1911 / 54 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

S. M. Tpdbt. „Sleipner“ is vorgestern in Malaga

Ministerium für Landwirtschaft, Domänen l : | | : eingetroffen und hat an demselben Tage die Reise nah Algier

und Forsten. schaftlich-tehnishen Hilfsarbeiter an der Ab- i Kaiser Wilhelm-Jnstituts für Tierarzt Dr. Trapp ist die Kreistierarztstelle zu Grimmen

Dem wissen teilung für Tierhygiene des Landwirtschaft zu Bromberg, tommissarishe Verwaltung der übertragen worden.

S. M. S. „Loreley“ is vorgestern von Triest nach Cattaro in See gegangen.

Potsdam, 3. März. Gestern nahmittag hat, „W. T. B.“

die feierlihe Einstellung Seiner Königlichen Prinzen ; reo seinerzeit verschoben worden war, in Gegenwart Seiner Majestät des Kaisers, der in Berlin und Potsdam anwesenden Prinzen des Königlichen des Hauptquartiers, Standorts |

militärishen Erziehungs- und Bildungs- Militärbevollmächtigten fiziere stattgefunden. Prinz den Fahnene

Nichkamfklicßes. Joachim

Deutsc<hes- Reich. Berlin, 3. März.

März unter dem Vorsiß des Staats- ministers, Staatssekretärs des Jnnern Dr. Delbrü> ab- gehaltenen Plenarsizung des Bundesrats wurde dem Entwurf eines Gesetzes, betre /

losten und die Umzugskosten der Kolonialbeamten, Entwurf eines Gesetzes, zwang, die Zustimmung erteilt. | Antrag Bayerns, betreffend die Prägung von weiteren Denk- münzen aus Anlaß der Feier des 90. Geburtsfestes Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Luitpold, des Königreichs L Verwesers, und der Antrag Württembergs, Prägung von Denkmünzen aus Anlaß der P täten des Königs und der Könígin von Der Vorlage, betreffend die Berechnung der Matrikularbeiträge zum Etat für das Rechnungsjahr 1911, und der Vorlage, betreffend die Prägung von drei Millionen Mark in Fünfpfennigstü>en, stimmte die Versammlung zu. Schließlih wurde über die Festseßung des Nuhegehalts von Reichsbeamten sowie über verschiedene Eingaben wegen Erlaß und Erhebung von Zöllen und Abgaben Beschluß gefaßt.

regiment

der Herren Generalität

Stabsoffiziere inspekteurs

herrlihen O Hoheit der

Majestät der Kai des 1. Garderegi1 auf den Allerhöchsten Kriegsherrn ausbrachte.

waren au<h Jhre Majestät die Kaiserin Königlichen Hoheit der Prinzess erschienen.

Preußen. In dex am 2.

Potsdam,

Nachdem Seine Königliche id geleistet hatte, hielt Seine ser eine Ansprache, worauf der Kommandeur nents, Oberst von Kleist ein dreifaches Hurra Zu der Feier

mit Jhrer in Victoria Luise

die Fuhr- sowie dem betreffend den Patentausführungs- Annahme fanden ferner der

ffend die Tagegelder,

betreffend die D Jhre Majestät die Königin von Schweden

hochzeit Jhrer Majesi T. B.“ zufolge, gestern von Karlsruhe na

< Capri abgereist. Württemberg. )

Oesterreich-Ungarn.

In der gestrigen Sißung der Oesterreichischen Dele- gation beantwortete der Minister des Aeußern Gra Interpellation weisungen österreichischer

Der Minister betonte, mühungen, eine Besserung in die ( gemäß nur bis zu einer bestimmten Grenze ge hierbei um die Ausübung eines staatlichen Desterreih-Ungarn selbst im gegebenen F diesem Gesichtäpunkt bängigen Staaten in Ansehung der fremden unbedingtes Niederlassungsre<t, wie es den 1 niht vorbehaltlos gewährleisten. wür er Ausübung threr Souveränitäts- allerfreunds<aft- erfreuliherweise besiänden, könnten

zu verlangen, daß litishen Nücksichten ihrer Verwaltungêgrunds\ ei Gelegenheit der gemachten Erläute- daß gemäß den Zusagen der <t auf öôsterreichis<he Staats-

f Aehren- betreffend die Arbeiter aus Preußen.

T. B.* zufolge, daß seine Be- ser Angelegenheit herbeizuführen, natur- angen seien, da es si Hoheitsre<ts handle, das alle für s< in Anspruch

Das Königliche Staatsministerium trat heute zu

einer Sißung zusammen.

Am Morgen des 2. d. M. ist in seiner hiesigen L der frühere Kaiserliche Ministerresident in Lima, lihe Gesandte und bevollmächtigte Minister im 70. Lebensjahre verstorben.

Geboren am

Crothani Staatsangehörigen ein außerordent- Interpellanten vorzu-

Otto Zembs< * {weben seine, i ; fih ja fonst von vornherein in d 841 zu Kempen in der Provinz Posen, gehörte er zunächst dem Marinedienst an, nahm am Kriege gegen Dänemark 1864 als Kommandant ( „Pfeil“ teil und war im

81. Mai 1 j lichsten politisGen Beziehungen, wie sie er Oesterreih-Ungarn und dem Deutschen Heiche Oesterreih-Ungarn do<h niht das Net verleihen, die preußishen Behörden die aus ledigli innerpo als notwendig erkannten Postulate i Minister wiederholte hierauf die [l Beratung des Budgets des Auswärtigen Amts rungen und sprach die Erwartung aus, deutschen Reichskanzlei tunlihst Nüdsi angehörige genommen werden würde. Ein Antrag Stanek auf Eröffnung der Debatte über g der Jnterpellation wurde abgelehnt, worauf ac einen Dringlichkeitsantrag einbrachte, in dem die gemeinsame Regierung aufgefordert wird, mit den beider- Retorsions gegen Preußen si<h ins Eiuvernehmen zu

Feldzuge gegen Frankreih 1870/71 als Marineoffizier zum Stabe des Generalgouverneurs der Küstenlande, Generals der Jnfanterie Vogel von Falenstein, Im Juni 1879 unter Verleihung des Charakters als Kapitän z. S. à la suite des ESeeoffizierkorps gestellt, wurde er gleichzeitig mit dem Charakter als Generalfon zum Kaiserlichen Kon 3

erfolgte seine vertretungsweise Entsendung n Führung der dortigen gesandtschaftlichen Ge Abwesenheit des krankheitshalber sandten von Brandt,

tfommandiert.

Im Februar 1884 ah Peking behufs \chäfte während der beurlaubten damaligen Ge- nach dessen Wiedereintreffen er mit der interimistishen Wahrnehmung der Geschäfte des L beauftragt Kaiserlicher

sul in Apia ernannt.

die Beantwortun der Abg. Klof Regierungen eventueller 1 maßregeln Generalkonsul i ] j

Klofac empfahl unter heftigen Ausfällen auf die preußische gierung, derentwegen er einen Ordnungsru erflärte, daß es fi<h um die Würde und das Der Abg. Stransky

f crhielt, seinen Antrag und Anseben der Monarchie erwiderte leidenshaftli<

n Uniform n Seeoffiziere über. lichen Konsul in Havanna und im Januar 1886 zum Kaiserlichen Ministerresidenten in Lima er nannt, wurde er im April 1888 in leßterer Eigenschaft, unter Belassung auf dem Posten in Lima, gleichzeitig für die Ne Ecuador beglaubigt. i:

erfolgte aus Gesundheitsrücksichten seine L weiligen Ruhestand, bei welcher Gelege Titel und Rang eines außerordentli ten mächtigten Ministers verliehen erhielt. An preußischen Ordens- auszeihnungen besaß er den Königlichen Kronenorden Klasse seit April 1888 und den Noten 9 seit dem Ordensfest 1898.

Der Dahingeschiedene hat si<h in allen ihm übertragenen Stellungen durch strenge Pflichitreue und gute Leistungen unter oft s{hwierigen Verhältnissen hervorgetan. treues Andenken im Auswärtigen Amte bewahrt bleiben.

1885 mit der Erlaubnis zum Tragen seiner bisherige in die Kategorie der zur Disposition gestellte Jm Oktober 1885 zum Kaiser

emonstration unangenehme Der Abg. Kramarz befürwortete d ketneswegs gegen das Bündnis richte. die Sozialdemokraten Gründen entgegen,

en Antrag, der si Der Abg. S eliger A träten dem Antrage aus prinziptellen zeimaßnahmen

Auch dieser lusfälle gegen die befreundete auswärt

Der Abg. Kozlowski fagte stimmen, die Ubstimmung möge aber gegen den Minister des Aeußern auf

im Juni 1900 tersezung in den einst- nheit er den persönlichen en Gesandten und bevoll

Zwölf Jahre später

da dessen Annahme den brutalen Poli Preußens den Schein der Berechtigung geben würde. Nedner wurde wegen seiner Negierung zur Ordnung gerufen. er werde für die Dringlichkeit als Mißtrauensvotum gefaßt werden.

Der Antrag wurde \<ließlid> Die Delegation Marinebudgets fort

Nach dem Bericht des Graf Montecuccolt Marine bewiesene Wohl Schiffe zu verteidigung ausreihen würden,

[dlerorden zweiter Klasse

mit 28 gegen 16 Stimmen

abgelehnt. seßte alsdann die Beratung des

Es wird ihm ein «W. T. B.“ dankte der Marinekommandant im Laufe der Verhandlungen für das der wollen. Hinsichtlich der Anregung, nur kleine 5 x A L daß diese kaum für die Küsten- d 1 4 S è P ) E „die KUst Sam luna S ae G Gyrige ordent keineswegs aber fur die wWTenhnve. eigner statt. L i i : Der Präsident des Neichsbankdirektoriums Have der in Vertretung des Reichskanzlers den wesentlichsten Znhalt des für das Jahr 1910 mit und erklär Hierauf wurden die CErsaßwahlen Mitglieder des Zentralaus\chusses

Reichsbankanteils-

jeßt mit ungeheuren Kosten große Schiffe baue. 20 000-Tonnen- den Vorsiß führte, teilte | {if ei gedru>ten Verwaltungsberichts ‘te die Dividende von 6,48 Proz. für die ausscheidenden

vorgenommen.

Mittelmeer. spra der

Mit Bezug auf das Marinekommandant niht früher der öster

wärtig die stärksten Schiffe im Lieferungsabkommen erneut sein Bedauern aus, daß dessen Inhalt zur Kenntnis gebra<ht worden sei. werde dadur< nicht berührt, wie nachgewiesen aber die quotenmäßige Beteiligung Ungarns, für die hätten, müsse innegehalten

reichishen Delegation

werden könne,

sich auch alle

Nach einem Schlußworte des Berichte der dem Marinekommandanten lebhaftem Beifall der etat auch in de Resolution,

Die Ungarische Delegation über das Heeresbudget.

Der Abg. Graf Tisza erklärte, sei unerläßli<h. Der Abg Neubildung des französischen für die Zukunf

Delegierten ausgesprochen Der chilenishe Gesandte Augusto Matte hat Berlin Ver- enheit führt der erste Legations- Geschäfte der Gesandtschaft.

rstatters Schlegel, das vollste Vertrauen unter Majorität aussprach, wurde der Marine- r Spezialdebatte angenommen, ebenso eine betreffend die Förderung der Abrüstungsbestrebungen.

verhandelte gestern

Während seiner Abwes sekretär Ramirez-Sanz die

gsrat von Aster in Magdeburg ist der ilitär- und Baukommission in Berlin, Golß in Liegniß der Königlichen Regierung der Negierungsassessor Dr. Schmit aus Neu- n Regierung in Münster, der Marienwerder tegierungsassessor Dr. Lange Regierung in Magdeburg zur der Negierungs- Landrat des Kreises den landrätlihen Geschäften zu-

Der Negierun Königlichen Ministe der Negierungsrat in Wiesbaden, markt der Königliche von Lockstedt Regierung in Erfurt und der 9 aus Oldenstadt der Königlichen weiteren dienstlichen assessor von Skopnik aus Celle dem Militsch zur Hilfeleistung in geteilt worden.

die Ausgestaltung der Armee . Mezoessy meinte unter Hinweis auf die Kabinetts, es sei unsicher, ob man auch

RNegierungs- anzöfishen Kabin es t mit einer [riedfertigen Stimmung wie b

Königlichen isher renen

Großbritannien und JFrland.

Sizßung des Unterhauses beantragte 1 ein Amendement, Oberhauses

In der gestrigen Austen Chamberlai1 eine Reform des abhängigkeit als und erklärte, gegen, daß die \{<we stimmung des Volkes

Die Sprecher der 1 der Negierung die dringe

Verwendung überwiesen, es g as sih zwar für ausspricht, aber seine Un- Zweite Kammer erhalten wi rungsvorlage biete keine Sicherung da- rwiegenden Veränderungen ohne die Zu- zum Geseß würden.

Inionisten stellten, wie ,W. T. B.“ meldet, nde Notwendigkeit vor, zu einer dauernden

die Negie

). „Hohen-

Laut Meldung des „W. T 1d hat gestern

estern in Gibraltar eingetroffen u1 Venedig fortgeseßt.

Q O M zollern“ vorg die Reise nach

Negelung der Beziehungen der beiden Häuser zu einander zu gelangen, und betonten, daß dies nur dur< die Annahme eines Planes erreicht werden Éöônne, der sowohl von der Regterung wie von der Opposition unterstüßt werde. Die Reden der Miinisteriellen deuteten klar darauf hin, daß sich die Regierung weigern wird, ein res in Erwägung zu ziehen, und entschlossen ist, mit der BVetobi

weiter vorzugehen. Der Premierminister As q uith EVe klärte, die Bevölkerung habe sich wiederholt in unzweideutiger Weise dafür ausgesprochen, daß es der Negierung erste und vornehmste Aufgabe sein müsse, die Bill zum Geseße zu machen. Zu einer leb- haften Szene kam es, als Balfour erklärte, die Negierung beab- sichtige, in der Zeit zwischen der Annahme des Vetogeseßes und der Einführung ihres Neformplanes die größte konstitutionelle Umwälzung zur Annahme zu bringen, die das Land je gesehen habe, nämlich Home RNule. Die Negierung beabsichtige, _Vome Nule dem Lande durh einen Betrug aufzuerlegen. Das Wort Betrug wurde mit dem lauten, immer wiederholten Zuruf „Zurü>nehmen !“ von seiten der Ministeriellen und Nationalisten aufgenommen. Balfour ver- suchte weiter zu reden, aber ter Lärm verstärkte si<. Der Liberale Dalziel fragte den Sprecher, ob es in der Ordnung fei, das Wort Betrug mit bezug auf Persönlichkeiten oder politische Parteien anzu- wenden. Der Sprecher erwiderte, wenn es mit bezug auf Per- fönlihkeiten angewendet werde, sei es sicher gegen die Ordnung. Wenn es aber auf eine Partei angewendet werde, so sche er keinen Cinwand. Balfour setzte dann seine Nede fort mit der Grklärung, daß er das Wort Betrug nicht zurü>nehmen wolle.

Unter lebhafter Bewegung des Hauses wurde auf Antrag des Premierministers Asquith beschlossen, die Debatte zu schließen. Hierauf wurde das Amendement Chamberlain mit 369 gegen 244 Stimmen abgelehnt und die Vetobill in zweiter Lesung mit 368 gegen 243 Stimmen an genommen.

Frankreich.

Das neue Kabinett ist jet endgültig gebildet und sett sich, wie „W. T. B.“ meldet, folgendermaßen zusammen : Vor si und Juneres Monis, Justiz Antoine Perrier, Aeußeres Cruppi, Krieg Berteaux, Marine Delcassé, Finanzen Caillaux, Unterricht Steeg, öffentliche Arbeiten Dumont, Handel Massé, Ackerbau Pams, Kolonien Messimy, Arbeit und soziale Fürsorge Paul Boncour.

Nuf;land.

Jn der Reihs duma brachte gestern die A rb eitsgruppe eine Interpellation an den Minister des Junnern mit einem Dringlichkeitsantrag ein, in Walen, B. L B 21 folge, darauf hingewiesen wird, daß auf die Junitiative der Kaiserlichen Freiökonomischen Gesellschaft fünf wi}sen- schaftlihe Gesellschaften beabsichtigen, am 4. März das fünfzigjährige Jubiläum der Abschaffung der Leibeigen- chaft dur<h eine öffentliche Versammlung zu feiern. Der Stadthauptmann habe die vorherige Vorlegung der Konzepte der Reden aller im Programm vorgesehenen Redner verlangt. Die Veranstalter hätten diese Forderung abgelehnt, worauf der Stadthauptmann vier angesehene Gelehrte von der Nednerliste gestrichen habe. Der Dringlichkeitsantrag wurde mit 139 Stimmen der Rechten, der Nationalisten und der Oktobristen gegen 80 Stimmen der Opposition abgelehnt.

Die Budgetkommission der Reichsduma beriet gestern die Geseßesvorlage, betr. den Kostenanschlag für den östlihen Teil der Amurbahn. Ein Vertreter des Wegebauministers teilte mit, daß die Bahn zu dem festgeseßten Termin nicht fertiggestellt werden könne.

Spanien.

Die Regierung hat gestern früh die Note des Vatika ns erhalten, die die Antwort auf die Vorschläge des spanischen Kabinetts enthält. Die Note ist dem og, „e. D. B: 31 folge, mit der Antwort überreicht worden, die die Regierung heute absenden wird. P j

Portugal.

Wie „W. T. B.“ meldet, hat der Justizminister Alfonso Costa dem Ministerrat Maßregeln vorgeschlagen, um die Pfarrer zu verhindern, während der Messe den Hirtenbrief der Bischöfe zu verlesen. Die Maßnahmen sind von dem Ministerrat gebilligt worden. Die Verlesung des Hirtenbriefes wird als Vergehen gegen die Zivilgewalt angesehen, weil ihr die vorgängige Erlaubnis der Behörden fehlt.

Türkei.

Nach einer Meldung des „W. T. B.“ ist der Deputierte von Bagdad Jsmael Hakki zum Unterricht8minister ernannt worden.

Der griechische Geschäftsträger teilte gestern dem Minister des Aeußern die von der griechischen Regierung zur Beruhigung der Grenzbesazungen getroffenen Maßnahmen mit und fragte, was die Pforte zu tun gedenke, um die Nuhe an der Grenze zu sichern. Rifaat Pascha erwiderte, obiger Quelle zufolge, er werde darüber mit dem Kriegs minister beraten; er müßte darauf bestehen, daß die Leichname der beiden türkishen Soldaten ausgeliefert würden, was der griechische Minister des Aeußern als unmöglich bezeichnet habe. Auch der türkische Geschäftsträger in Athen gab die Erklärung ab, daß die Pforte si<h vor Nückgabe der beiden Leichen auf leine Untersuchung der Zwischenfälle einlassen könne.

Amerika.

Das amerikanische Repräsentantenhaus hat, „4: D. B.“ zufolge, gestern eine Resolution angenommen, den Chef des Justizdepartements zu befragen, welhe Erhebungen er angestellt habe, um festzustellen, ob irgend eine fremde Regierung oder ein von einer solchen abhängiger Staat sih in eine Verschwörung zur Monopolisierung des Kaffeehandels eingelassen habe, und ob irgend- welche Vorbeugungsmaßnahmen auf Grund des Antitrust geseßes getroffen worden seien. Das Haus hat ferner eine Resolution abgelehnt, wonach der amerikanische Delegierte bei der Internationalen Friedenskonferenz angewiesen werden sollte, für den Abschluß eines internationalen Abkommens einzutreten, das si gegen Kriege richtet, die zum Zwed>e der Erwerbung neuen Gebiets geführt werden.

Asien.

Nach Meldungen des „Reuterschen Bureaus“ wird si der Großscherif von Mekka über Lid nah Kunfuda, wo ihn ungefähr 6000 türkishe Soldaten erwarten, und von dort nach Abha und Saana begeben. Unterwegs wird er ferner 6000 Araber heranziehen. Der Sohn des Großscherif begibt sih von Mekka Gg! der Sébs@aoroute zur Unterstüßung von Suleiman Pascha, der Abha, die Hauptstadt von Asyr, ver- teidigt. Er wird auf dem Wege 5000 Mann sammeln. Said Jdris hat seinerseits mit starken Streitkräften Abha en und die Verbindung der Stadt mit Kunfuda unter- rochen.

Die <hinesis\ „St. Petersburger Te russischen und eines zur endgültigen

Meldung der rnennung eines ten Kommissars von Abagajtu- zugestimmt.

\.): Der. Minister de in einer merkwürdig der auf der einen Seite ein le Uebershüsse abwirft, , mit dem er das erstere Ge s ist klar, daß und der natürlichen _ der Eisenbahnverwaltung nit nur Minister, der no< 200 Millionen zaben beiträgt, muß

n Pappenheim (kon igentlih geshäftlih Kaufmann, das brillan

he Negierung hat laut legraphenagentur“ der E chinesischen bevollmächtig Feststellung der Grenze zum Flusse Argun

r öffentlichen

glänzend gehendes und auf der anderen {äft s{ädigt, indem die Millionen, die zum Wasserstraßen

Arbeiten ist e gleiht cinem Geschäft hat, Seite ein Geschäft hat er ihm Konkurrenz bereitet. Denn e gegeben werden, direkt \{ädigen,

die Einnahmen

sondern der

gemeinen Staatsaus- des brillant

sen ist, „W. T. Y.“ zufolge, Taufikin eingetroffen und hat nun- angetreten.

„W. D. B.“ aus Tanger Stämme der Hiaina und der Mt unerträglichen Steuerdru> ve anges<hlossen.

Der König von Sa gestern mit Begleitung in mehr die Fahrt nilabwärts

Einer Meldung des

aus den eigenen Konkurrenz- (Zuruf links : r \<wierige Was die natürlichen unglüd>lihe ste>t werden e auftreten.

Einnahmen ge\<äft unterstüßen, das Der arme Mann diese beiden Sach

ihm direkten Schaden bringt.

haben sih die !) Gewiß, es ist eine seh

angeblich durch rursachten Auf-

i Scherada über Millionen hineinge

immer höhere Ansprüch

haben zum Teil \<on zu großen und ganzen fehlt no< zur De>kung der Unter- der Kanäle werden ergeben wie bei den auf dem Dortmund- n sih entwi>elt hat.

immer Millionen daß statt einer Nente Wasserstraßen die Einnahmen Allerdings im hloß zur Rente, Selbst die

unter denen Gärung herrsche, eine Sultans, die heute , bestehen in fünf und zwei Batterien.

könnte, falls au< bereits seit meh Erhebung ausbreche. gegen die Aufständis Infanterie- und dre

Zaër und Zemur, reren Monaten große

Die Streitkräfte des chen marschieren sollen i Kavallerieabteilungen

liheres Bild, Nente geführt.

haltungsfost wohl kaum erwarte1 Eisenbahnen. Ems-Kanal der Verkeh Ich freue mi<h dessen u Meine Freunde haben vo bedeutenden Staatsausg iffen, unter welhen Vorausse mmen ift, nämlich unter de ebung von Schiffahrtsab

kfühnsten Fanati ; solhe Einnahmen sich r eine Beruhigung, daß in den regten Jahre nd hoffe, daß es fo n jeher die Forderung aufgestellt, daß (innahmen

Parlamentarische Nachrichten.

Die Schlußberichte über die gestric tags und des Hauses der Ab der Ersten und Zweiten Beilage.

- Der Reichst ag seßte in \ welcher der Kriegsminister , Heeringen beiwohnte, etats bei den ordentlichen wesen und für die Resolutionen fort.

Abg. Behrens (wirt. Nedner hat gestern gemeint, Nedner wären für die Kaß. D seiner Nede gelten. wir bet den Militärbe werkstätten sind ein Teil der L VE E Zusammenschlusses Verbandsbildung wünschenswert

gegenübergestellt Bungen 1905 das Kanal- r bestimmten und präztsen gaben auf den n eines Schleppmonopo und unter verschiedenen

gen Sißungen des Nei chs- geordneten befinden sih in geseß zustande gek ?Forderung der Erk Wasserstraßen, künstlichen Wa

Verhandlungen über die Schiffak Ih möchte

amals vem

ls auf den

einer heutigen (140.) Si Borbedingungen,

Infanterie ung des Militär- rie- und Waffen- den dazu beantragten

die Spezialberat en Ausgaben für Artille technischen Jnstitute mit

)rt8abgaben {weben augen- nur konstatieren, daß die 3 zugestimmt haben, nen ift, au heute ser Richtung

Neichstage. großen Parteien, die d mit dem das Kanalgeseß 1905 zuft noch auf einem loyalen ( sind Zweifel entstanden eines Mitgliedes dieses Ich erkenne ausdrükli da: durchaus wieder auf den lot der zur Annahme die Erhebung gnet war, die Ve

Kompromif ande gekomr »tandpunkte steben. beiläufige Erklä

einer anderen Gelegenheit. artet als folhe si

1905 gestellt hat, In Süddeutschland eine Agitation si t nur im Inlande, zerordentli<h zu ershweren. sür angezeigt gehalten, ein Miß

Staatsregierung die preußishe Negierun nur erklären aus einem ein Interessenvertretung. Eine so rordentlih bedauerli<h au< in nation

Der letzte sozialdemokratische eden der anderen, scheidung fönnte ten Koalitionsfreiheit können as Wort reden, denn die Militär- i Das Necht des verwehren. Militärwerkstätten den Eisenbahnwerkstätten.

bürgerlichen E : höchstens von Hauses bei daß die P jalen Standpunkt von er Kanalvorlage geführt hat. der Schiffahrtsabgaben rhandlungen nid gegenüber auf

Einer unbeschrän trieben nit d andesvertetidigung.

erhoben, die geei sondern au<h dem Auslande Cin Mitglied dieses Hauses trauensvotum gegen die preußische das Auéland Dieser Vorgang läßt \i< tismus, einer fanatischen nahme ist au

Die Verwaltung Die Militärverwaltung könnte Mitglieder mitielbaren Borgesetten, Die Arbeiter wünschen en na< dem Muster der Eisenbahn- sie verlangen nicht ein Geschenk, e Versorgung in ihrem Alter.

auszusprechen, g aufgerufen. seitigen Fana <e Stellung-

vielleicht dazu entschließen, Einwilligung der Direktion l ft, daß für sie Pensionskaf werkstätten / londern einen RNehtsanspruhß und ein

(> 1h Noé J } s L L 4

(Schluß des Blattes.) Standpunkt steht, daß Schiffahrtsa r Anzahl anderer rzunehmen, 200 000 M,

bgaben zu erheben sind. Verren beantragt, etnige Diese sind lediglih formaler die bisher fakultativ und Vinnengewässer im Etat altung der Seehäfen, See

Wir halten diesen der Schiffahrt8abga Fahre 1905 dur< das Kar asserstraßen nimmt einen gilt zunähst von der Talsperre bei Verhältnisse sind dort außerordentli ( daß die Arbeiten zur rehten Zeit fertic

(40.) Sißung des Hauses der Ab- / der öffentlichen Arbeiten sand zunächst die erste Be- ssend die Erweiterung

Jn der heutigen

Aenderungen im Etat vo geordneten,

Wir wünschen, zur Unterhaltung der Binne standen, in dem Fonds zur Unterh

welcher der Minister von Breitenbach beiwohnte, s Gesegentwurfs, des Stadtkreises Abg. Malkewißt (kons.): Vorlage freundlich gegenüber un

ratung de Schritt für be- ben nit gelöst ist. s Kanalgeseß vorgesehenen günstigen Fortgang. Die geologischen Jünstig, und es ist zu hoffen, J werden. Es wird die Frage eine Vereinigung der Staustufe in der Weser den Talsperren gewonnenen Energien ergänzt werden könnten. Frage zu prüfen, wie die an den Talsperren bei Helminghausen gewonnene

Stettin en u j rechtigt, folange die Frage Der Ausbau der im künstlichen W-c

BVèeine politishen Freunde steben der d werden ihr vorausfihtli< ein f die beantragte Ein- berechtigt an. gemeindung einverstanden erklärt, die | öffentlichen

g geltend gemachten Gründe als aben si<h mit der Ein

E

Gemeinden

tönnen oder die Vorlage der Gemeinde- | träfte der Fulda und der Werra Wir sind für das letztere schon des- von Pommern über die Cingemein- Cine Verzögerung wird ni< ohnehin erst in der zweit age beschäftigen kann.

forts<r. Volksp.) : so wollen wir ni<t nur im

Lesung im Plenum vornehmen fommission überweisen wollen. halb, weil der dung niht gehört worden ist. as Herrenhaus Monats \ih mit der Vorl

Abg. Lippmann ( beratung gewüns<t wird, Die Cingemeindung liegt londern auch im Interesse der beiden k gutenBewässerun Im Grunde wird Stadt Stettin {hon gehört. Die Vertrag außergewöhnliche Vorteile eigentlih Bürger zweiter Klasse, Kolonien besser gestellt. lbg Stenger- Erfurt (nl.) beratung einverstanden.

Abg. Zietk erforderlichen

Previnziallandtag und Diemel

t eintrete G ent Hälfte viesr : clektrishe Energie zu s i in der Hauptsache eine enorme Die Budgetkommis ie Königliche Staatsregierung einzutreten, ) und Helminghausen gewonnene

neue Wasserkraft ges{afffen werden. daher folgende Resolution beantragt:

aufzufordern, in eine Prüfung der die an den Talsperren bei Hemfurtk

Wenn eine Kommissions- keinen Widerspruch erheben. Interesse der Stadt Stettin, leinen Kolonien, die ein großes igung und Beleuchtung eingemeindet, beiden Kolonien erhalten durch den _ Wir anderen Stettiner werden ogar die Hunde werden in den

Snterefse an eine Straßenrei

Ie an einer g, Siraßenrein und Werra dur eine Stau- vorteilhaft die bei den gewonnenen EGnergtien ergänzt n eine Denkschrift vorzulegen“. jolhen Denkschrift die Frage weiter Entgegenkommen bewiesen. Fragen der Garantien. Leistungen über-

etnigung der Wasserkräfte der Fulda unterhalb Mündens

werden könnten, c. über obige Frage Wir werden an der Hand einer | beurteilen müssen. Die Negierung hat Bei dem Rhein-Weser- Kanal \<hweben

Die Provinzialverbände nommen. Es ist dringend f f Bollendung

Ausnutzung des Kanals erforderlichen Die Vorarbeiten für diese im Nückstande :

erklärt si< mit der Kommissions- en - Lichtenberg (freikonf.) : haben bekanntlih g

Le Die Vorlage Schlüsse aus der

Bodenpolitik, die die Wir können

großzügigen leßten Jahren getrieben bat. r vollständig einverstanden erklären. ie Vorlage wird der Gemeindekommission überwiesen. Beratung des Staatshaus- Rechnungsjahr 1911 fortge}eßt.

uns deshalb mit il ‘for Bauten ausgeführt werden. HVilfsanlagen manche Kommunen suchen sich ihren Berpflichtungen i Kanalfrage Das ist nit loyal. Berqui>kung abweisen. Mädchenschule auf den Staat mit Die Regierung mu zlih um kontraktlih übernc ände handelt.

Darauf wird die zweite haltsetats für das der Bauverwaltun q den Einnahmen aus

bei dem Etat | damit gar niht zusammenhängende Fragen. Wir müssen grundsäßli<h jede solche die Uebernahme einer

den Fragen des Kanalbaues zu tun: daran festhalten, daß es sich ledi pflihtungen der Kommunalverb muß nachdrü>li< gesagt werden, daß von Verpflichtungen nit die Nede sein kann. zu erklären, daß Ansprüche auf weitere keine Zustimmung finden

Beiträgen zur Unter- Wasserstraßen, erleitungen spricht den Wunsch

ei der Stadt Ni

z mit Energie "mmene Ver- Den Kommunalverbänden einem Zurü>treten von ibren Namens meiner Freunde habe ih n Ausbau des Rhein-Weser- Kanals werden; wir sserstraßengeseß von 1905 binaus- agen bei Hannover. wir werden dafür einge\s<ränkt wird. Negierung ein Geseß über die vorlegen; wir werden dann dafür ein- des Geseßes von 1905 befolgt werden.

Kanäle, Brücken und Wass Dr. Gaitgalat dur eine feste Brücke b reife Memel Heydekrug aus.

Noödhling (nl.) n Fiddihow an der unteren Oder

1a< Erseßung einer 1 in seinem Wahl[-

Entschädigung

Ce M unserer Seite [ur Schädigungen dur<

nit dulden, gegangen wird. Dies (

daß über das Wa zilt auch von den S{(leusenanl Das Gesetz gibt dem Staate ein Schleppmonopol : sorgen, daß dieses Monopol in keiner Weise nächsten Jahre wird uns die führung des Schleppmonopols treten, daß die Grundsätze

(Schluß des Blattes.)

Unterstaatssekretär D dem Borredner, zu hoffen sei, da Abg. Schwab Gaigalat für den B Unterstaats\ekre erwidert, daß kämen, in freundlidster We __ Auf Vorschlag des dieser Diskussi tehrsabgaben“ gaben für die Unt fahrtstraßen, rhaltung der 20 000 M ierzu liegt der und Genossen vor, der auch Zentrumsmitgliedern U Das Haus der auf die Tatsache,

r. Freiherr vonCoelsvon d zerhandlungen d ß fie bald zum Abschluß a< (nl.) unterstütz au der Brücke bei Nuß.

tär Dr. Freiherr v on Coels von der Brü die Negierung, wenn die lokalen ise diese Wünsche erfü Abg. Dr. Nöch prehung des

er Brügghen arüber {webten und gelangen könnten.

t den Wunsch des

Instanzen entgegen- [len werde.

ling (nl.) wird mit Einnahmetitels ,Ver- der Titel der dauernden Aus- erhaltung der Seehäfen Seeufer usw. (6 806 200 M4) Binnenhäfen und ) verbunden.

Antrag der

A i on die Bes Bei der Ersa

der Abgeordneten, Herford, Halle und Bielefeld (Stadt- u Regierungsbezirk Minden stattf stellung, wie „W. T. Malermeister L

pwahl eines Mitglieds des Hauses die am 2. d. M. in den Kreisen nd Landkreis) im and, erhielt nah amtlicher der konservative Kandidat nen, der nationalliberale

Lieneweg ist somit

; Seeschif f- K) und für die Binnengewässer

B.“ berichtet, 9 4 : ieneweg 484 Stim Abgg. von Pappenheim Kandidat Professor Conße 202 Stimr

von Freikonservativen und

mit Nüksicht blichen Kosten <en Wasserstraßen terhalten hat, bis von Schiffahrtsabgaben zlihen Tiefe zu erhalten und 14 720 000 #4 unter der Voraus ierung in Kap. 65

nterstüßzt ist : Abgeordneten w 1 daß der preußische rtiefe auf der Elbe und ande ertragli<h abgemachte Ziel hinaus un Frage der Erhebung nur auf der vertraç

14 520000 4 und þ. glihen Staatsreg

olle beshließen, Staat mit erbe ren natürli

über das v

Statiftik und Volkswirtschaft,

Veber den Güterverkeh

wasserstraß werden im ersten Teile des Bandes Reichs“ Nachweisungen vers

E R E T A E U a R L

r auf den deuts<hen B innen- en im Jahre 1909

239 der „Statistik des Deut den wichtigsten

die Fahrtiefe

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bewilligen : ung der Zuslimmung der it. 15 statt 6 806 200 M4

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25. Junt 1908 umgestalteten, zum ersten Male für das Jahr 1909 erhobenen Statistik des Verkehrs und der Wasserstände auf den deutschen Binnenwasserstraßen. _ Danach sind auf den etwa 15 000 km langen \{<iffbaren Wasser- straßen des Deutschen Neis an Gütern 73 357 066 (su 1000 kg) und 69992 Stü> lebendes Vieh beförtcrt worden. Der Viehtransyort auf dem Wasser spielt im Vergleich mit dem der Eisenbahnen, die tm gleichen Jahre 47 695 472 Stü be- förderten, eine unbedeutende Nolle. Die Summe der auf den Wasser- straßen bewegten Güter stellt fih dagegen auf 20,1 v. H. des Güter- transports der Eisenbahnen (365 314 940 t). Dabei ist zu bemerken, daß im ersten Erhebungsjahre der neuen Statistik die Erfassung des Verkehrs an den Löschorten mannigfache Schwierigkeiten bereitete, sodaß die Grgebnisse in manchen Stromagebieten Lüden aufweisen. Ver Wedhselverkehr der 62 deutschen Schiffahrtsbezirke unter- einander betrug 37 732 827 t, der Lokalverkehr, unter dem der Ber- kehr innerhalb des gleichen, oft eine ganze Provinz umfassenden Bezirkes zu verstehen ist, umfaßte 7 408 795 t; der Versand nah dem Auslande stellte {ih auf 11 047 472 t, der Empfang aus dem Ausland auf 17 164 812 t. Die Durchfuhr von Ausland zu Ausland ist unbedeutend. i

Werden die lediglih im Inlande beförderten Güter bet der Ein- wie auch bei der Ausladu n g gerechnet, fo ergibt \i< ein Gesamtumshlag von 90 283164 t, denen der Verkehr mit dem Auslande mit 28212 284 t hinzutritt: bei leßterem überwiegt der Empfang aus dem Auslande den Versand um 6117340 t. Von diesen 118495 448 Gütertonnen entfallen auf das Nheingebiet 98 390 068, auf die märkishen Wasser- straßen 20898783, auf das Elbegebiet 17 380 644, auf das ODdergebiet 8485 005, auf das Weser-Emsgebiet 7 962 984, auf die östlichen Wasserstraßen 4708377 und auf das Donaugebiet 669 587. Der Anteil des Rheingebiets beträgt mithin nahezu die Hälfte des ganzen Verkehrs. Am Verkehre mit dem Ausland ist das Nheingebiet mit 876 v. H. beteiligt. Das Elbe geb iet steht erst an dritter Stelle; doch darf angenommen werden, daß es ohne die gerade am Elbstrome vorhandenen Lücken in den Nachweisungen die zweite Stelle einnehmen und höhere Zahlen als die märkischen Wasserstraßen aufweisen würde. ;

Von den einzelnen Verkehrsbezirken überragt der Bezirk 28 (Duisburg-RNuhrorter Häfen) mit 18 840 971 t Gesantverkehr jeden anderen Bezirk. Es folgen der Bezirk 34 (Ludwigshafen, Mannheim, Rheinau) mit 9905218 t, der Bezirk 8a (die Elbe bei Hamburg) mit 9435 123 t, der Bezirk 17e (die märkischen Wasserstraßen ohne Berlin und Umgegend) mit 8 999451 t und der Bezirk 16a (Derlin Charlottenburg, Mirdorf)- mit 8318270 Dr Versand überwiegt den Empfang bon Gütern sehr bedeutend bei den Duisburg-Ruhrorter Häfen und bei den märkischen Wasserstraßen ohne Berlin. Der Empfang über- steigt den Versand, und ¿war sehr beträchtlih bei Ludwigshafen, Mannheim, Rheinau und bei Berlin, Charlottenburg, Nixdorf.

In zwet Bezirken übertrifft die Leistung des Wasserweges die- jenige des Schienenweges, und zwar an der Elbe bei Hamburg nebst Unterelbe und im Bezirk Lut wigshafen-Mannheim- Rheinau. Mehr als die Hälfte der auf den Eisenbahnen beförderten Gütermengen erreidt die Leistung der Wasserstraßen in Berlin u nd Umgegend, in den Duisb urg-Nuhrorter Häfen und im Großherzogtum Hessen obne Oberhessen. In allen anderen Ver- kehrsbezirken tritt der Wasserweg gegenüber der Güterbeförderung auf den Bahnen beträchtlih zurü. ¿

Von den auf den Wasserstraßen beförderten Gütern stehen die nastehenden Warengruppen obenan; die in Klammern beigefügten Zahlen geben dabei dte entsprechende Güterbeförderung der Eisen- bahnen an:

Wasserstraßen (Eisenbahnen) i Tonnen

Kohlen, Briketts, Koks und Dorf . ¿229074100 (155 161 411) N 10 077 097 (18 818 231) Baumaterialien mit Aus\{luß; von Holz 9689 392 (44 405 301) Nahrungs- und Genußmittel (obne Salz) 8 659 942 (40 175 036) E eei D ERO (15 042 879) O e e G e a e e e 42 DOORIE T Eisen, Etsenwaren, Mas(inen ., , 2918 449 (26 530 972) Düngemittel L R (11 810 496) Mineralöle und andere fossile Nobstofe 1 202 537 (3 339 905) Sämereten c, 560 383 (600 755)

Drogen und Chemikalien (ohne Farb- V DOC 2 (3 262 670) e n e 518 429 (2511 310)

zusammen. . . 70601 357 (340 303 387).

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An sonstigen Gütern find auf dem Wasser 2 755 709 t, auf den Eisenbahnen 25 011 553 t befördert worden, sodaß si für die Wasser- straßen eine Gesamtbeförderung von 73 357 066 t, für die Eisen bahnen eine folhe von 365 314 940 t ergibt.

Die tonnenkilometris<en Berechnungen, die nah den Vor- schriften des Bundesrats zur Feststellung der Leistungen der wichtigsten Binnenwasserstraßen anzustellen sind, stießen bei der unvollständigen Nachweisung des Verkehrs im ersten Er- hebungsjahr auf Schwierigkeiten : insbesondere war das Material für die Elbe und die östliden Wasserstraßen nicht geeignet, eine au< nur einigermaßen zuverlässige Grundlage für derartige Be re<nungen zu geben. Versu<sweise wurden jedo< Ermittlungen über die Leistungen einiger wichtiger Wasserstraßen, und zwar für den Rhein, den Main, den Necar, die Mosel und die Weser, an- gestellt. Es wurden befördert oder geleistet :

Tonnen 3 1000 E Tonnenkilometer auf det bein... ¿c SRKAI 0A 7 985 403 455 s t U A OASER 160 959 552 o 6: O 359 514 30 791 567 auf der Mosel in Preußen .. 48 094 7 976 222 5 U E l 425 250 211 748 808.

Die dur<s\<nittli<Ge Beförderungsstre>e der Güter stellte sich bei dem Rhein auf 207,3 km, beim Main auf 492 km, beim Ne>ar auf 85,6 km, bei der Mosel auf 165,8 km und bei der Weser auf 1486 km. Auf fe 1 kem der Flußlänge entfielen an beförderten Gütern: beim Rhein 55 5872 t beim Main 69001 t, beim Ne>ar 1912,3 t, bei der Mosel in Preußen 200,4 t und bei der Weser 3188,5 t.

Einen bedeutenden Anteil am Nbein verkehr mat der Gren z-

verkehr aus, tnsbesondere derjenige an der niederländischen Grenze, der nah den Anschreibungen des Hauptzollamts Emmerich beim Aus- gang über die Grenze 9 964 662,5 t, beim Grenzeingange 14 881 L L zusammen 24 845962 t betrug. Der zweite Teil der Binnenschiffahrts\tatistik für 1909, der dem- nächst zur Veröffentlichung gelangen wird, foll neben kleineren Nah weisungen den Güter-, Schiffs- und Floßverkehr der wichtigeren Häfen, Schleusen und der Grenzdurchgangsstellen und die Pegelbeobahtungen an deuts<en Binnenwasserstraßen zur Darstellung bringen.

Zur Arbeiterbewegung.

In Herford legte, der „Nh. Westf. Ztg." zufolge, ein Teil der Arbeiter in den Konfektionsfabriken von Alfermann und Jacobi und von L. Elsbah und von Northeim wegen Lohnstreitigkeiten die Arbeit nieder.

Aus Weißenfels wird dem „W. T. B." gemeldet, daß der Zentralverband der Schubfabrikarbeiter aestern nahmittag ebenfalls bes{lof}sen hat, dem Einigungsvorschlag der Schiedskommission im Schuhfabrikarbeiterstreik zuzustimmen und die Arbeit am Monta wiederaufzunehmen. Damit ift der Schubfabrikarbeiterstrei?

azu seßen : 7 006 200 Teil der Ergebnisse der nah den Bundesratsbesti

dur< Vergleih beendet. (Vgl. Nr. 53 d. Bl.)