1911 / 180 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

L. e--5 fa leb bo feu Mitgl, V E E

viel zu wünschen läßt, ist zu empfehlen, tatt der federnden Holzwolle die Zwischenräume mit Sägemehl auszustopfen. |

Die Ergebnisse der Tropenverschiffung sind für den Praktiker von hoher Bedeutung. Bei Butter ist eine fleißige, aufmerksame Be- handlung nicht zu verkennen; doch s\priht bei diesem Erzeugnis die Zeit der Herstellung (ob Herbstbutter oder Grasbutter) und die Herkunft der Nohware (der Milch) allzusehr mit. Die Flet\ch- waren waren ziemlich stark und“ auch mit guten Erzeugnissen vaitrcten ; een wäre besonders eine stärkere Beteiligung der billigeren Manöverkonserven. Die Fischkonserven waren sowohl der Zahl wie der Güte nah {wah beschidckt, wiesen aber immerhin einige sehr gute Leistungen auf. Hier ist noch ein sehr ausdehnungsfähiges Feld für Dauerwaren ge- geben, und als besonders geeignet für die ns von Fischkonserven würde sih nah den diesjährigen Ergebnissen die Verwendung des Tomatensaftes empfehlen. In Dbstwaren war die Beschickung zwar nit reih, ist aber im allgemeinen als - gelungen zu be- zeichnen. Gute Mittelware herrschte vor. Die Prüfung bildet eine günstige Gelegenheit, zur allmählihen Vervollkommnung der im Er- stehen begriffenen rationellen Obstverwertung des Deutschen YNetches beizutragen. Die Traubenweine waren diesmal mit 33 Sorten fehr gut vertreten. Der Ausfall der Prüfung der konservierten und präservierten Gemüse läßt durhaus noch nit die Folgerung zu, daß die Konservenfabriken bereits ohne folche Prüfungen bestehen fönnen; denn auch hier könnten selbît die größten Fabriken für Dauerwaren nur Vorteile aus threr Beteiligung an diesem Wett- bewerb ztehen. : : i

Der ausführlihe Bericht enthält eine große Reihe bemerkens- werter Einzelheiten; er kann von der Hauptstelle der Deutschen Land- wirtschaftsgesellshaft (Berlin SW., Dessauer Straße 14) kostenlos be-

zogen werden.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs- maßregeln. Rußland.

Die russishe Kommission zur Bekämpfung der Pestgefahr hat die Stadt und den Kreis Nikolajewsk im Gouvernement Ssamara für choleraverseucht erklärt.

Türkei. : A

Der internationale Gesundheitsrat in Konstantinopel hat die für Herkünfte von Adalia und von Otshakoff angeordnete ärztliche Untersuchung wieder aufgehoben. (Vergl. Reichs- anzeiger vom 28. v. M., Nr. 176.) Ferner hat der internationale Ge|undheitsrat verfügt, daß die Konstantinopel verlassenden und nah dem Mittelländischen Meer oder nach dem Schwarzen Meer bestimmten Schiffe, nahdem sie in dem Lazarett von Touzla oder in dem Lazarett von Monastir - Aghzy di: für Herkünfte von Konstantinopel angeordneten Quarantänemaßnahmen erledigt haben, im ersten türfkishen Hafen, in dem fie anlegen, erst nah günstig verlaufener ärztlicher Untersuhung zum _freten Verkehr zugelässen werden. Wenn sich in diesem Hafen kein Sanitätsarzt befindet, so werden die in Frage stehenden Schiffe nur ‘auf eine \chriftlihe Bescheinigung ihrer Kommandanten hin, daß der Gesund- heitszustand an Bord gut ist, zum freien Verkehr zugelassen.

Wien, 1. August. (W. T. B.) Wie die „Neue Freie Presse“ aus Triest meldet, wurden von gestern auf heute drei neue Er- franfungen an C holera festgestellt. Insgesamt befinden sih gegen- wärtig 13 Cholerafkfranke und ein Choleraverdächtiger in Behandlung. Seit Feststellung des ersten Falles wurden bis jeßt im ganzen 22 Fälle verzeichnet. i

o oros\t{jsf, 2. August. (W. T. B.) Auf dem englischen Dampfer „Makefield" sind sechs Personen an Cholera erkrankt. In der Stadt ist kein Cholerafall zu verzeichnen.

Theater und Musik.

Theater des Westens.

Das Theater des Westens eröffnete gestern mit den „Lustigen Nibelungen“ von Oskar Straus, gleichzeitig der 75. Auf- führung dieser wohlgelungenen Nibelungenparodie, wieder seine Pforten. Neben den bewährten Herren Kußner (Siegfried), Vèaßner (Gunther) und Deutsch (Hagen), zeihnete sh Fräulein Käthe Herold, die an Stelle. der Frau Ottmann die Kriemhild gab, ebensowohl dur ihren Gesang mie ihre Darstellung aus Sehr drollig war auch Fräulein Obermaier a!s Brunbild. Die floite Aufführung, die unter der musikalishen Leitung des Kapellmeisters stand, war gut besuht und

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Sn der Hagin-Oper im Neuen Königlichen Opern- theater beginnt morgen, Donnerstag, Fräulein Emmy Destinn ihr bereits lange vorher angekündigtes Gastspiel als Elsa in „Lohen- arin“; ihr Partner is der Hofopernsänger Decker aus Mannheim. Den Telramund singt Herr vom Scheidt, die Ortrud Frau Langen- dorf, den König Heinrih Herr Giesen und den Heerrufer_ Herr Renner. An Stelle der Oper „Der Musikant“ geht am Freitag „Tristan und Isolde“, mit dem Hofopernsänger Decker als Tristan,

in Szene. Mannigfaltiges. Emden, 2. August. (W. T. B.) Hier ist nah wochenlanger Diire heute Regenwetter eingetreten.

(W. T. B.) Seit heute früh wütet um Giffendorf, Vastorf und Wendish-Evern ein ge- waltiger Heide- und Waldbrand, der das Dorf Wendi|ch- Evern ernstlid bedroht. Es sind bereits umfangreiche Streden Wald und Heide abgebrannt. Seit dem Morgen sind drei Eskadrons Dragoner sowie die Feuerwehren der Umgebung zur Hilfeleistung auf dem Brandplaße; am Nachmittag rückte auch ein großer Teil der Lüneburger Feuerwehr zur Löschhilfe nah Wendish-Evern ab. Es

Lüneburg, 1. August.

übergreift. Es besteht noch keine Autsiht, daß dem Brande bald Einhalt getan wird.

München, 1. August. (W. T. B.) . In Anwesenheit Seiner Königlihen Hoheit des Prinzen Franz als Vertreters Seiner Königlichen Hoheit des Prinz-Regenten hat heute vormittag die feierlihe Eröffnung des großen Zoologischen Gartens stattgefunden, der den - Namen Tierpark . Hellabrunn führt. Seine Königliche Hoheit der Prinz-Regent hat 25000 4

für den Tierpark gestiftet. :

London, 2. August. (W. T. B.) Bei einem Brande der an der Themse gelegenen Lagerräume der Union Cold Storage Company erlitten zahlreite Feuerwehrleute Rauchvergiftung, kervorcerufen namentlich durch das Verbrennen der dort lagernden Eiervorräte. Zwölf Feuerwehrleute wurden in bewußtlosem Zustande fortgeschaft, unter iynen der Branddirektor.

er Flieger Gerald Napier stürzte gestern abend in Brövoklan d bei einem Probefluge ab und war sofort tot.

Wettérbericht vom 2. August 1911, Vormittags 94 Uhr.

22 Witterungs- verlauf der lezten

24 Stunden

Wtind- O

nd- stärke

Name der Beobachtungs- station

in Celfius

Niederschlag in Barometerstand vom Abend

Stufenwerten*)

2 ä ë

T Temperatur

üebörlegenb heiter 766vorwiegend heiter 766 vorwiegend heiter 767 vorwiegend heiter 767 vorwiegend heiter 768! meijt bewölft

763 vorwiegend heiter

bedeckt heiter heiter wolkenl. wolkenl. wolkenl. wolkig heiter wolkeul. wolkenl. heiter wolkenl. hetter wolfig bedeckt heiter heiter

halbbed. halbbed.

| 7649 766,1 "7665| 76L,7 767,9 761,9 765,4 765,6 767,1 767,1 766,4 767,0 7654 765,5 765,2 766,6 537,7

Borkum Keitum Hamburg Swinemünde Neufahrwafser Memel Aachen Hannover Berlin Dresden Breslau Bromberg Mey Frankfurt, V. Karlsruhe, B. München Zugsptyze

08

W! Ci O S N S

Q Q O

Do! Do DOI Co i Di

Tze _ O

O

764 vorwiegend heiter 766 vorwiegend heiter 766 vorwiegend heiter 766 vorwiegend heiter 766 vorwiegend heiter 764 Gewitter 763| ztemlich. heiter 762| ziemli beiter 7695| ziemli heiter 538 vorwiegend heiter (Wilhelmshav.) vorwiegend heiter (Kiel) vorwiegend heiter

(Wustrow i. M.) ziemlich heiter

| (Königsbg., Pr.) 762|vorwiegend heiter

(Cassel) vorwiegend heiter

(Magdeburg) vorwtegend heiter

(GrünbergSchL) 760 vorwiegend heiter

(Mülhaus., Els.) Gewitter

| (Friedrichshaf.) 765 vorwiegend heiter | (Bamberg)

763 vorwiegend heiter 76D.

763 763|_ Ne “een Ge -6 768) 767 769 769 768 769 770| 770) 769, 769) 769 770 770 769 767

SO Windst. SD 1 NND 2 D 2 NOD NO NO SO N 5

23 19

19 21

2 1 1 1

18 4

S/S|S/S/4elslS Sale |olelslelels

16

4 757

Stornoway | 760,5

Malin Head

14/ 2 [757

760,7

Valentta 7592 bedeckt 17/2 [759

G tD | d9

764.0 halbbed.| 17

Scilly Aberdeen Shields Hclybead

762,7 wolkenl.| 18| 2 [76

16/3 [761

763,8 heiter

763,8 wolkig U

Isle d’Aix 768,1 [heiter 20/ 0 [765

wolkig 17 Dunst wolfenl.| 19 wolkig | 20 halbbed.| 21 heiter 17 heiter 18 heiter 21 bedeckt | 10 wolkenl.| 20 heiter 19 wolkenl.| 18 wolkenl.| 24 wolfenl.| 21 halbbed.| 20 wolfenl.} 21| wolkenl.| 21 1\wolkig 1\wolkenl. 1

1

St. Mathteu | 767,5

_767,1 15

766,9 766,4 766,0 767,7 767.0 766,3 766,8 769,0 767,4 768,7 769,7 768,8 766,2 769,9 769,3 769,5 771,8 768,8 766,7

Grisnez Paris Vlissfingen

N NW N NO Windst. O 6 Windst. ONO 2 O 3| O 2 SW 2 Windst. SW 2 OSO 2 Windst. W SO NNO N

|O|C|SSC [o ck D O D V d

Christiansund Skudesnes Varddò Skagen Hanstholm Kopenhagen Stockholm Hernösand Haparanda Wisby Karlstad Archangel Petersburg Riga Wilna

a REEOR Warschau

|o|S|S|oo/S]o]eo

S

Duust wolfenl.

wolkenl.

7619

| land _t{st- zurückgewichen, eine solche

Daa, 4. August, (W. D. B): In der -Irrenan [1al# von Hamilton (Ontario) brach heute früh ein M aus, bei den aht Kranke verbrannten, während etwa tausend unversehrt ge- borgen werden konnten. Bei den Rettungsarbeiten zeichneten si Feuerwehr, Polizei und die Wärter der Anstalt in gleiher Weise aus.

Paris, 2. August. (W. T. B.) Der Flieger Aubrun hat eine Reihe von Flügen oberhalb der Neede von Cherbourg unternommen, um festzustellen, ob es möglich sei, von einem Flug - zeuge aus unter Wasser befindlihe Unterseeboote wahrzunehmen. Die Versuche gelangen vortrefflich. Aubrun er- fannte aus einer Höhe von 150 und 500 m die Periskope der Unter-: secboote und dann diese selbst, die secks Meter unter Wasser \chwammen. Aubrun wird noch Flüge zum Aufsuchen \{chwim- mender Sprengminen unternehmen. Auch soll der Versuch ge- macht werden, rom Flugzeuge aus Lufttorpedos zu shleudern.

(Fortsezung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

Barometerstand vom Abend

Witterungs- O der leyten 24 Stunden

Nieverschlag in

Wind- rihtung, Wind- stärke

SV 2P2MRegen NNW 3 /heitec Windst. heiter N 3|wolfenl » NO 2\wolkenl. NW 4 \wolfenl. Thorshavn ) \Windit. Regen | 11} —[760 Seydisfjord Windst. [Nebel 9 (762

Rügenwalder- i | münde Windst. \wolkenl.| 18| 0

Skegneß ,3 |[W wolfenl.| 16/2 Krakau WNW 1 bedeckt | 19/3 Lemberg NNW 3\Regen |" 15| 5 Hermanstadt NW 2|bedeckt | 16| 3 Triest Windst. heiter - |_24/ 0- Neykjavik O 1\bedeckt’ | 13} (Uhr Abends) e Cherbourg SSW 2 halb bed.| 19/3 [764] Clermont E l

halb bed.

Biarritz (69,0 C E e [s P wolfenl.

Nizza. L (woLTEN?, Perpignan wolfenl. Belgrad,Serb. 2 Brindisi Mosfau Lew Helsingfors __ Kuopio Zürich Genf Lugano Säntis Budapest Portland Bill Horta Coruña

Name der Beobachtungs- station

Wetter

Barometerfstand auf Meere3- in 45 ° Breite Temperatur

niveau u. Shwere S1 in Celfius

¿61 e

765) ziemlich heiter 766|vorwiegend heiter: 761 29/0 [762 24 0 760

Ktew Wien Prag Rom Florenz Cagliari

f | D | f Stufenwerten *)

do S!

dD

de

768 vorwiegend heiter

h 766 763 763) Gewitter

764/ Wetterleuchten

TOT

(Lesina)

ONO 3

768,8 |O 1 \wolfenl. 762,0 SO 1wolkig | 15/2 76 771,0 /SO 1wölfenl.|_2 7712S 1\wolfenl. 765,9 /NO 1 sbalbbed. 766,5 (SSW 2\Regen __ 764,4 |NO Leiter 570,7 |[WNW 4 wolkig 762,6 |NO Llhalbbed. 76,0 [W Z3\Nebel _767,7 \W _Asbededt 769,0 |S 1¡Nebel

sein Maximum von 772 wom liegt über Finnland, und ein Ausläufer bohen Drucks erstreckt sich b:s zu den Alpen, ein Hochdruckgebiet über 770 mm liegt über der Biétcayasee; beide Hochdruckgebiete haben zu- aecnommen ; eine Depression unter 760 mm nordwestlich von Schott-

über Södrußland hat s weiter Deutschland t das Wêkter warm,

nordwestwärts ausgebreitet. In

vereinzelte Gewitter. Deut sche Seewarte.

*) Die Zahlen dieser Rubrik bedeuten: 0=0 wm; 1 = 0,1 bis 04; 2= 0,5 bis 2,4; 3 = 2,5 bis 64; 4 = 6,5 bis 124; 6 = 12,5 bis 20,4; 6 = 20,5 bis 814; 7 = 31,5 bis 444; 8 = 44,5 bis 59,4; 9 nicht gemeldet,

Mitteilungen des Königlichen Aëronautischen Observatoriums, veröffentliht vom Berliner Wetterbureau. Ballonaufstieg vom 2. August 1911, 6 bis 7 Uhr Vormittags: Station Sechöbe . . - «122m Temperatur (C °)| 18,8 Rel. Fchtgk. (0/0) | 54 Wind-Richtung . | ONO Geschw. mps 1 Heiter.

500m |1000m | 1500m | 2000 m | 20,5 15,8 10,7 61 52 53 59 66 NO O O O 2 3 8 4

Temperaturzunahme.

ezsheint niht ausgeschlossen, daß der Brand auch auf Deutsh-Cvern

theaters“: Die

Gilbert.

Freitag Susanne.

Ueues Operntheater. Donnerstag: Lohen- rin. Romantische Over in drei Akten von Richard Bauer. (1. Gastspiel von Emmy Destinn.) An- fang 8 Uhr. * Freitag: Der Musfikant. / &onnabend : Tannhäuser. (2. Gastspiel v. Emmy Destinn.) : Sonntag: Die Meisterfinger von Nürnberg. (G'stsplel v. Marga Junker-Burchardt.) Montag: Lohengrin. (Gastspiel F. nker-Burchardt.)

Berliner Theater. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Vzummelstudenten. Posse mit Gesang und Tanz in fönf Bildern nach E. Pohl und H. Wilkens.

Musik v:n Conradt. Freitag und folgende Tage: Bummelstudenten.

Lessingtheater. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Glaube und Heimat. Die Tragödie eines Volkes.

Drei Akte von Karl S{hönherr. “Freitag und Sonnabend: Glaube und Heimat.

Kuß.

v. Marga

Presber.

Freitag Puukt.

Freitag Nibelungen.

Neues Schauspielhaus. Donnerstag, Abends $ Uhr: Enfemblegastsþtel des „Neuen Operetten-

3 Akten von Georg Okonkowsky. Musik von Jean und folgende

Komische Oper. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Gastspiel des Central-Theaters aus Dresden: Der

verbotene Kuf:. Freitag und folgende Tage: Der verbotene

Schillertheater. Charlottenburg. Donnerstag, Abends $8 Uhr: Der duukle Punkt. Lustsptel in drei Akten von Gustav Kadelburg und Rudolf

und folgende

Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstraße 12.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: | schaft.

Die lustigen Nibelungen. und folgende

Lustspielhaus. (Friedrichstr. 236.) Donnerstag, Abends 8,20 Uhr: Die dritte Eskadrou. Schwank in dret Akten von Bernhard Buchbinder.

feushe Susanne. Operette in

Die goldene Schüssel.

Tage: Die keusche

Benno Jacobsohn. Freitag und folgende Tage: Maxim.

Tage: Der dunkle

F. Gilbert. Freitag und folgende Tage:

Tage: Die lustigen

Freitag: Die dritte Eskadron. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Zum ersten Male:

Residenztheater. (Direktion : Richard Alexander.) Donnerstag, Adends 8 Uhr: Wiedereröffnung: Neu einstudiert: Die Dame von Maxim. in drei Akten von Georges Feydeau.

Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Poluische Wirtschaft. Schwank mit Gesang und Tanz in drei Akten von Kraay unh Okonkorosky, bearbeitet von J. Kren. Gesangstexte von Alfred Schönfeld, Musik von

Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Friedrichstr.) Donnerstag, Abends 84 Uhr: Gastspiel des „Neuen Schauspielhauses“: Das Prinzchen. Uebes\chwank in 3 Akten von Nobert Misch.

Freitag und folgende Tage: Das Priuzchen.

Familiennachrichten.

Verlobt: Frl. Alice von NRenvers Regierungéassessor Gustav Frhrn. Fürstenwerth (Düsseldorf). Frl. | Korte mit Hrn. Oberleutnant Hans Heilmann (Magdeburg—Straßburg i. Els.).

Vereheltcht: Großherzogl. Bad. Hofvikar Walter Brandt mit Frl. Friede-Maria Kritzinger (Karls ruhe—Berlin).

Geboren: von Scchleiniz (Merseburg).

Gestorben: Hr. Negierungsrat

Frank vor

Schwank Deutsch von

Die Dame von

Tabarz t Thür. - Eisleben). r. Geh. Nat Marie Eulenburg, geb. Niebauer (Berlin).

Verantwortlicher Redakteur : J, V.: Weber in Berlin.

Verlag der Expedition (I. V. :

Polnische Wirt-

Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32. Sechs Beilagen (eins{chließli4 Börsen-Beilage).-

Ein Hochdruckgebiet reiht von Skandinavien bis Nordwestrußland, h

Vom Erdboden an bis zu 360 m Höhe Temperatur- | zunahme bis 21,2 °, in größerer Höhe nohmals- nah oben hin geringe Î

mit Hrn | Elisabeth?

H

Eine Tochter: Hrn. Werner Frhrn- f

(n

ruhig und, außer im äußersten Westen, meist heiter; der Süden hatte a

Paul Degner Gö1lit). Hr. Pfarrer Max Könnecke (Gr.- F

Koye) in Berlin Oruck der Norddeutshen Buchdrukerei und Verlag®} 2

(08

Verband \sich des Etnverständni } ju versiern, *Inverständnisses des die Beschlußbehörde pltige ist für den

zum Deutschen Reichsanzeiger und König

180. Amtliches.

Königreich Preußen.

Zweckverbandsgeseß für Groß Berlin. Vom 19. Juli 1911. Wir Wilhelur, Gottes Preußen 2c., verordnen, mit der

von Gnaden König

Monarchie, was folgt:

j S 1. Die Stadtkreise Berli ) n, Charlottenburg, S{öneb ix tadi _VBerlin, er 0 Deutsch Wilmersdorf, Lichtenberg und Syanbait A Teltow und Niederbarnim werden zu einem dem die Erfüllung der unter Ziffer 1 bis 3 Aufgaben obliegt: 1) Regelung des Verhältnisses öffentlid; C l Xe nisses zu offentliche f Schiene triebenen S tortanfidlien E L, Ver E i bahnen ($ 4); i E A 9 S ; 2) Ea an der Feststellung der e sür das Verbandsgebiet und Mitwirkung an 2 N Erlasse von Baupolizeiverordnungen (SS 5 bis 8); 3) g u Erhaltung größerer, von der Bebauung frei zu ha tender Flächen (Wälder, Parks, Wiesen, Seen, Shmuck- M Spiel-, Sportpläge usw.) (8 9). | / E A Gemeinden der Landkreise Teltow und Niederbarnim : pee L A “Wige S Köpenick, Boxhagen-Nummels- , œanltow, Lbelßensee und Reinickendorf gehören | Berban rg, Panko eße i ren dem Verband als Rege Glieder an. E u als Andere Gemeinden dieser Landkreise werden fesbftänht i bis De O i E AHUE tverden selbständige Glieder g egen A venn sie nach dem Verhältnis ihrer Einwohnerzahl M er inwo merzahl ihrer Kreise gemaß $ 15 rechneris{ch einen An- E, E Ene eines Vertreters in der Verbands- ( ung haden. Bei Bestimmung der Ei erzahl d is : ung vel Best der Cinwohnerzahl der Kreise een die Einwohner der bereits als selbständige Glieder deut Ven: Dot D A der Kreise nicht mitgerechnet. Die Ein- ohnerz cummt fh nah der leßten Pe standsaufnahme. wohnerzah [ L l ersonenstandsaufnahme. T GTOIgE Glieder werden solche Gemeinden erst bom Zeitpunkte er naten Grgänzungswahl zur Verbandsversammlung an

Zwekverbande vereinigt

ri Landkreise übernehmen die aus I T "ho 5 ;

E enen gan in Wahrnehmung der Interessen

’°L als felbsländige Glieder dem Verh 1gehöri

| 4 ar Gliede Verband angehörigen

Gemeinden sowie ihrer Gutsbezirke als Kreisangelegenbeiten. a

S D

Der Zweckverband bildet einen

No, mer t M mit den Nechten einer Korporation

: ( e Dezeihnung „Verband Groß Berlin“. Spt itz ist

die S Be Groß Berlin“. Sein Siß ist

dem vorstehenden Para-

Kommunalverband zur Selbst-

T) 5 4, 6 ; ; ai 1 Ver Verband kann Bahnen der im $ 1 Ziffer 1 bezeichneten S „evor ven, bauen, betreiben oder durch Dritte betreiben lassen. ano S E Bahnen herstellt, ändert, erweitert, betreibt oder A ei en gibt, stt er berechtigt, die bierzu erforderlihen Wege, welche n R N oder Gemeinden (Gutsbezirken) des Verbandsgebiets [Babliung ‘ar benag N u n R gehören, gegen Ent- 'aDIN z gen. Gntshaäadigung ist insbesondere dann zu ae bâdi: i enu ( 6 / zu ge- nre, wenn infolge der Benußung des Wegekörpers Anlagen, wie Tau mp angungen, Kanalisfations-, Gags-, Wasser-, elektrisde An- agen usw., geandert, verlegt oder beseitigt werden müssen. : find Ci G und i eeindei (Gutsbezirke) des Verbandsgebiets ind verp 2, dem Berband auf dessen Erfordern nah it Net, dem A ffen G elner mit Nu Grist voraufgegangenen Ankündigung ihnen gehörige Bahnen dienen a8 S Bernd Pflihten gegen Ent- hi g Tgentum zu überlassen. Tritt diejer Fall ei ónne adigung zu nl ( T all ein, so können N erbe Mien Kreise und Gemeinden (Gutsbezirke) A daß der pat v aus ingen ihnen gehörigen Bahnen übernimmt, welche E E en zu übereignenden Bahnen einheitlich betrieben T E Dari paofähigkeit anderenfalls erhebliß gemindert erd vürde. ruver, ob etne dieser Vorausseßungen h A ö - e 9 zU- E beschließt M Streitfalle die Beslußbebörde für Groß 3 ; egen Ir luß f i i che h Bos B Ne 4 ren qn elbluß ist binnen vier Wochen “bas lästig Res Seer er Gen Arbeiten und des =Znnern z : Derbvand ist auf Verlange ili E E l | SBerlangen der beteiligten T il ober „Semeinden (Gutsbezirke) verpflichtet, mit der Ubberuaktie a Tee n die R T Y desselben angestellten Beamten : ._ Dél[odunvgê- und Nuhegehaltsansprüchen in fei Diens zu übernehmen. Die Beamten treten in diesem Falle len Dienst des Verbandes über. : t En i 2 Q c En o! pi E dem Inkrafttreten dieses Gesetzes gehen die Nehte und tre My e n Kreisen ret Srieneen (Gutsbezirken) des Ver- ezug auf staatlih genehmigte private Babnunte i in De L h Jahnunter- Reamungen, nd resonne aus Straßenbenußzungsverträgen, zustehen, belirko N Eauo uver, welcher die Kieise „und Gemeinden (Guts- O R E zu entschädigen hat. Die Entschädigungépflicht Ap Z , wenn nach dem 1. Dezember 1910 abges{chlossene Ver- Z ge ulmmungen auf Grund des $ 6 des Kleinbahngeseßtzes eili a a (Geseßsamml. S. 225) enthalten, welche e M er B eee staatliche Genehmigung hinausgehen. P . loweit der Wert der von Kreisen oder Gemeinden in nug auf private Bahnunternehmungen pf a denjenigen der erworbenen Rechte übersteigt, hat der Ver- u Sntfhädigung zu beanspruchen. Der Verband kann die Er- l Gr auf ihn übergegangenen Verpflichtungen, soweit sie nicht Ee o gen bestehen, ganz oder teilweise den Kreisen und den s e ( Sutsbezirken) des Verbandsgebiets innerhalb ihrer Be- ftebende «clhA Hi E andes übertragen. Für die hierdurch ent- ehende ge|chaäftliche Belastung hat Verba ine Entschädigur A g hat der Verband eine Entschädigung Ri | R oder kann der Verband Nechtsansprüche eines Kreises oder ut i emeinde (eines Gutsbezirks) an den Privatunternehmer, welche L a p) ergegangen sind, für _den Kreis oder die Gemeinde (den ae ezir ) nicht geltend machen, so hat er die Ansprüche zur eigenen Se endmachung zurüzugewähren. | öfentlid Die Rechte, welhe im Falle der beabsichtigten Cfentlicher Wege zu privaten Bahnunternehmungen gemä Kletnbahngeseges vom 28 Wegeunterhaltungé pflichtigen

übernommenen Ver-

Benutzung ’ahnu 1 3 $6 des Juli Sia (Geseyfamml. S. 225) den “egeunterha l gegenuber den Unternehmern zustehen gepen uit dem Inkrafttreten die)es Gesetzes auf den Becht i S „Maßgabe über, daß U Er m S0. di O. vorgesehenen tedung der Zustimmung die Beschlußbehörde für Groß Berlin B E und gegen deren_ Beschluß binnen vier Wochen die e (iwerde e em Minister der öffentlihen Arbeiten zulässig dffentlide, Srteilung einer Zustimmung zur Benußung eines O len Weges für ein privates Bahnunterne hmen hat ter Wegeunterhaltungspflichti 21

i; l gen dieses versagt, fo besbließt hierüber endgültig für Groß Berlin. Der Wegeunterhaltungs- Verlust der Nechte, die ihm auf Grund des

Wird

6 a. a. O. zustehen

sowte die Landkreise

bezeichneten fommunalen

Fluchtlinien- und Be-

Erste Beilage

L E E

mung von dem Borschriften der Anwendung.

V. Die An fern bei dem J} Die

Zust

nehmen den Int

und \chwerde , | zulässig. VI. Eine A UbiaBe V

N L: wenn feine Groß

Die

Berlin fe

gericht ofen. V.

ztehungen

für Groß Berlin

(S 1 Ziffer Do

seßungen zur Fest

Berlin. 1 C : Verbandéegliedern

sind diejenigen ar

Solange und

legung der Pläne bedarf es nit, 1

Verbandsaus\huß die Beanstandung

linienfe stseßzungen Verband finden d

(Gutsbezirks-) gebi der Abweichungen

ge|chehen für die als auch landen in

hat,

der

halb einer Aus\ch{

es sih um Festset1

Verhandlungen führern zur Groß Berlin Wochen die Besch

pläne ($ 5 Abs.

linienplänen ausgefi gemeinden einen

Borteile der Straß

und Nachteile für berücksichtigen sind.

halten.

Kreise oder Gemeinde

Quíti A e. : sagung ist binnen vi Zustimmung der beiden Häuser des Landtags \hlufses Me Be, E

Einigung erzielt ) itzufeten. teiligten binnen vier Klage im Verwalt

Der Verband kann festseßen, insoweit dies Durchgangs- oder Aus

flächen (S 1 Ziffer

handen sind, beshließt

der öffentlichen Arbeiten ofen.

endgültig festgesetzt Einzelgemeinden mit der linienpläne der Einzel

2, Juli 1875 (Geseßsamml. S. Nach erfolgter Zustimmung

Form mit dem Bemerken

aus\fchuß anzubringen find. bezirke) sind zu Erhebungen

( von maligen oder laufe

Werden gegenüber den Unternehmern bei der Erl Verbande Verpflichtungen überno beiden leßten Säße

lage, der Ausbau

1Traft ‘der

eressen des

Ergänzung der Zu y i und V Gentlmigung zu dem Bau und Betrieb digen Behörden ($8 2 ff. des Kleinbahngeseßes) nachsucht. IV vergesechenen ITD; Gegen dies

nicht statt unter T bis

Wochen, vo1

S Ueber Slreitigkeiten, welche, al [{adigung, sih aus den in diesem equngen zwischen dem Verband un Gutébezirken des Verbandsgebiets

anderweite Bestimmung getroffen

S für die

der für die Aus

M 9) erforderli erseint. auch Bebauungépläne festgeseßt werden. peltunien Umfang hinaus kann der Verband aus wichtigen Gründen O der Gesundheits- und der Wohnungsfürsorge in d mcchT bebauten Teilen des Verbandéaebte uctlinien.

l Tell 8 V idégebiets Fluchtlinien- bauurgêpläne fest en

seßen.

binnen vier

1zusehen,

welche

gemeinde (eines Gutsbezirkfs) hinaus den D d R + ; 7 essen des Verbandes zu dienen bestimmt sind. &Fluchtlinienplä den Verb i &uunenpläne durch den Verband nicht

insoweit

sind, bleibt Makf:gabe,

zur

Aw E vorgelegte Pläne beanstanden.

i sindet dinnen vier Wochen die Beschwe

A 1 [indet dit L Velhwerde Beschlußbehörde für Groß Berlin E weitere Beschwerde nah Mêéaßgabe der 6.

Vie Entwürfe der Fluchtlinienvläne des Verbandes sind mit der Angabe i bestehenden Pläne zunächst den be zur Aeußerung und grund!äßlithere Suftitiftifig vorzulegen. polizeibehörde bedarf es nit. Au

J

infolge ie V

fin von den frü fowohl v des _— 0aN

jur De bekannt

[ußfrist von

Nenlegung

werde an den

S 7

vie } Fr f SoY An j N orks » FoC 5 C Tin Die Durchführung del vom Verbande feslgesetzten Fluchtlinien- h D]. 1) liegt den Einzelgemeinden DU den Kosten der Herstellung und l ihrten Straßen hat der Verband jedoch den Einzel der Verbands

nden Zuschuß zu enherstellung für

die Einzelgemeind

Der Verband kann folhe Straßen mit teiligten Gemeinden (Gutsbezirke) auch

h . In Gutsbezirken liegt ihm dies Als Gegenleistung haben die beteiligten einen von der Verbandsversammlung festzuseßenden,

insbesondere der Verminderung ihrer

Zuschuß zu entrichten.

Gegen die in den Fäll

Beschiüsse der Verbandsversammlung

Wochen die Beschwerde an aegen ihre Beschlüsse binnen Oberverwaltungsgericht zu.

In den Fallen

58 11 bis 15 des Gesetzes, schaften, vom 2.

würden, von dem Verbande zu entshädigen.

Nechte und Pflichten

der gl

des Abs. 3

sowie die Befu

N tio des Ve : em reten dieses Gesetzes di hierzu noh nit erteilt war, E E

von | lung.

Il

ingsstreitverfc

für Teile des Verband

fallstraßen, für die Herstellung von Bahnen

Jet Darüber, ob die vorangegebenen Voraus- [eßung von Fluchtlinien und Bebauungsplänen vor- ì im Streitfalle Gegen den Beschluß sieht dem Verband und Wochen Als Durchgangs-

gemeinden dem

Begutachtung vorzulegen sind.

venn die Plä

pears. e mOh Ps te Pläne nut ode oder die Verbreiterung bésteßenber Strafen

Uber die dur sie bedingten Abänderungen der sodann dem Minster der öfen

1. Auf dite Aenderungen bestehender Flucht- der Festlegung von Fluchtlinien dur den Borschriften des & 561) feine Anwendung. imu d die auf die einzelnen Gemeinde- ete bezüglihen Planteile unter Kenntlihmachung l ( / heren Plänen in (Gutsbezirken) zu jedermanns Einsicht Wird Veröffentlichungen von

es Verbandes einzelnen Gemeinden

vier Wochen Auch die beteiligten Gemeinden (Guts von Einwendungen berechtigt. : tngen, welche nur einzelne Grundstücke genügt statt der Off ung ein an die beteiligten Grundetgentümer Ueber die erhobenen Cinwendungen hat, someit _ zwischen dem Verband Grledigung gekommen sind, zu beschließen; gegen

1d M n 11/ 411 ; ; ; und Bekanntmachung eine Mitteilung

h Bes Minister der Ld: Glo Einwendungen nidht erhoben gultig beschlossen, so hat der Berbandsaus\{Guß die Plä f i

„Ug v / L 104 [Qui die Plâne förmlid festzuseßen, zu jedermanns Einsicht off h Ut ie V geschehen soll, öffentlih bekannt zu (

Es kann ihnen gestattet werde

Wia T IETY a! / ( verden, denselben ganz oder zum Xeil in Naturalleistungen zu entrichten. : S en der beiden vorstehenden ne

die Beschlußbehörde für Groß Berlin und

ga S Cemelnden in den Oelresfend die Anlegung und Ver- änderung von O und Pläßen in Städten ¡nid ländlichen Ort.

uli 1875 (Geseßsamml. S. 561) zugewiesenen

2. August

und der Betrieh

| staatlihe Genehmigun Zustimmung ) 9

Gegen die Ver

gletchen Frist die weitere Be

, wenn Verband

etner Bahn bei den zustän

der

Entschädigungen sind

ist,

D, L êgebiets Fluchtlinien Schaffung oder Ausgestaltung von

cestaltung der Umgebung von Fret- Fur leßteren Zweck können Auch über den vorstehend

den noch und Be-

die Beschlußbehörde für Groß den beteiligten an den Minister und Ausfallstraßen Bereich einer Einzel- allgemeinen Verkehrsinter-

die Beschwerde

über den

das Fluchtlinienwesen Sache der daß neue oder abgeänderte Flucht- Verbandsaus\chusse vor der Aus ] l Der Vorlegung die Aufteilung einzelner Bau- betreffen. Der Gegen an die gegen deren Beschluß die Bestimmungen im Abs. 1 statt.

und

(S D Abs7 1)

teiligten Gemeinden und Kreisen ) tlihen Arbeiten zur Einer Zustimmung der Orts

[0 Abs. 1 des Gesetzes vom

L diesen Gemeinden offen zu legen. Wie dies zu naa Rar r f

Berbandsaus\chuß in den s bestimmten Blättern Gemeinde- (Guts-) vor- (Gutsbezirke) geltenden daß Einwendung inner- bel dem Verbands-

om

gemacht,

Handelt betreffen, so und Gemeinten (Gutsbezirke).

! ne niht dur chuß und den Beschwerte- 4 die Beschlußbehörde für ihren Beschluß ist binnen vier offentlichen Arbeiten oder ist über sie end-

Haus]

offen zu legen und, wie dtes zeben.

(Gutsbezirken) ob. Interhaltung der nach seinen Flucht-

versammlung festzuseßenden ein- leisten, bei dessen Bemessung die den Verband fowie die Vorteile en (Gutsbezirke) entsprehend zu Zustimmung der be- selbst herstellen und a auf Antrag derselben ob. Gemeinden (Gutsbezirke) ihren Vorteilen, Unterhaltungslast, entsprechenden

gefaßten

steht den Beteiligten binnen vier

cihen Frist die Klage bet dem

a Zustim- mmen, so finden die unter 11T Abs. 1 entsprechende

von Bahnen durch rbandsgebiets betarf, \o- A der Berbandsversamm- immung day nur versagt werden, wenn das Unter- Verbandes zuwiderläuft. a e E ung des eiwerde an ble Beschlußbehörde für Groß NRorss

gegen deren Beshluß binnen L ale E an die Minister der öffentli

betreffenden Be-

chen Arbeit und des Innern

immung findet in den Fällen der felbst die

durh die Beschlußbehörde für diesen Beschluß steht den Be- : der Zustellung ab gerechnet, die hren bei dem Oberverwaltungs-

gesehen von den Fällen der

aragraphen geregelten Be- {oh 7

d den Kreisen, Gemeinden oder MeLes Massen.

ergeben, beschließt, soweit nicht endgültig die Beschlußbehörde

lich Preußischen Staatsanzeiger.

1914,

Kommunalabgabengeseßzes vom 14. Juli 1893 (Geseßsa O ] j S ( (C mml. S. 152 O Verband über; Gutsbezirke werden ben Gei N R 4 „Dabei unterliegen Staluten des Verbandes der Bestätigung a 4 ew der öffentlichen Arbeiten. Für das Einspruchs- und bee Mans E finden 88 69, 70 Des Kommunalabgabengeseßes mit are Gag e0a Anwendung, daß für den Einspruch der Verbands- g B und für die Klage das Obkerverwaltungsgericht zuständig ist. M

or Erlaß ver ÁE D Stay neuer oder Abänderung bestehender B izet- ordnungen hat die zuständkge 4 A E aren

: Behörde den Verbandéaus\ch Bestitimima éine u Dedorde den Verbandéaus\{chuß unter Vestir g einer der Lage des Einzelfalls entsprechende i B n Buren, ] ‘inzelfalls entsprehenden Frist gut-

————————

S9 n ü die Erwerbung größerer von der Be- “_zum überwiegenden Teile freizuhaltender Flächen (of or ( ck01 ck a (Eri ol 7 5 C1 , „Wiesen, Seen, Shmu-, Spiel-, Sportpläße usw. : L A tier d ) fowie über die dauernde Erhaltung, Aus- geltallung, Benußung und Unterhaltung folcher von i 1 Fäden M it aitung solcher von ihm erworbenen lächen estimmung treffen ; der Erwerbung ist die Pachtung oder die / Sicherung von Feten gleihzuacten. Ver Verband kann von ihm erworbene Freifläben einzelnen

Verbandéglicdern 3 i

Gervbandêsgliedern zur Unterhaltung gegen angeme Snt\chädi BLr0 / „zur Un ( ( gemessene E

im VBertragsweg übertragen. O S

Der Verband kann über bauung ganz oder i (Wälder, Parks,

. $ 10. 9 1d Ut berechtigt, durch eine Saßung seine Rechts- [owetl zu ordnen, als es die Bestimmungen dieses

Der Verband verhältnisse

Die S N brlitlmet t L von der Pertandsversammlung nur mit Zwei- e /roelr ve\Gloljen werden und bedarf der Bestäti 4 die Beschlußbehörde für G eien ibren SASLE vehorde für Groß B rlin. Gegen ibren Bef fi e OelQlußbehörde für Groß L « Gegen thren Beschluß findet binnen vier Wochen die Beschwerte an den Minister des dns statt. S 1H ab My i U o i M4 E H berechtigt, in finngemäßer Anwendung der für 7 Leinztatadgaden geltenden Bestimmungen des Krels- und Provtnzial- QNRE (of oHhT ck 17r L 906 (Gefeßfamml. S. 159) Gebühren

abgabengeseßes vom 23. April 1 und Beiträge zu erheben. (ck \ f Sto inne Tf 8A a ì î E E ne eren Einnahmen des Verbands, die Gebühren und ie äge 1 eslreilung der BVerbandéausgabe iht ausreicher wird der Fehlbetrag dur die Vorhandene uLgaven mt ausreichen L ) dur die Verbandéversammlung gemäß ; h Nl / VIE Crb L 1ng gemaß den - steh enden Bestimmungen auf die Verbandsglieder nd N Bei der Negelung des Berhältnisses z Transport: (8 1 Abs. 1 iffer D ft La G e zu en Zransportanstalten 5 Milo i (T der Weldvedarf für jede einzelne Bah De Ee I E E inzeine Dahnunter=- ung in dem Betrage Testzustellen, um welchen die Ausgaben eines Detriebs- oder Baujahrs die Einnah überstei i Betri die M oda, Ld N i N Men übersteigen, bei Betrieben, die 2 ung des Ve des gefuhrt werden, in dem Bet A S e! den, Vetrag, um Ad A E e a Betrieb und Unterhaltung, für Rülagen olelérbe- und Grneuervngsfonds, für Verzins: d Ti | Del e Frneuerungsfonds, VBerztnsung und Tilgung e. «nlagefapitals, einschließli der etwa gezahlten Entschädigung D / L in um E oder Baujahre die Einnahmen über- gen. Der fi ;ternach für die einzelnen Babn | T eigen. Ver fich hiernach e einzelnen Bahnunternehmunger E M O E oder einzelne Verbandsglieder Le -Caßgave 1hres Interesses umgelegt. Ueber die d ( L hes gl. Ueber die der Umlegun - grunde zu legenden Maßstäbe sowie über die N e Mat grunde zu legt (ayllade Jowte über die Verwendung der Rei 11 „egenden Maß] 2 g der Nein- LUiahe beschließt die Verbandsversammlung mit der Maßgabe, daß e Netinübershüsse zunähst den einzelnen Verbandsgliedern in. Verhältnis und bis 3; B e G LN E E R 2 N „8 zu dem Betrage zu überweisen sind L E E E in früheren Betriebs- oder Bau- [ahren tur dtetelbe Bahnunternehmung et 5 D hren für d Vaynunkernehmung ein Geldbedar edeckt Men ist. Gegen den Beschluß der Verbandsverfammlung stebt den p rbandégliedern binnen vier Wochen die Beschwerde an die Beschluß vehorde für Groß Berlin und ae ibren Behuf bt U E Be c Lin und gegen thren Beschluß binnen der gleichen „dle Deschwerde an die Minister des Innern u öffentli; 1 ard Unter des Innern und der öffentlichen Cx 11h o oltopy En D ur Ly el Im übrig! n gelten für die Umlegung des ¿ehblbetrags die Grund- age der F 29 bis 27 des Kreis- und Provinzialabaabe é 23A S067 / \ 55 N „f A. T s M c i egen, L Ane u Verbandsversammlung, welche aus\{hließ; e Delaslung oder Mehr- oder Minderbelastung et y 8. ye Belastung oder Mel er LPttnderdelastung einzelner Verbands glieder betreffen, steht binnen vier Wochen den Verbands ee U Delchwerde an die Beschlußbehörde für Groß Berlin nb e1 ‘ih S Beschluß binnen der gleichen Frist die Beschwerde Ote des Inrorn pon oer Meihen Frist die Beshwerde an die Minister es „nnern, der öffentlichen Arbeiten und der Finanzen zu \ * t P b) y +1 N L. : "o é E ur) die Satzung kann fur einzelne oder alle Arten von Ver- oandélasten ein anderer Verteilungsmaßstab eingeführt oder au be- stimmt werden, daß und in welcher Weise bei der Lastenverteilung einerseits das Uebergewicht der Vorteile eines Verbandsunternehmens otnzoTno Nova L L ( , aue gr epds Ap e h Qnaetne C ILREA und anderseits dasjenige zu berücksihtigen - was einzetne Berbandsalieder bereits vor Erlaß des wärti al, was ein : S 9 Dor Srlaß des gegenwärt Geseßes für Zwecke des Verbandes geleistet haben. E M S 12 Q. C R C r: « E u L, Den Dervandsgledern bleibt überlassen, den Tell des Umlagebedarfs gleich den übrigen Gemeinde aufzubringen kreisanaechörtiae (GBomotinds» / L a Lebe E Krei angehörige Gemeinden, dem Verband als [ecbslandige Glieder beigetreten sind, können jedo von den Landkreisen 4 »y Inn Ao 7'211 na No S opf T A 7 (N ; u den von diesen aufzubringenden Verbandslasten nit berangezogen werden. Dic Unterverteilung des Umlagebedarfs tann im übrigen auch im Wege der Mehr- velafti i 18weise der aus U ADCge Tel Ie "nderbelastung beziehungsweise der aus- \{ließlihen Belastung von Gemeinde- oder &- 'iéteilen gemäß 8 9 be reen 2 | j der Kretstetlen gemäß 8 20 Ab}. 2 des O adengeleßes vom 14. Juli 1893, 8 10 des Kreis- und Provinzialabgabengesetes vom 22 Nuri 1000 ut Vill AVYULCUgTICTBes Dom 29. prtl 1906 er P ves i 06 erfolgen.

A

auf fic entfallenden (Kreis-)bedürfnissen

N L L

und Vêéinde1

Die Natio Le E ; : N Die Angehörigen der Kreise und Gemeinden des Verbands-

gebiets find zur Nitbenußung der Einrichtungen und Anstalten E nah Maßgabe der dafür bestehenden Bestimmungen j J 14

L Die Organe des Verbandes sind Berbandsausshuß und der Verbandsd 4 s S159: Die Verbandsversammlung besteht aus dem Ersten Bürgermeister der Stadt Berlin als Vorsißenden und aus hundert, erstmalig von dem Minister des Innern, |[pâter vom Verbandsauë\{uß auf die Berbandsglicder nah dem Verhältnis der Einwohnerzahl zu ver- teilenden „Vertretern. Die Einwohnerzahl bemißt sih na der leßten De rjonenstandsaufnahme. edes Berbandsglied muß mindestens einen Bertreter haben. Kein Verbandsglied darf mehr als zwei Fünftel de Gesamtvertreterzahl erhalten. Der Stadtgemeinde Berlin wirb hierb i der Eriîte Bürgermeister als Vertreter niht angere{chnet. M Durch die Satzung kann eine Vermehrung oder Verminderun der im Abs. 1 bezeihneten Vertreterzahl vorgesehen werden ; die veränderte Vertreterzabl findet Abs. 1 Anwendung. E s Beim H'nzutritt neuer Verbandèglieder wird die dem beteiligten CandtenA Ee Bertreterzahl auf dic auéscheidende Gemeinde 1 en lo No ( Nfroi8 # So C. : E agu or vaten Landkreis in dem durch Abs. 1 festgeseßten

die Verbandsversammlung, der irettor.

16 In Gemeinden werden die Vertretec dur ie i tungen, in Städten unter Zutritt des Maaitrte L E durch die Kreistage gewählt. Für jeden Vertreter wird ein Ers 4 mann gewählt, der im Falle der Behinderung des ersteren and i po besondere Einladung befugt ist, für ihn einzutreten. E Wählbar sind mit Ausnahme der Beamten des Verbandes alle

gnisse auf Grund des $ 9 des

Angehörigen der beteiligten Gemeinden und Landkreise, welche die

gabengesecßes ‘iarzse-«-ch--* F