1891 / 265 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Serbien. Kunft und Wissenschaft.

Belgrad, 9. November. Anläßlih der silbernen Der Prenßishe Kunfivereiu. der seit 324 ; E : ; ; é seit 33 Jahren besteht Howzeit des Kaisers und der Kaiserin von Ruß- | p E seinen vielen Mitgliedern zwölf gekrönte Häupter zählt, bielt land fand laut Meldung des „W. T. B.“ heute ein Tedeum am Sonntag unter Vorsiß des Regierungs-Ratbs Poblandt im Salon statt, welhem die Regenten, die Mitglieder des diplomatischen des Vereins, Dorotheenstraße Nr. 11, seine Iahresversammlung ab, Corps und die Minister beiwohnten. Nah dem Gottesdienst | mit der eine Verloosung von 750 Original Oelgemälden verbunden war auf der russishen Gesandtschaft Empfang. Der König | war. Seine Majestät der Kaiser gewann u. A. ein Gemälde j : j j lückwünschte von W. Frey „Kühe und SgHafe am Bodensee“; der König von

und die Mitglieder der Regentschaft beglück nshten

E : S : Rumänien erbielt den ersten Hauptgewinn ein Gemälde von E. den Kaiser und die Kaiserin a telegraphisch. Hader „Die ersten Hosen“. Der dritte Hauptgewinn: „Der Dolomit- Amerika.

Rosengarten bei Bozen“ von C. Prestele fil dem König Brasilien Dem „Reuter's{hen Bureau“ wird aus | von Belgien zu, den siebenten Hauptcewinn „Partie bei Obernais*“

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érnambuco von gestern telegraphirt: „Die Provinz Rio

von demselben Künstler erbielt dec Großherzog von Mecklerburg-

ck. . , , e , - - S

rande do Sul hat si für unabhängig erklärt; im ganzen Sdwerin. Der zweite Hauptgewinn, ein Tbierftück von Müller Lande herrscht allgemeine Unzufriedenheit.“

Mönchen, ging nah Stettin, der vierte, „eine Partie am Kaiserkanal in Amfterdam“ von A. Chevalier, kam nah Dresden, den fünften Uruguay. Aus Montevideo wird dem „New-York Hauptgewinn, „Kirchgang“ von Hader, erhielt Fabrikbesißer Kühne- Herald“ gemeldet, die dortigen Kaufleute seien darüber | Berlin, den \e&sten Hauptgewinn, „Am Bodensee* von Frey. gewann erbittert, daß Brasilien seine Zölle auf Waaren von | der Kommandant von Königsberg, Gerera! von dem Knesebeck Uruguay erhöhen wolle. Sie woll?n deshalb die Regierung A N tens Dex N R Ae Donpltwiane von Uruguay auffordern, einen Handelsvertrag mit Brasilien "Mädchen ne Walde“ von F Ardzer DEIE in x ies E abzuschließen. Eine große Ladung Manlicher- und Re- | : La t

j s i , deren Umlauf gefördert, ein einheitlihes Bankb

4 S e E ein E G ns iht i a tr reis affe und die gegenwärtigen Banken zu einem Konsortium

: i ; aber bi : 1 af November. An Stelle des verstorbenen E Lefreitaets Ea F Y n E Bree den Handel svertrags - Verhandlungen habe

N ionale En | i ie italienishen Jndustrie E Garaulió A P lonale Exgagemenis könnten | das Kabinet die ne G e her L den Barbarisutni der Wüstenvölker zurückhalten. Keinerlei | niht zu En n t Be dee GEUS inte tionale Engagements könnten gegen die Schwierigkeiten | Produkte möglichst zu begün 9 i E E iügen "ai Egypten in Folge seiner eigenthümlichen | erklärte der e E n bereite his Posttioa in seiner inneren Verwaltung ausgeseßt sei; | berrscht, den wir E A G. 2E E | ten sei durch viele internationale Geseße gefesselt. | abgeshlofsen baben, A E. E Keine internationalen Engagements könnten aber den Eifer | nächstens mit N eres n B E U und ‘einen Pee olonisten worhindern Erst cine gröhere Stabilität | ebensolchen Handelsvertrag mit der Schweiz abschließen; die

; wärtiger Kolonisten verhindern. Ecst eine größere Stadi vensol f : it E E Gi

hervor, daß der Friede in Europa vorhanden sei und Ecupiens werde allen diesen Gefahren zu a tir Een Verhandlungen : 2E auch ‘für die nägste Zukunft gesichert erscheine, Die Auswärtige Kritiker dürften nicht glauben, daß jene Frage s San Beisibaii tinvigle i n E M emeinsame Regierung habe mit Erfolg für die Erhal- durch die Unbeständiukeit der englis@en Parteien s D M ait R M jung des Friedens gewirkt und sich dadurch ein großes Ver: | werde. Das britische Volk nehme hohes Interesse E Verfaßung noch an dem Garantiegesez rühren lassen dienst erworben. (Beifall). Auf Europa drüdckten die allge- Lösung der in Egypten unternommenen Probleme ; stolz auf E Stil E E mE l wüsdar Times T meinen NUR gei. Mane Us E aue E R errungenen glänzenden Erfolge, werde es t e bett St&uge der Geseze nah Rom kommen und ihre Ehren- Staatsfinanzen. Die Gleichzeitigkeit von nationalen, der Verfolgung des einmal gesteckten Zieles niemals z i

i s i können, dem Jtalien E b H E. Dittimarn, „Rothenburg a. Tauber“ von demselben und „Buchen- le / bezeunungen dem Papste darbringen können , den : iSatonG s Montevid f : h 2ai : t N S i ache, | ; ] i: A in mington Gewehre sei in onlevideo angetfommen; sie gehe politishen und sozialpolitishen Verwickelungen mache, ige a Wahlresultat in Cork bemerkt der „Ob- | ohne Furcht die größte Freiheit und gleichzeitig souveraine g h g : g ZU

La Pl Ae „contevide E na C E S Le dann in seinen Gbrenrath ; Go Staaten ) x nach La ata und fei an Señor DSetynal adre)ict. rof. Gos, Maler Hader, Präsident von Kunowsky, General- mei de Redner, nicht nur zwishen den S 4 = r Sh i Î: i ne. . E : ; Tan Eo; Eo C j on Löwenkf fbu@bänrtler SHen i sonkéen a innerhalb derselben die Erhaltung server“, das Ergebniß habe sich voraussehen lassen. Selbst in | Ehren nen E eine Politik der Sammlung geübt, j Chile. Ueber die Persönlichkeit des Präsidentschafts- e N Löwenfeld, Hofbu@bäntler Shenk und Landrath n T iedens nothwendig, damit. Europa ih nicht selbsi aus: dem rebellischen Go der Burg des Parnelli2mus, WO0 i B f ! n aufzugeben oder den italienishen Einfluß : fandidaten JForge Montt macht die „Köln. 2tg.“ folgende . Der Met für Îe Gesbibte Wz ETiWS bält Sonn: S Bara andere Welttheile einen ungeohnten Aufshwung Parnell früher mit überwältigender Mehrheit gewählt wurde, | ohne E a zuge | 7 Mittheilungen: j . ibe, d IL November M S Mete Bi an E Ee Die politishe Konstellation verleihe der gegen- babe es sich gezeigt, daß der Einfluß des Klerus Ae e die auswärtige Lage übergehend, sagte Herr di __ Jorge Montt ist Seemann von Beruf. Er mate letne Studien hauses eine außerocdentlice Hauvtversammlung ab, für die naÿ- San Qoté einen ungemein ernsten Charakter, aber die sei. Wenn cin Parnellit niht im eigenen Wahlkreise Parnell's E S lien müsse seinen ganzen Einfluß aufwenden, unm in der Varineshule von Valparaifo unter Leitung Galvarino Rivero's | stehende Tazeéordnung festgesegt ist: 1) Auf Antrag von 25 Mit- Sfterrcidisde Geschichte Lehre, daß je ernster die politische ewählt werden könne, jo könne die Partei anderèwo Rudini: Jtalien ¿r mehr zu befestigen und zu sichern. Er und trat dann in den aftiven Marinedienst ein, Als Kapitän malte gliedern Vorbesvrechung über die W:hl des zweiten Vorsitzenden, Belle ia desto intensiver und zäher si au der Patriotismus E keine Aussichten haben. Die I E O bo V Beit erde nicht zulassen, daß ein Krieg Europa er a cer Ma Za seine Berufetüctigkeit, etre Hand- 5) Neuwabl. des zweiten Vorsivenden, 3) gesGäftlihe Mittheilungen Ee L L: 3efüble der B eisterung bekundeten. 5 ürfien daher entweder eine Wiederwahl ni o, : L Bal G Frieden dur die avung der Qi , Und etnen Strsluz a —szlere. Fm Kriege | und Besprechungen, 4) Herr Dr. C. Bolle über den Berliner atur- und die treuen dynastishen Gefühle der Begeisterung bekundete Abgeordneten dürften ; : Was | in Schreck:n seße. Er halte den ¿Frieden L gegen Peru und Bolivien befehligte er wit Auézei&nung die Korvette forsher Pallas. În der Sitzung am Sonnabend, 28. November nrt Thlok Seine Anfor l nem Hoch auf Seine 9420 : Frieden mit dem Kierus machen. i E GHXES f errsher fest verbürgt. C 2s L H / Abo Des Le E E E Ol C S, O U Sonnabend, 29. Ic0v ' Majeslät den Kais L U E Na der Wahl des Grafen bas Resultat der Mahl in Cork selbst betreffe, so liege fein S uus L Sven Petr und vevbüñbeter A ee S Ca Tao des E eibe O s A Patras e g Mauer p e aier d AOMg. 2 C2 L 9 2 E C. R: F i Die Bildun 0 ¡PPe S c: : L J - f t s uo E i [ruberen „Trecksckchuypten- amm jeit ältester Zeit* balten. S Vize: P1 äsidenten überreichte der Minister des 0 Grund zur Beglückwünschung E e E R g dürfe E Mißtrauen cinflößen, E E nur i Chef d28 Gener allas 4 M fol&er un er a O BefclliSail tis N: bat L E N E t S e er ame En C: I ets bens f ¿Feind Englands un er EN( B : j 2 nichtbaren Ausdru zu E Auftrag, den Bau der Panzer! isse „Errazuriz", „Pinto“ ur z E S I Ds N e: E en Graf Kálnoky die Vorlagen der gemeinsamen R ei ein ebenjo großer ¿Fe Z H chgewiht zum sicht HUSO 0 M s zu Un Pr. Z.* berihtet. am Sonnabend brer S S gierung. Hierauf fanden Ausschußwahlen statt. Schließlich | lci, ein ebenso „großer Feind bringen, welches die allgemeine Sicherheit gewährleiñe. Eine Guropa u bestellen uud qu bewa C O i | die Wabl det Borltanbee e das Sr November-Sihung'— S E ; C F S S 2 c ¿ P -5 J G: N: G 1 5 p en ; tel! V ?, t ein z 2: 7 E E d Y P 2 S . gab Graf Kálnoky bekannt, daß der Kaiser die Delegation am Frankreich. langjähriae Erfahrung zeige die Bündn:}e unjerer 5 iet s einiähriaen Aufenthalt in Euroxa zu einem gründliZen Studium der | wurden gewählt: Prof. Dr. Freiberr v. Richthofen zum Vor- M. empfangen werde. : | L s oi f B B bE j ertheidigungs-:Bündnisse, und die friedlichen Zwe e : ç eie Nl 3 N fen- | Nbenden, General-Licutenant v. Sallb2ch und Prof. Dr. Hellmann 11. d. V. empjiang ; g n G1 Der Senat genehmigte gestern, wie „W. L reine Vertheidigungs O L O die Er- fremden Marinen, Na seiner Rückebr wurde er zum Hafen Q E Die ungarische Delegation wähtle den lasen } Der Sen My betreffend die Arbeit der Frauen di:ser Bündnisse seien auch erreiGt worden. Durch die Er- Gouverneur voa Valparaiso ernannt; als jedoG im Früh- | zu stellvertretenden Borsißenden, Prof. Dr. Marthe und Qi Präsidenten und den Grafen Ludwig richtet, die Vorlage, betreffend d O Li) E A be die Regierung einen Zu- E AS E De Zt 2 2 Dr. Frhr v. Danckelmann zu Schriftführer; Gebeimer Rechnungs- n E af Franz Zihy zum Präsiden N Auf eine Jnterpellation | und Kinder in den industriellen Etablissements. | neuerung des Dreibundes habe Politik der Samm- jabr 1890 Autftände und Unrvhen in der Stadt G, | Ub Bals mun Swaßmeister. Das Anuit des General-Sekretärs, | Der S{nelldampfer ,Ems* ist, von New-York kommend, gestern Tisza zum Viz2 - Präsidenten. S Us Ein E R A: 5 : pa n B schäfti; ung von Kindern vor dem stand zu befestigen geglaubt, Der etner P f nahm General Velaëquez, der damalige Minister Balmaceda 8, Lbes: ui V Wabl “fs lde s if VZBTeIA / Mittaz in Southampton angekommen urd bat dic Heimreise ) â Z s Reiche-Finanz-Ministeriums | Danach ist 1e e)Masigun; ; : B R L E TeHe Allem die Erhaltung diese Voraäng Anlaf Moxtt abzus:t Das Ver- | weiches Tetner Wahl unterworfen ist, verbleibt dem Haupt Béothy's erklärte der Chef des ers INanz: Zie E 13. Lebensjahre verboten, ein Ruhetag in jeder lung günstig sei. Jtalien wünsche vor ai Ed s ree Dorgange zum Anlaß, um Moxtt abzuf: ten. as BVer- E E n S Gef im e O ‘die tägliche Arbeitszeit auf zehn des status quo im miitelländishzn Meere. Jtalien sei in Europa “, 5 §0 1e! cUCli y VLG fs - e V C E R j ie Nachtarbeit untersagt. Stunden beshiänkt und die a

e : 4 , : E E ; D N M E rben 216 , | fortgeseßt. Der St@nelldamvfer ibe f a , DEMeeYe R: ; jobnungéfabinet Prat stellte Montt wi-der an und berief ibn in E Dics E O S V9 N ee4 ger Nort n A S D ge on New- po s e Inna. 5 F } uuA 6 y PPR De : io s T+ 5: : 3; - Lic ; c en ij erung8-è b rof. ._ Fo : Yo í : e n9 Ä De D i n j Yiimisterium des Auswztigen ernannt w en win e ie ein Element des Friedens; mit _ Deutschland und Oesterreich S Bel ues E s E S Beri@t üver den zu Bern im August d. I abgehaltenen internatio- | W ilbelm Il.“ ist auf der Fahrt nach Australien gestern Vormittag Ministerium des Auëwärtigen ernannt werden würde. Die l ÉR L E beschloß nach kurzer Be- be es cine Solidarität von Ansichten und „Fntere)jen aufreht- Zustandes gegen almaceda, und am 4. d. if 9 ontt 0A ber 1 Nl afer pen zu Bern im August d. J abgehalten „interzatio: | Wilbelm 11 ft auf ded fet mas dasel, s fer elegat : : O L 1E De | ; F hab i Cie ; A Spuren hinterlassen Präsidentshaftêwablmäarern aller Parteien im zweiten Wablgange S A1 hz a Bet Smn f Sh t T pasfirt, Die Damvfer Preußen“ und „Neckar“ ind geftern i Delegation nahm fodarn die Wahlen für die Aus) situtrun hung, daß der neue Deputirte von Lille Laf argue aus | ¿rhalten und verstärkt , die dauernde Sp T Auf einstimmig als alleiniger Kandidat aufgestellt worden, Swcitderungen des Prof, Dr, Sch{weinfurtb Uber „Die Floren- S E E aeune nd „Nea: find geftern in Se R Ss E Veto, RIE, O Es S itl sen und in Freiheit gesezt werde. Hierauf | werde. Redner gedahte sodann dankbar der herzlihen Auf- GleicHeit von Nord-Abessinien und Südwett-Arabien. h A N E E E Al D s MELE ist beute der gewählten Ausschüsse. a TA in Mon of der B Aibung des Budgets fortgeseßt. Die Vänister | nahme des Kronprinzen in England und fuhr fort: „Unsere E. Pete e Bats 68) Baar M Tul D iser trifft morgen früh aus Gödöllö in Wien ein, | wurde die Berath nin Si “stattgegabt:n Be- ¡ten Beziehungen mit Rußland haben erst jüngst der öffent- Vos, Die Stadtverordneten, Verfar aluns bat, nie die | 12 2 p i : o ogs tas ede Un 18 Mouentüet (at De | a S Af ae s bal dex Käiigiee in Bezug lben O ein Gefühl der Friedenêsicherheit gegeben. Ankauf von 176 Stück vom Professor Ludwig Burger zu Wand- f Nam E S A E a, empfängt Viuttags Vel E. enkt der | rathung si dahin s{lüssig gemaht, daß der § E then Meinung e! : E E 2A i mnd Deekengemälbon iy linien Maltbause. „Wand auisde Paxetfabet - Arien ert E ge Ameri: Abend nach Gödöllö zurü. Am 18. Novem O e S e des neuen Deputirten Lafargue freie Hand Gegenüber Frankreich arbeiten wir auf die Zerstreuung S hin M p E B Da I Ms Mac, daripfer „Rhaetia* i vok A I L iser zur Theilnahmeder Vermählung der O O G E O tißoersiändnissen und Argwohn hin, die aufhören mu}}en. en Un S E _ =x x _| Abends, der Postdampfer „Scandia* gestern Nachmittag auf der Kaiser zur Th ) E } Friedrich [assen sei Mißoersiändni}} H Nach t Dem bayerischen „Ministerialblatt für Kir&e d S / o l Luise von Toskana mit dem Prinzen Friedri zu lassen jet. Mit den Garibaldi erwiesenen Ehren hat uns der Nah arstaa rige C 4 E E L A : August von Sachsen wieder in Wien N über seine Wünsche mit einer Herzlichkeit ausgedrückt, die Jtalien A t die Wahl nahfolgender Künstlern G Eee ert der Prinz- S London, D November (7.9) De L e Ci n J 5 ( 5 2206p p g ‘“ 2 L E M L l \ I tit S A «U Le ch N en i N ftle] T d ; , | i i | : Dien Rode Tate n anb U, es sei naiv immer theuer sein wird? [ it der Aufforderung, daß geonisse des Heeres-Ergänzungsgeschäfts für das Jahr Kunst- Akademie zu Münthen beftätigt : der Maler Bouguerau und Dampfer „Spartan“ von Capetown abgegangen. Der Galiie- De C0 ffe ie C d 1 Nüt cie leugnen Der Minister-Präsident {loß mit de Königs vertrauen 1890. In ten alphabetiswen und Restantenlisten werden geführt | Gérôme (Paris), Courtens (Brüffel), Krover (Kopenhagen), Klinger Dampfer „Garth Castle“ ist gestern auf der Ausreise in Caye- D E e Dai WAY O a g A ie das italienishe Volk der Weisheit seines SOUig2 v it 1476 466 Mann. Im militärpfliÞtigen Alter sind freiwillig (Rom), Orhardfon (London), Professor Ludwig (Berlin), Braith | town, der Castle-Dampfer ,Dunottar Castle* auf der Heimreise zu wollen. Jm Laufe der Debatte sprach sih B raf gegen di möge, der der sihere und zuverlässige Führer des ihn mi eingetreten 12 666, vor Beginn des militärpflihtigen Alters in das (München), Bildhauer Myslbeck (Prag), Oskar Roth (Paris). gestern, der Castle-Dampfer „D unbar Caftle“ auf der Ausreise U rohritannien seiner E Heer 11866, in die Marine (79. Wegen unerlaubter Aus- Im Anstluß an die Berichte aus Berlin und Potsdam theilt | heute in London angekommen, Der Caftle-Dampfer Norham 2 v Die Zubörcr folgten der Rede, die fast ununterbrochen wanderung find verurtbeilt worden 19 472 (Land-), 779 (see- | Herr Profcssor Dr. A.S®mwidt ia Stuttgart dem „Schwäbischen | Castle“ ist auf der Ausreis Sonnabend Sout! Großbritannien und Jrland. Die Zuhörer folgten de e, S Ser E r x S N : S astle uf der Ausreise am Sonnabend von Soutbamvton i: i | E E mânnische und balbseemännisce Bevölkerung). noch in Unter- | Merkur“ mit, daß am 28. Oktober das Seismometer des dortigen abgegangen, L N E 1 größten Aufmerksamkeit Besonders lebhafte Beifallsrufe su {ung 14873 (Land-), 305 (see- und halbfeemännische Bevölkerung). | Realgymnasiums Natmittags 2 h 5' 5“ eine vertikale Boden: k O e LOVD DET 1 : eit. Be es ebl ruf London beantwortete der erste 2 S T ¡Aufmertsamkeit. Besonders lebbaîte Beifallar: E L Toi auf olle Diaben lait v4 ves © ie H l and hob abei her -, Die engliibe E A :-wihts im Budget, über den Entschluß der Regierung, keine D i hervor: Die englishe Flotte hal ias m 4 En þ der Regterung, eine p pen Befu Le a vi Ee A S A neuen Schulden zu machen, sowie bei den die Kirchenp Portsmouth die Pflichten der Gastfreundschaft in einer Meise erfüllt, daß sie niht nur ihre Gäste, sondern au

bewegung von 1 mm und eine horizortale von etwas über 1 mrn angezeigt habe Die zur genannten Zeit erfolgte Ubrauslösung habe ge- und die afrikanishe und auswärtige Politik betreffenden Ls F Élärungen. Mit stürmischen Kundgebungen wurde namentlih i ß i die L vertraten, von der Auf- i roße Nation, die Leßtere vertraten, | rihtigkeit des Wohlwollens Englands überzeugt habe. Der

stattet, die Zeit der Erschütterung 26 Stunden später noch mit einem Königliche Hochbschule möglichen Febler von 10“ auf die oben angegebene Zahl fesizustellen. glihe Hobschule, der Shluß aufgenommen. ienis [chaf T ielli wies in Beantwortung i nishe Botschafter Tornielli wies in : g des Tocíies auf die Vertreter des Auslandes am eng-

, , e ° G s F - ot r S ; L : 7 H Gdicben, etsvrode alio einr andecen am S Vfiobee ‘eocicien | Plorisin, die unte Kla ca SHumaan s Lens meg fie roveven, entsprehe also einer anderen am 28. Oktober „erforgren | ch au bei uns \chon ôren ließ, gab Frei i A G Laie C Mterung, Es wre, S am Sluß der Mittheilung R e pn Pee Solin, n E Sanacet, Min (Blilleryngen: Wege ONinen iebe Bio öfter in London concertirte, nahm sie gestern dur seine gefällige Der Besiver Przptarski in A j Mitwirkung unter seine Obhut. Es wurde dadur die Auéführung der Konit bec! Nigais Przvtarsfi in Abbau Kar8zyn hatte, „wle aus G-dur-Sonate mit Violine von Beethoven und der Brabms'schen s f die intimen Beziehungen zwishen Eng: L oniß berihtet wird, beim Umaderna des Kartoffellandes eine Urne Sonate (op. 78) für Klavier und Violine zu einem wahrhaft seltenen E oen bin, He bes Minu Zfand für mit vers{iedenen gut erhaltenen Gold- und Silbermünzen, Kunstgenuß. Der weiche und gebildete Ansch!ag und die acistvolle L er ag Ses E etwa tausend Stü, ausgepflügt, Der Dizektor des westpreußis{en i freht des europäischen Friedens bildeten. Den g ger gr Ministerium beantwortete Ee inister M i Salisbury. Er erklärte dem Minister Marquis von Salisbu m S D Une: i _ E L aid Die Politik der Regierung fei unverändert. Von dem Ergebniß ihrer Politik in Jrland sei die Regie- rung ganz befriedigt. (Beifall.) Die jüngsten Ereignisse

(gl uud, ° j Dl i Vortragsweise, mit der die Spielerin auf das Eingeben dste dem

Provinzial-Muiseums, Professor Dr. Conweny hat das Fundgebiet | Meister folgte, maten das Zusammenspiel zu einem volle E in Jrland seien der Ansicht niht günstig, daß ein irisches Parlament Jrland den Frieden und die Ordnung oder die

bee Zeit: des benn Drt und Stelle desicztigt. Sie ftammen aus besondere Zartheit des Spiels erfreute die Corcertgeberin im Vortrag Befreiung von der ecclesiastishen Herrschaft bringen werde.

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs- Maßregelu. N

Der Gesundbeitsstand in Berlin war au in der Woche vom 25. bis 31. Oktober ein ziemli günstiger und die Sterblichkeit eine mäßig bobe (von je 1000 Einwobnern starben, aufs Fahr be- rehnet, 18,7) as Vorkommen von akuten Darmkrankheiten war au in diefer Wode ein gegen die Vorwo&e vermindertes; es erlagen diesen Krankheitsformen 88 Personen gegen 109 der Vorwote. Die Betheiligung des Säuglingêalters an der Sterblichkeit war eine geringere als in der VorwoHe; von je 10 0900 Lebenden starben, aufs Iahr berebnet, 71 Säuglirge Akute Entzündungen der Athmungs- organe führten gleifalls feltener zum Tode, Von den Infektions- krankheiten blieb das Vorkommen von Unaterleibéetyphus, Scharlah und Dipbtberie ein der Vorwoche ¿bnliGes. Grkcankungen an Diphtherie zeigten sid im Stralauer Viertel und auf dem Wedding am häufigsten. Masern baben größere Ausdebnung gewonnen und wurden aus dem Stralauer Viertel, der Rosenthaler und Oranienburger Vorstadt am zablreihsten zur Anzeige gebraht. Erkrankungen am Kindbett fieber kamen 5 zur Meldung; au rosenartige Entzündungen des Zell- gewebes der Haut zeigten keine_ wesentliche Steigerung ibres Vor- kommens. Eine Erkrankung an Trichincsis fand Aufnahme in ein Krankenhaus, Erkrarkurgen an Keubbufsten waren ni&t selten, der Verlauf blieb aber meist ein milder. Rbeumatis§e Beschwerden aller Art zeigten gegen die Vorwoche leine wesentlihe Veränderung in ibrem Vorkommen,

London, 8. November, Abends. Aus3 Franklin im Staate Indiana kommt dem „H. T. B.* die Kunde von dem Auftreten einer Epidemie, deren Ers§einen die Aerzte in Verlegenheit und die Einwohner in Schrecken verseßt. Die Symptome Knd zuerst bobes Fieber ; wenige Stunden darguf beginnt die Zunge si zu entzünden und anzuschwellen, fie wird \Gnell \{warz, es tritt S&wäthe ein und bald au der Tod. Die Aerzte erklären, daß die einzige ähnliche ibnen bekannte Krankheitsersheinung die asiatis&e „\chwarzeZunge“ sei, gegen die ein Heilmittel bis jegt unbekannt ift

Verkehrs-Anstalten.

Laut Telegramm aus Köln hat die zweite englische Post über Ostende vom 9. d. M. in Köln den Anschluß an Zug 31 nah Berlin über Hildesheim nit erreidt. Grund: Verspätung des Pariser Zuges, Aufenthalt in Aachen wegen Maschinenwechsel.

Bremen, 9. November. (W. T. V) NorddeutsSer Llovd,

Lübeck, 9. An_ i Senators Mann wurde dem „W. T. B.“ zufolge Kaufmann Dee cke zum Mitglied des Senats gewählt.

Oesfterreich-Ungarn.

Gestern begann die österreihishe Delegation ihre Sitzungen. Fürst Schönburg, der einstimmig zum e sidenten gewählt wurde, hob nach ciner Meldung de W. T. B.“ in seiner Ansprache die erfreulihe Thatsache

Parlamentarische Nachrichten.

Der Geseßen!wurf , betreffend die Vereinsthalerc ôster- reihischen Gepräges, ist heute im Reichstage zur Verthcilung Rußland und Polen. reidi Die silberne Hochzeit des Kaisers n Lu Kaiserin wurde gestern im ganzen russishen Reich A begangen, Die Spenden, die aus E wurden, sind größtentheils für wohlthätige A es ink Jun Livadia fand in der Kirche des dortigen Kaiserlichen Pa ae Gottesdienst statt, dem die gesammte Kaiserliche Familie mi ihren hohen Gästen beiwohnte.

Ftalien. 7 h Der Minister-Präsident Marchese di Rudini hat gestern im aud L Mailand die lang erwartete P rogr n Rede gehalten. Von den Ministecn, den R T R ree re iären und dem Empfan êcomité begleitet, betrat der E Präsident um 2 Uhr Nachmittags das mit elekt e | erleuhtete und bis auf den leßten BUR gee 00 er. Unter den Anwesenden befanden sih zahlreiche E n und Deputirte, und in den Loge haite eine große A 13a N von Damen Play genommen. Herr dit Rudini, der mi lang andauernden Begrüßungs- und Beifallsrufen empfangen worden war, begann seine Rede um 21/7 Uhr. Ec légte, wie „W. T. B.“ berichtet, zunächst - die von der ee im Budget gemachten Ersparungen dar und N egie: rung sei unter allen Umständen entschlossen, keine neuen

Theater und Musik.

Entscheidungen des Reichsgerichts.

Die Kirche nbücher haben, na einem Urtheil des Rei8- erits, TV. Strofïenats, vom 23 /30. Juni 1891, dadurch, daß die eurkundung des Personenstandes den Standetbeamten geseßlih Üüber-

tragen ist, in Preußen nit ibren Charakter als „öffentliche Bücber*“ binsihtli@ ihrer sonstigen landesgeseßlid angeordneten Eintragungen, nomentli® die der Taufen, verloren; insoweit ift die Bewirkung fals{er Beurkundung in den Kirhenbüchern als E Urkundenfälshung aus §8. 271 des Strafgeseßbuchs zu bestrafen,

Ein auf Provision gestellter Handelsagent bat, nach einem Urtbeil des Reichsgerickts, 1, Civilsenats, vom 23. September 1891, seinem Ges{äftéherrn gegenüber ein Recht auf Auskunft über die Geschäfte, von denen ihm Provifion zust:bt. dur Aufstellung und Abrechnung. Au ifl der Geschäftëberr verpflihtet, dem Agenten Bebufs Prüfung der Richtigkeit und Vollständigkeit der er-

Spanien.

inif asi ¿rflá in einer Der Minister-Präsident Canovas erklärte in : Unterredung mit . dem Comité des . Handelsvereins: en: Regierung sei entshlossen dafür zu sorgen, daß die N von Spanien das jüngst beschlossene Geseß bezüglich der Beschränkung der Notenausgabe, refpettire. Sr glaube, daß die Erhöhung des Goldagios O E 7] f die beträqtli äufe isher Exterieur e S@&ulden zu machen. Ec würde N verlasse, wenn A A Oa babe ne ar w-

L 1ßer Stande sähe, dieses Programm einzuhalten. M S s És

50 MAnauee seien im Laufe von zwet eaten an militärischen M E Soiree verbftcittiet én vésilires Ausgaben erspart worden; für weitere Ersparungen, welche die C in “ags O beit * bal! u Abge er Wehrfähigk-it des Landes mindern könnten, S mi “Sinanz-Ministerium getroffenen Maßiahiien bie keine Verantwortlichkeit übernehmen. Das gegenwärtige Kabine A De Gold cur Verfügt, ‘bés A Bas (alen

der Zeit des dreißigjährigen Krieges und baben einen boben Wertb. | des Capriccio von Mendelssohn und des Nocturnes von Chopin Das westrreukfßisdhe Provinzial-Museum bat dem „Bromb, T.“ ¡ufolge } (H-dur) und eines fehr cefälligen Scerzos ihrer Lehrerin, während den Gefammtfund angekauft : : E ste die Gedankentiefe der großen Phantasie (C-dur) von Schumann

Anf Vorschlag des Brügger Führers der vlämishen Bewegung, | und der Phantasie von Ba vollftändig wiedergab. Schließlich fam t 3 dig Profefsors Julius Sabbe bat, wie der „Hamb, Corr.“ mittheilt, eine | die virtuose Seite ihres Spiels noch besonders in der Rubinstein- theilten Aufftellung und Abre{nung di: Einsicht leiner Ge- | Anzabl „Vlamingen“ beschlossen, sid im nächsten Sommer ¿u | {en Etude (C-dur), die Fräulein D. in einem staunenêwerthen fchäftsbüher insoweit zu gestatten, als se dazu erforderlich ist. | einer Fabrt nach Helgoland zu vereizigen, wo sie am Denk- Tempo auéführte, sowie in einer Toccata von Sgambati ganz vor- Dagegen darf si der Agent der erthcilten Aut kunft gegenüber nit | mal Hoffmann von Falle rsleben?’s das Andenken des zügtih zur Geltung. 5 E

sei gebildet worden, um die finanzielle Frage zu regeln. Das einfa darauf beschränken, ihre Vollständigkeit zu bestreiten, zu be: j aub für die vlämishe Literatur

E T E di

x ie ¿wärtigen Angelegenheiten betreffe, - so T L von der Gegenwart sprechen und nicht prophezeien. Gegenwärtig sei n1cht das kleinste N Horizont, das irgend etwas R O S n : liches enthielte. Ueberhaupt scheine De O una Dee Nationen langsam das Feld zu verändern, indem die une e Konkurrenz und die erlö)chenden Handelsverträge dle EE V maten beschäftigten. Englands gegenwärtige Aussichten in An Handelsfriege seien verheißungsvoll. HZeitweilig werde ns land eine eigenthümliche, isolirte Stellung einnehmen. Die amerikanishen Wahlen zeigten, daß die leichte Reaktion gegen den Schußzoll vorüber sei, die Handel#welt Englands s{hwanke aber nicht in ihrer Liebe zum Freihandel. a 46 Was Egypten anlange, so bätten frühere Vinister L )

zu eb:nso unglückseligen wie unzeitgemäßen politischen e, klärungen und Prophezeihungen herbeigelassen, dur Ae alle», die gegen England unfreundlich gesinnt seien, A S, alle, die seine Wohlfahrt schäßten, mit Schmerz C ote den seien. Demgegenüber betone er, daß die Dee der Regierung bezüglich Egyptens eine absolut unveränder iche sei. Das Kabinet beabsichtige niht, sich von der Een Aufgabe zurückzuziehen; es sei nicht seine Shuld, dal: 18 O niht allein Geld und Blut zur Erlösung Egypten hin, egeben habe. Jeßt, wo ein so großer Erfolg dieser ir fi zu vollziehen beginne, könne das Kabinet nit geitatten, daß er wieder in Frage gestelt werde und Egypten in die frühere Anarchie zurückfalle. Die 4 reu wes niht, das Glied, das Egypten mit der e t P Vi u zershneiden, sondern sei von dem Wunsche vaigr 74 BVPn in der durch Verträge und Firmane defininten Ste nus L ottomanishen Reiche zu erhalten. Sie wlinsche aber a N daß in dieser legalen Stellung Egypten E genug sei, selbständig alle auswärtigen Sre v \Glagen und alle inneren Unruhen zu ee rüde Eine solhe Stellung werde niht in einem Tage ae: wennen. Egypten gehe dieser Stellung aber entgegen, un

U N O Rin Er: trogramm der Regierung sei die Herbeiführu g von Er- | h) pa und eine Wiederherstellung der Finanzen mit allen Mitteln.

Das Kabinet habe Ersparnisse im Betrage von 68 Millionen im Budget für 1891/92 gemacht und werde solche im Betrage von 140 Millionen im Budget für 1892/93 herbeiführen. Dur diese Ersparnisse werde eine dauernde Verbesserung der Finanzen erzielt, welche die uan zielle Lage von Grund aus umgestalte. Das Budget für 1891/92 werde lediglih in Folge von Ersparnissen im Gleihgewicht abschließen. Das Budget für 1892 93 werde mit Auss{luß der Kategorie „Bewegung der Kapitalien einen Ueberschuß von 20 Millionen aufweisen, der in Folge des 11 Millionen betragenden Minderertrags der Kategorie „Bewegung der Kapitalien“ sich auf 9 Millionen reduzire. Die Regie- gierung wolle jedoch das Budget unifiziren, indem sie sogar die Ausgaben für die Eisenbahnen aus den ordentlih:n Einnahmequellen und nicht mehr durch Anleihen decke. Die Regierung verschiebe die Her- stellung der Eisenbahnlinien, die noch nicht in Bau gegeben seien, und fordere in dem Budget für 1892/93 nur 30 Millionen für Eisenbahnen, deren Bau unaufschiebvar sei, Jn Folge dieser Forderung trete an die Stelle des Ueber- schusses in der Höhe von 9 Millionen ein Fehlbetrag von 21 Millionen, welhen die Regierung dur eine Reihe von Maßnahmen, die insgesammt 237/16 Millionen ergeben würden, zu decken beabsichtige. Das Budget werde somit unter Einschluß des Pensions: und Eisenbahn:Etats und troy der niedrigen Budgetansäße, die in Folge der reichen Ernte sicherlih über- schritten werden würden, mit einem mäßigen Ueberschuß ab: schließen. Wenn die Regierung eine Vermehrung der außer- ordentlihen Ausgaben fordecn müßte, so würde sie gleichzeitig das Mitte! zur Beschaffung der erforderlichen Beträge in Vor- shlag bringen. Herr di Rudini kündigte sodann Maßnahmen zur Verminderung der Ausgaben für die lokalen Behörden zur Regelung der Lage in Rom sowie zur Erleichterung N Lösung der daselbst herrshenden Baukrisis an. Ferner sollten

, Dies werde zur Folge haben, daß der Wechsel- Ns: aprbgehe. Die Bank werde ferner im Auslande Gold für ihre Rehnung und für diejenige des Staatsschaßes kaufen. Andere Maßnahmen, die noch getroffen werden sollten, würden dazu beitragen, den Münzumlauf zu regeln.

Belgien. . E

Die in Belgien seit drei Jahren bestehende edingte Verurtheilung hat, wie man dem „Hamb. Corr.“ schreibt, im Allgemeinen günstige Ergebnisse erzielt; die Zahl dieser Ver- urtheilungen nimmt ständig zu, wogegen die Zahl der Rückfälligen sich mindert. Die belgische Regierung hat daher auf Antrag des Justiz-Ministers die Einbringung eines Geseßes beschlossen, das diese Verurtheilung bedeutend ausdehnt. Bisher mußte der Richter die Bedingtheit der Verurtheilung aus- drücklih aussprehen, und die erste Strafe wurde nur im Falle einer zweiten Verurtheilung vollstreckbar. Nah dem neu geplanten Geseße wird die Vollziehung jeder ersten einen bestimmten Saß nicht überschreitenden Verurtheilung von Rechts wegen vertagt; im Falle shlechter Aufführung des Verurtheilten wird sie vollzogen. Auch wird den Staats- anwälten das Berufungsrecht in zuhtpolizeilihen und polizei- lihen Sachen entzogen.

Türkei. 4

Der Gouverneur von Skutari hat, wie „W. T. B. aus Cetinje meldet, bei der Bevölkerung Alban iens mit der Abnahme von Schießgewehren jeder Art begonnen, ausgenommen die von dem Gouverneur selber gelieferten Gewehre.

Rumänien.

Bukarest, 3. November. Die Landesvertheidigungs- Kommission hat, wie die „Köln. Ztg.“ erfährt, das deutsche Mausergewehr als das beste Repetirgewehr erklärt und dessen Einführung unter Benußzung des französischen rauch-

sei ernstli ff daß fi i de. Wenn es sei ernstlich zu hoffen, daß fie bald erreiht wer : Sis wg anderen Mächten unterstüßt, nicht aber behindert

die Emissionsbanken reorganisirt werden, indem die Kapitalien

freien Pulvers empfohlen.

haupten, es seien noch andere Gescäfte abaeschlossen, ohne Beweis dafür anzutreten, und andere Auëkunft und Vorlegung der Gesch{äfts- bücber zu deren Prüfung fordern, obne die Prüfung der ertbeilten Auskunft vorber verlangt zu haben.

Entscheidungen des Ober-Verwaltungsgerichts.

Dev §. 28 des Krankenversicherungsgesetzes vom 15. Juni 1883 bestimmt, daß Kafsenmitglieder, w:lche erwerbslos werden, für die Dauer der Erwerbslosigkeit, jedoch nit für einen längeren Zeitraum, als fie der Kafse angehört baben, und höhstens für drei Woen ihre Ansprüche auf die geseßliten Mindestleistungen der Kasse bektalten. Diese Vorschrift hat nit den Sixn, daß die geleßlihen Mindestleistangen auf hôöbstens drei Wochen gewährt werden sollen, sondern daß erwerbslos werdende Kafsenmitglieder für den Fall, daß sie während ihrer Erwerbslosigkeit inner- alb dreier Wochen nach Eintritt derselben erkranken, ihren Unter- süßung8anspruch in Höhe der gefeßlihen Mindestleistungen behalten. Es ift ihnen mithin in solchen Fällen die Krankenunterstüßung nicht etwa nur bis zum Ablauf der drei Wochen, sondern während der Dauer der Krankheit, bis zum Ablauf von dreizehn Wogen zu ge- währen (Erk vom. 17. September 1891 1I1I, 797).

Einer Polizeiverordnung, welche den Shankwirthen verbietet, nah Eintriit der Polizeistunde bis zu einer gewissen Morgex- ftunde Branntwein oder Spir rkaufen, liegt die Absicht zu Grunde, den Aus\{ank von i en Kleinhandel mit Branntwein und Spiritus innerhalb i unshädliher Grenzen zu erhalten und dadur der Völlerei in Brannt- wein vorzubeugen. rihe, welche das Verbot übertreten, fördern dadur die Völlerei im Sinne des S. 33 der Gewerbe- ordnung und geben bei wiederholten Uebertretungen zu der Befürctung Anlaß, daß sie auc in Zukunft die Völlerei im angegebenen Sinne dieserhalb bie (gund es Tann gien aas s zie Gewerbeordnung

rrauvniß zum Betriebe der Schankwirth\chaft entzogen werden. (Erk, vom 5. Oktober 1891 111 867.) CRAN GNOA

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f l l hohbedeutenden Sprat- forshers und Dighters feiern wollen. Hiermit werde auch eine Han sa- fahrt verbunden werden, wobei in Hamburg, Bremen, Lübeck und Rostock den Hanseatishen Geschihtsvereinen ein Gegenbesuch erstattet werden foll, die vor sieb-n Jahren auf einer Reise nah Brügge, Gent und Antwerpen, 112 Mann stark, jo warm und brüderli auf- genommen wurden,

Aus dem Programm der im Jahre 1892 zu Madrid ge- planten Ausstellung zur vierten Centennatfeier der Entdeckung Amerikas, die im Monat September stattfinden wird, hebt das . Dresd. F, * folgende Punkte hervor: Die Ausstellung hat den Zweck, den Kulturzustand Amerikas bis zur ersten Hâlfte des 17, Jahr- hunderts, insbesondere denjenigen zur Zeit Columbus’ und außerdem au den Kulturzustand Europas, besonders Spaniens und Portugals zur Zeit der Entdeckung und Erorberung Amerikas zur An- scauung zu bringen. Die eine Ausstellung wird die Be- zeihnung führen: Exposicion Historico-Americana, die andere Exposicion Historico - Europea Erstere wird prähiftorishe Gegen- stände (Modelle, Pläne, Zeichnungen von amerikanischen Höblen, die als Menschenwohnungen gedient haben, Waffen, Instrumente, Shmuck- und Gebrauch8gegenstände aus jener Zeit), ferner aus der historischen Epoche : Bauderkmäler, Skulpturwerke, Malereien, Kleider, Waffen, Gold- und Silberarbeiten, Instrumente, Gewebe, lite- rarisches Meaterial (epigraphische Denkmäler , Handschriften, Dokumente, Karten, Pläne u. #\. w.) und \chließlich Gegen- stände, die sich auf vorcolombiniscke Reisen beziehen, umfassen. Die ¡weite Grupbe dieser Abtbeilung wird die colombinishe und na(- colombinishe Zeit zum Gegenstande haben und S{hfffahrtsgegenstände des Columbus, nautische und mathematische Instrumente, geographische Karten, Skulpturen, Malereien, Gravüren, Literaturprodukte, Jn- duftriegegenstände, Münzen u. \. w. aus der bezeichneten Zeit vor- führen. Die „Exposicion Historico-Europea“ wird Gegenstände

y Philharmonie.

__ Das zweite Philharmonishe Concert des Herrn Dr. Hans von Bülow, das gestern stattfand, brachte zwei sehr interessante Novi- täten : das dritte Violinconcert (D-moll) von M. Bru und ein Capriccio für großes Ortester von Robert Radecke. Das Concert beginnt mit einer Einleitung des Orchesters, deren Motive bald der Solist aufnimmt und in einer der Technik seines Instru- ments entsprehenden und virtuosen Weise weiterführt. Das melo- disse Hauptthema des Adagios wird wvom Streichorchester ellein eingeführt; nah „dem rbythmish belebten Mittel- laß schließt dies Adagio mit einer leisen Reminiécenz an das Hauptthema. Der Solist führt im Finale cin lebendiges und launiges Motiv ein, das bald in eine übermüthige Tanzweise übergeht und von einem fehr wirkungsvoll durchgeführten Seitenthema abgelöst wird. Das ganze Werk, das si mehr dur Grazie als Gedankentiefe auszeichnet, läßt den Solisten stets aufs Glänzendste hervortreten. Die Ausführung durch Herrn Professor Joachim war eine in jeder Beziehung vollendete, Der Komponist ersien nach stürmishem Applaus an der Hand des Herrn von Vülow auf der Orthestertribüne. Die zweite Novität, ein Capriccio von R. Radecke, is in Form eines Symphoniesaßes gehalten und zeihnet sich durH sehr originelle thematishe Erfindung aus. In der Durcführungs- art den Spuren Beethoven?s folgend, mat dies Werk einen namwbaltigen Eindruck; wir sehen seiner baldigen Wiederbolung mit Interesse entgegen. Außer den genannten Werken führte das Orchester noch die ftets gern gehörte „Genoveva-Ouverture“ von Schumann, ein Larghetto von Spohr und die phantasiereie, poetisch

ehaltene Symphonie von Raff „Lenore“ aus und leistete unter Heren von BVülow's Direktion, wie immer, böchst Lobens3werthes.

as dritte Philharmonische Concert am 23, November bringt Orchester- werke von Schubert, Goldmark, Brabms und ein Klavier-Concert bon Tschaikoweky. (Solistin: Frau Carreño )

der bildenden Kunst (Porträts, Statuen, Medaillons, Kameen, ge- \chnittene Edelsteine, Gemälde, Miniaturen, Mosaikarbeiten, Holz- schnitte, Kupferstihe u. st. w.), der Kunftindustrie (Monstranzen, Kelche, eliquarien, Leuhter, Lampen, Filigran- und Gmailarbeiten, Schmuck- gegenstände u. \. w.), Metallarbeiten, Waffen (Harnische, Panzer,

webe, Möbe!,

Fayence- und Porzellangegenstände, Musikinstrumente | mebr Wärme Ee N enn u. A. enthalten, Die Beurtheilung und Prämiirung der Ausftellungs- | „Unbefangenheit“ sowie di: „Loreley* von Liszt, „Das Ständen“

Saal der Gesellschaft der Freunde. Die Concertsängerin Fräulein Helene Frank, deren frühere Leiftungen noch in gutem Andenken stehen, gab am Freitag eia Concert,

in dem fie eine reiche Anzabl gut gewäblter Gesänge zum Vortrag brate. Die klare und lieblihe Soprarstimme hat in leßter Zeit

Helme, Swerter, Lanzen, Wurfmaschinen, Fahnen, Feldzeichen u. \. w.), | unter D. Eichberg's Führung sehr bedeutend an Kraft Kleider (Priestergewänder, Prunkkleider), gestickte und bemalte Ge- | und Umfang

zugenommen; auh läßt ihre Ausdrucksweiie Empfindung erkennen. Weber's Lied

gegenstände wird durch eine internationale Jury erfolgen.

von Brahms, „Blumenorakel“ von H. Hofmann und „Der Scub-