1911 / 107 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

E E E E T E

* Vervollkommnung erfahren hat.

Staatseisenbahnen bestehen, find für die Ausgestaltung unseres Be- trieb8mittelparkes so große Mittel aufgewendet worden, wie in diesem Jahre aufgewendet werden sollen. Also au< na< der Richtung hin kann ih ein reht gutes Gewissen haben.

Der Herr Abg. Macco hat dann ganz mit Recht auf die außer- ordentliche Bedeutung der großen Versuche hingewiesen, die wir mit der Elektrifizierung der Bahnen anstellen wollen, und hat uns eine Reihe von Perspektiven eröffnet, wie die elektris<he Kraft in unserem Betriebe ausgenußt werden kann. In meinem Ministerium werden sehr eingehende Erwägungen über alle diese Perspektiven angestellt, und wir hoffen, daß sie si<h zum Teil verwirklihen werden. Wir müssen aber abwarten, wel<e Erfolge der volle Vetrieb auf diesen beiden großen Stre>ken zeigen wird.

Was dic Frage der Beleuchtung der Fahrzeuge betrifft, so stehen ih in dieser Frage zwei Auffassungen sebr sharf gegenüber. Eine Auffassung, die bereits in der preußis<en Staatseisenbahnverwaltung, auf fast sämtlichen deutshen Eisenbahnen und auf vielen Auslands- bahnen gilt, ist die, daß die hängende Gasglühlichtbeleuhtung, die wir in unseren Zügen führen, unerrei><t ist, zunächst in ihren Wir- kungen, aber au< bezüglih der Sicherheit. Es wird lebhaft von Sachverständigen vieler Länder bestritten, daß die Gatbeleuchtung der Eisenbahnwagen eine besondere Gefahr für den Betrieb in si birgt, und wir können feststellen, daß Bahnverwaltungen, die zur elektrishen Beleuchtung übergegangen sind, zur Gasbeleutung zurückgekehrt sind, nahdem die GasbeleuGßtung dur die Formen, die sie jeßt zeigt, namentli die hängende Gaëglühlichtbeleuchtung, eine solhe te<nishe Das \<ließt ni<ht aus, daß man dauernd die Frage der eleftrishen Beleuchtung der Züge im Auge be- halten muß, und wir sind dauernd mit Versuchen auf verschiedenen Stre>en befaßt. I< wll meinerseits durhaus niht ablehnen, daß wir bei weiterer Vervollkommnung der Beleuchtung der Züge \{lteßlih auf diese Beleuchtungsart, die zweifellos Vorzüge nah verschiedenen Nichtungen zeigt, zurü>kkommen werden.

Bestätigen kann ih dem Herrn Abg. Macco, daß der Bau der Linie Olpe—Kreuzthal erwogen ist; es werden jeßt bereits ausführ- liche Vorarbeiten für die Linie vorgenommen.

Dem Herrn Abg. Wallenborn möchie ih auf seine Anfrage, ob die anhaltishe Regierung für die bedeutsame Linie .Noßlau—Wiesen- burg au<h eine Gegenleistung übernommen hat oder aus welchen Gründen sie keine Gegenleistung übernommen hat, und ob die Be- deutung der Linie für Anhalt genügend bei dem Abschlusse des Staats- vertrages gewürdigt ist, folgendes erwidern. Es bildet die Regel, daß bei tem Bau von großen Betriebslinien, die in erster Linie dazu dienen fcllen, die Eisenbahn leistungsfähig zu halten, einen großen Betrieb aufzunehmen, von den Interessenten keine Beiträge verlangt werden. Es gibt aber au< Ausnahmen. Hier liegt zu einer Aus- nahme keine Veranlassung vor; denn wenn i< den Bau der Linie Noßlau—Wiesenburg von dem Standpunkte der preußishen Eisen- bahnverwaltung beurteilen will, muß ih sagen, der Wert dieser Linie liegt für uns darin, daß wir in die Lage geseßt sind, neben die Üüber- laftete anhaltishe Linie eine zweite große Verkehrslinie zu seßen. Ich weise darauf hin, daß diese Linie gerade für den Personenverkehr nach der be- deutsamen NichtungBerlin—Leipzig einen hohen Wert hat, weil sie uns die Möglichkeit gibt, von der Stadtbahn direkte Züge nah Leipzig zu fahren, ohne die überlastete Berlin-Anhalter Stre>ke in Anspruch zu nehmen. Hier liegt sicher die Nehtfertigung, daß vom anhaltischen Staat, so wertvoll die Stre>ke für Anhalt ist, keine besonderen Leistungen gefordert sind.

Was die von den Herren Abgg. Wallenborn und Macco be- mängelte Verzögerung in der Fertigstellung der Bahnlinien und „bauten betiifft, so glaube ih für die Verwaltung in Anspru nehmen zu können, daß fie bemüht ift, die bewilligten Mittel, sei es, daß sie aus dem Extraordinarium oder aus Anleihen zur Verfügung gestellt sind, fo {nell wie möglich zu verbauen. Grade bei dem Bau von Nebenbabnen ergeb:n ih oft unerwartet Schwierigkeiten, deren Ueber- windung Jahre erfordert, niGt bloß bezüglih des Grunderwerbes. Es werden bei den landespolizeilihen Prüfungen der Projekte oft sehr weitgehende Anforderungen gestellt, sodaß wir erwägen müssen, die Traße zu verlegen oder die Schwierigkeiten auf einem andcren Wege zu lösen. So kommt cs in ter Tat, daß bei dieser oder jener Nebenbahn, bei diesem oder jenem Bahnbau das Verbauen der bewilligten Mittel lange Zeit in Anspruch nimmt. Soweit es an uns liegt, werden wir bemüht sein, dieser Schwierigkeiten Herr zu werden.

Dem Herrn Abg. von Quast möchte ih erwidern, daß das Kraft- werk, wel<:s wir für das zu elektrisierende nieders{lesishe Net bauen wollen, cin Kraftwerk sein wird, das von Privaten gebaut wird. Wir haben entscheidenden Wert darauf gelegt, bei den beiden Versuchs- stre>en die eine mit einem bahneignen, die andere mit einem ni<t- bahneignen Kraftwerk auszurüsten. Das Kraftwerk in Niederschlesien wird aut\@&ließli< Kohlen verbrennen. Es stehen Wasserkräfte zur Verfügung, diese würden aber unseren Bedarf kaum zu cinem Viertel deden. Troßdem wir Steinkohle verbraucen, wird uns der Strom zu einem so billigen Preis zur Verfügung gestellt, daß die Elektrifizierung des ganzen Netes mit einem gewissen Nutzen für die Staatsbahn- verwaltung verbunden sein wird. (Bravo !)

__ Abg. Dr. von Woyna (frkoa\.): Meine politishen Freunde \ind schon jet von dem wirtschaftlihen Vorteil der Elektrisierung der Staats- bahn überzeugt. Es wird vor allem eine s<nellere Zugfolge möglich sein. Als Vertreter einer Gegend, die fehr viel auf den Güterverkehr der Cisenbahn angewiesen ist, muß ih leider erklären, daß au< jeyt no< in manchen Monaten ein Wagenmangel vorhanden ist. Bon den 14 Bahnen, die bter verlangt werden, berühren nur 4 Gegenden, die arme Böden haben. Aber gerade diese G-genden sind gezwungen, si auf das äußerste anzustrengen, um mit den anderen Gegenden konturrieren zu können. Es wäre zu wünschen, daß da gerade die Eiscnbahnverwaltung zu Hilfe kommt. Es liegt mir fern, zu empfehlen, daß die Eisenbahnverwaltung ihre Nebenbahnpolitik nach den Kreisbabnen einrichten solle: wotl aber könnte sie do gewisse Nück- sicht nehmen, indem sie die Anschlüsse erleichtert und mit den Tarifen ren Kreiébatnen „entgegenktommt. Wir f\tehen vor dem großen Werk, 4 Millionen Hektar Vedland urbar zu machen. Die Kolonisation darf aber nit in Angriff genommen werten, ehe nit die Babnverbindungss- trage für fol%e Gegcnden gelöst ist. Diese Kreise können unmögli selbst die Bahnkosten tragen; es sind in der Tat die ärmsten der Kreise, die keine {were Last auf s< nehmen können. Meine ÄArcunde werden in dieser Hinsicht {on in nächster Zeit eine Aktion unternehmen; erst wenn die Bahnfrage gelöst ist, werden wir an die große Aufgabe der innercn Kolonisation herangehen.

Dr. Pachnicke (fortshr. BVolksy.): Auch wir würden wünschen, daß mit dem Bau von Bahnen schneller vorwärts gegangen würde; es mag fein, daß die Schuld an dem langsamen Fotuts&r-i‘en tas Enteignungsgeseß trägt. Der vorhandene Fuhrpark ijt nit ausreidcnd. Der Minister hat selbst zugegeben, daß

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die gede>ten Wagen nicht in. genügender Zahl vorhanden sind. Im nächsten Jahrèé muß deshalb unbedingt eine höhere Summe ein- gestellt werden, zumal da wir im nächsten Jahre oder im übernächsten Jahre mit gesteigerten Anforderungen re<hnen müssen. Mit der Ein- stellung der Linie Uelzen—Dannenberg in die Vorlage ist man Me>lenburg besonders entgegengekoinmen, aber diese Linie ist für den Verkehr durchaus notwendig gewesen. Ebenso kann ih meine Freude über die Linte Bartenstein—Heilsberg aus\spre<en; Ostpreußen kann diese Linie wohl gebrauhen. Sehr zu bedauern ist, daß die Provinz Schleswig-Holstein gar nicht in dieser Vorlage bedacht ist, aber es ist wenigstens zu hoffen, daß in der nächstjährigen Vorlage das Versäumte nahgeholt werden wird. Erfreulich ist ferner die weitere Einführung elektrisher Linien; die Eisenbahnverwaltung beweist damit, daß sie hinter der modernen Eniwi>klung nicht zurückbleiben will. Durch die elektrishen Bahnen werden nebenbei auch elektrische Kraftquellen für die Industrie gewonnen. Auf dem Bahnhof Ludwigs- lust, der unter preußis<her Verwaltung steht, find gefährlihe Not- stände vorhanden, die dur<h Umbauten aus der Welt geschafft werden müssen. Die Fuhrwerksbesißer, die Geschäftsleute usw. leiden darunter; es muß auf rasche Beseitigung der Uebelstände Bedacht genommen werden. Wir haben in diesem Jahre für den Umbau des Bahnhofs 200 000 4 bewilligt, es muß aber nos eine Unterführung bergestellt werden. Man sollte ni<t warten, bis erst ein großes Unglü>k geschehen ist. Auf die Rentabilität neuer Linien wird die Eisenbahnverwaltung niht ganz verzihten können. So erfreulich diese Vorlage ist, so bedarf es do eines immer weiteren Ausbaues L nenes und immer weiterer Vermehrung der Betriebs- mittel.

Abg. Schmieding (nl.): Wenn wir bedenken, daß das Anlage- kapital unserer Eifenbahn 107 Milliarden beträgt, fo ist die Summe von 82 Millionen, die hier für die Vermehrung des Fuhrparks ge- fordert wird, do< sehr gering. Die Uebershüsse unserer Eisenbahn sind um so stärker gewachsen, solange wir uns nicht geshcut haben, große Mittel aufzuwenden, um den großen tehnishen Apparat unserer Eisenbahnverwaltung in die Höhe zu bringen. Schon 1908 hat der Minister darauf hingewiesen, daß dieser tehnische Apparat dringend der Verbesserung bedarf, und daß die Eisenbahnen holl billiger arbeiten, wenn der te<nis<he Apparat besser ausgestaltet ist. Ich habe damals auch hinzugefügt, daß ni<ht nur eine weitere Ausgestaltung der Bahnanlagen, die Schaffung neuer Zufuhr- und Abfuhrlinien und die weiteie Trennung des Güterverkehrs und des Perfonenverkehrs, sondern au< eine ausreichende Ver- mehrung des Fuhrparks notwendig sei. Die weitere Ausgestaltung des te<hnis{<en Apparats ist der Zwe> der heutigen Vorlage. Im Verhältnis ist aber die Forderung der Vorlage belGeiben, Die bessere Ausgestaltung des technischen Apparats wird au zu besseren finanziellen Ergebnissen für den Staat führen; die wirtschaftlichen Interessen des Landes sind hierdurh au< identish mit den finanziellen Interessen des Staates, die weitere Hebung des Verkehrs wird auch die Einnahmen der Eisenbahn heben. Mit der stärkeren Nuzbar- machung ter elektrishen Kraft für die Eisenbahn macht der Minister in dieser Vorlage einen wesentlihen Schritt vorwärts, den er auch tun mußte, wenn unsere Eisenbahnen nicht ins Hintertreffen geraten sollten. Die Elektrizität hat ihren Siegeszug dur das ganze Land genommen, alle Industriezweige haben diese Kraft in ihren Dienst gestellt, und niht zu ihrem auen Nachteil, denn fie haben wirtschaftlihe Vorteile und bessere finanzielle Ergebnisse erzielt. Deshalb müssen auch die Eisenbahnen ein s{nelleres Tempo in der Einführung des elektrishen Betriebs eins{lagen. In dem Ausbau der Vollbahnen hat der Staat früher erheblihe Unterlassungssünden begangen, deren Nachteile sich in jedem Jahre im ganzen Lande immer fühlbarer machen. Die Vollbahn Witten—Schwelm bietet eine neue vorteilhafte Verbindung für das gewerbereihe Land nah tem Rhein, aber es fehlt no< die Verbindung von Süden na< Norden zu unseren roßen Ausfuhrhäfen Bremen, Hamburg, Emden. Jch bitte den Minister, zu diesem Zwe>k auch die Bahn Dortmund—Münster zur Hauptbahn auszubauen. Von dort gibt es no< keine direkte Ver- bindung nah Bremen und Hamburg.

Minister der öffentlichen Arbeiten von Breitenbach:

Meine Herren! Es freut mich, dem Herrn Abg. S{mieding mit- teilen zu können, daß soeben ton mir Anordnung getroffen ist, für die Linie von Dortmund na< Münster augführliße Vorarbeiten vor- zunehmen (Heiterkeit und Bravo !), und zwar in vollem Einvernehmen mit dem Herrn Finanzminister. (Erneute Heiterkeit.) I< bin mit dem Herrn Abgeordneten ganz dahin einverstanden, daß die Unie Witten—Schwelm in Verbindung mit der Linie Dortmund—Münster eine ganz besontere Bedeutung gcwinnt.

Wenn dann Herr Abg. S<{hmicding meinte, so ho< der Anleihe- betrag bemessen wäre, so wäre es do< zweifelkaft, ob er genüge, um den Zwe>ken, die die Verwalturg zu erfüllen habe, tatsählih gere<t zu werden, so berü>sihtsgt er nidt genügend, daß wir im Extraordi- narium für gleichartige Zwe>ke sehr erheblihe Mittel anfordern und daß unser Ordinarium sehr reihli< ausgestattet ist, so rei<li®, daß von verschiedenen Seiten angenommen wird, es werden durch das Ordinarium au< werbende Zwecke miterfüllt. I bin mit ihm ganz einig dahin, daß wir in Extraordinarium und Anleibe stets so um- fassende Mittel anzufordern haben, daß die Verwaltung niht nur den großen Verkehrszwe>, der ihr obliegt, erfüllen kann, sondern in zweiter

Linie, daß sie auch einen wlirtschaftlihen Betrieb führen kann, der :

naturgemäß nur möglih ist, wenn sich das Net auf der Höhe der Leistungsfähigkei befindet.

Herrn Abg. Dr. Pachnicke darf i< erwidern, daß die Verwaltung der Frage der Beseitigung der Niveaukreuzungen und Unterführungen dauernd ihre Aufmerksamkeit zuwendet. Ich habe augenbli>lich die Statistik niht zur Hand; aber die Plankreuzungen aller Art, die mir im ganzen Staatseisenbabnbereih alljährlih beseitigen und die Mittel, die wir dafür aufwenden, find ganz außerordentli.

. Auf den Fall Ludwigélust einzugehen, bin ih heute nit in der Lage, weil mir augenbli>li< das Material ni<t zur Verfügung steht.

Herrn Abg. von Woyna darf ih mitteilen, daß die Frage der Aufschließung der Oedländereien selbstverständliÞz au<h ten Eisen- bahnminisler auf das lebkbafteste interessiert und intcressieren muß wie die gesamte innere Kolonisation. Soweit die Staatébahnver- waltung diefen Zwe>en dienstbar zu machen ist, wird sie dafür in demselben Maße zu beanspruchen scin, wie sie für die Melioration des ganzen Landes cinzutreten hat. (Bravo !)

Abg. Viere > (frkonf.): Jn Birnbaum münden 5 Eisenbahnlinien, von allen Himmelsritungen, nur ni<t vom Norden. Hier muß unbedingt eine Verbindung über Schneitemühlchen nah Dratigmühle geschaffen werden.

__ Abg. Dr. Be>er - Siegkreis (Zentr.): Vei jeder Beratung ift eine direkte Verbindurg zwischen der industriereihen Gegend von Altena mit Cöln und dem Rbein gewünscht worden. Bis jetzt bcstcht nur eine Verbindung bis Wipperfürth. Die Vorarbeiten für die weitere Ver- bindung bis Mülheim und Lindlar müssen dringend gefördert werden ; die Stre>ken sind für ten wirtshaftliden Aufshl:15ß des Kreises Wipperfürth dringend notwendig. Der Ausbau des Eisenbabnnetzes zwischen Nhein, Sieg und Lahn muß ebenfalls mehr ins Auge gefaßt werden, ebenso die Bahnen des Westerwaldes.

_Abg. von Heimburg (kons.) begründet die Notwendigkeit ciner Aufschließung des Battenberger Bezirks von Weßlar aus. Er hoffe, daß die vernünftigen Gründe die Wünsche zum Ziele führen würden.

Abg. Krause- Waldenburg (frkonf.) befürwortet, die Anlegung des Y

Clefktrizitätswerkes, das für die geplante eleftrishe Zugförder der Stre>e Lauban—Dittersba<—Kösönigs8zelt nötig if im Bou Waldenburg vorzunehmen. Ó

Kohblenmangel eintreten.

Akg. Dr. von Kries (kons.): Der Abendzug von Rogasen nah Kreuz kommt dreiviertel Stunde näch der Abfahrt des Schnellzuges nad Berlin in Kreuz an. mögli fein. Ebenso kommt der Abendzug von Kreuz nah Posen zu spät an, sodaß man keine: weiteren Anschluß mehr hat. Die Ver, Heanb zwischen Birnbaum und Dratigmühle muß ih ebenfalls be, ürworten.

Abg. Wißmann (nl.): Der Zug, der 3 Uhr 30 Min. Morgens von Breslau abgeht, hält nicht in Liegniß, während der umgekehrte Zug von Berlin nah Breslau ‘in Liegnitz hält. Jeßt is uur die Möglichkeit gegeben, Morgens 7 Uhr 2 Min. zu fahren. Für die Sranffurter brauhte der Zug niht in Frankfurt zu halten da kommt ein Morgenzug aus Posen an. Schle<ht sind au<h die Verbindungen von Liegniß na< Flinsberg im Jser. gebirge. Es wäre eine Leichtigkeit, die “Zuggeschwindigkeit zu erhöhen. Wenn der Personenverkehr auf der Strete Liegniß—Goldberg—Löwenberg so \{le<t ist, so ist das auf diese s{le<ten Verbindungen zurückzuführen. Die Verbindung von Liegnitz na< Posen müßte auh verbessert werden; die Züge könnten in Glogau in die Hauptstre>e einmünden. Gerade anläßlich der Posener Ausstellung kommen diese Wünsche zur rechten Zeit.

Abg. Dr. Dahlem (Zentr.) beklagt den langsamen Betrieb auf der Bahn von Montabaur nah Westerburg; man habe Wetten gemacht, ov nicht ein Fußgänger schneller ans Ztel komme als die Bahn und bei der Probe sei tatsählih der Fußgänger \<hneller von Montabaur na< Westerburg gekommen als die Bahn. Wenn man Bahnen baue, folle man fie wenigstens etwas \{neller fahren lassen, als ein Fußgänger gehe. Die Bahn Montabaur—Westerburg fahre shre>li< langsam, es sei do< ein Unding, daß man si abhete, um zur Station zu kommen, und dann lange auf die Ankunft der Bahn warten müsse. Auf der Stre>e Limburg—Montabaur sollte man mehr Triebwagen gehen lassen, um bessere Anschlüsse nah Westerburg zu ermöglihen. Ein weiterer seit Jahren geäußerter Wunsch läuft auf eine bessere Verbindung vom Westerwald nah der Lahn und na< dem Rhein hin. Der Eisenbahnminister sollte doh die Bevölkerung niht so lange darum betteln lassen. Ferner sollte von Berlin na< der Moselgegend ein direkter Morgen- \hnellzug gehen.

Abg. von Hagke (kons): Dem Minister ist eine Petition über den Bau einer Vollbahn Göttingen—Bremke—Leinefelde unterbreitet worden. Diese Bahn würde ni<t nur die Kreise Worbis und Heiligenstadt wirtschaftlich o V sondern au<h für die Stadt Mühlhausen in Thüringen von großer Bedeutung sein, indem sie den direkten Weg über Hannover, Bremen, Hamburg nah der Nordsee- kfüste darstellt. Jh möchte dem Minister dieses Projekt warm empfehlen und ihn ferner bitten um eine Beschleunigung des Aus- baues der Stre>e Mühlhausen—Heyerode Trefford—Heyerode ist bereits im Betrieb sowie um recht baldige Fertigstellung des zweiten Gleises auf der Bahn Gotha—Leinefelde.

_ Abg. von Wengel (konf.) dankt dem Minister zunächst für die bessere Ma von Berlin nah Bentschen und Posen, wünscht die Beseitigung eines Uebergangs beim Bahnhof Bentschen, die Her- stellung eines Güterbahnhofs in Bentschen sowie den Bau einer Bahn von Nakwiß nah Bentschen.

__ Abg. Veltin (Zentr.) dankt für die Anordnung der Vorarbeitcn für eine Linie Lieser—Morbach, wünscht Berührung der Kreisstadt Berr- castel und bittet um Durchführung der Bahn über Kempfeld— Nhaunen sowie Ausbau der Bahn Wittli<h—Eifelbahn durch das Salmbachtal.

Abg. Neimer- Görliß (konf.) spricht den Dank der Stadt Görlitz für die Erfüllung der im vorigen Jahre vorgebrahten Wüns>e wegen Einlegung von zwei Schnellzügen zwis<en Görliß und Kottbus aus, wünscht den Ausbau einer normalspurigen Eisenbahn im Kreise Lauban zur Erschließung des westlihen Teiles des Kreises und ferner zur Hebung der Stadt Schönberg den Ausbau dec Bahn von Nicolausdorf an der \{lesis{en Gebirgsbahn über Schönberg nah Küpper an der böhmischen Grenze. Der Minister habe sih schon früher dieser Bahnlinie wohlwollend gegenübergestellt, die Vorarbeiten seien au<h {on in Angriff genommen, bei der Fülle der vorliegenten Arbeiten sei die Cisenbahnverwaltung aber wohl no< nicht zur Aus- führung gekommen.

Abg. Brors (Zentr.) bittet um die‘Ausführung des Projektes einer Verbindung von Cöln nah Frankfurt a. M. dur<h den Siegkreis und bringt die Beschwerden aus dem Kreise Wipperfürth über den langsamen Ausbau der Linie Immekeppvel—Lindlar zur Sprache; er befürwortet dringend den Bau dieser Linie bis Wipperfürth sowie ferner den Bau einer direkten Bahn von Bergish-Gladbah nah Wipperfürth.

Abg. von Bülow-Stuthenen (kons.) tritt für den Bau einer Linie Nosenberg— Heiligenbeil na<Pr.-Eylau ein und bittet darum, daß der Nachtschnellzug von Königsberg na< Berlin an einigen ländlichen Orten in der Nähe von Königeberg, z. B. in Lchtenfeld, halten möge, damit die Theater- und Versammlungsbesucher aus Königsberg mit diesem Zuge nah Hause fahren können.

Abg. Eberhard (kons\.): Am 4. März hat hier der Minister auf die Rede des Grafen Carmer das Bedürfnis einer Brücke bei Moalts<h und daran anschließend einer Bahn von Malts< na Wohlau anerkannt. Leider ist meine Hoffnung auf eine solche Bahn in dieser Vorlage enttäus{t worden. Die Vorarbeiten sind zwar angeordnet, und das erfüllt die Anlieger und. Interessenten mit der Hoffnung auf die Erfüllung ihrer Wünsche. Jch bitte nun den Eisenbahnminister und den Finanzminister, diese Hoff- nungen nicht wieder zu Wasser werden zu lassen. Diese Bahn muß aber unbedingt nah Nordosten eine Fortseßung erhalten, etwa nad Obernigk oder Trackenberg-Trebnig. er zweigleisige Ausbau der Stre>e Breslau—Glogau ist seit mehreren Jahien im Gang: und schreitet re<t largsam fort; ih bescheide mi< mit dew Sprihwort: Was lange währt, wird gut. Aber über die Ar der Ausführung sind Klagen der Interessenten an mi<h gelang! In erster Linie wird über die außerordentlich steilen Anrampungs# der Wegeüberführungen geklagt. Aus den Zeichnungen war das niä zu ersehen, aber jeyt, wo die Ueberführungsbrüd>en stehen und t! Anfangspunkte der Nampen kenntlich sind, fragt man si< entseß!: wie werde i<h da mit meinem Fuhrwerk hinauskommen. Ich bitt den Minister, die Nampen so s<hütten zu lassen, daß nicht später Beschwerden kommen. Auf dem Bahnhof Naudten-Süd* soll einc Verbindung zwischen dem Liegnißer und Breslauer Gleise dur eint Holzbrücke von 750 Meter Länge und einigen ens Stufen Höbe hergestellt werden; das würde einen unerträglihen Zustand bedeuten Ich habe das Ministerium im Auftrage der Interessenten um Anlegung eines Tunnels gebeten, aber keine Antwort erhalten. Jch bitte den Minister, diesen Wunsch der Raudtener zu erfüllen.

Um 41/5 Uhr wird die weitere Beratung des Eisenbahn anleihegesezes auf Sonnabend 11 Uhr vertagt.

Durch ‘die Nähe des niederschlcsi\ce, Kohlenreviers köunten viele Kcsten gespart werden, es könnte ug n /

Da müßte do< eine Verkürzung der Fahrzeit

zum Deutschen Reichsa

We 107.

Zusammenstellung der Verichte von deutschen Fruchtmärkten für den Monat April 1911.

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Zweite Beilage nzeiger und Königlich Preußischen

Berlin, Sonnabend, den 6. Mai

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Schleswig-Holst. Westfalen . . .. Rheinland. .

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Meklenburg- Schwerin Meklenburg- Streli Schwarzburg- Sontershausen/ Elsaß-Lothringen

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6 200

96 1 414

101 378 152 581 164 651 212 955 212 626 297 968 285 547 199 186 195 279 273 467 103 366 213 345 261 744

116 925 3477

8 867

7 962 43 184

2100 995 3 801

19 683

50 632

1457 20 316 105 530

1132 24 247

L L F TL I T S

21,14 21,22 20,76 20,39 20,47 21,11

U

21,15

| 21,35

19,29 20,89

| 22,24

14,68 13,95 15,71 15,55 15,31

14,00 14,17 13,73

20,43

| 19,69

| 19,32

15,78

| 17,14

| 18,90 5 15,41

Im: Reich.

An vorbenannten 55 Marktorten . . 52 Marktorten*) im März 1911 47 S Februar 5 49 e Zanuar " D9 « Dezember 1910 55 e November , 596 Oktober 49 « September 46 2 Sus

Juli

36 ; Juli 47 : Mai

20,00

19,00 17,60 18,00

32 l 56 April

| 26,00] 24 807 25,00} 31 026 22,001 28 868 20,38]/ 33 252 20,20} 50 896

21,00} 49 857

19,00] 33 941 19,60] 20 818

20,00] 27 556

55 639

16 324 12 454 15 169

410 308 503 963 458 507 517 941 789 275 871 454 745 091 481 299 284 808 221 536 169 554 210911

T ES

396 993

| 16,24 | 15,88 | 15,58 | 15,51

15,66 14,94 14,18 13,68 13,57

| 13161 | 13,90 14,41

Ostpreußen . .. Westpreußen . . Brandenburg . . Pommern . . .

See. se

Schleswig-Holst. An 6 Welitfalen , « '+ Nheinland. . «

Württemberg . .

Medklenburg- Schwerin Meklenburg- Streli Schwarzburg- | Sondershausen Elsaß-Lothringen

Noggen.

Tilsit, Insterburg, Goldap R R E Kottbus . . S Anklam, Stettin, Pyriß, Stargard, Schivelbein, Köslin, Schlawe, Nums- melsburg, Stolp, A / Posen, C, Krotoschin, Schneide-\ mühl, Bromberg, Bongrowiy / Ohlau, Strehlen, Neusalz, Glogau, | Oppeln, Ratibor, Neustadt, Neisse/ Marne . S Lüneburg N ra N ayen, Kleve, Go<, Geldern, Neuß, | St. Wendel / München, Landshut , Dinkelsbübl,) Augsburg, Memmingen, Mindelheim, Weißenhorn, Shwabmünchen j Aalen, Giengen, Bopfingen, Biberach, | Ravensburg, Niedlingen, Ulm Ueberlingen, Offenburg, Rastatt

Nosto>k, Waren Neubrandenburg, Friedland

Arnstadt Saargemünd .

13,20 14,10 15,00

12,90 13,30)

12,60 18,00 13/60 14/50 14,40

16,00

16,00 16,25 14,00 14,00

15,40 15,50|

16,00] 10 239

15,30 15,4

16,00

15,00

15,40

14,25 14,40 16,50

16,75 21,00 24,60 17,50 15,60 16,00

16,40 16,40

14 454

301 20

1 966

2 008

100 4 800 L C0 5 TOT

817

194

49 7 209 7 200

25 3 100

149 636 4413 302

28 221

28 250

204 999

1 400 67 360 27 211

88 571 14 726 3 676 814 104 612 104 460

393

49 810

1 14,44 36 14,32 14,91

14,15

14,07

14,15

14,00 14,03 15,91

15,44

13,99

13,95

14,00 14,03 15,02

14,82

18,02) 18,22

18,95 16,61) 14,51) 14,51

|

15,72) 16,07

18,83 16,24 14,30 14,22

15,81 15,67

Im Neih. .

Ostpreußen . Wejtpreußen .. Brandenburg . Pommern .

Schlesien . « «

Schleswig-Holst.

Dann. + « Westfalen . . . . Nheinland

Sachsen Württemberg . -

Baden

Med>lenburg- \ Schwerin / Meklenburg- \| Strelitz / Schwarzburg- | Sondershausen / Elfaß-Lothringen

An vorbenannten 62 Marktorten . 67 Marktorten*®) im März 1911 65 ¿ SeDTUaAT y 66 Sanuar , 66 Dezemb. 1910 64 Novemb. 66 Oktober 69 Septbr. 64 Q 62 Juli

67 Junt 63 Mai

69 April

A S D L S-W

Tilsit, Insterburg, Goldap

I o

Lu>kenwalde, Potsdam, Kottbus. .

Demmin, Anklam, Stettin, Pyriß, Star-| gera Schivelbein, Köslin, Schlawe, tummelsburg, Stolp, Lauenburg |

Posen, Lissa, Krotoschin, Schneidemühl, | Wongrowiß

Namslau, Ohlau, Strehlen, Neusalz, Glogau, Hirschberg, Oppeln, Natibor, Neustadt, Neisse

O a ea

Lüneburg

O a a

Mayen, Kleve, Goch, Geldern, Neuß,! Saarlouis, St. Wendel [

München, Landshut, Dinkelsbühl, Augsburg, Kaufbeuren, Memmingen, Mindelheim, Weißenhorn, Schwab-/ münchen

Be E

Winnenden, Reutlingen, Rottweil, Ürach, Aalen, Heidenheim, Giengen, Bopfingen, Biberach, Chingen, / Laupheim, Navensburg, Niedlingen,| Saulgau, Ulm, Langenau, Waldsee

Meßkirch, Pfullendorf, Ueberlingen, | Offenburg, Nastatt /

Nosto>k, Waren Neubrandenburg, Friedland

Arnstadt. Altkir<h, Saargemünd .

Dafer.

12,60 12,60) 12,00 12,50 12,60| 12,00) 12,50 12,90 12,00 11,00! 11,00 11,00 13,00

13,90 14/80 16,20 12,40 14,50 13,80 14,60

15,50 16,00

14,70 17,10 15,60

14,00

15,20 15,00 15,05

17,00 15,00

24,60 295,00 21,80

18,40/117890 18,30/126839

19,0071

21,00/140237 22,00|/182688

18,80|1 18,20 17,00 18,00 19,00

19,00 18,00 18,20 17,50 17,00 17,20 16,00

16,50 19,00

20,00

23,90

17,00

22,60

20,50

16,30

17,00] 25 800

19,20 18,67

59929 75400 93294

45153

43973 62356 55687 77209 82486

359

5 060

114 1913

878414 1 085 703 1 334 394 1 681 645 1 796 071 2 052 160 1 978 792 2 997 128 2016 672

872 972

754 308 1110 695

pr > D S

14,40 14,30 14,26 14,16 14,14 14,11 14,22 14,01 14,00 13,55

14,39

1 235 501

11 424

123 688 11 980

11 300 21 084

47 024

137 297

5 477

100 670

6 292 79 398 415 130 2013 30 287

E41

14,98

14,90 15,15 17,00 14,90 19,31 15,24 14 80 15,90 16,77 15,76

19,05

15,51

17,76

M Al 15,18 16,00

17,66! 16,74

15,83| 15,24

16,09)

Im Neich

An vorbenannten 83 Marktorten . . 84 Marktorten*) im März 1911 81 L Ne

82 Se

83 Dezember 1910 82 Novbr. 8H Oktober 84 Septbr.

L Zuli 82 kunt 86 Mai

®) Abe

Berlin,

M-M: 4 S: A D «e «T

83 August

84 April

oder

den 6. Mat 1911.

12,40 12,40 12,40! 12,00

11,40 11,00/ 11,90 11,20 11,20 11,80 11,20 11,40 12,00

unahme der Zahl der Marktorte rührt betreffenden Getreideart her.

23,00 24,00 20,40

19,00/100399

18,00

18,281127936 19,20/102557

19,80 18,70 19,00 18,00 18,20 18,67

70193 92186

96753

97985

90144 67499 51423 44972 65268 75483

455 585 1915 713 1 526 228 1305 767

982 051

773 083

649 008

966 624 1138 259

1657

15,98 15,60 15,40 14,86 14,97 14 88 14,49 14,55 15,03 14,43 14,81 15,08

Pr I-T E

von Veränderungen in der Zufuhr der

Kaiserliches Statistises Amt. van der Borght.