1891 / 214 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Schiedsgericht

Sit für die des

Sektion des Kreises (Oberamtsbezirks8).

Schieds- gerihts.

Name, Stand und Wohnort

des stell- vertretenden Vor- fißenden.

der

Beisitzer.

der stellvertretenden Beisitzer.

Shied3gericht

für die

Sektion des Kreises (Oberamtsbezirks).

Name, Stand und Wohnort

S igt des

Schieds- geri<hts.

des Vor- sißenden.

vertretenden

des stell-

Vor- sißenden.

der stellvertretenden Beisitzer.

2%. S{hrimm.

26. Schroda.

27. S{#werin a. W.

1. Breslau (Land). 2, Breslau (Stadt). 3. Brieg.

5, Glaß. 6. Guhrau. 7. Habelschwerdt.

8, Militsch. 9, Münsterberg.

11, Neumarkt. 12. Neurode.

. Nimpts<h. 14, Oels.

15, Ohlau.

16. Reichenba(. 17, Shweidniß. 18, Steinau. 19. Strehlen. 20. Striegau. 21. Trebnit.

22. Waldenburg. 23, Wartenberg.

24. Wohlau. Wohl

1. Bolkenhain.

2. Bunzlau.

3, Freystadt.

4. Glogau,

5, Görliß (Land). 6, Görliß (Stadt). 7. Goldberg-

8, Grünberg.

9, Hirschberg.

10. Hoyerswerda.

11. Jauer.

12. Landeshut.

13. Lauban.

14. Liegnitz (Land). 15, Liegniß (Stadt). 16, Löwenberg.

17. Lüben.

18. Rothenburg O. L. 19, Sagan.

20. Schönau.

21. Sprottau.

1, Altona (Stadt).

2. Apenrade.

3, Eternförde.

4. Eiderstedt.

5, Flensburg (Land).

6, Flensburg(Stadt)

7, Hadersleben.

8. Husum.

9. Kiel (Land). 10, Kiel (Stadt). 11, Herzogthum

12. Norderditmar-

14. Pinneberg. 15, Plôn.

16, Rendsburg. 17, S<le8wig. 18, Segeberg. 19, Sonderburg. 20, Steinburg. 21, Stormarn. 22, Süderditmarshen 23, Tondern.

Kreisstadt S({rimm.

S(roda.

S({werin a.

ling, Wirt \chaftsbeamter in S<hrimm.

3, August Kluge, Stellmaher in

Chwalkowo.

Königlicher Amtsrath in Althöfchen.

4. Gottlieb Sper- 1. Felix Sikora, Arbeiter e ir H- p Dombrowo - Vor-

werk. 2, Andreas Kazmierczak, Arbeiter in Gawrony.

1, Theodor Heer, 1. riß Viebig, Guts-

esißzer in Oscht.

2, Leonhardt, Fürftlicher LEEERE in Schwei- ne

VI. Schlesische landwirthschaftliche Berufsgenossenschaft zu Breslau.

raukenstein.

Namslau.

Haynau.

Breslau. Breélau. Brieg. Frankenstein. Glaß. Guhrau. Habel- \{werdt. Militsch. Münsterberg Namslau. Neumarkt. Neurode. Nimptsch. | Oels. Oblau. Reichenbach. Schweidniß. Steinau. Strehlen. Striegau. Trebnitz. Waldenburg. Poln. Wartenberg.

Bolkenhain. Bunzlau. Freystadt. Glogau. Görlig. Görliß. Goldberg.

Grünberg. Hirschberg. Hoyerswerda Jauer. Landeshut. Lauban. Liegniß. Liegniß. Löwenberg. Lüben. Rothenburg. Sagan. S(önau. Sprottau.

A.

au.

von Dôm- ming, Regierungs- Affse}ssor zu Breslau.

B. Regierungsbezirk Li

R Se 8 egierungs- Rath

zu Liegniß.

Regierungsbezirk Breslau.

VIII. S<hleswig: Holsteinische landwirthschaftliche Berufsgenosseuschaft zu Kiel. ¿ietala Regierungsbezirk Schleswig.

Lauenburg.

\<en. 13, Oldenburg.

Altona. Apenrade. E>ernförde. Tönning. Flensburg. Flensburg. Hadersleben. Husum. Bordesholm. Kiel. Rateburg.

Heide.

Cismar. Pinneberg. Plôn. Rendsburg. Schleswig. Segeberg. O,

gehoe. Wandsbe>. Meldorf. Tondern.

Dr. Liedtke, Regierungs- Affefsor zu Schleswig.

|

LX. Hannoversche landwirthschaftli<he Berufs8genofssenschaft zu Hannover.

2, Duderstadt.

j 3, Einbe>.

4. Gîöttingen (Land), 5, Göttingen

(Stadt).

10, Ilfeld.

12, Münden.

13. Northeim.

14, Osterode.

16, Uslar.

X. Westfälische laudwirthschaftliche Berufsgenofseuschaft zu Müuster. C. Regierungsbezirk Arnsberg.

2, Arnsberg.

A. Regierungsbezirk Hannover.

3, H. Bartels,

s ver. 4, Hannover (Stadt). | Hannover Erdarbeiter zu

B. Regierungsbezirk Hildesheim.

Meyerhoff, Regierungs- Rath und | Affsefsor und

Duderstadt.

Göttingen. Göttingen.

Ilfeld,

Münden.

Northeim.

Osterode.

Regierungs-

zu Duderstadt. von Nordheim, Regierungs-

zu Einbe>k.

zu Göttingen.

Amtsgeri<hts- Rat

zu Münden.

Affessor und risher Ver-

zu Osterode.

Arnsberg.

Erhardt,

Spezial- kTommifsar

Rath und Spezial- kommifsar

Sta>mann, Amtsrichter

Ras,

a zu Ilfeld. Amtsrichter

Dr. Feeder, Gerichts-

kommifssa- walter der

Spezial- kommission

| S | !

zu Duderstadt.

zu Einbe>.

Dr. Daniel,

zu Göttingen. Squlthup,

zu Rothehütte.

Twele, von Harten,

zu Münden. Amtsgerihts-

Regierungs- zu Osterode.

Amtsgerichts- Rath

Spezial- kommisfsar

Domeier, Senator

Gerichts- Affsefsor

Bergrath

Gerihts- Affsessor

Kamlah,

Rath zu Uslar.

Mähne, Affsessor

Kamlah,

zu Uslar.

4. Heinrich Flügel,

p e G IL Wieseho d

einri} Steinwedel, rbeiter zu Hannover, Alte Dôöhrenersir. 26. 2. Engelking , gehülfe zu Osftwenderstr. 3B.

Gâärtner- Hännover,

Ritterguts-

pâthter in Ellerode.

ff, Landwirth Gemeinde-Vor- fteher zu Müschede.

X11. Sessen-Nafsauische landwirthschaftliche Berufsgeuossenschaft zu Kafsel.

1. Biedenkopf. 2. Dillkreis.

3. Franffurt (Land). 4, Frankfuri(Stadt).

5, St. Goarshausen.

6. Höchst.

7. Ober-Lahn. 8. Unter-Lahn. 9, Limburg.

10. Rheingau. 11, Ober-Taunus.

12, Unter-Taunus.

13. Usingen.

14. Westerburg. 15. Ober-Westerwald 16, E ADEL

wald. 17, Wiesbaden(Land). 18, Wiesbaden

(Stadt).

Uebersicht der in den deuts<en Münzstätten bis Ende August 1891 f\tattgehabten Ausprägungen von Reih3münzen.

Biedenkopf. Dillenburg.

Frankfurt M

a. M. Frankfurt

a. M. St. Goars-

haufen.

Höchst a. M

Weilburg Diez

Limburg a. L. Rüdesheim.

Homburg v. d. H. Langen-

\{<walba<. Úsingen.

Westerburg. Marienberg. Montabaur.

Wiesbaden, Wiesbaden.

Graf | Platen- Hallermund, Regierungs- | Asefsor zu Wiesbaden. |

Regierungs- ‘A

B. Regierungsbezirk Wiesbaden.

Ullri®,

essor zu Wiesbaden.

n

1) Im Monat August

Goldmünzen

Silbermünzen

Ni>elmünzen

Kupfermünzen

1891 find geprägt worden in:

Doppel- kronen M.

Kronen

M

Kronen

Halbe

M.

iervon auf rivatre-

Fünf- Zwei- Ein-

Fünfzig- pfennig-

nung |markstü>e] markstü>e | markstü>e tüde

M. M M.

M

Zwanzig- O

tüde A S

Zwoanzig- pfennigstüde

k [s

pfennigstüd>e

Zehn-

A S

vfeilnde vferiainie

Ein- pfennigstü>e

M S

2) Vorber waren geprägt*)

S) Bleiben

Muldner Hütte ..

a a

—— |

j l

45 000|—

Summe 1.

2 029 405 080/506 682 790

|27 969 925/1

24200791074

104 195/104 964 606/178 990 334] 71 486 552 |—

35 717 922

80] 4 005 284

45 900|—

99 203 435|60| 14 345 137

5 288 609,52

Gesammt-Ausprägung Hiervon sind wieder eingezogen L

12 U28 250 2801: 2561 187 480 M

2 029 405 080

1154

596 682 (9027 969 925|1242007910]74

104 195/104 964 606/178 990 334

7 925 8 886

71 096 270|104 955 720/178 982 037

71 486 552 |— 8 297 3331

“71433 220/50] 22 714 446/20

35 717 922/80 13 003 47660

4 005 284

14/40

29 245 435/60] 14 345 137

1 172/70]

5 288 609 52 25/12

5 288 58440

*) Vergl. den „Reihs-Anzeiger“ vom 10, Auguft 1891 Nr. 186,

Berlin, den 10. September 1891.

1512 231 693,70 4

Haupt-Buwhhalterei des Reils-Schayamts, Biester.

| 1005 269160] 29 247 262/90] 14 344 733

47 597 265,65 6

TI 501761,42 Æ

Statiftik und Volkswirthschaft.

Zwangsversteigerung.

In den Monaten Mai, Juni und Juli kamen im Regierungs- bezirk Marienwerder 44 landwirthshaftliß benußte Grundstü>e mit einem Gcsammtareal von 2378 ha zur Zwangsversteigerung. Darunter war eine Besißung von 710 ha, eine von 396 und eine von 212 ha, drei zwishen 100 und 200, alle anderen unter 100 ha, Vier Grundstü>ke mit zusammen 24 ha Fläthe gingen bei dieser Gelegenheit aus polnischer Hand in deutsche über.

ck. Die Bewegung der Bevölkerung im Königreich Bayern während des Jahres 1890.

Na< der „Zeitshrift des Königlih bayerishen fs\tatistishen Bureaus“ belief si< die Zahl der Ebeschließungen im vorigen Jahre e 00s oder es kamen deren auf tausend Einwohner durhs{nitt- Don, den Eheschließenden männlihen bezw. weiblihen Ges<lehts waren alt:

20 Jahre und darunter 0,6 bezw. 11,0 9% 21 bis 25 Jahre . 7 008 n 4249/0 26 30 Es e 25,69% 31 U R 15,0 % 41 50 é G S Ate 3,8 9/6 51 60 E S F 1,0 % 61 Und. daber . .… „.… « 10; 0,2 %

Von den eheschließenden Männern standen demna verhältniß- mäßig die meisten im Alter von 26 bis 30 Jahren, von den che- E Frauen dagegen die meisten im Alter von 21 bis

ahren.

Dem Familienstzand nah befanden si unter den e eyen aen Männern: 86,6 9% Junagesellen, 13,1 %/- Wittwer und 0,3 % Ge- schiedene; unter den eheshließenden Frauen: 92,8 9% FJungfrauen, 7,0% Wittwen und 0,2 % Gesiedene.

Es heiratheten von den 34 624 Junggesellen :

Sr % Jungfrauen, 5,1 9/9 Wittwen und 0,29% geschiedene rauen ; von den 5249 Wittwern: Lo 9% Jungfrauen, 19,1 9/o Wittwen und 0,4 % geschiedene rauen; von den 131 ges<iedenen Männern : Sa % Jungfrauen, 23,7 9/o Wittwen und 6,19% ges<iedene rauen; von den 37 105 Jungfrauen : 88,4 9/9 Junggesellen, 11,4 9% Wittwer und 0,2% geschiedene Männer ; von den 2804 Wittwen: 63,2 9% Junggesellen, 35,7 9/0 Wittwer und 1,1% geschiedene Männer ; von den 97 ge\<hiedenen Frauen : L % Junggesellen, 23,2 9/ Wittwer und 8,4 9/0 geschiedene änner.

Beide Theile gehörten in 64,5% der Ebes<ließungsfälle dem katbolishen, in 25,7 % dem protestantishen Glaubensbekenntniß und in 0,9 %% der jüdischen Religion an, während 8,9 9/5 der eingegangenen Ehen konfessionell gemisbt waren.

Durch 5250 Eheschließungen, welhe 13,1% der gesammten Eheschließungen ausmachen, wurden 6820 uneheliche Kinder legitimirt.

Zwischen Blutsverwandten wurden 271 Eben ges<lossen, und ¿war: 243 zris{<en Geshwisterkindern, 22 zwishen Onkel und Nichte und 6 zwishen Neffe und Tante.

Die meisten Ebeschließungen fanden im Februar (4692), die wenigsten im März (1811) ftatt.

Die Zabl der im vorigen Jahre Geborenen betrug 201 437, worunter 4053 von Wehrling8geburten (1998 Zwillings- und 19 Drillingsgeburten). Auf tausend Einwohner kamen im Dur{- \<nitt 36,2 Geborene.

Von den Geborenen waren dem Geshle@t nah 51,6 9% männlih und 48,4 %/9 weibli<, der Lebensfähigkeit na< 96,8 9% lebendgeboren und 3,2 0/0 todtgeboren, dem Familienstand der Mutter nah 85,8 2/6 eheli< und 14 29/5 uneheli<h.

Die meisten Kinder wurden im Monat Januar (18 501), die wenigsten im Monat Oktober (13 994) geboren.

Die Zahl der im Jahre 1890 Gestorbenen mit Einschluß der Todtgeborenen bezifferte si<_ auf 159042. Auf tausend Einwohner kamen dur{schnittlih 28,6 Sterbefälle.

Von den Gestorbenen gehörten 51,5 % dem männlißen und 48,5 9% dem weibli<hen Geshle<ht an.

Anlangend das Alter der Gestorbenen, so entfielen von der Ge- sammtzahl derselben mit 152606 (ohne die Todtgeborenen) 34,9 9% auf die Kinder von einem Jahre und darunter, 11,5 % auf die Kinder von 1 bis 5 Jahren und somit 46,4 9% auf die Kinder von 5 Jahren und darunter. Ferner trafen 2,7 % der Sterbefälle auf die Alteréklassen ‘von 6 bis 10 Jahren, 1,3 % auf die von 11 bis 15 Jahren, 1,5 °/6 auf die von 16 bis 20 Jahren, 3,9 %/ auf die von 21 bis 30 Jahren, 4,2 °%/ auf die von 31 bis 40 Jahren, 5,9 % auf die von 41 bis 50 Jahren, 7,1 °%/0 auf die von 51 bis 60 Jahren, 10,9 9/0 auf die von 61 bis 70 Jahren, 11,6 9/6 auf die von 71 bis 80 Jahren, 4,3 °%/o auf die von 81 bis 90 Jahren und 0,2 9% auf die von 90 bis 1C0 Jahren.

Die meisten Sterbefälle ereigneten si{ im Monat Januar (17 079), die wenigsten im Monat September (10 815).

Der Uebershuß der Lebendgeborenen über die Gestorbenen be- re<hnet si< für tausend Einwohner auf 7,6.

Im Jahre 1890 sind eingewandert 30 375. Personen, varunter 2369 re<tli< und 28010 bloß thatsä<hli<, ausgewandert 26 919 Per- sonen, darunter 1842 re{<tli< und 25077 bloß thatsähli<; mitbin find 3456 Personen mehr ein- als ausgewandert.

Grundstü>s-Zusammenlegung im Königreiß Sachsen. Das soeben erschienene Heft IIl und IV des Jahrgangs 1890 der „Zeitschrift des Königlich sä<hsis<en Statistishen Bureaus" ent- hält „Statistische Mittheilungen über die im Königreiche Sachsen seit dem Jahre 1833 eingeleiteten bezw, ausgeführten Grundfstü>3- Zus ammenlegungen“, bearbeitet bei der Königlichen Kreishauptmannschaft resden als Generalfommission für Ablösungen und Gemeinheits- theilungen. Diese Abhandlung bildet im Wesentlichen die Fortseßung und Ergänzung der über denselben Gegenstand in einem Supplement- hefte der Zeitschrift des Königlih sä<sishen Statistishen Bureaus vom Jahre 1887 veröffentlichten Mittheilungen. Um ein vollständiges Bild davon zu geben, in wel<hem Umfange im Königreih Sachsen eine Regulirung der Gemarkungen stattgefunden hat, sind auch die- jenigen Geschäfte verzeihnet worden, welhe ohne die Thätigkeit einer von der Generalkommission für Ablösungen und Gemeinheitstheilungen bestellten Spez1alkommission ledigli<h im Wege freier Vereinigung der betheiligten Grundstü>enbesißer oder unter Vermittelung der Gerihte als Grund- und Hypothekenbehörden zu Stande ge- kommen sind.

Zur Arbeiterbewegung.

Aus Mailand berichtet ein Wolff'shes Telegramm, daß der Ausstand der in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter als beendet gelten könne; sämmlliche rif: besiger haben gestern Morgen ihre Werkstätten wieder eröffnet und der weitaus überwiegende Theil der Arbeiter hat die Arbeit zu den alten Bedingungen wieder auf-

enommen. Man erwartete, daß die kleine Zahl der ‘no< usständigen bereits heute diesem Beispiele folgen werd2, Ein Telegramm der „Frkf. Ztg.“ giebt die Zahl der noch Ausständigen auf nur 1000 Arbeiter an. ondon wird der „Voss. Ztg.“ telegraphirt, daß die deutschen Kellner in der maritimen Ausstellung Londons si am Mittwoch weigerten, die von dem Vorstande der Ausstellung zua

einem Festmahle eingeladenen Vertreter der englis<en Presse zu bedienen, weil die englishe Presse sie angegriffen habe. ie Kellner wurden sofort entlassen und aus dem Ausf\tellungs8gebäude entfernt. Genf dauert, wie der „Vorwärts“ berihtet, der Ausstand der Zimmerleute fort. ier in Berlin soll am nä<sten Sonntag eine große Ar- beiterversammlung ftattfinden, in wel<her die Delegirten zum Brüsseler internationalen Arbeiterkongreß Bericht erstatten werden.

ck. Zur japanis<hen Volkswirthschaft. (S. Nr. 208 d. Bl.)

Wie in der Landwirthschaft tritt uns au< im Gewerbewesen als wichtigstes Merkmal das Vorwiegen der Kleinbetriebe entgegen. Japan ift ein Land der Handwerker und der Krämer.

Die Trennung gewerblihec Thätigkeit von der des Bauern ist auf dem Lande no< nicht weit vorgeschritten. Vieles wird, wenn aub in geringer Qualität, doch billiger im Hause für den eigenen Bedarf hergestellt. Das Reis\schälen geshicht ebenso innerhalb der Haus- wirthschaft wie die erung von Rauchtaba>, von den für die japanis<e Volksernährung fo wichtigen Bohnenpräparaten Miso, Shoyu, Tofu 2c. und von Sake, von welhem beraushenden, dur< Gähruna aus Reis hergestellten Getränk im Finanzjahre 1887/88 fast ein Fünftel der ganzen Produktion auf den Hausbräu kam.

Neben der Produktion zum eigenen Verbrauch spielt aber no< eine viel größere Rolle die gewerblihe Produktion als Nebenberuf. Fast in jedem Bauernhause findet man den Webstuhl, an welhem die Frau, oft aber aub ganz junge Mädchen nit nur den Haus- bedarf herstellen, sondern au< für Lohn weben. Ueberhaupt findet sih gewerblihe Thätigkeit oft iy soldem Umfange, daß nur {wer zu entscheiden ist, ob man s mit einem Bauern oder einem Hand- werker zu thun hat. Der Uebergang zum vorwiegenden haus- industriellen Gebiet ist ein fließender. Loh ist in manhhen Gegenden die Entwi>kelung so weit vorgeschritten, daß ein Gewerbe der Gegend ihr vorwiegendes Gepräge ebenso giebt, wie anderen Landestheilen die Seidenzucht, so die Porzellanmacherei in der Provinz Owari, die Papiermatherei in vershiedenen Gegenden 2c.

Neben dieser geringen Entwi>kelung der Arbeitstheilung auf dem Lande finden wir in den größeren Städten im Handwerk wie im Kleinhandel eine große Ausbildung der Arbeitstheilung, deren Grenzen wie früher dur< den Zwang der Obrigkeit und der gewerblihen Korporationen, so no< jeßt dur@ die Sitte festgehalten werden. So gliedern si die Baugewerbe, die Metall-, die La>industrie, Seidenweberei von Kioto 2c. in eine ganze Reihe getrennter Handwerke, Nach einer Mittheilung der Bezirksregierung von Tokio unters<hied man dort 1887 die industriellen Betriebe in 424 Arten neben 161 Arten von Kaufleuten. j

Die Bedeutung der einzelnen Gewerbe is entsprehend den ab- weihenden Volkssitten eine vielfah von der europishen abweihende. Eine Reihe von Gewerben, wel<he bei uns der Zahl nah in erster Linie stehen, haben ganz oder fast ganz gefehlt, bis die Fremden und die Annahme vieler westliher Sitten und Konsumtionsgewohnheiten dur die höheren Stände ihnen in den größeren Städten Eingang vershafften. Mannigfah finden si{< dafür Handwerke in einer in Europa unbekannten Ausdehnung. Es fehlte bisher der Maurer, da alle Häuser aus Holz waren; es fehlte der Glaser. Der Sh{hlosser hatte nur untergeordnete Bedeutung. Dagegen ist der Ciseleur, der die vielerlei metallenen Beschläge in Gebäuden besserer Art liefert, zu nennen. Der Ziegelbrenner war nur füc Dachziegel DeLEG und au diese fanden nur beshränkte Anwendung. Die Möbeltishlerei ift ver- gleihsweise schr unbedeutend, An ihre Stelle tritt zum Theil das Gewerbe des Mattenflehters. Bei dem einfahen Schnitt aewöhn- liber japanischer Kleider hat der Schneider entfernt niht die Wichtig- keit wie in Europa. Wo weiße Wäsche nicht getragen wird, ist au< die Waschfrau überflüssig. Au<h der Seifensieder fehlte. War nah Lederarbeit überhaupt wenig Nafrage, so war der Shuhmater ganz überflüssig, An seiner Stelle stehen die Leute, welche die verschiedenen Arten von Sandalen und die Tabi so heißen die \huhartigen So>en mit abgetheilter Beer aus blauem oder weißem Baumwoll- stoff hergestellt und von Jedem getragen, der ni<t barfuß geht herstellen. Dagegen hat die Sti>kerei einen gewerblihen Charakter und leidet ni<t unter der Konkurrenz der Damen aus höheren Ständen, fehr zum Vortheil der Tehnik. Die universelle Verwendung des Papiers giebt der Papiermacherei einen anderen Charakter als in Europa. Wo jeder einen Stempel führen muß und beständig braucht, ist der Stempelshneider eine wihtige Person. Der Fleischer fehlte, der Bä>er war auf die Kuchenbä>erei beschränkt 2c.

Nun dringen au< die europäishen Handwerke ein, Jn Tokio, in den offenen Häfen finden sh Bä>ker und Fleischer, Maurer und Glaser, in allen größeren Orten Uhrmacher, Photograpzen, Shuh- macher, „europäishe* Schneider. Mit den Zeitungen verbreitet si die Dru>erei mit beweglichen Lettern. Aber zahlenmäßig ins Gewicht dürfte das alles einstweilen do< kaum fallen. Im größten Theile des Landes bestehen die alten Verhältnisse zunä<hst kaum verändert fort. Und wie die Tehnik wird au die Organisation des für den lokalen Bedarf arbeitenden Handwerks si so bald nit verändern.

Anders fteht es mit den zu großinduftrieler Entwi>kelung neigen- den Gewerben, deren Einführung in Japan wesentlih eine Frage der Technik und der Rentabilität ist. Hier ist der Staat vorangegangen mit ing von Fabriken na< europäishem Muster, mit ein- geführten Maschinen und fremden Angestellten, Es handelte ih dabei um zweierlei Dinge: einmal um Unternehmungen, welche eng mit den direkten Zwe>ten der Staatsverwaltung zusammenhängen, Waffen- und ulverfabrikation, Werften für die Marine, Bekleidung der Armee, Werkstätten für die Eisenbahnen, die Münze, die Staats- dru>erei zur Herstellung von Papiergeld, Post- und Stempel- marken 2c.; sodann um die Schaffung von industriellen Unter- nehmungen überhaupt, um vom Auslazde unabhängig zu werden und die Produktionskraft des Landes zu erhöhen. So griff man die ver- shiedensten Dinge an, errihtete Gerbereien und Baumwoll spinnereien, Seidenfilanden, Papier-, Glas-, Cementfabriken 2c. Diese Staats- unternehmungen haben große Summen als Anlagekosten vers<lungen, vielfa<h nit einmal die Betriebskosten gede>t, und von Verzinsung des Kapitals war nirgends die Rede, sodaß sie in Mißkredit geriethen und bis auf wenige zur Veräußerung gelangten, wobei der Staat von seinen großen Aufwendungen sehr wenig wieder heimbekam. Gleichwohl . war die industrielle Thätigkeit des Staats nit erfolglos; denn eine Anzahl dec von ihm mühsam ein- geführten, Anfangs so \{wähli<en Pflänzchen hat re<t feste Wurzeln

eshlagen, sodaß si die Zahl solcher Unternehmungen, Gerbereien, pinnereten, Papierfabriken 2c. nunmehr ohne jede \staatlihe Beihülfe von selbst vermebrt.

_In engem Zusammenhange mit dem Handwerk steht der sehr, ja übermäßig entwi>elte Kleinhandel, der in den größeren Städten \<on außerordentlih spezialisirt ist, während auf dem Lante der allgemeine Kramladen vorwiegt. Eine ungewöhnli< große Rolle spielt der Gewerbebetrieb im Umherziehen, namentli< für Viktualien- handel, Fli>gewerbe u. dergl. Die größeren Medizinfabrikanten vertreiben ihre Produkte hauptsähli< dur< von ihnen angestellte Hausirer, ein wihtiger Erwerbszweig bei der japanischen Vorliebe für allerlei fertig verkaufte Mittelhen. Sehr groß ift auch verhältniß- mäßig die Zahl derer, welhe von der Erqui>kung und dem Vergnügen ihrer Mitmenschen leben.

Kunft und Wissenschaft.

Elektrische Kraftübertragung.

Im Nawfolgenden geben wir unseren Lefern eine kurze Dar- stellung der epowemachenden Kraftübertragung, welhe gegenwärtig von Lauffen am Ne>kar na< dem Ausstellungsgebäude der elektrotehnis<hen Ausftellung zu Frankfurt a./M. geführt wird. Ein Problem, wel<es von vielen Gelehrten und fozar Facleuten no< bis in die leßte Stunde als unausführbar bezeichnet wurde, ift glänzend gelöst und verspriht der Elektrizität die große artigste Verbreitung auf dem Erdenrund.

Es handelte si< darum, eine Wasserkraft von 300 Pferdestärken

einen Theil des Ne>arfalls bei Lauffen in elektrisGe Energie umzu- seßen und leßtere weit entfernt, 175 km, im Frankfurter Ausftellungs- ge äude zu verwenden. Es kam ferner darauf an, mögli<ft dünne eitungen anzuwenden, das hat zur Folge, daß die Strôme, welche dur< die Leitungen geführt werden, sehr hoh gespannt sein müfsen. Obgleich hierdur< die längs der Bahn si hinziehende Luftleitung, etwa wie die Schienengeleise beim Nahen der Züge, gefahrbringend wird, sind Unfälle in den Krafterzeugungs- und Aufnahmestationen, auf die die Thätigkeit des Personals fi allein beshränkt, wegen der dort herr- schenden geringen Spannung fast ausges{lossen, und auch die Leitungen sind mit vortrefflihen Einrihtungen versehen, die eine momentane Unterbre<hung des Strome3 sichern.

Die Einrichtung is in Kurzem folgende : Eine Turbine in Lauffen treibt eine Dynamomascine, die große Mengen elektrishen Stromes von niedriger Spannung erzeugt. Dieser wird in Stromumwandlern (Transformatoren), die si in vershlofsenen Räumen befinden oder gegen Berührung ges{<üßt sind, auf die hohe Spannung ge- bra<t Aus den Transformatoren gelangt der bohgespannte Strom in drei für das Drehstromsystem erforderliche Kupferleitungen von der Stärke gewöhnliher Telegraphendrähte, welhe ihn seiner Verwendungsstele Frankfurt zuführen. Als Stützen dienen 3000 Telegraphenstangen , welhe besonders fkonstruirte, zum Theil sehr große Porzellanisolatorèn trazen. Da diese ohne Weiteres die hohe Spannung, namentli bei feuhter Witterung, niht genügend isoliren, so find im Innern der Isolatoren Oelrinnen angebracht; das in diesen befindliche Oel ershwert dem Strom, der unter Umständen auf der äußeren Oberfläche der Isolatoren si ver- breitet, den Uebergang zu den Eisenstüßen und Holzstangen, die mit der Erde in Berührung stehen. Das Gewicht der drei, zusammen 930 km langen Kupferdrähte beträgt niht weniger als 60000 kg Ein Kilo Xupferdraht kostet etwa gegen 2.4 Die Fortleitung der in Lauffen vorhandenen Energie in Spannungen, wie sie gewöhnliche elektrische Licht- [eitungen führen (etwa 100 Volt), würde mehr als das 300face an Kupfer- gewicht und Stäbe von mehr a!s 1 qm Durhmefser erfordern; man ersieht \<on hieraus, wie wihtig die Dur<führung dieses Versuhes ift. Dur die Leitungen gelangt der Strom nah dem Ausftellungsgebäude und wird dort, da er in der hohen Spannung nit Verwendung finden darf, in entsprehenden Transformatoren wieder auf eine geringe Spannung zurü>zeführt. Der erhaltene Stcom wird verwendet, theils um viele Hunderte von Glühlampen, theils um eine Centrifugal- pumpe in Thätigkeit zu seßen, deren Wassermengen von mindestens 10 m hohen Felsen kaskadenartig berabstürzen eine anmuthige Allegorie auf den Kreiëlauf der Dinge: Der Lauffener Wasfserfall ersteht in Frankfurt dur seine eigene Kraft von Neuem.

Das System, wel<es den gelungenen Versuh ermözglichte, ift das des Drehstromes, eine besondere Art der Gewinnung und Fort- [eitung von elektrisher Energie. Die Allgemeine Elektrizitäts-Gesell- haft zu Berlin und ihre Lizenzträgerin, die Masinenfabrik Oerlikon, haben na diesem die Maschinen erdaht und ausgeführt.

Das Unternehmen verdankt seine Idee dem rührigen Ausstelungs- vorstand Hrn. Oskar von Miller, seine Ausfüzrbarkeit der Opfer- fceudigfeit der Behörden und der beiden betheiligten Fabriken sowie einetn erhebli<hen Zuschuß Seitens der Ausftellung und hohen Gönnern der Wissenschaft und Industrie.

Die Kupferdrähte sind von der Firma F A. H:fse Söhne in Heddernheim hergeliehen. Die Konstruktion und Herstellung der Lei- tungen find vom Reihs-Postamt und, soweit sie dur württembergi- {hes Gebiet gehen, von der Königlich württembergishen Postverwaltung L während die Isolatoren die genannten Gesell\haften be-

afft haben.

Die Versube sollen, wenn möglih, au na< S#hluß der Aus- stellung fortgeseßt werden, Den Beob1htungea der ad hoc ein- geseßten Prüfungsfkommission der Ausstellung haben sh mehrere R voran die Tehnisch - physikalishe Reichs - Anstalt, an- geshlossen.

x 21. DeutsGer Juristentag.

Die Berathungsgegenstände des gestern in Köln erôöffneien Juristentages sind folgende :

A. Für die erste Abtheilung:

1) Wie ist den Mißbräuchen, welhe \si< bei den Abzahlungs-

ges<äften herausgestellt haben, entgegenzuwirken? Gutachten: des Justiz-Raths Richard Wilke zu Berlin und des Privatdozenten Gerihts-Afsessors Dr. He> zu Berlin, Referenten: Justiz-Rath Makower zu Berlin und Landrichter Dove zu Franksurt a. M. 2) Empfiehlt es sich, im künftigen deutshen bürgerlihen Geseßbuh die Anfechtbarkeit der Schenkungen aus dem vom Entwurf aufge- stellten Gesichtspunkt des außerordentlihen Pflihttheils oder aus dem des Uebermaßes festzuseßen? Gutachten: des Professors Dr. Friedri< Endemann zu Königsberg i. Vr. und des Justiz - Raths Dr. G. F. Reaß in Gießen. Referenten; Professor Dr. Th. Kipp zu Kiel und Privat-Dozent Dr. A. von Tuhr zu Heidelberg. 3) Ueber die zwe>mäßigste Regelung des Inventarre<ts und die im Entwurf des B. G.-Bs. versuhte Gestaltung desselben, Gut- ahten: des Landgerichts-Raths Munk zu Berlin und des Landrichters Dove zu Frdnklurt a. M. Referenten: Professor Dr. R. Leonhard zu Marburg und Justiz-Rath Wilke zu Berlin. 4) Ist die Bestim- mung des $. 283 des Entwurfs eines B G.-B. zu billigen, wona die Aufre<hnung bewirkt, daß die beiderseitigen Forderungen in dem h de>kenden Betrage mit dem Betpanlle als erloschen erklärt gelten, in wel<em sie als zur Aufrehnung geeignet sih gegenüber- etreten sind? Gutachten: des Privatdozenten Dr. Ludwig Gold- fhmidt zu Göttingen und des Ober-Landesgerihts-Raths Huber zu Colmar; Referenten : Justiz-Rath Dr. C. F. Reaß zu Gießen und Dr. Friedri< Endemann zu Königsbera i. Pr. 5) Welche Rechts- wirkungen insbesondere hinsihtli<h des Regresses sind an die Indossi- rung von Lagerscheinen (Warrants) zu knüpfen? Gutachten: des Rechtsanwalts Dr. Max Hachenburg zu . Mannheim und des Pro- fessors Dr. Georg Cohn zu Heidelberg; Referenten: Profcssor Dr. Cosa> zu Gießen und Rechtanwalt und Bankdirektor Dr. Hermann Simon zu Berlin.

B, K bi die zweite Abtheilung:

6) Ist die vom Entwurf des B. G.-B, angenommene Stellvng des Testa.aentsvollstre>ers zu billigen, und wie ist sie nöthigenfalls anders zu regeln? Gutachten des Professors Dr. Guftav Hartmann zu Tübingen und des Geheimen Justiz-Raths Professors Dr. von Cuny zu Berlin. Referenten: Geheimer Justiz-Rath Pro- fessor Dr. Gierke zu Berlin und Justiz-Rath M. Levy zu Berlin. 7) Empfiehlt si< die Beibehaltung der Grundsäße des Entwurfs eines B. G.-B. über Verschollenheit und Todeterklärung? Gutachten des Professors Dr. Hölder zu Erlangen und des Rewtsanwalts Dr. Heinsen zu Hamburg. Referenten: Geheimer Justiz-Rath Professor Dr. Brunner zu Berlin und Ober-Landesgeribts-Rath Heinsheimer zu Karlsruhe. 8) Bedarf das Szstem des geseßlihen Güterstandzs in dem Entwurf des B. G.-B. einer grund\säßlihen Abänderung und in welcher Richtung ? Gutachten des Geheimen Hofraths Professors Dr. Richard Schröder zu Heidelberg und des Landgerihts-Raths Brükl zu Bauten. Referenten: Justiz-Rath Dr. Elven zu Köln und Amtsrichter Bunsen zu Rosto>k. 9) Sind die im Entwurf des B. G.-B. vorgesehenen Arten des Pfandrehts an Grundstü>en, einshließlih der Grundschuld, beizubehalten? Gutachten des Justiz-Raths M. Levy zu Berlin. Referenten: Geheimer Justiz - Rath Professor Dr. Dernburg zu Berlin und Professor Dr. Franz Klein zu Wien. 10) In welcher Weise ist die Stellung des Gutsinventars zu den Rechten der Real- und Personalgläubiger und zu dem Pfandrecht des Verpächters zu regeln? Gutachten des Geheimen Regierungs- Raths Dr. O zu Berlin und des Amtsrichters Bunsen zu Rosto>. Referenten: Professor Dr. Eaneccerus zu Marburg und Rechtsanwalt Mörs<hell zu Würzburg.

11) Tit ‘die behingte Vererlhilu i

le vedtngle Berurtheilung im Strafre<ht einzuführen ? Gutachten des Professors Dr. Hugo Meyer zu Tübingen R des Geheimen Justiz-Raths Professors Dr. Hermann Seuffert zu Bonn. Referenten : Reichsgerihts-Rath Löbell zu Leipzig und Reichsgerichts- Rath Dr. Stenglein zu Leipzig. 12) Soll die Trunksucht als sol<e

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