1892 / 28 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Statistik und Volkswirthschast. Uebersicht über die Ergebnisse des Braunkoblenbergbaues in Preußen im Jahre 1891, verglichen gegen das Jahr 1890. (Nach vocläufigen Ermittelungen.) N Mithin im Jahre 1891 mebr (+4), weniger (—).

Disposition. Die nördliche Oberliht-Galerie des Neuen Mu pin , welhe wir vom Treppenhause aus dur eine fteine Thür betreten, älteren Beamten des Musem1s unter dem Namen „Assyrisher Saal“ in der Erinnerung, enthält C s die Werke der pee chen Frühgeit- die archaishen E i F

denen sich aus räumlihen Grunden entge Tidizeeo Fri - S : : Ae | A esellen. Der wenig günstig beleuchtete Saal des Ober-Bergamtsbezirk. Betriebene i aft] l E l D E | Absat. d Föôrderuna. Betriebene farnesishen Stieres, welcher den g Dp zu der ersten S | “her S E trieb Blüthezeit gelgcer Plastik vermitteln soll, hat einen ganz E s | Arbeiter. | Werke. | 04 Ln | Ache. 2] s einheitlichen Chara ter auch noch. nit erhalten fönnen, da | | 1 : E die gewaltige Mittelgruppe, welche dem Raum den Namen i 40 | 123 174! 93 912!

gab, sich niht gut von ihrem Standorte entfernen ließ. a E rrtfé 93 912

Eine gewisse Anticipation liegt auch in der Ausstellung der is: s E 2 Le r

c. die genaue Bezeichnung und Adresse des Bewerbers; : 3. seitens gemeinschaftlih bietender Personen die Erklärung, ns sie si für das Angebot folida:i{ verbindliß machen, und die Bezeichnung eines zur Geschäftsführung und zur Empfang- nahme der Zahlungen Bevollmächtigten : leßteres Erforderniß gilt auch für die Gebote von Gesellschaften ; Lts _ näbere Angaben über die Bezeichnung der etwa mit cin- gereichten Proben. Die Proben selbst müssen ebenfalls bor dem Bietungstermin eingesandt und Deratns bezeichnet sein, daß sih obne weiteres ertennen läßt, zu welhem Angebote fie

zebören; é E f. die etwa vorgeschriebenen Angaben über die Bezugsquellen. . Angebote, welche diesen Vorschriften nicht entsprechen, insbefondere git 1 d solche, welche bis zu der festgeseßten Terminsstuude bei s erde in di ; : D it O Sermittelung der Ablösung von | nicht eingegangen sind, welche bezüglich des Gegenstandes von er | von Phidias mehr oder weniger beeinflußten Athenestatuen IV. 128 571 107 496 Renten in Preußen bestbenden Rentenbauken : Ausschreibung clbst abweichen, oder das Gebot an Sonderbedingungen | qn dieser Stelle, jowie des Ares Borghese, welher aus dem Summe I 315177 Renten in Preußen bestzbenden Rentenbanken commu- | knüpfen, haben feine Aussicht auf Berückfihtigng. «r gen | Zusammenhang der von polykletisher Kunst abhängigen : s B O Eldon, Senicinden ‘Kreisen 2c.) oder Es jollen indessen E p FE h ay r teren, Hildwerke herausgelöst und in einer Fensternische gegciüber : L 3 656 061! nalen Gorporazones LRCoL TEe E A Hs roi tin welchen der Bewerber erklärt, fich nur wahrend einer TUrzeren, A. Z Ö Hr. | 9 579 597

dre et Ra ntweder seitens sein, lchen der Bewerber erklärt, 11h nur waHhrenD ) E 3 636.96 ia boren P E L e Amortisation als der in der Ausshreibung angegebenen Zuschlagefrist an sein An- | der Eirene des Kephisodot aufgestellt e ao E E: s TTI, | 3709413] A i “Bedi and e E gebot gebunden halten zu wollen. rein ästhetish S is 1G gs Varthenos und das : IV. 4 237 809! aer egen, j briafeitlid bestätigte : ? E A L irec ngen der en 5 4 237 808 Î L E e E E hes Ag EE Angebots bei der A Gut beleuhtete sog. Elcusinishe Relief 5 Summe 15 179 880) Sparkasse Die Bewerber bleiben von dem Eintreffen des Angevols ver Der | J j [ isch f | SpartaN!en, - und BVfandbriefe I derk HRohA De bis zum Ablauf der festgetetten Zuschlags- | sind in dem Durchgangsraum zum Parthe non 4 M us s S 6) fidhere Hypotheken und Pfandbrrtere. ausschreibenden Behörde dts zun E tgeselten Zu) 4 G i L Ac E ¿4 u 2 : Die Annabme von Wechseln erfolgt nur, wenn frist bezw. der von ihnen bezeichneten fürzeren Frit (Nr. 5 leßter jaale untergebraht worden, 1 es E eten wir i l 2: 2208 02115 06 » bebörde solche für ganz zweifellos sicher erawtet. Absatz) an ihre Angebote gebunden. / F _ | historish genommen gewissermaßen einen Sritt z ata a L 68 630 57 381 oi: E T R E Ca D it verzinit. instragenden Bis BNomorkhor unterwert id mit Angabe des Angebots in abe ie inen er Verbindunc mit der Architektur I, 791 b 2 Baar binterlegte Cautionen werden nicht verzinjl. ZUStTagttZ Die Bewerber unterwerfen 10 mil Angæ ges. Rae E machen müssen, da die g : j : : » 7 N NRertbpavieren sind die Anweifungen (Talons) und Zinsscheine, 1n- Bezug auf alle für fie daraus entstchenden Verbindlichkeitee dee e- | ftehende äginetische Giebelgruppe hier ins zuerst enigegenlritt: 21 D 105 765 : 16 » richtsbarkeit des Orts, an welchem die ausschreibende Behörde ihren Es handelt sich Len bei der Durchführung des neuen * ata

weniger um eine pedantische Festlegung der einzelnen Nbgüsse h A ie nd 197 644

Ee E sa Toktoren | j Bedingungen nit oweit bezüglich der leßteren in den besonderen Bedingungen dias anderes bestimmt wird, beizufügen. e Zinsscheine E Sitz hat. i : r A s niî î Vera RCruUng ec Be )PaVvIere zur l Ung N 5 2 l Tj zum Eroffnungstermin. . 2, z N q fol e wie man etwa TI. 206 336! so lange, als nicht eine Beraußerung, i i 9) Zuiaqung z L F 5 U. unantastbarer chronologischer Reihenfolge, an et 206 336) entstandener Verbindlichkeiten in Ausficht genommen, M REe den Den Bewerbern und deren Bevollmächtigten steht der Zutritt zu ie Tafeln n Crtildat en Bilderwerks aneinander- : - III. 182 261] 182 5392| den Fälligkeitösterminen dem_Un tem E ven Cra dem Eröffnungstermin frei. Eine Veröffentlichung der abgegebenen reihen würde sondern darum, das historif ch Zusammen- 944 071! 237 3571 - B „e E c & ck (y J T S . Pr; ei E pa # E L r Etui ber Anweisungen (Lo icd abgelaufener Wechsel har | Gebote ist nicht gestattet. ehörige bei Vorlesungen und anderen Demonstrationen Summe STS 161! ST3 759 1sgelooster Werthpapiere, 1owIe A E n ; 5 2uschlacs e Z: io 06 fri iht 5 E | E r cer zu furgen. n 6) Ertheilung des Zuschlags. E cidlih bei einander zu finden, ohne, wie es früher nicht selten Î 1 07 77237 3212619! der Unternehmer zu 10T8 A ; At a fe Rer- L DUE wird von dem ausschreibenden Beamten, oder von 2 Da- s 407 4 077 237; 3 212 619! Falls der Unternebmer in irgend einer Beziehung ?etnen Der Der Zuschlag wird von dem M ner dieser übergeordneten | der Fall war, mehrere Säle durchschreiten zu müsjen. Da [T 406 39586561 3371658! bindlihfeiten nicht nahtommt, kann die Behörde zu ihrer Schadlos- | der ausshreibenden Behörde, Det min durch von dem Tewäblten | neben galt es, die einzelnen Objecte zu ruhigerer und ge- Zusammen in Preußen . . {} Il. 400 4066738) 83422117 3 35 baltung auf dem einfachsten, geseßlich zulässigen Wege die hinterlegten E RFEY im ollzievende Verhandlung oder durch ‘befondere lossener Wirkung zu bringen. Das ist bei der Aufstellung | N IV. 406 47162141 3981765) 302871 402 41 349998 3779 791 a : ch Rose! perautern bezw. einfassiren. e er mit zu zt DECH , 7 ! | : s Ç i - —— E E G A S S : É ape E Wechsel veräußern A ebe fär Verbindlichkeiten | riftliche Benachrichtigung ech [dex Parthenonsculpturen durs Ln P E E Eumme [05 TESISSA T39SS 10 259 S Is I T3177 53 Ui s x At E E zes s - L S E 1 1 G s al el So “4 i in ender Kraft erfolat, wenn c , | 9 en von er ¿ ! S j N A : : : 2 Î L 1 E des Únternebmers nidt in Anspruch zu nebmen ist, erfolgt, _nachden L Lebterenfalls if De Me Zuschla sfrist als ales oder Brief ra miG e Die Friesrelicfs schmüdcken in geschlossener Reihe Uebersicht über die Ergebnisse des Steinkohlenbergbaues in Preußen im Jahre 1891, verglichen gegen dem Telegraphen: oder Postamt zur Beförderung an die in dem An- die Rückwand, während an den Querwänden die er- I. 124 | 913169888 4715706] 70852 121 5 286 533 4789 9655| 64943 gebote bezeidnete Adresse übergeben worden Uk. lesenen attishen Grabreliefs die Anschauung der peri- a tos E S rer D en 1E Ce 299 4149 459 64 919 el tien Dra z B28 , B Breslau. . Z 29 5 364 595 980 359 ¿1 508 29 9016 77 586 148 65 14 fleishen Kunst eindrucksvoll erweitern. Die Pasquino 5528858) 5074291| 74023 129 5123021 47829253 68330 21125603) 19294179) TL 45 126 20 075 620 18 307 82591 65834 j j / j

21) Sicberheitsstellung, Bürge. f Get Bürgen haben nach dem Ermeffen der Aufsichtsbebörde als Selbît s{uldner in den Vertrag mit einzutreten. i s 22) Sätckerheitsstellung (Caution). A Cautionen fönnen in baarem Gelde, guten Werthpapieren, Ja fassenbüdern cder nad dem Ermessen der Aufsichtsbehörde auch in sicheren gezogenen Wechseln bestellt werden. *) Cautionsfäbige Papiere sind folgende: L 1) die S veri reibungen, welhe vom Deutschen Reich oder ven einem deut!chen Bundesstaat mit gesetzlicher Erinächtigung auêgeftellt find, (S SEA M Er S 2) die “Schuldverschreibungen , deren Verzinsung vom Deutschen Reich oder von einem deutschen Bundesstaat geseßlich garan-

Im Iahre 1890

Anzabl [Der | Arbeiter.

Förderung.

Förderung. Absaß.

Betriebene| i | |

Tonnen. 9/5

1 466 D 135 305! 1 361 40 | 98 009 T7 583! 1194 1 326 40 101 038 84 446 1180 1 433 49 114137 93 731 333 1 397 40 448 489 S0 1269

j 2 964 287 9 845 128! 3 052 648 3 399 215!

12 261 278!

99 957 1367 12 131 3,3: ) 045 13 034 13,3 8137

G 075 3 903 14 434 13 765 21 462 19 760

6,05 + 99 10,49 +— 167 462 14,69 +

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9,99

+4++ |

3 434 277] 3182742 3 996 073! 3 952 560! 14 125 692)

2 853 226! 3030913 3 092 481 3 543 113!

12519 733

24 197 397 24 086 297 23 847 295 25 240 990 24 343 295

22 958 22 206 22 158 23 469 22 698

221 784 389 §55 153 340 285 249

1 050 228

111 061 185 785 39 833

143 898

258 455

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61 148} 774 50 644! TEE O7: 242) §4 310 253 311

130 133! 124 536! 157 060 195 465! G07 191

68 443 D7 299! 62 286! 92 988 280 972!

161 26

S6T 6 737 1 653 9432

25 796

die Aufsichts-

At+ Heft H+4+H]

2268) 44 209) 45 | 141 293! 1981 4 | 152 052! 2518] 49 190 313 23 16 GII S6

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278 006 479 357 195 289 } 366 216 908994 1 313 868 -—— 8,01| _— 510 576

0. (Nach vorläufigen Ermittelungen. 154 835 293 74 259 451 160 9,70 374 364 347 824 6,953 394 211 405 834 C

7,92 292 038 1 049 983 936 354/

42 906 ris Ms (3 764 :

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te ie ith iegenden Verpflihtungen vollständig er- der Unternehmer die ihm obliegenden Verpflichtungen Poutantts. füllt hat, und insoweit die - firage zur S cherung der E

mg dient, em die Haftzeit abgelaufen ist. n Srmangelung ezei) je ü L Sf :

B ter ie ilt als bedungen, daß die Caution in ganzer Trifft die Benachrichtigung troß retzeitiger Br ne M i 11 1% ite E S egateit det Beine 5 g nens Beile en E A etües retzeitig ab- | Rotunde, zu der wir uns E Ee Ne ihre Summe 126 ang ber Behörde, weldhe den V chm E a Briefs erwarten baxf; 0 ist-d fänger an sein An- liche Anlage, die für Colossalstatuen berezneten Iijchen 2c. 2 Obe Zustommng bex Behörde, welde dex Verton gonehuigt | gesandten, Briefe onparten Vf, (r ofe Verzug nas verm ve:viteten | eine Durchbrechüng der historischen Abfolge nothwendig. Hier i a s erneb seine agsmäßigen Verpfitchtungen nich ebot n nehr gebunden, falls me Verzug nach rf) : j L y i 1 auf Andere übertragen. U Gintreffen der Zushlagserklärung von seinem Rüdktritte Nachricht ge- | begrüßen wir als neue , Nabarn der Paëquinogruppe; welche L Verf Iuter 5rfüllung des Vertrages in Concurs, | geb i ffli rgangsraume des 2 ; A Nerf ernebmer vor Erfüllung des Vertrages in Concurs, | geben hat. O p | _| einen trefflichen, vom Ueber : : n unt : fo ifi diese Behörde beredtigt, den Vertrag mit dem Tage der D0n- Nacbricht an diejenigen Bewerber, welche den Zuschlag nicht er- | Museums bereits sihtbaren point de vue für die lange IV. curéeröfnung aufzuheben. kalten, wird nur dann ertbeilt, wenn Saalflucht abgicbt, und der beiden Colosjalstatuen aus Paris Ciiutte und Neapel die beiden D vom Mausoleum zu Halikarnaß. Wesentliche Neuerungen haben die sih hier an-

D, 231 l

++++| T H+++|

5 064 13 | 5 727 5 268 5 691! 128 L 4 639! 3 647! 9459! 126 6 304 5 557! 5 85 121 6 452 5 995

20 041/ 126 Jt 25 122 20 467

j 148 580' 142 052! 141 437] 148 151! 550 220!

j

LROi 904i 9,11] 44 2,02] 102 8,29! 164 1,91} 426

201! 4 962! 0,69] 336 5,65 9 650! 4,65 11 196! 1,98 16 220,

95 997

254 146 DOD

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dieselben bei Einreichung des Bezüglich der in diesem Falle zu gewährenden Vergütung fowie | Angebots unter Beifügung des erforderlichen Viele doerrags O

der Gewäbrung von Absclagszahlungen finden die Bestimmungen in | desfallsigen Wunsch zu erkennen gegeben haben. Proben werden

10) finngemäße Anwendung.

5 dann zurückgegeben, wenn dies in dem Angebotsscreiben ausdrücklich Für den Fall, daß der Unternehmer mit Tode abgeben elte j e Wakbl,

: verlangt wird, und erfolgt alsdann die Nüksendung auf Kosten des bevor der Vertrag vollständig erfüllt ift, bat die Behörde die

I. 156 590. O IT. 152 3371| schließenden nach erfahren. S 52 33 D u D ; ; s: Saul IT. 150 484! Letrefenden Bewerbers. Eine Rückgabe findet im alle der Annahme | Eine Quertheilung der langgestrecten r A rén 7 E 150 484 ob fie das Vertragéverbältniß mit den Erben desselben fortseßen oder | des Angebots nicht statt; ebenso fann im Falle der Ablehnun 0A Tuchvorhänge (an Stelle der sonsi vel Rid eemeiteridn Summe : T T dasfelbe als aufgelêst betrachten will. selben Tie Rückgabe infoweit nicht verlangt werden, als die Proven gewährt niht nur einen gegen früher crheblih e 1 7 E 24) Gerichtosiand. bei den Prüfungen verbraucht snd. B Spielraum für die Aufstellung der Gipse, sondern au einen E t Tür die aué dem Vertrage entspringenden Rechtsstreitigteiten hat Eingereichte Entwürfe werden auf Verlangen zurü C C . | ihre künstlerische Wirkung edeutend erhöhenden ruhigen 1 8 896 172. der Unternebmer unbeschadet der in 25) vorgesehenen Zuständigkeit Den Empfang des _Zuschlagschreibens bat der Unternehmer um Hintergrund von sattem, blaugrünem Ton. Gerade die An- U. 9 808 269! eines Scbiedégerihts bei dem für den Ort der Bauauséfübrung gehend f{chriftlich zu bestätigen. i ordnung des ehemaligen Niobidensaales sticht in ihrem IV. | 9 776 7331 zuständigen Gerichte Recht zu nebmen. Gi : 7) Vertragëzabsbl licht : | neuen Gewande ungemein vortheilhaft gegen die frühere Ma- S ne S IOTZET 2) COETEN, ini hte Der Bewerber, welcher den Zuschlag erhält, ift verpflichtet, auf inirung der Kunjtwerke ab. Zugleich ermöglicht diese Quer- Streitigkeiten über die durch den Vertrag, begründeten Nette Erfordern über den durch die Ertheilung des Zuschlags zu stande N Sie schärfer gegliederte Gruppirung na den ein- c die: legung, im B e de Bc fandl 19 nicht gelingen folite, zunächst gefommenen Berirag eiue A NbRT D ehörde nicht bekannt E bele eiben Künitlerindividualitäten des fünften und 11. die Beilegung im Wege der BerhandtuUng Mi v Luhe Sofern die Unterschrift des Bewerbers Der Behorde ntl els nen De M Ls Kunstüb So vereinigt TTT “or Behörde, welche den Vertrag genchmigt hat, zur Entscheidung c: L y n eine Bealaubiaung derselben zu verlanaen. vierten Jahrhunderts griechischer S unjtul ung. S0 1 . . . L. - 6 39 - 296 37 617 32 078 der Behörde, welche de gs ist, bleibt vorbehalten, eine Beglaubigung z g der erste Theilraum die unter Myron'’s Einwirkung entstandenen IV. 2 143 752 2 100 757 37 995 2 030 597 1 7 989 982

DOTORO i Y;refre:buna ¿u Grunde liegenden Verdingungsanschläge,

vorzulegen. S L e i: 2 E Die der Ausschreibung zu Grunde liegenden Verdingungéan g ( } Z 187 ? 100 737 37 995 030 5

Gegen die Entscheidung dieser Bebörde wird die Anrufung etnes E ofs melde bereits dur das Angebot anerkannt find, hat der 4 Bildwerke, unter welchen wir allerdings den mehr an Alfamenes Sd S 365 S0 170 287 S7 ID L D erinnernden vaticanishen Diskobol gerne mijjen würden. Der A | |

E EN e E S a C G E4 «rlotto 7 G L4- 2 S s ,

Schiedsgerichts zugelaffen. Die Fortführung der Bauarbeiten, nach | F werber bei Abschluß des Vertrags mitzuunterzeihnen. l H E e H Mañgabe de: der Behörde getroffenen Anordnungen, dar! hter- j Qt E s / 44 are S i Schule eingeräumt T. Je 16 229992 19725174! Maßgabe der von : zweite Abschnitt ist Polyklet und jeiner Sch g E Íx, 38-| 16161174 15570271|

urch niht auf en werden. L E 8) Sicherheitsstellung (Caution). A 3 Î 1 : : i | ( E eines Sthiedsgerichts ift ausges{lofen, wenn Wenn nidts Anderes dur die Ausschreibung bestimmt ist, bat | in deren Zusammenhang wir au den E g Susatoci le Vel; A h 15 570 271 Die Anrufung eines S is 1 i Ares Borghese ergänzen mussen. s folgen ie E m L

7 10. 7 N t nt l N aohaiór nnerlalb abt Tas ch der Ertheilung des Zu-

E, Sarnison-Baubeamten den Bedingungen nit ent x Unternehmer innerhalb aht Tagen nah der Ertheilung des Zu- s ) i : \ Es D

svredhend gefunden werden. (Ziffer 8 Absas 3.) lags die vorgesriebene Caution zu bestellen, widrigenfalls die Be- | Meister der zweiten Blüthezeit griechischer Plastik, G7 28311 65122 91 Für die Bildung des Schiedsgerichts und das ck Sfkopas und Praxiteles, mit ihren Hauptschöp ungen, j

sodann attishe Grabrelie}s des vierten Jahrhunderts.

Verfahren vor de befuat üt, ven dem Vertrage zurückzutreten und Schadenerfaß Le D e E OTITES Deutschen Civilproceßortnung beansvrudhen.

demselben kommen die Vorschriften der Deutschen Cipilprocezzor canspruche E lie viert \ahrhun

vom 30. Januar 1877. §8 851—872 in Anwendung. Bezüglich der : 9) Kosken v U t Kosten bat | Lysipp leitet zur alexandrinischen Zeit hinüber, für die auh Grnennung der Schiedsrichter sind abweichende, in den befonderen oRrA Zu den durch die Auss@rewung J U der folgende Saal, der frühere Bach ussaal in Anspruh fragsbedingungeir getroffene B zeig i pater ihnen h UalcinDeE genommen ist. Die Niobiden sind von threm früheren Stand- ails die Schiedsrichter d , en anzeigen, ) un 5) G S1 ; ur Ofentlic 2e F s t t ier _z Falls die SEiD A O céaeriit durch etnen Yorstehende Bedingungen werden erneut zuv öffentlichen ort in das Treppenha us übergeführt worden und hier zu Va ev A D Ernennung desselben erfolgt mangels ander- | Kenntniß gebraht. Die Ziffern 9 und 13 der allgemeinen | heiden Seiten der Westthür in mehr decorativer Los ‘iter Festietu : Vertragébedingungen find gegenüver aufgestellt worden, da die frühere Giebeldispohition vor den

‘tor Festietung in den besonderen Bedingungen durch den In- den früher veröffent- M : ot | Feaivar N eines benach rp der neueren Forshung niht mehr Stand hielt.

tendanten eines benadbarten Corpsbezirfs.

5 478 3 527 3 979 3 591 3 543 154 642

135 270] 1538 S88

143 618 142 388! 151 087 159 347 996 440

: | 9004451 8526636) 8516917 793 275) 138 8877 021| 8863 903! 9 728 577! 145 604 9032 773! 9032 429? 37 328 067 13S GOT 30468 08S 30 417 700 E aae H “A |

T 940707) 37924 | 2 054 561 1 993 734 1979607] 36050 1961068) 1916355 2149236 37617 2132-078| 2095 47 1 984 418

3 090| 1 050 S 973 7 603 12 436

126 102 125 132 121

1,27. 89 334! 99 10 196 4 33! é ,To) +— 8221 10,49 929 372 ),48' 4+ 12 205 8,24) 696 148' + + 13 566 2,44 + 1910367 + T0

1,76 93 027| 2,66! + 1846 2,36! 63 252! O 85 3,02 53 761! 4+ 2,597| + 1000 T 116 919 9, +— 948

239 1S0 305] 36+ 938

Osten gelegenen Räume

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163 667!

627 911!

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8915 117! 8 921 09S! 9 793 275;

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++++ | +|+++ |

9246 629

945 570 3 251 714 347 261 334 347 251 314 ‘342

15 937 036! 14 728 766!

16 532 479 15 292 922 16 191 631! 15 702 170 16 396 513 15 9614 442 G 6233311

3 211 862 „68 +- 841 505 + 1 367 592

228 556 251 654 232 020 241 002

333 309]

302 527 ; 1534 230i + 89,24 ] 1254811 +— 767 + 1093145 + 5 154 766) 4,90/ + 5 090 3380|

|

| +4 18073 +13 916

+ 19 694

85! 4-20 332 ,; +15 004

e l l

++|

a -_

L j f dfe: l

Summe

H--

Der Verkehr auf den Wasserstraßen Berlins

: im Jahre 1891 bat, wie wir dem „Centralblatt der Bauverwaltung“ entnebmen, gegen- über dem Vorjahre wiederum uicht unerheblih zugenommen. Nicht allein das Gesammtgewicht der angekommenen, fondern au das der durchgehenden und abgegangenen Güter zeigt eine Steigerung.

Das Gefamnitgewicht betrug in Tonnen: 18814 1886 1888 1890 1891

die bereits früher alljährlih bewirkten, seit einigen Jahren aber ein- | eine gestellten statistischen Erhebungen über die Handweberei im Interesse | zu

genauer Constatirung der Veränderungen unter der Handweber- | Bevölkerung wieder aufgenommen werden. Die Aufnahmen sollen gemeindeweise, und zwar au in denjenigen Gemeinden, in welchen Handweberei nur in geringem Umfange betrieben wird, durch Aus- us je eines Fragebogens im Monat Februar d. I. vorgenommen werden.

Resolution gegen dic bringen : dem Führer mit der

Socialdemotratie zur __widerseßten sich die ? 1 Behauptung, daß ihre Genossen aus dem Altenlande in Anwesenheit threr Arbeitgeber nicht frei bandeln könnten. Als Dr. Hahn ibnen erwiderte, daß besonders im Alten- lande cine Unabhängigkeit der Arbeitnehmer bestände, wie in keiner andern Gegend, fo daß niht einmal ein Dienstbote fich verpflichtet

_zur Abstimmung focialdemsoktratischen

5

-— _—

Ueber die Tragung der Kosten des sciedsrihterlichen Berfaßrens entscheidet das Schiedsgericht nach billigem Ermehen. j 926) Kosten und Stemvel._ E Deveschen, welche den Abschluß und die Ausführung treffen, werden beiderseits frankirt. - ten für solhe Geld- und fonstige Sendungen, welche erfolgen, trägt der

nach

Briefe und des Vertrages be Die Porteofoîten _fonft

im auéslicßlihen Interesse des Unternehmers

Lestere. j :

Die Kosten des Vertragsftempels esetßlichen Bestimmungen. 7 i en Kosten des Vertragsabschlusses, d. h. Der

j heile zur Hälfte zur Laît.

trägt der Unternehmer

baaren

Bestimmungen A s für die Bewerbung um Letjtungen JUx Garni}on bauten.

1) Persênliche Leistungsfähigkeit der Erwer.

Vergcbung von Leistungen für Garnifonbauten bat nie-

s Unternehmer angenommen zu werden, der nicht für

liche und vollständige Ausführung der}elben auch

er Hinsicht die erforderliche Sicherheit bietet.

9) (Finsiht und Bezug der Verdingungsansbläge.

Verdingungsanschläge, Zeichnungen, Bedingungen nd an den 1

der Auéschreibung bezeichneten Stellen einzuschen, Abschriften, Nach-

rifse werden erfcrderliden Falls auf Ersuchen gegen (Fritattung der Zelbstfosten verabroigt.

3) Form N

Die Angebote find unter Benußung der etwa vorgeschriebenen

*Fermulare, ven den Bewerbern unterschrieben, mit der in der Aus-

¡reibung geforderten Ueberschrift verscben, verfiegelt und franfirt bis

zu dem angegebenen Terminc einzureichen.

Die Angebote müssen enthalten:

a. die auédrüdcklichc Srflarung, da! C dingungen, welche der Ausschreibung zu Grunde

ert : f . .-

; die Angabe der geforderten Preise nach Reichswährung, und zwar fowecbl die Angabe der Preise für die Einbeiten, als auch der Gesammtforderung: stimmt die Ge!ammtforderung mit den ECinbeitspreisen nicht überein, so sollen die leßteren maßgebend fein, wenn Angebote na Precenten der An- sdlacssumme verlangt find diese Angebote:

L © & 441153

2 C CAT+ So My nok nto und Inhalt der Angebote.

c R, Eee b A E daß der Bewerber sich den Ve- gelegt find,

r Cauticnéfähigfeit der Weribpaviere sind die 11 Bestimmungen in die allgemeine: Be-

lihten mit Zusaßbestimmungen versehen worden. Berlin, den 25. Januar 1892.

Futei

idaniur des Garde-Corps.

44 Die Sammlung von ( bgü ss nti Bildwerke im Neuen Mujscum hat neuerdings eine umfassende Neuordnung erfahren,

der E as Apparats wesentli

den verschiedensten sich kreuzenden Einflüssen entstandene Auf- stellung es vermochte.

ziger Jahren als , der Mujscen in

Mone Vorliebe von Olfers zu, die / ( [ | Bestände i einem übersichtlihen Bilde der antiken Bildnerci

zu ordnen, war

Bötticher während der Zeit seiner Amtsführung als Director

der Gipssammlun liebte systematische stellung

unter der Leitung

man diesen Ansprüchen, ih der Universitätsstudien erhoben werden müssen, volle Gerechtig-

feit angedeihen l wie die Nüsicht

lungsrâume, die Schwierigkeit, einzelne Gipscolosse von ihrem ursprünglichen Standort zu entfernen, einer absoluten Durch- führung der streng historischen Anordnung im Wege standen, darf man das neue Arrangement gleichwohl als cinen bedeut-

jamen Fortschritt thuung begrüßen.

schen Abfolge erläutern, hieße nichts Anderes, als cinen Abriß der Geschichte der antiken Sculptur geben.

uns daher nur

ließ sich : l Wissenschaft gegenüber nicht aufreht erhalten, und er

Kunst und Wissenschaft.

GipSabgüssen antiker welche dem Charakter dieses Theils eines tunstwifsenschaftlichen

Museen als istwissens als die bisherige unter

ch besser entsvrichi,

Schon Gerhard hatte in den fünf- Archäolog der Museen“ sih dieser Abtheilung hervorragender Weise angenommen, eine wandte ihr auch der General-Director und die mehr und mehr anwachsenden

der erst vor zwei Jahren gestorbene Karl

g cifrig bemüht gewesen. Die von ihm be- “Anordnung nach den Gegenständen der Dar- indeß den Anjprüchen der N

t jeßt des Geheimen Raths, Professors Kekulé hat wie sie namentlich auch im JZnteresse assen. Wenn auch äußere Schwierigkeiten, auf die architektonische Anlage der Samm-

-— ry

in der angedeutcten Richtung mit Genug- Die cinzelnen Gruppen in ihrer histori-

Hier an

Wir beschränken auf eine knappe Andeutung der allgemeinen

Ergebnissen

der Treppenbalustrade

finden wir auch den

Hochzeitszug des Poseidon und der Amphitrite, jenes Relief

der Münchener Glyptothe

fk, über dessen Zeitstellung

-

und ursprüngliche architektonishe Verwendung eine völlige ta Meinungen der zuständigen Forscher fih noch_ nicht

hat erzielen lassen. Ünzweife

lhaft wirkt es in dieser Oben-

ansiht besser als in der Münchener Glyptothek. Der so-

enannte griechische Saal Vorhänge, wie wir sie shon imN

zeigt dieselbe Quertheilung durch tobidensaale schilderten, nur isthier

Stelle der dunklen Tönung eine gelbbraune Farbe der Vor- hän e gewählt worden, welche der zarterenUmrißlinie der hier auf-

gestellten spätgrichischen Werk hilft.

e zu vorirefflicher Wirkung ver-

Dic Werke der pergamenischen Kunstschule, der sterbende

Gallier, die Ringergruppe, der Laokóon u. }. w. ergänzen die

Anschauung von dem Wesen wir sie aus 1 Sammlung uns zu verschaffe1 räume des griechischen Saale

dieser hellenistishen Epoche, wie

den pergamenishen Originalsculpturen unserer

1 vermögen. Die übrigen Theil- s füllen Aphroditedarstellungen

und eine Reihe anderer vielfach decorativer O ars die

Der Kuppelsaal, welcher _ sih hier anschließt, Neuaufstellung, welche an Stelle

keiten, Candelaber und Vasen die Nilgruppe

hat durch die

der früheren vielen Kleinig- »°. monumentale Bildwerke, wte

und die Philosophenporträts, fette, durchaus

gewonnen. Der Uebergang zum Alten Museum schlie}z-

lih ist zu einer Art antiker °

orträtgalerie eingerichtet worden,

in welcher der Raummangel leider noch ret empfindlich stört. Diese Calamität, welche begreiflicherweise erst durch die ge-

planten Neubauten ganz Anstop zu der ( geschmactvolle Art, wie m war, legt nicht feit unserer Mujeumsverwalt

nur von

beseitigt werden kann, hat den gejammten Neuordnung gegeben; die

an ihr zu begegnen bemüht der unermüdlichen Regsam- ung vollgültiges Feu niß ab, sie

wird sicherlich auch den uneingeschränkten Beifall aller fachkundigen

Besucher der Sammlung find aber von diesem Versuch auch auf weitere Kreise des tunjth

en. Darüber hinaus darf man einen geshmactbildenden Einfluß nnigen Publicums erhoffen.

27 5287 . angefommene 53 074 900 3 632 690 4 229 540 4 309 104 4777 073 . abgegangene 273984 296050 339748 363647 396 668 Die Anzabl der Schiffe betrug : 1884 1886 1888 . durgehende 4 447 3 907 3 657 . angekommene 37 837 45057 46307 *. abgegangene 37 043 44562 46187 43079 45 754 Unter den angekommenen Schiffen befanden #ch 3879 Perfonen- Dampfschiffe, 2724 Schleppdampfer, 224 Tau- (Ketten-) Schiffe, 645 Güter-Dampfschiffe (davon 8 unbeladen) mit einer Tragfäbigkeit von 77 568 t, beladen mit 53019 t Gütern (gegenüber 45 368 t im JFabre 1890 und 33 049 r im Jahre 1889), ferner 39 127 Segelschiffe (davon 2821 unbcladeu) mit einer Tragfähigkeit ven 4959 358 t beladen mit 4 724054 t Gütern. : : Unter den abgegaugenen Schiffen waren 3876 Perfonendampfcr, 2718 Spa 224 Tau- (Ketten-) Schiffe, 630 Güter- Dampfschiffe (davon 132 unbcladen) mit 40091 t Gütern (gegenüber 34 269 t im Jahre 1890 und 28282 t im Jahre 1889), ferner 38 306 Segelschiffe (davon 34 024 unbeladen) mit 356 577 t Gütern. Unter den durchgehenden Schiffen waren 16 Dampfer mit 1768 t Gütern (gegenüber 5 Dampfern im Jabre 1890), 4199 Segelschiffe (davon 944 unbeladen) mit 425 790 t Gütern (gegenübzr 291 783 t im Jahre 1890). _ Der Dampferverkchr hat wiederum eine crheblide Steigerung erfahren. Der Flößereiverkchr zeigt einen Rückgaug. : | Gegenüber dem Jahre 1884, also feit sieben Iabren, ist das Gesammtgewicht der angetfommenen und abgegangenen Güter von 3 348284 auf 5173741 t gestiegen, hat sich also um 1825457 t oder 24 v. H. vermehrt. Die Zunahme is aber thatsächlich cine weit größere, da die obigen statistisGen Angaben auf den Aufzeichuungen des rue des Königlichen Polizei-Präsidiums beruben und den Verkehr nur insoweit darstellen, als er fich innerhalb des Meichbildes der Stadt Berlin abspielt: die in den Vororten Char- lottenburg, Treptow, NRunmelsburg u. f. w. angekommenen oder ver- ladenen Güter haben demnach keine Berücksichtigung gefunden. Der Wasserverkehr in diesen Vororten hat aber in den leßteren Jahren erheblich zugenommen, da die Lösch- und Ladepläße in Berlin felbst ugoge der gesteigerten Bebauung oder fonstigen Benußung dieser Flächen zum theil eingehen und nah den Vororten verlegt werden mußten.

. durchgebende 316739 326111 29239 4275 ( F

1890 9 144 43 462 46 599

1891 4 215

_. Bur Lage der Handweber. __ Zufolge Verfügung des Königlichen Regierungs-Präfidenten von Breslau sollen, wie die Schweidnißer „Tägliche Rundschau“ berichtet,

Bolksküchen und Suvpcnanfstalten find neuerdings begründet worden in Nordhausen, Aschersleben, Cöthen, Ovpeln, Düsseldorf, Spremberg, Osnabrück, Kulm, Iyteboc. Von überall her wird ein großer Andrang in der Benußzung dieser Einrichtung gemeldet. Soweit die Preise angegeben find, halten sie sih zwischen 19 und 25 „: an mebreren Orten werden arme Schul- kinder und befonders Bedürftige umsonst gespeist. Fast überall find Wohlthätigkeitsvereine an diesen Volksküchen betheiligt, meist so, daß die ganze Einrichtung und Leitung in ibrer Hand liegt. An zwet Stellen geht die Veranstaltung von den städtishen Behörden aus. Unterbaltungs- und Bildungsabende für Frauen und Mädchen aus dem Volke

baben eine Anzabl Damen in Tilfit eingerichtet, angeregt dur die Verhandlungen der letzten Generalversammlung des Deutschen Frauenvereins. Die Theilnahme an den Abenden, die jeden zweiten Sonntag stattfinden, war bis jeßt sehr groß.

Zur Arbeiterbewegung.

Um die Thätigkeit der Socialdemokraten auf dem platten Lande zu kennzeihnen, giebt die „B. B. Ztg.“ einen Versammlungsberiht nordhannoverscher Blätter wieder, dem wir Folgendes entnehmen:

In einer von socialdemokratischer Seite auf Sonntag (24. Januar) Nachmittag nah Estebrügge im Altenlande, nabe Hamburg, ein- berufenen Volksversaimnmlung trat zuerst als sfocialdemokratischer Redner Herr F ischer- Hamburg auf, um über die Bestrebungen der Socialdemokratie zu reden und sie den Anwesenden als die einzig rihtigen darzustellen. Herr Dr. Hahn aus Berlin ergriff hicrauf das Wort und bebauptete, die Socialdemokratie sei in ihrem Auftreten und ibren Forderungen bedeutend zahmer geworden. Dies bestritten fo- wobl Fischer, als auch der sväter auftretende socialdemokratische Redner Schmalfeldt-Stade ganz entschieden. Den Vorwurf Schmalfeldt's, die Negicrung vertrete nur die Interessen der besitßenden Klassen, wies Dr. Hahn energisch zurück, indem er die vielen - Gefeze und Einrichtungen, die dem allge- mcinen Wohlstand zu statten kommen, aufzählte. Zum Schluß forderte Dr. Hahn die Anwesenden auf, treu dem alten Brauch der Deutschen in ein Hoch auf Seine Majestät den Kaifer eiu- zustimmen, welcher Aufforderung auch die große Mehrzahl begeistert nachkam. Dieser Handlur,g folgte eine Rede Schmalfeldt's, die von

persönlichen Angriffen O stroßzte. Der Rede-

fühle, fcinen Arbeitgeber zu grüßen, erhob fic cin solder Tunzult bet den Socialdemokraten, daz an cine regelre{chte Abstimmung überhaupt nit zu denken war und die Versammlung das Local räumen mußte.

Die Berliner Buchdrucker haben, wie die „Voss. Ztg.“ berichtet, in einer vorgestrigen Versammlung mun auch formell den Anschluß an die Soctialdemotratie vollzogen. Wir ecnt- nehmen dem Bericht Folgendes:

Am Sonnabend Abend hielten die Berliner Buchdruker ihre erste offentlicbe Agitationsversammilung ganz in sfeoctaldemokratischem Charakter ab. Gegen 2000 Perfonen, fast ausschlicßlich Buchdrucker und Hilfsarbeiter, waren im Local des Böhmifchen Braubauses ers{hienen. Den Borsitz führte der aus dem Bucbdruckerausstand bekannte Herr Dolinski. Als Referent war Herr Liebknecht eingeladen, aber nicht erfchienen. Sur thn hielt dex Reichstags-Abgeordnete Förster cinen mehrstündigen Vortrag über „die Gewerfschaftsbewegung und die Sccialdemeokratie*. Bei der allgemeinen Besprechung des Vortrags glaubte man, der focial- demokratischen Partei den Borwurf machen zu müssen, sie habe die Gewerkschaftsbewegung zu schr vernahläsfigt. Herr Förster bestritt das und versicherte, die gesammte socialdemokratische Reichstagsfraktion stehe der Gawerkfchaftibäwkgung durchaus fympathifch gegenüder und betheilige sich fogar na Kräften activ an dersekben. Mit Bezug auf den vom Vorsißenden empfohlenen Anschluß an deu focial- demokratisdenu Buchdruer-Ckub warnte der Neferent vor der Vil- dung zu vieler kleiner Vereine und Vereinchen, zan folle lieber au eine Zusammenfassung der Kräfte hinwirken und den großen Vereinen, namentli den Wakblvereinen, beitreten. Namecutlih warnte Hr. Förster in seinem Schlußwort au vor zu leihtsinnigen Ausständeu.. Die Bucbdrucker würden wohl noch an ibren Erfahrungen aus denx leßten Ausstand genug haben.

Die Conferenz der oberschlefischen S eocialdemoftraten, die in Neustadt, Oberschlesien, abgehalten wird, triti am 14. Fe- bruar zusammen und wird, wie der „Vorwärts“ mittheilt, namentlich über folgende Punkte verhandeln: Wie ist es mögli, eine wirtfame Agitation der Socialdemokratie in Oberïchlefien zu betreiben? Stellungnahme zu den Parteitageu und Congrefseu.

Der Pari fer Kutscherstrike droht, wie der „Hamb. (Lorr.* berichtet, in ein fritishes Stadium eiazutreten. Die Svndikats- kammer der Fubrwerksbesiter hat cinen Aufruf an die Ausständigen erlassen, in dem diese dringlich aufgefordert werden, ibre Forderung einer Durcschnittsabgabe zurückzuziehen, ährend ihren übrigen An= svrüchêèn eine wohlwollende Berücksichtig.mg versvroczen wird. Dic An- gestellten der Gefellshaft „Urbaine“ rufen jedo in einem Gegen- Manifest die Unterstüßung fäammtliSer Pariser Kutscher an mit den

gegen Dr. «L

dahn tampf wurde 1mmer veftiger, bis zuleßt “Pr. Habn - bat,

deutlichen Hinweis, diese in anderer Ar%. als durch bloße Beisteuerg,