1891 / 289 p. 14 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

8s 103 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, an Yat plostrlls, Neue Friedrichstraße Nr. 13, Hof, Flügel C, Erdgeschoß, Saal Nr. 40, versteigert werden. Das Grundftü> ift 1 a 43 qm groß und weder zur Grundfteuer, noŸ zur Gebäude- fteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatits, etwaige

\häßungen und andere das Grundstü> be- treffende Nachweisungen , sowie besondere Kauf- bedingungen können in der Gerihtsshreiberei, ebenda, ee D., Zimmer 42, eingesejen werden. Alle ealbere<htigten werden aufgefordert, die niht von selbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Verfteigerungs vermerks nicht hervorging , insbesondere derartige Forderungen von Kapital , Zinsen , wiederkehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Verfteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger ividerspri<t, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des gerin sten Gebots nit berü>si<tigt werden und bei Ber- theilung des Kaufgeldes gegen die berücsich- tigten Ansprüche im Range zurü>treten. Die- jenigen, welche das ‘Eigenthum des Grundstü>s be- anspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Ver- fteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Ansprah an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird au 9. Februar 1892, Nachmittags 122 Uhr, an obenbezeih- neter Gerichtsstelle verkündet werden.

Berlin, den 26. November 1891. :

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 53.

[51816]

In der Zwangsvollstre>ungssahe :

1) des herzoglihen Finanz-Collegiums, Abtheilung für Leihhaus-Saen, zu Braurschweig, Klägers,

2) des Kaufmanns Louis Runge daselbst, Klägers,

3) des Kothsassen und Kommissionärs Frit Pipo in Lengede, Kiägers, s

4) der Herzoglihen Kreiskasse zu Wolfenbüttel,

9) des Kaufmanns Gustav Störig in Braun- \{<weig, Gläubigers, : : y

6) der Firma Gustav Giebel in Braunschweig,

Klägerin, ; :

7) der Herzoglihen Kreiskasse zu Braunschweig, wider den Brücfsißzer Friedri Roloff in Lesse, No. ass. 99, Beklagten, wegen Hypothetkapitalzinsen 2c, werden die Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen unter Angabe des Betrages an Kapital, Zinsen, Kosten und Nebenfordecungen binnen zwei Wochen bei Vermeidung des Auss{lusses hier anzumelden. :

Zur Erklärung über den Vertheilungsplan, sowie zur Vertheilung der Kaufgelter wird Termin auf den 19. Jauuar 1892, Vormittags 92 Uhr, vor dem unterzeihneten Amtsgerichte anberaumt, wozu die Betheiligten und der Ersteher hiermit vor- geladen werden

Salder, den 2, Dezember 1891.

Herzogliches Amtsgericht. Kunze.

, in der Müllerstraße (Nr. 156 d.) be- legene Grunde H 9. Februar 1892, Vor- g

[51811] Aufgebot.

Der Brauereibesißer Otto Beyer hierselbst, ver- treten dur< den Eisenbahn-Secretair Otto Werner zu Perleberg, hat das Aufgebot der verloren ge- angenen Prioritäts-Stamm-Actie der Prigritßer isenbahn-Gesellshaft Nr. 04930 zum Nennwerthe von 300 M nebst Talon und den dazu gehörigen Divitendensheinen vom Betriebéjahr 1886/87 an beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf- gefordert, spätestens in dem auf den 1. Juli 1892, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urfunde vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Perleberg, den 2. Dezember 1891.

Das Königlihe Amtsgericht.

[51814] Aufgebot.

Das Sparkassenbu<h der \tädtisben Sparkasse zu Waldenburg i. Sl. Nr. 15099 über 75,77 f, aus» gefertigt für Anna Adling in Gottesberg ist an- geblich verloren gegangen und soll auf Antrag der Eigenthümerin Anna Adling zum Zwe>k der neuen Ausfertigung amortisirt werden.

Es werden deshalb die Inhaber des Buches auf- gefordert, spätestens im Aufgebotétermine den 25. Juni 1892, Vormittags 10 Uhr bei dem unterzeihneten Gerichte, Zimmer Nr. 22, ihre Rete anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.

Waldenburg, den 26. November 1891,

Königliches Amtsgericht.

[51812] Aufgebot. / :

Auf den Antrag der Deutschen Bank in Berlia wird der Inhaber des angeblich rerloren gegangenen Wechsels d. d. Berlin, den 14, Mai 1891, über 384,69 t, zahlbar am 8, Oktober 1891, von der pas Carl Krauthammer vorm. I. Kindermann zu

erlin an eigne Ordre ausgestellt und auf den Malermeister E. Nüske in Charlottenburg, Knesebe>- ftraße 97, gezogen, von diesem acceptirt und dem- nächst dur< Indossement auf die Deutsche Bank zu Berlin übergegangen, aufgefordert, seine Rechte auf diesen Wesel spätestens im Aufgebotstermine am 11. Juli 1892, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeihneten Gerichte anzumelden und den Wesel vorzulegen, widrigenfalls derselbe für kraftlos würde erklärt werden.

Charlottenburg, den 26. November 1891.

Königliches Amtsgericht. v. Arnim.

[45227] Aufgebot.

Die Erben des Meytgecrmeisters Johann Adam Beyerle hier, nämli<: 1) der Kaufmann Heinrich Karl Beyerle zu Cairo, 2) der Metgermeister Georg

an der Metgergasse gelegenen mit Läitt. M. Nr. 96 bezeichneten Behausung für ein Darlehen von 1000 Fl. S. W. zu Gunsten ihres genannten Erb- lafsers und Lasten der Eheleute Metger meister Johannes Thomas und Dorothea, aeb. Würges, hier, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 25. Mai 1892, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen- fal s die Kraftloserklärunz der Urkunde erfolgen wird.

Frankfurt a./M., den 28. Oktober 1891.

Königliches Amtsgericht. Abthcilung 1V.

[51823] Oeffeutliche Ladung. i Die unbekannten Erben des am 24, [Januar 1873 in Niederkassel verstorbenen, mit der im Jahre 1886 verstorbenen Anna Maria Wallraff zu Niederkassel verheirathet gewesenen Dienfikne<htes Peter Hürscheidt oder Hönscheidt (au< Kurscheidt), welcher im Kataster als Eigenthümer der in dem Gemeindebezirk Nieder- fafsel belegenen Grundftü>e Flur E. Parzellen 2176 und 2178, gelegen in der Berggasse, Hausgarten zur Größe von 1 ar 79 gm und Wohrnhavs Nr. 55 mit Hofraum zur Größe von 1 ar 74 qm eingetragen steht, werden damit aufgefordert, ihre etwaigen Eigen- thums8ansprü<be an den benannten Grundstü>en spätestens in dem damit auf Samstag, den 6. Februar 1892, Vormittags 10 Uhr, an- beraumten Termin bei dem unterzcihneten Gericht anzumelden, widrigenfalls die fraglihen Grundstü>e auf den Namen des Kaufmanns Heinrih Baursh in Niederkassel eingetragen werden. Siegburg, den 26. November 1891. Königliches Amtsgericht, Abth. für Grundbuchs. gez. Lohstöter, Gerichts- Assessor. Beglaubigt: Döring, Aktuar, Ï als Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts.

[51813] Aufgebot. -

Auf Antrag der Ruhrschifffahrts- und Ruhrorter Hafenbauverwaltung, vertreten dur< den „Königl, Wasserbauinspector Kirh zu Ruhrort, wird das Aufgebotsverfahren zwe>s Anlegung eines Grund- bucblattes für die Grundstü>e Fl. 1 Nr. 2441/551. 552, groß 8,80 Ar, 2442/551. 552, groß 4,25 “r, 2443/551, 552, groß 4,23 Ar, 2444/551. 552, groß 25,89 Ar, sämmtlich belegen „in der großen Wiese“, eingeleitet: i Sämmtli%e unbekannte Eigerthuméprätendenten und dingli<h Berechtigte werden aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf die Grundstü>e spätestens im Termin am 8. März 1892, Vormittags 10 Uhr, bei Vermeidung der Auss(ließung an- zumelden.

Ruhrort, 28. November 1891.

Königliches Amtsgericht.

151821] Der Rechtsanwalt Driever in Akbaus hat auf Grund einer ihm von dem Mühlenbesiger Wilhelm Dinkelborg zu Epe ertheilten Vollma&t Namens desselben das Aufgebot der Parzelle Flur 11 Nr. 184/47 der Steuergemeinde Kirchspiel Epe, Lange Mote, Wiese, groß 20 ar 58 qm, beantragt. Alle Eigenthuméprätendenten werden aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf vorgedahtes Grund- tü> spätestens in dem an der Gerichtstelle zu Ahaus auf den 6. April 1892, Morgens 9 Uhr, anberaumten Termine anzumelden, und zwar unter der Verwarnung, daß im Falle nicht erfolgender Anmeldung und Bescheinigung des vermeintlichen Widerspruchsre<ts der Ausschluß aller Eigenthums- prätendenten und die Eintragung des Besißtitels für da. Muühlcnbesißer Wilhelm Dinkelborg erfolgen werde.

Ahaus, den 28. November 1891.

Königliches Amtsgericht.

51822] l Der Re<tsanwalt Driever in Ahaus hat auf Grund einer von dem Fabrirarbeiter Johann Buß in Gronau ihm ertheilten Vollma<ht Namens desselben das Aufgebot der in der Steuergemeinde Kirchspiel Epe belegenen Parzellen Flur 2 Nr. 1365/54 An der Chaussee Weide, groß 39 a 26 qm und Flur 2 Nr. 1366/54 An der Chaussee Weide, groß 35 a 66 qm beantragt. Alle Eigenthumsprätendenten werden aufgefordert, ihre Ansprühe und Rechte auf diese Grundstü>e spätestens in dem an hiesiger Gerichtsstelle auf den 6. April 1892, Morgens 9 Uhr, anberaumten Termine anzumelden und zwar unter der Verwarnung, daß im Falle nicht erfolgender Anmeldung und Be- scheinigung des vermeintli<hen Widerspruhsre<ts der Aus\<luß aller Eigenthumsprätendenten und die Eintragung des Besittitels für den Johann Buß erfolgen werde. Ahaus, den 28, November 1891. Königliches Amtsgericht.

[51805] Der Rewhtsanwalt Brandis in Ahaus hat auf Grund einer ihm von dem Kupfers{mied Daniel Lindenberg in Gronau ertheilten Vollmacht Namens desselben das Aufgebot der Parzelle Flur 2 Nr. 733/91 der Steuergemeinde Kirchspiel Epe, im Goor, Weide, groß 43 a 55 qm beantragt. _Alle Eigenthumsprätendenten werden aufgefordert, ihre Ansprüde und Re<hte auf das Grundstü> spätestens in dem an hiesiger Gerichtsstelle auf den 6. April 1892, Morgens 9 Uhr, anberaumten Termine anzumelden und zwar unter der Ver- warnung, daß im Falle nicht erfolgender Anmeldung und Bescheinigung des vermeintlichen Widerspruchs- re<ts der Aus\{luß aller Eigenthuméprätendenten und die Eintragung des Besigtitels für den Daniel Lindenberg erfolgen werde. Ahaus, den 21. November 1891. Königlihes Amtsgericht.

[51820]

Ludwig Beyerle hier, 3) die Ehefrau des Bä>er- meisters Cornelius Philipp Kißler, Johanna Patiete, geb. Beyerle, hier, 4) die geschiedene hefrau des Bauunternehmers W. Heinr. Adolf Neumann, Elisabeth Johanna, geb. Beyerle, hier, und 95) die Chefrau des Metzgermeifters Johann Gerhard Söldner, Eva Wilhelmine, geb. Beyerle, hier, haben das Aufgebot der angeblich in Verluft

Der Re<htsanwalt Driever in Ahaus hat auf Grund einer ihm von tem Polizeidiener Johann Tönjann in Epe ertheilten Volma<t Namens defsel- ben das Aufgebot der für Gerhard Hermann Terhoff- stedde in Epe, Gesina Catharina Terhoffstedde daselbst und Maria Adelheid Terhoffstedde und deren Cbemann Arnold Richters in Wefsum berictigten Antheile an der Parzelle Flur 12 No. 674/211 der

Alle Eigenthumépr ätendenten werden aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf. diese Antheile spätestens in dem an hiesiger Geri<ts\stelle auf den 6. April 1892, Morgens 9 Uhr, anberaumten Termine anzumelden und zwar unter der Verwarnung, daß im Falle ni<t erfolgender Anmeldung und Be- \heinigung des vermeintli<hen Widerspruhsre<ts der Aus\{luß aller Eigenthumsprätendenten und die Eintragung des Besittitels dieser Antheile für den Polizeidiener Johann Tönjann erfolgen werde. Ahaus, den 21. November 1891.

Königliches Amtsgericht. 51819 Aufgebot. l Zueies Erstre>ung des für die Büdnerei Nr. 1 zu Börzow niederzulegenden Grund - und Hypotheken- buchs auf diejenigen 64 O] Rth. in früherem Landes- maaß, deren Obercigenthum der Kirhe zu Börzow zusteht und welWe als Haus- und Hofplay und Garten Theile der genannten Büdnerei jind, hat der binrei<end als re<tmäßiger Besitzer dieser Büdnerei legitimirte Maurergeselle Joachim Strüfing zu Börzow ein Aufgebot beantraat und na<&gewiesen, daß (auf Grund der Publikatiens-Verordnung vom 2. Januar 1854, R. B. S. 10) das Großherzogliche Justizministeriuum zu Schwerin die Anwendung der Gesetzgebung über die Grund- und Hypothekenbücher für den Privatgrundbesiß in den Großherzoglichen Domainen auf jene 64 C] Rth. mit Vorbehalt einer Proklamation rüdsihtliqh der zur 2. und 3. Ab- theilung des Buchs gehörenden Belastungen- geneh- migt hat. Dieser Antrag ist zulässig befunden. und es werden dur< gegenwärtiaes Aufgebot Alle, welche der Verlassung der 64 [D Rth. auf den Antrag- steller als Nuztzeigenthümer zu widersprehen bere(- tigt zu sein glauben, und ferner Alle, welhe Rechte an jene Flähe geltend mahen wollen, die si zur Eintragung in die zweite oder dritte Abtheilung des Bud<s eignen, als z. B. gerichtliche Inhibitorien und vom Nugeigenthümer verwillkürte Dieépositions- beshränkungen, dinglihe, das Eigenthum bes<rän- kende Rechte aller Art (mit Ausnahme von Real- dienstbarkeiten und vzn ihrer Natur na<h auf keine Kapitalsumme gehenden ReWten), insbesondere Hypo- theken und gemeinre<tli<hen Entstehungsgründen aller Art, sowohl generelle als spezielle, endlich Privilegien nit dingliher Redte, welhe nah bisherigen für die fragli<en 64 [] Rtbh. geltenden Rechtsgrund- säßen einen Vorzug vor den eingetragenen Rechten gewähren aufgefordert, ibre Ansprühe und Rechte spätestens in dem auf Moutag, den 1. Februar 1892, Vormittags 11 Uhr, an hiesiger Gerichts- stelle bestimmten Aufgebotstermin anzumelden unter dem, wenn die Anmeldung unterbleibt, mit dem Auss\{lußurtheil eintretenden Rechtsnaßtheile des Verlustes ihrer dinglilen Rechte, beziehungsweise Privilegien. Grevesmühlen in Me>lbg., am 2. Dezember 1891. Großherzogliches Amts8gericht. gez. Floerke. Ausgefertigt : Grevesmühlen, den 5. Dezember 1891, F. C. H. Pöhl, Aktuar.

[51808] Aufgebot.

Der Mathäus oder Mathias Oesfterle, geboren am 18. September 1821 zu Stein (Hohenzollern), Sohn des Maurers Konrad Oesterle und der Bar- bara, geb. Bogens<üß, angebli< im Mai 1845 nah Amerika abgereist, wird auf Antrag seines Vor- mundes Josef Si>inger in Stein aufgefordert, \si< spätestens im Termine vom Mittwoch, 12. Ok- tober 1892, Vormittags 9 Uhr, bei dem Amts- gerihte zu Hechingen zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt wird. aa

Hechingen, Königliches Amtsgericht.

[51817] Aufgebot.

1) Der am 5. November 1838 zu Weenermoor geborene Sohn der Eheleute Borchert Harms Tülp und Trientje, geborenen Poppens, aus Jemgum Peter Poppens Tülp ist im Jahre 1854 oder 1855 auf einem hbolländishen Schiffe in's Ausland gegangen und hat seitdem keinerlei Nachrichten mehr hierher gelangen lassen. Nach einer vor mehr als 16 Jahren hierher gekommenen Mittheilung seines Bruders Hermannus Tülp hat er ¿unä<s in New-York ge- wohnt und i} \päter nah Boston verzogen. Von seinem Fortleben oder Tode sind, aller Bemühungen ungeachtet, Nachrichten nit zu erhalten gewesen.

2) Der am 14. September 1840 als Sohn der- selben Eheleute geborene Seiler Hermannus Tülp ist im Jahre 1867 oder 1868 na< Amerika aus- gewandert und bat seit mindestens 16 Jahren keinerlei Nawhricht mehr nah hier gegeben. An ihn geri{htete Briefe sind als unbestellbar zurü>kgekommen.

Auf Antrag ter beiden Schwestern der genannten Peter Poppens und Hermannus Tülp, der Ehefrau des Malers Harbert Smit Engeline, geborenen Tülp, zu Jemgum und der Ehefrau des Schiffskapitäns Hinderk Schwarz, Werdine, geborenen Tülp, daselbst werden die vershollenen Gebrüder Tülp, Peter Poppens und Hermannus Tülp, damit aufgefordert, \pâtestens in dem auf Dounerstag, den 29. De- Ae 1892, 10 Uhr Vormittags, anberaumten

ermine si< zu melden, widrigenfalls sie für tobt erklärt und ihr Vermögen den nächsten bekannten Erben oder Nachfolgern Überwiesen werden foll.

Alle Personen, welhe über das Fortleben der Verschollenen Kunde geben können, werden zur Mit- theilung aufgefordert. Zugleich werden etwaige Erb- und Nahfolge-Berechtigte für den Fall der dem- nâchstigen Todeserklärung ihre Ansprüche anzumelden unter der Verwarnung aufgefordert , daß bei der Ueberweisung des Vermögens der Verschollenen auf sie keine Rü>ksiht genommen werden soll,

Weener, den 2. Dezember 1891.

Königlihes Amtsgericht.

[51815] Aufgebot.

In Sathen den Nachlaß der Wittwe des Försters Theuerkauf, Johanne, geb. Beyer, in Bevern be- treffend, werden auf Antrag des Vormundes der minorennen Erbin, Großköthers Petersen in Bevern, der Namens seines Mündels die Erbschaft mit der Wohlthat des Inventars angetreten hat, alle die Anfpru< auf Befriedigung an die Verlassenschaft zu haben vermeinen, hierdur< in Gemäßheit des S. 823 ff. der C.P.O. in Verbindung mit 8. 7

ordnungen aufgefordert, ihre Ansprüche in dem zu fol<em Zwe>e auf deu 4, Februar 1892,

des Ausführungsgeseßes zu den deutshen Prozeß-

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Steuergemeinde Kirhspiel Epe, Bli>esh, Aer,

gerathenen Hypothekenurkunde 1860 Fol. 939 r, 463 über Verpfändung der Ueberbesserung einer

groß 10 Ar 30 [J-Meter beantragt.

Morgens 11 Uhr, hier angeseßten Termine an- zumelden, unter dem Rehtsnawtheile, daß ni<t an-

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[51807] Auf den Antrag des Nahlaßpflegers Aktuars Pirrmann in Salzwedel werden die Erben des am

Vormittags 10 Uhr,

Ehefrau Friederike rihteten und am 26. Testamentsna<trage Cheleute Wilhelm Hanne Henriette Louise, geb. Oerten, bedacht. Berlin, den 27. November 1891,

[52073] Das K. bayer. Amtsgericht Passau hat auf An- trag der Shuhwaarenhbändlerin Sopbie Krennbauer

[51709]

für Civilsahen hat am 2. d. M. fol Urtbeil eclasteut O IARE

gemeldete Ansprüche auf den Theil der Masse si

ânken, der na< erihtigung der angemeldeten

Forderungen auf die Erben übergeht. Holzminden, den 3. Dezember 1891.

Herzoglihes Aml1sgericht. S<hönemann.

818) Aufgebot.

Am 23. Januar 1891 verstarb zu Groß-Rohrheim

ledige Elisabetha Barbara Vecht, gebürtig von

Langwaden mit Hinterlafsung der Kinder ihres in Amerika verstorbenen Bruders Konrad Becht, mit Namen: Eleonore und Karoline Bet und der Tocter ihrer verstorbenen Schwester Anna Maria Magdalena Barbara Bet Katharina Becht, nunmehrigen Wittwe des Heinri Massing VI. in Griesheim, als uer nächsten geseßlihen Erben. Auf Antrag der Leßteren wir Eleonore und Karoline Becht in Amerika, deren Aufent- haltsort unbekannt is, hiermit aufgefordert, \i< spätestens im Aufgebotstermin : 26. Februar k. tretung oder Auss<lagung der ihnen zugefallenen, 397 #4 betragenden Erbschaft zu erklären, widrigen- falls Verzicht auf ihr Erbre<t unterstellt und nah fruhtlosfem Ablaufe des Termins die Erbschaft der allein si< gemeldet habenden Erbin überlassen werde. Gerusheim, den 2. Dezember 1891.

Konrad Beeht beziehungsweise dessen Kinder

Freitag , den Js., Vorm. 10 Uhr, über An-

Großherzoglihes Amtsgericht. (Unterschrift)

Aufgebot.

März 1891 zu Salzwedel verstorbenen Kommis

Friens Krause aufgefordert, spätestens in dem

fgebotstermine am 17. September 1892, ittags 12 Uhr, bei dem unterzeihneten Gericht

si< zu melden, widrigenfalls der Nablaß dem s< meldenden und legitimirenden Erben, in Ermangelung dessen aber dem Fiskus wird verabfolgt werden und der \sih später meldende Erbe alle Verfügungen

Erbschaftsbesißers anzuerkennen \{<uldig, weder Énungslegung, no< Ersay der Nußungen,

sondern nur Herausgabe des no< Vorhandenen würde

fordern dürfen. Salzwedel, den 3. Dezember 1891.

Königliches Amtégericht.

[51066] Der am 30, November 1830 geborene Bâäer-

elle Johann Karl Heinri Steffenhagen von r, wel<her im Jahre 1853 -na< Amerika aus-

gewandert ift und über dessen Aufenthalt und Ver- bleib seit dieser Zeit ni<ts hat ermittelt werden können, wird hiedur< aufgefordert, s< binnen

Jahren von heute an persönlih zu melden

oder den Ort scines Aufenthalts bekannt zu machen, widrigenfalls sein seit dem 29.

Februar 1856 dur en Abwesenheitskurator verwaltetes Vermögen von

2149 é 68 S$ nebft Zinsen seinen. nä<hsten Ver-

ndten für anheimgefallen erklärt werden wird.

Neustrelit, den 15. November 1891. Großherzoglih Me>lenburg. Amtsgeri<t. Abih. I.

C. Jacoby.

[51806]

Die ledige Clara Bohne aus Blankenburg

(Schwarzathal), zur Zeit unbekannter Aufenthalts,

rd hierdurch geladen, den 283. Januar 1892,

bei dem unterzeichneten

Fürstl. Amtsgericht entweder in Person oder dur Bevollmächtigten zu erscheinen, um einen von ihren 6 Geschwistern über die Slotterfeiste 1 a 98 qm A> 2054/1368, daselbst, 3 a 15 der siebente ungetheilte Antheil zusteht, abges<losse- nen Kaufvertrag anzuerkennen, widrigenfalls ihr ein Abwesenheitsvormund bestellt wird. : Rudolstadt, den 26. November 1891.

Parzelle 2053/1368, die erland und Parzelle qm deêsgl., woran ihr

Fürstlihes Amtsgericht, Wolffarth. 9

[51810] Oeffentliche Bekanntmachung. Der am 8. Oktober 1891 verstorbene chirurgische

strumentenmaer und Bandagist Carl Heinri nsstt Wilbelm Goltdammecr hat ia dem mit seiner Johanne, geb. S{attow, er- Oktober 1891 hier eröffneten vom 3. Dezember 1881 die Heinri<h Helgeuberger und

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 61. Bekanutmachung.

Passau unterm 28. November 1891 folgendes

Aus\c{luß-Urtheil erlassen :

„L. Mathias Ru>kerbauer, geboren am 19. Juli 20 in Tiefenba<, per matrimonium subsequens

legitimirter Sohn der Gütlerseheleute Stefan und Katharina Ru>erbauer, leßtere geborne Scheuringer, von Tiefenbach, wird als todt erkläët und. ist als dessen Todestag der neunzehnte Juli a<tzebnhundert und neunzig anzusehen.

II. Die Kosten des Verfahrens sind aus dem Ver-

mögen des Verschollenen zu erseßen,“

Passau, am 4. Dezember 1891. Gerichts\hreiberei des K. Amtsger!{<ts Passau, (L. 8) Stherer, K. Sekretär.

Nr. 16647. Leander Beha, Landwirth von

Pfaffenweiler, seit 1865 an unbekannten Orten ab- wesend, wird für verschollen erklärt,

Villingen, 2. Dezember 1891. Gr. Amt2gericht. gez. Obkircher.

Dies veröffentliht: Der Gerichtsshreiber Huber.

(52089)

Das Kgl. Amtsgeriht München I. Sateilana f

uße

J Der 3X 9% Pfandbrief der Bayerischen Hypo- en-

und Wechselbank dahier Litt. L. Ser. XX1UI. r. 16355 zu 1000 4, vinkuliet auf den Namen

Da wird ohne den dazu gehörigen Couponsbogen A R Le u hat i er ragsteller Johann mer e Kesten des VerfaLËrens zu tragen. München, 3. Dezember 1891. (L, 8.) Der Königl. Gerichtsschreiber: S t örrlein.

[52090] Durch Aus\{lußurtheil des unterzeihneten Ge- ri<ts vom 28. November 1891 if auf Antrag des Tu(fabrikanten Ferdinand Knops zu Aachen, ver- treten dur< Rehhtsanwalt Schnicewind zu Köln, die auf den Namen des 2c. Knops übertragene, mit Nummer 1032 bezei<nete Aktie der „Concordia“, Kölnische Lebens-Versicherungs-Gefellshaft zu Köln, über 3000 Æ für kraftlos erklärt worden. Köln, den 30. November 1891. : Königliches Amtsgericht. Abtheilung C.

E Zobaun Krimmer in Purilbof, K. A-G. U, fr

[52086] Im Namen des Königs! Verkündet am 27. Oktober 1891. Schüler, A.-G.-Sekretär.

In Sachen, betreffend das von der Wittwe des Swneidermeisters Gerd Eden Hinrihs , Marga- rethe Sophie, geb. Tammen, zu Blersum beantragte Aufgebot, erkennt das Königlihe Amtsgeriht zu E dur den Amtsrihter Sievers für

eht: Die LFvypothekendokumente über die im Grund- buche von Blersum Band IV. Blatt Nr. 146 Abthl. 11]. Nr. 1. tür den Bä>er Jacob Bro>- \<midt zu Wittmund eingetragenen 50 Thlr. Gold schuldig gebliebener Kaufgelder aus dem Kontrakte vom 3. Dezember 1834 und über die daselbst Nr. 4 für den Landwirth Cornelius Meents zu Wittmund eingetragenen 200 Thlr. Gold Darlehn aus der Squldurkunde vom 22. Juli 1857 werden für kraft- los erklärt.

[52088] Durch Urtheil vom heutigen Tage is der Hypo- tkekenbrief über die im Grundbu von Kspl. S&öp- pingen Band 23 Blatt 3 Abth. 111. Nr. 2 für Rentner Franz Bö>ers zu Heek eingetragene Post

ad 300 Æ für fraftlos erklärt.

Ahaus, 19. November 1891, Königliches Amtsgericht.

[52071] Bekanntmachung.

Dur Urtheil des hiesigen Amtsgeriis vom 26. November 1891 sind die Hypothekenurkunden Über folgende Posten:

1) über die im Grundbue von Märk. Friedland Blatt Nr. 121 für den Bauern Friedri< Buske in Alt-Lobiß in Abtheilung 11]. unter Nr. 8, 9 und 11 eingetragenen Forderungen, nämlich:

a, 200 Thaler Darlehn aus ter Verhandlung vom 26. März 1858,

b. 200 Thaler Kaufgelderrest aus dem Vertrage vom 20. Dezember 1858 und 1. März 1859 bezw. Cession vom 11. Dezember 1863 und

c. 300 Thaler Darlehn aus der Obligation vom 26. Juni 1868,

2) über die im Grundbuche von Alt-Lobiß Blatt Nr. 66 für die Handlung Lewin Gotts> alks Söhne n Märk. Friedland in Abtbeilung III. unter Nr. 2 eingetragenen 269 Thaler Erbegelder aus dem Erb- rezesse vom 2. April 1841 bezw. Cession vom 4, Ja- nuar 1866

für fraftlos erklärt.

Märk, Friedland, den 28. November 1891.

Königliches Amtsgericht.

[52072] Bekanntmachung.

In der Erdtmann’schen Aufgebots\sa<e F. 11/91 hat das unterzeihnete Geriht in der Sißung vom 1. Dezember 1891 für Ret erkannt :

Die Hypothekenurkunde über 43 Thaler 26 Sgr. 32 S Vatererbtheil, eingetragen aus dem Erbrezeß vom 28. November 1813 für die minderjährige Elisabeth Mundikoweki in Abtheilung II1. Nr. 1 des Grundbuchs des den Besißer Johann und Maria, geb. Nowaschewski, Erdtmann'\{en Eheleuten gehörigen Grundstü>s Lautern Nr. 12, gebildet aus der génannten Schuldurkunde und dem Hypotheken- rekognitions\hein vom 1. Juli 1824, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens haben die Antragsteller zu tragen.

Vischofsteiu, den 2. Dezember 1891,

Königliches Amtsgericht.

Im Namen des Königs!

Verkündet am 4. Dezember 1891.

Meißner, Gerichtsschreiber.

In der Landwirth Engel'shen Aufgebotssahe F. Nr. 2 de 1891 erkennt das Königliche Amts- geriht zu Königsberg N./M. dur< den Amts- gerihtsrath Rudolph für Recht :

I. Das über die im Grundbuche von Woltersdorf Band I. Blatt Nr. 8 Abtheilung IIL. Nr. 5 d. ein- getragene, noG über 50 Thaler 7 Silbergros<hen gültige Vatererbtheilsforderung des Carl Friedri Grimm gebildete Hypothekendokument, gebildet aus dem Erbverglei< vom 30. Mai 1839, der Verband- lung v:m 15. Juli 1839, dem Hypothekenschein vom 29. Juli 1839, der Eintragungénote und zwei Löshungsnoten

wird für kraftlos erklärt.

II. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens fallen den Extrahenten zur Last.

Rudolph.

[52085]

[52087] Vekanutmachung. Durch Aus\{lußurtheil des Königlichen Amts- gerihts zu MauSerg vom 25. November 1891 ist das über die auf dem Grundstü>e Strausberg Band I. Blatt Nr. 33 Abtheilung 1II. unter Nr. 4, 6, 8 für den Rentier Ludwig Prawiyß zu Strausberg eingetragenen Posten von 225 Thaler, 125 Thalcr, 50 Thaler gebildete gemeinsame Hypotheken-Doku- ment, über 400 Thaler lautend, für kraftlos erklärt. Strausberg, den 25. November 1891. Königliches Amtsgericht.

[52091] Das Königliche Amtsgericht zu Brakel hat im Tes n A r glau: 1891; . alle diejenigen, w Hipotbetnp i8 ele auf die na<folgenden

i

1) neunzehn Thaler 3 Sgr. 2 Pf. A dung für Anna Maria Christize Müblenboff zu rakel,

neunzehn Thaler 3 Sgr. 2 r. Abfindung für Carl Adolf Müblenhoff zu Brakel,

vierzig Thaler Kaution wegén übernommener Sé>ulden für ebendieselben, aus der Urkunde vom 2. Oktober 1845 eingetragen ex decr. vom 17. Ok- tober 1846 im Grundbu<h von Brakel Bd. 11 Bl. 42 Abthl. I1I. Nr. 3 :

2) einhundert und zwölf Thaler 15 Sgr. Swulden des Johann Stephan Hake, welhe Anton Hake als Selbsts<huldner übernommen hat mit der Ver- pflihtung, den Johann Stephan Hake zu liberiren,

1 j auf Grunt der Schuldurkunde vom T 1842

zufolge Verfügung vom 28. September 1842 ein- gettagen im Grundbu<h von Riesel Bd. 1 Bl. 17 Abthl. TII. Nr. 1, 3) zweihundert Thaler Darlehn nebst 5 °/, Zinsen und Kosten aus der Urkunde vom 27. November 1811 für die Minorennen Carl Crux zu Brakel zufolge Verfügung vem 3. Juni 1845 eingetragen a D Rg bus von Hembsen Bd. 1 Bl. 57 Abth[. IIL. r

4) a. zweihundert zwei und dreißig Thaler 29 Sgr. 2 Pf. Abfindung für Johann Moriß Pancraz Rüthers zu Driburg, b. zweibundert zwei und dreißig Thaler 29 Sgr. 2 Pf. Abfindung für Anna Maria Gertrud Rüthers

zu Driburg, c. zweihundert zwei und dreißig Thaler 29 Sgr. für Franz Iosef Rüthers zu

2 Pf. Abfindung Driburg,

zu a.—e, aus der Urkunde vom 11. August 1812 und 14. April 1815 eingetragen zufolge Verfügung vom 2. September 1845,

d. einhundert Thaler Darlehn in Kronthalern à 1 Thaler 19 Sgr. nebst 59% Zinsen aus der Urkunde vom 16. Juli 1798 für den Justus Be>er zu Siebenstern eingetragen zufolge Verfügung vom 2. September 1845,

6. einhundert fünf und \se<szig Thaler: Darlehn nebst 59/0 Zinsen aus der Urkunde vom 28. November 1803 für den Justus Be>er zu Siebenstern eingetragen zufolge Verfügung vom 2. September 1845,

zu a—e, eingetrogen im Grundbu von Dri- Me Bd. 4 Bl. 41 Abthl. 111. Nr. 6, 7, 8, 11 u. 12,

9) a. a<t Tbaler 8 Sgr. Abdikat für die Mino- rennen Syro> in Brakel, wofür laut Dokuments vom 14. Mai 1821 mit dem Garten keim Haufe Sicherheit geleistet ist; eingetragen ex decr, vom 29, November 1825, b se<8 und zwanzig Thaler 10 Sgr. 32 Pf. Ab- findung für Maria Louise S@®öttler zu Brede ein- getragen auf Grurd der Urkunde vom 19. April 1825 zufolge Verfügung vom 20. August 1841,

zu a. u. b. eingetragen im Grundbu von Brakel Bd. 16 Bl. 35 Abth. 111. Nr. 1 u. 2, :

6) se<sundzwanzig Thaler 26 Sgr. Judikat nebft 99/0 Zinsen von 25 Thalern \eit dem 25. April 1857 auf Antrag des Prozeßriters vom 29. März 1862 für den Johann Lingemann zu Detroit zufolge Verfüguna vom 4. April 1862 eingetragen im Grund- bu von Brakel Bd. 12 Bl. 41 Abth. [I1I. Nr. 4,

7) fieben Thaler 15 Sgr. Abfindung für Ferdi- nand Behler in Brakel auf Grund der Scwichtungs8- urkunde de 6, Mai 1830 eingetragen im Grundbuh von Brakel Bd, 5 Bl. 14 Abth. Il. Nr. 1, insoweit als diese Post auf den Taglöhner Eduard Behler und den Cigarrenmaher Anton Bebler über- gegangen ist,

Ansprüce zu haben vermeinen, mit ibren An- sprüchen ausges{lossen ; |

B. die Hypotoekenurkunden über folaende Posten : 1) sieben Thaler 20 Sgr. 1 Pf. einshließli< aus- gelegter Kosten auf Grund des re<tskräftigen Zablung8mandats vom 14. 12, 1846 für den Ge- ri<ts-Rath Blo>k zu Hagen eingetragen zufolge Ver- füguna vom 27. Juli 1847 im Grundbuch von Brakel Bd. 5 Bl. 37 Abth. 111, Nr. 9,

2) für jedes der beiden minderjährigen Kinder der Besigerin Friedri Wilhelm und Johann Franz Drewes eine Abfindung von eintausend neun und a<tzig Thalern 13 Sgr. 3 Pf. auf Grund der Schich- tungéverhandlung vom 7. April 1847 eingetragen zufolge Verfügung vom 25. Juni 1847 im Grund- G n Driburg Bd. 4 Bl. 41 Abth. Ill. unter

bu r. für kraftlos erklärt. Brakel, den 3. Dezember 1891, KönigliŸhes Amtsgericht.

[52074] Vekauuntmachuug.

Die Pflegschaft des Johann, Michael und der Elisabetha Bogen\{<üß von Großelfingen oder deren Rechtsnacfolger sind mit ihren Ansprüchen an die im Grundbuch von Großelfingen Band 17 Art. 828/1 Abtheilung II1, eingetragene Post von 337 Fl. dur< Urtheil vom 25. November 1891 ausgeschlossen. Hechingen, Königliches Amtsgerir.

[51706] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Johanne Luise Auguste Eggert, geb. Rühl], hier, vertreten durh den Re<tsanwalt Abra- bamsohn hier, klagt gegen ibren Ehemann , den Restaurateur August Theodor Martin Eggert, zuleßt in Berlin, jeyt unbekannten Aufenthalts; wegen böslicher Verla ung, mit dem Antrage auf Ehescheidung : die Che der Parteien wegen böslicher Verlassung des Bcklagten zu trennen und den Be- klagten für den allein \{uldigen Theil zu erklären, ihm au< die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die 13. Civilkammer des Königlichen Landgerichts T. zu Berlin auf den S. April 1892, Vorwittags 104 U r, mit der Aufforderung, einen bei dem geda{ten erichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 2. Dezember 1891.

Buchwald, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Civilkammer 13.

[51705] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Pauline Caroline Hosfimann, geborene irm, hier, vertreten dur< den Rechtöanwalt Abrahamfohn hier, klagt gegen ibren Ehemann, den Arbeiter Ludwig August Hoffmann, uen in Berlin,

Ghe der Parteien zu trennen, den allein s{huldigen Theil zu erklär selben die und ladet den

auf den S. April 1892,

uszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 2. Dezember 1891.

_ Buchwald, Gerichts\<reiber

des Königlihen Landgerichts T. Civilkammer 13

[52076] Oeffentliche Zustellun Nr. 10 003. In Se D E e

bôd, zur Zeit in Amerika, beklagte, wegen Ebescheidung, das Urtheil des Gr.

harter Mißh des Klägers dur<

am Dienftag, den 23. Februar

geri<ts zu Karlsruhe dem

der öffentlichen Zustellung bekannt gemacht. Karlsruhe, den 4. Dezember 1891, Der Gerichtsschreiber des Gr. Bad. Ober-Landesgerichts. Dr. Visher.

[51691] Oeffentliche Zuftellung u. Ladung.

In Sachen Augsburg, Klägerin, wegen Ehescheidung,

1891 auf Antrag des klägerischen Anwaltes, K. Adv. Mayr dabier, dur bes{luß die öffentliche Zustellung der Klage an den Beklagten angeordnet und zuglei Termin zur Fort- seßung der mündlichen Verhandlung auf Dienstag, den 16. Februar 1892, Vormittags S1 Uhr, anberaumt, was dem Beklagten hiemit bekannt ge- geben wird mit dem Bemerken, daß der Klageantrag dahin gebt: Kgl, Landgeriht wolle erkennen : 1) Die Ehe der Streitstheile wird aus Ver- \hulden des Beklagten aufgel öft ; 2) Der Beklagte hat die Prozeßkosten zu tragen. Augöburg, den 5. Dezember 1891, Gerichts\chreiberei des Kgl. Landgerichts; Ludwig, Kgl. Sekretär.

(51703) Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Bergmann Wilhelm Swbulze-Ringe- brau>, Maria, geb. Hellmich, zu Schwerte, vertreten durh den Rebisanwalt Voigt zu Dortmund, Flagt gegen ihren Ehemann, den Bergmann Wilhelm Schulze- Ringebrau>, unbekannten Aufenthalts- orts, wegen Chescheidung mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ebe zu trennen, den Beklagten für den allein \{uldigen Theil zu erklären, demselben au< dic Prozeßkosten aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Dortmund auf den 4, Februar 1892, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- rihte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht. _ Dannert, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[51825] Oeffentliche Zuftellung.

Die Chefrau des Kutshers August Adam, Louise geb. Schöneberg, zu Hesserode, vertreten dur< den Rechtsanwalt Flies in Nordhausen, Flagt gegen ibren Ehemann, den Kutscher August Adam, früher in Hesserode, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Chetrennung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen, den Beklagten für den allein huldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Prozesses aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Nord- hausen auf den 14. März 1892, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dém gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum wee der öffentlihen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht.

Nordhauseu, den 1. Dezember 1891,

(L. 8.) Müller, Assistent,

als Geri<ts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.

[51824] Oeffentliche Zuftellung. Die Wirthsfrau Wilhelmine Mader zu Gier- latowo bei Nekla, vertreten dur den Rechtsanwalt Woliúski in Posen, klagt gegen ihren Ehemann, den Wirth Michael Mader aus Gierlatowo, jeßt un- bekannten Aufenthalts, wegen böswilliger Ver afsung auf Ehescheidung, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ebe zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären. Sie ladet deshalb den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Civilklammer des Königlichen Landgerihts zu Posen auf den 8. März 1892, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Geriht zugelaffenen Anwalt zu bestellen. um Zwed>e der öffentlichen Zuftellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht. *

Fiedler, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

den Beklagten für en und den- Die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die 13. Civil- kammer des Könialichen Landgeri<ts I. zu Berlin, Vormittags a S ur M der erng, E e Fen ane R geda<ten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. | Parteien bestehende Che dem Ban r

um Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird diefer (Fande na J

( 1 Feilenhauers Wil- belm Gläsel in Mannheim, Klägers, Berufungs- TIlä-ers, gegen seine Ehefrau Josefine, geborne Klein- Beklagte, Berufungs- hat der Kläger gegen : Landgerichts Mannheim Civilkammer IT, vom 14. Oktober 1891 Nr. 16 820 die Berufung mit dem Antrage eingelegt, das landgerihtlide Urtheil dahin abzuändern, daß die zwischen den Streitiheilen geschlossene Ehe wegen andlung und grober Verungli rpfung / die Beklagte unter Verfällung der Leßteren in die Kosten beider Rehtézüge für auf- gelöst erklärt werde und ladet die Beklagte zur mündlihen Verhandlung über die Berufung in die 1892, Vor- L D mittags 9 Uhr, beginnende öffentli®be Gerichts- | Ebe wegen böëliher Verlassung von fißung des- 11. Civilsenats des Gr. Ober-Landes- L mit der Aufforderung, \i< in Termin dur< einen bei diefem Gerichtshof i zugelafsenen Re<tsanwalt vertreten zu lassen. Dieser | lung des Rechtéstreits vor die Civilkammer des K. Auszug der Berufungsbes<werde wird zum Zwe>e

Mesner, Zas, i N in gegen etner ernhard, Sölofer, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, Beklagten, ; hat die II. Civilkammer des K. Landgerichts Augsburg in der Sigzung vom 1. Dezember

sofort verkündeten Gerichts-

[51826] Oeffentlihe Zustellung.

hefrau Caroline Hcnriette, gerufen Emma Aschoff, geb. Böker, zu NERRveE, vertreten dur< Rechtsanwalt Ascher daselbst, klagt gegen ibren Ehe- mann, den früheren Schenkwirth Christian Wilhelm Carl Aschoff, früher hier, jeßt unbekannten Aufs- enthalts, wegen böslihen Verlassens mit dem An- trage, Königliches Landgericht wolle die unter den

und den Beklagten für den s<uldigen Theil er- flären, ev. die Ehe für nihtig erflären, und [adet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits vor die Civilkammer IV. des - | Königlihen Landgerichts zu Hannover auf Montag, den 7. März 1892, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwed>e der

öffentlihen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht. N

HSaunover, den 1. Dezember 1891.

; : _Kaltwassfer,

GerihtH{({reibet des Königlichen Landgericts,

[51831] K. Landgericht Nottweil. Oeffentliche Zuftellung. Die Christine Kilgus, geb. Kaufmann, Händlerin in Freuder. stadt, vertreten dur< Rechtsanwalt Vil- linger hier, klagt gegen ihren mit unbekanntem Auf- enthalt abwesenden Ehemann Johann Georg Kil- gus, Taglöhner von Freudenstadt, auf Ehescheidung mit dem Antrage, ¿u erkennen. daß die von den Parteien am 5, Mai 1872 zu Alpirsbach geschlossene Seiten des Ehemanns „dem Bande nah geschieden sei und der Beklagte die Kosten des Retsstreits zu tragen habe und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand-

Landgerihts zu Nottweil auf Montag, 4. April 1892, Vormittags 8 Uhr, i der Aufforderung, einen bei dem geda@ten Gerichte zu- gelassenen Änwalt zu bestellen. Zum - Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Den 3. Dezember 1891.

ler,

iz Rolle Gerihts\{reiber des K. Landgerichts,

deu

(51835) Oeffentliche Zustellung.

Die Magdalena Müller, Ebefrau des S&lofsers Peter Shönhofen, zu Straßburg wohnend, ver- treten durb Rechtsanwalt Lange, klagt gegen ibren genannten Ebemann, zur Zeit ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, das Geriht wolle die zwischen den Parteien am 11. Auguft 1888 geschlossene Ehe für aufgelöst erilären und dem Beklagten die Kosten- des Rechts- streites zur Laft legen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits - vor die III, Civilfammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Straßburg i./E. auf den 20. Februar 1892, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahhten Geri<hte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>ke der öffentlißen Zustellung wicd dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Der Landgeri<ts-Sekretär : (L.S,) Hörfkens.

[51838] Oeffentliche Zustellung.

Der S@Huhmatter Heinri Hirth zu Barmen, vertreten dur< Rechtsanwalt Vossen, klagt gegen seine Géefrau Hulda, geb. Albermann, früher zu Barmen, jevt ohne bekannten Wohn- und Auf- enthaltsort, wegen Ehebruchs, mit dem Antrage auf Ehescheidung, und ladet die Beklagte zur münd- lien Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Civilkammer des Königlichen Landgerihts zu Elberfeld auf den 12. März 1892, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bet dem gedahten Gericte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug ver Klage bekannt gemacht.

: Hentges, Aktuar,

als Gerihts\<reiber des Königlichen Landgerichts,

[51692] Oeffentliche Zuftellung.

In Sawen der Bauersehefrau Sybilla Marga-

retha Gebhardt von Weißlenreuth, z. Z. in Gotters-

dorf, Klägeria, vertreten dur< Re<tsanwalt Gl-iß-

ner in Hof, gegen deren Ehemann Johann Jacob

Gebhardt von Weißlenreuth, nun unbekannten Auf-

enthalts, Beklagten, wegen Chefcheidung, hat der

R ICerisGe Vertreter den Antrag gestellt zu er-

ennen:

1) die Ehe der Streitstheile wird dem Bande nah getrennt,

2) der beklagte Chemann huldigen Theil erklärt,

3) der. Beklagte hat sämmtliche Prozeßkosten zu tragen bezw. zu erstatten.

Termin zur mündli<en Verhandlung vor der

Civilkammer des Königl. Landgerichts Hof ift auf

Dienftag, den 1. März 1892, Vormittags

9 Uhr, bestimmt, wozu der Beklagte Johann Ja-

cob Gebhardt mit der Aufforderung, einen bei dem

genannten Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu

bestellen, vorgeladen wird.

Hof, den 2. Dezember 1891.

Gerichtss{hreiberei des Königl. Landgerichts. Kirndorfer, Königl. Ober-Sekretär:

wird für den allein

[51697] Oeffentliche Zustellung. :

Die Marie Herzog, ohne Geschäft ia Häsingen,- Ehefrau des Meßgers Eduard Etheimer, vertreten dur< Rechtsanwalt Klug, klazt gegen ihren ge- nannten Ehemann Eduard Etheimer, Mezger, früher in Häsingen wohnhaft, zur Zeit ohne be- fannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Ehe- scheidung, mit dem Antrage: Kaiferlihes Landgericht

wolle die Ehescheidung zwischen den Parteien aus-

spre<hen und dem Beklagten die Kosten zur Last

legen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Ver-

handlung des Rechtsstreits vor die Civilklammer des

Kaiserlichen Landgerichts zu Mülhausen i. E. auf

den 23. Februar 1892, Vormittags 9 Uhr,

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten

Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum

Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug

der Klage bekannt gemacht.

jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen bösliher Ver-

lassung, mit dem Antrage auf Ehescheidung: die

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Stahl, Gerichts\<hreiber des Kaiserlihen Landgerichts.