1891 / 235 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Gestorbenen betrifft, so standen 78 oder . oder 2. Lebensjahre und waren ungeimpft ; jahr bereits zurü>gelegt, waren also beim I Impfgesezes im Jahre 1875 niht mehr wieder-

Auslande liegt eine vorläufige Mit- tbeilung über die Zahl der im Jahre 1889 dur< ärztliche zur behördlihen Kenntniß gelangten Po>ken-Todesfälle für d Es starben danah an den Pod auf 100 000 Einwohner

39 9% der Gesammtzahl im

von Carron und Hermitage die dort beschäftigten Fuhrleute 68 andere Personen E

Seeleute und Feuerleute seit gestern die Arbeit niedergelegt haben. Die Ausständigen haben an den Etablissements zahlreiche Wachen aufgestellt, um die Anstellung von Ersatzarbeitern zu ver- hindern, und sind bemüht, au<h die Lihterschiffer zum Anschluß an In der Umgegend der Werften herrs{<t die Polizeiwahen wurden verstärkt. wird über diesen Ausstand

egen die Einleitung des Rentenfeststellungsverfabrens anregen können, diese Fälle kommen aber hier ni<t in Betracht, wo di ü>li< als Bevollmächtigte

Wicd daher die von dem Vorstande der ungsanstalt vertretene Auffassung , fo ift damit nit gesagt, Auftragsverhältniß zwischen als wirklih vorhanden einer Vollmacht noth- einer unzwe>mäßigen Verzögerung des welhe au< von Aufsichtswegen bean-

e Gemeinde- der Renten- | hatten das 30. Lebens krafttreten des Reichs- impfpflihtig gewesen. dem benachbarten

vorstände si< selbs ausdr anwärter bezeihnet haben. JInvaliditäts- und Altersversicher grundsäglich als zutreffend zu erachten sein daß, wenn im Einzelfalle der Vorstand ein den Versicherten und dem Gemeindevorstande anerkennen sollte, stets noch die Beibringung wendig wäre; es würde dies zu Feststellungsverfahrens führen, ftandet werden könnte.

ie von dem Vorstande einer Versicherungsanstalt ob im Falle des vor der Bescheidsertheilung erfol- Rentenberehtigten den Empfängern des fällig ge- n ez die Erben oder fei es ein Orts- \<zid zugestellt werden muß, hat das erfügung vom 25. August 1891 er- dem Ortsarmenverbande das Rentenanspruh grund-

den Strike zu bestimmen. Erregtheit, „Voss. Ztg.“ ih die Karrner, und Bootführer auf Weisung ihrer Verbände dem Strike ange- \{<lossen haben. Der Ausstand ist gegen die fortgesezte Beschäftigung von Nichtunionisten gerihtet und wird ih voraussi<tli< auf andere große Werften an beiden Themse-Ufern ausdehnen. Zwischen Unionisten und Ni{htunionisten fanden Blut floß.

no< berichtet ,

reihishen Kronländer vor. Lichter hie

Oesterr. Sch Reibungen statt,

angeregte Frage, genden Todes des wordenen Theils der Rente, seie armenverband, ein Feststellungsbe Reichs-Versicherungsamt dur< V widert, daß den Erben beziehungsweise Recht nicht versagt legende Feststellung dur< das Invaliditäts- Verfahren zu betreiben. Anwendung der im $. 75 Absa ficherungsgeseßes gegebenen Vor dem Ortsarmenverbande ein Bes

von dem Vorstande e kommenden Beträge kann keinen ausreihenden Grund <tigten den Gebrauch der geseßli< gewährleisteten l vorzuenthalten (vergleiche au<h die für das Gebiet der Rekursentsheidung Ziffer 878, „Amtliche 1890 Seite 505). Wenn von dem Vor- stande ferner auf die Schwierigkeiten bei der Zustellun artigen Bescheides in denjenigen Fällen hingewiesen wird Wohnort der Erben zwar bekannt, aber im oder in welden andererseits der Wohnort nichk zu er- st, so werden im ersteren Falle diese Schwierigkeiten immungen in $. 139 Absay 2 des Gesezes gehoben, aber kaum Ansprüche erpflihtung der Versicherungsanstalten, die Erben 2c. von Amtswegen zu ermitteln, besteht niht, vielmehr wird das Rentenfeststellungsverfahren den Erben gegenüber nur auf deren Antrag zu erfolgen haben.

58) Eine Reihe von Hülfsgesuchen aus den Kreisen der Ver- daß bei den Vorständen der Versicherungsanftalten rehtigt oder verpflihtet seien, siherten beigebrahten Materials in eine der bereits re<tskräftig feststehenden MRenten- Das Reichs-Versicherungs- über die vorstehende Frage

Tirol und Vorarlberg . . Demgegenüber starben zu Theilen des Deutshen Reichs, und zwar : in der preußishen Provinz Schlesien . im Königreich Sachsen. in den 4 an

Negerarbeit,

Der „Tradesman“, das Organ der Fabrikanten des Südens der Vereinigten Staaten, bringt eine interessante Statistik über des Negers geber, welche 1441 Neger beschäftigen, erklärten auf eine bezügliche Anfrage des Blattes, daß sie weiße Arbeiter vorziehen, 27 Arbeit- geber, wel<e 1379 Neger . in ihren Diensten haben, sagen, daß fie keinen Unterschied in der Leistungsfähigkeit zwishen Negern und Weißen finden, und 49 Arbeitgeber, die 3214 Neger beschäftigen, ziehen sogar den Neger dem Weißen vor. Arbeitgeber von 6700 Negern, daß sie fortfahren werden, Neger zu beschäftigen, 16 sagen, daß sie ni<t gewiß sind, ob sie es thun werden, und 79 behaupten sogar, daß die Tüchtigkeit der Neger immer mehr

* derselben Zeit in den angrenzenden

Tüchtigkeit 35 Arbeit-

werden könne, die für den : selbständig statt des Hauptberehtigten in dem und Altersversicherungsgeseß vorgeschriebenen ß unter entsprechender ß 3 des Invaliditäts- und Altersver- \<hriften den Erben beziehungsweise <eid auszufertigen und zuzustellen Geringfügigkeit

Oesterreih gren bayeris<hen Regierungsbezirken .

und im ganzen Deutschen Reich an den Po>en. Staaten liegen

Es wird demgemä

ünf Städtegruppen ausländischer Mittheilungen über Pocken-Todesfälle aus dem

Berichtsjahre vor. Danach starben an den Poden :

Auch für Außerdem \<reiben 109

hervorgehobene auf 100 000

der in Frag Cinwohner

Rechtsmitte Unfallversicherung getroffene Nathrichten des R.-V.-A.“

in 206 größeren Städten des Deut\hen Reichs 57 u. . w. Oesterreichs Ungarns . ; ¿ hierkrankheiten und Absperrungs- Maßregeln.

Der Gesundheitsstand in Berlin war au< in der Woche vom 20. bis 26. September ein der Vorwoche ähnlicher, die Sterblichkeit eine etwas geringere; von je 1000 Einwohnern starben, aufs Jahr l 2 Au in dieser Woche kamen akute Darmkrankheiten in großer Zahl zum Vorschein und führten in 196 Fällen (gegen 210 he) Die Theilnahme des Säuglingsalters an der Sterblichkeit war fast die gleich hohe wie in der vorangegangenen 10 000 Lebenden starben,

« 28 größten 69 Hauptstädten Italiens . 66 großen Städten Belgiens . Die Städte Oesterreihs, Ungarn somit eine weit höhere Po>kensterblihkeit als die Städte des Deutschen er letzteren eine viel größere Zahl von Aber auch den englishen Städten standen die hlen vergleicht. e zusammen 5 831 181 28 größten englischen

Gesundheitswesen, T

g eines der- , in welchen einerseits der belegen ift, mitteln ge dur< die Best im legeren Falle Denn eine V

s, Belgiens unt Italiens hatten

Reichs, troßdem die Gruppe d Orten umfaßt. ni<t nah, wenn man gleihwerthige Za 98 größten Städten des Deutschen Reichs, wel< Einwohner enthalten gegen 9 555 406 in den Städten, kamen 4 Po>ken-Todesfälle vor, mithin ebenso wie bei den leßteren 0,07 auf 10

Ein Rückbli>k au Po>ken-Todesfall-Statisti Jahre läßt die außeror

bere<net, 21,2. der Vorwoche) zum Tode

Woche; von Säuglinge. Athmung®organe Infektionskrankheiten C mehr, von Masern leßtere vur im östlichen Theil des Stralauer Viertels häufiger zur Anzeige gelangten) etwas weniger Erkrankungen beobachtet. Erkrankungen an Kindbettfieber wurden seltener. rosenartige Gntzündungen des Zellgewebes der Haut in gesteigerter Zahl zur Anzeige und au< Erkrankungen an Keuchhusten, die in 8 Fällen zum Tode führten, kamen häufiger in ärztlihe Behandlung. Rheumatische Beschwerden aller Art zeigten in ihrem Vorkommen im Vergleich zar Vorwoche keinen wesentlihen Unterschied.

aufs Jahr berechnet, zeigten s< akute Entzündungen der Todesursachen.

Unterleibstyphus3 und Diphtherie

0 000 Einwohner. f die seit der Durchfühcung einer zuverlässigen k für das Deutshe Reih abgelaufenen vier dentlih günstige Lage, in der sh die Be- wohner des Deutschen Reichs hinsichtlih der Gefahr, deutli< hervortreten, namentlich gegenüber den Bewohnern derjenigen Staaten, in denen eine geseßliche zur Impfung überhaupt nicht besteht. Im Folgenden sind die Po>en- Todesfälle von 1886 bis 1889 für diejenigen Städtegruppen | anscheinend besonders genaue egistrirung der Todesursachen stattfindet und regelmäßig veröffentlicht wird. Es starben an den Po>en

in der Städtegruppe des Deutshen Re

der S{hweiz

Frankreichs | Oesterreichs

fcherten ließ erkenncn, Über die Frage, ob sie be na<hträgli<h von den nohmalige Prüfung i anträgc einzutreten, Zweifel herrschten. amt hat daher Veranlassung genommen, h in einer Verfügung vom 1. September 1891 si< wie folgt zu äußern: Zwar is} der Vorstand na< Erlaß ablehnenden Bescheides im Allg nachträgli<h beigebrachter neuer Rentenanspru den anderweiten Bescheid zu erlassen. orstand zu einer solhen Bescheidsertheilung auch auf Grund neuer Beweisunterlagen zu der Bescheid der nunmehr nüber nix mehr begründet wie ter Bescheid 660 140) ergiebt,

auf Grund an den Pocken

u b zu sterben, befinden, Dagegen gelangten

eines die Gewährung einer Rente | zusammengestellt, erpflihtet, auf Grund Unterlagen in eine wiederholte Prü- <s einzutreten und zutreffendenfalls einen die

Hieraus folgt

emeinen ni<ht v

auf je 100 000 Rente zubilligen Einw. jährli aber nicht, daß der V nit befugt sei, wenn er Annahme gelangt, aufceklärten wirklichen Lage des Falls gege ist. Auf dem Gebiet der Unfallversicherung ist, wie („Amtliche Nachrichten des R -V.-A.“ von 1889 Seile die Befugniß des Feststellungsorgans zur Ertheilung eines neuen Bescheides auch gegenüber bereits re<tsfräftig gewordenenBescheiden vomReihs-Ver- fherungsamt anerkannt, und dementsprehend von den Vorständen der Berufsgenossenshafsten im wohlverstandenen Ertgegenlbommen egen die Versicherten au oft verfahren worden. henden Behandlung dieser Frage für die Invaliditätt- und versicherung liegt ein ausreihender Grun nah mehreren Berichten von - gedahten Art thatsä erlassen wor Kaiserlichen

auf Grund

Handel und Gewerbe.

Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Obers<hlesien. An der Kuhr sind am 5. d. M. gestellt 10 143, ni<ht re<ht- ¡eitig gestellt keine Wagen.

Subhastations-Resultate, Beim Königlihen Amtsgeri{t 1. Berlin ftand am 5. Oktober 1891 das Grundstück in der S<hönhauser Allee 151, dem Zimmer- und Maurermeistern B. Schlossow und H. Passow hierselbst gehörig, zur Versteigerung; Nußungswerth 19 000 4; das geringste Gebot wurde auf 976 M festgeseßt; für das Meistgebot Schlossermeister Max Teschner,

daß der erste ablehnende

soweit die Angaben reichen, etwa das bfache, Frankreihs das

Ó betrug in den vier Jahren, die Po>ensterblichkeit in der Städtegruppe Englands der Schweiz das 12face, 80fache, Oesterreihs da 921fade der Podensterblichkeit 15000 und mehr Einwohnern. In Bewohner des Deutschen Reichs befin an den Po>en za sterben, die Bewohner seit Anfang dieses Jahrhunderts Gesetzes in den Niederlanden, wo

Belgiens das 33fahe, Ftaliens das 121fahe, Ungarns das der Städte des Deutschen Re:chs mit no< günstigerer Lage als die den ih hinsichtlih der Befahr, S<hwedens, woselbst f vors<rifsten die Impfung for- kein unmittelbarer, aber ein indirekter Impfzwang besteht, insofern, als zum Schulbesuch nur Kinder zugelassen werden, welche den Impfung erbringen, war die Potensterblihkeit gering, etwa ein Fall auf je 190 000 Bewohner.

Zu einer ab-

von 300000 „#& wurde der Reini>kendorferstraße 18 b, Ersteher.

Voin Berliner Pfandbrief - Institut sind bis zum 24. September cr. 16 606 200 A 3349/0 ige, 20 754 900 (6 4/0 ige, 45 338100 6 43 9/0 ige 92 371 500 A Pfandbriefe ausgegeben, wovon no< 15 455 100 M 349% ige, 14 207400 M 49/oige, 17054700 M 48 %oige und 2 978 400 M 5 /cige, zusammen 49 695 600 /6 Pfandbriefe Seitens dex Grundstückseigenthümer verzinslich sind. Es sind zugesichert, aber noch nicht abaechoben 1 089 600 4 und im Monat September angemeldet 2 Grundstücke mit einem Feuerversicherung8werthe von 231 650 Königsberg i. Pr., 5. Oktober. (W. T. B.)_ Die Betriebs- einnahmen der Ostpreußischen Südbahn per September 1891 betrugen na< vorläufiger Feststellung im Personenvérkehr 93 687 4, im Güterverkehr 466 901 #4, an Extraordinarien 19200 #Æ, zu- darunter auf der Stre>e Fishhausen—Palm- niden 4010 4, im September 1890 provisorish 431 125 , Monat des Vorjahres mehr Sanuar bis 30, September 1891 isorishe Einnahme aus russishem Verkehr na< gegen provisoris<h 2706813 # im Vorjahre, des Vorjahres mehr mithin mehr

wie denn au ständen in Fälien der oben- reiis zu Gunsten der Versicherten neue den sind. Was die Vorschrist im $. 14 betreffend das Verfahren und Altersversicherungs- Dezember 1890

da es ih hier nicht ande der Ver- ¿ Lubilligung

d niht vor, Anstaltsvor

Verordnung, bel Invaliditäts- Sciedsgerichten, Bestimmung in Betracht kommen, ersicherten und dem Vorfi ofsenen Verglei, sondern um di f welche der Versicherte nah Maßgabe der er- rlagen materiell einen unzweifelhaften Anspru haben brigen bleibt es dabei dem Staatskommissar un- anderweiten Bescheid nunmehr seinerseits gemäß F: D des Invaliditäts- und Altersversicherungsgeseßes Berufüng einzulegen.

und 9672300 M.

Nachweis einer stattoehabten

stehenden Fälle ni<t wohl nämli jährli

um cinen zwishen dem V ficherungsanstalt ges{<l der Mente handelt, au

gänzten Unte Zur wirths<haftlihen Lage.

Aus dem Regierungsbezirk Kassel wird ges waz in der letzten Zeit die oerpflegungsstationen dur ange obwohl die Landwirth\{af Gelegenheit zur Arbeit bot. Wirter bei den Arbeitern ov da der durch die und Weizenernte dur< tine reihli<he Ernte an te an Gemüse und Kartoffeln. auf

<rieben: Auffallend hwme der Natural- bli Arbeit suhende Wardernde, rüstige t während der Eratezeit genügend

Ein Nothstand für den kommenden er kleinen Landwirthen ist niht zu be- Auswinterung hervorgerufene Ausfall der Hülsenfrüchten gewogen wird.

benommen, gegen den an starke Inanspruchna

sammen 579 788 A,

entsprechenden 148 663 M, im Ganzen vom 1. 3 520 304 M (prov russishem Stil), mithin gegen den entsprehenden Zeitraum 813 491 6 gegen definitiv 3 049 373 « im Vorjabre,

(W. L. B.)

Statistik und Volkswirthschaft. und eine gute Mittelern Po>en-Todesfälle im Deutschen Reich und im Auslande.

Deutschen Reih zur amtli<hen Kenntniß ge- lle war im Jahre 1889 eine höhere als in den Sie stieg im Berichtsjahre auf f 112 gefallen war. fi des “7, Bandes der „Arbeiten aus berihtet hauptsächlt< dur< der preußishen Provinz Posen, denn 44 g

Staaten des

470 935 M Leipzig, 5. Oktober. La Plata.

Zur Arbeiterbewegung.

Der Vorstand der sozia!demokrat veröffentliht im „Vorwärts“ d der Partei eingegangenen Anträge für den Parteitag in Erf programms, inhaltlih in ) Entwürfe der Redaktion der Parteimitglieder Albert Auerbach, t Dr. Lux in Magdeburg und ein dritter des F, Stern, Stuttgart, an.

Wie der „Vorwärts“ mittheilt, wird am in Berlin eine Konferenz der Konfektions\<hneider De finden ; auf dec Tagescrdnung steht ein Bericht lide und soziale Lage der Konfektionsarbeiter den zweiten Punkt bildet Konkfektionzarbeiter füc die S(cneiderinnenverbanbes geroon Beckum wird der

Kammzug-Termin- Grundmuster B. per Oktober 3,675 A, per November 3,674 #6, per Dezember 3,70 6, per Januar 3,725 , per Februar 3,75 #, per März 3,774 , per Juni 3,85 H, per I 3,85 M, per. September 3,85 A Umsaß kg.

W i (W. T. B.) Börsenkammer is Miller zu Aichholz g

Die Gesammteinnahmen der Woche vom 10. bis 16. September c. 390 672,81 Fr., y bis 9. September c. 7 487 115,53 Fr., zusammen seit Betriebsjahres 7 877 788,34 Fr.

5, Oktober. Wollauktionen verliefen fest.

An der Küste 6 Weizenladungen angeboten. 5, Oktober. (W. T. B.) betrugen in der vorigen Woche 9344 Tons gegen 10 233 Tons in derselben Woche des vorigen Jahres.

Bradford, 5. Oktober. besserer Begehr.

New-York, 5, Oktober. nung trat im weiteren Verlau Umsay der Aktien betrug wird auf 4 600 009 Unzen geschätt. trugen 267 000 Unzen, 682 000 Unzen zu 96,95 à 97.

Visible Supplyan Weizen 5M ats 7 547 000 Bushels.

ishen Partei den Mitgliedern den bevorstehen- f des Partei- dem Parteivorstand herrührt unò Nr. 155 d. Bl. mitgetheilt wurde, \{<liesen sich Neuen Zeit“ in Stuttgart, der Paul Kampffmeyer und Genossen“

95, und 26. d. M. hier uts<hlands statt- über die w und -Arbeiterinnen ; Wodurch können

Die Zah! der im langten Poken-Tod beiden Vorjahren. von 1837 zu 1888 von 168 au unahme ist wie das erste He Kaiserlihen Gesundheitsamte“ ein stärkeres Auftreten der Pod namentli im Kreise Gnesen, Po>en - Todesfälle

Reichs sind überhaupt im Königreich Preußen 15 und Hessen je 2 Bundesstaaten ist e kommen; im Königreih Preuß Westfalen, Hessen-Nassau un | Todesfällen verschont geblieben. Deutli Fahren tritt die Thatsache in wiegend die Grenzbezirke an Oesterrei und Rußland grenzen von Poden- Todesfällen betroffen waren; 15 Regierungsbezirke an der Ostgrenze des Reichs sprehende Verwaltungsbezirke der Nord-, West- odaß nur 12 auf das eigentlihe Binnen den märkishen Kreis Kalau, die Regierungsbezirke Stettin, Mittel- und Unterfranken und das Groß- herzogthum Hessen, Zwei Drittel der sämmtlihen im Jahre 1889 ermittelten Po>ken-Todesfälle entfielen auf die preußishe Provinz die Regierungsbezirke Gumbinnen und Oppeln; die renze gegen Rußland bildete mithin offenbar die Haupteinfalls- pforte der Poden. ß es im Deutschen Reich Dank seiner besonderen Gesehgebung au< im Jahre 1889 nur ausnahmsweise zu einer örtlichen Ausbreitung der Po>ken bezw. zu einer größeren Zahl einem und demselben Ort kam, geht daraus hervor, meinden nur je 1 Po>en-Todesfall, aus 18 Gemeindea nur je 2, aus H Gemeinden nur je 3 und aus 8 Gemeinden mehr als 3 Poden- Todesfälle gemeldet worden find. Unter den leßtgenannten 8 Gemeinden waren die Kreisstadt Gnesen mit 38, die Kreisstadt Schroda mit orf Osterwiß im obers<hlesis<en Kreise Leobs<ü Wasz das Lebensalter der im Jahre 1889 an den

200, während sie

Die neuerli-he per April 3,30 6,

uli 3,85 M, per August

Fest. Präsidenten der ewählt worden. nen betrugen in der om 1. Januar Beginn des

W. T. B.) Wollauktion. Preise unverändert.

Dem Entwur Mai 3,825 #,

zurückzuführen, Orientbah

Nor in s\e<s t Poen: Todesfälle festgestellt worden, nämlich 7, in Bayern 29, in Sachsen 7, in B und in Elsaß-Lothringen 3. tiger Todesfall ni<ht zur Anzeige ge- en sind die Provinzen Sachsen, Hannover, d Hohenzollern ebenfalis von Po> <er no< als in den früherea dergrund, daß weitaus über- des Deutschen Reichs, insbesondere die den Verwaltungsbezirke des Dstens, und zwar entfielen auf 175 und auf ent-

und Südgrenze

allen übrigen ist ein derar Glasgow, Die Verschiffungen

die Agitationsfrage : von Roheisen

Organisation des deutshen Schneider- und nen werden ? „Rh.-Wesif. Ztg mitgetheilt, daß 40 bei dem dortigen Bahnhofsbau beschäftigte Erdarbeiter die Arbeit wegen Lohnstreits niedergelegt hät

Hier in Berlin erklärte, w Versammlung der in der Mus \{äftigten Arbeiter den Aus Aktiengesellschast vorm. Piet In Gera wurde einer Mittheilung der „Ger. Zt Sonnabend in einer Harmonika- \{lo}sen, für die Unterstüßung der der Pietsbmann'shen Fabrik einzutreten. Braunschweig wird der meldet, daß der i kfratishe Parteitag sür das Herzogthu Orten dur< 47 Abgesandte beshi>t war; entschieden das Vorgehen der Berliner Op der „Mgdb. Ztg.“ aus Braun haben sh die dortigen S<lächtermei s den Gesellen gegenüber zu Zugeständnissen v aber die geplante Bildung eines Fachvereins nit mehr verhindern

Aus London meldet ein Wolff'shes Telegramm, ‘daß auf den an der Themse in Wapping-London belegenen Schiffswerften

Le ziemlich fest,

(W. T. B.) Nah sehr fester Eröff- der B ör e eine Abschwächung ein. De 489 000 Stü>k. Der Silbervorrat Die Silberverkäufe be- für den Staatsshaß

27 755 000 Bushels, do. an

(W, T. B.)

ie der „Vorwärts“ berichtet, eine ikinstrumenten-Branche b d in der Muskinstrumentenfabrik-

13 Polten-Todeét fälle, n, n s <mann als aussihtslos für beendet.

kamen, nämli die Silberyerkäufe

je 2 auf Berlin, g.“ zufolge no< am

ersammlung be- im Ausstand befindlichen Arbeiter

Frkf. Ztg.“ telegraphisch ge- n Seesen am Sonntag abgehaltene \ozialdemo- m Braunschweig von 27 der Parteitag mißbilligte

Arbeiter-

Submissionen im Auslande.

Egypten. | ive

19, Oktober. Verwaltung der egyptishen Eisenbahnen in Kairo: Lieferung von 80 t sogen. Globus- (Globe-) Oel.

Dieselbe Behörde; Lieferung von

ltung des Gesundheitsdienst wie Wirthschastsgegenstä für den Bedar

von Po>ken-Todesfällen an

daß aus 62 Ge- 71 000 kg Talg

26. Oktober. und 928 Dutzend Feilen.

1. Dezember. Lieferung verschiedener Artikel, Produkte, Wäsche, Kleidungsstüde, magazine während des Jahres 1892.

Näheres an Ort und Stelle.

\<weig geschrieben wird, er no< in leßter Stunde eranlaßt gesehen ; das hat

f der Central“

13, das D 12 Fâllen.

JFialien.

12 Oktober, 4 Uhr. Artillerie - Direktion des Konstruktions- Arsenals in Turin : Lieferung von 20 065 kg Profileisen. Voranschlag 12427 Fr., Sicherheit 1243 Fr.

16. Oktober, 4 Uhr. Dieselbe Behörde: Lieferung von Weich- stahl in Barren. Voransdlag 5353 Fr., Sicherheit 536 Fr.

Näheres an Ort und Stelle.

Portugal.

99, Oktober. Finanz-Ministerium in Lissabon: Vergebung des Monopols für die Fabrikation von Phoëphorzündhölzern.

Näheres an Ort und Stelle.

Eine deutsche Uebercseßung der Bedingungen, unter denen am 99. Oktober Seitens des Finanz-Ministeriums in Lissabon das vortugiesishe Zündholz-Monopol an den Meistbietenden verpachtet werden soll, liegt beim „Reichs-Anzeiger“ zur Einsicht für die

ten bereit. Interessen S{weden.

Ohne Datum. Hafendirekiion in Malmö: Preisaus\<reibung für die besten Projekte eines neuen Hafens. Näheres an Ort und Stelle.

Verkehrs-Anstalten.

Die Arbeiten zur Kanalisation der Fulda von Münden bis Kassel werden eifria betrieben. Eine Anzahl Bagger arbeitet an der Herstellung einer Fahrrinne, auf welcher das für die Sc<hleusen- bauten nöthige Material herangeschafft werden foll. Der (Frwerb der in dec Fulda befindlichen, im Privatbesig stehenden Aalfänge, deren Beseitigung zur Ausführung der Kanalisation nothwendig war, ist auf gütlihem Wege erfolgt. Für diese ist eine Gesammtentschädigungs- summe von 100 000 4 gezahlt worden.

Bremen, 5. Oktober. (W. T. B.) Norddeutscher Lloyd. Der Swhnelldampfer Saale*“ ist gestern Nacmittag von Southampton nah New-York weitergefahren. Der Dampfer

Karlsruhe“, nah Baltimore bestimmt, ist gestern, der Dampfer "Preußen heute von Southampton abgegangen. Der Schnell- dampfer „Ems“ hat vorgestern Nachmittag die Heimreise von New-York angetreten. Der Schnelldampfer „Aller“ is heute Mittag in Nordenham eingetroffen. Der Dampfer „Weser“ ist gestern von ‘Oporto abgegangen. Der Dampfer „Dlden- burg“ hat vorgestern » Cokombo“ passirt. Der Darenpfer „Sahsen“, na< Oft - Asien bestimmt, ist gestern in Port Said angekommen und der Dampfer „Nürnberg“ von Southampton abgegangen. |

_— 6, Oktober. (W. T. B.) Der Postdampfer „Stettin“ ist am b. Oltober, Vormittags, mit der für Ost-Asien bestimmten Post von Brindisi in Port Said angekommen. Der Postdampfer „Sac:sen“ hat am 9. Oktober Mittags nah Uebernahme der für Ost-Asien bestimmten Post die Reise von Port Said nas) Suez fortoeseßt Der Postdampfer Weser“ ist am ó. Oktober Mittags in Lissabon angekommen und wird am 6. Dêtober die Reise nah Brafilien fortsezen. Der Schnelldampfer „Aller ® , von New-York kommend, ijt am 5. Oktober Nachmittags auf her Weser angekommen. Der Postdampfer „Baltimore“ hat am 5. Dftober Nachmittags die Reise von Antwerpen na< Bremen fortgeseßt. Der Postdampfer „Habsburg“, von Baltimore kommend, hat am 5. Oktober Vormittags Dover passirt. Der Pestdampfer „Nür n- berg“, von Australien kommend, ist am d. Oktober Nachmittags in Antwerpen angekommen. |

Hamburg, 5. Oktober. (W. T. B) Hamburg-Amerî- kanische Pa>ketfahrt-Aktiengesellsc<haft. Der Postdampfer „Suevia“ ist, von Hamburg kommend, gestern Abend in New- NYork, der Postdampfer „Moravia“ ist, von New-York kommend, beute Mittaa auf der Elbe eingetroffen. :

6. Oktober. (W. T. B.) Der Postdampfer „Flandria" ist, von Hamburg kommend, gestern in S1. Thomas eingetroffen.

London, 5. Oktober. (W. T. B.) Der Union-Dampfer „Moor“ ift heute auf der Heimreise in Southampton, der Castle- Dampfer „Methven Castle“ gestern auf der Ausreise in Capetown angekommen. |

6 Oktober, (W. T. B.) Der Union- Dampfer ¿German ist gestern auf der Ausreise in «Capetown angekommen.

Manzrigfaltiges®.

Der „Saale-2tg.“ wird geschrieben: Die Mannschaften des IV. und KXL Armee-Corps, welhe in der Kaiser-Parade bei Erfurt gestanden, haben eine sehr hübsche Denkmünze erhalten. Diese hat die Größe eines Fünf{markstü>kes, ist gut versilbert und zeigt auf der einen Seite den Kopf Seiner Majestät des Kaisers mit Vollbart und der Umschrift: „Wilhelm I1. Deutscher Kaiser, König von Preußen“, auf der anderen Seite eine Grupye won je einem Küra\sier, Ulanen, Husaren, Musketier und Artilleristen mit der Üeber- schrift; „Kaisermansöver 1891", Zeichnung und Prägung der Denk- münze sind gleich vorzüglich.

In der Urania werden in nä<ster Zeit mehrere Gäste auf- treten, um Wiederholungen von Vorträgen zu veranstalten, welche daselbst im vorigen Winter gehalten worden sind. Den Anfang macht Hr. D. Scult-Hen>e, der Direktor des photograpbishen Instituts im Kite-Verein, welcher morgen und am näcsten Mittwoch seine beiden Expecimental-Vorführungen über die Photographie und ihre Anwendung in Kunst und Wissenschaft wiederholen wird. Ferner wird au< Hr. Dr. Boe, der bekannte Asienreisende , bei Gelegenheit eines

kurzen Aufenthalts in Berlin seinen mit zahlreihen Originalbildern Ne Een Vortrag über das Himalaya- Gebirge no< einmal wiederholen.

seinem Niederfallen Mauer und des Zaunes unglü>licherweise auf diesen,

auf den Gendarmen __ der keine Zeit findet, und \{lägt ihm sein mörderishes Gebiß und seine fur<tbaren Taßen in die Mitte des re<hten Ober- \henkels. Die Situation war {eßt eine haarsträubende, das Zurufen der Verfo!ger, das Stöhnen des Verwundeten, das gräßlihe Gebrüll anze Scene spärlib erhellt von dem eben Moment, der selbsst dem Muthigften die Besinnung rauben konnte. Da giebt Gendarm Siman auf das über einen Schuß auf ca. 10 Schritte in den RNRüd>en i | es si<h auf den neuen Feind stürzen will, mangelt ihm die Kraft; im gleichen Augenbli> empfängt es no< mehrere Schüsse, zwishen fanden si< von allen Seiten die Verfolger ein, und es ging ein Geknatter los, wie bei einem Vorpostengefeht. ein Schüße, der ret eifrig in die Luft \{oß, traf leider von hinten den auf einer Mauer f\tehenden Feuerwehrmann Darmstädter ; die Kugel ging dur< das Be>ken und brach dieses. Feuerwehrmann Darmstädter sind sehr {wer verwundet ; Kalla ist das re<te Bein von der Mitte des Oberschenkels bis zur Wade zer- fleisht, und zwar theils dur Bisse, theils dur< Tatenhiebe. Tiger wurde dem Besitzer übergeben, der dur< den Tod desfelben einen Verlust von ca. 3000 erleidet.

Preßburg,

i ih in Sicherheit zu bringen. Der Zudrang zu dem Winter-Semester der Kaufmännischen Fortbildungs\cule für Mädchen, Georgenstraße 30/31, ift ein so lebhafter, daß bereits die Einrichtung von Parallelkursen für mehrere Fächer nothwendig geworden ist. Anmeldungen werden nur no bis zum 8. Oktober in dem Bureau, Roßstraße 28 I., entgegen- genommen.

Das ElefantenweibHen im Zoologishen Garten is dieser Tage von mehreren zoologischen und anatomishen Autoritäten besichtigt worden. Diese Sachverständigen haben ihre Ueberzeugung ausgesprochen, daß die gehegten Erwartungen \i< erfüllen werden und unter den im Garten „geborenen Berlinern“ demnähst au<h ein Elefant zu ver- zeichnen sein wird.

Spandau, 5, Oktober. verdiente Direktor der Königlihen Pulverfabrik, Küster, welcher soeben in den Ruhestand getreten ist, hat \si< am dem Personal i Offiziere und Beamte widmeten dem Scheidenden ein kostbares Album | Gegen Abend versammelte Personal vollzählig im großen Speisesaale der Fabrik, wo General- Major Küster nach einer kurzen Abschiedsrede ein Hoh auf Seine Majestät den Kaiser ausbrachte, das legte Hoch seinerseits, wie Einer ver ältesten Meister dankte dem scheidenden Direktor für das stets bewiesene Wohlwollen und wünshte ihm Lebewohl, wofür Herr K. mit Wort und Händedrud> General-Major Küster siedelt demnächst na<

des Tigers, dazu die grauendea Morgen eîn

seinem Opfer kauernde Thier Entfernung ab, trifft und es lähmt ;

es allem Anscheine

Der um die Pulverfabrikation hoh- General-Major Gendarm Kalla und

Sonnabend verabschiedet.

ihren Photographien.

/ A i Graf Emmeri®< Esterhazy genior, ein 83jähriger Greis, fand gestern Nacht auf \{re>li<e Art seinen Tod in den Wellen der Donau. Der Graf fuhr, wie man der „Frkf. Ztg.“ meldet, im Fiaker von Karlburg in der Nähe Preßburgs In der Finsterniß ftürzte von dem h h Damme der ge\s{lossene Wagen mit dem Grafen und Kutscher in die Donauz der Kutscher rettete sih, während der Wagen mit den Jn- in den Fluthen

Untersuchung erfolgte, hat neueren Nachrichten zufolge mehrfahe Momente ergeben, welche es als mögli erscheinen lassen, daß der Graf einem Verbrechen [ Die im Wagen befestigt gewesene Reisetasche wurde in der Nähe der Leiche am Üfer gefunden. seinen Fahrten na< Preßburg jedesmal bedeutende Geldbeträge mit fih geführt haben; man fand jedo bei der Leiche nur eine geringe Der Kutscher wurde als verdächtig verhaftet. der Pferde und der Vorder! heil des Wagens wurden von dem Rechen- \<iff „Actäon* Vormittags bei Jarndorf aufgefisht.

: 3. Oktober. er sagte, im Kreise der Arbeiter.

f feinen Dank äußerte. nah seinem Gute Laszlo.

Berlin über.

Stettin, 3. Oktober. In hochherziger Weise hat, wie der „K. Ztg.“ berihtet wird, der vor einigen Tagen verstorbene Kaufmann Ludwig Karkutsch in seinem heute eröffneten Testament der ge- meinnützigen Zwe>e geda>t. Ueber eine Million Mark hat er ausgeseßt, für die Stadt Stettin 300 000 4 zu einem milden Stift, 300000 46 zu cinem Museum, 10000 (A für das hiesige Handlungs-Armen- Snstitut und 400000 4 zur Erbauung eines Karkutsh-Stifts in seiner Vaterstadt Köslin.

Breslau.

vers{woand. an’s Ufer Umstände,

des Grafen

ges<hwemmt und gefunden.

zum Opfer gefallen. Der Graf soll auf

wie die „St<hles. Ztg.“ mittkeilt, Sonntag Nachmittag der erste Schnee gefallen. Der Himmel war nur theilweise bede>t, aber aus einer großen Haufenwolke shwebten ganz winzige, fleinen Federhen ähnelnde Schneeflöckcben hernieder, die allerdings so \pärli< waren, daß sie auf dem Pflaster gar nicht be- merkli< wurden und wohl au< nur von Wenigen überhauyt entde>t worden sein mogen.

Gosëlar am Harz, 30. Sepiember. Anläßlich der vor 25 Jahren erfolgten Gründung des Hannoverschen 10. Jäger-Bataillons in Goslar beabsihtigen die ehemaligen Jäger hierselbst eine lebensgroße, in Sandstein künstleris< ausgeführte Iägerfigur, feld- mars<mäßig ausgerüstet, auf dem Schießplaß bei „NRennenberg's Bleiche“ aufzustellen und damit ein großes Iubelfest zu verbinden. Das Fest soll, nah der „Magdb. Ztg.“, am 31. Oktober und 1. No- 31. Oktober findet der große Festkommers, am 1. November um 9 Uhr die Enthüllung des Deuk- mals statt, woran sih Festessen, Concert und Ball {ließen werden. Cine große Betheiligung Seitens der ehemaligen Jäger des Bataillons steht in Aussicht.

Oherhausen, 4. Oktober.

Die Kadaver

: Eine neue Penny Tory-Zeitung“ ähnli der „Times“ soll, wie die „A. C.“ vernimmt, in London gegründet werden. Lord Radnor für das Ünternehmen interessiren. die cinzige der großen Londoner Morgenzeitungen, welche ibren Preis von 3 d. aufre(<t erhalten hat; alle übrigen Morgenblätter kosten

Unten Anderen foll fic Die „Times* ist

Die Zahl im Monat September unter- gegangenen britischen S< iffe betrug 76, die der mit denselben S E Personen 67; der Gesammttonnengehalt war 2 Lon8.

_ London, 5. Oktober. Gestern Abend bra in Tooley Street

eine Feuersbrunst aus, welche inmitten der dort befindlichen Lager von Kolonialwaaren \hnell um si< griff und bis zum heutigen BVor- mittage fast die gesammte städtishe Feuerwehrbrigade beschäftigte. Browns Werft mit einem fünfstö>kigen Speicher ist vollständig Das Feuer ist jetzt endli lokalisirt. Der dur daëselbe angerichtete Schaden is no< nit ermittelt.

Halifax, 2. Oktober. verhezrende Feuersbrunst aus. riesiger Gesbwindigkeit und als die Feuerwehr das rasende Element in der Gewalt hatte, waren 10 Anlageplätze und 35 Speicher und Waarenlager 1590 Fässer Petroleum und eine ungeheure Menge Fiscbe, Zu>ker, Syrup, Thran, Mehl und Holz sind vernitet. 1 000 000 Pfd. Sterl. ges{äßt; er ist nur zur Hälfte dur< Versice- jedec Das Militär und die Marinematrofen leisteten werth- volle Hülfe bei der Bekämpfung des Feuers.

___ Stt. Petersburg, 4. Oktober in Odessa Kalerija Christoforowna R ub instein, die Mutter des berühmten Komponisten und Pianisten A. G. Rubinstein. wurde 1807 in Lissa in preußis< Schlesien gevoren; 1835 siedelte sie mit ihrer Familie nah Moskau über, Rubinstein's eine Bleistift- und Ste>nadelsabrik eröffnete. storbene war äußerst musikalis{<, und ihr verdankt A. G. Rubinstein, wie er selbst in seiner Autobiographie gesteht, viel für seine musikg- lishe Entwickelung.

Konstantinopel. aus Konstantinopel von gestern: Bahnlinie

vember d. J. geseiert werden.

U Aus der Menagerie Weidauer aus Düsseldorf entsprang bier gestern Abend ein aht Jahre alter Seitens des Menageriebesißers wurde die Polizei- behörde in Kenntniß gesetzt, die sofort alle zur Verfügung stehenden Manns<aften, sowie die freiwillige Feuerwehr aufbot, um eine Streife Der bei Fakel- und Laternenbeleubtung unternommene Streifzug hatte zuerst, wie die „N. Oberh. Ztg.“ in einem Ertrablatt schreibt, troß der genauesten Nachforschungen kein Ergebniß, sodaß die Leute endli gegen 12 Uhr fie einstellten in der Annahme, daß das Thier vielleiht {hon weiter ge- Da gelangte des Morgens zwishen 2 und 3 Uhr die Entflohene

Königstiger.

Heute um Mitternacht bra<h hier eine

na< dem gefährli@en Thiere anzuftellen, Das Feuer verbreitete si< mit

oberen Waterstraße eingeäschert.

flohen sei.

Tourneur an der Mülheimer Chaussee einen Besuch abaestattet, dessen Hund todtgebissen und sei danu in den Hof des Anstreichermeisters von Felbert eingedrungen, dort ia den Stall gesprungen, habe da ein Schwein zum Theil ver|{lungen und lagere jeßt im Garten. Aber- mals begaben si Polizeimannschastea, Feuerwehr und verschiedene Civiliften, alle mil Gewehren, Revolvern, Piken, Hauen und was einem Feden eben in die Hand gekommen war, auf die Jagd nah dem Während cin Theil der Jäger von der Chaussee aus in das Haus des von Felbcrt und in die Nahbarhäuser eindringt, versucht ein anderer Theil, dem gefährlichen Wild von der Rückseite den Weg Polizeikommissar Urba<h und Gendarm Stöber be- treten eben den von Felbert’\{hen Hof, vorsichtig mit erhobenem Ge- wehr nah dem Gesuchten aus\<hauend, da kracht auf der Gartenseite ein Schuß, und in demselben Augenbli> seßt der Tiger mit einem Hof, wo die beiden Genannten i Kommissar Urbach feuert und trifft den Kovf des laut brülkenden Thieres, das sich blißshnell wendet, um über einen während der Komtnissar und der Kugeln na<fenden.

Der Verlust wird auf

rung gede>t.

Am 27. September verschied

der Vater

abzuschneiden.

Die Wiener „Neue Freie Presse” meldet Cine Räuberbande hob auf der zwishen Erenkoei und

riesigen Saß über die Mauer in den

sich eben befinden ; nlin Haidarpascha-Ismidt Fenerbagdshe die Schienen aus, um den erwarteten Personenzug zum Gntgleisen zu bringea, Der Zug ift jedo<h rechtzeitig angehalten

warden, die Näuber sind geflohen.

Stadeienzaun k, inwegzuspringen, Gendarm Stöber

1. A ia

2, oie ustellungen u. dergl. ® 0 3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. É ci Î E îù ét ¿V 4, Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2. 4

5, Verloosung 2c. von Werthpapieren.

Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesell\s{. (Frwerbs8- und Wirthschafts-Genofsenschaften. Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten.

Bank-Ausweise.

10, Verschiedene Bekanntmachungen.

Auéfertigung einer neuen an Stelle der verlorenen erfolgen wird.

gestohlenen Ostpreußischen Pfandbriefes Kattenau Aufgebot.

] Der Ober-Postsekretair a. D. Iulius Ottomar

1) Untersu<huugs-Sachen. Nr. 8 über 900 K aufgefordert, seine Rechte auf

diesen Pfandbrief spätestens im Aufgebotstermine | Zenker zu Ober-Posterwißz bei Potschappel, alé Vor- Steele, den 17. September 1891.

[37786] _ den 27. April 1892, Vormittags 11 Uhr, Der Seemann Johann Diedrich Umlaud aus | bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden und den

Osterende Oederguart wird beschuldigt, als beurlaubter | Pfandbrief vorzulegen ,

Rcservist ohne Erlaubniß ausgeroandert zu sein, ohne | erklärung desselben erfolgen wird.

von der bevorstehenden Autwarderung der Militär- | Stallupönen, den 26. September 1891.

behörde Anzeige erstattet zu haben, Uebertretung Königliches Amtsgericht.

gegen $. 360 Nr. 3 des Strafgeseßbuhs. Derselbe

Vormi Dienstag, ven E Len tag hr, vor das Königliche Shöffen-

geriht zu Freiburg a/d. Elbe zur Hauptverhand- [38443]

mund des minderjährigen Fräuleins Frieda Katha- | rina Auguste Hoffmann, hat das Aufgebot der dein Rentier Herrn Hermann Porst in Dresden vom Komtor der Reichs: Hauvtbank für Werthpapierr er- theilten Depotscheine Nr. 212650 d. d. Berlin, den 11. Oktober 1882 und Nr. 315906 d d. Berlin, den 10. Juni 1885, beantragt. Urkunden werden aufgefordert, Dezember 1891, 12 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Neue of, Flügel B., part., Saal 32,

Königliches Amtsgericht.

andernfalls die Aufgebot.

Auf Antrag der Firma Heinrih Ko>ks Sohn zu Mühlheim a. d. Ruhr, vertreten dur< den Rehts- anwalt Werner zu Iserlohn, wird der Inhaber des

Die Inhaber der angebli verloren gegangenen folgendermaßen lauten-

spätestens in dem

den 12. „Mühlheim a. d. Rubr, den 12, März 1888.

Aufgebot. Für Rm. 1270.

Die Firma Schmidt & Pfige in Frankenberg i. Fricdrihstraße 13

ung geladen, Bei unentshuldigtem Ausbleiben wird i , | Sachs. bat das Aufgebot zum Behufe der Kraftlos- derfelbe auf Grund der nah $. 472 der Straf- | „(ärung eines behavptlih ihr von der Reichsbank-

prozeßordnung von dem Königlichen Landwehr- Bezirks-K Qs | 7” | stelle Chemniß unter dem 13, März 1891 ausge- äirks-Kommando zu Stade ausgestellten Erklä- stellten, e Gs@äftsnummer 618 führenden Pfand-

zung verurtheilt werden.

Zwei Monat nach dato zahlen Sie gegen diesen meinen Wechsel an meiner selbst die Summe von Eintausend- zweihundertsiebenzig Reichsmark Werth erhalten und stellen ihn auf Rech-

otstermine ihre Rechte melden und die Ürkunden vorzulegen, widrigenfalls der Urkunden erfolgen wird.

anberaumten Aufge 2 fg die Ordre

die Kraftloserklärun Verlin, den 7. Mai 1891,

Handlung

Freiburg a./d, Elbe, den 28. September 1891. \cheines über die zur Sicherung einer Darlehnsforde-

Das Königliche Amtsgericht T. Abtheilung 48,

bewirkte Verpfändung nung laut Bericht.

Landesproducten-

C T rung ‘yon 00 Der Mea Werthpapieren im Nominalwerthe von 30000 6 Ir) beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefor-

Herrn P. Wilke in der Griine Zahlbar bei Herrn F. Koch in Igerlohn.“

Aufgebot. Der Rechtsanwalt Althaus von hier Namens des

Heinrich Kocks Sohn

dert, spätestens in dem auf den 12. April 1892,

N T Vormittags 11 Uhr, vor

BUP R e<sel spätestens in dem vor dem unterzeichneten Gericht an Gerits\telle, 2immer Nr. 15, A bin 9. Javuar 1892, Vormittags 11 Uhr, an-

Fabrikarbeiters Franz Trefeler zu Bärendorf bei Bochum hat das Aufgebot des Sparkassenbuches Nr. 22222 der städtishen Spa1kafse Steele, lautend über 75 M nebst Zinsen, zum Zwe>ke dessen Neu-

dem unterzeichneten

Gerichte anberaumten Aufgebotstermine scine Rechte auen

6 i - 9) Aufgebote, Zustellungen | {f iallogertiärung dee Urfunde erfolgen wird.

und dergl.

gt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. April 1892, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen; widrigen-

Königliches Amtsgeriht Chemnitz, Abth. B,, bildung beantragt.

beraumten Aufgebotêätermi den 1. Oktober 1891. fgebotätermin anzumelden und den

Wechsel vorzulegen, widrigenfalis leßterer für kraftlos erklärt werden wird. h

Fsferlohn, den 2. Juni 1891.

aaa Böhme. [38209] Aufgebot. Bekannt gemaht dur Aktuar Pöb\<, G.-S.

uf den Antrag des Kircenvorstandes ¡ zu Tolks- dorf per Öogendorf wird der Inhaber des angeblich

| Königliches Amts 4 falls die Kraftloserklärung der Urkunde und die V Atgorist