1891 / 221 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

farbige Ortsbezeihnungen sind zahlreihe entdeuts@te Bezirke und Ort- \<aften in Ober-Jtalien nördli des Po kenntlih gema<t. Sektion TV (Blatt 6) bringt Oft-Bavern mit München, Süd-Böhmen und -Mähren mit Prag und Brünn, Ober- und Nieder-Oesterreih mit Wien, West- Ungarn mit Budapest, Kroatien mit Agraw, den westlihsten Theil von Serbien mit Belgrad und die Umgebung des nördlichen adriati- \<en Meeres mit Triest und Venedig. e vnd umfangreichen von Deutschen bewohnten Gebiete, welhe si in Ungarn zwis<en der Donau und der Drau, besonders in der nächsten Umgegend von Budapest und südli< bis nahe an den Golf von Fiume befinden, bemerkenswerth hervor. 1 wiederholt ausgesprobene Anerkennung für die führung der Karte verdient au die auf diese beiden Sektionen ver- wendete Sorgfalt in vollstem Maße. : Landwirthichaftliches. ( Franz Bauer hberausgeget-enen und îm Verlage von Paul Parey in Berlín ersheinenden „Forstwirth- \chaftlihen Centralblatt“ liegen Heft 7, 8, 9 und 10 vor, in wel<hen si folgende Originalartikel finden: Beitrag zur Geschichte der natürlihen Verjüngung in der Schirmschlagform. Von H Haurath. Das forstlihe Weiserprozent und höchster Reinertrag Von Bose. Forsteinrihtungs- und zur Erzielung

Die ganze Tendenz dieses Dramas geht ße Ungerechtigkeit eines solhen Zweikampfes S(lufse des Dramas verurtheilt ihn der Dichter Barbari\<hes und als eine Erl Das zweite Stü ein bewundernswerthes Luis Perez ift ein

wo er re<t von den Vortheilen keinen Begriff. Durch Zeit sende seines Charakters wird er Obrigkeit wehrt und \{ließli< Fn seiner Schwester dargestellt, wie sie uns dur (S. 160 und 162.) des Werkes au die Theil- blikums für Calderon's unsterblihe Werke zunehmen, er Uebersetzung vorliegen. * von Martin Greif. talt. Ein vaterländishes Schau- „Streit von Mühldorf“ zum Gegen- dem deutschen Volke gleihsam als Spiegel seines

Wodurch dieses Schauspiel fo re<t ein der Umstand, daß es von Anfang bis E herrli<ht und zwar im ersten Akt als Fürsten- Akt als Bürger- und Kriegertreue, im dritten Aft dertreue, im vierten als Christentreue, und daß Mittelgrunde des Dramas Friedri<h von Die Treue ist des Deutschen nlage der Dichtung darf als n freiem ras<hen S<wunge strebt die

Die Charaktere sind treff- ist die Dichtung ein wobl-

Der Ausdru> ift natürli, einfa, ie Sprache Uhland’'s. Wohlbere®tigt < ähnlihen werthvollen Dich- Das Werk kostet

ersten Ranges zu nennen. darauf hinaus, „d zu zeigen; und am ausdrüdli<h als etwas Abscheuliches, \<aft von den blinden Heiden“.

Der Galicier Luis Perez“ Sittengemälde aus der Zeit des Dichters.

Mann vom alten Schlage, er haut drein, baben meint und man iha daran h einer geordneten Re<htspflege hat er und Umstände und dur< das Aufbrau dahin gedrängt, daß er si gegen die ein Mittelding wird zwishen Räuber un Ssabelle ist uns eine e<hte Spanierin_ Geschichte und Poesie vor Augen geführt r ungestörten Fortsezung

säße an, wel<e, zwei Drittel des Raumes einnehmend, insbesondere auf Dahlmann, Julius Müller und Lahmann der bedeutendsten unter den Briefen bes<äftigen si< eingehend mit einem aufregenden Ereignisse, das ni<ht nur zwar in ganz ver- schiedener Weise, aber gleich tief in das Leben der drei Verfasser eingriff, sondern auch in der deutshen Geshichte weithin seine Wellen trieb; mit der akademis<hen Krisis der Georgia Augufta im Jahre 1837. Die Stellung der Brüder Grimm zu dieser Krisis ist bekannt ; über Lü>e's Verhalten lagen bisher nur deren und Dahlmann's Ur- Es erachtete daher der Herausgeber für seine Pflicht, bei dieser Gelegenheit einige Briefe und Urkunden mitzutheilen, die in Lü>e’'s Nachlaß si< vorfanden , ges<hi<hie der Göttinger Universität zu gute kommt. bört es zur Eigenthümli<hkeit dieses Briefwechsels, daß die gemein- fame Freundschaft zu einigen anderen großen Gelehrten theils aus- drü>lih hervortritt, theils dafür den Hintergrund bildet, sodaß ein Bli> darauf zum Verständniß fast unerläßlich ist. Die den Hand- schriften entnommenen, hier zuerst gedru>ten Texte sind streng nah der S{hreibweise der Verfasser wiedergegeben, sodaß namentlih bei Brüdern Grimm au< der Wechsel der lateinishen und deutschen Schrift und bier und da eine kteine Flüchtigkeit genau der Urschrift entspri<t, während die Citate aus Büchern in der jeßt geltenden Rechtschreibung zum Abdru>k gelangt sind. eine willkommene Ergänzung des Lebens- und Zeitbildes von D. Friedri<h Lücke, Abt zu Bursfelde und Professor der Theologie zu Göttingen, von demselben Herausgeber. : Kunstfragen.

++ Mit einer besonders reihhaltigen und anregenden Nummer bes<hließt N. Bong's „M Der rei illustrirte Leitartikel von F. Benefeld schildert die dies- jährigen Festspieltage von Bayreuth niht nur nah ihren künstlerischen Ergebnissen, sondern au das Leben und Treiben in der vom Wagner- kultus erfüllten Markgrafenstadt. Neben Scenenbildern und photo- graphisben Aufnahmen einzelner bedeutender Darsteller führen uns lieben8würdigen

kopfträger, die „mit Gott für König und Vaterland" unzählige Male dem Feinde gegenüberstanden und si< siegreih für Preußens Ehre und Größe ges<hlagen haben, „Preußische s\<hwarze stellungen“,

Sozialpolitishes. :

Nr. 18 des „Genossens<haftli@en Wegweisers“ vom

15. September enthält u. A. folgende Aufsäße: Christlih-soziale Auf-

rüttelungen. Die Organisation der Arbeit. Von Fr. W. Toussaint.

Sozialreformatorisches. _E

(Rundschreiben Nr. 2 vom 1. Oktober 1890 der Märkischen Spar-

und Leihaenofsenshaft Berlin.) Wo liegt der goldene Boden des

Handwerks? Mineralishe Düngung, der natürliße Weg zur Lösung der fozialen Frage. :

Erziehung und Unterri@t. Frauenleben“ KreuznaH. Selbfstverlag des Ver- fafsers. Als ein Versu<, „das Leben und Streben berühmter deuts<er Frauen und das Wirken derselben sowohl im häuslichen Kreise für das Woh! der Familie, als au< im ganzen Volke im Rahmen der Geschichte übersichtlih darzustellen“, stebt das vorliegende Werk inmitten der pädagogishen Bestrebung neuester Zeit, welche bekanntlih darauf der Mädtener iehung einen hohen Werth das deutsche lung unseres Volkslebens tont worden, noch gar zu wenig aber wird erkannt und beherzigt, daß um dieses Wertbes willen au Mädten ganz besondere Sorgfalt erheisht, namentli< auch hin- sittlich der Auswabl des geshi<tlihen Lehr- und Lesestoffs für die Gleich den Knaben ward das Mädchen bislang wohl mit den Heldenthaten feiner Fürsten bekannt gemacht, aber was uad gelitten Frauen dur< ihr silles Wirken und Dulden zu der herrlichen Entwickelung

ges<i<tli<her U Diesem Bedürfniß subt run vorliegendes Buch abzuhelfen, indem es vor den Augen junger Leserinnen eine Reihe von Bildern deuts<hen Frauenlebens entrollt und zwar von der ersten Zeit unserer Geschichte Beginnend mit Thusnelda, der Gattin Her- mann’s des Befreiers, und endiaend mit urserer Kaiserin Auguste Victoria, bietet es 22 Lichibilder aus der deutshen Frauenwelt, in deren Mitte das Hochbild der Königin Luise alänzt. Kleine all- gemeine kulturhistorishe Schilderungen sind dazwischen eingefügt, um dargebotenen Lebensbilder

Bezug nehmen. ist ferner ein Husaren in zeitgenössis<hen Dar- ein Reserve - Offizier mit großer Sorgfalt und feinem Ges<hma> zusammengestellt hat und das an die Theilnehmer des Festes als kostbare Erinnerung vertheilt wurde. In eleganter \{warzer Mappe, deren Vorderseite ein filberner Todtenkopf ziert, befinden si< se<zehn vorzügli<h in Lichtdru> ausgeführte Tafeln,

Jahrhuvderts. : Erklärung der Tafeln

des Regiments

GenoJenschaftlihe Einschulungen.

Hier treten die zahlreichen

na< Kupferstihen, Holzschnitten, Ein \<wungvoller Prolog in Versen sowie eine das Werk ftimmungsvoll ein. Ueberaus ges<ma>voll ist das Titelblatt arrangirt. In reicher, ornamentaler, Beispielen des 18. Jahrhunderts nachgebildeter Um- rabmung, deren obere E>en den Gardestern und Todtenkopf zeigen, während das Mittelfeld ihres unteren Randes den preußischen Adler enthält, befindet si inmitten einer Trophäe von Fahnen und Standarten auf länglihem Medaillon das Bildniß Jhrer Majestät der Kaiserin Friedri in der Uniform des Regiments, dur ) ! dem Namenszug der Kaiserin bekrönt. Darüber ift der eigentliche des vorigen Jahrhunderts an- Das erste Blatt zeigt eine Apotheose Friedrih's des ah einem Stiche des Augs-

theile vor.

Die in diesem Blait {on vortreffliche Aus-

„Deutsches Jugend von Ernst Neumann.

was au< der - Gelehrten-

Sodann ge-

Von dem von Dr.

Mde ies A nahme des Pu die jeßt in so musterhafter deuts j „Ludwig der gart 1891. Deutsche Verlagsanfl piel in fünf Akten, ande hat, wird hier Eigenwesens dargeboten. vaterländishes wird, ist die deutsche treue, im zweiten als Gattin» und Brude as Bo U L f i N Zollern steht mit dem ahrwort: , B Die künstlerishe A

die Hebung , ins Werk rauenleben für die (Frtwide-

< eine Cartouce mit

wel<hes den

und höchste Rentabilität. Ectragsregelungs-Verfahren r | reinertrages. Von Frey. Zur Ebrenrettung der Lärhe und deren forstwissenshaftliven Behandlung. über das Vermessen des Eichenstammholzes. 1 T: i Die landwirthschaftlichen Versuhs-Stationen. Unter Mitwirkung sämmtlicher deutscher Versuhs-Stationen heraus- gegeben von Dr. Friedri Nobbe, Geheimem Hofrath 2c. Verlag von Paul Parcy în Berlin. Von diesem Organ für naturwi}]en- \chaftlide Forschungen auf dem Gebiete der Landwirthschaft liegen Heft I bis V vor, aus deren rei<haltigem Inhalte wir nur die folgenden Artikel erwähnen wollen: Uebt die anhaltende Aufnahme von sauren Mineralsalzen einen Einfluß auf die Zusammenseßung der Knothen aus? Von H. Weiske Beiträge zur Theorie der Ent- rahmung der Milh dur< Centrifugalkraft. Fleis{mann. Die Klassifikation der Saatgersten Nordeuropas. Bon Albert Atterberg. Untersuhungen von im Elsaß ge- zogenen Taba>en und einigen Beziehungen zwischen der Qualität des Tabaks urd seiner Zu!’ammensezung. th. Untersuchungen über die <emis<he Zusammenseßung einiger Leguminosen- ulze, F. Steiger und W. Marwell. Unter den Originalathandlungen, welhe das 2. Heft des XXXIX Bandes des von Professor Dr. Liebscher unter Mit- wirkung der Professoren Dr. Tollens und Dr. Escher und im Verlage von Paul Parey in Berlin erscheinenden „Journals für Landwirthschaft® bringt, dürfte die Arbeit über das Dörr- volkswirtbschaftlic<hen welhe Ern sst Massute zum Verfasser hat, ein über die landwirth- {aftlichen Kreise hinausgehendes Interesse erregen; denn sie verfolgt den Zwe>, die volkêwirthshaftlihe Bedeutung der neuerdings immer mehr si einführenden getro>neten Gemüse, der Präserven ¿u be- leuten, ibren Nährwerth, ihre Fertigstelung mit den hiermit ver- bundenen Vortheilen und Fehlern an der Hand direkter Beobachtungen zu erörtern und vielleiht dazu beizutragen , 1 würdigt werden, als bisher ges<ehen ist, was unstreitig in national- öfonomischer Hirsiht sehr wünschenswerth wäre. Unterhaltung. Y Roman aus Ost-Afrika; von O. Elster. und Verlagsanstalt, _ S. Stottländer. Den Hintergrund dieses Romans, dessen Kern die Herzensgeshihte eines deutshen Offiziers ist, welcher seiner Liebe zu der Tochter cines englishen Missionars einer Araberin wegen für einige Zeit untreu wird, bildet die Zeit der Kämpfe Wissmann's mit Bei dem Interesse, wel<hes si< in neuerer Zeit wieder für die ostafrikanishen Kolonien in erhöhtem Maße geltend mat, dürfte das vorliegende Werk dur<h seine an- s<aulihen Stilderungen der tropisWen Natur wie durh die Dar- stellungen der arabisWen Sflavenjagden und der von dem wilden fanatishen Hasse, welher von der arabishen Bevölkerung den Deutschen entgegengebra<t wird, zeugenden blutigen Kämpfe nament- lih bei Denen Anklang finden, welchen es niht vergönnt ift, h ein- gehend mit den ernster gehaltenen Werken afrikanischer Forscher be- schäftigen zu können. În demselben Verlag ift ferner erschienen : „Satans Gold“, Roman von Hans Wacenhusen. h Verfasser etwa beabsichtigte, in diesem Werke, das fi, wie alle seine Sriften, dur eine fließende und korrekte Sprache auszeichnet, die in neuester Zeit so \<arf bervortretende Macht des Geldes und dessen Einwirkung auf sämmtli®e menshlihen Verhältnisse zu schildern, so läßt fi< niht sagen, daß ihm gelungen wäre, dieje Aufgabe in befriedigender Weise zu lösen. Derartige Fragen, wel<e e Wesen unserer Zeit eingreifen, lassen si nit Realismus, der freili< ni<t, wie bei Zola, in Rohkeit und Cynismus auszuarten braut, behandeln, und hieran fehlt es dem Verfasser vollständig.

l in kunstvoller Zierschrift Erziehungspflege : j Der Briefwechsel ist Großen, des Stifters des Regiments, C i l burgers J. F. Rein. Der preußische Adler trägt, von Genien unterstüßt, das Bildniß des großen Königs zum Himmel empor, während unten vor ihren Zelten die Repräsentanten feiner glorreichen Armee stehen, unter ihnen der s{warze Husar, ein wichtiges frühes Kostümbild. Durch ihre naive Volksthümlichkeit zeichnet sh die Unterschrift aus :

„Held, Koenig, Philosoph, Poet und Musicus,

Minister, General, Fürst und Historicus,

Kurt, Großer Friederi! der Du zum Wohl gegeben,

Die Völ>er jauchzen Dir, und segnen froh Dein Leben.“

Es folgen die Porträts zweier um das Commandeure. Freiherr von Rues<h (1744 bis 1762) \sprengt mit ge- zogenem Säbel auf wilts<hnaubendem Roß daber, während im Hinter- grund seine Husaren atta>iren; in ruhigerer Haltung, wenngleih ebenfalls galovvirend, ist Daniel Friedrih von Lossow (1760 bis 1783) Den Husaren im Verkehr mit anderen Truppen vor einer befestigten Stadt und auf dem Marsthe zeigen die beiden fol- genden Tafeln nah Stichen von I. M. Ranges enthält das 6. Blatt:

Ein Wort Von Fribolin.

Von Böhme.

weiblihe Jugend.

E E E R E E R du

oderne Kunst“ ihren fünften J böhster Schatz.“ korrekt bezeihnet werden. Handlung fort, frei von leerem Pathos.

* ih dur@geführt. S gelungenes jambis<es Gebäude. edel und erinnert häufig an die darf dies vaterländishe Schauspiel fi tungen der Gegenwart an die Seite stellen.

deutshen Ströme in ausgewählten Schilderungen Herausgegeben von Rudolf E>art. Berl Gera. (Preis geh. 2 #4, geb. in Goldschnitt Rudolf E>art, als Dichter und Herausgeber werthvoller teren Kreisen bekannt, giebt uns in der vorliegenden hl eine Zusammenstellung der poetishen Ge- <er Strôme, insbesondere

Vaterlandes Lebensbilder

beigetragen ,

Regiment hoverdienter Abbildungen . Stahl die Schitsale dem Festspielhause, sowie das alte in zierlihstem Rococo dekorirte Mearkaräflihe Residenz-Theater vor. und Olga Wohlbrü> und ein Bericht über die Fächer- Aus- stellung in Karlsruhe vervollständigen den Text, dem fi< in der Beilage no< Eichberg’s Streifzüge dur die Berliner Oper und Concerte und eine Besprehung der polnishen Bilder auf der Berliner internationalen Kunst-Auéëstellung von Paul Dobert anschließen. Drei gelungene Holziscnitte aus dem xylographishen Atelier des Verlegers reproduziren Bilder Aublet und A. Weiß.

4+ Von den im Verlage von G. Hirth in München erscheinenden, vom Verleger und Richard Muther herausgegebenen , Meister- holzs<hnitten aus vier Jahrhunderten“ liegt uns die neunte Sie enthält in Zinkhobäßung reproduzirte Holz schnitte des fünfzehnten und se<zehnten Jahrhunderts in kundiger Auswahl, wel<he zum Theil berühmten Incunabeldru>en, wie Breidenbah's „Reise na< dem heiligen Lande“, Koburger's „Schaßbehälter* der Lübe>er Bibel von 1494, Sebastian Brant's Straßburger Virgilausgabe aus dem Fahre 1502, entnommen, zum Theil seltene und kostbare Einzelblätter, wie H. Holbein's d. J. nur in einem Exemplar des Basler Museums 1 __deren feiner Holzshnitt siherliŸh von . Lütelburger herrührt, oder einen venezianis<hen unbekannten Holzshnitt na< Tizian und einen von den Herausgebern wohl ohne zwingenden Grund Jan Gossfaert zugeshriebenen, tehnis< meister- haften Holzs<hnitt „Kain's Brudermord“ lebhaften Anerkennung, die diese neueste Publikation des unermüdlichen Muünwener Verlegers gefunden hat und in vollem Maße verdient, varf aber ein Bedenken nit zurüdgehalten werden, wel<es die Maß- reduktion großer Holzschnitte hervorruft. Keine Technik der graphischen Künste leidet in ibrer stilistishen Eigenart dur< eine solhe Ver- änderung der Größenverbältnifse mehr als der Holz;schnitt. bietet ja der Vorrath unserer Museen und Bibliotheken genug Vor- lagen mittlerer Größe, wel<e sh dem Format der Veröffentlichung Au< für die Benußung des Forschers, t zur Verfügung steben, Repcoduktion in der ursprünglichen Größe eine wefentlihe Erleiterung

Bayeris<he Gewerbe-Zeitung. Redigirt von Dr. F, Herausgegeben vom Bayerishen Gewerbe- 4 Verlagsanstalt des Bayerischen Gewerbe-Museums (C. S<hrag). Im Feuilleton der vorliegenden Nummern 16 und 17 des IV. Jahrganges ift der von dem Direktor Kunstgewerbe

Zeichnungen

der Bayreuthpilger vor Von Professor Dr. W.

bis zur Gegenwart.

Zwei Novellen von J. Bo y-Ed broschirt 2,50

deutscher Dichter.

2,50 M) H E J s Anthbologien in wei in sinniger Auswa staltungen, welhe die Verherrlihung deuts i des Rheins, zum Gegenstand haben, Von den Dichtern, der Sammlung vertreten sind, seien hier nur genannt: Bodenstedt, Buchner, Carmen Sylva, Dingelstedt, Freiherr von Eichendorff, Geibel, Heine, Höldeclin, Hölty, Körner, Rittershaus, von Sallet, von Swheffel und Simro>.

Dichterheim*“ 3 i Jahrg. XI. Nr. 23 und 24. Diese beiden mit wel<en der Jahrgang abschließt, bringen no< Gedichte Ludwig Eichrodt, Albert Moeser, Hermann Ernst E>sftein u. A. Ferner Abhandlung über „Henrik nser Swhriftthum“

Gesundheitswesen.

ck. Verhütung der Tuberkulose. NReser von Dr. Arnold Heller, Professor der Medizin in Kiel, auf der XYV. Versammlung des „Deutschen Vereins für öffentlihe Gesundheits- g i. E. am 16. Sevtember 1889. ru> und Verlag von Friedri<h Vieweg und Sohn

Gesundheitspflege verständlicher Tuberkulose

Von Dr. Max Barth.

Probst. Eine Kuriosität ersten eDas Billardspiel der s\treitenden Mächte in Deuts<land“, bezugnehmend auf die kriegerishen Ver- Die Vertreter der verschiedenen krieg- führenden Staaten sind um ein Billard gruppirt, wel<es die Karte von des Großen Friedrih Kriegstheater enthält, und bier ift es einer der so populâren „Todtenköpfe“, welcher ruhig und gelassen zu- schaut, wie der „ungarishe Pandur“ den Kriegsball von Böhmen

u vermitteln,

ä Von E. S < no< Mandes ; Bilder sind nur in der Gestalt dürftiger Umrisse vorhanden, au feblt der beshreibenden Sprache nit felten Frisbe und Leben. o< ists immerhin eine dankenêwerthe Handrei@ung und bietet unseren Töchtern mancdbe Gelegenheit dazu, sich aus dem Kreise der vorgeführten Frauen Vorbilder zu erwählen, die an unvergänglichen Mögen re<t Viele fi bestreben, diefen nahh- zueifern. Das Buch kostet broschirt 2,40 , elegant gebunden 3 Bewegungsspiele Von F. C. Lion uxrd I. H. Wortmann. Mit 180 Seiten.

ausgeftaltung wi>lungen im Jahre 1758. L von amon Tusquets,

gemüse in Bedeutung, Schätzen rei< sind. Befehl des Prinzen Heinri General von Driesen Bamberg | Lieferung vor. eingeäschert, die überall gefürchteten \{<warzen Husaren eskortiren die mitgenommenen Geiseln (Tafel VII). Grenzen hinaus hatte si< der Ruhm der Todtenköpfe verbreitet, und in Folge ihrer zablreihen glänzenden Siege und kühnen Reiterstü>kchen batte fi®_ im Auslande von ihnen eine fabelhafte Vorstellung gebildet. Ein holländischer Kupferstih aus der Zeit des siebenjährigen Krieges zeigt uns den Husaren auf wildem Rosse dahersprengend, wie er über seinem Haupte den krummen Säbel s{<wingt, während gleichzeitig seine Linke ein Pistol abfeuert; die blutigen Köpfe" ershlagener Feinde, wel<he zu feinen beiden Seiten am Pferde herabhängen, machen ihn zu einem L k So bekleidete au< Chodowieki, der fein- sinnigste der Berliner Künstler, als er im Ansbluß an Holbein's tief ergreifente Schilderungen den Todtentanz im modernen S bildete, das Todtengerippe, welhes über das Schlachtfeld dahinraft und nicht einmal den Feldherrn sont, mit der Uniform der \{warzen Husaren. Von einer gemüthliheren Seite lernen wir den Husaren in einer Anekdote kennen, wel<e wiederholt im vorigen Jahrhundert illustrirt Holzschnitt des Berliner Verlegers eFriedri<h der Große

(P. Heinze's

E E E I: e

S

„Deutsches Dresden-Sitrtesen). Nummern, voa Max S&lierbah, Ludn i Lingg, Franz Hirs, Heinrih Zeise, gelangt hier eine umfangreiche Sbsen und seine Bedeutung für u Goette zum Abs<{luß.

Katehis8mus deutsche Jugend. 29 in den Text gedru>ten Abbildungen. Originalleinenband 2 4 Verlag von I. I. Weber in Leivzig. Seit einer Reibe von Jahren hat die Pflege des Jugendspiels bei Jung und Alt eifrige Freunde, Anhänger und Gönner gefunden, und so ift die Hoffnung, es werde im Laufe der Zeit aub bei uns wieder wie in früheren Jahrhunderten und wie no< jeßt in Enaland, in der S{woeiz und Italien das Spiel ein wesentlicher Bestandtheil unseres Volkêlebens werden, wohlbere<htigt. Beginnen der Verlagshandlung gewesen, in die fstattlihe Reihe ihrer weitverbreiteten und beliebten Jllustrirten Katehismen die Bew?gungs- i Die Herren Verfasser, der Königlih sächsische Seminar: Turninspektor und Direktor des städtishen Schulturnens in Leipzig Dr, I. C. Lion und der Turnlehrer am Realgymnasium zu Leipzig I. H. Wortmann haben sich der-ihnen gestellten Aufgabe mit Geschi> unterzogen und eine Darstellung der beliebtesten Bewegungs- \viele für Knaben und Mädchen in gedrängter, präziser Form geliefert. Der Inhalt umfaßt die Laufspiele, die Wurfspiele und die Spiel- kamerads<haft, die beigegebenen Abbildungen erläutern und veranshau- Das Buch wird der spielenden Jugend und dem die Spiele leitenden Lehrer glei<h willkommen sein,

Iahrgarg der von Prof. Dr. C. Euler und Oberlehrer Gebh. E>ler herausgegebenen und in R. Gaertners Verlagsbuhhandlung (Hermann Heyfelder) in Berlin erscheinenden „Monatsschrift für das Turnwesen mit besonderer B rü>sihtigung des Shulturnens und der Gesundheits- pflege“ liegen Heft 4—7 vor, welche u. A. ringen: Dr. Guftav von Goßler. Nah wel<hen Grundsäßen if dcr Turnlehrplan aufzustellen. Von Heßling- Berlin. Der u Von Wilhelm Krampe- Breslau. Zur Frage der Turnspiele an höberen Lehranstalten. Von Phylogymnasftes. Ueber F. Nachtigalls öfentlihes Nationalinstitut für Gymnastik. Mitgetheilt von Jar o Pawel- Wien. Harpastum oder Raffball. Von K. Koch- Braunschweig, mit Zusaß von J. C. Lion - Leipzig. Mittheilungen über den Schulturnbetrieb an den höheren Unter- riht8anftalten für das männlibe Geschlecht in der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Hannover.

Weit über Deutschlands

Ls

bekannte Kreuzs<leppung , von Rudolf

M ger rer

F Referat erstaitet | S@&lesis&e Buchdru>erei ,

Es ift daher ein zeitgemäßes

fabelhzften Schre>wesen. darstellen. Neben der

pflege“ zu Straßbur Zweite ver-

mehrte Auflage. Braunschweig. zunächst die Maßregeln der

es bietet jedo auch Bekämpfung Das Sthrifthen ist dieserhalb ni<t nur fol<en, der wihtigen Aufgabe mitzuarbeiten haben, sondern Allen, welche ih über die bedeutende Frage im eigenen wie allgemeinen Interesse unter- zu empfehlen, da ja alle von der gleihen Gefahr be‘ Im Anhange ist der kultusministerielle Erlaß an die in wel<hem unter Bezugnahme auf das Wissenshaftlihen Deputation für das Medizinalwesen die thunlihfte Beachtung der in dem Referate vor- ges<lagenen Maßregeln zur Bekämpfung der Tuberkulofe allen Be- hörden zur Pflicht gemaŸt wird.

thierärztliche

spiele aufzunehmen.

(Preis 1 S) dem vielgenannten Buschiri.

öffentlichen

überhaupt.

dlagen Grundlag welhe amtli<h an

köftlih naive Ignatius Zürngibl trägt die Unterschrift : begegnet auf dem Mars<h nah Torgau eine Husarenfrau zu Pferde, einen Knaben

Eine Episode dur< die

bequem einfügen lassen.

welhem die würde die

lihen den Text. ri<hter wollen, dreht sind. Ober-Präsidenten abgedru>t,

Gutachten der Königlichen

Freiheitékriegen Vebermacht Handbewegung

Blatt 10,

\{<warzer Husar Ruhmes8zeichen seiner Müßte andeutet, daß er den ihm gebotenen Pardon vers<mäbt und den Tod auf dem S{hlattfelde der Gefangen- Die beiden folgenden Tafeln geben Kostümbilder aus den 20er und 40er Jahren unseres Jahrhunderts, sehr wihtig für die ) Eine Waffenthat aus dem Feldzug gegen Frankrei< if dur< Alphonse de Neuville’'s Meisterhand verewigt. Das Swhlußblatt bildet eine Trophäe von Fahnen, Waffen und Uniformstücten, im Königlichen Zeughaus zusammenengestellt, die von den Husaren erbeutet find oder sonst mit dem Regiment in Be-

Eine fortlaufend Üübersihtli<h ge- ordnete Zufammenstellung der gesammten Schußwaffen, Kriegsfeuer, Hieb- und Stichwaffen und Instrumente, sowie Torpedos, Minen, Parzerungen und dergl. seit Einführung von Hinterladern. von Max Babenzien in Rathenow.) Jährlih 12 Hefte à Hest V. Band. Inhalt des 4. Heftes: von Schmidt im Kolbenhals für Cylinderveri<luß - Gewehre Gewehr - Vershlußcylinder Feststellvorrihtung Kastenmagazin für Mehrladegewehre, dessen eine Seiten- Gaggenau A.-G.

Von dem zehnten Sto>bauer. Wenn der 1 1 Museum Nürnberg. saft vorzieht.

die nahstehenden Ab-

Von Dr. C. Euler. im Deutschen

Für Studirende der Thierheilkunde und Alle, welche \ih tudium zu widmen gedenken. Je neiwesens bearbeitet von Dr. Georg Schneid e- mühl. Verlag von Lipsius und Tischer in Kiel und Leipzig. (Preis 1 M 60 4A). Das vorliegende Buch bezwe>t den Studirenden und Thierärzten Auskunft zu geben über wichtige au belehrend und berathend

Abtheilung Laufbakln

reihishen Gewerbevereins ziehungen der Antiquitätenliebhaberei zum modernen Kunstgewerbe wiedergegeben ,

handlungen Geschichte der Uniform. Niederöster-

dem gegenwärtigen

Frau Klara Turnunterriht in den

Volksj{ulen. so tief in das innerf

Stande des Thierarz j j obne einen gewissen

gehaltvoller

weitere Kreife A. re<t bezeihnende Streiflihter auf das planlose, ver- ständnißlose, zwe>lose Sammeln von Antiquitäten geworfen, indem ausgeführt wird, wie diese Sammelsuht, welhe in Kreisen wahr- zunehmen ist, deren Unberufenheit klar zu Tage liegt und so wie jedes Uebel so vielfa komische Seiten darbietet, der Schäden gar viele mit G bringt, insbesondere auf wissenschaftlihem Gebiete, und wie außer- dem durch die Wahrnebmung, daß das Herrichten, das Altmahen, das en ein ret einträglihes Geschäft ist, das betrügeris<he Fälscher- e einen mächtigen Ansporn zum Schaden und zur Unehre des ehrlihen Gewerbes erhalten hat.

Htkunssi.

Ausgewählte Schauspiele deron de la Barca. Zum ersten Male aus dem Spanischen über- seßt und mit Erläuterungen versehen von Professor R. Pas. leßter Zweikampf. Herder’ s<he

ziehung stehen.

Die Kriegswaffen. Anstatt Personen und Dinge

wie fie in der Wirklichkeit vorhanden sind, und das einem höheren Standpunkte aus zu schildern, sind herein fals< angelegte Persönlichkeiten, wie sie nie und nirgends existiren, die uns begegnen, und der Verfasser bringt diese dann in Situationen, wel<he absolut unmöglih find. Der Roman Niveau des gewöhnlichen Zeitungsfeuille- < näher mit einer fo

<at Batucki. Breslau 1891.

vorzuführen, Psychologische von es nur von vorn

des vielseitigen Denjenigen

Veberdem eignet fich das

thierärztlihen kleine Werk ganz vortrefflih, eine richtige Anschauung über das Studium der Thierheilkunde in immer weiteren Kreisen zu verbreiten und die gegen diese Laufbahn no< vorhandenen Bacurgoss zu beseitigen.

Dr. Finkelnburg, Geheime Sanitäts-Rath Dr. Lent und Königs- lihen Kreisphysikus Dr. Wolffberg herausgegebenen und im V lage von Emil Strauß in Bonn erscheinenden „Centralblattes für allgemeine Gesundheitspflege*, Organs des Nieder- rheinishen Vereins für öffentlihe Gesundheitépflege, liegt das vierte und fünfte Heft (Dopp:lheft) vor.

bandlungen hat der Aufsaß des Schenkendorff:

Von Alfred Böttcher. Verwaltung.

ck. Staatshandbu<h über die Provinz Hannover. 1891. Klindworth's Verlag in Hannover. sehr übersihtli< geordnete Inhalt des vorliegenden Handbuches wird ngele dur< die Genealogie des Königlichen Hauses und des ürstlihen Haufes Hohenzollern, dur< Verzeichnisse der zum Hof- aat Sr. Majestät des Kaisers und Königs gehörenden, in der Pro- vinz wohnenden Perfonen, der Hofstaaten Sr. Königlichen Hoheit des __ und Ihrer Königlihen Hoheit der Prinzessin Albrecht, der Erbämter in der Provinz, der Königlichen Sw{auspiele, der otersten Behörden des Deutschen Reichs und der von denselben resfortirea- den Behörden, soweit sie die Provinz angehen, des Staats: Ministeriums und der Mitglieder des Reichstages, des Herrenhauses und des Hauses der Abgeordneten, soweit sie hannovershe Wahlbezirke vertreten bezw. er P Daran \{ließen si: die in der ‘Provinz garnifonirenden Truppentheile mit Angabe der Commandeure bis zum Bataillons-Commandeur abwärts, der Militärärzte 2c. und die in sodann die

Geradezug - Verschluß Mehrladegewehr Weatherby

erhebt fh ni<ht über das regt den Leser ni><t dazu an, ß wichtigen sozialen Frage zu beschäftigen.

„Fräulei

Der reichhaltige und | Kastenmagazin

Oberndorf.

Manchester. wand drehbar ist, vom Eisenwerk Geschoß, wel<es beim Aufs{lag dur< Stauchung verschiedenartiger von Selden Allen Day Ges<oß mit besonderem drehbaren Stoßboden von Selden Perkussions-Zünder von Martin

Religisses. Von der von Gustav Leonhardi, Licentiaten der Theologie f _Zschaiß, in Beiträgen namhafter Geistlichen der evangelis<-lutherisden Kirche herausgegebenen und im Verlage von ersheinenden Sammlung von Casual- e der Gnade* liegen das vierte und fünfte Heft 1) vor, von denen das erstere Traureden, das [chtere Grabreden Wie die vordem von Leonhardi veröffentli<ten Tauf-, Kon- und Abendmahlêreden,

SJabrgang des Professor

von Mauser ; Roman von Mi

Aus dem Polnishen überseßt von Z. Lasiúsfa. Swlesishe Buchdruckerei, Kunst- und Verlagsanstalt, vormals S. Sottlaender. Dieser Roman „aus dem Leben arbeitender Frauen“ veranshauliht das Ringen na< Ausgleihung bisher bestandener ge- sich gegenwärtig aller Orten in den Gehören seine Bilder <aftli<hen Leben und Treiben an, so dürfen do<h die Grundzüge und sozialen Gemäldes, welches er in fefselnder als durcaus international

eingeleitet; n Valer ie“.

verschiebbarer des Don Pedro Cal-

Prinzen Albrecht Erstes Bänden: Galizier gutes Herz. Freiburg im Breisgau, 1891. Verlagshandlung. 89. S. XVI. und 276. (1 80 S.) „In ein herrlihes, meerumflossenes, blumen- und fru<treihes, von klaren Ge- \tirnen beshienenes Land versetzen uns nah Goethe's Urtheil die Werke Cal- deron'’s, und zugleich in die Bildung3epoe einer Nation, von der wir uns kaum eizen Begriff machen können.“ womit dieser glänzende Dichter ausgestattet ift, troß der hohen Voll- endung seiner Technik und besonders seiner Meistershaft in der Schürzung des Knotens, wird er verhältnißmäßig viel zu wenig ge- lesen und auf den Bühnen dargestellt. spiele in 8 Bänden, Berlin 1882, die religiösen Festspiele in deutscher Uebersetzung 1886 vortrefflih heraus- gegeben, denno< sind einige seiner besten Dramen bis jeßt no< nit / i en. Professor Pas, dessen früber ge- legentlih veröffentlihte Uebersezung zweier Stücke eine sehr günstige in dem vorstehenden Werk den einer ni<t nur

Spaniens sellshaftliher Gegensätze, wie es

Vordergrund der sozialen Bestrebung d und Vorgänge auch zumeist dem gesells der Hauptstadt Galiziens Hauptgestalten des ganzen Treubeit und Lebensfrishe darstellt. ‘int Der Roman schildert die Schi>ksale einer Arbeiterin, è? beitet hat und mit den vornehmeren Kreisen in Berührung, Es wird hiermit gezeigt, daß, so sebr des Handwerks, der Werth der Arbeit die: geselshaftlihen Vorurtheile doch ihre Gültigkeit wer wahrhaft

Von den darin mitgetheilten Ab-

Landtags8abgeordneten E. von „Was wollen die Bestrebungen Knaben-Handarbeit?* ein weitergehendes Interesse; denn die Bestrebungen für Knaben-Handarbeit haben zweifellos in mehrfacher

i Blätter für gerichtliwe Medizin und Santitätspolizei. Unter Mitwirkung von Dr. L, A. Buchner, Dr. Otto Messerer und Dr. von Krafft- Gbing. Herausgegeben vom Geheimen Rath Dr. J. von Kerchen- Verlag der Friedrih Korn'’shen Buchhandlung in Nürn-

D zweiundvierzigsten Jahrganges Veber Verwecbselung

Allen Day in Bowling (Ohio). in Birmingham.

Hinsicht einen segensreiche

Tro all rrli Gaben, 8 ee Deren BEEe Friedreih’s

in der Provinz wohnen.

und Pfarrer zu

aber au< in Konflikt kommt. us, n der Th

riesen wird, e bak leih gewissen außer Cours geseßztea Münzen ; bo hinaus, fond wo man ihn {äßt und lle eine reizvolle Schilde-

militärischen r. H. Ranke, : ressortirenden Bebörden , Gin Behörden, die Georg-August-Universität zu Göttingen, die Prüfungs- kommissionen, die tehnishe Hohs<ule in Hannover, die thierärztliche o<sule, die Forst-Akademie zu Münden, hnbebörden, die Berg-, Hütten- und Salinenverwaltung, das Land- die_ die Provinzial-Verwaltung zu Hannover, Invaliditäts- und Altersversiherungs-Anstalt zu Hannover 4 Landschaften. zeihnifsse der Institute, rittershaftlihen, landtags- und stimmfähigen. Güter nebst Angabe der Besiger oder Stimmführer und derjenigen Familien, welche rittershaftliche, in der rovinz belegene, landtagë- und stimmfäßige Güter besißen, nebst ngabe der leßteren, Nachriten über das Verkehrswesen, allgemeine / „_ ein Verzeichniß der Genealogie der europäishen Regentenhäuser und ein namentliches Verzeichniß der in Ruhestand getretenen, sowie der auf Wartegeld stlihen, welche zur Zeit in der Provinz

_Militäris<hes. v. L. Preußische \<warze Husaren in zeitgenössi- 4 Als vor wenig Wochen das 2. Leib- Husaren-Regiment in Gegenwart seines erhabenen Chefs, Ihrer Majestät der Kaiserin Friedrich, das Fest j Z Ernft von Wilden Dahn poetishe Grüße gesendet. Die Geschihte des Regiments, seinen Großthaten gere<t werdend, dürfen wir in kurzer Zeit Dem Rubm jener tapferen Todten-

in Leipzig

corie die Ehre

reden „Im Reich Freilih hat Gries 16 Schau-

vom Ober - Präsidium meisterhaft überseßt und Lorinser

tüchtig ist in seinem Beruf, der wolle nie zu und vergnüge si in dem Gesellschaftskreise, hat. Um dieses Kerns willen, dessen Hülle ei Familien- und Geschäftslebens bildet, sei das Buch, n ausgestattet ist, empfoblen. Erika.“ Roman von Martin Bauer. Breslau <dru>erei, Kunst- und Verlagsanstalt, vormals Die Suht na< Glanz und Reichthum, das der Welt eine möglichst große Rolle zu <ologisher Schärfe und Konsequenz, wie mit einer sehr n8perhältnifse gesrieberen Die Sprache ift klar, fris< und rein, k den besten

die nachstehenden Abhandlungen: H der Schußverleßungen, insbesondere der Prell- und Streifshüfse, mit anderweitigen Gewaltwirkungen von Dr Joh. Die Prophbylaxe der Gonorrhoe von Dr. S. Golds<midt. Ueber Gesundkeitsshädigung und Tod dur< psyhishe Insulte von Feßler. Studien über das Auftreten akuter und ggries 1682—1885

die Königlichen Eisen- find au<h die vor:

lutherishen Glaubens als

firmations-, liegenden ebensowohl von dem Gei‘te evangelischer Geistlihen Fingerzeige zu geben, Weise die Wechselfälle des Lebens mit dem Lichte des göttlichen l Im Uebrigen bürgen für den Werth des Dar- gebotenen die Namen der Mitarbeiter, von denen nur die folgenden ; der verstorbene General-Superintendent D FJaspis, Superintendent D. Pank, Hof- und Garnison-Prediger D. Frommel, General-Superintendent D. Taube, Superintendent und erster Direktor des Predigerseminars in Witten- berg, und der verstorbene Ober- Hofprediger Gerok. Biographien.

Briefwechsel Friedrih Lü>ke's mit den Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm. Mit erläuternden Zusäßen und Zugaben aus dem gemeinsamen Freundetkreise besonders über die akademische Krisis des Jahres 1837. Herausgegeben von F. Sander, Regierungs- und Schulrath. Verlag von M nover-Linden. (Preis 5 4) In dem vorliegenden Buch wird zum ersten Male veröffentlicht, was vom Briefwechsel des Abtes Friedrich Lüdke mit den Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm im schriftlichen Nachlaffe der drei bedeutenden Männer ih vorfand. Der H da R O Me cie ondern den 33 mitgetheilten Briefen \{<{ließen sfi< werthvolle erläuternde Zugaben und Zu-

ins Deutsche übertragen worden.

gestüt zu Celle, die Justizbehörden, Baumgärtner.

Aufnahme fand, veröffentlicht Anfang der Uebertragung von 14 S textlih getreuen, sondern au fris<en, lebendigen Uebertragung soll uns des Dichters Phantasie und Erfindungsgabe, Charatteriftik, seine hochpoetise, in den wohllautendsten Versen dahinfließende Sprache in 14 Komödien erkennbar gema<ht werden. ersheinen mit Turzen Einleitungen und An- : Der Verfasser hat vorzugsweise Schüler der obersten Klassen unserer Mittelschulen, besonders der e als

alderon’s

fl Glaubenslosigkeit f , er ist kein Revolutionsdihter, fondern Vaterlandsliebe, Anhänglihkeit an den König, Vasallentreue gilt ihm über Alles. In die auf sieben Bändchen festgeseßte Samm- lung werden vier Dramen aus der spanischen Geschichte oder Sage, eines aus der niht spanishen, zwei mytholozishe, drei sogenannte heroische oder romantische und vier Lust)piele mit Mantel und Degen aufgenommen werden. In dem ersten vorliegenden Bänden find ein bistoris<hes Drama und dramatisches Gedicht wiedergegeben. Das D ter Zweikampf (el postrer duelo de España) ift aller Kenner des großen Dichters eia Meisterwerk

man in frutbringender

übrigens \<ör

„Gräfin 1891. Schlesische Bu S. Scottlaender. é unbezähmbare Verlanzen, in wird in diesem mit psy<o [tener Kenntniß des Menschenh thatsähliher Lebe

Dr. Julius j <hronisher Infektiontkrankheiten in der Pfarrei Lan

von Dr. M. Roth. Karte der Verbreitur

gemeinnützige Zwe>ke, | Wortcs beleuchtet.

befindlichen

feine treffliche

genannt seten:

rten.

der Deutschen in Europa. Na amtlichen Quellen und Reiseberihten von Dr. Lo ÿ und Anderen, von R. > h, dargestellt von Professor Dr. H. ndig in aht Sektionen. Preis jeder Sektion 36 Glogau. Sektion III. (Blatt 5) umfaßt Württemberg, Baden, Elsaß-Lothringen, die Schweiz, Theile von Bayern, Oesterrei, Italien, Frankreih und der Rheinprovinz und wird begrenzt im Norden dur eine Linie : Bamberg—Trier—Paris ; im Osten: Nürnberg—Innsbru>—Bologna; im Süden : Bologna— Genua—Mentone und im Westen Montluçgon—Bourges—Versailles. Dreitheilung der Schweiz na Nationali- au< kann man die interessante Beob- Deutschen in der westlichen zur Südgrenze erstre>t, sondern diese nen niht unbedeutenden Theil des n einzunehmen ; dur< gelbe Schrasfirung und braun-

Ober-Hofprediger D. Meier, | Die Ueberseßungen

merkungen zum T

verständigen Auffafsun Roman trefflich dargestellt. die Ausstattung ge\{ Erscheinungen der mo

Unter dem Titel Londoner und Leipziger 1 ein neues buchhändlerishes Unternehmen begründet wor Aufgabe macht, das Kontinents mit den neuesten Werken Novellisten lihung der

Vebersißten , Standesamtsbezirke, unter Mitwirkun

ma>voll. Unstreitig: darf das Werk dernen Unterhaltungéliteratur beigezählt werden. The English Library“ ift von der irma Heinemann and Balestier, Limited, den, welches englislesende Publikum und amerika-

nußbrin gend Verlag von Carl Flemming in

Zweifelsucht

stehenden Civilbeamten und Gei ihren Wohnsitz haben.

unserer Tage,

Lange in Han-

s<hen Darstellungen.

Auf dieser Sektion kommt die täten zur klaren Darstellung, a<tung machen, Schweiz sih ni<ht nur bis Monte Rosa Königrei<s Italie

eines 150jähri jährigen Verlagshandlung erworbenen Novellen,

in England und Deutschland dae der Deutlichkeit des Dru>es Abbruch ist, jedes Werk vollständig in einem Bande, der zu

Bestehens beging, daß die Ausdehnung der

ni<ht mit

mit sparsamen Noten zwar soll, sowei

zu thun, möglich

Spaniens le überschreitet, um ei

nah dem Urthei

von berufener Seite erwarten.

dem Preise von 169 Æ abgegeben wird, ers<einen. Der erste jeßt vor- liegende Band enthält eine \harf <arakterisirte Novelle aus Kün ftlerfkreisen The Light that Failed von dem befannten Schriftsteller Rudyard Kipling und unter den Autoren, deren neueste Werke zum Theil bereits fertig gestellt, zum Theil no<h im Dru> befindlich sind, befinden si S. Baring-Gould, E. Norris, Florence Marryat, M. Gray, Mrs. Harrison, Mrs. Alexander, M. C. Woods, G. Meredith, F. M. Robinson, Quida, R. Buthanan und Andere. Die einzelnen Bände sollen in kurzen Zwischenräumen zur Ausgabe gelangen,

Nr. 37 der Wochenschrift; „Das Magazin für Literatur“, herausgegeben von Friß Mauthner und Otto Neumann- Ho fer, hat folgenden Inhalt: Der Dichter von „Paul und Virginie“ in neuer Beleuhtung. Suggestion und Strafre<t von Dr I. Lang. Vom jürgsten Spanien von Hermann Bahr. Neue Wertbe für alte Worte ron A. Dehlen. Ein Wiedersehen, Novellette von Franz Servaes. Der wahre Hamlet von Henri Becque. Jan Neruda von Franz Bauer.

Nr. 37 von „Sc<horer's Familienblatt“ hat folgenden Inhalt: Die goldene Karla. Roman von A. Hartenstein. (6. Fort- seßung.) Frig Reuter und Viktor Siemerling. Von Karl Theodor Gaederz. (S{luß.) Das Ewig-Weibliche beim Manöver. Von einer Soldatenfrau. (Mit Illustrationen von Werner Zehme.) Swlaflosigkeit Von Dr med. Simon Swerbel-Lifsa. Verfklungen. Von W. Teßlaff. Plaudere>e: Das “Potsdamer Hagelkorn. Drei Expeditionen zur Entde>ung der no< unbekannten Quellen des Congo. Mün(hkauvsen der Jüngste und andere Lügenden. Gründung des Vereins der Modellsteher für Maler und Bildbauer zu Paris. Veralasung sämmtlicher Bilder in der National-Galerie zu London. Abnahme der Geburten in Enaland und Frarkrei. Aug ein Orden? Sdclagfertig Nur für das Obr berechnet. Auf der Börse. Kunstblätter: Friedens8geläute. Na dem Ge-

mälde von Karl Schultßeiß. —_ Wildenten am Weiher. Von G. von Maffei. Aus unserer Studienmappe: Merzhausen auf der S<Hwalm. Federzeihnung von H. Volkmann. 2, Blatt: Marie

Bayer-Bür>. Ein Iugendbild der Künstlerin zu ihrem fünfzigjährigen Jubiläum. Marie Bayer-Bür>. (Zu dem umstehenden Bilde.) Aus der Frauenwelt: Gute Gedanken. Natur im Hause. Häuslihe Kunstfertiakeit. 3. Blatt: Praktishe Winke, Kinder- stube. Charafteristik na< Antliß und Uriheil. Grapbologis<er Briefkasten. Humoristishes: Ganz ungefährlid. (Mit Illuftration.) Derkübungen und Auflösungen. Juristis<er Rathgeber. Polytehnisher Ratbgeber.

Nummer 50 des XVI]. Jahrganges der vaterländisben Wogvenschrift „Der Bär“ hat folgerden Inhalt: Sein Leib- wort, von Theo Seelmann (S{&luß); Die ehemaligen Wälder in der Mark, von Schiller Tieß ; Märkishe Altäre von Robert Mielke (mit 2 Abbildungen) [S{hluß]; Friedri< Wilbelm, der Grofe Kur- fürst, als Landshaftsgärtner, von O. Hüttigz Die internationale _Kunitausstelung in Berlin, von H. Vollmar, VIIl. Kleine Mittheilungen: Zum 70. Geburtstage von Profeffor Helmholß (mit Abbildung); Friedrih's des Großen Ausfahrten; Ehrlos, wehrlos ; Graf Moltke als Militärlehrer; Urnenfund bei Daßlhaufen in der Ostprignitzz Professor Dr. Schwarß.

Verschiedenes.

Ein Wort zur re<ten Zeit über die Benüßzung öffentlicher Wege für elektrische Anlagen. I. I. Heine's Verlag in Berlin. (Preis 80 H.) In dem vorliegenden Bütblein wird in möglichster Anlehnung an den Wortlaut der wesentli®e Theil des von dem amerikanis<hen Anwalt Jobn S. Wise am 20 Januar d. F. vor Berufsgenossen gehaltenen Vortrages wiedergegeben, in wel<em die Rechtsentwi>kelung der elektrisben Betriebe und ihrer vielfahen Kämpfe unter einander, mit den Straßeneigentbümern und mit den Städten in knapper, gleihwohl leiht verständliher Ausdru>8- weise gescildert wird.

Das Wetter. Herausgegeben von Dr. med. et phil, R. Aßmann, Wissensbaftlihem Ober-Beamten im Königlich preußi- schen meteorologishen Institut und Privatdozenten der Meteorologie an der Universität Berlin. Verlag von Otto Salle in Brauns<weig. Das fünfte Heft dieser meteorologis<hen Monatsschrift für Gebildete aller Stände enthält außer Referaten die nabstehenden Artikel: Die Messung der Dauer des Sonnenscheins von Dr W. Kremer. Die Witterung in Thüringen im Jahre 1890 von Friedri Treits <ke. Uebersicht über die Witterung des März 1891 in Central-Europa Die Kartenbeilage veranshauli<t die mittleren Fsobaren und Isothermen, sowie die Niedershlag8menge von Central- Europa für den März 1891. L

Die Nummern 4 bis 6 der von Proféssoc Dr. F. C. Noll und im Verlage von Makhlau u. Waldschmidt in Frankfurt a. M. ers<heinenden Zeitschreift für Beobachtung, Pflege und Zut der Thiere „Der Zoologische Garten“ enthalten u. a. folgende Artikel : Die amerikanishe Gabelantilope von William Marschall in Leipzig. Mitgetheilt und vermehrt von Hans Pohlig in Bonn. Ornithologishes aus Lihtenberg's Wirken von Dr. med. Paul Leberkübhn. Ueber den na>ten Schnabelgrund der Saatkrähe, Corvus frugilegus L., von Dr. A. L Oudemans im Haag. Die Raubsäugethiere des Teutoburger Waldes von H. Schacht. Der Kopenhagener zoologis<e Garten. Die Fortvflanzung des Uhu (Bubo bubo L) in Gefangenschaft, zusammengestelli von dem Heraus- geber. Der europäisbe Muflon, das Mähnenschaf und der cyprische Musflon von B. Langkavel- Hamburg. e

Die Nr. 37 der „Gefiederten Welt“, Zeitschrift für Vogel- liebhaber, «Züchter und -Händler, berausgegeben von Dr. Karl Ruß (Maadeburg, Creuß'she Verlagsbuwhandlung, R. u. M. Kreishmann) enthält: Warum singt der Vogel? (Preisscrift.) (Fortseßung.) Von meinen Züchtungserfolaen. Ein ornitbologischer_ uéflug in üngirn. (Sluß ) Zuchtwahl, Inzucht und Gesang8f{ulung bei Kanarienvögeln. (Fortseßung). Die europäishen Singvögel unter Berücksichtigung ihrer Gesangseigenthümlichkeiten als Originalsänger, Mischer und Spötter, sowie deren Rangordnung nad dem Werth ibres Gesanges. (Fortseßung ) Neue und seltene Erscheinungen des Vogelmarkts. Vom sprechenden Kanarienvogel. Zum Bogelschuß.

Zeitschriften. l i

Die „Wiener Mode“, -welche ihren großen Erfolg mit dem

Umstande verdankt, daß sie ihren Abonxentinnen unentgeltli<h Snitte na< Maß liefert, kündigt das demnächftige Erscheinen der Nummer an, mit welher das Blatt am 1. Oktober seinen fünften Jahrgang eröffnen wird. Dicses Heft wird {on gegen Ende dieses Monats ia allen Buchhandlungen als Probe erhältlih sein uyd fann au von der Administration : Wien, L, Sottengafse, verlangt werden. _Von besonderer A ea Pa die Hefte, mit welchen diese Zeitschrift ihren vierten Jahrgang beschließt. E ° Die S fâr den billigen Preis von 59 vierteljährlich täglih erscheinende Zeitung „Frauen-Erwerb“ entbält in jeder Nummer über hundert offene Stellen und Stellengesuhe aus allen Gebieten weiblicher Thätigkeit. Zu beziehen ist diese Zeitung nur bei den Postanstalten (Post-Zeitunasliste Nr. 2195, 12. Natrag). Abonnements für September zum Preise von 17 nimmt die Post ebenfalls entgegen. Haupt-Expedition ist in Grünberg ï. Sl.

Die „Neue Musik-Zeitung“ (Verlag von Carl Grüninger in Stuttgart) enthält in den neuesten Nummern 15 und 16: Zwei Biogravhien (Albert Be>ker und Pauline Meilhac),

Fortseßung und Schluß der beiden Novellen „Wie im Märchen“ von B. Herwi und „Die geftoblene Oper“ von R. Limberger, eine Novelette von Hans Ritter, sowie je eine Humorcske und Plaudereî. In ent- sprechenden Artikeln wird geda<ht des 100 jährigen Geburtstages von G. Meyerbeer, des T0 jährigen thres _Miitarbeiters E. Pasqué, des vor Kurzem verstorbenen Orgelvirtuofen K. A. Haupt, der Bayreuther Aufführungen, des Mozart» festes in Salzburg, sowie anderer Vorkommnisse von Bedeutung, Die Beilagen enthalten ein Klavierstü>k: „Polonaise* von G. Bartel, das Lied: „Frütlirg® von Albert Be>ter, sowie Bogen 27 von Dr. Svoboda's illustrirter Musikgeschichte.

Die Mul/|ikalishe Jugendpost (Verlag von Carl Grüninger in Stuttgart) erfreut ihre Leser in den neuesten Nummern 15 und 16 dur< eine Reihe fesselnder Er;ählungen von