1911 / 106 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Die Verladungen betrugen im Monat April aus Odessa ein- \{ließlich Cherson : Weizen . . . .. . 0 000 000 Pud, Mogaen + +5 e 2000000, Gee N O Der O rfuden arkt hat si "ut echolt. Die P ise stei er Oelkuchenmarkt hat sich gut erholt. e Preise steigen langsam, aber stetig. Sie betrugen frei an Bord für: Leinsaatkuchen (lose) Le LISEOCOD: NRapskuchen R 08 Kokoskuchen SUGapore in Säden. . 70 Ceylon 90

w o o " #0 bydraulishe Hederihkuchen (lose) . . 45 Hederichbauernkuchen (lose)... . 50 ;

Seit der Eröffnung der Schiffahrt in den A IAN haben sich die Frachten erheblich befestigt, obwohl die Vorräte in Odessa nur flein sind. Die Odessaer Verfrachter sind gezwungen, ebenfalls die hohen Raten zu bewilligen. Die gegenwärtigen Frachtraten für ver- fügbare Dampfer in Odessa und Cherson sind folgende:

nah Rotterdam, London, Hull . .. . . 9/—9/3

2 Antwetven anb s fe L OQIO! gane DARmDe L e a O e e C LOIS

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Getreidemarkt in Antwerpen.

Der Kaiserliche Generalkonsul in Antwerpen berihtet unterm 1. d. M. : Der Antwerpener Getreidemarkt war im Laufe des Monats April wesentlich abhängig von dem zeitweise recht rauhen Wetter. Bei den gegenwärtigen, verhältnismäßig hohen Preisen wird ein Preis- rüdckgang erwartet, falls die Aussichten für die kommende europäische Grnte si günstig gestalten werden. Die Unternehmung geht daher sehr vorsihtig vor. Andererseits sollen die Vorräte sowohl bei den Müblen wie bei den Händlern klein sein. Im Vergleich mit den Preisen am Anfang des Monats April stehen die Preise für Weizen im Durchschnitt &# Fr. und für Mais im Durchschnitt 1} Fr. höher am Ende dieses Monats. An gewissen Tagen des Monats ist ein ziemli lebhaftes Geschäft für das Inland sowie nah Deutschland und den Nieder- landen in La Plata-Weizen, Austral-Weizen und Walla-Walla ge- macht worden. Die Vorräte wurden Ende April d. J. etwa, wie

folgt, geschäßt: 9 W 325 000 dz,

S oggen Mais

Theater und Musik.

Komische Oper.

Die gestrige Fortsezung der Maifestspiele in der Komischen Oper brachte d'Alberts Oper „Tiefland“ mit zwei Gästen, Aino Ackt6 als Martha und dem Kammersänger Wilhelm Herold vom Hoftheater in Kopenhagen als Pedro, die beide sehr zum Vorteil des Ganzen deutsch sangen. Frau Acktés Leistung interessierte wiederum am meisten durch die Darstellung, die besonders im leßten Akte äußerst packend war. Die Szene, in der sie wider- willig zur Laute Sebastianos tanzt, war ein Meisterstück der Charakte- ristik. Im übrigen ließ fie sich zuweilen durch die Wallungen des allzu lebhaft in ihren Adern pulsierenden Theaterbluts manchmal zu Uebertreibungen des Affekts verleiten, die die Gesamtwirkung \chädigten. Weniger wäre mehr gewesen, und man kann dieser un- zweifelhaft bedeutenden Künstlerin nur immer wieder ans Herz legen, ih in Gesang und Spiel mehr zu mäßigen, Das Organ wird auf die Dauer Jes aufs äußerste getriebenen Kraftanstrengungen, die unshöôn wirken und durchaus nicht o sind, niht \tandhalten fönnen, und das wäre shade, denn Frau Ackté versteht, wenn sie ihrem aus\{weifenden Temperament Zügel anlegt, sehr gut zu singen. Herr Herold, der von seinem Gastspiel am Königlichen Opernhause hier \chon bekannt und geschäßt ist, ließ sih durch seine Partnerin auch zuweilen ¿zu sehr mit fortreißen und mutete feiner Stimme auch zu viel zu. Im übrigen war sein Pedro eine ebenfo \ympathische wie glaubwürdige Gestalt. Das Duett des leyten Aktes brachte er durch einen Gedächtnisfehler der deutsche Text war ihm offenbar nicht recht geläufig in Gefahr, sodaß die Wirkung verpuffte. Als Dritter im Bunde is von einheimischen Künstlern Herr Armster als Sebastiano rühmend hervorzuheben. Die ungewöhnliche Ton- \{önheit seiner Baritonstimme kam aufs beste zur Geltung, wenn sie auch für diesen Herrenmenschen etwas zu weich und lyrisch klang. Vor- treffliche Leistungen boten auch Adelheid Pickert als Nuri, Ggon He fter als Dorfältester und Nichard Wissiak als Mühlknecht. Die Aufführung wurde vom Kapellmeister Waghalter temperamentvoll geleitet und entfesselte zum Schluß stürmische, langanhaltende Bei-

Im Königlichen Opernhause findet morgen, Sonnabend, eine Aufführung der „Meistersinger von Nürnberg“ unter der musikalischen Leitung des Kapellmeisters Blech statt, in welcher Herr Berger zum ersten Male die Rolle des Walter Stolzing, Frau Böhm- van Endert die Eva singt. Die Herren Bischoff, Krasa, Lieban, Griswold, Habih und Frau von Scheele-Müller find Vertreter der übrigen Hauptrollen.

Im Köntglihen Schauspiel hause wird morgen als 4. Vor- stellung im Lustspielzyklus zu volkstümlichen Preisen K. Gußkows spopt und Schwert“ aufgeführt. Die Beseßung lautet: Friedrich

ilhelm I.: Herr Patry; Königin: Frau Buße; Prinzessin Wil- helmine: Frl. Arnstädt; Erbprinz von Bayreuth: Herr Staegemann ; Hotham : Herr Boettcher; Eversmann : Herr Eggeling.

Mannigfaltiges. Berlin, 5. Mai 1911.

Im Zirkus Busch vereinen sich die equestrischen und sport- lihen Darbietungen des Maiprogramms zu einem harmonischen Ganzen, das die Anteilnahme des Publikums allabendlich in feiner abwechslungsvollen Gestaltung erneut anregt. Zunächst seien die hier {hon wiederholt gebührend gewürdigten Freiheitsdressuren von Herrn Ernst Schumann erwähnt, der go Vorführungen außerdem noch mit einem frishen Humor auszustatten O #ich immer wieder von neuem als ein wirkliher Herr und Meister feiner gelehrigen vierbeinigen Schüler erweist. Ein Glanzpunkt sind ferner die Leistungen des rühmlihst bekannten Schulreiters Herrn Burkhardt-Foottit, der mit seinen pt Pferden förmlih wte ver- wachsen erscheint. Ebenso erfreut die NReiterfamilie „Fredtanis“ die Zuschauer durch ihre Gewandtheit sowie nie versagende Sicherheit bei Ausführung der \{chwierigsten akrobatishen Triks zu Pferde und im Parterre der Manege, wobei die Damen den männlihen Mitgliedern der Truppe niht nachstehen. - Die Künste einer Panneaureiterin muten zwar etwas altmodisch an, doch gehören ja solche Vorführungen nun einmal traditionell zu einem zirzensischen )rogramm und entbehren, wenn mit Geschick dargeboten, nicht des

eizes. Dem derben, aber durchaus nicht aufdringlihen Manegescherz verstehen die auf ihrem Gebiet erfindungsreihen Gebrüder Fratellini zu seinem Recht zu verhelfen und haben in ihren drolligen Soloszenen die Lacher stets auf ihrer Seite. Die liebenswürdige, selbstverständliche Art, in der sie zur Belustigung des Publikums beitragen, erhöht ncch die Wirkung ihrer komischen Entcees. Eine besondere Anziehungskraft übt au der gewandte Equilibrist Sgr. Floria in seinen eigenartigen Turmbauten aus. Ebenso der „Tierpark“ von Jansly Jansen, in dem Maultier, Affe, Hund und Schwein in komischen Dressurkunststücken mit- einander wetteifern. Schließlich verdient auch ein als „General Zacharee Ermakov“ bezeichneter E Anerkennung. der sich au als geshickter Jongleur mit allerlei Waffen zeigt. Der bisher durch das erfolgreihe Schaustück „Armin“ ausgefüllte zweite Teil der Vor- stellung ist inzwischen durh ein neues, womöglich noch fesselnderes Auss\tattungsstück: „Ein Jagdfest am Hofe Ludwigs XIV.“ ersetzt worden, das vorauss\ichtlich bis zu der Ende Mai s{ließenden diesjährigen Spielzeit des Zirkus Bush den Spielplan be- herrshen wird. Es ist eine außerordentlich glücklihe Idee, die den Verfasser dieses Stückes, Herrn Burkhardt - Foottit, veranlaßt hat, seinen Stoff jener Zeitepohe zu entlehnen und als Schauplaß den prunkliebenden Hof des Sonnenkönigs zu wählen, wodurch vollste Gelegenheit geboten ift, alle Hilfsmittel zirzensischer , darstellerisher und und bühnentehnischer Kunst unter etner umsihtigen Regie zum Gelingen erfolgreih zu vereinen. Wiesen {on die früheren Pantomimen an farbenprächtigen, von einem Licht- meer überstrahlten Bildern Erstaunliches auf, so übertrifft das jeßt Gebotene diese noch bei weitem und reiht an die Grenze hinan, die solchen od Mil A im Raume einer Manege gezogen ist. Selbst zur Zeit Ludwigs XIV. kann sich kaum ein be- wegteres, bunteres und glanzvolleres Leben entfaltet haben. Alles war bier vereint, um Auge und Ohr zu erfreuen, und niht nur die Schau- lust wird befriedigt, sondern auch \{chneidige Neitkunst und \portliche Gewandtheit treten in ihr Necht. “Bald sind es ritterlihe Aufzüge, bald zierlihe Tänze und anmutige NReigen, unterbrohen von \stimmungévollen Chorgesängen und bergudsorkarnben Fanfaren, die innerhalb einer charafkteristishen Szenerie immer neue Wandelbilder schaffen ; bald ist es die dazwischen hindurchstürmende wilde, lärmende Jagd, die in threr tollkühnen Nichtachtung aller Hindernisse die Ju schauer in Spannung verseßt. Und wenn dann zum Schluß sich alles zu einer harmonishen Gejamtwirkung vereint, kann man fast glauben, persönli ein solhes Jagdfest vergangener Zeiten mit durhlebt zu haben, und ist voller Befriedigung ob des Gesehenen. Der stürmische Beifall des Publikums bekundet dies allabendlih und bringt den Mit- wirkenden und Leitern der großartig angelegten und vortrefflih dur{h- geführten Darbietungen wohlverdiente Anerkennung.

Wien, 4. Mai. (W. T. B.) Ein Güterzug ist heute zwischen Wildenshwert und Brandeis an der Adler orge einer dur Wolkenbruh veranlaßten Erdrutshung entgleist und hat einen auf dem oten Gleis kreuzenden Güterzug gestreift. Von Bahn - angestellten wurden vierPersonen getötet und drei verlegt.

Wien, 5. Mai. (W. T. B.) Gestern nahmittag ereignete \ih, dem „Neuen Wiener Tagblatt“ zufolge, bei Medyka, auf der Strecke Lemberg—Krakauein Zugzusammenstoß, wobei zwölf

Wagen zertrümmert wurden. Vom Zugpersonal wurde ein

Mann getötet und ein Maschinist \chwer verleßt.

Silah, 4. Mai. (W. T. B.) Die Orishaft Ök örito (Fo, mitat Szilagy) steht seit mittag in Flammen. Die Kirche, das: Schulhaus und 60 Häuser mit Nebengebäuden sind bisher nieder-

gebrannt.

London, 4. Mai. (W. T. B.) Das Militärluft\chiff „Lebaudy“, das seinerzeit der „Morning Post“ generie und am 26. Oktober v. J. nach der Fahrt von Paris nah Aldershot bei der- Landung aufgeshlißt wurde, ist seither ausgebessert worden und- machte heute wieder eine erste Versuchsfahrt. Beim Abstieg verlor die Führung die Herrschaft über das Luftschiff, das sich in Bäumen verfing und mit lautem Knall playte. Es liegt jeßt gänzlich zertrümmert da. Die sieben Mann starke Besatzung. ilt mit knapper Not davongekommen.

Paris, 5. Mai. (W. T. B.) Wie aus Nouen gemeldet wird, hat infolge der von der Negierung getroffenen Vorkehrungen. und der militärishen Beseßung des Winzergebiets der Ausschuß

des Winzerverbandes des Departements Aube beschlossen, die für Sonntag angekündigte Massenversammlung in Buxeuil zu verschieben.

Limoges, 5. Mai. (W. T. B.) In Lauriòre (Dep. Haute

Vienne) veranstaltete vorgestern die Bevölkerung lebhafte Kund- gangen, als ein neuer Steuerbeamter, einer Anordnung der

ehörde entsprechend, gegen den Einspruch der Einwohnerschaft seinen

Amtssig von Laurière nach St. Sulpice verlegen wollte. Die Auf- rührer hielten die Mairie beseßt und zogen dort die rote Fahne auf. Sie wetgerten P die Steuererhebungsakten, die sie beiseite geschafft

nehmers weggeschafft hatten, um die Verseßung des Beamten zu ver- hindern, wieder herauszugeben. Es gelang dem Präfekten, bis in

atten, die sie aus der Wohnung des Steuerein-

die Mairie vorzudringen und die Aufrührer zu überreden, si in den Schranken der Gesetze zu halten. Er hat eine Frist von 48 Stunden

zur Wiederbeibringung der Papiere gestellt. Andernfalls soll \traf- reite Untersuhung gegen die Urheber des Gewaltaktes eingeleitet werden. :

Lissabon, 4. Mai. (W. T. B.) Bei der Explosions-

katastrophe in Caparica sind zehn Personen s\chwer ver- leßt worden. Getötet wurde niemand. (Vgl. Nr. 105 d. Bl.)

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

New York, 5. Mai. (Meldung der „Associated Preß“.)

Wie aus Mexiko gemeldet wird, haben sich der Kriegsminister, General Gonzalez. Cosio und der Führer der Jnsurgenten in der Provinz Guerrero Figueroa über die

riedens- bedingungen geeinigt. Figueroa erklärte, er und seine Anhänger seien durh die versprochenen Reformen befriedigt, besonders durh die Neubeseßung der Gouverneursstellen und anderer Aemter.

New York, 5. Mai (W. T. B.) Nach einem Tele gramm aus El Paso erbietet sich Madero in seiner dew mexikanishen Unterhändler überreichten Erklärung, gui die provisorishe Präsidentschaft zu verzihten, und verlangk, daß der Präsident Diaz und der Vizepräsident Corral zurük- treten und daß der Minister des Aeußern de la Barra bis zu den Neuwahlen als Präsident fungiere. Maderos Note wurde Carabajal von den Rebellenführern erst nah einer heftigen Debatte überreicht, in der diese darauf bestanden, daß die vom Präsidenten Diaz den Unterhändlern mitgeteilte Absicht, von der Präsidentschaft zurückzutreten, öffentlich bekannt gemacht werde.

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten und

zum Deutschen Neihsanzeiger und

Berlin, Freitag, den 5. Mai

Erste Beilage

Werichte von deutscchzen Fruchtmärkten.

Qualität

gering mittel

gut

niglih Preußischen Staalsanzeiger.

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2 050 17 03 180 | 97. : 324 16,20 16,20 L 9 147 16.29 1000 | U, 5 99 19 72 1930 | 27.

Zweiten Beilage.) pre E 20,40 20,60 21,09 21,0 35 72

und Königlichen Hoheiten der Kronprinz und die Kron- Be a a L S \ 20, | 21,09 21.09 23 90 74 1958 | 98. ; 75; E f : L riedland i. Mecklb. Pas D E | S Y 16,75 16 75 500 8375 16 75 190 4 Ss

prinzessin der Vorstellung bei G S A a wo S : A 14,00 1450 | i ,

E E Bemerk wogen. - Die verkaufte Vèengr wird auf volie Doppelzentner und dec Verkaursweri auf volle Mark abgeruadet mitgeteilt. Der Dur&fchnittsvrets wird aus den unabgerundeten Zablea *ereSnei.

Œin liegender Stricb (—) in den Spalten für Preile bai vie Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekomnien ist, ein Punkt ( . ) in dea legtea sech3 Spalten, daß entipreendez Berii fet it.

: j : ; 7 Uhr: Die Waise aus: ; Theater. Berliner Theater. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Theater des Westens. (Station: Zoologischer Sonntag, Nachmittags 3s Berlin, den 5. Mat 1911. e h ; Bummelstudenten. Pofse mit Gesan und Tanz | Garten. Kantstr. 12.) Sonnabend, Abends 8 Uhr: ALMEO. ar LASE: S Lab

Königliche Schauspiele. Sonnabend: Opern- | in fünf Bildern nach E. Pohl und H. Wilkens. | Die lustigen Nibelungen. Burleske Dperette g g G f haus. 118. Lonnementsvorstellung. Dienst- und Frei- Musik von Conradi. : tin 3 Akten von Rideamus. Musik von Oscar y pläze sind aufgehoben. Die Meistersinger von Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Minna von | Straus. BPirkus Busch. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Nürnberg. Over in drei Akten von Richard Barnhelm. Abends: Bummelstudenten. Sonntag, Nachmittags 34 Uhr: Das Puppen- Galavorstellung. Neu: Floria ?— Neu: General Wagner. Musikalishe Leitung: Herr Kapellmeister Montag und folgende Tage: Bummelstudeuteu. | mädel. Vaudeville in drei Akten von Leo Stein Zacharee Erubou ‘der Meister tatarif cer Ble. Regie: Herr Oberregisseur Droescher. An- T u Dr. A. M. Willner. Musik von Leo Fall. | Friegswaffen. Neu: Der urkomische Jansly- fana É . G Lessingtheater. Sonnabend, Abends 8 Ubr : bends: Die lustigen O lustigen ansen mit seinen dressierten Tieren.

Sauspielbaus. 121. Vorstellung. Das Abonne- | Zum 50. Male: Glaube und Heimat. Die Nd und folgende Tage: erner: Herr Burkhardt-Foottit, Schulreiter. ment, die ständigen Reservate sowie die Dienst- und | Fragödie eines Volkes. Drei Akte von Karl Es err Ernst Schumann, Fretheitsdressuren. Freipläge sind aufgehoben. 4. Vorstellung im Lust- | Schönherr. Reiterfamilie Frediauo. 3 Gebr. Fratelliuis,

spielzyklus zu volkstümlihen Preisen. Zopf und | Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die Weber. : urkom. Clowns. Zwergclown François als Lhwert, Lustspiel in fünf Aufzügen von Karl | Abends: Glaube und Heimat. Lustspielhaus. (Friedrichstr. 236.) Sonnabend, | Funstreiter. Um 9 Ühr: Die neue Original- d. Bl. berichtet worden.

g aaf Regie: Herr Regisseur Keßler. Anfang Montag: Glaube und Heimat. Doe n Z N ia 3 Aen ver M a Aerongs CUE Nat g pag ete „Ein Jagdfest am Bezüglich der allgemeinen Rehnung über den Reichshaus- Reichstag weiteren Mitteilungen entgegen.“ i Sonntag: Opernhaus. 119. Abonnementsvor- H R O und G. Moser. Hofe Ludwig . a für 1905 wird nah dem Antrage der Kommission dem Berichterstatter Abg. Noske (Soz.): Der frühere Gouverneur Verpflichtungen nachgekommen ist, und für die Rechnungen Ent- stellung. (Gewöhnliche Preise.) Dienst- und Fret- Neues Schauspielhaus. Sonnabend, Nah- | Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Das Leutnauts- | mama Reichskanzler Entlastung erteilt. Dasselbe geschieht bezüglich | von Puttkamer bat si über Beschlüsse des Reichstages und seiner | lastung zu erteilen. u pläze sind aufgehoben. Königskinder. Musik- | mittags 3 Uhr: 2. Aufführung der Operuschule | müudel. Schwank in drei Akten von Leo Walter der allgemeinen Rechnung über den Reichshaus halt für 1906. | Vorgeseßten in einer Weise binweggesebt, daß gegen ihn eigentli Auf eine Anfrage des Abg. Dr. Görcke erwid mären in drei Aufzügen. Text von E. Rosmer. | des Sternschen Konservatoriums. Abends | Stein. Abends: Der Registrator auf Reisen. Familiennachrichten Sodann werden ebenfalls ohne Debatte in zweiter Beratung | bâtte vorgegangen werden müssen. Dle Kommission hat si aber | Staatssekretär des Reihsshaßzamts Wermuth:

Musik von E. Humperdinck. Anfang 74 Uhr. 8 Uhr: Wienerinnen. Montag und folgende Tage: Der Feldherrn- 7 die Uebersichten der Einnahmen und Ausgaben der Schuz- | davon überzeugt, daß es zu spät ist, ihn persönlih regreßpflichtig zu Da ber Lira: lunmier weis it E a

Schauspielhaus. 122. Abonnementsvorstellung. Sonntag: Wienerinuen. hügel. Geboren: Ein Sohn: rn. Oberleutnant Mil- gebiete für 1906 und des chußgebietes Kiautschou für 1907 machen. Für die Zukunft muß dem aber vorgebeugt werden. Ie E pas M M Ir ei , Ul es NOTTLAO Montag : Alt-Heidelberg. —— helm von Tresckow (Stettin). Hrn. Ernst von und 1908 erledigt; der Reichstag beschließt die vorläufige Ge- Kenn en 1E iten S an Marre der Melaos vor. | säblißen Wert în dem Berithle anzugedez. E ISIEE : O \ Stockhausen-Lewenhagen (Lewenhagen). ; D c : Gee Abg. Dr. Göre (nl.): À ann mich dem nur ansch(lietzen. M Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.) | G estorben: Hr. Landgerichtsrat Dr. Alfred Vutalens der Etatsüberschreitungen und außeretatsmäßigen

(Senn Ne tre wi AEE us Ae, Be lieaen augenbliZli& o, daf d ert D S E E aufgehoben. e itschuldigen. (Fin Lust)ptel in y Aba. Erz b L L: rarbe Stlle vorko s L ia ugendbitc 0, daß der Wert nominal 52,2 Millionen beträgt drei Aufzügen von Goette. Der zerbrochene Krug. Komische Oper. Sonnabend, Abends 8 Uhr: 0g: WLIVELGET (ZBentr.): Wenn olche Fâlle vorkommen, mußte | während nah dem gesgigen Kurse er fih auf 47,1 Millionen beläuft. E e c, C T N ' ; Sonnabend, Abends 8 Uhr: Polnische Wirtschaft. S R i en. i doch eine Disziplinaruntersubung aubängig gemaht werden. Gegen Sv Em aa f p 2 e E E O e Bel bmi Mer von | S Ceuitee airs D De “Betreffs der Rechnung über den Haushalt der Schub | einen solchen pflichtvergessenen Beamten follte mit aller Strenge des | (V us t Mitte) L Neues Operntheater. 217. Billettreservesaß. | Sonntag Nachmittags 3 Uhr: Die Bohème. Kraaß und Okonkowsky, bearbeitet von J. Kren. Amtsgerichtsrat Carl Felbier (Ohlau). Hr. gebiete für 1901 hat die ehnungskommission die Entlastung Geseges vorgegangen werden. Mit bloßen Refolutionen werden Sie Das Haus beschließt nah dem Antrage der Kommission. DiaT und, Feciolède ild ansgciobtn: DE| Ubents: 4 E é Gesangstexte von Alfred Schönfeld, Musik von Major a. D. Max von Stangen (Berlin). des Kanzlers und außerdem folgende Resolution vorgeschlagen : den Beamten n Afrika nicht imponiern. i L E Darauf wendet sih das Haus zur Beratung von Be- Rabensteinerin. Schauspiel in vier Akten von | Montag: Orpheus in der Unterwelt. I. Gilbert. Hr. Hafjägermeister Gustav von Fabrice (Wies- „Den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, dafür Sorge zu Ÿ Abg. Ur. S dre (nl): Es ist do in der à tesolution verlangt, ridten der Vetitionskommission. s Ernst von Wildenbru. Anfäng 74 Uhr. Sonntag und folgende Tage: Polnische Wirt- baden). Hr. Maximilian Graf Arco auf Valley tragen, daß den mit der selbständigen Leitung von, Bauten | daß rgen solde Beamte \trengstens Rrgegangen werden soll ; das un5Sft lIieat vor der Beri&t über die Betitionen, betreffend Preise der Pläße: Fremdenloge 5 4, Vorder- Schillertheater 0. (Walluertheater.) schaft. (St. Martin bet Ried, Oberösterreih). Fr. betrauten Beamten erneut zur Pflicht gemacht wird, den ihnen zur feier Ene E Nang in stì Ee E C M ee Le Dea. I parkett 4 Æ#, 1. Nang Loge und Mittelbalkon | s ° E ONLEH Ida von Löbbecke, geb. Graberg (Wiesbaden). Ausführung übertragenen Bauplan und Kostenauschlag : D ß. E L N Hedt noch einmal! hervor, da gegen den c Abg. Herz og (wirts{%. Vag.). t 3, Mittelparkett (1.—22. Reihe) 3 A, Seiten- Sonnabend, Abends 8 Uhr: Zum ersten Male: Der Trianontheat G t Bah strengstens innezuhalten und abgesehen von dringenden früberen Gouverneu1 von Puttkamer jeßt nichts mebr zu machen fei. Die Kommission beantraat: dic Petitionen, soweit sie si auf arkett 2 #, 1. Rang Seitenbalkon 1,50 K, große Name. Lustspiel in drei Aften von Victor Cran0! heater. (Georgenstraße, nahe Ba nhof Notfällen Abweichungen vom Plane und Ueberschreitungen des An- Die Kommission habe deshalb ar Se SOBAZER MANTEGER Tönnen, die Forderung einer shonenden Durbfübrung der Bäereiverordnun Tribüne 1 4, Stehplaß 0,75 M. Léon und Leo Feld. Friedrichstr.) Sonnabend, Abends 8 Uhr: Gastspiel lags nicht ohne vorherige Genehmigung ihrer vorgeseßten Behörde | daß der Reichskanzler künftig die Wiederkehr solcher Fälle vermcide. | j, den beftebenden Anlagen besSränken, dem Reichékanzl Er: / eas An 3 Uhr: Die Ehre. E nau Sa Sa Ñ DaE igen. vorzunehmen.“ “ichts Al Sry erdee (Zentr): Wenn an Sade jo ag inn n wägung zu überweisen; E die Sétkevnas det Brtitlonen Line ls ends: Der große Xtame. ebes\{chwank in : en von Hover is. 5 , j übrig, als eine Novelle zum Beamtengeseg gegen folche ungetreue | Enn C L A A rae N Montag: Der Traum ein Leben. Sonntag und folgende Tage: Das Prinzchen. | Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin. und Se UUs Resclution es dem Antrag der Kommission Beamten zu erlassen. [PEUng an e e nas s oer, Cicla B, f Charlottenburg. Sonnabend, Abends 8 Uhr: fi pitain Druck der Norddeutschen Buldriuderet u Rg Staatssekretär des Reichsshazamts Wermuth: währen, zur Tagesordnung überzugehen. Ein Antrag der Sozial- 4m Klubsessel. Lustspiel in drei Aufzügen von Modernes Theater. (#öniggrägerStr.57/68,) Anstalt Berlin 8W., Wilhelmstraße Nr. Die Resolution des Reichstags, welche erneut cin Komp tabili« |} demokraten bezweckt den Ücbergang zur Tagesordnung über sämtliche L E Zehn Beilagen

Es folgt die zweite Beratung der Rechnungen über den O MLELC anb Liivia Heller: Haushalt der Schußzgebiete für die Rechnungsjahre 1902 bis Petiticaea, Sonntaa, Nachmittags 3 Uhr: Zapfenstreich. | Sonnabend, Abends 84 Uhr: Die Grofsstadtluft. (eins{ließli Börsenbeil 6 Waraiiiben * Abg, Dr. Gör Fe (nl) empfiehlt den Kommissionsbesluß und einschlie Börsenbeilage u r « beilage e 35 A und 35 B).

fallskundgebungen. . E Fn einer Loge des ersten Ranges wohnten Ihre Kaiserlichen

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Kaiserliches Statistisches Amt. vau der Borgbt.

migung und die Erteilung der Entlastung sowie die Annahme | Abg. Dr. Mugdan (forts{r. Volksp.): Die Kommisfion bat folgender Resolution: si davon überzeugt, daß ein Verfahren gegen von Puttkamer nah „Den Herrn Reichskanzler zu ersuhen, Fürsorge zu treffen, Lage der Verhältnisse zwecklos sei. tos 2 din eamten ToGRE Daiteng für Abweichungen vom Die Anträge der Rehnungskommission werden angenommen at in allen Fällen strengstens durchgeführt wird.“ 7 ¿Nx A L Fällen strengstens : geführt wird Es folgt der mündliche Bericht der Rehnungskommisston Auch soll beschlossen werden: iber den Berich Mot Laer Es

ari E E über den Bericht der Reichsshuldenkommission vom

„In Bezug auf die in der Rechnung der Legationskasse über | 91 März 1910. Die Kommission beantraat, der Reichs Kamerun für 1903 unter Kapitel 1 Titel 1 (Gouverneur) ver- | olle b cli R aa A SERULTAM, „der „eiOStag rechneten Summen im Gesamtbetrage von 123730 4 sieht der | 0% 9e ¡ließen anzuerkennen, daß die Reichs]chuldenkommiffion durch Ueberreichung des Berichtes den geseßlih ihr obliegenden

Deutscher Neichêtag. 166. Sizung vom 4. Mai 1911, Nachmittags 2 Uhr. (Becichi von Wolffs Teiegraphi}hem Bureau.)

Auf der Tagesordnung stehen zunächst Rehn ungs sachen. Ueber den Anfang der Sizung ist in der gestrigen Nummer

é 55 Hi Napo Y +ck Du » führung der Bäccklereiverordnung. C

Verantwortlicher Redakteur : Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg.

Deutsches Theater. Sonnabend, Abends 6 Uhr : Faust, 2. Teil. Sonntag: Faust, 2. Teil. Kammerspiele. Sonnabend, Abends 8 Ubr: Die Königin. Sonntag: Die Komödie der Jrruugen. | Abends: Im Klubsefsel. Vorher: Die Heirat wider Willen. Montag : Liebelei. Hierauf: Literatur.

1903. Berichterstatter ist der Abs. Noske (Sop) Die Kom- | tätsgeseß fordert, liegt augenblicklid dem Bundesrat zur Erwägung Schwank in vier Akten von Oskar Blumenthal und mision beantragt, für eine Reihe von Etatsüberschreitungen | vor. Eine nähere Mitteilung darüber, welhes das Ergebnis dieser | führt cin Beispiel an, in dem eine {were Schädigung eines Bäckermeisters

außeretatsmäßigen Ausgaben die nachträglihe Geneh- | Erwägungen sein wird, kann ich noch niht maten. und des Hausbesizers eingetreten ist. Die Verordnung greife tief in

Gustav Kadelburg.