1891 / 219 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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1891. (Paderborn, Ferdinand Shöningh.) Preis vierteljährlih 3 4 Bd. XIR. von Paul

Inhalt : Einige sprachliche Bemerkungen zum Heyse's „Gesammelten Werken“ (Berlin Le merkungen zu dem Anfang von Wilhelm

Anfang des Romans: „Unterwühlter Grund“ von v. Perfall in der Roman- Bibliothek. (Iahrg. 19 Ein Brief an den Herausgeber.

Meit dem laufenden September-Heft {ließt die «Deuts e

Rundschau“ ihren siebzehnten Jahrgang ab.

dur eine Erzählung Julius Rodenberg's: «Klostermann's Grund- tü>*, cin] fein empfundenes Stimmungsbild aus dem Berliner

Leben, voll tiefen poetishen Reizes. Vielfache Anre Aufsaß von Karl Möbius: „Die zwe>mäßige E

Muscen“*, da hier der gelehrte Verfasser, Direktor des neuen großen na-

turhistorishen Museums in Berlin, seine vieljährigen E

gelegt hat und zugleich viele praktishe Vorschläge maht. Eine eingehende Charakteristik Wolfram von Cschenbab's verdanken wir Anton E. Schönba6, der zugleih eine Schilderung der Zeit des Dichters giebt. Ein wichtiges Thima \{<lägt Heinri Albrecht in seinem e Kraftmaschinen für das Kleingewerbe“ an, energish für die Unterstüßung des leßteren durch erstere eintritt; die

Beitrage :

auf diesem Gebiete gemachten großartigen Erfindu berechtigen zu der a weiter vorschreitende Technik selbst dazu beitragen w zu heilen, die sie unserem sozialen Organismus „Geben wir dem Kleinmeister Elementarkrast zu Preise, wie dem Kapital die große mächtige D

auf, wo sie bereits im Vershwinden ist.“ Währe über das „Verkehrswesen und die Kunst“ plaude F. Reinke die Flora ron Helgoland \kizzirt, en Grimm seine Meinung über den Geschichtéunterrih

Linie, welche Arbeit darauf abzielt, eine Diskussion der Gedanken

einzuleiten, die sie enthält, besonders aber flar zu

diejenigen Lehrer, welhe auf der Universität gründliche

Geschichtsftudien gema<t haben, auf Gymnasien d zu lehren im Stande seien.

ensen's Roman: „Jn Zwing und Bann“ (in der „National-Zeitung* 44. Iahrg. Nr. 201 ff.) Ybre<ten. Metonymie. Einzelne Bemerkungen zu „Jugend- briefen Wilbelm von Humboldt's*. SprawWhli>e Bemerkungen zum

Hoffnung, daß die gewaltig vorgeschrittene und immer

Balduin Groller. Aufsaÿ „Exotishe Touriftik“ Hochgebirae der Erde. Dr.

Spra(hlihe Be-

Anton Freiherrn Sp. 1633 ff.)

Eröffnet wird es | Vr<hli>ky, macht den

detes Kapitel eines größeren unvo gung gewährt ein inrihtung großer | von H rfabrungen nieder-

der Lahn erörtert.

indem er ngen der Neuzeit

ird, die Wunden ges<lagen hat. ebenso billigem ampfmascline zu

Die Zeichner

Artikel des Heftes. nd P. D. Fischer | von W. Zehme. rt und Professor twi>elt Herman

t in aufsteigender

machen, daß nur deutsche eutshe Geschichte

von S, Sélefinger.

Das neunte Heft von Unsere Zeit (Leipzia, F. A. Bro>k- baus) entbält ein novellistishes Charafkterbild „Aus dem Vollen" von Der Geoaraph Reinhard Petermann bietet in dem eine vergleidende Studie über die Georg Winter beleu<tet Wildenbruh's Schauspiel „Der neue Herr“ dur< die Ergebnisse der neuesten ge- \hihtlihen Forshungen über die Lage Brandenburgs beim Regie- runggantritte des Großen Kurfürsten 4 f Von Alexander Winter wird „Die heutige Lokalverwaltung in Eng? land und Wales nah dem Lokalverwaltungsgeseß von 1888“ darge» stellt. Eduard Grün, der Rae des t\<e<his<hen Dichters Jaroslav

eser m der dihterishen Persönlichkeit seines Helden bekannt. Em abgerun- llendeten Werkes des am 19. März 1890 verstorbenen Würzburger Professors des Staatsre<ts Dr. Ioseph eld wird dur< Dr. Ludwig Huberti veröffentli®t: „Die Ver- antwortlif-itéfrage*, deren Behändlung in eine eingehende Prü- fung der Sahlaze na< dem deutshen Reichsftaatsre<t ausläâuft. „Ein modernes Ideal“, die Volkserziehung, wird endlih von A. von Na dem Verzeichaiß der neuesten Akte der

Reichsgeseßgebung dur Ludwig Fuld mat die Todtenschau den S

uß.

Die Zeits{rist „Zur Guten Stunde“ (Berlin W., Deutsches Verlagshaus Bong & Co.) eröffnet ihren fünften Jahrgang mit einem Aufsay über die Leipzig bewegte Straßenbilder, fowie Einze | in reizvollster Weise dur< mehrfarbigen Aquarelldru> reproduzirt. F. Stahl, F. Jüttner und Knötel offenbaren in ihren Bildern einen prähtigen Humor, und der Verfasser des Textes, Julius santen Schilderungen nit rehlen.

er Messe. Wir [lscenen aus dem Meßhandel, alles

Brud, läßt es gleihfalls an amü Gebote steht, und wir erhalten diese wichtige Gesellshaftsklasse, wir | Gleih rei< und farbenprähtig 2 j stärken sie, wo sie glücklicherweise no< besteht, wir bringen sie wieder „Ein Tag in Köln“ von Georg Buß, illustrirt Namentli< der Bli>k auf Köln vom retten Ufer des Rheins aus ist eine musterhafte Leistung des Farbeñndru>es. Bilder stellen Scenen auf der Plattform und auf der Wendeltreppe des Kölner Domes, Markt- und Straßenscenen dar. den Berliner Ringkämpfen bietet der illustrirte Artikel Moderne Athleten* von Paul Dobert. Andere Aufsätze sind „Der erste Oktober“ „Der unvergängliche Mensch“ von Leo Silberstein. „Puppenausstellung in Schebeningen“

humoristishes Gediht „Im Bayten

Roman von

nd die Politik Scwarzenberg's. Die

dem poetishen Schaffen und

.

Emma von Dora

sehen da lebhaft

illustrirt ist der andere große

Andere

Einen Nachball von

von Richard Fischer. Ein hübisches bâäusel zu Bozen“ von Hans Hoff-

mann leitet uns zu dem reihen novellistishen Theile, der den neuesten Roman „Empor!“ ron Frau Ida ge o D Ortmann, ausweiit. Prächtige Kunsibeilagen s<hmüd>en as Hest, u. À. Aubert, ferner „Will|st Du mir Modell stehen?“ von Zezzos, „Der Herr Lakai“ von W. Sprenger, „Hurrah, die Kaödel kommen“ von Th. Kleehaas und „Der erste Oktober“ von A. von Pap. Das Vierzehntagsheft ose nur 40 „g. E, am P „Illustrirten Zeitung“ (Körner-Nr.) enthält folgende Ab- bildungen: Theodor Körner, nah dec im Körner-Museum zu Dresden befindlihhen Kreidezeihnung von feiner S{wester Emma Körner. Theodor Körner's Vater, gezeichnet von Wagener 1790. Theodor Körner's Mutter, Pastellgemälde von Dora Sto>. Gratulations- brief Swiller's bei Theodor Körne1's Geburt. (Facsimile der Vorder- seite.) Körner als Knabe, Miniaturbildniß von Emma Körner. Körner m „Is Jüngling, Kreidezeihnung von Kügelgen. rner , Sto>. Dora Sto>k, Theodor Körner's Tante, Oelbildniß von Anton Graff. Theodor Körner's, auf Elfenbein gemalt von Monsorno. Theodor Körner am Vorabend seines Todes im Herrenhause zu Gottesgabe, na< dem im Körner- Museum zu Dresden befindlihen Gemälde von F. W. Heine. Theodor Körner, na< dem Feind ausspähend, von Richard Knötel auf einen Dur<hschnitt jener Fichte gemalt, vor welcher Theodor Körner am 26. August si befand. Theodor Ksöruer's Grab und die Körner-Halle bei Wöbbelin. Die Lütower an der Leiche Theodor Körner's (gefallen am 26. August 1813 auf der Straße von Schwerin nah Gadebusch bei Rosenberg), nah dem im Körner-Museum zu Dresden befindlihen Gemälde von Otto Donner v. Richter (zweiseitig). Facsimile der ersten drei Strophen. Die Statue des Körner- Henfmals auf dem Georgplaß zu Dresden, modellirt von E. Hähnel. Büste Theodor Körner's auf der Grabstätte zu Wöbbelin, model- lirt von H. Hu Reliquien aus dem Körner-Vujeum zu Dresden. Facsimile der Charade an Emma. Lüßower Waffen, Reliquien aus dem Körner- Museum zu Dresden. Hofrath Dr. Emil Peschel, Begründer und Direktor des Körner-Museums im Körner-Schiller-Hause zu Dresden. . Das Körner-Haus in Dresden. Photographishe Moment- aufnahmen von Edward Muybridge. Frauenzeitung.

Boy-Ed und „Komödianten“, ein doppelseitiger Lichtdru> „Haideröslein“ von Jean

September erschienene Nr. 2515 der

Oelbildniß

Theodor Körner's Schwester ,

Antonie Adamberger, die Braut

Monolog aus L heodor Köcner's „Zriny",

l6\<. Theodor Körner's Leier und Schwert,

Untersuhungs-Sachen.

Aufgebote, Zustellungen u. dergl.

Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. Verloofung 2c. von Werthpapieren.

1) Untersuchungs-Sachen.

[31857] Ladung.

Die Ehefrau des Strohde>tenfle{ters und Kiepen- fli>ers Heinr. Berneburg, geb. Ni>el, 44 Jahre alt, aus Eltmannshausen, deren Aufenthalt unbe- kannt ist, und welher zur Last gelegt wird, ohne einen Gewerbeschein eingelöst zu haben, ein der Steuer vom Gewerbebetriebe im Umherziehen unter- worfenes Gewerbe betrieben zu haben, indem sie am 16. Juni 1891 in Rethen Strohde>en verkauft hat, Uebertretung gegen $8. 18, 28 des Gefeßes vom 3. Juli 1876 wird auf Anordnung des Königlichen Amtsgerichts hierselb auf Montag, den 19. Ok- tober 1891, Vormittags 10 Uhr, vor das Königlide Schöffengericht hier, Zimmer Nr. 1, zur Hauptverhandlung geladen. Auch bei unents{<uldig- tem Ausbleiben wird zur Hauptverhandlung ge- {ritten werden.

Gifhoru, den 8. August 1891. Gerits\<reiberei II. des Königlichen Amtsgerichts.

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[34444]

Das K Londgericht Weiden hat am 17. August 1891 bes{hlofsen. es werde das gesammte im Deut- \chen Reiche befindlide Vermögen des Rothgerbers- und Anwesensbesißers Adam Schlaffer von Waidhaus, speziell dessen beide Anwesen Hs. Nr. 82 in Waidhaus und Hs Nr. 1 in Ströbl, Gemeinde Waidhaus, mit Beschlag belegt.

Der K. I. Staatsanwalt. Sölc<.

[34443] Beschluß.

In der Untersuchungssache wider den Iîartin Arlen, geboren am 29. Septimber 1869 zu Hördt, Landkreis Straßburg, wird zur De>ung der den Angeschuldigten möglicherweise treffenden höbsten Geldstrafe und der Kosten des Verfahrens das Vermögen desselben bis zum Betrage von dreitausend zweibundert Mark auf Grund des $. 246 der Militär-Strafgerihts Ordnung, des 8. 1 Abs. 2 des Geseßes vom 11. März 1850 und der 88. 325 und 326 der Reichs-Strafprozeß: Ordnung mit Besclag belegt und die Veröffent- lihung dieses Beschlusses dur den Deutschen Reis- Nuzeiger verordnet.

Straßburg, den 1. September 1891.

Kaiserlices Landgericht, Fericnkammer. Dr. Gunzert. Dubois. Waldorf.

N R M IIK S S E E E I A A F INE2

9) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[29505) ; Ï È Im Wege der Zwangsvollstre>ung ist der offent- lid meistbietende Verkauf des Kolonats Nr. 18 zu Großenmarpe, wozu aufer den mit 26100 M ver- siherten Gebäuden nach der Srundfsteuer-Mutterrolle gehören : 1): Hofraum s s 19,65 2) Garten . 10,80 3) A>ergrundstü>e . 27,96 e E 5,36 5) Geböôlze , 1 ha 46,66 6) Wafserstü>k O08 erkannt und Verkaufstermin dazu auf Freitag, 20. November 1891, Nachmittags 3—4 Uhr, an Ort und Stelle anberaumt, wozu Kaufliebhaber mit dem Bemerken geladen werden, daß in dem neu erbauten Gahbause bisher Wirthsczaft und Kolonial- waarenbantlung betrieben ift,

Taxe und Bedingungen könren 4 Wochen vor dem Termine auf biesiger Gerichtsschreiberei eingesehen, oder gegen Gebühr abs{riftli< von derselben bezogen werden.

Der Zus{lag wird erfolgen, wenn mehr als F des Taxats geboten werden

Bis zu demselben Termine sind Ansprüche auf Befriedigung aus dem Kaufgelde bei Meidung des Aus\<lusses damit, sowie Cigenthums- oder dingliche

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| Oeffentlicher Auzeiger.

Rechte an den zu verkaufenden Grundgütern sogewiß anzumelden, als dieselben sonst gegen den neuen Er- werber verloren gehen. Blomberg, den 8. August 1891. Fürstliches Amtsgert<t. ITL. F. V.: Zimmermann.

[34471]

Nach beute erlassenem, seinem ganzen Inhalte na dur Anschlag an die Gerichtstafel bekannt gemahtem Proklam finden zur Zwangsversteigerung der be- \{lagnahmten Peesche (A>erparcele) Nr. 1361 der biesigen Feldmark des Baumannésohns Vollrath Möller hieselbsst Termine:

1) zum Verkaufe nah zuvoriger endlicher Regus lirung der Verkaufsbedingungen am Soun- abend, den 12. Dezember 1891, Vor- mittags 10 Uhr,

29) zum Ueberbot am Sonnabend, deu 9. Januar 1892, Vormittags 10 Uhr,

3) zur Anmeldung dinglicher Rechte an das Grundstü> und an die zur Immobiliar- masse desselben gehörenden Gegenstände am Sonnabend, den 12. Dezember 1891, Vormittags 10 Uhr, '

im S{öffengerichtssaale des hiesigen Amitsgerichts- gebäudes statt.

Auslage der Verkaufsbedingungen vom 28, November 1891 an auf der Gerichtsschreiberei und bei dem zum Sequester bestellten Senator Neumeister hie- selbst, welcher Kaufliebhabern na voraängiger An- meldung die Besichtigung des Grundstücks gestatten wird.

Sternberg i./M., den 14. September 1891,

Großherzoglihcs Amtsgericht.

[34463] Kaiserl. Amtsgericht Wasselnheim.

In dem gerichtlichen Theiiungsversahren in Sachen der in Liquidation befindlihen Firma Winder und Mattel in Straßburg, vertreten dur Rechtsanwalt Weber daselbst,

gegen 1) Heinri, 2) Samuel, 3) Leopold Levy, alle drei aus Westhofen, z. Zt. unbekannt wo in Amerita, bat der Theilungskommissar Notar Weeber dabier gemäß 8. 6 des Theilungsgeseßes vom 14. Juni 1888 Verbandlungstermin anberaumt in seiner Amtéstube Mittwoch, den 2. Dezember 1891, Vorm. 11 Uhr.

Die genannten Heinri, Samuel und Leopold Lery werden hiermit zu diesem Termin geladen.

Wasseluheim, 14. September 1821.

Amtsgerichts-Sekretär Schwei ter.

[73653] Aufgebot.

Die Union Bank of London Limited zu London, vertreten dur< die Rechtsanwälte Justizrath Ernst und Dr. Haendly hier, Behrenstraße 3, hat das Aufgebot folgender angebli verloren gegangener Urkunden, nämlich: der unkündbaren 4 °/o Pfandbriefe der Preußischen Hypotheken - Actienbank zu Berlin Ser. VIII Nr. 4939, 4940 und 4941 über je 300 beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefor- dert, spätestens in dem auf den 2. Oktober 1891, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge- rihte, Neue Friedrihstraße 13, Hof, Flügel B., parterre, Saal 32, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte ayzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden ers folgen wird.

Berlin, den 3, März 1891.

Königliches Amtsgericht L. Abtheilung 49.

[34542] Aufgebot.

Nr. 1 41780, Auf Antiag des Wasserbau- Technikers Swblenker in Lauchensee bei Lauten- ba i. E. erläßt das Gr. Amtsgericht 111]. hierselbft das Aufgebot der Pfandbriefe der Rheinischen Hypothekenbank in Wannheim Serie 59 Litt. C. Nr. 1165 über 500 #, Serie 61 Litt D. Nr. 9018 über 200 A und Serie 39 Litt. E. Nr. 1176 über 100 (& Der Inhaber diefer Pfandbriefe wird auf- gefordert, spätestens in dem auf den 2. Juli

1896, Vormittags 9 Uhr, vor dem bezeibneten Gerichte bestimmten Aufgebotstermine seine Rechte bei dem Gerichte anzumelden und die Urkunden vor- zulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der- selben erfolgen wird. Mannheim, 12. September 1891. i Die Ge M: Amtsgerichts. alm.

[29511] Aufgebot.

Die Ehefrau des Zimmermeisters August Eich- hoff, geb. Lehmküller, von Duisburg, hat das Auf- gebot des auf den Namen Auguste Lehmtküller, ohne Geschäft zu Witten, von der städtishen Sparkasse zu Solingen unter Nr. 17476 ausgestelltea Spar- fassenbuches, in welhem als Einlagen insgesammt mit Zinsen 56 F eingetragen sind, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, \pä- testens in dem auf den 18. Juni 1892, Nach- mittags 4 Uhr, vor dem unterzeihnetèn Gerichte, Sitzungssaale, Wupperstraße Nr. 60, anberaumten Aufgebotstermine seine RNete anzumelden und die Urkande vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung der Urkunde erfolgen wird,

Solingen, den 27. Juli 1891.

Königlibes Amtsgericht. gez. Trutscler. Beglaubigt: Der Gerichtsschreiber: Lauer, Aktuar.

[34469]

Der Revierförster Robert Kühne zu Rothehof hat in Vollmacht seiner Ghefrau, Sophie, geb. Heymann, das Aufgebot der abhanden gekommenen gerihtliben PS ; 16. Juni 1875 Squld- und Pfand-Verschreibung vom 6, Februar 1876

über anno< 2400 46 zu Lasten des Anbauerwesens No. ass. 249 hieselbst und zu Gunsten der Ehefrau Kühne beantragt.

Der unbekannte Inhaber des Schulddecuments qu. wird aufgefordert, 1pätestens in dem auf Dienstag, den 29. März 1892, Vormittags 10 Nhr, vor dem unterze:<hneten Gerichte anberaumten Nuf- gebotstermine seine Rehte anzumelden und die be- zeihnete Urkunde vorzulegen, widrigenfalls solche dem Eigenthümer des verpfändeten Grundstü>s gegen- über für fraftlos erklärt werden foll,

Harzburg, am 10. September 1891.

; Herzogliches Amtsgericht. (Unterschrift)

[3447C] Aufgebot.

Nuf Antrag des emeritirten Shloßpredigers S(la>e zu Schwedt wird hiermit der oe<halter Johannes Eduard August Schla>e, Sohn des Antragstellers und dessen Ehefrau Marie Elisabeth Friederike Auguste, geb. Seehaus, geboren am 31. Oktober 1853 in Angermünde, wel<her im Juni 1880 von S&wedt, seinem leßten Wohnsiß in Deutschland, nah New-York ausgewandert ift, woselbst er am 15. Juni 1880 nah den Registern der früheren Einwanderungs-Kommission für den Staat New-York mit dem Dampfer „Wieland“ gelandet ist, dessen Aufenthalt aber von diesem Zeit- punkte ab unbekannt geblieben ift, aufgefordert, s< spätestens in dem auf den 13. Juli 1892, Vor- mittags 11 Uhr, angeseßten Termine bei dem unterzeichneten Gerichte s<riftli<h oder persönlich zu melden , widrigenfalls derselbe für todt erklärt werden wird.

Schwedt, den 12. September 1891.

Königliches Amtsgericht. S<üt.

[34456] Oeffentliche Zustellung. ; In der Prozeßsache der verchelichten Ernefline Kolbe, geborenen Kerst, in Erfurt, Klägerin und Berufungétklägerin, vertreten dur< den Rechtsanwalt Justizrath Lüdi>e zu Naumburg a. S,, wider ihren Chemann, den Handarbeiter Ludwig Kolbe aus Erfurt, jeßt in unbekannter Abwesenheit, Beklagten und Berufungébeklagten, wegen Chetrennung, legt die Klägerin gegen das ihre Ckesheidungsklage abweisende

6. Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesellsch. 7. Erwerbs- und Wirthschafts-Genossenschaften.

8. Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten.

9, Bank-Ausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

Urtbeil der dritten Civilklammer des Königlichen Landgerichts zu Erfurt vom 1. Juni 1891 Berufung ein mit dem Antrage: unter Abänderung des angefohtenen Urtheils das zwischen den Parteien bestehende Band der Ebe zu trennen, den Beklagten für den allein shul- digen Theil zu erklären, ihm auch die gesammten Kosten des Rech!sstreits zur Last zu legen und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lang über die Berujung vor den III. Civilsenat des Königlichen Ober-Landesgerichts zu Naumburg (Saale) auf den 17. Dezember 1891, Vor- mittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, eincn bei Mi gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- ellen. Zum Zwed>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Berufungss\chrift bekannt gemacht. Naumburg (Saale), den 10. September 1891. Macht, Sekretär, Gerichts\<reiber des Königlichen Ober-Landesgerichts.

[34462] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelihte Schneider Bertha Rother, geb. Pohl, zu Liebau, vertreten dur<h den Rechtsanwalt Felsher zu Hirschberg, klagt gegen ihren Chemann, den Schneider Franz Rother, zuleßt in Berthels8- dorf, Kreis Landeshut, jeyt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: die Ehe der Parteien wird getrennt, der Beklagte wird für den allein \{uldigen Theil erklärt und werden ihm die Kosten des Rechtsstreits auferlegt, und ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die zweite Civil- fammer des Königlichen Landgeri<hts zu Hirsch- berg auf deu 23. Dezember 1891, Vor- mittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be=- stellen. Zum Zwe>e der öffentlichen ZusteUung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemait. R. 31/91.

Hirschberg, den 12. September 1891,

Heinrich, Gerichté\<reiber des Königlichen Landgerichts.

[34458] Oeffentliche Zustellung.

Der Handarbeiter Eduard Horn in Gera, zum Armenreczte zugelassen und vertreten dur den Rechtsanwalt Dr. Schmidt daselbst, klagt gegen seine Ehefrau Ernestine Christiane Horn, geb. Korn- dörfer, früher in Ash in Böhmen, jest unbekannten Aufenthalts, wegen Ehebruchs, mit dem Antrage agf Trínnung der zwischen den Streitiheilen bestehenden Ghe dem Bande nah, und ladet die Beklagte zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die L. Cwilkammer des gemeinschaftlihen Land- geri<ts zu Gera (Reuß) auf den S. Dezember 1891, Vormiitags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelasjenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Gera, den 14. September 1891.

udel, Gerichtsschreiber des gemeinschaftlichen Landgerichts.

[34460] Oeffentliche Zustellung.

Der Weber Paul Franz Kurze in Gera, ver- ireten dur< den Rechtsanwait Dr. Shlotter da- selbst, klagt gegen seine Chefrau Minna Kurtze- geb. Pauli, früher in Gera, jeyt unbekannten Auf- enthalts, wegen Ehebruchs und böslicher Verlaffung mit dem Antrage auf Trennung der zwishen den Streit1heilen bestehenden Che dem Bande nah, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Civil- kammer des gemeinshajtli<hen Landgerichts zu Gera (Reuß) auf den 8. Dezember 1891, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffenilihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemat.

Gera, den 14. September 1891.

Bud>el, : Gerichtsschreiber des gemeinshaftlihen Landgerichts.

M 219.

: Zweite Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Donnerstag, den 17. September

1891.

1. Untersu<hungs-Sachen.

2. Aufgebote, Zustellungen u. Meri.

3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5, Verloosung 2c. von Werthpapieren.

Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesells<h.

i 6. i l | Deffentlicher Anzeiger. |

ise. 10. Verschiedene ti Geo:

9) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[34461] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Bergmann Battiste Corradini, Pauline, geb. Hartmann, zu Baukau bei Herne, ver- treten dur Rechtsanwalt Shürmann in Essen, klagt gegen deren Ehemann, den Bergmann Battiste Corradini, früher zu Herne, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Bluts<ande, mit dem Antrage, das unter den Parteien bestehende Band der Che zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Civilklammer des Königlichen Landgerichts zu Essen a /d. Ruhr auf den 21. Dezember 1891, Vormittags 11 Uhr, Zimmer Nr. 40, mit der Aufforderung, einen bei dem gedabten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen Zum Zwe>ke der

öfffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Wendt, Geri&ts\chreiber des Königlichen Landgerichts.

[34459] Kgl. Amtsgeri<ht München L. Abtheilung A. sür Civilsachen.

In Sawen des Zimmermeisiers Adam Esterl hier, Klägers, vertreten dur Rehisanwalt Baader hier, gegen den Baumeister Alois Stark, früher hier, nun unbckannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Wechselforderung, wird Letzterer nah erfolgter Be- willigung der öffentlichen Zustellung zur mündli@en Verhandlung des NRechtéstreites in die ôffentlice Sitzung des vorbezeichneten Prozeßigeri<ts vom Dounerstag, den 29. Oktober 1891, Vorm. 9 Uhr, Sitzungszimmer Nr. 23/1, gelaben.

Der klägerishe Vertreter wird beantragen, den Beklagten in einem für vorläufig vollstre>tbar er- klärten Urtheile fostenfällig \{uldig zu erkennen, an Klagetheil zweihundert fünf Mark Wewselsumme, ses Prozent Zinsen hieraus vom 10. Juli 1891, eventuell vom Tage ver Klagszustelung an, sowie aht und se<zig Pfennige geseßlihe Provision zu bezahlen.

München, den 14. September 1891.

Der Kgl. Gerichtsschreiber. (L. 8) Merz, K. Sekr. [34544]

Oeffeutliche Zustellung.

Der A>erer Georg Swheer zu Uttenheim klagt gegen den Schuhmawer Felix Kne<t, fcüher in Westhausen, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, aus einem am 3. Februar 1883 dem Beklagten gegebenen baaren Darlehn, mit dem An- trage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 160 # nebst 59% Zinsen vom 13. Februar 1889 an, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsftreits vor das Kaiser- lide Amtsgericht zu BVenseld auf Dienstag, den 27. Oktober 1891, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kern, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts,

[34457] Oeffentliche Zustellung.

Das Fräulein Emma Emmerih zu Halle a./S., Wilhelmstraße Nr. 34, vertreten dur< den Rechts- anwalt Sendler daselbst, klagt gegen den Landwirth y: F, W. Bréwer in La Haye Hollande, dessen lufenthalt jeßt unbekannt ist, wegen Feststellung cines Rechtsverhältaisses und Zahlung, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen :

1) an die Klägerin 84 X nebst 5 °/ Zinsen seit dem 1. Mai 1891 zu zahlen,

2) anzuerkennen, daß der zwischen den Parteien im April 1891 ge\{lossene Vertrag, nah welchem der Beklagte von der Klägerin vier in deren Wohnung hier, Wilhelmstraße 34, belegene Zimmer auf 10 Monate fest gemiethet hat, bis zum 1. März 1892 zu Recht besteht,

und ladet den Beklagten zur mündlihen--Verhand- lung des Rechtsstreits vor die Y. Civilklammer des Ksniglichen Landgerichis zu Halle a./S. auf den 18. Dezember 1891, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte p Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Halle a./S., den 12. September 1891.

Petzold, Sekretär, Gerichtsschreiber ‘des Königlichen Landgerichts.

[34465] Oeffentliche Zustellung.

Der Förster J. Sandberg, früher in Groß- Wittensee, jeßt zu Linetshau, vertreten dur< den Recbtsanwalt Lch in E>ernförde, klagt gegen die Eheleute, Stellmacher Marx Jef und Elsabe, geb. Dn früher zu Großwittensee, jeßt unbekannten

ufenthalts, wegen einer Darlehnsforderung von 1800 M mit dem Antrage auf kostenpflichtige Ver- urtheilung der Beklagten zur Zahlung von 1800 F bei Meidung der Zwangsversteigerung der den Be- klagten gehörigen, im Grundbuch von Großwittensee Band 11. Artikel 58 eingetragenen Immobilien, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu E>ernförde auf den 1. Dezember 1891, Vor- mittags 10 Uhr. Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt

gemacht, E>ernförde, den 14, September 1891. S(hröder, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

| [34466]

i Oeffentliche Zustellung.

Die Buthardlung Lipsius & Fischer in Kiel (Inhaber G. H. Livsius), vertreten dur< Rehts- anwalt Dr. Bendtiorff in Kiel, klagt gegen den Lieutenant z. S. der Reserve Frey, unbekannten Aufenthalts, wegen eines gelieferten Buches mit dem Antrage auf koften}ällize Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 10,00 # nebst 5 °%/o Zinsen seit dem ersten Sanuar 1889 und das ergehende Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechté- streits vor das Kaiserliche Amtsgeriit zu Metz, Saal 39, I. Ste>, auf den 14. Dezember 1821, Vormittags 9 thr. Zum Zwe>e der öffentlichen As wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

El sen, Gerichtes<reiker des Kaiserlichen Amtsgeri@ts.

[34468]

Die Ebefrau des Kaufmanns Ferdinand Kotzen- berg, Anna Maria, geb. Körten, zu Köln, Prozeß- bevoUmächtigier Re<tsanwalt Dr. Mannheim in Köln, kiagt geger ihren Ehemann auf Gütertrennung.

Termin zur Verhandlung ift bestimmt auf den 26. November 1891, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Undgerihte zu Köln, I. Civilkammer.

Kölu, den 10. September 1891.

Der Gerichtsschreiber: Vieregge.

[34543] Bekanntmachung. Die Minna Knoll, Chefrau des S<{uhmachers Karl Fal> iz Nocéant, verireten dur< Rechts- anwalt Röhrig, klagt gegen ihren genannten Che- mann auf Gütertrennung. Zuc mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits ist die öfentlihe Sißzung der I. Givilkammer des Kaiserlihen Landgerichts zu Mey vom 4. November 1891, Vormittags 9 Uhr, bestimmt worden. Met, den 14. September 1891. Der Landgerichts-Sekretär : Kaiser.

[34467] Oeffentlicze Ladung.

In der Reallasten-Ablösfung8s-Sache von Driedorf habe i zur na&träglihen Vollziehung des zu Made- mühlen am 97. August d. J. aufgenommenen Aus- einandersetzungêrezesses Termin auf Dienstag, den 10. November 1891, Vormittags 11 Uhr, in mein Geschäftszimmer zu Dillenburg anberaumt. Der mit unbekanntem Aufenthalt abwesende Karl Eduard Kolb von Mademühlen wird zu diesem Termine mit dem Bemerken geladen, daß der Rezeß in meinem Geschäftszimmer zur Einsichtaahme offen Liegt.

Dillenburg, den 5. September 1891.

(L. 8) Holzapfel, Regierungë- Assessor.

3) Unfall: und Juvaliditäts-2c. Versicherung.

Keine.

4) Verkäuse, Verpachtungen, Verdingungen 2c.

[32682] Submisfion.

Die Lieferung der nachstehenden Wirth\chafts- Bedürfnisse für die Zeit vom 1. November 1891 bis ultimo Oïtober 1892 soll im Wege der Sub- mission vergeben werden, und zwar:

L. Zur Verpflegung.

Etwa 1) 2400 kg Roggenmehl, 2) 2000 kg Weizenmehl, 3) 1700 kg Dae 4) 1400 kg Buchweizengrüße, 5) 1400 kg Kaffee, 6) 150 kg Gerstengrüße, 7) 7000 1 volle Mil oder 14 000 1 abgesahnte Mil, 8) 290 ke indischer Zu>tersyrup, 9) 6000 kg Erbsen, 10) 3000 kg Bohnen, 11) 3000 kg Linsen, 12) 75000 kg Kartoffeln, (davon sind 40000 kg glei<h na< dem Zus@lage und 35 000 kg im April 1892 zu liefern), 13) 2000 kg ordinäre Graupen, 14) 100 kg feine Graupen, 15) 2590 kg Neis, 16) 150 kg Hirse, 17) 500 1 Essig, 18) 10 1 Weinessig, 19) 180 kg Kochbutter, 20) 509 kg Cocosnußbutter, 21) 3000 kg Salz, 22) 1000 kg inländishes Schweinefchmalz, 23) 1500 kg Rindernierentala, 24) 1200 kg in- ländisher Spe>, geräuchert, 25) 3000 kg Rindfleisd, 26) 1800 kg Shweinefleish, 27) 500 kg Hammel- fleish, 28) 36 000 kg Roggenbrod, 29) 21 000 kg feineres Roggenbrod, 30) 360 kg Semmel, 31) 10 kg Zwieba>, 32) 18 Tonnen Heringe, 33) 1900 kg magerer Käse, 34) 15 kg Pfeffer, 39) 15 kg Piment, 36) 15 kg Kümmel, 8 kg Lorbeerblätter, 38) 2000 kg Kohlrüben, 39) 2000 kg Mohrrüben, 40) 2500 kg Weißkohl. :

11. Zur Beleuchtung, Heizung, Reinigung und Lagerung. :

Etwa: 41) 100 kg Petroleum, 42) 100 kg Rübsl, 43) 10 Raummeter kiefern Scheitholz, 44) 1000 kg Glainseisfe, 45) 240 kg harte Seife, 46) 600 kg Soda (fkristallisirt), 47) 25 Scho> Roggenrichtftroh. (Davon sind 15 Scho> glei na< dem Zuschlage und 10 Sho> im April 1892 zu liefern.) i

Bei den ad 1 bis inkl. 6, 8 bis inkl, 16, 19 bis inkl, 31, 33 bis inkl. 42, und 44 bis inkl. 46 ift der

reis pro 50 kg und ad 7, 17, 18 pro Liter, 32 pro

onne, 43 pro Raummeter und 47 pro Scho in den Submissions-Offerten anzugeben.

Die S n deren Kenntniß und Annahme bei jeder Offerte vorausgeseßt wird, liegen

im biesigen Bureau zur Ei-sidt aus und können auf Verlangen au für die gewiuschten Liefernugs- Gegenstände gegen Erstattung der Copialien (75 4) mitgetheilt werden

Versiegelte, mit der nöthigen Aufschrift versehene Offerten auf einzelne oder mehrere Lieferungs-Gegen- stände, mit beftimmter Preizangabe und soweit als mögli< unter Beisügung von Proben find bis ¿zum Termin den 26. September 1891, Vormittags 10 Uhr, einzureihen, wo dieselben im Beisein der erschienenen Submittenten geöffnet werden sollen.

Sagan, den 1. September 1891.

Königliche Direktion der Strafanstalt.

[34381] Verdingung.

Die Bewegung von rd. 33 000 cbwm Erdboden 2c. sowie die Einebnungsarbeiten eins<l. Lieferung von rd. 820 cbm Räuma|che oder Lebm und Kics auf Blo 97 a im Nordfrontgelände zu Magdeburg sollen im Wege der öffentlichen Verdingung in einem Loose vergeben werden. Die bezgl. Bedingungen 2c. sind in meinem Geschäftszimmer Fußartillerice-Kaserne am Bu>auer Thor von 7—2 Uhr täalih einzusehen, au gegen yost- und bestellgeldfreie Einsendung von 1,50 M zu beziehen. Versicgelte Angebote sind mit entspre<ender Aufschrift versehen post- und bestell- geldfrei bis Freitag, den 25. September 1891, Vorm. 10 Uhr, ecinzureihen. Zusclagsfrist drei Wochen.

Magdeburg, den 14. September 1891,

Der Garnison-Vaubeamte. Brook, Baurath.

[34382] Vekanntmachung. ie Arbeitékräfte von ca. 50 weibliwen Gefangenen der hiesigen Anstalt, wel<e bisher mit Tapisserie- Arbeiten beshôftigt worden, follen zum 1. Januar k. Js. im Ganzen oder getheilt von Neuem kontraki- [ih auf 3 Jahre zu derselben oder einer anderen, ic weibliche Gefangene geeigneten Beschäftigung, aus\{ließlid der bier \{on bestehenden Maschinen- stri>- und Wollhäkelarbeiten, vergeben werden.

Portofreie mit der Aufschrift :

„Angebot auf Arbeitskräfte“ versehene Offecten, sind bis zu dem

am 13. Oktober cr., Vormittags 11 Uhr, anberaumten Termine einzusenden.

Die Bedingungen liegen im Bureau der hiesigen Arbeits-Insyektion aus, können aber auch gegen Er- stattung von 1,50 M abschriftlich mitgetheilt werden.

Kaution ist in Höhe des dreimonatlichen Arbeits- Tohnertrages zu leisten.

Deliúvsch, den 10. September 1891.

Königliche Straf-Austalt.

A R C A R 1E T S0 IE

5) Verloosung 2c. von Werth- papieren.

(34445] Bekanntmachung.

Von den auf Grund des Allerhöchsten Privi- legiums vom 23. Mai 1285 ausgefertigten An- leihescheineu der Stadt Zossen sind nah Vor- \<rist des Tilgun. splanes zur Einziehung im Fahre 1892 ausgeloost worden:

a Von dem Bu(hstaben C. über je 500 H die Nummern 121 134 213 323,

b. Von dem Butstaben D. über je 200 M die Nummern 15 94 168 214 246.

Die Inhaber werden aufgefordert, die ausgeloosten Stadtanleilesheine nebst den noch nicht fällig ge- wordenen Zinss<heinen und den hierzu gehörigen Zinsschein-Rnweisungen vom 1. April 1892 ab anu unsere Kämmerei-Kasse cinzureihen und den Neonwerth der Anleihescheine dafür in Empfang zu nehmen.

Mit dem 1. April 1892 ab hört die Verzinsung der ausgeloosten Anleihescheine auf. Für fehlende Zinsscheine wird deren Werthbetrag vom Kapital abgezogen.

Zossen, den 12. September 1891.

Der Magistrat.

[34446] VBekanutmachung.

Bei der am 11, d. Mts. vorgenommenen Aus- loosung von den auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums vom 18. Dezember 1889 von dec Stadt Kottbus ausgegebenen Anleihescheinen find folgende Nummern gezogen worden :

Ltt. A. zu 5000 M Nr. 92 95 125 160 162, Litt. 8. zu 2000 M Nr. 323 442 502 503 515 570 591 595 654

685 697. Läitt. C. ¡zu 1000

M Nr. 722 827 860 932 944 988 1078 1129 1152

1232 1239 1277 1287. Läitt. D. zu 500 M Nr. 1405 1439 1499 1552 1553 1555 1605 1732 1793 1800 1824 1834 1843 1862 1877 1888 1900

1995.

Die Einlösung dieser Anleihescheine und die Aus- zahlung der dur dieselben verbrieften Kapital- beträge erfolgt vom 1. April 1892 ab bei der Stadt: Hauptkasse hierselbft.

Mit dem 1. April 1892 hört die Verzinsung der zu diesem Termine hierdur< aufgekündigten vor- bezeichneten Anleihesheine auf und sind daher die Fntegupons ab 1. April 1892 bei Einlösung der

nleibesheine mit abzuliefern, andernfalls werden die Beträge der fehlenden Zinscoupons von dem Kapitalsbetrage gekürzt werden.

Kottbus, den 12. September 1891, á

Der Magistrat.

[34380] Bekanntmachung, betreffend Ausloosung von Celler Stadt- : i Obligationen.

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß von den auf Grund dès Allerh{siten Privi- legiums vom 10. Mai 1875 ausgegebenen, auf den Inhaber lautenden Celler Stadt:Obligationen heute die nahstehenten Stücke vorschriftsmäßig aus- geloost sind und von uns zur Rückzahlung auf den 2. Jaunar 1892 gekündigt werden.

Litt. A. Nr. 40 51 59, jede über 1500 M

Litt. B. Nr. 187 209 249 291 301 447 518 522, jede über 600 M

Ltt. ©C. Nr. 589 697 783, jede über 300

Litt. D. Nr. 887 953, jide über 200 M

Die in vorstehenden Scwuldvershhreibungen ver- brieften Kapitalbeträge werden vom genannten Zeit- punkte an, mit welchem ihre Verzinsung aufhört, auf unserer Stadtkafse, sowie bei dem Bankhause David Daniel hierse1bst, gegen Rückgabe der Obligationen und der dazu gehörenden Zinsscheine und Zins\chein- Anweisungen, soweit erstere nah dem 2, Januar 1892 fällig werden, ausbezahlt.

Celle, den 8. September 1891.

Der Magistrat der Stadt Celle. Deni>e.

[34447] Bekanntmachung.

Den Inhabern folgender Danziger Stadt- Obligationen, welhe von der Anleihe vom 1. August 1850 übrig geblieben sind, als:

Litt. A. Nr. 50 54 55 909 93 115 122 125 151 176 191 291 293 295 327 328 331 332 340 342 344 356 421 über je 100 Thlr. oder 300 #

Litt. B. Nr. 210 341 354 458 509 518 527 574 578 581 603 606 610 über je 509 Thlr. oder 150 4

werden diese Obligationen dergestalt gekündigt, daß die Abzahlung des Kapitals nebst Zinsen duch die hiesige Kämmerci-Kasse am k. April 1892 erfolgen, mithin von da ab die Zahlung der Zinsen eingestellt werden wird.

Danzig, den 9. September 1891.

Der Magistrat.

[34448]

In der heute stattgehabten 35. Verloosung der Anhalt-Dessau:Cöthen'’schen Prämienaulecihe sind für die Tilgung am L. April 1892 die

Serien: D T 51— 100 16 751— 800 58 2851— 2900 107 5301— 5350 116 5751— 5800 175 8701 —- 8750 218 10851-— 10900 273 13601— 13650 280 13951 —- 14000 312 15551—15600 338 16851— 16900 396 19751 —19800 gezogen worden. Die Ausloosung der Prämien ird am 15. Januar 1892 stattfinden. Dessau, den 15. September 1891, Herzoglich - Anhaltische Staatsschulden- Verwaltung. Acermann.

A T: S (V

6) Kommandit- Gesellschasten auf Aktien u. Aktien-Gesellsh. (34592) Malzfabrik Pirua

vorm. J. Ph. Lipps «& Co.

Die Aktionäre werden hiermit zur fiebenten ordentlichen Generalversammlung, welche Montag, den 5. Oktober D. J., Nachmittags 4 Uhr, im Geschäftslokale der Herren H<. Wm. Basscuge « Co. hier, Pragerstraße 12 L, abgehalten werden soll ergebenst eingeladen, i

Die Anmeldung zur Theilnahme erfolgt in Gemäß- heit von $. 14 der Statuten von 44 Uhr ab und können die ‘Aktien im Geschäftslokale der Gesellschaft in Pirna oder bei den Herren Hh. Wm. Bassenge & Co. in Dresden, Pragerstraße 46 I., hinterlegt werden, woselbst au< die in 8, 27 sub d, des Ge- sellshaftsvertrages erwähnten Vorlagen vom 20, d. M. ab zur Einsicht und vom 2s. d. M. zur Empfangnahme für die Aktionäre bereit liegen.

Tagesorduung:

1) Jahresbericht, Bilanz, Gewinn- und Verlust-

re<nung, Bemerkungen des Aufsichtsrathes.

2) Entlastung des Vorstandes.

3) Vertheilung des Reingewinnes.

Dresden, den 16. September 1891.

Die Direction. E. Gabs h.

[34591] Actiengesellshaft „Kath. Gesellen- haus“ zu Ahrweiler.

Einladung zur Generalversammlung am Montag, deu 5. Oktober d. J.- Nachmittags um 3 Uhr, im Gesellenßause zu Ahrweiler.

Tagesorduuug: 1) Wahl des Vorstandes und des Aufsichtsrathes. 2) Geschäftliches. Ahrweiler, den 15. September 1891. Die Gründer der Gesellschast.