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13/14, 111. Stock- werk, Zimmer 113/115, anberaumten Aufgebots- termine seine Nehte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Ferner wird an den Aus- steller, den Magistrat der Provinzialhauptstadt Posen sowie an folgende Zahlstellen: a. die Lose Vertriehs- Gesellshaft Kgl. Pr. Lotterieeinnehmer G. m. b. H., Berlin N. 24, Monbijou-Play 2, b. das Bankhaus A. Molling in Hannover, c. das Bankhaus A. Meolling in Berlin, Voßstr. 17, d. das Bankgeschäft Lud. Müller & Co., Berlin, Breitestr. 5, gemäß 8 1019 Z.-P.-O. das Verbot erlassen, an den In- haber des Papiers eine Leistung zu bewirken.

Berliu, den 8. Februar 1911.

Königliches Amtsgericht Berlin-Mitte. Abteilung 154. [80818] Aufgebot.

Das Amtsgeriht Hamburg hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Die Erben des in Nahmig am 2. Juli 1904 verstorbenen Altsißzers Friedrih Wil- helm Menk, nämlich: 1) Frau Friederike Zippler geb. Menk, in Brandenburg a. d. H., im Beistande ihres Ehemannes, des Maurers Friedrih Zippler 2) Frau Wilhelmine Shuckert, geb. Menk, in Nahmiy, im Beistande ihres Ehemannes, des Schiffers F. Schuckert, 3) der Schiffer Karl (Carl) Menk in Nahmig, und 4) Frau Henriette Sens, geb. Menk, zu Keßin a. d. F., im Beistande ihres Chemannes, des Obstzüchters Wilh. Sens, sämtlich vertreten dur den Rechtsanwalt Dr. W. Schmit in Potsdam, Gbräerstraße 10, haben das Aufgebot beantragt zur Kraftloserklärung folgender 3 prozentigen Hypo- thekenbriefe der Hypothekenbank in Hamburg Serie 39 Nr. 07646 Lit. B über den Betrag von eintausend Mark und Serie 34 Nr. 12415 Uit. E über den Betrag von zweihundert Mark. Die resp. Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, ihre Rechte bei der Gerichtsschreiberei des hiesigen Amtsgerichts Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor, Erdgeschoß,

auf Freitag, den 30. Juni 1911, Vormittags

11} Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, daselbst, Heiligengeistfeldflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 145, | anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigen | falls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. | Hamburg, den 27. September 1910.

Der Gerichts\{hreiber des Amtsgerichts. [99666]

In Sachen Engelke Aufgebot betr., wird Termin vom 5. April 1911 und die am 17. 1910 angeordnete Zahlungssperre bezüglichßh dei Braunschweigischen Prämtenanleihe Serie 9933 Nr. 14 aufgehoben.

Braunschweig, den 14. Februar 1911.

Herzogliches Amtsgericht. 13. Campe.

[99718] Aufruf.

E Der Versicherungs\{hein Nr. 173 165 des Franz Hufzlein in Eltmann ist angebli abhanden gekommen und foll von uns zurückgekauft werden. Alle diejenigen, die Nechte an obiger Versicherung geltend machen, werden aufgefordert, sich binnen vier Wochen, von beute ab gerechnet, bei Ver- meidung des Verlustes ihrer Ansprüche bei der unter- zeichneten Gesellschaft zu melden.

Cöln, den 15. Februar 1911.

Concordia Côlnische Lebensversicherungs-Gesellschaft. [79142] Aufgebot.

Das Aufgebot folgender Urkunden der Wilhelma in Magdeburg, Allgemeinen Versicherungs-Aktien- Gesellschaft ist beantragt:

1) des Hinterlegungs\cheins über 1050 4 zur Lebensversicherungspolice Nr. 12 959, ausgestellt fun den Rittergutsbesißer, Amtmann Julius Zetsche in Märzdorf b. Riesa von diesem ;

2) der Lebensversiherungspolice Nr. 13 453 über

5000 M, ausgestellt auf den Kaufmann Augull Johannes Foerster in Dresden von dem Ver sicherten ; 08) ferner ‘dér Aklie Nr: 3796 - der Allgemeinen Gas-Aktien-Gesellschaft zu Magdeburg über 100 Taler preußish Kurant, von dem Rentier Otto Buchholz in Kyriß und dessen Ehefrau, Emma geb. Jahn.

Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 30, Juni 1911, Vor- mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Halberstädterstraße 131, Zimmer 111, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung der Urkunden erfolgen wird.

Madgeburg, den 9. Dezember 1910.

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Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem

Königliches Amtsgericht A. Abteilung 8-

Barometerfianv vom Abend

—1740 1743 4/749 SSW 4 bede | U _1_3767 _13,765 0/767

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Hochdruckgebiete über 775 mm liegen über Südwesteuropa, Italien und dem Balkan. In Deutschland ist das Wetter bei starken bis \türmishen Winden trübe, regnerisch? und wärmer ;

westlicher Richtungen

199290] _ Aufgebot.

Nichard von Staa in Remscheid, Gewerbeschul- straße 8, hat das Aufgebot der Spota gott der städtishen Sparkasse daselbst: 1) auf Direktor von Staa, Gewerbeschulstr. 2a, Nr. 21698 über 1169,53 M, 2) auf Richard von Staa daselbst, Nr. 56 271 über 430,11 4, 3) auf Hedwig von Staa daselbst, Nr. 56 270 über 384,06 46, bean- tragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 15. November 1911, Vormittags 10 Uhr 15 Minuten, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Nechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden er- folgen wird.

Remscheid, den 26. Januar 1911.

Königliches Amtsgericht. Dr. Plaskuda.

[98649] \ Mgrz Die offene Handelsgesellshaft Gustav Heise & Co. in Duderstadt, vertreten durch den Rechtsanwalt Schmidt in Duderstadt, hat das Aufgebot des an- geblich verloren gegangenen Wechsels: Salzuflen, den 30. Januar 1911. Für 4 700. Am 30. April 1911 zahlen Sie für diesen Prima- __ Wechsel an die Ordre Herren Gustav Heise & C°_ S Duderstadt die Summe von Siebenhundert Mark 3 den Wert erhalten und stellen ihn in Rechnung laut Bericht. Herrn Karl Lutke fro. . . in Salzwedel zahlbar bei der Göttinger Bank in Göttingen. Nückseite: Wechselstempelmarke 40 Pfennig. gez. Gustav Heise & Co_ beantragt. Der Inhaber des Wechsels wird auf- gefordert, \pätestens in dem auf den 3. November 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter- zeihneten Gerichte, Baurat - Gerberstraße Nr. 3, Zimmer Nr. 1, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wtrd. Göttingen, den 8. Februar 1911. Königliches Amtsgericht. 1.

[99291] Aufgebot.

Der Anstreihermeister Waldeck Nickel in Nem- scheid, Heinrichstraße 2, vertreten durch Prozeßagent Paas in Remscheid, hat das Aufgebot des in Verlust geratenen, auf den Schuhmachermeister Hugo Walter in Nem\cheid - Vieringhausen Nr. 38 am 27. Sep- tember 1910 ausgestellten, von leßterem angenommenen, am 26 Dezember 1910 fällig gewordenen Wechsels über 200 M beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 15. No- vember 1911, Vormittags 10 Uhr 15 Mi- nuten, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rehte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklä- rung der Urkunde erfolgen wird.

Remscheid, den 24. Januar 1911.

Königliches Amtsgericht. Dr. Plaskuda.

[99296] Uufgebot.

Der Besitzer Hermann Teubler aus Lumpönen hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen, am 30. Dezember 1910 fällig gewesenen Wechsels, d. d. Umvönen, den 30. Dezember 1909, über 527,50 A,

von ihm auf den Besißer George Motejus in Trakeningken gezogen und von diefem angenommen worden ift, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 6. Ofk- tober 1911, Vormittags Dz Uhr, vor dem unterzeichneten Geriht, Zimmer Nr. 25, anberaumten Aufgebotstermine setne Nehte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftlos- erklärung erfolgen wird.

Tilfit, den 3. Februar 1911.

Königliches Amtsgericht.

gez. Gustav Heise &

[99665

Der S argintrlaali abei hat das Aufgebots- verfahren gem. § 10 A. G. zur Zivilprozeßordnung v. 6. Oktober 1899, des § 1714 Tit. 51 Teil 1 A. G.-O. fowie der Kabinetsordres vom 11. Juli 1833 (Ges.-S. S. 80) und vom 4. März 1835 (Fahrb. Bd. 45 S. 205) zum Zwecke der Feststellung derjenigen Personen beantragt, welhe gegen die Gerichtsvollzieher Biller, Hermann Grosch, Theodor Berlin aus deren Dienstverhältnis Ansprüche er- heben zu können glauben. Es follen die von den genannten Gerichtsvollziehern für ihre Amtstätigkeit gestellten Kautionen von je 600 4 an die Empfangs- berehtigten herausgegeben werden. Die Gläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen die genannten Gerichtsvollzieher spätestens in dem auf den 3. April 1911, Vormittags A113 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Auf- gebotstermin bei diesem Gericht anzumelden, widrigen- falls ihre Ausschließung mit ihren Ansprüchen an den Fiskus wegen der bestellten Amtskautionen er- folgen wird. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderungen zu enthalten: urkundlihe Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen.

Berlin, den 13. Februar 1911. : Königliches Amkfsaeriht Berlin-Tempelhof. Abteilung 1.

[99719] Aufgebot.

Der Berginvalide Lorenz Klein zu Forst hat das Aufgebot der verloren gegangenen Hypothekenbriefe über folgende auf dem Grundbuchblatt von Forst Band 1V Art. 133a eingetragenen Forderungen be- antragt :

Abteilung 111 Nr. 13 in Höhe von 720 nebst 99% Zinsen seit dem 3. Oktober 18388, abzüglich der auf die Zinsen gezahlten 20 4, und 480 nebst 5 9% Zinsen sett 1. November 1885, ferner 23,80 4 für den Hammer Darlehnskassenverein e. G. m. u. H. zu Hamm (Sieg), : :

Abteilung 111 Nr. 14 in Höhe von 1360 f mit 59/0 Zinsen vom Empfangstage ab für den Berg- mann Johann Strüder in Dorn, abgetreten mit 533,60 4 an Balthasar Strüder in Dorn und mit 533,60 A an Ehefrau Christian Brühl, Maria Anna geb. Strüder, in Kleehaufen, |

Abteilung 111 Nr. 15 in Höhe von 648 é mit 50/9 Zinsen vom 1. August 1894 ab für die Witwe Anton Ortheil, Margarete geb. Becker, zu Nisterbrük.

Inhaber dieser Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 23. Mai 1911, Vor- mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht,

Nechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden er- loten wird. ltenkirchen, den 10. Februar 1911. Königliches Amtsgericht.

Uutfgebot. Die Ehefrau des Anstreichers Josef JIöpgen, Christine Hubertine geborene Körtgen, zu Cöln, ror etage 17, vertreten durch Rechtsanwalt r. Weilinghaus in Cöln, hat beantragt, den ver- \chollenen Emilio Körtgen, geboren am 14. Juli 1874, zuleßt wohnhaft in Juancho bei Buenos Aires, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 2. Ok- tober 1911, Vormittags 14 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Berlin C. 2, Neue Friedrich- straße 13/14, 111. Stock, Zimmer 106/108, an- beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle welhe Auskunft über Leben oder Tod des Ver- {ollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aussorde- rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Berlin, den 28. Januar 1911. Königliches Amtsgericht Berlin-Mitte. Abteilung 84. [99662] Aufgebot. Der Hospitalit Julius Hemlep in Leipzig, Hospitalstraße 36, St. Johannisstift, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Keller in Leipzig, Neuer- markt 34 II, hat beantragt, die verschollenen: 1) Gärtner Johann Christoph Wilhelm Hemlep aus Ehringsdorf, 2) dessen Kinder: a. Emma, ge- boren 1874, b. Slorenca, geboren 27. November 1875, c. Arthur, d. Anna, zu e. und d. geboren im Juni oder Juli 1877, Geschwister Hemlep, zuleßt wohnhaft in Navenswood, Staat New Vork, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den Oktober 1911, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Berlin C. 2, Neue Friedrichstr. 13/14, 111. Stock, Zimmer 106/108, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Ver- \chollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde- rung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Berlin, den 31. Januar 1911. : Königliches Amtsgericht Berlin-Mitte. Abteilung 84.

[99660] Aufgebot.

Der Bauer und Gemeinderat Friedrih Göz in Bitfeld, Oberamt Weinsberg, Württemberg, hat be- antragt, den vershollenen Charles Bergner, fe boren in Little Falls (New York) am 1. Oktober 1874, zuleßt wohnhaft in Moravia, Grafschaft Coyugo, Staat New Vork, für tot zu erklären. Der bezeichnete Vershollene wird aufgefordert, ch [\pâ- testens in dem auf den 2. Oktober 1911, Vor- mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Berlin C. 2, Neue Frièebrichs\tr. 13/14, 111. Sto, Zimmer 106/108, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Verliu, den 1. Februar 1911. i j Königliches Amtsgericht Berlin-Mitte. Abteilung 84.

[99977 Ausfertigung. Beschluß.

Berió, Katharina geb. Minges, Witwe von Franz Berió, Bötin in Burrweiler, vertreten durch thren Prozeßbevollmächtigten Justizrat Ferner, Nechts- anwalt in Landau, beantragte dur Schriftsatß vom 7. pr. 8. Februar 1911 die Todeserklärung ihrer am 19. März 1836 zu Burrweiler als Tochter der da- selbst wohnhaft gewesenen und verlebten Eheleute Minges, Johann, Meßger, und Elisabetha Noy, ge borenen Stiefshwester Minges, Johanna, unter der Aufstellung, daß die 2c. Minges anfangs der 1860 er Jahre von ihrem leßten inländischen Wohnsitz Burr weiler nah Amerika ausgewandert und daß seit mebr als 20 Jahren keine Nachricht von ihrem Leben mehr eingelaufen is. Nachdem die zur Begründung dieses Antrags erforderlichen Tatsachen von der An- tragstellerin glaubhaft gemaht wurden und die Bor aussezungen der §§ 960 ff. R.-Z.-P.-O. und §S 13}. B, G.-B. gegeben sind, wird Aufgebot erlassen mil der Aufforderung an: 1. die vershollene Vinges, Fohanna, \ih spätestens in dem auf Dienstag, den 31. Ottober 1911, Vormittags 83 Uhr, in den Sitzungssaal des K. Amtsgerichts Edenkoben anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls ibre Todeserklärung erfolgen wird, Il. alle, welche Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu erstatten.

Edenkoben, den 14. Februar 1911.

Kgl. Amtsgericht. (gez.) Hauptmann, K. Oberamtsrichter. Für richtige Ausfertigung. Edenkoben, den 14. Februar 1911. Kgl. Amtsgerichtsschreiberei. [99722] Aufgebot. A

Auf Antrag der Eva Wendel, geb. Giulino, Witwe des Landwirts Johannes Wendel in Nüssingen, hat das Kgl Amtsgericht Kirhheimbolanden dur Beschluß vom 7. Februar 1911 folgendes Aufgebot erlassen: Es ergeht an die etwa im Jahre 1880 nach Amerika ausgewanderte Katharina Giulino, geb. am 17. Juli 1858 als Tochter der ledigen gewerblosen Katharina Giulino in Harrheim, mik dem leßten inländishen Wohnsiy daselbst, die Auf forderung, fich spätestens im Aufgebotstermine vom Samstag, den 28. Oktober 1911, Vor- mittags 9 Uhr, im Sizungssaale des Kgl. Amts- gerihts dahier zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermözen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Kirchheimbolanden, 14. Februar 1911.

Der Gerichts\hreiber des Kgl. Amtsgerichts.

[99669] Aufgebot. “i Die verwitwete Arbeiter Auguste Lienig, geb. Hoff- mann, in Siebeneichen hat beantragt, den ver- schollenen Arbeiter Carl Heinri Eduard Hoff- mann, zuleßt wohnhaft in Siebeneichen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufge- fordert, sh spätestens in dem auf den 16. No-

[99664]

Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes-

erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft

über LÆben oder Tod des Verschollenen zu erteilen

vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im

Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Löwenberg i. Sch., den 13. Februar 1911. Köntgliches Amtsgericht.

[98660] Aufgebot. Der Reinhart Taege, Schneidermeister in Sewekow bei Dranse, untergebens vertreten durch den Rechts- antoalt Juslizrat Kükenthal in Wittstock, hat bean- tragt, u. z. als Bruder und Erbe des Nachgenannten, den seit dem 22. Januar 1900 verschollenen Emil Heinrich Taege, früher Unteroffizier im Sächsischen Fußartillerieregiment Nr. 12 (Hoboist), dann Zirkus- musiker, geboren am 4. Juni 1858 in Liebenthal, Preis Ostprigniß, Sohn des Schmiedemeisters Karl Christian Heinrich Taege und seiner Ehefrau Henriette Maria Friederike geb. Schroeder, mit leßtem in- ländischen Wohnsiß in Met, für tot zu erklären. Der Verschollene besaß als leßte Staattangehörigkeit die deutsche; zur Zeit der Verschollenheit war er staatenlos. Der bezeihnete Verschollene wird aufge- fordert, fich spätestens in dem auf den 4. November 1911, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeih- neten Gericht, Justizpalast, Saal 52, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, weld)e Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Auf- gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Mey, den 8. Februar 1911. Kaiserlihes Amtsgericht. [99670] Aufgebot. 1) Der Brennereibesiger Christian Meyer zu Hille Nr. 205, als Nachlaßpfleger der Erben des am 6. August 1910 verstorbenen Rentners Friedrich Reimler aus Hille Nr. 1, 2) dec Kolon Karl Neimler in Hille Nr. 14 baben beantragt, den ver \{chollenen, am 24. März 1841 zu Hille geboreäen Heinrich Reimler, zulegt wohnhaft in Hille, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf- gefordert, sich spätestens in dem auf den 19, De- zember 1911, Mittags 12 Uhr, vor dem unter zeichneten Geriht, Zimmer Nr. 11, anberaumten Auf- gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Minden, den 2. Februar 1911. Königliches Amtsgericht. [99673] Aufgebot.

Der Schiffer Gustav Skorlof von Sziesze hat beantragt, den vershollenen Tischlermeister Traugott Schanno Siering, geboren in Rußland, soweit bekannt zuleßt in Sziesze wohnhaft, hinsichtlih des im Inland befindlihen Vermögens für tot zu er- klären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, ih spätestens in dem auf den 22. September 1913, Vormittags 9 Uhr, vor dem unter zeichneten Geriht, Zimmer Nr. 6, anberaumten Auf- gebotstermine zu melden, widrigenfalls er hinsichtlich des im Inland befindlißhen Vermögens für tot erflärt wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots8- termine dem Gericht Anzeige zu machen.

Ruß, den 6. Februar 1911.

Königliches Amtsgeriht. Abt. 2.

Aufgebot.

Der Königliche Oberförster Siegfried Mohnike in Neusternbera bei Gr.-Baum i. Ostpr. hat beantragt, den vers{hollenen Kaufmann Karl Friedrih Albert Mohuike, geboren in Stolp am 1. September 1862 als Sohn des Lehrers in der höheren Töchterschule Xohann Karl Albert Mohnike uad feiner Ehefrau, Elise Sophie Klara geb. Strauß, für tot zu er- klären. bezeihnete Verschollene wird auf- gefordert, fih spätestens in dem auf Freitag, deu 22. September 191A, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeihneten Geriht, anberaumten Auf- gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu -cteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzetge zu machen.

Stolp, den 20. Januar 1911.

Königliches Amtsgericht.

00792] JI j

C Co

Dec

[99674] Aufgebot.

Der s\tädtisGe Generalvormund Paul Kleim in Straßburg, als Abwesenheitspfleger des nahgenannten 2c. Bischoff, hat beantragt, den verschollenen Tagner Karl Bischoff, geboren am 19. August 1852 în Straßburg, zuleßtwohnhaft inStraßburg-Rupreckßtsau, für tot zu erflären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, si spätestens in dem auf den 21. Ok- tober 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihhneten Gericht, Saal 45, anberaumten Auf- gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu macben.

Straßburg i. Els, den 11. Februar 1911.

Kaiserliches Amts3gericht. [99675] Aufgebot.

Nr. A 1565. Der Abwesenheitspfleger Andreas Schmieder, Weber in Elzach, hat beantragt, den ver- \chollenen Adolf Merkle, geb. am 10. Februar 1839 zu Glzach, zuleßt wohnhaft in Elzach, für tot zu erflären. Der Verschollene wird aufgefordert, fich spätestens in dem auf den Gerichtstag in Elzah am Dienstag, den 3. Oktober 191A, Vormittags 8 Uhr, im Rathhause zu Elzah 11. Stock vor Gr. Amtsgeriht Waldkirh anberaumten Auf- gebotstermine zu melden, widrigenfalls seine Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Waldkirch, den 14. Februar 1911.

Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: (L. S.) Göt. [99720] Oeffentliche Aufforderung.

Am 17. Januar 1908 ist der Landwirt Gerhard Heinri Grieme zu Rüssen bei Colnrade ohne Hinterlassung einer lettwilligen Verfügung verstorben. Sn erster Che war er mit Anna Elisabeth Katha- rine geb. Wilms verheiratet. Aus der Che sind, ab- esehen von der in Spaden bei

Lehe wohnhaften

Kinder hervorgegangen: 1) Johann Gerhard L geboren am 13. Mai 1857, 2) Auguste Johanne Katharine, geboren am 27. Februar 1863. Die beiden Lettgenannten, deren Aufenthalt unbekannt ist, werden nah § 2358 Abs. 2 B. G.-B. auf- gefordert, bis zum L. Mai 1911. bei unter- zeichnetem Nabtaßgericht ihr Erbrecht geltend zu machen.

Bafsum, den 29. Januar 1911.

Königliches Amtsgericht.

[99668] K. Nachlaßgericht Endersbach (Württemberg). Erbenaufruf. Fn der Nahhlaßsache der am 28. Dezember 1910 zu Endersbach gestorbenen Katharine Barbara Betsch, geb. Schwegler, gewesenen Ehefrau des vor 29 Fahren nach Amerika ausgewanderten und seitdem ver- {ollenen Weingärtners Johannes Betsch von Waiblingen ergeht an den ebengenannten Chemann die Aufforderung, bis zum 15. April d. Js. sein Erbrecht bei dem Nachlaßgericht anzumelden, andern- falls er in dem Verfahren, betreffend die Erteilung eines Erbscheins, unberücksichtigt bleiben würde. Den 13. Februar 1911.

Vorsitzender Krau.

[99671]

Durch Aus\{lußurteil vom heutigen Tage ift der

am 23, März 1865 zu Neuendorf geborene Tischler

Gottfried Frey für tot erklärt worden. Als Todes-

tag ist der 31. Dezember 1897 festgestellt.

Pr. Holland, den 10. Februar 1911. Königliches Amtsgericht.

[99672 ; Dk Aus\{lußurteil vom 31. Januar 1911 sind die Gebrüder Josef und Nikolaus Serwe aus StadtkyU für tot erklärt und als Zeitpunkt des Todes der 31. Dezember 1883 festgeseßt worden. Prüm, den 12. Februar 1911.

Königliches Amtsgericht.

[99975] Durch Aus\chlußurteil des unterzeihneten Amts- gerihts vom 20. Juni 1910 sind folgende Aktien der Aktienzuckerfabrik Osterwieckl vom 1. Oktober 1878: Aktie Nr. 14 über 900 4, Aktie Nr. 394 über 900 6, Aktie Nr. 107 über 900 4, Aktie Nr. 34 über 900 4, Aktie Nr. 264 über 900 H, Aktie Nr. 227 über 900 #4 für kraftlos erklärt. Osterwieck, den 14. Februar 1911.

Königl. Amtsgericht. [99721] Bekanntmachung. Durch Aus\{lußurteil vom 8. Februar 1911 sind die Kurscheine Nr. 1 bis einscließlid 17 der Ge- werkshaft Vereinigter Glückstern, Eisen- Blei- Silber- Kupfer- und Zink-Erzbergwerk zu Nieder- fischbah für traftlos erklärt worden.

Kirchen, den 9. Februar 1911. Königliches Amtsgericht.

[99659] Bekanntmachung.

Dur Aus\{lußurteil vom 8. Februar 1911 ist der Wechsel d. d. Berlin, den 6. Januar 1910, über 2000 6, fällig am 10. April 1910, ausgestellt von Paul Wienert, akzeptiert von Frau Anna Bittner, versehen mit Blankogiro von Paul Wienert und G. Flügge, zablbar bei dem Maurermeister Paul Wienert in Lichtenberg, Weserstraße 17, für kraftlos erklärt worden.

Berlin, den 8. Februar 1911.

Königliches Amtsgeri®t Berlin-Mitte. Abt. 154.

[100157]

Oeffentliche Zustellung. Die Ebefrau Hubert Alfons Dalmish, Josefine geborene Schmitz, in Reisholz bei Düsseldorf, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Geheimer Justizrat Dr. Becker in Düsseldorf, klagt gegen ihren Ghe- mann, den Materialienverwalter Hubert Alfons Dalmisch, früber in Düsseldorf, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter die Klägerin in böslicher Absicht verlassen habe, mit dem Antrag auf Ehescheidung. Die Klägerin kadet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des König- lichen Landgerichts in Düsseldorf auf den 24. April 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, d durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prvozeßbevollmächtigten vertreten ¡zu lassen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Düsseldorf, den 13. Februar 1911. Niewer, Assistent, Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts.

{100154] Oeffeutliche Zustellung.

Die Frau Else Hassenstein, geb. Burmeister, in Eberêwalde, Viktoriastraße 10 Prozeßbevollmäch- tigter: Rechtsanwalt Dr. Schwenk in Berlin W. 9, Lnkstraße 39 —, klagt gegen thren Chemann, den Fngenieur Hans Jürgens Hafssenftein, zu Zeit un- bekannten Aufenthalts, früher in Schöneberg, Gol straße 22, in den Akten 1. R. 318. 09 auf Ghe- scheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten von neuem zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Land- gerihts 11 in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29—31, Zimmer 33, auf den 13. Mai 1911, Vor- mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerihte zugela}sjenen Antwvalt zu be- stellen. Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berliu, den 14. Februar 1911.

Hankel, Aktuar als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts IT.

[99269] Oeffentliche Zustellung.

Frau Elisabeth Eichler, geb. Tscheushner, in Berlin, Elbingerstr. 14 1, Prozeßbevollmäcbtigter : Rechtsanwalt Dr. Ernst Schlesinger in Berlin, Kommandantenstr. 84, klagt gegen ihren Ehemann, den Sattler Wilhelm Eichler, früher in Berlin, Markus\tr. 19, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte arbeitsscheu und dem Trunke ergeben sei, daß er sie bis zu der im Oktober 1908 erfolgten Trennung beschimpft, in gröblihster Weise mißhandelt und gedroht habe, sie umzubringen, auf Grund des § 1568 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, mit dem Antrage, die Che der Parteten zu scheiden und den Beklagten für allein schuldig an der Éhezerrüttung zu erklären, ihm auch die Kosten aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 34. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts L in Berlin, Grunerstraße, Zivilgerichtêgebäude, 11. Sto, Zimmer 2/4, auf den 2. Mai 1911, Vormittags

vember 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem

Simmer Nr. 10, anberaumten Aufgebotstermine ihre

unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 6, anberaumten

hefrau Sophie Brosch, geb. Grieme, als weitere

10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge-