1891 / 238 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

eine höht wichtige Entdeckung gemahht: 0 Reste einer älteren Pforte zu Tage, die dur die Errichtung der sog. Goldenen Pforte R. Steche giebt über den Fund folgende Auskunft : ; wurden Theile des gegliedecien Sockels und die unteren Theile zweier Säulenschäfte nebst Füßen aufgedeckt, die nah romanisher Weise im rechten Winkel zurückgingen. sondern ein weicherer weißer Sandstein benußt. der attishen Säulenfüße ist mit Eckblatt geziert und tritt über den Sockel hinaus; die Schäfte sind {chmucklo3. 72 cm tiefer als die jeßigen. } i lihen Sockelsteine wird hoffentlih die ursprüngliche Anordnung im unteren Theile genau feststellen lassen; die oberen aufzudecken, ist niht entsprehenden Theile der Da bei dem Auswechseln des söstlihen Sodels Reste der alten Pforte niht aufgedeckt wurden, ergiebt sich, daß man deren östlihe Theile abgetragen hat, um Raum für die neue Pforte zu gewinnen, während man die westlihe als erwünschte

möglih, da die niht erneuert werden.

Stütze für das Mauerwerk

daß die alte Pforte kleinere Abmessungen hatte, welche wohl den Anlaß gaben, das Prachtwerk der Goldenen Pforte zu errihten. Cs sei noch bemerkt, daß, wie die Erneuerungsarbeiten ergeben haben, sih die Goldene Pforte um fast 3 cm nah vorn geneigt hat.

hat gestern die Kommission im Beisein des italienishen Unterrihts- Ministers, des Arbeits-Ministers und der zuständigen Behörden ihre Arbeiten wieder aufgenommen. h J sidenten, Professor Kirsch-Neufchatel zum Vize-Präsidenten gewählt.

In Florenz dätishe

Abbate Caselli, der

W. T. B.* meldet, gestern im Hospital Santa Maria zu Florenz

gestorben.

Ein neuer Komet ist, wie die „Köln. Ztg." meldet, auf der Lik-Sternwarte in Kalifornien von Hrn. Barnard am 2. Oktober in den Morgenftunden entdeckt worden.

Rectascension 7 Stunden Deklination 279 54.

gerichtet. berechnet worden. seine Sonnennähe

niht sihtbar werden.

Bristol entdeckt.

war sein Ort ani Himmel : i 44 Sekunden südlich; Deklination 09 24“,

Kronland.

Nieder-Oesterreih

Ober-Oesterreih . .

Salzburg . Steiermark Kärnten .

an Küstenland. . . Tirol-Vorarlberg Galizien

Böhmen Mähren . Sélesien .

Maul- und Klauenseuche . Lungenseuche . A

A Monat Juni. Gebiete (Kaukasus)

Kuban Terek

Maul- Kantone :

Schwyz Schaffhausen . . Appenzell i. Rh. St. Gallen Graubünden . Thurgau Neuenburg .

Im Monat August. Lungenseuhe: in 7 Provinzen, 28 Gemeinden, 30 Ställen.

Egypten. : Gegen Anküufte aus dem Hafen von Bombay ist das Cholera- Quarantänereglement in Kraft geseßt worden.

Handel und Gewerbe.

Tägliche Wagengestellung an der Ruhr und in An der Ruhr sind am 8. d. M. gestellt 10 534, nit recht-

zeitig geftellt keine Wagen.

In Oberschlesien sind am 7, d. M. gestellt 3912, nicht rechtzeitig gestellt keine Wagen.

Der „Hamb. Börsenh.“ Spritfir:na I. Lah mann auh die dortige Koopmann ’\ch e al tere wird künftig das inländische, die erstere das ausländishe Geschäft betreiben.

8, Oktober. (W

Spritfabrik; die le

Frankfurt a. M., Kommerzien-Rath Wilh e

Manskopf und Söhne gestorben.

Leipzig, 8. Oktober.

handel. La Plata. November 3,75 M4, per per Februar 3,30 4, per

Mai 3,85 #4, per Juni 3,90 4, li 3,9

3,90 M, per September 3, I L E LUUN A Ene, ube n;

unregelmäßig. ae, fehlerfreie australische W

übrige Qualitäten 10 bis 1d g bilien ate Wo

Angeboten“ waren 362 000 kg, verkauft wurden 210 000 g,

London, 8, Oktober. ladungen angeboten.

Bereits ist drüben auch {on die Bahn des Kometen Hiernach wird derselbe erreichen Helligkeit seine A nach Süden fortsetzen.

r. Tempel-Swift'\hen Kometen (1869 111) bei dessen Rückkehr aufge- funden und beschreibt ihn als äußerst \@wach. Unabhängig davon wurde dieser Komet am 30. September auch von Hrn. Denning in Am 4. Oktober 12 Uhr mittlere Zeit von Berlin

{ \ 4 j L \ \ \

16.—31., August. Orte: Ställe: Weiden: Vei N! Weiden :

Grundmuster B. per Oktober 3,75 4, per Dezember 3,777 4, per Januar 3,80 d,

es traten nämli bescitigt oder verdeckt wurde. Prof. Bis jetzt Als Werkstoff is nit Grüllenburger, Der untere Wulst Die Säulenfüße liegen Das weitere Auswechseln der west-

Goldenen Pforte

stehen lassen konnte. Zugleich ergiebt si,

internationale geo-

General Ferrero wurde zum Prä-

Erfinder des Pantelegraphen, ist, wie

Sein Ort am Himmel war: 24 Sekunden südli; nach Südost

31 Minuten Seine Benegung war

am 9. November ziemlich gleihbleibender Bei uns wird er Barnard hat auch den langerwarteten

und bei

KRectascension 20 Stunden 52 Minuten

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs- Maßregeln. Uebersiht über die Verbreitung der Maul- und Klauenseuche in Preußen im Ausgang des Monats September 1891.

Die Seuche herrschte ir

Gemeinde- (Guts-) Bezirken.

Angabe der Thier- gattung, welche von der Seuche befallen ist.

Regierungs-

bezirk. Kreisen.

Königsberg . Schafe.

Gumbinnen Rindvieh, Schweine, Schafe.

Rindvieh.

Rindvieh, Schafe.

Rindvich.

Rindvieh, Schweine.

Rindvieh.

Rindvieh, Schweine.

Rindvieh.

Rindvieh.

Rindvich, Schweine, Schafe.

Rindvieh, Schafe.

Schaf

afe. Rindvieh, Schweine, Schafe, Ziegen, Rindvieh. Rindvieh, Schiveine, Schafe. Rindvieh. Rindvich.

Daa Franksurt a. O. . Dea, Breslau .

Liegniy . Oppeln. .. Merseburg . Erfurt . Münster

Minden . Arnsberg Kassel

Wiesbaden . Koblenz .

Trier . f Sigmaringen .

Summe . . 43

bak

Rid t DO H jd I CIT D d pur jk

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i ck

009 C

Berlin, die Provinzen Pommern, Sch{hleswig- Holstein und Hannover, sowie die Regierungsbezirke Marienwerder, Pots- dam, Bromberg, Magdeburg, Köln, Düsseldorf und Aachen blieben im Monat September von der Maul- und Klauen- seuche verschont.

Nachrichte-- über Verbreitung von Thierkrankheiten im Auslande im Jahre 1891. Oesterreich.

31, August.

: Höfe: 8 1143

Maul- und Klauenseuche Lungenseuche . .

Lungenseuche . Maul- und Klauenseutße Maul- und Klauenseuche LungenseuWe. . . Maul- und Klauenseuche Lungenseue. .. Maul- und Klauenseuche Lungenseuche . L

Unga

27, August.

Komitate: 31 339 N 10 31 Rußland. inderpe t. Zahl des des getödteten gefallenen Viehs : . 6308 459 L O8 94 Schweiz. und Klauenseuche. 1,.—15, September. Zahl der verseuchten

3 Bic 14 47 23

7 vis 5 1 Belgien.

ür Koblen und Koks berschlestien.

zufolge übernimmt die Hamburger

S. U Der Geheime [lm Heinrih Manskopf, in Firma , Weingroßhandlung, ist heute Vormittag

(W. T. B) Kammzug-Termin-

März 3,824 4, per April 3,85 6, per 90 A Umsay 115 000 kg. Ruhig.

Betheiligung gut, Stimmung C en unverändert, illiger als bei der N Auktion.

Maul- und Klauenseuche 70 8

94 9 65 24 96 45

791 15

334 41 659 67 329 48 34 22 34 26 38 ¿ 42 461 74 82 / 23 35 26 42 49

Orte:

(W. T. B.) An der Küste 4 Weizen-

7. September. 14, September. Zahl der verseuchten Orte: Höfe:

Höfe: Orte: 80 1143 115 1803 388 645

104 17

3 3 3 3 3 3 109 10 121 85 134 204 1 1 3 749 15 706 i 272 43 229 373

776 76 799

915 311 99 401 373

21. September. Orte: Höfe:

131 2997 1

652 729

4 2 2 1 1 1

3 E E E _ E

rern.

3, Sepotember. 10. September. Zahl der verseuchten Komitate: Orte: Komitate: Orte: Komitate: Orte: 31 346 31 363 31. 378 10 33 10 30 10 34

Bradford, 8. Oktober. (W. T. B.) Wolle sehr fest, nur zu höheren Preise erhältlih ; Jalfbreds, Mohair-Wolle und Alpacca ruhig. Garne eher belebter.

Paris, 8. Oktober. (W. T. B.) Nahr:hten ars B uenos - Y ires zufolge erreihten die Zolleingänge in Buenos-Aires 5 302 000 Piaster, in Rosario 533 100 Piaster.

New-York, 8. Oktober. (W. T. B.) Nah sehr festem Beginn wurde die Börse spöter lustlos und {lß im Allgemeinen \chwach. Der Umsay der Aktien betrug 336000 Stück. Der Silbervorrath wird auf 4200009 Unzen geshäßt. Die Silberverkäufe betrugen 44 000 Unzen.

Submissionen im Auslande.

Oesterreih-Ungarn.

31, Oktober. K. K. Bergdirektion Pribram :

ca. 420 000 Doppelcentner Steinkohle zum Kesselheizen und Rösten, zur Hälfte in Würfel- oder Mittelkohle, zur Hälfte in staub- freier oder gewaschener Klein- oder Nußkohle; ferner

ca. 3600 Doppelcentner gute Schmiedekohle und

ca. 52 000 Doppelcentner Stück-Schme!z-Koks,

Näßeres an Ort und Stelle.

Verkehrs-Anstalten.

Bremen, 8. Oktober. (W. T. B.) Norddeutscher Lloyd. Der Schnelldampfer „Spree* is gestern Nathmittag von Southampton abgegangen, der Shnelldampfer „Werra“ heute Vormittag in Southamvyton angekommen unh Mittags weiter

efahren. Der Scnelldampfer „Fulda“ hat heute Vormittag over passirt. Der Schnelldamp er „Lahn“ ist heute früh in Bremerhaven eingetroffen. Der Schnelldampfec „Kaiser Wil- helm IL* hat gestern Vormittag von New-York die Heimreise angetrzten. Der Dampfer „Preufßen*" ist heute, der Dampfer „Nürnberg“ ag ir Bremerhaven angekommen.

9, Oktober. (W. T. B,) Der Extrazug mit den Passagieren des Schnelldampfers „Lahn® trifft voraussihtlih heute Vormittag in Bremen ein. Der Postdampfer „Weimar“, am 24. September von Bremen abgegangen, ist am 7. Oktober Abends in Baltimore angekommen.

Hamburg, 3. Oktober. (W. T. B) Hamburg-Ameri- kanischePacletfahrt-Aktiengesell\chaft. Der Shnelldampfer „Columbia“ is, von New-York kommend, heute früh in Southampton angekommen. | 9. Oktober. (W. T. B.) Der Swhnelldampfer „Columbia“ ist, von New-York kommend, heute Vormittag auf der Elbe ein- getroffen. Der Postdampfer „Gothia“, von New-York kommend, hat heute Morgen Lizard passirt.

«_ London, 8, Oktober, (W. T. B.) Der Union-Dampfer „LTartar“ ift heute auf der Ausreise in Capetown angekommen.

Mannigfaltiges,

In den Werkstätten der Breslauer Aktiengesellschaft für Eiseabahn- Wagenbau (Linke) ist für den Gebrauh Seiner Majestät des Káäisers ein Salonwagen fertig gestellt roorden, der, wie die „Schles. Ztg.“ \chreibt, hinsichili der bequemen, reihen und geschmack- vollen Ausstattung die bisher in denselben Werkstätten erbauten ähn-

17. September.

lichen Wagen weit übertrifft. Wenn man den Wagen von der Stirnseite betritt, gelangt man in einen als Wartezimmer gedachten Vorraum und aus diesem in einen eleganten, durch meterbreite Spiegelglasfenster erhellten Salon, an welchen \ich ein kleinerer Raum anschließt. Dieser leßtere läßt \sich durch Einschieben einer Wand in einen Gang und ein Swlafzimmer verwandeln, sodaß der Wagen au für längere Reisen und besonders für Nachtfahrten be, nußt werden kann. An diesen zweiten Salon {ließt si ein behag- li eingerihteter Toilettenraum für den persönlichen Gebrauch deg Kaisers; dieser Raum mündet in einen Gang, an welchem zwei ähnlich wie in den gewöhrlihen Schlafwagen eingerihtete Kabinen (mit Toiletten) liegen, die für die Herren des Gefoiges bestimmt find. Zuleßt fommt ein Raum für die Dienerschaft; in diesem befindet sid auch der Ofen für die Centralheizung sowie der Wasserbehälter für die verschiedenen Toiletten. Der Wagen wird in allen Abtheilungen durch Gas erleuchtet, do ist zugleih auch eine Kerzenbeleuchtung angebracht. Die Salonräume sind in gediegenem Geschmack aus1estattet. Natürlih ist auch auf Bequemlichkeit die weitgehendste Rücksicht genommen. An der Wand, welche die beiden Salons trennt, ist an beiden Seiten eine Platte angebracht, wel{e aufgeschlagen einen S(hreibtisch abgiebt.

Es darf mit Befriedigung verzeihnet werden, daß der Verkehr auf der neuen Wannseebahn bereits seit den wenigen Tagen seines Bestehens an Stetigkeit zugenommen hat. Das große Publikum beginnt fi an die neue Einrichtung zu gewöhnen und ihren Eigen- arten Rechnung zu tragen. Zur Begegnung des am leßten Sonntag hervorgetretenen Mißstandes der Unzulänglichkeit der Züge wäh- rend der Nachmittagssturden sind Vorkehrungen getroffen worden, welche es ermöglichen, an verkehrsreihen Sonn- und Fe\ttagen, nah Erfordern, zwischen den Stationen Berlin und Zehlendorf von Mittags 12 Uhr ab bis 9 Uhr Abends einen ununterbrochenen 10 Minuten- Betrieb eintreten und die Züge von Berlin nach Wannsee und zurü von 8 Uhr Vormittags bis 8 Uhr Abends in doppelter An- zahl wie bisher abzulassen. Für die Zurüdckbeförderung der Reisenden von Schlachtensee hierher, wird, wenn nöthig, in der Zeit von 6 bis 8 Uhr Nahmitt1gs alle 20 Minuten ein Zug verkehren können. Auch für die bessere Bewältigung des Verkehrs auf der Station Groß-Görschenstraße wird hierdurh voraus\ihtlich ebenfalls gesorgt sein. Auf den Verkehr zwishen Berlin und Potsdam und in umgekehrter Rihtung mit den auf der aupt- bahn verkehrenden in zweiter und dritter Wagenklasse glei billigen Vorortzügen, ist das Publikum noch dur besondere, auf den genannten Bahnhöfen arsgehängte Bekanntmachung hingewiesen worden. Als bekannt dürfte vocausgeseßt werden, daß die Vorort- züge auf der Hauptbahn, abweichend von denselben Zügen auf der Wannseebahn und im Stadt- und Ringbahnveckehr, neben der zweiten und dritten Wagenklasse auch noch die erste Klasse führen. Für dieselben gelten jedoch nit die ermäßigten, sondern die bisherigen höheren Fahrgeldsäße. Für diejenigen Personen, welch{e von den Stationen Groß-Görschenstraße und Friedenau die Wannfeezüge zur Fahrt bis Potsdam benußen wollen, wird es si empfehlen, nicht die bis dahin gehenden Züge abzuwarten, fondera in einem der vorliegenden Zehlendorfer Züge bis zu dieser Station vorzufahren, um hier in den darnach eintreffenden Potsbamer Zug überzusteigen, Dadurch wird ein Zurückbleiben von den bereits ab Berlin auch mit Reisenden für die Zwischenstationen stark besetzten Potsdamer Zügen vermieden werden, weil bis zu deren Ankunft in Zehlendorf eia nit unbedeutender Abgang an Reisenden nah den Stationen von Stegliß bis Zeblendorf in der Regel zu erwarten sein wird.

In der gestrigen Sigzung der Stadtverordneten-Ver- sammlung stand die Vorlage wegen Höherlegung der Mühlen- dammbrücke zur Berathung. Namens des Aus\chu}ses, der {ih für eine Durchfahrtsöffnung von 3,50 m ausgesprochen hatte, berichtete Stadtverordneter Langerhans. Die Berathungen wurden jedo vertagt, da man erst das Ergebniß der von den Ministern für Handel und Gewerbe Und der öffentlihen Arbeiten in dieser Angelegenheit zum 12. einberufenen Konferenz, zu welcher der Magistrat um Ernennung von Kommissarien ersucht worden ist, abwarten wollte, Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde der Singer’she Antrag, die Ergänzungs8wahlen zur Stadtverordneten-Versammlung in der 3. Abtheilung an einem Sonntag vornehmen lassen zu wollen, mit 72 gegen 27 Stimmen abgelehnt, dagegen der Eventualantrag desselben Stadt- verordneten, die Wablzeit von 9 Uhr Vormittags bis Nachmittags 7 Uhr festzusetzen, mit 52 gegen 37 Stimmen angenommen. Ferner erklärte fich die Versammlung mit der Einsegung einer ' gemischten, aus acht Magistratsmitgliedern und 15 Stadtverordneten bestehenden Depu- tation zur Verhandlung über die Einverleibung von Vorstadt- gemeinden in die Stadt Berlin einverstanden.

Die bevorstehenden Ersaßwahlen zur Stadtverordneten- Versammlung werden auf Grund der bestimmungsmäßig im Juli d. J. herihtigten und öffentlih ausgelegten Gemeindewählerliste erfolgen, welche in der I. Abtheilung 3571, in der II. Abtheilung 17 886 und in der III. Abtheilung 249 538, zusammen 270 994 Wähler enthält. Die T Abtheilung besteht aus denjenigen Wählern, welche mindestens einen Steuerbetrag von 1749,60 A jahlen. Die II. Abtheilung be- ginnt mit dem Steuerbetrage von 37680 A und den mit dem Bu(hstaben „V“ anfangenden Namen, Die TIIl, Abtheilung heginnt mit dem letzteren Steuerbetrage und den Ncemen mit dem Anfangsbuchstaben „6.“ Damit die geseßzlih vorgeschriebene Zahl von Hausbesißzern der Stadtverordneten-Versammlung erhalten bleibt, muß in folgenden durch das Loos bestimmten Wahlbezirken : Nr. 3, 12, 14, 19, 21 und 34 der III. Abtheilung je ein Hausbesiger gewählt werden. Seit der Auflösung der Stadtverordneten-Ver- fammlung im Jahre 1883 hat sich die Zahl der Wähler in den einzelnen Wahlbezirken erheblich geändert. Dieselbe variirt bereits zwischen 2997 (2. Wakblbezirk) und 16 056 (40. Wahlbezirk), Diese Verschiedenartigkeit der Größe hat den Magistrat veranlaßt, eine Theilung der Wahlbezirke der IIT. Abtheilung in Unterabtheilungen zu bewirken.

Nach den Beschlüssen der Gemeindevorstände und Gemeinde- vertretungen von Berlin und Charlottenburg soll zwishen Harden bergstraße und Kurfürstendamm über das Grundstück des zoo logishen Gartens eine neue Baufluchtlinie festgeseßt werden, Der diese neue Baufluchtlinie darstellende Plan liegt für die Dauer von vier Wochen in der städtishen Plankammer, Berlinishes Rath- haus, Zimmer 98, 3 Treppen, zu Jedermanns Einsiht ofen. Etwaige Einwendungen gegen das Projekt sind innerhalb der vorgedachten Grist bei der städtishen Baudeputation, Abtheilung 11, anzubringen.

Goslar, 7. Oktober. Die Witterung hier am Harz, am Tage freilih meistens ftark windig, ist völlig sommerlih; heute wurden dem „Hann, Cour.“ zufolge in der Mittagszeit + 18 9 R. im Schatten konstatirt. Das Wetter zeitigt daher auh allerhand Seltenheiten in Mil gi gactation, wie z. B. eine neue Rosenblüthe und frishe Apfel-

üthen.

(+) Greiz, 8. Oktober, Gestern bra in Zeulenroda ein großes Feuer aus, welches eine Anzahl Häuser zerstörte. Aus dieser Veranlassung begab \sich heute Nochmittag Seine Durchlaucht e Fürst nah genannter Stadt zur Besichtigung der Brandstelle un kehrte Abends hierher zurück.

San Sebastian, 7. Oktober. Cisneros (eine kleine Stad! in der Provinz Valencia) is der „Köln. Ztg.“ zufo!ge durch F E zerstört worden. Auf der Bergstraße in Santander sind achtze i Häuser abgebrannt; das Spital ist gefährdet, die Kranken nd rettet. Der Schaden wird auf 100 000 Pesetas geschäßt. Bene vir in Cubillos (Provinz Leon) neunzehn Häuser niedergebrann!, Schaden beträgt dort 40 000 Pesetas.

. Untersuchungs-Sachen.

. Aufgebote, Zustellungen u. dergl.

. Unfall- und Inbvaliditäts- 2c. Versicherung. , Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. . Verloosung 2c. von Werthpapieren.

Desfentlicher Anzeiger.

. Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesells{. . Erwerbs- und Wirthschafts-Genossenschaften. . Niederlassung 2c. von ; A ves

10. Verschiedene

echtsanwälten.

ekanntmachungen.

1) Untersuchungs-Sachen.

[38976] Steckbriefs-Erledigung.

Der unterm 21. August 1891 hinter den Ma- \hinens{losser Max Schmidt in den Akten J. 1475/91 erlassene Steckbrief ist erledigt.

Potsdam, den 7. Oktober 1891

Königliche Staatsanwaltschaft.

39003] [ Offenes Strafvollstreckungs - Ersuchen.

Der Arbeiter Hermann Feste aus Niepsölzig, am 28. Februar 1862 geboren, is durch vollstreck- bares Urtheil des Königlichen Schöffengerihts Ber- linhen vom 9. Oktober 1890 wegen Uebertretung der §8. 1 und 2 des Geseßes vom 24. April 1854 zu einer Geldstrafe von fünfzehn Mark, im Nicht- beitreibungsfalle zu drei Tagen Haft verurtheilt.

Es wird um Strafvollstreckung und Nachricht zu den Akten E. 50. 90 ersucht.

Berlincheu, den 6. Ottober 1891.

Königliches Amtsgericht.

[38977] K. Staatsanwaltschaft Stuttgart. Vermögensbeschlagunahtme.

Dur Beschluß der Strafkammer Ik. des K. Undgerihts Stuttgart vom 4. September 1891 ift das im Deutschen Reiche befindlihe Vermögen fol- gender abwesender Wehrpflichtigen:

1) Karl Ludwig Goitlob Vücheler, geboren 15. April 1869 in Stuttgart, Goldarbeiter,

9) Hermann Eugen Hofer, geboren 27. Augnst 1868 in Stuttgart, Conditor,

3) Ludwig Iohann Lauxmaun, geboren 26. Fe- bruar 1869 in Stuttgart, Meßger und Koh,

4) Karl Theodor Lenz, geboren 17. April 1868 in Stuttgart, Kaufmann,

b) Karl Wilhelm Loew, geboren 26. Juni 1869 in Stuttgart, Bäder, .

6) Gottlieb Heinrih Rühle, geboren 14. Juli 1868 in Gablenberg, Gemeinde Stuttgart, Tag- löhner,

7) Eugen Weber, geboren 31. Mai 18368 in Stuttgart, Steindruder, :

8) Karl August Witscher, geboren 14, Mai 1868 in Stuttgart, Mechaniker,

gegen welche das Hauptverfahren wegen Verletzung der Wehrpflicht eröffnet ist, gemäß 8. 140 Abs. 3 St.- G.-B, und 8. 326 und 480 St.-P -O., je bis zum Betrage von 800 #4 mit Beschlag belegt worden.

Den ó. Oktober 1891.

Staatsanwalt: Cle§.

9) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

In Sathen, betreffend die Zwangsversteigerung der den Büdner W. Schultz'\hen Erben gehörigen (Figenthumsparcelle Nr. 4 zu Liessow hat das Groß- herzoglihe Amtsgeriht zur Abnahme der Rechnung des Sequesters, zur Erklärung über den Theilungs- plan sowie zur Vornahme der Vertheilung Termin auf Freitag, den 30. Oktober 1891, Vormit: tags 11 Uhr, bestimmt. Der Theilungsplan und die Rechnung des Sequesters liegen vom 7. d. M. an zur Einsicht der Betheiligten aaf der Gerichts- \chreiberei aus.

Laage, den 7. Oktober 1891.

Tiede, Gerihts\{reiber des Großherzoglich Medcklenburg- Schwerinshen Amtsgericht.

[32951] Aufgebot.

Die Union Bank of London Limited in London, vertreten durch die Re chtsanwälte Justizrath Ernst und Dr. Händly in Berlin beziehungsweise die Rechtsanwälte Dr, C. und Dr. E. Reinach in Mainz vertreten, hat das Aufgebot einer Prioritäts- Obligation der Hessishen Ludwigs-Eisenbahn-Ge- selshaft in Mainz vom Jahre 1881 à 4% Litt, A. Nr. 7996 nebst Coupons vom 1. Februar 1890 kis 1, Februar 1895 und Talon beantragt.

Der Inhaber der Urkunde wird hiermit auf- gefordert, spätestens in dem auf den 15, Angust

894, Vormittags 9 Uhx, vor dem uuterzeih- neten Gerichte, Saal Nr. 22, anberaumten Aufge- botstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde nebst Coupons und Talon erfolgen wird.

Mainz, den 22, August 1891.

R S Mainz. . V.t (gez. apper. (L. 8.) Veröffentlicht: Keil mann, Ger.-Aspir.

[37425] ebe

( UAufgebot. Auf den Antrag des Försters Friedri Lork in

Sigegnen wird der Inhaber der angeblich verbrannten Suldverschreibung des Kreises Heilsberg, T11.Emission (Privileg vom 28. April 1875) Litt. D. Nr. 459 Über 300 M, welche mit 4% jährli verzinslih, suagefordert, seine Rechte auf die Sbuldverschreibung Gens im Aufgebotstermine den 14. Juli N Vorm. 10 Uhr, bei dem unterfertigten 6 erihte, Zimmer Nr. 11, anzumelden und die Schuld- expiareibung vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- r Gg derselben erfolgen wird. uttftadt, den 25, September 1890. Kßsnigliches Amtsgericht.

Di Aufgebot. G; v Altentheilerin Wittwe Marie Schütt, geb. A d zu Klein Stove hat das Aufgebot einer ihr unter 9 Nostocker Gewerbebank am 2. Juli 1887

i nr: 4167 über ein mit 34 % verzinsliches Dean ou 900 G ausgestellten SHhuldvers reibung

Der Jnhaber der U

x x Urkunde wird aufgefordert, lgtestens in dem auf Sonnabend, den 21. Mai Veithnet Vormittags 11 Uhr, vor dem unter- seine R Gerichte anberaumten Aufgebotstermine eten i anzumelden und die Urkunde vorzu- ersol drigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde

oftock, den 18. September 1891.

Großherzoglihes Amtsgericht.

(j

[35723]

[39014] Aufgebot.

Das Sparkassenbuchb der \tädtishen Spa:kasse zu Ostrowo Nr. 1353 über 1339 A 5 Z in Bu(- staben: Eintausend dreihundert neun und dreißig Mark fünf Pfennige, ausgefertigt für Pauline Zellner aus Ostrowo, ist angeblich verloren ge- gangen und foll auf den Antrag des Eigenthümers, xämlih des alleinigen Erben der Pauline Zellner, Handlungskommis Fischel (genannt Wilhelm) Zellner zu Ostrowo, vertreten durh den Rechtsanwalt Voß Ga, zum Zwecke der neuen Ausfertigung amortisirt werden. ;

Es wird daher der unbekannte Inhaber des vor- bezeihneten Sparkassenbuches aufgefordert, \pätestens im Aufgebotstermine am 19, Mai 1892, Vor- mittags 10 Uhr, bei dem unterzeihneten Amtsgerichte (Zimmer 7) seine Recht anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des- selben erfolgen wird.

Ostrow9, den 2. Oktober 1891.

Königliches Amtsgericht.

[33178] Vekanntmachung. Die Sparkassenbücher der Kreissparkasse zu Hirsh-

erg: a, Nr. 7826 über 445,61 4, ausgefertigt für die Arbeiterin Martha Mager zu Kunnersdorf, b. Nr. 7827 über 467,57 #4, ausgefertigt für den Arbeiter Paul Mager zu Hirs@berg, sind angeblich verloren gegangen und follen auf An- trag der Eigenthümer beziehungsweise deren Vor- mundes, des Restgutsbesißers Bernhard Weichenhein aus Kunnersdorf, zum Zwecke der Neu- Ausfertigung amortisirt werden. Es werden daher die Inhaber der Bücher aufgefordert, spätestens :m Aufgebots- termine den 8. April 1892, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Geriht, Wilhelm- strcße Nr. 23, Zimmer Nr. 38, ihre Rechte anzu- melden und die Bücher vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird. Hirschberg, den 4. September 1891. Königliches Amtsgericht. Il.

[15810] Nusfgebot.

Der Gastwirth Hermann Wagenführ zu Schandelah, als Eigenthümer der Hofstele des zershlagenen Kotbhofs No. ass, 16 daselbst, hat das Aufgebot der Ausfertigung des Kaufvertrags vom 31. März, confirmirt am 20. Mai 1842, aus welchem auf dem bezeihneten Hofe für die Kinder des Kothsafssen Siedentopf aus Schandelah ein glaubhafier Nach- weisung zufolge bereiis vor dem Jahre 1862 ge- tilgter Kapitalrest von 214 (6 nebst 34 0/9 Jahres- zinsen hypothekarish haftet, beantragt. i

Alle, welche Ansprüche an dieses Restkapital erbeben und der Inhaber der Shuldurkunde roerden aufgefordert, spätestens in dem auf Montag, den 21. Dezember 1891, Vormittags 109 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Auguststr. 6, Zimmer Nr. 1, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, bezw. die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Urkunde dem Eigenthümer des Pfandgrundflücks gegenüber für kraftlos erklärt und die Hypothek gelösht werden wird.

Braunschweig, den 2. Juni 1891.

Herzogliches Amtsgeriht NRiddagshausen. Scottelin.

[39019] Bekanntmachung.

Auf dem Grundstücke der Söldnerseheleute Jokann und Maria Kapp in Rohrenfels Plcuinummer 1674 ist im Hbpothekenbuche für Rohrenfels Band Il. Seite 168 unterm 20. Januar 1830 ein Kauf- \cilling von fünfzig Gulden zu füaf Prozent ver- zinslih für Georg Ottilinger von JIsenhofen auf Grund Kaufbriefes vom 20. Juli 1819 als Hypothek eingetragen.

Da vom Tage der leßten auf diesen Eintrag sh beziehenden Handlung mehe als 30 Jahre verstrichen und die Nachforshungen, nah dem rechtsmäßigen Inhaber dieser Hypothek fru@tlos geblieben {ind, hat das Königlihe Amtsgeriht Neuburg an der Donau auf Antrag des Rechtsanwalts Robert Mayr von hier durch Beschluß vom heutigen das Auf- gebotsverfahren eröffnet und als Aufgeboistermin Sißung aus Mittw»ch, den 20. April 1892, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale anberaumt. Es ergeht hiernach an alle Diejenigen, welche auf diese Forderung ein Recht zu haben glauben, die Aufforderung, ihre Ansprüche und zwar spätestens im Aufgebotstermine bei Gericht anzumelden, widrigen- falls die Forderung für erloshen erklärt und im Hypothekenbuche gelö\{cht würde.

Neuburg a./D., den 5. Oktober 1891.

(L. 8) Haggenmüller, K. Gerichtsschreiber am K. Amtsgerihte Neuburg a./D.

[39024] Aufgebot.

Die Eheleute Ackerer Friedrih Lange und Maria, geb. Strengbier, und die Eheleute Bäckermeister Wilhelm Becker und Catharina, geb. Strengbier, \ämmtlich zu Duisburg wohnhaft, vertreten durch den Justizrath Devin zu Duisburg haben das Aufgebot des gegenwärtig im Grundbuche von Feld- mark Duisburg Band 19 Blatt 77 noch auf den Namen des verstorbenen Gastwirths Heinrich van Velsen und der ebenfalls verstorbenen Kinder des- selben, Namens Maria Catharina Wilhelmine, Peter Heinrih und Henriette eingetragenen, 24 a 13 qm großen Grundstückes Flur 11 Nr. 380/33 der Ka- tastralgemeinde Duisburg, jeßt fortgeshrieben in die

arzellen Flur 11 Nr. 1710/33 und 1711/33, zum

wede der Besißtitelberihtigung beantragt.

Die ihrer Existenz und threm Aufenthalte nah unbekannten Eigenthumsprätendenten werden deshalb aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf die ge- dachten Grundstücke spätestens in dem auf den 5.De- zember 1891, Mittags 12 Uhr, vor dem unter- zeichneten Gerihte anberaumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren etwaigen Realansprüchhen auf die Grundstücke ausgeschlos)en werden und die Eintragung des Eigenthums für die Antragsteller erfolgen wird.

Duisburg, den 26. September 1891.

Königliches Amtsgericht.

[39020]

S Aufgebot. Bezüglich der in Anlage verzeichneten, seit länger als 50 Jahren eingetragenen Hypothekforde-

rungen haben die jeßigen Besigzer der Pfandobjekte mit der Behauptung, ihre NaGforshungen nah den rebtmäßigen Inhabern der Forderungen seien fruHhtlos geblieben, und vom Tage der leßten auf diese For- derungen sih beziehenden Handlungen seien mehr als 30 Jahre verstrihen, um Einleitung des Amorktisa-

tionsverfahrens gebeten.

Auf Grund des Art, 123 Z. 3 des bayer. Ausf.-Gesezes zur R.-C.-P.-O. ergeht an die unbe- kannten rechtmäßigen Eigenthümer untiger Hypothekforderungen und an Alle, die sonst einen Anspru auf diese Forderungen zu haben glauben, die Aufforderung, ihre Ansprühe binnen 6 Monateu und längst

im Termine von Montag, 2. Mai 1892, früh

10 Uhr, dahier geltend zu machen, widrigens die

Forderungen für erlosen erklärt und im Hypotbekenbuce gelö\{cht würden.

d D, ft es jefts:; Hypothekbug: cheutaliaer

Gemeinde | Bd. | Seite jegiger

Eintrags.

Datum Betrag

des der Forderuug

Fl. | Kr.

Gläubiger und Schuldgrund.

Puschendorf I 87 | Büttner, Vhrist.

Büttner, Johann, von da

Münchaurah Hefler, Georg

Decker, E. B., und

Reiß, Balth., von da

Nagel, Friedr., v. da Nagel, Ioh., von da Geinzer, Heinrich

Güßregen, Nikol., von Welfkenbach Röder, Johann

Ammer, Georg, von

| Büchenbach

Oberreichen- 5 |Trummeter, Johann, Bach vonOberreichenbach

Neupert, I. M., v. da

Hammerbach

Büchenbach

HSerzogeuaurach, 5. Oktoher 1891.

27. März 1828| 66 |

31. März 1827

12. April 1836

8, August 1837

5 9/0 Kaufschilling für die Le- derer Relikten von da resp. deren Gläubiger, laut Adjud. Bescheid vom 5. März 1828.

Für diesen Kaufschilling ist zugleih in R. IL. Eigen- thumsvorbehalt eingetragen.

Voraus des Lhomas Hefler von da, laut Prot. v. 5. Oft. 1809.

32 9/6 Kaufscillingsrest den Gg. Hesler Eheleuten von da, laut Kaufvertrag vom 11. Februar 1831.

Kapitalswerth des auf 10 Fl. jähri. angeschlagenen Win- kels und Altentheils der- selben Eheleute, laut gleichen Vertrages. L

5 9/9 Kaufschillinasrest für Manuel Loew, Gerst von Mrkt.-Erlbac), laut Pro- tokoll vom 11, Juli 1809.

5 9/0 Kaufscilling für Bäker Math. Barthelmeß von E-langen.

5 9% Kaufschilling für Ema- nuel Büchenbaher von Büchenbach.

59/0 Kaufschillingsre| in 4 Martinifristen 1837/40, zahlbar an die Cessionaren des Verkäufers Keck, nâm- lih Simen Meier Rosen- thal und Marx Kaufmann von Weisendorf, dann Sa- muel Abraham Rothbart von Pahres, laut Vertrag vom 23, Mai 1837.

6. Mai 1831

6. Mai 1831

6. Februar 1827

27, August 1835

Königl. bayer. Amtsgericht.

(L, S.) S ch

neidawind,

O.-A.-R. Zur Beglaubigung: e des K. Amtgerihts Herzogenaurach.

Bergmann

, K. Sekretär.

[33525] Aufgebot.

Der Königliche Preußishe Eisenbahnfiskus hat dur das Königliche Eisenbahn-Betriebsamt zu Düsseldorf das Aufgebot der im Grundbuche bis jeßt nicht eingetragenen Parzelle: Flur IT. Nummer 463/74, Gänsbring, Weide, groß 2 a 48 qm und mit einem Reinertrage von 0,78 Thalern, der Steuergemeinde Hinsel, beantragt. Alle unbekannten Eigenthums- prätendenten werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 27. November 1891, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anbe- raumten Aufgebotstermine ihre Rechte und Ansprüche auf das Grundstück anzumelden, widrigenfalls sie mit diesen ausgeschlo}en werden.

Steele, den 31. Auguft 1891, Königliches Amtsgericht.

[39018] Aufgebot.

Das Eigenthum des Grundstücks Behle Nr. 654, früher Walzend Nr. 3070, dessen Besittitel am 13. Juni 1866 für den Michael Baschke berichtigt worden ijt, soll für den Eigerthümer Franz Piaszek zu Behle eingetragen werden. Auf den Antrag des Leßteren und des Vorbesißers Eigenthümers Wil- helm Kießmann in Briesen, Beide vertreten durch den Rechtsanwalt Hildebrand zu Schönlanke, werden deshalb alle ihrer Existenz nah unbekannten Gigen- thumsprätendenten cufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf das Grundstüd! spätestens im Aufgebots- termine am 10. Dezember 1891, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeihneten Gerichte, Zimmer Nr. 2, anzumelden, widrigenfalls sie mir ihren etwaigen Realansprüchen auf das Grundstück werden ausgeschlossen und ihnen deshalb ein ewiges Still- schweigen wird auferlegt werden.

Schönlanke, am 29. September 1891,

Königliches Amtsgericht. [39023] Aufgebot.

Der Landwirth Franz Scheffer, gt. Goßmarin, zu Sundern hat das Aufgebot der im Grundbuch von Sundern Band TY. Blatt 20 unter Nr. 2 des Titel- blatts für den verstorbenen Pfarrer Schulte zu Stockum berihtigten Parzelle Flur IV. Nr. 29 der Steuergemeinde Sundern, belegen vor dem alten Sundern, Ackerland, 74 a 61 qm groß, zwecks Um- \hreibung des Grundstücks auf seinen Namen im Grundbu beantragt.

Es werden haher alle bekannten und unbekannten Eigenthumsprätendenten aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf das Grundstück spätestens in dem auf den 4. Dezember 1891, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Zimmer Nr. 22, anberaumten Aufgebotstermine anzumelden und zu bescheinigen, widrigenfalls dieselben mit ihren Ansprüchen ausgeschlossen werden und die Ein- tragung des Besigtitels für den Antragsteller er- erfolgen wird.

Arnsberg, den 3. Oktober 1891.

Königliches Amtsgericht.

[ [39025] Aufgebot.

Der Adckerer Wilhelm Wintens, Gerhards Sohn, zu Düssern-Duisburg, vertreten durch Justiz-Rath Goecke zu Duisburg, hat das Aufgebot des in seinem Besiß befindlihen, am Ruhrfluß belegenen und 16 a 25 qm großen Weidegrundstücks Flur [. Nr. 514/0.220 der Katastralgemeinde Duisburg zum Zwecke der Eintragung des Eigenthums ins Grund- buch beantragt.

Die unbekannten Eigenthvmsprätendenten werden deshalb aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf das gedahte Grundstück spätestens in dem auf den 5. Dezember 1891, Mittags 12 Uhr, voc dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots- termine anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren etwaigen Rechten und Ansprüchen auf das Grund- üdck ausges{lossen werden.

Duisburg, den 26. September 1891.

Königliches Amtsgericht.

[39012] Aufgebot. Folgende Personen : 1) Gregor Fischer von Weildorf, geb. den 11. März 1821 daselbs, Sohn der Eheleute Paul Fischer und Luzia, geb. Stier, von da, 2) Iakob Flaiz von Haigerloh, geb. den 6, Mai 1821 zu Süuddaufen, Sokn der unverehelichßten Marie Anna Rink von Haigerloch

sind zu 1) 1834, zu 2) in den 1840er Jahr:n nach Amerika ausgewandert und seitdem verschollen. Von den Vormündern der Genannten: ad 1: Markus Hinger von Weildorf, ad 2: Stadtbürgermeister Münzer Haigerloh, ist die Todeserklärung in Betreff ihrer resp. Mündel beantragt.

Die zu 1) und 2) genannten Verschollenen wers den aufgefordert, \sih spätestens im Aufgebotster- mine, den 17. September 1892, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeihneten Amtsgerichte zu melden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden und ihr Nachlaß demnähst den Erben auszu- antworten ist.

Haigerloch, den 3. Oktober 1891.

Königliches Amtsgericht.

von

[39013] Aufgebot.

Auf den Antrag des Maschinenbauers Johann Marks in Löbau, vertreten durch den Herrn Rechts- anwalt Obuch in Löbau, werden die am 23. Sep- temler 1843 resp. am 24. Februar 1846 geborenen Brüder Johann Jacob und Franz Marks - alias Marx alias Markowski aus Löbau, welche seit dem Jahre 1861 resp. 1863 verschollen sind, und deren unbekannte Erben und Erbnehmer aufgefordert, ch bei dem hiesigen Gerichte :nündlih oder \chrift- lih, spätestens aber in dem auf den 20. Sep- tember 1892, Vormittags 12 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine im hiesigen Amtsgerihts-Gebäude Zimmer Nr. 17 zu melden, widrigenfalls Johann

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