1911 / 154 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

litten. Der Schaden wird auf eiwa 15 000 Rubel geshäßt. Hier- von abgesehen sind im allgemeinen die Ernteaussichten im Amtsbezirk befriedigend bis gut. Das seit etwa einer Woche eingetretene warme tro>ene Wetter * dürfte von weiterem günstigen Einfluß auf die Ent- wi>lung der Saaten sein.

Saatenstand in Jtalien während des ersten Drittels des Monats Juni 1911.

In einem großen Teile Nord- und Mittelitaliens und in der Qn Sassari fielen reihlihe Niederschläge, die das Ausreifen des etreides und das Tro>nen des in reihem Maße geernteten Heus beeinträhtigten. Im Süden und auf Sizilien war die Witterung den Saaten günstig. Der Stand der Getreidefelder läßt auf eine gute Ernte hoffen. Mais, Kartoffeln und Reben zeigen eine üppige Vegetation, Die Olivenbäume haben reichen Blütenansay. (Bericht des Kaiserlichen Generalkonsulats in Genua vom 27. Juni 1911.)

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs8- maßregeln. China.

Der Kaiserliche Generalkonsul in Schanghai hat zur Verhütun( der Einschleppung der Pest unterm 14. Juni d. I. angeordnet, das die aus Amoy kommenden und die Häfen von Schanghai und Woosung anlaufenden deutschen Seeschiffe der gesund- heitspolizeilihen Kontrolle unterltegen.

Siam. Durch Verordnung der Regterung in Bangkok vom 28. Mat d. J.

ist gegen alle von Soerabaya kommenden Schiffe wegen dort herrshender Pest die Quarantäne vor der Insel Koh Phra

Mittwoch een zum ersten Male „Siegfried“ im Spielplan mit der Kammersängerin Alice Guszalewicz als „Brünnhilde“.

Chorschule der Königlichen Oper. Der neue Kursus beginnt am 1. September d J. Die O findet am Sonntag, den 27. August im Königlichen Opernhause (Eingang „Unter den Linden“) von 2—4 Uhr für Damen, von 4—6 Uhr für Herren statt. Anmeldungen und Gesuche um Aufnahmebedingungen sind \<riftli< bei dem Königlichen Chordirektor, Herrn Professor Rüdel, Berlin W 15, Bayerische Str. 26/27, einzureichen.

Kurze Zeit nah dem Hinscheiden Gustav Mahlers ist die musikalishe Welt abermals dur< den Tod eines bedeutenden Diri- genten in tiefe Trauer verseßt worden: der Hofoperndirektor Felix Mottl ist, wie ,W. T. B.* aus München meldet, gestern nach- mittag dort gestorben. Felix Mottl, der am 29. August 1856 zu Unter-St. Veith bei Wien geboren wurde und setne musikalische Aus- bildung am Wiener Konservatorium erhielt, gehörte von Anfang seiner musikalishen Laufbahn an zu den begeisterten Anhängern Richard Wagners, mit dessen Kunst er von seinem ersten Wirken als Bühnen- dirigent in Bayreuth sein Leben lang eng verknüpft war. Im Jahre 1881 kam er als Hofkapellmeister nah Karlsruhe, im Jahre 1886 dirigierte er zum ersten Male in Bayreuth, 1893 wurde er in Karlsruhe zum Generalmusikdirektor ernannt und 1903 ging er als Direktor der Hofoper na< München. Was er in diesen Stellungen, als Fest)spieldirigent in München und Bayreuth sowie anderwärts (wiederholt au< in Berlin), geleistet hat, ist no< lebendig in der Erinnerung. Unvergeßlih wird insbesondere jedem, der ihr beigewohnt, eine Aufführung von „Tristan und Isolde“ unter seiner Leitung bleiben. Als Komponist ist Mottl wenig und vor- wiegend nur in jüngeren Jahren hervorgetreten. Er komponterte die

haus Travemünde zur Preisverteilung und zum Herren- abend des Kaiserlichen Jachtklubs, des Norddeutshen Regattavereins.

und des Lübecker Jachtklubs. Die Jacht „Hohenzollern“

Kiel, 3 Iun, (M. L. B) mit Seiner Majestät dem Kaiser an Bord traf heute morgen

8 Uhr, aus Travemünde kommend, hier ein.

Dortmund, 2. Juli. (W. T. B.) Für die heutige neunte Ctappe des Deutschen NRundfluges Cöln—Dortmund starteten in Cöln Vollmöller mit Passagier 5 Uhr früh, Kontg mit Passagier 5 Uhr 20 Min, De Witteta stein ohne Passagier 5 Uhr 28 Min. Lindpaintner erlitt bei einem Probeflug einen Motordefekt und gab deshalb die Strede Coln—Dortmund auf. Vollmsller traf 6 Uhr 9 Min. in Dortmund ein. König mußte bei Holten eine Zwtischenlandung vornehmen, stieg 8 Uhr Abends wieder auf und traf 8 Uhr 52 Min. hier ein. Dr. Wittenstein mußte bei Ham- born eine Zwischenlandung vornehmen, stieg dort 7 Uhr 55 Min. Abends wieder auf und traf 8 Ubr 32 Min. hier ein. Schon um 5 Uhr früh war Hoffmann hier gelandet, der wegen Benzinmangels gestern bei Blackenhorst hatte niedergehen müssen.

3. Juli. Neun Fli-ger waren heute früh zum Start für die Stre>ke Dortmund—Cassel bereit, sie brahten jedo< gegen 7 Uhr ihre Maschinen wieder in die Schuppen, weil fle nicht wagen wollten, bei dem herrshenden Nebel eine so lange Etappe zu fliegen. Sie werden wahrscheinli erst am Abend abfliegen.

Sao adt, 1. Sul (W. L. M) Dn. dex Pulher fabrik bei Ingolstadt explodierte heute nahmittag aus no< n!<t fest- gestelter Ursahe eine Nitrilzentrifuge. Ein Arbeiter ist tot, ein anderer wurde \{<wer verleßt. Das Gebäude ist er- heblich bes<ädigt. Dachstuhl und Fußboden sind zerstört.

zum Deutschen Nei

M 154.

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Berlin, Montag, den 3. Juli

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<sanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

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Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) na< übers<lägliher Schäßung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

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Opern „Agnes. Bernauer“, „Ramin“ und „Fürst und Sänger“, das Festsptel „Eberstein“ sowie eine Reihe von Liedern, Gesängen und íöInstrumentalstü>en.

Greifenhagen Kolberg j Köslin ¿ Breslau . , Ohlau ¿ Brieg L Neusalz a. O. Sagan

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verhängt. Aegypten.

Der Internationale Gesundheitsrat in Alexandrien hat beschlossen, gegen Herkünfte von Colombo das Cholerareglement

anzuwenden. ; (Weitere Nachrichten über Gesundheitswesen 2c. \. i. d. Ersten Beilage.)

19,18 19,00 20,40

Bremen, 1. Juli. (W. T. B) Die Mitglieder der türkischen Studienkommission (vgl. Nr. 153 d. Bl.) trafen gegen 10 Ühr 30 Minuten auf der Werft der Aktienge ell\Gaft Weser“ ein und besichtigten deren Anlagen auf das eingehendste. Um 12 Uhr verließen die Gäste die Werft und begaben si< zur Norddeutschen Hütte. Um 2 Uhr wurden die Herren in der oberen Natshalle vom Senat empfangen, darauf war Frühstü>stafel im Natskeller. Nachmittags erfolgte eine Besichtigung der Anlagen im Frei- handels8hafen und der Norddeutshen Maschhinen- und Armaturenfabrik. Abends wurde die Weiterreise nah Cöln | Leobschüß angetreten. R Mee E | Halberstadt . Preßburg, 3. Juli. (W. T. B.) Die hier in der Nähe j Eilenburg liegende Esterhazyshe Burg Lanschüß ist gestern nahmittag Erfurt abgebrannt. Nur das Erdgeschoß konnte gerettet werden. Die Ml sehr wertvollen Altertümer und Kunstsammlungen, u. a. eine be- Goslar . 19.0 rühmte Napoleonssammlung, sind vernichtet. Paderborn ',00 S (0 E:

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Mannigfaltiges. Berlin, 3. Juli 1911.

Das evangelishe Oberlinseminar zu Berlin C., Neue Grünstraße 19, eine Filiale des Diakonissen-Mutterhauses „Oberlin haus" zu Nowawes, nimmt zu Oktober neue Schülerinnen auf. Es bildet dies in einem 1—1tZjährigen Kursus, je na<h Begabung, zur Leitung von Kleinkindershulen, Bewahranstalten, Kinderhorten, be- ziehungsweise zu enlsprehenden Familienstellungen aus. Aufnahme finden ernste, <ristli< gesinnte junge Mädchen vom vollendeten 16. Lebensjahre an. Bedingungen find: Gute Schulbildung, Anlage zumSingen und Gesundheit. Anfragen wolle man richten (exl. 7. Juli bis 15. August) an die Diakonisse Marie Seeling, Berlin C., Neue Grünstraße 19, oder an Pfarrer Hoppe, Direktor des Oberlinhauses zu Nowawes bei Potsdam. L s

LOUdoNn, 0. Ul, (W- V, D,) CEUuropatswer Nundflug: Die Flieger Vsdrines, Vidart, Gibert, Beaumont, Garros und Valentine sind

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Verdingungen,

Nach Mitteilung des Verwaltungsressorts der Kaiserlichen Werft in Wilhelmshaven hat den Zuschlag auf den Abbruch und Ersaßbau des Kohlenmagazins 6a auf der Schleuseninsel die Firma Joh. Schwarting, Baugeschäft in Nüstringen 2 zum Gesamt- preise von 2840,80 4 erhalten.

Nach Mitteilung des Verwaltungsressorts der Kaiserlichen Werft in Wilhelmshaven hat den Zuschlag auf die Lieferung von 1d. 206 t Flußeisenkonstruktion von 76 Seitenstapeln für das Tro>kendo> 5 der Werft die Firma Gebr. Andersen in Kiel-Hassee zum Preise von 219 4/1 t frei Waggon hier erhalten.

Theater und Musik.

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Die Hauptstelle für Mutter- und Säuglings3fürsorge

heute früh în

Neues Theater.

Am Sonnabend wurde im Neuen Theater die dreiaktige Operette „Der Rodelzigeuner“ von Leo Kastner mit der Musik von Joseph Snaga durch ein Ensemble, das bis jeßt in Hannover in demselben Stücke tätig war, zum ersten Male aufgeführt, und zwar mit gutem Erfolg. Bunt genug ging es auf der Bühne zu. Das Testament eines galizishen Onkels sett den Neffen, einen ungarischen Leutnant, zum Erben einer Million ein, wenn er binnen zwei Jahren eine Ghe eingeht. Seine Auserwählte, die Opernsängerin Wanda, geht aber davon, weil fi ihr ein glänzendes Engagement bietet. Um die Million zu retten, verheiratet si< Minko turzerhand mit einer anderen. Aber Wanda kehrt zurü>, und nach einigen Schwterig- keiten wird die allseitig befriedigende - Lösung herbeigeführt. Der manchmal re<t lustige Unsinn ist von Joseph Snaga mit einer gefälligen Musik geshi>t umkleidet woiden, die stellenweise re<t ursprünglihe Einfälle zeigt, ohne aber im ganzen s\i< über den Durchschnitt zu erheben. Von den Darstellern wurde Mia Werber, die mit unveränderter Frishe und Anmut Frohsinn und heitere Laune erzsugte, mit warmem Applaus wieder in Berlin be- grüßt. Neben ihr holte sfi< Mary Hagen dur< ihr \ympathisches Auftreten und ihre glänzende gesangliche Leistung einen starken Erfolg. Von den Vertretern der männlichen Rollen find besonders die Herren Theodor Jäger und Alexander Ingo - Brand hervorzuheben. Der Kapellmeister Käbler leitete das Ganze mit Temperament.

Lustspielhaus.

Im Wis1spielhause fand am Sonnabend die Erslaufführung des dreiaktigen Schwankes „Die dritte Eskadron“ von Bernhard Buchbinder statt. Das Stü>k vermehrt wohl die Zabl der Soldatenstücke, bedeu'et aber dur<haus keine Bereicherung des Spiel- plans. Selbst für eine mit b¿\scheidenen Ansprüchen zu betrachiende sommerlihe Gabe ist die Handlung doch gar zu inhaltlos und dürftig. Darüber können auch dte da und dort eingestreuten Späße und komischen Situationen nicht hinwegtäushen. Das Stück würde wohl kaum den Erfolg gehabt haben, den es do< fand, wenn die fris<he Darstellung nicht vieles gut gemacht hätte. Vor allen Dingen is Herr Bach zu nennen, der einen alten Rittmeister sehr belustigend und <harakte- ristish gestaltete; ihm gesellte fi<h Herr Spira als anfänglich blöder, später um fo flotterer Leutnant. Das Schwiegerelternpaar wurde von Frieda und Friß Richard sehr drollig verkörpert. Sehr munter spielte au< Marta Glü> die dankbare Rolle eines Husarentöhterchens.

Als „Hans Sachs“ beginnt morgen im Neuen König lihen Operntheater der Kammersänger Anton van Nooy sein Gastspiel in den „Meistersfingern von Nürnberg". Sowohl zu dieser Aufführung als au< zur „Walküre“ am Freitag sind die Preise für Mittelparkett, sämtliche Ae und Mittel- balkon um 1 Æ erhöht worden, die des Seitenparketts dagegen nur um 50 „4. Die morgige Aufführung beginnt um 7 Uhr. Am

veranstaltet am Mittwoch in den Kammersälen (Teltowerstraße Eke Bellealliancestraße) den lezten Helferinnenabend vor den Ferien. Zutritt haben alle Helferinnen mit ihren Angehörigen, die den Film „Mütter verzaget niht!“ no< nicht gesehen haben. Außerdem sind die Angestellten der Warenhäuser und Geschäfte, die den Hilfstag unter- stüßten, eingeladen. Mit Nücksiht auf die Angestellten ist der Beginn auf 87 Uhr Abends angeseßt.

ïIm neuen Hörsaal der Treptower Sternwarte \spriht am Mittwoch, Abends 84 Uhr, Herr Dr. Hennig über: „Wetterwinke für die Sommerreise.“ Der Vortrag ist gemeinverständlih und mit zahlreihen Lichtbildern ausgestattet. Mit dem großen Fernrohr wird an dem Tage der Planet „Jupiter“ gezeigt.

Beuthen, 1. Juli. (W. T. B.) Nach neueren Feststellungen sind bei dem gestrigen Unglück auf dem Richthofenschacht 3 Mann getötet, 7 \{<wer und 12 leiht verlegt worden. (vgl. Nr. 153 d. Bl.)

Wittenberge, 2. Juli. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet : Heute vormittag 11 Uhr ist auf Bahnhof Wittenberge bei der Ueber führung der mit Personen beseßten Kurswagen des Zuges 160 von Magdeburg auf den Nachzug 4 na< Hamburg diese Nang ier - abteilung mit der Maschine, die den Zug 159 übernehmen sollte, zusammengefahren. Zehn Personen wurden leicht verleßt, die sofort mit dem Zug 4 weiterfuhren. Der Materialshaden ist unbedeutend. Die Schuldfrage is no< nicht geklärt. Eine Unter suchung ist eingeleitet. E

Travemünde, 2. Juli. (W. T. B.) Seine Majestät der Kaiser begab Sich gestern an Bord des Kreuzers „von der Tann“, nachdem dieser eingelaufen war. Heute vormittag hielt Seine Majestät Gottesdiensst an Bord der „Hohenzollern“ ab und begdb Sich später an Bord der Jaht „Hamburg“, um auf dieser an der Wettfahrt des Norddeutschen Negattavereins und des Lübecker Fachtklubs in der Lübe>ker Bucht teilzunehmen. Von 11 Uhr 35 Minuten ab ftarteten bei günstigem Wetter und Wind über 20 Iachten. Zahlreiche Dampfer begleiteten die Negatta. Die Wettfahrt hatte folgendes Ergebnis: Klasse A I: „Germania“ 1. Preis, „Waterwith“ 2. Preis. Klasse A TI: „Komet“ 1. Preis. Klasse 15: „Sophie Elisabeth“ 1. Preis. Klasse 12: „Nollo*“ 1. Preis und Exrtrapreis. Klasse 10: „Pesa“ 1. Preis, „Feinsliebhen VII“ 2. Preis. Klasse 9: „Ariadne 11“ 1. Preis. Klasse 8: „Johanna VIII“ 1. Preis und Ertrapreis, „Stint“ 2. Preis, „Toni VIT11“ 3. Preis. Die Jacht „Meteor“ verzichtete für die Wettfahrt am Freitag zugunsten des ursprünglich distanzierten „,Waterwith“.

Abends speiste Set ne Majestät der Kaiser bei Mr. Armour

Kimmerling, De SeIL Don 4 U 25 Din: be Un na 9 Ubr ü Dover eingetroffen Später trafen no<, von Calais kommend, Train, Tabuteau, Renaux mit Passagier und Parra in Dover ein; alle sind nah Shoreham bei Brighton weiter geflogen, wo Védrines um 7 Uhr 19 Min. als erster eintraf. Um 7 Ubr 36 Min. flog Védrines na< Hendon weiter, wo er 8 Uhr 36 Min. eintraf. Die Shoreham aus in kurzen Zwischenräumen, Darts, 1 Jul. (W. L D) ‘Der Internatrouale Kongreß für Kindergerichts8höfe hat in seiner heutigen Sg4lußsizung eine internationale Kommission eingeseßt, in die für Deutschland der Amtsgerichtsrat Dr. hne-Berlin gewählt wourde.

anderen folgten von

Kiew, 1. Iuli. (W. T. B.) In der Lwowstraße stürzte ein bedeutender Teil eines fünfstö>igen Neubaues ein. Eine große Zahl Arbeiter wurde vers<hüttet. Die Feuerwehr förderte 30 Verunglü>kte zutage, unter ihnen se<s Tote und drei- zehn Schwerverleßzte. Die Rettungsarbeiten dauern fort. Der Be- fißer des Hauses ist verhaftet worden.

Blagoweschtschensk (Amur), 2. Juli. (W. T. B.) Auf der Baustre>ke der mittlerenAmurba hn überfielen 20 Räuber in der Nähe von Albasin einen Kassierer und seine aus se<s Mann bestehende Begleitwache. Bei dem Ueberfall wurde von der Wache einec getötet und zwet verwundet; von den Räubern fiel einer. 12000 Rbl. wurden geraubt.

Salontki, 2. Juli. (W. T. B.) Infolge Wolkenbru<s ist der Mestafluß über seine Ufer getreten und hat bei Sarischaban, in der Gegend von Kawalla große Verheerungen an den Tabak- und Maispflanzungen angerichtet.

Sofia, 1. Iuli. (W. T. B.) In vielen Gegenden is} ein starker Wettersturz eingetreten, der beftige Stürme und Wolken- brüche und mehrfa<h Uebers<hwemmungen verursacht hat.

New Vork, 1. Jul, (W. 2. D.) In Carson Gi (Nevada) hat ih ein starkes Erdbeben ereignet, dem, wie es scheint, keine Menschenleben zum Opfer gefallen sind.

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

auf der Jacht „Utowana“ und begab Sich später nah dem Kur -

mit Frl. Elsa von Chappuis (Frankfurt a. M.).

Theater.

Neues Operntheater. Dienstag: Die Meister- finger von Nürnberg. Oper in drei Akten von Richard Wagner. (Gastspiel Anton van Nooy.) Anfang 7 Uhr.

Mittwoch: Siegfried. (Gastspiel Alice Gusza- Tewicz.)

Donnerstag: Lohengrin.

Freitag: Die Waltüre. (Gastspiel Anton van NRooy.)

Sonnabend: Taunhäuser.

Sonntag: Tristan und Jsolde.

Lessingtheater. Dienstag, Abends 8,20 Uhr: Ensemblegastspiel von Mitgliedern des „Hamburger Thaliatheaters“: Sommerspuk. Ein fröhliches Spiel in vier Akten von Kurt Küchler.

Mittwoch und folgende Tage: Sommerspuk.

Neues Schauspielhaus. Dienstag, Abends 8 Uhr: Ensemblegastsplel des „Neuen Operetten- theaters“: Die keushe Susanne. Operette in c R von Georg Okonkowsky. Musik von Jean

ert.

Mittwo< und folgende Tage: Die keusche Susanne.

Komische Oper. Dienstag, Abends 8 Uhr: Der verbotene Kuß. (Gastspiel Anniette von Cwiklinska vom Kaiserlichen Theater in Warschau.) S und folgende Tage: Der verbotene

uf.

Schillertheater. ©. (Wallnertheater.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Panne. Lustspiel in drei Akten von Nichard Skowronnek.

Mittwoch (leßte Vorstellung vor den Ferien): Pannue.

Charlottenburg. Dienstag, Abends 8 Uhr: Der dunkle Punkt. Lustspiel in drei Akten von Gustav Kadelburg und Rudolf Presber.

e ries und folgende Tage: Der dunkle unkt,

Lustspielhaus. (Friedrichstr. 236.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Die dritte Eskadron. Schwank in drei Akten von Bernhard Buchbinder.

Mittwo< und folgende Tage: Die dritte

Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Polnische Wirtschaft. Schwank mit Gesang und Tanz in drei Akten von Kraaß und Okonkowsky, bearbeitet von J. Kren. Gesangstexte von Alfred Schönfeld, Mußk von I. Gilbert.

Mittwoch und folgende Tage: Polnische Wirt- schaft.

Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Friedrichstr.) Dienstag, Abends 84 Uhr: Gastspiel des „Neuen Schauspielhauses“: Das Prinzchen. LUebesshwank in 3 Akten von Robert Misch.

Familiennachrichten,

Verlobt: Elisabeth Freiin von Buddenbro> mit Hrn. Oberstleutnant Richard von Nengzell Breslau-Kleinburg— Ohlau). Frl. Hannah Hegenscheidt mit Hrn. Negterungtassessor Fritz Frhrn. Schoulß von Ascheraden (Gleiwitz).

Verehelicht : L Negtierungs- und Schulrat Dr. Erih Komorowski mit Frl. Käthe Trinius

Esfadron*

(Potsdam). Hr. Rittmeister Ernst von Behr

Hr. Legationsf\ekretär Dlietri<h von Scharfen- berg mit Frl. Irma von Knoop (Schloß Nothe- stein—Allendorf a. W.). Hr. Negierungsafsessor Axel Graf von Schlieffen mit Elisabeth Gräfin von der Gol (Czaycze).

Gestorben: Fr. Marie von, Zerboni di Sposetti, geb. Sacher (Breslau).

Verantwortlicher Redakteur:

Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg. Berlag der Expedition (Heidrich) in Berlin. Dru>k der Norddeutschen Buchdru>kerei und Verlags- Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Zehn Beilagen (etns{ließli< Börsen-Beilage), (14964)

sowie die Zusammenstellung der im 2. Viertel- jahr 1911 im „Deutschen Reichs- und König- lich Preußischen Staatsanzeiger““ unter Nr. D des öffentlichen Anzeigers durch gerichtliches Aufgebot behufs Kraftloserklärung aufge- rufenen Wertpapiere (Staats- und Kommunal- papiere, Nentenbriefe, Aktien, Anuteilscheine, Obligationen, Pfandbriefe, Hypothekeu- zertifikate, Lose und dergl.).

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16 80 16,50 16,50 14,80

14,80 15,00 17,50 17,00

19,00 15,50 17,00 18.00 17,50 22,00 5 18,50

20,60 20,50

24,00 22,00 20,50

21,50

Dinkel, Fesen).

| 22,80 | 21,20 | 23,60 | 22,00

| 24,00

gen.

16,50 16,00 16,80 16,80 16,90 17,00 17,00 16,00

16,70 16,40 16,80 16,70 16,80 16,20 16.30 17,80 17,50 18,50 17,50 18,00 18 00 19,00 16,87 16,50 20 00 17,30

16,90

17,50 20,00 21,00

17,50

17,50

16,90

18,00

16,50 17,00 14,90

17,00

19 50 16,00 18.00 18,00 17,50

22,00

-- 18,50

297

1 692 106 234

2835

.

9 902 160

92,20 21,60 29/86

21,21

22,26 21,20 23,37 21,64

15,95 16,00

16 60

16,62 2,80 15,60

1 7,50 16,00

16,00 16,42

16,10

Li. fe 16,67 16,00 20.00

20,00 20,06

99 90

debáad y bd

22,00

16,44 13,00

15,60 16,20 16,00 15,00

16,17

16,00

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