1911 / 112 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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1. Untersuhungsfachen

2. Aufgebote, C

3, Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c- 4. Verlosung 2c. von Wertpap

ieren. 5. Kommanditgejellshaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.

erlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl-

6. Erwerd3- und Wirischa!

. Bankausweise.

Öffentlicher Anzeiger. | (n

Preis für den Naum einer 4gesyalteuen Netitzeile O 4.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

{) Untersuchungssachen,

[15286] Steckbriefserledigung. _

Der gegen den Sanitäts\soldat Alwin Kleemann der 8. Hattr. E wegen Fahnen- flut, unter dem 19. Januar d. I. erlassene Steck- brief ist erledigt, und die Fahnenfluchtterklärung v. 15. 4. 1911 wird zurückgenommen.

Spandant, den 8. Mai 1911.

Kommandanturgericht.

[15725] Bekauutmachung.

Durch Beschluß der Strafkammer des K. Land- gerihts Zabern vom 6. Mai 1911 ift die Beschlag- nahme des im Deutschen Reiche N Ber- mögens der nachbenannten, wegen Entziehung der Wehrpflicht angeklagten Personen verfügt worden, was hiermit bekannt gemacht wird.

Kreis Zabern. :

1) Rist, Georg, geb. am 7. 6. 1888 in Buchs- weiler, -

2) Behr, Edmund, geb. am 13. 9. 1888 in Neu- weiler, :

3) Dorschner, Albert, geb. am 25. 6. 1888 in Petersbach, y

4) Schirm, Georg, geb. am 14. 4. 1888 in Dett- weiler, 5

5) Seeleuthner, Alfons, geb. am 20. 11. 1883 in Dettweiler, i

6) Weiß, Anton, geb. am 5. 10. 1889 in Eckarts- weiler, ;

7) Faerber, Friedri, geb. am 2. 12. 1890 în Ingweiler, M i

8) Boesinger, Philipp, geb. am 3. 6. 1890 in Sgillersdorf, i

9) Stammler, Nikolaus, geb. am 9. 7. 1890 in Puberg, s :

10) Kerbel, Heinri, geb. am 9. 4. 1890 in Wingen, zuleßt in NRosteig, i

11) Koch, Karl Prosper, geb. am 7. 12. 1890 in Singrist, E E f 12) Wicker, Iosef, geb. am 15. 3. 1890 in Lup- tein, L 13) Ziller, Karl, geb. am 20. 12. 1890 în St. Johann, :

14) Deuninger, Eugen Auguft, geb. am 19. 10. 1890 in Steinburg,

Kreis Molsheim. E

15) Becht, Wilhelm, geb. am 21. 8, 1888 in Dorlisheim, L

alle, wo nichts anders angegeben, zuleßt an ihrem Geburtsort anwesend.

Zabern, den 9. Mai 1911.

Der K. Erste Staatsanwalt.

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2) Aufgebote, Verlust: u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

[15400] Zwangsversteigerung. :

Zum Zwecke der Au*hebung der Gemeinschaft, die in Ansehung des in Berlin, Rheinsbergerstraße 33, belegenen, im Grundbuche vom Schönhausertorbezirk Band 54 Blatt Nr. 1592 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen 1) des Kaufmanns Ernst Mittag zu Berlin, 2) der Frau Glara Rost, geb. Mittag zu Schönerlinde, 3) des Fräuleins Eruestine E zu Berlin, 4) des Kauf- manns Eugen Mittag zu Berlin, 5) des Kaufmanns Franz Mittag zu Erkner, 6) der Frau Anna Bord, geb. Pose‘ zu Berlin, zu gleichen Rechten und An- teilen eingetragenen Grundstücks besteht, soll dieses Grundstück am 11. Juli 1911, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeihnete Gericht, Neue SFriedristraße 13/14, 111 (drittes Stockwerk), Zimmer Nr. 113—115, versteigert werden. Das in der Ge- markung Berlin belegene Grundstück Karten- blatt 23 Parzelle 1154/367 —, bestehend aus: g. Vorderwohngebäude mit linkem Seitenflügel und unterfellertem Hof, b. Gartenhaus, c. Stall und Remise rechts, d. Remise rechts, ist nah Artikel Nr. 1237 der Grundsteuermutterrolle 7 a 29 qm

roß und nach Nr. 2229 der Gebäudesteuerrolle bei einem jährlihen Nußtzungéêwert von 6730 mit 217,80 14 Jahresbetrag zur Gebäudesteuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk is am 31. Januar 1911 in das Grundbuch eingetragen. Es ergebt die Aufforderung, Rechte, soweit sie zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbudße nicht ersihtlih waren, spätestens im Nersteigerungstermiue vor der Aufforderung zur Ab- abe von Geboten anzumelden und, wenn der Antrag- R widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls Fe bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berüdsihtigt und bei der Berteilung des Versteige- rangßerlôses den übrigen Nehten nahgesegt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegen- stebendes Necht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einst- weilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Necht der Versteigerung8erlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. S6: Ke 14, 11s

Berlin, den 2. Mai 1911.

Königliches Amtsgericht Berlin-Mitte. Abt. 85. [15399] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Pappel-Allee 43, belegene, im Grundbucke vom Scönhausertorbezirk Band 47 Blatt Nr. 1388 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks8 auf den Namen der Frau Emma Schtrm, gob. Fordan, hier, eingetragene Grantstüd, bestehend Tas: Vorderwohngebäude mit rechtem und linkem Seitcnflügel, Doppelquergebäude, Hof und Garten, am 77 Juli 191k, Vormittags 11 Uhr, dur daë unterzeichnete Geriht, Neue Friedrich- trafe 13/14, 11 (drittes Stockwerfk), Zimmer

- versteigert werden. Das Grund-

2 Gemarkung Berlin it unter Artikel

_ 17763 der Grundfleuermutterrolle als Karten- 31 Parzelle 672/41, 673/41 mit einer Fläche von Î

7 qm nahgewicsen und unter Nr. 1903 der

Gebäudesteuer, zur Grundsteuer dagegen nit veran- lagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 18. April 1911 in das Grundbu eingetragen. §5. K. 54. 11. Berliu, den 5. Mai 1911.

Königliches Amtsgeriht Berlin-Mitte. Abt. 85.

[7175] Zwaugsversteigerung. : Im Wege der Ma Os fol das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 75 Blatt Nr. 1780 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Bau-Gesellschaft Transvaalstraße A, Gesellschaft mit beshränkter Haftung in Berlin eingetragene Grund- stück am S, Juni 1911, Vormittags 10 Uhr, dur das unterzeichnete Gericht, an der Gericht8- stelle Brunnenplaßt, Zimmer Nr. 32 1, linker Flügel, versteigert werden. Das Grundstück liegt in Berlin, Tranévaalstraße 20. Es besteht aus Vorderwohn- haus mit 1 Seitenflügel links und Hof, Querwohn- gebäude mit Nüdflügel links und Hof, ist 12a 57 qm groß, Parzelle Kartenblatt 20, Flächen» abscnitt 1074/2 2c. Eingetragen ist es unter Artikel Nr. 25 236 der Grundsteuermutterrolle und Nr. 6237 der Gebäudestcuerrolle mit 16 000 4 jährlihem Ge- bäudesteuernugung8wert. Der Versteigerun svermerk ist am 5. November 1910 in das Grundbuch ein- getragen. i Berlin, den 13. April 1911. Königliches Amtsgericht Berlin-Wedding. Abteilung 7.

{15401] Zwaugsversteigerung. ; Im Wege der ZwangsvollstreckZung foll das în Reinickendorf belegene, im Grundbuhe von Reinicken- dorf Band 69 Blatt Nr. 2080 zur Zeit der Ein- tragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Maurermeisters Richard Krüger in Reinicken- dorf eingetragene Grundstückf am 30. Juni 1911, Vormittags {1 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichts\telle, Brunnenplat, erster Stock, linker Seitenflügel, Zimmer Nr. 30, ver- steigert werden. Das Grundstück, ein Hofraum mit Wohnhaus und Quergebäude, liegt in der Gemarkung Reinickendorf, Pankower Allee 33, und umfaßt die Pes Kartenblatt 3 Nr. 3147/85 von 9 a 46 qm iôße. Es ist unter Artikel Nr. 2064 in der Grund- steuermutterrolle des Gemeindebezirks Reinickendorf und unter Nr. 1300 in der Gebäudesteuerrolle mit einem jährlihen Nußung8wert von 8600 # ein- getragen. Der Versteigerungsvermerk ist am 97. April 1911 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 4. Mai 1911. / i Königliches Amtsgericht Berlin-Wedding. Abteilung 6.

[13637] Aufgebot. : Nr. 2255. Der Sägmüller Michael Anton Grein in Boxtal, Amts Wertheim, hat das Aufgebot des 49/9 Hvpothekenpfandbriefs der Rhein. Hypotheken- bank über 500 M Serie 103 Lt. ©@ Nr. 1465 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufge- fordert, spätestens in dem auf Donnerstag, den 29. Februar 1912, Vormittags 9 Uhr, vor dem Amtsgeriht Mannheim, 16, 11. Stock, Sizungs- saal B, Zimmer Nr. 112, anberaumten Aufgebots- termin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Manunheim, den 1. Mai 1911.

Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts. 16.

[13638] Aufgebot. _

Nr. 3256. Der Bauer Martin Haas in Deren- dingen, Oberamts Tübingen, vertreten dur Rechts- anwälte Dr. Hayum und Dr. Grathwohl in Tübingen, hat das Aufgebot des 32 9/9 Pfandbriefs der hein. Hyvothekenbank in Mannheim über 2000 Æ Serie 1896 Lit. A Nr. 236 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, späâte- stens in dem auf Donuerêtag, den 29. Februar 1912, Vormittags L Uhe, vor dem Amtsgericht Mannheim, 11. Stock, Saal B, Zimmer Nr. 112, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Mannheim, den 1. Mai 1911.

Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts. 16.

[14920]

Abhanden gekommen am 1. Mai cr. 1 Mantel zu 6 1000,— Afrikanishe Kompanie Act. Ges. Nr. 785. Vor Ankauf wird gewarnt.

E. Calmann, Hamburg, Neuerwall 101.

[14971] S Der von uns ausgefertigte Pfandschein vom 11. Juli 1908 über den Versicherungs\schein Nr. 69 310, lautend auf das Leben des Herrn Andreas Seidl, Bäckermeisters in Neudorf, Bezirksamt Vohenstrauß, sväter Müllermeister in Bärnau (Oberpfalz), jeßt Bäckermeister daselbst, ist uns als abhanden gekommen angezeigt worden. In Gemäßheit von § 19 unserer Allgemeinen Versicherungsbedingungen machen wir dies hierdur) bekannt. Wir werden für diesen Schein eine Ersaßurkunde ausstellen, wenn sih innerhalb zweier Monate ein Inhaber dieses Scheins bei uns nit melden sollte. Leipzig, den 12. Mat 1911. i Leipziger Lebensversicherungs-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit (Alte Leipziger). Dr. Walther. Riedel.

[14955] Aufgebot. :

Die gien Ewald Langerfeld & Co. Nachf. in Unter - Barmen hat das Aufgebot des angebli ver- loren gegangenen, am 15. Mai 1911 fälligen Prima- wedsels d. d. Düsseldorf, den 1. April 1911, über 60 M, der von dem Anton Bewer in Delbrück b. Paderborn ausgestellt und von diesem angenommen ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf- gefordert, \pätestens in dem auf den 6. Dezember 1941, Vormittags 1UL Uhr, vor dem unter- zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- folgen wird.

Delbrück, den 6. Mai 1911.

Königlibes Amtsgericht.

[15406] i Beschluß.

Die Königlilße Negierung, Hinterlegungsstelle zu Köslin, hat das Aufgebot der nahbenannten bei ibr am 30. September 1879 hinterlegten Geldmassen

der Hinterlegungéordnung vom 14. März 1879 be- antragt: j 1) des in der Zwangsversteigerung der Amtmann Zimmermannschen Landungen Neustettin 550 auf die Doll Abteilung II[ Nr. 4 des Amtmanns Johann Neiéner zu Poaßig zur Hebung gelangten, infolge Ablebens des Retsner und nicht geführter Legitimation der Erben desselben vom Kreisgerihtsrat Mever zu Königsberg binterlegten Betrages von 141,77 H nebst 37,59 „6 aufgelaufener Zinsen; 2) des im Konkurse des Kaufmanns Karl Beyers- dorf zu Tempelburg auf das Liquidat des Kauf- manns A. H. Pretel zu Danzig, Heilige Geist- gasse 110, zur Hebung gekommenen, mangels Vor- legung des Schuldscheins vom 7. April 1362 über seine Forderung zur Spezialmasse genommenen und vom Konkursverwalter Buchbändler F. A. Eckstein zu Neustettin hinterlegten Betrages von 45,04 nebst 10,75 # aufgelaufener isen: Â 3) des Anteils der Kolonie 7 zu Zechendorf am allgemeinen Grundsteuerentshädigungskapitale von 42,66 6 nebst 10,75 46 aufgelaufener Zinsen, hinter- egt von der Königlichen Regierung Abteilung für direkte Steuern, Doutüen und Forsten Köslin, dur die Kreiskasse Neustettin, weil der Besiy- titel für die angeblihe Besizerin verwitwete Ne- gierung8rat Bahlke zu Torney bei Stettin, Grün- itraße 10, nicht berihtigt ist und na erfolgtem Aufgebot seines der Witwe Karoline Bray und Witwe Karoline Klann Ansprüche auf das Eigen- tum der Kolonie und der Grundsteuerentshädigung angemeldet find; : 4) der von der Pommerschen Zentralbahn über- gegangen auf die Königliche Direktion der Ostbahn zu Bromberg beim Kreisgericht Neustettin in Deposition gegebenen Eisenbahngrundentshädigungs- gelder für eine vom Grundstücke, Graben 3, ab- getretene Parzelle des Bauerbofsdesißers F. A. Mau (Man) zu Graben zum Eisenbahnbau von 130,75 4 nebst 34,91 #4 aufgelaufener Zinsen, hinterlegt, weil das Grundstück nicht lastenfret übergeben ist; 5) des beim Kreisgericht S{lawe zur Sicher- stellung der Rentenbank von Pommern bis zur Amortisation der auf dem Grundftück Blatt Nr. 12 zu Shmarsow für dieselbe eingetragenen Rente vom Gutsbesitzer Schmidt zu Schmarfow eingezahlten G von 172,53 46 nebst 45,68 # aufgelaufener insen; 6) der von der verehelidten Eigentümer Eduard Klar, geb. Saremba, zu Sydow auf Grund des Erkenntnisses des Königlichen Appellationsgerichts Köslin, als zweite Instanz, vom 31. Juli 1867 in der Prozeßsache des Tischlermeisters Eduard Braun zu Sydow wider die verehelihte Eduard Klar daselbst als Streitmasse beim Kreisgeriht Schlawe nieder- Les 237,49 6 nebst 61,82 # aufgelaufener insen: : 7) des von den Ständen des Kreifes Stolp beim dortigen Kreisgeriht für den Schmied Karl Ludwig Lange zu Cublit niedergelegten Kaufgeldes für eine zur Berlin-Stettiner Eisenbahn abgetretene Page ia PEOE von 72,25 A nebst 18,62 46 aufgelaufener Zinsen, hinterlegt mangels Beibringung des Kon- senses der eingetragenen Gläubiger zur {chuldenfreien Abschreibung resp. Empfangnahme des Geldes dur den Besißer; M 8) des von den Ständen des Krcifes Stolp beim dortigen Kreisgericht für Frau Kaufmann Karl Mundt, Berta Amalie geb. Kasischke, früher ver- witwete Müller, zu Stolp niedergelegten Kaufgeldes für eine an die Berlin-Stettiner Bahn abgetretene Flähe von 72,63 Æ nebst 18,62 6 aufgelaufener Zinsen, binterlegt wegen unterlassener Beschaffung der Konsense der eingetragenen Gläubiger zur \{uldenfreien Abschreibung; N : 9) des voa den Ständen des Kreises Stolp beim dortigen Kreisgeriht für die verwitwete Halbbüdner Neibke, Dorothea geb. Albrecht, zu Cubliß nieder- gelegten Kaufgeldes für eine an die Berlin-Stettiner Babn abgetretene Fläche von 48,71 4 nebst 10,75 M aufgelaufener Zinsen, binterlegt, weil Besißerin ih nit als Alleineigentümer des Viertelackers Nr. 26 legitimiert hat, den Erben des Dr. med. Gottlieb Albrecht Gottel vielmehr noch Eigentumsrehte an diesem Grundstück vorbehalten sind. i

Alle Betciligten werden aufgefordert, ihre An- sprühe und Rechte auf die aufgebotene Masse svätestens in dem auf den 4. Oktober 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericte, Zimmer Nr. 46, anberaumten Aufgebots- iermine anzumelden, widrigenfalls ihre Ausschließung mit ibren Ansprüchen gegen die Staatskasse erfolgen wird.

Köslin, den 21. April 1911.

Königlicdbes Amrsgeridht.

14967 y A, Herzogliche Amtsgericht Niddagshausen in Braunschweig hat heute foigendes Aufgebot erlassen: Der Mühlenbesitzer Louis Busch in Cremlingen, als eingetragener Eigentümer der im Grundbuche von Cremlingen Bd. I Bl. 64 eingetragenen Anbauer- wesens nebst Windmühle No. aff. 52 daselbst, hat das Aufgebot des Hypothekenbriefes, der über die auf dem bezeichneten Grundstücke in Abt. 111 unter Nr. 4 folgendermaßen: „900 #4 Darlehn nebst 49/9 Zinsen, welhe vom 1. Avril 1889 ab in hbaltjährlichen Terminen zu entrichten, rückzahlbar 6 Monate nah Kündigung, für den Brinksiger Christoph Laës in Cremlingen, aus der Schuldurkunde vom 25. Mai 1889“, Gugetragene Hypothek ausgestellt ist, be- autragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. Januar 1912, Vormittags A0 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 6, anberaumten Aufgebots- termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. :

Braunschweig, den 3. Mai 1911. '

Der Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts

Riddagshausenu: H. Angerstein.

[15799] Aufgebot. 0 L:

Der Undwirt Adolf Meier zu Döldissen Nr. 3 zu Bechterdissen hat das Aufgebot der verloren ge- gangenen Schuldurkunde des Meters Adolf Dôl- dissen Nr. 3 zu Bechterdissen vom 29. März 1882

Leibekasse zu Detmold eingetragene Darle rung zu 3000 4 beantragt. Der Inhaber der ute wird aufgefordert, spätestens in dem auf Freit de den 15. September 1911, Vormittag ® 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte gd beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelde, und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraft] erklärung der Urkunde erfolgen wird. dd: Oerlinghausen, den 8. Mai 1911. Fürstliches Amtsgericht.

[15803] Der Fuhrunternehmer, frühere Shlachtermeßtz, Karl Bauzr in St. Andreasberg hat das Aufgebot des verlorenen Hypothekenbriefs vom 3. Dezember 1898 über die im Grundbuch von St. Andreashe, Band 111 Artikel 18 in Abteilung Ill unter Nr 3 für die Witwe Luise Bauer, geb. Lebmann, einge tragene, zu 43 9% vom 1. Juni 1892 verzinslide Brusgetia dern von 3000 # beantragt. Inhaber der Urfunde wird aufgefordert, \pâteiie in dem auf den S. September 1911, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anke, raumten Aufgebotstermin seine Rechte anzume und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kri, loserflärung der Urkunde erfolgen wird. Zellerfeld, den 5. Mai 1911.

Königliches Amtsgericht.

[15405] Aufgebot zum Bes aen, Todeserklärung, de /11.

Der Pfleger des verschollenen Valentin Ko Kopec) von Eichenau, Justizrat Mierzejewski j Myslowiß, hat Ma feinen Pflegebefohlenen y verschollenen Valentin Kopie (Kopec), zule; Eichenau wohnhaft, geboren den 11. Februar 1Y} Klein-Dombrowka, Sohn des Sebastian Kopey seiner Frau, Eva geborene Katnik, von Klein: browka, verbeiratet gewesen seit 21. November 1, mit Franziska geborenen Ls aus Ponischowiß k Biischin, vor 1882 nach RNusfish-Polen (Cel ausgewandert, für tot zu erklären. Der genamk Verschollene, der Valentin Kopieß (Kopec) ni) aufgefordert, \pätestens in dem auf den 19, Y zember 1911, Vormitiags 8} Uhr, vor da unterzeihneten Gericht, Zimmer Nr. 7, anberaunta Aufgebotstermine sih zu melden, widrigenfalls tj Todeserklärung erfolgen wird. An alle die, die u kunft über Leben oder Tod des Verschollenen u erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, \pätestnt im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu made Myslowiß O.-S., den 3. 5. 1911. Kgl. Anti gerit.

[15659] __ Aufgebot. v

Der Bauer Josef Ortwein in Jagstfeld hat Abwesenheitspfleger beantragt, den am 9. Juli 18 eborenen Karl Josef Keicher, zulegt wohnhaft ù

agstfeld, seit mehr als 10 Jahren in Amerika u unbekanntem Aufenthalt abwesend und seittz verschollen, für tot zu erklären. Der bezeidæ Verschollene wird aufgefordert, \sih spätesten? dem auf Mittwoch, den 29. November 19 Vormittags L0 Uhr, vor dem unterzeida Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu m widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. 2 alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die V forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Eri Anzeige zu machen. ;

Neckarsulm, den 9. Mai 1911.

Königliches Amtsgericht. Hilfsrihter Rösler.

[15408] U Der Amtsgerihtsa‘sistent August Richter æÆ Karthaus hat beantragt, die verschollene, ain 25.3% vember 1846 zu Bojahn geborene Katharina Kare Cäcilie Stenka, geb. Slowi, zuleßt in Schöun® für tot zu erklären. Die bezeihnete Verso wird aufgefordert, ih spätestens in dem au! 3. Januar 1912, Vormittags D9{ Uhr, vor unterzeihneten Geriht, Zimmer Nr. 4, anberaumt Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die 2 erklärung erfolgen wird. An alle, welche Ausfuri über Leben oder Tod der Verschollenen zu ert vermögen, ergeht die Aufforderung, spätesten? 1 Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu ader Neustadt, Westpr., den 4. Mai 1911. Königliches Amtsgericht.

[15409] ; : Der Bâter Ernst Julius Haubold, geboren 2 2. April 1852 in Deutschenbora, ist im Ja ¡8 von Kreißa nah Amerika (Rochester) ausgewar® seit dem Jahre 1891 ist keine Nachricht von mehr eingegangen. Sein Abwesenheitspflege, Gutsbesißer Nollau in Kreißa, hat das A zum Zwecke der Todeserklärung beantrag!. Berschollene Haubold wird aufgeforder;, spätestens im Aufgebotstermine am S. DezE 2911, Vormittags 10 Uhr, zu melden, B falls wird er für tot erklärt werden. Alle, #=, kunft über Leben und Tod des Versh&. erteilen vermögen, werden aufgefordert, p. Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige ¡1 Nossen, am 5. Mai 1911. / Königliches Amtsgericht.

(15411) Aufgebot.

Der Eigentümer August Fromm in #4 Bergstraße 39, hat beantragt, die vers Brüder: 1) den Seefahrer Hermann, "g Friedri Gill, geb. in Stettin am 8. Matz 2) den Arbeiter Gustav Emil Adolf Gill, Feb Stettin am 4. August 1861, beides Söhne des machers Johann Friedrich Gill und dessen zt Friederike Eleonore Dorothea geb. Ebert, L wohnhaft in Stettin, für tot zu erklären. g

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spätestens in dem auf den 25. November t Vormittags 10 Uher, vor dem unterzeidne rit, Clisabethstr. 42, Zimmer 2, anberaue B gebotstermin ju melden, widrigenfalls ‘uet erflärung erfolgen wird. An alle, welche p über Leben oder Tod der Verschollenen gbitens s vermögen, ergeht die Aufforderung, sp ies Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu 7 Stettin, den 4. Mai 1911.

über die Band 1 Blatt 6 des Grundbuchs von

Zudestzuerrolle bei cinem jährliden Nugungs-

con 15 100 # mit 600 # JIahresbetrag zur

bei dem unterzeihneten Gericht gemäß § 58 flge.

Bechterdissen Abteilung 111 Nr. 1 für Fürstliche

Königliches Amtsgericht. Abk. 2.

U T P T MRNE A t N A ep rap e E T E aOMERE T S eter 0e. a S Pee E TEREN

stellte Generalvollmacht für kraftlos.

i [15407] Bekanntmachung.

j 9, der 3F 9/gige Hypotbekenpfandbrief e Dees

zeichneten Verschollenen werden aufgefor 11

Dritte

Beilage

zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußishen Staatsanzeiger.

Berlin, Freitag, den 12. Mai

ng8sachen.

Berlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

pachtungen, Verdingungen 2c.

ung 2c. voni Wertpapieren.

ó, Kommanditgesell shaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.

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Preis für den Raum einer 4gespaltenen Petitzeile 30 . 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

. Erwerbs- und Wirtschaftsgeno ens aften. . Niederlassung 2c. von res ri

. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung, . Bankausweise.

tsanwälten.

9) Anfgebote, Verlust- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

16 Oeffentliche Aufforderung. u vie *éllihen inder des im Jahre 1880 in Amerika verstorbenen Malers Adolf Johr, namens Mathilde, Maria und Adolf Johr, die mit ihrer Mutter, der Witwe Mary Johr, bis zum Jahre 1891 in Brooklyn, Nr. 259 Berry Str., in Amerika wohnt haben sollen und seitdem verschollen sind, R seit dem Jahre 1901 vom hiesigen Gericht eine Abwesenheitspflegschaft geführt zur Verwaltung des Erbteil3, das thnen von ihrem Großvater, dem am 19, April 1900 vêrstorbenen Lehrer August Johr, zugefallen ist. Das Vermögen beträgt jeßt 259,42 4. Die Beteiligten werden aufgefordert, ihre Nehte an- zumelden. Nach Ablauf von 3 Monaten seit der Veröffentlichung dieser Merve wird das Ver- mögen den übrigen Miterben des Lehrers August Fohr ausgehändigt werden. Preuziau, den 6. Mai 1911. Königliches Amtsgericht. (15789) E R Hierdurch erkläre ih alle von mir meinem Bruder, dem Herrn August Thyssen jr. zu Berlin erteilten Nollmachten, insbesondere auch die ihm vor Notar Weber zu Hamburg am 8. September 1906 ausge-

Kapuvar (Ungarn), den 18. April 1911.

(gez.) Hedwig Baronin Berg, geb. Thyssen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung bekannt emacht.

\ Berlin, den 10. Mai 1911. (L. 8.) Bohri\ch, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin-Mitte. Abteilung 96.

[15793] Bekanntmachung. Durch Urteil des unterzeihneten Gerichts vom heutigen Tage sind die Geschwister Johannes Christine und Elisabeth Pes aus Meinkenbraht für tot erflärt. Als Zeitpunkt des Todes ist bezüglich des Johanncs Peß der 31. Dezember 1879 und bezüglich der Christine und Elisabeth Pet der 31. Dezember 1894 festgestellt.

Arnsberg, den 29. April 1911.

Königliches Amtsgericht.

[15802]

Durch Auss{lußurteil vom 29. April 1911 ist der am 1. November 1869 zu Jeschane geborene, zuleßt zu Ruden wohnhaft gewesene Ernst Karl Laube für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 31. De- zember 1900 festgestellt. Unruhstadt, den 2. Mat 1911. Köntgliches Amtsgericht.

Dur Aus\{lußurteil vom 2. Mai 1911 ist der Rekognitions\hein der Königlichen Regierung zu Münster Nr. 4912 1 F. über Verpfändung der Schuldverschreibungen der praußisch—konfolidierten 43 °%/% Staatsanleihe Lit. D Nr. 43541 und 55196 im Betrage von je 600 4 für kraftlos erklärt worden. F. 1 11/4.

Münster, den 8. Mai 1911.

Königliches Amtsgericht. [15412]

Durch Auéschlußurteil hiesigen Gerichts vom 21. April 1911 ist die Aktie Nr. 197 der Aktien- zuckerfabrik Oelsburg für kraftlos erklärt.

Vechelde, den 8. Mai 1911.

Der Gerichts\{hreiber Herzoglichen Amtsgerichts :

Hesse, Gerichtssekretär. [15413] E

Dur Aus\hlußurteil vom 27. April 1911 ist die Aktie Nr. 90 der Wermelskirhener Bank über 1000 4, auf den Inhaber lautend, für kraftlos er!lirt worden.

Wermelskirchen, den 8. Mai 1911.

Königliches Amtsgericht.

[15402] Bekanntmachung. Vurh Aus\{hlußurteil vom 21. April 1911 sind

Sodenkreditaltienbank in Berlin vom Jahre 1897 "tg V Litera C Nr. 3016 über 2000 4, b. die Piat //o igen Hypothekenpfandbriefe der Preußischen F anddriefbank in Berlin vom Jahre 1897 Serie Ql Litera D Nr. 3364, 3365, 3367 über je M M sür fraftlos erklärt worden.

gzoerlin, den 21. April 1911.

s Amtsgericht Berlin-Mitte. Abteilung 84. 16829] L

eurch Ausshlußurteil vom 3. Mat 1911 ist der jg, s-vothringische Rentenbrief Lit. C Nr. 010812

M é jahrliher Rente für fraftlos erklärt

Kaiserliches Amtsgericht zu Straseburg, Els.

u © "D P Ri Oeffentliche Zustellung. au Arbeiter und Abdecker Wilhelm Schreier mige engig, ¿. Zt. in Sonnenburg, Prozeßbevoll- x Quer : Justizrat Hauptmann in Frankfurt Ehret klagt gegen seine Ehefrau, Antonie jest g er, geb. Pommerenig, früher in Zielenzig, tung bekannten Aufenthalts, unter der Behaup- des (Fh g8 die Beklagte ihn böslih verlassen, sich errütte ruchs \s{chuldig gemacht, au eine so tiefe dabe dog des ehelichen Verhältnisses due ¡ra dem Kläger die Fortseßung der Che nit bet U werden fann, mit dem Antrage, die Ehe allein f burn, zu trennen und die Beklagte für den ie Bekl: digen Teil zu erklären. Der Kläger ladet Rethtsstr ige zur mündlihen Verhandlung des lihen Lank pr die dritte Zivilkammer des König- straße 6 gerihts in Frankfurt a. Oder, Logen-

stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug dér Klage bekannt gemacht. N Frankfurt a. O., den 8. Mai 1911.

i GOROEO, Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[15460] Bekauutmachung. . In der Zivilstreitsahe der Taglöhnersfrau Walburga Thalmair in Fahlenbah, Klägecin, ver- treten dur Rechtsanwalt Justizrat Wurzer in Neu- burg an der Donau, gegen den Taglöhner Johann Thalmair, früher Bahnarbeiter in Fahlenbach, zurzeit unbekannten Aufenthalts, Beklagten, nicht vertreten, wegen Ehescheidung, Pr.-Neg. Nr. E 63/ 1911, hat die Zivilkammer des Königlichen Land- gerichts Neuburg an der Donau mit Beschluß vom 5. Mai 1911 Wi klägerischen Antrag die öffentliche aue ung der Klage vom 2. Mai 1911 an den Be- lagten bewilligt. Termin zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor der Zivilkammer des Königlichen Landgerichts Neuburg an der Donau ift anberaumt in die döffentlihe Situng derselben vom Dienstag, den 11. Juli 1918, Vormittags 83 Uhr, wozu der klägerische Vertreter den Be- klagten ladet mit der Aufforderung, rechtzeitig etuen bei dem Königlichen Landgeriht Neuburg an der Donau zugelassenen Rechtsanwalt zu seiner Ver- tretung zu bestellen. Derselbe wird beantragen : I. Die zwischen dem Bahnarbeiter Johann Thalmair von Fahlenbach und setner Chefrau, Walburga ge- borene Apfel, von Fahlenbach im Jahre 1900 zu Fahlenbach geschlossene Ehe wird geschieden. I1. Der Beklagte Johann Thalmatr wird als der schuldige Teil erklärt. 111. Derselbe hat die Streitskosten

zu tragen. Neuburg an der Donau, am 9. Mai 1911. Der Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts

Neuburg an der Donau.

[15420] Oeffentliche Zustellung.

Die Maurerschefrau Negina Lampel in Nürn- berg, vertreten durch Frau Johanna Deinert da- selbst, als Pflegerin, Klägerin, anwaltschaftlih ver- treten durh Rechtsanwalt Denninger daselbst, klagt ihren Ehemann, den Maurer Friedzih Lampel, früher in Nürnberg, nun unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten nah durhgeführter Beweisaufnahme zur mündlichen Verhandlung des Nechts\treits vor die 111. Zivil- kammer des K. Landgerichts Nürnberg auf Mitt- woch, den 5. Juli 1911, Vormittags 83} Uhr, Sigzungssaal Ne. 62 des alten Gerichtsgebäudes, mit der Aufforderung, einen bei dem genannten Gertchte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung vom 28. April 1911 bekannt gemacht.

Nüruberg, den 10. Mai 1911.

Der Gerichtsschreiber des K. Landgerichts.

(15762) Oeffentliche Zustellung.

Dte minderjährige Imgard Auguste Benninger in Bielefeld, Mellerstr. 40, vertreten durch ihren Vor- mund, Stadtsekretär Schnuphase in Bielefeld, Prozeß- bevollmächtigter : Prozeßagent Boedeker in Alverdissen, klagt gegen den Handlunasgehilfen Nudolf Gees, zu- legt in Barntrup beim Schlossermeister Glismann, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte* der Mutter der Klägerin in der Le E (Empfängniszeit, nämlih vom 14. Februar is 15. Juni 1910 beigewohnt hat, mit dem Antrage, 1) den Beklagten zu verurteilen, unter Anerkennung der Vaterscha1t der Klägerin vom Tage ihrer Geburt 13. XIL. 10 an bis zur Vollendung ihres 16. Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrihtende Geldrente von vierteljährlih 60 (sechzig) Mark zu zahlen, und zwar die rückständigen Beträge sofort und die künftig fällig werdenden am Ersten eines jeden Kalendervierteljahres, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts\treits wird der Beklagte vor das Fürstlihe Amtägeriht in Alverdissen auf Mitt- woe den 28. Juni 19114, Vormittags 93 Uhr, geladen.

Alverdissen, den 10. Mai 1911.

Der Gerichtsschreiber des Fürstlichen Amtsgerichts.

[15765] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährige Hildegard Martha Becker in Bernédorf O.-L., vertreten durch ihren Vormund, den Uhrmacher Heinrih Beker daselbst, klagt gegen den Schlosser Friedrich Hermann Theuring, früher in Nammenau wohnhaft, jeßt unbekannten Aufent- hats, auf Zahlung von Unterhalt, mit dem Antrage, zu erkennen: Der Beklagte wird verurteilt, der Klägerin vom 22. Januar 1910 an bis zur Vollen- dung ihres sechzehnten Lebentjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von viertel- jährli) 36 4 -§, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am am 22. Juli, 22. Oktober, 22. Januar und 22 April jedes Jahres, zu zahlen und die Kosten des Nechts- streits zu tragen. Das Urteil ist vorläufig voll- \treckbar. Der Beklagte wird zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits. vor das Königliche Amts- geriht Bischofswerda auf den 22. Juni 1911, Nachmittags 3 Uhr, geladen.

Bischofswerda, den 9. Mai 1911.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[154283] Oeffentliche Zustellung.

Der minderjährige Heinz Werner Koh in Halle a. S., vertreten durch den städtishen Berufsvormund, Magistratäsekretär Hermann Seeroald in Halle a. S., Prozeßbevollmächtigter : Magistratsassistent Müller ebenda, klagt gegen den Studenten Lucius Sobel, früher in Halle a. S, Große Wallstraße 3, jeyt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung,

dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- | straße 28, am 2. November 1909 Webóéenen Kindes,

des Klägers, sei, weil er der Mündelmutter in der geseßlichen Empfängniszeit vom 4. Januar bis 5. Mai 1909 heigewohnt habe, mit dem Antrage: 1) den Beklagten zu verurteilen, dem Kinde zu Händen des Vormunds vom 2. November 1909 bis zur Voll- endung des 16. Lebensjahres jährlich 240 4 Unter- haltsgelder vierteljährlih im voraus zu zahlen, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 2. Februar, 2. Mai, 2. August und 2. November jedes Sabres, und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, 2) au das Urteil für vor- läufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Halle a. S., Post- straße 13/17, Zimmer Nr. 130, auf den 7. Juli 1911, Vormittags 9 Uhr, geladen. Halle a. S., den 5. Mäî 1911. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[15430] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährige Erna Anna Emilie Gerloff, vertceten durch den Vormund, den Arbeiter A. Gerloff in Lübe, dieser vertreten dur den Leiter der öffentlihen Rechtsauskunftsstelle, Nat Dr. Link, daselbst, Prozeßbevollmächtigte: Nehtsanwälte Dres. Hallier, Blohm & Hübbe zu Hamburg, klagt gegen den Schiffszimmermann Heinrich Schneider, früher in Hamburg an Bord des Dampfers „Daghestan“, jeßt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, den Bellagten kostenpflichtig {chuldig zu erkennen, zu Händen des Vormundes an die Klägerin vom Tage der Geburt, den 4. April 1909, für das erste und zweite Lebensjahr je 240 (4, für das dritte und vierte Lebensjahr je 204 / und für die folgenden 12 Lebens- jahre jährlih 180 6 als Unterhalt zu zahlen, und zwar im voraus in dreimonatlihen Beträgen an jedem 4. April, 4. Juli, 4. Oktober und 4. Januar, die rückständigen Beträge sofort, unter der Begrün- dung, daß der Beklagte der Mutter der Klägerin in der geseßlihen Empfängniszeit betgewohnt habe. Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht Hamburg, Zivil- abteilung XVI1, Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 111, auf Freitag, den 14. Juli 1911, Vormittags 10 Uhr, ge- laden. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. O den 4. Mai 1911.

Der Gerichts\hreiber des Amtsgerichts.

[15763] Oeffentliche Zustellung. Der Bäckermeister Karl Seiwert in Andernach a. Rhein, Prozeßbevollmächtigter: Firma Josef Kroth, G. m. b. H., vertreten durch Geschäftsführer Joh. Zimmermann, daselbst, klagt gegen den Johann Neunkirchen, Kaufmann, früher in Andernach, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Be- hauvtung, daß Beklagter für Wohnungsmiete vom 1. Februar bis 1. Mai 1911 = 63 #4 und für Lagermiete 15 A vershulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger Os Mark nebst 49/6 Zinsen seit 1. Mai 1911 zu zahlen und das Urteil für vorläufig voll- streckbar zu erklären. Zur mündlihen Verhandlung des Nechtsstreits wird der Beklagte vor das König- lihe Amtsgericht in Andernah avf den 14, Juli 1911, Vormittags 9 Uhr, geladen. Anderuach, den 10. Mai 1911.

: aber, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[15414] Oeffentliche Zustellung.

Der Schreiner Wilhelm Wild in Aufenau, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Krück in Wächtersbach, ladet den Achilles Höpfner, von Aufenau, dessen Aufenthalt unbekannt ist, unter der Behauptung, daß die Aufnahme tes infolge des Todes der Mutter des Beklagten, der Ebefrau des Pensionärs Josef Höpfner, ausgesezten Prozeßver- fahrens C. 192/10 seitens der Erben der Chefrau Höpfner, zu denen anch der Beklagte g-höre, ver- zögert werde, zur=Aufnahme und mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Bad' Orb zu dem auf den 27. Of- tober 1911, Vormittags 9 Uhr, bestimmten Termin. Die Ladungsfrist ist auf zwei Wochen fest- geseßt.

Bad Orb, den 4. Mai 1911.

/ Krause, Gerihts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[15425] Oeffentliche Zustellung.

Die Pensionsinhaberin Fräulein Käte Hennig in Berlin, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Ehrhardt, Luks und Müßtlitz in Berlin, klagt gegen den Ernst Anverssen, früher in Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter

waren den Kaufpreis verschulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an B Klägerin 591 A nebst 49/6 Zinsen seit dem 1. Ok- tober 1910 zu zahlen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das König- lihe Amtsgeriht Berlin - Mitte, Neue Friedri straße 15, Zimmer 211/213, 1. Stockwerk, auf den 5. Juli 1911, Vormittags 9} Uhr, geladen, Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, U 0 1911. er Gerichtsschreiber

des Königlihen Amtsgerichts Berlin-Mitte. Abt. 6. [15779] Oeffentliche Zustellung.

Der Ingenieur O. Reichelt in Groß-Lichterfelde- West, Gericht - Str. 12, Prozeßbevollmächtigte : Rechtsanwälte Justizrat Heimbah, Führer und Plate in Berlin, Neue Roßstraße 1, klagt gegen den Steinseßmeister F. Lauert, früher in Berlin, jeyt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihm auf Grund des Urteils des Königlichen Land- gern [ Berlin vom 8. Juni 1909 gegen den Beklagten eine Forderung von 1412,04 4 nebst 6 v. H. Zinsen seit 19. Mai 1909 und 13,80 Wechselunkosten zustehen und er die im Klageantrage angegebene Fordnung gepfändet habe und ihm der Beklagte die Einwilligung zur Auszahlung verweigert habe, mit dem Antrag, den Beklagten zu verurteilen, darin zu willigen, daß die vom Königlihen Amts- geriht Berlin - Wedding bei der Königlichen Ministerial-, Militär- und Baukommission zu Berlin als Streitmasse zwischen den Parteien in dem Ver- fahren 7 K. 57. 10 hinterlegten 1644,67 A (i. B. eintausendsechshundertvierundvierzig Mark 67 Pf.) nebst Depositalzinsen an den Kläger ausgezahlt werden. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zwölfte Zivil- fammer des Königlichen Landgerichts 111 in Berlin zu Charlottenburg, Tegeler Weg 17—20, Sißungs- saal 51, auf den 5. Oktober 1911, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Änwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Charlottenburg, den 6. Mai 1911.

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 111

in Berlin.

[14945] Oeffentliche Zustellung.

Die geschiedene Ehefrau des früheren Landwirts und nachherigen Bezirksdirektors Lüpvo Harms, Magda geb. Dierks in Sanderaltenhof, vertreten dur die_ Rechtsanwälte Dres. Bulling, Schulze- Smidt, Spitta und Kind in Bremen, klagt gegen ihren geschiedenen Ebemann, früher in Bremen, jest unbekannten Aufenthalts, wegen Forderung, evtl. Auskunftserteilung und Herausgabe, mit dem An- trage: 1) den Beklagten zu verurteilen: a. zur Zablung von #4 17810,— an die Klägerin: b. eventuell über den Bestand des von der Klägerin eingebrahten Gutes Auskunft zu erteilen und aus dieser Aufstellung sih ergebende einagebrachbte Gut herauszugeben: c. zum Unterhalt der Klägerin vierteljährlihen, im voraus - zahlbaren R dem Tage der Klagerbebung ab, eine

M 1200,— jâhrlih zu zahlen; d. die Kosten dieszz Rechtsstreits zu tragen. 2) Das Urteil evtl. gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckt Flären, und ladet den Beklagten Verhandlung des Rechtsstreits vor das L Zivilkammer II11, zu Bremen, im Gerichtsget I. Obergeschoß, auf Dienstag, den 4. Juli 3 Vormittags §8} Uhr, mit der Aufforderung, et bei diesem Gerichte zugelaffenen RNRebtsantwwal bestellen. Zum Zwecke der öfcntliben Zuste wird dieser Auézug der Klage bekannt gemat Bremen, den 6. Mai 1911. Ñ

Der Gerichtsschreiber des La

Scheinpfl1 S

[15427] Oeffentliche Zustellung. L C 622 1 Der Tiefbauunternehmer Herm. Müller d St&önstedtstr. 6, klaat aege

Böttcher, früher zu Gb

Aufenthalts, auf Grund der

Ax. Böttcher ibm für cin gegebenes D

und an Nebenkosten 1095 3

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ihr für Miete und Telephonvergütung 265 H ver-

\{ulde, mit dem Antrage, den Beklagten kosten- ! pflihtig und vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, an ! die Klägerin 265 A nebst 49/9 Zinsen seit dem i 1. September 1910 zu zablen. Die Klägerin ladet f den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- |

Vormittags 93 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt | gemacht. | Verlin, den 21. April 1911.

Korn städt, Gerichtsschreiber des Königlihen Amtsgerihts Berlin-Mitte. Abt. 1. {15424] Oeffentliche Zuftellung.

Die offene HandelsgeseU\chaft in Firma Hahn & Co. zu Berlin, Niederwallstraße 16, klagt gegen

, auf den 30 mitta )». September 1911, Vor- 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei

daß der Beklagte der außerehelide Vater des von der Verkäuferin Agnes Kcch in Halle a. S., Jacob-

Behauptung, daß er für läuflih gelieferte Wäsche-

streits vor das Königliche Amtsgeriht Berlin-Mitte | g s in Berlin, Neue Friedrihstraße 12/15, Zimmer | 7. Nr. 220/222, I. Stockwerk, auf den 30. Juni L911, 2"

bekannt gemadt. Charlottcuburg, den 25. Arril 131 „R - s Der Geri&tshreibder de Königlihen A Abt. V

Ocfcnutliche Zustellung. irma F. A. Hafkus zu Roftock, Ulmenftraße a Prozcibevollmäcthtigte: Rechtsanwälte Dr. inr. Boltcn und Carl Bus in Cöln, klagt gegen en Heinri Vredefecldt, früher in Cöln, Aachener-

| ftraße, 111. Etage, jet obne bekannten Wohn- und Aufenthalt, unter der Behauptung, daß ihr der Be- flagte für im Sabre 1908 auf Bestellung angefertigte und abgeänderte Kleidungsstücke einen Restbetrag von 143,— F \{ulde, mit dem Antrage, den Beklagten koften- fällig zur | dreiundvierzig Mark) nebst 49/9 Zinsen seit dem 1. den Landwirt Rudolf von Vodungen, früher in | Urtell für vorläufig -vollstreckbar zu erklären. Zur Zielomischel, jept unbekannten Aufenthalts, unter der | mündlichen Verhandlung des Rehtêstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgerit in Cöln

(einhundertdreiundvierzig Mark) Zablung von 143,— A (einhundert-

Oktober 1908 zu verurteilen, und das

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