1911 / 163 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Der Senat n ne M E edi

estern das Budget endgültig angenommen. e Kammer T laut Bericht des „W. T. B.“ am Nachmittag am Schluß der Sißung einen Antrag des Sozialisten Briquet, be- treffend das Recht auf Pension für die R S Prt Eisenbahnarbeiter, auf Vorschlag des Ministerpräsidenten Caillaux an die Kommission. E Colly brachte darauf einen neuen Antrag über die Wiedereinstellung der entlassenen. Eisenbahnarbeiter bei den staatlichen Bahnen ein und behauptete, der Minister der öffentlihen Arbeiten Augagneur habe sie zu- gesagt. Augagneur legte dagegen Verwahrung ein und wies darauf hin, daß es unmöglich sei, eine derartige Maßnahme zu treffen. Zum Schluß wurde auf Antrag Caillaux die ein- fache Tagesordnung angenommen.

Rußland.

Der Kaiser Nikolaus wohnte gestern, „W. T. B. zu- folge, dem T aon für die verstorbene Großfürstin Alexandra Josiphowna im Marmor- palais bei und begab si< sodann in L VAUR Opa mit den Großfürsten und den in Stk. Petersburg anwesenden fremden ürstlichkeiten na< der Peter Pau Mal ees wo ne pa E E A i - atafalk aufgebahrt wurden und ei 1 hei der Ei M ener Eisenbaÿn auf 1028000 A6 TONGE O, Un E Protession nahmen die Königin von Griechen- s Cltei Ls 10. Juli 1911 land mit den Prinzen Nicolaus und Christoph und der Groß- Elberfeld, den 10. Juli i;

rzog von Oldenburg teil. Der e E Manon a. herzog

Kup ermüh {, Oberförsterei Choßenmühl, i in alzplaß, Oberförsterei Charlottenthal,

Oberförsterei Zwangshof, R vit O fri

errs<t in Cardiff große Erregung gegen die Chinesen. (Val. M L L BO j (Vg Piemont

Aus Amsterdam wird dem „W. T. B.* telegraphiert, daß in einer vergangene Naht abgehaltenen Versammlung die am Hafen be-

shäftigten Fuhrleute beschlossen haben, die Arbeit niederzulegen.

auangl, so war besonders in Lgurien, der Lombardet, und Cmilien die Witterung der Kampagne 1910/11 den Getreide- saaten wenig günstig. Deftige Negengüsse zurzeit der Aussaat und almentw|t lung verursachten die PeeUng des Getreides und er- <werten die Kornbildung. Wenn hierna< die Ernte in den ge- nannten vier Landschaften, die im Jahre 1910 den prozentual besten Ernteertrag zu verzeichnen hätten, in diesem Jahre ret {wach aus- fällt, fo is dies auf die genannten Ursachen zurüzufükren. Nach dem Süden zu sind die Getretdeaussihten besser. Schon in der Toskana und in den Marken hat die Witterung den Getreidesaaten bei weltem weniger geshadet als im Norden, und im Latium, der Ae A A e e in f gan Süditalien, ner man auf eine gute Ernte. Besonders günstig find die Ernte- ; ; ; : Ses in Apulien, wo man eine fast ebenso reiche Ernte erwartet E a O L Men DERUBGRELE R a auf den Inseln hofft man auf einen Bezirken etwas später, wurde das Wachstum der Wiesen stark gr ° hemmt. Getreide und Kartoffeln überstanden indes diese Kälte- periode durhweg gut. Die Nüben gediehen aber {le<t und wurden zum großen Teil von Erdflöhen vernichtet. Einige Tage vor Mitte Ein- und Ausfuhr von Getreide und Kartoffeln Juni begann es zu regnen und seitdem fiel Regen im ganzen in Antwerpen im Monat Juni 1911. L 0s Mrden e Mien bedeutend A haben. Für das , , , , a ;

(Nach einem Bericht des Kaiserlichen Generalkons\uls in Antwerpen.) | viel besser. E E I O E Wt natführt warkta: Nachstehend sind die Aussichten für die einzelnen Fru(tarten im Radi f A Rußland Durchschnitt für das ganze Land angegeben, unter B einer : N Skala mit folgenden Bezeichnungen: Sehr gut, gut, mittelgut Buen weniger gut, \{le<t. / e E En ( eu: wentger gut. Jn einzelnen Gegenden Südnorwegens, ver- Arc Hes t in Die und den Drontheim-Aemtern erwartet man

daa le Heuernte eines Mitteljahres.

Getreide (N ; izen, Ui eiwas besser, (Roggen, Weizen, Gerste und Hafer): mittelgut oder

In einzelnen Gegenden des

4) dem Versicherungs-Vereine zu Kestrih (8 4

i. 1 : 5) ‘der Reichels heimer Pferde - Versicherungs- i ihelsheim (8 96 Say 1 a. a. O.); ner in Waw d j

s S H A R il n e s rfi < L ungs-Gesellschast zu y E cher tel Worselde R i Suk io. ad Mohr in Steinforth, Cra Bäreneiche,

Das Kaiserliche Aufsichtsamt für Privatversicherung. Reichard in Rudno, Oberförsterei Grünsfelde. Gruner.

zu übersehen. Ueber Schäden dur< Peronospora wurd nur vereinzelt laut und zwar hauptsähli< im Bait Lovetsch. M

a. 4 E Saatenstand und Ernteaussichten in Norwegen.

Der Kaiserliche Generalkonsul in Kristiania berichtet unterm - d. M.: Die Troenheit, welde im Mai be ann, R bis gegen Mitte Juni an. In den ersten Tagen des Sun war es in ganz Norwegen gleichzeitig sehr eine aliste: periode mit Nordwind und Nachtfrost eintrat, sodaß das Kartoffelkraut und teilweise die Kleeblätter vom Frost be- schädigt wurden. Einen bedeutenderen Schaden hat der

Literatur.

Wahrheit und Leben. Ausgewählte Predigten und Reden von Friß Mirbt, Pfarrer an der P Sau aoTeWe zu Berlin-Schöneberg. Verlag von Georg Nauk (Friß Nühn), Berlin. Preis 3 M, geb. 4 4. Die vorliegende Sammlung unterscheidet fih von ähnlichen s{<on dadur, daß der Verfasser in ihr ein möglichst umfassendes Bild seiner Predigttätigkeit dur< Darbietung von Predigten nit bloß, sondern auh von Reden, die er bei Tauf- feiern, Konfirmationen, Trauungen und Beerdigungen gehalten hat, zu geben versucht. ‘Eine gewisse Berühmtheit hat die am Sarge Matkowskys gehaltene MNede erlangt ein Musterbeispiel dafür, wie man das Wirken eines bedeutenden Menschen würdigen kann, ohne fi< do< dur< allzu tiefes Eingehen auf Einzelheiten in ein Gebiet hinauswagen, auf dem man nicht heimis< ist. Sehr am Plaße ist der klare, \{<öne, gehaltvolle Vortrag, den Mirbt in seiner Kirche über die brennende Frage: „Hat Jesus gelebt ?* zur Klärung des historishen und religiösen Verständ- nisses in seiner Gemeinde gehalten hat. Mirbt ist ein frishes Talent von zweifellos rhetoris<hecr Begabung. Man kann sis denken, daß diese Reden, von einem lebhaften Temperament getragen, auf die Zu- hörer gewirkt haben. Die Sprache ist knapp und prägnant ; die kirch- lihe Phraseologie wird N vermieden. Seinen Höhepunkt dürfte Mirbt no< nicht errei<t haben. Und so wird man hoffen fönnen, in Zukunft no< weitere {öne Gaben aus seiner Hand zu empfangen.

warm, worauf indeß

i rförsterstelle Reinerz im Regierungsbezirk Breslan if A E enber und die Oberförsterstelle Ru mbe> im Forstverwaltungsbezirk der Königlichen Regierung zu Minden zum 1. Oktober 1911 zu beseßen. Bewerbungen müssen bis zum 5. August eingehen.

Landespolizeilihe Anordnung,

nd die veterinärpolizeiliche Ueberwachung M fleinen S rontuer eters mit Pferden.

rund des $8 7 des Reichsviehseuchengeseßes vom 28. Fun 1880/1. Mai 1894 und des $ 3 des preußischen Ausführungsgesezes vom 12. März 1881/18. Juni 1894 er- lasse ih mit Genehmigung des Herrn Ministers für Landwirt- \{haft, Domänen und Forsten in As der Bekannt- machung vom 8. April 1893 (Amtsblatt S. 139) bis auf weiteres folgende landespolizeilichhe Anordnung :

S Li i v 8. April 1893 vor- Der dur< die Bekanntmachung vom 2 as inr Sbudoreis

i kreistierärztlihen Untersuhun L iecinde tax Einfubr gelangenden Pferde bedarf es nicht, wenn es sih um Pferde handelt, die im fleinen Grenzverkehr zwischen dem preußishen und dem niederländischen Staatsgebiet die Landesgrenze

Bekanntmachung.

ä 46 des Kommunalabgabengeseßes vom 14. Juli 1808 (G . 152) wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis ge- bracht, daß der in dem laufenden Steuerjahr zu den Kommunal-

108, 93950 dz abgaben einschäßbare r Tit aus dem Betriebsjahre 1910/11

70880 , 12860 -„ 9660 ,„ 2240 ,„ 1 980

T 570 d 613 360 dz

Spanien.

Weizen: aus Argentinien .

regelmäßig hin und zurü> R

i ünstigung des $ 1 findet auf Pferde, die im Königreich der Mere i t Standort haben, nur dann Anwendung, wenn der Führer der Pferde eine Bescheinigung der niederländischen Behörde bei sich führt, welhe das genaue, alle besonderen Merkmale enthaltende Signalement der Pferde enthält, und aus der hervorgeht, daß in dem Standorte der Pferde sowie in einem Umkreise von 15 km LN tende Pferdekrankheiten weder herrschen, noch innerhalb der legten 6 Monate geherrs<t haben. Die Bescheinigung behält nur 6 Wochen Kraft und muß nah deren Ablauf Les werden.

Diese Anordnung tritt mit dem Tage der Veröffentlichung in Kraft.

ich, den 3. Juli 1911. ; Aurich, de D dan,

Kriege.

Personalveränderungen.

Königlih Preußische Armee.

Beamte der Militärverwaltung.

igung des Kriegsministeriums. 30. Juni. N E 9 Seciuaradh bei der Landesaufnahme, auf seinen Antrag zum 1. Oktober 1911 mit Pension in den Nuhestand

did uli. Müller (Paul), Kartographendiätar bei der Landes- aufnahme, zum Kartographen ernannt.

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

den bisherigen Kreisschulinspektor Vogel aus Gleiwiß

inardirektor zu ernennen und Setae ber i der Stadtverordnetenversammlung zu

n Wahl den Gutsbesißer Moriy Schnee- aps ie als (nbefolbeteni Beigeordneten der Stadt Wesel für die geseßliche Amtsdauer von se<hs Jahren zu be- stätigen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

den Vorstand der Jntendantur der 15, Division, Jnten-

danturassessor Dr. jur. Sehrt zum Militärintendanturrat n die bisherigen Gerichtsassessoren Filehne und Nohrbe

i erihtsräten zu ernennen, n ine E R iiidatiie und Baurat Goebel der Jnten- dantur [X. Armeekorps den Charakter als Geheimer Baurat,

den Regierungsbaumeistern Rudelius, Vorstand des Militärbauamts T in Potsdam, Weiß, Vorstand des Militär- bauamts I in Berlin, Benda, Vorstand des Militärbauamts in Mülhausen i. E., dem Militärbauinspektor Herzog, tech- nishem Hilfsarbeiter der Jntendantur X. Armeekorps, den Regierungsbaumeistern John , Vorstand des Militärbauamts II in Berlin, und Luede>e, Vorstand des Militärbauamts I11 in Königsberg i. Pr., den Charakter als Baurat mit dem persönlichen Range der Räte vierter Klasse sowie

dem Geheimen expedierenden Sekretär und Kalkulator Bomke im Kriegsministerium den Charakter als Rehnungsrat

zu verleihen.

Ministerium der gee und Unterrichts- angelegenheiten.

Dem Seminardirektor Tele ist O Direktorat des inars in Tarnowit verliehen worden. :

O Beaiébnten in der philosophischen Fakultät der

Friedrih Wilhelms - Universität zu Berlin Dr. Alfred Vier-

fandt und Dr. Paul Ehrenreich ist das Prädikat „Pro-

fessor“ beigelegt worden.

Kriegsministerium.

Oberintendantursekretär Bemb von der Jntendantur des O ist zum Geheimen Oen Sekretär und Kalkulator und der A trator Oesting von der Intendantur des IX. Armeekorps ist zum Geheimen Registrator im Kriegsministerium ernannt worden.

Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.

Der Förster Wölff in Lenzburg, Oberförsterei Wolters- dorf E er ee bez? otsdam, ist zum Revierförster ernannt worden. i / ; Der Hegemeistertitel ist folgenden Förstern im Regierungs- bezirk Marienwerder verliehen worden : A lisch in Eichwald, Oberförsterei Rehberg, Demmin in Rehberg, Oberförsterei Lautenburg,

Grapomw.

Verzeichnis der Vorlesungen und Uebungen

an der Königlichen Bergakademtie zu Clausthal i. Harz i Zi ter 1911/12 (vom 16. Oktober 1911 bis im Wintersemeste E ir 1019).

Einschreibungen erfolgen vom 16. bis 31. Oktober 1911. Die Ziffern geben die wöchentlihe Stundenzahl an.

or Dr. Nothe: Höhere Mathematik und Mechanik mit nevongen (8); Darstelende Geometrio L Semer t anan metrie (2). Professor Dr. Valenktiner: P! H); Se tiles Pacttifum (3). Professor Dr. Bilßt: Allgemeine Chemie I (4); Ausgewählte Kapitel der physikalischen Chemie 1); Qualitative und quantitative <emische Analyse, tägl. Praktikum; öt- rohrprobieren 1 (3). Professor Dr. Bruhns: Mineralogie (6); Mineralogisches Praktikun (5); Lagerstättenlehre I (3). Privatdozent Dr. Baumgärtel: Gesteinsmikroskopte (4). Professor Dr. Bode: Geologie I (3); Paläontologie I (2); Geologisch - paläontologisches Praktikum (2). Professor Emde: Maschinenelemente (2); Ein- leitung in die Elektrote<nk (3); Elektrote<nik (3). Geh. Bergrat Fischer: Bergbaukunde T (4); Nationolökonomie und Gewerbe- statistik (4); Professor Jüngst: Bergbaukunde Il (6). Dber- bergamtsmarkscheider Gehrke : Markscheidekunde mit Uebungen I (6); Abriß der ark\heidekunde (2). Professor Hoffmann: Allgemeine Hüttenkunde (3); Metallhüttenkunde L (4); Elektro- metallurgie (2); Entwerfen von Metallhüttenanlagen (3); Hüttenmännishes Praktikum täglich; Metallurgische Probier- funst, Vortrag (1) und Praktikum (5). Professor Osann: Ver- fokungs- und Hrikettierun sfunde (1); Eisenhüttenkunde I, I. Teil (2); Eisenhüttenkunde 1;zy I. Teil (2); Metallurgis<he Technologie (2); Untersuchung von B(Linftoffen (2); Entwerfen von Eisenhüttenanlagen 1. Teil (6); Eisenprobierkunst 1. Teil (täglich); Metallographie (1). Baurat Ziegle r: Baukonstruktionslehre (2). Geh. L Kast: Bergreht (4). Medizinalrat Dr. Niehn: Erste Hilfe- leistung bei Unglücksfällen. Ó rgänzung werden folgende Kurse und Uebungen ab- aebalten uben Assistent Markscheider Thom 6: Markscheiderisches Zeichnen (2). Clausthal, den 11. Juli 1911. Der Direktor der Königlichen Bergakademie. Fischer.

Angekommen:

Seine Exzellenz der Staatsminister und Minister für Handel und Gewerbe Dr. Sydow, von einer Dienstreise.

Nichfamlliches. Deutsches Reich.

Preufsßen. Berlin, 13. Juli.

Das Königliche Staatsministerium trat heute zu einer Sizung zusammen.

Laut Meldung des „W. T. B.“ sind S. M. S. , Scharn- horst“ mit dem Chef des Kreuzergeschwaders sowie S. M. SS. Gneisenau“, „Leipzig“ und „Nürnberg“ sowie S. M. Tpdbte. „8.90“ und „Taku“ vorgestern in Tsuruga (Japan) angekommen.

Oesterreich-Ungarn.

i n Abgeordnetenhause stand gestern die Sake R N der Tagesordnung. Die Kossuthpartei und die Justhpartei begannen, wle „W. D. B. meldet, ge- meinsam mit der tehnischen Obstruktion, sodaß zur Wehrvorlage kein Redner sprechen konnte.

Großbritannien und O Ma

Der König und die Königin, der Prinz von Wales und die Prinzessin Mary haben n gestern von Dublin nah Carnarvon (Wales) begeben, um daselbst der Juvestitur des Prinzen von Wales beizuwohnen. Der ars verlieh vor seiner Abreise, „W. T. B.“ zufolge, eine Anzahl von Ritter- titeln und Auszeichnungen mit dem Victoria-Orden, zumeist an Beamte, und erließ eine Bots aft an das iri he Volk, in der er seine Freude über die \spontane und herzliche Loyalität des Willkomms aussprach, der ihn und seine Familie sehr gerührt habe und allen unvergeßlih bleiben werde.

Frankrei. i ie 4

Der Minister des Aeußern de Selves hatte gestern mit dem in atis weilenden französischen Botschafter in Madrid Geoffray eine lange Besprehnung über die Vorkommnisse

Nach einer Meldung der „Agence Havas“ hat der tranzösishe Geschäftsträger von seiner Regierung den Auftrag erhalten, die Königlich spanische Regierung um Aufklärung über die Qw is chenfälle zu ersuchen, die fih in den leßten Tagen. in Elfsar ereignet haben.

Türkei. G Wie das „Wiener K. K. Telegraphen-Korrespondenz-Bureau“ meldet, haben von Janina nah Argyrokastro eiligst ent- sandte Soldaten den von den Albanesen gefangen genommenen Mutessarif befreit und die \s{hle<t bewaffneten Rebellen ger- sprengt, die den Putsh auf Betreiben des Scheiks der ektash - Derwishe Alibaba ausgeführt haben. Troßdem flößt die Haltung der Bevölkernng Bedenken ein, zumal in zahlreichen Städten und Orten von Epirus Anzeichen einer bevorstehenden Erhebung vorhanden sind, die von dem albanesischen Komitee angezettelt wird. Der Kriegsminister hat daher die Entsendung von 10 Bataillonen nah Epirus an- geordnet, von denen se<s aus Kleinasien abgehen sollen.

Afrika.

Der Sultan Mulay Hafid hat an seine Leute in Tanger ein Schreiben gerichtet, in dem er der Erhebung der Berberstämme, der Ereignisse von Mekines und der Belagerung Erwähnung tut, die er in vergeblicher M wartung der Hilfe durh die Hauz zu erdulden hatte. Der Sultan erklärt sodann, der „Agence Havas“ zufolge, daß die fremde Hilfe, die er habe anrufen müssen, in keiner Weise dem Gesey widersprehe, das ihm nur verbiete, zu fremder Einmischung seine Zuflucht zu nehmen, wenn fremde Mächte sie ihm aus eigener Entschließung an- böten. Man müsse auch der Vollkommenheit der Kriegsmittel der Franzosen, ihrer Jndustrie und anderen Erwägungen gleicher Art Rechnung tragen. Er habe die Aufrührer die Macht der Truppen fühlen lassen, die sie zerstreuten. Die, die seine Autorität eingeseßt habe, seien als Sieger in Mekines einefezogen, hätten die Ruhe wiederhergestellt und die Ruhestörer in der Úmgebung zerstreut. Der Sultan fordert zum Schluß seine- Leute in Tanger auf, an der Freude teilzunehmen, die durch die gebrachte Hilfe UaChat aen sei, und bittet Gott, den Schutz fortdauern zu lassen, den er ihm wie allen Muselmanen gewö „W. T. B.“ meldet, hat der Dampfer „Vicente Nodo“’ zweihundert Artilleristen und vier Gebirgsgeschüße in è elandet. ,

Es Meldung des „W. T. B.“ aus Addis Abeba ufolge hat zwischen den Truppen Ras Mikaels und den Streil- fräften des Ras Woli am 8. Juli ein Gefecht stattgefunden, das nach einer Mitteilung unentschieden geblieben sein joll während eine zweite Meldung besagt, daß es günstig für Ras Mikael derlatiten sei.

Varlamentarische Nachrichten.

Das erbliche Mitglied des preußischen Herrenhauses Friedrich Franz Graf von Bruehl, Freiherr auf Forst und Pfoerten ist vorgestern im 63. Lebensjahre verstorben.

Statistik und Volkswirtschaft.

Zur Arbeiterbewegung.

ine Versammlung des Vereins der Glasreinigung2? in ftitute in Saa Umgegend, die gestern tagte, beschäftige ih, wie die „Voss. Ztg.“ berichtet, mit dem zwischen Edi e und Arbeitnehmern abges{lossenen E inhettstarif. Die n x die zu dem Abschluß des Tarifvertrags zwang, waren die Lohn a und Streiks der leßten Zeit, die stets mit einer Niederlage der e N nehmer geendet haben. Nach se<s Monate langen Ber hanzungen + 2 gelungen, einen Tarifvertrag auf die Dauer von drei Jahren abzusclie i : Dteser Vertrag belastet die Unternehmer aber derart, daß e O gezwungen sehen, eine Preiserhöhung eintreten zu lassen und fo Cr Teil der Lasten auf ih1e Kundschaft abzuwälzen. Der Genera N s bringt dur<h die Erhöhung der Löhne und sonstige Vergünstigu ß für die Unternehmer eine Mehrbelastung von 40—55 v. D. c he bei an und für si< schon außerordentlich niedrigen Preisen. al Lbensfähigkeit der Geschäfte zu erhalten, sehen sich die Zeiger | zwungen, ihre Preise um 2b v. H. zu erhöhen. Die Versa t die von dem Abschluß d O Kenntnis nahm, bef

iserhöhung in angegebener Höhe. ORUEN ns ctschaltlih organisierten Breslauer as A traten gestern, wie die „Frkf. Ztg." erfährt, wegen Lohnstreî tand. i :

cie Ausstand der Do>karbeiter in Leith ist, wie „W. T meldet, beigelegt. In Cardiff mißhandelte estern if einen S<hleppschiffbesißer, dessen Schlepper einige <ine] A leute nah einem Dampfer auf der Neede gebracht hiffbesiged versuchte mit Gewalt in das Bureau des Shleppsch! elte einzudringen, die Polizei trieb sie jedo zurü>. Hafena

die Arbeit fortzuseßen, als <inesis<he Heizer an Bord kamen, F

Greiff in Jägerthal, Oberförsterei Schönthal, Beubie enba, S erförsterei Lindenbusch,

in Elfksar.

die damit beschäftigt waren, einen lde pel zu faden, weigerten

\ Gs nahmen sie erst wieder auf, als die Chinesen entfernt wurden.

Land- und Forstwirtschaft.

Saatenstand, Ernteaussihten und Getreidehandel in Nußland.

Der Kaiserliche Konsul in Sarat ow berichtet unterm 4. d. M. : Obwohl die Ernte diht vor der Türe ist, scheint sie do< für den Südosten Rußlands bis jeßt ein Rätsel bleiben zu wollen. Die außerordentli<h \{<wankende Witterung, die das Bild vielfah wechseln ließ, dürfte daran \{<uld fein. Gab es am Ende Mai warme Tage und tro>ene Winde, die für den Saatenstand ernste Befürhtungen wachrufen mußten, \o trat zu Beginn Junt zunächst etne fühlbare Besserung ein; überall ging reihliher Regen nieder und das Korn erholte fi< zusehends. Besonders die Gutsbesißer glaubten bereits über alle Schwierigkeiten hinweg zu sein. JIbre besser als das Bauernland bestellten Ae>ter hatten von den Frösten sowie von der Dürre des Vormonats verhältnismäßig wenig gelitten und versprahen nun, nachdem aus- giebige Niederschläge gefallen waren, reihe Frucht. Aber auch das Bauernland hatte fi erholt und verhieß no< immer eine Ernte über mittel. Alle diese Hoffnungen sollten etwa bis zum 17. Juni dauern. Mit diesem Tage seßte starke Hiße ein, die sih settdem täglich ge- steigert und gegenwärtig eine fast unerträgliche Höhe erreicht hat, ohne daß au< nur einmal ein erqui>ender Regen niedergegangen wäre. So werden aus Atkarsk (Gouvernement Ssaratow) Temperaturen von 40 Grad Neaumur im Schatten gemeldet, aus Ssaratow selbst und Zarizyn 37,5 Grad, aus Uralsk 35,3 Grad und in Orenburg, Ssfamara und Ufa foll es kaum anders sein. An und für si< würde diese Hiße und die mit ihr verbundene Trockenheit nicht zuviel \{aden, da der Boden vorher genug Feuchtigkeit aufgespeihert hat und imstande wäre, bis zur Reife des Korns durh- zuhalten; aber meistens pflegen derartig hohe Temperaturen im Südostens Rußlands von Höhenrauch begleitet zu sein, dessen unheilvoller Einfluß auf das Getreide bekannt is. Hiervon hat das Gouvernement Sfsaratow bereits zu fühlen bekommen, und es steht zu erwarten, taß fich diese Erscheinung, je näher dem Steppen- gebiete, um fo häufiger zeigen wird. Die Stimmung ist unter solchen Umständen eine recht gedrüdte.

Der Markt äußerte den wenig Leben und sollte \si< erst gegen Ende des Monats frisher gestalten. Zu Beginn herrshte große Zurückhaltung, die sih überraschenderweise selbst na< Eintritt feuchten, kühlen Wetters und der damtt verknüpften Besserung der Ernte- aussihten fortseßte. Verkäufer [ie Käufer überboten 68 an Vorsicht und verlegten si< gegen|eitig aufs Warten. Die iesigen Großmüller haben no< genug Vorräte vom Vorjahre eingelagert und brauchen daher zu den gegenwärtigen Preisen nicht zu kaufen, die Verkäufer hingegen wollen von Preisminderungen nihts wissen. Das Geschäft bewegte sich daher durhgehends in sehr bescheidenen Grenzen, die Preise hielten si< im wesentlihen auf der Höhe zu Ende Mat und wurden nur von kleinen Auf- und Niedergängen unterbrochen. Notiert wurde Anfang Juni:

Nussischer Weizen 0,83—0,89 Nubel 0,61—0,67

Noggen Hafer (Pererod) 0,61—0,64 0,57—0,60

Wis russischer, erste 0,60—0,70 das Pud (1 Pud = 16,38 kg).

Mitte Junt zahlte man: Russischer Weizen 0,83—0,89 Nubel Roggen 0,63—0,68 , Hafer (Pererod) 0,62—0,64 , Get russischer, 0,57—0,61

das Pud, und Ende Juni lauteten die Preise : Nussischer Weizen YNoggen Hafer (Pererod) Bal, russischer,

erste

ganzen Monat Juni über

VA "

0,83—0,90 Nubel 0,64—0,69 , 0,60—0,64 0,57—0,59

das Pud.

In Delsaaten ließ sih das Geschäft zunächst ret gleiGmäßig an, flaute aber in der zweiten Hälfte des Monats ab und brate überall reisrü>gänge, wenn auch leßtere niht sehr erheblih waren. Lian zahlte zu Beginn Juni:

Sonnenblumenkuchen . 0,64—0,65 Rubel, Sonnenblumensamen 1,10—1,35 Sonnenblumenöl 4,90

das Pud, Mitte Juni: Y Sonnenblumenkuchen . 0,66—0,67 Rubel, Sonnenblumensamen 1,10—1,33 , Sonnenblumenöl "

das Pud, Ende Juni: G Sonnenblumenkuhen . . . . 0,65}—0,66 Nubel, Sonnenblumensamen . . .. v Sonnenblumenöl

Ernteauss\ ichten in Jtalien. Der Kaiserliche Generalkonsul in Genua berichtet unterm 6. d. M. : Die angesehenste Handelszeitung Italiens „11 Solo“ hat, einem alten raucje folgend, auch in diesem Jahre wteder etne Cmiraue über die Aussichten der ttalienishen Getreideernte veranstaltet. ie kommt auf Grund der thr zugegangenen Nachrichten zu dem Schlusse, daß die etreideernte 1911 bedeutend besser ausfallen wird als die äußerst wache Ernte des Mes, Man re<net für das Jahr 1911 einer guten Mittelernte und einem Ertrage von etwa

lihen Heuertrag geliefert.

Nußland .

Numa L

den Vereinigten Staaten von Amerika . a n A

Canada

British-Indien

Australien .

Bulgarien

den Niederlanden

der Türkei

Gerste: aus Numänien Na 7 Bulgarien der Türkei Argentinien . Großbritannien .

den Niederlanden

Hafer: aus Deutschland . Nußland . i Canada Argentinien Numîänien den Niederlanden . Großbritannien .

aus Deuts<hland . Rumänien 1 Rüßland U E den Vereinigten Staaten von

Amerika . I

Bulgarien Canada ei den Niederlanden . Südafrika . Spanien .

Kartoffeln: aus Deutschland . den Niederlanden Malta . ¡ Großbritannien . Nußland . Portugal .

Ausgeführt wurden:

Noggen: na<h Deutschland . den Niederlanden

Weizen: nah Deutschland . . den Niederlanden . Dänemark.

Großbritannien h;

Gerste: nah Deutschland . . “den Niederlanden

Großbritannien .

Hafer: nichts.

Mais: na<h Deuts{land . Spanien . e den Niederlanden .

Großbritannien .

Kartoffeln: na< Großbritannien . den Niederlanden . Spanien . Argentinien .

dem Congo .

Die Witterung im Monat Juni war b

den westlihen und die jedo nur kurze Zeit anhielt und den

ursaht. Be

onders {were Verwüstungen ewordenen

baben den achri

viele

wurde der Stand der Winter- und S

bezeihnet. Der Schnitt der Gerste ist nabezu

Der Stand

illionen Doppelzentner. Was die einzelnen Landschaften

des Berichtsmonats ist zufriedenstellend Weingärten dur die leßten Hagelshläge g

Fuvel en.

989 600 , 464910 ,„

269 000 122 480 84 080 44 530 33 980 28 610 10 280

2256 830 dz.

37880 dz 36 200 3 580

3 330 540 300 110

20 46 110 9 930

7 790"

2 290 60 30

66 190 580

335 280 69 390

48 230 20 680 5 720 3 860 3270 490

487 500

2010 4 580 3 050 480 50

30

10 200

9 590 1 700

11 290 502 510 58 420 920

10

561 860 25 880 2 530 30

28 440

28 050 83 900 79 440

650

192 040

1350 dz

200 100 50 50

1750 dz.

Saatenstand und Ernteaussichten in Bulgarien.

Der Kaiserlihe Konsul in Sofia berihtet unterm 6. d. M.: r is auf die leßten Tage des Monats für den Saatenstand in Bulgarien im allgemeinen günstig. In der zweiten fie des Berichtsmonats herrschte, insbesondere in üdlihen Gegenden des Landes, große Trockenheit,

r 1 Saaten nur geringen Schaden zugefügt haben soll. Weit größeren Schaden haben dagegen die in den leßten Tagen des Berichtsmonats fast im ganzen Lande nieder- anae enen zahlreihen und heftigen Gewitter und Ha elshläge ver- jo bisher bekannt

1 ten zufolge die wolkenbruchartigen mehrtägigen egengüsse in den südlihen Gegenden des Landes hervorgerufen, wo aatfelder dur< Uebers<hwemmung ganz vernichtet fein tollen.

Auch in den nördlichen Landstrichen wird vielfah über das Sichlagern des Getreides geklagt. Vor Eintritt der erwähnten {weren Gewitterregen Nr lo ten als

„gut“ eendet. Mit dem Schnitt des Roggens ist bereits an vielen Stellen begonnen worden.

Die Wiesen sind fast überall abgemäht worden und haben einen reih- der Weingärten während Inwieweit die itten haben, ist no< nit

T 81940 dz.

dz

dz. dz

dz.

dz

dz, dz

I

dz. dz

dz.

dz

dz.

mittelgut bezeihnet werden. Kartoffeln.

M sribte Bedeutung hat, werden die Auss\ich a

werden,

Rüben. Die Aussichten werden dur<we als {le<t bezeichnet. Indessen ist in leser fallen, ‘um den Samen zum Keimen zu

1

sich auch die Aussichten für die Nübenernte bed Die Gartenfrüchte werden wahrschein

trag liefern, namentli<h das Obst;

mehr wec<selnd.

maßregeln. Schweiz.

__ Der Schweizerische Bundesrat, auf richte; in Ausführung von Art. 49 der Verordn

trag E Departements des Innern, be 1: L werden als <holeraverseucht erklärt. Art. 2. Es kommen Bundesratsbes<luß vom 3. stimmungen obgenannter Verordnun

und Gepä>verkehr) zur Anwendung. Art. 3. Diefer Beschluß tritt am 3. Juli

Niederlande. Die Köntglih niederländische vom 7. d. M., veröffentliht im Nr. 158 vom 8. d. M.,, die in der Hafenpläße und die Stadt

erklärt; die Yuarantänefrist ist auf 5 Tage festg

Minister des Innern und der Finanzen vom 7.

ist vom 9. d. M. ab die Ein- gebrauhten Kleidungsstüd>en

pläßen und aus der Stadt Palermo verboten.

aber hinreihend erwiesen ist, da dergestalt befördert und verpa>t \ind, daß sie m

fahren können.

Serbien. Die Königlich s\erbif

verseucht erklärt. Reisenden, Gepä>- vorgeschriebenen Shußmaßregeln angewendet.

Bulgarten.

Kleinasiens für < von dort Quarantänemaßregeln angeordnet.

Schweden.

Kollegiums vom 6. d. M. in Italien für <oleraverseu<ht er

Triest, 12. Juli. (W. T. B.) Es ist bakt worden, daß es fich bei der Erkrankung eines am

Paris, 12. Juli. (W. T. B.) Wie die ,

ekommen. Mehrere Duars so oll si< um Bubonenpest handeln.

Verdingungen.

ienststunden von 9 bis 3 Uhr et

Oesterreih-Ungarn. WUngstens 22. Juli 1911, Mittags 12 Uhr.

rend der

direktion Villa<h: Erbauung von Stellwerksh

bezeichnet, insbesondere für die Früßjahrsfaat. die Crbsenernte können da, wo der Anbau von Bedeutung ist, als

zum Schutze gegen die Cholera und die Pest, soweit fie die

anstalten, den Personen-, den Gepä>- und den

treffen, vom 30. Dezember 1899 und 4. blie 1908; auf den An- ließt:

Die Provinz Neapel und die Stadt Palermo (Sizilien)

Netsegepä >, das Reisende mit sich führen, Verbot, soweit es ungewaschene Leib- und Bettwäsche betrifft.

Jedoch findet dieses Verbot keine Anwendung

1) was die Ein- und Durchfuhr betrifft: auf Waren, die zwar von einem der genannten Häfen eingeführt worden sind, von denen sie von anderswo hberstammen und

ständen nicht in Berührung gekommen fein können; 2) was die Durchfuhr betrifft : auf Waren, die dergestalt verpa>t find, daß sie unterwegs keinerlei Bearbeitung oder L

inneren Teils von Ostnorwegen sowie in Bratsberg-Amt werden die Aussichten als gut oder sehr qut

Die Aussichten für

In den Gegenden, wo der Kartoffelanbau

ten als gut, teilweise

ehr gut bezeichnet; im übrigen können sie als mittelgut bezeichnet

als weniger gut, au Zeit Negen genug ge-

[l ringen. Da die Erdflöhe i einen namhaften Schaden kaum mehr anrihten können, Pub

eutend gebessert. li<h einen guten Er-

für Gemüse sind die Aussichten Die Weiden werden als mittelgut und gut bezeichnet,

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs-

Der Schweizerische Bundesrat hat folgenden Beschluß erlassen:

Grund amtlicher Be- ung über ita

erfehr8- arenverkehr be-

gegenüber diesen Bezirken von den dur< September 1910 in Kraft geseßten Be- 1 vorläufig die Art. 33—35 (Ueberwachung der Reisenden am Ankunftsort) und 37—48 (Waren-

1911 in Kraft.

Regierung hat dur< Verfügung „Niederländis<hen Staatscourant“

rovinz Neapel gelegenen alermo für <oleraverseu<t

eseßt worden.

Durch gemeinschaftliche Verfügung der Königlich niederländischen

d. M., veröffentlicht

im „Niederländishen Staatscourant*“ Nr. 159 vom 9. und 10. d. D, und Durchfuhr von Lumpen, 1 | und ungewaschener Leib- und Bettwäsche aus den in der Provinz Neapel gelegenen Hafen-

fällt unter dieses

it verseuhten Gegen-

ehandlung er-

: iglid bishe Regierung hat Konstantinopel und die Küsten der Türkei sowie die Provinzen Neapel, Caserta und Salerno und die Städte Neapel, Monte reale und Palermo

als <olera-

Seit dem 4. d. M. werden daher gegenüber und Warensendungen aus diesen Gegenden die

Die bulgarishe Regierung hat die ganze türki <e Küste oleraverseuht erklärt und für die Herkünfte

Nach einer Bekanntmachung des Königlich \{<wedishen Kommerz- find die F reoanten Caserta und Salerno lärt worden.

eriologish festgestellt 9. Juli verstorbenen

Uhrmachers Enrico Chicchio um asiatis<he Cholera handelte. Die Herkunft der Infektion ist bisher niht aufgeklärt.

Agence Havas“ aus

Tanger meldet, oan in der gegen von Mazagan Pestfälle vor- en von der Seuche befallen sein. Es

(Die näheren Angaben über Verdingungen, die beim „Reids- und Staats- E ausliegen, können in den oibentagen in de! w

en Erpedition

ngesehen werden.)

K. K. Staatsbahn- ütten. Näheres bei

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