1891 / 232 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Wie die Wiener „Presse“ \{reibt, t der „Democratul“" in Fiele! <ti (Rumänien) seinen Lesern wörtlih folgende Mit-

ung:

„Ein alarmirendes Theaterstü>. In Paris ersien ein neues Theaterstü> unter dem Titel „Lohengrin“, welches gelegentlich seiner ersten Aufführung im großen Opern- Theater eine riesige Erregung in der Bevölkerung hervorgerufen hat. Wir kennen den Gegenstand des Stückes nit, do< da die Bewegung äußerst unruhig war, mußte die gesammte Polizei auf den Füßen sein und bewirkte Über tausend Ver-

haftungen.“

Sport.

Um dem Ober-Landstallmeister Grafen Lehndorff zu seinem gestrigen fünfundzwanzigjährigen Jubiläum als Leiter des König» lihen Hauptgestüts Gradiß die Glü>kwünsche des Unionklubs zu über- bringen, haben si< Graf von Borke, Freiherr von Hausen und General- Major a. D. von Podbielski na Graditz begeben Dieselben überbringen außer einer kunstvollen Adresse eine Nachbildung des diesjährigen deutschen Derby-Siegers, des im Graditzer Gestüt gezüchteten dunkelbraunen Hengstes „Peter“, in Silber. Der Hengst steht auf einem grünen Marmorso>el, der an den beiden s{hmalen Seiten das Zeichen des Unionklubs und das Wappen des Grafen Lehndorff, auf den beiden breiten Seiten die Inscriften: „Peter, Sieger im deutschen Derby 1891* und „Peter von Chamart a. d. Pearlina*“ trägt. Eine Adresse e au der Sportklub zu Hamburg dur< Hrn. Eustav Beit über- reihen.

Mannigfaltiges.

Zum Bau der Kaiser Wilhelms - Gedäctnißkirche wurde in der leßten Sißung des Niederbarnimer Kreistages v Mader Beitrag von 3000 # Seitens des Kreisaus\{usses ewilligt.

An dem vorgestrigen Geburtstage weiland Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin Augusta fand in der Kaiserin Augusta-Stiftung zu Charlottenburg ein Gedächtniß- Gottesdienst dur< Prediger Schliep statt. Nah Beendigung be- gaben sid die Zöglinge des Stifts unter Führung der Oberin und der Erzieherinnen na< dem Mausoleum und legten Blumen am Sarge der erhabenen Stiftcrin nieder. Die Ruhestätte der nun in Gott ruhenden Fürstin war, wie die „N Pr. Ztg.“ berichtet, finnig mit hohen Blattpflanzen geshmüd>t, während die Kerzen guf den Kandelabern tagsüber brannten. Im Auftrage Jhrer Kaiser- lihen Majestäten war ein prabtvoller Kranz auf den Sarg nieder- gelegt worden ; zwei andere hatten Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin von Baden gesandt ; ein weiterer rührte von der langjährigen ersten Kammerfrau der verewigten Kaiserin, Frl. von Neindorf her. Das Mausoleum war das Ziel für viele Personen, vornehm und gering, die in dem geweihten Raum der heim- gegangenen Kaiserin gedahten. Wie sehr das Mausoleum als ein Nationalheiligthum betrachtet wird, zu dem man aus allen Gegenden Deutschlands pilgert, beweist die Thatsache, daß an einzelnen Tagen über 1600 Personen Einlaß erhalten haben.

In hiesigen Zeitungen wird verbreitet, daß die Stadt- verwaltung die städtishen Arbeiten langsamer betreibe, als < Angesichts des gegenwärtig herrshenden Arbeitsmangels verant- worten ließe. Demgegenüber wird von kompetenter Seite gemeldet : Für Hocbauten sind ausweislih des Stadthaushalts : Etats April 1891/92 im Ordinarium und Extraordinarium nahezu 7 Millionen Mark, für Tiesbauten rund 10 750 000 A zur Verfügung gestellt.

Die Verwendung pi Summen zur Ausführung der bes{lossenen Bauten hat ihre alleinige Grenze darin, daß die erforderlihen Kräfte an Arbeitern und technischer Leitung der verschiedenen Bauten der Bauverwaltung zur Verfügung stehen. Beides ist aber in diesem Jahre niht immer der Fall gewesen, es hat sogar für Erdarbeiten nicht selten an den erforderlichen Arbeitskräften gefehlt. Von einer Verzögerung städtischer Bauarbeiten kann somit keine Rede sein; das Angebot städtisher Arbeit if vielmehr größer als das Angebot der hierfür verfügbaren Arbeitskräfte.

Der Petitions-Aus\<huß der Stadtverordneten- Versammlung wird nah Maßgabe der in seiner leßten Sißung unter Vorsig des tadtverordneten Bauke ge- faßten Beschlüsse der Versammlung empfehlen, dem Magistrat die Petition um Ertheilung der Genehmigung zur Anlage einer Pferde-Eisenbahn von der Seller- und Müllerstraßen-E>e bis zur Weichbildgrenze im Anschluß an die über Plögensee na< Spandau bezw. Saatwinkel weiter zu führende Stre>e zur Verfügung zu überweisen.

Der der Arbeiterpartei angehörige Stadtverordnete H ein dorf hat sein Mandat niedergelegt.

Der Commandeur des Kaiser Franz Garde-Grenadier-Regiments, Oberst von Unruh hatte, wie die „N. Pr. Ztg.“ mittheilt, am Mittwoch das Unglü>, in der Nähe des Halleshen Thores mit dem Pferde zu stürzen. Auf dem dur< Feuttigkeit {lüpfrig gewordenen Aspbalt strauhelte das Pferd und kam zu Fall, wobei der Oberst von Unruh einen Beinbruh erlitt.

Im Cirkus Renz wird die heutige Vorstellung bereits die für die Berliner Aufführungen der Wasserpantomime nachträglich vom Direktor Renz angeordneten Neuinscenirungen bringen; fo z. B. den Aufmarsh der Ansba-Bayreuther Dragoner mit ihrem historishen Musikcorps, den Naht-Corso auf der Nordsee und die große Höllenfontaine am S{lusse. Die shon in Menge vorhandenen Effekte der Pantomime dürften dadur< no<h eine wefentlihe Stei- gerung erfahren.

Nach S<hluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Stuttgart, 2. Oktober. (W. T. B.) Heute früh 4 Uhr erfolgte bei der Station Suessen ein Zusammen- stoß zweier Güterzüge. Der Schaden an Material ift beträchtlih. Ein Schaffner wird vermißt. Beide Orient-Expreß- züge erleiden dadur eine zweistündige Verspätung.

Mannheim, 2. Oktober. (W. T. B.) Bei der heute hier stattgehabten Abgeordnetenwahl für den badischen Landtag wurden die Sozialisten August Dreesba<h (Mann- heim) und Dr. Ruedt (Heidelberg) mit 167 gegen 132 Stimmen gewählt, von welchen 121 für die national- liberalen und 11 Stimmen für die demokratischen und frei- sinnigen Kandidaten abgegeben wurden.

Bremen, 2. Oktober. (W. T. B.) Nah gestern ab- gehaltene« Konferenz **2r Dampfergesellschaften wurde in Abänderung der früheren Entscheidung A beshlossen, die nächste Zusammenkunft am 12. d. M. na Rotterdam zu berufen.

__ Wien, 2. Oktober. (W. T. B.) Heute Vormittag fand in der russishen Kapelle ein Trauergottesdienst für die Großfürstin Alexandra im Beisein der Eczherzöge Karl Ludwig, Albrecht, Ferdinand, Wilhelm, Rainer statt. Die beiden Ersteren trugen rusfishe Uniform. Der Trauerfeier wohnten ferner bei: der Minister des Auswärtigen Graf Kálnoky, der Reichs: Kriegs-Minister Bauer, das diplomatishe Corps und eine große Zahl von Staatswürdenträgern.

Prag, 2. Oktober. (W. T. B.) Bei der heutigen Be- sihtigung der restaurirten Klosterkirhe in Emmaus, des städti- {hen Armenhauses und der Kirhe' in Wyscherad bereitete die Bevölkerung dem Kaiser unbeschreiblih enthusiastische Kundgebungen. Der Kaiser unterzog insbesondere das Armenhaus einer eingehenden Besichtigung und richtete an zahlreihe Pfleglinge huldvolle Worte. Als der Kaiser das Armenhaus verließ, stürzte aus der Menge ein anscheinend dem Arbeiterstande angehörigec Mann hervor und überreichte dem Kaiser eine Bittschrift, welche gnädig entgegen genommen wurde.

Paris, 2. Oktober. (W. T. B.) Nah amtllihher Mit- theilung is der ungefähre Stand der diesjährigen Ernten folgender : Es waren bebaut mit Getreide 5 819 507 ha, mit Mengkorn 258 335 ha und mit Roggen 1494714 ha, Der SONE an Getreidekörnern betrug 81889 070 hl, an Mengkorn 3 636 992 hl und an Roggen 21 152 317 hl,

_St. Petersburg, 2. Oktober. (W. T. B.) Die „Birshewyja Wiedomosti“ melden, die 30 Millionen Rubel, welche die Regierung bis jeßt zur Bestellung der Felder und zur Ernährung der Bevölkerung in den dur<h die Mißernte betroffenen Gegenden angewiesen, seien den Uebershüssen des realisirten Reichsbudgets des Jahres 1890 entnommen, die si<h auf fast 66 Millionen beliefen.

Bukarest, 2. Oktober. (W. T. B.) Heute begannen die zwanzigtäaigen Waffenübungen, an denen eine Klasse von Reservisten, eine Klasse zeitweilig Beurlaubter und vier Klassen der unter Waffen befindlichen Territorial-Armee Theil nehmen. Der Zwe> der Concentra- tionen ist die Erprobung der neuen Jnfanterie:-Organisa- tion. Die Zeitungsnahriht von einer außerordentlichen Concentrirung oder Mobilisirung von Truppen wird von der „Agence Roumaine“ für unbegründet erklärt mit dem Bemerken, daß in diesem Jahre nicht einmal Truppen- manöver stattfänden.

Kopenhagen, 2. Oktober. (W. T. B.) Die Kaiserin von Rußland wird morgen an Bord des „Polarstern“ von St. Petersburg abreisen und wird hier am Sonntag oder Montag erwartet.

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

Wetterbericht vom 2. Oktober, Dirigent: Kapellmeister Weingartner. Anfang | Friedrih - Wilhelmstädtishes Theater. Circus Renz. Sonnabend, Abends 74 Uhr:

Morgens 8 Uhr. 7 Uhr.

Stationen. Wetter.

Bar. auf 0 Gr. u. d. Meeres\p.

red. in Millim. S S

Temperatur lin ® Celsius

Mullaghmore| 758 bede>t

Aberdeen .. | 753

Christiansund 751

Kopenhagen . | 754

Stockholm . 757

are 049

t.Petersburg 764

Moskau. |_771 Cork, Queens- |

town ... | 761

| 760

756

753

756

757

762

Memel .…. | 763

Haris 60 ünster... | 756 Karlsruhe .. | 758 Wiesbaden . | 758 München .. 761 Chemniy .. | 759 Berlin... | 757 Wien ....| 761 |S 1\wolkenlos Breslau . …. | 761 |SO 2 wolkenlos

Ile d'Aix .. | 762 |\NNW 3\halb bed. mia S les 002 D Lvalb bed, Triest... | 763 | ftill|beve>t

1) Abends Wetterleuchten. Uebersicht der Witterung.

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wolkerlos Regen

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entsendend. Die Luftbewegung ist in Central-Europa \<wa<, meist aus südlicher und südöstliher Richtung. An der westdeuts<hen Grenze ist Trübung eingetreten,

in den übrigen Gebietstheilen dauert die heitere | Heilige. Lustspiel in 4 Akten nah A. W. Pinero erung no< fort, welhe indessen nur kurzen | von Oëcar Blumenthal. aben dürfte, da das Depressionsgebiet si Sonntag : Falsche Heilige.

Bestand

Anfang 73 Ubr. er in

206. Vorstellung. Zum 1. Male

zur See. Großes Ausftattungs-

Sonntag: Dieselbe Vorftellung.

S(ausriel in 4 Aufzügen von

Thomas-Theater. Alte

Lessing - Theater. Sonnabend: Falsche | Mädchens<hule. Vaudeville -

weiter ostwärts fortzupflanzen \heint. In Deutsh- | Montag: Sodoms Ende. Drama in 5 Akten | Anfang 74 Uhr

land liegt die Temperatur fast überall über dem | von Hermann Sudermann.

Mittelwerthe, am meisten, 54 Grad, zu Kassel. Im nordwestdeutshen Küstengebiete fanden elektrische

Entladungen statt, jedo ohne Regenfall Stornoway | Wallner-Theater. Sonnabend (leßte Woche):

Zum 24. Male: Der Maun mit hundert Köpfen. E in 3 Akten von Henri Moulin und Edmond e elavigane. Hierauf : Mufikalisch-deklamatorische | abend bleibt das Haus geschlossen. * | Abendunuterhaltung. Gesangs-Burleske in 1 Akt Sonntag, Abends 6 Uhr: Gesellschafts-Abeud. von D. Kalisch. | Ven t fel Tage: Dieselbe Vorstell s. ; Sonntag u. folg. Tage: eselbe Vorstellung. Königliche Schauspiele. Sonnabend: Opern- | Fn Vorbereitung: Telephon, Amt VUL. Posse haus. 196. Vorstellung. Die Zauberflöte. Oper | mit Gesang in 3 Akten von Antony Mars und Geöffnet von 12—11 Uhr. Täglich Vorstellung im in 2 Akten von Mozart. Text von Swikaneder. | Maurice Desvallières. Deutsch von Herm. Hirschel. | wissenschaftlichen Theater. Nah

und Cherbourg melden 24 mm Regen. Deutsche Seewarte.

Theater-Anzeigen.

Sonntag: Dieselbe Vorstellung.

Bp Die | Sonntag: Der arme Jonathan.

; , | Sonnabend: Der arme Jonathan. Operette in | Mit vollständig neuen scenishen und <oreograpbishen vi L R E Drang, E 3 Akten von Wittmann und Bauer. Musik von | Einlagen u. neuen Wasser- resp. Beleuhtungs-Effekten, Scene gesetzt Lo Dherie ifleur Grube. Anfan C Millô>er. In Scene geseßt von Julius | „Auf Helgoland, oder: Ebbe und Fluth*, gr. 7 Ub g g i ß | Frißshe. Dirigent: Hr. Kapellmeister Federmann. | hydrologiscbe Ausstattungs-Pantomime in 2 Abihei-

r.

Sonntag: Opernhaus. 197. Vorstellun Meifterfinger von Nürnberg. Große 3 Akten von Richard Wagner. Anfang 6{ Ubr.

Scauspielhaus. bede>t S Ae Augen Ds S Q 624 Sodlbiisi Kin 4 Miller: Besribinah t bede>t ild in ufzug von G. Gallna. us dem | berg. Sonnabend : Zum 4. Male: Vesuch nach der | Sz) von mehr denn 80 Fuß ausstrahlend. Außer-

Ftalienishen von I. Stinde. In Scene geseht | Hochzeit. Lustspiel in 1 Akt von Alexander Dumas. R GY I Le SUEE

e 2 | vom Ober-Regisseur M. Grube. Zum 1. Male | Deutsh von Paul Blo>k. In Scene geseht von dem: Gigerl-Manöver, ger. von 16 Damen, und

bede>t wiederholt: Am Fenster. Lustspiel in 1 Aufzug | Sigmund Lautenburg. Hierauf, zum 4. Male: Von | Renz und „The gold bird“, ger. v Frl Clot

wolkig n Dee E S gesept vom eere chige E Ee: e Ren Ha A S bulpferd Cid R, L M R

aschke. errn Kaude ardinenpredigten. | von Labiche und Gondinet. Regie: Emil Lessing. | "Hi ; f E :

Wos Lustspiel in 1 Aufzug von G. von Moser. Regie: | Anfang 7# Uhr. Die großartigen Tremplinsprünge über 2, 4, 6, Hr. Krause. Anfang 7 Uhr.

balb bed Montag: Opernhaus. 198, Vorstellung. Ein

ige Pt Maskenball. In 4 Aufzügen von Verdi. Deutscher

halb Led Text von Grünbaum. Tanz von E. Graeb. Anfang

bede>t) | 15 | 7 Ubr, wöltzilas Shauspiebaua, 207. Bortenung, ie Ion, wolkenlos Da Se G, "Anfang 7 nbe gen von Gruft fiten, Beleuhtungseffecten 2c. J

lungen mit National-Tänzen (60 Damen), Aufzügen 2c. Dampfshis;- und Bootfahrten, Wasserfällen, Riesenfontänen mit allerlei Lichteffekten 2c., arrangirt und inscenirt vom Dir, E. Renz. Kurnst-

Residenz-Theater. Direktion : Sigmund Lauten- \{<wimmerinnen drei Geschwister Johnson. S(luß-

Tableau: Grande Fontaine Lumineuse, in einec

„Elimar“* (Stri>kspringer), vorgef. v. Frl. Oceana

8 u. 10 Pferde mit Doppelsaltomortales von den

Sonntag u. die folg. Tage: Dieselbe Vorstellung. | „sten Springern der Gesel\\haft. 3 Athleten zu

Pferde von den Gebr. Briatore. Mr. F. Chiarini, Vor- und Rü>wärts-Saltomortales auf gesp. Seil.

Belle-Alliance-Theater. Sonnabend: Zum | Auftreten des Frl. Marie Chiarini, Mr. Adolf 65. Male mit dur<weg neuer glänzender Ausstattung | Delbosg sowie des Parforcereiters Mr. Pierre 2c. an Dekorationen, Kostümen, Ballets, Waffen-Requi- Sonntag: 2 Vorstellungen Nachmittags 4 Ubr ung-Deutschlaud | (1 Kind unter 10 Jahren in Begleitung von Er- citbild in 4 Akten | wa<senen frei): „Aschenbrödel“. Abents 74 Uhr: (7 Bildern) von Ernst Niedt. Im 6. Bilde: Wirk- | „Auf Helgoland“. bede>t Deutsches Theater. Sonnabend: Die Sonne. | lies Rennen auf der Bühne von lebenden | ci bede>t Sonntag: Die Sonne. Pferden. Anfang 7# Uhr. aaa Regen Montag: Der blaue Brief.

E ; ita v4 1. Male: Die Eine weiat, die wolkenlos ndere lacht. i Dumanoir und Keranion. Hierauf: Quintus | Adolph Ernst-Theater. Sonnabend : Zum mit Hrn. Oberst Lieut. Frhrn. Marschall von

Horatius Flaccus.

Familien-Nachrichten.

Verlobt: Freiin Louise von Beaulieu-Marconnay Bieberstein (Oldenburg). Frl. Johanna Iffland

33. Male; Der große Prophet. Gesangsposse in ; i 4 Akten von Leon Treptow. Couplets von Gustav A Mid Nau> (Nantikow bei

; , | Görß. Musik von Gustav Steffens. Mit voll- E Berliner Theater. Sonnabend zum 1. Male: E neuen Kostümen. Die neuen Dekorationen Verebelicht: Hr. Georg Frhr. von Zedliß und

Der Garnisonsteufel. Vorher zum 1. Male: ; h Sabbath des Herzens. Anfang 7 Uhr. sind aus dem Atelier der Herren Wagner un Sonntag: Nachmittags 24 Uhr: Väter und | Anfang 74 Uhr. Söhne. Abends 74 Uhr: Die Neuvermählten. | Sonntag: Dieselbe Vorstellung. Ein tief:s barometris<es Minimum liegt bei den “O i l V Lofoten, einen Ausläufer südwärts nah Südfrankreich Sab ves Gerias. sonsteufel. Vorher:

Neukir< mit verw. gew. Frau Marie von Loeben- stein, aeb. von Tümpling (Mahlen). Hr. Ritter-

Bukacz, In Scene gesezt von Adolph Ernst. | gutsbesiger Hermann Schober mit Frl. Hanna

Jän (Carlsberg, Reg.-Bez. Gumbinnen Las- kowit, Reg.-Bez. Breslau). Hr. Lieut, Wolf Graf von Baudissin mit Fel. Eva Tuer> (Lübe).

Jakobstraße 390. Hr. Rittmeister Ernst Böhm mit Freiin Hanna

Direktion: Emil Thomas. Sonnabend: Novität! | von Hoverbe> gen. von Schoenaih (Baden-

adi Baden). Hr. Legationssekretär Karl von Pun L, Nate Une VoRanig osse ug! S(loezer mit Frl. Marie von Rigal.

(4 Bildern) von Alexander Bisson. Musik von | Geboren: Cine Tochter: Hrn. Pfarrer Fruhner Louis Gren. Frei bearbeitet von Rihard Genée. (Pfarrhaus Shwanowitz). Hrn Rektor Dr. Keller

(Ostrowo). Hrn. Professor Schule (Berlin).

In Scene gesegz1 vom Direktor Emil Thomas. Gestorben: Hr. Pastor Reinhold Strauß (Oels).

Hr. Pastor Karl Palmié (Wittenberg). Hr. Rittergutsbesißer Julius Wolters (Düsselsorf)

Concerte.

Neu bearbeitet von H. Graef.

Concert-Haus. 25. Concert-Saison. Sonn-

Hr. Hofrath im Auswäctigen Amt Albert Landt (Berlin).

Redacteur: Dr. H. Klee, Direktor. Berlin:

Verlag der Expedition (Scholz).

In Scene geseßt vom Ober-Regisseur Teßlaff. | Musik von Gaston Serpette. zettel.

Urania, Anstalt für volksthümliche Naturkunde. Am Landes - Ausstellungs - Park (Lehrter Bahnhof).

äheres die Anschlag-

Dru> der Norddeutschen Buchdru>kerei und Verlags- Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Sieben Beilagen

(eins{ließli<h Börsen - Beilage), und das Post-Blatt Nr. 4.

Erfte Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

M 232. Berlin, Freitag, den 2. Oktober 1891.

uind O E

Die internationale elektrotechnische Ausstellung Entscheidungen des Reich8gerichts. hat in Bolkenhain ein Siechenhaus erbaut und bereits eröffnet. zu Frankfurt a. M. Im Anschluß hieran soll au eine Herberge zur Heimath eingerichtet / Als ein dem Postzwang unterworfener Brief ist, nah einem | werden. In Liegniß wird die Errihtung eines Kreis-Krankenhauses

Akkumulatoren. ElektrisheBahnen. Kraftübertragung. Urtheil des Reichsgerihts, I. Strafsenats, vom 23./28. Mai 1891, | und einer Zweiganstalt in Groß-Baudiß beabsichtigt.

Wenn es im Allgemeinen als der vornehmste Zwe> einer Aus- | anzusehen jede vershlossene Sendung, wel<he ihrer Form und Ver- Taba>bau und Tabat>ernte.

; pa>ung nah sprahgebräucli< als Brief bezei<hnet wird stellung angesehen wird, dem größeren Publikum ein Bild von dem Ÿ wel Din Irhalt ile Stoduïta bat unh nt<t mebr als bis i E Le M0 e Mouatdbar Med

eweiligen Stand der Technik auf dem betreffenden Ausstellungsgebiete [lei<hvie | B eben, so gilt dies A Es von clektrotechnisen 250 g wiegt. Die Kaufleute S. N, E. N. und A. N. hatten | Statistik des Deutschen Reichs" enthält eine Uebersicht über den Taba>- us\tellungen, weil gerade in dieser Technik die Fortschritte so außer- während einer längeren Zeit von I. nah O., wel<he beide Orte | bau und die Ergebnisse der Tabakernte im deutshen Zollgebiet für ordentli sind, daß sie mehr Umwälzungen als Entwikelungen gleichen. mit Postanstalten versehen waren, dur< M. und S. gegen Be- | das Erntejahr 1890/91. Hierna< haben im Ichre 1890 180 200 Von allen bigleci en elektrotechnis<en Ausstellungen aber gilt | zahlung Eiangen an die Adressaten ges<i>t. Diese Sendungen | Pflanzer Taba> gebaut, davon 90 141 (50,0 9/0) eine Gesammifläce dies vielleiht am meisten von der diesjährigen in Frankfurt a. M. bestanden unter Anderem aus in der O.er Industrie gefertigten, fleinen | bis zu 1 a, 11746 (6,59%) eine sol<e von mehr als 1 a Die Vertheilung der elektrishen Energie im großen Ma stabe, welhe | Waaren, wel<e mit Rü>ksiht auf ihren geringen Umfang in einen | bis zu 5 a, 20531 (114%) über 5 a bis zu im Jahre 1889 zur Zeit der Pariser Weltausstellung eben erst dem | Briefumschlag gelegt waren. Dem an si vershlofsenen Briefumschlag | 10 a, 35 828 (19,9 9%) über 10 a bis 25 a, 20209 (11,2 %/o) über Versucsstadium entwaWsen war, tritt uns hier als ein völlig aus- | war theils ein loser Zettel mit einer die übersandten Waaren be- | 25 a bis 1 ha und 1/45 (1/9) über 1 ha. Im Vorjahr hatte die \ treffenden Mittheilung hinzugefügt, theils war die Mittheilung, Falls gahl der Taba>pflanzer nur 163 351 betragen, wovon 69,4 9/ eine

gearbeiteter und in allen Theilen durhgebildeter íIndustriezweig ent- | L 5 e: L L gen, welhe bei | überhaupt eine sol<he erfolgte, auf die Außenseite niedergeschrieben. esammitfläche bis zu 19 a, 19,2% über 10 a bis 25 a, 10,5 % dieser Gelegenheit Us au le im qud Feu Mabftube O ufe Die an dieser Botenbeförderung betheiligten Personen wurden wegen | über 2% a bis 1 ha und 0,9% über 1 ha mit Laba> bepflanzt

merksamkeit besonders des Latenpublikums fesseln. Postportodefraudation angeklagt, die Strafkammer spra sie aber frei, | hatten. Der Gesammt-Flächeninhalt der mit Taba> bepflanzten

toren, wel * | fpra<, weil ni<t die äußere Form der Postsendung, sondern | im Vorjahre. Besonders stark war die Zunahme des Taba>baues im Ce O Ee Ua boben Derstellangbfosten e Jonre deren In halt diese als verschlossenen Brief oder al Waarensendung | Vergleich zu 1889 (der Fläche nah) in den Direktivbezirken Braun- : in den leßten drei bis | gericht das Urtheil der Strafkammer auf, indem es begründend aus- | Großherzogthum Hessen (37 9/0), Thüringen (24 9/0) und Baden M ie ierelticte Blo, wi Pl den n te<nisch ührte: „Nah $. 1 des Postgesezes sind vershlossene Briefe und L 0/0), wogegen eine wesentlihe Abnahme des Taba>baues nur die r ben. i d fördert werden, postiwangspflihtig. Nah dem Swlußsay des $. 1 | Lothringen aufweisen. Der gesammte Értrag der Tabad>ernte L n bie ‘Apparate rae a. a. O. is es indeß gestattet, vershlofsenen Pa>keten, welche | ist für 1890 zu 42373 und für 1889 zu 39012 t ver- : jeweili [ektrisher | unvershlossenen Briefe, Fakturen, Preiscourante, Rechnungen | ersteren Jahres auf 2107, des legteren auf 2242 kg bere<hnet. Nit E E vet h R nie grofen Vatierien der und äbnlihe Shriststü>ke beizufügen, welhe den Inhalt | nur der Ernteertrag, sondern au< der Preis des geernteten Taba>ks QU 1 in Kalk b. Köln, | Da die oben beschriebenen Sendungen, bezügli deren Bestrafung | Preis von 100 kg des im Fahre 1890 geernteten Tabacks nur 75,80 4 ée A Ee L E e rale R Bl nit erfolgt ist, ebenfalls vershlossen waren und die beigefügten | berehnet sind gegen 81,94 „4 für den 1889er Taba>. Maschinen, ruhen, die zahlreihen Verbrauchs-Apparate, wel<e auf | falls den Inhalt der Sendungen betrafen, so kommt es nur no< Die überseeishe Auswanderung San, ganzen Ausftellungsplahe bis weit in die Umgegend im Betriebe darauf an, ob jene Sendungen in Rücksicht auf das der Post zu“ | qus dem Deutschen Reih über deutshe Häfen, Antwerpen, Rotterdam ; die Bestimmung des Schlußsazes des $. 1 a, a. D. fallen. Abends und in den Nachtstunden ae haben. Auch fehlt es Was A dl j O N L n L 1891 Du Apparate. Wi den Konsumenten von der Zeit der thatsählihen | vom 29. over Tetnerlet Vesinilton, Det den Seryandlungen 1890 8110 63 733 Stcomelagme unabbängig maden, können sie ibn au< von dem Orte | über das leßtere ist die Ls der Nothwendigkeit der Aufnahme 1889 7 484 64 726 ; te der Erzeugu tfernt in | der Feststellung des Begriffs indeß niht beantwortet, soda es nah 1887 8 061 79 608 ausgespeldette Merle un ben wie dies eisplelón dem Berit des Bundesrathsauss<ufses vom 23. April 1871 S. 2 Von den im laufenden Jahre ausgewanderten 80 610 Personen in der von der Akkumulatoren : ; stellten Grubenlampe gezeigt wird, oder aber, sie kann auch bei be- Len stordnung ents<heiden zu lafsen Die Revision | 7458, aus Bayern re<ts des Rheins 6287, Württemberg 4532, der Booten u. dergl. unabhängig von der Stromquelle zur Fortbewegung Sendung auf. Es find dies ebenfalls Kriterien, die für den | 3108, Schleswig-Holstein 3085, aus dem Großherzogthum Baden derselben aa e La seien in erster Reihe die Akku- | Sprachgebrau< in Betraht kommen Im wvor- | 9902] Königreih Sachsen 2557, der Provinz Hefsen-Nafsau 2060, irma in Gemeins<aft mit der Akkumulatorenfabrik Aktiengesellschaft tungen kaum Schwierigkeiten bieten, da es einerseits bisher wenigstens Rheinpfalz 1367, dem Großherzogthum Hessen 1309, aus der Provinz Bares ausgestellt hat, sowie die beiden elektrishen Bote von Siemens nit bestritten ist, daß die Form der fraglihen Sendungen der des | Sawhsen 1250. Der Rest von 6137 Personen entfällt auf die t i inigu wendung von „Briefumschlägen“ anscheinend von gewöhnli<em M E U der Feeehbertzaqung vertreien, E N Papier au< nah dem Sprachgebrauche rü>ksihtlid des Merkmals ; 5 sftell Kriterium des Spracgebrauhes nah Form und Verpa>ung Die Buchdru>ereibesizer in Leipzig versenden ein den zahlreihen Anlagen entgegen, wele, über die ganze Ausstellung der Sendung tritt indeß als ferneres Merkmal für die Eigen- | Cirkular über die bevorstehende Lohnbewegung im Buch- te<nis<e Anordnung dieser Industriebetriebe einer großen Umgestaltung 1 1 ; i eo Mee Hier ditt die Elektrotehnik zum ersten Male das lang sol<es in $. 1 der Postordnung für Briefe bis höchstens auf 250 & Der jetzt gültige allgemeine deutshe Buchdru>ertarif läuft mit in Ziel en. Zalhlose Elektro- | weihender Spra gebrauh beseitigt worden. Besißt eine Sendung ft den Äntrag auf Abänderung des Tarifs gestellt hat, vom modernen REE Ver Sen T En E e Garei, wel daher nah der Auffassung im Verkehr, insbesondere au in Rüksicht P Sine 1892 pa Tue Tarif M iden bie 0s zu verein- Fleinen Ventilator oder eine Nähmaschine treibt, aufwärts bis zur ge- ; ; ; S i i Gewicht ferner no< innerhalb der Grenze bis zu 250 g si bewegen, ; n ; Nerkü der waltigen Betriebsmaschine, welhe im Stande ist, die Maschinen einer um der Postzwangspflicht zu unterliegen, andernfalls sie abgesehen Pat T u S iger E ung E z. B. in erster Linie wieder die Straßenbahnen von Halske und von Scu>ert u. Co., welhe den Verkehr Nah Art. 24 des Handel8gesebuchs kann, wenn ein Gesellschafter die Forderung einer bedeutenden Erhöhung der Löhne verbunden, welche mit dem Ausstellungsplaße vermitteln. Auf einer ähnlichen | die ursprünglihe Firma fortgeführt werden, jedo ift die aus- roßen Zahl von Arbeitslosen im Buchdru>kgewerbe, sowie mit den Bahn kleineren Maßstabes führt E ien Siemens u. Halske die V e Nl igung des E in die Fortführung betssinben Theuerungsverhältnissen begründet werden. Insgesammt m C

Hierher gehört vor Allem die Technik der Aufspeiherung indem sie den Sendungen die Eigenschaft als Briefe ab- | Grundstü>ke betrug 1890 20 114 ha, 2717 ha oder 15,6 °/o mehr als geringen Haltbarkeit mit Mißtrauen von der te<hnis<hen Welt <arakterisirt. Auf die Revision des Staatsanwalts hob das Reihs- | shweig (um etwa 80 %/), Württemberg (47 °/0), Anhalt (38 9/0), und wissens<aftliG beinahe bis zur höchsten erreihbaren solhe unvershlossenen Briefe, welhe in verschlossenen Pa>eten be- ektivbezirke Schlesien (um nahezu 23 9%), Rheinland und Elsaß- Zweck, welher bei Gaswerken dur< die Gasbehälter er- auf andere Weise als dur< die Post befördert werden, sol<he | zeihnet, und im Dur{hschnitt auf 1 ha is die Ernte des Akkumulatorenfabrik Aktiengesellschaft Hagen i. W., der Maschinen- des Pakets betreffen. Für Sachen ist jeder Postzwang weggefallen. | ist gegen das Vorjahr im Allgemeinen zurü>gegangen, da als mittlerer in den Vormittagsstunden, wenn die eigentlihen Stromerzeuger, die | Zettel bezw. Aufschriften auf der Außenseite der Briefumschläge eben- sind, mit derjenigen Energie, welche sie im Laufe des vorhergehenden stehende Briefmonopol no< als Briefe anzusehen sind oder unter | und Amsterdam betrug im alie Bs Atti niht an Beispielen einer anderen Verwendungsart dieser wichtigen 80 610 der Stromerzeugung unabhängig machen. Die in den Akkumulatoren einer Definition in das Geseß angeregt worden, wegen Schwierigkeit 1888 7477 71 315 e Lee Lan ber Abb perbra a dt AbtiengesellsGait Ee rihtiger ershienen ist, den Sprahgebrau<h und bezw. die | kamen aus der Provinz Posen 14 732, Westpreußen 10 956, Pommern weglichen Verbrau@sapparaten, wie bei Trambahnwagen, elektrischen | stellt als Untershiedömerkmal Form und Perpa>ung der | Provinz Hannover 4360, Brandenburg mit Berlin 3762, Rheinland mulatorenwagen der Firma Siemens u. Halske erwähnt, welchen diese | liegenden Falle freilih wird die anderweite Feststellung in diesen Rich- Sgwhlesien 1859, Westfalen 1499, Ostpreußen 1390, aus der bayerischen u. Halske und der Mascinenfabrik Es&er, Wyß u. Co. Züri, Fn | Verkehrslebens entsprochen hat, und andererseits die festgestellte Ver- | übrigen Gebietstheile des Reichs.

Die Kraftübertragung selber aber tritt uns viel großartiger in der Verpa>kung den Begriff eines Briefes erfüllt. Zu dem Zur Arbeiterbewegung. verstreut, dazu angethan sind, den Eindru> zu erwe>en, daß die ganze \haft ciner Sendung als Brief das Gewi ht derselben hinzu, E Sl miede bei wie Folgcides ia: gesuchte ‘Mittel, um dem wahsenden Verbrau des Trägers unserer bemessen ist, sodaß in dieser Richtung au< ein hiervon etwa ab- | Ende dieses Jahres ab und an seine Stelle hat, da die Gehülfen- motoren, von dem winzigen, San Apparat, welcher einen E R bie Giaeni@ali: dns Die, 15. mb ide | vi ie Mie dent Anteca anf Abladerung - des E ganzen Fabrik in Bewegung zu erhalten, find Aen ilen u seven von den Dru>ksachen und Waarenproben als Paket zu befördern ist.“ für Frühstü> und Vesper, in Wirklichkeit also 84 Stunden), sowie des Publikums von der Stadt und der Mainausstellung | gus einer Handelsgesellschaft austritt, ungeachtet dieser Veränderung, Forderungen mit dem angeblihen Vorhandensein einer außergewöhnlich Beschauer in das Bergwerk, und nnern des Bergwerkes findet | der Firma erforderli, wenn sein Name in der Firma enthalten würden die Forderungen der Gehülfen eine Vertheuerung der Dru>-

man wieder Elektromotoren zum Anbohren des Gesteins, zum Ab- | ift. In Bezug auf diese Bestimmung hat das Reichsgericht, I. Civil- | preise um 45 0/0 bedingen. Die Prinzipale haben dem gegenüber pumpen des Wassers und zum Ventiliren verwendet. Cin Elektro- t dur Urtbeil E 8. Juli 1891 TASG U TI Gen 1) Art. 24 | nur eine Anzahl Anträge gestellt, wel<he cinestheils darauf abzielen, motor hebt das Publikum auf den Aussichtsthurm, ein anderer | findet auh auf den Fall Anwendung, in welchem die Gesell\haft nur die Annahme und Einhaltung des Tarifs auch den zahlreichen kleineren windet den Fesselbalon aus der Höhe herab. Die zahl- | qus zwei Personen besteht, also dur den Austritt der einenaufgel ö st Butdru>ereibesißern in den Provinzdra>orten zu_ ermöglichen, andern- losen Verwendungen des Elektromotors in den Werk- | wird. 2) Ist in der Firma ein Name enthalten, wel<her zwar zum theils den beiden im Gewerbe bestehenden Organisationen, dem stätten verschiedenster Art erregen allgemeines Interesse ni<t nur | Fheil oder völlig mit dem Namen des Austretenden überein- | Deutschen Buchdru>er - Verein (Prinzipalsvereinigung) und dem deshalb, weil der Elektromotor in Folge der außerordentlich leichten | timmt, thatsählih aber von dem Austretenden gar nicht in die Unterstüßungsverein Deutscher Buchdru>ker (Gehülfenvereinigung), den- Theilbarkeit der elektriswen Arbeit berufen ist, die unwirthschaftlihen, | Firma hineingebraht worden war, sondern {on vorher in Bezug auf | jenigen Einfluß auf den Tarif zu sihern, der zu seiner verbältnißmäßig gefährlichen, bisher gebräuchlihen mechanischen Trans- | einen gleihnamigen Vorbesizer des Geschäfts die Firma gebildet Aufrechterhaltung und Dur<{führung als nothwendig erachtet wird. missionen zu verdrängen, sondern au vor allen Dingen deshalb, weil | hatte, so ist die ausdrüd>lihe Einwilligung des Austretenden in die Das eigentlihe Streitobjekt bildet die von den Gehülfen geforderte

er dem Kleinbetrieb denjenigen Vortheil verschafft, der ihm bisher rtführung der Firma nit erforderlich. Verkürzung der Arbeitszeit. Diese Forderung erklären die Prinzipale den Großbetrieb so weit überlegen mate, nämlih die billige Sortryeang s Qt e N für ungere<tfertigt und sih selbst außer Stande sie zu bewilligen. Arbeitskcaft. Die Prinzipale erklären die Behauptung der Gehülfen, daß im Buh-

Wenn alle diese Anwendungen der elektrishen Kraftübertragung dru>gewerbe eine außergewöhnli<h große Anzahl von Arbeitslosen den Beweis führen, daß diese Verwendungsart der Elektrizität nun- Statistik und Volkswirthschaft. vorhanden fei, für unbegründet, Der Vorstand des Unter- mehr aus dem Versuchsstadium herausgetreten ist und der umfafsend- stütßungsvereins Deutsher Buchdru>ker “giebt in seinem Rehen- sten Verbreitung in der wirklihen Praxis entgegengeht, so fehlt es Fnvaliditäts- und Altersversicherung. shaftsberihte für 1890 die dur{schnittli<he Zahl der ständig doh au auf diesem Gebiet keineswegs an Zukunftsmusik. Während An Anträgen auf Gewährung von Altersrenten sind bei der | arbeitslosen Mitglieder mit 680 an; das sind bei einem Mitglieder- man bis vor Kurzem Kraftübertragungen auf größere Ent- | Hanseatischen Versiherungsanstalt eingegangen im Januar | stande von rund 19000 3,03% der Mitglieder dieses fernungen als etwa 10 km für wirths<haftlih unausführbar | 145, Februar 247, März 221, April 114, Mai 49, Juni 52, Juli 63, Vereins, während eine von den Arbeitgebern aufgestellte Berehnung hielt, ist man neuerdings dazu übergegangen, dur<h An- | August 46, September 32, mithin seit Beginn des Jahres 969, Von | der Arbeislosigkeit im gesammten Gewerbe zu rund 1000 Arbeits- wendung gewaltiger elektrischer Spannungen bis zu 20000 und | diesen entfallen auf das Gebiet der freien Hansestadt be> 180, losen gelangte, das sind von den rund 34 000 Buchdru>ker ehülfen, 40000 Volt die Entfernungen, bis zu welchen elektrische Arbeit über- | Bremen 206, Hamburg 583. Von den eingegangenen Anträgen | welche es in Deutschland giebt, rund 2 0/0. Aber felbst die < na<h tragen werden kann, außerordentli< zu vergrößern. Hiervon legt der | sind bis Ende August erledigt: 917 Anträge, und zwar 802 dur | der Gehülfenre<nung ergebenden 3,73 9% als ri<tig angenommen, großartige Versu<h der Uebertragung von 300 Pferdekräften von | Rentengewährung und 115 dur Ablehnung. Die Fahressumme der | kann von einer übergroßen Arbeitslosigkeit im Bucdru>gewerbe nicht Lauffen a. N. bis zur Ausstellung in Frankfurt a. M. beredtes |} bis jeßt gewährten Renten macht insgesammt 127 389,60 # aus. die Rede sein. Die Darstellung suht dann nachzuweisen, daß die Zeugniß ab. Kupferdrähte von nur 5 mm Durchmesser verbinden | Nach den Berufszweigen vertheilen ih die 802 Rentenempfänger auf Arbeitszeitverkürzung aus tehnishen Gründen unausführbar ist, und das 175 km entfernte Turbinenwerk in Lauffen mit dem | folgende Gruppen: Landwirth\<aft und Gärtnerei 60 Renten- ! erklärt sie au< für ungereh!fertigt, weil die Anforderungen Ausftellungsplap und vertheilen die Energie des herab- | empfänger, Industrie und Bauwesen 322, Handel und Verkehr 112, ] an die Arbeitskraft der Buchdru>ereiarbeiter niht solhe sind, daß stürzenden Ne>arwassers an den mit mehreren hundert Glühlampen | sonstige Berufsarten 69, Dienstboten 2c. 239. eine Arbeitszeit von 10 bez. 94 Stunden als für einen normalen diht beseßten Schwibbogen und in den Drehstrommotor der Allge- Menschen zu lang bezeichnet werden könnte und weil es ein Unding meinen Elektrizitäts-Gesellshaft, welcher seinerseits das Wasser hebt, Ein- und Ausfuhr. ist, für ein einzelnes Gewerbe die Arbeitszeit auf neun Stunden welhes man aus dem benahbarten Wasserfall herabfallen sieht. Das Augustheft der Statistik des Deutschen Reichs veröffent- | herabzuseßen, während alle übrigen Gewerbe und JHustrien, aus der Durch einen ähnlichen Versu, wel<her zwar für den Laien weniger | li<ht die Ein- und Ausfuhr der wichtigeren Waarenartikel im E A im Dur(schnitt mehr als eine zehnstündige Arbeitszeit anschaulih und fe Firma do< von kaum geringerer Bedeutung sein | deutshen Zollgebiet in dem Zeitraum Januar bis August | haben.

dürfte, beweist die Firma Siemens Brothers u. Cie. in London, daß | 1891. Der Vergleich mit dem Waarenverkehr in dem ent- Am letzten Sonnabend fand in Klarenthal im Saarrevier dieselbe Höhe elektrischer Sen au< dur unterirdishe Kabel in | sprehenden Zeitraum des Vorjahres liefert inlafees ein er- | eine Bergarbeiter-Vers ammlung statt, in wel<her, wie der praktis brauhbarer Betriebssicherheit verwendet werden kann. freulihes Bild, als im Allgemeinen eine teigerung des | „Saarbr. Ñt0- aus Gersweiler geschrieben wird, der Vorsißende des

Fin Theil der in der großen Central-Anlage der Firma Sie- Waarenaustausches konstatirt werden kann, indem Ein- und Ausfuhr | deutschen ergarbeiterverbandes S<hröder und der abgelegte e mens u. Halske: Berlin erzeugten Energie wird bei einer Spannung < bei einer großen Anzahl von Artikel ni<ht unerheblich gehoben | mann S <hill;o aus Altenkessel sprechen sollten; aber diese wie au von 20 000 Volt durch ein besonders hergerichtetes Kabel nah der Main- | haben und die Zahl der Artikeln, bei denen eine Steigerung des | die bisherigen Vertrauensmänner blieben aus. Aus der anen Ausstellung übertragen, um dort dur< zweimalige Ueberseßung auf | Verkehrs si ergiebt, diejenige übersteigt, die eine Verminderung er- Bürgermeisterei Gersweiler waren überhaupt nur zwanzig die nottaále Nußtspannung von 100 Volt herabgemindert einige hun- | fahren haben. ersonen zu der Versammlung erschienen. Alle s dert Glühlampen zu speisen. Wenn diese Versuche auch niht dazu führen lemente, bemerkt das latt, haben dem im sozialdemo- werden, daß man nunmehr unmittelbar dazu übergeht, derartige Wobhlfahrts-Einrichtungen. kratishen Fahrwasser s<hwimmenden Rechts\hubverein Valet gesagt Spannungen in praktishen Betrieben allenthalben zu verwerthen, fo In S<hl Ca wird gegenwärtig die: Förderung einer Reihe | und sind Mitglieder der event. Arbeitervereine von Gersweiler und beweist ihr Gelingen do<, daß die Grenze der wirths<aftlihen Ver- | gemeinnüßiger Werke betrieben. So is in Grünberg die Errich- | Ottenhausen, resp. des event. Bürgervereins von Klarenthal geworden, werthbarkeit der elektrishen Kraftübertragung bisher no< niht an- | tung einer Herberge zur Heimath geplant, während in S<hweidni | Vereine, die zusammen über 200 itglieder zählen und bekanntlich uähernd erreicht war. y ein gleihem Zwe>e dienender Bau bereits vollendet und seiner Be- | friedlihe Tendenzen verfolgen und die Sozialdemokratie mit aller. stimmung übergeben worden ist. Der Kreisverein für innere Mission * Entschiedenheit bekämpfen.

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