1911 / 65 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

die geistigen Ueberbleibsel forgfältig sammeln, damit wir nit ver- zerrte Bilder der geistigen Kultur früherer Epochen erhalten. Es ist erfreulich, daß der hervorragende Forscher Professor von Luschan für unser Völkermuseum gewonnen worden ist. Bei der Königlichen Bro in Berlin ist über die Ausleihebedingungen und über die Schwerfälligkeit der Katalogisierung zu klagen; das Gebäude dieser Bibliothek schlägt äußerlich jedem Geshmack ins Gesicht. Kunst und Wissenschaft könnten vermöge unserer modernen technishen Einricht ungen der Licht- bilder und Kinematographen mehr popularisiert werten. Alle Kräfte unseres Volkes müssen an den idealen Gütern teilhaben, so fann die innere Barbarei der jeßigen Gesellshaft überwunden werden. Beim Theater haben sih große Mißstände herausgestellt, {on im vorigen Jahre habe ich auf die Bewegung der Schauspieler und Schauspieleri nnen hingewiesen. Wir begrüßen diese Organifations- e Diesen Destrebungen ist aber gle ih das Satyrspiel gefo n (Präs ident von Krö cher: Die The aterange Tegenbeiten gehören nicht eter) Danr besteht eine feine Differenz zwischen den beiden Herren Präsidenten ; der Vizepräsident Dr. Porsh hat mir vorhin gestattet, über die Theater zu sprehen. Die großen Massen des Volkes drängen nach NUUNYEnUH, In Wahrheit vertreten wir die wahren Fortschritte in Kunst und Wissenschaft, unsere Ideale sind die Ideale der Gesamth: it des Menschengesclechts, die ich in Wirkl lichkeit durchseten werden troß der Hemmnisse, die ihnen in Preußen bereitet werden. Proletarishe Kunst und Wissenschaft werden ihren Siegesmarsch machen.

Abg. Cickhoff (Îo rts{r. Vo t8p.) : Auch wir erkennen an, daß das bayerische Königskaus ih große Verdienste um Kunst und Wissen: \chafl erworben hat. Aber wir wollen auch anerkennen, daß unser Königshaus sich große Verdienste erworben hat. Ih möchte den Minister bitten, der Kunstgewerbes\ schule feine volle Aufmerksamkeit zu widmen, wo ih viel Mißstände herausgestellt haben; ih bin gern bereit, ihm das nöôtige Material zur Verfügung zu stellen.

_Abg. Heine (nl) : Rovigno war ursprünglich ps bestimmt ge- wesen, das Berliner * Aquarium mit Tieren und Pflanzen zu verforgen, es hat sih aber bald zu einem Institut von A aielner wissenschaft- licher Bedeutung entwickelt. Durch die Auflösung des Berliner Aquariums und den Tod von Dr. Hermes hat sich in naturwissen- schaftlichen Kreisen die Befürchtung verbreitet, daß das Institut ein- gehen werde. In wissenschaftlichen Kreisen hat man sich an die öster-

reihishe Station in Triest gewandt, ob diese in der Lage sei, das für

die Universitäten und wissenschaftlichen Institute nöôtige Material zu besorgen. Diese Anfrage ist verneint worden. Darum ist es nötig,

das Institut in Jovigno zu erhalten, da die Biologische Anstalt in

Helgoland nur für die nördlichen PVeeere von Nugzen ist. Die Be- amten d ieser Anstalt auf Helgoland müssen ebenfo wie die Soldaten, Offiziere und übrigen Beamten auf He TaDl and Zulage erhalten. Ich hoffe, daß uns der Minister im nächsten Etat diese Helgoland-Zulage Beinen wird. Abg. Dr. Wagner- Breslau (freikons.): Es ist uns niemals ein

gefallen, die freie Entwicklung unterbinden zu wollen. Wenn aber in

dem von mir vorgetragenen Falle die Musiklehrer das Bedürfnis emp finden, irgendeine Aufsicht zu erhalten, die am besten vom Staate aus-

geübt wird, so werden diese Musiklehrer ihre Verhältnisse hon am

besten kennen und darin den besten Weg schen, um R n dem A I

sinken ins Proletariat zu s{üyen. Wenn sie glaubten, daß sie vom

Abg. Dr. Liebknecht besser beraten wären, wären fie. schon E ihm

gegangen. Man fieht niht ein, weshalb allein R Beamten der

Biologischen Anstalt in Helgoland keine Helgoland - Zulage gewährt

wird. Nach der Anschauung der eingesessenen Helgoländer Be- völkerung sind die Fremden immer nur dazu da, um gerupft zu werden. So geht es auch den Beamten der Biologischen Anstalt. Die Preise für Lebensmittel und Wohnungen sind außerordentlih hoh. Vom Admiral bis zum Nachtwächter haben alle Beamten Zulagen. Nun ift vorgesehen, daß ein Wohnhaus für die Kustoden gebaut werden soll; für die anderen Beamten is dadurch aber noch nit gesorgt. Ich mödite den Minister bitten, möglihst {nell seine Erwägungen

über diese Zulage abzuschließen.

Die Debatte wird geschlossen. Die Ausgaben für die

Museen in Berlin werden bewilligt.

Bei Erledigung des Titels der Ausgaben für die König- liche Bibliothek in Berlin wird über eine Petition um

Ablehnung der Umwandlung der Expedientenstellen ins Biblioth efs sefretärinnenstellen auf Antrag der Budgetkommission zur Tages ordnung übergegangen.

Bei den Ausgaben für das Meteorologische Jnstitut in Berlin nebst Observatorien bei Potsdam wünscht

“ba. Dr. Haup tmann ( ente die Schaffung von mehr etats mäßigen Stellen für die wissenschaftlichen Arbeiter des Instituts Bei den Ausgaben für die staatliche Stelle für Natur denkmalpflege in Berlin bedauert

i Abg. Wenke (fortshr. Volksp.), daß der Staat ni für die Naturdenkmalpflege in den Etat einstelle. De

cht mehr Mit

selbst Naturdenkmäler ankaufen. Den Provinztalkomitees für die D P

Naturdenkmalpflege seien Landschastskomitees unterstellt, und di

n ieder suchten die Pfleger zu finden; es sei erfreulih, daß fich auf

m Lande namentlih die Lehrer l ereit gefunden hätten, fich Naturdenkmalpflege anzunehmen. Mit dem Gesetz gegen die Ver

unstaltung von Ortschaften fei nicht genug zur (rhaltung von Natur- dentmälern getan, denn dieses Gese spreche nur von Baulichkeiten. Die Fortschrittlide Volképartei babe in cinem Antrag den Erlaf eines besonderen Gesetzes gegen die Zerstörung der Naturdenkmäler verlangt. Die Steinindustrie habe ganze Basaltberge, die als Ñtaturdenfmäler hätten erhalten werden müssen, zerstört, z. B. bei =chonau in Schleßen. Die Familie Schaff( gots im Riesengebirge habe bieher den Bannwald, der ein herrliches RNaturdenkmal darstelle, erhalten und darauf verzichtet, durch Eins{lag aus ihm Nuten zu ziehen; jeßt sei sie aber damit vorgegangen, ihn nieder zuschlagen und zu verwüsten. Es müsse alles getan weiden, was möglich sei, damit der Bann wald als Maturdenfmal erhalten bleibe. Die Erhaltung des Waldes fei auch wegen der Vogelwelt wünschens

4

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wert, es sei bedauerlich, daß jeder HNaubvogel von jedem E cinfach heruntergeholt werden kann. Ein richtiges Vogel

enlmaier

gese müßte der lusrottung entgegenwirken. Der Grof Rarndhe 63 d tan

babe leider wenig für die n altung der Natu Thi o N babe io G ç ¿war an fe U tegter1 In g (10t VLE rier VAT anger

entm( Ler in ihr en (Be biet n "ut Ichükt en, aber M1 id en

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Praris fei ein teren. In einem Klostergarten seien prächtige alte Bâume gefällt worden ; der YVberförster babe zu iemand, der

sich dagegen äußerte, gesagt: „Ach, scheren Sie sich doch x A

Heimatschußz!' Es sei ein Gese erforderlich, d welchem die Zerstörung aller anerkannten Naturdenkmäler verboten sei. Der Ünterstaats\ekretär habe in der Kommission gesagt, has darüber noch “wi Lenzabhis \hwebten, und daß man abwarten wolle, was mit

dem Verunstaltungsgeselz zu erreichen sei. Dieses Gesetz helfe abe gar nichts, es müsse bald zu einem besonderen Gesetz über den Schutz

der Naturdenkmäler kommen. Es seien z. B. viele Opfersteine ver nihtet worden: was Menschenhand errichte, könne wieder errichtet der Natur zerstört

werden, wenn es zerstört werde. Aber was in werde, könne nicht wieder ersezt werden. Was VDu von der Minut ausgesch{lagen, bringt keine Ewigkeit zurück.

Abg. Freiherr von Wolff-Metternich (Zentr.) {ließt sich tem Vorredner an und tritt noch besonders für ten Bogelschußz ein. (s müsse namentli verhindert werden, daß seltene und schöne

NBögel getötet werden, um Federn für Hüte zu liefern. (Präsident von Kröcher macht darauf aufmerksam, daß die Vögel feine Naturdenkmäler seien.) Der Nedner bemerft, daß er im vorigen Jahre diese Frage bei demselben Titel besprochen habe. (Pr astdent von Krôöcher: Dann war das ein bedauerlites Versehen des

Präsidenten.) Der Redner verläßt die Tribüne.

Nbg. Dr. Schepp (fortshr. Volksp.): Um nicht demselben

Schicksal wie mein Vorredner zu verfallen, verzichte ih auf das Wort.

l [tei r Staat E 2 DIE

kfommunalen Verbände sollten dafür forgen. Aber der Staat müsse

h mit Ihrem

Bei den Ausgaben für die Konservierung der Aller- iümer in den Rheinlanden bittet : /

Abg. Schreiner (Zentr.) um Bereitste [lung weiterer Mittel zur Fort rtfeßzung der Ausgrabungen bei dem Trierer Kaiferpalaft ; die Arena, die Nuinen römischer Bäder usw. müßten aufgedeckt werden.

Bei den Kosten der Unterhaltung von Denkmälern und Altertümern bedauert R

Abg. Dr: Unze (fortschr. Volkép.) die Zerstörung der alten gotischen Altarkapelle auf den Kapellenbergen bei Cadinen. Die Ansied- lungsbank habe ohne Nücksicht auf dieses alte Baudenkmal über das Grundstück verfügt. Der YNedner wünscht ein Geseß zum Schuß der Denkmäler, damit in Zukunft solche Zerst vrungen verhindert werden fönnten. Zur F Förderung der prähistorischen # Forschung und Pflege der Naturdenkmäler sollten staatliche Denkmalspfleger angestellt werden.

Bei den Ausgaben für die Akademie der Künste in

Berlin erhielt wieder das W A

Abg. Dr. Nunze (fortschr. Volksp., mit Hei iterkeit empfangen): Sie haben gelaht, Sie wissen j ja gar iht was ich zur Sprache bringen will. Ich will über die musikal ische Ballade sprechen. Nicht auf e Konservatorien wird die Form der musikalischen Ballade gepflegt. Da muß mehr getan werden.

Abg. von Neumann -Großenborau (konf.) tritt dafür ein, daß große Kunstwerke möglichst im Lande behalten werden und nicht in das Ausland wandern.

Die einmaligen und außerordentli chen Ausgaben für Kun st und Wis \sen\schaft werden ohne Debatte ber villigt.

Präsident von Kröcher \ch{lägt vor dem Eintritt in die Be- \preung über das Kapitel der Universitäten die Vertagung der Sitzung bis 74 Uhr Abends vor. i

Abg. E ick h off (fortschr. t  ich d agegen und wünscht,

einer Besprechung. A den h arteien, d daß keine Abendsißung

indet, ondern sofort wenigstens noch der fog. Professorenstreit werde.

g. Dr. von Heydebrand und der Lasa (konf.): Damit bin ich ei nve rstanden unter der Voraussetzung, daß die Debatte darüber auch zu Ende geführt wird und sih möglichst kurz gestaltet.

Präsident von Kröcher stimmt dem Borschlage des Abg. Eick- hoff zu.

Das Haus tritt darauf * in der Universitäten ein.

Berichterstatter Abg. Dr. von Savigny (Zentr.) berichtet über die Kommissionsverhandlungen über den Professorenstreit.

Abg. Schmedding (Zentr.): Auf die Einzelheiten lasse ih mi nicht ein. Im Einverst tändnis mit meiner Partei kann ih erklären, daß wir von der Frage, wer die Schuld trägt, absehen. Wir sind nicht in der Lage, d darüber eine Entscheidung zu fällen. Für meine Partei- freunde genügt es, festzustellen, daß wir dem jeßigen Herrn Minister feinen Borwurf machen fönnen, auch deshalb nicht, daß er von einem Disz iplinarverfahren einem Manne gegenüber, dem man den Vorwurf des Wortbruchs gemacht hat, abgesehen hat. Zh muß mein Bedauern Darübet audfpreben daß dur den ganzen Streit das Ansehen der Professoren herabgeseßt ist. Das unerquickliche Kliquenwesen ist in diesem Fall sehr unangenehm hervorgetreten. Der Minister könnte fich ein gens Verdienst erwerben, wenn er dem entgegentreten würde.

Abg. Cickhoff (fortschr. * Volksp.) ): Bei dem Streit handelt es sich niht um grundsäßliche Gegensäße, sondern der Streit liegt viel mehr auf persönlichem Gebiete. Die Fakultät hatte ihre: 1 Wide r\pruch gegen die Berufung Bernhards aufgegeben, als id Professor Bernhard zur Ú1 iterzeihnung des bekannten Reverses bereit erklärt hatte. Pro fessor Bernhard hat sh" an diese O pf ihtung aber niht gehalten und dieselbe Vorlesung augefündigt e Professor Sering bereits ange hatte. Dieses 2 Ver atten fat man Wortbruch get annt. Ich will dahingestellt sein lassen, ob dieses Wort nicht zu scharf ist. Auf das Verhalten der Räte des Ministers wirft der heutige Artikel der „Täglichen Nundschau“ ein eigenautiges Schlaglicht. - Er zeigt zum mindesten, daß die Räte den Minister niht immer richtig E haben. Nach der Erklärung der drei Professoren, in der es u. a. hieß, daß die Kluft zwischen Pflicht und Ehre unüberbrückbar fei dann die bekannte Pistolenforderung. Mit vollem Recht hat fultät diese Form des Chrenhandels scharf mißbilligt. L französischem Muster hat Professor Bernha1d dann über U fâre eine Art von Protokoll veröffentlichen lassen, um darzu daß Professor Sering um einen studentischen Ausdru zu gebrauchen

gekniffen hätte. Dabei steht R daß die Preßartikel zuerst aus\chließlid, dann aber auch später auf Infecermationen 1 Professor Bernhard oder ihm nahe ebenen Kreisen beruhten. steht auch fc ft, daß Professor Bernhard den Streit zuerst

tudentenschaft gezerrt hat, was von der Fünferkommission itgleisung bezeichnet worden iat Die P 10 ann all 24. Dezembh( unter dem Vorsitz Ministerialdirektors SPwartonf Un 2/7. Dezember noch vor Veröffentlihung der Erklärung, stand ei eine Notiz in der Presse, die für die DEO fessoren Schmol Wagner überaus beleidigend war. Dadurch eit noch immer nicht erledigt 1 ib wird wol iten sein. Daß diese Notiz von Professor geht aus einer Aeußerung eines Ye ‘datteurs vervor, der zugab, daß sie von seiten Bern : Bernhard hat ferner dem ektor gegenüber persönli auch Garantie dafür leisten könne, daß dle Preßangriffe Ministerium aufhörten. Das läßt doch tief blicken und daß Professor Bernhard aus dem Ministerium entscheidend beein

end

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die Besprechung des Kapitels

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vorden ist. Der Minister sollte die Sac he nochmals eting

den, daß das WVerha l | : mindestens ein unglücklihes gewesen ist. inister hat in ‘der Kommission erklärt, man könne Professor Bernhard Wortbru niht vorwerfen, und deshalb sei ein Disziplinar verfahren nicht Ms glih. Der Minister scheint mir die Sache etwas

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1 milde zu beurteilen, denn Professor Bernha1d erkennt an, daß

Lp ali Se ven abc. -Tch

21 r dur den Reb: ; ein bindendes Versprechen abg ge i ( f er (Se

c h be allen Nespekt vor dem Minister und feinen [

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ache gefunden, über dc hließlih fann man au an der Eingabe von sämtlichen

51 Professoren der Fakultät an den Minister nicht vorbeigehen. Jch will die Eingabe nicht verlesen, es ist mir aber unbegr iflich, 4

Herr Professor Bernhard nod) nach dieser Ein: gave einen «uge nb zweifelhaft darüber scin konnte, daß seines Bleibens in ¿Fakultät niht mehr sein könne. Das Verh alten seiner Gegner \ turmhoch über dem Verhalten des Professors Bernhard. Die Be

rufung Bernhards erfolgte seinerzeit ausdrülich gegen den Wunsch

der Fakultät, sie erfolgte niht aus wissenschaftlichen, sondern aus politishen Gründen. Man kann Professor Bernhard mil dernde Um- stände nicht versagen, aber ih bitte den Minister, der für diese Be rufung niht verantwortlih ist, alles zu ten, um diese für das An

sehen der Wissenschaft unleidliße Sache aus der Welt zu \chaffen. S 3 » » Ÿ 4 Y L, (e P de L A en a 2 Bernhard ist allerdings als Professor unabsetzbar, aber durch eine

Berseßung könnte der Friede in der Universität Berlin wieder her gestellt werden, damit nicht die Sade si zum Konflikt zwischen de Universität und dem Ministerium auêëwächst.

_ Darauf nimmt der Minister der geistlichen 2c. Angelegen- heiten D. von Trott zu Solz das Wort, dessen Rede wegen ver)päteten Eingangs des Stenogramms in der nächsl en

Nummer d. Bl. im Wortlaute wiedergegeben werden wird.

Abg. Dr. Newoldt (freifons, ): Wir glauben, daß es Sache der Fakultät ist, den Streit zu \{lihten. Das Abgeordnetenhaus kann nch nur so weit damit beschäftigen, als die Universität ihrerseits ein Staatksinstitut ist, und öffentliche Interessen in Froge kommen. Wir tfônnen fTeinen berechtigten Angriff gegen die Regierung finden,

%

Hinsichtlih der Anstellung wünschen wir ja, daß

anerkennen, daß die Regierung bei der Anstellung Professor Bernharkts Man Ee , vielleicht daran- zweifeln,

diese Nechte respektiert hat. i spät eingegriffen

ob die Staatsregierun g die Universität als so e Tann As darüber Sie kann hödstens eine Schonung ihrer Selbst tändigkeit

Die Frage, welche Kollegien Professor Bernhard zu lesen ein Schiedsgericht T Der Vorwurf, ' “Yat nicht H viefen

Dritte Beilage Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

_DBerlin, Donnerstag, den 16.

darin sehen. gehört E „Ciadhiens niht vor Ministeriums.

Presse becinfluß worden

zuu Deutschen E und

vom Minifterium die

_1910 .

und Ausführungen

a: teiligten Professoren N Streil R n mögen, i] oglichft i Die Fakultät mußte wissen, einzugreifen.

und zwar G in

Statistik und Volkswirtschaft.

Ein- und Ausfuhr von Zucker vom 1. bis 10. Marz 1911 und im beginnend mit 1. September.

di di "Möglich feit hat,

treffende Eingabe war eine Ue E O derjenig en Grenzen, eide Die Erziehung. unserer

der Minister ; Betriebsjahr 1910/11

E L als S Sa ial 1 g. Dr. Lohmann (nl.): Einfuhr Art und Weise,

im Spezialhandel im Spezialhandel

gewisse P resse ] Streit ‘geh örig Universitätsverh

Ca da Ha geschwelgt äts | überschri eben gewesen

Ein Artikel ist sogar Zirei u die akademische Futterkrippe ‘teil der Fünferkommission halten, die festge estellt ne rs gebunden war, tige L von Profes jor Den h ard

Università itsfaku A tät ¿N

Gattung des Zucker3

baf Pr N eor

ernbard an den auch Lebauert hat,

Et dis E

A T Ae andigkeit ausgestattet zu sehr bet anb ind em

O e raffinierter und dem

ellter Zucker (176 a/i)

Kultusministerium F ee die) e

Abhängigkeit es Pro fessor r Be E G einen davon Veredelungsverkehr ;

um feine Drrfund unterworfen ea (granulierter),

Kultusministeriums

des Professors Vernh ard un ter das “D as SchiedLgericht i ;

, \chlichten können.

Nübenzucker : Ny Sandzucker) davon Veredelungs verkehr N Stangen- und Würfelzucker (176 c) ner Melis (176 d) Veredelungsverkehr Stü Ae und Krümelzucker (176 6) davon Beredelungsverkehr Naffinade (176 f) davo n S Uliatitiiin

Shließli Bat sministeri um ie Tätigkeit E F zin f fommis ston herab Erklärungen i F dgettommission D ie e Einwirkung f i L Aeußerungen ar E aus dem Res um fe

N ist.

sm tinister «flär Mitteil: ingen Sarin (176h)

‘von Bear L Berede lungsverkehr.

den Ti

_ dave on 1 Verebel ingsverkehr

‘det heutigen ,

von Professor ut aß, Sd

Mir scheint tat bleiben fann,

al ng gen O men d fer (176) .

: L Verede ‘Tungs8verkehr anderer fester und flüf iger Zuder (flüssige des Invertzuckersiru

den Giudrud,

dbiitais ‘eins{ließlid S usw.) L7G). bas on Veredelungs verkehr l: Sirup, M, Melafsekraft- A L O) Berede lungsverkehr a nter steueramtliher Aufsicht:

, dann Üüberlaßt ihr 1 N nimmt abermals der E Der een 2c. Y gelegenheiten 1). von

wegen verspäteten Eingangs des Ste ain | im Wortlaute wiedergegeben werden wird.

Güllmassen und futter; ¡ibensaft, Ahorns

Zut rabläufe (

Trott zu Solz d dessen Nede

Qu Ter h arrioe Waren u Hausfonvill

An: s l20end eit if 4 Würe g der r all,

teng e des darin enthaltenen Zuckers ; Berlin, den 16. März 1911.

Punkt in s oh ‘Professor 2 J

Wort gebroden 1 Kaiserliches Statistisches Amt.

der Borght

4 Bora: inge, wie Koinmissivi O La pr en, daß el for Bernhard bona l gelegenheit auf ein „chwerer

sind, bewie sen 1 C d Austukr einiger wihtiger Waren in der

Der Absluß o 1. bis 10. März der beiden leßten Jahre.

L 10 weist laut Melbung des 104 975,88 M

Zck {ulz Knaudt für einen Ue ber- Betriebs i viágtas:

des S ERLE D

Schaden f r die aus ; Berlin

von der Keule 1 kg 2,30 4, 1,60 46; do. Baußhfleish 1 kg 1,80 M, 120 e. Swetnefleish 1 kg 1,90 Æ, 1,20 M. Ralbfleif [1 kg 240. #46, 1,20 M. Hammelfleisch 1 kg 2,20 M, 1,40 M Butter 1 kg 3,00 46, 2,20 A. Eier (Markt fthallenpreise) 60 Stüdck 5, 60 M, 3,60 A. Karpfen 1 kg 2,40 4, 1,20 4. Aale 1 kg 3,00 M4, 1,60 M. Zander 1 kg 3,60 M“. 1,50 M. Sechte 1 kg 9804, 1,30 4. Barsche 1 kg 2/090 M, 0,80 M. Sileie 1 kg 340 M, 1,40 A. Bleie 1 kg 1,60 4, 0,80 6. Krebse 60 Stü 28,00 46, 4,00 6.

+) Ab Bahn.

®) Frei Wagen und ab Babn.

Ausweis über den Verkehr auf dem Berliner Sl achtvy marftt vom 19. Mäârz 1911. (Amtlicher Bericht.)

4 en. 50 Et t nder 489 Sti t darunter Bull len 217 Stü,

Dehsen- U s ud \ 10e Un Ï 229 Stüd; Kälber

2009 Stü; Schafe 2466 Stü; weine 16989 Stü.

P LDeL Ff n Zentner: 1) ellender feinster Mast, Lebend- gewiht 75— 98 Æ, Schl ¡ewi ‘104131 M, 2) feinste Mast- tâlber, La. 60—63 M lg. 100—105 M, 3) mittlere Mast» und beste Ea Lg. 54—5 M, Schlg. 90—97 4, 4) geringe Mast- und gute Saugkälber, La. 53 M, Schlg. 84—93 M, 9) geringe Saugk lbe L. 30—4:; © Sdhla. D5— 73 M.

Schafe: Für be Zentner : 2 tallmastschafe: 1) Mastlämmer und jüngere Zralgam mel, Lebendgewiht 39—43 4, Schlachtgewicht 78—86 M, 2 uitere Veastha imel geGuaete Mastl E und gut genährte junge Schafe, Lg. 35—39 Schlg. 70. 78 M, 3) mäßig genährte Hammel und Schafe (Merzfchafe), Lg. 30 M, Schlg. 65— 75 M Je 2 demast\chafe: 1) Mastlä ammer, Lg E U, Schlag. —- t Í Jeringere Lämmer und Schafe, Lg. —,— o,

l) Fettschweine über 3 Ztr. Æ, Schhlach tgewicht DO—D8 M, 240—300 Pfd. Lebendgewicht,

3) vo lfleisdig e Schweine von 43—46 A, Swlg. 54—57 M, 160 -200 Pfd. Lebendgewicht,

ishige Schweine unter

La. 42 M 1

teshäfts-

Nei , 15. Marz. Bericht über. ( | von Gebr. Gaufe. ¿s Det: Mear [ei sehr rubig, die Zufuhren fiud reihlih, zumc us und Med trn g; nur eins zelne allerfeinste Ma et Patinten unveränderte Pre le erzielen. Die heutigen Notierungen find: Hof- und Ge nossenschaftsbutt er Ia Qualität 125—127 Æ, Ila Qualität 120—125 #. Schmalz: Di Schweinez ufubren waren in Amerika reichlicher, und im Zus sammenhang damit war die Tendenz für Schmalz und andere Schweineprodukte matter. Bei den immer noch kleinen Vorräten wurden die Preise jedoch nur unwefentlich beeinflußt. Die r Notierungen find:

n 1909), reibungen bestritten

läßt fich im “s ies nden Jahre bis jeßt besser an. lußsiß! ung der Plania! S A ftie! 1 - Ko hlenfab aus Berlin, f vers sammlung die Verteilung einer ‘Diuibende v Nach Abschreibungen von 371 330 ü H) verbleibt ein Nei i

276 29) E f in 1909), woraus die Abs - ©O le vorgestrige Absch ae l e T \ ch a ft

4E pri einzuberufen der n Gen eral-

2 Zechenbesizerversammlung des Westfälischen Kohlensyndikats, Essen, erstatteten L B.“ folgendes zu entnehm mäßige Absatz betrug im B bruar 2H bei 23!

des Borjahrs 2 [ arbeitstäglich tetlania: die fi sind demnach 91,99 9/5 (Vorjahr 36 20 9% 0) einfchließlich L l an die eigenen Hüttenwerke Arbeitstagen 4 468 765

Nheinisch- Meldung des , Der rechnungs- gleißhen Monat

Bef atr: inowolletm

l 1 403 175 t Borjahr 46 565 t): Arb eits tagen,

orie 1 303 E ich arl beits täglich l n ‘chn E nes S - für Koblen 3 835 069 t ‘(Voriah D 3613 } 4: 36 t | täglich 165 841 t (Vorjahr 156 2 93 83: arbeitstäglich

orjahr 245 ) 0: 097

f î ck ron No lken des etnen oder 7

Dri Ée ets 280 045 t (V d oder arf eits tägli

isident v on Krö her: ( Zi dem fei n G Gru l) (Vorjahr 6 459 218 t) oder arbeitstäglih i Tanuar 1911 f

Besprechung geschlossen D ia ung

vet wird Me

irbeitötäglih auf 294 367 Laut Meldung des

De ste rreichischen

3 807 7 733 Kronen, gegen die definitiven Einnahmen.

Zeitraums des V Zorjahrs Mindereinnahme 83 383 .

die provisorischen, Sinnahmen 334 622 Kronen ‘mebr.

} ) Plenarversa immlung

laffin eure wurde darauf hingewiesen,

48 C Pud

durch die Ea

Südbah n

hrte wie Harnack, Gtierke, Wilamowi B haben ein Urt il über die Ge 1 K ett s S A HEIhes Amt.

s man nit so leicht N eee hen fann. J des entsprehenden

Handel und Gewerbe. estellung für Kohle, Koks D, Wert 1911:

OberschlesisGes Nevter Anzahl der Wagen

3 Syn 1dikats der ! Konsum an Naffi1 In der laufenden Ratiiv ais sei Üeberresten aus der vorigen Kam) 56 600 000 Pu zur Besserung der Marktlage 5 Millionen Pud 4 au fz zuspeicher us erft auf den Markt zu bringen, ck zuer und Raffinadepreis einen

der Meitaliet und Briketts | betragen habe. Wire G1 » Uhr wird die Weiterbe NRuhrrevier Donnerstag

Nubel iberflelte,

Statistik und Volkswirtschaft. p i Ian aft Marktpreise nach Ermlttlungen des

(Höchste und nledrigste Preise.) Der 19,60 M, 19,56 M. Weizen, Weizen, geringe Sorte) 19,44 M, Mt, —,—

; des Berl ine Ja É 6B us

Köntglichen Polizei E ainE, Als Ergänzung

Doppelzentner für : Weizen, Ee a1 E M, 19,48 M. oggen, qute Sorte) 14,70 Mittelsortet) —,— h, Me ir Ea geringe Sortet) Sorte 17,20 é, 1630 t. Futtergerste, gute Sorte *) 18,20 4,

ed) p Sorte A —,— t,

) 44 K Zeitraume d gute Sorte

dem. gleie n ( ute Auswanderer im L Februar

( ‘erschienenèa L Cprigiang des von Einzel

Darstellung der allge meinen wirt a en

p Futtergerste, Futtergerste, Mittelforte *)

geringe Sorte *) 15,20 6, lu, 40 lé. 4 Hafer, Hafer, Mittelsorte *) 17,40 e,

frrinae Sorten) Es

itatist\chen

Ausfuhrver- die Entwidcklung des Berliner Leben8mittel- über ‘die cinielden Zweige der Metall-, Im großen und ganzen lassen

des Wirtschaftslebens wenn auch vielfach ü

deutsche Häfen zusammen

z M Produktion fremde Häfen (soweit ermittelt) i

es oicbtiger Waren, Getretidehandels d el

Zweige des Á, e 1 „Mais (mized) geringe cs runder) gute Sorte 14,20 M, Richtstrob —— M, —— M. hallenpreise.) - enn Erbsen, gelbe zum Kochen 50,00 k, S TCEDGonen,

deutschen 1109 deutschen

E a 9146 Angehörige fremder Staaten befördert, l ;

Auswanderern j 7 ( aufsteio ende während des vergangenen Jahres erkennen,

ein Mißverhältnis zwischen

'Entividlung Heu 7,00 M, 4,8

die historischen echte der Universitäten geschont werden; aber wir müssen auch

den Einkaufspr

(Kleinhandel) 8,00 M,

joice Western Steam 54—545 M, amerikanisches Tafelshmalz

L, 4— 541

4, Berlin er Stad tihmalz; Krone 554 64 M, Berliner "67 64

Br atenschmalz Kornblume —b4 M. peck: Matt. ZSchmut s Merino ( | / chn geor miniali ollen eigerung. Das Gesamtquantum stellte si us folge 1den ) zusammen: 3500 Ztr. pommersche, 28 Z3tr. märki sche, 900 2tr. pvosens{c 009 Ztr. reußishe, 500 Ztr. {le fisdhe, 200 S tlenburgishe und 200 Ztr. äch{chsfi{e Wolle. Die Beteili l l U rege. tanten fall, nahme.

tperior-Lammwoll( 70 M, RBockwollc ((— 90 M aeaecn S8

HCH S6 M J Ä A chdo0Nn Pen T1117 f

l Nr A

E

A2 E

Lammtoc Frübscur

Scblesien (Stammhe SZierow-Medlenburg 91 , Dom. Gro

Magervie

[d Kat p und Ferkelma

Amtliche Sricdricistel l) m Mittrooch, den 15. März 1911

Auftrieb Ueberstand ? Stüd

SMweine . . 3691 Stü MNertel » / « «0488 ; Verlauf des Marktes: Reges Geschäft; Prei nzieh( Es’ wurde gezahlt im Engroshandel für : Läufershweine: 7—8 Monate alt. . . Stück 45,00—58,00 46 9—6 M onate alt . . 39,00—44 00 ,„ E cl D PCONAIe All.» « o a 26,00—34,00 erre: 9-13 Wol. «ch6 18,00—25,00 0 R U e 13,00—17,00

Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten. Hamburg, 15. März. (W. T. B.) (S@luß.) Gold in Barren das Kilogr ramm 2790 Br., 2784 Gd., Silber in Barren das Kilogr amm 72,50 Br., 72,00 Gd. _*_ ROTeN, 10. März, Vormittags 10 Uhr 50 Min. (W. T. B.) Einh. 4%, Rente M./N. pr. ult. 9295, Einh. 40/4 Rente

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