1892 / 16 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Die nächste Neuaufführung des Königlichen Schaufpiel- einmal vor das Berliner Publikum treten. Der Meister

an die liebe Stadt und ihre Bürgerschaft fein, welche meine Arbeiten und meine Mühen in ihrem Dienste mit so viel unverdienter An- erkennung und, ih darf wohl sagen, wohlthuender Freundschaft

/ hauses wird Grillparzer’s „Ein treuer Diener feines Herrn“ fein. “Kurz darauf wird sih Wildenbruh's, | ) e find, anschließen. h „Agrippina“ in Ausficht genommen.

l Ertrag des hiesigen Concerts wohlthätigen Zwetten ¿ugedacht, wie er dies bei seinen Concerten in Rußland gethan und in Wi und Dresden ebenfalls zu thun gedenkt.

n\{wank“, zu dem die r den Februar ift die und des Trauerfspiels

éoben in vollem Kaiserstadt

Meine innigsten Wünshe werden stets die alte begleiten, deren Blüthe und Gedeihen, wie in

der Vergangenheit, so in der Zukunft, in dem ernsten geistigen und sittlihen Streben fowie in dem wi Hd Sn E: Bürgerschaft ihre sicherste Grundlage finden wird. Außer Stande, allen Spendern und Spenderinnen persöulih ;, meinen. tief efühlten Dank zu sagen und jedem Einzelnen die Hand zu drücken, bleibt mir nur übrig, Sie um Jhre Leun Vermittelung zu bitten. Vor

Mannigfaltiges.

estrige Trauerfeier für den am Freitag versto benen Ober-Stallmeister a. D. von Rauch berichtet die „N. A. Z In der evangelishen Kirche des Invalidenhauses war der Sarg auf- ort, bede>t von lumenspenden , Majestäten des Kaisers, der Kai riedri< und Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin von

Agnes Sorma wird bei der am Freitag im Berliner Theater zu Ehren des Geburtstags Lessing's stattfindenden Aufführung von „Minna von Barnhelm“ zum ersten Male an dieser Bübne die Rolle Ta. Es Qustf __ Ludwig Fulda?s einactiges Lustspiel „Unter vier Augen“, das bei seinem ersten Erscheinen im Deutschen x lichen Erfolg errungen hat, is nunmehr vcn dem Verfasser im E

unter denen die Ihrer

Theater einen ganz ungewöhn- erin und der Kaiserin

allen Anderen aber bin ih Jhnen fe

welche meinetwegen die lange

Reise in winterlicher Zeit niht gesheut haben, den tiefsten Dank schuldig, und diefer Dank sei Ihnen hiermit aus vollen uis aus- .“ Am Sonntag Abend war dic Abordnung vom Minister zum Diner geladen, an dem viele höhcre Staatsbeamte, der Ober- Bürgermeister Dr. von For>enbe> u. #. w., im ganzen ungefähr dreißig Personen, theilnahmen.

verständniß mit Herrn Director L’Arronge dem Lessing-Theater demnächst als Einleituñn

he Schwank „Ein toller heater als Nachmittags-Vorstellung zu er- Die Keller-Herrmann’she Posse

i Von der trauernden l Lieutenant Feodor von General von Rauch mit seinen Damen und die beiden Grafen Hohenau mit ihren Gemahlinnen anwesend, Ihre Majestät die Kaiserin tedrich erwies mit Ihrer Königlichen Hoheit der Prinzessin argaret hepersönlih dem Todten die leßte Ehre, ebenso Seine Hoheit

l e \ “s Cbetwbes wärden ttoelihes das Werk aden besonders zu erwähnen sind eines Lustspiel-Abends zur Darstellung brin

Am -Sonnta der Carl Laufs’ Einfall“ im Wallner- mäßigten Preisen zur Aufführung.

„König Krause“ verbleibt au<h in der laufenden Woche auf dem

Der Postdirector Didden, der Vorsteher des Post-Zeitungsamts, wurde, wie die „Tägl. N.“ berichtet, gestern Nachmittag auf dem 9)

der Erbprinz und

Ihre Königliche Hoheit die Erbprinzessin v der So 0 T gliche H prinzessin von

i. Weiterhin bemerkte man in der Trauerver- sammlung den Oberst-Kämmerer Fürsten Stolberg-Wernigerode, den Minister des Königlichen Hauses, sodann als Vertrekkr Seiner

Spielplan. Carl Millö>er's neue Operette „Das Sonntagskind“ hat am Sonnabend bei der ersten Aufführung im Theater an der Wien einen

einingen. / fatholis<hen Kirchhof in der Liesenstra

e beigeseßt. Staatssecretär

Dr. von Stephan hatte einen kostbaren Kranz übersandt und sein Be- dauern aussprechen lassen, daß er wegen der Meichstagsfißzung nicht zur Feier erscheinen könne. Für ihn waren die Directoren vom Reichs- Postamt Sachse und Dr. Fischer erschienen, \owie ferner Geheimer

durhshlagenden Erfolg davongetragen. Viele Nummern aus ‘dem en Werke mußten mehrmals wiederholt werden. Der Componist und die Librettisten Wittmann und Bauer wurden näch den Actschlüssen etheilt, erfolgt die e

elmstädtishen Theater am

Majestät des Kaifers den Flügel-Adjutanten Grafen Moeltke, den früheren Ober-Hof- und Haus-Marscha Marschälle Freiherr von Lyn>er und Graf Pückler, den Cabinets-Rath Freiherrn von der Ne>, den Fürsten Anton Radziwill, den Grafen Heinrich Lehndorfi, den badischen Gesandten von Brauer alsVertreter Ihrer

Grafen Perponcher, die

stürmisch gerufen. Wie bereits mi rite Berliner

Aufführung im Friedrih-Wil A

Krätke und Ministerial. Director Hake; die Beamten

des Post-Zeitungsamts waren fast vollzählig versammelt. Viele Ber- liner Zeitungen hatten ihrer Verehrung für den Verstorbenen durch kostbare Kranzspenden Ausdru> gegeben. Die Kapelle der Beamten des Post-Zeitungsamts führte die Trauermusik aus; die Rede und die Gebete sprah Kaplan Modarg, Postschaffner trugen dann den Sarg nach der Gruft.

Donnerstag.

__ Das Residenz-Theater will als nähste Neuheit des fran- zösishen Romanciers Guy de Maupassant erstes Bühnenwerk „Musotte“ zur Aufführung bringen. Das Stück soll am 30. d. M. in Scene

„Münchener“

Köni lichen Hoheit der Großherzogin von Baden, den Hof-Marschall Freiherrn von Reischach und v. A. Das Personal des Königlichen Marsta!ls war unter Führung des Ober-Stallmeister Grafen von We el vollzählig anwesend. Die Trauerrede hielt der Königliche Ho nison-Pfarrer D. Frommel. Zwölf König iche Kuts den Sarg zur Gruft; voran {ritt der Stallmeister Schollwer mit

rediger und Gar- er trugen darauf

Ensemble - Gastspiel

den Orden des Verblichenen, begleitet von zwei Wagenmeistern; am

Alliance-Theater, das si 4 3zten Hälf s i sih nunmehr in der leßten Hälfte be Grabe spra<h D. Frommel ein kurzes Gebet.

findet, wird no< zwei Neuheiten bringen, und zwar ,IFohannisnacht“,

Nach Shluß der Nedaction cingegangene

__ Die Ueberreichung der Silbergeschenke der Frankfurter Bürgerschaft an den Staats-Minister Dr. Miquel fand im

Volks\tü> von

Maximilian Schmidt, Bauernschwank von

Nothhelfer“, Vorher jedo

e i ) werden noh einige Aufführungen von Morre's Volks\tü> „'s Nullerl“ stattfinden. Heute

Depeschen.

Wiesbaden, 19. Januar. (W. T. B.) Der Massage- arzt Dr. Mezger: begab sih heute nah St. Le iFeab

Beisein seiner Familie am Sonntag, 10. Januar, dur eine aus den Háren Bürgermeister Dx. Heu Architekt Franz von Hoven bestehende Abordnung in der Wohnung Bürgermeister Dr. Heussenstamm betonte dabet

cht zum leßten Male Anzengruber's Voslksschauspiel. „Der ledige Hof“ in Scene.

Im Thomas-Theater kann die Posse „Lufts<lösser“ nur no<h an drei Abenden zur Aufführung gelangen, da at erste Aufführung

Stadtrath Seidel und

des Ministers statt. berufen ist.

wie verlautet, zur Kaiserin von Rußland

Wien, 19. Januar. (W. T. B.) Der Kaiser sowie das gesammte Kaiserliche Haus werden dem morgen Mittag für den Herzog von Clarence zu veranstoltenden Träuer- gottesdienste beiwohnen.

Wien, 19, Januar. (W. T. B.) Telegramme der Wiener Journale melden aus Pest, daß in Ungarn, speciell Ka schau, aus Anlaß der Wahlen abermals Schlägereien mit theilweise blutigem Ausgang stattgefunden en. Während der Auwesenheit des Justiz - Ministers Szilagyi hätten dieselben in Käschau theilweise einen-anti- semitischen Charakter angenomnzen.

London, 19. Januar. (W. T. B.) Prinz Friedrich Leopold von Preußen ist in Dover eingetroffen. / Bern, 19. Januar. (W. T. B.) Der Bundesrath hat in der Bundesversammlung den Antrag eingebracht, ihn u ermächtigen, in dem Falle, daß ein Handelsvertrag mit Jtalien vor der nächsten Session zu Stande kommen sollte, denselben 4 dem Vorbehalt der Gegenseitigkeit provisorisch u seten.

Konstantinopel, 19. Januar. (W. T. B.) Prin Karl Anton von Hohenzollern ist hier More :

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

in seiner Ansprache die Verdienste, die Dr. Miquel als Ober-Bürger- i / l um das Gemeinwesen erworben habe. Minister Dr. Miquel antwortete der „Frankf. Ztg.“ zufolge etwa Folgendes: „Verehrteste Freunde und Mitbürger! so über alles Verdienst anerkennenden Worte, mit welchen Sie, mein lieber alter College, das mir aus der Bürgerschaft gewidmete kostbare Geschenk begleiten, haben mi tief schiedensten Gefühle in mir wachgerufen. nach meiner Sinnesarkt vor aller diejer Pracht und möchte bedauern, daß meine Mitbürger sih meinetwegen solche Opfer auferlegt haben. Und doch, auf der anderen Seite ist es für mich ein erhebendes Gefühl, daß man in dieser Weise si<h meiner Wirksamkeit in Frankfurk erinnert. Ich sehe darin einen neuen, für mich freundlicher und wohlwollender Gefinnung, sächliche_ Erfüllung meiner Hoffnung, däß mei j Pl au<h in der Ferne aks einen

Die Gefühle der Dankbarkeit und Treue, welhe mi und Bürgerschaft gegenüber beseelen,

verstärkt und befestigt.

der Possen-Neuheit „Cacao“ von Frit Berend am Freitag stattfindet. Der Verfasser dieser Posse, der ein in Bremer beliebter Komiker ist, hat bereits einmal mit einem Stück „Familie Kni>kmeyer“ großen Er- folg gehabt.

Im Concert des Pianisten Paul Heilbrun, das morgen im Saal der Gesellschaft der Freunde stattfindet, übernimmt räulein Lydia Müller den gesanglichen Theil des Programms mit dern von Schumann, Brahms, Bohm Wieniawski Sing-Akademie

meister von Frankfurt sich

Ihre für mich

erübrt und - die ver- stehe fast beshämt

: Donnerstag 1 : stattfindenden Clavierfoli ntile e tanto onesta“, von Bülow; Rhapsfodie op. 79, Nr. 2, Brahms; „Albumblïatt", Moniuszko ; Valse-caprice A-dur, Schubert ; Les Gnomes, Etude, Wieniawsfi. Ó das Programm die Clavier-Concerte in D-mo!l von Bach und in Es-dur von Litolff, und ferner des Concert ture „Guillaume le Taciturne“. Den Orch ester aus. Herr Eugen d’Albert wird am 27. Fe- land verlassen, um seine amerikanishe Concertreise an- allen Concerten wird das berühmte Bostoner / oni ester unter Leitung von Arthur Nikisch mitwirken. Vor seiner Reise veranstaltet der Künstier nur einen Clavierabend in Berlin, und zwar am Freitag in der Sing-Akademie.

Anton Rubinstein wird in einem großen Concert am 12. Fe-

erhebenden Beweis fortdauernder allem vie that- ne Frankfurter Mit- der ihrigen ansehen. der Stadt

Von größeren Werken bringt

ebers dramatishe Duyver- erpart führt das Philhar- möglih nig t ( Freudige Bewunderung und wahrer Bürgerstolz erfüllen mi<h beim Anbli> dieser herrlichen Arbeiten, welche für die altbewährte Gold- und Silbers{hmiedekunst unserer Meister und Gehilfen ni<t minder als für den hohen welche diese Werke erda<ht un» entworfen Für mich, meine Kinder

Symphonie-Or Kunstfinn der Männer, haben, einen neuen Ruhmeskranz bilden. und Nachkommen werden diefe Gaben eine dauernde f{<öne Erinnerung

a B

t vom 19. Januar,

Teßlaff. Dirigent: Kapellmeister Weingartner. Morgens.

; Kreuz. Oper in 2 Acten von Ignaß Brüll. Text nah dem Französischen von H. S. von Tanz von Paul Taglioni. Anfang 7 Uhr.

Residenz-Theater. Direction: Sigmund Lauten- burg. Mittwoch: Zum 50. Male: Madame Mon- odin. Schwank in 3 Acten von Ernest Blum und N Deuts< von Emil Neumann. Scene gescßt von Sigmund Lauteuburg. V Maga E i Benno Jacobson. Jn Scene geseßt von Emil Lessing. Anfang 72 Uhr. S sing

Donnerstag: Madame Mongodin. Vorher: Modebazar Violet.

Lac) Dez Lem

Das goldene

sp im.

Meosenthal.

Musikdirector Wegener. ] Schauspielhaus. 20. Vorstellung. Narzifs. Trauer-

el in 5 Aufzügen von A, E. Brachvogel.

est vom Ober-Negisseur Max Grube. An- r.

aoul Toché.

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Stationen. S<{hwank in

Bar. auf 0 Gr u. d. M 59C.=49R.

red. in Milli in 9 Celsius

Temperatur

Donnerstag: Opernhaus. 19. L Oper in 4 Acten von G. Verdi. Text von Arrio Boito. Für die deuts<he Bühne übertragen von Mar Kalbe>. Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. brochene Krug.

orstellung. Othello.

Mullaghmore Aberdee

Christiansund Kopenhagen . Stockholm .

Belle-Alliance-Theater. Mitiwoch: 20. En- semble-Gastspiel der Münchener unter Leitung des Königlich bayerischen Hofscauspielers Herrn Ma 1 Zum 1. Male: mit Gesang in 5 Aufzügen von Karl Morrée. fang 73 Uhr.

Donnerstag: 21. Ensemble-Gastspiel der Münchener. ’# Nuller!.

21. Vorstellung. rod Lustspiel ia 1 Aufzu Kleist. Jn Scene geseßt vom Ober- Grube. Der cingebildete Kranke. in 3 Aufzügen von

Der zer- von H. von

tegisseur Marx ‘s Nullerl.

Moskau . Cork, Queens-

Aufzi olière, mit Benußung der Baudissin’ schen Uebersetzung. In Scene geseßt vom egisseur Mar Grube. Anfang 7 Ühr.

Deuisches Thxater. Goethe - Cyclus.

Adolph Ernsi-Thegter. Der Tanztenfel. 4 Acten von Ed. Jacobson und W. lets theilweise von Gustav Görß. In Scene geseßî von

Mitiwoh: Zum

E E Gefangsposse

Iphigenie auf

i ege Crampton. Freitag: College Crampton.

Swinemünde 27. Male:

Neufahrwasser

Donnerstag: Gustav Steffens.

Ánfang 7x Uhr. Donnerstag: Der Tanzteufelï.

Thomas-Theater. Alte Jakobstraße Nr. 30. Direction : Emil Thomas. Mittwoch: Zum 12. Male:

mit „Gesang in 3 Acten Mannstädt und A. Weller. Musik von Adolph Mohr. In Scene geseßt vom Director Thomas. Donnerstag: Luftschlösser. _ Freitag: Zum 1. Male: Cacao. (Novität!) Posse in 4 Acten von Friß Berend.

4 Meania, Anstalt für volksthümlihe Naturkunde. m Landes - Ausf\tellungs - Park (Lehrter V ; Geöffnet von 1211 Ubr. Pekatih Berstellunz ia wissenschaftlihen Theater. zettel. Anfang 7x Uhr.

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Karlsruhe Wiesbaden . Münch

Chemniy A

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Berliner Theater. Mittwoh: Der Hütten- Anfang 7 Uhr.

Donnerstag : Nach Freitag: 19. Abonnements-Vorstellung. Zu Lessing's Geburtstag. Neu einstudirt: Minna von Varn-

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Luftshlöfser. (5 Bildern) von

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Breslau . Ile d’Aix A S s Test ; Ueberficht der Witterun Ein Hochdru>gebiet erstre>t sich vom ‘Busen südwärts nah Galizien hin und veranlaßt in Wechselwirkung mit dem westli<h gelegenen D pressionsgebiet über Central-Guropa ziemli<h leb e óstlihe Winde, unter deren Î ming eite ie s ‘baden—Karlsruhe hercs<t Thauwetter, dagegen i übrigen«Deutschland bei A, troc enem Retter strenge Kälte, insbesondere in den östlichen Gebietstheilen; Breslau meldet minus 14, Rügen- “waldermünde minus 19 Grad. Im Innern “reis ist es ‘erhebli<h fälter geworden. meldet 28, Perpignan 116 mm R Deutsche Seewarte.

Anfang 7F Uhr.

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Lessing- Theater. Mittwoch: Die Grofß-

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Donnerstag: Helga.

‘eitag: Die Großftadtluft.

Nächste Nachmittags-Vorstellung zu kleinen Preijen : Die Ehre.

Wuallner-Theater. Mittwoch: Zum 11. Male:

König Krause. Posse mit Gesang in 4 Acten von Herrmann. Musik von V. Hollän-

g Bottnischen

Täglich Vorstell1

chaft die kalte Näheres die An

Stre>e Wies-

J. Keller und L. Anfang 7F Uhr.

Donnerstag u. folg. Tage: König Krause. Sonntag: Nachmittags-Vorstellung zu ermäßigten Preisen. Ein toller Einfall. Schwank cten ‘von Carl Laufs. Anfang 4 Uhr.

Friedrich - Wilhelmstädtisches Theater. Mitiwoh: Der Mikado. 2 Acten von W. S. Gilbert. Deutsch von Musik von Arthur Sullivan. Regie: H Dirigent : Herr Kapellmeister Karpa. Anfang 7 Uhr. Donnerstag: Mit neuer Ausstattung zum 1. Male: erette in 3 Acten ‘von ulivs Bauer. Musik von fe geseht von Julius Dirigent: Kapellmeister Federmann.

Concerte.

Römischer Hof (Hotel de Rome). Mittwoch,

IT. Kammermusik-Abend. Gustav und Ingeborg Exner und Friß Espenhahn. Y

Anfang 8 Uhr:

. Concert-Haus. Mittwoch, Abends 74 Uhr:

Concert des Erk’schen Gesang-Vereins für gemischten ikfdirector G. Gaeblex). Anfang 7 Uhr.

Burleske-Operette in

Theater - Anzeigen. Chor (Dirigent: Köni __ Königliche Schauspiele. Mittwoch: Opern- El Ra A haus. 18. Vorstellung. Cavalleria rusticana per in 1 Aufzug von ert nah dem gleihnamigen Volksstück von Verga. * In Scene ges?$t vom Öber-Regisseur

afts-Abend.

Das Sountagskind. Hugo Wittmann und:

E | Carl Millö>er.

Circus Renz. Karlstraße. Mittwoch, Abends 76 Uhr: Nuf Helgoland cder: Ebbe und Fluth.

Große hydrol. Ausftattungs-Pantomime in 2 A

theilungen mit Nationaltänzen (60 Damen), Auf- zügen u. st. w. Ferner Dampsfschiff- und Boot- sahrten, Wasserfälle, Riesenfontänen mit allerlet Lichteffecten 2c. vom Director E. Renz. Außerdem - yszta, Rh Dubosz und- Bravo, arabische Schimme engste 2c., zufammen vorgeführt vou Herrn ranz Renz. „The gold bird“, géritten von der Schulreiterin Frl. Clotilde Hager. „Kandelaber“. geritten von Herrn Ernst Renz (Enkel). Die gea rigen Tremplinsprünge über * 2, 4, 6,8 und 0 Pferden mit Doppelfaltomortales von den besten Springern. Sisters Lawrence am fliegenden Trapez. Gebrüder Briatore, Akrobaten. Auf- treten der Neitkünstlerinnen Mlle. Theresa und Mm. Bradbury, sowie der Reitkünstler Herren Jules und Henry Briatore. -— Komische Entrées und Inter- mezzos von sämmtlichen Clowns.

Täglich : Auf H:

Sonntag: 2 Vorstellungen. Nachmittags - 4 Uhr (1 Kind frei). Auf vielfeitiges Verlangen: Die Touristen. Abends 77 Uhr: Auf Helgoland.

Familien-Nachrichten.

Verlobt: Frl. Magdalene Lr S ard mit Hrn. Major Friedri<s (Münster i. W.) Ftl. Anna Edle von der Planiß mit Hrn. Licut. von Waldow (Berlin—Potsdam).

Verehelicht: Hr. Majer von Vultée mit Frl. Melanie Îrgahn (Hamm i. W.).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Gymnasiallehrer Dr. Piper (Berlin), Hrn. von Dein (Gr. Zecher). Hrn. aale tex und Kamnierherrn von Apell (Bückeburg). Eine Tochter: Hrn. ria, von Dieskau (Rettershof bei Eppstein i.

aunus). Hrn. Rittmeister a. D. G. von Oerßen (Salow). Hrn. Stabsarzt Dr. Hertel (Oranienstein). :

Gestorben: Verw. Freifrau Auguste Hiller von Gaertringen, . geb. von Reiche (Berlin). Hr. N Ludwig von Geldern (Trier). Fr. Auguste von Meyenn, geb. von Behr (Waren). Camilla Freifrau von Friesen, geb. Freiin von Brandenstein (Dresden).

Redacteur: Dr. H. Klee, Director. Berlin:

Verlag der Expedition (Scholz). Dru> der Norddeuts<hen Buchdru>erei und Verlags-- Anstalt, Berlin D Wilhel nsteGte Nr. nas Sieben Beilagen (einshließliÞ< Börsen-Beilage),

sowie die Inhaltsangabe zu Nr. 6 des öffent- lichen Anzeigers (Commanditgesells<hasten anf Actien und Acticngefellschaften) für die Woche vom 11, bis 16, Januar 1892.

Erste Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Slaals-

Berlin, Dienstag, den 19. Januar

Anzeiger.

„M¿ 16. 1892.

Ueberanstrengung zeitige Ausnußgung ihrer Kräfte und frühze dagegen eingewendet werde, die Verw icht verbieten, ihre freie Z sei ‘das nicht stichhaltig. l an mehrere Behörden gerichtet hätten, \cheidungen getroffen worden. beamten in B

amkeit der Postverwaltung sich diesem Punkt zuwen- schen Einrichtungen damit Schritt halten sollten. Staatssecretär im. Reichs-Postamt Dr. von Stephan: Meine Herren! Ih bin dem geehrter. Herrn Vorredner sehr dankbar für die wohlwollende Art und Weise, wie er seine Wünsche und zum Theil Beschwerden, so darf ih es wohl nennen, vorgebracht hat. Ec ist so freundlich gewesen und hat erwähnt, daß die Postverwaltung gewissermaßen die Rolle des Pfadfinders in Anspruch nehme. Nun, meine Herren, wir nehmen nichts in Anspruch, weder die erste Rolle, und selbstverständlich auf der anderen Seite erst re<t nit die leßte. Die Fragen sind seit langer Zeit bei uns erwogen worden, und wenn ich mich nicht schr täusche, so is doch der Eindru>k im Hause aus der sehr zutreffenden Darstellung des geehrten Herrn Vorredners der ge- wesen, daß er selber an die großen Schwierigkeiten gedacht hat, die mit einer durhgreifenden Lösung dieser Frage verbunden sind. Schwierigkeit Ihre Wünsche postalis< einzuverleiben,

daß die Aufmerks,

Deutscher Reichstag. den- und die techni

150. Sigung vom Montag, 18. Januar. 1 Uhr.

Am Tische des Bundesraths der Staatssecretär Dr. von Stephan. j Die zweite Berathung des Etats wird mit dem der Post- und Telegra phenverwaltung fortgeseßt.

Referent Abg. Dr. Buhl (nl.): waltung betrage nah dem Anschlage 13 410 en der Commission auf 1 d e der Etat wieder einen kleinen /90 27,3, 1890/91 17,7, 1891/92 Die Einnahmen vom 1. April öhe von 152 Millionen ecreicht, aber immer noch 6 Millionen ie Mehrausgabe für Personal- >e 1,9 Millionen. Auf d {hte Herabseßung der Telephon- von 150 auf 100 M4. habe en der hohen Selbstkosten tomatischen Zählapparats, t eingegangen ephonanlagen

itige Pensionirung. Wenn fönne ihren Unterbeamten rem Belieben auszunult es<hwerden, die Civil seien sehr verschiedene Justiz- und Eisenbahn- n worden, als ‘Mujiker auf rwaltung habe ein solches Gelegenheit ergreifen, en Stellung, zu en Lage gedrängt

Den Steuer-, raunshweig sei es verbote Bälle, Concerte u. |. w. zu gehen, die Postverw Verbot nicht erlassen. Diese müsse nun aber die um der mißliebigen Concurrenz un der die Postbeamten zufolge ih würden, ein Ende zu machen, Gehaltsaufbesserung und strenges Verbot der ferne Außerdem möchte er dafür eintreten, beamten, besonders den Schalterbeamten, genommen werde, die ihnen aus dem A und Invaliditätsversicherung ost betrage 247 Millionen Mark und d anlasse einen solchen von 100 Millionen in Es sei vielleicht zwe>mäßig, diese Arbeit und Wechselstempelmarken besonder as die Frage der Sonntagsruhe betre daß diesen viel und sehr in der Woche voll und ganz gewährt - B. schon erreicht sei dadurch, daß keine ohne daß der Handelsverkehr darunter leide.

Der Ueberschuß dieser Ver- 000 und würde si

13 970 000 M erhöhen. d der unwürdi

rer traurigen materie wenn es nicht anders gehe, dur ren Ausübung

durh die Streichun ; Gegen die leßten Jahre zei des Ueberschusses, der 1888/8 16,6 Millionen Mark betragen habe. bis 30. November 1890 hätten die H 4 Millionen weniger als der Voranschlag mehr als im gleichen Zeitraum 1890.

zwe>e betrage 11,7, für andere Zwe von mehreren Handelskammern gewün gebühren, besonders an kleineren Orten,

nah Angabe der. Regierungsvertreter weg und bei dem Mange der gesucht werde, werden können.

ausgegeben.

26,5, 1889 dieser Thätigkeit.

usgeben der Marken für die Alters- Jahresumsay bei der P genannte Klebegeseß ver ganz kleinen Beträgen.

auch die Ausga überweisen. Partei stets dafür eingetreten, tigten Beamten ein Ruk werde, wie es in England z. Briefe am Sonntag aus der den deut

liegt darin:

aus\prehen, also Charlottenburg so kommen auf der anderen Seite die allergrößten Schwierigkeiten heraus, denn dann würden Sie für Charlottenburg au das Berliner Stadtporto von einem Groschen bekommen, was doppelt so hoch ist, wie das Charlottenburg:r. Das ist die große Schwierigkeit dieser Frage, die uns schon seit langer Zeit beschäftigt und die allerdings das haben Sie richtig geahnt und ausgesprochen ihre Lösunç in dem Augenbli> finden wird, wo die Frage der Eingemeindung von Charlottenburg und der Vororte von Berlin entschieden sein wird. Bis dahin mag man eine Lösung vom posta- lischen Standpunkt allein aus finden, welche tan wolle : sie wird immer auf der einen Seite große Befriedigung, auf der anderen Seite große Mißstimmung hervorrufen. Es ist also einfa eine Majoritätenfrage : wo siven Diejenigen, die am meisten profitiren, und wo Diejenigen- die am meisten Schaden davon haben? Das festzustellen, ist ja au< statistis< ganz unmöglich.

Darin gebe i< dem Herrn Vorredner Recht, daß wir ja bemüht sein müssen und wir sind es au<h —, der rapiden Ent- mit unseren Einrichtungen

einen Seite en Bureaux zu

E ae beschäf

eines geeigneten au hen aber noch immer nicht gefunden sei, ni Bereits. 312 Millionen seien für Te ] f den Wunsch einer allgemeinen 100 M ein-

[leihwohl ha

Desgleichen Mindesteinnal, me werden können. daß sie neuerdings sollten wohlwollend geprüft

Sollte aber gar au Herabseßung der Telephongebühren n werden , gebracht, unter î taatssecretär Ò Ungerechtigkeiten ( U Forderung von Garantien für eine minder wichtigen Linien nicht ab der Gastwirthe darüber , er Gäste bezahlen müßten, foll der Bestimmungen über die Bestellun werde die Vorlegung etnes i freiung der Beamten vom Sonntagödienste Fortschritte gemaht bis auf einen vers<hwindend kleinen Neu angestellt würden im neuen Etatsjahr wobei dem Wunsche des ellen in feste wesentlich

egeben würden, i en erheblih übertreffe, te die Kirche an diesem freien Sonntag er ihn nah seinem Belieben ausnuße, überlasse Duldsamkeit völlig dem Einzelnen. Director im Reichs- : m die einzelnen Fälle, in denen die allgemeinen Bo! er die Sonntagsruhe ni<ht durchgeführt | de die Verwaltung sie alsbald prüfen. Die Post- der hohen Wichtigkeit einer ausreichenden S iósen, Gesundheits- und sittlihen Gründen ng des Erreichbaren Daß 18 000 Staats

die Verwaltun ihren Selbstkosten zu arbeiten.

herrschenden seine Partei in ihrer

ostamt Dr. Fisher: Wenn der Abg. Dr. Vorschriften der

ie Beschwerden 7 Die Bes rt würden,

die Gespräche ihr

exemplare von Zeitun Aussicht gestellt. - Die

komme jeßt allen Beo Bruhtheil zu Gute. ‘1305 Beamte und 2212 Unterbeamte, Reichêtags nah Umwandlung diätarischer St ‘entsprochen werde. i Abg. Wilisc< (dfr.) regt eiue aphengebühren von 5 au fürchtung, daß diese i Presse zu gute kommen würde, nur mit 13 und 89% an dem Ausfall von etwa 23 Millionen, ursachen könnte, würde schr bald ‘wieder ausgeglichen w / Pfeanigtarifs geschehen. sei. der Telegramme, Empfänger und Reich in B ‘xeid), Belgien,

Postverwaltung üb nähér darlegte, wür verwaltung sei von tagsruhe überzeugt aus reli und habe in der Durchf führende Nolle eingenommen. theiligung an Musikaufführungen Concurrenz machten, scheine thm doch Verwaltung sei ja der irgend eines kleinen Städtchens sih darü Briefträger oder ein Postschaffner in seinen einer Musikaufführung betheilige. Die Verwa leih mit allgemeinen Verboten, die in die ürgers sehr tief eingreifen würden, amten hier dieselbe Freiheit lassen, heiligung an einer

eit Jahren eine eamte dur B den gewerbsmäßigen Musikern sehr hoch gegriffen zu sein. fannt, daß der Kapellmeister ber beshwere, da Mußestunden sich an ltung könne aber nit Fretheit des Staats- Sie müsse den Be- die jedem Staatsbürger ge- Musikaufführung ein Musiker für sonst talentvolle Leute o sei die Verwalt geseßlichen

wenn Unterbeamte

Fall nit unbe

nachzukommen. im Jahre 1870 40 Vororten waren,

weitere Ermäßigung der Tele- s Wort an. Be- der Börse und der t, denn beide seien Depeschenverkehr betheiligt; der den diese Maßregel an durch die Steigerung des Verkehrs < Einführung des Fünf- Hohe Tarife „verführten zu K ehmsten Mißstände für Absender, Bis ¡eßt stehe das

f 3 S für da Ermäßigung vorwiegend sei unbegründe

Postanstalten während wir augenbli>li<h 160 haben, daß die Zahl der Briefkasten sih um das Vierzigfache vermehrt hat, daß das Bestellpersonal bis auf etwa 5000 Briefträger gestiegen ist, daß den Vororten, namentlih au< Charlottenburg, welches er die Güte gehabt hat, wiederholt zu citiren, die’ ganzen Vortheile dieser Berliner Einrichtungen, also der häufigeren Bestellung, der Rohrpost u. \. w. zu statten kommen. Jedenfalls wird er si< wohl mit mir überzeugen, daß die Frage no<h nicht spruchreif ist, daß wir ‘vor allem die Grnnd- die politishe Eintheilung bezw. Ein-

lassen werde, und da zur Bet Patent als gewerbsmäßiger vorgeschrieben sei, ung außér S

Grundlagen fehlen,

sih in solchem ihre Leistungsfähig-

erden, wie es au

Unierbeamten das

brau<h wäre es * allerdings, Maße an Musikaufführy keit für ihr wirklihes A \chreitungen hätten die Amtsvorste eine Betheiligung, die ihrer Gesund thue, zu verbieten. Die Verwa biete il e gewerbsmäßige Betheiligung an Musikaufführung ein Unterbeamter in großem Umfange regelmäßig geg en betheiligen, dann würde er na rlaubniß dazu nachzusuchen haben, Das Verhältni jahr eingehend besprochen diesem Verein gegenüber er wolle die damaligen Aber mit Drangsalirungen gegen en worden.

welche die unangen 1 Beamte im Gefolge hätten. Höhe der Tarife hinter Frankreich, Oester- Die Besoldung e im umgekehrten Verhältniß hr Beamte angestellt werden, [terbeamten seien na<h Einführung des Alters- mit verbundenen Markenausgabe geradezu spart werden, und auf diesem G ehrbewilligungen stets zu haben für die grauen Tarifsay von 30 „H einzuführen. 704 Porto sehr in Betracht. Bedauern hätten {ich des Verbands der Postassistenten Es sei bekannt, welhe Anforde- istenten gestellt würden, und wie Gehalt sei. Sie seien nun zu einem um auf dem Wege geseßlicher Selbst- der Verband verfolge also rein wirth- tigen oder \taatsfeindlihen Zwe>e. Er habe daß sie keine anderen standenen Zwe>ke Haltung der auf welche die ällig. Die bis- ¡tung von Aus- ostverwaltung gebe es zwei dann bedürfe es eines \hreitens gegen die dann oder die Verwaltung lasse sie den Verband egen ihn aufgetreten, sei e, sei ein Unrecht. Die

ingen betheiligten, daß mt beeinträchtigt würde. Gegen solch er einzuschreiten und den Leuten eit schade oder dem Dienste Ein- [tung verbiete ihnen ferner irgend-

ezug auf die Holland und der S der Post- und Tele raphenbeamten ste zu threr Arbeitslas\t. namentli< die Scha vers orgungsgeseßes und der da überlastet. Hier dürfe nicht werde seine Partei Sqließlich bitte er die Postverw auïträge, wie für die grünen einen Bei einem Wechsel von 100 A kämen Abg. Dr. Bachem (Centr.): ie Maßregelungen der Mitglieder his in die jüngste Zeit fortge)eßt. rungen im Dienste i ring im Vergleih dazu i erbande zusammengetreten, hilfe ihre Lage zu verbe schaftliche, ke seine Zeitun ‘als die in î verfolge. I ostverwaltung

weiz zurü. lage abzumarten haben:

gemeindung.

Jch kann aber das sagen, daß das, was inzwischen geschehen fann, um diesen Wünschen gere<t zu werden, geschehen soll, obgleih die Sie haben z. B. den Nollendorf- plaß im Auge, der ja so unglü>lich liegt zwischen Berlin und Char- lottenburg; solche Fälle sind ja aber zahlreih an der ausgedehnten Wenn Sie den Nollendorfplaß dorthin, also nah Charlottenburg legen, sv cerrespondiren Sie ja billiger mit Charlottenburg, mit dem Magistrat, aber Sie haben nicht alle die Einrichtungen für die Briefbestellung u. \. w., die Berlin hat. Jch glaube, wenn man ein Plebiscit herbeiführt, wenn man jeden einzelnen fragen könnte und jedem einzelnen vorstellen : sieh, so stehen deine Actien, das wird sich verbessern und das vershlehtern, man würde ein ganz anderes Resultat herausbekommen, als Sie die Güte gehabt haben, dar- zustellen: ein Beweis, daß diese Sachen, welche ins Detail hinein- gehen, bei welchen eine Colossalcasuistik in Betracht kommt, sih nicht eignen, in großen Verhandlungen von allgemeinen Gesichtspunkten behandelt zu werden.

Abg. Dr. Linge in Bezug auf die manchen Erfolg ge

Es müßten me

Entgelt sich < dem Reichs-

an Musikaufführun s und die würde.

Beamtengese ihm unzweifelhaft verweigert werden. waltung zu dem Assistentenverein sei im Vor worden und die Grundsäße der Verwaltung seien ruhig und sahli< dar Ausführungen niht wiederholen. die Vereinsmitglieder sei durchaus niht vorgegan sei hon damals gesagt, mit voller Ruhe gegenüber; aber glieder des Vereins ihre Mitglie zugehen, und daß aus Anla oder Mißbrau Richtschnur ha von Beamten, die in ihrem : nz erstaunlih geringem Maße vor si all sämmtliche Mitglieder eines Vereins n wohl auch diese Beamten fannten und sehr geläufigen Rechten der Bes

behörde Gebrauch gema einziger Beamter wegen

vereins bes<hwert, und diese 2 fertigt erwiesen. l : ausgesprochen, aber nicht so lei habe keine Klasse von Postbeamte und Stellung erfahren, wie gerad schnittsgehalt 1883 1225 H. betragen das Gehaltsmarimum habe 1883 1400 4. 9700 6. Aus den Ober-Postafistenten würden genommen, sondern aus ‘den B prüfung gemacht hätten, und sie w Postassistentèn ang ere<tigten und glei stellung mit dem Veneficuum des W jungen Beauiten das Gehalt der also widersinnig. Die Postverw ewesen, die Lage dieser B . Stöôöder ( und Festtagen würde do < erheblich eingeschränkt werden können. stunden dieser Tage dürf i er Theil des Postpersonals und der mit der b werde durch diese Stunden um seine Publicum würde \i<h

Ausführung ja sehr shwierig ist. altung, auch

Zu seinem Peripheriegrenze Berlins.

elegt worden ;

t die njte an dl die Postverwaltung

ie werde nicht dulden, daß 2 aft benußten, um agitatort

tgliedshaft Entziehung vom Bie T reisen und dergleichen vorkamen. Diese e die Verwaltung immer inne gehalten. Verseßungen Amtsort unhaltbar geworden, |eter < gegangen. Daß in einem versetzt seien, sei ihm un- von den - ihnen be- werde bei der Ober-

aßregelung als Mitglied des A eshwerde habe si<h als ungereht- erhöhung seien sehr leicht

in Gehalt

ine verdäch genau verfolgt und könne bezeugen, rogramm offen einge e erkläre sich nur aus der

von Dienst

rem harmlosen

re scharfe Sprache gegen den Verband. Die Gründe, hrem Vorgehen gestüßt habe, seien hin 5rfahrungen hätten bewiesen, \hreitungen unbegründet gewesen sei. Für die Moöglichkeiten : entweder der Verband sei unzu förmlichen Verbots und disziplinarischen Ein noch in dem Verband verbleibenden Mitg be zu, daß die Leute im Recht seien, dann unbehelligt. Dic Art aber, wie man bisher eine Verkümmerung des Rechts auf Selbsthi i aber von nicht geringer Wichtigkeit, denn es handele ih enen Theils der Beamtenschaft.

den, seten in

efannt, sonst hätte

ns (Centr.): Seine langjährigen Beschwerden nntagsruhe der Postbeamten hätten zwar schon diesex Beziehung no<h mehr Instanzen könnten durch die der Centralstelle ausführten, viel. aus- ßten niht nur einen freien Sonntag }se dienstfrei sein, damit die dern frish zum Gottesdienst threr Familie widmen könnten. zwei Sonntage im Monat alle Sonntage vom Dienst

Geseg eingeführt werde,

habt; aber es müsse in und namentli die mittleren rt, wie sie die Anordnungen rihten. Die Postbeamten : haben, sondern au<h die Nacht vorher Leute am Sonntag nicht ermüdet seien, \ achmittags fröhlich 1 t hätten die Beamten im allgemeinen aber man müsse anstreben, da over daß das ‘s{<weizerische Jahre mindestens

Die Wünsche nah Gehalts <t erfüllt. In den le n eine fol<he Erhöhung Postverwalter, deren Durch

habe und jeßt 1850 M betrage; betragen, jeßt betrage es die Postverwalter nicht <e die Postassistenten- ürden Postverwalter, ehe sie als angten also vor ihren gleich- fsgenossen die etatsmäßige An- ohnungsgeldzushusses. Diesen. ostassistenten zu geben, wäre und mit Erfolg be- g zu verbessern.

nstt der Postbeamten an Sonn- erigen Einrichtungen hinaus Namentlich die Abend- ten niht mit Dienst belastet werden. Post beschäftigien

um mehrere Tausende eines angeseh Auf vem Gebiete der Sonntagsruhe sei bereits viel eschehen, dennoch herrschten hierbei no< sehr viele Mißst ostbeamten müsse

n und sich de. onntagsruhe der mögli<h ausgedehnt werden.

Sonntagen \ estellt würden, eri

die Beamten 101 qualifizirten Beru

dreizehnten Morgen ausnahmslos zu arbeiten. Im Interesse der ‘reli des Sonntags sei das nicht zulässig. esellschaft, sondern ein Verkehrs-

rer Beamten dürfe das fiscalische

protestantishen Beamten Deutschland vorhanden sei, da

katholischen e ermögliht werden. 1 e Beamte selten, aber wo einer influß, den katholishen Beamten / den K

Es seien im Reichstag {hon wiederholt daß Angehörige des Militärstandes ncurrenz machten, daß dies au<h für Beamte anderer ben in Preußen 18 000 Staatsbeamte als und machten als Musiker auf Bällen, Civilmusifern Concurrenz. Mittheilungen

entfalteten , i dem Nebenverdienst er Zustand sei ciner Reichsverwaltung eamten so bezahlen, daß sie nicht eifen brauchen. großer Vorliebe solche abgesehen davon, daß sie billiger zu b uer zahlten, keine Beiträge zu zahlen brauchten. daß diesen Uebelständen ab- erade bei dieser is in die Nacht eien sie am

Hochhaltun Sonr nicht in erster Linie eine Erwerbs betrieb, und bei der Behandlung ith Interesse nicht maßgebend sein. Die Unterbeamten zumal seien so ge- ilellt, daß sie nur mit Aufbietung aller sittlichen Kraft dur e hätten also einen An|pruch darauf, daß- man ihr Intere nicht in den Hintergrund stelle. Die Postverwalter, d. h. er der Postämter dritter Klasse, seien im Vergleich zu den P Postassistenten zu \{<le<t besoldet. Das Dur nittégehalt der Letteren betrage! 2000 4, das der | Widerspruch mit der allgemeinen A dem Kreise der Postassistenten Leute von hervorragender Tüchtigkeit zu Er bitte die Postverwaltung, auf

eamten nach Abg. Bebel (Soc.): über die bis Beschwerden darüber eingelaufen,

den Civil-Gewerbetreibenden Co Ueberraschend | Behörden gelte, i Nebenbeschäftigung Musik Concérten u. \ nah den

Maße von

Tönnten, 1

istenten und Ober- siste: ngestellten der Privaten

tagsruhe gebraht. Das die Sendungen bereits am Morgen abzu verwaltung erwägen, ob ni gestellt werden könne. der Einzeichnung den eßigen Ze

ostverwalter nur i bald daran gewöhnen,

Ferner sollte die Post- tag der Zahlungsverkehr ein- ieser mache durch die ungeheure Sorgfalt Beamten viel Arbeit, Unruhe ‘und ) it, wo die Sonntagsruhe für den Privat- j unnachsichtlih durchgeseßt Staatsbetriebe niht nur mit besten Beispiel vorangehen. nicht nur abgestellt werden, er m il häufig bis in die Pakete bestellt. Sonntags zur Kirche e Thüren halten und die Postbeamten mit in Baden fei no<h verwaltung müsse dahin gestrebt werden, sie für die K ie Gehälter der der einen monotli<en Umfay von

1850 M, ‘im ; Dies gelte

hervorragendem

Postverwaltern befördert würden. ; niht ‘aus Interesse

diesem Gebiete eine Aenderung eintreten zu lassen. ___ Abg. Wöllmer (dfr.): für Berlin und seine Vororte

ostbeamten. Kunst diese feinem Zweifel ; geringes Gehalt aufbessern. niht würdig; sie müsse ihre zu solhen Nebenverdiensten zu gr Theater-Directoren u. 2 nähmen, weil sie für diese, seien, weil sie keine Gewerbeste zur Alters- und Fnvaliditätsversicherung iege im Interesse der Postv Denn wenn

In Bezug auf die Tarifbestimmungen : 1 namentlich Charlottenburg, beständen ärgerlihe Uebelstände. Einzelne Theile von Charlottenburg, z. B. / irfürsten-, Lutherstraße, ge- 1 Berlin, beshwerte Briefe zwischen diesem Theil ‘Charlottenburgs und Berlin kosteten nur 10 g agistrat oder sonst na Wenn der Abg. Schenk aus der

Richter in der Hardenbergstraße einèn bes<hwerten Brief richte, koste er 20 3, umgekehrt aber nur 10 natürlichkeiten, welche die ‘voranschreite, befeitigen sollte.

Nollendorfplay, die Nürnberger-, Ku

hörten postalif >etvérkehr an Sonntagen könne

estellt werden. Es würden es hinein und darüber hinaus schlechten Eindru>, wenn man elben Pa>ketwagen vor den <weren Pa>eten beladen. *

fein staatlicher Feiertag ;

Porto, an den Ch Charlottenburg aber 20 „4. urfürstenstraße an den A

eit des Gottesdten| 8 mache einen che und sehe die

Ilottenburger

erwaltung, ) die Leute nah einem sonders anstrengenden Dienste no Nebenbeschäftigung na<gingen, unvollkommenen mit der nöthigen

. Das seien do< U ostverwaltung, die immer als Pfadfinder l Das Telephon in den bezeichneten Theilen Charlottenburgs koste 150 A. für das Jahr, in dem benach- barten Alt-Charlottenburg aber 200 Das Anwachsen der Vor- orte Berlins sei in den leßten Jahren ein so bedeutendes,

Der Charfreita seitens der Po ( dort dieselbe Bedeutung beigele der Frohnleichnamstag habe.

sehr niedrig. Einer von ihnen,

lfen werde.

anderen Tage 1 auszuüben.