1911 / 201 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Statistik und Volkswirtschaft.

Arbeiterversiherung und Armenwesen in Deutschland. Je mehr sich im Zusammenkbange mit unserer modernen wirt schaft- lihen und sozialen Entwicklung der Kreis der Personen erweiterte, deren Arbeitskraft die cinzige Quelle ihres Einkommens ist und deren Arbeitsbehinderung zuglei ihre wirtschaftliche Existenz gefährdet und zur Verarmung Anlaß gibt, desto kräftiger seßte sich der Gedanke durch, der Arbeiterschaft bei den hauptsächlich eintretenden Notlagen —— im Falle von Krankbeit, Unfall, Invalidität und Alter an Stelle der Armenunterstüßung „größere Sicherheit und Er- giebigkelt des Beistands, auf den sie Anspru hat“, zu bieten, ibr ein Anreht auf öffentlihe, vor Armenpflege ‘bes wahrende Fürsorge zu hafen. Dieses Ziel wurde mit der deutschen Arbeiterversiberung vom ersten Beginn ihrer Vorbereitung an erstrebt und in allen Stadien ihrer Durchführung und geseßlichen Ausgestaltung weiter verfolgt. Darum haben si zwischen Armenpflege und Arbeiter- versiherung von vornherein enge organishe Beziehungen gebildet. Ein auêgedehnter Personenkreis, den bei Hilfsbedürftigkeit die Armen- pflege früber mitumshlossen hat, ift ihr dur die auf dem Ver- siherungszwang beruhende Arbeiterversiherung entrüdt worden, um für fich und seine Familie eine sozial höher stehende Versicherung zu erbalten. Die Zahl der Unterstüßungsfälle, in denen sonst die Armen- vflege einzutreten hatte, erfuhr dadurch eine namhafte Verringerung. Demgemäß müssen sih die genannten Beziehungen in einer Ent - lastung der Armenpflege äußern, die dur die Arbeiterversiche rung unmittelbar, gber auch mittelbar bewirkt worden ift, indem, dur die Arbeiterversiherung zu neuen Aufgaben angeregt, die frete Liebestätigkeit und Gemetinnüßigkeit nun eine viel umfassendere Wirk samkeit im Dienste der unteren Klassen entfaltet. Der soziale Geist, der der Arbeiterversicherung wie der sonstigen deutschen Soztalgesetz- gebung zu Grunde liegt, hat aber au die Armenpflege selbst stark berührt. Diese hat ihre Aufgaben sowohl in der Nichtung des zu unterstüßenden Personenkreises wie in bezug auf das Maß der im Einzelfalle zu gewährenden Hilfe wesentlich erweitert. Daraus ergab sih eine teils mit der Arbeiterver sicherung, teils aus anderen Gründen eingetretene Belastung der Armenpflege. Sie bringt es mit sich, daß die erwähnte Entlastung nit ohne weiteres im Haushalt der Armenpflege ziffermäßig ersihtlich ist. Wie im einzelnen die zwishen Armenpflege und Arbeiterversicherung be- stehenden Beziehungen sich entwidelt haben, hat der Direktor des bayerischen Statistischen Landesamts Dr. Zahn in einer Abhandlung untersucht, die im 1. Heft vom Jahrgang 1911 der „Zeitschrift des bayer. Statist. Landesamts" enthalten, auch als Sonderabdruck erschienen ist (München, F. Lindauersche Buchhandlung). Die im folgenden mitgeteilten Ergebnisse setner Üntersuhung dürften nicht nur vom Standpunkt der Arbeiterversiherung und der Armenpflege,

Jondern vom Standpunkt der Sozialpolitik überhaupt interessieren. Daß zunächst der Wirkungskreis der Arbelterversicherung und der der Armenpflege sih im beträchtlihen Umfange decken, ergibt ih ein- mal daraus, daß die der deutschen Arbeiterversicherung unterliegenden Kreise der Arbeiterschaft mit einigen wihtigen Ausnahmen, welche die neue Netchêversiherungëordnung zu beseitigen bestimmt ist, auch die untersten Schichten umfaßt, denen ein großer Teil der der Armenpflege verfallenden berstammt, fodann aus dem Umstande, daß die Ursachen der Armut zu ganz erheblichem Teile auf Krankheit; Gebrechen, Alters\{wäche oder Unfallverlezungen des Unterstüßten und auf Tod dur Unfall des Ernährers beruhen, die 1nch mit den wichtigsten Versicherungsfällen decken. Nach der eichs armenstatistik von 1885 entfielen auf die genannten Ursachen 58,8 v. H. der Unterstüygten. Für den Wirkungskceis beider Cinrichtungen scien noch folgende Zahlen angeführt: Nach der erwähnten Netchser hebung tamen i. J. 1885 auf 1000 Einwohner im Neiche 34,0 unterstützte Personen. Dagegen trafen auf 1000 Einwohner Fälle des Ein- greifens “der Arbeiterversiherung i. J. 1885 (nur Kranken- versicherung) 41,8 und i. J. 1908: 1359 (darunter Kranken- versicherung 94,0, Unfallversiheruna 18,9, FInvaliden- und Alters- versicherung 23,0). Bei diesen „Fällen“ sind allerdings die gletchen Personen oft mehrfah gezählt. Die Gesamtausgaben der Arbeiter- versicherung betrugen 1885: 4 632 700 A, 1909: 762161 100 4. Eine entsprehende Statistik der Armenausgaben fehlt leider für das

Neich. In Bayern wurden aufgewendet aus Mitteln der

Armenpflege AUrbeiterversicherung

au] auf M 100 Ein- A 100 Ein-

wohner vohner

9 442 955 199,1 Odd

02090000 2023 629 8. die Leistungen der s weit übertreffen.

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aus

19 113 974 41 383 556 Arbeiterversiherung die

1897 . 1906 . Diese Zahlen zeigen, der Armenpflege bereit

Die Zabl der gegen Krankheit, Unfall, versicherten Personen und die Zahlen für die Leistungen der drei Bersicherungszweige beweisen {hon als solche, daß die Armenpflege außerordentlich entlastet sein muß. Diese Entlastung muß aber besonders wirksam sein durch die Vorausseßungen und den Zeitpunkt der Leistungen der Arbeiterversiherung. Denn sie greift hauvtsächlih beim Eintritt derjenigen Fälle (Krankheit, Unfall usw.) ein, deren Folgen, wenn sie längere Zeit andauern, ohne daß Hilfe etntritt, besonders häufig zur Verarmung führen. Zu der Hilfe bei Eintritt der Not kommt aher noch eine umfassende vorbeugende Tätigkeit der Arbeiterrersiche- rungsorgane, die sih in der systematischen Bekämpfung der Tuberkulose, der Trunksucht, der Geschlehtskrarkheiten, der Arbeiterwohnungsnot, der Arbeitslosigkeit (durch Arbeitsvermittlung) und in der Verbreiturg hygienischer Kenntnisse (Vorträge, Merkblätter) äußert. So wird eine Fulle von Unterstüßungsfällen entweder der Armenpflege von vorn- herein abgenommen, oder es wird überhaupt ihre Entstehung verhütet. Zudem hat die Versicherung den großen sittlichen Borzug vor der Armenpflege, daß sie statt des Almosens ein Necht gibt, und daß die Schule der Selbstverwaltung, die den Ver- sicherten namentlich in der Kranken- und Invalidenversicherung gewährt ist, fie zu weitergehender Selbstbetätigung durch freiwillige Zusatß- versicherung oder Beitritt zu freien Zuschußkassen anreat. Ebenso wichtig ift die Förderung der freien Liebestätigkeit und Woblfahrts- pflege, die in mannigfaltigster Weise die Gedanken der Arbeiter- versicherung foctbilden und ausbauen, hierdurch zugleich die Armen- pflege entlasten.

Einen gewissen ziffernmäßigen Anhalt für die Entlastung der Armenpflege geben die Erstattungs\ummen, welche die Armen- verwaltungen von den Organen der Arbeiterversicherung erbalten, wenn sie, was niht selten der Fall ist, an Stelle der Arbeiterver ficherung vorläufig Unterstüßungen gewähren. Aus den von Zahn hierüber ermittelten Zahlen seien mitgeteilt :

G C é

Invalidität und Alter

nur folgende Die Münchener Armenverwaltung erhielt im Jahre 1909 erstattet von Krankenkassen 963 085 4, von Berufsgenossenshaften 29 773 M, von Landes(Invaliden)versiherungsanstalten 33 200 4. Die Düssel- dorfer Armenverwaltung erhielt von diesen drei Organen zu- lammen 64 601 Æ, die Hamburger 222 546 \. Dazu kommen von der Armenverroaltung eingezogene BVersicherungsrenten der in Anstalten dauernd untergebrahten Personen, und zwar in München in Höbe 19569 Æ, in Düsseldorf: von 42456 M, tin Hamburg von

Æ. Namentlich die Erstattungen der Landes(Invaliden)ver iiwerungsanstalten haben noch etne stark zunehmende Tendenz, zum Zeil infolge der zunehmenden Durchschnittshöhe der Renten. So find die Erstattungssummen der Landesversicherungsanstalt Berlin von 13 868 Æ im Jahre 1895 auf 244658 A im Fahre 1909 gestiegen. Dieselbe Versicherungsanstalt hat ermittelt, in wieviel Fällen und inwieweit die Renten niht ausgereicht haben, um die Empfänger vor der öffentlihen Armenrxflege zu bewahren. Von 15 799 männ- lien Invalidenrentnern, bei tenen eine Nachprüfung erfolgte, bezogen 2530 oder 16,0 v. H. offene Armenunterstüßung; rund ein Viertel dieser Unterstütßzten zählte schon vor Gewährung der Invalidenrente zu den Almosenempfängetn. Von 13032 weib- lihen FJunvalidenrentnern erhielten 2643 oder 20,0 Wr

bare Armenunterstüßung, davon fast die Hälfte {hon in der Zeit vor dem Nentenbezuge. Von 1758 Altersrentnern erhielten 148 oder 8,4 v. H., von 445 Altersrentnerinnen 83 oder 18,7 v. H. Armen- unterstüßzung. Eine Herabseßung oder Einstellung der Armcnunter- stüßungen nah Bewilligung der Yenten trat“ nur in vereinzelten ¡cällen ein. Nach Erhebungen der Landebversicherungsanstalt Oldenburg für den 1. Januar 1910 bezogen von je 1000 NRentnern Armenunterstüßzung in: Sachsen-Meiningen . SILDENBUa. L Sachsen-Weimar . Sachsen. Altenburg . Oben pfalz . U Hessen . Niederbayern A } In Westfalen erhielten unter 30 657 Invalidenrentnern 2826 mit 429157 e Mentenbezug zusammen 578416 Armenunterstüßung und unter 3903 Altersrentnern 105 mit 14283 M’ Nentenbezug zu-

sammen 21 058 4 Armenunterstüzung.

Cine Erleichterurg erfährt auch die ge\chlossene Armenpflege, wie sie in Krankenhäusern, Altersheimen u. dergl. geübt wird, dadurch, daß diese Anstalten von den Arbeiterversiherungsorganen beshickt und dadur) mwiterhalten werden. So zahlten die Landesversicherungs- anstalten 1909 für Invalidenhauspflege 645 681 4. Davon entfielen 144 634 M auf ihre eigencn (13) Anstalten, 45 379 4 auf (4) von ihnen gemtete Häuser, dagegen 455 668 46 auf (310) fremde Anstalten. Fur einige Städte wird mitgeteilt, wie viele von den in städtischen Krankenhäusern verpflegten Personen auf Rechnung der Armen- verwaltung und wte viele auf Krankenkassenrehnung verpflegt wurden. Es kamen z. B. 1908 auf erstere (a) und auf leßtere (K) in:

A. Ie

Ca S A E O A 21 200 12 270 15 519 3 638 10 C03 ; 2 923 10 084 L C N 5 427 5 143

Frankfurt a. M. L E D DAB 6 203. Am reinsten tritt der entlastende Einfluß der Arbeiterversicherung dort zufage, wo die Armenpflege si genötigt sieht, mit ihrer Hilfe auf das Allernotwendigste sich zu beschränken, also in den kleinsten und leistungé- unfä higsten Gemeinden des platten Landes.

Troß dieser entlastenden Wirkung ist der Armenaufwand im ganzen nicht gesunken, vtelmehr sowohl nach der Zahl der Unter- stüßten wie nah dem Maße der einzelnen Unterstützung fast allenthalben gestiegen. Im Königreiche Bayern betrug der Gesamtaufwand für Amenpflege und Wobhltätigkeit 15387 000 46 im Jahre 1901 und 20 414 000 e im Jahre 1907. Die Zahl der seitens der gemeind- lihcn A1wenpflege Unterstütßten is allerdings verhältnismäßig nit gewacsen, bet1ug vielmehr auf 1000 Einwohner im Jahre 1900: 31, im Jahre 1907: 30. Doch entfiel auf 1 Einwohner etn Unter stüßungsaufwand i. J. 1900 von 1,5, i. F. 1907 von 1,8 4. íIn den Gemeinden von über 20 000 Einwohnern stieg er sogar von 2,4 auf 3,1 4 In Berlin betrug die Zahl der Unterslütßten auf 100 Einwohner i. J. 1884: 1,98 und fiel bis 1888 auf 183, um von da ab fast ununterbrochen zu steigen bis auf 2,67 i. I. 1903. Einem

telgen auf 2/64 neg

NKüdgange bis 2,40 i. J. 1907 folgte abermaligcs S [ betrug in geringen

66,7 76,5 80,4 84,8 92,9 103,1 123 3.

rets Goa. « , e O M GOPurg . a L, ABeIMalen ¿ V. A. Sachsen-Anhalt Mittelfranken . .

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Leipzig

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der öffentlichen Armenpflege den Kopf 1. J. 1884: 2,32 46 und stieg mit Schwankungen bis 475 M i. F 1909.

Als Ursachen dieses Anwachsens der Armenausgaben nennt Zahn die folgenden: 1) die gewaltige Bevölkerungszunahme, die mit rascher Berstadtlibung der Bevölkerung Hand in Hand geht. Mit der Gréße und Wohlkabenbeit der Stätte wächst auch die Gefahr ter Verarmung, die in erster Linie die Zugezogenen trifft. Ferner aber ist die Amenfürsorge im allgemeinen um so besser und reilidir, je größer und leistungsfähiger die Gemeinden sind. 2) Eine Neihe von Hilfebetürftigen mird von ter Vesicherungsgesetgebung biéher gar nicht oter nur zum Teil betroffen, z. B. Witwen, Kinder, Landarbeiter, Heimarbeiter, kleine Handwerker. Auch reicht für Alte und Invalide dle Nente vielfah niht obne weiteres aus. 3) Der Krets der Armenpflege ist mehrfach gesetzlich erweitert worden, z. B. durch die Zuweisung der Fürsorge für Geisteskfranke usw. an die Land armenverbände und durch den Ersay der Zwargserziehung durch die weitergehende Fürsorgeerztehung. 4) Verbreitung der Kenntnis von den armenrechtl:chen Bestimmungen. 5) Sc&.nellere und stärkere In- an]pruchnahme der Landarmenverbände infolge \ck@ärferer Kontrolle der Ortsbehörden. 6) Hebung des Gesamteinfommens des Volkes und der Lebenshalturg auch der unteren Volks- shihten und damit Erhöhung der Ansprücdde in bezug auf das zum Leben Notwendige einerseits, weitergehende Anerkennung von OHVilfsbedürstigkeit anterseis sowie Berteuerung wichtiger Lebensbedürsnisse. 7) Weckung und Vertiefung des sozialen Geistes durch die soziale Gesetzgebung. Die Arbeiterver- sicherung hat sich mehr urd mehr als eine sozialpolitishe Scule für die Gesamtheit bewiesen und damit eine soziale YAusgestaltung der Armenpflege bewirkt. Diese zeigt sich einmal in reiclicherer Bemessung der Unterstüßungen, sodann in der Beachtung früher überseher er oder sür ur vermeidl ch gekta\tener Mißstände. Besonde1s

i, J. 1909. Der Aufwand Berlin auf

bemerkbar ift eine gesteige1te Krankenhilfe, erleihte1t durch die der Arbeiterveside- rung zu dankende bessere ärztlihe' Versorgung des Landes und bessere Gemeindekrankenpflege, die Vermehrung und verkesserte Einrichtung ter Krankcnhäuser usw. Es kamen Aerzte 1883 [906 auf 100 qm e 00 5,80 10 000 Einwohner. 3,28 5,12 0,97 1,01, fam 1 Krankenhaus 1882 auf 22 349, 1906 auf 16 095 Ein- Dazu tuitt nach dem Vorbilce der Aibeiterversicherung die vorbeugender Maßregeln, wie Heilverfahren, Jefonvaleszentenpflege, Wohnungsfürsorge. Wie Kranken häuser, sind auch Siechen- und Waisenhäuser verbessert worden. Neben der Arbeiter versiherung wirkt ferner die frei willige Wohlfahrtépfleae in sozialem Stnne auf die Armenpflege ein, insofern diese auf den Gebieten der Säuglings-, Kinderfürsorge, Haus- pflege, Arbeitslosenfürsorge, Fürsorge für Tuberkulöse, Trunksüchtige, Geschletskranke, Krüppel usw. Hand in Hand mit den hierfür wir- kenden Verelnen arbeitet, immer mehr auh mit dem Ziele, dem Armen die Nückkehr zur wirtschaftlichen Selbständigkeit zu erleihtern und zu dem Zwecke sein Ehrgefühl zu \{onen.

So hat denn die Entlastung der Armenpflege dur die Arbeiter- versicherung keineëwegs zu einer Minderung des Armenpflegeaufroandes geführt, kommt also niht etwa in Form ermößigter Armensteuern den besserbemittelten Klassen und damit dem Unternehmertum zugute : es-wäre hiernah irrig, wollte man tas, was die Arbeitgeber und die Allgemeinheit für Versicherungs; weckte leisten, unter dem wirklichen Vetrag einschäßen. Die entlastende Wirkung der Arbeiterversiche- rung wird sih in Zukunft noch fühlbarer maden. wird durch die neue Reichsversiherungsordnung ein großer Kreis, der bisher der Armenpfleae viel zu {afen machte, in die Versicherung einbezogen werden: Witwen und Waisen, Dienstboten, Land- und Heimarbeiter. Dazu kommen das Steigen der íInvalidenrenten und die erziehlihe Wirkung der Bersicherung, die Vorsorge und Sparsam- keit fördert. Aber auch das Wachétum der Armenausgaben wird andauern, indem die Entlastung sich nur auf die cigentlihe Armen pflege im strengen Sinne e1rstreckt, während ter neue Aufgabenkreis der Armenpflege, die sozial - hygienische Fürsorge, sich fortgesetzt erweitert.

Apotheken [1883 1906 083 L,14

und es wohner. Einführung

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Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrmgs- maßregeln.

Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheitn. (Aus den Veröffentlihungen des Kaiserlichen Gesundheitzamts “x. 34 bom 23. August 1911.)

' Pest.

Rußland. In Odessa sind nah amtlihem Ausweis \om 8. August 2 weitere Erkrankungen an der Pest festgestellt woren, von denen 1 töolich verlief.

In der Siedlung Akbulak in der Kirgisensteppe (Gow. Astrachan) sind in der Zeit vom 13. Juli bis 2. August 5 Perfonn einer Familie unter den Erscheinungen der Lungenpest gestorben.

Aegypten. Vom ®. bis 11. August erkrankten 4 (und starben 5 Personen an der Pest, davon 3 (2) in Port Said und 1 (1 in Beba.

Persien. In Bahrein sind in der Woche vom 10. bis 16. Sli 10 Todesffille an der Pest festgestellt worden.

Britisch-Ostindien. In der Woche vom 9. bis 15. Juli erkrankten 1537 und starben 1129 Personen in Indien an der Pest. Bon den Todesfällen entfielen auf den Staat Mysore 318, auf die Präsidentschaft Bombay 309 (davon auf die Städte Bom bay und Karachi 25 und 13), auf das Punjabgebiet 171, auf Burma 132, auf Bengalen 71, auf die Präsidentschaft Madras 99, auf die Vereinigten Provinzen 956, auf Hyderabad 9 und auf die Zentralprovinzen 4. :

Niederländi\h-Indien. In Batavia sind vom 11. bis 24. Juni 109 Personen an der Pest erkrankt und 101 daran gestorben.

Hongkong. Vom 9. bis 15. Juli 19 Erkrankungen (davon 18 in der Stadt Biktoria) mit 16 Todesfällen.

Mauritius. In der Zeit vom 11. Juni bis 10. Juli sind nur 2 Erkrankungen an Pest vorgekommen, die beide tödli verliefen.

Pest und Cholera.

British-ODstindien. In Kalkutta starben vom 2. bis

15. Juli 64 Personen an der Pest und 42 an der Cholera. Cholera. Vom 7. bis 13. August wurden in (mit ‘2 Todesfällen) angezeigt, in der

Capodistria 6 (4), ‘in Muggia 2 (1). In Wien 16. Avgust 1 Erkrankuñg festgestellt.

Frankreich. Jn Marseille sind vom 6. bis 20 Crkrankungen mit 2 Todesfällen festgestellt worden : Erkrankungt fällen ereigneten fich in der Irrenanstalt.

Rußland. Zufolge dem ämtlihen Choleraausmeise Nr. '4 sind vom 30. Juli bis 5. August ‘an Erkrankungen (Tode sfällen) gemeldet worden in den Gouv. Astráchan 15 (6), Samara 28 (8), Saratow 8 (7), inègésamt 51’ (21).

Auf Grund nachttägliher Meldungen hat \ich die Zahl der Erkrankungen (Todésfälle) în der Vorwocike auf 150 (78) erhöht, wovon 134 (73) auf das Gouv. S

Triest Gemeinde wurde am

Oesterrei. 5 Erkrankungen

10. August 10 von den

Œamara Tommen,.

Auf einem am 28. Juli in Nowoross\ysk eingetroffenen, von Neapel kommenden englischen Dampfer ist glei nah der Ankunft bei einem Heizer eine Erkrankung an Cholera festgestellt worden, welche tödlich verlaufen ist.

In Nikolajew wurden an Bord eines am 9. August dort ein getroffenen, von Konstantinopel gekommenen teutshen Dampfers 8 Gholeraerkrantungen unter der Besatzung festgestellt.

Türkei. Von 1. bis 7. August wurden in Konstantinopel 79 Erfrankungen und, 100 ,Todet fälle .an Cbolera festgestellt, ins- gesamt seit dem 21. Mai 361 (193). ÎIn Zonguldak und Um- gegend erftranftten vom 31. Juli bis 7. August 2 und \tarben 4 Per sonen an Cholera, vom 8. bis. 13. August 6 (2), im Bezirke von Bassra vom 30. Juli. bis .3.. August 31 (24), vom 4. bis 9. August 25 (18), im Bezirke Bagdad vom 5. bis 11, August 7 (10), in Smyrna und Umgegend vom 7. bis 13. August 52 (37).

In Sa lon iki sind am 12. August 2 Erkrankungen bei Soldaten vorgekommen, von denen eine tödlih verlaufen“ ift.

Persien. An Bord eines Kriegs\ciffes sind in Mohamera nah etner Mitteilung vom 29. Zuli 2 Erkrankungen an Cholera festgestellt worden.

Straits Settlements. Vom 5. bis 14. Ui sud in Singapore 9 tödlih verlaufene Grkrankungen vorgekommen. “taate Kedah soll die Cholera ‘in der leßten Zeit besonders viele Opfer gefordert haben.

VongTtona. . Bom 9. bis 15. WBiktoria mit 1 Todesfall.

Ntederländish-Indien. In Batavia sind vom 16. bis 27. Juni 40 Erkrankungen. und 30 Todesfälle an Cholera festgestellt worden; davon betrafen 2 Erkrankungen und 1 Todesfall Europäer.

Gelbfieber. (8 gelangten zur Anzeige in Manaos vom 1. bis 15. Juli Todesfälle und in Para vom 21. Juni bis 15. Zuli 5 Erkrankungen.

Pocken. Vei, Sn Uer vom eine weitere Erkrankung „Prinzrégent“ festgestellt. Fledfieber.

Deutsches Neich. In der Wolle vom 13. bis 19. August wurde eine Erkrankung in Stegliß bei Berlin festgestellt. :

Oesterreich. der Woche vom 6. bis 12. August Galizien 17 Grfkrankungen.

Genicstarre.

Preußen. In der Woche vom 6. bis 12. August sind 5 Er- [ranfungen (und 3 Todesfälle) gemeldet worden in. folgenden Ne gierungsbezirken [und Kreisen]: Landespolizeibezirk Berlin 1 (1) [Berlin], Neg.-Bez. Düsseldorf 1 [Barmen', Köslin (1 [Dramburg], Oppeln 1 (1) [Tarnowiß], Schleswig 1 [Kiel].

Schweiz. Vom 283. bis 29. Juli im Kanton Zürich 2 Er- „Jrankungen, vom 30. Juli bis 5. August ebendaselbst 1 Erkrankung ; ferner je 1 in den Kantonen Bern, Wallis und Neu enburg.

H Hm Im

Juli 2 Erkrankungen in der Stadt

13. bis 19. August bel einem farbigen

Deutsches Woche wurde in Hamburg Velzer des Vampfe1s

e {1 L)

Spinale Kinderlähmung. Preußen. In der Woche vom 6. bis 12, August ist im Kre se W est p rtgntiy (Reg.-Bez. Potsdam) 1 Erkrankung gemeldet wor'en. Westerreih. Jn der Woche vom 30. Juli bis 5. August in Steiermark 1 Erkrankung.

Verschiedene Krankhetten.

Pocken: Moskau 5, St. Petersburg l, Warschau 3 Todesfälle, Paris 1, St. Peteréburg 2, Warschau (Krankenhäuser) 4 Ei krankungen; Fleckfieber: Moskau, Warschau je { Todes fall; Odessa 5, ESt. Petersburg 2, Warschau (F rankenhäuser) 6 Ciufrankungen: Nücckfallfteber: Q dessa ", Erkrankung Gentckstarre: Kopenhagen, Warschau (Krankenb/user) je 1 Er kfranfung: Tollwút: Odessa 1 Todesfall: Budape“ i 2 Erkrankungen: Milzbrand: Neg.-Bez. Frankfuit 1 Grêrankung-, Brechdurchfall- Nürnberg 207 Etrfkrankungén: Influenza: ® Zerlin, London je St. Petersburg 1 Todesfalle ; Odessa 35 E’ frankungen : Körner- frankheit: Neg.-Bez. Posen 141 Erkra” (ungen. Mehr als ein Zehntel aller Gestorbenen starb an Masern und Nöôteln (Durchschnitt aller deuts& en Berichtsorte 1895/1904 ; LLO c 0 Golde v Er” rankfungen wurden gemeldet in Nürnberg 26, Hawburg 092, BUudahit 123, Kopen- hagen 49, Lcndon (Krankenhäu?-¿r) 22, Odessa 23, Paris 168, St. Petersburg 84, Wien 58; besgl. an Diphtherie und. Kruvp (1895/1904: 1,629/0): in P of Erkrankungen kamen zur Anzcige im Landeépolizeibezirk Berlin 106 (Stadt Berlin 71), im Reg.-Bez- Magdeburg 125, in Hambura 99, London (Krankenhäuser) 87, Paris 38, St. Petcysburg 33, Wien 26: ferner wurden Erkrankungen angezeigt an Scho.rlach im Landespolizeibezirk Berlin 103 (Stad! Verlin 77), iy den Reg.-Bezirken Düsseldorf 102, Oppeln 114,

in Hamburg 42, Buday J häuser) 159, Odessa Bee 83, Kopenhagen 27, desgl. an Keuchhusten in Hamburg 24,

desgl. an Typh burg 26, in Par

Das Maul- und K

us in

NAL den Neg.-Bezirke 19 42,

London (Kranken-

Paris 73, St. Petersburg 41,

Wien 55

Kopenhagen 44, Odessa 48

: n Marienwerder St. Petersburg 49.

Kaiserlihe Cesundheitsamt meldet den Ausb

lauenseuche aus Hamburg am 25,

Wagengestellung für Kohlen, K [ur Die Seit vom 1. bis 15. Augu

B

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ruch der August 1911.

5

“SaLlont zwölf neue

Handel und Gewerbe. ofs und Briketts (in Einheiten

A. Steinkoblenbezirke.

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gestellt| v. H.

It, 20

Cholerafälle zu ver

zu 10/f 11-1911

eitig

Aegypten.

O Der Internationale Gesundheitsrat in Alexandrien hat beshlosse das G holerareglement auf die Neggio di Calabría und Venedi

Herkünfte

August.

(W. T, B ;

zeichnen.

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) in den großen Kohlenbezirken

Im Durchschnitt für den Arbeitstzg

Bemerkunge gestellt és

l n, | Königlichen Poltzeiprs von Balona, j zur Anwendung zu bringen.

D.) In Monastir sind

Hu

Gegen Aachener Bezirk

Gegen Saarbezirk .

Gegen Elsaß-Lothringen

Gegen Oberschlesien

Gegen das Vorjahr (+)

Niederschlesien .

Gegen das Vorjahr (+) Sächsischer Steinkohlenbezirk .

Gegen das Gesamtsumme in den

Gegen das

Halle a. S.

Gegen d Weagdebüurg. , -,

Gegen das

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Gegen das Vorjahr Sähhsischer Braunkohlenbezirk

Gegen das Vorjahr Rheinischer Braunkohlenbezirk .

Gegen das Vorjahr Gesamtsumme in den

Gegen das

Wagengestellung für Kohle, Koks

Gestellt . Nicht gestellt

Nah der Wochen übers

1911 betrugen (+ 1 Aktiva:

Metallbestand stand an

(Be- furs-

das Vorjahr (+)

. . . * . .

das Vorjahr (+)

. * . . .

das Vorjahr (+) (Saarbezirk)

das Vorjahr (+)

. . . - . . .

Vorjahr (+) 7 Bezirken .

1911 1910

1911 1910

1911 1910

1911 1910

1911 1910

[911 1910

1911 1910

1911 1910

Vorjahr (+)

as Vorjahr (+)

(24)

Borjahr

(4)

E)

(2)

5 Bezirken .

1911 1910

1911 1910

1911 1910

1911 1910

1911 1910

1911 1910

Vorjahr (+)

am 25. August 19 Nuhrrevier Anzahl der W

25 975

(T2

1nd im 1911 1 4

fähigem deutschen |

Gelde und an Gold in Barren oder aus- ländishenMünzen, das Kilogr. fein zu 2784 4 berehnet)

darunter Gold Bestand an Neichs-

kafsensheinen . .|

Bestand an Noten

anderer Banken .|

Bestand an WeWhseln und Schecks

Bestand an Lombard- forderungen

Bestand an Effekten |

Bestand an sonstigen M

Passiva:

Grundkapital. . .| Reservefonds...

Betra der um- laufenden Noten .

sonstige tägli fällige Verbindlichkeiten .

sonstige Passiva .

| ¿‘l 002 222 000 |

1 237 672 000 | 1 106 050 000

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35 196 000) ( 924 895 000 | 28 409 000) (—-

814

59 787 000 67

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und Briketts

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iht der Neihsbank vom 23. August Vergleich zur Vorwoche) :

) - l 128 481 000 42 512 000) (4+ 27 855 000) 3695 421 000 24 837 000)

70 945 000 [ 137 000)

((+ 2 189 000)|((+ 2 101 000) (+-

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64 814 000 | (unverändert)

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673 504 000 |

33 157 000 32 097 000 6 551 000) (-{-

887 905 000 |

163 000 000 |

)00 000

(unverändert) | (unverändert) 64 814 000 | (unverändert) | (ur

643 277 000

(-+ 838 939 000) (+4 41 404 000)

31 685 000 | (+ 614 000)|(+

4,

36 415 000 881 000)|(—-

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63 915 000 | 20 023 000) (— 70 510 000 |

19 831 000) (

64 368 000

( 170 122 000 10 139 000) (+ 13 350 000) |

180 000 000 (unverändert) 64 814 000 verändert)

1 440 972 000 20 11% O00)

-+ 39 49

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16 591 17 594

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Q (04 15 581 16 433

————

9.134 6 793 1] 659 11 600 Io 102

19.235

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1909

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785 555 000

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335 668 340 843 A, 10 483 9935 548

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11 669 10 092

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Konkurse im Auslande.

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Dobritsch und

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fursverfahren eröffnet worden.

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] Crste Gläubiger mber 1911. Anmeldefrist ur Mirsky u. Dr. A.

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die Nechtsanwälte Kr.

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Xantoff namhaft gemacht.

„Laut Meldung des W. T, Y.*® betrugen die Einn weslerreichishen Südbahn vom

Kronen,

nahmen 355 381 (wentger 237 New Vor der vergangenen Dollars gegen Stoffe

New Vork,

Woche wurden etngefübrt;

gegen die definitiven Einnahmen des des Vorjahres Mindereinnabme visorishen Einnahmen weniger 145 628 Kronen. der Orientba hn betrugen vom Gr. (weniger 3631 Fr.), seit 1. 763 zFr.).

L, - 2D;

Woche eingeführten 17 980 000 Dollars 2 829 000 Dollars gegen 2 492 000 Dollars in der Vorwoche. rl, 29, August. j 902 000 Dollars Gold und 29 000 Dollars Silber ausgeführt

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August :

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11. bis 20. 4 374 134

304 924 Kronen und gegen die bro

t S L Vie Bruttoetn

August. (W. T. B.) Der Wert der «in

Waren betrug 16 030 090 in der Vorwoche; davon für

(W. T. B.) In der

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wurden 9000 Dollars Gold

und

686 000 Dollars Silber.

ermittelten Preise waren

märkischer 201,00 bis 206,00

im Dezember, do. 1912. ¿s c!t. Roggen,

177,20

bis 178,50—179

bis 184,75 Abnahme im Mai 1912. Va!er, Normalgewicht 450 do. 172,75—175,90 Abnahme im

178 00 Abnahme im Mai 1912,

Fest.

Berliner Wareuberichte. Produktenmarkt,

202,0

i N 205,90—205,75 Abnahme bis 207,25 Abnahme im Oktober, do. 209,25

215/25

/ ( inländischer gewicht 712 g 175,25—175 75- 177,00—176,50—176,75

00— 178

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M ai 8 geschäftslos.

Weizenme 25,50—28,50. R Noggenme

hl (per uhig. hl (per

Berlin, den 26. August. (per 1000 kg) in Mark: ) ab Bahn, Normalgewicht 205 50 im September, do. 207 50 209,50— 209 25 Abnabme 215,90—214,75—215 00 Abnahme im Mai

Die amtlich Weizen, (00 0

1 70 R

17150 ab Babn, Normal 175,00 Abnahme im September Abnahme im Oktober, do. 1 Abnahme im Dezember, D... Behauptet. 172,75 Abnahme im September Oktober, do. 17825 177,50 bis inber, do. 186,00—185 25—186 (0 Abnahme

K N L Le

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100 kg) ab Waggon und Speicher Nr. 00

100 kg) ab Waggon und Speicher Nr. 0

und l 21,90—23,60, do. 22,00 Abnahme im September, do. 2200 Abnahme im Oktober, do. 22 25 Abnahme im Dezember. Behauptet.

Müuböl für

Schwächer.

1 00 k e

mit Faß 66,40 Abnahme im Oktober. '

S Tf Or I ry ç : Berlin, 25, August. Marktpreise na$ Ermittlungen des (Höchste und nit ETN

Driafts Myotfs H / 1 dricfe Preffe.) ) Doppelzentner fir: Metz n, qute Sorte” )29010 A, 20 08 S A U Mittel sorte 20 06 M, Z() É a Reitzon R a Ats 0) 09 "4 20,00 Æ. Rogge O E S “O - JUDIgen,

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geringe Sorte) 17 90 “« R Ae \ ( N (l, t. E utte rgerste, C C ‘Sée Bi ore 6, Daer, gute Sorte*) 19 40 M,

©Daser, WVecittelsorte 18,50 e. Hafer,

19.00 4; (ck Irt H S A0 (L 1 Gy f \ i e’) 18,40 A, 1 Vats (mixed) gute Sorte C M,

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zum Kochen 50,00 4, 30,00 46.

60,00 M,

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aTttien 625 50

26. 10 Uhr 5 W. T. B.) 92,05, (Tinh. 4% Rente /o Nente in Kr.-W. pr. ult. ngar. 40%, Rente tn Kr.-W., 291,29, Vrientbahnaftien pr. ult,

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