1911 / 109 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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T E L S E

BÄET C E E T D E E D R E I E E Ee: E As N is “a C e A Ee E E E N

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M E E E D e E d

Im Königlihen Opernhause wird morgen, «Tristan und Isolde“ in folgender Beseßung gegeben: Jjolde: Frau saihinger; Tristan: Herr Kraus; Brangâne : F elot: Herr Habich;

Dirigent ist der Kapellmeister Blech. Anfang 7 Uhr. Die Generalintendantur der Königlichen Schau- Ie veranstaltet an folgenden Tagen eine Gesamtaufführung Opern und Musikdramen in chronologisher

Montag, 22. Mai, Mittwoch, 24. Mai, Montag, 29. Mai, „Tristan und „De Meistersinger von Nürnberg“, Sonntag, 4. Juni, „Rheingold“, Dienstag, 6. Juni, „Die Walküre“, Sonnabend, 10. Juni, „Götter- Aenderung der Reihenfolge und Zeit bleibt vorbehalten. Für alle 10 Vorstellungen werden Sonderabonnements zu Fremdenloge 100 4, Orchesterloge Me

err Griswold; Kurwenal: Herr Bahmann; eemann: Herr Sommer.

agnerscher Meihenfolge: Donnerstag, 18. Mai, «MNienzi“, „Der fliegende Holländer“, reitag, 26. Mai, „Lohengrin“,

folde“, Freitag, 2. Juni,

Donnerstag, 8. Juni, „Siegfried“, dämmerung“.

olgenden Preisen ausgegeben:

90 4, I. Rang und Parkett 74 M, II. Rang 5b #4, 111. Nang | Mer 36 #, IV. Rana 22 #4, Stehpläge 15 4. Eine Vorverkaufsgebühr wird nit erhoben. Das gewöhnliche Abonnement bleibt bestehen; die ständigen Dienst- und Freipläße sind aufgehoben. Das Sonderabonnement ist übertragbar; der gewerbsmäßige öffentlihe Verkauf der Billette hat Borbestellungen werden Der Verkauf des Sonderabonnements findet im

jedo ihre Ungültigkeitserklärung zur Folge. nicht angenommen.

Opernhause am 11. Mai, Nachmittags 3—5 Uhr, statt. C billette sind st. Zt. an den Tagesfkassen zu gewöhnlichen Preisen zu

haben.

Im Köntglihen Schauspielhause wird morgen als 6. Vor- stellung im Lustspielzyklus zu volkstümlichen Preisen Roderich Benedix? eStörenfried“ aufgeführt. Die Geheimrätin Seefeld spielt Frau Schramm, den Lebrecht Müller Herr Vollmer. In den anderen SOIE rollen sind die Damen Arnstädt, von Mayburg, Heisler und Ho die Herren Patry, Boettcher, Schroth, Eichholz und Vallentin be- schäftigt. Die Vorstellungen des 11. Zyklus O NRTELP earel Ber Mat L Teil), «Heinrih VY.",

finden an folgenden Tagen

Königsdramen Dent I Q

vUTICUOTD 11.6 unt: «Heinrih I1V.* (2. Teil), 10. Juni : „Dent VL, 13. Sunt: Miard S an die Generalintendantur theenstraße 3) zu richtende Bewerbungen

Sonderabonnements für Parkett, 1. Nang noch bis 18. Mat angenommen. erhalten \chriftlicde Nachricht. Sefsel,

Parkett - Sessel, Parkett - Loge und

Schauspielhause abzuheben. Für Wildenbruh-Zyklus werden noch Bewerbun abonnements für Parkett und 1. Nang bis 18. N

mittags, im Schauspielhause statt. anschläge.

In der Komischen Oper muß das angekündigte Gastspiel von Lilli Lehmann als „Donna Anna“ wegen plöglicher Er- krankung der Künstlerin auf die zweite Hälfte Mai verschoben werden. In der morgen in Szene gehenden ersten Wiederholung des „Don Juan“ singt Desider Zador zum ersten Male die Titelpartie. Donnerstag wird auf vielfaches Verlangen an Stelle der „Fleder- maus* der zweite Maifestspielabend: „Tiefland“, mit Aino Ackté und Kammersänger Wilhelm Herold in den Hauptrollen, wiederholt.

Mannigfaltiges. Berlin, 9, Mai 1911.

Der Vgrein ehemaliger

mittags 3 Uhr, eine Dampfervergnügungsf

lies Festmahl im Marinehaus zu Berlin.

spätestens zum 17. Mai bei dem Justizrat Calm (

zu bewirken.

der Königlichen Schauspiele (Doro- um geschlossene

Nur die berücksihtigten Bewerber ] Die Preise eines Plaßes betragen : Fremdenloge 30 M, I. Nang Loge und E v u I. Rang

artet Balkon 13,50 A. Den Inhabern ständiger Neservate und Abon- nenten wird wiederum das Vorkaufsreht auf ihre Plätze eingeräumt. Sie haben ihre Billette gegen Borzeigung der Lgitimation bezw. des Abonnementsvertrages am 15. Mai, Nachmittags 2 bis 4 Uhr, im Den am 2 SUnt en um Sonder- ¿ai angenommen. Die Ausgabe der Sonderabonnements für den 1. Shake- speare-Zyklus finden am 10. Mai, für den 11. Shakespeare- und Wildenbruch-Zyklus am 24. Mai, jedesmal von 2—4 Uhr Nach- Näheres ergeben die Säulen-

Schüler des Französishen Gymnasiums veranstaltet zur Zojährigen Bestehens für seine Mitglieder und deren Angehörige, - Damen und Herren, sowte für alle ehemaligen Kollegianer, die nit Mitglieder des Vereins sind, am Sonnabend, den 20. Mai, Nach- ahrt nah dem Müúüggelfeerestaurant bei Nahnstorf und ein sih anscließendes abend- Anmeldungen sind bis W., Linkstr. 43)

Mittwoch,

nehmungen“.

„Tannhäuser“,

Im neuen Hörsaal der Treptower Sternwarte spricht Herr Dr. Stephan Kekule von Stradoni Göge; Marke: | 87 Uhr, über „Das Erfindergeschlecht Siemens und feine Unter- en der verschiedenen Siemens, des Berliner, Londoner und russishen Siemens, eingehend geschildert. Mit dem großen Fernrohr wird vor dem Vortrag die „Venus“ und nah dem Vortrag der „Jupiter“ kleinere Fernrohre zur Beobachtung des Mondes, der Doppelsterne und Sternhaufen zur freten Verfügung.

Es wird das Wir

morgen, Mittwoch, Abends

gezeigt. Außerdem stehen noch

Halle a. S., 9. Mai.

Landung gegen eine

Apparat zerstört wurde.

Einzel-

Dresden, 8. Mai. fand auf der

fowie | ¿ahlreiher Ehrengäste die

Pavtllons statt. Cnt Gesandte in Derlin , s; Sind Botschaft in Berlin Hata, L SUND: Hierzu werden Lingner und dem Vertreter des 6

und Balkon Dresden begrüßt wurde.

18 M, treffenden Staats.

gleitet, die Ausstellung.

Süraßbura t. Gl},

beginnenden Majestät der Kaiser nahm

Gotha, der Fürstenberg, der der kommandierende Ihre Hoheit die

Statthalter

General

Sachfen-Co

die gesamte Studentenschaft

Fahnen und blanken S{hlägern, 2000 Studenten. das Portal getreten.

darzubringen.

Königlichen trat, während die

Feter -seines jubelten. des Vaterlandes, sie den Kaiser.

mit folgenden Worten :

(W. T. B.) Der Flieger Referendar Caspar, der gestern nachmittag auf dem Flugplaßz thal zu einem Fernflug aufgestiegen war, ist Abends bei Lan dséberg (Bezirk Halle) gelandet und hat heute früh den Flug fortgeseßt. Gegen 54 Uhr überflog er Halle und um 63 Uhr Merse- Gegen 7 Uhr ging er in der (

eburg aus noch unbekannter Urfache nieder und stieß Telegraphenstange, Caspar erlitt einen Beinbruch.

Dortmund, 9. Mai. (W.T. B.) Auf der Zeche „Glüdckauf- Tiefbau“ wurden heute morgen durh frühzeitiges Losgehen eines Sprengschusses zwei Bergleute getôötet. Zwei andere ein Brüderpaar und ein Aufseher erlitten schwere Verletzungen.

(W. T. B.) Heute vormittag 10 Uhr Internationalen

Gegenwart Seiner Majestät des Königs, Ihrer Kön ig- lthen Hoheiten des Prinzen und der Prinzessin Johann Georg, der Spitzen der Behörden, des diplomatischen Korps und Eröftnung der Unter anderen waren erschienen: der chinesische der Botschaftsrat bei der t der Botschaftsrat bei zösischen Botschaft in Berlin, Baron de Berckheim. der Gardereiterkapelle begrüßt, fuhr Seine Majestät der König zu- nächst bei dem ungarischen Pavillon vor, wo er vom Geheimen Nat sterreihis{h-ungarishen Gesandten in Seine Majestät besichtigte dann nach ein- ander auch die Pavillons der übrigen Staaten, und zwar die von China, Oesterreih, Rußland, Japan, der Schweiz und Frankreich, ivo er von den betreffenden Negterungskommissaren begrüßt wurde. Die Gardereiterkapelle spielte jedesmal die Nationalhymne des be- Nach Beendigung des Nundganas verließ Seine Majestät der König um 122 Uhr, von stürmischen Kundgebungen be-

8. Mai. t } heute vormittag um 10 Uhr den Vorbeimarsch der Truppen der Garnison ab. Mit Seiner Majestät traten unter die Säulenhalle des Kaiserpalastes Seine Königliche Hoheit der Herzo Graf von Tommandierende

Herzogin von und Gotha ershien auf dem Balkon des Palastes. marsch wurde vom Generalleutnant Freiberrn von der Golß fkom- mandiert. ere führte Seine Königliche Hoheit der Herzog von j urg und Gotha das 2. Rheinische Husarenregiment Nr. 9 vor. Nach beendigtem Vorbeimarsch hielt Seine Majestät der Kaiser Kritik ab und nahm militärische Meldungen entgegen. Inzwischen war von der Universität her, geführt von dem Rektor,

versität angerückt, voran die Chargierten in vollem Wichs mit dahinter in stattlihem Zuge über Seine Majestät der Der Rektor meldete Seiner Majestät, daß die Studenten bereit ständen, ihrem Kaiser und Herrn die Huldigung Der Vorsißende Chargierten einen Halbkreis bildeten , vor, dankte Seiner Majestät dem Kaiser für die gnädige Erlaubnis und sagte, daß die Studenten mit aller Begeisterung, der die akademische Jugend fähig sei, dem großen Führer des deut]chen Volkes entgegen- An diesem Ehrentage legten sie das heilige Gelöbnis ab, daß, wenn sie dereinst mitwirken dürften an den heiligen Aufgaben stets treu zu Der Redner {loß mit einem dreifachen Hoch auf Seine Majestät Hterauf wurde ein Vers der Nationalhymne gesungen. Seine Majestät der Kaiser erwiderte darauf nah ,W. T. B.“

Johannis-

Nähe von Frankleben bei bei der

wodurch sein | burg verlassen.

: l rufen Hygieneausstellung in f

hausen zum

ausländischen

japanischen der fran- Von Fanfaren

Uebung. 9, Mai. begonnen hatte

B D. B) Setne

g von Sachsen-Coburg und Wedel, der Fürst zu General von Fabeck und von Pcittwiß und Gaffron. Sachsen-Coburg Der Vorbei-

der Kaiser Wilhelm-Uni-

Katser war wieder unter | verletzt.

des Studentenausschufs ses

nichtet.

Kaiser und Reich halten würden.

Meg, 8. Mat. / ist um 64 Uhr hier im Automobil eingetroffen und hat im General. kommando Wohnung genommen. Majestät die Werke der Ostfront besihtigt. Auf dem ganze Wege von Straßburg bis Meß das herzlihste begrüßt. höchstdenselben eine willkommen. ladung des D Epetdenen und der Gräfin von Zeppelin-Ash.

iner. die Schulen Aufstellung genommen. Bezirkspräsident Graf von Zeppelin-Ashhausen als Vorsitzender der Gesellschaft für lothringishe Altertumskunde dem Kaiser das Jahrbuch der Gesellschaft, ferner eine Schrift des Obersten Schramm über römischer Geschüße, sodann zwei Faksimiles von neugebundenen lothringishen Urkunden, von denen die eine einen der ältesten Wiegendrucke darstellt. daß fie das farbige lothringishe Wappen haben. der Kaiser nahm Hauviller def Berwaltungs8wüns Meodelle des Professors Sauer- Karlsruhe für das | das Seine Majestät der Münze in Vic überweisen will. Seine Majestät der Kaiser verließ das Bezirkspräsidtum erst nach 112 Uhr, Die Stadt ist illuminiert. Heute abend beginnt eine größere militärisde

Schanghai, 8. Mai. „Neutershen Bureaus“ De l T\chekiang am 6. d. M. infolge der Weigerung der Reishändler, die bohen Preise herabzusetzen, zu Nuhestörungen gekommen. Zwanzig MNeisläden, eine Drogenhandlung, mehrere Häuser von Mandarinen wurden zerstört und verschiedene Verhaftungen vorgenommen. Als sich die Polizei weigerte, die Verhafteten freizulassen, griff die Menge das Gerichtsgebäude und die Polizeistation an, wobei diese Gebäude erheblih beschädigt wurden. Meh Zur Wiederherstellung der Ordnung mußten Truppen aufgeboten werden.

„Ih \prehe Ihnen Meinen Dank aus für die Huldigun Sie Mir soeben dargebracht haben. Meade die wenn Sie einst ins werden aus dem, nicht die Hauptsa Vaterlandes und unseres Volkes. voranstellen, fo hoffe Ih, daß stets Jhr Leitstern und Ziel set dag Wohl des Vaterlandes.“

Die Studenten zogen hierauf, \ich truppweise verneigend, vor Seiner Majestät dem Kaiser vorüber. Allerhöchstderselbe- zog dann noch den Rektor ins Gespräh. Das Frühstück wurde bet dem kom. mandierenden General von Fabeck eingenommen. Seine Majestät der Kaifer ist um 1 Uhr 35 Minuten unter dem Geläut der Gloden des Münsters und unter den begeisterten Kundgebungen des Publikums das die Straßen überall dicht füllte, im Automobil nah Met ab: gereist. Im Wagen Seiner Majestät des Kaisers hatten der tatt: halter Graf von Wedel und der Staatssekretär Freiherr Zorn von Bulach Plat genommen.

ch erwarte von Ihnen, eben hinaustreten werden, Sie aQleent. pa, was in unserem Vaterlande vorgeht, daß die Partei

e ist, sondern end und allein das Gedeihen unseres

enn Sie das Interesse daran

Der Reichskanzler hat in der Naht Straß

(W. T. B.) Seine Majestät der Kaiser

Auf dem Wege hierher hat Sein wurde Seine Majestät überall ax

Auch in den Straßen von Met hieß Alle; roße Menschenmenge mit andauernden Hoch Abends folgte Seine Majestät einer Ein.

Auf dem D zum Bezirkspräsidium hatten ah dem Diner überreichte der

Rekonstruktionen griehischer und

Die beiden Faksimiles sind dadur selten, Seine Majestät ferner aus den Händen des Archivdirektors en Schrift „Elsässish-lothringishe Verfassungs- und che im 18. Jahrhundert“ uen und sah zwei

aiserlihe Wappen,

Die große militärische Uebung, die gestern abend und über Nacht fortgeseßt worden war, vormittag gegen 9 Uhr in der Gegend zwishen St.

Saulny ihren Abschluß, nahdem von 7 Uhr ab ein he tiges Feuer; gefeht stattgefunden hatte. um 6F Uhr im Automobil das Generalkommando verlassen und war bei der Feste Lothringen ln : {loß sich nah der Kritik durch Seine Majestät den Kaiser ein Vor beimarsch der beteiligten Truppen vor dem Kaiser in der Nähe de Feste Lothringen an.

fand heute rivat und

Seine Majestät der Kaiser hatt:

zu Pferde gestiegen. An die Uebung

Das Wetter ist sehr \{chön.

(W. T. B.) Nach einer Meldung ist es in Hang-tshou in der Provinz

rere Polizeibeamte wurden {wer

Tokio, 9. Mat. (W. T. B.) Die Stadt Yamagata steht in Flammen. Mebr als tausend Häuser, darunter die Präfektur mehrere Banken und Schulen sowie das Gerichtsgebäude find ver

(Fortsezung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Ersten

und Zweiten Beilage.)

Theater. Königliche Schauspiele. Mittwoch: Opern-

haus. 122. Abonnementsvorstellung. Dienst- und Frei- pläge sind aufgehoben. Tristan und Jsolde in drei Akten von Richard Wagner. Musikalische Leitung: Herr Kapellmeister Blech. Negie: Herr Regisseur Bahmann. Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. 125. Vorstellung. Das Abonne- ment, die ständigen Reservate sowie die Dienst- und PECge find aufgehobcn. 6. Vorstellung im Lust- \pielzyklus zu volkstümlichen Preisen. Der Sröreufried. Lustspiel in vier Aufzügen von Noderih Benedix. In Szene gesezt von Herrn Regisseur Patry. Anfang 72 Uhr.

Donnerstag: Opernhaus. 123. Abonnementsvor- stellung. (Gewöhnliche Preise.) Samson und Dalila. Oper in drei Akten und 4 Bildern von Camille Saint-Saëns. Tert von Ferdinand Lemaire. Deutsch von Nichard Pohl. Anfang 7x Uhr.

Schauspielhaus. 126. Vorstellung. Das Abonne- ment, die ständigen Neservate sowie die Dienst- und Freipläße sind aufgehoben. 7. Vorstellung im Lust- spielzykius zu volkstümlichen Preisen. Ein Schritt vom Wege. Lustspiel in vier Aufzïgen von Ernst Wichert. Anfang 7 Uhr.

Sonntag: Neues Operntheater. 219. Billettreserve- saß. Dienst- und Freipläße sind aufgehoben. Zum erten Male: Ein Wiuternachtfest. Anfang 73 Uhr.

Preise der Plätze: Fremdenloge 5 M, Vorder- parktett 4 Æ, 1. Rang Loge und Mittelbalkon 3 M, Mittelparkett (1. —22. NReile) 3 46, Seiten- parkett 2 F, 1. Rang Seitenbalkon 1,50 , Tribüne 1 #4, Stehplay 0,75 M.

Deutsches Theater. Mittwoch, Abends 6 Uhr: Faust, S. Teil. i

Donnerstag: Faust, S. Teil.

Freitag: Faust, L. Teil.

Sonnabend: Faust, 2. Teil.

Kammerspiele.

Mittwoch, Abends 8 Uhr: Die Königin. Donnerstag: Gawän.

Freitag: Frühlings Erwachen. Sonnabend: Sumurüûn.

Berliner Theater. Mittwo{, Abends 8 Uhr: Bummelstudeuten. Posse mit Gesang und Tanz in fünf Bildern nach E. Pobl und H. Wilkens. Musik von Conradt.

Donnerstag und studeuten.

folgende Tage: Vummel-

Lessingtheater. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Glaube und Heimat. Die Tragödie eines Volkes. Drei Akte von Karl Schönherr.

Donnerstag und Freitag: Glaube uud Heimat.

Ueucs Schauspielhaus. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Wieuerinnen.

Donnerstag: Zum ersten Male: Eine Million.

Freitag: Eine Million.

Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: 3. Aufführung der Opernschule des Steruschen Konjer- vatoriums. Abends: Eine Million.

Komische Oper. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Maifestspiele 1V: Don Juan.

Donnerstag: An Stelle der angekündigten Vor- stellung „Die Fledermaus“: Wiederholung des Maifestspielabends 11: Tiecfland. (Gastspiel Aino Acktó und Wilhelm Herold.) '

ersten Male:

Freitag: Maifestspiele V: Zum Der Teufelêweg. Sonnabend: Orpheus in der Unterwelt.

Schillertheater. ©@. (Wallnertheater.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Der große Name. zustspiel in drei Akten von Victor Léon und Leo Feld.

Donnerstag: Jum Klubsessel.

Freitag: Der große Name.

Charlottenburg. Mittwoh, Abends 8 Ukr: Zum ersten Male: König Heinrich (in einem Vor- spiel „Kind Heinrih" und vier Akten) von Ernst von Wildenbruch.

Donnerstag: Liebelei. Hierauf: Literatur.

Freitag: König Heinrich.

Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstr. 12.) Mittwo%, Abends 8 Uhr: Die lustigen Nibelungen. Burleske Operette in 3 Aten von Rideamus. Musik von Oscar Straus.

Donnerstag und folgende Tage: Die lustigen Nibelungen.

Lustspielhaus. (Friedrichstr. 236.) Mittwoc, Abends 8 Uhr: Der Registrator auf Reisen. Posse mit Gesang in 3 Akten von Adolf LArronge und G. Mofer. 2

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Der Feldherrnhügel. Schnurre in drei Akten von Roda Noda und Rößler. ¿leng und folgende Tage: Der Feldherrnu- hügel.

Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Poluische Wirtschaft. Schwank mit Gesang und Tanz in drei Akten von Kraaß und Okonkowsky, bearbeitet von J. Kren. Gefangstexte von Alfred Schönfeld, Musik von I. Gilbert.

Os und folgende Tage: Polnische Wirt- Yast.

Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Friedrichstr.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Gaftsptel des „Neuen Schauspielhauses“ : Das Prinzchen. Liebesshwank in 3 Akten von Robert Misch.

Donnerstag und folgende Tage: Das Prinzchen.

Modernes Theater. (Königgräger Str. 57/58.).

Mittwoch, Abends 8{ Uhr: Die Großstadtluft. Schwank in vier Akten von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg.

y S und folgende Tage: Die Grofstadt- uft.

BDirkus Busch. Mittwoh, Abends 8 Uhr: Galavorstelluug. Neu: General Zacharee Ermakov, der Meister tatarischee Kriegs- waffen. Neu: Der urkomische Jansly-

Jansen mit seinen dressierten Tiereu. écerner : Herr Burkhardt-Foottit, Schulreiter. Herr Ernst Schumann, Freiheitsdressuren. Reiterfamilie Frediauo. 3 Gebr. Fratellinis, urfom. Clowns. Zwergclown François als Kunstreiter. Um 97 Ühr: Die ueue Original ausstattungs8pantomime „Ein Jagdfest am Hofe Ludwigs XUV.“

Familiennachrichten.

Verlobt: Frl. Irmgard von der Ha-en mit Hrn. Rittergutsbesißer und Oberleutnant d. Res. Eri Roloff (Neuruppin—Dabergotz, Kr. Ruppin). Frl. Mathilde Klipstein mit Hrn. Forstassessor Nichard Müller (St. Petersburg).

Vereheliht: Hr. Megierungsreferendar Mar Berndt von Saldern mit Frl. Marie- Luise vor Keudell (Schloß Wolfsbrunnen). Hr. Pa! Freiherr von Werthern mit Frl. Vever von Clæ (Farm Okatjemise bei Otjosonjati in S.-W.-A-

Geboren; Eine Tochter: Hrn. Wilhelm v Knoblauch-Pessin (Pessin). A

Gestorben: Hr. Major a. D. Viktor Köhler (Hannover). Freiin Elise von dem Buéssde Ippenburg gen. von Kessell (Meran). _ UH Elisabeth Florentine von Helldorfff (Berlin). Fr. Auguste von Arnim (Doberan).

E

Verantwortlicher Redakteur : Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg.

Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin,

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlag#- Anftalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Elf Beilagen

(einshließlich Börsenbetlage und Warenzeichen- beilage ir. 36 A und 36 B), sowie die Inhaltsangabe zu Nr. 5 des öffentlichen Anzeigers (einschließlich der unter Nx. 2 veröffentlichten Vekauntmachungen)- betreffend Kommanditgesellschaften auf O uud Aktiengesellschaften, für die Woche vo R, bis 6, Mai 1911.

¿ 109,

=-.

der Prägungen von Reichsmünzen in den deuts

Goldmünzen

1) Im Monat April 1911 sind

geprägt worden in: Doppel-

Kronen kronen

Erste Veila ge zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

Berlin, Dienstag, den 9. Mai

Hiervon auf Privat- rechnung*)

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Fünf- markstücke

-

M

Amillicßes.

Deutsches Reich.

markstücke

Uebers iGt

hen Münzstätten bi

s Ende April 1911.

Drei- i markstücke

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Silbermünzen

Zwei- Ein- markstüde

_Fünfzig- pfennigstüdcke

Á

L

—Fünfund, „iwanztg- pfennigstüde

Kupfermünzen

ehn- Fünf- Zwei- Ein- vferdiestade vfertinitn@e pfennigstüccke | pfennigstücke

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Nickelmünzen

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Berlin . 4 519 800

München .

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4 519 800

300 000

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Summe 1 4 519 800

9) Vorher waren geprägt **) 4 108 734 320/762 125 100/35731

4 5919 800

93430253 946 285

300 000

94 744 539/302 088 014/304 210 104

168 582 480 000

197 613

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9 000 214 50} 61 285 158 60] 30 849 549 95

42 873/80 6 69 1 | | 7 813 250/76] 13 388 091/43

10 089 S0

15 000|—

3) Gesamtausprägung

4) Hiervon sind wieder eingezogen . | 66 256 580| 57 077 910

4113 254 120/762 125 100/35777 13230354 24G 385

166 795

94 913 121/302 568 014/304 407 717 366 064

3 564 245 666

84 987 721 84 987 721 9 365

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5 000 214 50] 61 305 218'10| 30 S64 549/95

7 956 124 /56| 13 394 78674 213 379/85] 14954/40| 21 535/—

41/25] 2290 321

4 046 997 540/705 047 190

D) Bleiben e oe o Ee ( 4 752 044 730 M.

§*ck

Berlin, den 8. Mai 1911.

: Einschließlichß von Kronen, zu deren Prägung die Reichsban ergl. den „Reichsanzeiger“ vom 18. April 1911, Nr. 91.

254 079 490

94 909 5571302 322 348/304 011 653

84 978 356

9 000 173/25] 59 u14 927 40] 30 651 170/10

7 841 170/16] 13 373 251/74

1040 331 404,00 4.

k das Gold geliefert hat.

Hauptbuchhalterei des Neichsschaßamts.

Hingze.

Verichte von deutschen Fruchtmärkten.

Qualität

mittel

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Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

Verkaufte Menge

niedrigster

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94 668 270,75 A. 21 214 421,90 M.

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) na übershlägltiher Schätzung verkauft dem Doppelzentner (Preis unbekannt)

Am vorigen Markttage

Durs \chnitts- |

Dur§schnitts- Verkaufs preis

für wert 1 Doppelk-

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16,00 15,50 15,30 15,50

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v Meßkirch. Bemerkungen.

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Ein liegender Stri (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende

Berlin, den 9. Mat 1911.

Deutscher Reichstag. 169, Sigßung vom 8. Mai 1911, Mittags 12 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegraphisem Bureau.)

Auf dér Tagesordnung steht die Fortsezung der zweiten Beratung des Entwurfs einer Reichsversiherungsordnung.

Ueber den Anfang der Sitzung is in der gestrigen Nummer d. Bl. berichtet worden

Aus Abg. Behrens (wirth. Vgg.): Der Vorredner hätte feine bemnhrungen sparen können, wenn er die sehr eingehenden Ver- handlungen der Kommission studiert hätte. Der Paragraph hat eine Acgetigung für sich, indem er den nur noch gering arbeitsfähigen die eitern die Möglichkeit der Beschäftigung gibt. Darüber war sich beli toße Mehrheit der Kommission völlig einig, daß nicht jeder

ledige Arbeiter unter § 186 fällt. Nach den Erfahrungen der

18,50 18,00 18,40 19,20

21,80

21,20

15,20 15,30 15,50

15,90

19,60

13,50 13,40 16,00 20,40

16,00 15,75 15,80 15,590

15,80 16/60

17,60 18,40 18,00 18,68

übrigen wesentliche kamen nur aus dem haben

vertreter, darüber haben, | sicherung8zwang befreien wollen oder nicht. ( zu den Arbeitern, die in den Vorstand durch das Vertrauen der Arbeiter hineingewählt sind, daß sie nein sagen, wenn sie es nicht für rihtig halten, daß jemand von der Versicherungspflicht be- freit wird.

Abg. Korfanty (Pole):

19,20 18.10 19,10 19,20 19,40 21,60

20,00

Nernuen (e

23,20 21,40

14 609 16,00 15,40 16,10 15,80 16,10 16 00 1970 20,00 19,80 19,00

19,9 13,90 16,75 20,50

16,80 16,00 15.90 16,05

16,09 17,00 16 00 18,40 19,20 18,60 19,10 18 20

| |

| |

|

Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkautswert auf volle

Weizen. 19,40 19,60 19,00 19,10 19,10 19,75 19,60 19'60 19,40 20,40 | 21,70 21,80 |

000

23,20 24,60 21,40 21,60 Roggen. 14,60 16,40 | 16,20 16,40 | 16 30 16,40 1610 | 16,70 15,80 16,00 16 30 16,50 16,00 | 100 16,70 20,00 | 20,40 20,00 20,20 19,09 |

Gerste. 14,00 14,50 14,20 14 80 16,75 17,50 20,50 21,00

Hafer. 16,80 | ——

16,25 16 50 16,40 16,50 16,05 16 60 ini 7,20 16 20 16,40 17,00 17,40 16,00 17,00 1840 |} 18,69 19 20 —— 19,20 19,40 19,10 18,20

19,80 20,00 19,75 20,00 20,40 21,80

25,20 22,40

16,40 16,60 16,90 16,70 16.00 16,70 16,70 20,40 20 20

15,00 159.90 17,50 21,00

16,70 17,00 16 60 17,20 16 60 17,40 17,00 18,60 19 60

Mark abgerundet mitgetetlt.

Kaiserlihes Statistishes Amt.

van der Borght.

erhebliche

hervorgehen,

Beanstandung dieser

nthülster Spelz, Dinkel, Fesen).

Vergangenheit hat § 186 außer in den Knappsc{aftskassen in den Krankenkassen keine :

Beanstandungen über die Praxis d Bochumer Knappschaftsverein. lgedef wir nunmehr unter Berücksichtigung der Zweckmäßigkeits gründe in § 522 eine Bestimmung getroffen, indem die Arbeitnehmer- die aus geheimer Wahl hervorgehen ! ob sie einen Knappschaftsinvaliden von dem Ver- Ich habe das Vertrauen

die Entscheidung

Bei uns in Oberschlesien haben die Zechenbesizer auh in den Gemeindeverwaltungen die Mehrheit, und es wird thnen ein leichtes sein, den Ortsarmenverband zu bestimmen, die Befreiung von der Versicherungspflicht bei allen Halbinvaliden auszusprechen,

gefunden ; Bestimmung Infolgedefsen

18,90 | 19,90 21,40

20,10 |

24,18 21,86

17 00 16,50

17,00 16,50

18,92 19,13 19,73 R 18 0I L. D

506 18 74 1 192 18 94 598 18 99

O j 13,20

Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zaßlen berednet. Preis nicht vorgekommen ifi, ein Punkt (.) in den legten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt,

Abg. Hue (Soz.): Die Bestimmung wird dahin führen, daß die beschränkt Arbeitsfähigen völlig s{hußlos dem Willen der Zecken- besißer ausgeliefert sind. Wenn auch die Arbeitervertreter im Vor- stand des Knappschaftsvereins geheim gewählt werden, so sißen sie doh nah der Wahl auf dem Präsentierteller und werden gegebenen- falls hinausgeworfen. Wenn es ih nur um den Bochumer Knapp- shaftsverein handelt, so ist es doch um so unbedenkicher den § 186 zu streichen. / L Ns i

Abg. Becker-Arnsberg (Zentr.): Es gibt weite Arbeiterkreise, namentlich in der Leichtindustrie, die der Meinung sind, _daß 8 186 aufrecht erhalten bleibt, damit auch die Halb- und Dreiviertel- invaliden noch immer eine Beschäftigung finden können. Der Abg. Hue wird sich durch den Abg. Schmidt-Berlin davon unterrihten lassen können, daß wir eine scharfe Auseinanderseßung mit dem Ver- treter der preußischen Bergverwaltnng in der Kommission hatten, weil bisher die einfahe Mehrheit des Knappschaftsvorstandes zur Be freiung von der Versicherungspflicht genügte. Jett aber stimmen Arbeitnehmer und Arbeitgeber getrennt ab.