1911 / 61 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

anstalten für sein Fah weiter vor. Im Jahre 1882 wurde er nah Nemru- dagh in Kardistan geshickt, um im Auftrage der Akademie der Wissen- haften das Grabdenkmal des Königs Antiohus 11. von Komagene zu untersuchen. An denselben Ort kehrte er kurz darauf zu aus- edehnten Ausgrabungen mit Humann und von Luschan zurück. Als Direktorialassistent an dem Königlichen Museum in Berlin war Puch- stein in der Folge in hervorragender Weise an der Bearbeitung der pergamenishen Funde beteiligt; insbesondere fiel ihm die Anordnung und Beschreibung der Bruchstücke des Gigantenkampfes zu; weitere Untersuchungen erstreckten \sich auf die griechischen Tempel in Unteritalien und Sizilien. Im Jahre 1896 folgte der Verstorbene einem Nuf als ordentlicher Professor der Archäologie nah Freiburg i. B.; in erster Linie beschäftigte ihn in der Folgezeit die Durch- forschung der Nuinen von Baalbek. 1905 kehrte er nach Berlin zurück, um als Nachfolger des Professors Dr. Conze den Ry und das Generalsekfretariat des Arhäologishen Instituts zu übernehmen. Das Institut wie die arhäologishe Wissenshaft überhaupt beklagt in Professor Dr. Puchstein einen eifrigen und erfolgreichen Förderer.

Die diesjährige Teneriffaerpedition der „Inter- nationalen Kommission für Höhen- und Sonnen- forshung“ wird am 14 d. M. ab Hamburg die Ausreise an- treten. Beteiligt sind an ihr, „W. T. B.“ zufolge, russische und dänische Forscher unter Führung von Professor MWladimiroff-St. Peters- burg und Professor Bang-Kopenhagen. Die Untersuchungen werden im Humboldthaus in Orotava beginnen und in dem von Seiner Majestät dem Kaiser und König am Pik von Teneriffa begründeten íFnternationalen Observatorium fortgeseßt werden. Zugleich sind Norarbeiten geplant für die weitere Ausgestaltung der auf dem Monte Guajara vorhandenen Höhenstation.

Theater und Musik.

Im Ksniglihen Opernhause findet morgen, Sonntag, eine Wiederholung der „Zauberflöte“ in der bekannten Besetzung der Hauptrollen statt. Den Sarastro fingt Herr Fischer vom Stadt- theater in Posen als Gast. Für Montag sind die „Königskinder“, mit den Damen Artôt-de Padilla, Göße, den Herren Kirchhoff, Bronsgeest, Knüpfer und Lieban in den Hauptrollen, angeseßt. Die Erstaufführung von R. Leoncavallos lyrishem Drama „Maia“ ist für Sonnabend, den 18. März, festgeseßt.

Im Köntglichen Schauspielhause geht morgen, Sonntag, Edouard Paillerons Lustspiel „Die Welt, in der man sich langweilt*, in Szene. Die Hauptrollen sind mit den Damen Bußte, Abich, Arn- städt, Heisler, von Mayburg, Steinsieck, von Arnauld, sowte den Herren Vollmer, Boettcher, Schroth und Vallentin beseßt. Am Montag werden „Die Quißows“ von E. von Wildenbruch wiederholt.

Das Gastspiel der Schlierseer im Neuen Königlichen Operntheater bringt morgen als Nachmittagsvorstellung (33 Uhr) bei mäßigen Preisen „s? Dorfgehoamnis“. Die Festvorstellung („Jägerblut“) anläßlich des 90. Geburtsfestes Seiner Königlichen Hoheit des Prinz-Regenten von Bayern beginnt pünktlich um 8 Uhr. Der Kartenverkauf für beide Vorstellungen findet von 104 bis 1 Uhr am Kassenschalter 111 des Köniolichen Schauspielhauses und von 21 Ubr ab im Neuen Königlichen Operntheater statt.

Die Bearbeitung des Deutschen Theaters, in der Goethes „Faust“, 11. Teil, am Mit: woch, dem 15. März. in Szene geht, ist von dem bekannten Goetheforsher Professor Otto Pniower revidiert worden.

Das Lessingtheater bringt in nächster Woche Wiederholungen von Gerhart Hauptmanns Berliner Tragikomödie „Die Ratten“ vor

dem Urlaub von Else Lehmann außer morgen abend noch am Montag und Mittwoch; am Dienstag wird Karl Schönherrs Tragödte eines Volkes „Glaube und Heimat" zum ersten Male aufgesührt und am Donnerstag, Freitag, Sonnabend und nächstfolgenden Sonntag- abend wiederholt. Als Nachmittagsvorstellungen sind angeseßt: Für es „Tantris der Nar1r“, für nächstfolgenden Sonntag: „Die

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Im Berliner Theater bleibt die Posse „Bummelstudenten“, die gestern nahmittag in einer für die Angehörigen hiesiger Bühnen veranstalteten Nachmittagsvorstellung lebhaften Beifall fand, auch in nächster Woche auf dem Spielplan. i

Im NeuenSchauspielhau}e wird morgen sowie am Dienstag, Donnerstag und Freitag das Lustspiel „Das kleine Schokoladenmädchen“ aufgeführt. Montag wird „Iphigenie auf Tauris", Mittwoch „Alt- Heidelberg“ gegeben. Am Sonnabend geht zum ersten Male das vieraktige Schauspiel „Wiederkehr“ von Hans Olden in Szene, dessen erste Wiederholung am nächsten Sonntag stattfindet. Am Mittwoch, Nachmittags 34 Uhr, wird „Weh) dem, der lügt!“ für die Vereinigung „Deutsche Nattionalbühne“ gegeben.

Im Schillertheater O. (Wallnertheater) wird morgen und nächsten Sonntag, Nachmittags, „Die Ehre“, morgen abend „Ein idealer Gatte“ gegeben. Montag und Donnerstag geht „Nathan der Weise", Dienstag „Der Bund der Jugend“, Mittwoh „Das Urbild des Tartüff“ in Szene. Freitag findet die erste Ausführung von „Gabriello der Fischer“ statt; diese Vorstellung wird nächsten Sonn- N wiederholt. Für Sonnabend ist „Maria und Magdalena“ ange]eßt.

Das Schillertheater Charlottenburg bringt morgen und nächsten Sonntag, Nachmittags, „Prinz Friedrih von Homburg“, morgen abend sowie am Mittwoh „Maria und Magdalena"; Mons- : wird „Die Fee Caprice", Dienstag, Donnerstag und Sonnabend „Ein tdealer Gatte“ aufgeführt. Freitag wird „Kabale und Liebe“, nächsten Sonntagabend „Zapfenstreih“ gegeben. Im Schiller- faal, Charlottenburg, wird morgen ein „Verdi-Abend“ veranstaltet.

In der Komischen Oper findet morgen eine Wiederholung von Verdis „Traviata“ statt, am Montag und nächsten Sonntag geht „Die Bohème*“ in Szene, Dienstag: „Tosca“, Mittwoch: „Figaros Hochzeit“, Donnerstag: „Der Troubadour“, Freitag: „Die Fledermaus", Sonnabend: „Tiefland“. Als Nachmittagsvorstellungen ind angeseßt: für morgen: „Hoffmanns Erzählungen“, für nächiten Sonntag: „Die Fledermaus“.

Im Lustspielhause bleibt der Schwank „Meyers“ von Friedmann-Frederih, der morgen zum 75. Male wtederbolt wird, auch während der ganzen folgenden Woche auf dem Spielplan. Morgen und nächsten Sonntag, Nachmittags, wird „Der Herr Senator“ gegeben.

Der günstige Erfolg, den das Residenztheater mit der Neu- einstudierung des „Unterpräfekten“ erzielte, veranlaß! die Direktion, noch andere wirkungsvolle ältere Stücke dieser Bühne neu ein zustudieren. Es wird zunähst am Donnerstag, den 16. d. M-., Georges Feydeaus dreiaktiger Schwank „Fernands Chekontrakt" auf- geführt, in dem die erste Salondame des Leipziger Stadttheaters Fräulein Herma Tolly in der Rolle der Lucette Gautier ihr Engagement am Residenztheater antritt.

m Friedrih-Wilhelmstädtishen Schauspielhause wird morgen sowie am Montag, Dienétag und Sonnabend das Satyrspie!k „2 K 2 = 5* von Gustav Wied wiederholt. Mittwoch wird die „Erbtante“ gegeben. Als Neueinstudierung geht am Donnerstag „Pagenstreiche“, Posse in fünf Akten von A. von Koßebue, zum ersten Male in Szene und wird am Freitag und nächsten Sonntagabend wiederholt. Als Nachmittagsvorstellungen sind angeseßt: für morgen „Die Näuber“, für Sonnabend und nächsten Sonntag: „Wilhelm Tell“.

Fn der am Dienstag im Modernen Theater statlfindendcu Uraufführung der Tragödie „Medusa" von Hans Kyser (1. literarischer Abend) sind die Hauptrollen folgendermaßen beseßt: Arislaios, ein Fürst: Hans Hubert Dißsh; Medusa, seine Gemahlin: Helene Nitsher; Daidalos, ein Bildhauer: Ludwig Hartau ; Tisiphone, seine Mutter : Maria Mayer; Korinna, seine Schwester: Paula Silten. Die Regie führt Herr Zavrel. Die Vorstellung beginnt um 8 Uhr. Der Vorverkauf von Billetten findet außer an der Theaterkasse im Warenhaus A. Wertheim und im „Invalidendank“ statt. Eine Vorverkaufsgebühr wird niht erhoben. Die Vorstellung wird nicht wiederholt.

Mannigfaltiges. Berlin, 11. März 1911.

Fm Wissenschaftlihen Theater der „Urania“ wird der Vortrag „Im Firnenglanz des Oberengadin“ morgen fowie am Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonnabend gehalten. An den übrigen Tagen der Woche, also am Montag und Donnerstag, wird der szenisch aus- gestattete Vortrag „Was wir vom Monde wissen“ wiederholt werden. Außerdem findet am Sonnabend, Nachmittags 4 Uhr, eine Wieder- holung des Vortrags „Von San Remo nah Florenz“ zu kleinen Preisen statt. Im Hörsaal spriht am Montag Professor Dr. P. Shwahn über „Wasser und Wind als Naturmeißel“, Dienstag Professor Dr. B. Donath über „die Entwiklung und den Stand der eleftrishen Beleuchtungötechnik in Deutschland“, am Mittwoch Dr. W. Berndt über „das Tier in seiner Stellung zur übrigen Organiêmen- welt", am Donnerstag Professor Dr. Nathgen über „Calcium, Alu- minium“ und am Freitag Konstruktionsingenieur A. Keßner über „Schmieden und Schweißen“.

Für die Mischlingskinder inSüdwestafrika, die für den Bestand unserer südwestafrikanischen Kolonte eine ernste Gefahr be- deuten, hat seit einiger Zeit die Rheinische Missionsgesell- \chaft in Verbindung mit dem Zentralausschuß für Innere Mission eine planmäßige Fürsorge übernommen. Dieser dienen die beiden Waisenhäuser in Ökahandja und Keetmankhoop, in denen 40 bezw. 70 halbweiße Kinder untergebracht sind. Zur Hilfe in der Kinderpflege sind kürzlih zwei Schwestern auêgesandt worden, deren Unterhalt der Zentralaus\chuß für die Innere Mission übernommen hat. Weitere Hilfe tut dringend not, da die Zahl der Mischlingskinder in ershreckender Weise im Wachsen begriffen ist. Die Unterhaltung der beiden ausgesandten und der noch auszusendenden Schwestern erfordert große Kosten : und so ergeht an alle, denen das Wohl der Kolonie am Herzen liegt, die Bitte, diese wichtige naticnale Arbeit durch Gaben einmalige oder dauernde zu unterstüßen. Beiträge sind an den Zentralauss{huß für Innere Mission, Berlin- Dahlem, Altensteinstraße 51, zu senden, der auch die dortigen An- siedler mit guter Lektüre versieht und dem Alkoholmißbrauch in den Kolonien durch aufkflärende Schriften zu steuern sucht.

Parts, 11: März, (2W. D. Auf dem Flugfelde ton Bethény legte der Flieger Busson mit drei Passagieren an Bord seines Eindeckers 50 km in 314 Minuten und 25 km mit vier Passagieren in 174 Minuten zurück und stellte damit neue Weltrekords auf.

B.)

(Fortsezung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

Theater. Königliche Schauspiele. Sonntag: Opern-

baus. 68. Abonnementsvorstellung. Dienst- und Frelt- läße sind aufgehoben. Die Zauberflöte. Oper in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart. Text von Emanuel Schikaneder. f

Sonntag,

Gleichen.

Neueinrihtung für die

Kammerspiele. Abends

Montag: Gawäu.

Dienstag: Lanzelot.

Mittwoch: Gyges und sein Ring. Donnerstag: Simson und Delila.

8 Uhr: Der Graf von Die geschiedene Frau. von Victor Léon. 8 Uhr: Die lustigen Operette in 3 Akten von Oscar Straus.

Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstr. 12.) Sonntag, Nachmittags 3} Uhr: Operette in drei Akten Musik von Leo Fall. Nibelungen.

Nideamus.

Abends 734 Uhr: X11. Wohltätigkeitskonzert zum Besten des Schweizerinnenheims. PVlitw.: Lola Artot - de Padilla, Armida Senatra, Emil Frey, Heinrich Pestalozzi. Am Klavier: Otto Bake.

Montag, Abents 7# Uhr: D. Konzert (Klavier- abend) von Marta Milinowsfki.

Abends Burleske Musik von

zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußischen

Sonnabend, den 11.

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Königliche Oper. Musikalische Leitung: Herr General- musikdirektor Dr. Muck. (Sarastro: Herr Fischer vom Stadttheater in Posen als Gast. Die Königin: Fräulein Melitta Heim vom Stadttheater in Graz als Gast.) Anfang 7F Uhr.

Schauspielhaus. 70. Abonnementsvorstellung. Dienst- und Freipläße sind aufgehoben. Die Welt, in der man fich laugweilt. Lustspiel in drei Aufzügen von Edouard Pailleron, überseßt von Emerihh von Bukovics. MNegie: Herr Negisseur Patry. Anfang 7} Uhr.

J¿eues Operntheater. Gastspiel des „Schlierseer Bauerntheaters“ (Leitung: Direktor Xaver Terofal). Nachmittags 34 Uhr: ’s Dorfgechoamnis. Bauern- kfomödie mit Gesang und Tanz in 3 Akten von Hans Werner. Abends 8 Uhr: Zur Feier des 99. Geburtsfestes Seiner Königlihen Hoheit des Prinzregenten Luitpold von Bayern: Jägerblut. Bolks\tück mit Gesang und Tanz in 5 Akten von Benno Nauchenegger. Mußk von Josef Krägel.

Montag: Opernhaus. 69. Abonnementsvorstellung. Dienst- und Fyeipläße sind aufgehoben. Königs- kinder. Musikf(närchen in drei Aufzügen. Text von E. Nosmer. Musik von E. Humperdinck. Musi falishe Leitung: Herr Kapellmeister Ble. Negte : Herr Oberregisseur Droescher. Anfang 74 Uhr.

Schauspielhaus. 71. Abonnementsvorsielung. Die Quißzows. Vaterländisches Drama in vier Auf- zügen von Ernst von Wildenbruh. Negie: Herr Negisseur Patry. Anfang 7# Uhr.

Neues Operntheater. Gastspiel des „Schlierseer Bauerntheaters“ (Leitung: Direktor Xaver Terofal). Der Herrgottschnizer von Ammergau. Bolks stück mit Gesang und Tanz in 5 Aufzügen von Dr. Ludwig Ganghofer und Hans Neuert.

Opernhaus. Dienstag: Marie, die Tochter des Regiments. Die Puvpenfee. Mittwoch: Lohengrin. Anfang 7 Uhr. Donnerstag: Fidelio. Freitag: Die Zauberflöte. Sonn- abend: Zum ersten Male: Maïa. Sonntag: Figaros Hochzeit.

Schauspielhaus. Dienstag: Der Störenfried. WVéittwoh: Der Krampus. Donnerstag: Der Menuonit. Freitag: Minna von Barn- helm. Sonnabend: Bürgerlich und romantisch. Sonntag: Goldfische.

Neues Operntheater. Dienstag: Bauernupolitik. Mittwoch: Anno dazumal. Donnerstag: Bauernpolitik. Freitag: Auno dazumal. Sonnabend: Zum ersten Male: Der Stammhalter. Sonntag, Nachmittags 34 Uhr: Der Dorf- pfarrer. Abends 8 Uhr: Der Stammhalter.

Devtsches Theater. Sonntag, Abends 74 Uhr:

Hamlet. tontag: Ein Sommernachtstraum. Dienstag: Der Arzt am Scheideweg. Mittwoh: Zum ersten Male: Faust, 2. Teil. Donnerstag: Faust, S. Teil. Freitag: Faust, 1. Teil. Sonnabend: Faust, D. Teil.

Freitag: Die Komödie der Jrrungen. Vorher: Die Heirat wider Willen. Sonnabend: SumurÜün.

Berliner Theater. Sonntag, Nahmittags3 Uhr: Einer von unsere Leut. Abends 8 Uhr: Bummelstudenten. Posse mit Gesang und Tanz in fünf Bildern nach E. Pohl und H. Wilkens. Musik von Conradi.

Montag und Dienstag: Vummelstudeuten.

Mittwoh, Nachmittags 34 Uhr: Nathan Weise. Abends: Bummelstudeuten.

Donnerstag bis Sonnabend: Vumnmielstudenten.

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Lessingtheater. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Tantris der Narr. Abends 8 Uhr: Die Ratten.

Montag: Die Natten.

Dienstag, Abends 7} Uhr: Zum ersten Male: Glaube und Heimat. Die Tragödie eines Volkes von Karl Schönherr.

Neues Schauspielhaus. Sonntag, Abends

| 8 Uhr: Das kleine Schokoladeumädchen.

Montag: Jphigenie auf Tauris.

Dienstag: Das kleine Schokoladenmädchen.

Mittwoch, Nachmittags 34 Uhr: Weh dem, der lügt! (Vorstellung für die „Deutsche National- bühne“.) Abends: Alt-Heidelberg.

Donnerstag und Freitag: Das kleine Schoko- ladenmädchen.

Sonnabend, Abends 74 Uhr: Zum ersten Male: Wiederkehr.

Komische Oper. Sonntag, Nahmittags 3 Ubr: Hoffmanns Erzählungen. Abends 8 Uhr: La Traviata.

Montag: Die Bohème.

Dienstag: Tosca.

Mittwoch: Figaros Hochzeit.

Donnerstag: Der Troubadour.

Freitag: Die Fledermaus.

Sonnabend: Tiefland.

Schillertheater.

O. (Wallnertheater.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die Ehre. Schau- spiel in vier Akten von Hermann Sudermann. Abends 8 Uhr: Ein idealer Gatte. Schauspiel in vier Akten von Oskar Wilde.

Montag: Nathan der Weise.

Dienstag: Der Bund der Jugend.

Charlottenburg. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Prinz Friedrih von Homburg. Schauspiel in fünf Aufzügen von Heinrih von Kleist. Abends 8 Uhr: Maria und Magdalena. Schauspiel in vier Akten von Paul Lindau.

Montag: Die Fee Caprice.

Dienstag: Ein idealer Gatte.

Montag und folgende Tage: Die lustigen

Nibelungen.

Lufstspielyaus. (Friedrichstr. 236.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Der Herr Senator. Abends 8 Uhr: Meyers. Schwank in drei Akten von Friedmann-Frederich.

Montag und folgende Tage: Meyers.

Residenztheater. (Direktion : Richard Alexander.) Sonntag, Abends 8 Uhr: Pariscr Menu. Drei Gänge ven Georges Feydeau und Veber-Abric.

Montag bis Mittrooh: Pariser Menu.

Donnerstag: Zum ersten Male: Fernands Ehe- Fontraft.

Freitag und Sonnabend: Feruands Ehekontrakt.

Thaliatheater. (Direktion : Kren und Schönfeld.) Sonntag, Abends 8 Uhr: Polnische Wirtschaft. Schwank mit Gesang und Tanz in drei Akten von Kraatß und Okonkowsky, bearbeitet von J. Kren. Gesangsterxte von Alfred Schönfeld, Musik von F, Gilbert.

Montag und folgende Tage: Polnische Wirt-

schaft.

Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Friedrichstr.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Der heilige G§ain. Lustspiel tn drei Akten von Robert de Flers und G. A. de Caillavet. Musik von Emile Lassailly. Abends 8 Uhr: Sippolytes Abenteuer. Schwank in drei Akten von Nancey und Armont.

Montag Abenteuer.

und folgende Tage: Hippolytes

Modernes Theater. (Königgräßer Str. 57/58.) Sonntag, Abends 84 Uhr: Der Feldherrnhügel. Schnurre in drei Akten von Roda Roda und Rößler.

Montag: Der Feldherruhügel.

Dienstag: Zum ersten Male: Medusa.

Mittwoh und folgende Tage: Der Feldherrn- hügel.

Konzerte.

Königl. Hochschule für Musik. Montag, Abends 8 Uhr: Liederabend von Maggie Teyte. Am Klavier: Erich J. Wolff.

Singakademie. Montag, Abends 8 Uhr: Konzert von Tony Jordan (Gesang) unter Mit- wirkung von Laura Helbling-Lafont (Violine).

Am Klavier: Prof. Friß Kauffmann.

Baal Bechstein. Sonntag, Mittags 124 Uhr: Matinee der 12 jährigen Sonuia C. Friedman

(Klavier und Violine).

Beethoven-Saal. Montag, Abends 8 Uhr: Liederabeud von Else Schünemaun. Am Klavier: Maric Schünemaun.

Blíüthuer-Baal. Sonntag, Abends 7# Uhr: Populäres Konzert des Blüthner-Orchesters. Dirigent: Hofkapellmeister E. von Strauß. Sonntag, Nachmittags Uhr: 2 jeder

Birkus Vchumann. 3k Uhr und Abends große Vor- stellungen. Nachmittags hat Besucher ein Kind unter 10 Jahren frei auf allen Sigpläßen, jedes weitere Kind halber Preis. In beiden Bor- stellungen: Der große Coup der Schmuggler. Nomantishe Pantomime in 4 Akten. In beiden Vorstellungen: Original Perezoff-Truppe, 8 Per fonen. Die berühmte Reiterfamilie Clarke. Antonet und Grock, die Urkomischen. Mr. Pearson, der Römer, sowie: die übrigen neuen Attraktionen.

Zirkus Busch. Sonntag, Nachmittags 3F Uhr und Abends 72 Uhr: 2 große Galavorstellungen. Nachmittags hat jeder Besucher ein angehöriges Kind unter 10 Jahren auf allen Sitpläten frei, weitere Kinder halbe Preise. Galerie volle Preise. Nachmittags und Abends: Das Originalmanege- \chaustüf „Armin“ (Die Hermanuschlacht). Borher: vas große Galaprogramm.

Familiennachrichten.

NRerlobt: Frl. Alice Shwitßzer mit Hrn. Leutnant Harald Petrih (Berlin—Glogau).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Eberhard Grafen von Schwerin (Berlin). Eine Tochter: Hrn. Nittmeister Adolf von Göß (Torgau). Hrn. Max Grafen Rittberg-Vtodlau (Modlau).

Gestorben: Hr. Geheimer Justizrat Dr. Richard Wilke (Potsdam). Hr. Allan Mac Lean-Mosens (Mosens). Fr. Anna von Bore, geb. von Gramatki (Königsberg î. Pr.). Ful. Adelheid von Liltenhoff-Zwowißki (Breslau).

Verantwortlicher Redakteur :

Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin. Drudck der Norddeutshen Buchdruckerei und Verlags- Anstalt Berlin 3W., Wilhelmstraße Nr. 32. Neun Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage).

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Bemerkungen.

Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen i

Berlin, den 11. März 1911.

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19,23 21,40 17,60 20,00

18,00 15,30 15,00 16,30

15,40 15,00 15,40 15,20 15,60 19,0 16,40 15 00 15 40 15,00 16,00 18,00 19,89 20 00 18,49 18,80 17,00 19,56

Kaiserliches Statistisches Amt.

van der Borght.

65 50

330 142 282

[40 D

T

485

(02 915 374

D009

° 629

9 310

264 4 455 J 21

188

1(8

644

2 469 4 200 973

840 5 032

1 005

445 4 060 519 2 473 405

118

Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der Durchschnittspreis wird

19,38 18 80 18.30 18,70

17,87

19,34

19,00 22,00 20,77

21,13

18,80

19,82

14,32 14,11 14 00 13,90 14,00

13,60 14 36 15,34 14,50 16.85 17,66

18,43

16,86

13 93

16,33 16,10 16,50 14,00

15,90

15,00 14,50

17,20 18 22 18 89 LT, C 17,74

19,39

18,80 18,30 18,60

17,90

.

19,34

19,00 22,00 20,98 21,16

14,95

15 90 15,60 14,90 14,50

14,60

15,00 14,50

17.30 18,89 18 20 T OA 18,20

ad) Co

G3

G3 Go I I I S S A

aus den unabgerundeten Zahlen berehnet.

st, ein Punkt (.) in den leßten sechs Spalten, daß entsprehender Bericht fehlt,