1911 / 70 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Dralon von dem Minister- was er mit seinen Worten ge- aber in dem Lärm, der aufs und der Wortwech)el zwischen Endlich gelang es

und zur Unterwerfung auffordern.

des Großscherifs anzeigen Stämme, sich zu unterwerfen.

Jnfolgedessen beginnen einige

erlangte der Abg. und klar zu wissen, onis wollte antworten ; ; < seine Stimme, inken begann von neuem. seine Aeußerung dahin zu erklären, daß er unter seinen Gegnern eine loyale Stimme Noche, die Frage

getreten war, V präsidenten kl meint habe. neue einseßte, verlor fi der Rechten und der L dem Ministerpräsidenten, ih glü>lich gefühlt h zu finden. In der we sei rein politi wo jeder über den Das gleiche werde hier der Fall sein. Mitgliedern des Hauses.)

Nach Schluß bezüglich der Vertrauens frage.

Obmännerkonferenz des Abge- 3 der Ministerpräsident Freiherr von \chesten Erledigung des d der Ermächtigung rationen im Betrage von Teil auf die Ausgabe so- Teil auf die De>kung der

Jn der gestrigen ordnetenhauses Yienerth auf die N dreimonatigen Budgetpr zur Durchsührung 6 Mill. Kronen, genannter Militärerforderni

A Ausschreibung selbst entste

verden bekannt gemacht.

die Aus- ters gemäß Majestät

„Kosten der < die Ausschreibung <t beizutragen.

Bedingungen " März Minist

lie Minister glich 2

otwendigkeit der ra

henden Kosten hat t oriums un

- onofase hier ist an Aotiatasé Ÿ Wie der „Agence H gemeldet wird, wäre der Verzeihung zu gewähren. eignet, die der Scherarda Mahalla könnte folglich Sultan sei entschlossen,

zu treiben.

avas“ unter dem 17. März aus Fes Sultan geneigt, den Beni Mter Jhre Unterwerfung wäre ge- und die scherifische demnächst nah Fes zurückkehren. Der eine feste, kluge und versöhnliche Politik

e D Geldg der Üntern@hr die sih zum Tilgungsrenten, zum s\e bezieht.

B," meldet, e r Nede, daß die langte Ermächtigur Verfügung,

iteren Debatte erklärte Jules ei so auc in der Kommission angesehen worden, Ueberzeugung gestimmt habe. (Beifall links und bet anderen

e Berlin w0 Quittung u bewirker ex Empfänger anntmachung zu exfolgen. 16. Februar 19

nd Justizdep cmeister.

jalbautom on. < si zu ziehen,

Bewilligung Kredit nah seiner

; betreffenden rklärte der Ministerpräsid

Negierung darau] 1g erteilt werde. C8 um bis Ende Er müsse ausdrüdli Lage sei, si<h auf den

veiteren Verlaufe seine nüßse, daß i ständen nur mehr e die verfassungsmäßigen Vor erklären, daß die

Fall, daß rangen nicht get was dann zu ge Sozialdemokraten Perner nit der Auflösung sei thm nicht î

er dürfte das

Hrichtigut at auf Grund diejer Bezirkskommandos

Berlin, den

Versorgun

hr jeut die ver inige Tage zur fehrungen zu nicht in der einzulassen, “f

verfassungsmäßige r die Beschlußfa\sung darüber, Auf die Proteste der der Minister-

Ministerpräsident den verlangten Kredit die ekretariat wurde

der Debatte stellte der

Nichfamlliches.

Deutsches Reich. Berlin, 22. März.

stelle für Aus 923. März nach

Abstimmung über Das Unterstaatsf

103 Stimmen Parlamentariïche Nachrichten.

ber die gestrigen Sitzungen des Rei <s - der Abgeordneten befinden sich in

Exlex - Zustar

roffen werden schehen hätte, \storfer und

enthaltung bewilligt Die Schlußberichte ü tags und des Hauses

der Zweiten und Dritten Beilage.

Auf der Tage des Hauses der Abgeor Landwirtschaft 2c. Minister des Jnnern von D

Preußen. entralauskunfts

“(Geschäfts sbad Nr. 10.

Abstimmung rdneten der Linken mit Ausnahme der erner beinahe die Hälste timmung zeigt, ne bedeutende Mehr-

vorbehalten müsse. Adler dagegen, daß ) ses drohe, erwiderte Fretherr von ingefallen, eine Drohung eifel lassen, - wie

wan derer Vver-

Berlin W. 35, Regierung alle Abgeo

Fraktion der demokrati der geeinigten Sozialisten. Die Ab Kabinett au ohne die Sozialisten über ei heit verfügt.

ánen Qandwirts<ha}t, Domäne

¡nd Forsten.

le Krashe 1 zu beseßen.

präsident 1 {hen Linken, Bienerth, es auszusprechen, die Regierung zu Zustandes sich stelle. Der Präsident Regierung entsprechendes Bei Beginn der gestrigen Siß es gedachte der n der Jubelfeie ein Begrüßungstelegramm a Deputiertenkam1 Klerikalen b auf brachte der Al in der franzôh Regierung aufgeforde hinzuwirken, im Haag die Monarc stungen eintrete. Die Re chied der Parteistellung

sordnung für die heutige (55.) Sißzung dneten, welher der Minister für Dr. Freiherr von Schorl allwiß beiwohnten, stand zunächst Geseyentwurfs | Regierungsbezirken Münster auf Grund des

4 ; il inisterium E : m entfecntesten e

Haus aber n der heute gewiß s{<on a

ngsbezirk G iht im Zw

ftuellen Frage etnes emer und der

A Nachrichten des März 1911 enth fallversi ch bruar 1911 an alle durch die Post.

versicherung) die Vorstände (Versicherungs- betreffend die Vermögens nach ein Rundschreiben ämtlicher Landes-

DiNr. 3 der „Amtlichen ungsamts“ llen Teile unter ben des Amts vom x über die Auszahlungen teilung B (Invaliden schreiben von lichen Landesver und zugela} Anlegung des ide ‘vom 31. D Februar 1 versichnasanstalten besonderen legunddes Vermögens sodanitine Uebersicht über der Jnvalidenversiche versicherungsgeseßes und S andere,

u g

Oftober 1910. ständeder sämtlichey L rungFstalten)

verwaltungs-

m 1. August Nußzlanv.

Der Reichsrat seßte gest betreffend die Einführung in den Westgouverne Bericht des Kowalew ski die Vorlage der indirekter Teilnahme an der Wah als der Stolz Rußlands gerühmt und habe \ Bei der Abstimmung verwar Verlauf der anderen Nednern, die Polen in den aatsfeindlich, sie hätten \ih im Gegen- Anders seien die Ministerpräsident den

Der Pole Shirmunt trat olnischen Semstwobeamten auf.

oß, daß wenigstens die Hälfte der

vom 15. {lug schließlih ein den Wünschen der

Arbeitsprogramm vor.

ung des ungarischen Präsident Berzeviczy r Jtaliens und bat n den Prä- ner Marcora illigte das Haus die Er- bg.PrälatGleswein schen Kammer eine rt wird, durch das daß auf dem hie für gleich-

erung) ein Polizeiverwaltung

Düsseldorf, Arnsberg und i Berichts der verstärkten Gemeindekommission. Von dem Abg. Kirf Vorlage mit einigen von i (fortshr. Volksp.) Kommission zurückzuverweisen. __ Abg. Brust (Zentr.) erklärt, daß die Vorlage sofort beraten wolle. Abg. Kirsch bemerkt, daß weil die Etatésberatung no< nicht beendet war, auf Zurü>kverweisung zurückzieh <er teilt mit,

ern die Beratung der Vorlage,

Overförf fustituti der Semstwoinstitutionen

der Königlich zu beseßen.

n Regierung bungen mul

S

S x d S U A StaatsvauväiW H, carungen in der

Abgeordnetenhaus mit freundlichen Worte um die Ermächtigung, sidenten der italienischen

Mit Ausnahme der des Präsidenten. Hier entsprehend dem | Resulution ein, in der die Ministerium des Aeußeren denden Kongreß Beschränkung der Abgeordneten

O D Neichsduma, die den Frauen das Recht l zuspricht. Die russische Frau sei überall ih einen Plat in der Wissen- f der Reichsrat das

(Zentr.) liegt der m und von dem Abg. Aronsohn tellten Abänderungsanträgen an die

G q C aCnddah Antrag vor, die sicherungsanstalten eneinrichtungen, Anstalts- (Kassen-) ezember 1909, ferner die Vorstände \ 8anstalten)

INT Ute e

schaft errungen. Frauenwahlre<t. Witte im Gegensaß zu

rnements seien nicht st hre 1905 als höchst konferv wo er als

L O dit pu Q H Persönliche Tüchtigkeit und Leistungsfähigkeit vmt ee Lt M der Bewerber. j

ei der Vergebung von Arbeiten oder Lief. i

? der Lieferungen hat n Aussicht, als Unternehmer angenommen zu werden, e ikt a tüchtige und pünktliche Ausführung die erforderliche Sicherheit bietet.

er seinen Antrag nur gestellt habe,

s U 0 Mestgouve daß er aber nunmehr

teil im Ja erhältnisse im Zartum Polen, Kriegszustand habe einfüh gegen die Beschränkung de

Der Reichsrat beschl ß Semstwobeamten Russen sein müssen.

(Versicherung Kasseneinrichtungen

iv erwiesen. i ativ erwie! seinen Antrag

Präsident von Krö Berichterstatters eingegangen sei, gehalten sei und nit erf Gegenstand von der Tagesor

Das Haus ist damit einverstanden. zweiter Beratung werden dann der Geseß- Verlegung der Landesgrenze gegen ayern an der preußis Oberamt Sigmaringen, e Verlegung der Landesgrenze gegen der Eisenbahn Scheidt angenommen, beiden erklärt hat, daß dagegen

daß ein „Telegramm des 1a dieser auf der Reise zurüd- Er s{<lägt deshalb vor, den

1913 stattfin 1910 den 8 164 Abs. 3 des zum Zwecke der Arbeiterwo ondere gemeinnüßige Zwecke fgewendeten Beträge, schreiben an die Vor-

1. Januar r Zahl der p

einen könne.

ohne Unter dnung abzusetzen.

A S 2.

E E Verdingungsunterlagen. Verdingungeanschläge, Zeichnungen, Bedingunge Y d den in der Ausschreibung bezeichneten ‘Stellen Mg e As fältigungen werden auf Ersuchen gegen Erstattung der Selbstkosten verabfolgt, soweit sie vorrätig sind oder durch die verfügbaren Hilfs- kräfte neu angefertigt werden können. ; Be i an den die Verdingungsunterlagen verabfolgt find, wird nicht bekannt

ist von dreißig unterschrieben.

Großbritannien und Irland. ‘n der Earl of Ronaldshay ob er in Kenntnis geseßt sei hen Regierung an Ruß- Anteil an dem Bau und Betrieb Hanekin nach Teheran Zustimmung der Wie „W. T. B.“ meldet, daß er über Verhandlungen rlei Erklärung abgeben könne, rhause eine

Ju erster und entwurf über die das Königreich B Achberg, entwurf über di Königreich Bayern Münster am Stein nach

Abg. Heckenroth (kons.) zu Bedenken nit vorliegen.

Jn zweiter entwurf,

Spanien. jäftigte sich gestern der Senator Portuondo n französis<h-marokkanischen

von ihnen au Es folgt ein Rund|chre| : andesversicherungsanstalten (% zugelassenen Betätigung

Jm Unterhause fragte gester Staatssekretär des von irgend einem Vorschlag der Deutschland einen der geplanten Eis würde, und ob der Regierung erhalten habe. Staatssekretär Grey, Mächten keine ob die Regierung dem Unte : worauf Großbritannien seine <te über Koweit gründe. Großbritannien habe dor! seit ger den leßten Jahren hätten Koweit ftatt- Abkommen habe die Regierung aufrecht erhalten

Jm Senat besd 1 mit dem jüngst abgeschlossene Abkommen.

Laut Bericht des „W. T. B." f Abkommen beziehe sh, Zeitungsnachrichten zufolge, genehmigen sei und insbe]ondere < Alkassar bestimmt sel. Algecirasakte widersp Aufmerksamkeit auf dies iflußsphäre durhshneide. bedauerlih, daß die Rechte

chen Gemeinde der Geseß-

Der Name des Bewerbers, besonderen | Versicherung8- lidenhauspflege 1911 fowie ein Runds Landesversicherungsanstalten eneinrichtungen, Beitrags-

und der : ührte Portuondo aus, das

auf eine Anleihe, für den Bau Er glaube, ree, und fordere den richten, die die Meinung nach Verhandlungen

enbahn von

3. T 2 Form und Inhalt der Ange | : d ngebote. Vorschlag die

1) Die Angebote sind unter Benußung der etwa vo 1 Vordru>e, von den Bewerbern Unte (eiobet, ba E O schreibung geforderten Ueberschrift versehen, verschlossen porto- und bestellgeldfrei bis zu dem angegebenen Zeitpunkte einzureichen

2) T Taae U enthalten : i 8a. die ausdrüd>lihe Erklärung, daß der Bewerber Bes dingungen, die der Ausschreibung zugrunde gelegt 2A R FO

b. die Angabe der geforderten Preise nah Reichswährung "und e sowohl E Preise But die Einheiten je orderung, in Zahlen und Buchstaben ; stimmt die Anga -inheits- preise in Zahlen mit der in Buchstaben nicht ae O be An gabe in Buchstaben maßgebend sein; die Gesamtforderung wird aus den Cinheitspreisen rehneris<h festgestellt ; :

c. die genaue Bezeichnung und Adresse des Bewerbers;

aftli bietenden Personen die Erklärun ot als Gesamt

dem Gebiete l n die vom Sultan zu

einer Eisenbahn von Tanger na daß das Abkommen der Senat auf, seine spanishe CEi1

an d\Vorstände der | (Versikrungsanstalten)

betrefßd die bis Ende 1 erstattigen, vom 28. sammätellungen

erwiderte der zwischen zei anderen Hierauf fragte Erklärung abge Ansprüche au Sir Edward Grey erklärte, Handelsbeziehungen. Besprechunge l sei im Jahre 1899 ein íIn bezug auf den Scheik daß der Status quo Nerhandlungen im Gange. Schutzrechte“ lehne die Regierung

und besonderen Kass

y \ e Bah 910 festgeseß e Bahn zu

e. Es sei seiner Spaniens im Laufe der

und dritter Beratung werden der Geseß- rweiterung des Stadtkreises twurf, betreffend Erweiterung es Breslau, ohne Debatte entf dekfommission endgültig angenommen. Die eßentwurf vorliegende Petition einiger Beamten lversgehofen um Uebernahme furt wird für erledigt erklärt. Antrages der Abgg.

ten Renten und Den Schluß machen ZU- 0 dur< Ver-

betreffend E

ben wolle, und der Geseßen

der im Jahre 191 / f Schußre

Wochenbeiträge sowie en der 31 Versicherungs- 1910 und Januar 1911 im Dezember 1910,

des Stadtkreis prechend den en der Gemein 1 ersterem Ges er einzugemeindenden Gemeinde J in den Dienst der Stadtgemeinde Er die Beratung des Viere> (freikons.) und Genossen, die Geschäftsordnungskommis einen Vorschlag

abe die Frage niht vernach- enigen Schritte getan, um die Bei dem gegenwärtigen Stande der er werde aber zur geeigneten Zeit

Canalejas erwiderte, die Regierung und habe in Paris die notw Nechte Spaniens zu s{hüßen._ nne er nichts weiter sagen, über das Ergebnis seiner Schritte Rechen] tre wies hierauf auf die Bewegungen die dazu bestimmt seien, das in Marokko zu unter- Benachteiligung Spaniens. Der rklärte, daß er keine amtlihe Be-

vereinnahmten d Beitragserstattung

Rentenmhlungen un ber und Dezember

anstalts im Novem de Erlöses aus Beitrag nd Februar 1911. Nichtamtli

als au<h der Gesamt- Zeit wichtige

verschiedentlich Scheik von dem Senat aft ablegen. - Der Senator Dr. Mae\ der französischen shroarzen Truppen hin, Vorgehen des französischen Bej sehe darin Minister des Aeußern Prieto e stätigung dieser Meldung habe. Jn der gestrigen Sißzung der der Karlistenpartei 1s von Jtalien zum Ehrenobersten egiments Einspruch und bezeichnete sie hen gegenüber dem [in die Religionspolitik der Re- und die Ansichten und oliken, die doh die Mehrheit seien,

ge\<lossen w stets den Standp werden müsse;

pan Nil A

Teil bringt Anzeigen über a. die [ks- und versicherungs- albjahr 1911 an der

L Fp em der

unkt vertreten, auch jeßt seien

Cebensretter, b. vo uten Ausdru>k

rléungen im Sommerh dl} und Handelswissen|Bg E i

in Berlin ist der x Negierungsassessor Polizeipräsidium Überwiesen worden. _aus Oppeln und Staatsprüfung für

o h Pre ; : atzungsheeres beauftragen, dem Hause

über die Ersezung der in dnung enthaltenen Fremdwörter dur<

d. von gemein K< für das Ange die Bezeichnung eines zur Ges

O bie ettva vor Waren und die zu de

3) Angebote, die folhe, die bezügli cen oder das Aussicht auf Berü>ksichtigung.

der Abgeordneten der Geshäfts8or deutsche Ausdrü>ke zu unterbreiten. Die Abgg. von Ditfurth (kons.) und Genossen be- antragen folgende Fassung: Die Geschäftsordnungskommissi der Abgeordneten L n mangelhaften Ausdru>sweise der Gef dwörtern freie Fassung der Vorschriften. im Reichstage ist ein ähnlicher Nachdem nun die Geschäftsordnungs- Brandenstein auf Um- äftsordnung befaßt worden ist, dürfte sie au \che entsprechen, unsere Geschäftsordnung von Fch möchte deshalb bitten, die sfion au<h auf diesen Punkt

(kons): Meine politischen Freunde find anden, aber sie meinen, daß, wenn die Ge- fgabe betraut wird, fie ll und dem Abgeordnetenhause Vorschläge Ausdrucksweise der Geschäfts- von Fremdwörtern freie Fassung der

Ein reines, einwandfreies Deutsch ondern auch in Reso- und Plenarverhandlungen und in den

< (Sentr.) und Peltafohn enden Antrag des

M __ Frankreich. Der Präsident Fallières empfing gestern nachmittag eremoniell den neuen österreichish-ungarischen EMECTTN, DEL sein Be

vezeihnet fein, da ot sie gehören ; i Bezugsquellen der Noh- und Hilfsstoffe. prechen, insbesondere Ausschreibung n, haben feine

geschriebenen Deputiertenkammer

? ierWngsassessor von Conrad E M f Nba und der : »ojen dem Königlic

in zu weiteren dienstlichen N e Die Regierungsrefe Wittmer aus den höheren Ve

C Angaben über die ren Herstellung verwendeten bee GecelPallen nicht ent

s egensiande8s v ; Gebot an Sond linen

erhob der Führer nlennung des Köni( eines spanischen R als ein unge Sodann griff Ge die den Papst beleidige

Königlichen

G 2 hreiben ‘rei i L Mac Lean Udverreire-mo,n on wird beauftragt, dem Hause sa der vielfach

<äftsordnung durch einfache,

Verwendung läge zu machen über Er

ing rendare Göppert Potsdam haben die K rwaltungsdienst bestanden.

20 Er werde seine Bemühungen dem ziehungen zwischen Frankrei und Oest und noch fester zu gestalten. Pay: verbinde in glü>li<her Weise beide Suropa und der ganzen Welt die ur die Entwi>klung und 20 G zu sichern und zu bewahren. f

Mac! qr La

Prähdent Fallières erwiderte N e Erklärungen entspräen vol er französichen Negierung : j in gleiher Weise bemüht, di zu fordern, :

erbedingungen Ziele widmen, die nun griff Gelin die Religio garn aufre<htzuerbalten gemeinsames Interesse das jet der Wuns, S riedens, der f der Ns {A Ls F DeT [u er Menschheit notwendig sei,

flare, von Frem Abg. Viereck (freikons.)

ngebra<t worden.

Antrage des Abg. von

E gierung an, ( Elüte E Angebots. m n eecistert A UA on dem Eintre él arn örde bis zum Ablau 2) Die Bres S

wegen aller für fie DatauA N der Zuständigkeit der Ge Behörde ihren Siß hat.

Antrag et fommission mit dem gestaltung der Gesch dem bere<htigten Wun unnötigen Fremdwörtern zu \äubern. Aufgabe der Geschäftsordnungskommi auszudehnen.

Abg. von Ditfurth mit diesem Antrag einverst \{äftsordnungskommi auch ganze Arbeit machen \o über Ersaß der vielfach ordnung dur< einfache, klare, unterbreiten sollte. nur in unserer Geschäftsordnung, |\

Negter a 1) Die Bewerber Mobltaton be der aus\{reibenden A i

ffen des Angebots bei | 89 ei frist an ihre

f der festgeseßten Zuschlags-

fich mit Abgabe des en Nechte und A

obiger Quelle zufolge, man niht behaupten könne, der Der einzige re<htlihe Vertreter Die Karlisten seien päpstlicher nehme für die Regierung das torschläge, die für das Wohl des Landes

Ninisterpräsident Canalejas wies, in seiner An1wort darauf hin, daß Papst sei ein italienischer Souverän.

der italienishen Nation sei der König. Canalejas \<loß,

__ Laut Meldung des „W. T. Y.“ j gestern in Menado (Nord- 8) e von dort wieder in See.

: G S n LOTeTEY 2 E gestern demselben Tage von dort

M. S. „Tiger

Celebes) eing fen und geht heute

18 entstebend

s lfo i: L e richte des Ortes, an tommen den festen Al

ngara und Frankrei seien estrebungen der Mens{hoe| LN ( Men!chheit aufhören, zur Erhaltung des allge-

i Berbindlichkeiten dem die aus\chreibende

als der Papst. Necht in Anspruch, alle T nüßlich seien, auszuführen.

Darauf wurde die Debatte geschlossen.

c edelsten B E rn, und würden niemals p) metnen ¿Friedens beizutragen.

in Port Said ein-

getroffen und an nah Jaffa i ah „Faffa in See

gegangen. sion einmal mit dieser Au

i S5. Erteilung des Zuschlags.

C

1) Der Zuschlag wird von de Beamten oder von der aué übergeordneten

Die Deputiertenkammer i immen den für die ti onen in Marokko für O des Ergänzungskredit im Betrage von gann darauf die Beratung des Kre eines Unterstaatssekret Ep n deren Verlauf es

bon dem mit der Ausf von d schreibenden Behörde e Behörde entweder in der vo mit zu vollziehenden Ve ndere \<hriftlide Mitteilun 2) Leßterenfalls ist der - wenn die Benachr Depesche oder an die in den

reibung beauftragten mangelhaften

oder von einer dieser n dem gewählten Unter- derschrift oder dur

bindender Kraft r Zuschlagsfrist als stamt zur Beförderung geben worden ift ag nit erhalten, werden

als portopflichtige lehnung _des Angebots E Ungebotschreiben aus- nder Antrag innerhalb rausgeseßt, da d. Die Nüd> ua l Eine Nü>- in der Negel nicht j Menge an- serung dem UÜnter-

450 gegen 77 St

Belgien.

Jn der gestrigen Sißzung der Vandervelde vor,

__ Kiel, 22. März. die Kaiserin sind 9 Minuten hier

militärishen Opera jahr 1910 angeforderten k 1 528 (02 Fr. und be dits für die S im ZJustizministerium t E A ! N, jen Auftritten kam.

C héron die Schaffung ft begründet hatte, übte der Kritik an dieser Zediglich geschaffen Intervellation

J hre Majestäten der zufolge, gestern um 2 Uhr „Mut De Bahnhof von i dem Prinzen und der Preu ßen, S

(Großadmira

Deputiertenkammer | die Kammer solle der Glü>wünsche zur Jubelfeier der Wie „W. T

Ministerpräsident

Vorschriften sollte nicht i lutionen, in den Kommissions- zesvorlagen angewendet werden.

ie Abgg. Mathis (nl.), Kirs sprechen sih für den weitergeh Die beiden letzteren bitten, über das not

rha fo Kaiser und “riot {lug der Sozialist italienis<hen Kammer Unabhängigkeit Jtaliens übermitteln. erklärten si<h die Rechte und der Schließlih wurde nah einer heftigen Verhältnis Italiens zu der Kurie der Randerveldes bei Stimmenthaltung der gesamten Rechten angenommen.

en_ eingetroffen Königlichen Hohe Heinrich des Neichsmarineamts, Hochseeflotte M alts otnvrer c ( Polizeipräsidenten empfangen worden Majestäten ( Hol Ra in Refkonvaleszenz befindlichen elnen längeren Besuh und wohnten Al im Stadttheater bei. a mann Hollweg traf 10 Uhr und nahm an Bord der

und F de Zuschlag mit 0D auf dem

ad cihtigung hiervon Vrlef dem Telegraph le in de 1 Angebot bezeich 9) BViejenigen Bewerbe

retärpostens s zu stürmisd | r Berichterstatter l om Jurtistihen SGtandt Lefòbre du Prey laut Bericht ¿orderung un iden:

innerhalb de Angeli en- oder Po nete Adresse über r, die den Zus und zwar erfolgt bie M

n im Falle der Ab

(fortshr. Volksp.) Abg. von Ditfurth aus. wendige Maß nicht hinauszugehen.

. Or. Bell (Zentr.) bittet, auszumerzen, deren {sich der

; gegen den Vorschlag. ationschef

et, gerade diejenigen Fremdwörter Befürworter des leßten Antrages be-

Dienstsache. nur dann zurügegeben drü>li< verlangt bier ‘ein Wochen nah Eröffnung der die Proben bei der i erfolgt alsdann gabe findet im Falle der statt; wertvolle gerechnet oder, nehmer auf sein 4) Eingere langen zurü>gegeben. 9) Den Empfang des umgehend \{<riftli< zu best

Proben werde Nachmittags

>einer Königliche durh dessen Prinzen Adall _der Vorstellung

von Beth bends hier ein

dahin gehe te S w i rbraucht fin l des betreffenden Bew ¡4 Annahme des Proben können jed angängig, nah 1e Kosten wieder zugeste ihte Entwürfe E

Der weitergehende Antrag des Abg. von Ditfurth wird angenommen. (Schluß des Blattes.)

erträge, betreffend den Weiterbau der Bagdad- Bagdad, den Bau der Zweiglinie vo1 und den Hafen von Alexandrette, vom Großwesir und dem chaft unterzei<hnet worden.

Reichskanzler 20 Minuten 9 i U 1 U „Deutschland“ Wol

Nets j

1 Prüfungen nit ve id da d

arl lt 4 lar!ats Vvrotestierte ich dafür aussVra emädti i) dafür aus\ÿrach, bemächtigte

wurden Häufi

in der Budget!

zugunsten der Schaffung

M 5»; f be. Dei, fortdauerndem L der Regierung nicht d

bahn bis 1 Osmanije nah Alexandrette sind gestern,

Vertreter der

er fozialistish-radikale Abg. Long auses große Unruhe, und Charles Benoist er- auch nicht entfernt eine Ueberein-

neuen Unterstaatssekretariats Lärm ertläârte Jules Noche as Necht zu handeln | politishen Gründen.

T \ die Redner

C Ç 4 D llârte, daß T. B.“ zufolge,

Bagdadbahngesell\

Amerika.

eite laut Meldung des die Vereinigten Staaten von Angelegenheiten Mexikos Umstände es unumgänglich nach Texas daß Leben und Eigen- Präsident Taft glaube, beruhigenden Einfluß gehabt der Truppen in Texas hänge Meriko ab.

(Honduras) besagen, ayagua ein regel- Divisionen von Die Generale fehligten, seien getötet. seien etwa 40 ge

o< auf die

zu l[iefernde g unterbrochen. beendeter Lite Ult werden.

werden geheim gehalten und auf Ver-

MWahlergebnis find bei der gestrigen 8swahlkreis insgesamt Davon sind auf den <. Vag.) 12 569,

Nach dem amtlichen Stichwahl im erste 924 191 Stimmen abgegeben Oberlehrer Dr. Werner (Wirts Kranfenfasßsenkfontrolleur Be mann (Soz.) entfallen. Werner ist somit gewählt.

ac e Me E

geherrscht b n hessischen Reichstag

er bestreite getan habe, In torí. of

Ünterstaatssekrelariat Der Ministerpräsident M ale Erklärung Jules Noches inn begegnet, der so eh A der Nechten, [eljelten die Worte betäubenden N

i Oesterreich-Ungarn. Jm österreichischen lern der Unterrichtsministe auf eine FJFnterpellation des Al von einer beabsichtigten gl [her Ordensleute Talbestand zugrunde liege.

Mie von zuständiger S

9) : V R L e s L beabsichtigen 11 622 Stimmen raf Sktürgkh in Erw "g. Mühl ; Einwande al esierrei< fein Vlerauf jeßle das Ha

l j 9

lage über das Rekruten 0

ai Aus\{huß. ; alik den Präs e a Parteien des Hauses Einvernehmen zu seßen Jubelfeier n M g 9 ;

Abgeordnetenhause eine Sympal! che Kammer erfolge. könne hierzu die Jnitiative streng an dem geseßlid halte, der in die au

erklärt wird, A merika nicht, sih in die inneren wenn nicht besondere endung der Truppen

chreibens hat der Unternehmer | gestern de

nis gab seiner ; Ausdru> und fa hrlih sei, f Um Zentrum des Ministerpräside1

Befriedigung i : gte, endlich sei er eine Meinung zu sagen.

und bei einem Teil der iten einen ohren- Abgeordneten beantwortet wurde.

einzumischen, notwendig machen; die Entf Grund von Nachrichten, kanern bedroht sei.

a Beurkundun Ver Vewerber, der d Grfordern über den dur L kommenen Vertrag eine ri 2) Sofern die kannt ist, bleibt vor Die der Ausschrei

Zeichnungen, ngebot ane

zu unterzeichnen.

g des Vertrags. ) Zuschlag erhält,

die Grteilung des Lu <riftli<he Urkunde zu voll Unterschrift des Bewerbers der , thre Beglaubigun

Bei der Ersaßwahl eines Mitglieds des Hauses der Abgeordneten, Heiligenbeil und Pr. berg stattfand, fielen 1 aus Zinten Kandidaten der Konservativen von Kal >stein-Romitten.

sei erfolgt auf tum von Ameri daß die Mobilmachung einen Die Dauer des Aufenthalts von der Weiterentwi>klung der Nachrichten aus Tegucigalpa Sonntag, den 19. März, bei Com zwei dort lagernden stattgefunden alma, die die Division be

ift verpflichtet, auf 9s zustande ge- s die Be-

» G ; Ç P irf Qönias- l'ontingent Eylau im Regierungsbezirk Königs

einer Meldung von „W. T. B.“ abgegebene Stimmen und des Bundes der Landwirte

anhaltenden

Noifa lf é Oelsaus » i Abgeordneten fallskundgebungen

Behörde nicht be- 1g {4 Levaugen. legenden Verdingungs- Â g8- welche bereits dur das

i Abschluß des Vertrags

| fragte der Ab i gen) Bedingungen usw., N des unbeschreiblihen , Ninisterpräsidente1

rkannt sind, hat der Bewe er geneigt

legierung si< ins er italienischen nte auch im 6

( und der 9 damit aus Anlaß d

ni<ht imstande war, d 1 se ih) ar, die wie im ungarischen Parlame1

Lärm eine Viertelstunde lang regelre<ten Angriff auf die den Saaldiener Vorhaben gehi1 außeren Gr wo es zu heftigem V begannen gegen den Stenographen weiter Beifall der Linken die

rechtes Gefecht Regierungstruppen Lara und P Von den An

und 50 verwundet.

zwischen

N ; Nuhe wiederherzustellen, Ne cootalisten - und die Mitte, wur? l 1! utden aber von Jeordneten der Einigen gelang es, durch die Sißungssfaales vorzudringen, <ten kam. Die Progressisten ten zu toben, der seine Rede den {ließli< unter de: A x : Als endlih wieder Nuhe ein-

versuchten einen

8 7. Sicherheitsleistung. ge nah der Erteilun eschriebene Sicherheit t, von dem Ve

die italieni Statistik und Volkswirtschaft.

Die Weinmosternte in Deutschland im Jahre 1910. zur Statistik den Deutschen Reichs“, des Jahres

Innerhalb 14 Ta Unternehmer die vor die Behörde befugt i ersaß zu beanspruchen.

n mit Hilfe von Ab; idert und zurü>gehal d der anderen Seite des

ortwecsel mit der Ne Ministerpräsidenten diltierte und Tribüne ve

T Lar | E Der Präsident hängern beider Generale zu bestellen, widrigenfalls

rtrage zurü>zutreten und Schaden-

Dr. Pattai

nicht ergrei

en Wirkungskrei

f A. SSTEY » els DeCS

Swäarlige Politik nit cinzu- » ( o

als Präsident Neichsrates fest greifen habe.

zierteljahrsheft Ergebnisse der Weinmosternte Mitteilung gründet si< auf die dur Berichte aus Gemeinden, die in größerem Weinbaugemeinden“ genannt.

Im ersten , Fahrgang 1911, werden die 1910 bekannt gegeben. Sachverständige erstatteten Umfange Weinbau treiben, Turz

Mekka haben, Konstanti- ruf an die Stämme ie bevorstehende Ankunft

Die Söhne des Großscherifs von zufdlge, einen Au sen, in dem sie

nopeler Blättern von Assyr erlaf

n stürmischen

Der Ertrag an Weinmost beläuft si< für das Nebgelände der sämtlichen Weinbaugemeinden auf 794918 hl, d. \. dur<s<nittli< 76 hl auf 1 ha. Der geshäßte Geldwert des Mostes in jenen Weinbaugemeinden beträgt 54 699 890 1 oder dur<shnittli< 63,8 4 für 1 hl und 524 4 auf 1 ha.

Eine Schäßung auf dieser Grundlage ergibt für die außerhalb der berichtenden Weinbaugemeinden vorhandene, im Ertrage stehende Nebfläche einen Mosterirag von 51221 h1 und einen Wert von 3 591 492 M.

Die gesamten im Ertrage stehenden 112 506 ha dbeutshen Rebs

landes haben also im Fahre 1910 einen Mostertrag von 846 139 hI mit einem Werte von 58 291 382 #4 gebracht, durchschnittli<h 518 auf 1 ha. Im Vorjahre betrug bet etwas größerer Fläche (114 737 ha) der Mostertrag 2 020 620 h] im Werte von 73 171 594 46 oder von dur<s{<nittli< 638 4 auf 1 ha. __ Nah der Farbe des Weines unterschieden, lieferten im Berichts- jahre 85 942 ha an Weißweinmost 734130 h1 im Werte von 51 775 326 4; von 14 770 ha wurden 84 628 hl Rotwein im Werte von 4 807 335 # geerntet, und 11794 ha ergaben 27 381 hl ge- mis<ten Wein im Werte von 1 708 721 Æ.

__Ein Vergleich des Berichtsjahres mit den Vorjahren zeigt, daß seine Erntemenge und der Wert der Ernte hinter dem Durchschnitt sehr beträchtlih zurüd>bleiben :

Hektarertrag Wert des Mostes

hl Millionen Mark 190 S 58,3 1893/98 4. d0/0 89,4 1902/09 . . . 249 102,7.

Nach vorläufiger Feststellung des Ergebnisses der V olks- ¿hlung in British-Indien beträgt dessen Cinwohnerzahl, wie .W. T. B.* aus Kalkutta berichtet, rund 315 Millionen.

Zur Arbeiterbewegung. 5000 Bu@hbinder und Buchbindereiarbeiterinnen Berlins und der Vororte haben, der „Voss. Ztg.“ zufolge, in einer BVersammlung beschlossen, in eine Tarifbewegung einzutreten. Die Forderungen lauten : „Verkürzung der Arbeitszeit auf 9 Stunden, Verbot der Heimarbeit, Errichtung eines paritätis<hen Arbeitsnach- weises, gründliche Durchberatung des Akkordtarifs, Mindeststunden- lôöhne für männliche Arbeiter, die sih zwischen 50 und 80 4H bewegen, für Arbeiterinnen zwischen 22 und 45 s; Arbeitnehmer, die diese Mindestlöhne bereits erhalten, beziehen vom 1. Juli 1911 ab eine Zu- lage von b v. H. und eine gleiche Zulage vom 1. Oktober 1913 ab. Tarifdauer 5 Jahre bis zum 31. August 1916."

Fn Côln sind, wie die „Köln. Ztg.“ mitteilt, die Zimmer- leute in den Ausstand getreten, nahdem Verhandlungen der Zimmer- meister mit den Gesellenvertretungen niht den erhofften Erfolg gehabt haben. Nach den eingereichten Forderungen verlangen die Gesellen

,

einen Mindeststundenlohn von 70 4 für dieses Jahr und (T3 A E das nächste Jahr bei einer Arbeitszeit von neun Stunden täglich. Die Meistervertreter wollten für dieses Jahr den Stundenlohn auf 69 und im nächsten Jahre auf 71 erhöhen, wobei der Tarifs vertrag bis 1. April 1913 Gültigkeit haben sollte.

Die Belegschaft der Zehe „Glüc>kaufsegen“ in Hörde, die der Osnabrü>ker Bergwerk8gesellshaft gehört, hat gestern, wie die Rh.-Westf, Ztg." mitteilt, die Arbeit niedergelegt. Die Belegschaft besteht aus etwa 2000 Mann.

Fn Offenbach a. M. droht {on seit einiger Zeit eine für Offenbach bedeutsame Lohnbewegung in der Lederwaren-, Reiseartikel- und Albumindustrie. So hielt u. a., wie die „Köln. Ztg.“ berichtet, der Sattler- und Portefeutllerverband eine von 2000 Per- sonen besuchte Versammlung ab, in der ein neuer Tarifvertrag8entwurf Annahme fand, der eine 10 prozentige Lohnerhöhung sowie eine Ver- fürzung der Wochenarbeitszeit auf 52 Stunden für sämtliche Arbeiter, Arbeiterinnen und Heimarbeiter vorsieht.

Bet dem Mineralbrunnen in Nieder-Selters sind, wie die „Köln. Ztg.“ erfährt, etwa 110 Arbeiter und Arbeiterinnen aus\tändig. Im Auftrage der Leute verlangte ein Arbeiter für Veberstunden einen höheren Lohnsaß, was mit der Kündigung des Mannes beantwortet wurde. Darauf verließen die Arbeiter und Arbeiterinnen die Arbeit.

Aus Triest wird dem „W. T. B.“ telegraphiert: Drei Lloyd- dampfer, die na< Dalmatien, Fiume und Konstantinopel bestimmt waren, ebenso zwei Dampfer anderer Gesellshaften konnten im leßtew Augenbli> die Fahrt nicht antreten, da die Mannschaft die Schiffe verließ. Der Ausstand der Seeleute nimmt zu; es sind be- reits 2300 Mann ausständig. Auch die Schiffsköche und Kellner haben si< dem Ausstande angeschlossen. Zur Besorgung des Dal- matiner Postdienstes find vierzehn Torpedoboote eingetroffen. Die Ausständigen verhalten \sih ruhig. (Vgl. Nr. 69 d. Bl.).

Da die Mitglieder des Syndikats der Do>arbeiter in La Rochelle, die seit einiger Zeit im Kampf mit ihren Arbeitgebern stehen, ihre Arbeit in etner Meise versehen, die die Unzufriedenheit der Unternehmer erregt, haben diese, wie „W. T. B.“ meldet, die Aus f\perrung beshlossen. Nur eine Firma läßt weiter arbeiten.

Fn Lissabon ist ,W. T. B.“ zufolge der Versu, den Aus- stand zu verallgemeinern, nah dec Feststellung aller Blätter gescheitert. Die Stadt bietet das gewöhnlihe Bild. Nur die Bootsverlader \treiken. Unter den in Lamedo Verhafteten befindet si der Kommandant von Vieira Castro. (Vgl. Nr. 69 d. Bl.)

Kunst und Wissenschaft.

Die Vereinigung für staatswissenschaftlihe Fort- bildung in Berlin veranstaltet unter Leitung von Professor Dr M. Sering zwischen Ostern und Pfingsten thren XIRXR. Fort- bildungskursus, der in erster Linie für höhere Nerwaltungs- und Fustizbeamte, sodann aber auch für Angehörige aller Berufe bestimmt ist, die eine Erweiterung und Rertiefung ihrer staatswissenschaftlichen Kenntnisse erstreben. Wie bei den früheren Kursen, so hat auch dies- mal bei der Aufstellung des Lehrplans eine allgemeine Grundidee mitgewirkt, nämli<h der Gedanke, daß die Grundlage der volkswirt- \haftlichen und staatlichen Entwi>lung die sittliche, geistige und künst- leris<he Ausbildung des einzelnen 11 und Deutschlands Verfassung wegen der Einzelstaaten und der freien Stellung der Gemeinden be- sonders günstige Bedingungen für eine reie individuelle Entwi>lung bietet.

Der Kursus wird am 19. April mit einer Nede von Professor von S<moller eröffnet. Die Fachvorlesungen behandeln. Fragen der allgemeinen Rerwaltung, der Welt- und Nolkswirtschaft, der ins dustriellen und landwirtschaftlichen Organisation und Technik. Be- sonders zahlrei< ist diesmal die Beteiligung von Dozenten aus Süddeutshland (Bayern). Aus den angekündigten Vorlesungen fünbren wir an: Deutschlands Weltstellung und die Richtlinien für seine Wirtschaftspolitik (Professor Sering), die Unternehmungs- formen mit besonderer Berücksichtigung des Genossenschaftswesens (Professor Liefmann - Freiburg), die Organisation der Groß- industrie und die Psychologie des modernen Unternehmens (Pro- fessor Wiedenfeld-Cöln), die Quellen motorisher Kraft in Deutschland und ihre Nußbarmahung (Professor Eugen Meyer-Charlottenburg), die soziale Bedeutung des te<nt\hen Fortshritts in der Volkswirt- {aft (Professor Kammerer - Charlottenburg), Arbeiterbewegung in England und Deutschland (Professor Herkner).

Die Einzelvorträge werden eingeleitet dur den Präsidenten der Akademie der Wissenschaften in München, Geheimen Rat, Pro- fessor von Heigel, der über die Bedeutung der bundeéëstaatlichen Ver- fafsung für die deutshe Kultur und dur< Geheimen Rat Muthesius, der über die Bedeutung der Kunst für das sittliche und wirtschaftliche Leben spricht. Es folgen dann Vorträge von Geheimemrat Conwenß, Professor Richard Riemershmid-München, Wirklichen Geheimen Rat von Schmoller, P aa di vi von Gierke, Oberbürgermeister Fuß-Kiel,. Studienrat Kerschensteiner-München.