1891 / 305 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

über das Leben der Verschollenen Kunde geben können, Mittheilung hierüber beim undersertigèen Gerichte

machen. V Werneck, 23. Dezember 1891. Kal. bayer. Amtsgeri@t. Pfaff, A-R. Zur Beglaubigung : Der Kgl. Sekretär: (L. 8.) Freund.

[56679]

Auf Antrag des Einlegers HeinriG Bakhaus auf Nr. 3 in Welstorf werden Alle, welche gleihnahe oder nähere Erbansprüche an den Na&laß der am 89. Novewber d. I. in Langenbolzhausen verstorbenen Wittwe des Einliegers August Schulz , Charlotte, eb. Weber, zu haben vermeinen, aufgefordert , ihre Rete in dem auf Freitag, den 12. Februar 1892, Morgens 11 Uhr, angeseßten Termine anzumelden und zu begründen, widrigenfalls der An- tragsteller als einziger und wabrer Erbe mit den în S. 77 2. und 3. des Prozeßgeseßes von 1859 auf- geführten Wirkungen angenommen werden soll.

Hohenhauseu, den 19. Dezember 1891.

Fürstlihes Amtsgericht. (Unterschrift)

{56682] Anfgebot. E

Auf den Antrag der verwittweten früberen Gaft- bofbesizer Türk, Anna, geb. Geisler, zu Sopbienau, vertreten dur den Rechtsanwalt Dr. Epstein in Breslau werden die Na6lafßgläubiger des am 6. April 1891 verstorbenen früheren Gafthofbesißzers Hugo Türk aus Sopbienau, Kreis Waldenburg, aufgefordert, späteftens im Aufgebotétermine den 5. März 1892, Vormittags 10 Uhr, ibre An- \sprühe und ReWhte auf den ablafß desselben bei dem unterzeihneten Gerichte (Zimmer 22) anzu- melden, reidrigenfalls fie gegen dle Beneficialerbin ibre AnsprüSe nur no& insoweit geltend maten Ffönnen, als der Nablaß mit Ausf{luß aller seit dem Tode des Erblassers aufgekommenen Nugzungen dur@ Befriedigung der angemeldeten An prüche nit ers@öpft wird.

Waldenburg, den 17. Dezember 1891.

Königlices Amtsgerickt.

[56687] Aufgebot. :

Auf Antrag des Mathäus Marx zu Posen wird Lazarus Marx aus Eckartshausen, dermalen un- bekannten Aufentboltsorts, angebli na Amerika ausgewandert, aufgefordert, späteftens 1m Termin Mittwoch, den 16. März 1892, Vormittags 10 Uhr, ih vor biesigem Gerichte bezügli der Anfe{tung des von feiner Schwester, der am 19. September 1891 zu Eckartshausen ledig ver- storbenen Jette Marx am 27. August 1891 erri- teten Testaments, wodurch der Antragsteller zum alleinigen Erben des Nachlasses eingeseßt ift, zu er- klären und die geseßliche Erbfolge zu beanspruchen, widrigenfalls die Anerkennung des Testaments unter- ftellt und der Nachlaß dem Testamentserben über- lassen werden wird.

Büdingen, den 17. Dezember 1891.

Großh. Amtsgeriht Büdingen. Seeger.

56692 : L me Auf Antrag eines Erben zu dem geringen

Natlafse der kürzli in Lage verstorbenen Wittwe Ee ies Kuhlmaun aus Wissentrup werden alle Diejenigen, wele nähere oder glei nahe Erb- rechte zu baben vermeinen und, da die Erbsckéaft nur mit ter Woblibat des Inventars angetreten ift, Alle, wel&e Anspru auf Befriedigung aus der- selber zu baben vermeinen, biermit aufgefordert, ihre Erbre&te und ibre Forderungen späteftens in dem auf Mittwoch, 2. März 1892, Morgeus 10 Uhr, hier angeschten Termine anzumelden und zu begründen, widrigenfalls die in 8. 773 u. 4 des Lipp. Prozeßgesetes von 1859 angedrohten Rechts- nadtheile eintreten sollen. Lage, 23. Dezember 1821, Fürstlich Lippisches Amtsgericht. Nieländer.

[56759] Aufgebot. j Auf Antrag der Witiwe Anna Maria Wilhelmine Habi&, geb. Moser, für ch und als Vormünderin ihres minderjährigen Kindes Anita Juliane Carola Marie Habih, mit den Vormundschaftsas\istenten Jacob, genannt Carl Moser, und Dr. Ed. Wilh. Brackenboeft, sämmtlich vertreten dur den Rechts- anwalt Dr. Brackenhoeft, wird ein Aufgebot dabin erlassen : ite, welche an den ausweise Beschlusses des Amtsgericht Hamburg vom 9. Dezember 1891 von den Antragstellern mit der Rehtêswohltkat des Inventars angetretenen Nachlaß des am 97. Öftober 1891 in Berlin verstorbenen, bier- selbst wohnhaft gewesenen Carl JIohann oder &Fobann Wilbelm Carl DSabich, Forderungen, Erb- oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen, werden bierdur aufgefordert, solhe Forderungen und Anfvrüte bei dem unterzeichneten mtsgeriht, Dammthorstraße 10, I. Stock, Zimmer Nr. 17, ipätestens aber in dem auf Freitag, den 19. Februar 1892, Nachmittags 1 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, daselbst Parterre, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Zus- wärtige unter Bestellung eines hiesigen Zustel- lurgébevollmöhtigten bei Strafe des Zus- \ch{lufses und unter dem Rechténactheil, daß die nit angemeldeten Ansprüche gegen die Beneficial- erben nit geltend gemacht werden können. Hamburg, den 16. Dezember 1891. Das Amtsaeridt Hamburg, Abtheilung für Aufgebotésachen. gez Tesdorpf Dr. j Veröffentlicht: U de, Gerichtsshreibergehülfe.

[56697] Aufgebot. P Auf den Antrag des Na(laßpflegers, Administra- tors Biermann aus Zirkwitz. werden die unbekannten Rechtsnacfolger der am 25. Januar 1896 zu Zirkwitz bei Treptow a./R. verstorbenen Piper wittwe Louise Neunenfeld, geb. Lübke, und ibres Ehemannes des am 21. Februar 1889 daselbft ver- storbenen Altsizers Chriftoph Neuenfeld, aufge- fordert, späteftens im Aufgebotetermin den 27. Oktober 1892, Vormittags 10 Uhr, ihre An- sprüche und Reckbte auf den Natlaß der Vorbe- nannten im Werthe von 200 & 75 S bei dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 6, anzumelden, widrigenfalls der Na&laß den sh meldenden und

Pad

legitimirenden Erben, in Ermangelung

dem landesherrlichen ae verabfolgt wird,

später meldende Grbe alle Verfügungen des Erb \haftsbesißers anzuerkennen schuldig und weder Rech- nungslegung noch Ersay der Nugzungen, sondern nur Herausgabe des noch Vorhandenen zu fordern be- rechtigt scin wird.

Es wird bemerkt, daß als Erbin si gemeldet hat die na Amerika auëgewanderte Deputatskne&tsfrau Henriette Köpsell, geb. Lübke, deren näherer Wohn- ort aber niht bekannt ift.

Treptow a./R., den 16. Dezember 1891. Königliches Amtsgericht. Abtheilung Il.

[56686] Aufgebot. j

Die am 22. Oktober 1882 zu Lorsch verstorbene Foharn Martin Harr Wittwe, Elisatetha, geborene Ludwig, von da, hat durch Testament vom 1. Mai 1882 unter E mehrerer Vermächtnisse an Dritte zu Erben ihres Naw(lasses eingeseßt ihre Brüder:

1) Johann Ludwia I. zu Lori,

2) Anton Ludwig Il. daselbft, der Anna Maria Maier, Toter von Jakob Maier, zu Lorsh aber den lebenslänglichen Nießbrauch an ibrem Hause und ihren Aeckern vermght. Ein weiterer Bruder Philipy Ludwig, in Amerika un- bekannt wo, ist übergangen.

Auf Artrag der eingeseßzten Erben Johann Lud- wig I. zu Lorsh urd Anton Ludwig II. von da wird nunmehr Philipp Ludwig in Amerika, dessen Auf- enthaltsort unbekannt ift, aufgefordert, späteftens im Aufgebotstermin Donuerstag, den 7. April 1892, Vormittags 9 Uhr, Erklärung über Testamerts- anerkennung abzugeben oder Aniprühe und Rechte an den Naclaß der Iohann Martin Harr Wittwe zu Lorsh anzumelden und geltend ¿u maden, andern- falls Anerkennung des Testaments der Wittwe Harr angenommen und Verzicht auf etwaige. Ansprüche an den Na(laß unterftellt wird und die Antragsteller als alleinige zur Verfügung über den Nachlaß be- fugte Erben angesehen werden.

Lorsch, den 17. Dezember 1891.

Großberzoglihes Amtsgericht Lorsch. agner.

(56693) Aufgebot.

Zu den gesetlihen Erben der am 17. Novembe-c 1891 gestorbenen Ehefrau des Jakob Allendörfer, Anna, geborene Uergler, zu Gerntheim gehört der mit unb:kanntem Aufenthalt abwesende Nicolaus Kanth in Amerika. /

Auf Antrag der Teftamentserben wird derselbe aufgefordert, sich späteftens im Aufgebotstermin Samstag, den 20. Februar 1892, Vormitt. 9 Uhr, über die E&theit und Rechtgültigkeit des am 19. Juni 1878 errichteten Teftaments der Jacob Allendörfer Eheleute zu erklären, anderenfalls An- erkenntniß des Testaments unterstellt und der Nach- laß den Testamentserben ausgeliefert werden würde. Gerus8heim, den 23. Dezember 1891.

Großh. Hess. Amtsgericht. Schweisgut.

[56599] Bekanutmachung.

In dem Verfahren, betreffend das Aufgebot der Natlaßgläubiger des früheren Gutsbesißers Carl Kaskel in Trzcielino, ist der Antragsteller weder in dem Aufgebotstermin am 309. Oktober 1891 noch in dem neuen Termine am 11. Dezember 1891 er- schienen. Das Verfahren ist damit beendigt. Posen, den 14. Dezember 1891.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung IV.

Jm Nameu des Königs! Verkündet am 11. Dezember 1891. Große, als GeriWts\{reiber. : In Satben betreffend Todeserklärung des Ferdinand GOeS Wilhelm Lindner aus Lafsan erkennt das öniglihe Amtsgericht zn Wolgast durch den Amts- richter Haadck für Recht: : | Der Ferdinand Friedri Wilbelm Lindner aus Lassan wird für todt und sein Vermögen als seinen Erben angefallen erklärt. Die Kosten sind aus dem Nalhlaß des p. Lindner

zu entnehmen. Haa.

[56605] Ausschlußurtheil.

In der Müller’shen Aufgebotssache F. 1./91 er-

fennt das Königlihe Amtsgeriht zu Friede-

berg a. Qu. am 21. Dezember 1891 durch den

Amtsrichter Kundt für Recht: /

1) der Hâäuslersohn Gustav Müller, (oren am 17. Oktober 1842 zu Augustthal wird für todt erkläct.

2) die Kosten des Aufgebotsverfahrens sind aus dim Nachlasse desselben zu entnehmen.

[56624]

[56597 Vekauutmachung.

Durch Urtheil des hiesigen Königlihen Amts- gerihts vom 21. Dezember 1891 is der am 8. De- zember 1822 zu Wittgerdorf, Kreis Sprottau, ge- borene Arbeiter Iobann Carl Friedrih Weidner für todt erflärt worden.

Sprottau, den 23. Dezember 1891.

Königliches Amtsgericht.

[56621] Verkündet am 22. Dezember 1891. Kleemann, Gerichtsschreiber.

In Saten betreffend den Antrag des Schuh- macermeisters Anton Volk zu Neustadt a. d. Haide auf Kraftloserklärung einer Urkunde ertheilt das Herzogl. Amtsgericht 11. zu Neustadt a. d. Haide S I Amtsrichter Dr. BockX folgendes Ausschluß- urtbeil :

Das auf die Barbara Volk, Ehefrau des Schuh- machermeisters Anton Volk zu Neustadt, als Gläubigerin lautende Sparkafsebuch des Spar- & Hülfevereins Actiengesellshaft zu Neustadt a. d. Haide d. d. 15. Suli 1887 über 1630 # mit Worten eintausend fechshundert und dreißig Mark wird hier- mit für kraftlos erflärt.

X.

gez. Dr. Bo ck. Vorstehendes Ausschlußurtheil wird hiermit be- kannt gemacht. Neustadt a. d. Haide, den 23. Dezember 1891. Kleemann,

L. S Geribtss@ eiber des Herzogl. S. Amtsgerichts II,

E ; a er Julius Müller’shen Auf- cicttsage Sr Streu Müble is am 3. De- zember 1891 für Ret erkannt :

Das Sparkassenbuch der Dramburger Kreis- Sparkasse Nr. 8984 über 86,56“. wird für kraft-

E den 4 Dezember 1891

e den ezember ;

Se önigliches Amtégericht.

[56660] Vekauntmachung.

In Saqen, betreffend das Aufgebot des auf den Namen des Knechtes Heinri Ludewig zu Groß- Wandriß ausgestellten Sparkassenbuhs Nr. 301 der Sparkasse des Landkreises Liegniß über 88,10 M, E das B Da a

egniz, den 22. Dezember ú Y Königliches Amtsgericht.

[56604] Bekanntmachung.

Das mit Acceptvermerk von Frau Emma Febl- berg zu Berlin versehexze Wechselblanquet ohne Aus- steller-Namen, de dato Berlin, den 22. April 1890, lautend über 300 #, zabltar am 16. Juni 1891 an die Ordre des Ausstellers, ist durch Urtheil des Königlichen Amtsgerichts Berlin T. vom heutigen Tage für kraftlos erklärt.

Berlin, den 17. Dezember 1891. /

Ma tsichke- für den Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts T. Abtheilung 48,

56629 | Auf Uatrag 1) des Kleine, Anton, abrikarbeiter zu Mellen, 2) des Stemig, Jos., A erbürgers zu Baive, a2 pr M: L Landwirth zu Balve, sind die Hypothekenurkunden: , i

1) vom 23. November 1860, 8. Juni 1861 über die Band V. Blatt 4 Grundbu(s Langenholthausen Abtbeilung I1L. Nr. 2 für Peter Hoffmann zu Mellen eingetragenen 45 Thaler Kaufpreis,

9) vom 9./16. Avgust 1870 über die im Grund- brche von Balve Band IV. Blatt 10 Abtheilung I[1. Nr. 3 und Band VI. Blatt 13 Abtheilung III. Nr. 9 eingetragenen 385 Thaler Darlehn und Kauf- preis für Josef Schelle zu Balve, :

3) vom 11./25. Mai 1855 über die Band IV. Blatt 21 Grundbu&s Balve Abtbeilung IIL. Nr. 1, 2, 3 eingetragenen Rechte der Geschwister Antonette und Franz Joseph Eßfeld zu Balve auf je 200 Thaler Abfindung, und der Artonette auf Lieferung einer Ausfteuer, s

der Urtheil vom 16. Dezember 1891 für kraftlos erflärt.

Balve, den 17. Dezember 1891.

Königliches Amtsgerickht.

Jm Namen des Königs!

Verkündet am 19. Dezember 1891.

Bullack, als Gericbtés{reiber.

In der Mann'sen Aufgebotëssae F. 14/91 erkennt das Königlihe Amtsgeri@t zu Habel- \{chwerdt durch den Amtsrichter Lorenß für Recht:

Die Hypothekenurkunden :

a. über 50 Thlr. Darlehn, eingetragen auf Grund der Schuldurkunde vom 4. Mai 1874 am 6. Mai 1874 für den Zimmermann Alois Urner in Habel- \{werdt in Abtheilung 111. Nr. 7 des dem Handels- mann Anton Mann in Habelshwerdt gehörigen Grundstücks Nr. 232 Habelschwerdt Häuser, gebildet aus dem Hypothekenbriefe vom 6. Mai 1874 und der Sculdurkunte vom 4. Mai 1874,

b. 180 A Resikaufgelder, eingetragen aus der Sch@uldurkunde vom 1. Februar 1875 am 3. Februar 1875 für den Holzfabrikanten Friedrich Galle in Habelschwerdt in Abtheilung 111. Nr. 8 desselben Grundstücks gebildet aus dem Hypothekenbriefe vom 3. Februar 1875 und der Schuldurkunde vom 1. Februar 1875,

werden für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens trägt der Antragsteller.

[56598!

[56622] Jm Namen des Königs!

Auf den Antrag des Büdners Wilhelm Gategast zu Malterbausen, vertreten dur den Rechtsanwalt Lenz zu Jüterbog, erkennt das Königliche Amts- geri6t zu Jüterbog durh den Amtsrichter Ilberg für Ret :

Das Hypothekendokument über die auf dem im Grundbuche von Malterhausen Band I. Blatt 31 verzeihneten Grundstücke des Büdners Wilhelm Gategast zu Malterhausen unter Nr. 7 in Ab- theilung III. für den Hüfner Chriftian Müller zu Lindow eingetragenen fünfundzwanzig Thaler Courant nebst 5 Prozent Zinsen seit dem 1. April 1864 sowie den Prozeß- und Eintragungskoften wird für kraftlos erklärt.

ü e Kosten des Verfahrens trägt der Antrag- eller.

Jüterbog, den 18. Dezember 1891.

Königlihes Amtsgericht.

[56609]

Jn Aufgebots\acen des Ackerwirths Josef Iken zu Garbeck, des Taglöhners Eberhard Prumbaum zu Mellen, und des Fabrikarbeiters Johann Sied- hoff daselbst, ist unterm 16. Dezember 1891 für Ret erkannt :

Der Emil Selter zu Hülschotten und die Ge- \{wister Anna Maria und Sophia Sch@epp aus Mellen sowie die Rechtenachfolger der drei Se- nannten werden mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbude von Garbeck Band I. Blatt 31 Ab- theilung III. Nr. 18 aus der Urkunde vom 25. No- vember 1889 für Emil Selter zu Hülschotten ein- getragenen Kaution von 2000 4 und bezw. die für die bezeichneten Geshwister Shepp im Grundbue von Langenholthausen Band 111. Blatt 38 Ab- theilung 11]. Nr. 5 aus dem Rezesse vom 15. Mai 1856, 24. Februar 1858 eingetragenen Erbabfin- dungen von je 26 Thaler baar, Heimathsreht und Naturalausfteuer ausges{lo}sen.

Valve, den 17. Dezember 1891.

Königliches Amtsgericht.

[56600] Bekanntmachung.

Durch das am 19. Dezember- 1891 verkündete Ausschlußurtheil \ind die eingetragenen Hypothekcn- gläubiger und deren Re(tsnachfolger mät ihren Rechten und Ansprüchen auf nachbezeihnete Posten :

a. 10 Thlr. der minderjährigen Johanne Eleonore

Gasft und s Lhir. des minderjährigen Johann Josef Gaft, eingetragen in Abtheilung 11. Nr. 24 des dem Freierbsaß Johann Carl

am Ge Dejus eingetrag E agen S bzw. Nr. 2 des dem Stellenbesigzer x zu Yrieborn gehörigen Grundftucks Nr. -22

ieborn,

c P ble 23 Sgr. 8 Pf. der abwesenden Foerfter'- \{hen Kinder aus der Höffner'schen e ein- getragen in Abtheilung 111. Nr. 1 des dem Stellenbesitzer Avgust Grosser zu Krummendorf gebörigen dftucks Nr. 9 Krummendorf laut Protokoll vom 16. Dezember 1797

ausges{lofsen.

Strehlen, den 19. Dezember 1891.

Königliches Amtsgericht. Goldschmidt.

P Jm Namen des Königs! In en, betreffend das Aufgebot A. verloren gegangener Hypothekenurkunden, B. Hypotkekenpoften, erkennt das Königlihe Amtsgeriht zu Reichenbach in Schl. durch den Amtsgerichts-Rath Weinberg:

1) Die Hypothekenurkunden über

a. die Blatt 12 des Grundbus von Steinkunzen- dorf Abtkeilung II1. Nr. 1 eingetragene Hypothek von 36 Thaler nebst Zinsen,

g. die Blatt 210b. des Grundbus von Ernsdorf ftädtis6 Abtheilung 111. Nr. 6 eingetragene Hypo- tbek von 114,80 K nebst Zinsen,

7. die Blatt 57 des Grundbuchs von Nieder- Peterswaldau Abtheilung 1I. Nr. 10 eingetragene Hypothek von 2100 # nebst Zinsen,

werden für kraftlos erklärt.

2) Die unbekannten Berechtigten an

aa. die im Grundbu von Mittel-Petertwaldau Blatt 13 Abtheilung 111. unter Nr. 6 und 7 ein- setragegtn Hypotheken von 200 Thaler resp. Beer- digungskosten,

E E im Grundbu von Nieder-Faulbrück

Blatt 34 g Arte Bl Zin 2 eingetragene Hypo- thek von 20 Thaler nebst Zin]en, g die im Grundbuche von Pfaffendorf Königlich großen Antheils Blatt 7 Abtheilung 1. jeßt Nr. 4, im alten Hypotkekenbuche unter Nr. 8 eingetragene Hypothek von 1180 Thaler nebst Zinser,

werden mit ihren Ansprücwen ausgescklossen.

2) Die Kosien jedes Aufgebots unter gleiher Ver- theilung der Insertiontkoften werden den Antrag- stellern auferlegt.

Weinberg.

[56623] Bekauntmachung.

Durch Aus\ch{lußurtheil des unterzeihneten _Ge- rihtes von heute sind die etwaigen Berechtigten der auf dem Blatt Nr. 62 Amtsvorftatt in Abthei- lung IIT unter Nr. 4 für den Bür ermeister Joseph Kausler (oder Kemsker) zu Münsterberg aus der Urkande vom 5. November 1836 ohne Instrument eingetragenen, unverzirslihen Darlehnsforderung von 50 Thalern mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausgeschlofsen worden.

Herrustadt, den 22. Dezember 1891.

Königliches Amtsgericht.

Ausschlußurtheil. Verkündet am 16. Dezember 1891,

Kiesler, als Gerichts\{hreiber.

Ju der Aufgebotésahe Krankenhaus der Barm- herzigkeit 1X. F. 7/91 erkennt das Köni lie Amts- Ln "e E obera durch den Amtsgerichts-

ath Heyn für Recht:

1) Die etwaigen Berechtigten der Hypothekenpost von 2250 4 Kaufgelderrest, eingetragen auf Grund des Kaufvertrages vom 18. Juli 1877 für die Malermeister Heinrih und Minna, geb. Heins, Sculz’shen Eheleute in Abth. I. Nr. 12 des Grundbuchs des dem Krankenhause der T keit gehörigen Grundstücks Königsberg, Hinter-Roß- garten 4 R mit ihren Ansprüchen auf die Poft ausgeschlofjen.

M Die Kosten des Aufgeboisverfahrens werden dem Krankenhause der Vivien hier auferlegt.

[56603]

eyn.

[56606] Veran E

Die unbekannten Inhaber der Hypothekenpost von 200 Thlr. nebst 4 9/6 Zinsen eingetragen in Abth. II. Nr. 1 des Grundstücks Schillgebnen Nr. 40 sind durch Ausschlußurtheil vom 19. Dezember 1891 des unterzeichneten Gerichts mit ihren Ansprüchen auf die Post ausgeschlossen worden.

Braunsberg, den 19. Dezember 1891.

Königliches Amtsgericht.

56788] Oeffentliche Zustellung. i Karl Künzert, Hafner in Heilbronn, vertreten dur Rechtsanwalt Dr. Kleine daselbft, klagt ggen seine Ehefrau Wilhelmine Künzert, geb. Müller, mit unbekanntem Aufenthaltsort in Amerika, V bösliher Verlaffung seitens derselben, mit dem An- trage auf Trennung der zwischen den Parteien am 99. Juli 1866 zu Heilbronn geshlofsenen Cbe, und ladet die Beklagte zur mündlihèn Verhandlung des Rechtsstreits vor die Civilkammer des K. nd- geri§ts Heilbronn auf Dienstag, den 22. M 1892, Vorm. 9 Uhr, sie au}fordernd, einen diesem Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Heilbronn, den 17. Dezember 1891. Gerichts\schreiber des E Württ. Landgerichts. er.

[56719] Oeffentliche Zustellung.

Die Karoline Kaymaier, geb. Schönhaar, von Eßlingen, vertreten durch Re(tsanwalt Benzinger daselbft, klagt gegen ihren mit unbekanntem Auf- enthalt, abwesenden Ebemann Jakob , Bucbtrucker von Manolzweiler, mit dem Antrage auf Sceidung der zwischen den Parteien am 8, Fe- bruar 1879 zu Eßlingen geshlossenen Che wegen böslicher Verlassung seitens des Beklagten, eventuell auf Herstellung des ehclichen Lebens, und [ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- fireits vor die IL Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stuttgart auf Dienstag, den 22, März 1892, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Stuttgart, den 21. Dezember 1891,

Yas n, 4 Gerichtsschreiber Königlichen Landgerichts.

zum Deutschen Reichs-

A 305.

L

3. Aufgebote, Fuftellungen u. dergl. 3. [l- und validitäts- Bersiherung. 4. Verkäufe, meA chtungen, Verbingungeu A.

§5. Verloofung 2c. von erthpapieren.

2) Ausgebote, Zustellungen und dergl. y

705 Oeffentli ustellung. Pie T befrau des e Âtolf Steffens in.Clausthal, Marie Steffers, geb. Fenkner, daselbst, vertreten durch Juftizrath Seel, klagt gegen ihren

iten G E Gerbereibesißec Adolf aué Claust jevt unbekannten Aufenthalts. auf fend aus Gl wegen bösliher afen mit

Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Gbe dem Bande nah zu {eiden und den Beklagten für den s{uldigen Theil zu erklärer, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor die Civilkammer I. des Königlichen Land- “atis: zu Göttingen auf den 21. März 1892,

ormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerite zugelassenen Anwalt zu be- fitellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Göttingen, den 22. Dezember 1891.

j Hubler, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

(56701] R. Landgericht Rottweil. Oeffentliche Zustellung.

Der Landolin Kuhn, Fabrikarbeiter in Shram- berg, vertreten dur Rechtsanwalt Villinger hier, res gegen seine mit unbekanntem Aufenthalt ab- wesende Ehefrau Josephine, geb. Gesell, von Rastatt, auf Ehescheidung, mit dem Antrage, zu erkennen, daß die zwishen Parteien am 21. April 1877 zu Raftatt Fein Che wegen Chebruchs der Bekl. dem

nde nah geschieden sei und die Bekl, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen habe, und ladet die Be- Tlagte zur mündliHen Verhandlung des Rechtöstreits vor die Civilkammer des K. Landgerichis zu Nott- weil auf Montag, den 2. Mai 1892, Vor- mittags S Uhr. mit der Aufforderung einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwede der öffentlihen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Den 19. Dezember 1891.

Roller, Gcrichtsshreiber des K. Landgerichßts.

[56708] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Gmilie Berndt, geb. Polzin, in Kosten, vertreten durch den Justizrath Saß in Lissa i./P., klagt gegen ihren Ghemann Paul Verudt, früber in -Kosten, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Che- {eidung wegen Versagung des Unterbalts auf Grund des §&§. 711 Theil I[. Titel 1 Allgemeinen Landrechts mit dem Antrage, die Ehe der Parteien u trennen, den Beklagten für den allein schuldigen

beil zu erklären, ihm auch die Kosten des Rehts- es aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur münd- ichen Verhandlung des Recbtsftreits vor die erste Civil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Lissa, Bez. Posen, auf den 30. März 1892, Vormittags 97x Uhr, mit der Aufforderung, cinen bei dem ge- dachten Gerichte hugelafi enen Anwalt zu bestellen. Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Lissa, den 21. Dezember 1891.

Kaute, Gerichtsschreiber des Köriglichen Landgerichts.

[56711] Oeffeutliche Zuftellung.

Die Ehefrau des S({&lachters Max Adolf Behreus, Johanne, geb. Bente, zu Braunschweig, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Magnus daselbft, klagt gegen deren Ehemann, unbekannten Aufenthalts, wegen leben8gefährliher Mißhandlung und böslihen Verlafsens, mit dem Antrage auf Scceidung der Ghe dem Bande. na unter Erklärung des Beklagten für den s{uldigen Theil, und ladet den Beklagten fur mündlihen Verhandlung des Rechtsftreits vor die Grfste Givilkammer des Herzoglihen Landgerichts zu Braunschweig auf den 3. März 1892, Vor- mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten ¡uaelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Braunschweig, den 22. Dezemker 1891.

A. Rautmann, Gerihts\chreiber des Herzogli%en Landgerichts.

[56712] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelihte Frauzisèa Uciehowska, geborene Krolikiewicz, zu Leipzig-Lindenau Demmwering- firaße 12 1IV. vertreten dur den Rechtéanwalt Dr. Sjzafarkiewicz zu Ostrowo, klagt gegen ihren Ghemann, den Arbeiter Simon Uciehowski aus Glogowo, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen bôswilligen Verlassens mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen, den Beklagten für den allein {uldigen Theil zu erklären und ihm die Koften des Rechtsstreits zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rehts- treits vordie Erste Civilkaramer des Königlichen Land-

erihts zu Ostrowo auf deu 5, rz 1892, ormittags 9 Is mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. (L. 8) Fagiewicz, Assiftent, für den Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

56700] Oeffentl flung.

C O] ban Mete vihfegel, geb. Polesny, zu Sohrau O./S-, vertreten dur den Rechtsanwalt Thienel zu Ratibor, klagt gegen ihren Ehemann, den

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Anzeiger und Königlich Preußischen Slaals- Anzeiger.

Berlin, Dienstag, den 29. Dezember

| Oeffentlicher Anzeiger.

Kaufmann Adolf Nothkegel, früber in Sohrau O./S., jet unbekannten Aufenthalts, wegen böô3- williger Verlassung, mit dem Anirage auf Ghbe- scheidung, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären und ibm die Kosten des Rechtsfireits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtssteits vor die zweite Civillammer des Königliben Landzeribts zu Ratibor auf deu 30. März 1892, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte na Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Ratibor, den 19. Dezember 1891.

Fus, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

(56732] Oeffentliche Zuftellung.

Die Ehefrau des Peter Hermann Ctristian Schröder, Sophie Margarethe, geb. Swröder, zu Grambke, vertreten durch Recbtsanwalt Friedrichs hieselbst, klagt gegen ihren genannten Chemann, zuleßt in Ofterbagen-Zhlpohl, unbekannten Aufent- Falts, auf Ebescheidung wegen böslidben Verlassens, mit dem Antrage auf Trennung der Che der Parteien dem Bande na&, auch Erklärung des Beklaaten für den \{uldigen Theil, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rech{tsftreits vor die Civillammer 2 des Königlichen Landaeribt3s zu Verden a/d. Aller auf deu 28. März 1892, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelaffenen Auwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Verden, den 21. Dezember 1891.

: (Unterfchrift),

Gerictéschreiber des Königlichen Landgerichts.

{56722] Oeffcutliche Zustellung.

Nr. 13 770. Der Fabrikarbeiter Frarz Sale3 Kaltenbach zu Emmendingen, vertreten durch NRechts- anwalt B. Ru{ch in Freiburg, klagt gegen seine Ehe- frau Guphrofine, geb. Schäbßle, von Yach, zur Zeit unbekannten Aufenthaklis, wegen über seine Ehefrau gerihtlich ausgesprocener Verschollerheit, mit dem Antrage auf Sceidung der am 9. November 18376 ab- geschlossenen Ebe, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II1. Civil- kammer des Großherzogliben Landgerihts zu Frei- burg auf Freitag, den 11. März 1892, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedabten Gerichte zugelafienen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Freiburg, 20, Dezember 1891,

: (Untersrift), Gerichtésreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[56721] Ulm. Oeffeutliche Zustelluag. Z

Georg Kächele, Glüher in der Metallwaaren- fabrik zu Geislingen, vertreten dur Rechtsanwalt Sänger in Ulm, klagt gegen seine Ebefrau, die mit unbekanntem Aufentbaltsort abwesende, zuleßt in Geislingen wohnhaft gewesene Auguste Kächele, geb. Bertram, geschiedene Löckie, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage auf Urtbeil dahin, daß die zwischen den Parteien am 18. Februar 1879 in Ulm ges(lossene Ehe wegen kbösliher Verlaffung Seitens der Beklagten dem Bande nach geschieden werde und die Beklagte die Koflen des Rechtsftreits3 zu tragen habe, und latet die Beklagte zur münd- lien Verhandlung tes Rechtéftreits vor die zweite Civilkammer des Königlihen Landgerichts zu Ulm auf Dienstag, den 22. März 1892, Vor- miitags 9 Uhr, mit der Aufforderuna, einen bei dem gedabten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. um Zwecke der dur Gerichtsbes{chluß vom 22. dis. Mts. dem Kläger bewilligten öfent- lichen Zuftellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Den 23. Dezember 1891.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts :

H.-Gerichtsschreiber Böl t.

[56727] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 7149. Die Philipp Kirschler Ebefrau, Anna Elisabeth, geb. Rupp, in Thun, Klägerin, vertreten dur Rechtsanwalt Graser ‘in Waldshut, klagt gegen ihren Ehemann, zur Zeit an unbekannten Orten, wegen grober Verunglimpfung dur den Be- flagten mit dem Antrage: I. die zwishen beiden Theilen am 26, Mai 1879 in Luzern gesch{lossene Ehe aus Lip den des Beklagten geschieden zu er- klären, 1]. die aus dieser Ghe stammenden Kinder Namens Veronika Elise u. Friy Christian der Klägerin anzuvertrauen, und ladet den Beklaaten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I]. Civilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Waldshut auf den 12. März 1892, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemachk.

Waldshut, 23. Dezember 1891.

Wassermann, Gerichtsschreiber des Großh. Landgerichts.

56718] Oeffentli g | : Die vercheliote Sâeber Due hranse m Alers- of, ¿ emann, den Färber Carl Emil ‘Gustas Frauke, zuleht in

Adlershof, jetziger Aufenihaltsort unbekannt, wegen Gbescheidung unter der Bebauptung, daß der Be- klagte die Klägerin in der Absicht, das ebeliche Leben mit ihr nicht weiter fortzuführen, verlaffen habe. Sie ladet den Beklagten zu dem von dem Königlicben Amtsgericht zu Köpenik auf den 27. Februar 1892, Vormittags 10} Uhr anberaumten O T eet e E Fr

elluna wir er Auazug der Klage be gemacht.

Köpeuick, den 22. Dezember 1891.

Lindenau,

Serichtösschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[56731] Vekanntmachung.

In der Ebescheidungs\ache der Ehefrau des Metz- gers Hirs Fleischmann, Berth2, geb. Marx, in Mannheim gegen ihren genannten Ebemann, zur Frit an unbekannten Orten, ladet die Klägerin den

eTTagten anderweit zur mündliwen Verbandlung des Nehtsftreits auf Samstag, den 12. März 1892, Vorm. 97 Uhr. Bum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dies bekannt gemacht.

Maunheim, den 23. Dezember 1891.

Der Gerichtsschreiber Gr. Landgerichts. Schulz.

[56710] Bekauntmachung.

In Satken der Konditorsgattin Marie Kerl in München gegen den Konditor Franz Kerl, früher hier, vun unbekannten Aufentbalts, wegen Ehe- scheidung, ift zur Verbandlung über die dem Be- klagten bereits zugcstellte Klage neuerliber Termin auf Moutag, den 22. Februar 1892, Vor- mittags 9 Uhr, in öffentliher Sißung der I. Civillkammer des K. Landgeritts Viünchen I. onberaumt, wozu der Beklagte geladen wird. Der vei Anwalt. wird den Klagsantrag wieder- olen.

München, den 23. Dezember 1891. Gerichts|chreiberei des K. Landgerichts Münghen I.

Der K. Obersekretär: Rodler.

[56704] Oeffentliche Zustellung.

Die unverebelichte Minna Auguste Kunze und die verwittwete Schmiedemeister Kunze, Caroline, geb. Haupt, lehtere als Vormünderin und Vertreterin der Frieda Minna Auguste Kunze, sämmtli zu Sophien- thal bei Zechin, vertreten durch Justizrath Lauck zu Seelow; klagen gegen den Sattlermeister Hermann Wurl, bisher zu Zechin, zuvor zu Alt-Langsor, ¿. Zt. unbekannten Avfenthalts, wegen Ansprüche aus der außercbelihen Schwängerung, mit dem An- trage: den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, den Klägerinnen :

a. an Wochenkositen zu Händen der Minna Kunze 20 M und b. an Alimenten zu Händen der Wittwe Kunze 150 6, sowie c. vom 1. Februar 1892 ab bis zum zurüdck- gelegten 14. Lebensjahre des Kindes, fernerhin monatli 10 M4 in Vierteljahresraten zum Voraus, zu Händen der Vormünderin, Wittwe Kunze, oder der Mutter des Kindes, der Minna Kunze, zu zahlen und das Urtheil gemäß §. 648 der Ciy.- Proz. -Ordn. für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Seelow auf deu 25. Februar 1892, Vormit- tags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu- stelung wird dieser Auszug der Klage bekannt

gemacht. Seelow, den 18. Dezewber 1891. : Bassin, als Gerits\chreiber des Königlihen Amtsgerichts.

[56733] Oeffentliche Zuftellung.

Die Curatel über Johann Lang, illeg. der Bauerstohter Marianna Lang von EtbenhüU, ver- treten durch den Vormund- Johann Lang, Bauer dortselbst, hat gegen den led. großj. Bauernknecht Sebastian Dippold ron Karzendorf, zur Zeit un- bekannten Aufenthalts, hierorts Klage wegen An- erkennurg der Vaterschaft und Alimentation erhoben und beantragt, daß Beklagter in einem, soweit gefetz- lich zulässig, für vorläufig vollstreckbar zu erklärenden Urtheile kostenfällig für s{chuldig erkannt werde :

1) Die Vaterschaft zu dem von der Bauerstocbter Marianna Lang .von Eichenhüll am 24. August 1891 außerehelih geborenen Kinde „Johann“ anzuerkennen,

) einen jährliwhen, in vierteljährigen Raten vorauszahlbaren Alimentationsbeitrag von 60 f von der Geburt des Kindes bis zum zurückgelegten 14. Lebensjahre und darüber hinaus, im Falle das Kind wegen geistiger oder körperliher Shwäche un- fäbig sein solite, sch zu ernähren, auf die Dauer dieser Unfähigkeit zu bezahlen,

3) auf die gleiGe Zeitdauer das s\einerzeitige Schulgeld, die allenfallsigen Kur- und Leichenkosten, wenn das Kind innerhalb der Alimentations-Periode erkranken oder sterben sollte, sowie das Lehrgeld für ein Handwerk zu übernehmen,

4) dem Kinde das gesezlih beschränkte Ecbreckt einzuräumen.

ie Klagspartei ladet den Beklagten zur münd- lien Verhandlung des Rechtsstreites vor das K, Amtsgericht Scheseliy zu dein von diesem auf Up, 17. Februar 1892, Vormittags 9 Uhr, im Sibungs-Zimmer dahier anberaumten Termine nah erfolgter Bewilligung der öffentlichen gun us Zulassung der Klagspartei zum

rmenre

Schefilis, 23. Dezember 1891.

- Der K. Sekretär: (L. 8.) Reger. -

1891.

6. Kommandit-Gesel Aktien u. Aktien-Gesellsck,„ 7. Erwerb8- und T e E E 8. Niederlaf}sung 2c. von 9, Bank- e

10. Verschiedene ekanntmachungen.

fts-Genofsenschaften. echtsanwälten.

[56729] Oeffentliche Zuftellung.

Die urverchelicte Anna Simnick und deren un- ehelihes Kind Hermine zu Spandau, Staakenerstr. 8 a, Letzteres vertreten dur seinen Vormund, den Arbeiter August S@imnick ebeadaz;- vertreten dur den Reht8- anwalt Loewe zu Spandau, klagen gegen den. Klempner Robert Sander, unbekannten Aufenthalts, wegen Ansprüche aus- außerehelihem Beisclafe und Alimentation, mit dem Antrage auf koftenpflihtige Verurtheilung des Beklagten; /

1) an die Kläger 60 # an Tauf-, Entbindungs8- und Sechswochenkoften zu ablen,

2) an monatlichen Alimenten für die minderjährige Hermine Alvine Frieda, von deren Geburt bis ¡um vollerdetem 6 Lebensjahre 13,20 4 und von da ab bis zum vollendeten 14 Lebensjahre den Betrag von 15 und zwar die rückftändis gen sofort die laufenden in vierteljährlicben prae- numerando fälligen Raten zu zablen und da# Urtbeil binsibtlih der fälligen Beträge für vor- läufig vollftreckbar zu erklären,

und laden den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsftreits vor das Könialibe Amts6- aeriht zu Spandan auf den 29. März 1892, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke. der öffentlichen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannk gemacht.

Spaudau, den 10. Dezember 1891,

Kluge, Gericts\{reiber des Königlihen Amts3gericts.

[56709] Oeffentliche Zustellung.

In der Prozeßsache des Rehtsanwalts Binkorski zu Bromberg geaen 1) den früberen Hausbefiger Martin Piskorsfki in Argenav, jest in Amerikæ unbekannten Aufenthalts, 2) dessen Ehefrau Catha- rina Piskorsïa, geb. Wriesinéeka, zu Argenau, 3) die Wittwe Anna Wrzesinska, geb. Gehrke, z13 Argenau, 4) den Mühblenktauer Franz Piskorsks in Argenau, jest in Amerika unbekannten Aufent- balis, wegen Anfehtung des über das GrundftückD Argenau Nr. 30 am 29. Siptewber 1890 ge- \{lossenen Kaufvertrages und der auf Grund diefes Vertraaes erfolgten Auflassung wird der Klage- antrag dahin berichtigt:

die Beklagten zu verurtheilen, anzverkennen, do der Vertrag vom 29. September 1390 über das Grundstück Argenau Nr 30, fowie die auf Grund dieses Vertragcs erfolote Auflassung dem Kläger gegenüber wegen seiner Forderung von:

1) 37,50 4M aus dem Urtbeile des Königlichen Amtsgerihts in Inowrazlaw vom 7, März 1891 und 9) 18 M aufergerichtlihe Koften, rechtêéverbindlih ift, und die Beklagten \{Guldig sind, zu dulden, daß der Kläger wegen seiner vorbezeid- neten Forderungen s{ im Wege der Zwangsvoll- streckung und zwar vor dem Aktheilung 11 ‘Nr. § resp. Nr 10 für die Beklagten zu -1, 2 und 3 ein- aetragenen Leibgedinge resp. . Leibrente aus dem Grundstäcke Argenau Nr. 30 befriedige, dex Be- Flagten auch die Kosten des ReWtéstreits eins{bließ- lich derjenigen der einstweiligen Verfüguna aufzuex- legen, endlich das Urtel für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zum Zwecke der öffentlihen Zuftellung wird dieser Auszug a aus gemacht. ziegiedi, Gerichi3schreiber des Könialichen Amiszerid t3 Jnowrazlaw.

[56743] Oeffentliche Zustellung.

Der Johannes Walther zu Hirzenhain klagt gegen die Ebefrau und die Erben des Heinrih Löffler 1V. aus Gelnbaar, wovon Anna und Margarete Löffler mit unbekanntem Aufenthaltsorte abwesend sind, weaen eines den Heinrih Löffler TY. Eheleuten unterm 29. Juli 1870 gegen bypothekarische Sicher- beit gegebenen Darlebens, mit dem Antrage auf Verurtheiiung der Beklagten zur Zablung der Refst- \chuld ron 111,42 4 nebst 59%/% Zinsen feit dem 1. August 1887, und ladet die Beklagten zur münd- lihen Verhandluna des Rechtestreits vor Großb. Amtsgericht Ortenberg zu dem auf Dounerflag,

den 17. März 1892, Vormittags 9} Uhr,

um Zwecke der öffentlichen uszug der Klage bekannt

anberaumten Termine. Zustellung wird dieser gemawt.

Ortenberg, 17. Dezember 1891,

: Förfkel, Gerihts\hreiber des Gr. Hess. Amtsgerichts.

[56735] Oeffentliche Zustellung.

Die Handlung Heider & Iean-Jacq 1es zu Berlin W., Unter den Linder Nr. 29, vertreten durch die Rehts- anwälte Dedolph u. Reuscher hier, klagt gegen den Kaufmann Georg Jacoby, Theilhaber der Maufts ' mühle bei Peip, jeyt unbekannten Aufenthalts, wegen gelieferter Kleidungsstüke, laut Rechnung vou» 16. Oktober 1891 mit dem Antrage auf Zahlurn@ von 445 4. nebst 69% Verzugszinsen seit dem 1. November 1891 und Tragang der Kosten des Rechtsstreits einshließlid derjenigen des Arrestver- fahrens, fowie mit dem Antrage. das Urtheil gegen. Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu ex klären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Veæx=- handlung des Rechtöstreits vor die dritte Civil kammer des Königlichen Laudgerichts zu Kotibue,

immer Nr. 25, auf deu 22, April 1892, ormittags 9 wir, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen A'(æalt zu ellen. m Zwele - der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt genztcht. Die Einlassungsfrist wird auf zwei Monat “estimmt. Kottbus, den 22. Dezember 1891.

Bülow, Gerichts\chreiLer des Königlichen Landgerichts,