1911 / 52 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Dr. Aereboe: Allgemeiner A>er- und Pflanzenbau, 2, Teil: Be- wässerung des Bodens, einshließli<h Wiesenbau und Düngerlehre. Landwirtschaftliche Buchführung mit Uebungen. Privatdozent Dr. Bornemann: Spezieller A>er- und Pflanzenbau, 2. Teil: Anbau der Wurzel- und Knollengewäthse. Uebungen in landwirtfchaftlißem Rechnen. Lebensgeshihte der wichtigsten Unkräuter und die Methoden ihrer Bekämpfung. Geh. Reg.-Nat, Prof. Dr. Lehmann: Pferdezuht. Schweinezuht. Molkereiwesen. Landwirt schaftlihes Seminar, Abteilung: Tierzuht. Uebungen in zoote<hnishen Untersuchungen: a. Kleiner Kursus, b. Großer Kursus für Fortgeschrittenere. Privatdozent Dr. lß: Repetitorium der landwirtschaftlichen Fütterungslehre. Ueber die Bedeutung der Ver- erbungstheorien für die landwitrtshaftlihe Tierzuht. Privatdozent Dr. Müller: Beurteilung, Züchtung und ar des Nindes. Prof. Dr. Lemmermann: Düngerlehre. Bakteriologishe Uebungen für Anfänger. Uebungen in der Untersuhung und Beurteilung landwirtschaftli<h wichtiger Stoffe (Düngemittel, Futtermittel, Boden usw.) kleines Praktikum —. Arbeiten in der land- wirtschaftlihen (agrikultur - <emishen) Versuchsstation für Fort- geschrittenere, welche das kleine Praktikum absolviert haben großes Praktikum —. Einführung in die Tätigkeit landwirtschaft1licher (agri- fultur-<emischer) Versuchsstationen für Fortgeschrittenere mit ab- ges{lossener Vorbildung. Wirklicher Geh. Oberreg.-N., Prof. Dr. Flei her: Ausgewählte Kapitel der Moorkultur. Prof. Dr. Fischer: Auëgewählte Kapitel aus dem landwirtschaftlichen Maschinen- wesen. Maschinen und bauliche Anlagen für industrielle Nebenbetriebe der Landwirtschaft, 2. Teil. Maschinentehnishe Uebungen und De- monstrationen. Feldmessen und Nivellieren für Landwirte; Vortrag und praktis<e Uebungen. Grundlagen der Maschinente<hnik der Zu>erfabrikation. Gartenbaudirektor, Oekon.-R. Echtermeyer:

emüsebau. Forstmeister Kottmeter: Waldbau. Forstlihe Be- triebslehre. Forstliche Exkursionen. Zoologe rigen: Geflügel- zuht. Privatdozent Dr. Hillmann: Die Landwirtschaft der deutschen Kolonien.

2) das am 22. Dezember 1910 Allerhöchst vollzogene Statut für

St. Wendel dur< das Amtsblatt der Köntglichen Negierung zu Trier Nr. 3 S. 15, ausgegeben am 21. Januar 1911;

3) das am 22. Dezember 1910 Allerhöchst vollzogene Statut für die Entwässerungsgenossenschaft Rosenau in Rosenau im Kreise Mogilno dur< das Amtsblatt der Königlihen Regierung zu Brom- berg Nr. 3 S. 25, ausgegeben am 19. Januar 1911 ; :

4) das am 22. Dezember 1910 Allerhöchst vollzogene Statut für die Drainagegenossenshaft Doxf in Dorf im Kreise Wittlih durch das Amtsblatt der Köntglichen Negierung zu Trier Nr. 3 S. 19, ausgegeben am 21. Januar 1911; R

5) das am 22. Dezember 1910 Allerhöchst vollzogene Statut für die Ble>moor-Weitdegenossenshaft in Wulsbüttel im Kreise Geeste- münde durh das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Stade Nr. 3 S. 17, ausgegeben am 20. Januar 1911;

6) das am 28. Dezember 1910 Allerhöchst vollzogene Statut für die Entwässerungsgenossenshaft Sto>kheim in Stockheim im Kreise Friedland dur<h das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Königs- berg Nr. 3 S. 52, ausgegeben am 19. Januar 1911;

7) das am 16. Januar 1911 Allerhöchst vollzogene Statut für die Brodde-Sedskenbah-Ginossenschaft in Wendish Silkow im Kreise Stolp dur<h das Amtsblett der Königlihen Regierung zu Köslin Nr. 6 S. 35, ausgegeben am 9. Februar 1911;

8) das am 16. Januar 1911 Allerhöchst vollzogene Statut für die Drainagegenossenschaft Walsrode in Walsrode im Kreise Fallingbostel dur< das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Lüneburg Nr. 5 Beilage, ausgegeben am 3. Februar 1911; .

9) das am 16. Jamar 1911 Allerhöchst vollzogene Statut für den Ent- und Bewässermgsverband Pr. Nosengart I1 im Elbinger Deichverbande zu Pr. Rofercart im Kretse Marienburg durh das Amtsblatt der Königlihen Regierung zu Danzig Nr. 6 S. 49, gus- gegeben am 11. Februar 191 ;

10) das am 16. Januar 1911 Allerhöchst vollzogene Statut für die Drainagegenossenshaft Winsheim 1V in Weinsheim im Kreise

die Wiesengenossenshaft Nemmesweiler in Nemmesweiler im Kreise

Arbeiter der Staatsbahn bei dem Staatsbahndirektor vor

ihrer wirtschaftlichen Lage. Die Deputation wurde dur den Bescheid des Staatsbahndirektors zufriedengestellt.

Großbritannien und Jrland.

Jn der gestrigen Sizung des Unterhauses richtete der Liberale Noel Buxton an den Staatssekretär des Aus- wärtigen Amts Grey die Anfrage, ob er in Anbetracht der Verantwortung, die Großbritannien als eine der Signatar- mächte des Berliner Vertrages für die Wohlfahrt der europäi- hen Provinzen der Türkei trage, die Aufmerksamkeit der bulgarischen Regierung auf die Ruhestörungen lenken wolle, die in diesen Provinzen dur< Einfälle bewaffneter Banden aus Bulgarien hervorgerufen worden seien. Wie „W. T. B.“ meldet, erwiderte Sir Edward Grey:

Cr habe keinen Grund anzunehmen, daß die anderen Signatar- mächte des Berliner Vertrages geneigt sein würden, si einer Er- hebung von Vorstellungen entweder in Sofia oder in Konstantinopel anzuschließen, und unter den gegenwärtigen Umständen würde er Vor- stellungen weder für opportun no< für nüglih halten. Ex habe bereits seinem Bedauern über die behördlichen Aus- shreitungen Ausdru> gegeben und ebenso der Hoffnung, daß die türkishe Regierung in Mazedonien eine ebenso gerehte wie feste Haltung einnehmen werde. Er möhte ebenso seiner Mißbillignng über die Einfälle bewaffneter Banden Ausdru> geben, die notwendigerweise die Aufgabe einer guten Ne- gierung s{<wierig oder unausführbar mahen müßten. Die beiden Uebel müßten aufeinander zurü>wirken, und es sei in gleicher Weise wünschenswert, daß beiden von denen, die die Autorität oder den Einfluß besäßen, Einhalt getan werde.

Darauf fragte Noel Buxton den Staatssekretär Sir

und unterbreitete ihm aufs neue die Bitte um Verbesserung nische Aufständishe gestern nah

Fronteras eingenommen.

Amerika.

Einer Depesche des „B. T. B.“ zufolge haben mexika- einem Kampf die Stadt

welcher der Kriegsminister , Heeringen beiwohnte, Îl etats im Ordinarium der Ausgaben beim Kapitel „Bekleidung und Ausrüstung der Truppen“ fort.

Parlamentarische Ièachrichten. Die Schlußberichte über Die gestrigen Sigzßungen des R ei <s-

tags und des Hauses der Abgeordneten befinden sih in der Ersten und Zweiten Beilage.

Der Reichstag sebte in der Heutigen (138.) Sipung, General der Jnfanterie von die SpezialdDisktussion des Militär-

Der Abg. Jrl (Zentr.) beantragt:

den Herrn Reichskanzler zu ersu<ßen, darauf hinzuwirken, daß bei Anfertigung von Bedarfs8artikeln, namentli<h bei Anfertigung von Bekleidungsstücken für die Heeresverwaltung, die selbständigen Handwerksmeister, die HandDroerkergenofsfenscha\sten und Innungen besonders berü>sihtigt werden.

Der Abg. Wiedeberg (Zentr.) beantragt:

den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, darauf hinzuwirken, daß die Heeresverwaltung bei Vergebung der Lieferungen oder Her- stellung von Bedarfsartikeln, namentlich von Bekleidungsstüen, soweit Heimarbeiter dabei beschäftigt werden, tunlihst die Ver- einigungen von Heimarbeitern bezw. sol<he gemeinnüßigen Komltees, welche die Vermittlung von Arbeiten an Heimarbeiter sich zur Aufgabe: stellen, bevorzugt.

Reihe kleïnerer wissenshaftliher Mitteilungen folgte. Professor Dr. C onze gab als Nachtrag zu seinem am 9. Dezember v. J. ia der Win>elmannssizung gehaltenen Festvortrage über die neuesten Arbeiten in und bei Pergamon eine dur< vorzügliche Lichtbilder unterstützte Schilderung der Reste des von thm und dem Schweizer Architekten Schaz- mann auf dem Mamurt-Kaleh (eine Tagereise von Pergamon entfernt) entde>ten und ausgegrabenen Tempels der Göttermutter, den der Gründer der Attalidendynastie Philetatros, des Attalos Sohn, erbaut hat. Geheimrat Professor Dr.Pallat berichtete im Anschluß an einen früher von ihm in der Gesellshaft gehaltenen Vortrag über einige neue, von amerikanis<hen Archäologen aufgespürte Fragmente der Skulpturenfriese, mit denen das Erechtheion in Athen ges<müd>t war. Wichtig ist namentlih ein Kopf, der an ein vorhandenes Stü anpaßt. Professor Dr. Oehler bespra<h zwei B 2 Sunde aus Nordafrika, deren Veröffentlihung dem fran- zösishen Archäologen Merlin, dem Leiter der Direction des antiquités et arts in TIunis, verdankt wird. Ein punis<hes Felsengrab bei Kfsour - es - Saf lieferte außer dem ersten vollständigen Holzsarge einen Brustpanzer aus Bronze von aus- gézeichneter Arbeit und ungewöhnli< guter Erhaltung. In seiner Form erinnert er an den bekannten xaodeogúótaë des Polybios: drei im Dreie> angeordnete kreisförmige Erhöhungen, deren unterste die Gestalt eines Pte Athena-Kopfes en face hat. Der der Wende des 3. Jahrhunderts v. Chr. zuzuweisende Fund ist um so bemerkens- werter, als Waffen in punishen Gräbern eine Seltenheit sind. Der zweite Fund betrifft ein in der Nähe von Siagu (Ksar-es-Zit) zu Beginn unserer Zeitre<hnung von Eingeborenen gebautes Heiligtum des Baal-Saturnus und der Tanit-Caelestis, das ein außerordentlich fompliziertes Ganzes bildet. In seinen zahlreihen, getrennt neben- einander liegenden Kapellen hat es die zugehörigen Götterbilder, wenn auch in Trümmern, bewahrt; unter ihnen find neben Baal und Tatiit no<h Atargatis und Athena zu nennen.

Den Hauptvortrag des Abends hielt Professor Dr. A. Brue>ner über die leßtjährigen Ausgrabungen vor dem Heiligen Tore zu Athen, die er, vom Königlich preußischen Kultusministerium als Oberlehrer beurlaubt, im Auftrage der Griechischen Archäologischen

ausführen können. Damit ist ein Anfang gemacht, dieses einzigartige Muster einer attishen Gräberstätte entsprehend threr erweiterten Auf- de>ung wiederherzustellen.

Der auf Anregung des Vorsißenden unter dem Eindru>ke des Vortrags gefaßte Beschluß, der Griechischen Archäologishen Gesell- chaft die herzlihsten Glü>äwünsche der Berliner Archäologischen Ge- sellshaft zu den bisherigen Erfolgen und ihre dankbaren Empfin- dungen für die der Altertumswissenshaft dur< diese Grabung ge- leisteten Dienste auszusprechen, bildete den Schluß der anregenden und inhaltreihen Sißung.

Die Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin hält eine Allgemeine Sitzung am 4. d. M., Abends 7 Uhr, im großen Saal des Architektenhauses, Wilhelmstraße 92, in der der Professor Dr. Leonhard Schulße aus Jena (als Gast) einen vorläufigen Bericht über die deuts<he Grenzerpedition in Neu-Guinea erstatten und der Königlihe Baurat Friedri<h Müller über die Geschichte und Natur der Schelde-Mündungen in der niederländishen Provinz Zeeland sprechen wird.

Literatur.

Karl Blechen von G. J. Kern. Mit 110 Abbildungen, Verlag Bruno Cassirer in Berlin, 1911. Unter den deutschen Künstlern aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die auf der unvergeßlihen Berliner Jahrhundertausstellung von 1906 verdiente Ausferstehung feierten, steht niht an leßter Stelle der Landschafter Karl Blechen. Der bis dahin nur ganz wenigen Bekannte offenbarte si< damals als der bedeutendste Landschaftsmaler des vormärzli<hen Berlin und als ein genialer Vorahner moderner Landschaftskunst. Als Sohn eines Steuerbeamten 1798 zu Kottbus geboren, kam Ble<hen mit se{<zehn Jahren nah Berlin, wo er nah längerer kaufmännischer Tätigkeit Anschluß an die Akademie fand. Die Unterweisung der jungen Landschafter bewegte sich in den ausgefahrenen Gleisen der Ha>ertshen Vedutenmalerei. Stärkere fünstlerishe Anregungen vermittelte Blechen ein kurzer Aufenthalt in

Abg. Pauly-Cohem (Zentr.) lenkt die Aufmerksamkeit der Militärverwaltung auf die Abnahme des Cichens{älwaldes und auf die Notwendigkeit, ihn im nationalen Interesse zu Spi Die E

“ee N ; lr; ( abe daran das größte Interesse, weil von ciner guten wolle, um der türtischen Regierung den au richtigen Wunsch O O für Vie a iten "der Truppen zu 19 der britischen Regierung auszudrü>en, bei der Förderung wendenden Leders abhänge. Leider haben die mit A der Wohlfahrt des ottomanischen Reiches zu helfen. dungen bestandenen Flähen im Süden immer mehr abgenommen. Sir Edward Grey erwiderte : Nicht nur das Heer, sondern auch die Landwirtschaft hat ein großes

Es existicre kein Anlaß für den Eindru>k, der in der Türkei Interesse an dem Bezuge lohgegerbten Leders. Er bitte den Kriegs- herrschen solle, nämli, daß die britishe Regierung dem neuen minister, den Lohgerbern sein Interesse und seine Sympathie zu be- A nicht freun tig) e G sei wahr, daß es während der agten i A Denk\&rift im Etat über di Sntwaffnung in Mazedonien zu Ausschreitungen gekommen sei und daß Aba. Albre<t (Soz.): In einer Denkschrift im Etat über die R ei Cte F f ; ç R diese im Parlament besprohen worden seien. Sie seien is türkischen Bekleidungsämter wird gesagt, daß man bei einigen Bekleidungs- b8 den Gt eide E Sea E ge vorüt er Kern einen bö<st lebendigen Brief Bettinas den B Parlament einer no< \chärferen Kritik unterzogen worden, und die ämtern einen Offizier weniger halten, also fparen wolle. Es wird e A S n H oh A der G ler E Nach, Professo Tlteren U iee G Bi d) 6 ee n teilt nos türkishe Negierung habe Erhebungen angestellt, um eine unvarteiische über die viele Reglementiererei und Kommandiererei in den Beklei- | der C ee at dds V0 E dg mt R S ‘Blecho Le d g 08 T rede N Leide n Abhilfe herbeizuführen. Die britishe Regierung hege die ernste dungsämtern geklagt. Wenn woirklih, wie die Denkschrift sagt, die A 190: e A L ns Deril Zugang d E L R löst Pi s Gr Ei ua A ies cka L e feinem s Een Zuversicht, daß diese jede Erneuerung der Ausschreitungen Offiziere fahli<h vorgebildet wären, dann Eönnte es ni<ht vor- Pirâusstraße bis E S auêgeraumt war (und | 1011. Ein an S C U L, N Ar O S Srfo gen verhindern werde. Denn eine friedlihe Lage in Mazedonien, die nux fommen, daß ein Hauptmann befiehlt, das Abfallleder zu ver- | ¿war bis auf die Tiefe ihrer Anlage etwa um 400 v. Chr.), galt es Ce Künstlerleben. In G. J. Kern hat Blechen einen trefflichen dur oine sowohl gerehte als aud feste Regierung gesichert werden faufen. Es mußte dafür dann Leder gekauft werden, und es entstand | nunmehr, der Gräberstraße weiter in der Nichtung auf die Stadt- Biographen gefunden. : mt ne range ea historischen Sinn und

A z i y s dadur ein Schaden von 37 S für 100 kg. Solhe Fälle sind | Mauer hin zu folgen. Der Plat bot hier seit den ersten Grabungen feinem ästhetischen Berständnis ist Kern den fast verwehten Spuren des mehrfa< vorgekommen. Es müssen mehr Fachleute in den Bekleidungs- | in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts den Anbli> einer Künstlers nachgegangen. Wir danken ihm ein anschauliches, nach vielen ämtern angestellt werden; nah der Denkschrift will man aber au ebenen, ruinenlosen Fläche. Aber eine frühere Stichgrabung Richtungen absließendes Bild der menschli<hen und künstlerischen an den Stellen der Handwerksmeister sparen. Zu einem Bekleidungs- Brue>ners hatte bewiesen, daß etwa einen Meter tiefer der Boden Gntwi>lung Vlechens, über dessen Werke ein sorgfältiger Katalog im E Dein ungefähr 200 Schneider und Schneiderinnen, 30 bis | des 9. vorchristlichen Jahrhunderts erst noch zu säubern war. Drei einzelnen Aufschluß gibt. , Treffend hebt Kern die eigenartige 40 Schuhmadter, 12 bis 15 Tagelöhner, 100 Heimarbeiter, insgesamt Dinge waren hier zu suchen: zunächst die bis dahin Rur zu vermutende Mischung von [<arfem Wirklihkeitsgefühl und romantischer Phantastik s ela 360 Arbeitskräfte beschäftigt find, gehören 3 Stabs- Gabelung der na< Eleusis führenden Heiligen Straße und der | in Blechen hervor. Die mehrjährige Tätigkeit als Dekorationsmaler offiziere, d Hauptleute, 1 Fntendant, 5 öInspektoren, 1 Unter- Gräberstraße, zweitens die Grenze der Grabanlagen gegen die Stadt | hatte den ohnedies leicht erregbaren Sinn des „Künstlers überreih mit Pflanzen. inspektor und 17 Unterbeamte sowie 17 Handwerksmeister; eg | hin und drittens die Spuren des Eridanos-Baches und der mit ihm | phantastischen Borstellungen erfüllt. Die Einflüsse der Dresdner Maler Privatd-: ( | entfallen also auf 350 Arbeiter circa 60 G eerintete Personen. Der zusammenhängenden Kanöle, die an dieser tiefsten Stelle Athens be- | Friedri<h und Dahl äußerten si< in dem späteren Uebergang Blechens

rof. i Ln Stabsoffizier hat eine tägli<ße Arbeitszeit von b Stunden, die sonders zahlrei auftreten. Die Gabelung der Eleusinischen Straße von Schöpfungen elegishen und phantastis<hen Inhalts zu landschaft- ota: j il j Hauptleute von 6 Skügden - Bis Inspektoren, der Intendant und dexr | und der Gräberstraße wurde durch die Aufde>ung eines ummauerten lichen Stimmungsbildern und in der meisterhaften Behandlung des

j Ünterinspektor vôn 7 Stunden die Handwerk8meister und Arbeiter heiligen Bezirkes der Tritopatren, eines Dreivereins _attisher Ur- | Lichts. Auch der italienishe Aufenthalt Blechens war hierfür von

p: aber von 9 Stunden. Der Apparat arbeitet so ungeheuer teuer, weil | Väter, bestimmt. An seinen Een stehen no die Grenzsteine mit der größter Bedeutung gewesen. Er vermittelte dem Künstler „auch die

¡u viel Aufsichtépersonal da ist. Es könnte gespart werden, wenn | Lnschrift aus dem 5. vorchristlihen Jahrhundert: „Grenze des Heiligtums Bekanntschaft mit den Werken Turners. Die in Italien entstandenen

af die Arbeitszeit der höheren Beamten erhöhen würde. Jst es | der Tritopatren. Betreten verboten.“ Die Breite der beiden Land- | Arbeiten Blechens lassen an malerisher Qualität alles hinter ih Aber annt Ra daß an der Spitze eines Bekleidungsamts ein | straßen an den Seiten des Heiligtums betrug je 63 m. Im shmalen | zurü>, was von deutschen Künstlern bis 1830 geschaffen Stabsoffizier im Nange eines Megimentskommandeurs mit 7800 A Zwischenraum zwischen den beiden fich gabelnden Straßen waren no< | worden ist._ Schüler von Rang find Blechen „nit beschieden und 2 Stabsoffiziere mit 6600 A Gehalt und Nebenbezügen stehen ? andere Heiligtümer einfahster Art angelegt. Dicht darum her, nah | gewesen. Erst in Menzel fand er einen ebenbürtigen Nachfolger. N E ; T A | Süden und Westen, beginnen die Grabanlagen. Ein Graben, der in | Dieser führte aber nur die malerishe Seite seiner Kunst

(Schluß des Blattes.) den an der Westseite des Tritopatreion anstehenden Hügel geführt | weiter. Die andere, die romantische, hat Bö>klin fortgeseßt. Mit wurde, auf dem heute die Kapelle der Heiligen Dreieinigkeit steht, | Ausnahme von Caspar David Friedri, so bemerkt Kern, gibt es in lehrte, daß in thm ¿« großer Gealhögci c.8 vorthc:uistokleisher | der deutshen Kunst vom Anfange des vorigen Jahrhunderts wohl Zeit ste>t. Dem Marmorfriedhof des 4. Jahrhunderts ist, | keinen Maler, in dessen Schaffen so viele Möglichkeiten einer fünftigen so zeigt sh an diesen und anderen Nesten, an gleiher | Entwi>klung liegen, wie sie im Werke Blechens enthalten sind. Stelle ein Friedhof mit großen Erdmalen in älterer Zeit voran- | „Er nimmt die Errungenschaften der deutshen Landschaftsmalerei gegangen. Für den Lauf des Eridanos ergaben die Untersuchungen, | auf Jahrzehnte voraus: nah der Seite des Naturverständnisses daß seine Ufer anschließend an des Themistokles Stadtmauerbau in | und ter Fähigkeit, die Natur malecrish zu deuten ebensowohl wie Mauern gefaßt worden sind, deren Sohle 8 m unter dem heutigen | nah der Seite der dichterish-\{öpferishen Gestaltungsgabe." Der Erdboden liegt; ein oder zwei Jahrhunderte später lag beim Bau | Verlag hat dem \{<önen Buch eiue mustergültige Gestalt gegeben. einer neuen Ufermauer die Sohle des Baches 1,40 m fdkér. In der | Die in großer Zahl beigegebenen Abbildungen sind mit künstlerischer linken Ufermauer hat ein groß angelegtes System von verschließ- f baren Kanälen seinen Anfang, wel<he das Wasser auf die Gârten und Felder auf der linken Seite des Unterlaufes des Cridanos verteilten. Zum Teil sind diese Kanäle an den Landstraßen entlang geleitet, zum Teil in Felsstollen dur< die Aus- läufer der RNRandhöhen geführt. Alles in allem liefern diese topo- graphischen Untersuchungen an einem Aus\chnitte den Beweis, daß sich die Grundlinien der antiken Besiedelung vor den Nordwesttoren Athens in weit größerer Schärfe, als man bisher annehmen durfte, no< werden gewinnen lassen, wofern si< Mittel und Wege | Münchener Maler August Geigenberger hat dies Märhenbuch verfaßt finden, dem Ausbau der modernen Stadt zuvorzukommen. Unter | und illustriert. Sein 1910 in München ausgestellter Nachlaß

beim | hatte dur< den feinen Humor und die gesunde herzlihe Fröhlich-

den vielerlei Einzelfunden, die in einem kleinen Museum l D L [ T 6 Dipylon vereinigt worden sind, verdient der Fund von 44 Stimm- | keit des Künstlers entzü>t. Das Märchenbu<h läßt den frühen Heimgang dieses begabten Karikaturisten erneut lebhaft bedauern.

herben (Zorpaxa) eines Scherbengerihts (¿oroax:ouóc) Hervorbebung. Sie lagen in einem alten Schutthaufen dicht bei einander : 11 tragen | In der Grzählung des „tapferen Ingobert“ hat der Künstler den eingekraßt den Namen des Thukydides, Sohnes des Melesias, 26 den | naiv-kindlihen Ton des Märchens glü>lih zu treffen EREE Aus des Kleippides, Sohnes des Deinias; bei 5 Scherben ist es der Er- | seinen lustig-grotesken Zeihnungen und den übermütigen Drolerien haltung nah unklar, wem von beiden fie zuzuzählen sind. Offenbar l sind diese beiden einmal Gegner im Scherbengeriht gewesen. Thuky- dides, L E Sohn, ist bekannt als Gegner des ENEEE) Statistis®e N E eiten B : 442 v. Chr. gegen diesen ostrafisiert, war er, aus der Ver- Gellere „Stalistishße Nachrichten“ |. |. d. Zweiten Beilage.) bannung heimgekehrt, von 432—25 wieder in Atben tätig. Von Kleippides is überliefert, daß er 428 die Flotte nah Lesbos geführt hat, aber na< kurzer Zeit im Oberbefehl ab- gelöst wurde. Von zwei zersplitterten Stimmen lautet die eine auf Teisandros, den Sohn des Gpilykos, d. i. der Schwiegervater des ältesten Sohnes des Perikles, die andere auf einen unbekannten

Naturwissenschaften.

und Meteorologie. Geh. Reg.-R., Prof. Dr. Börnstein: Experimentalphysik, 2. Teil: cht, Elektrizität.

ioptrik. Hydraulik. Physikalishe Uebungen. Physikalisches Praktikum. Privatdozent, Prof. Dr. Leß: Ueber die jeweiligen Witterungsvorgänge. Meteorologishe Uebungen. Einführung in die Klimatologie. .

Chemie und Technologie. Prof. Dr. Meisenheimer: Veberbli>d der organischen Experimentalhemie. Theorie der Gärung mit Experimenten. Chemische Uebungen. Großes chemisches Praktikum. Kleines <hemis<hes Praktikum. Geh. Reg.-R., Prof. Dr. Gruner: Grundzüge der anorganis<hen Chemie. Dr. Resens che >: Nepetitorium der Chemie. Prof. Dr. Herzfeld: Rübenbau und Zukerfabrikation. i

Mineralogie, Geologie und Bodenkunde. Geh. Neg.-R., Prof. Dr. Gruner: Grundzüge der Geologie. Die wichtigsten Bodenarten mit Berücksichtigung threr rationellsten Kultur. Geologte mit Bezug auf die Aussuhung, Beschaffenheit und Brauhharkoit 5-2 Wassers. Demonstratin-+ t M dem Gesamtgebiete * praktische Bodenunter| !

Botanik und L pipllologie der Pfla:

anzelpathologie. Anstitut. @&- Botanik, mi* Gräser un*

Edward Gre), 00 er in Anbetracht des in der Türkei herrshenden Eindrucks, daß die britische Regierung dem jung- türkfishen Regime nicht freundlih gesinnt sei, Schritte tun

Dresden im Jahre 1823. Caspar David Friedrih und der Norweger Christian Claußen Dahl ers{lossen ihm den Sinn für das landschaft- lie Stimmungsbild. 1824 nahm Blechen eine Stelle als Dekorations- maler bei dem Königstädtishen Theater in Berlin an, in der er bis 1827 verblieb. Das {ob den jungen Künstler in völlig neue Nahmen. Im Spätherbst 1828 trat er na< wiederholtem Besuch in Dresden die lang ersehnte Reife nah dem gelobten Lande der Kunft, na< Italien, an. Nach dreizehn Monaten kehrte er na< Berlin zurü>, wurde 1831 Lehrer der Landschaftsmalerei an der Akademie der Künste und 1835 Mitglied der Akademie. Schon bald darauf be- gannen die Anzeichen eines {weren Gemütsleidens. Vergeblih be- mühte si< Bettina von Arnim um die Heilung des Künstlers,

Gesellschaft geleitet hat, unterstüßt vom Ephoros Dr. G. Oikonomos und dem Architekten A. Orlandos. In warmen Worten dankte der Vor- tragende beim Beginn seiner Ausführungen für die Förderung, die das Unternehmen von den Vertretern der Griechischen Archäologischen Gesellschaft erfahren hat, vor allem von ihrem ehrwürdigen Prä- fidenten Professor G. Mistriotis, dem Nestor der Athenischen Uni- versität, und threm Schriftführer Professor Chr. Tsuntas. In der gegenwärtigen Entwicklung der politis<hen Verhältnisse Griechen- lands muß das Streben derjenigen griechis<hen Gelehrten und Staatsmänner besonders dankenswert sein, die an der Ueberlieferung festhalten, daß die Sorge für die Denkmäler des Altertums

Prüm dur< das Amtsblatt der Königlichen Negierung zu Trier Nr. 6 S. 40, ausgegeben am11. Februar 1911;

11) der Allerhöchste Erla\ vom 21. Januar 1911, betreffend dke Verleihung des Enteignungsreäts an die Landgemeinde Seifershau im Kreise Hirschberg für den Ba1 einer Chaussee von Seifershau über die Kolonie Jungseifershau bit zur Kreishaussee Altkemnitz—Herms- dorf, dur< das Amtsblatt de Königlichen Regierung zu Wegnihz Nr. 6 S. 41, ausgegeben am 1. Februar 1911.

Physik

Ni<hfunkliches. Deutsches Neich. Preußen.

Jerlin, 1. März.

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ß auf ¿ j 2 wiüiive, 100 die gewaltigsten

finanziellen und sozialen Probleme und diplomatische Aufgabe!

von beängstigender Schwierigkeit das Parlament beschäftigten,

könne er sih einer neuen Richtung der Politik nicht anschließen

- Die Verhandlungen zwischen dem scherifishen Minister

des Aeußern und der französishen Regierung wegen der marokkanischen Anleihe sind zum Abschluß gelangt.

Rußland.

Der in St, Petersburg tagende Kongreß der Ver- treter des russishen Adels hat, „W. T. B.“ zufolge, gestern eine Resolution angenommen, in der der bedingungslose Ausschluß der Juden, selbst wenn sie die Konfession ge wechselt haben, von allen Staatsämtern, von der ge- seßgeberischen Tätigkeit sowie von dem Militärdienst Q E gefordert wird. Der Antrag, die Juden als Ausländer anzu- E Kulturtechnik. jehen, wurde abgelehnt.

Seh. erbaurat von Münstermann: Kulturtehnik. Ent- Die zuständige K isst er Reicht

/ 9 : nik. : S E L A s zuständige Kommission der Reichs duma hat gegen R E eragen, Geh. Oberbaurat Nolda: Baus Sachsen-Coburg-Gotha. die Stimmen der Opposition und eines Teiles der Oftobristen on ru 3nôle L Ç : J A L J orto 6 : (2E E , C . (i t Ó 0. 2 C P . c T4 a , S 7 des ege: und DeRSenbaues Passerdau. Entwerfen von Bauwerken gr e Majestät der König von Bulgarien ist, | beschlossen, alle Jnterpellationen wegen des Verbots von Studenten:

Q ues : v, Q D, zufolge, gestern zum Besuch Jh rer Königlichen | versammlungen sowie über die Gründe der Studentenunruhen 4 Geodäsie und Mathematik. Hoheiten des Herzogs und der Herzogin in Gotha ein- | und der Maßregelung der Studenten abzulehnen. Seh. Neg.-R., Prof. Dr. Vogler: Praktische Geometrie. Geodä- | getroffen und hat von dort die Rückreise nah Sofia angetreten. Le ble Be aeg eihunadrechnung, Prof. Hegemann: Griechenland. Yeographi|cze Vrtsbeslimmung. Uebungen im Ausgleichen. Lei N i T ini ( J g 8gleihen. Zeichen _Nach einer Meldung des „W. T. B.“ gab der Minister: prästdent Venizelos gestern in der Kammer die Erklärung

übungen. Vogler und Hegemann: Meßübungen. Geh NReg.-R., Prof. Dr. Neichel: Analytishe Geometrie und böbere ; Dr. jel: Anc ( vöhere ß S i ab, daß das Kabinett zurücktreten werde, wenn die Kammer die von der Verfassungskommission vorgenommenen Abände-

Analysis. Algebrais<e Analysis. Trigonometrie. Uebungen zur Oesterreich-Ungarn. Analysis. Mathematishe Uebungen. Uebungen zur analytischen Die ODesterreichishe Delegation hat, wie „W.T.B.“

t ' Ly De ls 0A rungen an dem von der Regierung eingebrachten Geseßentwurf zur Revision der Verfassung annehmen sollte.

Uv (of hEEtuadgltdt; Stoffe dec Biffer 3 (Laugen) auch in bede>ten Wagen zu befirdern, wenn fie in starke, dichte Eisen- fässer, die höchstens bis 2/19 ihres Fassungsraums gefüllt sein dürfen, verpackt sind. Die Absender sind hierdur<h in der Lage, die Laugen während de kalten Jahreszeit vor dem Gefrieren zu schüßen. |

Das Nähere geht (us der Bekanntmachung in Nr. 8 des Reichsgeseßblattes vom 24. d. M. hervor. :

Tui ua F LUulbvgtlil, Pil, Dl. CasPpart: Phyhologte der Ernährung. Prof. Dr. Neu berg: Tierhemishe Uebungen. Privatdozent Dr. Cronheim: Ernährung der Teichfische. Tierheilkunde. _ Geh. Reg.-R., Prof. Dr. Fröhner: Innere Krankheiten der Haustiere. Prof. Dr. Eberlein: Aeußere Krankheiten der Haus- tiere. Geh. Neg.-N., Prof. Dr. S<hmaltz: Geburtskunde der Vaustiere. Oberstabsveterinär a. D. Küttner: Hufbeschlagskehre. Nechts- und Staatswissenschaft. Prof, Dr. Auh agen: Agrarpolitik. Bolkswirtschaftlihe Uebungen im staatswissenshaftlichen Seminar. Prof. Dr. Faßbender: Der Landwirt als Kaufmann, oder Handelskunde in ibrer Anwendung auf den Landwirtschaftsbetrieh. _Die Anwendungsformen des Genossen- shaftswesens in der Landwirtschaft nah Theorie, Geschichte und Praxis. Exkursionen zu beiden Vorlesungen. y

Bei der am 27. Februar erfolgten M eichstagsersaß- wahl im Wahlkreise Königsberg 9 (jeßt A llenstein 2) sind, den vorläufigen amtlihen Ermittlungen zufolge, insgesamt 18 436 Stimmen abgegeben worden. Davon haben erhalten der Rittergutsbesißer Orlorw ski-Kußborn (Zentrum) 10 504, der Pfarrer Barczewski-WBraunswalde (Pole) 7519 und der Rechtsanwalt Haase - Königsberg (Soz.) 349 Stimmen.

I a 1 e ° N 18aefübr oge S C Fo i 64 Stimmen waren zersplittert. Sorgfalt ausgeführt. Pöge das na< Inhalt und Form gleich

ansprehende Werk dazu beitragen, dem hohbegabten Blechen die verdiente späte Würdigung zu fichern.

: Märchenbuch von August Geigenberger. Verlag von Jos. Kösel in Kempten und München. Cine liebenswürdige Gabe für die Kinder und für die Großen, in deren Gemüt si< no< etwas von märcenfreundlihem Kindersinn erhalten hat, ist in dem auf kfünstlerishem Gebiet rührigen Köselshen Verlage jüngst erschienen. Der 1909 in jugendlihem Alter verstorbene vielversprehende

Der Königlich ruminische Gesandte Beldiman hat Berlin G

verlassen. Während seiner Abwesenheit führt der Legationsrat Bilciuresco die Geschäfte der Gesandtschaft.

Das Mitglied des Herrenhauses von Diest, Wirklicher Geheimer Rat, Regierungspräsident a. D., is, wie hiesige Blätter berichten, am 28. Februar in Merseburg gestorben.

Statiftik unD WVolkswirtf\chaft.

Die Gesellshaft für Soziale Neform, Ortsgruppe Berlin, ladet zu einer öffentlißhen Versammlung auf Mittwoch, den 8. d. M., Abends 8 Uhr, im Bürgersaale des Berliner Nathauses (Königstraße) ein, in der der Staatsminister {Freiherr von Berlepv|<

V g C C . . ; I l ' e) of 7 > Art hAnronp * 5 d über das Thema Reihseinigungsamt sprechen wird. an den Zeilenrändern \priht der geborene Märchenmaler. Es find

zwei Ausgaben dieses eigenartigen und kTünstleris< einheitlichen Märchenbuchs erschienen. Eine für die Jugend und eine Liebhaber- ausgabe für Künstler und Kunstfreunde mit getreuer Wiedergabe des vom Künstler gezeihneten Textes und den Textverzterungen. Beide Ausgaben sind auf di>kes, mattes Kunstdrv>papier gedru>t. Der bekannte Shulmann Dr. Georg Kerschensteiner in München hat das Märchenbuch mit einem Geleitwort versehen.

Land- und Forstwirtschaft.

Getreidemarkt in Italien während des Monats Januar 1911.

Weichweizen. Auch in diesem Monat war der italienis{he Markt sehr ruhig und ausländischen Cinflüssen niht unterworfen, so- daß die Käufer fast ausnahmslos in ihrer bisherigen abwartenden Stellung verharrten. Sie glaubten, dies umsomehr tun zu können,

zeometrie und Eler ) if. y i tur f Beginn V 20. April; der Beginn der meldet, gestern den bos nishen K redit sowie die Resolution des Vorlesungen wird seitens der Dozenten dur< Anschlag am \{<warzen Fürsten Schwarzenberg, betreffend Ausgestaltung der Verfassung Brett bekannt gemaht. Programme sind dur das Seit zu Bosniens und der Herzegowina, angenommen ; desgleichen die L i ö von dem Heeresausshuf, vorgeschlagene Resolution, zu der das

erhalten. Berlin, den 28. Februar 1911. Verhalten des Marinekommandanten Grafen Montecuccoli Det -Nektor. Veranlassung gegeben hatte, und in der gegen die Folgerungen Sitte Verwahrung eingelegt wird, die si<h aus den ohne Wissen und Zustimmung der Vesterreichishen Delegation getroffenen Ab- machungen oder Zusagen hinsichtlich militärischer Lieferungen i ergeben fönnten. : Bekanntmachung, Sina Rae Baron U ver bon HoauisDen ea e der ; : A 5inan; Dc rian, die Reglerung b 2 feineswe „Nach Vorschrift des Geseßzes vom 10. April 1872 (Gescßsamml. | die Rechte des boënischen Landtags, ‘fe ‘mie 18 abee GtAndinel S. N E, E i . | daran erinnern, die Grenzen seines Wirkungskreises einzuhalten. Die Tanbckerctds a le Srlaß be 19. N eleber 1910, betreffend die | Bevölkerung Boësniens betrachte die Merfatsung als eine brauchbare : 50 Gäneratlinbin “ias Ves Bft ußif von dem außerordentlichen | Einrichtung; zu ihrer Ausgestaltung könne man erst schreiten, nahdem Während seitens der Opposition gegen die Ausführungen E : e er stpreu ji hen , Landschaft beschlossenen man Erfahrungen gesammelt habe. Der Minister drückte seine | des Kriegsministers lebhaft rotestiert wurd y ließ dieser enderungen des atuts der Lebensversicherungsanstalt der Ost- | wärmste Sympathie für den Wunsch des Fürsten Shhwarzenberg aus, | den Saal d der a ; Riga ta Ma a aths Pen Fandschaft, dur die Amtsblätter : daß das bosnische Problem in völligem Einvernehmen aller beteiligten Nag Saal, un der Vorsißende unterbrach die Sizung. er hi en S artung u Mnigaberg Nr. 2 aus- | Faktoren gelöst werden möge. : Pashitss E erklärte der Ministerpräsiden! e( . Zar C f i ¿ j a ; : t ! "“ 6! ues Königlichen Regierung ju Gumbinnen Nr. 2 S. 13, a A 1 N Mndides arb S Marne Umstand, ‘ba N le eni har e Man Made A A gegeben am 11. Januar 1911, ( je V ¡erordenllichen Kredit für den Bau der | standes seine Demissi 9 gs e x der- der Königlihen Regierung zu Allenstein Nr. 2 S. 9 Schlachtschiffe angenommen und dem Marinekomman i i A ane au N s E L de Ss Ee R E Or ziehe.

s Pa R Januar Pa und S er Königlichen Regierung zu Marienwerder Nr. 2 S. 31, ___ Einer Meldung des „W. T. B.“ zufolge sprach gestern i drieasmini ie @ eine Deputation der Trie st er Beamten, Wilerbeataie vao loser, A E Bus

Kunft unD Wissenschaft.

__ Die Archäologishe Gefells<haft zu Berlin erledigte in ihrer Januarsißung, in der an Stelle des von Berlin zeitweilig ab- 1 wesenden Geheimrats Professor Dr. von Kekule Professor Dr. Tren- | Eucharides. Das Fehlen des Namens des Perikles \pricht für die delenburg den Vorsiy führte, zunächst die der ersten Sitzung des | Zeit nah seinem Tode, das Fehlen des Namens des Kleon für die Jahres vorbehaltenen ge\{<äftlichen Angelegenheiten, so vor allem Zeit, bevor dieser mächtig wurde. Somit wird diese Sammlung von den Jahres- und Kassenbericht und die Vorstandswahl. Da eines | Scherben als eine Ergänzung zur Ueberlieferung über die Partei- der bisherigen Vorstandsmitglieder Professor Dr. Freiherr Hiller | verhältnisse unmittelbar na< Perikles? Tode zu betrachten sein.

l von Gaertringen wegen anderweitiger Verpflichtungen zurü>trat, | Zum Schluß führte der Vortragende die Gräberstraße, wie sie jeßt __Er sei zu der Ueberzeugung gelangt, daß es am günstigsten wäre, wurde auf die früher übli<h gewefene Vierzahl des Vorstandes zurü>- | nah der Ausgrabung si zeigt, in Lichtbildern vor Augen. Ihre Aus- rten. 1 } die Annahme des Nachtragskredits zu vertagen und für die Belaffung gegriffen. Somit besteht der dur< Zuruf woiedergewählte Vor - räumung bringt die stattlihen Terrassenmauern, die den ursprüng- | als sie no< mit Ware versehen sind und nah den Berichten aus der Gebirgsbatterien eine neue Ausschreibung vorzunehmen. „In stand für das Jahr 1911 aus den Herren Geheimrat Professor | lichen Hohlweg eirfaßten, zur Erscheinung und Wirkung. Darüber | Rußland und von der Donau sh in den Ausfuhrhäfen viel diesem Augenbli>ke", so {loß der Kriegsminister, „gebe ih meine Dr. Kekule von D Gymnasialdirektor Professor Dr. Tren- | ragen die marmornen Denkmäler vor dem Hintergrunde | Ware ansammelt, die bei Beginn der milderen Jahreszeit Demission“. delenburg, Professor Dr. Brue>kner und Professor Dr. Schiff. Unter | des freien Himmels auf. Aber an einigen d dete auf den Markt drü>en wird. Dieser allgemein verbreiteten stätten waren s{<on im Altertum, als der Hohlweg zu- | Meinung, daß das Frühjahr billigere Preise bringen wird, geben einige geshüttet war, die oberen Schichten der Randmauern ab- ] der größeren italienishen Mühlen dadur<h Ausdru>, daß sie ihre getragen, an anderen war die Krönung der Mauern angegriffen; | Produkte für entferntere Termine zu Preifen verkaufen, die einen manche dekorativen Skulpturen waren ad ihrer Auffindung, ehe man | wesentli<hen Rü>kgang der jeßigen Weizenpreise voraussetßen. Die sih über ihre Verwendung klar geworden war, vom Plaße weg ins | genannten Erxportländer halten allerdings bis jeßt fest auf Preise und Museum verbra<ht worden. Für einige Wiederherstellungen stellten | erhöhen bei der leisesten Andeutung verstärkter Nachfrage ihre Forde- dankbare deutshe Besucher Mittel zur Verfügung. Der Minister- | rungen. Dies gilt au< von Argentinien, von wo die erhofften zahlreichen präsident Herr Dragumis genehmigte namens der griehishen Regierung | Offerten zu ermäßigten Preisen ausgeblieben sind. Die Preise der ibre Verwendung; und, beraten von dem Architekten des griechischen oberitalienishen Weizen sind unverändert geblieben. Unterrihtsministeriuums Herrn Balanos, hat damit der Vortragende artweizen. Bei sehr geringen Umsäßen und einer dem zu beiden Seiten der Straße die Ergänzung und Sicherung der Grab- | Weichweizenmarkte ähnlichen Lage haben \si< die Preise annähernd bezirke zweter herakleotisher Brüder, der Hegeso und einiger anderer | auf der Höhe des letzten Monats gehalten.

Serbien.

Jn der gestrigen Sißzung der Skupschtina, in der das Haus die Beratung des Nachtragskredils für die Be- schaffung von Gebirgsbatterien eee, ergriff der Kriegsminister, Oberst Gojkowits<h das Wort, um auf einzelne Angriffe oppositioneller Abgeordneter gegen die Heeres- verwaltung zu erwidern, und erklärte, „W. T. B.“ zufolge:

den zahlreichen literarishen Neuigkeiten, die zur Vorlage gelanglen,

erwed>te die soeben in 9. Auflage heraus8gekommene „Kunstgeschichte des Altertums" von Adolf Vêichaelis (Band [l des bekannten Springerschen Handbuhs der Kunstgeshihte) als leßte Gabe des am 12. August v. J. im 76. Lebensjahre gestorbenen Altmeisters der klassishen Archäologie wehmütiges Interesse. Michaelis hat bis in die leßten Tage seines Lebens Hinein dem weit verbreiteten Hand- bu seine Krast und Arbeit geroidmet, und es ist ihm vergönnt ge- wesen, au<h no< die 9. Auflage mit der ibm eigenen Sorgfalt zu überarbeiten und bis ins kleinste dem gegenwärtigen Stande der Wissenschaft anzupassen, sodaß dem Herausgeber, Direktorialassistent Dr. Köster, nur die Aufgabe blieb, den Dru zu überwachen. Eine

S. 33,

aus-

gegeben am 12. Januar 1911: