1911 / 58 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Einen ausgezeihneten Pianisten, der Charakter in seiner Kunst offen- bart, lernte man an demselben Abend in der Singakademie kennen. Norman Wilks \{<öpft jedesmal aus dem Vollen, ob er Beethoven spielt oder Brahms; mit seltener Klarheit und Eindring- lihkeit wurde die Seele der Tondichtungen erfaßt und lebendig ge- macht; jedes Gefühl, jeder Gedanke \{<älte si< mit wohltuender Leichtigkeit und Selbstverständlihkeit heraus. Der herzlihe Beifall zeigte, wie hoch diese Kunstleistungen von den Hörern bewertet wurden. Seinen ersten Orgelabend gab Herr Arno Landmann gleichzeitig im Blüthnersaal, wo erst unlängst Herr Karl Hoyer kas herr- lihe Instrument ertönen ließ. Gleich diesem is er ein Meister der Negistrier- und Vortragskunst. Er versteht das große Orgelwerk des Saales derartig zu behandeln, daß man bei seinem Spiel bald einzelne Soli, bald ein ganzes rauschendes Orchester zu hören vermeint. Das Programm wies Marx Negers ge über den Choral „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, „Pastorale" von César Fran>, Liszts Variationen über den Basso continuo des 1. Satzes der Kantate „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen, Angst und Not sind der Christen Tränenbrot" und das „Crucifixus*“ der H-Moll-Messe von Bah sowie zum S(hluß die Passacaglia in C-Moll des leßtgenannten auf. Alle Tonwerke wurden mit gleih ergreifender Wirksamkeit zu Gehör gebraht. Lola Nally, die hon früher hier französishe Lederabende mit Drchesterbegleitung_ veranstaltet hat, gab einen solchen au<h am a onnerstag im Salon Keller und Meiner, von Herrn Eduard Behm am Klavier begleitet. Und darin tat sie gut, da ihre Stimme sih bei den früheren Konzerten dem Orchester niht völlig gewachsen gezeigt hatte. Auch diesmal sprach siè anfänglich weniger an, nament- lih in den nur mit merkbarer Anstrengung hervorgebrachten hohen 0nen, Jm Verlaufe des Abends gewann fie jedo<h sowohl an Stetigkeit wie an Wohllaut, namentli< in dem lieblih klingenden Piano. Auch der Vortrag nahm an Eindringlichkeit zu, sodaß u. a. „Isse*“, Pastorale héroïque von Destouche, „Vous qui donnez de l’amour“ (beides aus dem 17. Jahrhundert), „Maman, dites-moi“ und »Menuet d'’Exaudet“ (Wederlin) re<t gute Wiedergaben erfuhren und das leßtgénannte Lied auf den reihen Beifall hin wiederholt wurde. Zweiter Jezitation8abende, die in voriger Woche stattfanden, sei eben- falls an dieser Stelle gedaht. Den einen veranstaltete im Saal Bechstein der Königliche Schauspieler Dr. Waldemar Staege- mann, den die Sängerin Flora Kalbe> unterstützen sollte. Da leßtere abgesagt hatte, mußte er das Programm allein durhführen. Dr. Staegemann ist, wie {hon bekannt, ein guter Sprecher, dem Ernstes ebensogut gelingt wie Heiteres, und fo verstand er es, setn Publikum andauernd zu fesseln. Er trug unter anderen auch eigene Gedichte vor, die neben Formtalent au< dichterisches Gestaltungs8vermögen offenbarten. Auch Sas<ha Sant ist hier \hon als begabte Vortragskünstlerin bestens eingeführt. Ste gab im Architektenhaus wiederum Proben ihres Könnens, denen eine zahlreiche Zuhörerschaft mit ungeteiltem Interesse folgte. Don den Dichtungen, die das vielseitige Programm auf- wies, gelangen ihr au< diesmal diejenigen dramatish be wegten Inhalts am besten. Das dunkelgefärbte, volltönende, wandlungsfähige Organ unterstüßte thre durhgeistigte Vortragsweise, sodaß alle Darbietungen zu s{<öner Wirkung kamen. Von diesen seien „Die Braut von Korinth" (Goethe), „Der Feuerreiter“ (Mörike), „Die Vampyrkaße“ (Stu>ken), „Der Handkuß“ (Uliencron) und „Annalein und der Gu>u>“ (Dahn) und vor allem die Münch- hausenshe Dichtung „Der Todspieler“ besonders hervorgehoben.

Im Beethovensaal fand am Sonnabend ein Kammer- musikabend statt, der von der Pianistin Amy Hare veranstaltet war und sih< der Mitwirkung einer Reihe von Künstlern von Rang rühmen durfte. Frau Norman-Neruda spielte die erste Geige; daneben betätigten si< auf ihren Streichinstrumenten die Herren Professor Hugo Becker, Pablo Casfals, Oskar Nedbal. Auf dem Programm standen Klavierquartette von Dvokak und Brahms, dazwishen Beethovens Serenade für Streichinstrumente. An den Leistungen der Künstlershar im einzelnen wie im Zufammenspiel konnte jeder sein Wohlgefallen haben. Bollsaftigkeit des Gefühls blieb den Vorträgen freilih fern; an dessen Stelle trat eine ruhige, abgeklärte Empfindung, die jedem Gedanken mit liebevoller Hingabe na<spürt und forgsam ausgestaltet. Im all- gemeinen wirkten die Vorträge, und die Wiedergabe des Klavier quartetts von Dvokak im besonderen, wie zarte, blasse Pastellbilder. Krâästiger hoben sih einige Säße aus Beethovens Serenade hervor, die au< dur< stürmischen Beifall gebührend ausgezeichnet wurden. Im Beethovensaal konzertierte, gleihfalls am Sonnabend, der Pianist Alfred Cortot, Professor am Konservatorium in Paris, mit dem Philharmonishen Orchester mit großem Erfolge. Schon das Programm zeugte in sciner Aufstellung von großem musßt- falischen Geschma>k: Werke von Beethoven, Chopin, Fran> und Saint-Saëns. Es vereinigen si bei diesem Künstler großes Können mit einer bis ins kleinste fein nuancierten Interpretation. War es eines- teils die padende Wucht im Schlußsag von Beethovens Konzert in C-Dur (Dp. 15) oder das feingesponnene, duftige Spiel im Andante spianato und die Eleganz in der Polonaise von Chopin, die da so erwärmten, fo waren es auf der anderen Seite die wundervollen melodiösen » V ariations symphoniques“ eines Céfar SFrand, die in folder Wieder- gabe geradezu Bewunderung erregten. Etne Meisterleistung war aber au das thematis< reihe und vornehm erfaßte C-Moll-Konzert von Saint-Saëns. Cortot ist unzweifelhaft eine bedeutende Erscheinung unter den lebenden Pianisten und versteht es, dur<h sein Spiel das Auditorium völlig zu begeistern, sodaß der ibm gespendete Beifall faum enden wollte. Das Philharmonishe Orchester unter Dr. Kunwalds Leitung unterstüßte den Vortrag des Künstlers auf das vorzügliste. :

volkstümlihe Sonntagskonzert des Blüthner-

l 9. d. M. die zahlreihen Freunde dieser Ver anstaltungen zu einem „Nichard Strauß- Abend“ versammelt, bei dem der Hofkapell ister Edmund von Strauß dirigierte. Aufgeführt „Tod un Berklärung“, „Von uan, „TUl Eulen

eihe“ und die Burleske in D - Moll für

<OUriesie Ella

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141 L Bei letßtgenannter pianistisGen Teil Anschlag starkem

# L D usifal dur. Besonders eigenartig wirkten bei dieser Komposition di

Jon to>hausen techni Können, sicherem weichen

musikalis hen Gefühl

i positi te vershiedenen Auseinanderseßungen zwischen dem Klavier einerseits und Pauken bezw. Violine und Fagott anderer seits. Als Gesangssolistin erfreute Frau Herta Dehmlow wiederum dur< ihre wohllautende, eins<meihelnde Altstimme und konnte den ihr gezollten Beifall nur dur eine Zugabe bes<Gwihtigen. Die geführten Werke gelangen \ämtlih zur vollsten Befriedigung, und ihre Wiedergabe gab erneut Zeugnis von der künstlerischen Höbe, auf die

G Naa Crdosto 1 11Aa0 li n< das Vrehester emporges{wungen hat.

auss

Mitteilungen des Königlichen Aëronautishen Observatoriums,

veröffentliht vom Berliner Wetterbureau.

Ballonaufstieg vom 7. März 1911, 8}—9} Uhr Vormittags. Statior

122 m | 500m Temperatur (C °) 1,4 3 Rel. F<tgk. (9/0) 92 3 Bo 92 Wind-Richtung . | WNW | NNW bisN | N

Geschw. mps 3 4 a H __ Etwa drei Viertel des Himmels bede>t, untere Grenze von ¿zractostratus volken in 380, von atocumuluswolfen in 2320 m Höhe. Zwischen 370 und 630 m 10°, niedrigste Temperatur:

1 E E N 13,0 ° ín 2580 m Höbe

Seehöl Gie 1000 m | 2000m | 2500m | 2660 m 10 | 1,0 | —8,3 |— 73 | 86 1 | N

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Wetterbericht vom 8. März 1911, Vormittags 94 Uhr.

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Name der Beobachtungs- station

Barometer stand auf Meere3-

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Cine ostwärts vordringende Depression

unter 750 mm über dem Nordmeer entsendet cinen Ausläufer bis Irland; andere flahe Depressionen liegen über dem südlihen Ostsee- gebiet, über Westrußland und über dem Mittelmeer. In Deutsch-

land ist das Wetter änderung zi

bei

| r {wachen Windén iemlih trübe; der Norden hatte vereinzelte Niederschläge.

und geringer Wärme-

Deutsche Seewarte.

Großthandelspreise von' Getreide au deutschen und fremden Börsenplätzen für die W o < e vom 27. Februar bis 4, März 1911

nebst entsprehenden Angaben für die Vorwod)e- 1000 kg in Mark. (Preise für greifbare Ware, soweit niht etwas anderes bemerkt.)

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1) Angaben liegen nit vor.

Weizen Mais

2 L Sem erTuUn CEN,

1 Imperial Quarter ist für die Weizennotiz an der Londoner Produktenbörse = 504 Pfund engl. gerehnet; für die aus den Um- säßen an 196 M.¡ktorten des Königreichs ermittelten Dur<\chnitts- preise für einheimis<es Getreide (Gazoetts averagos) ift 1 Smpertal uarter Weizen = 480, Hafer = 312, Gerste = 400 Pfund engl. ange ent, l Bushel Weizen = 60, 1 Bushel Mais = 56 Pfund englis), 1 Pfund english = 453,6 g; 1 Last Roggen = 2100, Wetzen = 2400, Mais = 2000 kg.

Bei der Umrechnung der Preise in Reichswährung find die aus den einzelnen Tagesangaben im „Reich8anzeiger“ ermittelten wöchent lichen Durhschnittswe<hselkurse an der Berliner Börse zugrunde gelegt, und zwar für Wien und Budapest die Kurse auf Wien, für Lo! und Liverpool die Kurse auf London, für Chicago und Neu Vork die Kurse auf Neu York, für Odessa und Riga die Kurse auf St. Peters- burg, für Paris, Antwerpen und Amsterdam die Kurse auf diese Plätze. Preise in Buenos Aires unter Berücksichtigung der Goldprämtke.

Berlin, den 8. März 1911. Kaiserliches Statistishes Amt. van der Borght.

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zum Deutschen Reihhsanzeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

2 S8,

Verdingungen.

(Die näheren Angaben über Verdingungen, die beim „Reihs- und Staats- ochentagen in dessen Expedition

während der Dienststunden von 9 bis 3 Uhr eingesehen werden.)

Oesterrei<-Üngarn.

K. K. Staatsbahndirektion in Lem- Näheres bei der genannten tion, Abteilung 111, 3. Ste>, Tür Nr. 305, und beim „RNRetchs-

anzeiger“ ausliegen, können in den

20, Mars 1911, 12 Ur, erg: Lieferung von Mauerziegeln, Direk

„d

anzeiger

Stalren,

Direktion der Genietruppen in Alessand ria, 15. März 1911, Vormittags 10 Uhr: Vergebung des Baus eines Pulvermagazins.

Voranschlag 45 000 Lire, Sicherheitsleistung 4500 Lire.

italienischer Sprache beim „Reichsanzeiger“.

Mearktorte

Naheres in

Bierte Beilage

Berlin, Mittwoch, den $. März

Generaldirektion der Staatseisenbahnen in Nom, 6. April 1911, Vormittags 9 Uhr: Vergebung des Baus der Eisenbahnstre>e Sant Anna-Bivio Sciacca (Sizilien); Länge 10424 m. Voranschlag 1 257 000 Lire. Vorläufige Sicherheitsleistung 40 000 Lire, definitive

125 000 Lire. Näheres in italienisher Sprache beim „Reichsanzeiger“. Türkei.

Kaiserli<h ottomanishe Staats|chuldenverwaltung in Kon stantinopel: Die Fischereire{te in den Seen Touzlou-Asmak und Hoyrat sowie Athé (Kreis Bigha) sollen vom 14. März 1911 ab auf 4 Sahre an den Meistbietenden verpachtet werden. Angebote an die Fiscereiabteilung der genannten Verwaltung oder an die Agenturen in Bigha und Metelin, woselbst au<h nähere Bedingungen und Auskünfte.

Kriegsministerium in Konstantinopel: Eine automatische, sämtlichen Anforderungen genügende Pistole soll für die Offiziere der

Berichte von deutschen Fruchtmärkten.

1911.

türkis&en Armee angeschafft werden. Die Versuche beginnen am 14. März 1911. Angebote {ind |pätestens bis zu diesem Lermin an tie Generaldireftion der Artillerie des genannten Ministeriums zu richten, woselbst nähere Bedingungen.

Norwegen.

31. März 1911, 3 Uhr. Norwegische Kristiania. Verkauf von etwa 562 500 kg altes Eisen 2c., auf verschiedenen Stationen der Staatsbahnen lagernd. Versiegelte An- gebote mit der Aufschrift „Utrangerte \kinner og gammelt jern" werden ium Erxpeditionsbureau der Eisenbahnverwaltung, Jernbanetorvet 8/9, Kristiania, entgegengenommen. Verzeichnisse der verschiedenen artien liegen beim „Neich8anzeiger" und in der Redaktion der „Nachrichten für Handel und Industrie“ zur Einficht aus. Vertreter in Norwegen notwendig.

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Bemerkungen.

Berlin, den 8. März 1911.

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Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis niht vorgekommen ift, ein Punkt (. ) în den leßten \se<s

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und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt.

Kaiserlihes Statistishes Amt. van der Borght.

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Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berehnet. Spalten, daß entsprehender Bericht fehlt.