1911 / 114 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

E E

L L E E E

1 dem Kaiser Franz Joseph war ein Glückwunschtelegramm | Diese Treppe dürfte auß der bevorzuate eingetroffen, desgleihen von Seiner Majestät dem Sultan, der Wes I u Hatle Weg werden, um bom außerdem eine e Militärmission zur Beglückwünshung nah Berlin entsandt hatte, die auch Geschenke des osmanischen Heeres überreichte. Uen liefen neben zahlreichen anderen telegraphischen Glückfwünschen solche oon Seiner Königlichen Hoheit dem Vrinten Leopold von Bayern, dem Prinzen Karl von Hohenzollern, vom

hervorragender Stelle und von so bedeutenden Schauspielern gele zu werden. Es ist mit starken äußeren Effekten arbeitendes

tittelgut, das in den drei ersten Akten die Hörer zu fesseln vermag, zum BANE aber, troy der krassen Geschehnisse, nd ins Un- wahrscheinliche und \hattenhaft Unbestimmte verliert. LWhorkel, ein alter Wikinger, hat seinem Sohn Walbrand die Jugendgeliebte Herdisa, die eigentlih dessen Milchbruder Björn innerlih zugehörte, durch eine verleumderishe Lüge gewonnen. Daus aure ist Björn | Großen Generalstabe und dem Reichskanzler ein. Unter den Ab- in fernen Landen verschollen geblieben zwanzig Jahre haben | ordnungen, die dem Jubilar persönlihe Glückwünshe und Ehren- Walbrand und Herdisa als Mann und Weib in Frieden zusammen gelden e überbrachten, sei diejenige der Generalität der ile L gehaust, und eine Tochter ist ihrem Bunde entsprossen. Da kehrt rmee erwähnt, die eine von der Generalität gestiftete Büste des der Totgeglaubte in der Nacht des Winterfestes zu den Seinen | Feldmarschalls überreichte.

zurück, und das auf Lug gebaute Glück der Familie Thorkels E Pr ge für dic S cy Martne. Die Kom-

zerfällt. Walbrand ershlägt Björn; Olaf, dessen Sohn, mandos der I. Matrosendivision in Kiel und der 11. Matrosendivision

den Herdisas Tochter liebt, wird durch eine grause Ver- kettung von Umständen das zweite Opfer und der von Brudermord | tn Wilhelmshaven stellen am 1. Juni und 1. Oktober d. I. eine größere Anzahl von Vierjährig-Freiwilligen ein. Die Auf-

befleckte Walbrand de im ciêumstarrten Fjord den Tod. Es ist } nahmebedingungen sind: Mindestalter 17 Jahre, kTleinstes Maß 1,65 m

viel von äußerem Geschehen in den fünf Akten zusammengedrängt, die Spannung wird manchmal allzu absichtlißh wachgehalten, und dennoch | (bei Freiwilligen aus der seemännishen Bevölkerung mit mindestens 12 Wochen Seefahrzeit 1,57 m), kräftiger Körperbau, gesunde,

erlahmt die innere Anteilnahme, roie hon erwähnt, nah dem Schluß scharfe, niht farbenblinde oder farbenunsichere Augen, gutes Gehör.

zu mehr und mehr. Dem Stück fehlt wirkliches, inneres Leben, die

Charaktere heben sich nicht plastisch voneinander ab, und die Sprache | Der Anmeldung sind beizufügen: Meldeschein (vom Zivilvorsißenden bewegt si, abgesehen von der Auseinanderseßung zwischen Herdisa | der Ersaßkommission zu erbitten), Schul-, Lehr-, und sonstige Zeug- und Bjöôrn im zweiten Akt, wo sie zu größerer Höhe | nisse, selbstges{riebener Lebenslauf. Die ärztliche Untersuhung ordnet erhebt, allzusehr in ausgefahrenen Gleisen. Und doch hâtte gerade der fernliegende Stoff} den Dichter zu eigen- artigerer Sprachbehandlun veranlassen können. Die dar- stellenden Künstler waren 4E Kräften bemüht, sich mit ihren wenig dankbaren Aufgaben abzufinden. Das Beste boten Frau Poppe als Herdisa, Herr Gode als Björn und Herr Eggeling als Priester Uffeig, der, von Thorkel mißhandelt, das Verderben ues Hauses beschleunigen Me Nur verführte die ermüdende Gleichartigkeit seiner Rolle den tre Oen Spieler \{ließlich zu Uebertreibungen. Die undankbarsten Aufgaben hatten Fräulein Nessel als Shwanhilde und Herr Hoffmann als Olaf. Das junge Liebespaar fiel in seiner süßlichen Naivität aus dem altertümlichen Nahmen der Cs allzusehr heraus, in der blutiger Männerstreit, wilde Haß- und Nachegefühle und Lug und Trug die führenden Gewalten sind.

er her die Höhe des Hügels zu gewinnen. E V ft B c î l a g c

Pg fre E Li De Pester dne zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußishen Staatsanzeiger.

meldet aus Teushntz: Gestern E gegen 12 Uhr nad d M 114. Berlin, Montag, den 15. Mai _1911.

Hauptgottesdienst bra in einer kleinen Scheune

dur den starken Wind Baan fih außerordentl

breitete, sodaß bis nah 4 Uhr bereits 35 Wohnhäus-,"

sämtlihen Scheunen und Nebengebäuden niedergeb rannt iti Gs v cane

Bremen, 13. Mai. (W. T. B.) Auf der We

heute der Stapellauf des late, Gee l fand Bussard“ statt. Der Oberbürgermeister von Magdeburg R ag marus hielt die Festrede und taufte das Schiff auf Allerbö@,- Befehl Seiner Majestät des Kaisers auf den Namen « Magdeh n Als Vertreter des Staatssekretärs des Reichsmarineamts war g. Direktor des Werftdepartements des Reichsmarineamts, Vizeadmitt Dick zugegen. Der Stapellauf ging unter den Hochrufen der [ral State n schauer glatt von statten. Zu: inb

Hamburg, 13. Mai. (W.T.B.) Die feierlihe U eber ambdestetle von Cdmund J. A. Siemers gestifteten Vorlesungsgeß e s an den Hamburgischen Staat hat heute vormittag in Gez, wart der beiden Bürgermeister Dr. Predöhl und Dr. Schröder A “¿06 E Anzahl Senatoren, des Kommandanten von Altona, des preußisdier Provinz Ostpreußen : 1 430 1417 Gesandten von Bülow, der Präsidenten der Bürgerschast und 2 l Westpreußen . . « « « "+100 456 2/2 Handelskammer sowie vieler Vertreter der Wissenschaft, des Hand 1 Stadt E 2 547 18 035 7 739 und der Behörden stattgefunden. Y Provinz Brandenburg . 3 524 7394| 11772

P 15. Mat (W. T. B) ch V 600 b47 1 158 aris, 15. Mat. . T. B.) Nach einer Meld Posen . 9 9 615 St. Johns (Neufundland) ist dort ein französi\ch er Fig

aud von sozialdemokratishen Arbeitern gewählt worden und auch in der Kasse gewählt werden. Er wird doh nicht von uns aufgestellt werden. Der wahre Grund ist, daß Sie keine Wahl haben wollen, bei der die Sozialdemokraten Gelegenheit zur Agitation haben. Sie haben Furcht, daß die Land- arbeiter die Wahrheit über Sie erfahren. Sie haben ja nur vor den Sozialdemokraten Angst! Die christlichen Arbeitervertreter fürchten Sie nicht; die springen über Ihren Stock. Der Abg. Arnstadt \agte, der Kreistag, werde fon die richtigen Männer wählen. Das heißt doch mit andern Worten, die Arbeiter für unmündig erklären. Diese Bestimmung zeigt, mit welcher Rücksichtslosigkeit man gegen die Arbeiterinteressen vorgeht. Die Konservativen forderten seinerzeit die hohen Zölle, um ihre Arbeiter besser bezahlen zu können. Die Löhne sind aber seitdem geringer geworden. Jett wollen sie die landwirtshaftlihen Arbeiter iw noch entrechten. Der Kreis- aus\{huß und der Bezirksaus\{huß begehen, wie auch der Abg. Trimborn zugeben wird, heute {on skandalöse Ungerechtigkeiten; man weiß, was man von ihnen erwarten kann. Die MNegierung ist nur der gehorsame Diener der Konservativen.

Direktor im Reichsamt des Innern Caspar erklärt in Verfolg einer Bemerkung des Abg. Hoch, daß die Anführung „($ 349 Abf. 1, 2)" am Schlusse des $ 343 der Kommissionsvorschläge ungenau ift, da die Erwähnung des Absatz 1 überflüssig sei; er stelle anheim, den Fehler zu berichtigen.

G Abg. 00 ea (Sap): Fros crts Provokationen M : i 49 weigen sich das Zentrum samt seinen Arbeitersekretären und die 422 608 31 818 9176 0 eral uber diese unerhörte Entrehtung der Landtarbeiter 2316 32 LOO| aus, und die Rede des Abg. Arnstadt bot nur ein Bild der 9729 531| 297290 38220 absoluten Hilflosigkeit der Freunde diefer (Entrechtung, wenn fie i ; A ; : Gründe dafür angeben follen. Die Herren wissen ja ganz genau, 430 473 32 175 38 916 daß die Krankenversiherung auch auf dem Lande ausgebaut werden 45 719 677 2324 Es N die U On E hâtten. Len 31921 39 852 92 nicht, daß das Krankengeld erhöht wird, sondern wollen nach rote vor M pi s cid den Landarbeiter auf dem denkbar niedrigsten Niveau halten. Van 390 092 94 615 16 313 hat ihm das Koalitionsrecht überhaupt verweigert, weil er tavon 135 566 6 196 6 903 vielleicht in der Zeit der Ernte Gebrauch machen könnte, man nimmt 119 302 4 991 3 299 ihm auch bei dieser Gelegenheit, wo er neu belastet wird, ein ibm 83 631 3114 9591 zustehendes Necht, weil er einen den Herren unbequemen (Gebraurch 44 513 9 922 218 davon machen möchte. Mit alledem werden Sie nur die Lancflucht 24 767 4 508 24951 noch weiter steigern. Aber die namentlihe Abstimmung 2 «s ¿a an zs zeigen, daß den Konservativen und den Natonalliberalen ) e 9D Zentrum fh zugesellt, denn es ift ja jeßt NRegierungsparteti. 86 658| * 3767 95 DENDUn I Bug) 10 O O 12 839 1 873| 3 422

meinte, er fei

Arnstadt 4 würde

Schlachtvich- und Fleischbeschau im Deutschen Reiche. Salder t L Bierteliahr 1911 betmwauten Shlachttterxe. Zusammengestellt im Kaiserlichen Statistishen Amte.

Jungs- rinder über

3 Monate alt

Kälber

Pferde und bis Schweine

andere Einhufer

Owsen | Bullen Kühe Schafe Ziegen | Hunde

E T E E I E red

5 963 O2

6 084 790 123 864 28 23 108 2 895 17 718 386 7 673 4 224 16 983 12 642 25 741 5 419 4 408 155 17 666 613 3 339 1 680 264 698 12 893 3 926

101 406 70 248 317 901 221 036 95 573 134 247 354 517 194 241 114 781 196 592 239 417

29 183 28 612 38 767 49 818 25 957 32 261 86 333 34 262 38 382 30 330 44 893

5 419 3 308 6 863 11 642 2 658 5 604 13 591 7 960 6 6839 5 502 4 040

8 905 6 382 4 130 29 244 9 626 7178 32 310 19 016 11 733 13 000 36 760

der Marineteil an. 1861 Im Kaiserin Auguste Viktoria-Haus zur Bekämpfung 1338

der Säuglingssterblihkeit im Deutshen Reiche (Char- lottenburg, Mollwißstraße) wird vom 8. Juni 1911 bis zum 29. Juni 1911 etn Lehrkursus für Mütter und Mädchen abgehalten werden, in dem all das theoretisch und praktisch gelehrt werden wird, E s B 2 der Hege ge R des Sina au 8 wissen ü muß. Der Kursus wird behandeln: Die Hygiene der Schwanger- ; : schaft, die Vorbereitung zur Stillung, die natürlihe und ünstliche N! A Au M se am Been, ai y A Y Ui v

12148 6 507 1673 5 292 4 025

Schlesien . 4 159 4 424 Cp E 2 333 3 270 Swleswig-Holstein . 1 382 3 832 Hannover . A L 3 8683 E e 4 9 391 9 589 0 hesen-Nassau 729 7.480 1209) 17896) 10057| 44090 N intanb., C N 3898| 16845 6850| 64509| 13949 88621 Hohenzollern. « | 62 21 391 344 886

Königreich Preußen . 25 648 71 148 67 508| 261 080 97 626| 572 395

Bayern rechts des Nheines e N 2 636 27 313 9376 45 143 22 291 156 949 z links des Rheines . . 249 1 640 493 3 749 6 649 11 662 Königreih Bayern 2 885 28 953 9 869 48 892 28 940| 168 207

Königreih Sachsen . 3722| 10648) 8887| - 38828) 5770| 95544

Königs und der Regierung wünschte darauf der Minister des Aeu Oed s aa oe 999 4 420 2399| 14020 20401 47 063 Marquis di San Gtuli ano den Vertretern zu ihren Ä Baden . R 541 6 358 2 379 11 501 14042/ 40647 guten Erfolg und wies mit großer Befriedigung auf das gedeiblit e e o de 978 4817 284/ 10504 7245) 16669 Zufammenwitken der vertretenen Regierungen für die Entwidlug Mlenburg-Sthwerin C 504 166 1915 5 496 1 390 27 474 des Instituts hin. Das Institut sei berufen, etne immer größer Großherzogtum Sachsen . . 156 474 288 2 809 1 282 9 993 Nolle in den wirtshaftlihen internationalen Beziehungen zu h E 71 605 140 3 095

telen, Mecklenburg-Strelitz 92 44 deren Tendenz n andauernd fester und solidarischer zu gestalten, d i 9 018 1 160 4749

\chuner mit 22 Mann untergegangen. Das französisd,

Ernährung des Säuglings, die Pflege des Kindes. Besonders großer

Wert wird auf die praktishe Unterweisung gelegt werden, die durch 11 ertrunken. die Einrichtungen des Kaiserin Auguste Viktoria-Hauses in voll- kommener Weise ermögliht ist. Der nächste Kursus, deren 4 in jedem Jahre stattfinden, wird von dem Anstaltsdirigenten P lofelior Dr. Langstein gemeinsam mit den beiden ber- ärzten, den Herren Dr. Bahrdt und Dr. Rott am 8., 15., 22. und 29. Juni, Abends von 6+ bis 8 Uhr, im Hörsaale des Kaiserin Auguste Viktoria - Hauses abgehalten werden. Die Teil- nehmerinnenzahl ist auf 120 beschränkt, die in Gruppen geteilt werden. Schriftliche Uen mit genauer Adresse werden im Bureau des Kaiserin Auguste Viktoria-Hauses entgegengenommen. Tetlnehmerkarten werden gegen etne Einschreibegebühr von 2 4 vom Bureau aus nah der elberfolas der Anmeldung mit genauer An-

gabe der Fahrgelegenheit zugesandt.

Am Sonnabend, den 17. Juni, findet im Berliner Nathause ein großer Subskriptions\ommerball zum Besten wohl- tätiger Zwecke statt. Die gesamten Festräume sind durch Beschluß der Stadtverordnetenversammlung dem CEhrenaus\{huß, an dessen

Rom, 14. Mai. (W. T. B.) Der König und die Könj, begaben M heute nahmittag in Begleitung des Groß fürs Boris und der Großfürstin Wladimir von Rußland jy Internationale Institut für Landwirtschaft, wo aus \y zur Hauptversammlung Abgeordneten das diplomatische Korb, Minister des Aeußern und des Ackerbaus sowie eine Anzahl gelun Gäste versammelt waren. Der Präsident des Instituts Mar Cappelli hielt eine Begrüßungsansprache, in der er dem König fir die Initiative zur Errihtung des Instituts dankte. Im Namet dz

Im Königlichen Opernhause findet morgen, Dienstag, eine Aufführung von „Figaros Hochzeit“ statt, in den Hauptrollen durch die Damen Denera, Hempel, Rothauser, von Scheele-Müller, Gates, die Herren Bronsgeest, Knüpfer, Lieban, Bachmann, Krasa und Philipp besegt. Dirigent ist der Generalmusikdirektor Dr. Muck.

Im Köntglihen Schauspielhause gehen morgen als 10. Borstellung im Lustspielzyklus, zu ermäßigten Preisen „Goldfische“ bon Franz von Schönthan und Gustav Kadelburg in Szene. Die Damen von Mayburg, Bute, Heisler sowie die Herren Vollmer,

èannstädt, Boettcher, Zeisler, Werrack und Vallentin spielen die Hauptrollen.

Bei dem Gastspiel der Mitglieder des Hamburger Thaliatheaters, das im Lessingtheater am Freitag, den 2. Juni, beginnt, wird „Sommerspuk“, ein fröhlihes Spiel in vier Akten von Kurt Küchler, aufgeführt.

Für die italienische Stagione der Komischen Oper, die am Mittwoch mit Verdis „Maskenball“ ihren Anfang nimmt, hat der Kapellmeister F. N. von Neznicek ein Ensemble zusammen- gestellt, dem folgende Künstler angehören: Mdme. Agnes Borgo, Grand Opéra, Paris (Tosca) ; Jeanne Karolewicz-Weida, Grand Opéra, Chicago (Amelia); Grete Forst, K. K. Hofoper, Wien (Oscar, Gilda); Anna de Anini, Kaiserlihe Oper, Warschau elg Maddalena); Léon Laffite, Grand Opéra, Paris (Herzog);

ean Nadolovitch (Richard, Cavaradossi); Pasquale Amato, Metro- politan Opera, New York, (Nené, Scarpia) George Baklanoff, Kaiserliche Oper, Warschau (Nigoletto). Von dem ständigen Ensemble der N Oper sind E lden in größeren Partien beschäftigt : Susanne Bachricht, Trude Meininger, Anna Willner, Karl Armster, Max Begemann, on Hefter, Peter Kreuder, Hans Thomaschek, R. Wissiak. Die F iszeiterüna leitet der Oberregisseur Heinz Sattler, der langjährige Oberregisseur des Schweriner Hoftheaters.

Urin nut Sor I 44% 444 x

464 999) 510 676 483 537 446 180 440 495 485 880 452 397

j P Aus Wiesbaden meldet ,W. T. B." vom 13. d. M., daß Seine 116 879) 1053 925| 4079 656

Majestät der Kaiser auch am legten Abend den Festvor- stellungen im Königlichen Theater beiwohnte. In der Hof- loge hatte neben Allerhöhstdemselben der Staatssekretär des Reichs- tnarineamts von Brvid Plah genommen. Es wurde „Oberon“ in der Wiesbadener Bearbeitung gegeben unter der musikalishen Leitung von Professor Schlar.

h Oldenburg. - 168 424 284 \ r charakteristischer Zug unserer Zeit sei. Braunschweig Id 392 2 001 z 152 j; Gas E20 Abg, Molkenb uhr (So): „Die : preußischen Kreistage int i i il E ° - d C ine ? A Wahlkörper sind der egierung Spiße die Gottin und Tochter des Oberbürgermeisters stehen Brü : i L / ai 4 ¿ reine Unternehmervertretungen ole Xa! ; * ; ! russ el, 13. Mai (W., L. B) Dié tin Anti ; ad)fen-Altenburg . . ; 98 91 296 : 17 123 1 248 1815 zur Verfügung gestellt. Die Aus\{chmückung der Säle, die il also / Lene o rat A ln-Coburg-Gotba L 125 283 128) 2444 9831 3493| 42222) 3135 994 Abg. Dr. Mugdan (fortshr. Volksp.): In der ersten L i i i in Lokandu am Congo zwei mit Soldaten beseßte Boote ge: O 1 488 690 3 267 Kommission sind alle diese Vorschriften abgelehnt worten Baurat ODr.-Ing. Hoffmann übernommen. Voraussihtliß wird Pra o ten bejeple L ge S r 7: 9 72 9 Ly or tali Va ; ; ert sind. Dreißig Mann, vermutli ntl S(warzburg-Sondershausen .. 4 65 73 17 (82 782 34 - For der Königliche Hof an dem Feste teilnehmen. Die Gesamtteilnehmer- si s A Sa Siwanburg Rudolstadt i : 14 71 92 917 389 1394 9 131 795 24 servativen verlangt haben, denn in der Auégleihslesung sint tiz Be- 3 i i i u o O O e timmungen womöglih noch reaftionärer autgefallen. $ 249 trifft tie ein großer Teil bereits vergriffen ist, werden nur auf den Namen aus- Mons 13. Mai. (W. T. B.) A ; / E Maron Unt 9 c 39 275 7 48 986| 62 | | L N Ea y : y 04 V uf einer Grube in Fléy en E i o 40 122 124 624 2a 974 l 482 986 1 062 Piel und kosten 20 4, für weitere Familienmitglieder 15 , ein- | kei St. Ghislain sind zwölf Bergleute mit einem Fördectoti Reuß jingerer Linie . . 74 161 263 1 906 987) 2121| 17989 3013 wählen, die damit gar nihts zu tun haben. Ein solches mahlin des Oberbürgermeisters auf Grund \chriftlihen Antrags an Aud 63 10 947 591 184 1 597 10 313 4 147 können wir den Landarbeitern nicht antun. den Verwaltungsdirektor des Nudolf Virhow-Krankenhauses, Kaiser- s ; S F 115 336 3 964 543 4 642 11 820| 93 Halmstad, 14. Mai. (W. T. B.) Ein deut \cher Ball e U e 5 175 5 ) ) 2 Gee An), Dr, Segfer. (folie U), walt cine persénili i: : s rovinz Halland gelandet. Der Ballon war gestern abu R E e 1 652 7118 1 684 3 508 8978| 13704| 129839 ng, die unter dem nm hr stetgernden „Al A. F. Bis zum Pfingstsonnabend, wo die erste Aufführung des Ds Aa ob era mit Dr. Wirther als Führer aufaclicn ci SIABESOTDTINdeN a a e ere a 860 4 968 1267| 16869 4360| 33619 80016 1 306) Rechten für die Berichterstattertribüne vollständig verloren geht. vorbereitet, stattfinden foll, ist an dem hierfür bestimmten Plaß auf {lug der Wind um, und der Ballon flog über die Ostsee nd 136 194 Der Eventualantrag der Polen wird zurückgezogen. der Höhe des Pichelswerders noch mancherlei zu tun. Aber es Schweden. Als der Führer des Ballons Morgens das Kattegat tt: Dagegen *) im 1. Vierteljahr 1910 40482| 156418| 119667| 483850| 247534/ 1315 990| 4076 207 ; r ; T TA c Et TE L. ü 1909 39757| 148911| 124688 441038 231281/ 1149 668| 4041 913 vormittag zu überzeugen Gelegerheit hatte. Die über 2000 Sißpläße angenehmen, wohlgelungenen Fahrt stattfand enthaliende Tribüne ist errihtet. Ebenso slehen bereits die Häuschen E A SIOME N A V s 1907 87408 141136 97006| 393557 184202 ¿ " 1906| 43506 152245 104050| 429163| 211151

Ea sen-Meiningen . 119 322 118 i 31: ; 20 - : 2 769 400 3 139 genehm, denn sie verbürgen ‘die Entrechtung der Landarbeiter. in Nofenhaine umgewandelt werden, hat der Stadtbaurat, Geheime scheinende „Tribune Congolaife“ meldet, taß infolge eines To rnados Mh. 8 400 367 581 99 686 2 039 977 L 1018 204 1 192 aber haben die Zentrumsmitglieder gehorsam getan, was zahl ist auf 600 Personen beschränkt. Die Eintrittskarten, von denen | f"? umgekommen. Meset ahe 39 90 284 316 808) 3427 80 113 3 geradezu unerhörte Bestimmung, daß für die Krankenkassen Persone chließlih Essen. Die Einladungen ergehen persönlich durh die Ge- | erun glückt und zum Teil \chwer verletzt worden. Sbtttbüra-Lippe. « « 10 S 18 998 43 461 1 569 32| 40 Damit {ließt die Debatte. lihen Geheimen Regierungsrat Dr. Ohlmüller. : : è ! ; ¿ B 38 1 549 1518 1374 52 4345 32 823 mit drei Passagieren ist gestern vormittag im Süder d E e 689 | 5 3 A E H S R E De eibra Festspi " J ä i “A L 7 F j Festspiels , Albrecht der Bär“, das die „Brandenburgia Ballon wurde nah seinem Aufstieg nah Rußland getrieben. Lu Deutsches Reich . 39 293| 143130| 102620| 437489| 199 396| 1 064 607| 4 532 816) i “E vf, E 139 794! cin amertaee Abstimmung gelangt $ 343 mit wird dort rüstig gearbeitet, wie der Festausshuß sich am Sonntag- | bitte b ; “Ti ; von dem Direktor Caspar angeregten Aenderung des Zit / , beschloß er die Landung, die südlich von Laholm nah tine v v | i g s ras i 9 1908 35 987| 138913| 107860 420753 212612| 1149342/ 4418 214 126 936 des wendishen Dorfes, welhes den Schauplaß des Festspieles bildet. Hongkong, 15. Mai. (W. T. B.) In vergangener Nadt O / 1052 263| 3237 092

am Schlusse, nun aber in der Kommissionsfa)sjung mi 131775 gegen 103 Stimmen zur Annahme; 4 Abgeordnete 98 301! fand hier ein Erdbeben statt, dem ein unterirdishes Getöse voraus- do ¿ 1905 35 899| 142214| 112783/ 413756| 186353| 1122865| 3 924 280| ging. Schaden wurde nicht angerichtet. *) Die Vergleichszahlen sind die vom Kaiserlihen Statistishen Amte erstmalig veröffentlichten.

| nch der Abstimmung. L 107 778) Ebenfalls in namentlicher Abstimmung wird $ 349 4 Mitoli gy Berlin, den 12. Mat 1911. O E Kaiserliches Statistishes Amt. S 209 Dr. Zacher.

Durchaus befriedigend fielen Spreh- und Hörproben aus, die vor- genommen wurden. Es geht mit Nücksiht auf die der Bühne nahe Sitzenden natürli nicht an, daß, um auf den entferntesten Siyßen. sicher verstanden zu werden, übermäßig laut ge- \prohen wird. Das richtige, auch die Schauspieler niht über- mäßig anfstrengende Mittelmaß will gefunden und erprobt werden. Er Mia im geschlossenen Naume sind für Aufführungen im Freien

t maßgebend. Die forgfältig angestellten Versuche ergaben, bei

179 gegen 96 Stimmen angenommen; 4 Mitglieder enthalte sih der Abstimmung. $8 344, der über die Zusammeniz5zu: des Ausschusses Bestimmungen trifft, wird ohne Debatte Kommissionsfafsung angenommen.

S 345 besagt:

H or ck» c ci

H p Y S 1A 4 l [F | f, M: f f 1 A! (2% J 4/74 M 0E N VEIE Wee j 3/08 P H M N J (7 Eau E 4 i A Ah _ a 1 f} n Ba i L U 1 k; Et P. E 4 id 4 0 i H x 1

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Adis Abeba, 14. Mai. (Meldung der „Agence Havas“)

Mannigfaltiges.

n P B |

|

f

; 5 ; ni Berlin, 15. Mai 1911. Einhaltung normaler Stärke der Stimme, daß eine auf dem ent- ferntesten Plaße sißende Person gut verstand und den Beweis davon f der Bühne Gesprochenen lieferte. Fertig ist auch bereits die bequeme Treppe, die vom Eingang des Festplaßes zu der Restauration am Fuß des ficht hat, vor und nah den Aufführungen fleißig besuht zu werden.

Der General-Feldmarschall Freiherr von der gestern die Feter seines jubiläums,

fünfzigjährigen M das dem Jubilar mannigfahe Ehrungen Seine Majestät der Kaiser übersandte ihm mit einem Kabinetts- chreiben Sein in Oel gemaltes Bildnis. Von Seiner Majestät

Goltz beging ilitärdienst- brachte.

dur Wiederholung des au

Hügels führt, die Aus-

Lidj Jassu ist feierlich zum König ausgerufen worden. Die Krönung findet später statt. Jm Lande herrsht Ruhe.

(Fortseßung, des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Ersten, Zweiten, Dritten und Vierten Beilage.)

E E a e A E L e O a A O C E E E S Da R R)

Theater.

Königliche Bchauspiele. Dienstag: Opern- baus. 128. Abonnementsvorstellung. Figaros Hoch- eit. Komische Oper in 4 Akten von Wolfgang madeus Mozart. Text nach Beaumarchais, von Lorenzo Daponte. Deutsche Uebersetzung revidiert von H. Levi. Musfikalische Leitung: Herr Generalmusik- direktor * Dr. Muck. Negie: Herr Oberregisseur Droescher. Anfang 77 Uhr. Schauspielhaus. 131. Vorstellung. Das Abonne- ment, die ständigen Reservate sowie die Dienst- und Sre he sind aufgehoben. 10. Vorstellung im Lust- pielzyklus zu volfstümlihen Preisen. Goldfische. Lustspiel in 4 Aufzügen von Franz von Schönthan und Gustav Kadelburg. Regie: Herr Regisseur Keßler. Anfang 7F Uhr. Mittrooch: Opernhaus. stellung. (Geroöhnlihe Preise.) Königskinder. Musikmärchen in dret ho ag Text von E. Nosmer. Musik von E. Humperdinck. Anfang 74 Uhr. Scauspielhaus. 132. Vorstellung. Das Abonne- ment, die ständigen Reservate sowte die Dienst- und Freipläßze sind aufgehoben. 1. Vorstellung im 1. Shakespeare-Zyklus zu volkstümlichen Preisen. König Richard der Zweite. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Shakespeare. Ueberseßt von Schlegel. Für die deutsche Bühne bearbeitet von Wilhelm Ocechelhäuser. Anfang 74 Uhr. Sonntag : Neues Operntheater. 237. Billettreserve- sah. Dienst- und Freipläße sind aufgehoben. ignon. Oper in dret Akten von Ambroise Thomas. Tert mit Benußung des Goetheschen Romans „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ von Michel Carró und Jules Barbier, deutsch von Ferdinand Gumbert. Anfang 7# Uhr.

129. Abonnementsvor-

Deutsches Theater. Dienstag, Abends 6 Uhr:

Faust, 2. Teil. Mittrooch: Faust, 2. Teil.

Donnerstag: Faust, L. Teil. Seruag, Faust, D. Teil. onnabend: Othello.

Kammerspiele.

Dienstag, Abends 8 Uhr: Sumurunu. Mittwoch: Die Königin. Donnerstag: Der verwundete Vogel. Bre Die Königin.

onnabend: Sumurün.

Berliner Theater. Dienstag, Abends 8 Uhr: Bummelstudenten. Posse mit Gesang und Tanz in fünf Bildern nah E. Pohl und H. Wilkens. Musik von Conradt.

Mittwoch und folgende Tage: Bummelstudeuten.

Lessingtheater. Dienstag, Abends 8 Uhr: Glaube und Heimat. Die Tragödie etnes Volkes. Drei Akte von Karl Schönherr. »

Mittrooh und Donnerstag: Glaube und Heimat.

Neues Schauspielhaus. Dienstag, Abends 8 Uhr: Eine Million. :

Mittwoch bis Freitag: Eine Million.

Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: 4. Aufführung der Opernschule des Sternschen Konser- vatoriums. Abends: Eine Million.

Komische Oper. Dienstag, Abends 8 Uhr: Der Teufelsweg. Mittrwooch: Ital. Stagione 1 (Pasq. Amato):

Ein Maskenball.

Donnerstag: Orpheus in der Unterwelt.

Freitag: Îtal. Stagione I: l ersten Male: Nigoletto. (Gastspiel Baklanoff.)

Sonnabend : Ital. Stagione 111 (Pasq. Amato): Tosca.

Schillertheater. ©. (Wallnertheater.)

Dienstag, Abends 8 Uhr: Der große Name. Q in drei Akten von Victor Léon und Leo e

Mittwogh: Der Traum cin Leben. Donnerstag: Der große Name.

Charlottenburg. Dienstag, Abends 8 Uhr:

König Heinrich (in einem Vorspiel „Kind Heinrich“

und vier Akten) von Ernst von Wildenbruch. Mittwoch : Liebelei. Hierauf: Literatur. Donnerstag: König Heinrich.

Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstr. 12.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Ein Walzertraum. Operette Franz Lehar.

Mittwoch bis Freitag: Ein Walzertraum.

Sonnabend : Die lustige Witwe.

Lustspielhaus. (Friedrichstr. 236.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Der Feldherrnhügel. Schnurre in drei Akten von Roda Noda und Rößler.

Mittwoh und folgende Tage: Der Feldherrnu-

hügel.

Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Friedrichstr.) Dienstag, Abends 84 Uhr: Gastspiel des „Neuen Schauspielhauses“ : Das Prinzchen. Liebes\{chwank in 3 Akten von Robert Misch.

Mittwoch und folgende Tage: Das Prinzchen.

Modernes Theater. (Königgräßer Str.57/58.) Dienstag, Abends 84 Uhr: Gastspiel des „Neuen Schauspielhauses": Wienerinnen. Lustspiel in drei Akten von Hermann Bahr.

Mittwoch und folgende Tage: Wieneriunen.

Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld Diendêtag, Abends 8 Uhr: Polnische Wirtschaft. Schwank mit Gesang und Tanz in drei Akten bon Kraaß und Okonkowsky, bearbeitet von J, Kren. Gesangsterte von Alfred Schönfeld, Musik vor J. Gilbert.

l , Mittwoch und folgende Tage: Polnische Wir schaft.

——

Zirkus Busch. Dienstag, Abends 8 Ubr:

Galavorstellung. Neu: General Zachare Ermakov, der Meister tatarischer Kri waffen. Neu: Der urkomische Ja!“ ansen mit seineu dressierten Tiere. _ erner: Herr Burkhardt-Foottit, Schulreilzt: err Ernst Schumanu, Fretheitsdreure nis eiterfamilie Frediano. 3 Gebr. Fratell als urkom. Clowns. Fergelown François e Kunstreiter. Um 94 Ühr: Die neue Orig ausstattungsþpantomime „Ein Jagdfest Hofe Ludwigs XUV.“/

F N CERIR E K E MCOD P TASEN TIOTE F RETLO Vi fARPI R N

Familiennachrichten.

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Friy von Hennigs (Techlin). i Gestorben: Frl. Helene von Koop (Berlin).

I }

Verantwortlicher Redakteur : Direktor Dr. Tyrol in Charlottenbursg-

Verlag der Expedition (Heidrich) in ia Druck der Norddeutshen Buchdruckterei und Des Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nry/32. Zwölf Beilagen

(etnschließlich Börsen-Beilage). (11308)

Deutscher Reichstag. 174. Sizung vom 13. Mai 1911, Vormittags 10 Uhr. (Leciht von Wolffs Telegraphis@em Bureau.)

Das Haus seßt die zweite Beratung des Entwurfs einer

Reichsversichherungsordnung fort. /

Ueber den Anfang der Sißzung ist in der vorgestrigen Nummer d. Bl. berichtet worden.

Direktor im Reich: amt des Jnnern Caspar: Ih möchte noh- mals mit allem Nachdruck dagegen Verwahrung einlegen, daß hier von einem Ausnahmegesetz, von einer Entrehtung die Nede sein kann. Es handelt sih im Gegenteil darum, eine wesentliche Verbesserung in der Lage der landwirtshaftlihen Arbeiter einzuführen, und ih habe ausdrücklich im Auftrage der verbündeten Regierungen zu erklären, daß für sie die Aufrechterhaltung einer dem $ 343 entsprehenden Vorschrift eine un- erläßlihe Voraussetzung für die Annahme der landwirtschaftlichen Krankenversiherung is. Der Abg. Stücklen hat bezweifelt, ob von den Befugnissen des $ 349 von den verbündeten Regterungen Ge-

rau) gemaht werden würde. In der Kommission ist ausdrücklih witgeteilt und besonders vom Königlih sächsishen Bundesrats- tevollmächtigten, von dem der Abg. Stücklen gesprochen hat, daß die Regierungen wahrscheinlich von ihrer Befugnis nah $ 349 Gebrauch machen würden. / S Abg. Arnstadt (dkons.) : Aus rein praktishen Gründen find diese V-stimmungen geschaffen, weil man den Versicherten das Wahlrecht ndt übertragen kann. Sie würden es immer nur in ganz beschränkter Nbl ausüben können. Es sprehen die Entfernungen etn sehr vihtiges Wort mit. Die Folge würde eine sehr geringe Beteiligung #i der Wahl sein. Vielleiht würde es bei indirekter Wahl sich vas anders gestalten. Die Kosten trägt in jedem Falle doch der LUeitgeber. Auf die Anträge der Unken und die Behauptung von % Entrechtung der landwirtschaftlihen Arbeiter will ih nit näher hen. Wir wollen die landwirtschaftlihen Arbeiter niht zu A\titern zweiter Klasse degradieren. Jh möchte auf das ent- Wwittenste behaupten, daß wir das Wohl der landwirtschaftlichen tteiter mindestens ebenso schr vertreten, als dies von irgend einer *uttei des Hauses geshieht. Was nützt denn überhaupt den land- wirtschaftlichen Arbeitern ein Wahlreht zu solchen Organisationen? Fur sozialdemokratishe Vertreter danken unsere Arbeiter, denn was ist xenn deren Ziel? Doch nur auch auf dem Lande das zu erreihen, was nen bisher dort nicht gelungen ist. Wir wollen die landwirtschaft- eden Krankenkassen frei von jeder politischen Agitation halten, es \foll an fahlich verhandelt werden. i i

Abg. Korfanty (Pole): Ih will zugeben, daß die Bestim- nungen des $ 349 allgemein für das ganze Reih gelten. Formell ole ibnen keine Ausnabmebestimmung, aber materiell ist es eine eins Denn die Kreisordnung bei uns in der Provinz Posen hat

ne ganz veraltete Form und ist durch cine Reibe von Novellen

ergänzt, die es vollständig von der Willkür abhängig machen, wie die Kreistage in Posen zusammengeseßt sind. Dank der Novelle von 1904 hat die Negierung es vollständig in ihrer Hand, die Kreis tage so zusammenzuseßen, wie es thr beliebt, und den Hakatiste die Uebermacht zu geben. Die Konservativen glauben es nich en zu können, daß vielleiht ein bayerisher Bauer in den Krankenk

mitentscheiden soll. Dieser Stolz bedeutet nichts im Vergleich 3

Tatsache, daß hier die ländlihe Bevölkerung im Osten in folcher Weise geschädigt werden soll. Die Regierung hat in der letzten Zeit

F

ja oft das Wort „Unannehmbar* gebraucht, daß der Reichêtag keinen | allzu großen Wert darauf zu legen braucht; sie hat ganz andere |

Pillen ge]\chludckt. DirektorimNeichsamt des InnernT as par: Ich höre, daß meine E klärung von einem Teil des Hauses mißverstanden ist. Sie ging in Uet einstimmung mit der des Staatssekretärs in der Kommission daß eine Regelung der Verhältnisse für die Landkrankenkaffen äbnli der in $ 343 Vorausseßung für die Annahme des Gefeßes wäre daß es für die Negierungen unanneh:bar sein würde, wenn in diese Pi vom Reichstage eine andere Bestimmung beschlofsen werden 0 un

Su b e e.

llte. Die im $ 343 vorgesehene organisatorische Bestim für die verbündeten Regierungen die Voraussetzung für di

der landwirtschaftlihen Krankenversiherung und damit d versicherung.

Abg. Hoch (Soz.): Ih mötte die Regierung fragen Bedeutung der zweite Absay des $ 343 haben soll, wona ber Verwaltungsbehörde befugt ist, zu bestimmen; daß der Vorsitzende un die anderen Mitglieder des Vorstandes gewäblt werden, wi treter im Aus\{uß (S 349, Absatz 1, 2). Was bat bier zu tun. Der Ministerialdirektor Caëpar Brustton der Ueberzeugung gefagt, es bandle sid nit um eine Ausnahmebestimmung gegen die Landarbeiter. Um diese dandelt es sch hier aber tatsächlich. Ich verstehe nicht, wie Negierungsvertreter {G findet und den Mut bat, das Gogenteil z behaupten. Es i doch eine Vergewaltigung der deutsä Sprache und verstößt gegen den gesunden Menschenverstand man die Arbeiter entrechtet und doch bebauptet kein Ausnahmegesetz. Die Regierung muß ci \ was ihr die Konservativen aufgetragen haben.

Nedner meinte, daß die Wanderarbeiter während de

ganz wo andes seien. Es kommen bier doch nur arbeiter in Betracht, und wegen dieser geringen

ganzen 5 Millionen entrechten! Jener Einwand ist | \c{einiger Grund, ebenso der, daß dic Arbeiter zerf Bei den anderen Wablen werden die Landarbeiter vo einfa auf Leiterwagen gepack und zum Wabhllokal Der Abg. Arnstadt hat die famose Theoric aufgestellt, : alles der Arbeitgeber. Dieser genießt aber faît in voll das, was der Arbeiter dur seiner Hände Arbeit ibn er bat also aud das Ret, in der Krankenkasse mitzusproWhen.

Sa

* -

«l

L) 2/1 fb :

fs

L ula Fp +5 Á *; 7 y 4 Hy 4 Hy Ff Gas 4 L pu iz; 6 5 M G C Ep L s ° 0 8 - s S 5 ; A 1 D r v s Ll ‘1+ t

-—

E K

gu S nts g ck 11] ne F pr D ar 409.

an wi la L

unf die T L i ck 44 Do r. Tatsache nicht

Vernicdtung

wai aus

T5 arent pR ck dio zza¿demolratcen cs Waren, Dtc

Sr Den

fleinen Bauer,

bier

&t mit Füßen getreten baben.

a G

ie beute begehen, dem Mittel-

Ang @ck M » N rama ti pt , 4 d CD11 L CIN C4

ZUM A Q All

7 des Absatzes ablebnen, aber wir

r Antrag Albrecht sowie zwei weitere Amendements der

fortshrittlihen Volkspartei und der Polen werden abgelehnt. im Vorstand und Ausschuß

Las

L 351 bestimmt u. a., daß

| der Betriebs- und Jnnungskrankenkafsen der Arbeitgeber

| hat. die den Versicherten nach der

N Zahn U r va D S

Dieser | sein Vertreter den Vorfiß führt und die Hälfte der S

¡teen

n L a S e