1891 / 224 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

7) die auf Nr. 37 Schnellewalde in Abtheilung Il. unter Nr. 6 auf Grund des Vertrages vom 20. De- zember 18599 und 19. März 1860 eingetragenen 800 Tblr. rü>ständige Kaufgelder, wovon 80 Thlr. dem Iohann Irmer und 80 Thlr. der Beate Irmer, der Ueberrest aber dem Bauerauszüger Melchior Irmer gebührt und wovon 80 Thlr. an den Hand- lungsdiener Johann Irmer cedirt sind,

8) die von dieser Post abgezweigten, auf den Handlungsdiener Johann Irmer umgeschriebenen 80 Thlr. Terminsgelder, fällig am 2. Februar 1862,

werden für kraftlos erklärt.

IIL. Die Kosten des Verfahrens werden den Antragstellern auferlegt.

Neustadt O./S., den 19. September 1891.

Königliches Amtsgericht.

[35443] Im Namen des Königs! Auf den Antrag des 1) Mühlenmeisters Albert Rump zu Rohlsdorf, 9) Bauer Iohann und August Kobow zu

Halenbe>, Johann Goldberg zu

3) S(neidermeisters Meyenburg

erkennt das Königlihe Amtsgeriht zu Meyenburg

durh den Amtsgerichts8rath Steinhausen da 2c. für Ret: Die Hypothekenurkunden: L 1) über 1200 #6 Darlehn, eingetragen für die verwittwete Schmiedemeister Peeske, geb. Schmidt, zu Mertensdorf in Abtheilung II1. Nr. 17 des dem Müßhlenmeister Albert Rump gehörigen Grundstücks Rohlsdorf Band 11. Blatt Nr. 48 Seite 201, 2) über no< 1000 M Darlehn, eingetragen für die beiden Gebrüder Pelzer : Gs Wilhelm August, geboren 10. Oktober August Carl Friedri, geboren 28, November

1858, zu Halenbe> in Abtheilung 111. Nr. 1 der den Bauern August und Johann Kobow gehörigen Grundstiü>e Halenbe> Band V. Blatt Nr. 107 und 108 Seite 157 und 169 3a. über 150 & Darlehn eingetragen für den Müller Wolgast zu Silmerédorf aus der S<huldurkunde vom 5. August 1799, : b. über 300 # Darlehn eingetragen für den Bauer Fohann Joachim “Mußfeldt zu Schmolde aus der Schuldurkunde vom 17. Mai 1803 in Abtheilung 111. Nr. 1 beziehungsweise 2 des dem S(wneidermeister Johann Goldberg gehörigen Grund- füds Meyenburg Band I. Blatt Nr. 66 Seite 887 werden für kraftlos erklärt und die Kosten des Auf- gebotsverfabrens den Antragstellern auferlegt. Meyenburg, den 15. September 1891. Königliches Amtsgericht.

Bekanntmachuug.

Jm Namen des Königs!

Verkündet am 16. September 1891.

Vollmer, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag: :

1) des Architekten Jan Eilers Visser, 2) des Arbeiters Jan Göken Wagenmaker, ersterer in Emden, leßterer in Larrelt wohnhaft, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Emden durch den Amtsgerihtsrath Thomsen für Recht :

1) Die notarielle Schuldverschreibung d. 4. Emden, 26. Februar 1813 über 800 (a<thundert) Gulden holl. Cour. oder 16280 (se<8zehnhundertundactzig) Franken zu Gunsten der Wittwe des weiland Kauf- manns Du>e Roelfs Buß, Anna, geb. de Voß, in Emden, nacheinander Übertragen dur< notarielle Cessionsurkunde d. d. Emden, 15. Juni 1841 auf den Zimmecmeister Meerten Janssen Visser zu Emden, dur< Dekret vom 3. November 1849 zum Betrage von 400 Gulden holl. auf den Bä>kermeister A. E. A>mann in Emden, dur< notarielles Pro- tofoll 4. d. Emden, den 21, August 1855 auf Tjark Buismann in Emden und dur notariell beglaubigte Privaturkunde d. d. Emten, 18. Juli 1883 auf die Chefrau des Architekten I. E. Visser, Stinetta, geb. Ayelts, in Emden, eingetragen im Grundbuche von Emden Comp. 10 Nr. 72 Abtheilung 111. Nr. 5.

9) Die gerihtlih beglaubigte Privatshuidurkunde d d. Emden, 5. Mai 1875 über 1200 # zu Gunsten der Eheleute Arbeiter Jan Göken Wagen- maker und Stientje Peters, geb. Seemann, in Larrelt, eingetragen im Grundbuche von Larrelt Band 1V. Blatt 196 Abtheilung TII. Nr. 1.

werden für kraftlos erklärt. Thomsen.

[35445]

[32565] Jm Namen des Königs! Verkündet am 17. September 1891. Wendler, Aisistent, als Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Oekonomen Christoph Krause zu Altenhausen, vertreten dur< den Recbteanwalt Heym zu Neuhaldenetleben, erkennt das Königliche Amtégericht za Neuhaldensleben dur< den Amts- ri@ter Demelius für Ret:

1) Die Hypotheken - Urkunde über 300 Thaler Courant Darlekn nebst 4# 9/ Zinsen, ursprüngli<h eingetragen aus ter S&uldurkunde vom 18. Dezem- ber 1854 für den Partikulier Friedri<h Freytag zu Neukbaldentleben im Hypothekenbuche von Alten- bausen Vol, I. Fol. 4 Bubr. III. unter Nr. 10 ex decr. 23, Dezember 1854 und zuleßt auf Grund nctarieller Cession vom 15, März 1858 zufolge Ver- fügung vom 20. März 1858 Bd. I. Art. 42 des Grundbu<s ven Altenhaujen Abth. IIT, unter Nr. 1 für den Kossathen Friedri Hamann zu Altenhausen eingetragen, bestehend aus einer Auétfertigung der Schuldurkunde vom 18. Dezember 1854 nebst Hypo- thefenbuchaus;ügen vom 23. Dezember 1854 und 20. März 1858, wird für krafilos erkiärt.

2) Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden nah $. 89 des Gerictsfostengeseßes dem Antrag- steller auferlegt.

Von Rechts Demelius.

Wegen.

Jm Namen des Königs!

Verkündet am 19. September 1891. Klausa, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag der Häusler Ignaß und Marianna, geb. Korol, Przybilla'\hen Cbheleute zu Gonschio- rowit erkennt das Königlihe Amtsgeriht zu Grof- Strehliß dur< den Amtsgerihts-Rath Behrens

[35566]

22 Silbergros{@en 6 Pfennige mütterli<ße Erbe- gelder —, eingetragen aus dem Erbrezesse vom 12. Dezember 1851 zufolge Verfügung vom 5. Ja- nuar 1852 für den Lorenz, die Marianna und den Johann Korol mit je 11 Thlr. 17 Sar. 6 Pf. Abtheilung 111. Nr. 4 des den Maurer und Häusler Ignatz und Marianna, geb. Korol, Przy- billa’shen Ekeleuten zu Gonschiorowiy gehörigen Grundstü>ds Blatt 109 Gonschiorowit, gebildet aus dem Erbrezesse vom 12, Dezember 1851, der In- grofsations-Registratur vom 27. Januar 1852 und dem Hypotbeken-Scheine vom 5. Januar 1852, wird für kraftlos erklärt.

IL 26 Von Re<ts Wegen. Behrens.

[35440] Im Namen

Seiner Sg ip des Königs von Bayern erläßt das K. Amtsgericht München I, Abtheil. A für Civilsahen, Ober-Amtsrichter Zürn, in Sachen des Rechtskonsulenten Ludwig Kolb dahier wegen Amortisation eines Depositenscheins der K. Filtal- bank München folgendes Aus\{luß-Urtheil :

I. Der Depositionsscbein der K. Filialbank München vom 3. Mai v. I., worna< 2c. L. Kolb dahier gegen ein Darlehn 4000 Fr. in 3%%oigen italie- nishen Eisenbahnobligations - Interims\ceinen bei genannter Bank hinterlegt hat, welcher Schein gezeihnet war mit: „Kleemann & Stein- heimer*, roird für kraftlos erflärt.

II. Der Antragsteller Ludwig Kolb, Rechtskonsulent dabier, hat die a des Verfahrens zu tragen. gez. Zürn.

Verkündet am 17. September 1891.

Feuer steiner, f. Gerichtsschreiber. Für den Gleichlaut der Abschrift mit der Urschrift.

München, 18. September 1891.

Der K. Gerichtsschreiber : (L, S.) Horn.

[35450] Bekanntmachuug.

Durch Ausschlußurtheil des Königlihen Amts- gerihts zu Cöôlleda vom 18. September 1891 ift

die notarielle Schuld- und Pfandvershreibung vom 23. März 1870 und Hypothekenbuhs8auszug vom 28, März 1870 über 38 Thlr. 20 Sgr. Mutte1- erbe des Landwirths Friedri<h Wilhelm Zeppin aus dem Erbrezesse vom 17, Oktober 1867 und 751 Thlr. 18 Sar. 65 S Muttererbe der Hulda Therese Zeppin aus dem Erbrezesse vom 9. März 1865 und dem Vertrage vom 19, Februar 1879, eingetragen aus der Schuldurkunde vom 23. März 1870 zufolge Verfügung vom 28. März 1870 Band VII. Nr. 322 des Grundbuhs von Cölleda Abth. IIT. Nr. 1 auf dem dem Landwirth Carl Zeppin zu Cölleda gehörigen Plan 4eIl, für kraftlos erklärt. Cóölleda, den 18. September 1891.

Königliches Amtsgericht.

[35454] m Namen des Köuigs! Auf den Antrag 1) des Wirths Franz Biernat zu Swildberg, 2) des Wirths Jakob Przybyt zu Doruchow, 3) des Wirths Simon Gruszka zu Doruchow, 4) des Gastwirtks Ioseph Baderski zu Mixstadt, 5) des Wirths Woycie< Olek zu Bobrownik, 6) des Häuslers Woycie<h Mucha zu Nau- mannshof, zu 1 und 5 vertreten dur< den RNehtsanwalt Szur- minski zu Scildberg, zu 2—4 vertreten dur den Re<tsanwalt Radziszewêki daselbst, zu 6 vertreten dur< den Rechtsanwalt Fuhs daselbst, erkennt das Königliche Amtsgeriht zu Schildberg dur< den Amtsrichter von Frarçois in der Sißung am 11. September 1891 für Recht: I. Die eingetragenen Gläubiger oder deren Re<ts- nabfolger werden mit ihren Ansprüchen auf folgende Hypothekenposten : 1) die im Grundbuche des Grundstü>s Schildberg Pustkowie Nr. 12 Abtheilung III. unter Nr. 1a und 4e für die Geschwister Kasper und Jakob Fluder eingetragenen Restforderungen von je 21 Thlr. 1 Sgr. 9!/7 Pf. elterlihes Erbtheil aus dem in der Martin und Antonina Fluder’shen Nachlaßsache ge- \<{lofsenen Erbrezesse, 2) die im Grundb!:-<e des Grundstü>ks Doruchow Nr. 46 Abtheilung III. unter Nr. 1a, b, e und d für die 4 Ges<hwister Woycie, Antonina, Barbara und Andreas Makoleps8zy auf Grund des Erbrezesses vom 4. November 1841, obervormundschaftlih be- stätigt am 16. November 1841, eingetragenen Erb- theilsforderungen von je 9 Thlr. 9 Sgr. 10 Pf., 3)a. die im Grundbvche des Grundstüds Doru<how Nr. 15 Abth. 111. unter Nr. 2 für den Kaufmann Aron Swhaps zu Kempen auf Grund des notariellen Schuldinstruments vom 13, Juni 1849 eingetragenen Darlehnéforderurg von 35 Lhlr., b. die auf das Grundbuchlatt des Grundstü>s Doruchow Nr. 15 Abth, 111. Nr. 6 am 3. Juni 1875 übertragene, ursprüngli< auf Doruhow Nr. 17 aus der Obligation vom 19. April 1852 für den Kaufmann Aron Schaps zu Kempen eingetragene Darlehnsforderung von 35 Thlr., 4) a. die auf das Grundbuchblatt des Grundstü>ks Mixstadt Ae>er Nr. 116 Abtheilung 111. Nr. 1 übertragene, ursprünglih auf Mixstadt Nr. 105 für die 3 minderjährigen Geschwister Peter, Nikolaus und Silvestra Bic;ysko auf Grund des Erbrezes\2s vom 10, Februar 1832 eingetragene Erbtheilsforde- rung von 67 Tÿlr. 26 Sgr. 6 Pf., b. die auf das Grundbuchblatt des Grundstü>s Nr. 199 Mixfstadt Abth. 111, Nr. 2 übertragene, ursprünglih auf Mixstadt Nr. 129 für die Ge- \<wister Valentin, Salomea und JIgnay Drabecki auf Grund des Erbrezesses vom 26. Mai 1830 ein- getragene Erbtheilsforderung von 78 Thlr. 24 Sgr., ausgeschlossen. IT. Folgende Hypothekenurkunden : 1) Die aus dem Hypothekenschein vom 29. Auguft 1851 und dem notariellen Kaufvertrage vom 14./29., April 1848 nebst Ingrossationsvermerk vom 29, August 1851 gebildete Urkunde über die im Grundbuche des Grundstu>s Bobrownik Antheil 11. Nr. 3 in Ab- theilung IIL unter Nr. 1 für den Paul Balcerczyk alias Kalek eingetragene Kaufgelderrückstandsforderung von 100 Thlr., 2) die aus dem Hypothekenshein vom 5. Februar 1827 und der in polnisher Sprache abgefaßten Erb- theilungsverhandlung vom 27, Juni 1827 nebst Ingrofsation8vermerk vom 5. Februar 1827 gebildete

für Ret: I. Die Hypotheken-Urkunde über 34 Thaler

Naumannshof Nr. 24 in Abtheilung 1II. unter Nr. 1 für die Rosalie Kula vereheliht gewesenen Mathias Kotasinski eingetragene Erbtheilsforderung,

3) die aus dem Hypothekenauszuge vom 7. Februar 1860 und der gerihtlihen Erbauseinanderseßzungs8- verhandlung vom 18. Juni 1858 nebst Erbbescheini- gung vom 11. August 1858 und Ingrossationsvermer? vom 3. März 1860 gebildete Urkunde über die im Grundbuche des Grundstü>s Naumannshof Nr. 24 in Abtheilung IIT. unter Nr. 4a, und b. für Simon Mgdry und Hedwig Mucha eingetragenen mütter- lihen Erbegelder von je 64 Thlr. 17 Sgr. 6 Pf.,

werden für kraftlos erflärt.

IIL. Die Kosten des Verfahrens werden den Antrag-

stellern antheilig auferlegt. von François.

Bekanntmachung.

Im Namen des Königs!

Verkündet am 16. September 1891.

Vollmer, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Landwirths M. A. Bode in Uphusen, als Vormundes über die minderjährigen Kinder des weiland Scustermeisters B. I. Poll- mann daselbst, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Emden durch den Amtsgerihtsrath Thomsen für Recht:

Die von dem Notar J. N. Franzius in Emden am 28. März 1854 aufgenommene Schuld- und Pfandvershreibung des Arbeiters I. E. de Boer in Wolthusen zu Gunsten des weiland Schuster- meisters J. B. Pollmann zu Uphusen über ein mit 4 9% jährli verzinslihes Darlehen von 200 Thalern Courant (eingetragen im Grundbuhe von Wolt- husen Band 11. Nr, 13 Abtheilung 111. Nr. 1) wird für kraftlos erklärt.

Thomsen.

[35457]

[35451] Jm Namen des Königs! Verkündet am 16. September 1891. Waldau, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Steinhauers Josef Steuter zu Sunderbauer, Gemeinde Re>e, vertreten durch den Rechtsanwalt Süß bier, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Jbbenbüren für Recht :

Die Wittwe Euphemia Maria Haakmann zu Beesten und deren Rechtsnachfolger werden mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuche von Riese - be> Band VI Bl. 51 in Abth. IIT unter Nr. 1 eingetragene Post, lautend auf 125 Thaler Mark- geld aus dem Vergleiche vom 8. Mai 1828 aus- ge\<lossen und wird die über diese Post gebildete Hypothekenurkunde für kraftlos etklärt.

Die Kosten des Verfahrens werden dem Antrag- steller zur Last gelegt.

35455) Jm Namen des Köuigs! Verkündet am 17. September 1891. Zander, als Gerichts\czreiber.

Auf den Antrag des Webers und A>ermanns Andreas Friedri Riemann II1. in Niedergebra, ver- treten durh den Re<htsanwalt Diedelt in Bleiche- rode, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Bleiche- rode dur den Amtsrichter Schröder für Ret:

1) Die ihrem Aufenthalte nah unbekannte Che- frau Johanne Stange, geb. Weißenborn, aus Nieder- gebra und deren Rehtsnachfolger werden mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuche von Niedergebra Band Il. Blatt 61 Abtheilung III. Nr. 3 einge- tragene, von dem Kantor Georg Andreas Riemann in Münchenlohra mit einer Kaufgelderforderung von 150 Thalern für die Ehefrau Johanne Stange, geb. Weißenborn, gestellte Kaution ausgeschlossen.

2) Das Über die vorgedachte Kaufgelderforderung

gebildete Hypothekendokument vom 10. Januar 1829

wird für Éraftlos erklärt.

3) Die Kosten des Aufgebotsverfahrens fallen dem

Antragsteller zur Last. Schröder.

[35441] Bekanutmachung.

In Sachen, betreffend das Aufgebot der Darlehns- Hypothek von 500 Thalern, eingetragen in Abth. TIT. Nr. 6 des Grundbuwblatts des dem Fabrikbesiter Robert Reimann zu Schmiedeberg i./R. gebörigen Grundstü>s Nr. 425 Schmiedeberg aus der Schuld- urkunde vom 2. Oktober 1852 sind dur{ das Ur- theil des unterzeihneten Gerichts von heut dem Dr, med, Markus Sachs zu Breslau, dem Rentier Albert Sahs zu Dredôden, der verwittweten Kauf- mann Hahn zu Hirschberg i. S[l., der Frau Doktor Salomon daselbst und dem Fräulein Paula Hahn daselbst die Rechte auf die Post vorbehalten worden. Alle übrigen Rechtsnachfolger des eingetragenen Gläubigers, des Spediteurs Meyer Jsak Sachs zu Hirschberg. sind mit ihren Ansprüchen auf die Post ausgeschlossen worden.

Schmiedeberg i./R., den 18, September 1891.

Königliches Amtsgericht.

[35636] Jm Namen des Königs! In Sachen, betreffend das Aufgebot von Grund- stü>en zum Zwe>e der Besißtitelberihtigung erkennt das Königliche Amtsgerihr zu Neustadt O./S. dur< den Amtsgerichtsrath Kollibay für Recht : Alle Eigenthumsprätendenten werden mit ihren Ansprüchen auf die Grundstü>e Nr. 25 und 26 Laßwiy ausgeschlossen. Die Kosten werden dem Antragsteller auferlegt. Neustadt O./S., den 19. September 1891. Königliches Amtsgericht.

[35563] Bekauntmachung.

Jm Namen des Königs!

Verkündet am 8. Juli 1891, Vollmer, Gerihts\schreiber.

Fn Sachen, betreffend das Aufgebot des im Grund- buche von Canum Band II1. Blatt 5 verzeichneten Grundstü>s erkennt das Königlihe Amtsgericht zu Emden dur< den Amtsrichter von Hagen auf den Antrag des Königlihen Domänerfiskus, vertreten dur< den Domänenrentmeister Böhmann zu Auri<, für Recht :

Alle Diejenigen, wel<he das Eigenthum des im Grundbuche von Canuza Band 111. Blatt 5 ver‘ zeihneten 2 ha 97 a 60 qm großen Grundstückes (Kartenblatt 5 Parzelle 26 der Gemarkungskarte von Canum) beaxsprucen und troy des Aufgebotes solches heute niht angemeldet haben, werden mit ihren Eigenthumsansprüchen auf das Grundslü>k aus- geshlofsen.

Urkunde über die im Grundbuche des Grundstücks

[35562] Die Schuldverschreibung vom 26. August 1843 ¿u Gunsten des Scullehrers Johannes Schulz von Aua über 100 Thaler, eingetragen im Grundbuch von Aua Artikel Nr. 14 Abtheilung Ill. Nr. 7, wird für kraftlos erklärt, ebenso werden die Antheile von den 100 Thalern, wel<e dur< Beerbung auf Anna Catharina S<hulz und Anna Maria Rödt über- gegangen find, als gezahlt angesehen.

Hersfeld, am 28. August 1891.

Königliches Am: Abtheilung I. rael. i

[35544] Oeffentliche Huselig,

Der Fabrikarbeiter Friedri< Wilhelm Müller zu Kassel, vertreten dur Iustizrath Dr. Renner da- selbst, klagt gegen seine Ehefrau Martha Elisabeth Müller, geborene Kramm, in unbekannter Ferne, wegen Chescheidung, mit dem Antrage: die zwischen den Streittheilen bestehende Ehe dem Bande nah zu trennen, die Beklagte au< für den s{uldigen Theil zu erklären und ihr die Kosten des Rechts- streits aufzuerlegen, und ladet die Beklagte zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III1. Civil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Kassel auf den 21, Dezember 1891, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Plugge, Gerichtsschreiber des Königlihen Landgerichts.

[35557 Oeffentliche Zustellung. 1) Anna Klara Winkler, geb. Kluge, in Großen-

hain, 2) Wilhelmine Auguste Lehmann, geb. Geißler, in Hosterwit, 3) Marie Helene Großmann, geb. Donath, in Kunnersdorf, 4) Amalie Therese Schäfer, geb. Kloßsche, in Dresden, 5) Friederike Marie Wilhelmine Hildebrandt, geb. Scholze, in Wurzen, 6) Agnes Bährisch, geb. Nibsche, in Freiberg, 7) S Krevs, geb. Birnich, in Kößschen- roda, 8) Emilie Auguste S{einert, geb. Krause, in Dresden, 9) Minna Marie Leinert, geb. Mehlhorn, in Dresden, 10) Viktoria Theodora Emilie Helene Lange, geb. Kapli>, in Spandau, vertreten zu 1 bis mit 6 dur< Rechtsanwalt Dr. Shlegel II. in Dresden, zu 7 bis mit 10 durch die 2 E AROIO Justizrath Hänel und H. Müller da- ero, klagen gegen ihre Ehegatten, deren jehiger Aufs enthalt unbekannt ist, zu 1) den Schlossergehülfen Karl Moriß Winkler, zuleßt in Großenhain wohnhaft, zu 2) den Handarbeiter Johann Traugott Lehmann, zuleßt in Ro>au Helfenberger Grund wohnhaft, zu 3) den Handarbeiter Johann Karl Gottlieb S zuleßt in Kunnersdorf bei Kaiß wohnhaft, zu 4) ven Lithograph Martin Heino Schäfer, zu- leßt in Dresden wohnhaft, zu 5) den Cigarrenarbeiter Wilhelm Albert Hilde- braudt, zuleßt in Dresden wohnhaft, zu 6) den Bauführer Johann Gottfried Vährifh, zuleßt in Dresden wohnhaft, zu 7) den Schuhmacher Gustav Adolf Krebs, zu- leßt in Dresden wohnhaft, zu 8) den Fleisher Adam Georg Scheinerxt, zu- leßt in Dresden wohnhaft, zu 9) den Handarbeiter Karl Hugo Leinert, zuleßt in Dresden wohnhaft, zu 10) den Agenten Oskar Richard Ludwig Lange, zulegt in Dresden wohuhaft, wegen bösliher Verlassung mit dem Antrage auf Sweidung der Ehe vom Bande und laden die Be- klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Civilkammer des Königlichen Landgerichis Dresden auf den 7. Dezember 1891, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, je einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>ke der öffenilihen Zustellung wird dieser Auszug der Klagen bekannt gemacht. Dresden, den 17. September 1891. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts : Hochgemuth.

[35559] Oeffentliche Zustellung. In Sachen der Ehefrau des Maschinenbauers &Fohann Hermann Grüdelba<, Anna Amalie, geb. Janßen, zu Ebkeriege, Gemeinde Neuende, Klägerin, wider ihren genannten Ebemann, zuleßt in Essen a. d. Ruhr, jeßt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Herstellung des ehelichen Lebens, ev. EGhe- scheidung, hat die Klägerin, vertreten dur< Herrn Rechtsanwalt Müller hieselbst, #orgestellt : „Der Beklagte sei dur< rechtekräftiges Urtheil des Großherzoglichen Landgerichts hieselbst vom 1. Mai d. I. verurtheilt worden, innerhalb einer Frist von 2 Monaten zu ihr zum Zwe>e der Fort- setzung des ehelichen Lebens zurückzukehren, unter der Verwarnurg, daß sonst auf ihren weiteren Antrag die zwischen den Parteien bestehende Che auf Grund der böslihen Verlassung geschieden und der Beklagte für den huldigen Theil erklärt und in die Kosten des Verfahrens verurtheilt werden solle. Das ge- dachte Urtheil sei öffentlich zugestellt. Der Beklagte sei nun bis jeyt ni<t zu ibr zurü>gekehrt und beantrage sie daher: die Scheidung der zwischen den Parteien bestehenden Ehe auszuspre<en und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären. Sie lade den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung über diesen Antrag vor die dritte Civilklammer des Großherzoglichen Landgerichts hieselbst zu dem von dem Herrn Vorsigenden- auf Freitag, den 6. No- vember 1891, Morgens 10 Uhr, angesetzten Termine, mit der Aufforderung, dazu einen be1 dieseut Lee zugelassenen Rechtsanwalt als Vertreter zu estellen.“” Da der Aufenthalt des Beklagten na< wie vor unbekannt ist, jo wird ihm diese Ladung hiemittelst offentlich zugestellt. Oldeuburg, 1891, September 18. Gerichtsschreiberei Seel oGien Landgerichts. ühle.

von Hagen.

zum Deutschen Reichs-

N 224.

6. Kommandit-Gesellscha

Deffentlicher Anzeiger.

1. Untersuchungs-Sachen.

2. Aufgebote, Bustellun en U. dera,

3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. ersiherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5, erthpapieren.

Verloosung 2. von

Dritte Beilage

Berlin, Mittwoch,

den 23, September

Anzeiger und Königlich Preußischen Slaais-Anzeiger.

189A.

R

ften auf Aktien u. Aktien-Gesell\<.

7, Erwerbs- und Wirthschafts-Genossenschaften. 8. Niederlassung x. von 9. eia

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

e<t8anwälten.

9) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[35546] Oeffeutliche Zuftelluug.

Die Town ndlerin Ottilie Dressel, geborene Popp, in Steinach, vertreten dur<h Rechtsanwalt Dr. Bartenstein hier, klagt gegen ihren Ehemann, den Lumpensammler Reinhold Dressel von Ober- wind, früher in Steinah, jeßt unbekannten Auf- enthalts, wegen böswilliger Verlassung und Ghe- bru<s, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe dem Bande nah zu trennen und die Kosten des Rechtsstreits dem Beklagten aufzuerlegen. Sie ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die erste Civillammer des Landgerichts zu Meiningen auf den 18. De- zember 1891, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Meiningen, den 18. September 1891.

L. Ender, Landgerichts-Sekretär, Gerichts\<hreiber des Landgerichts. .

[34834] Oeffentliche Zustellung.

1) Die unvereheli<ßte großjährige Gottliebe Wischniewski zu Neidenburg,

2) deren minderjähriges Kind Karl Emil Wisch- niewski, bevormundet dur< den Arbeiter Friedri Grabowski zu Grünsließ, Beide E dur den Rechtsanwalt Dr. Sanio

er, klagen gegen den Müllergesellen Karl Krolczig zu Lahnamühle, jeßt unbekannten Aufenthalts, mit dem Klageantrage, den Beklagten zu verurtheilen:

1) an Tauf-, Entbindungs- und Seh8wochen- kosten 30 6, ;

9) an monatli<hen Alimenten für das Kind von dessen Geburt bis zu seinem zurückgelegten 14. Lebensjahre monatlich se<8s Mark, und zwar die rüdständigen sofort, die laufenden in vierteljährli<en Vorauszahlungen zu zahlen,

unter der Behauptung, Klägerin zu 1) habe am 12. April 1891 außer der Ehe ein Kind geboren, dessen Erzeuger der Beklagte ist, und ladet den Beklagten zur mündlien Verhandlung des Rehts- streits vor das Königlihe Amtsgeriht zu Neiden- burg auf deu 30. November 1891, Vor- mittags D Uhr. Zum Zwe>ke der öffentlichen s wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bergmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[35547] K. Amtsgericht Göppingen. Oeffentliche Zustelluug.

Die Marie Katharine Wölfle, ledig volljährig von Haslah, Gemeinde Schomburg, Oberamts Tettnang, und die Pflegschaft der Augen Kinder der- selben Namens Julius Wöslsle, geb. am 26. Februar 1885 zu Calw und Rosa Wölfle, geb. am 4. März 1891 zu Stutlgart, Beide vertreien dur Rechts- anwalt Hegel in Göppingen, klagen gegen den um- herziehenden Louis Rivoual , Cirkuskünstler von Nantes in Frankrei, Ansprüche aus unehelicher S{wängerung und Herausgabe eines Kindes betref- fend, mit dem Antrage dur< vorläufig vollstre>bares Urtheil zu erkennen, der Beklagte sei s{huldig :

a, das Ses der Kläger an dem von ihm mit der Mitklägerin erzeugten, am 26. Fe- bruar 1885 zu Calw geborenen Julius Wölfle anzuerkennen und demgemäß dieses Kind an die Kläger herauszugeben,

. zur Ernährung und Erziehung sowohl dieses Kindes, als auch der ebenfalls von ihm mit der Mitklägerin erzeugten, am 4. März 1891 zu Stuttgart geborenen Rosa Wölfle an die Pfleg- \{aft dieser beiden Kinder Alimente im Jahres- betrage von 100 4A für jedes Kind in viertel- jährig je am 15, E, 15, November, 15, Februar und 15, Mai jeden Jahres voraus- zahlbaren Raten von je 25 46 und zwar vom 25. August 1891 ab so lange, bis jedes dieser Kinder seinen Unterhalt selbst zu verdienen im Stande sein wird, jedenfalls aber bis zum zu- rüdgelegten vierzehnten Lebensjahre jedes der- selben zu entrichten,

c, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhand- lung des Re(htsstreits vor das Königlihe Amtsgericht Göppingen auf Montag, den 23. November 1891, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlihen Zuslellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Den 18. September 1891.

Gerichtsschreiber Gott \<i>.

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[35555] Oeffentliche Zustellung. Die Handlung Isidor Buse zu Ke obsens klagt Wai den Mühlenb eher Rudolph Nast, früher zu ergost Mühle, Kreis Wirsit, jeßt unbekannten Aufentbalts, wegen eines Theilbetrages von 300 M Iudikatsforderung aus dem Erkenntnisse des vor-

maligen Königlihen Kreisgerihts Lobsens vom 13, Februar 22. September 1879 im ursprünglichen Betrage von

1500 M nebst se<8 Prozent Zinsen seit dem 1. Fe- bruar 1878, mit ie eiae N Breiheilie

lung des Rechtsstreits vor das Königlihe Amts- geriht zu Lobsens auf den 28. November 1891, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwede der öffent- lien Zustellung wird dieser Auszug der Klage be- kannt gemacht. Lobsens, den 18. September 1891.

Raddatß, Assistent, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[35551] Oeffentliche Zustellung. Der E Carl Berner zu Kunzen- dor u./W., vertreten dur< den Rechtsanwalt Swlinzigk zu Löwenberg, klagt gegen die unverche- lihte Ernestine Rohleder aus Kunzendorf u./W., z. Z. unbekannten Aufenthalts, wegen 1,30 „4 Kaufs} preis mit dem Antrage 1) auf Verurtheilung der Beklagten zur Zahlung von 1,30 4 und der Kosten des Rebtsftreits, 9) das ergebende Urtheil für vorläufig veUstre>- bar zu erklären, und ladet die Beklagte zur mündli@en Verhand- lung des Rechtsstreits vor das Königlihe Amts- geriht zu Wwenberg auf den 18. November 1891, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwe>e der

öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der

Klage bekannt gemat.

Löwenberg i. Schl., den 21. September 1891. Grzeskowiak,

Gerichts\hrciber des Königlichen Amtsgerichts.

[35553] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung. August Ferdinand Giese>ke zu Hamburg, vertreten dur< Rechtsanwalt Dr. Möring, klagt gegen die Grundeigenthümer Lars Petersen und Hans Peter Petersen Lund, Beide unbekannten Aufenthalts, wegen am 1. Juli 1891 fällig gewesener Hypothek- zinsen, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Ver- urtheilung der Beklagten zur Zahlung von 562 M 50 S nebst 69% Verzugszinsen seit dem 1. Juli 1891, sowie dem ferneren Antrage, das Urtheil gegen Flägerishe Sicherheitsleistung in baar oder Staats- papieren für vorläufig vollstre>bar zu erklären, und ladet die Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IY. Civilkammer des Landgerichts zu Hamburg (Rathhaus) auf Freitag, deu 18. Dezember 1891, Vormittags 93 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen, Zum Zwe>ke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, den 18. September 1891. Ferd. Wehrs, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[35552] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Jacob & Plaut in Leipzig, vertreten dur< deren Inhaber, die Kaufleute Albin Emil acob und Emil Plaut, beide in Leipzig, im Pro- zesse vertreten dur< die Rehtêanwälte #. H. Koh und H. Donat daselbst, klagt gegen den Schuh» mahhermeister Robert Aurich, früher in Kändler bei Limbach, jegt in Amerika, aus einem Kaufyer- trage über am 24, März 1890 gelieferte Waaren mit dem Antrage:

1) den Beklagten zu verurtheilen :

a, an die Klägerin 152 4A 45 Z sammt 6 %/%o Zinsen seit dem 24. März 1890 zu bezahlen,

b, der Klägerin die dur Einlegung des Arrestes erwahsenen Kosten an 13 H 25 Z zu ér- statten, i

c, einzuwilligen, daß die von der Klägerin am 24. Juli 1891 geleistete Sicherheit im Be- trage von 225 H zurü>gezahlt werde,

d. die Kosten des Rechtsstreits zu tragen,

9) das Urtbeil für vorläufig vollstre>bar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhand- lung des Rechtsstreits vor das Königlihe Amts- geriht zu Limbah auf den 9. November 1891, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwe>e der öffent- lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Limbach, am 19, Septe 1891,

riebis\<, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[35561] Oeffentliche Zustellung. Der Eisenbahn-Kanzlist Paul Huschke zu Magde- burg-Neustadt, Schmidtstraße 47, klagt gegen den früheren Feldmessergehülfen Otto Kadelbach, zuleßt hierselbst, Victoriastraße Nr. 14 wohnhaft, jeßt in unbekannter Abwesenheit, wegen eines demselben am S Februar 1891 gegebenen Darlehns, mit dem ntrage 1) den Beklagten zu verurtheilen an ihn den Kläger 109 zu zahlen, 2) R Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Magdeburg, Domplay 9, Zimmer Nr. 10 auf deu 18. November 1891, Vormittags 11 Uhr. Jan Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht. Magdeburg, den 19. September 1891.

S chat, Gerichts\<hreiber des Königl. Amtsgerichts. Abthl. 4.

35545 Oeffentliche Zustellung. : B20] Tröblen e Müller hier, Allerheiligen-

haft, jeßt beide mit unbekanntem Aufenthalt ab- wesend, wegen Wohnungsmiethe für die Zeit vom 4. Oktober bis 4. November 1889 sowie wegen Er- \saes der Herstellungskosten zweier nit abgelieferter S(lüfsel mit dem Antrage auf kostenfällige und vorläufig vollstre>bare Verurtheilung der Beklagten zur solidaris<hen Zahlung von 16 # nebst 6 °/ Fnsen seit 1, Januar 1890, und ladet die Be- lagten zur mündliWen Verhandlung des Rehts- streits vor das Königliche Amtsgericht T! zu Frauk- furt a./M. auf den 17. Dezember 1891, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwe>e der öffent- lihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be- kannt gemacht.

Tietz, Gerichts\{reiber des Königlichen Amtsgerichts 11,

[35550] Oeffentliche Zustellung. 1) Der Maler Carl Swolz zu Antonienstraße 21, und 2) der Maler Friedri< Oeder Neue Weltgafsse 42 beide vertreten dur den Rechtsanwalt Afmann in Breslau, klagen, und zwar ein jeder für si, gegen den Maler Carl Seevers, früher zu Breslau, jeyt unbekannten Aufenthalts, und zwar Kläger a Y wegen einer Forderung für im Jahre 1891 auf Bestellung des Beklagten gelieferte Maler- arbeiten mit dem Antrage auf kostenpflihtige Ver- urtheilung des Beklagten zur Zahlung von 25 21 S nebst fünf Prozent Zinsen seit dem Tage der Klagezustelung und vorläufige Vollstre>barkeits- erklärung des Urtheils, und Kläger ad 2) wegen einer Forderung für in den Jahren 1890 und 1891 auf Bestellung des Beklagten gelieferte Maler- arbeiten mit dem Antrage auf kostenpflichtige Ver- Ung des Beklagten zur Zahlung von 50 90 4 nebst fünf Prozent Zinsen seit dem Tage der Klagezustelung und vorläufige Vollstre>barkeits- erklärung des Urtheils und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtegeri%ßt zu Breslau, Zimmer 33, I. Sto>, auf den 17. November 1891, Vor- mittags 9} Uhr. Zum Zwe>ke der öffentlichen Bend wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Breslau, den 14. September 1891.

Hani, Gerihts\<reiber des Königlichen Amtsgerißts.

Breslau, zu Breslau,

[35556] Oeffentliche Zustellung.

Der Viehbändler Bartholomäus Krapf in Markt- redwiß und der Oekonom Karl Rößler in Lorenz- reuth haben Klage gestellt gegen den Landwirth Andreas Sa, früher in Haid, wegen Osenkauf- \hillingsrestforderung und unter Ladung des Be- klagten zu dem vom Kgl. Amtsgerichte Thiersheim auf Mittwoch, den 4, November 1891, Vor- mittags 9 Uhr, im Sitzungssaale anberaumten Verhandlungstermine beantragt, den Beklagten durch vorläufig vollstre>bares Urtheil zur Zablung von 145 4M Owsenkaufschillingsrest nebst 49/0 Zinsen

verurtheilen. Gegenwärtige Bekanntmachung erfolgt zum Zwe>ke der vom Gerichte bewilligten öffentlihen Zustellung an den Beklagten Sa>, dessen Aufenthalt dermalen unbekannt ift. Thiersheim, den 21. September 1891.

hieraus vom 21. September 1890 an kostenfällig zu | [

[35554] j Oeffentliche Zustellung und Ladung. Rechtsanwalt Gewinner Hat dahier unz:rm 10. August 1891 namens des Oekonomen Johann Wagner von Himmelkron, gegen die Oekonomen- Genie ohann. Georg und Katharina Geißler von idelsreuth, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, Klage wegen Forderung zur Civilkammer des König- lihen Landgerichts Bayreuth eingereiht, welche den Antrag enthält, zu erkennen:

I. Die Beklagten find \{<uldig, an den Kläger 685 M 71 S nebst 4 9/0 Zinsen hieraus von LUhtmeß 1890 an zu bezahlen, i

IT. dieselben haben die Kosten des Rechtsstreites eins{ließlih der Kosten des Arrestverfahrens zu tragen,

sowie die Vorladung der Beklagten zum Verhand-

lungstermine mit der Aufforderung, einen bei dem

K. Landgerichte Bayreuth als Prozeßgeriht zuge-

taenen Rectsanwalt zu ihrer Vertretung zu be- ellen.

Dies wird den Beklagten, den Oekonomeneheleuten Fobann Georg und Katharina Geißler, zuleßt in Michelsreuth, nun unbekannten Aufenthalts, mit dem Beifügen bekannt gegeben, daß Termin zur mündlihen Verhandlung der Sache auf Freitag, den 4. Fe 1891, Vormitt. 9 Uhr, bei der Civilkammer des Königlichen Landgerichts Bayreuth ansteht.

Bayreuth, den 20. September 1891,

Gerichtsschreiberei des K. Landgeri®ts. (L. 8) Hoepfel, K. Obersekretär.

[35549]

Die dur Rechtsanwalt Rausch vertretene Caroline Mcyer zu Elberfeld, Ehefrau des geschäftslosen Friedr. Bernotat daselbst, hat gegen diesen beim Königlichen Landgericht zu Elberfeld Klage erhoben mit dem Antrage auf Gütertrennung.

Zur mündlichen Verhandlung is Termin auf den 13. November 1891, Vormittags 9 Uhr, im Sizungsésaale der II1. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld anberaumt.

Stor, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgeri<hts.

[35548]

Die dur< Rechisanwalt Justizrath Zurhellen ver- tretene Gertrud Winter zu Elberfeld, Ehefrau des Fabrikarbeiters Franz Schmitz daselbst, hat gegen diesen beim Königlichen Landgericht zu Elberfeld Klage erhoben mit dem Antrage auf Güter- trennung.

Zur mündlichen Verhandlung is Termin auf den 13; November 1891, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale der III. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Aa anberaumt.

tord, als Gerihts\<reiber des Königlichen Landgerichts.

35448] Bekanntmachuug.

Durch Beschluß des Kaiserlihen Landgerichts zu Metz vom 18. September 1891 wurde zwischen der Anna Heusser, Ehefrau des Bä>kers Georg Har- tung, ohne Gewerbe in Mel und ihrem genannten in Konkars befindlihen Ehemanne die Güter- trennung ausgesprochen.

Meg, den 19. September 1891.

Gerichtsschreiberei des Es Amtsgerichts. (L. 8.) Kutten felder, Kgl. Sekretär.

[35646]

Nordweßsiliche Eisen- u.

zusammenseßt: Vorstandsmitglieder:

fißender. Herr Ingenieur E. Garvens, Hannover, tretender Vorsizender. Herr Direktor d: Claus, Thale a./H. err Direktor W. Overbe>, Bremen. err Direktor G. Berlien, Hamburg. err Direktor W. Meyn, Carlshütte b. Rendsburg.

err M. Jüdel, Braunschweig. Hanuover, den 22. September 1891.

Der Landgerichts-Sekretär: Kaiser.

S I I

3) Unfall- und Juvaliditäts- 2. Versicherung. Stahl=-Berufsgenossenschaft.

In Gemäßheit des $. 21 des Unfallversicherungsgeseßes vom 6. Juli 1884 und des $. 32

unseres Statuts bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß \si< der Genosseuschaftsvorfstand M Nordwestlihen Cisen- u. Stahl-Berufsgenofsenshaft für. das Geschäftsjahr 1891/92 wie folgt

Ersaßmänner :

Herr General-Direktor C. Stockhausen, Linden, Vor- | Herr Ingenieur C. Riechers, Linden. stellver- | Herr Direktor H. Boett<her, Hannover.

err Direktor O. Kohlshütter, Norden. err Joh. A. Men>, Ottensen. err H. Wuppermann, Pinneberg.

fa Dr. jur. H. Gruson, Bu>au-Magdebursg, Herr Direktor R. Wels, Dessau.

Nordwestliche Eisen- u. Stahl-Verufsgenossenschaft. Der Genofsenschaftsvorftaud. C. Stod>hausen, Vorsißender.

[34816]

bringe ih hiermit zur öffentli<hen Kenn

b. Vetsbre

Herr Aug. Ehrhardt—Schiltigheim,

Karl Shrempp—Karlsruhe, G. Munz—Stuttgart, Gabriel Sedlmayr—Münthen, Anton Sedlmayr—Münhen, gas Reif—Nürnberg, B, Knoblau<—VBerlin, Y Rich. Roesi>ke—Berlin, Gust. Werne>e—Neust. Magdeburg,

des Beklagten zur Zahlung von dreihundert Mark, und ladet den Bellagten ‘vir mündlichen Verhand-

traße 44, vertreten dur<h Rechtsanwalt Byk hier- elbst, klagt gegen den Kellner Geerí Bezold und

lise, geb. Bock, früher hier wohn-

essen Ehefrau

Otto Allendorf—Schönebe> a./E.,

Brauerei- und Mälzerei-Berufsgenossensaft. In Gemäßheit der Bestimmung des $. 21 des Unfallversicherungögesepes vom 6. Juli 1884 inth, daß in Folge der bei der diesjährigen lung bezw. den betreffenden Sektionsversammlungen stattgehabten Wahlen zur Ergänzung der \<hafts- und Sektionsorgane, dieselben vom 1. Oktober d. I. ab in folgender Weise zusammengeseßt sind: A. Genofsenschaftsvorftaud. a. Vorsitzender: Brauereibesiver F. Bas zu Frankfurt a./M. un

enoflen|<aftsversamm,

Ersaÿzmänuer. Alb. Pring—Karldrube err Alb. n$—KarlsruhHe,

9 Theod. Körner—Ludwigsburg, Freiherr von Booteville-—Mering, von Reichenba<h—Pafssing, Joh. Humbser—Fürth,

M. Happold—Berlin,

C. Shholy—Breslau,

L, Bülow—Halberftadt, vacat,