1891 / 227 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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ried's Rheinfahrt* aus der „Götterdämmerung®*, „Walther's ] bezw. Ostgrenze die alte Stammbabn bis SMöneberg. Beide Bahnen reislied“ aus „Die Meistersinger* und der bekannte Huldigungs- | überschreiten auf neuen, zweigeleisigen, geräushlosen, je etwa 100 ‘m mars<. Die Ausführung sämmtliher Kompositionen des Meisters | langen eisernen Brü>ken den Landwehr-Kanal und dessen Uferstraßen. kann als eine der gelungensten der Meyder’ schen Kapelle an- | Die Ringbahn is auf einem hoben, gewölbten Viadukt weitergeführt s werden. Das Publikum hatte \si< ungemein zahlrei ein- | und bildet die Grenze zwishen dem alten Dresdener und dem Pots- gefunden.

damer Güterbahnhof. An der Yorkstraße wenden si< die beiden E neuen Geleise der Ringbahn den Hauptgeleisen der Potsdamer Bahn

Die Beseßung der Jubiläums-Vorstellung der Zauberflöte“, am 30, September, im Königlichen Opernhause ist die folgende:

zu und liegen von da ab bis zur Station Schöneberg unmittelbar Saraftro: Hr. Mödlinger; Tamino: Hr. Rothmühl; Königin

neben denselben.

Der neue Bahnkörper der Wannseebahn dehnt si< bis hart an der Nacht: Fr. Herzog; Pamina: Frl. Leisinger; Papageno : Hr. Krolop; Papagena: Frl. DietriG; Mohr: Hr. Lieban;

die Grenze der Flottwell- und Dennewißstraße aus. Die beiden L Hauptgeleise derselben umschließen zwischen dem Landwehr-Kanal und ein alter Priester: Hr. Bet; erster und zweiter Sprecer: Hrrn. Fränkel

und Philipp; erste, zweite, dritte Dame: Frls. Kopka, Rotbhauser

der Yorkstraße eine sehr umfangreihe Geleisgruppe von etwa und Fr. Lammert; drei Genien: Fr. Staudigl, Frl. es und Frl.

3,5 km nugbarer Geleislänge zum Aufstellen Jder erforderlichen 1 l : Wagen, sowie einen großen Lokomotivs<uppen mit 20 Ständen. Lioviees zwei geharnis<te Männer: Hr. Krasa, Hr. Ernst. Der Wiener heaterzettel vom Tage der ersten Aufführung wird in einem

Von der Yorkstraße ab liegen die Geleise der Wannseebahn bis f : Zehlendorf in der Richtung nah Potsdam gesehen re<ts neben Facsimile dem hiesigen Theaterzettel beigegeben werden. In | der Hauptbahn. Jn Zehlendorf geht die neue Wannseebahn in die der Vorstellung der Oper „Die Regimentstohter*“, am Montag, | bereits vorhandene über. Von Neubabelsberg bis Potsdam sind re<ts find die Damen Herzog, Lammert und Bergmann, die Hrrn. Krolop, | neben der alten Stammbahn zwei neue Geleise hergestellt, wel<e die Ernst und Krasa bescäftigt. In der Dienstagsaufführung der Oper Fortseßung der Wannfeebahn bilden. Leßtere endet in Potsdam, zu »Der Waffenschmied“ treten die Damen Weiß und Lammert, die Hrrn. Krolop, Bulß und Lieban auf. Fr. itter-Göge wird ihr

welhem Zwe> daselbst erheblihe Um- und Erweiterungébauten vor- genommen sind. Gastspiel am Donnerstag als „Carmen“ im Königlichen Opernhause Die Stationen der neuen Vorortbahn heißen: Berlin (Wannsee- En / : : Bahnbof), Groß-Görschenstraße, Friedenau, Stegliß, Lichterfelde, er Spielplan der Königlichen Oper für die Zeit vom Zehlendorf, Schlachtensee, Wannsee, Neubabelsberg, Neuendorf und 26. September bis 4. Oktober lautet: Sonnabend: „Mignon“. | Potsdam. Abgesehen vom Endbahnhof Potsdam wird der Verkehr auf Sonntag: „Tristan und Isolde“. Montag: „Die RegimentstoHter“. | sämmtlihen Stationen von 200 m langen Mittelbahnsteigen abge- „Das \{<le<t bewahte Mädchen“. Dienstag: „Der Waffenshmied“. | wi>elt werden, welche je na< der Bedeutung der Station verschieden Mittwo<: Zur Erinnerung „an die vor 100 Jahren erfolgte erste | breit gestaltet sind. Vie Geleis-Entfernungen betragen hierbei 13,5, Aufführung der Oper. Scenischer Prolog. Neu einsiudirt: „Die | 15 oder 16,5 m. Der Wannsee-Bahnhof „Groß-Görscenstraße* tritt Zauberflöte“. Donnerstag: „Carmen®. Freitag: Erste Sinfonie der | an die Stelle des bisherigen Bahnhofs S{öneberg der Potsdamer Königlichen Kapelle. Sonnabend: „Die Zauberflöte". Sonntag: | Bahn und ist mit dem Bahnhof S{höneberg (Ringbahn) dur einen „Die Meistersinger von Nürnberg“. / Tunnel verbunden. Es werden an den Schaltern des Bahnhofs Für das Schauspiel: Sonnabend: „Was ihr wollt“. Sonntag : | „Groß-Görschenstraße“ au< Fahrkarten für die Ringbahn und um- Prolog. „Zriny“. Montag: „Don Carlos“. Dienstag: „Der neue } gckehrt an den Schaltern der Ringbahnstation Schöneberg auch Fahr- Herr“. Mittwoch: „Was ihr wollt“. Donnerstag: „Zriny“. Freitag: | karten für die Wannseebahn ausgegeben werden, sodaß für die Folge Zum 1. Mal: „Die Augen des Herzens“. Zum 1. Mal: „Am | leßtgenannte Station von Schöneberg und dem Westen Berlins er- nige Neu einstudirt: „Herrn Kaudels Gardinenpredigten.“ | heblih bequemer als gegenwärtig zugänglih sein wird. Auf Babn- Sonnabend: „Zriny*. Sonntag: Zum ersten Mal wiederholt: „Die | hof Potsdam sollen die Züge der neuen Wannseebahn von einem neu Augen des Herzens“. Zum ersten Mal wiederholt : „Am Fenster“. | bergestellten Bahnsteig abgefertigt werden, wel<her neben denjenigen eHerrn Kaudels Gardinenpredigten“. Ï Geieisen liegt, die z. Z., von den Vorortzügen der Stadtbahn befahren Im Deutschen Theater gelangt am Dienstag, 29. d. „Die | werden. Sonne“, Schauspiel in drei Aufzügen von Paul Lindau, zur ersten Auf- Um ein thunli{s \<{nelles und bequemes Ein- und Ausfteigen führung. Dieselbe Vorstellung wird am Donnerstag, 1. Oktober, | der Reisenden zu ermöglichen, find die Bahnsteige der Stationen sowie am Sonnabend, 3., und Sonntag, 4. Oktober, wiederholt. | zwishen Berlin und Wannsee derart ho< gestaltet, daß dieselben Morgen, Sonntag, werden „Die Stützen der Gesell\<aft und am | 76 ecm über Scienenoberkante, also nur 44 ecm tiefer als die Wagen- Montag „Die Kinder der Excellenz“ „gegeben. Für Mittwoch, | fußböden liegen. Dur zahlreihe und eingehende Versuche ist die 30, d. M,, ist „Der blaue Brief“, und für Freitag, 2. Oktober, „Des gewählte Form des Bahnsfteigs für die vorliegenden Verhältnisse als Meeres und der Liebe Wellen“ angeseßt. L die zwe>mäßigste festgestellt. Abgesehen von der Annebmlichkeit des Im Berliner Theater wird morgen, Sonntag, am Mittwoch | bequemen Ein- und Ausfteigens, liegt ein großer Vortheil diefer hohen und am näbsten Sonntag Nachmittag Wildenbru's Schauspiel | Bahnsteige darin, daß man von denselben das Innere der Wagen- „Väter und Söhne“ gegeben; am Montag geht „Ein Tropfen Gift“ abtheile völlig übersehen kann, Das Aufsuchen eines leeren Platzes in Scene. Der Dienstag, Freitag (95. Abonnements-Vorstellung) und | bei ges{lossenen Wagenthüren wird daher für die Folge bequem und der nächste Sonntag bringen Wiederholungen von „Die Neuvermählten* | \<{nell zu bewerkstelligen sein. Um das Aus- und Einsteigen no< und „Jugendliebe“, der Donnerstag eine „solche des „Hüttenbesißers“ | mehr zu erleichtern, sind die S{löfser der Thüren der Wannseebahn- und am Sonnabend, 3. Oktober, kommt die näâbhste Novität, das Lust- | wagen wie bei den Wagen der Berliner Stadtbahn auf der Außen- spiel von Stobißer „Der Garnisonteufel*“ zum ersten Male zur | und Innenseite mit Klinken zum Oeffnen versehen. Darstellung. Die ersten Lustspielkräfte des Berliner Theaters sind in Das Betreten und Verlassen der Bahnsteige wird, wie auf der diefem in militärischen Kreisen spielenden Werke in hervorragenden | Stadtbahn, nur gegen Vorzeigen oder Abnahme der Fahrkarten ge- Rollen bes<äftigt. Am morgigen Sonntags - Na&mittage findet | stattet werden. Im Ganzen wurden für die neue Bahn 11 Wege- eine Wiederholung von „Wilhelm_Tell* mit Ludwig Barnay in der | Unterführungen “unter zusammen 57 Geleisen, 7 Wege-Ueber- Titelrolle ftatt. : A _ führungen über zusammen 29 Geleisen, 9 Tunnel unter im eDer Mann mit hundert Köpfen“, das Repertoirestüd> des | Ganzen 56 Geleisen hergestellt. Die Yorkstraße in Berlin Wallner-Theaters, ist soeben vom Carl-Theater in Wien zur | erhielt 4 neue Ueberbrü>ungen von je 264 m Spannweite. Aufführung angenommen worden, dessen nächste Novität es bildet. Ueber den Landwehr-Kanal und dessen Uferstraßen sind 2 geräuschlose _ Mit Rü>ksicht auf die erste Aufführung des Lindau'shen Schau- | Brü>ken von je 109 m Länge für 4 Geleise erbaut. Für die Ver- spiels „Die Sonne* am Deutschen Tbeater, welche ebenfalls für | legung der Ringbahn ift auf dem Potsdamer Bahnhof in Berlin ein Dienstag, den 29. d, M., angeseßt ist, hat sih die Direktion des | nahezu 900 m langer Viadukt, bestehend aus 87 Bögen und 3 Wege- Residenz-Theaters entschloffen, ihre bereits seit langer Zeit für | Unterführungen, hergestelt. Ein neuer Lokomotivshuppen für diesen Tag angekündigten Novitäten: „Von Dreien der Glücklichste“ | 26 Maschinen und eine neue Reparaturwerkstatt wurden auf und „Besuh na der Hocbzeit* auf Mittwo, den 30. September, | dem Bahnhof Berlin ausgeführt. Um die 20 Wege-Unterführungen und zu verschieben. Morgen findet also die leßte Sonntags-Aufführung | Tunnel herzustellen, d. h. um 113 Geleise zu unterbauen, mußten die von „Georgette“ statt. Hauptgeleise der Potsdamer Bahn 95 Mal während des Betriebes Im Concerthause gelangen morgen, Sonntag, „Werke von | bergmännisch abgesteift oder mit Trägern unterfangen werden, und Weber, Wagner, Swhubert, Neßler, Waldteufel, Nicolai, Findeisen, zur Beschleunigung dieser Bauarbeiten sind ses hölzerne Hülfs- Flotow und Soli für Violine: (Concertmeister Hellriegel), Piston | Eisenbahnbrü>en hergestellt und später dur< eiserne Brü>en erseßt (Hr. Böhme) und Harfe (Frl. Winzer) u. \ w. zur Aufführung. Am | worden, An Geldmitteln für diese Auéführungen waren rund zwölf Montag wird Kapellmeister Meyder „auf vielseitigen Wunsch Ulrih's | Millionen Mark bewilligt. Hiervon entfallen allein auf den Umkau neu einstudirte „Sinfonie triomphale“ zur Aufführung bringen. des Potsdamer Bahnhofs in Berlin gegen fünf Millionen Mark.

Der Begas'she Neptunbrunnen auf dem Schloßplatz wird, wie die „Fot mittheilt, gegenwärtig einer Prozedur unter- zogen, die bezwe>t, die allzu grün ausgefallene künstliche Patina etwas zu mildern. Das monumentale Werk steht im Uebrigen vollendet innerhalb des Bauzaunes ; noh verhüllt zwar der Meergott sein Haupt, aber ter gesammte Aufbau bis auf den \{<önen Be>kenrand aus rothem Granit mit seinen vier gewaltigen Stromgöttirnen in den Endpunkten der Diagonalacsen ist bereits seit einigen Tagen beendet. Es erübrigt nur no<, die Cementirung des Be>kens und Abpflasterurg des um- gebenden Platzes vorzunehmen.

| Zweite Beilage H zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Sonnabend, den 26. September

, Konfirmations feiern werden, wie die „N. Pr. Ztg.“ mittheilt, nähste Woche in folgenden Kiren stattfinden: am Sonntag in der Simeons-Kirche und in der Waisenhaus-Kirche zu Rummelsburg; am Montag in der Marien-, am Dienstag in der böbmish [utbetrishen Bethlehems-Kirhe und am Mittwoch in der Parochial- Kirche; Bes ginn der Feier um 10 Uhr.

Die erste Ausstellung von Dachshunden, wel<e der Teelklub auf dem Terrain des Hippodroms veranstaltet hat, ist heute Vormittag dur< Premier - Lieutenant Benda-Lanke, den erften Vor- sißenden des genannten Klubs, eröffnet worden. Die Ausstellung, welche ein überrashendes Bild der deutshen Te>elzu<t giebt, ist in den Räumen des großen Cafés sowie in dem abgeschlossenen Vor- garten untergebraht. Die Schau ift bes<i>t von 110 Ausftellern, die sih auf alle Theile Deutschlands vertheilen. Drei der Aussteller sind aus Brüfsel, einer ist aus Antwerpen, einer aus Dänemark. Die Gesammtzahl der vorgeführten Hunde beträgt 301. Die Schau bleibt bis Montag geöffnet. !

Der erste Reif ist in der Naht zum Freitag in der Um- M ria Berlins wahrgenommen worden. Diefe Meldung kommt nah der La. aus Stegliß, Südende, Tempelhof, Mariendorf und Brig ganz einstimmig. Auch Treptower und Stralauer Arbeiter erzählten in Berlin, daß sie Morgens auf ihrem Wege zur Arbeits- stätte Reif bemerkt haben. Reif haben sodann auch die ersten Fahr- gâste der Stadtbahn von -Westend aus bei Westend und dem Grune- wald wahrgenommen.

Tuchel, 24. September. - Ein \{<werer Unglü>sf all hat si in ‘dem bena<barten Dorfe Gostoczyn ereignet. Die junge Ehefrau des E von Zitzewig befand si<, wie die „Danz. Ztg.“ berichtet, in der Nähe der arbeitenden D res maschine, um einem Arbeiter einen Auftrag zu geben. Hierbei gerieth das Kleid der jungen Frau in das Getriebe. Zu Boden geschleudert, wurde die Frau von der Welle erfaßt und mehrere Male herumgeshleudert, wiewohl die Maschine sofort zum Stillstand gebracht worden war. Die er- littenen Verleßungen sind entseßlih, denn beide Beine sind gebrohen und das eine ift derart zermalmt, daß eine Amputation desselben unabweisbar ers<eint, wozu ein Operateur aus Königsberg telegraphisch herbeigerufen worden ist. Ob die Shwerverleßte no< innere Schäden davongetragen, bleibt abzuwarten. Wenn die oft verlangten Schuyt- vorri<htungen bei der Welle angebra<t worden wären, wäre dieser tiefes Mitleid erregende Unglü>sfall vermieden worden.

+ S@éweidnig, 25. September. Die im Jahre 1879 vom E A D e E Ma eh erin-

ugusta- Waisen ung Hat în dem Verlaufe ihrer bisherigen i; ; Ó Thätigkeit in hohem Maße segensreih gewirkt. Im Ganzen wurden buche zur Zeit der Eintragung E D 154 Kinder aufgenommen und verpflegt. 36 Knaben wurden von vermerks nit hervorging, insbeson tederkebriziven Meistern verschiedener Handwerke -ais Lehrlinge angenommen, orderungen von Kapital, Zinsen, Nerstei erungs- während etwa 30 Mädchen in verschiedenen Dienstyerhältnissen E, oder Kosten, spätestens im Ab E von ihren Erwerb fanden. Es bleibt als eine erfreuliße Thatsache termin vor der Aufforderung E E eibeübe hervorzuheben, daß die Erziehung in der Stiftung an den bisher Geboten anzumelden und, A er ablt qu Entlassenen gute Erfolge gezeitigt hat. Der praktisbe Arzt Gläubiger widerspricht, dem Sia F stellun des Dr. med Gilles hat hierselbst ein für die hiesige Gegend sehr machen, widrigenfalls dieselben Be ms E Tad wichtiges Unternehmen ins Leben gerufen, nämlih die Errichtung eringsten Gebots nicht berüdsichtig die berüd- eines Sanatoriums und einer Klinik. bei Vertheilung des Kaufgeldes gegen

Eigenthum des Grundstücks gebotstermine periönli< oder dur gehörig legiti- iejenigen, wel<he das Eigenthum tendorf,

1 Uhr fand die feierliße Cinweihung und Uebergabe des mit Lear, werden aufgefordert, vor Schluß des Westen

einem Kostenaufwande von rund 350 000 (G neuerbauten Kreis-

Z Ltt be- mirte Bevollmättigte zu erscheinen und sich, z iz ; 1 te anzumelden, taerangetermins die Einstellung des Verfahrens | 2 der Psrdekne(t Zoattim Weslendork zu | zin N 0e mit ibren Anfprüen auf die oben i B t, Dee Das, ees Pegbgebdane wird, tee rf M0 ‘Pos n Be | 9) d, Manerlobeting Heinri Metenbarf ge | gusefibte belt 1 uta fm a u wie die „Magdb. * \{<reibt, am 1. Apri egonnenz er ift fgeld in Bezug a n ; y ; o ein Werk L Arthitekten Hans GriesebaG, Mitgliedes. det Atabemie e aa A ruadstûs tritt. Das Urtheil über die b A bot nachstehender, vom Vorschuß | teren Antrag die betreffende Dort n Bypo der bildenden Künste in Berlin. Die Arbeiten daran sind mit Ertheilung des Zuschlags wird am E otdstelle Pin u Kröpelin, e. G. m. u. H, ausgestellten | thekenbuche wird L Sieber Roe i wenigen Ausnahmen, wel<e Spezialfah erforderten, sämmtlih von 1891, Nachmittags 12è Uhr, an Ser Sparkassenbücher beantragt, nämli : tas t Rent ih Sachsishes Amtsgericht. hiesigen Meistern ausgeführt. wie oben agr a ber 1891 1) des Sparkafsenbuches Nr. Q au dis Die önig Otto rlin, den 1. Septe i 084 M auf den Kathenm Koblenz, 24. September. Gestern Abend 104 Uhr wurde der Bee nigliches Amtsgericht I. Abtheilung 52. 2 „K. Ztg. * zufolge hier von vershiedenen Personen ein leihtes Erd - E E E beben wahrgenommen, mit dem ein deutlih vernehmbares rollendes

Westendorf zu Reddelich, L 6431] Zwangsversteigerung. 2) des Fe abuches Nr. 1519, lautend über Geräusch verbunden war. Der op, dessen Richtung nicht festgestellt E Im Wege der Zwangsvollstre>ung foll das im ist, war heftig genug, um dicht bei einander stehende Gläser zum

1033,81 # auf Joachim Westendorf, : dbuhe von Tempelhof Band 21 Nr. 890 3) des Sparkassenbuches Nr. 2103, lautend über i E E t Namen des Gürtlermeisters Hermann

296,79 6 auf Heinri Westeudorf, Beer hier eingetragene, an der Straße 23, an-

4) des Se E E über agenfurt vou 4,29 M auf Lina Weftendors. - Klagenfurt. Aus Klagenfurt vom 24. September wird der gebli<h Fidicins.raße 11, belegene Stng A N L folien Spattalsenbliter „Voss. Ztg.“ gemeldet: Bei Regenwetter fand gestern Morgen 1 Uhr am 27. November 1891, Vormittag E ert, (pitcilens in deyi auf Somit» 44 Minuten ein beftiges vier Sekunden währendes Erdbeben im 104 Uhr, vor dem unterzeihneten Gert f | abend, den 28. November 1891, Mittags Gebirge statt; außerdem erfolgte im Gebirge Schneefall. Gerichtsstelle , L E S „Hos r 5 E Ee aiaierraine ihre ReBie ember. Zur ügel C., parterre, Saa z é ; Hamburg, 25. September. Zur 2 jährigen Jubelfeier ‘des oe Grunditück ist mit 10 200 Nuzungswerth 2. Hans eatishen Infanterie-Regiments Nr. 76 hat der

; ü legen, anzumelden und die Sparkasseubücher vorzuleger Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der widrigenfalls die bezeineen Sparkassenbücher für in Deutschland durch seine berrlihen Bilder: „Ein Gruß dem Volke“ Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Qanbes E röpelin, den 16. September 1891. (Kaiser Wilhelm mit seinem ältesten Urenkel am historishen E>- blatts, etwaige Abshäßungen und andere be Großherzoglihes Amtsgericht. fenster)/ und „Hurrah! Vier Kaiser“ überall als treuer Patriot Grundstü> betreffende Nachweisungen, Ie eit eselin. bekannt gewordene, hier und in Altona etablirte Maler und Photograph sondere Kaufbedingungen können in der Ge d d D. Wettern ein Kunstblatt in Kabinetformat hergestellt, welches \hreiberei ebenda, Zimmer 41, eingesehen wer n [30970] Aufgebot. die wohlgetroffenen Porträts der hervorragendsten siegreihen Heer- Alle Realbere<tigten werden aufgefordert, d x Der Arbeitsmann Wilhelm Babe, der Maurer führer des Feldzugs 1870/71 enthält. In der Mitte erbli>t man niht von selbst auf den Ersteher übergehenden Heinrih Babe, die verehelichte Arbeiter Heinrich Kaiser Wilbelm I., und diesen umgeben die Porträts von 30 seiner Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Pumpe, Karoline, geb. Babe, und die verehelichte ersten Generale aus dem leßten deutsch - französischen Kriege. Der Grundbuthe zur Zeit der Eintragung des Me Arbeiter Heinrih Wiegrefe, Wilhelmine, geb. Babe, Künstler hat von seinem Kunstblatt 1500 Exemplare dem rungévermerks nit hervorging, insbesondere derartige in Salzwedel, haben das Aufgebot folgender von 2. Hanseatishen Infanterie-Regiment Nr. 76 zur Vertheilung an die orderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden dem damaligen Füsilier, späteren Kaufmann R. Mitglieder desselben gespendet, und diese Gabe hat unter Oifüieren Ban oder Kosten, spätestens im Versteigerungs- Grabow, früher in Erfurt, jeßt in Magdeburg und Mannschaften als ein theures Erinnerungszeihen freudige Ueber- fermin vor der Aufforderung zur Abgabe von_ is unterm 30. November 1874 acceptirten Wechsel : rashung hervorgerufen. Das genannte Regiment begeht heute, morgen boten anzumelden und, falls der betreibende Gläu ic a über 60 Thlr. zahlbar am 1. Januar 1875 an und Sonntag die Feier seines 2 jährigen Bestehens. iderspriht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, | 8 Karoline Babe ger w i die Order der , 1 ü E A b. über 137 Thlr. 15 Sgr. zahlbar am 1. Janua

1891.

mandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesellsh. 7 a und Wirthschafts-Genofsenschaften. 8. Niederlassung îc. von Rechtsanwälten. 9, Bank-Ausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

| Deffentlicher Anzeiger. E

1889 eröffnete Testament des Rittmeisters Christian | tbum, auf ihren Namen s<reiben zu lassen und eine

i itimi ittweten i t ir an D Dn tor, aebécenes tel, | Geltendmahung ni<t angemeldeter Rechte für die Gra D C HAE E C Kot zu Folge denen gegenüber ausgef{lossen bleibt, zu deren

\{<lufurtheils ü ä Gunsten nah der auf Grund des Auss{<lufur

Po S O demcinetin Ge- | gemachten Stntragungia Fsenere Umschreibungen im wäbrsceins wird aufgefordert, seine Rechte und An- Dypothekenbuhe" ens g 0 abi sprüche auf denselben bei dem unterzei<neten Ge- Lübeck, E U Au. : E Na E S ele an Asf <enfeldt D E M ia Ns 4, Zimmer Nr. 89, Veröffentlicht : Propp, Gerichtsschreiber. im zweiten Sto>werk anberaumten Aufgebotstermine ai Auszebor, O en gebaute E U: A Santlnge der Katastralgemeinde Camen widrigenfalls die Kraftloserklärung der legleren BSE V Artikel 13° steben auf den Namen s E I 19. Juni 1891 Barriereempfängers Friedri Middendorf fo gende E, rail z A tsgeriht Grundstücke der Steuergemeinde Camen eingetragen : S E E 1) Flur 23 Nr. 672/397, auf dem Blumenberg, Garten, 14 a 27 qm groß, mit 1,12 Dezimalthaler N Sia 23 Nr. 671/398, auf dem Blumenberg, A>er, 33 a 70 qm groß, mit 4,75 Dezimalthaler Reinertrag.

Wirt einri Menze zu Camen, Westen- T ial n Zwed>e der Besigtitelberichtigung das Aufgebot der genannten Grundntü>e beantragt. Es werden daher alle unbekannten Gigenthums- prätendenten bierdur< aufgefordert, ihre Ansprücbe und Rechte auf die bezeihneten Grundstü>ke spätestens in dem vor dem hiesigen Amtsgericht auf den 4. Dezember 1891, Vormittags 10 Uhr, an- beraumten Aufgebotstermine geltend zu machen mit der Verwarnung, daß im Falle nicht erfolgende: Anmeldung und Bescheinigung des vermeintlihen Widerspruhsre<ts der Aus\{luß aller Cigenthums- prätendenten und Me E V des Besitztitels für

tragsteller erfolgen wird.

ales, den 4. September 1891. Königliches Amtsgericht.

C Aufgebot. : P Grnbbuié ron Camen Band 80 Blatt 67

ür den Ockonomen Ludwig von Vogel zu a das Grundstü> Flur 14 Nr. N de Katastralgemeinde Bergcamen, in der Camer 7 aen Holz, groß 52 a 20 qm, Reinertrag 1,63 Dezimal-

ingetragen. J A Auftionator Wilhelm BVüscher zu Bergcamen, vertreten dur< den Rechtsanwalt Lueg zu Unna, hat das Aufgebot des genannten Grundstües a Zwe>e der Besittitelberichtigung für ihn Oas Es werden deshalb alle genu rennen n hierdur< aufgefordert, ihre Ansprüche und ete auf das genannte Grundstü> spätestens in dem E dem hiesigen Amtsgericht auf den 4. Mens er 1891, Vormittags 9 Uhr, anberaumten l gebotstermine geltend zu machen und B en unter der Verwarnung, daß sie im Falle N ee folgender Anmeldung und Bescheinigung 5 0 meintlihen Widerspruhsre<ts mit E D und Ansprüchen auf das genannte Grundstü la j ges{<lofsen werden und die Eintragung des An rag stellers als Sigenblner des Grundstüdes im Grundbuch erfolgen wird.

den 6. August 1891.

Camen, d cnigliches Amtsgericht.

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1. Untersuhungs-Sachen. ustellungen u. dergl. 3 Aufgebote, Zustellungen 1 N. Versicherung.

4. Verkäufe, Verpahtungen, Verdingungen 2c. 5, S x. von Werthpapieren.

1) Untersuhungs-Sahen.

Keine.

F 9) Aufgebote, Zustellungen i Ad dergl.

angsversteigerung. (S Wege T Zwangsvollstre>ung fol das im Grundbuche von den Umgebungen Pen Aiedee: i ise Band 17 Nr. 966 Nam: een E &Fohann Christoph S zu Berlin eingetragene, in Ly e ao M M L e N TEL ili, E e S idt an Gerichtsstelle 2(eu / 8 Hof, Flügel C, parterre, Saal 40, ver steigert werden, Das Grundstü L Je Qu B s 58 qm weder zur P Srlkudesteter veranlagt. Abzug e Steuerrolle, beglaubigte Ge M A e N ige Abschägungen [ a , beieefade Name ungen fm tee eee bedingungen können in der 8 d Zimmer 41, eingesehen werden. e an ordert, die ni<t von ]e l Ersteher A Anjiprüche, L deren r bandensein oder Betrag aus em

»ermerks ni<t hervorging, insbesondere derartige S ocberiingen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungs- termin vor der Aufforderung zur Abgabe es boten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspri<t, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des A cingsten Gebots niht berüd>sichtigt werden w bei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die be- cü>sihtigten Ansprüche im Range zurüd>treten. Diejenigen, welhe das Eigenthum des Grundftü>s beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des DAEs herbeizuführen, widrigenfalls nah erfolgtem Zusch s das Kaufgeld in Bezug auf den Anspru M bee Stelle des Grundstü>s tritt. Das Urtheil ü vf e Ertheilung des Zuschlags wird am 14. Dezem s 1891, Nachmittags 1¿ Uhr, an Gerichtsstelle, wie oben Gngegeatn) Siribubi werten,

erlin, den 21. September é B onielices Amtsgerit I. Abtbeilung 51.

Aufgebot. Z : j e dandïung Erlanger & Söhne in Frank» furt a. M. hat das Aufgebot der vierprozentigen unkündbaren Hypothekenbriefe der Preußischen e, Credit-Aktien-Bank zu Berlin Serie IX. Litt. E Nr. 315 und 316 à 2000 & und Serie IX. Litt, D.

tragt. Die Inhaber der l ; eider C itteitint in dem auf Karoline, verw. Pastor Uhlig, geborene Büch

den 7. Januar 1893, Mittags 12 Ats O Leipzig, lt. Konsens vom 16. November : ichte, Neue Friedri» : a 4 i tra pes e 1 burn, Se 39, an- | vom unterzeihneten Königlich SAUGO fen Trerates Aufgebotstermine ihre Rechte E gee das Aufgebotsverfahren einzule i idri 8 die Kraft- | worden. : L I tee e O, aid. Es Sa E L Ee i der obenbezeihneten H! , bi i D e E 1M bthei jeni dieselbe aus irgend einem Grunde Das Königliche Amtsgericht 1. Abtheilung 48. jenigen, wele an ? dlauten deus ausgefordet bot. spätestens in dem hiermik au , S ha Gu E Peter Westendorf zu | 16. November 1891, Vormitiags 19 e: i Reddelih für si< und als väterliher Vor- | vor dem unterzeichneten Gerichte anberaur mund seiner minderjährigen Tochter Lina

2 Aufgebot. : ae Antrag des Gutsbesitzers und Gemeinde- vorstands Johann Gottfried Bernhard Smidt V Löbs<hüt ist behufs Löschung der auf den O s tüden Fol. 68 und 95 des Grund- und Hypo uo bus für Imnigtz C. in Rubrik II1. je unter Nr. 1/1. laut Eintrags vom 16. November 1833 hastcnden, angebli längst bezahlten Hypothek an j 150 Thlr. —, —, Preuß. Cour. samm Zinsen zu vier vom Hundert und den Kosten dec Wiedereinhebung, Darlehn für Christiane

Ee E E T E ec oe I E Om N E pat MA s es E

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E E Ae En ein

Aufgebot. i P | ntrag des Auktionators Adolph Smidt

r die unverehelihte Maria Elisabeth Catharina D e Ba werden Alle, welche Eigenthums- oder andere zu ihrer Wirksamkeit der Eintragung bedürfende Rechte an die im Hypothekenbuche für den Gemeindebezirk Behlendorf auf den Namen ihres ee storbenen Vaters Johann Hinrich Friedri E geschriebene VoUbufe zu haben oder Widerspruch da- gegen erheben zu können vermeinen, daß diese Voll- hufe auf den Namen der Antragstellerin, welche die- selbe auf Grund Stellübernahmevertrages und Haus- briefes vom 3ten bezw. 17ten Juli 1891 als Va alleiniges Eigenthum zu besißen und zu benußen A9 umges<hrieben werde und daß die Hufe für folgende Abgaben, Leistungen und Zahlungen verpfändet werde,

nämli: E

1) in erster Priorität:

für die der Stadtkasse zu zahlenden gutéherrlihen Abgaben, jährlich: j

auf Maitag . 6 OU/—

Ord L 96,75

jusan en 177,75

2) in zweiter Priorität:

für das ce vormaligen Interimswirth Hans

JIochim Christian Schwarß und dessen Ehefrau

Maria Catharina Margaretha S<hwart, geborenen

Benn, verwittwet gewesenen Schütt, von der

Die gestrige Aufführung des „Lohengrin“ in Paris verlief laut Nachrichten des „W. T. B.* ohre jeden Zwischenfall sowohl innerhalb des Opernhauses wie in dessen Umgebung. Nur einzelne Neugierige waren in der Nähe zu \ehen.

P Auiraa der Herzoglichen Kammer, Direktion

ig i lung rsten zu Braunschweig ift zur Auszah s Oren clentsGädigung für die abgelöste, net Gemeinde Westerode zustehende Dees b ü Bezuge forstzinsfreien Baukholzes zu Gemeinde L en aus den Herzoglichen Forsten, mit alleinigem K. +4 \{luß der Berechtigung zu Bauten an E ine und der S(hule daselbst, Termin aus Frei tag, s L: bier E U bet M D M rizle werden i t. Unbekannte i ver ee M ihre Ansprüche an die Kapitältnt[<ad gung spätestens in dem Teteile bes Aus/Glufses zwar unter dem Nehl2na Ane i ben und der Auszahlung des Kapitals m R S tigte oder dessen gerihtli<er Deposition. Harzburg, den 22. September 1891,

Mannigfaltiges.

Am 1. Oktober wird das dritte und vierte Geleise auf der Strecke Berlin—Potsdam (die neue Wannseebahn) dem Verkehr übergeben werden, Dem si< dauernd entwi>elnden Vorortverkehr kann alêdann in vollkommenster Weise, ungehindert dur den stetig zunehmenden Fernverkehr der Potsdamer Bahn und den Verkehr zwischen Berlin und Potsdam und weiterhin Charlottenhof und Wildpark, Rechnung getragen werden. Dem „Centialbl. der Bau- verwaltung“ entnehmen wir darüber Folgendes :

Nawdem im Jahre 1887 die Geldmittel zur Herstellung des dritten und vierten Geleises auf der Eisenbahnstre>e Berlin— Zehblen- dorf und im Jahre 1888 die Geldmittel zu gleihem Zwe> für die

_In der gestrigen Magistratssizung wurden 22 Bezirks- vorsteher bezw. Bezirksvorsteher-Stellvertreter von dem Ober-Bürger- meister Dr. von For>enbe> dur< Handschlag vereidigt und somit in ibr Amt eingeführt. Aus den Verhandlungen sei Folgendes erwähnt. Mit dem beabsichtigten Neubau eines für die 7. hôöhereBürger- [<ule bestimmten Schulhauses in der Mariannenstraße hatte sih

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widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten

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Stre>e Neubabelsberg— Potsdam bewilligt worden, wurde \hon na< kurzer Zeit und wiederhoit im Publikum die Frage laut, ob denn dieser Ausbau nicht bald vollendet sei. Hieraus ließ si ersehen, daß das große Publikum den Umfang und die Bedeutung der auszuführenden Arbeiten erheblih untershäßte. Jn Eisenbabnkreisen, in wel<en die Schwierigkeiten des viergeleisigen Ausbaues einer zweigeleisigen Stredte hon im Allgemeinen gewürdigt werden, war man sich aller- dings von Anfang an bewußt, daß diese Schwierigkeiten im vor- liegenden Falle mit Rücksiht auf die {on ohnehin verwi>elten Verhältnisse der Stre>e Berlin—Potsdam und namentli in An- betrat des dur< die außerordentli große Anzahl von Zügen er- {werten und dur den Ausbau nicht zu störenden Betriebes in ganz besonders großem Umfange auftreten würden. Diese Voraus\i{t hat sid vollauf bestätigt gefunden. Nicht nur erforderte der Erwerb des benöôthigten Geländes vielfah zeitraubende Verhandlungen mit den Gruntbesißern und Ortsbehörden, wodur die Aufstellung des Bauentwurfes verzögert ward, sondern es wurden au< sehr zahlreiche und theilweise recht umfangreiße Brü>ken- und Hochbauten "sowie der Grfaß der vorhandenen Planübergänge dur< Unter- und Ueber- führungen nothwendig, deren Herstellung unter den gegebenen Verhält- nissen si< ungemein s{wierig gestaltete. Mußten die Arbeiten do< fast ausnahmélos so zu sagen unter den Rädern des Betriebes und zu einem großen Theile mit Zuhülfenahme der Nactstunden ausge- führt werden. Im Hinbli> hierauf kann es nur als eine hervor- ragende Leistung der Eisenbahntehnik bezeichnet werden, daß der viergeleisige Betrieb auf der Stre>e Berlin—Potsdam {hon am 1, Oktober d. I. eröffnet werden wird. Diese Leistung muß um so mehr mit Freude und Anerkennung begrüßt werden, wenn man be- denkt, daß während der Auéführung die beiden vorhandenen Geleise sehr oft verlegt werden mußten, daß der Betrieb der Fern- und Vorortzüge auf diesen beiden Geleisen troßdem im Allgemeinen nit gestört worden ist und daß, abgesehen von den bei jedem größeren Eifenbahnbau vorkommenden Verletzungen einiger bei den Bau-

ausfübrungen beschäftigten Arbeiter u. \. w., keinerlei {were Unfälle ¿u beklagen sind.

in welcher ihr die Skizzen von der gelegt worden waren, ih einverstan Baudeputation ein vollständig das bezüglihe Schulgebäude ,

wand von 246000 # veransch gistrat eingereiht. Das

zur Zustimmung vorgelegt werden.

gründer des Berlinec Buchkandels

welcher in den Jahren 1810 und 1811

tadtverordneten von Berlin verordneten-Versammlung Dr. Baller in die Stadtverordneten-

Wie der „Vorwärts“

kratis<hen Stadtverordneten

Versammlung in der dritten Abtheilun zu lassen. II. Jn

beschließen, den Magistrat zu ersuchen,

dritte Abtheilung von Vormittags 9 festzusetzen.

Die neue Wannseebahn und Ringbahn ums<{ließen an der West-

die Stadtverordneten-Versammlung in einer ibrer lezten Sigzungen,

wel<hes mit

/ ( h Magistratskollegium hat dicses Pro- jekt genehmigt, und dasselbe soll der ‘Stadtverordneten-Versammlung

follen nad Bes<hluß des Magistratskoll-egiums tafeln angebra>t werden, und zwar zum Andenken an den Be-

Eigenthümer des Hauses, und zum Andenken an Theodor Körner,

Hinsihtlih der Wahl des Redacteurs Dr. Bachler zum

bestätigende Erkenntniß des Ober-Verwaltungsgerihts bei der Stadt- eingegangen. Die

in der nâhsten Sißung der Siadtverordneten stattfinden. meldet, beabsichtigen die sozialdemo-

Die Versammlung wolle bes<ließen, I. Die bevorstehenden Ersaßwahlen für die Stadtverordneten-

é der dritten Abtheilung, um ein zu stark:8, die Wabhlgeshäfte stôrendes Andringen der Wähler zu verhindern, die Wahk in jedem Wahlbezirke in mir.destens vier im Wahlbezirk ver- theilten Wahllokalen abhalten zu laffen. den Fall der Ablehnung des Antrags I:

wahlen für die Stadtverordneten-Versammlung die Wahlzeit für die

\tädtishen Baudeputation vor- den erklärt. Jetzt hat nun die auêgearbeitetes Projelt für einem Kostenauf- lagt worden ist, dem Ma-

An dem Hause Brüderstraße 13, zwei Gedenk- Friedrih Nikolai, den dort gewohnt hat.

ist nunmehr das die Wahl

Einführung des Versammlung wird demzufolge

folgende Anträge einzubringen: den Magistrat zu ersuchen:

g an einem Sonntag stattfinden

Dazu Eventualantrag für Die Versammlung wolle bei den bevorstehenden Ersaßz-

Uhr bis Nachmittags 7 Uhr

London, 23. September. Von vielen Theilen Englands und Schottlands langten Berichte über stürmisches Wetter, großen Regenfall und Austreten der Flüsse ein. Der Tweed ift aus den Ufern getreten und hat vielen Schaden auf den Fruhtseldern an- gerihtet. Bei Scoughell \strandeten zwei Schiffe, der dänishe Schuner eSophie“ und die deutshe Barke „Ribniz“. Die Mannschaften wur- den gerettet. Der anhaltende Reaen verursahte auf der Durham- und Sunderland: Eisenbahn bei Shindiffe einen Ecdsturz, der den Verkehr auf Stunden unterbrah. Ueber London zog gestern Nach- mittag ein s\<weres Gewitter, das von hefzigem Regen begleitet war.

Paris. Das Zuthtpolizeigeriht hat gestern in der Angelegen- heit der Eisenbahnkatastrophe von Saint-Mandé das Urtheil gefällt. Deguérois, Unterstationshef des Bahnhofs von Vincennes, wurde, wie „W. T. B.* meldet, zu vier Monaten Ge- fängniß und dreihundert Francs Geldbuße, Caron, der Lokomotivführcr des auffahrenden Zuges, als der Haupt- schuldige, zu zwei Fahren eat und fünfhundert Francs vezurtheilt. Der Eisenbaÿngesells haft wurde die Schad- loshaltung der bei dem Unfall verleßten bezw. der Hinter- bliebenen der dabei gaetödteten Personen auferlegt. Ein Frl. JIouvin, wel<e Vater und Mutter verlor und si< der Amputation eines Beines unterziehen mußte, erhält 75 000, ihr Bruder 25 000 Francs. Zweien Wittwen, welche ihren Schwiegersohn bezw. die Tochter ver- loren, wurde eine lebenslänglihe Rente, der einen von 1000 Francs, der anderen von 800 Francs, zugesprochen.

Rom, 23. September. Sturm und Regen haben gestern in der Umgebung von Palermo ungeheuren Scaden angeri<tet. Die Fluren von Villafrati, Ficarazzi und Ficarazelli sind, wie der „Köln. Ztg.“ gemeldet wird, von den Wasserfluthen bede>t, die Ernte ist zum größten Theil vernihtet, Häuser sind zerstört, der Eisenbahn- verkehr zwis<en Palermo und Corleone sowie zwischen Ficarazzi und Ficarazelli ift unterbrochen.

s niht berüd>sihtigt werden und bei Ver- Sin E Kaufgeldes gegen die berüd>sihtigten Ansprühe im Range zurüd>treten. Di EMGE, weile das Eigenthum des Grundstü>s be- anspruhen, werden aufgefordert, vor Schluß des Bersteigerungstermins die Einstellung des Ver- fahrens herbeizuführen, widrigenfalls nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Joe an die Stelle des Grundstü>s tritt. Das Urth über die Ertheilung des Zuschlags wird am 27. November 1891, Nachmittags 123 Uhr, ax Gerichtsstelle, wie oben, verkündet werden.

Berlin, den 17. September 1891.

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 52,

wangsverfteigerung. gi og twangovolltre>ung soll das im Grundbuwe von den Umgebungen Band 130 Nr. 6109 auf den Namen des Bä>kermeisters Louis Schmidt in Berlin eingetragene, in der Weißenburgerstraße Nr. 42 * belegene Grundstiu> am 14. De- zember 1891, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, an Gerichtsftelle, Dee Friedrichstraße 13, Hof, Flügel C., parterre, Saal 36, versteigert werden. Das Grundftü> ist mit 11610 46 Nugzungswerth zur Gebäudesteuer veranlagt. ens aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des D ; bu<blatts, etwaige Abshätungen und andere Us Grundftü> betreffende Nahweisungen, sowie es er Kaufbedingungen können in der Gerichts\rei es ebenda, Flügel D, Zimmer 41, eingesehen werden. Alle Realbere<tigten werden aufgefordert, die niht von selbst auf den Grsteher übergehenden Ansprüche, R Vorhandensein oder Betrag aus dem Grun

1875 an den E Sam Babe (Vater der teller) oder dessen Vrder, Ane 2 Thlr. 15 Sgr. zahlbar am L. Iuuar 1875 gleifals an den Arbeiter Wilhelm Babe der,

M R Ta von dem Grabow unterm 10. e zember 1874 acceptirten Wechsels über 106 Thlr. 15 Sgr. zahlbar am 1. Januar 1875 an die Order des Arbeiters Heinrih Pumpe în Salzwedel,

T G daher die unbekannten Inhaber der

dert, spätestens im Aufgebotstermin

o oa Rd aon “1892, Vormittags 11 Uhr, ihre Rechte bei dem Gericht anzumelden une Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung dee Me A ege e el, den 21. Aug j Salzwede" Friglihes Amtsgericht.

Aufgebot. / Ra da dem ou Uelzen, den 12. April 1880,

ittmeister a. D. Christian von Mot auf Slb Sitbaimbuea bei Hirschberg i./Scl. Be den demselben in Höhe von 32 Zehntausendtheilen an dem Vermögen der Bergwerksgesells<haft Geoeo von Giesche's Erben zu Breslau zustehenden Me gliedsantheil ausgestellte Gewährschein, genie .0 Zweigdokument des zur notariellen Berhandlung d. d. Breslau, den 22. Februar 1865, für die T Bianca von Roedern, geborene v. Frankenberg- Proschlit, zu Breslau über den derselben in De von 138 Zehntausendtheilen zustehenden Antheil au f gestellten Haupt Gewährscheins, ist angebli< ver

gedahten Hufe zukommende lebenslängklihe Alten-

S 3) in pee Mee d via i Rechten unter einander : i Aa Halbshwestern der Antragstellerin Elisabeth Maria Margaretha Schütt und Caroline Catharina Magdalena Schütt zu gewährenden Forderungen und Leistungen aus der räterlihen Vollhufe, und zwar: a. als Stellabfindung für jede von M. 4775 ,—, ] n bei ihren Verheirathungen zus B A Aussteuergegenstände nebst Hochzeit oder Entshädigung für leßtere, 4) in vierter Priorität : ¡fnet zu gleihen Rechten untereinander : nadverzes e von der RA Ra n S rrerung coll 4 Iden, nämli die Forderung: _ S Bailtufgeis Friy Schütt zu Slagsdorf i 2100,—, : : b a “Altentheilers Hans JIocim Christian j Schwroartz zu Behlendorf mit M 1570,—, U c, des Gala Hans Lüb>e zu Lankau mi 00,—, , , d 4 O Musikers Friß Benn in Lüneburg mit i 150,— und : . e, des Arbeiters Heinrih Dau zu Einhaus mit

ihnen

f Saitor i Ansprüche

r< aufgefordert, ihre Re<hte und Ansprü Ma e Widerspru spätestens in pet a Dounerstag, den 31. Dezember 1891, Le mittags 11 Uhr, anberaumten Ausg eem bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, unter

oglihes Amt3gericht. N Unterschrift.)

Aufgebot. S E ben Antrag des Grundbesißers Albert E aus Arys wird dessen Bruder, der ter und Lieutenant d. L. Benjamin Stiller, geboren ti 7. April 1811, Sohn der längst Men a fommifsarius Mathias und Sophie, gh a Stiller’shen Eheleute, welcher im Jahre E N schlewigebol steinfen Frege nien ausgewandert s igung na | L e ¿u Anfang der o0er Jahre eine Nas rit von ihm eingegangen ift, Guse, S D he S tanietin S Mliaurer Nr. 1: zu melden, widrigenfalls seine Todeserkärung erfolgen wird. Arys, den 6. September 1891. Königliches Amtsgericht.

Aufgebot. j Auf Unirag des Abwesenheits-Vormunds N anwalts Voges in Militsh wird die seit Ane x 16 Jahren verschollene Eisenbahnarbeitersfrau Z nue Rosine Marx, geb. Kroksc, zule t in Me as, aufgefordert, fi< spätestens im, ufgebots g am 13. August LOLS Dora its ert n i terzeihneten Geri 1 e Mitid qui inelden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden wird. î den 19. September 1891. Militsch, L gliches Amtsgericht.

dem Rectsnactheil, daß die Antragstellerin Maria

bude zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs-

¡d soll auf Antrag der durch das e ‘April 1884 errihtete, am 28. September

Elisabeth Catharina Schütt für befugt erklärt